Volltext (unformatiert)
[Deutscher Bundestag Drucksache 16/4974
16. Wahlperiode 05. 04. 2007 Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Michael Kauch, Angelika Brunkhorst,
Horst Meierhofer, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP
– Drucksache 16/4465 –
Umweltverträglichkeit der Dienstwagenflotte des Bundes
Vo r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Trotz erheblicher Fortschritte in der Vergangenheit bei der Entkopplung des
Verkehrswachstums von umweltschädlichen Auswirkungen ist der Anteil
insbesondere der Kraftfahrzeuge an den Belastungen von Umwelt und Klima
weiterhin hoch. Die Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs, die Bekämpfung der
Schadstoffbelastung, beispielsweise durch Feinstaub, und nicht zuletzt die
Senkung der CO2-Emissionen von Fahrzeugen bilden dabei Schwerpunkte der
politischen Debatte.
Die Glaubwürdigkeit der Bundesregierung in der Umwelt- und Klimapolitik
muss sich an ihrem eigenem Verhalten beim Beschaffungswesen messen
lassen. Die Bundesregierung sollte in ihrem Zuständigkeitsbereich bei der
Anschaffung von Kraftfahrzeugen die gleichen hohen ökologischen Kriterien
zugrunde legen, wie sie es von den Bürgerinnen und Bürgern verlangt. Allerdings
bestehen aufgrund der Antwort der Bundesregierung vom 15. März 2005 auf
die Kleine Anfrage der Fraktion der FDP (Bundestagsdrucksache 15/5096)
Zweifel daran, dass sie in der Vergangenheit ihren eigenen Ansprüchen gerecht
geworden ist. Danach fuhren im Jahr 2005 noch 20 416 Dieselfahrzeuge ohne
Rußpartikelfilter. Lediglich 485 Dienstwagen und damit weniger als drei
Prozent der Dieselkraftfahrzeuge von Bundesministerien und Bundesbehörden
waren mit einem Filter ausgestattet. Eine umfängliche Nachrüstung hatte die
damalige Bundesregierung in ihrer Antwort abgelehnt. Ein ähnliches Bild
ergab sich bei der Anzahl der Dienstkraftfahrzeuge mit alternativen Antrieben
und Kraftstoffen. Nur 37 Fahrzeuge mit Nutzung reinen Biodiesels, acht mit
Erdgas und gerade mal ein Auto mit Wasserstoff befanden sich im Fuhrpark der
Bundesregierung und der Bundesbehörden. Das entspricht lediglich einem
Anteil von 0,18 Prozent alternativer Antriebe an der Dienstwagenflotte.
Angesichts dieser Zahlen liegt der Schluss nahe, dass die Bundesregierung ihrer
umwelt- und klimapolitischen Vorbildfunktion nicht nachkommt. Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Umweltschutz, Naturschutz und
Reaktorsicherheit vom 3. April 2007 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Drucksache 16/4974 – 2 – Deutscher Bundestag – 16. WahlperiodeVo r b e m e r k u n g d e r B u n d e s r e g i e r u n g
Die Bundesregierung setzt sich Angesichts der dramatischen Entwicklung beim
Klimawandel für eine drastische Reduzierung der CO2-Emissionen ein. Der
Vorschlag der EU-Kommission zur Reduzierung der CO2-Emissionen neuer
Pkw-Modelle von derzeit durchschnittlich 163 g auf 130 g pro km durch
Fahrzeugtechnik und weiter auf 120 g durch andere technische Maßnahmen und den
verstärkten Einsatz von Biokraftstoffen wird unterstützt. Den größten Teil der
CO2-Reduktion muss die Automobilindustrie durch Verbesserungen in der
Fahrzeugtechnik erreichen mit der Folge, dass davon auch der Fuhrpark der
Bundesregierung profitieren wird. Bei Neuanschaffungen im Fuhrpark der
Bundesregierung sind der Treibstoffverbrauch und der damit verbundene CO2-Ausstoß
wichtige Entscheidungskriterien.
