[Deutscher Bundestag Drucksache 17/14082
17. Wahlperiode 25. 06. 2013 Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Paul Schäfer (Köln), Ulla Jelpke,
Jan van Aken, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE.
– Drucksache 17/13805 –
Umsetzung des Freiwilligen Wehrdienstes in den Jahren 2012 und 2013
Vo r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Am 1. Juli 2011 wurde der sogenannte Freiwillige Wehrdienst (FWD)
eingeführt. Nach dem Wegfall des mit der Wehrpflicht verbundenen
Zwangsdienstes wollte die Bundeswehr durch den FWD zumindest ein weiteres Instrument
der Nachwuchswerbung bei Jugendlichen haben. Aus diesem Grund wurde
z. B. trotz Aussetzung der Wehrpflicht die automatische Weiterleitung von
Informationen über Minderjährige ab dem 16. Lebensjahr durch die
Meldestellen an die Bundeswehr beibehalten und sogar noch auf weibliche Jugendliche
ausgeweitet.
Pro Jahr sollen zwischen 5 000 und 12 500 Stellen in der Bundeswehr mit
Freiwillig Wehrdienstleistenden (FWDler) besetzt werden. Diese erhalten
annähernd den gleichen Sold wie Soldatinnen und Soldaten, die in das
Dienstverhältnis als Zeitsoldat eingestellt sind. Allerdings bleibt auch fast zwei Jahre
nach Einführung des FWD unklar, nach welchen Kriterien das
Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) entscheidet, wie viele Dienstposten pro Jahr
hierfür zur Verfügung gestellt werden, und welchen militärischen Zweck dies
erfüllt.
1. Wie viele weibliche und wie viele männliche Angehörige mit deutscher
Staatsangehörigkeit haben die einzelnen Geburtsjahrgänge 1995 bis 2001
(bitte nach Jahren aufschlüsseln)?
Die folgenden Angaben beziehen sich auf Personen mit deutscher
Staatsangehörigkeit aus den entsprechenden Geburtsjahrgängen, die derzeit in
Deutschland leben. Die Daten stammen aus der Bevölkerungsstatistik mit Stichtag
31. Dezember 2011. Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums der Verteidigung vom 21. Juni 2013
übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Drucksache 17/14082 – 2 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeDie Ergebnisse des Zensus vom 9. Mai 2011 sind noch nicht berücksichtigt.
2. Datensätze zu wie vielen minderjährigen Personen sind im Jahr 2012 durch
die Meldebehörden an das Bundesamt für Wehrverwaltung übermittelt
worden?
Im Jahr 2012 sind Datensätze zu rund 720 000 minderjährigen Personen
übermittelt worden.
3. Zu wie vielen Personen sind 2012 Datensätze entgegen § 58 des
Wehrpflichtgesetzes (WPflG) übermittelt worden, die im Jahr 2013 nicht
volljährig werden, und wie wurde mit diesen Datensätzen weiter verfahren?
Die Anzahl ist der Bundesregierung nicht bekannt. Der von den Meldebehörden
der Länder an das Bundesamt für Personalmanagement der Bundeswehr
(BAPersBw) zu übermittelnde Datensatz enthält kein Geburtsdatum.
4. Welche Konsequenzen zieht die Bundesregierung aus diesen fehlerhaften
Datenübermittlungen?
Die Datenübermittlungsvorschriften im Bundesrecht (§ 58c des
Soldatengesetzes und § 2a der Zweiten Bundesmeldedatenübermittlungsverordnung –
2. BMeldDÜV) definieren eindeutig, welche Datensätze Gegenstand einer
Übermittlung sein dürfen. Soweit es zu einer Übermittlung anderer Datensätze
gekommen ist, liegt ein Defizit in der Umsetzung der Vorschriften vor. Eine
Rechts- oder Fachaufsicht bzw. Weisungsrechte des Bundes gegenüber den
Meldebehörden der Länder bestehen nicht. Der Datenkatalog in § 58c Absatz 1
Satz 1 des Soldatengesetzes und § 2a der 2. BMeldDÜV umfasst nach dem
Erforderlichkeitsprinzip die Daten, die für die Übersendung von
Informationsmaterial über den Wehrdienst notwendig sind. Eine Ergänzung des
Datenkataloges um das Geburtsdatum als Kontrolldatum würde dem BAPersBw die
Möglichkeit eröffnen, fehlerhafte Übermittlungen zu erkennen und entsprechend zu
handeln; allerdings wurde darauf im Hinblick auf den Grundsatz der
Datensparsamkeit des § 3a des Bundesdatenschutzgesetzes verzichtet.
5. Durch welche Maßnahmen wird sichergestellt, dass die Löschvorschrift
aus § 58 WPflG von den Kreiswehrersatzämtern beachtet wird?
Die Einhaltung der Löschvorschriften wird einerseits durch maschinelles
Löschen und andererseits durch die Möglichkeit einer gezielten Löschfunktion
für Einzelsätze gewährleistet.
Geburtsjahr Insgesamt männlich weiblich
2001 697 300 357 790 339 510
2000 727 588 371 987 355 601
1999 703 234 361 673 341 561
1998 717 862 368 288 349 574
1997 740 672 380 005 360 667
1996 728 881 374 481 354 400
1995 707 683 363 188 344 495
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 3 – Drucksache 17/140826. In welchem Umfang wurden die 2011 von den Meldebehörden
übermittelten Daten bis spätestens ein Jahr nach Übermittlung gelöscht?
Die für das Kalenderjahr 2011 übermittelten Daten wurden mit Ablauf der
Löschfrist gelöscht.
7. Daten zu wie vielen Personen wurden aus welchen Gründen nicht binnen
Jahresfrist gelöscht?
Es ist nicht bekannt, dass Daten von Personen nicht binnen der Jahresfrist
gelöscht wurden.
8. An welche weiteren Behörden, Dienststellen oder Abteilungen haben die
Kreiswehrersatzämter Daten zu wie vielen Personen zu jeweils welchem
Zweck in den Jahren 2011 und 2012 weitergeleitet, und wie wird in diesen
Fällen die Einhaltung der Löschvorschrift sichergestellt?
Eine Weitergabe der Informationen an Behörden, Dienststellen oder
Abteilungen ist im Verfahren weder vorgesehen noch bekannt.
9. Wie viele Personen sind durch die Bundeswehr aufgrund der Bestimmung
in § 58 WPflG im Jahr 2012 angeschrieben worden und haben
„Informationsmaterial über Tätigkeiten in den Streitkräften“ erhalten, und wie
viele dieser Personen werden 2013 nicht volljährig?
Im Jahr 2012 wurden rund 720 000 Personen angeschrieben. Welche Anzahl
hiervon in 2013 nicht volljährig wird, kann aufgrund der Beschaffenheit der
verfügbaren Datensätze nicht ausgewertet werden.
10. Welcher Art waren die den Jugendlichen zugesandten Informationen
(bitte möglichst komplett als Anlage beifügen), und inwiefern wird in
diesem Material auch darauf eingegangen, dass bereits mehrere Dutzend
Bundeswehrangehörige in Afghanistan zu Tode kamen und
Bundeswehrsoldatinnen und Bundeswehrsoldaten eine von der Bundeswehr gar nicht
erst erfasste Anzahl von Afghaninnen und Afghanen getötet haben?
