[Deutscher Bundestag Drucksache 17/14132
17. Wahlperiode 25. 06. 2013 Kleine Anfrage
der Abgeordneten Andrej Hunko, Christine Buchholz, Annette Groth,
Inge Höger, Ulla Jelpke, Harald Koch, Niema Movassat, Katrin Werner
und der Fraktion DIE LINKE.
Kooperationen und Projekte europäischer Polizeien im ersten Halbjahr 2013
Internationale Zusammenarbeitsformen von Zoll, Polizeien und
Geheimdiensten finden häufig in Arbeitsgruppen statt, die parlamentarisch schwer zu
kontrollieren sind. Vielfach wird auf informelle Strukturen zurückgegriffen, selbst
wenn deren Tätigkeitsfelder mittlerweile von Agenturen der Europäischen Union
(EU) übernommen werden.
Das Bundeskriminalamt (BKA) nimmt beispielsweise immer noch an der
„Police Working Group on Terrorism“ (PWGT) teil, die 1979 zum
„Informationsaustausch bei terroristischen Anschlägen“ gegründet wurde, seit 2000 aber
auch helfen soll, „politische gewalttätige Aktivitäten“ zu verhindern
(Bundestagsdrucksache 17/13440). Zur Wirtschaftsförderung deutscher Trojaner-
Software im Ausland richtete das BKA eine „Remote Forensic Software User
Group“ ein, die zuvor als „DigiTask User Group“ firmierte
(Bundestagsdrucksache 17/8958).
Seit einigen Jahren haben sich innerhalb der EU „gemeinsame
Polizeioperationen“ („Joint police operations“, JPO), „Gemeinsame Zolloperationen“
(„Joint customs operations“ JCO) sowie „Joint customs police operations“
(JCPO) etabliert (Bundestagsdrucksache 17/6856). Regelmäßige EU-weite
Kontrollmaßnahmen werden von den thematischen Netzwerken AQUAPOL
(Schifffahrt), TISPOL (Verkehr), RAILS (Schienentransporte), AIRPOL
(Flughäfen) verantwortet.
Im Bezug auf die internationale Zusammenarbeit erhält die Polizeiagentur
Europol immer mehr Kompetenzen. Arbeitsabkommen und andere Kooperationen
werden auch mit „Drittstaaten“ verhandelt. Die Anstrengungen richten sich
auch gegen grenzüberschreitende linke Protestformen (Bundestagsdrucksache
17/9756). Zu sogenanntem Euroanarchismus betreibt das BKA einen
„Informationsaustausch“ mit Behörden Frankreichs, Großbritanniens, Italiens,
Griechenlands und der Schweiz. Entsprechende Erkenntnisse werden regelmäßig in der
Ratsarbeitsgruppe Terrorismus diskutiert und in der Analysearbeitsdatei
„Dolphin“ gespeichert. Seit 2007 bemüht sich die Bundesregierung nach
Kräften, linke Demonstranten in einer politischen Datensammlung zu „reisenden
Gewalttätern“ auf EU-Ebene zu speichern (Bundestagsdrucksache 17/7018).
Zwar arbeitet das BKA auch im EU-Projekt „Expert Meeting Against Right
Wing Extremism“ (EMRE) mit, an dem auch Österreich, Schweden und die
Schweiz teilnehmen. Die internationale Zusammenarbeit gegen
Rechtsextremismus ist indes schwach ausgeprägt. Das EMRE befasst sich im Projekt
„Konfrontation: Rechts-/Links-Auseinandersetzung“ überdies mit linken und antifa-
Drucksache 17/14132 – 2 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiodeschistischen Reaktionen auf rechte Gewalt. Bekanntlich befassen sich auch die
„European Cooperation Group on Undercover Activities“ (ECG) und die
„International Working Group on Undercover Policing“ (IWG), in denen sich die
Führer verdeckter Ermittler/Ermittlerinnen organisieren, mit der Infiltration
internationaler linker Zusammenhänge (Bundestagsdrucksache 17/9844). Eine
„Cross-Border Surveillance Working Group“ (CSW) vernetzt Mobile
Einsatzkommandos aus zwölf EU-Mitgliedstaaten sowie die Polizeiagentur Europol zu
grenzüberschreitenden Observationstechniken (Bundestagsdrucksache 17/5677).
Mit ähnlichem Ziel treffen sich Angehörige von Polizeien mehrerer EU-
Regierungen im Projekt „International Specialist Law Enforcement“ (ISLE). Im 2009
begonnenen Vorhaben wird der Austausch und die Vermittlung von Kenntnissen
zum heimlichen Eindringen in Räume, Fahrzeuge und elektronische Geräte
vorangetrieben (Bundestagsdrucksache 17/10713). Seit 1992 ist die
Bundesregierung Mitglied des „Europäischen Instituts für Telekommunikationsnormen“
(ETSI), das unter anderem weltweit gültige Standards zur Überwachung von
Telekommunikation („Lawful Interception“) entwickelt (Bundestagsdrucksache
17/11239).
Zum Austausch von Einsatzformen trafen sich Polizeien und
Gendarmerieeinheiten vieler EU-Mitgliedstaaten in den „European Police Force Trainings“
(EUPFT) (Bundestagsdrucksache 17/3316). Rahmenbedingungen für dort
ebenfalls geübte Taktiken zur Handhabung großer Demonstrationen wurden
zuvor im mehrstufigen Forschungsprojekt „Coordinating National Research
Programmes and Policies on Major Events Security“ (EU-SEC) erstellt, deren
Ergebnisse aber nicht öffentlich verfügbar sind (Bundestagsdrucksache 17/7018).
Als Nachfolge des EUPFT hatte die Europäische Kommission unter dem
Namen „European Union Police Services Training“ (EUPST) ähnliche Trainings
ausgeschrieben, die nun dem zivil-militärischen Europäischen Auswärtigen
Dienst unterstehen sollen (Bundestagsdrucksache 17/7018). Daneben richtet
die EU ein „Europes New Training Initiative for Civilian Crisis Management“
(ENTRi) ein.
Neben den Institutionen und Arbeitsgruppen auf EU- bzw. internationaler
Ebene kooperieren Behörden des Bundesministeriums des Innern (BMI)
bilateral mit bestimmten Ländern. Seit 2008 wird mit den USA in einer „Security
Cooperation Group“ (SCG) zusammengearbeitet. Eine „EU-US Working
Group an Cybersecurity and Cybercrime“ bereitet die Beteiligung an Übungen
vor, an denen alle US-Streitkräfte teilnehmen. In Stuttgart hat das US-Militär
ein „Joint Interagency Counter Trafficking Center“ (JICTC) eingerichtet, das
mit der Bekämpfung von „Drogen-, Waffen- und Menschenhandel sowie
Terrorismus“ Polizeiaufgaben übernimmt (Bundestagsdrucksache 17/11101).
