[Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vom
8. Januar 2016 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Deutscher Bundestag Drucksache 18/7224
18. Wahlperiode 12.01.2016
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dieter Janecek, Kai Gehring,
Kerstin Andreae, weiterer Abgeordneter und der Fraktion
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
– Drucksache 18/7004 –
Strukturelle IKT-Forschungsförderung in den letzten zehn Jahren
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Deutschland ist eine der führenden Wirtschaftsnationen mit einem Industrieanteil
von ca. 22 Prozent am Bruttoinlandsprodukt (BIP). Damit bildet die industrielle
Produktion eine wesentliche Grundlage für Wohlstand und Beschäftigung unserer
Volkswirtschaft. Die Fortschritte der Informations- und
Kommunikationstechnologie (IKT) und die damit einhergehende rasante Vernetzung führen zu
tiefgreifenden Veränderungen in der Gesamtwirtschaft und damit auch in den
Industriesektoren.
Durch den disruptiven Wandel der Digitalisierung wird das oben beschriebene
industrielle Erfolgsmodell Deutschland auf die Probe gestellt. Mit digitalen
Plattformen und Entwicklern und Anbietern intelligenter Dienstleistungen drängen
neue Wettbewerber auf den Markt, die mit innovativen Geschäftsmodellen und
datenbasierten Anwendungen Bereiche der Forschung, Entwicklung, Produktion
und Distribution der traditionellen Industrien herausfordern. Um die industrielle
Wertschöpfung zukunftsfest zu gestalten, muss Deutschland sowohl einer der
Leitentwickler, Leitanwender als auch Leitanbieter digitaler Lösungen mit hohem
Datenschutz und IT-Sicherheit werden. Damit kommt der Förderung von
Forschung in diesen Bereichen eine hohe Bedeutung zu. Dies sollte sich auch in der
Entwicklung der letzten Jahre sowohl im Volumen der Gesamtförderung als auch
in der Struktur der Geförderten widerspiegeln.
Die folgenden Einzelfragen zur strukturellen Entwicklung der IKT-
Forschungsförderung, vor allem in den Einzelplänen des Bundesministeriums für
Wirtschaft und Energie (BMWi) und des Bundesministeriums für Bildung und
Forschung (BMBF), beziehen sich auf den Betrachtungszeitraum 2005 bis 2014.
Deutscher Bundestag Drucksache 18/7224
18. Wahlperiode 12.01.2016
V o r b e me r k u n g d e r B u n d e s r e g i e r u n g
Die Forschung zu Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) wurde
von der Bundesregierung seit den 1960er Jahren kontinuierlich gefördert und
mehrfach an die sich verändernden Rahmenbedingungen angepasst.
Eine Grundlage für die Forschungsförderung der Bundesregierung in den letzten
zehn Jahren ist das Ende 2006 beschlossene Aktionsprogramm „iD2010 –
Informationsgesellschaft Deutschland 2010“ (kurz iD2010), mit dem u. a. eine Reihe
von Maßnahmen für zentrale Aspekte der Informationsgesellschaft in den
Bereichen Gesetzgebung, Technologieförderung, Anwendung von IKT in Wirtschaft,
Staat und Gesellschaft sowie Stärkung der IKT-Sicherheit eingeleitet wurde.
Die IKT-Forschungs- und Technologieförderung spielt dabei eine besondere
Rolle, um in dem sich hoch dynamisch entwickelnden Feld der IKT durch
Forschungsanstrengungen einen ausreichenden technologischen
Entwicklungsvorlauf zu ermöglichen und damit auch langfristig die Wettbewerbsfähigkeit des
Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes Deutschland zu sichern. Die
Bundesregierung hat hierzu 2007 das Forschungsprogramm „IKT 2020“ verabschiedet.
