[Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums des Innern vom 16. Oktober 2015
übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Deutscher Bundestag Drucksache 18/6440
18. Wahlperiode 20.10.2015
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Christian Kühn (Tübingen),
Luise Amtsberg, Dr. Tobias Lindner, weiterer Abgeordneter und
der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
– Drucksache 18/5988 –
Unterbringung von Flüchtlingen in Deutschland
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Die Aufnahme von Schutzsuchenden ist eine menschenrechtliche
Verpflichtung, für die es keine Obergrenze gibt. Für politisch Verfolgte gilt: sie haben ein
Recht auf Asyl. Dieser Grundsatz muss sich gerade jetzt bewähren, da so viele
Menschen wie noch nie seit Ende des Zweiten Weltkrieges Schutz suchen vor
Krieg, Verfolgung und existenzieller Not. Es braucht realitätstüchtige
Antworten.
Länder und Kommunen stehen aufgrund der stark steigenden Flüchtlingszahlen
vor großen Herausforderungen. Mancherorts werden Flüchtlinge in Zelten
untergebracht, weil Liegenschaften fehlen. Die Schwierigkeiten bei der
Bereitstellung von Unterkünften für Asylsuchende sind leider auch hausgemacht. Lange
wurden Unterkunftskapazitäten Schritt für Schritt abgebaut. Es wurde nicht im
Hinblick auf steigende Flüchtlingszahlen geplant, obwohl es immer mehr
Krisenherde auf der Welt gibt. Mit der mietzinsfreien Überlassung von
Liegenschaften zum Zwecke der Flüchtlingsunterbringung wurde einer wichtigen
Forderung nachgekommen. Flüchtlingsaufnahme ist eine gesamtstaatliche und
gesamtgesellschaftliche Aufgabe.
V o r b e me r k u n g d e r B u n d e s r e g i e r u n g
Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) ist als Eigentümerin der
Bundesliegenschaften zentrale Ansprechpartnerin für die liegenschaftsbezogene
Unterstützung der betroffenen Länder und Kommunen durch den Bund bei der
Unterbringung von Asylbegehrenden und Flüchtlingen. Sie bietet den Ländern,
Landkreisen und Kommunen (Gebietskörperschaften) im Wege der direkten
Ansprache sämtliche freien und verfügbaren Gebäude sowie Freiflächen ihres
Liegenschaftsbestands mietzinsfrei zur Unterbringung von Asylbegehrenden und
Flüchtlingen an, soweit kein vorrangiger Bundesbedarf besteht und ein
eventueller Verwertungsprozess sich noch nicht in der Schlussphase befindet. In dieses
„Dialogverfahren“ mit den Gebietskörperschaften sind auch Liegenschaften
einbezogen, die der Bundesanstalt von den Gaststreitkräften, der Bundeswehr oder
anderen dienstlichen Nutzern erst in absehbarer Zukunft zugehen.
1. Wie viele Liegenschaften der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
(BImA) werden derzeit zur Unterbringung von Flüchtlingen genutzt?
Zum Stichtag 2. Oktober 2015 sind in 242 Fällen Verträge über BImA-eigene
Liegenschaften für Zwecke der Unterbringung von Asylbegehrenden und
Flüchtlingen geschlossen worden bzw. endverhandelt.
Hierin enthalten sind 17 geschlossene Kaufverträge für Zwecke der
Unterbringung von Flüchtlingen und 7 Nutzungsverträge, die die Bundeswehr unmittelbar
mit den Behörden nach Asylverfahrensgesetz auf Liegenschaften im Eigentum
der BImA geschlossen hat (Mitbenutzungen).
a) Wo befinden sich diese Liegenschaften (bitte nach Bundesländern,
Gemeinden, Gemeindegrößenklassen aufschlüsseln)?
Die Aufschlüsselung der Liegenschaften nach Bundesländern und Gemeinden ist
der Anlage 1 (dortige Spalten D und E) zu entnehmen.
Eine Aufschlüsselung nach Gemeindegrößenklassen hält die BImA nicht vor.
b) Wie viele Flüchtlinge sind in den jeweiligen Liegenschaften
untergebracht?
Seitens der BImA besteht keine Zuständigkeit für eine Registrierung / Erfassung
von Unterbringungszahlen von Flüchtlingen. Die Angaben basieren
ausschließlich auf freiwilligen Auskünften der Bedarfsträger. Die Anzahl der nach Auskunft
der Behörden nach Asylverfahrensgesetz (Bedarfsträger) untergebrachten bzw.
zur Unterbringung vorgesehenen Flüchtlinge auf diesen Liegenschaften ist der
Anlage 1 (dortige Spalte I) zu entnehmen, auf die verwiesen wird.
c) Wie viele und welche dieser Liegenschaften sind Wohnungen?
Wie viele und welche haben den Charakter von Sammelunterkünften?
Hinsichtlich der zur Flüchtlingsunterbringung überlassenen Wohnungen wird auf
die Anlage 1 verwiesen. Wohnobjekte sind in der Spalte B als „Wohnen“
ausgewiesen.
Die Fragestellung, ob diese den Charakter von Sammelunterkünften aufweisen,
kann nur von den Bedarfsträgern beantwortet werden.
d) Wie viele und welche dieser Liegenschaften sind unbebaute Grundstücke
bzw. Brachflächen?
Von den in der Antwort zu Frage 1 genannten 242 Liegenschaften sind 11
Liegenschaften nicht oder nur geringfügig bebaut. In der Anlage 1, auf die verwiesen
wird, sind diese bei der Spalte G unter „Unbebaut“ mit „ja“ oder „zum Teil“
ausgewiesen. Die Ausweisung „zum Teil“ ist dann erfolgt, wenn die Liegenschaft
zwar teilbebaut ist, jedoch nach Kenntnis der BImA größere Freiflächenanteile
für Unterbringungszwecke herangezogen werden.
e) Wie viele und welche dieser Liegenschaften befinden sich auf ehemals
militärisch genutztem Gelände, und wie viele befinden sich auf
Nichtkonversionsliegenschaften?
Von den in der Antwort zu Frage 1 genannten 242 Liegenschaften handelt es sich
bei 176 Liegenschaften um ehemals militärisch genutzte Liegenschaften und um
66 Nicht-Konversionsliegenschaften.
In der Anlage 1, auf die verwiesen wird, sind die ehemals militärisch genutzten
Liegenschaften durch entsprechenden Eintrag des militärischen Vornutzers in der
Spalte C gekennzeichnet.
f) Wie viele und welche dieser Liegenschaften werden den Kommunen
kostenfrei überlassen (bitte nach Gemeinden aufschlüsseln)?
g) Wie viele und welche dieser Liegenschaften werden den Bundesländern
kostenfrei überlassen (bitte nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Die Fragen 1f und 1g werden aufgrund des sachlichen Zusammenhangs
gemeinsam beantwortet.
Nach Maßgabe des Haushaltsvermerks 3.6 zur Haushaltsstelle 6004-121 01
werden alle Liegenschaften der BImA, die diese den Bedarfsträgern (Bundesländer,
Landkreise und Kommunen) für Zwecke der Unterbringung von
Asylbegehrenden und Flüchtlingen überlässt an die Bedarfsträger mietszinsfrei (Netto-
Kaltmiete) vermietet. Die jeweiligen Bedarfsträger ergeben sich aus der Spalte F der
Anlage 1, auf die insoweit verwiesen wird.
h) Wie ist die energetische Beschaffenheit dieser Liegenschaften (bitte nach
Liegenschaften aufschlüsseln)?
Da die Herrichtung der Objekte für Zwecke der Asylbegehrenden- und
Flüchtlingsunterbringung ausschließlich den Bedarfsträgern obliegt, kann die BImA
keine Aussage zu der energetischen Beschaffenheit dieser Liegenschaften treffen.
i) Wie viele und welche dieser Liegenschaften befinden sich in
Gewerbegebieten bzw. außerorts?
Die Fragestellung, ob sich Liegenschaften innerhalb eines Gewerbegebiets oder
außerorts befinden, wird von der BImA nicht vorgehalten.
j) Wie viele und welche dieser Liegenschaften waren zum Verkauf
vorgesehen?