Die angeschriebenen Personen erhalten ein Anschreiben sowie zwei
Informationsflyer (siehe Beilagen 1 bis 3 zu Frage 10).
11. Von wem ist dieses Informationsmaterial konzipiert und erarbeitet
worden, und welche externen Unternehmer waren dabei beteiligt?
Das Informationsmaterial ist durch die Personalgewinnungsorganisation erstellt
worden. Externe Unternehmen waren nicht beteiligt.
12. Wie viele der 2012 angeschriebenen Personen haben Interesse an der
Zusendung weiterer Informationen bekundet?
Die erfragten Fakten sind für den fachlichen Prozess der Personalgewinnung
unerheblich und werden daher nicht erhoben.
Drucksache 17/14082 – 4 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode13. Wie viele der 2012 angeschriebenen Jugendlichen haben ein
Beratungsgespräch vereinbart?
Die Datenerfassung der Personalgewinnung lässt keine validen Rückschlüsse
auf einen Zusammenhang zwischen Anschreiben und Beratungsgespräch zu.
14. Erfasst die Bundeswehr, ob die angeschriebenen Jugendlichen entweder
weitere Informationsmaterialien oder ein Beratungsgespräch haben
wollten, und
a) wenn ja, welche Erkenntnisse hat die Bundeswehr aus der statistischen
Auswertung gezogen,
b) und wenn nein, wie begründet die Bundeswehr die Notwendigkeit,
dass sie weiterhin ein gegenüber den anderen Bundesministerien und
privaten Arbeitgebern privilegierten Zugang zu Datensätzen von
Minderjährigen hat?
Die Bundeswehr erfasst nicht, ob die angeschriebenen Jugendlichen entweder
weitere Informationsmaterialien oder ein Beratungsgespräch haben wollen. Der
Freiwillige Wehrdienst stärkt den Austausch zwischen Gesellschaft und den
Streitkräften. Er ermöglicht jungen Frauen und Männern, einen Dienst für die
Gemeinschaft zu leisten. Leitbild ist hierbei die Staatsbürgerin/der Staatsbürger
in Uniform. Dieses Engagement stellt einen Grundpfeiler unserer Gesellschaft
dar. Somit muss auch allen jungen Frauen und Männern die Möglichkeit
eröffnet werden, sich bereits frühzeitig mit diesem Thema auseinanderzusetzen.
15. Mit welchen Kosten ist die Datenerhebung für die Meldebehörden nach
Kenntnis der Bundesregierung verbunden?
Meldebehörden sind Behörden der Länder (vgl. § 1 Absatz 1 Satz 1 des
Melderechtsrahmengesetzes). Daten hierzu liegen der Bundesregierung nicht vor.
16. Wie hoch sind jeweils die Kosten bei der Bundeswehr für die
Verarbeitung der Daten, die Herstellung des zu versendenden Materials und die
Versendung selbst?
Die Kosten für die gesamte Prozesskette werden nicht erhoben. Einzelne
Elemente sind wie folgt zu beziffern:
• Druck der Anschreiben und Flyer 2012: ca. 45 000 Euro,
• Porto der Anschreiben 2012: ca. 250 000 Euro.
17. Wie viele Beratungsgespräche zum freiwilligen Wehrdienst hat die
Bundeswehr seit dem 1. Juli 2011 mit Interessenten geführt, und wie viele
dieser Personen haben sich anschließend bei der Bundeswehr für einen
freiwilligen Wehrdienst beworben (bitte nach Quartalen aufschlüsseln)?
Dies wird in dieser Form nicht in der Datenerfassung der Personalgewinnung
nachgehalten. Eine Interessentin/Ein Interessent wird durch die
Karriereberatung der Bundeswehr querschnittlich über alle zivilen und militärischen
Laufbahnen und nicht nur ausschließlich über den Freiwilligen Wehrdienst (FWD)
beraten.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 5 – Drucksache 17/1408218. Wie viele Personen welchen Alters und Geschlechts haben sich 2012 und
im laufenden Jahr 2013 für den freiwilligen Wehrdienst beworben und
sich einer Tauglichkeitsuntersuchung unterzogen (bitte nach Jahren, nach
Bundesländern und Schulabschluss aufschlüsseln)?
Im Jahr 2012 wurden die Bewerbungseingänge von FWD-Bewerberinnen und
- Bewerbern im IT-Altverfahren Wehrersatzwesen-Informationssystem (WEWIS)
erfasst und gespeichert. Eine Auswertung der Daten kann nach den o. a.
Bedingungen nicht erfolgen.
Ab dem Jahr 2013 werden Bewerbungseingänge von FWD-Bewerberinnen und
-Bewerbern nunmehr im Personalwirtschaftssystem (SASPF
Personalbeschaffung) erfasst. Die vorliegenden Abfragemechanismen unter SASPF sehen eine
Auswertung in der geforderten Kombination ebenfalls nicht vor.
Die Anzahl der Bewerberinnen und Bewerber, die sich im Jahr 2013 für die
Ableistung des FWD beworben haben und bereits an einer
Tauglichkeitsuntersuchung teilgenommen haben (Stand: 10. Juni 2013), nach Alter und
Schulbildung, kann der folgenden Übersicht entnommen werden.
19. Wie viele Personen haben in dieser Zeit den freiwilligen Wehrdienst trotz
einer Verpflichtungserklärung nicht angetreten (bitte nach
Einstellungstermin aufschlüsseln)?
Januar 2012: 116
April 2012: 53
Juli 2012: 29
Oktober 2012: 25
Januar 2013: 33
April 2013: 150.
20. Wie viele Personen welchen Alters und Geschlechts haben im Jahr 2012
und zum Dienstantrittstermin Januar 2013 einen Freiwilligen Wehrdienst
tatsächlich angetreten, und wie viele sind
a) während der ersten sechs Monate wieder auf eigenen Antrag
ausgetreten, und
b) wurden durch die Bundeswehr entlassen (bitte nach
Einstellungstermin aufschlüsseln)?
Die Informationen sind der Anlage 1 zu entnehmen.
Schulbildung 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 41 45 58
ohne Schlüsselung 1 37 79 97 60 37 22 30 9 9 5 3 5 1 1 1 1 1 2 1 402
Sonderschule 3 6 9 5 6 9 1 4 1 2 1 1 1 1 50
Hauptschule ohne Abschluß 15 15 29 18 9 9 4 4 3 1 1 3 3 1 1 116
Hauptschulabschluß 14 111 159 148 115 97 78 58 32 20 12 8 12 5 3 5 3 3 1 2 1 887
Mittlere Reife 31 200 208 189 151 86 80 43 24 16 9 9 2 2 4 1 1 1 1 1058
FHSR+ 2 104 417 455 202 84 36 20 10 9 5 4 1 2 1 1 1 1 1 1356
48 470 884 927 551 319 234 156 83 58 34 26 24 13 10 7 5 4 2 4 1 2 3 1 2 1 3869
Alter
Drucksache 17/14082 – 6 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode21. Wie viele Personen welchen Alters und Geschlechts haben zum
Dienstantrittstermin im April 2013 einen Freiwilligen Wehrdienst tatsächlich
angetreten (bitte nach Einstellungsterminen aufschlüsseln)?