Im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung werden seit 2011 –
aufbauend auf den bisher erzielten Ergebnissen der Forschungsförderung und
basierend auf den Empfehlungen des Beratungsgremiums der Hightech-Strategie –
neue übergreifende Schwerpunkte gesetzt. Die Bundesregierung hat dabei das
disruptive Potenzial der Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft früh
erkannt. Mit der Definition der Zukunftsprojekte „Industrie 4.0“ und „Smart
Service Welt“ werden im Rahmen der neuen strategischen Ausrichtung der
Forschungs- und Innovationspolitik deutsche Stärken betont und neue
Innovationsperspektiven geschaffen. Zu dieser neuen forschungspolitischen Ausrichtung
gehört auch das Aufgreifen von Forschungsfragen zu den durch die
Digitalisierung möglichen Veränderungen der Arbeitswelt, die im neuen Programm
„Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ des
Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) aufgegriffen werden.
Die IKT-Forschungsförderung des BMBF und des Bundesministeriums für
Wirtschaft und Energie (BMWi) erfolgt zum einen durch die institutionelle Förderung
und zum anderen über die direkte Projektförderung. Im Vergleich zur eher
langfristig angelegten institutionellen Förderung ist die Projektförderung ein flexibles
Instrument, um kurzfristig themenspezifisch neue Entwicklungen anzustoßen,
Forschungs- und Innovationspolitik eng zu verzahnen und auf aktuelle politische
Herausforderungen reagieren zu können. Zudem werden damit Strukturen der
Zusammenarbeit und strategische Partnerschaften unter den Förderempfängern
– insbesondere zwischen Wirtschaft und Wissenschaft – gestärkt.
Die Projektförderung des BMBF und des BMWi erfolgt im Rahmen von
Förderbzw. Fachprogrammen, die in der Regel gemeinsam mit Expertinnen und
Experten aus Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft strategisch entwickelt werden.
Mit der Zielsetzung, den Wissens- und Ergebnistransfer zwischen
Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Unternehmen zu stärken, werden neben
Einzelprojekten vor allem sog. Verbund- bzw. Kooperationsprojekte gefördert, in denen
die Zuwendungsempfänger interdisziplinär und an einer gemeinsamen
Zielsetzung orientiert zusammenarbeiten. Nach dem haushaltsrechtlichen
Subsidiaritätsprinzip werden bei der Projektförderung des BMBF und des BMWi –
insbesondere bezogen auf die Wirtschaft – die Kosten im Regelfall nur anteilig gefördert
und eine angemessene Eigenbeteiligung der Zuwendungsempfänger gefordert.
r cksac e 18/7224 – 2 – Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode
Im betrachteten Zeitraum trägt die Förderpolitik der Bundesregierung im
Themenfeld IKT dem Umstand Rechnung, spezifische eigene
Technologiekompetenzen zu erhalten. Neben der Forschungsförderung wurde flankierend eine Vielzahl
von zusätzlichen Maßnahmen ergriffen, die von der Verwertung von
Forschungsergebnissen durch Open Source-Lösungen über die Unterstützung der IT-
Sicherheitsbranche bis zur Neuordnung von Qualifikationswegen bei der Aus- und
Weiterbildung von IT-Fachkräften reicht.
Bei Fragen insbesondere zur Projektförderung wird zusätzlich auf die Antwort
der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion der SPD auf
Bundestagsdrucksache 17/8890 verwiesen.
1. Wie hat sich das für die IKT-Forschung seitens der Bundesregierung
aufgewendete Haushaltsvolumen in den letzten zehn Jahren entwickelt (bitte
absolute Werte und relativ zum Bundeshaushalt angeben)?
2. Wie hat sich das speziell für anwendungsnahe IKT-Forschung seitens der
Bundesregierung aufgewendete Haushaltsvolumen in den letzten zehn
Jahren entwickelt (bitte absolute Werte und relativ zum Bundeshaushalt
angeben)?
Aufgrund des Sachzusammenhangs werden die Fragen 1 und 2 im
Zusammenhang beantwortet.
Das BMBF und das BMWi fördern IKT-Forschung im Rahmen der
Projektförderung und durch institutionelle Förderung.