Von den in der Antwort zu Frage 1 genannten 242 Liegenschaften waren 169
Liegenschaften ursprünglich zum zeitnahen Verkauf vorgesehen, der nunmehr
zurückgestellt worden ist. In 15 Fällen war ein Verkauf entweder unmittelbar für
Zwecke der Flüchtlingsunterbringung durchgeführt worden oder – soweit bereits
vor Veräußerung eine Nutzung zur Flüchtlingsunterbringung stattgefunden hatte
– war ein Verkauf unter Beibehaltung dieser Nutzung erfolgt. In 5 weiteren Fällen
hat ein Teilflächenverkauf stattgefunden. Hinsichtlich der verbleibenden 53 Fälle
war auch in der Vergangenheit ein zeitnaher Verkauf nicht vorgesehen.
Die Aufschlüsselung ergibt sich aus der Spalte H der Anlage 1, auf die insoweit
verwiesen wird.
2. Wie viele Liegenschaften werden darüber hinaus von der BImA als geeignet
zur Unterbringung von Flüchtlingen angesehen?
Die Beurteilung, ob eine Liegenschaft für Zwecke der Asylbegehrenden- und
Flüchtlingsunterbringung geeignet ist, wird ausschließlich von den
Bedarfsträgern getroffen. Derzeit (Stichtag: 2. Oktober 2015) werden weitere 258
angebotene Liegenschaften der BImA durch die Bedarfsträger auf Geeignetheit für
Unterbringungszwecke überprüft.
3. Wie viele Plätze stehen darüber hinaus in Liegenschaften der BImA zur
Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung (bitte nach Liegenschaften
aufschlüsseln)?
Die Anzahl der Unterbringungsplätze wird aufgrund von Angaben der
Bedarfsträger erhoben, die regelmäßig erst bei Vertragsschluss bzw. frühestens zu dem
Zeitpunkt gemacht werden können, wenn der Bedarfsträger eine angebotene
Liegenschaft der BImA als für Unterbringungszwecke geeignet eingestuft hat.
Insoweit besteht als Grobschätzung nur die Annahme dahingehend, dass auf
verfügbaren BImA-Liegenschaften zum Stichtag 2. Oktober 2015 theoretische
Unterbringungskapazitäten für mindestens 50 000 Menschen bestehen könnten.
4. Wie viele Nutzungsanfragen zur Flüchtlingsunterbringung in Immobilien
der BImA wurden abschlägig beschieden (bitte nach Liegenschaft und
Ablehnungsgrund aufschlüsseln)?
Von zum Stichtag 2. Oktober 2015 in das Dialogverfahren mit den
Bedarfsträgern eingebrachten 700 Liegenschaften war in 46 Fällen eine
Nutzungsüberlassung aus BImA-Sicht nicht möglich. Bei den Gründen für eine abschlägige
Entscheidung handelt es sich insbesondere um eine vorrangige Deckung von
dienstlichem Bedarf oder bereits anderweitig endverhandelte Kauf- oder
Nutzungsverträge.
Die Aufschlüsselung bitte ich der beigefügten Anlage 2 (dort Spalte D) zu
entnehmen, auf die verwiesen wird.
5. Wie viele und welche Kommunen haben nach Kenntnis der Bunderegierung
eine Überlassung von Liegenschaften zum Zwecke der
Flüchtlingsunterbringung nicht in Anspruch genommen, da die Kosten für Sanierung und
Instandsetzung zu hoch waren (bitte nach Kommunen und Liegenschaften
aufschlüsseln)?
Von zum Stichtag 2. Oktober 2015 in das Dialogverfahren mit den
Bedarfsträgern eingebrachten 700 Liegenschaften war in 154 Fällen der Abschluss eines
Nutzungsvertrags aus Sicht der Bedarfsträger nicht möglich.
Da die Bedarfsträger die Ablehnungsgründe vielfach nicht mitgeteilt haben, kann
nicht in allen Fällen danach differenziert werden. Lediglich in den Fällen, in
denen der BImA Ablehnungsgründe bekannt gegeben wurden, sind diese in der
Spalte E der Anlage 3 angegeben, auf die insoweit verwiesen wird.
6. Wie hoch sind die Einnahmen der BImA durch die Vermietung von
Liegenschaften zum Zwecke der Flüchtlingsunterbringung?
Die BImA hat seit Inkrafttreten der Ermächtigung durch den
Haushaltsgesetzgeber zum 1. Januar 2015 sämtliche für Zwecke der Unterbringung von
Asylbegehrenden und Flüchtlingen vermieteten Objekte mietzinsfrei (Netto-Kaltmiete)
überlassen.
Weiterhin wurden auch alle Verträge, die ggf. vor dem 1. Januar 2015
geschlossen worden waren, ab dem 1. Januar 2015 auf Mietzinsfreiheit umgestellt.
7. Wie hoch wäre der Mietzins gewesen, wenn die Liegenschaften von der
BImA nicht mietzinsfrei zum Zwecke der Flüchtlingsunterbringung
überlassen worden wären?
Die Mietmindereinnahmen aufgrund der mietzinsfreien Überlassungen nach
Haushaltsvermerk belaufen sich zum Stichtag 2. Oktober 2015 auf 3,55 Mio.
Euro pro Monat.
8. Wer übernimmt die Sanierungskosten von Konversionsliegenschaften, wenn
diese in einer für Bewohnerinnen und Bewohner und/oder für die Natur
schädlichen Art und Weise belastet sind und Kommunen zur Unterbringung
von Flüchtlingen überlassen werden?
Nach aktuellem Haushaltsvermerk werden Liegenschaften im aktuellen
Bauzustand mietzinsfrei überlassen, wobei jedoch sämtliche Herrichtungskosten von
den Bedarfsträgern zu übernehmen sind.
Die beabsichtigte Abänderung des bestehenden Haushaltsvermerks (bisher nur
mietzinsfreie Überlassung) dahingehend, dass ergänzend auch
Herrichtungskosten übernommen werden, steht noch unter dem Vorbehalt der Billigung und des
Beschlusses durch den Haushaltsgesetzgeber.
9. Wie viele und welche Flüchtlingsunterkünfte in Deutschland sind nach
Kenntnis der Bundesregierung nicht winterfest?
Da die BImA selbst keine Flüchtlingsunterkünfte betreibt, liegen der BImA keine
Informationen bezüglich der Wintertauglichkeit der Flüchtlingsunterkünfte auf
ihren oder anderen Liegenschaften vor.
10. Mit welchen Maßnahmen plant die Bundesregierung, Länder und
Kommunen beim Ausbau von 150 000 winterfesten Plätzen in
Erstaufnahmeeinrichtungen verstärkt zu unterstützen?
Die BImA unterstützt die staatlichen und kommunalen Bedarfsträger weiterhin
nach Kräften bei der Identifizierung von Objekten, die zeitweise oder länger für
Zwecke der Unterbringung von Asylbegehrenden und Flüchtlingen herangezogen
werden können. Dabei werden noch intensiver als bisher auch alle Möglichkeiten
von vorzeitigen Teil-/ Rückgaben von dienstlich in absehbarer Zeit nicht mehr
benötigten Liegenschaftsteilen bei Bundesbehörden oder den Gaststreitkräften
bzw. von gemeinsamen Nutzungen einer Liegenschaft von Bundesbehörden und
Bedarfsträger („Mitbenutzungen“) sondiert und soweit möglich ausgeschöpft.
Anstehende Verkaufsvorgänge bei der BImA über Objekte mit nennenswerten
möglichen Unterbringungskapazitäten werden seit einiger Zeit solange nicht
vollzogen bzw. eingeleitet, bis die Prüfung für die Geeignetheit zur Unterbringung
von Asylbegehrenden und Flüchtlingen durch die Bedarfsträger (Länder und
Kommunen) abgeschlossen ist.
Durch die (vom Haushaltsgesetzgeber noch zu beschließende) vorgesehene
Übernahme der Herrichtungskosten (siehe dazu die Antwort zu Frage 8) durch die
BImA, ist davon auszugehen, dass eine nennenswerte Anzahl der von den
Bedarfsträgern bisher noch abgelehnten Liegenschaften für Unterbringungszwecke
in Betracht gezogen werden können und hierdurch zusätzliche
Unterbringungsplätze entstehen.