Angehörige des „Heimatschutzministeriums“ sprechen an Flughäfen innerhalb der
EU „Empfehlungen“ an Fluggesellschaften aus, Reisenden die Beförderung zu
versagen (Bundestagsdrucksache 17/6654).
In den Antworten zu den aufgeführten Kooperationen betont die
Bundesregierung häufig, es handele sich dabei lediglich um einen „Gedankenaustausch“. Bei
etwaigen Treffen würden lediglich Rahmenbedingungen erörtert und keine
operativen Maßnahmen verabredet. Die Zusammenarbeitsformen dürften aber von
grundlegender Bedeutung für spätere grenzüberschreitende Zwangsmaßnahmen
sein. Die Bundesregierung ist dazu übergegangen, große Teile der Fragen zur
Praxis der Polizeinetzwerke nicht öffentlich zu beantworten. Demgegenüber
sind die Fragesteller und Fragestellerinnen der Ansicht, dass über deren Agieren
eine größtmögliche öffentliche Auseinandersetzung geführt werden muss.
Wir fragen die Bundesregierung:
1. Welche Treffen, Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte des
„European Network of Law Enforcement Technology Services“ (ENLETS)
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 3 – Drucksache 17/14132haben nach Kenntnis der Bundesregierung im ersten Halbjahr 2013
stattgefunden?
a) Wo wurden diese abgehalten?
b) Wer hat diese vorbereitet und war für die Tagesordnung sowie die
Organisation zuständig?
c) Welche Dokumente wurden hierfür im Vorfeld oder am Tage der Treffen,
Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte verteilt?
d) Welche konkreten Punkte standen auf der Tagesordnung?
e) Inwieweit haben Behörden der Bundesregierung die Tagesordnung
beeinflusst?
f) Welche Behörden bzw. sonstigen Einrichtungen oder Einzelpersonen
welcher Länder nahmen an den Zusammenkünften teil?
g) Welchen Inhalt hatten die Diskussionen der Tagesordnungspunkte sowie
sonstiger Themen?
h) Welche Beiträge haben Vertreter/-innen deutscher Behörden erbracht,
und worin bestanden diese?
i) Welche konkreten Absprachen, Vereinbarungen oder sonstigen
Ergebnisse zeitigten die Zusammenkünfte?
j) Sofern es sich bei den Treffen vorwiegend um einen informellen
„Gedankenaustausch“ gehandelt hat, worin sieht die Bundesregierung dessen
zentrale Punkte?
2. Welche Treffen, Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte der
„Task Force der europäischen Polizeichefs“ (EPCTF) haben nach Kenntnis
der Bundesregierung im ersten Halbjahr 2013 stattgefunden?
a) Wo wurden diese abgehalten?
b) Wer hat diese vorbereitet und war für die Tagesordnung sowie die
Organisation zuständig?
c) Welche Dokumente wurden hierfür im Vorfeld oder am Tage der Treffen,
Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte verteilt?
d) Welche konkreten Punkte standen auf der Tagesordnung?
e) Inwieweit haben Behörden der Bundesregierung die Tagesordnung
beeinflusst?
f) Welche Behörden bzw. sonstigen Einrichtungen oder Einzelpersonen
welcher Länder nahmen an den Zusammenkünften teil?
g) Welchen Inhalt hatten die Diskussionen der Tagesordnungspunkte sowie
sonstiger Themen?
h) Welche Beiträge haben Vertreter/-innen deutscher Behörden erbracht,
und worin bestanden diese?
i) Welche konkreten Absprachen, Vereinbarungen oder sonstigen
Ergebnisse zeitigten die Zusammenkünfte?
j) Sofern es sich bei den Treffen vorwiegend um einen informellen
„Gedankenaustausch“ gehandelt hat, worin sieht die Bundesregierung dessen
zentrale Punkte?
3. Welche Treffen, Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte des
„International Specialist Law Enforcement“ (ISLE) haben nach Kenntnis
der Bundesregierung im ersten Halbjahr 2013 stattgefunden?
Drucksache 17/14132 – 4 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiodea) Wo wurden diese abgehalten?
b) Wer hat diese vorbereitet und war für die Tagesordnung sowie die
Organisation zuständig?
c) Welche Dokumente wurden hierfür im Vorfeld oder am Tage der Treffen,
Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte verteilt?
d) Welche konkreten Punkte standen auf der Tagesordnung?
e) Inwieweit haben Behörden der Bundesregierung die Tagesordnung
beeinflusst?
f) Welche Behörden bzw. sonstigen Einrichtungen oder Einzelpersonen
welcher Länder nahmen an den Zusammenkünften teil?
g) Welchen Inhalt hatten die Diskussionen der Tagesordnungspunkte sowie
sonstiger Themen?
h) Welche Beiträge haben Vertreter/-innen deutscher Behörden erbracht,
und worin bestanden diese?
i) Welche konkreten Absprachen, Vereinbarungen oder sonstigen
Ergebnisse zeitigten die Zusammenkünfte?
j) Sofern es sich bei den Treffen vorwiegend um einen informellen
„Gedankenaustausch“ gehandelt hat, worin sieht die Bundesregierung dessen
zentrale Punkte?
4. Welche Treffen, Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte der
„European Cooperation Group on Undercover Activities“ (ECG) haben
nach Kenntnis der Bundesregierung im ersten Halbjahr 2013 stattgefunden?
a) Wo wurden diese abgehalten?
b) Wer hat diese vorbereitet und war für die Tagesordnung sowie die
Organisation zuständig?
c) Welche Dokumente wurden hierfür im Vorfeld oder am Tage der Treffen,
Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte verteilt?
d) Welche konkreten Punkte standen auf der Tagesordnung?
e) Inwieweit haben Behörden der Bundesregierung die Tagesordnung
beeinflusst?
f) Welche Behörden bzw. sonstigen Einrichtungen oder Einzelpersonen
welcher Länder nahmen an den Zusammenkünften teil?
g) Welchen Inhalt hatten die Diskussionen der Tagesordnungspunkte sowie
sonstiger Themen?
h) Welche Beiträge haben Vertreter/-innen deutscher Behörden erbracht,
und worin bestanden diese?
i) Welche konkreten Absprachen, Vereinbarungen oder sonstigen
Ergebnisse zeitigten die Zusammenkünfte?
j) Sofern es sich bei den Treffen vorwiegend um einen informellen
„Gedankenaustausch“ gehandelt hat, worin sieht die Bundesregierung dessen
zentrale Punkte?