Zum Einstellungstermin April 2013 ergibt sich folgende Übersicht:
22. Wie viele der 2012 und 2013 in das Wehrdienstverhältnis
aufgenommenen Personen haben sich für eine besondere Auslandsverwendung
schriftlich verpflichtet (bitte nach Einstellungstermin aufschlüsseln)?
Die einzelnen Angaben sind der folgenden Übersicht zu entnehmen:
Alter bei Eintritt männlich weiblich Gesamt
17 24 5 29
18 79 3 82
19 132 9 141
20 126 7 133
21 83 3 86
22 54 8 62
23 33 4 37
24 14 1 15
25 13 1 14
26 3 2 5
27 2 2
28 4 4
29 1 1
31 1 1
36 1 1
46 1 1
nicht
geschlüsselt 1 1
Gesamt 572 43 615
Einstellungstermine 2012 Einstellungstermine 2013
01.01.2012 01.01.2013
01.02.2012 01.04.2013
01.03.2012
01.04.2012
01.07.2012
01.08.2012
01.09.2012
01.10.2012
01.11.2012
01.12.2012
Gesamt Gesamt9.643 1.561
1
1.838
2
64
3.588
35
Zustimmung Ausland-Einsatz(FWD)
2.687
1
2
1.425
Zustimmung Ausland-Einsatz(FWD)
1.561
noch nicht abschließend auswertbar
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 7 – Drucksache 17/1408223. Wie viele freiwillig Wehrdienstleistende wurden 2012 und 2013 bei
welchen Auslandseinsätzen eingesetzt?
24. Wie viele der 2012 und 2013 in das Wehrdienstverhältnis
aufgenommenen Personen haben sich jeweils für eine Dienstdauer von sieben,
zwischen acht und zehn, zwischen elf und zwölf, zwischen 13 und 15,
zwischen 16 und 18 und mehr als 19 Monaten verpflichtet (bitte nach
Einstellungstermin aufschlüsseln)?
Die einzelnen Angaben sind der folgenden Übersicht zu entnehmen:
25. Wie viele Personen haben im Jahr 2012 und bisher im Jahr 2013 einen
Dienst als Soldatinnen und Soldaten auf Zeit, einschließlich
Offiziersanwärterinnen und Offiziersanwärter, tatsächlich angetreten (bitte nach
Geburtsjahrgang, Geschlecht, Kalenderjahr und Einstellungstermin
aufschlüsseln)?
Die einzelnen Angaben sind den folgenden Übersichten zu entnehmen:
Die Daten wurden mit Stand 7. Juni 2013 ermittelt. Zwischeneinstellungen
innerhalb eines Quartals wurden zusammengefasst und dem jeweiligen
Einstellungsstichtag zugeordnet.
Freiwilligen Wehrdienst Leistende 2012 und 2013 (Stichtag 24.06.2013)
Einsätze l / 2012 ll / 2012 2013
ISAF 109 130 60
DAKAR (AFISMA) - - 2
EU TM MALI - - 0
EU TM SOMALIA 0 0 0
AF TUR - - 4
ATALANTA 55 21 33
UNIFIL 26 22 12
OAE 17 33 84
UNAMA 0 0 0
EUCAP NESTOR - 0 0
EUSEC 0 0 0
UNMISS 0 0 0
UNAMID 0 0 0
KFOR 44 21 19
EUFOR ALTHEA 0 1 -
gesamt 251 228 214
Einstellungstermin kleiner 7 Monaten 7 Monaten 8 bis 10 Monaten 11 bis 12 Monaten 13 bis 15 Monaten 16 bis 18 Monaten größer 18 Monaten Gesamt
01.01.2012 78 630 233 706 32 65 985 2.729
01.02.2012 1 1
01.03.2012 2 2
01.04.2012 62 198 52 476 38 56 589 1.471
01.06.2012 1 1
01.07.2012 39 196 118 934 61 28 499 1.875
01.08.2012 2 2
01.09.2012 64 64
01.10.2012 41 509 1.153 1.240 32 68 681 3.724
01.11.2012 35 35
16.11.2012 1 1
01.12.2012 1 1
01.01.2013 52 457 211 379 26 68 414 1.607
01.04.2013 15 101 42 201 31 24 200 614
02.04.2013 1 1
Gesamt 287 2.092 1.809 4.041 221 309 3.369 12.128
Stand: 07.05.2013
Drucksache 17/14082 – 8 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeEBw
Jahrgang Soldaten Soldatinnen Soldaten Soldatinnen Soldaten Soldatinnen Soldaten Soldatinnen
1951 1 1
1952 1 1
1953 1 1
1954 1 1
1957 1 1
1958 1 1 2
1959 1 1
1960 1 1
1961 1 1 2
1962 1 1 2
1963 1 1 2
1964 2 2
1965 2 1 1 4
1966 1 1
1967 2 1 3
1970 1 1 2
1971 1 1 2
1972 1 1
1973 1 1
1974 2 1 1 4
1975 1 1 1 3
1976 2 2 1 2 1 8
1977 2 2 4 1 4 1 5 1 20
1978 5 1 4 1 4 1 5 1 22
1979 6 3 5 3 9 1 13 1 41
1980 19 3 23 1 20 4 14 1 85
1981 24 7 22 6 27 6 17 1 110
1982 37 2 28 3 34 5 25 1 135
1983 45 7 41 2 45 4 38 5 187
1984 44 5 55 10 59 11 46 6 236
1985 62 13 73 10 71 14 63 7 313
1986 86 10 110 17 85 13 81 10 412
1987 137 20 138 16 130 26 130 19 616
1988 160 27 176 21 157 25 170 26 762
1989 189 31 197 25 210 31 194 29 906
1990 229 39 239 29 287 41 215 39 1.118
1991 193 28 245 26 296 42 248 44 1.122
1992 173 30 199 14 439 69 262 54 1.240
1993 131 11 83 10 408 77 246 36 1.002
1994 65 10 44 6 169 35 215 46 590
1995 1 1 16 3 111 17 149
Gesamt 1.613 251 1.701 205 2.477 414 2.105 346 9.112
gesamt
Diensteintritte als Soldaten auf Zeit im Jahr 2012
01.01.2012 01.04.2012 01.07.2012 01.10.2012
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 9 – Drucksache 17/14082EBw
Jahrgang Soldaten Soldatinnen Soldaten Soldatinnen
1953 1 1
1963 1 1
1966 1 1
1967 1 1
1968 1 1
1971 1 1 2
1972 1 1
1973 2 1 3
1974 2 1 3
1975 1 6 7
1976 1 2 3
1977 5 2 7
1978 8 7 15
1979 10 2 8 2 22
1980 14 1 14 29
1981 21 1 6 4 32
1982 23 9 3 35
1983 42 4 25 1 72
1984 39 3 33 4 79
1985 59 8 40 3 110
1986 64 8 48 11 131
1987 88 20 76 4 188
1988 121 16 100 11 248
1989 136 24 151 18 329
1990 192 20 140 17 369
1991 205 20 204 16 445
1992 174 18 214 17 423
1993 164 19 143 10 336
1994 132 12 120 11 275
1995 74 5 58 4 141
1996 1 1 2
Gesamt 1.582 182 1.411 137 3.312
01.01.2013 01.04.2013 gesamt
Diensteintritte als Soldaten auf Zeit im Jahr 2013
Drucksache 17/14082 – 10 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode26. Wie viele freiwillig Wehrdienstleistende sind 2012 und 2013 während
ihrer Dienstzeit in das Dienstverhältnis von Soldatinnen und Soldaten auf
Zeit gewechselt (bitte nach Geschlecht, Kalenderjahr und
Einstellungstermin aufschlüsseln)?