In der institutionellen Förderung sind die Einrichtungen weitgehend frei im
Zuschnitt ihrer Projekte. Eine Zuordnung zu reiner Grundlagenforschung oder
anwendungsnaher Forschung lässt sich nicht treffen. Die fachliche Zuordnung der
Daten zu IKT-Themen kann zudem nur teilweise vorgenommen werden. Anhand
der Leistungsplansystematik lassen sich nur bei der Helmholtz-Gemeinschaft
Deutscher Forschungszentren (HGF) und der Wissenschaftsgemeinschaft
Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL) Forschungsaufwendungen den IKT-
Förderschwerpunkten zuordnen. Für die institutionell geförderten Bereiche der
Max-Planck-Gesellschaft (MPG) und der Fraunhofer-Gesellschaft (FhG) sind
fachliche Angaben der Zuordnung jedoch nicht möglich.
In der IKT-Projektförderung werden seit 2005 verstärkt Verbundprojekte
gefördert, in denen potentielle Anwender an der Verwertung der FuE-Ergebnisse der
Projekte beteiligt sind. Insofern handelt es sich von der Anlage der Projekte her
durchweg um anwendungsorientierte Grundlagenforschung. Die angegebenen
Daten geben die Mittel für Zuwendungen wieder.
Bei der Beantwortung der Fragen für das BMBF ist zu beachten, dass sich IKT-
Anteile in fast allen Forschungsvorhaben finden, dies kann nicht gesondert
ausgewiesen werden. Die Angaben für das BMBF beziehen sich daher auf die Titel
683 20 bis 683 23 im Kapitel 3004, die dem Förderprogramm „IKT 2020“
zuzuordnen sind.
Deutscher Bundestag – 18. ahlperiode – 3 – Drucksache 18/7224
Tabelle 1
(Angaben in Mio. Euro; Angaben sind gerundet)
BMBF 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 Summe
Projektfördermittel 241,7 257,3 269,2 283,6 293,2 317,7 310, 6 295,0 264,7 249,5 2.783,0
In % zur PF
in EPL 30 13,6% 13,1 11,8% 10,5% 9,3 % 8,9 % 7,4% 5,9% 4,5% 4,4%
7,7%
IF: HGF/
WGL 96,2 95,6 99,2 105,1 143,3 142,1 149,4 160,1 166,3 173,1 1.330,4
Summe PF,
HGF, WGL 337,9 352,9 368,4 388,7 436,5 459,8 460,0 455,1 431,0 422,6 4113,4
In % zum
EPL 30 5,2% 5,5% 6,1% 6,9% 7,2% 7,8 % 9,1% 11,0% 13,5% 13,4% 8,8%
PF aus dem
EKF 47,6 76,7 47,6 171,9
Beim BMWi beziehen sich die Angaben zur IKT-Forschung auf den
Titel 0901 683 21 – Entwicklung konvergenter IKT. Grundlage hierfür ist die im
November 2010 von der Bundesregierung beschlossene IKT-Strategie
„Deutschland Digital 2015“. Zusätzlich wurden Projekte im Bereich der IKT-Forschung
im Rahmen des THESEUS-Programms (Titel 0901 686 75) durchgeführt. Hierfür
hat das BMWi im Zeitraum von 2007 bis 2012 ein Fördervolumen von insgesamt
ca. 100 Mio. Euro aufgewendet.
Tabelle 2
(Angaben in Mio. Euro; Angaben sind gerundet)
BMWi 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 Summe
Projektfördermittel
21,0 24,9 29,1 26,6 29,5 37,7 36,4 40,2 34,6 37,9 318,3
In % zur PF
in EPL 09
4,5 % 4,9 % 4,8 % 3,6 % 3,3 % 4,0 % 3,7 % 3,6 % 2,9 % 3,2 % 3,7 %
KoPaII
(2009-
2011)/ EKF
(2012ff) 2,4 18,5 19,6 12,9 30,8 22,0 106,4
PF: Projektförderung; IF: institutionelle Förderung; EKF: Energie-Klima-Fonds; KoPA II: Konjunkturpaket II
Die Angabe eines Anteils der institutionellen Förderung von HGF und WGL an der institutionellen Förderung im EPL 30 ist aufgrund der
Datenlage nicht aussagekräftig.