5. Welche Treffen, Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte der
„International Working Group on Undercover Policing“ (IWG) haben nach
Kenntnis der Bundesregierung im ersten Halbjahr 2013 stattgefunden?
a) Wo wurden diese abgehalten?
b) Wer hat diese vorbereitet und war für die Tagesordnung sowie die
Organisation zuständig?
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 5 – Drucksache 17/14132c) Welche Dokumente wurden hierfür im Vorfeld oder am Tage der Treffen,
Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte verteilt?
d) Welche konkreten Punkte standen auf der Tagesordnung?
e) Inwieweit haben Behörden der Bundesregierung die Tagesordnung
beeinflusst?
f) Welche Behörden bzw. sonstigen Einrichtungen oder Einzelpersonen
welcher Länder nahmen an den Zusammenkünften teil?
g) Welchen Inhalt hatten die Diskussionen der Tagesordnungspunkte sowie
sonstiger Themen?
h) Welche Beiträge haben Vertreter/-innen deutscher Behörden erbracht,
und worin bestanden diese?
i) Welche konkreten Absprachen, Vereinbarungen oder sonstigen
Ergebnisse zeitigten die Zusammenkünfte?
j) Sofern es sich bei den Treffen vorwiegend um einen informellen
„Gedankenaustausch“ gehandelt hat, worin sieht die Bundesregierung dessen
zentrale Punkte?
6. Welche Treffen, Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte des
„International Business Secretariat“ (IBS) der IWG haben nach Kenntnis der
Bundesregierung im ersten Halbjahr 2013 stattgefunden?
a) Wo wurden diese abgehalten?
b) Wer hat diese vorbereitet und war für die Tagesordnung sowie die
Organisation zuständig?
c) Welche Dokumente wurden hierfür im Vorfeld oder am Tage der Treffen,
Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte verteilt?
d) Welche konkreten Punkte standen auf der Tagesordnung?
e) Inwieweit haben Behörden der Bundesregierung die Tagesordnung
beeinflusst?
f) Welche Behörden bzw. sonstigen Einrichtungen oder Einzelpersonen
welcher Länder nahmen an den Zusammenkünften teil?
g) Welchen Inhalt hatten die Diskussionen der Tagesordnungspunkte sowie
sonstiger Themen?
h) Welche Beiträge haben Vertreter/-innen deutscher Behörden erbracht,
und worin bestanden diese?
i) Welche konkreten Absprachen, Vereinbarungen oder sonstigen
Ergebnisse zeitigten die Zusammenkünfte?
j) Sofern es sich bei den Treffen vorwiegend um einen informellen
„Gedankenaustausch“ gehandelt hat, worin sieht die Bundesregierung dessen
zentrale Punkte?
7. Welche Treffen, Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte der
„Cross-Border Surveillance Working Group“ (CSW) haben nach Kenntnis
der Bundesregierung im ersten Halbjahr 2013 stattgefunden?
a) Wo wurden diese abgehalten?
b) Wer hat diese vorbereitet und war für die Tagesordnung sowie die
Organisation zuständig?
c) Welche Dokumente wurden hierfür im Vorfeld oder am Tage der Treffen,
Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte verteilt?
d) Welche konkreten Punkte standen auf der Tagesordnung?
Drucksache 17/14132 – 6 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiodee) Inwieweit haben Behörden der Bundesregierung die Tagesordnung
beeinflusst?
f) Welche Behörden bzw. sonstigen Einrichtungen oder Einzelpersonen
welcher Länder nahmen an den Zusammenkünften teil?
g) Welchen Inhalt hatten die Diskussionen der Tagesordnungspunkte sowie
sonstiger Themen?
h) Welche Beiträge haben Vertreter/-innen deutscher Behörden erbracht und
worin bestanden diese?
i) Welche konkreten Absprachen, Vereinbarungen oder sonstigen
Ergebnisse zeitigten die Zusammenkünfte?
j) Sofern es sich bei den Treffen vorwiegend um einen informellen
„Gedankenaustausch“ gehandelt hat, worin sieht die Bundesregierung dessen
zentrale Punkte?
8. Welche Treffen, Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte der
„Remote Forensic Software User Group“ (früher: „DigiTask User Group“)
bzw. nach deren möglicher Auflösung ähnlicher Zusammenschlüsse haben
nach Kenntnis der Bundesregierung im ersten Halbjahr 2013 stattgefunden?
a) Wo wurden diese abgehalten?
b) Wer hat diese vorbereitet und war für die Tagesordnung sowie die
Organisation zuständig?
c) Welche Dokumente wurden hierfür im Vorfeld oder am Tage der Treffen,
Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte verteilt?
d) Welche konkreten Punkte standen auf der Tagesordnung?
e) Inwieweit haben Behörden der Bundesregierung die Tagesordnung
beeinflusst?
f) Welche Behörden bzw. sonstigen Einrichtungen oder Einzelpersonen
welcher Länder nahmen an den Zusammenkünften teil?
g) Welchen Inhalt hatten die Diskussionen der Tagesordnungspunkte sowie
sonstiger Themen?
h) Welche Beiträge haben Vertreter/-innen deutscher Behörden erbracht,
und worin bestanden diese?
i) Welche konkreten Absprachen, Vereinbarungen oder sonstigen
Ergebnisse zeitigten die Zusammenkünfte?
j) Sofern es sich bei den Treffen vorwiegend um einen informellen
„Gedankenaustausch“ gehandelt hat, worin sieht die Bundesregierung dessen
zentrale Punkte?
9. Welche Treffen, Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte zu
„Euroanarchismus“, Tierrechtsaktivismus oder ähnlichen mit dem Begriff
abgedeckten Protestformen (Bundestagsdrucksache 17/9756), an denen
Behörden der Bundesregierung teilnahmen, haben nach Kenntnis der
Bundesregierung im ersten Halbjahr 2013 stattgefunden?
a) Wo wurden diese abgehalten?
b) Wer hat diese vorbereitet und war für die Tagesordnung sowie die
Organisation zuständig?
c) Welche Dokumente wurden hierfür im Vorfeld oder am Tage der Treffen,
Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte verteilt?
d) Welche konkreten Punkte standen auf der Tagesordnung?