Die notwendigen Daten für eine weitere Unterteilung nach „männlich“ und
„weiblich“ können nachträglich nicht mehr erhoben werden.
27. Wie viele Personen sind als Wiedereinsteller in das Dienstverhältnis eines
Soldaten auf Zeit im Jahr 2012 und bislang im Jahr 2013 aufgenommen
worden (bitte nach Geschlecht und Kalenderjahr aufschlüsseln)?
Die einzelnen Angaben sind der folgenden Übersicht zu entnehmen:
28. Wie viele Personen haben sich in den Jahren 2012 und 2013 für eine
Einstellung als Zeitsoldatin und Zeitsoldat beworben (bitte nach
Geburtsjahrgang, Geschlecht und Kalenderjahr aufschlüsseln)?
Die einzelnen Angaben sind den Anlagen 2 und 3 zu entnehmen.
2012
Diensteintrittstermine Anzahl Diensteintrittstermine Anzahl
01.01. 529 01.01. 189
01.02. 210 01.02. 164
01.03. 308 01.03. 217
01.04. 270 01.04. 190
01.05. 314
01.06. 341
01.07. 455
01.08. 339
01,09. 371
01.10. 254
01.11. 320
01.12. 417
Gesamt 4128 Gesamt 760
2013
2012
Laufbahn Gesamt
m w
Offz 112 2 114
Msch/Uffz 2.669 50 2.719
2013*
Laufbahn Gesamt
m w
Offz 96 1 97
Msch/Uffz 1.985 46 2.031
*Stand: 10.06.2013
Geschlecht
Geschlecht
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 11 – Drucksache 17/1408229. Wie viele Personen sind als Soldatinnen und Soldaten auf Zeit mit einer
Verpflichtungsdauer von maximal 24 Monaten eingestellt worden (bitte
nach Geschlecht und Kalenderjahr aufschlüsseln)?
30. Wie viele freiwillig Wehrdienstleistende und wie viele Soldatinnen und
Soldaten auf Zeit waren 2012 bei ihrem Diensteintritt unter 18 Jahre alt
(bitte nach Wehrdienstleistenden und Soldaten auf Zeit getrennt)?
Das Mindestalter für Soldatinnen und Soldaten ist durch die im Zusammenhang
mit der Ratifikationsurkunde zum UN-Kinderschutzabkommen abgegebenen
Erklärung der Bundesrepublik Deutschland bestimmt, wonach sie sich
verpflichtet, dass sie für den Beginn des Freiwilligen Dienstes als Soldatin oder
Soldat auf Zeit (SaZ) oder FWDL ein Mindestalter von 17 Jahren als
verbindlich im Sinne von Artikel 3 Absatz 2 des Fakultativprotokolls ansieht.
Entsprechend ist das Mindestalter für Einstellungen als SaZ oder FWDL mit der
Soldatenlaufbahnverordnung und dem Soldatengesetz auf 17 Jahre festgelegt.
31. Wie hoch sind für 2013 die Kosten für freiwillig Wehrdienstleistende
angesetzt, einschließlich Wehrsold, besonderen Zuschlägen und
Vergütungen, Verpflichtungsprämien, Beiträge zu den Sozialversicherungen,
Leistungen nach dem Arbeitsplatzschutzgesetz, Verpflegungsgeld und
Familienheimfahrten?
Kosten für einen Freiwilligen Wehrdienst Leistenden werden für 2013 wie folgt
angesetzt:
• Wehrsold/Entlassungsgeld 13 601 Euro
• Familienheimfahrten 768 Euro
• Sozialversicherungsbeiträge 4 144 Euro
• Leistungen Arbeitsplatzschutzgesetz 61 Euro
• Unterhaltssicherung 346 Euro
• Gemeinschaftsverpflegung 2 840 Euro.
Summe: 21 760 Euro.
Jahr Gesamt
m w
2012 79 21 100
2013 42 12 54
Geschlecht
Stand: 11.06.2013
Soldatinnen und Soldaten auf Zeit 523
Freiwillig Wehrdienst Leistende 693
Gesamt 1216
Stand: 07.05.2013
Einstellungsjahr 2012
Drucksache 17/14082 – 12 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode32. Wie hoch sind die entsprechenden Kostenansätze für 2013 eingestellte
Soldatinnen und Soldaten auf Zeit (SaZ 2)?
Dem FWDL vergleichbare Kosten sind aus den vorhandenen Haushaltsdaten
nicht ableitbar. Unter Berücksichtigung einer Modellrechnung für übliche
Ausgaben an Besoldung und sonstigen vergleichbaren sozialen Kosten bezogen auf
einen SaZ im ersten Dienstjahr ergeben sich die unten genannten Ansätze. Die
Berechnung erfolgt auf folgenden Annahmen: Einstellung im untersten
Dienstgrad, Beförderung zum Gefreiten nach einer Dienstzeit von drei Monaten,
Beförderung zum Obergefreiten nach einer Dienstzeit von sechs Monaten, ledig
und zum Wohnen in einer Gemeinschaftsunterkunft verpflichtet.
Besoldung (Tabellenwerte ab 1. August 2013, brutto) 22 115 Euro
Sozialversicherungsbeitrag (Nachversicherung) 4 180 Euro
Summe: 26 295 Euro
Gemeinschaftsverpflegung: Bereitstellung gegen Bezahlung
Familienheimfahrten, Leistungen Arbeitsplatzschutzgesetz und
Unterhaltssicherung: keine entsprechenden Ansprüche für SaZ.
33. Welche durchschnittliche Personalstärke hatte die Bundeswehr im Jahr
2012 (bitte nach Berufssoldatinnen und Berufssoldaten, Soldatinnen und
Soldaten auf Zeit, freiwillig Wehrdienstleistenden sowie
Grundwehrdienstleistenden und freiwillig zusätzlich Wehrdienstleistenden
aufschlüsseln, Zahlen nicht aufgerundet)?
In 2012 hatte die Bundeswehr eine durchschnittliche Personalstärke von
55 462 Berufssoldatinnen und -soldaten, 126 894 SaZ sowie 15 551 FWDL
(im Datenbestand kann zwischen Freiwilligen Wehrdienst Leistenden und
freiwillig zusätzlich Wehrdienst Leistenden nicht unterschieden werden).