3. Wie hat sich das Volumen für IKT-Forschungsprojekte über die letzten zehn
Jahre entwickelt, und welcher Anteil des Volumens wurde über
ausgeschriebene Förderprogramme vergeben und welcher Anteil direkt?
In der Projektförderung – wie in den Tabellen in der Antwort zu den Fragen 1
und 2 dargestellt – stieg das Volumen für IKT-Forschungsprojekte im Zeitraum
2005 bis einschließlich 2011 kontinuierlich an. Mit Einrichtung eines neuen
Sondervermögens Energie-Klima Fonds (EKF) in 2013 wurden Mittel aus dem
Bereich IKT – insbesondere im Themenfeld „Elektromobilität“ mit dem
Schwerpunkt Elektroniksysteme – dorthin verlagert.
r cksac e 18/7224 – 4 – Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode
Alle Fördermittel werden im Rahmen von veröffentlichten Förderprogrammen
vergeben. Auf Basis der Förderprogramme können grundsätzlich jederzeit
(Initiativ-)Anträge gestellt werden. Die finanzielle Beteiligung an EU-Initiativen
(Eureka, teilweise Horizont 2020) werden grundsätzlich nicht (noch einmal)
national ausgeschrieben. Ferner werden laufende nationale oder internationale
strukturbildende Maßnahmen (z. B. Höchstleistungsrechnen) oftmals ohne
(erneute) Ausschreibung finanziert. Die Mehrzahl der Förderprojekte wird jedoch
über die Bekanntmachung von Förderrichtlinien und im Rahmen von
Begutachtungsverfahren ausgewählt und gefördert. Darüber hinaus kommen im Programm
IKT 2020 vier strategische Instrumente bei der Förderung zum Einsatz:
Leitinnovationen: stark vertikal ausgerichtete Kooperationen von
Wissenschaft und Wirtschaft, die auf bestimmte Anwendungsfelder/Branchen
ausgerichtet sind.
Technologieverbünde: stark horizontal ausgerichtete Kooperationen, die eine
gemeinsam mit Wissenschaft und Wirtschaft festgelegte konkrete
technologische Zielsetzung verfolgen und zu deren Umsetzung eine technologisch
ausgerichtete Roadmap vereinbart wird.
Diensteplattformen: stark horizontal ausgerichtete Kooperationen von
Wissenschaft und Wirtschaft, ähnlich den Technologieverbünden, allerdings mit
dem Ziel, neue Dienstleistungen durch neue Dienste zu ermöglichen.
IKT-spezifische KMU-Förderung.
Während die KMU-Förderung u. a. durch die Förderbekanntmachung „KMU-
innovativ: IKT“ umgesetzt wird, sieht das Programm „IKT 2020“ vor, dass sich für
Leitinnovationen, Technologieverbünde und Diensteplattformen Verbünde aus
Wirtschaft – insbesondere auch mittelständische Unternehmen – und
Wissenschaft bilden und die resultierenden Projektvorschläge dem BMBF zur
Begutachtung vorlegen. Besonders nennenswerte Beispiele für solche Verbünde aus den
letzten Jahren waren die 2010 vom BMBF begonnenen Vorhaben SPES zur
Entwicklung von Methoden und Werkzeugen für die Softwareentwicklung bei
eingebetteten Systemen und ARAMIS zur Entwicklung von neuartigen
Architekturen und Software-Entwicklungsmethoden für die zukünftige Generation
eingebetteter Mehrkern-Prozessoren. Im Ergebnis beider Projekte verfügt Deutschland
derzeit über einen Technologievorsprung beim Übergang zur neuen Generation
eingebetteter Systeme.