Ein weiterer Teil der Reduktion soll durch die Anrechnung einer erhöhten
Beimischung von Biokraftstoffen erzielt werden. Die anteilige Anrechnung der
Biokraftstoffe bringt die dringend notwendige Dynamik in die Entwicklung neuer
Biokraftstoffe.
1. Wie viele Dienstfahrzeuge werden derzeit von Bundesregierung und
Bundesbehörden unterhalten, unterschieden nach Nutzung von
a) Dieselkraftstoff mit Rußfilter (unabhängig von einer möglichen
Biokraftstoffbeimischung, ohne Hybridantriebe),
b) Dieselkraftstoff ohne Rußfilter (unabhängig von einer möglichen
Biokraftstoffbeimischung, ohne Hybridantriebe),
c) Ottokraftstoff (unabhängig von einer möglichen
Biokraftstoffbeimischung, ohne Hybridantriebe),
d) Wasserstoff/Brennstoffzelle,
e) reinem Biodiesel,
f) Rapsöl,
g) Erdgas (CNG),
h) Flüssiggas (LPG),
i) Hybridantrieb,
j) sonstigen Kraftstoff- und Antriebsarten?
Die Bundesregierung und -behörden unterhalten derzeit einen Fuhrpark von
21 392 Fahrzeugen. Eine Unterscheidung nach Kraftstoffarten ergibt sich wie
folgt:
Anzahl Kraftfahrzeuge nach Kraftstoffart
Dieselkraftstoff mit Rußfilter 975
Dieselkraftstoff ohne Rußfilter 1 937
Dieselkraftstoff ohne vorgenannte Aufschlüsselung*) 11 604
Otto-Kraftstoff 863
Wasserstoff/Brennstoffzelle 1
Reinem Biodiesel 5
Rapsöl 0
Erdgas 9
Flüssiggas 1
Hybridantrieb 0
Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 3 – Drucksache 16/4974*) Fahrzeuge der BwFuhrparkservice GmbH, Unterscheidung nach Fahrzeugen mit/ohne
Rußpartikelfilter derzeit nicht möglich.
**) Fuhrpark der nachgeordneten Behörden des BMF, eine differenzierte Einordnung ist nicht möglich.
2. Welche Mitglieder der Bundesregierung fahren Dienstwagen mit
herkömmlichen (im Sinne von Frage 1 a bis c), und welche mit alternativen
Antrieben, und welchen spezifischen CO2-Ausstoß haben diese Fahrzeuge?
Die Mitglieder der Bundesregierung fahren Dienstwagen mit folgenden
Antrieben:
*) Aus Sicherheitsgründen können keine Angaben gemacht werden.
**) Ersatzbeschaffung eines schadstoffarmen Dienstkraftfahrzeuges ist geplant.
3. Wie hoch war der durchschnittliche Flottenverbrauch (l/100km) der
Dienstkraftfahrzeuge mit Otto- bzw. Dieselkraftstoffen in den Jahren 2005 und
2006?
Der durchschnittliche Flottenverbrauch der Dienstkraftfahrzeuge mit Otto-Motor
betrug in den Jahren 2005 und 2006 jeweils ca. 12,6 l/km. Bei Fahrzeugen mit
Diesel-Motor lag der Verbrauch 2005 bei ca. 9,8 l/km und 2006 bei ca. 9,3 l/km.
Damit verringerte sich der durchschnittliche Flottenverbrauch bei den
Kraftfahrzeugen mit Diesel-Motor um ca. 5 Prozent.
Anzahl Kraftfahrzeuge nach Kraftstoffart
Sonstige Kraftstoffe 1
Ohne Aufschlüsselung nach Kraftstoffarten**) 5 996
Ressort Antriebsart CO2-Emissionen (g/km)
Bundeskanzleramt*)
AA*)
BMI*)
BMJ Otto 314
BMF*)
BMWi Diesel mit Rußfilter 216
BMELV Diesel mit Rußfilter 227
BMVg*)
BMFSFJ Otto 259
BMG Diesel mit Rußfilter 249
BMAS Diesel mit Rußfilter 245
BMVBS Otto 255
BMU Diesel mit Rußfilter 249
BMBF Otto 279**)
BMZ Otto 259
Drucksache 16/4974 – 4 – Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode4. Wie hoch war der jährliche Gesamtkraftstoffverbrauch der Dienstfahrzeuge
differenziert nach Kraftstoffen in den Jahren 2005 und 2006?