11. Wie viele Zeltstädte bzw. zeltähnliche Unterkünfte wurden nach Kenntnis
der Bundesregierung zur Unterbringung von Flüchtlingen errichtet?
a) Wo befinden sich diese Zeltstädte bzw. zeltähnlichen Unterkünfte (bitte
nach Bundesländern, Gemeinden und Gemeindegrößenklassen
aufschlüsseln)?
b) Wie viele Flüchtlinge sind in den jeweiligen Zeltstädten bzw.
zeltähnlichen Unterkünften untergebracht?
c) Wie viele dieser Zeltstädte bzw. zeltähnlichen Unterkünfte wurden auf
Liegenschaften des Bundes errichtet (bitte nach Liegenschaft
aufschlüsseln)?
Die Fragen 11 bis 11c werden mit Blick auf Leistungen der Bundesanstalt
Technisches Hilfswerk gemeinsam beantwortet.
Die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk leistet bundesweit auf Anforderung
von Bund, Ländern, Kreisen und Kommunen Amtshilfe durch Unterstützung bei
der Unterbringung von Asylsuchenden, insbesondere bei der Herrichtung von
Unterkunftsmöglichkeiten. Ob es sich bei den Einsätzen um die Herrichtung von
ortsfesten Einrichtungen oder Zeltunterkünften handelt, wird nicht gesondert
erfasst.
Der Bund hat mit Kräften der Bundeswehr, des Technischen Hilfswerks und des
Deutschen Roten Kreuzes im Auftrag des Bundesamtes für Migration und
Flüchtlinge in Feldkirchen und in Erding Wartezentren errichtet, in denen die
Unterbringung von Flüchtlingen teilweise in Zelten erfolgt. Beide Wartezentren dienen
dazu, die grenznahen Bereiche zu entlasten, indem die Flüchtlinge sich dort kurz
(2 bis 3 Tage) aufhalten können zwecks Organisation ihrer Weiterreise in die
Länder. Ein dauerhafter Aufenthalt ist in den Wartezentren nicht vorgesehen, und
entsprechend der vorgesehenen Verwendung schwanken die Belegungszahlen
stark.
Das Wartezentrum in Feldkirchen befindet sich auf dem im Eigentum
des Bundes stehenden Gelände der Gäubodenkaserne im Land Bayern,
Gemeinde Feldkirchen bei Straubing, und besteht überwiegend aus
Zelten. Das Wartezentrum Feldkirchen ist seit Montag, den 21.
September 2015 im Regelbetrieb, aktuell mit einer Aufnahmekapazität für
ca. 3 500 Personen, die sukzessive nach Fertigstellung weiterer Zelte auf
5 000 Personen anwachsen wird.
Das Wartezentrum in Erding befindet sich auf dem im Eigentum des
Bundes stehenden Gelände des Fliegerhorstes Erding im Land Bayern,
Gemeinde Erding, und besteht teilweise aus Zelten. Zurzeit werden
18 ehemalige Flugzeughangars zur Aufnahme von Personen vorbereitet.
Das Wartezentrum wird zum 19. Oktober mit einer Aufnahmekapazität
für zunächst ca. 1 500 Personen eröffnet, die sukzessive nach
Fertigstellung von Zelten auf 5 000 Personen anwachsen wird.
12. Plant die Bundesregierung Änderungen an Gesetzen und Verordnungen zur
erleichterten Unterbringung von Flüchtlingen?
Wenn ja, welche?
Die Bundesregierung hat bereits im vergangenen Jahr, als sich eine deutliche
Zunahme von Flüchtlingszahlen abzeichnete, umgehend reagiert und das
Baugesetzbuch (BauGB) zügig geändert. Zur weiteren gezielten Unterstützung der Länder
und Kommunen hat das Bundeskabinett am 29. September 2015 u. a. zusätzliche
Maßnahmen im Bauplanungsrecht zur Erleichterung der Unterbringung von
Flüchtlingen beschlossen. Der „Entwurf eines
Asylverfahrensbeschleunigungsgesetzes“ enthält in Artikel 6 entsprechende Änderungen des BauGB. Das Gesetz
soll voraussichtlich im November 2015 in Kraft treten.
Wegen der Einzelheiten wird auf den Gesetzentwurf (BR-Drucksache 446/15)
verwiesen.
13. Plant die Bundesregierung weitere Erleichterungen zur Errichtung von
Flüchtlingsunterkünften?
Wenn ja, welche?
Ja. Wegen der Einzelheiten wird auf den Gesetzentwurf der Bundesregierung
eines Asylverfahrensbeschleunigungsgesetzes (BR-Drucksache 446/15)
verwiesen.
14. Welche Spielräume bei der Energieeinsparverordnung (EnEV) und beim
Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz empfiehlt die Bundesministerin für
Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Dr. Barbara Hendricks, im
Detail bei der Bereitstellung von Flüchtlingsunterkünften zu nutzen
(
www.bundesregierung.de/Content/DE/Interview/2015/08/2015-08-26-hen
dricks-welt.html, 26. August 2015)?
Frau Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks hat den Ländern empfohlen, bei
der Bereitstellung von Flüchtlingsunterkünften vorhandene Spielräume für
Ausnahmen und Befreiungen bei der Energieeinsparverordnung (EnEV) und dem
Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz zu nutzen.
15. Plant die Bundesregierung Änderungen an der EnEV zur erleichterten
Unterbringung von Flüchtlingen?
Wenn ja, welche?
Die Bundesregierung wird ein umfangreiches Maßnahmenpaket beschließen, um
verwaltungstechnische und andere Hürden zu beseitigen. Dazu sollen auch – in
eng begrenztem und klar umrissenem Umfang – punktuelle Erleichterungen für
Aufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünfte im Hinblick auf die
Anforderungen der EnEV gehören.
16. Plant die Bundesregierung Änderungen an den Bestimmungen zum
Brandschutz von Gebäuden zur erleichterten Unterbringung von Flüchtlingen?
Wenn ja, welche?
Die Bundesregierung plant keine Änderungen an den Bestimmungen zum
Brandschutz von Gebäuden. Zuständig für den Brandschutz, der zum Bauordnungsrecht
gehört, sind die Länder.
17. Plant die Bundesregierung Änderungen an Normen und technischen
Standards zur erleichterten Unterbringung von Flüchtlingen?
Wenn ja, welche?
Da technische Normen und Baubestimmungen den Landesbauordnungen
zuzuordnen sind, hat der Bund hier keine Möglichkeiten der Änderung.
18. Plant die Bundesregierung Änderungen am Vergaberecht zur erleichterten
Unterbringung von Flüchtlingen?
Wenn ja, welche?
Für die zeitnahe Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen müssen
zahlreiche Bau-, Dienst- und Lieferdienstleistungen oftmals sehr schnell beschafft
werden. Die Beseitigung von bürokratischen Hürden und Hemmnissen im
Zusammenhang mit der Unterbringung von Flüchtlingen ist der Bundesregierung
auch im Hinblick auf das Vergaberecht ein wichtiges Anliegen.
Das Vergaberecht oberhalb der EU-Schwellenwerte (Auftragswertgrenzen; für
Bauleistungen 5 186 000 Euro, für Liefer- und Dienstleistungen 207 000 Euro)
wird insbesondere durch die Vorgaben der EU-Richtlinie über die Koordinierung
der Verfahren zur Vergabe öffentlicher Bau-, Liefer- und Dienstleistungsaufträge
geprägt.
Der Anwendungsbereich des Vergaberechts und die Voraussetzungen für den
Verzicht auf den EU-weiten Teilnahmewettbewerb sind sowohl in den derzeit als
auch künftig geltenden EU-Vergaberichtlinien abschließend geregelt. So
unterfällt etwa der Erwerb oder die Miete bzw. Pacht von Grundstücken oder
Gebäuden nicht dem Vergaberecht. Bei besonderer Dringlichkeit bietet das EU-
Vergaberecht zudem einen Spielraum, der bei öffentlichen Aufträgen zur
Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen in Anspruch genommen werden kann und
sollte. Die Richtlinien erlauben allerdings bei den zur Unterbringung und
Versorgung von Flüchtlingen regelmäßig erforderlichen Leistungen nicht, ganz auf
Vergabeverfahren zu verzichten.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat den Ländern am
24. August 2015 ein Rundschreiben zur Anwendung des Vergaberechts im
Zusammenhang mit der Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen
übermittelt und die insoweit erforderlichen Auslegungshinweise gegeben. In dem
Rundschreiben wird klargestellt, dass der sprunghafte Anstieg der Zahl der Flüchtlinge
und Asylbegehrenden für die konkret betroffenen Kommunen derzeit ein
unvorhergesehenes Ereignis darstellt. Des Weiteren beurteilt das BMWi das
Erfordernis der zügigen Unterbringung sowie Versorgung von hilfsbedürftigen
Flüchtlingen als dringenden und zwingenden Grund im Sinne des Vergaberechts. Auf
dieser Grundlage können Vergabeverfahren deutlich beschleunigt und im Einzelfall
auch auf eine Ausschreibung und die Einhaltung sämtlicher Fristen verzichtet
werden. Die Länder haben die in dem Rundschreiben enthaltenen Klarstellungen
allgemein begrüßt.