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 7 – Drucksache 17/14132e) Inwieweit haben Behörden der Bundesregierung die Tagesordnung
beeinflusst?
f) Welche Behörden bzw. sonstigen Einrichtungen oder Einzelpersonen
welcher Länder nahmen an den Zusammenkünften teil?
g) Welchen Inhalt hatten die Diskussionen der Tagesordnungspunkte sowie
sonstiger Themen?
h) Welche Beiträge haben Vertreter/-innen deutscher Behörden erbracht
und worin bestanden diese?
i) Welche konkreten Absprachen, Vereinbarungen oder sonstigen
Ergebnisse zeitigten die Zusammenkünfte?
j) Sofern es sich bei den Treffen vorwiegend um einen informellen
„Gedankenaustausch“ gehandelt hat, worin sieht die Bundesregierung
dessen zentrale Punkte?
k) Welchen weiteren „Informationsaustausch“ bzw. „anlassbezogene
Besprechungen“ hatten Behörden der Bundesregierung zum Thema
„Euroanarchismus“ im ersten Halbjahr 2013 mit welchen Behörden welcher
Länder (bitte wie in Bundestagsdrucksache 17/9756 ausführen)?
10. Welche Treffen, Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte des
EU-Projekts „Expert Meeting Against Right Wing Extremism“ (EMRE)
haben nach Kenntnis der Bundesregierung im ersten Halbjahr 2013
stattgefunden?
a) Wo wurden diese abgehalten?
b) Wer hat diese vorbereitet und war für die Tagesordnung sowie die
Organisation zuständig?
c) Welche Dokumente wurden hierfür im Vorfeld oder am Tage der
Treffen, Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte verteilt?
d) Welche konkreten Punkte standen auf der Tagesordnung?
e) Inwieweit haben Behörden der Bundesregierung die Tagesordnung
beeinflusst?
f) Welche Behörden bzw. sonstigen Einrichtungen oder Einzelpersonen
welcher Länder nahmen an den Zusammenkünften teil?
g) Welchen Inhalt hatten die Diskussionen der Tagesordnungspunkte sowie
sonstiger Themen?
h) Welche Beiträge haben Vertreter/-innen deutscher Behörden erbracht,
und worin bestanden diese?
i) Welche konkreten Absprachen, Vereinbarungen oder sonstigen
Ergebnisse zeitigten die Zusammenkünfte?
j) Sofern es sich bei den Treffen vorwiegend um einen informellen
„Gedankenaustausch“ gehandelt hat, worin sieht die Bundesregierung
dessen zentrale Punkte?
11. Welche Treffen, Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte im
Rahmen des „Analysis Work File“ (AWF) „Dolphin“ bei Europol haben
nach Kenntnis der Bundesregierung im ersten Halbjahr 2013
stattgefunden?
a) Wo wurden diese abgehalten?
b) Wer hat diese vorbereitet und war für die Tagesordnung sowie die
Organisation zuständig?
Drucksache 17/14132 – 8 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiodec) Welche Dokumente wurden hierfür im Vorfeld oder am Tage der
Treffen, Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte verteilt?
d) Welche konkreten Punkte standen auf der Tagesordnung?
e) Inwieweit haben Behörden der Bundesregierung die Tagesordnung
beeinflusst?
f) Welche Behörden bzw. sonstigen Einrichtungen oder Einzelpersonen
welcher Länder nahmen an den Zusammenkünften teil?
g) Welchen Inhalt hatten die Diskussionen der Tagesordnungspunkte sowie
sonstiger Themen?
h) Welche Beiträge haben Vertreter/-innen deutscher Behörden erbracht,
und worin bestanden diese?
i) Welche konkreten Absprachen, Vereinbarungen oder sonstigen
Ergebnisse zeitigten die Zusammenkünfte?
j) Sofern es sich bei den Treffen vorwiegend um einen informellen
„Gedankenaustausch“ gehandelt hat, worin sieht die Bundesregierung
dessen zentrale Punkte?
k) Wie viele Einträge (absolute Anzahl) wurden von deutschen Behörden
im zweiten Halbjahr 2012 sowie im ersten Halbjahr 2013 an die AWF
„Dolphin“ zugeliefert?
12. Wie haben sich die Quantität und Qualität von Datenlieferungen deutscher
Behörden an Europol in den letzten zwei Jahren entwickelt?
a) Wie viele Einträge (Objekte und Personen) hat das „Europol Information
System“ (EIS) im ersten Halbjahr 2013, wie teilen sich diese nach
Kriminalitätsbereichen auf, wer hat die Daten jeweils eingestellt, wie viele
Daten wurden nach Kenntnis der Bundesregierung von welchem
Mitgliedstaat gelöscht und welche Mitgliedstaaten haben nach Kenntnis der
Bundesregierung wie viele Abfragen vorgenommen (sofern die Daten
für das erste Halbjahr 2013 noch nicht vorliegen, bitte den
letztmöglichen Stand angeben)?
b) Welche Länder benutzen mittlerweile den „data loader“ für
Informationssysteme von Europol?
13. Welche Treffen, Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte des
„Southeast European Law Enforcement Center“ (SELEC) haben nach
Kenntnis der Bundesregierung im ersten Halbjahr 2013 stattgefunden?
a) Wo wurden diese abgehalten?
b) Wer hat diese vorbereitet und war für die Tagesordnung sowie die
Organisation zuständig?
c) Welche Dokumente wurden hierfür im Vorfeld oder am Tage der
Treffen, Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte verteilt?
d) Welche konkreten Punkte standen auf der Tagesordnung?
e) Inwieweit haben Behörden der Bundesregierung die Tagesordnung
beeinflusst?
f) Welche Behörden bzw. sonstigen Einrichtungen oder Einzelpersonen
welcher Länder nahmen an den Zusammenkünften teil?
g) Welchen Inhalt hatten die Diskussionen der Tagesordnungspunkte sowie
sonstiger Themen?
h) Welche Beiträge haben Vertreter/-innen deutscher Behörden erbracht,
und worin bestanden diese?
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 9 – Drucksache 17/14132i) Welche konkreten Absprachen, Vereinbarungen oder sonstigen
Ergebnisse zeitigten die Zusammenkünfte?
j) Sofern es sich bei den Treffen vorwiegend um einen informellen
„Gedankenaustausch“ gehandelt hat, worin sieht die Bundesregierung
dessen zentrale Punkte?