Gegenstand der Förderung des BMWi sind vorwettbewerblich ausgerichtete
FuE-Verbundprojekte mit interdisziplinärer Ausrichtung, in denen kleine und
mittlere Unternehmen (KMU) in möglichst zentraler Position mitwirken oder die
ein starkes Anwendungs- und Transferpotenzial in Hinblick auf mittelständische
Unternehmen aufweisen. Zusätzlich zu Projekten aus Technologiewettbewerben
können innovative FuE-Projekte als strategische Technologieprojekte gefördert
werden, sofern sie den vom BMWi bekannt gegebenen IKT-
Förderschwerpunkten entsprechen. Im Zeitraum von 2005 bis 2014 wurden für Verbundprojekte in
folgenden Förderschwerpunkten Zuwendungen vergeben:
Lernet, MobilMedia, Vernet, Media@Komm, Wissensmedia, Next
Generation Media, SimoBit, E-Energy, Autonomik, IT2Green, Trusted Cloud,
Autonomik für Industrie 4.0.
Deutscher Bundestag – 18. ahlperiode – 5 – Drucksache 18/7224
Tabelle 3
(Beträge in Tausend Euro)
Jahr Gesamtvolumen der
Projektförderung
Zuwendung aus
Förderbekanntmachung
Zuwendung ohne
Förderbekanntmachung
Prozent der Zuwendung
ohne
Förderbekanntmachung
BMBF BMWi BMBF BMWi BMBF BMWi BMBF BMWi
2005 241.792 21.036 196.376 21.036 45.416 23,1 % 0,0 %
2006 257.305 24.917 211.292 24.917 46.014 21,8 % 0,0 %
2007 269.205 29.136 221.769 29.136 47.436 21,4 % 0,0 %
2008 283.687 26.691 219.934 26.691 63.753 29,0 % 0,0 %
2009 293.245 29.542 216.874 29.487 76.370 55 35,2 % 0,2 %
2010 317.786 37.748 219.105 36.708 98.681 1.040 45,0 % 2,8 %
2011 310.665 36.408 211.698 33.571 98.967 2.837 46,7 % 8,5 %
2012 295.063 40.236 201.116 35.851 93.946 4.385 46,7 % 12,2 %
2013 264.762 34.679 208.860 30.470 55.903 4.209 26,8 % 13,8 %
2014 249.531 37.954 217.387 34.518 32.143 3.436 14,8 % 10,0 %
Summe 2.783.040 318.348 2.124.411 302.385 658.629 15.963 31,0 % 5,3 %
4. Wie verteilten sich im betrachteten Zeitraum die bewilligten Fördermittel für
IKT-Forschungsprogramme in absoluten bzw. relativen Zahlen (bitte
Angaben pro Jahr)
a) nach Forschungseinrichtungen
Hochschulen
Großforschungseinrichtungen (Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher
Forschungszentren e. V. – HGF, Fraunhofer-Gesellschaft zur
Förderung der angewandten Forschung e. V. – FhG)
Forschungsmittelstand (sonstige Forschungseinrichtungen)
b) nach Hochschulen
c) nach kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)
d) nach Großunternehmen?
Falls es Verschiebungen zwischen a, b, c und d gibt, wie erklären sich diese
Verschiebungen?
Die Daten hierzu sind als Anlage 1 beigefügt. Angaben zum
„Forschungsmittelstand“ werden nicht gesondert erhoben, stattdessen werden die Mittel für sonstige
Einrichtungen aufgelistet.
Die Daten der Projektförderung des BMBF im Bereich der IKT-Förderung der
letzten zehn Jahre zeigen innerhalb der Gruppe der Unternehmen eine deutliche
Verschiebung der Fördermittel von Großunternehmen (GU) hin zu KMU. Von
den Fördermitteln an Unternehmen flossen 2005 45 Prozent an GU und 17
Prozent an KMU. In 2014 erzielten GU von den Fördermitteln an Unternehmen einen
Anteil von 26 Prozent, KMU einen Anteil von 22 Prozent. Dies dokumentiert die
mit dem Programm IKT 2020 verfolgte Stärkung der KMU-Förderung sowohl in
Verbundvorhaben allgemein als auch durch die Fördermaßnahme KMU-
innovativ.
r cksac e 18/7224 – 6 – Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode
Bei den Forschungseinrichtungen ist ein anteiliger Anstieg der Förderung
festzustellen. In der von den Forschungseinrichtungen getragenen hochschulfreien
Forschung zeigen die Schwankungen keine klare Tendenz, sondern sind abhängig
von der Beteiligung dieser Einrichtungen an den in den jeweiligen Jahren
umgesetzten thematisch ausgerichteten Fördermaßnahmen. Darüber hinaus haben die
Einrichtungen die gesondert ausgewiesene institutionelle Förderung erhalten.