Die Bundesregierung befindet sich im Hinblick auf die Anwendung des
Vergaberechts im Zusammenhang mit der Unterbringung von Flüchtlingen und
Asylbegehrenden fortlaufend im Gespräch mit der Europäischen Kommission. Die
Europäische Kommission veröffentlichte am 9. September 2015 eine Mitteilung
zu den Vorschriften für die öffentliche Auftragsvergabe im Zusammenhang mit
der aktuellen Flüchtlingsproblematik. In der Mitteilung werden die
Möglichkeiten aufgezeigt, bei denen zur dringenden Bedarfsdeckung auf eine Ausschreibung
verzichtet werden kann. Wenn die Möglichkeiten von Fristverkürzungen im
Rahmen eines beschleunigten Verfahrens im Einzelfall zur Bedarfsdeckung nicht
ausreichen, können Vergabestellen auch nach Einschätzung der Europäischen
Kommission auf das Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb, mithin ohne
öffentliche Ausschreibung zurückgreifen. Die Kommissionsmitteilung bestätigt
im Grundsatz die vergaberechtlichen Hinweise des BMWi vom 24. August 2015.
Die Mitteilung der Europäischen Kommission wurde vom BMWi am 10.
September 2015 an die Länder übermittelt.
Bei öffentlichen Aufträgen unterhalb der EU-Schwellenwerte kommt das
Haushaltsrecht zur Anwendung.
Die Verfahrensregeln des Haushaltsrechts lassen eine Beschleunigung der
Verfahren und die im Vergleich zum Oberschwellenbereich erleichterte Wahl eines
freihändigen Vergabeverfahrens zu. Weitere Erleichterungen können die Länder
im jeweils geltenden Haushaltsrecht in eigener Zuständigkeit regeln.
19. Plant die Bundesregierung Gesetzesvorhaben und Verordnungen zur
verschieben, um eine erleichterte Unterbringung von Flüchtlingen zu
ermöglichen?
Wenn ja, welche?
Dies ist nicht geplant.
20. Plant die Bundesregierung eine Verlängerung der Meldefrist zur Förderung
von Wohnungsrückbau in den neuen Bundesländern zwecks einer
Neubewertung?
Wenn nein, warum nicht?
Mit dem Bund-Länder-Programm Stadtumbau Ost wird auch der Abriss von leer
stehenden, dauerhaft nicht mehr nachgefragten Wohnungen gefördert. Die
Umsetzung des Programms obliegt den Ländern. Nach Artikel 10 Absatz 3 der
Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung 2015 waren dem Bund bis spätestens
zum 31. März 2015 die Landesprogramme vorzulegen. Nach Artikel 14 Absatz 1
Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung 2015 sind die Länder berechtigt,
im Bundesprogramm des Jahres 2015 für eine städtebauliche Gesamtmaßnahme
bereitstehende Bundesmittel für eine andere Gesamtmaßnahme des
Bundesprogramms einzusetzen (Umschichtung).
Viele Städte und Gemeinden in allen neuen Ländern nutzen bereits leer stehende
Wohnungen und Gebäude für die Unterbringung von Flüchtlingen.
21. Plant die Bundesregierung Regelungen, um es Kommunen erleichtert zu
ermöglichen, Wohnraum zum Zwecke der Flüchtlingsunterbringung zeitweise
zu beschlagnahmen?
Wenn nein, warum nicht?
Die Bundesregierung plant keine solchen Regelungen. Will eine Kommune leere
Wohnungen zur Unterbringung von Personen, etwa Flüchtlingen,
beschlagnahmen, richtet sich dies nach dem Polizei- und Ordnungsrecht der Länder.
Soweit entsprechender Bedarf auf Landesebene besteht, können entsprechende
Regelungen in den Ländern getroffen werden.
22. Für wann ist das von der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel
angekündigte Standardabweichungsgesetz oder Beschleunigungsgesetz geplant
(
www.welt.de/politik/deutschland/article145854025/Merkels-Plaene-fuer-
ein-temporaer-geaendertes-Asylrecht.html, 31. August 2015)?
a) Ist von diesem Gesetzesvorhaben EU-Recht betroffen?
b) Welche Gesetze, Verordnungen und Regelungen betrifft dieses
Gesetzesvorhaben?
Die Bundesregierung hat den angekündigten Gesetzentwurf am
29. September 2015 beschlossen. EU-Recht ist davon nicht betroffen. Wegen der
Einzelheiten wird auf den Gesetzentwurf der Bundesregierung eines
Asylverfahrensbeschleunigungsgesetzes (BR-Drucksache 446/15) verwiesen.
23. Wie viele Erstaufnahmeplätze stehen nach Kenntnis der Bundesregierung
zur Erstunterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung (bitte nach
Bundesländern aufschlüsseln)?
Die Schaffung der Erstaufnahmeeinrichtungen obliegt im föderalen System den
Ländern. Genaue Angaben zu den insgesamt zur Verfügung stehenden
Erstaufnahmeplätzen liegen der Bundesregierung daher nicht vor.
24. Plant die Bundesregierung eine Neuordnung der Bund-Länderkompetenzen
im Rahmen der Flüchtlingsunterbringung?
Wenn ja, wie?
Dies ist nicht geplant.
25. Wie hoch schätzt die Bundesregierung die Kosten der
Flüchtlingsunterbringung für Länder und Kommunen in Deutschland anhand der neuen Prognose
von 800 000 Flüchtlingen für das Jahr 2015 des Bundesministeriums des
Innern?
Der Bundesregierung liegen keine konkreten Zahlen über die
Unterbringungskosten vor. Eine Schätzung ist deshalb nicht möglich, weil die Kosten je nach Lage,
Zustand und Größe der Liegenschaften sehr unterschiedlich sind.
26. Wie hoch schätzt die Bundesregierung die Kosten der
Flüchtlingsunterbringung für Länder und Kommunen für die Jahre 2016 und 2017?
Auf die Antwort zu Frage 25 wird verwiesen.
27. Wird der Bund sich an den Kosten der Unterbringung von Flüchtlingen
beteiligen?
Wenn ja, in welcher Höhe, und für welche Maßnahmen?
Wenn nein, warum nicht?
Die Bundesregierung prüft derzeit eine Unterstützung der Länder und
Kommunen in verschiedenen Bereichen. Gegenstand dieser Prüfung ist auch die Frage
einer möglichen Beteiligung an den Unterbringungskosten. Vorbehaltlich der
Zustimmung des Haushaltsgesetzgebers wird die BImA den Ländern und
Kommunen die notwendigen Erstinstandsetzungs- und Erschließungskosten
(Herrichtungskosten) erstatten. Aussagen zur Höhe der Herrichtungskosten können
derzeit nicht getroffen werden.
28. Plant die Bundesregierung ein Bauprogramm zur Unterstützung von
Ländern und Kommunen bei der Unterbringung von Flüchtlingen?
Wenn nein, warum nicht?
29. Plant die Bundesregierung, die Mittel für den sozialen Wohnungsbau
angesichts der angespannten Situation bei der Flüchtlingsunterbringung
anzuheben?
Wenn ja, um welche Höhe (bitte nach den Haushaltsjahren 2015, 2016,
2017, 2018, 2019 aufschlüsseln)?
Die Fragen 28 und 29 werden aufgrund ihres Sachzusammenhangs gemeinsam
beantwortet.
Die Bundesregierung plant kein eigenes Wohnungsbauprogramm für Flüchtlinge.