14. Welche Treffen, Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte der
Plattform von Polizeien aus Südosteuropa „Police Equal Performance“
(PEP) haben nach Kenntnis der Bundesregierung im ersten Halbjahr 2013
stattgefunden?
a) Wo wurden diese abgehalten?
b) Wer hat diese vorbereitet und war für die Tagesordnung sowie die
Organisation zuständig?
c) Welche Dokumente wurden hierfür im Vorfeld oder am Tage der
Treffen, Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte verteilt?
d) Welche konkreten Punkte standen auf der Tagesordnung?
e) Inwieweit haben Behörden der Bundesregierung die Tagesordnung
beeinflusst?
f) Welche Behörden bzw. sonstigen Einrichtungen oder Einzelpersonen
welcher Länder nahmen an den Zusammenkünften teil?
g) Welchen Inhalt hatten die Diskussionen der Tagesordnungspunkte sowie
sonstiger Themen?
h) Welche Beiträge haben Vertreter/-innen deutscher Behörden erbracht,
und worin bestanden diese?
i) Welche konkreten Absprachen, Vereinbarungen oder sonstigen
Ergebnisse zeitigten die Zusammenkünfte?
j) Sofern es sich bei den Treffen vorwiegend um einen informellen
„Gedankenaustausch“ gehandelt hat, worin sieht die Bundesregierung
dessen zentrale Punkte?
k) Welche „Defizite in der polizeilichen Arbeit“ wurden im PEP bislang
bezeichnet und bewertet?
l) Inwiefern sind im PEP erfasste Kriminalitätsbereiche mittlerweile
festgelegt?
15. Welche Treffen, Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte des
„Maritime Analysis and Operations Centre“ (MAOC) in Lissabon, das von
der Europäischen Kommission finanziell gefördert wird und an denen
sowohl die USA mit der „Joint Interagency Task Force South“ (JIATFS) als
auch Europol, die Vereinten Nationen sowie das „European Monitoring
Centre for Drugs and Drug Addiction“ (EMCDDA) als Beobachtende
teilnahmen, haben nach Kenntnis der Bundesregierung im ersten Halbjahr
2013 stattgefunden?
a) Wo wurden diese abgehalten?
b) Wer hat diese vorbereitet und war für die Tagesordnung sowie die
Organisation zuständig?
c) Welche Dokumente wurden hierfür im Vorfeld oder am Tage der
Treffen, Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte verteilt?
d) Welche konkreten Punkte standen auf der Tagesordnung?
e) Inwieweit haben Behörden der Bundesregierung die Tagesordnung
beeinflusst?
Drucksache 17/14132 – 10 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiodef) Welche Behörden bzw. sonstigen Einrichtungen oder Einzelpersonen
welcher Länder nahmen an den Zusammenkünften teil?
g) Welchen Inhalt hatten die Diskussionen der Tagesordnungspunkte sowie
sonstiger Themen?
h) Welche Beiträge haben Vertreter/-innen deutscher Behörden erbracht,
und worin bestanden diese?
i) Welche konkreten Absprachen, Vereinbarungen oder sonstigen
Ergebnisse zeitigten die Zusammenkünfte?
j) Sofern es sich bei den Treffen vorwiegend um einen informellen
„Gedankenaustausch“ gehandelt hat, worin sieht die Bundesregierung
dessen zentrale Punkte?
16. Mit welchen „Drittstaaten“ oder Institutionen kooperiert die Polizeiagentur
Europol derzeit in strategischen, operativen oder sonstigen Abkommen zur
Zusammenarbeit?
a) In welche „Drittstaaten“ hat Europol Verbindungsbeamte entsandt?
b) Mit welchen „Drittstaaten“ oder Institutionen wurden im ersten
Halbjahr 2013 Abkommen zur Zusammenarbeit geschlossen?
c) Welchen konkreten Inhalt haben die geschlossenen Abkommen?
d) Für welche Abkommen hat der Verwaltungsrat von Europol oder ein
anderes Gremium der Agentur eine Zustimmung nicht erteilt, und worin
lagen etwaige Gründe?
17. Wie viele Personen arbeiten derzeit in welchen Tätigkeitsbereichen für das
„EU Intelligence Analysis Centre“ (EU INTCEN)?
a) Welche Lageberichte wurden vom INTCEN im ersten Halbjahr 2013
erstellt, und wie haben Behörden der Bundesregierung hierzu
beigetragen?
b) Worin bestehen die Arbeitsbeziehungen zur „Terrorism Worging
Group“ (TWG) und Europol?
18. Inwiefern ist beabsichtigt, dass sich der „Ständige Ausschuss für die
operative Zusammenarbeit im Bereich der inneren Sicherheit“ (COSI) zukünftig
stärker mit „Terrorismusbekämpfung“ befasst, hierzu womöglich
regelmäßig Lageberichte des geheimdienstähnlichen „Intelligence Centre“
(INTCEN) erhält, und welche Haltung vertritt die Bundesregierung in
dieser Frage?
19. Welche neuen bilateralen oder multilateralen Abkommen im Bereich Justiz
und Inneres haben welche Behörden der Bundesregierung im ersten
Halbjahr 2013 mit Regierungen welcher Länder verhandelt oder erfolgreich
abgeschlossen?
20. Welche neuen bilateralen oder multilateralen Abkommen im Bereich Justiz
und Inneres haben welche Stellen der Europäischen Union im ersten
Halbjahr 2013 mit Regierungen welcher Länder verhandelt oder erfolgreich
abgeschlossen?
21. Welche „Zentren für Polizei- und Zollzusammenarbeit“ (PCCC) existieren
derzeit innerhalb der EU, bzw. welche weiteren sind im Aufbau begriffen?
22. Welche Treffen, Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte der
EU-weiten polizeilichen Netzwerke AQUAPOL (Schifffahrt), TISPOL
(Verkehr), RAILS (Schienentransporte), AIRPOL (Flughäfen) haben nach
Kenntnis der Bundesregierung im ersten Halbjahr 2013 stattgefunden (bitte
wie auf Bundestagsdrucksache 17/12427 angeben)?
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 11 – Drucksache 17/14132a) Wo wurden diese abgehalten?
b) Wer hat diese vorbereitet und war für die Tagesordnung sowie die
Organisation zuständig?
c) Welche Dokumente wurden hierfür im Vorfeld oder am Tage der
Treffen, Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte verteilt?
d) Welche konkreten Punkte standen auf der Tagesordnung?
e) Inwieweit haben Behörden der Bundesregierung die Tagesordnung
beeinflusst?
f) Welche Behörden bzw. sonstigen Einrichtungen oder Einzelpersonen
welcher Länder nahmen an den Zusammenkünften teil?
g) Welchen Inhalt hatten die Diskussionen der Tagesordnungspunkte sowie
sonstiger Themen?
h) Welche Beiträge haben Vertreter/-innen deutscher Behörden erbracht,
und worin bestanden diese?
i) Welche konkreten Absprachen, Vereinbarungen oder sonstigen
Ergebnisse zeitigten die Zusammenkünfte?
j) Sofern es sich bei den Treffen vorwiegend um einen informellen
„Gedankenaustausch“ gehandelt hat, worin sieht die Bundesregierung
dessen zentrale Punkte?