Beim BMWi hat sich das Fördervolumen für die Wirtschaft in 2014 gegenüber
2005 von 10 auf 17,5 Mio. Euro (+ 75 Prozent) erhöht. Dabei hat sich der Anteil
für KMU in etwa verdoppelt, während der Anteil für GU im gleichen Zeitraum
um lediglich ein Drittel zugenommen hat.
5. Wie hoch sind im betrachteten Zeitraum die von der Wirtschaft (KMU und
Großunternehmen) insgesamt aufgebrachten Eigenmittel für öffentlich
geförderte IKT-Forschungsprojekte in absoluten bzw. relativen Zahlen (bitte
Angaben pro Jahr)?
6. Wie verteilen sich im betrachteten Zeitraum die Eigenmittel der Wirtschaft
für IKT-Forschungsprojekte in absoluten bzw. relativen Zahlen (bitte
Angaben pro Jahr)
a) nach KMU
b) nach Großunternehmen?
7. Hat es im betrachteten Zeitraum signifikante Veränderungen in der
Eigenmittelquote gegeben (bitte Angaben pro Jahr)
a) nach KMU
b) nach Großunternehmen?
Aufgrund des Sachzusammenhangs werden die Fragen 5 bis 7 im Zusammenhang
beantwortet.
Die Daten hierzu sind als Anlage 2 beigefügt.
Förderquoten und Eigenmittel schwanken in Abhängigkeit von den in den
jeweiligen Jahren zur Bewilligung kommenden Fördervorhaben, deren
Forschungsintensität und Zusammensetzung der Forschungsverbünde, aus denen die
Förderquoten für jedes Vorhaben jeweils im Einzelfall bestimmt werden. Für KMU
beträgt die Förderquote pro Jahr im Durchschnitt in der BMBF-Förderung 49,5
Prozent, bei Großunternehmen pro Jahr im Durchschnitt 42,7 Prozent. Für KMU
beträgt die Förderquote pro Jahr im Durchschnitt in der BMWi-Förderung 47,8
Prozent und bei Großunternehmen pro Jahr im Durchschnitt 40,8 Prozent.
Die Angaben zu den Eigenmitteln stellen die bei Bewilligung nachzuweisende
Untergrenze der geforderten Eigenmittel dar. Die tatsächlichen Aufwände für die
Projektaufwendungen der gewerblichen Wirtschaft können höher sein.
Deutscher Bundestag – 18. ahlperiode – 7 – Drucksache 18/7224
8. Wie hoch waren im betrachteten Zeitraum die Ausgaben für die Projektträger
bei IKT-Programmen in absoluten bzw. relativen Zahlen (bitte Angaben pro
Jahr)?
9. Hat es im betrachteten Zeitraum eine signifikante Änderung der relativen
Ausgaben für die Projektträger gegeben?
Wenn ja, wie erklärt sich diese?
Aufgrund des Sachzusammenhangs werden die Fragen 8 und 9 im
Zusammenhang beantwortet.