Der Beschluss der Besprechung der Bundeskanzlerin mit den
Regierungschefinnen und Regierungschefs der Bundesländer zur Asyl- und Flüchtlingspolitik am
24. September 2015 zu den Kompensationsmitteln sieht vor, dass die
Bundesregierung die Länder und Kommunen bei der Ausweitung des Bestands an
Sozialwohnungen unterstützt und zu diesem Zweck die den Ländern zugewiesenen
Kompensationsmittel in den Jahren 2016 bis 2019 um jeweils 500 Mio. Euro
erhöht. Der Entwurf eines Asylverfahrensbeschleunigungsgesetzes, der den
Beschluss zu den Kompensationsmitteln in Artikel 12 umsetzt, wurde bereits am
29. September 2015 vom Bundeskabinett beschlossen und am 1. Oktober 2015
im Deutschen Bundestag behandelt.
30. Inwieweit haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Bundesländer
freiwillig selbst verpflichtet, die für den sozialen Wohnungsbau
vorgesehenen Mittel des Bundes zweckgebunden hierfür zu nutzen?
Obwohl es seit dem 1. Januar 2014 keine Verpflichtung der Länder mehr gibt, die
Kompensationsmittel, die der Bund für den Wegfall der früheren
Bundesfinanzhilfen für die soziale Wohnraumförderung zahlt, für Zwecke der
Wohnraumförderung einzusetzen, hat sich die Mehrzahl der Länder mittlerweile hierzu
verpflichtet. In den meisten Ländern ist dies über gesetzliche Festlegungen in Form
von Zweckbindungsgesetzen bzw. Haushaltsgesetzen/Plänen erfolgt. Ein kleiner
Teil der Länder hat sich in Landtags- beziehungsweise Regierungsbeschlüssen
verpflichtet, die Mittel des Bundes für die Wohnraumförderung zu verwenden.
Für die in der Besprechung der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen
und Regierungschefs der Länder zur Asyl- und Flüchtlingspolitik am 24.
September 2015 durch die Bundesregierung zusätzlich zugesagten Kompensationsmittel
in Höhe von 500 Mio. Euro für die Jahre 2016 bis 2019 haben die Länder
zugestimmt, die Mittel zweckgebunden für den sozialen Wohnungsbau zu verwenden.
31. Plant die Bundesregierung ein Förderprogramm für den Bau von
Kleinwohnungen (
www.spiegel.de/unispiegel/studium/bauministerin-hendricks-plant-
miniwohnungen-fuer-studenten-a-1047057.html, 6. August 2015)?
Wenn ja, wie wird dieses ausgestaltet sein, und wenn nein, warum nicht?
Der Bund plant ein Förderprogramm für sogenannte Variowohnungen mit
kleinen Grundrissen. Die Förderbedingungen befinden sich noch in der Abstimmung
innerhalb der Bundesregierung.
32. Plant die Bundesregierung, die Bundeswehr oder andere Organe des Bundes
bei der Unterbringung von Flüchtlingen einzusetzen?
Die Bundeswehr unterstützt im Rahmen des rechtlich Zulässigen und der
verfügbaren Ressourcen und Fähigkeiten.
33. Wie viel und welcher Wohnraum zur Unterbringung von Flüchtlingen wurde
nach Kenntnis der Bundesregierung durch fremdenfeindlich motivierte
Brandanschläge in den letzten zwölf Monaten in Deutschland zerstört oder
zeitweilig unbrauchbar gemacht (bitte nach Bundesländern, Gemeinden
aufschlüsseln)?
a) Wie viele Menschen hätten in diesen Wohnungen und Immobilien
untergebracht werden können?
b) Welcher finanzieller Schaden ist Bund, Ländern und Kommunen dadurch
entstanden (bitte nach Gebietskörperschaften aufschlüsseln)?
c) Welcher finanzielle Schaden ist dadurch Privaten entstanden?
Vom Bundeskriminalamt (BKA) wird hinsichtlich der politisch motivierten
Kriminalität – Rechts (PMK-R) die Anzahl einschlägiger Straftaten (hier:
Brandstiftungen im Themenfeld „Asyl“), nicht aber der Schadensumfang erfasst. Daher
liegen der Bundesregierung keine Erkenntnisse im Sinne der Fragestellung vor.
34. Gibt es konkrete Initiativen von Seiten der Bundesregierung, mit denen
verhindert werden soll, dass von Betreibern von Asylunterkünften erhöhte
Versicherungsprämien verlangt werden oder der Versicherungsschutz
für Flüchtlingsheime gekündigt wird (
www.welt.de/politik/deutschland/
article140470318/Fuer-Versicherer-sind-Asylheime-wie-Boellerfabriken.html,
04. Mai 15)?
Wenn ja, welche?
Wenn auch grundsätzlich die Möglichkeit besteht, bei einer Risikoerhöhung die
Prämien zu erhöhen oder sogar den Vertrag zu beenden, ist dies nicht in jedem
Fall zwingend. Im Zusammenhang mit ausgesprochenen Kündigungen von
Gebäudeversicherungen nach Umwandlung von Gebäuden zu
Flüchtlingsunterkünften hat sich das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz an den
Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) gewandt und
darauf hingewirkt, dass Kündigungen unterbleiben sollten und ausgesprochene
Kündigungen im Ergebnis zurückgenommen werden; der GDV hat zugesagt, sich
in diesem Sinne an seine Mitgliedsunternehmen zu wenden. Gleichwohl bleibt es
dabei, dass es Sache jedes einzelnen Unternehmens ist, zu entscheiden, wie es im
Falle von Risikoerhöhungen verfährt. Grundsätzlich sollte dabei eine
Verständigung mit dem Versicherungsnehmer gesucht werden. Dabei kann es auch
aufgrund unterschiedlicher Ausgangslagen zu unterschiedlichen Entscheidungen
kommen. Eine rechtliche Handhabe, Prämienerhöhungen oder Kündigungen
wegen Gefahrerhöhung zu unterbinden, gibt es nicht. Im Streitfall wäre allerdings
zu prüfen, ob tatsächlich eine Gefahrerhöhung vorliegt; dies wäre Sache der
Gerichte.
35. Wurde das Thema Flüchtlingsunterbringung bei einem der Treffen oder in
einer Arbeitsgruppe des Bündnisses für bezahlbares Wohnen und Bauen
behandelt?
Wenn ja, mit welchem Ergebnis, und wenn nein, warum nicht?
Die Arbeitsgruppe „Soziale Wohnraumförderung und weitere
Investitionsanreize“ im Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen hat sich bereits in einer
ihrer ersten Sitzungen mit den Zielgruppen der sozialen Wohnraumförderung
auseinandergesetzt. Zielgruppen der sozialen Wohnraumförderung sind Haushalte,
die sich am Markt nicht angemessen mit Wohnraum versorgen können und auf
Unterstützung angewiesen sind. Hierzu zählen insbesondere Haushalte mit
geringem Einkommen. Asylberechtigte, das heißt Personen, bei denen ein Asylgrund
anerkannt worden ist, fallen regelmäßig – unabhängig von ihrer Nationalität –
unter die Zielgruppen der sozialen Wohnraumförderung.
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Nr
Bundesland Ort Gründe für den Umstand, dass keine Nutzung möglich ist:
142796
Baden-
Württemberg
Karlsruhe
Nutzung der Liegenschaft derzeit durch BVG und BuPolI, künftig durch
BGH und BuPolI, Sicherheitsbedenken der Nutzer
144478
Baden-
Württemberg
Mosbach endverhandelter Kaufvertrag
132722 Bayern Amberg Liegenschaft wurde bereits veräußert.
144138 Bayern Dornstetten Kaufvertrag mit Gemeinde endverhandelt
144074 Bayern Feldafing Mitbenutzungsmöglichkeit durch Bundeswehr abgelehnt
133367 Bayern
Garmisch-
Partenkirchen
Liegenschaft wurde bereits verkauft.
143030 Bayern Hochbrück
Sicherheitsbedenken des angrenzenden ZinstSanBW = Zentrales
Institut des Sanitätsdienstes der Bundeswehr.