Grundwehrdienst Leistende waren 2012 nicht mehr im Dienst.
34. Wie viele Strafanzeigen wurden 2012 gestellt
a) wegen Fahnenflucht (§ 16 des Wehrstrafgesetzes – WStG);
b) eigenmächtiger Abwesenheit (§ 15 WStG);
c) wegen Ungehorsam (§ 19 WStG) und wegen Gehorsamsverweigerung
(§ 20 WStG)
(bitte jeweils nach Statusgruppen aufschlüsseln)?
Die Anzahl der gestellten Strafanzeigen wird in der durch die Bundeswehr
geführten Disziplinarstatistik nicht erfasst.
35. In wie vielen Fällen wurden 2012 gegenüber Soldatinnen und Soldaten
Disziplinararreste verhängt (bitte nach Statusgruppen und nach Dauer
aufschlüsseln)?
Die Angaben sind in der nachstehenden Tabelle, erfasst nach richterlicher
Zustimmung zur Verhängung von Disziplinararrest, aufgeschlüsselt:
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 13 – Drucksache 17/1408236. Wie viele Wehrdienstleistende waren 2012 in welchen Verwendungen in
welchen der fünf militärischen Organisationsbereiche eingesetzt?
Im Jahresdurchschnitt waren 2012 bundeswehrweit 15 551 Freiwilligen
Wehrdienst Leistende (FWDL) eingesetzt. Zum Stichtag 1. September 2012*
leisteten 11 588 Freiwilligen Wehrdienst Leistende ihren Dienst in der Bundeswehr,
davon
* Eine Erhebung aller Wehrdienst Leistenden ist bundeswehrweit rückwirkend nicht generierbar.
Art der disziplinarrechtlichen Entscheidung Gesamt BS SaZ FWDL
Disziplinararrest
3 Tage 12 0 1 11
4 Tage 19 0 7 12
5 Tage 30 0 14 16
6 Tage 8 0 3 5
7 Tage 61 0 21 40
8 Tage 1 0 1 0
10 Tage 3 0 1 2
11 Tage 2 1 0 1
12 Tage 1 0 0 1
13 Tage 1 0 0 1
14 Tage 14 0 4 10
15 Tage 1 0 0 1
16 Tage 1 0 0 1
18 Tage 2 0 2 0
21 Tage 14 0 6 8
zusammen 170 1 60 109
Disziplinararrest und Disziplinarbuße
3 Tage 1 0 0 1
4 Tage 3 0 1 2
5 Tage 2 0 0 2
7 Tage 4 0 1 3
zusammen 10 0 2 8
Disziplinararrest und Ausgangsbeschränkung
7 Tage 3 0 0 3
zusammen 3 0 0 3
Disziplinararrest und verschärfte Ausgangsbeschränkung
3 Tage 1 0 0 1
5 Tage 1 0 0 1
7 Tage 2 0 1 1
21 Tage 0 0 0 0
zusammen 4 0 1 3
insgesamt: 187
Drucksache 17/14082 – 14 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeDie FWDL werden zumeist in klassischen Aufgabengebieten der
Mannschaftsdienstgrade eingesetzt, wo eben möglich, nach den persönlichen Wünschen der
Rekruten:
Im Heer kann dies grundsätzlich überall sein, also z. B. als Panzergrenadier,
Artillerist, Jäger, Pionier, Gebirgsjäger, Fallschirmjäger oder Fernmelder.
In der Luftwaffe werden sie grundsätzlich in allen Aufgabenbereichen
eingesetzt, in denen Soldatinnen und Soldaten in der Laufbahn der Mannschaften
verwendet werden. Besondere Schwerpunkte bilden die Wahrnehmung von
Aufgaben als Luftwaffensicherungssoldatin bzw. -soldat oder im Stabsdienst.
Darüber hinaus wurden sie u. a. auch im Flugabwehrraketendienst, im
Nachschubwesen, als Kraftfahrer oder im Verpflegungswesen eingesetzt.
In der Marine leisteten sie ihren Dienst im Wesentlichen in den
Verwendungsbereichen Marineführungsdienst, Logistik/Stabsdienst, seemännischer Dienst
und Marinetechnikdienst. Insgesamt wurden etwa 60 Prozent der FWDL an
Bord von Booten und Schiffen verwendet.
In der Streitkräftebasis haben sie mit unterschiedlicher
Verpflichtungsreichweite und in unterschiedlichen Verwendungen Dienst geleistet, u. a. im Stabs-,
Logistik- oder Instandsetzungsdienst, im IT-Wesen, in der Führungs-
unterstützung oder auch im Wachbataillon.
Im Zentralen Sanitätsdienst erfolgt eine Einplanung ausschließlich als
Sanitätssoldat. Mehrheitlich wurden sie als „Sanitätssoldat und Kraftfahrer“,
„Sanitätsmaterialsoldat“ oder „Sanitätssoldat und Stabsdienstsoldat“ eingesetzt. Hinter
diesen Bezeichnungen verbergen sich beispielsweise Tätigkeiten im
Anmeldebereich von ärztlichen Einrichtungen oder Unterstützungstätigkeiten im
Rahmen der Sanitätsausbildung.
Für alle militärischen Organisationsbereiche gilt, dass es keine besonderen
Dienstposten gibt, die ausschließlich durch FWDL besetzt werden könnten. In
der Soll-Organisation sind bei den Dienstposten für Mannschaftssoldaten/-
innen keine Unterscheidungen für die Besetzung mit Wehrdienst Leistenden oder
Soldatinnen bzw. Soldaten auf Zeit ausgewiesen.
37. Zu welchem Ergebnis kam die jeweils im ersten Quartal erfolgte
Bedarfsermittlung für die benötigte Anzahl von Dienstposten für freiwillige
Wehrdienstleistende im Haushaltsjahr 2014?
Die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr wird in der künftigen Struktur mit
5 000 Freiwilligen Wehrdienst Leistenden sichergestellt. Darüber hinaus
besteht die Möglichkeit, bis zu insgesamt 12 500 Freiwilligen Wehrdienst
Leistenden einzustellen. Die Bundeswehr hat für 2014 einen haushalterischen Bedarf
an 12 500 Stellen für Freiwilligen Wehrdienst Leistende ermittelt.
Heer 5.299
Luftwaffe 1.447
Marine 659
Streitkräftebasis 3.196
Zentraler Sanitätsdienst 921
zivile OrgBer 66
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 15 – Drucksache 17/14082Zur aktiven Ausgestaltung des Übergangs in die neuen personellen Strukturen,
inbesondere zum Abfedern damit einhergehender Belastungsspitzen, wird ein
Ausschöpfen dieser Obergrenze angestrebt.
38. Wie hoch ist der Ergänzungsbedarf an Zeitsoldatinnen und Zeitsoldaten
inklusive Offiziersanwärterinnen und Offiziersanwärter im Jahr 2013 und
in den Folgejahren bis 2020 (bitte nach Kalenderjahren aufschlüsseln)?
Der jährliche Ergänzungsbedarf an Zeitsoldatinnen und -soldaten liegt
zielstrukturell gemäß Personalstrukturmodell (PSM) 185 bei 12 538.