Der jährliche Gesamtstoffverbrauch der Dienstkraftfahrzeuge in den Jahren
2005 und 2006 teilt sich wie folgt auf die Kraftstoffarten auf:
Angaben über den Kraftstoffverbrauch aus dem Geschäftsbereich des BMF
liegen nicht vor.
5. Wie hoch ist die aktuelle durchschnittliche Motorenleistung (Angaben in
kW) der Dienstfahrzeuge insgesamt und differenziert nach
Bundeskanzleramt, den einzelnen Bundesministerien und Bundesbehörden?
Die durchschnittliche Motorenleistung der Dienstkraftfahrzeuge insgesamt kann
aufgrund nicht vollständig erfasster Einzeldaten nicht seriös ermittelt werden.
Eine Differenzierung nach Bundeskanzleramt, Bundesministerien und
Bundesbehörden ergibt sich wie folgt:
*) Fahrzeuge der BwFuhrparkservice GmbH, eine Unterscheidung nach Ministerium und nachgeordneten
Bereich ist derzeit nicht möglich.
Kraftstoffart 2005 (Liter) 2006 (Liter)
Diesel-Kraftstoff 26 754 184 27 923 456
Otto-Kraftstoff 1 966 000 1 750 897
Wasserstoff/Brennstoffzelle Keine Angaben
Reiner Biodiesel 8 000 8 000
Erdgas 5 158 Kg 6 580 Kg
Flüssiggas 30 Kg
BK/Ministerien/Behörden Motorleistung in kW
Bundeskanzleramt 169
AA (incl. sondergeschützte
Kfz und LKW)
170
BMI 135
BMJ 160
BMF 131
BMWi 138
BMELV 127
BMVg*) 72
BMFSFJ 158
BMG 156
BMAS 145
BMVBS 126
BMU 129
BMBF 138
BMZ 136
BKM 130
BPA 142
Bundesbehörden 97
Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 5 – Drucksache 16/49746. Wie hoch ist der durchschnittliche CO2-Ausstoß der Dienstfahrzeuge
insgesamt und differenziert bezüglich des Bundeskanzleramtes, der einzelnen
Bundesministerien und Bundesbehörden?
Bezüglich der Ermittlung des durchschnittlichen CO2-Ausstoßes der
Dienstkraftfahrzeuge insgesamt wird auf die Antwort zu Frage 5 verwiesen.
Eine Differenzierung nach Bundeskanzleramt, Bundesministerien und
Bundesbehörden stellt sich wie folgt dar:
*) Fahrzeuge der BwFuhrparkservice GmbH, eine Unterscheidung nach Ministerium und nachgeordneten
Bereich ist derzeit nicht möglich.
7. Wie viele der mit Dieselkraftstoff betriebenen Dienstkraftfahrzeuge des
Bundeskanzleramtes, der Bundesministerien und Bundesbehörden sind mit
einem Rußpartikelfilter ausgestattet?
Welchem jeweiligen prozentualen Anteil entspricht dies?
Die Anzahl der mit Rußpartikelfilter ausgestatteten Dienstfahrzeuge ergeben
sich aus der folgenden Aufstellung:
BK/Ministerium/Behörde CO2-Ausstoß (g/km)
Bundeskanzleramt 228
AA 223
BMI 212
BMJ 245
BMF 205
BMWi 216
BMELV 198
BMVg*) 158
BMFSFJ 218
BMG 221
BMAS 216
BMVBS 220
BMU 205
BMBF 197
BMZ 215
BKM 171
BPA 224
Bundesbehörden 191
Bundeskanzleramt/Ministerien/
Bundesbehörden
Anzahl
Dieselfahrzeuge
Davon mit
Rußfilter
Prozentualer
Anteil
Bundeskanzleramt 11 9 82
AA 19 17 89
BMI 6 6 100
BMJ 3 3 100
BMF 15 15 100
BMWi 21 19 90
Drucksache 16/4974 – 6 – Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode*) Gesamtzahl der Fahrzeuge der BwFuhrparkservice GmbH, Unterscheidung nach Fahrzeugen mit/ohne
Rußpartikelfilter derzeit nicht möglich, Differenzierung zwischen BMVg und nachgeordnetem
Geschäftsbereich derzeit nicht möglich.