143029 Bayern Jesenwang vollvermietet (DRK + Private)
144127 Bayern Kaufbeuren Mitbenutzungsmöglichkeit durch Bundeswehr abgelehnt
144473 Bayern Kempten vorzeitige Freigabe durch Bundeswehr abgelehnt
144191 Bayern Regensburg vorzeitige Freigabe durch Bundeswehr abgelehnt
144116 Bayern Roth Bedarf Bundeswehr
133569 Bayern Wildflecken bis auf Restflächen verkauft
114535 Hamburg Hamburg keine Verfügbarkeit
114537 Hamburg Hamburg
Äußerst sensible Nutzung des Nachbargrundstücks durch
Bundesbehörde (Veto)
114653 Hamburg Hamburg Eigenbedarf durch Bundeswehr, Bundeswehrkrankenhaus
114655 Hamburg Hamburg Eigenbedarf durch Bundeswehr, Bundeswehrkrankenhaus
143120 Hamburg Hamburg BwDLZ Hamburg bzw. Nutzer haben Untervermietung abgelehnt
allgemeine
Anfrage
Hessen allgemein
Mietvertragsabschluss musste wegen konkretem Kampfmittelverdacht
zurückgestellt werden.
132122 Hessen Bad Arolsen Bereits bestehendes anderweitiges Mietverhältnis
144773 Hessen Bad Arolsen bereits bestehendes anderweitiges Nutzungsverhältnis
129636 Hessen Bensheim Verkauf im Zuge der Erstzugriffsoption an die Stadt Bensheim
140300 Hessen Schwalmstadt
allgemeine Anfrage zu Gebäuden auf Konversionsliegenschaften.
Liegenschaft wurde bereits 2009 verkauft
145228 Hessen Schwarzenborn keine vorzeitige Teilrückgabe seitens Bundeswehr möglich
138661 Hessen Sontra
allgemeine Anfrage zu Gebäuden auf Konversionsliegenschaften.
Liegenschaft wurde bereits 2009 verkauft
144769 Hessen Sontra
allgemeine Anfrage zu Gebäuden auf Konversionsliegenschaften.
Liegenschaft wurde bereits 2012 verkauft
143271 Niedersachsen Hannover Bedarf Bundeswehr
143273 Niedersachsen Hannover Bedarf Zoll
124069 NRW Düsseldorf Verkaufsobjekt, endverhandelt
124073 NRW Düsseldorf Verkaufsobjekt, endverhandelt
124074 NRW Düsseldorf nicht verfügbar
diverse NRW Euskirchen
Kein Objekt verfügbar, WE:
123677;123678;123679;123680;123681;123682;198000
139608 NRW Frechen keine freien Objekte / Wohnungen verfügbar
125142 NRW Hörstel verkauft im November 2014
124967 NRW Lemgo anderweitige Vertragsverhandlungen
124938 NRW Paderborn nicht verfügbar
124942 NRW Paderborn bereits vermietet
123666 NRW Rheinbach bereits vermietet
123641 NRW Troisdorf kein Objekt verfügbar
140898 Rheinland-Pfalz Kaiserslautern Ablehnung wegen endverhandeltem Kaufvertrag
131498 Rheinland-Pfalz Kusel Mietvertrag bereits anderweitig endverhandelt
145363 Rheinland-Pfalz Mainz Mitbenutzungsmöglichkeit durch Bundeswehr abgelehnt
130232 Rheinland-Pfalz Saarburg
Stadt hat von Erstzugriffsoption Gebrauch gemacht, Verkauf ist
schlussverhandelt, KV-Beurkundung in 39.-.41 KW
145653
Schleswig-
Holstein
Kiel Mietvertrag bereits anderweitig endverhandelt
145999
Schleswig-
Holstein
Kronshagen Mietvertrag bereits anderweitig endverhandelt
120126
Schleswig-
Holstein
Schleswig
Verkauf an die GEWOBA Nord zum 09.04.2014, daher keine weitere
Verfolgung
Anlage 2 zur Kleinen Anfrage 18/5988 vom 08.09.2015 (B90 / Grüne "Unterbringung von Flüchtlingen in Deutschland")
Liegenschaftsbezogene Anfragen für Zwecke der Unterbringung von Asylbegehrenden / Flüchtlingen) auf
Liegenschaften der BImA, bei denen eine Nutzung nicht möglich war.
(Stichtag der Daten: 02.10.2015)
1 von 1
Spalte A Spalte B Spalte C Spalte D Spalte E
WE-
Nr
Bundesland Ort Bedarfsträger
Gründe, weshalb eine Nutzungsüberlassung seitens des
Bedarfsträgers nicht in Betracht gezogen worden ist.
(soweit bekannt)
143863 Baden-Württemberg Karlsruhe Stadt Karlsruhe
Stadt lehnt Nutzung wegen hochwertiger Wohnbebauung in
der Umgebung ab
143706 Baden-Württemberg Siegelsbach Landratsamt Heilbronn Ablehnung durch Gemeinde Siegelsbach
134283 Bayern Bad Tölz
LRA Bad Tölz-
Wolfratshausen
Ablehnung durch Landkreis
134374 Bayern Bad Tölz
Landkreis Bad Tölz-
Wolfratshausen
Ablehnung durch Bedarfsträger
146802 Bayern Bamberg
Stadt Bamberg, Freistaat
Bayern
Ablehnung durch Bedarfsträger
132849 Bayern Coburg Stadt Coburg
Ablehnung durch die Stadt in 2013, zu hoher
Herrichtungsaufwand
144129 Bayern Füssen Regierung Schwaben Ablehnung durch Bedarfsträger
134960 Bayern Garching-Hochbrück Landratsamt München Ablehnung LRA, Renovierungsaufwand zu groß.
139664 Bayern Giebelstadt Landkreis Würzburg Ablehnung durch Landkreis (nicht geeignet)
134248 Bayern Ingolstadt Freistaat Bayern Ablehnung am 04.06.2014 durch Freistaat
144470 Bayern Kempten Regierung Schwaben Ablehnung durch Bedarfsträger
144471 Bayern Kempten
Freistaat Bayern, Stadt
Kempten
Stadt Kempten hat die Liegenschaft am 11.08.2015
gekauft
144081 Bayern Kleinaitingen Freistaat Bayern Ablehnung durch Bedarfsträger
134391 Bayern Landsberg/Lech
Landratsamt Landsberg am
Lech
Ablehnung durch Bedarfsträger
135145 Bayern München Freistaat Bayern
Ablehnung Freistaat am 14.11.2014
133462 Bayern Parsberg Freistaat Bayern Schriftliche Absage Freistaat
142988 Bayern
Schierling /
Langquaid
Freistaat Bayern Nutzung durch Kommune abgelehnt
144466 Bayern Sonthofen Stadt Sonthofen Stadt kauft zum Zwecke der gewerbl. Erschließung
147115 Bayern Sonthofen Freistaat Bayern
Die Stadt Sonthofen möchte kaufen und anschl.
Asylbewerber beherbergen
142932 Bayern Unterdießen Land Bayern Ablehnung durch Bedarfsträger
144080 Bayern Untermaitingen Regierung Schwaben Ablehnung durch Bedarfsträger
126663 Berlin Berlin Land Berlin
Mail LaGeSo v. 23.04.15: ungeeignet
126840 Berlin Berlin Land Berlin
schlechter baulicher Zustand
Mail LaGeSo v. 23.04.15: ungeeignet
127810 Berlin Berlin Land Berlin
schlechter baulicher Zustand
Mail LaGeSo v. 23.04.15: ungeeignet
127904 Berlin Berlin Land Berlin
schlechter baulicher Zustand
Mail LaGeSo v. 23.04.15: ungeeignet
128270 Berlin Berlin Land Berlin
Mail LaGeSo v. 23.04.15: ungeeignet
128709 Berlin Berlin Land Berlin
Mail LaGeSo v. 23.04.15: ungeeignet
128770 Berlin Berlin Land Berlin
kleine Lagerhalle ohne Sanitär
Mail LaGeSo v. 23.04.15: ungeeignet
142287 Berlin Berlin Land Berlin
Mail LaGeSo v. 23.04.15: ungeeignet
323272 Berlin Berlin Land Berlin Aus Sicht des Landes ungeeignet
100822 Brandenburg Blankenfelde Land Brandenburg Die relevaten Gebäude waren bereits verkauft
106842 Brandenburg Schwedt/ Oder LK Uckermark
LK hat telefonisch am 25.11.2014 erklärt, kein Interesse
(zu hohe Investitionskosten)
102743 Brandenburg Strausberg
Landkreis Märkisch‐
Oderland (MOL)
Ablehnung durch Bedarfsträger
103622 Brandenburg Strausberg
Land Brandenburg bzw.
Landkreis Märkisch‐
Oderland/Land
Brandenburg
Besichtigung erfolgt. Derzeit kein weiteres Interesse.