Auf Grund des laufenden Übergangs in die neuen Strukturen liegt der
Ergänzungsbedarf für das Jahr 2013 bei 16 029.
Basierend auf dem zielstrukturellen Ergänzungsbedarf wird der jährliche
Ergänzungsbedarf unter Berücksichtigung der realen Personalsituation (Fehl/
Überhang in den einzelnen Personalkategorien) und den erreichten Zielen in der
Personalergänzung (Fehl bei den Einstellungen) im vierten Quartal eines jeden
Jahres für das Folgejahr durch die Uniformträgerbereiche errechnet und der
Personalgewinnungsorganisation übermittelt. Eine genaue Quantifizierung für
die Jahre 2014 ff. ist somit gegenwärtig nicht möglich.
39. Wie viele der bereits ausgeschiedenen FWD haben sich schriftlich
verpflichtet, für Dienstleistungen nach § 60 des Soldatengesetzes zur
Verfügung zu stehen?
Insgesamt haben sich 2 317 ehemalige FWDL für Dienstleistungen nach § 60
des Soldatengesetzes (SG) verpflichtet (Abfragekriterium: Diensteintritt 1. Juli
2011 und später, Entlassung bis zum 31. Mai 2013).
40. Welche Maßnahmen hat die Bundeswehr ergriffen, um die
Grundausbildung weniger belastend für die Rekruten durchzuführen?
Die Besonderheiten des militärischen Dienstes (Ausbildung/Dienst bei Tag und
Nacht und jedem Wetter, fordernder Dienst in Grundbetrieb und Einsatz, lange
Dienstzeiten, Zusammenleben in der soldatischen Gemeinschaft, etc.) erfordern
körperlich und geistig robuste Soldatinnen und Soldaten.
Dazu ist bereits in der Grundausbildung insbesondere auch ein Grundstock an
körperlicher Leistungsfähigkeit und Robustheit herauszubilden. Die physischen
und psychischen Belastungen in der Ausbildung sind schrittweise zu steigern,
Überforderungen jedoch zu vermeiden. Die Gestaltung des Dienstes
berücksichtigt angemessene Ruhezeiten und hat überzogene Härten zu unterlassen.
Die Grundausbildung ist nach ihrer Einstellung der erste Ausbildungsabschnitt,
der von allen Soldatinnen und Soldaten durchlaufen wird. Soldatinnen und
Soldaten auf Zeit und Freiwilligen Wehrdienst Leistende werden gemeinsam und
nach gleichen Vorgaben ausgebildet.
Der Wechsel in ein völlig neues Umfeld wird von den Berufsanfängerinnen und
-anfängern unterschiedlich, zum Teil sicherlich auch als belastend empfunden.
In Kenntnis dieser Tatsache haben die Militärischen Organisationsbereiche
Anpassungen auch in der Grundausbildung durchgeführt, wie z. B. im Heer
• die frühzeitige Information der Soldatinnen und Soldaten vor ihrem
Dienstantritt durch zeitgerechte persönliche Anschreiben,
Drucksache 17/14082 – 16 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode• eine gesonderte Auswahl der Ausbilder, die speziell in den Bereichen
Methodik/Didaktik der Ausbildung und zeitgemäßer Menschenführung
weitergebildet wurden,
• die Sicherstellung organisatorischer und infrastruktureller Voraussetzungen,
wie Gruppenstärken von maximal zwölf Soldatinnen/Soldaten und
Stubenbelegungen von zwei bis max. vier Soldatinnen/Soldaten (getrennt) sowie
• die besondere Gestaltung der ersten Ausbildungstage.
Die Streitkräftebasis führt am Zentrum Innere Führung regelmäßige
Weiterbildungen von Ausbildungspersonal der Grundausbildungseinheiten in
lehrgangsgebundener Form durch.
Nicht zuletzt tragen die Karrierecenter der Bundeswehr im Rahmen ihrer
Möglichkeiten durch individuelle Einplanung und Verteilung auf die
Grundausbildungseinheiten den Wünschen der Bewerberinnen und Bewerber Rechnung.
41. Trifft die Meldung des „Bayerischen Rundfunks“ vom 3. April 2013
(
www.br.de/nachrichten/schwaben/bundeswehr-grundausbildung-
dillingen-kempten-100.html) zu, dass die Grundausbildung von Rekruten
in Kempten sowie in Dillingen zum Dienstantrittstermin April 2013
mangels Freiwilliger nicht durchgeführt worden ist, und wenn ja, wie ist das
Ausbildungspersonal stattdessen eingesetzt worden?
Am Standort Dillingen war für den Dienstantrittstermin 1. April 2013 eine
Durch-führung der Grundausbildung nicht mehr vorgesehen. Die
Grundausbildungseinheit 6./FüUstgBtl 292 ist im Rahmen der Strukturreform zum 31. Mai
2013 planmäßig aufgelöst worden. Das verbliebene Personal wurde zur Aus-
und Weiterbildung der Ausbilderinnen und Ausbilder für den in der künftigen
Struktur neu aufzustellenden Ausbildungszug, zur Umschulung des
Stammpersonals nach neuem Schießausbildungskonzept, für die Ausbildung der
Einsatzbzw. Kontingentsoldaten/-innen eingesetzt bzw. auf neue Verwendungen
vorbereitet.
Für die Grundausbildung in Kempten bei dem 5./Gebirgssanitätsregiment 42
wurden im Rahmen der Steuerung und Regulierung der Ausbildungsplanung
durch den Zentralen Sanitätsdienst der Bundeswehr vor dem
Diensteintrittstermin für das zweiten Quartal 2013 lediglich 15 Soldatinnen und Soldaten (als
Buchungsgröße der Personal bearbeitenden Stellen) festgestellt.
In Abstimmung mit den hierfür zuständigen Kommandobehörden wurden zur
effektiven Nutzung der Ausbildungskapazitäten des Zentralen Sanitätsdienstes
der Bundeswehr die für die 5./Gebirgssanitätsregiment 42 Kempten geplanten
Rekruten in andere Grundausbildungskompanien umgeplant.
Die freien Kapazitäten des Ausbildungspersonals wurden genutzt:
a) um das eigene Personal im Rahmen der Ausbildung der Ausbilder
weiterzubilden,
b) zur Ausbildung nach neuem Schießausbildungskonzept,
c) zur fachlich geforderten Inübunghaltung und für den Kompetenzerhalt der
medizinischen Assistenzberufe,
d) zur Teilnahme an der multinationalen Übung „Alpendreieck“,
e) für die Unterstützung der Grundlagenausbildung im Rahmen der
Einsatzvorbereitenden Ausbildung für Sanitätsoffiziere und
f) zum Abbau von Überstunden und Resturlaub.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 17 – Drucksache 17/1408242. An welchen Standorten wurde seit 2011 die eingeplante Grundausbildung
von Freiwillig Wehrdienstleistenden aus welchen Gründen nicht
durchgeführt?