8. Plant die Bundesregierung die vollständige Nachrüstung mit
Rußpartikelfiltern?
Wenn ja, bis wann soll die Nachrüstung abgeschlossen sein?
Wenn nein, warum nicht?
Die Bundesregierung hat die Anzahl ihrer Dienstfahrzeuge mit Diesel-Motor,
die mit einem Rußpartikelfilter ausgestattet sind, kontinuierlich erhöht. Bei
Neubeschaffungen kommen ausschließlich Fahrzeuge in Betracht, die
besonders schadstoffarm sind und strengste Abgasanforderungen einhalten. In allen
Ressorts werden Dieselfahrzeuge nur noch mit Rußpartikelfilter neu in den
Fuhrpark aufgenommen. Dadurch ist sichergestellt, dass nicht nur der Anteil der
Dieselkraftfahrzeuge im Fuhrpark weiter zunehmen wird, sondern auch die
gesamte Dieselflotte in absehbarer Zeit komplett mit Rußfiltern ausgestattet
wird.
9. Wie viele Dienstfahrzeuge, insbesondere die Dieselfahrzeuge ohne
Partikelfilter, werden von künftigen Fahrverboten, z. B. in der Umweltzone der
Stadt Berlin ab 2008 betroffen sein?
Von zukünftigen Fahrverboten in ausgewiesenen Umweltzonen werden ca. 4 230
Fahrzeuge betroffen sein. Darunter sind 3 967 Dieselfahrzeuge ohne
Partikelfilter. 3 770 dieser Dieselfahrzeuge werden der Schadstoffgruppe 3 (gelbe
Plakette) zugeordnet, so dass sie u. U. – je nach Festlegung in den jeweiligen
Luftreinhaltungsplänen der Städte oder Kommunen – von einem Fahrverbot betroffen
sein können.
Bundeskanzleramt/Ministerien/
Bundesbehörden
Anzahl
Dieselfahrzeuge
Davon mit
Rußfilter
Prozentualer
Anteil
BMELV 20 17 85
BMVg Geschäftsbereich insgesamt 11 604*)
BMFSFJ 11 11 100
BMG 11 10 91
BMAS 25 25 100
BMVBS 8 5 63
BMU 13 13 100
BMBF 17 16 94
BMZ 4 3 75
BKM 5 5 100
BPA 5 5 100
Bundesbehörden 2 266 657 43,5
Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 7 – Drucksache 16/497410. Wie viele Fahrzeuge welcher Hersteller hat die Bundesregierung in den
Jahren 2005 und 2006 neu in den Fuhrpark aufgenommen?
Die Bundesregierung hat in den Jahren 2005 ca. 9 431 Fahrzeuge und 2006
ca. 7 627 Fahrzeuge neu in den Fuhrpark aufgenommen. Diese verteilen sich
wie folgt auf die einzelnen Kraftfahrzeughersteller:
11. Wie hoch ist der durchschnittliche Verbrauch und CO2-Ausstoß dieser
Neufahrzeuge?
Der durchschnittliche Verbrauch und CO2-Ausstoß der in den Jahren 2005 und
2006 neu in den Fuhrpark aufgenommen Fahrzeuge stellt sich wie folgt dar:
Hersteller 2005 2006
AUDI 50 70
BMW 461 715
Citroen 7 3
Mercedes C/E/V 2 199 1 623
Mercedes S 10 12
Ford 1 670 2 012
Multicar 1 0
Nissan 31 6
Opel 2 430 1 558
Renault 10 276
Skoda 699 796
Smart 232 129
Toyota 0 3
Volkswagen 1 552 410
Sonstige 79 14
Hersteller 2005 2006
Durchschnittl.