23. Welche gemeinsamen Zolloperationen (JCO), Polizeioperationen (JPO)
oder Zoll- und Polizeioperationen (JCPO) haben mit Behörden der EU-
Mitgliedstaaten im ersten Halbjahr 2013 stattgefunden (bitte wie auf
Bundestagsdrucksache 17/12427 angeben)?
a) Wer hat diese vorbereitet und war für die Planung sowie die
Organisation zuständig?
b) Inwieweit haben Behörden der Bundesregierung die Planung sowie die
Organisation der Operationen mitbestimmt?
c) Welche Rolle übernahmen die EU-Ratsarbeitsgruppen
Zollzusammenarbeit (CCWP) bzw. Strafverfolgung (LEWP) für die Vorbereitung der
Operationen?
d) Wo fanden die Operationen statt?
e) Welche Behörden welcher Länder bzw. Einrichtungen oder
Einzelpersonen der Europäischen Union oder sonstiger Institutionen nahmen an den
Operationen teil?
f) Welche Behörden bzw. sonstigen Einrichtungen des Bundes oder
(soweit der Bundesregierung bekannt) Länder nahmen mit welchen
Kapazitäten an den Operationen teil?
g) Welchen Inhalt hatten die Diskussionen der Tagesordnungspunkte sowie
sonstiger Themen?
h) Wie wurden die Operationen finanziert?
i) Welche konkreten Ergebnisse zeitigten die Operationen?
j) Sofern es sich bei den Treffen vorwiegend um einen informellen
„Gedankenaustausch“ gehandelt hat, worin sieht die Bundesregierung
dessen zentrale Punkte?
k) Hat die Bundesregierung Kenntnis, ob Überlegungen existieren, die
JCOs zukünftig als „permanente Struktur“ zu etablieren, und wenn ja,
welche?
Drucksache 17/14132 – 12 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode24. Worin bestehen die Aufgabengebiete der „TAXUD Risk Management and
Security Unit“, und wer gehört ihr an?
25. Welche Anstrengungen unternehmen Einrichtungen der Europäischen
Union zur Durchführung weiterer Maßnahmen wie die „European Police
Force Trainings“ (EUPFT), „European Union Police Services Trainings“
(EUPST) oder die „Europes New Training Initiative for Civilian Crisis
Management“ (ENTRi)?
a) Wo wurden bzw. werden derartige Übungen bzw. Konferenzen,
Seminare oder andere Ausbildungsformen abgehalten?
b) Welchen Inhalt sollen die jeweiligen Maßnahmen haben?
c) Wer bereitet diese jeweils vor und ist für die Planung sowie die
Organisation zuständig?
d) Inwieweit bestimmen Behörden der Bundesregierung die Planung sowie
die Organisation der Operationen mit?
e) Welche Rolle übernehmen EU-Ratsarbeitsgruppen für die Vorbereitung
der Maßnahmen?
f) Welche Behörden welcher Länder bzw. Einrichtungen oder
Einzelpersonen der Europäischen Union oder sonstiger Institutionen nehmen
daran teil bzw. beobachteten diese?
g) Welche Behörden bzw. sonstigen Einrichtungen des Bundes oder
(soweit der Bundesregierung bekannt) Länder nehmen mit welchen
Kapazitäten daran teil bzw. beobachteten diese?
h) Wie wurden bzw. werden die Maßnahmen finanziert?
26. Welche Treffen, Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte des
Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung
(UNODC), an denen Behörden der Bundesregierung teilnahmen, haben
nach Kenntnis der Bundesregierung im ersten Halbjahr 2013
stattgefunden?
a) Wo wurden diese abgehalten?
b) Wer hat diese vorbereitet und war für die Tagesordnung sowie die
Organisation zuständig?
c) Welche Dokumente wurden hierfür im Vorfeld oder am Tage der
Treffen, Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte verteilt?
d) Welche konkreten Punkte standen auf der Tagesordnung?
e) Inwieweit haben Behörden der Bundesregierung die Tagesordnung
beeinflusst?
f) Welche Behörden bzw. sonstigen Einrichtungen oder Einzelpersonen
welcher Länder nahmen an den Zusammenkünften teil?
g) Welchen Inhalt hatten die Diskussionen der Tagesordnungspunkte sowie
sonstiger Themen?
h) Welche Beiträge haben Vertreter/-innen deutscher Behörden erbracht,
und worin bestanden diese?
i) Welche konkreten Absprachen, Vereinbarungen oder sonstigen
Ergebnisse zeitigten die Zusammenkünfte?
j) Sofern es sich bei den Treffen vorwiegend um einen informellen
„Gedankenaustausch“ gehandelt hat, worin sieht die Bundesregierung
dessen zentrale Punkte?
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 13 – Drucksache 17/14132k) Inwieweit hat die Bundesregierung im ersten Halbjahr 2013 innerhalb
der „Working Group on Countering the Use of the Internet for Terrorist
Purposes“ des UNODC mitgearbeitet oder von dieser Berichte erhalten,
und welche Details kann sie hierzu mitteilen?
l) Inwieweit hat die Bundesregierung im ersten Halbjahr 2013 innerhalb
der „UNODC Terrorism Prevention Branch“ mitgearbeitet oder von
dieser Berichte erhalten, und welche Details kann sie hierzu mitteilen?
m)Inwieweit hat die Bundesregierung im ersten Halbjahr 2013 innerhalb
der „Counter Terrorism Implementation Task Force“ (CTITF) des
UNODC mitgearbeitet oder von dieser Berichte erhalten, und welche
Details kann sie hierzu mitteilen?
n) Inwieweit hat die Bundesregierung im ersten Halbjahr 2013 innerhalb
der „Open-ended intergovernmental expert group“ des UNODC
mitgearbeitet oder von dieser Berichte erhalten, und welche Details kann sie
hierzu mitteilen?