Die Grundausbildung von FWDL erfolgt ohne Differenzierung immer
zusammen mit Soldatinnen und Soldaten auf Zeit. Mit der Aussetzung der
verpflichtenden Einberufung zum Grundwehrdienst bestanden zunächst strukturelle
Überkapazitäten an Ausbildungsplätzen für die Grundausbildung. Um eine
optimale Auslastung zu gewährleisten, erfolgt bis zur endgültigen Einnahme
der Zielstruktur bedarfsgerecht die Zusammenlegung von
Grundausbildungseinheiten.
Im Heer wurde an folgenden Standorten aufgrund von Minderauslastung keine
Grundausbildung durchgeführt:
II./2011 6./ABCAbwBtl 7 Höxter
5./PzBtl 33 Neustadt am Rübenberge
5./PzGrenBtl 212 Augustdorf
I./2012 6.FschJgBtl 263 Zweibrücken
6./RakArtBtl 132 Sondershausen
II./2012 5./PzGrenBtl 212 Augustdorf
PzGrenBtl 122 Oberviechtach
I./2013 PzGrenBtl 122 Oberviechtach
PzPiBtl 4 Bogen.
Luftwaffe und Marine haben die Grundausbildung an deren zentralen
Ausbildungseinrichtungen planmäßig durchgeführt.
In der Streitkräftebasis (SKB) wurde die Grundausbildung bis zur Einnahme
der künftigen Strukturen in quartalsweise festgelegten Truppenteilen
durchgeführt. Das Personal in den bisherigen Grundausbildungseinheiten wurde
planmäßig in anderen Grundausbildungseinheiten eingesetzt oder wie oben
aufgezeigt verwendet. Die SKB führte mit Blick auf die vorgesehene Umgliederung
und den angezeigten Bedarf der Karrierecenter im zweiten Quartal 2013 keine
Grundausbildung durch bei
LogBtl 461 Walldürn
SpezPiBtl 464 Speyer
FüUstgBtl 281 Gerolstein
FüUstgBtl 293 Murnau
EloKaBtl 932 Frankenberg.
Im Zentralen Sanitätsdienst der Bundeswehr wurde im zweiten Quartal 2013
außer in Kempten (Frage 41) auch die Grundausbildung des 6./
Sanitätslehrregiment in Feldkirchen und des 5./Sanitätsregimentes 22 in Ahlen auf Grund von
zu erwartenden Minderauslastungen und zur effektiven Nutzung von
Ausbildungskapazitäten nicht durchgeführt. Stattdessen wurden die in diese Einheiten
geplanten Rekruten (Feldkirchen und Ahlen) in die
Grundausbildungskompanien in Weißenfels und Seeth umgeplant.
Drucksache 17/14082 – 18 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode43. Welche Ist-Ausgaben sind für den Freiwilligen Wehrdienst in den
Haushaltsjahren 2011 und 2012 aus welchen Haushaltstiteln erfolgt (bitte nach
Jahren aufschlüsseln)?
In 2011 erfolgten die Ausgaben für Grundwehrdienst Leistende (GWDL) und
für FWDL; die Ausgaben für FWDL werden nicht gesondert erfasst. Die
verpflichtende Einberufung zum Grundwehrdienst wurde zum 1. Juli 2011
ausgesetzt. In 2011 wurden Ausgaben für 28 397 GWDL und 22 407 FWDL im
Jahresdurchschnitt geleistet; in 2012 noch für 15 551 FWDL.
Weitere Erläuterungen:
Zu Nummer 3: ca. 30 Mio. Euro wurden im Rahmen der Schlussrechnung für
2012 im ersten Quartal 2013 verausgabt.
Zu Nummer 5: Unterhaltssicherungsleistungen werden vornehmlich an
Reservistendienst Leistende (alt: Wehrübende) gezahlt.
Zu den Nummern 4 bis 6: Die dargestellten Ausgaben lassen sich nur bis auf
Ebene der Wehrsoldempfänger (GWDL, FWDL und Reservistendienst
Leistende) differenzieren.
in T €
Titel Zweckbestimmung 2011 2012
1 1403/423 02 Wehrsold und Nebenleistungen 326.550 215.869
2 1403/453 73 Familienheimfahrten 21.779 13.721
3 1403/423 72 Sozialversicherungs- und
Arbeitslosenversicherungsbeiträge
139.844 13.016
4 1403/671 71 Leistungen des Bundes nach dem
Arbeitsplatzschutzgesetz und dem
Eignungsübungsgesetz
2.186 1.163
anteilig Wehrsoldempfänger 1.080 239
5 1403/681 72 Leistungen des Bundes nach dem
Unterhaltssicherungsgesetz
41.530 35.100
6 1407/514 02 Gemeinschaftsverpflegung 145.448 78.535
anteilig Wehrsoldempfänger
Bereitstellung
Gemeinschaftsverpfl. und
Auszahlung Verpflegungsgeld
56.501 38.887
D
eu
tsch
er B
u
n
d
estag
–
1
7
. W
ah
lp
erio
d
e
–
1
9
–
D
ru
cksach
e 17/14082
Zu Frage 20:
Diensteintritttermine
Jan 12 Apr 12 Juli 12 Okt 12 Jan 2013
Alter bei
Eintritt männlich weiblich Gesamt männlich weiblich Gesamt männlich weiblich Gesamt männlich weiblich Gesamt männlich weiblich Gesamt
17
Aufgrund einer Umstellung im Verfahren der Datenerhebung ist eine plausible
Aufteilung der Dienstantrittsstärken zwischen Männern und Frauen sowie Alter für
diese Diensteintritttermine leider nicht möglich.
234 27 261 93 16 109
18 942 97 1.039 240 21 261
19 1.032 71 1.103 322 26 348
20 649 43 692 308 24 332
21 282 25 307 201 23 224
22 134 17 151 120 10 130
23 52 7 59 72 6 78
24 41 5 46 38 4 42
25 18 3 21 20 3 23
26 10 3 13 16 16
27 7 7 9 1 10
28 3 3 9 2 11
29 3 3 5 5
30 2 2 5 5
31 3 3 1 1
32 1 1 3 1 4
33 1 1
34 1 1
35 1 1
36 1 1
37 1 1
38 1 1 1 1
39
41
42 1 1
45 1 1
49 1 1
n. g.* 7 7 3 1 4
Gesamt 2.720 1.460 1.879 3.425 299 3.724 1.468 139 1.607
* nicht geschlüsselt.
Anlage 1, zu Frage 20
zu Parl Sts beim Bundesminister der Verteidigung
Kossendey 1780018-V159 vom . Juni 201321
D
ru
cksach
e 17/14082
–
2
0
–
D
eu
tsch
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u
n
d
estag
–
1
7
. W
ah
lp
erio
d
e
Zu Frage 20 a):
Diensteintritttermine
Jan 12 Apr 12 Juli 12 Okt 12 Jan 13*
Alter bei
Eintritt männlich weiblich Gesamt männlich weiblich Gesamt männlich weiblich Gesamt männlich weiblich Gesamt männlich weiblich Gesamt
17
Aufgrund einer Umstellung
im Verfahren der
Datenerhebung ist eine
plausible Aufteilung der
Dienstantrittsstärken
zwischen Männern und
Frauen sowie Alter für
diesen Diensteintritttermin
leider nicht möglich.