Verbrauch
(l/100km)
Durchschnittl.
CO2-Ausstoß
(g/km)
Durchschnittl.
Verbrauch
(l/100km)
Durchschnittl.
CO2-Ausstoß
(g/km)
AUDI 11,38 237,13 10,67 231,83
BMW 10,51 216,36 9,31 199,02
Citroen 8,30 202,00 10,45 143,00
Mercedes C/E 9,76 188,19 9,29 188,05
Mercedes S 13,42 252,57 12,91 241,69
Ford 7,89 171,75 7,29 162,92
Multicar 6,20 178,00
Nissan 7,80 174,00 7,73 168,67
Opel 6,35 155,67 5,83 152,33
Renault 7,24 166,00 7,60 175,00
Skoda Keine Angaben Keine Angaben 4,70 139,50
Smart Keine Angaben Keine Angaben 5,00 124,50
Drucksache 16/4974 – 8 – Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode12. Konnte durch die Neubeschaffung der Verbrauch und die Motorenleistung
der Fahrzeugflotte gesenkt werden?
Wenn ja, in welchem Umfang?
Der Kraftstoffverbrauch konnte insbesondere durch die neu beschafften
Dieselfahrzeuge gegenüber den Jahren 2004 und 2005 kontinuierlich leicht gesenkt
werden, während die Motorleistung im Durchschnitt geringfügig gestiegen ist.
13. Wie haben sich der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch sowie die
durchschnittliche Motorenleistung der Fahrzeugflotten in den
Geschäftsbereichen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und
Reaktorsicherheit und des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
in den Jahren 2005 und 2006 entwickelt?
Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch und die durchschnittliche
Motorenleistung der Fahrzeugflotten des BMU und des BMVBS haben sich in den
Jahren 2005 und 2006 nur geringfügig verändert.
Im Einzelnen:
14. Welche Neuanschaffungen und Veräußerungen plant die Bundesregierung
im Jahr 2007 in den Geschäftsbereichen des Bundesministeriums für
Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und des Bundesministeriums für
Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, und welche Auswirkungen wird dies
auf die in Frage 13 abgefragten Daten haben?
Das BMU und das BMVBS haben sich als Ziel gesetzt, den Verbrauch und
insbesondere die CO2-Emissionen ihres Fuhrparks deutlich zu senken um
möglichst frühzeitig das für 2012 EU-weit angestrebte Ziel zu erreichen. Hierzu
plant der Geschäftsbereich des BMU im Jahre 2007 die Neubeschaffung von
29 Fahrzeugen. Demgegenüber stehen 37 Veräußerungen. Im Geschäftsbereich
des BMVBS stehen den 423 Neuanschaffungen für 2007 ca. 392 Veräußerungen
gegenüber.
Die Neuanschaffungen werden zu einem geringeren Kraftstoffverbrauch und
einer deutlichen Reduzierung der CO2-Emissionen führen.
Hersteller 2005 2006
Durchschnittl.
Verbrauch
(l/100km)
Durchschnittl.
CO2-Ausstoß
(g/km)
Durchschnittl.
Verbrauch
(l/100km)
Durchschnittl.
CO2-Ausstoß
(g/km)
Toyota 6,60 168,00
Volkswagen 9,14 229,25 9,83 214,78
Sonstige 12,12 203,13 Keine Angaben Keine Angaben
Ressort Kraftstoffverbrauch (l/100km) Motorenleistung kW
2005 2006 2005 2006
BMU 9,79 9,86 (+0,71 %) 97 98 (+1,28 %)
BMVBS 8,8 8,7 (–1,14 %) 87 89 (+2,25 %)Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co., Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft mbH, Amsterdamer Str. 192, 50735 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Telefax (02 21) 97 66 83 44
ISSN 0722-8333]