144615 Bremen Bremen Land Bremen Ablehnung durch Bedarfsträger
140278 Bremen Bremerhaven Stadt Bremerhaven Ablehnung durch Bedarfsträger
146380 Bremen Bremerhaven Stadt Bremerhaven Ablehnung durch Bedarfsträger
Anlage 3 zur Kleinen Anfrage 18/5988 v om 08.09.2015 (B90 / Grüne "Unterbringung v on Flüchtlingen in Deutschland")
Liegenschaftsbezogene Anfragen für Zwecke der Unterbringung v on Asylbegehrenden / Flüchtlingen) auf Liegenschaften der BImA, bei
denen die Bedarfsträger eine Nutzungsüberlassung nicht in Betracht gezogen haben / Ablehnung durch Bedarfsträger.
(Stichtag der Daten: 02.10.2015)
1 von 4
Spalte A Spalte B Spalte C Spalte D Spalte E
WE-
Nr
Bundesland Ort Bedarfsträger
Gründe, weshalb eine Nutzungsüberlassung seitens des
Bedarfsträgers nicht in Betracht gezogen worden ist.
(soweit bekannt)
Anlage 3 zur Kleinen Anfrage 18/5988 v om 08.09.2015 (B90 / Grüne "Unterbringung v on Flüchtlingen in Deutschland")
Liegenschaftsbezogene Anfragen für Zwecke der Unterbringung v on Asylbegehrenden / Flüchtlingen) auf Liegenschaften der BImA, bei
denen die Bedarfsträger eine Nutzungsüberlassung nicht in Betracht gezogen haben / Ablehnung durch Bedarfsträger.
(Stichtag der Daten: 02.10.2015)
115134 Hamburg Hamburg Stadt Hamburg
Die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration
der FHH hat mit E-Mail vom 26.01.201 5 mitgeteilt, dass
die längerfristige Nutzung des Büro- und
Geschäftsgebäudes nicht möglich erscheint
115892 Hamburg Hamburg Hansestadt Hamburg
Ablehnung durch LEB der Freien und Hansestadt Hamburg
(Aufwand zu hoch)
129527 Hessen Babenhausen Land Hessen (HMdF)
Ablehnung am 06.08.2015 wegen Kampfmittelrisiken,
ungeeignetem Untergrund für Zelte (Betonboden) und
kommunalen Widerständen
129528 Hessen Babenhausen Land Hessen (HMdF)
Ablehnung am 06.08.2015 durch Land wegen
Kampfmittelrisiken, ungeeignetem Untergrund für Zelte
(Betonboden) und kommunalen Widerständen
141664 Hessen Büdingen Wetteraukreis
Ablehnung durch Kreis
141665 Hessen Büdingen Wetteraukreis Ablehnung durch Bedarfsträger
129523 Hessen Frankfurt Stadt Frankfurt Ablehnung durch Bedarfsträger
129546 Hessen Frankfurt Stadt Frankfurt Ablehnung durch Bedarfsträger
129547 Hessen Frankfurt Stadt Frankfurt Ablehnung durch Bedarfsträger
129668 Hessen Frankfurt Stadt Frankfurt Ablehnung durch Bedarfsträger
129674 Hessen Frankfurt Stadt Frankfurt Ablehnung durch Bedarfsträger
129679 Hessen Frankfurt Stadt Frankfurt Ablehnung durch Bedarfsträger
129694 Hessen Frankfurt Stadt Frankfurt Ablehnung durch Bedarfsträger
139793 Hessen Frankfurt Stadt Frankfurt Ablehnung durch Bedarfsträger
143667 Hessen Frankfurt Stadt Frankfurt Ablehnung durch Bedarfsträger
143678 Hessen Frankfurt Stadt Frankfurt Ablehnung durch Bedarfsträger
144774 Hessen Frankfurt Stadt Frankfurt Ablehnung durch Bedarfsträger
129537 Hessen Griesheim
Stadt Griesheim, Stadt
Darmstadt
Ablehnung am 21.04.2015
138660 Hessen Hessisch Lichtenau Land Hessen Ablehnung durch Bedarfsträger
146631 Hessen
Langenhain-
Ziegenberg
Gemeinde Ober-Mörlen Ablehnung durch Bedarfsträger
129705 Hessen Pfungstadt
Landkreis Darmstadt‐
Dieburg
Ablehnung durch Landkreis am 02 07 2015
129512 Hessen Wiesbaden Land Hessen (HMdF) Ablehnung durch Land
109266 Niedersachsen Bad Bodenteich
Land
Niedersachsen/ Landkreis
Uelzen
Ablehnung am 29.01.2013 durch Land wegen zu hoher
Kosten.
107752 Niedersachsen Braunschweig
Land
Niedersachsen
Ablehnung durch Bedarfsträger
107594 Niedersachsen Göttingen Landkreis Göttingen Ablehnung durch Bedarfsträger
143593 Niedersachsen Holzen Ith Land Niedersachsen Abgelehnt durch Land, Gebäude nicht geeignet
140520 Niedersachsen Osnabrück Stadt Osnabrück Ablehnung, kein Interesse der Stadt an der Liegenschaft
109465 Niedersachsen Rotenburg (Wümme) Stadt Rotenburg (Wümme) Ablehnung am 22.01.2015 durch Stadt
107442 Niedersachsen Uelzen Landkreis Uelzen Ablehnung am 01.10.2015 durch Landkreis
145217 NRW Arnsberg Land NRW Ablehnung durch Bedarfsträger
123499 NRW Bonn Stadt Bonn
Die laufende Bauleitplanung der Stadt widersprach der
Nutzung für Asylbewerber
123702 NRW Bonn Stadt Bonn Stadt Bonn nicht interessiert.
147314 NRW Detmold Stadt Detmold Ablehnung durch die Stadt
147316 NRW Detmold Stadt Detmold Ablehnung durch die Stadt
147320 NRW Detmold Stadt Detmold Ablehnung durch die Stadt
147323 NRW Detmold Stadt Detmold Ablehnung durch die Stadt
147324 NRW Detmold Stadt Detmold Ablehnung durch die Stadt
147325 NRW Detmold Stadt Detmold Ablehnung durch die Stadt
147326 NRW Detmold Stadt Detmold Ablehnung durch die Stadt
147327 NRW Detmold Stadt Detmold Ablehnung durch die Stadt
123993 NRW Duisburg Stadt Duisburg Ablehnung durch Bedarfsträger
142873 NRW Düren-Gürzenich Stadt Düren Ablehnung durch Bedarfsträger
124024 NRW Emmerich Stadt Emmerich Ablehnung durch Bedarfsträger
124410 NRW Essen Stadt Essen Ablehnung durch Stadt, Renovierungsbedarf zu hoch
125662 NRW Gronau Stadt Gronau Ablehnung Stadt Gronau
125749 NRW Hamm Land NRW Ablehnung durch Bedarfsträger
2 von 4
Spalte A Spalte B Spalte C Spalte D Spalte E
WE-
Nr
Bundesland Ort Bedarfsträger
Gründe, weshalb eine Nutzungsüberlassung seitens des
Bedarfsträgers nicht in Betracht gezogen worden ist.
(soweit bekannt)
Anlage 3 zur Kleinen Anfrage 18/5988 v om 08.09.2015 (B90 / Grüne "Unterbringung v on Flüchtlingen in Deutschland")
Liegenschaftsbezogene Anfragen für Zwecke der Unterbringung v on Asylbegehrenden / Flüchtlingen) auf Liegenschaften der BImA, bei
denen die Bedarfsträger eine Nutzungsüberlassung nicht in Betracht gezogen haben / Ablehnung durch Bedarfsträger.