33 5 38 29 4 33 68 10 78 29 4 33
18 76 7 83 89 12 101 183 24 207 57 7 64
19 93 2 95 101 7 108 199 15 214 75 5 80
20 83 2 85 76 76 116 7 123 58 5 63
21 52 2 54 42 2 44 60 4 64 42 11 53
22 27 2 29 21 1 22 24 6 30 20 2 22
23 20 3 23 13 1 14 12 2 14 14 1 15
24 13 2 15 5 3 8 6 1 7 6 6
25 6 2 8 2 1 3 3 1 4 5 1 6
26 9 9 3 1 4 2 2 4 3 3
27 2 1 3 2 1 3
28 1 1 2 2 2 2
29 1 1
30 1 1 2 1 1 1 1
31 1 1 2 2 1 1
33 1 1 1 1
38 1 1
n.g.** 1 1 31 1 32
Gesamt 800 417 30 447 385 32 417 679 72 751 345 38 383
* vorläufig, da Probezeit noch nicht beendet (Stand 7. Juni 2013).
** nicht geschlüsselt.
D
eu
tsch
er B
u
n
d
estag
–
1
7
. W
ah
lp
erio
d
e
–
2
1
–
D
ru
cksach
e 17/14082
Zu Frage 20 b):
Diensteintritttermine
Jan 12 Apr 12 Juli 12 Okt 12 Jan 13*
Alter bei
Eintritt männlich weiblich Gesamt männlich weiblich Gesamt männlich weiblich Gesamt männlich weiblich Gesamt männlich weiblich Gesamt
17
Aufgrund einer
Umstellung im Verfahren
der Datenerhebung ist
eine plausible Aufteilung
der Dienstantrittsstärken
zwischen Männern und
Frauen sowie Alter für
diesen
Diensteintritttermin leider
nicht möglich.
5 1 6 4 4 13 2 15 4 1 5
18 16 1 17 18 2 20 31 4 35 10 10
19 12 12 10 2 12 29 2 31 16 1 17
20 13 1 14 9 9 28 3 31 10 1 11
21 15 15 9 9 6 1 7 7 1 8
22 7 7 1 1 2 8 1 9 5 5
23 5 1 6 3 3 1 1 2 2 1 3
24 2 2 3 1 4
25 2 2 1 1 3 1 4 1 1
26 2 2 1 1 1 1
27 1 1
28 1 1
29 1 1
30 1 1
n.g.** 10 10
Gesamt 121 80 4 84 58 5 63 120 15 135 69 6 75
* vorläufig, da Probezeit noch nicht beendet (Stand 7. Juni 2013).
** nicht geschlüsselt.
Anlage 2, zu Frage 28, zu Parl Sts beim Bundesminister
der Verteidigung Kossendey 1780018-V159 vom Juni 2013
a. Bewerbungen für die Laufbahnen der Mannschaften
der Offiziere 2012 und Unteroffiziere
GebJahr m w Gesamt GebJahr m w Gesamt
47 1 1 59 3 3
51 2 2 61 1 1 2
52 1 1 62 2 2
53 1 1 63 1 1 2
54 2 2 64 9 9
56 3 3 65 7 2 9
57 1 1 66 4 1 5
58 1 1 67 7 1 8
59 3 3 68 6 4 10
60 3 1 4 69 15 15
61 1 1 70 15 2 17
62 5 1 6 71 11 1 12
63 3 3 72 29 1 30
64 3 3 73 30 2 32
65 3 3 74 33 2 35
66 7 7 75 49 4 53
67 4 1 5 76 74 16 90
68 2 2 77 96 9 105
69 9 9 78 148 15 163
70 5 5 79 171 17 188
71 12 12 80 262 27 289
72 7 7 81 367 42 409
73 8 8 82 462 51 513
74 16 16 83 568 74 642
75 11 11 84 661 97 758
76 19 19 85 845 113 958
77 20 3 23 86 1088 168 1256
78 33 4 37 87 1404 229 1633
79 39 4 43 88 1788 292 2080
80 50 4 54 89 2110 327 2437
81 54 2 56 90 2591 418 3009
82 85 13 98 91 2723 442 3165
83 128 17 145 92 2845 484 3329
84 133 22 155 93 2685 417 3102
85 118 40 158 94 2622 451 3073
86 194 47 241 95 1543 297 1840
87 291 82 373 96 204 37 241
88 406 92 498 97 2 2
89 540 135 675
nicht
geschlüsselt 13 4 17
90 747 208 955 Gesamt 25494 4049 29543
91 1105 280 1385
92 1679 465 2144
93 1470 430 1900
94 475 167 642
95 7 4 11
nicht
geschlüsselt 153 126 279
Gesamt 7860 2148 10008
a. Bewerbungen für eine Einstellung in die Laufbahnen
Geschlecht Geschlecht
21
Anlage 3, zu Frage 28, zu Parl Sts beim Bundesminister
der Verteidigung Kossendey 1780018-V159 vom Juni 2013
. Bewerbungen für eine Einstellung in die b. Bewerbungen für die Laufbahnen der Mannschaften
Laufbahnen der Offiziere 2013 und Unteroffiziere
Stand: 01.05.2013
GebJahr m w Gesamt GebJahr m w Gesamt
52 2 2 58 1 1
53 1 1 61 1 1
54 1 1 62 1 1
55 3 1 4 64 1 1
56 2 2 4 65 2 2
57 1 1 66 4 1 5
58 2 2 67 4 1 5
59 2 2 68 6 6
60 4 1 5 69 7 7
61 2 2 70 7 2 9
62 1 1 71 7 7
63 6 1 7 72 8 2 10
64 5 1 6 73 7 1 8
65 5 2 7 74 22 2 24
66 10 10 75 19 1 20
67 4 4 76 24 1 25
68 6 1 7 77 34 5 39
69 6 6 78 63 2 65
70 9 2 11 79 49 4 53
71 13 3 16 80 65 4 69
72 7 2 9 81 92 10 102
73 11 11 82 111 14 125
74 9 1 10 83 152 18 170
75 15 4 19 84 191 19 210
76 21 2 23 85 193 23 216
77 17 6 23 86 290 28 318
78 28 4 32 87 384 43 427
79 35 4 39 88 458 54 512
80 47 5 52 89 589 81 670
81 34 6 40 90 754 85 839
82 62 12 74 91 805 99 904
83 96 24 120 92 832 93 925
84 133 29 162 93 808 106 914
85 140 39 179 94 694 115 809
86 199 57 256 95 641 110 751
87 242 73 315 96 349 70 419
88 298 95 393 97 9 3 12
89 383 103 486 99 1 1
90 531 151 682
nicht
geschlüsselt 1 1
91 721 171 892 Gesamt 7686 997 8683
92 1054 322 1376
93 1692 520 2212
94 1653 586 2239
95 588 243 831
96 7 4 11
nicht
geschlüsselt 74 101 175
Gesamt 8181 2579 10760
Geschlecht
01.01. - 31.03. (April und Mai noch vorläufige Zahlen)
Geschlecht
21
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 25 – Drucksache 17/14082
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 27 – Drucksache 17/14082
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ISSN 0722-8333]