27. Welche Treffen, Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte der
„Police Working Group on Terrorism“ (PWGT) haben nach Kenntnis der
Bundesregierung im ersten Halbjahr 2013 stattgefunden
(Bundestagsdrucksache 17/13440)?
a) Wo wurden diese abgehalten?
b) Wer hat diese vorbereitet und war für die Tagesordnung sowie die
Organisation zuständig?
c) Welche Dokumente wurden hierfür im Vorfeld oder am Tage der
Treffen, Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte verteilt?
d) Welche konkreten Punkte standen auf der Tagesordnung?
e) Inwieweit haben Behörden der Bundesregierung die Tagesordnung
beeinflusst?
f) Welche Behörden bzw. sonstigen Einrichtungen oder Einzelpersonen
welcher Länder nahmen an den Zusammenkünften teil?
g) Welchen Inhalt hatten die Diskussionen der Tagesordnungspunkte sowie
sonstiger Themen?
h) Welche Beiträge haben Vertreter/-innen deutscher Behörden erbracht,
und worin bestanden diese?
i) Welche konkreten Absprachen, Vereinbarungen oder sonstigen
Ergebnisse zeitigten die Zusammenkünfte?
j) Sofern es sich bei den Treffen vorwiegend um einen informellen
„Gedankenaustausch“ gehandelt hat, worin sieht die Bundesregierung
dessen zentrale Punkte?
28. Welche Treffen, Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte der
„Gruppe TC LI“ des „European Telecommunications Standards Institute“
(ETSI) haben nach Kenntnis der Bundesregierung im ersten Halbjahr 2013
stattgefunden?
a) Wo wurden diese abgehalten?
b) Wer hat diese vorbereitet und war für die Tagesordnung sowie die
Organisation zuständig?
c) Welche Dokumente wurden hierfür im Vorfeld oder am Tage der
Treffen, Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte verteilt?
d) Welche konkreten Punkte standen auf der Tagesordnung?
Drucksache 17/14132 – 14 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiodee) Inwieweit haben Behörden der Bundesregierung die Tagesordnung
beeinflusst?
f) Welche Behörden bzw. sonstigen Einrichtungen oder Einzelpersonen
welcher Länder nahmen an den Zusammenkünften teil?
g) Welchen Inhalt hatten die Diskussionen der Tagesordnungspunkte sowie
sonstiger Themen?
h) Welche Beiträge haben Vertreter/-innen deutscher Behörden erbracht,
und worin bestanden diese?
i) Welche konkreten Absprachen, Vereinbarungen oder sonstigen
Ergebnisse zeitigten die Zusammenkünfte?
j) Sofern es sich bei den Treffen vorwiegend um einen informellen
„Gedankenaustausch“ gehandelt hat, worin sieht die Bundesregierung
dessen zentrale Punkte?
29. Welche Treffen, Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte des
„European Expert Network on Terrorism Issues“ haben nach Kenntnis der
Bundesregierung im ersten Halbjahr 2013 stattgefunden?
a) Wo wurden diese abgehalten?
b) Wer hat diese vorbereitet und war für die Tagesordnung sowie die
Organisation zuständig?
c) Welche Dokumente wurden hierfür im Vorfeld oder am Tage der
Treffen, Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte verteilt?
d) Welche konkreten Punkte standen auf der Tagesordnung?
e) Inwieweit haben Behörden der Bundesregierung die Tagesordnung
beeinflusst?
f) Welche Behörden bzw. sonstigen Einrichtungen oder Einzelpersonen
welcher Länder nahmen an den Zusammenkünften teil?
g) Welchen Inhalt hatten die Diskussionen der Tagesordnungspunkte sowie
sonstiger Themen?
h) Welche Beiträge haben Vertreter/-innen deutscher Behörden erbracht,
und worin bestanden diese?
i) Welche konkreten Absprachen, Vereinbarungen oder sonstigen
Ergebnisse zeitigten die Zusammenkünfte?
j) Sofern es sich bei den Treffen vorwiegend um einen informellen
„Gedankenaustausch“ gehandelt hat, worin sieht die Bundesregierung
dessen zentrale Punkte?
30. Welche Treffen, Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte des
„Global Counterterrorism Forum“ (GCTF) haben nach Kenntnis der
Bundesregierung im ersten Halbjahr 2013 stattgefunden?
a) Wo wurden diese abgehalten?
b) Wer hat diese vorbereitet und war für die Tagesordnung sowie die
Organisation zuständig?
c) Welche Dokumente wurden hierfür im Vorfeld oder am Tage der
Treffen, Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte verteilt?
d) Welche konkreten Punkte standen auf der Tagesordnung?
e) Inwieweit haben Behörden der Bundesregierung die Tagesordnung
beeinflusst?
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 15 – Drucksache 17/14132f) Welche Behörden bzw. sonstigen Einrichtungen oder Einzelpersonen
welcher Länder nahmen an den Zusammenkünften teil?
g) Welchen Inhalt hatten die Diskussionen der Tagesordnungspunkte sowie
sonstiger Themen?
h) Welche Beiträge haben Vertreter/-innen deutscher Behörden erbracht,
und worin bestanden diese?
i) Welche konkreten Absprachen, Vereinbarungen oder sonstigen
Ergebnisse zeitigten die Zusammenkünfte?
j) Sofern es sich bei den Treffen vorwiegend um einen informellen
„Gedankenaustausch“ gehandelt hat, worin sieht die Bundesregierung
dessen zentrale Punkte?
31. Welche Treffen, Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte der
„Security Cooperation Group“ (SCG) des US-Department of Homeland
Security und Behörden des Bundesministeriums des Innern haben nach
Kenntnis der Bundesregierung im ersten Halbjahr 2013 stattgefunden (bitte
auch für die Arbeitsgruppen „Staatsbürgerschaft, Kommunikation und
Integration“, „Grenzüberschreitende Kriminalität und Geldwäsche“, „CBRN-
Gefahren und Kooperation“, „Radikalisierung und terroristische
Aktivitäten“, „Krisenmanagement“, „Cybersicherheit“, „Luftsicherheit“ sowie neu
eingerichtete Arbeitsgruppen beantworten)?
a) Wo wurden diese abgehalten?
b) Wer hat diese vorbereitet und war für die Tagesordnung sowie die
Organisation zuständig?
c) Welche Dokumente wurden hierfür im Vorfeld oder am Tage der
Treffen, Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte verteilt?
d) Welche konkreten Punkte standen auf der Tagesordnung?
e) Inwieweit haben Behörden der Bundesregierung die Tagesordnung
beeinflusst?
f) Welche Behörden bzw. sonstigen Einrichtungen oder Einzelpersonen
welcher Länder nahmen an den Zusammenkünften teil?
g) Welchen Inhalt hatten die Diskussionen der Tagesordnungspunkte sowie
sonstiger Themen?
h) Welche Beiträge haben Vertreter/-innen deutscher Behörden erbracht,
und worin bestanden diese?
i) Welche konkreten Absprachen, Vereinbarungen oder sonstigen
Ergebnisse zeitigten die Zusammenkünfte?
j) Sofern es sich bei den Treffen vorwiegend um einen informellen
„Gedankenaustausch“ gehandelt hat, worin sieht die Bundesregierung
dessen zentrale Punkte?