(Stichtag der Daten: 02.10.2015)
142794 NRW Holzwickede Land NRW Ablehnung Bezirksregierung
125178 NRW Iserlohn Stadt Iserlohn Ablehnung durch Bedarfsträger
145195 NRW Isselburg Stadt Isselburg Stadt abgelehnt, ungeeignet
123209 NRW Köln Stadt Köln Ablehnung durch Bedarfsträger
123213 NRW Köln Stadt Köln Ablehnung durch Bedarfsträger
123216 NRW Köln Stadt Köln Ablehnung durch Bedarfsträger
123223 NRW Köln Stadt Köln Ablehnung durch Bedarfsträger
123225 NRW Köln Stadt Köln Ablehnung durch Bedarfsträger
123227 NRW Köln Stadt Köln Ablehnung durch Bedarfsträger
123230 NRW Köln Stadt Köln Ablehnung durch Bedarfsträger
123231 NRW Köln Stadt Köln Ablehnung durch Bedarfsträger
123237 NRW Köln Stadt Köln Ablehnung durch Bedarfsträger
123883 NRW Mönchengladbach Land NRW Ablehnung durch Land, schlechter Zustand
142351 NRW Mönchengladbach EWMG
Absage Stadt MG (OB Reiners) mit Schreiben vom
27.04.2015
142756 NRW Mönchengladbach Stadt Mönchengladbach
Absage Stadt MG (OB Reiners) mit Schreiben vom
27.04.2015
144484 NRW Mönchengladbach Land NRW Abgelehnt, schlechte Infrastruktur
145167 NRW Mönchengladbach Stadt Mönchengladbach Absage Stadt MG (OB Reiners) 27.04.2015
146712 NRW Mönchengladbach Stadt Mönchengladbach Stadt hat Liegenschaft am 28.05.201abgelehnt
124400 NRW Mülheim Stadt Mülheim Die Liegenschaft wurde von der Stadt abgelehnt
diverse NRW Mülheim a. d. Ruhr Stadt Mülheim Ablehnung durch Bedarfsträger
125643 NRW Münster Stadt Münster Ablehnung durch Bedarfsträger
125649 NRW Münster Stadt Münster Ablehnung durch Bedarfsträger
125675 NRW Münster Stadt Münster Ablehnung durch Bedarfsträger
146241 NRW Münster Stadt Münster Ablehnung durch Bedarfsträger
139202 NRW Rheine Land NRW
Stadt lehnt die Nutzung aus planerischen Gründen ab.
132697 NRW Schwalmtal Gemeinde Schwalmtal
Die Liegenschaft war bereits verkauft
145664 NRW Straelen/Herongen Stadt Straelen Ablehnung durch Bedarfsträger
124739 NRW Sundern Stadt Sundern Ablehnung durch Stadt am 23.01.2015
125647 NRW Unna Land NRW
Stadt lehnt die Nutzung der Liegenschaft aus planerischen
Gründen ab
124027 NRW Voerde Stadt Voerde Ablehnung durch Bedarfsträger
145192 NRW Wesel Stadt Wesel Stadt WES lehnt am 15.01.2015 ab, nicht geeignet
124063 NRW Wuppertal Stadt Wuppertal Ablehnung durch Bedarfsträger
124066 NRW Wuppertal Stadt Wuppertal Ablehnung durch Bedarfsträger
124087 NRW Wuppertal Stadt Wuppertal Ablehnung durch Bedarfsträger
145026 Rheinland-Pfalz
Bad Neuenahr-
Ahrweiler
Land Rheinland-Pfalz
Absage 24.03.2015, hoher Herrichtungsaufwand
145028 Rheinland-Pfalz
Bad Neuenahr-
Ahrweiler
Stadt Bad Neuenahr Ablehnung durch Bedarfsträger
147372 Rheinland-Pfalz Emmerzhausen Land Rheinland-Pfalz
Ablehnung durch das Land.
(erneute Anfrage am 11.09.2015)
131624 Rheinland-Pfalz Kaiserslautern Stadt Kaiserslautern Ablehnung durch Bedarfsträger
131757 Rheinland-Pfalz Kaiserslautern Stadt Kaiserslautern Ablehnung durch die Stadt wegen Gebäudezustand
141966 Rheinland-Pfalz Kaiserslautern Stadt Kaiserslautern Ablehnung der Stadt
130817 Rheinland-Pfalz Koblenz Stadt Koblenz Ablehnung durch Bedarfsträger
131530 Rheinland-Pfalz Pirmasens Land Rheinland-Pfalz
Nach Ortsbesichtigung am 15.09.2015 vom Land als
ungeeignet angesehen
130224 Rheinland-Pfalz Saarburg Landkreis Trier-Saarburg
Landkreis verzichtet zu Gunsten der Veräußerung an die
Stadt
130225 Rheinland-Pfalz Saarburg Land Rheinland-Pfalz Ablehnung durch Land
130592 Saarland Saarbrücken Land Saarland Ablehnung durch Land
317970 Sachsen-Anhalt
Barby/ OT
Sachsendorf
Salzlandkreis Ablehnung durch Bedarfsträger
312318 Sachsen-Anhalt Bitterfeld Landkreis Anhalt-Bitterfeld Ablehnung durch Bedarfsträger
3 von 4
Spalte A Spalte B Spalte C Spalte D Spalte E
WE-
Nr
Bundesland Ort Bedarfsträger
Gründe, weshalb eine Nutzungsüberlassung seitens des
Bedarfsträgers nicht in Betracht gezogen worden ist.
(soweit bekannt)
Anlage 3 zur Kleinen Anfrage 18/5988 v om 08.09.2015 (B90 / Grüne "Unterbringung v on Flüchtlingen in Deutschland")
Liegenschaftsbezogene Anfragen für Zwecke der Unterbringung v on Asylbegehrenden / Flüchtlingen) auf Liegenschaften der BImA, bei
denen die Bedarfsträger eine Nutzungsüberlassung nicht in Betracht gezogen haben / Ablehnung durch Bedarfsträger.
(Stichtag der Daten: 02.10.2015)
313146 Sachsen-Anhalt Calbe Salzlandkreis Ablehnung durch Bedarfsträger
313187 Sachsen-Anhalt Calbe Salzlandkreis Ablehnung durch Bedarfsträger
313188 Sachsen-Anhalt Eggersdorf Salzlandkreis Ablehnung durch Bedarfsträger
111561 Sachsen-Anhalt Merseburg Saalekreis Ablehnung durch Bedarfsträger
311167 Sachsen-Anhalt Merseburg Saalekreis Ablehnung durch Bedarfsträger
111393 Sachsen-Anhalt Naumburg Burgenlandkreis Ablehnung durch Bedarfsträger
312043 Sachsen-Anhalt Nienburg Salzlandkreis Ablehnung durch Bedarfsträger
111740 Sachsen-Anhalt Schönebeck (Elbe) Salzlandkreis Ablehnung durch Bedarfsträger
111747 Sachsen-Anhalt Schönebeck (Elbe) Salzlandkreis Ablehnung durch Bedarfsträger
111774 Sachsen-Anhalt Schönebeck (Elbe) Salzlandkreis Ablehnung durch Bedarfsträger
313051 Sachsen-Anhalt Schönebeck (Elbe) Salzlandkreis Ablehnung durch Bedarfsträger
313066 Sachsen-Anhalt Schönebeck (Elbe) Salzlandkreis Ablehnung durch Bedarfsträger
313081 Sachsen-Anhalt Schönebeck (Elbe) Salzlandkreis Ablehnung durch Bedarfsträger
312790 Sachsen-Anhalt Straßfurt Salzlandkreis Ablehnung durch Bedarfsträger
111649 Sachsen-Anhalt
Teutschenthal, OT
Benkendorf
Saalekreis Ablehnung durch Bedarfsträger
111226 Sachsen-Anhalt Weißenfels Burgenlandkreis Ablehnung am 14.04.2015 durch Kreis
111724 Sachsen-Anhalt Wolfen Landkreis Anhalt-Bitterfeld Ablehnung durch Bedarfsträger
312254 Sachsen-Anhalt Wolfen Landkreis Anhalt-Bitterfeld Ablehnung durch Bedarfsträger
324669 Sachsen-Anhalt Zeitz Burgenlandkreis Ablehnung durch Bedarfsträger
146907
Schleswig-
Holstein
Leck Land Schleswig- Holstein Abgelehnt, ungeeignet
144267
Schleswig-
Holstein
List/Sylt
Inselverwaltung der
Gemeinde Sylt
Ablehnung durch Bedarfsträger
138460
Schleswig-
Holstein
Neumünster Stadt Neumünster Ablehnung durch Stadt am 17.09.2015
122899
Schleswig-
Holstein
Stohl / Dänisch-
Nienhof
Amt Dänischenhagen
Aufgrund des Zustandes des Objektes wurde seitens des
Amtes Dänischenhagen von einer Verwendung Abstand
genommen
105330 Thüringen Eisenach Landratsamt Wartburgkreis Anfang 2014 durch Kreis abgelehnt
4 von 4
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ISSN 0722-8333]