32. Welche Treffen, Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte
haben zwischen dem in Stuttgart errichteten „Joint Interagency Counter
Trafficking Center“ (JICTC) der USA und den Behörden des
Bundesinnenministeriums nach Kenntnis der Bundesregierung im ersten Halbjahr 2013
stattgefunden?
a) Wo wurden diese abgehalten?
b) Wer hat diese vorbereitet und war für die Tagesordnung sowie die
Organisation zuständig?
Drucksache 17/14132 – 16 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiodec) Welche Dokumente wurden hierfür im Vorfeld oder am Tage der
Treffen, Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte verteilt?
d) Welche konkreten Punkte standen auf der Tagesordnung?
e) Inwieweit haben Behörden der Bundesregierung die Tagesordnung
beeinflusst?
f) Welche Behörden bzw. sonstigen Einrichtungen oder Einzelpersonen
welcher Länder nahmen an den Zusammenkünften teil?
g) Welchen Inhalt hatten die Diskussionen der Tagesordnungspunkte sowie
sonstiger Themen?
h) Welche Beiträge haben Vertreter/-innen deutscher Behörden erbracht,
und worin bestanden diese?
i) Welche konkreten Absprachen, Vereinbarungen oder sonstigen
Ergebnisse zeitigten die Zusammenkünfte?
j) Sofern es sich bei den Treffen vorwiegend um einen informellen
„Gedankenaustausch“ gehandelt hat, worin sieht die Bundesregierung
dessen zentrale Punkte?
33. Welche Treffen, Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte der
„EU-US Working Group an Cybersecurity and Cybercrime“ haben nach
Kenntnis der Bundesregierung im ersten Halbjahr 2013 stattgefunden (bitte
auch für die „Sub-Groups“ „Public Private Partnerships, Cyber Incident
Management“, „Awareness Raising“, „Cybercrime“ sowie neu
eingerichtete Arbeitsgruppen beantworten)?
a) Wo wurden diese abgehalten?
b) Wer hat diese vorbereitet und war für die Tagesordnung sowie die
Organisation zuständig?
c) Welche Dokumente wurden hierfür im Vorfeld oder am Tage der
Treffen, Telefonkonferenzen oder sonstigen Zusammenkünfte verteilt?
d) Welche konkreten Punkte standen auf der Tagesordnung?
e) Inwieweit haben Behörden der Bundesregierung die Tagesordnung
beeinflusst?
f) Welchen Inhalt hatten die Diskussionen der Tagesordnungspunkte sowie
sonstiger Themen?
g) Welche Beiträge haben Vertreter/-innen deutscher Behörden erbracht,
und worin bestanden diese?
h) Welche konkreten Absprachen, Vereinbarungen oder sonstigen
Ergebnisse zeitigten die Zusammenkünfte?
i) Sofern es sich bei den Treffen vorwiegend um einen informellen
„Gedankenaustausch“ gehandelt hat, worin sieht die Bundesregierung
dessen zentrale Punkte?
34. Wie hat sich die Zahl der in Deutschland arbeitenden Angestellten des
Ministeriums für Heimatschutz der Vereinigten Staaten (Department of
Homeland Security, DHS) nach Kenntnis der Bundesregierung in den
letzten zwei Jahren verändert?
a) Wie viele der in der EU und ihren Mitgliedstaaten für das DHS
arbeitenden Angestellten sind derzeit in Deutschland angesiedelt
(Bundestagsdrucksache 17/6654)?
b) Wie viele der in Deutschland für das DHS arbeitenden Angestellten
entfallen auf die Customs and Border Protection (CBP), das Immigration
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 17 – Drucksache 17/14132and Customs Enforcement (ICE), die Transportation Security
Administration (TSA), den Secret Service (USSS), die Coast Guard (USCG),
den Citizenship and Immigration Service (USCIS), das Office of Policy,
die Federal Emergency Management Agency (FEMA), das Federal Law
Enforcement Training Center (FLETC) und das National Protection and
Programs Directorate (NPPD)?
c) Inwieweit haben die oben genannten US-Behörden Abkommen mit
Einrichtungen der Europäischen Union geschlossen, wie werden diese
mittlerweile umgesetzt, und inwiefern wurde hierzu gegenseitig Personal der
EU-Einrichtungen bzw. der US-Behörden entsandt?
d) Worin besteht der „gezielte Informationsaustausch“ zwischen Europol
und dem United States Secret Service (USSS) sowie dem ICE
(Bundestagsdrucksache 17/12427)?
e) Welche gemeinsamen Forschungsprojekte von EU und USA wurden in
den letzten zwei Jahren im Sicherheitsbereich begonnen?
35. Welche neuen Abkommen im Bereich Justiz und Inneres bzw. sonstigen
bilateralen Abkommen wurden bzw. werden in den letzen zwei Jahren im
Namen der Regierung der USA vom DHS mit der deutschen
Bundesregierung verhandelt oder unterzeichnet, und wie ist der Stand ihrer
Umsetzung?
36. Inwiefern und mit welchen Zusammenarbeitsformen wird das
Arbeitsabkommen bzw. der „Cooperation Plan“ zwischen dem DHS und der
Grenzschutzagentur FRONTEX nach Kenntnis der Bundesregierung mittlerweile
umgesetzt, bzw. was haben entsprechende „Sondierungsgespräche“
ergeben (Bundestagsdrucksache 17/12427)?
37. Welchen konkreten Stand kann die Bundesregierung zu ihren Bemühungen
mitteilen, eine politische Datensammlung zu „reisenden Gewalttätern“
(violent travelling offenders) auf EU-Ebene anzusiedeln
(Bundestagsdrucksache 17/12427)?
a) Welche Ergebnisse zeitigte die Machbarkeitsstudie der Europäischen
Kommission, bzw., sofern diese noch nicht vorliegt, wann wird mit der
Fertigstellung gerechnet?
b) Inwiefern war das Thema im ersten Halbjahr 2013 Gegenstand von
Ratsarbeitsgruppen, und welche Haltung vertrat die Bundesregierung
dabei?
c) Welche Ergebnisse resultierten aus den Beratungen?
d) Welchen Stand hat die anvisierte Machbarkeitsstudie der Europäischen
Kommission zur Frage, ob die Datensammlung zu „violent travelling
offenders“ im geplanten EU-Strafregister „European Police Records
Index System“ (EPRIS) aufgehen könnte?
Berlin, den 25. Juni 2013
Dr. Gregor Gysi und Fraktion
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co., Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin,
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ISSN 0722-8333]