Tabelle 4
(Beträge in Tausend Euro)
Projektträgerkosten bei IKT-Programmen Anteil der Projektträgerkosten an den
Fördermitteln bei IKT-Programmen
BMBF BMWi BMBF und
BMWi
BMBF BMWi BMBF und
BMWi
2005 10.896 1.498 12.394 4,2 % 5,6 % 4,3 %
2006 9.684 1.516 11.200 3,6 % 5,2 % 3,7 %
2007 10.156 1.546 11.702 3,6 % 4,8 % 3,7 %
2008 10.991 1.700 12.691 3,7 % 5,5 % 3,9 %
2009 12.898 1.490 14.388 4,2 % 4,3 % 4,2 %
2010 13.929 1.963 15.892 4,1 % 4,5 % 4,2 %
2011 15.364 1.205 16.569 4,6 % 2,9 % 4,4 %
2012 10.513 1.710 12.223 3,4 % 3,7 % 3,4 %
2013 16.302 1.823 18.125 5,7 % 4,5 % 5,6 %
2014 16.655 2.177 18.832 6,2 % 4,9 % 6,0 %
Summe 127.388 16.628 144.016 4,3 % 4,5 % 4,3 %
Aus dem KoPaII / dem EKF sind Projektträgerkosten in folgender Höhe geleistet
worden:
Tabelle 5
(Beträge in Tausend Euro)
BMBF BMWi
2009 428
2010 505
2011 642
2012 620
2013 3.405 898
2014 3.052 1.138
Im betrachteten Zeitraum von 2005 bis 2014 haben sich die durchschnittlichen
Ausgaben für die Projektträger (PT) im Wesentlichen proportional zum Anstieg
der Anzahl der laufenden Projekte entwickelt, der wiederum eine Folge von
Mittelaufwuchs bei gleichzeitiger KMU-Orientierung ist.
r cksac e 18/7224 – 8 – Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode
10. Wie hoch waren im betrachteten Zeitraum die Ausgaben für die sogenannte
Begleitforschung der in Rede stehenden Programme in absoluten bzw.
relativen Zahlen (bitte Angaben pro Jahr)?
11. Hat es im betrachteten Zeitraum eine signifikante Erhöhung der relativen
Ausgaben für die Begleitforschung gegeben?
Falls ja, wie erklärt sich diese?
Aufgrund des Sachzusammenhangs werden die Fragen 10 und 11 im
Zusammenhang beantwortet.
Das BMBF führt begleitende Forschungsarbeiten zu fachübergreifenden
Aspekten wie z. B. in rechtlichen, sozialen und anderen Themenfeldern durch, sofern
dies aus fachlicher Sicht erforderlich ist. In der Mehrzahl der Fälle wird diese
Forschung in die Vorhaben integriert und lässt sich deshalb nicht gesondert
ausweisen.
Die als Begleitforschung ausgewiesenen Fördermaßnahmen des BMWi dienen
der Verbreitung von Forschungsergebnissen durch Vernetzungs- und
Transferaktivitäten und sind daher begleitende Maßnahmen, aber keine eigenständige
Forschung. In diesem Kontext werden auch Wirkungsanalysen und Studien zu
programmbezogenen Einzelfragen durchgeführt. Das BMWi wandte für
Begleitforschungen seit 2005 rund 21,1 Mio. Euro auf.
12. Wie verteilt sich im betrachteten Zeitraum die Anzahl der Beteiligten an
IKT-Förderprogrammen in absoluten bzw. relativen Zahlen (bitte Angaben
pro Jahr)
a) nach Forschungseinrichtungen
Hochschulen
Großforschungseinrichtungen (HGF, FhG)
Forschungsmittelstand (sonstige Forschungseinrichtungen)
b) nach Hochschulen
c) nach KMU
d) nach Großunternehmen?
Unter Beteiligte werden bei dieser Antwort Zuwendungsempfänger verstanden.
Das Verhältnis der Zuwendungsempfänger aus der Wirtschaft zu denen aus
Hochschulen und Forschungseinrichtungen bildet die typische Zusammensetzung
von Verbundprojekten ab, in denen mehrheitlich Anwender und
Entwicklerunternehmen mit einer oder mehreren Hochschulen oder einem oder mehreren
Forschungsinstituten kooperieren. Auf diesem Wege soll der Transfer aus der
Forschung in die Wirtschaft unterstützt werden. Eine reine
Unternehmenskooperation in Fördervorhaben ist eher selten anzutreffen.
Auf die Tabelle in Anlage 3 („Anzahl Vorhaben Beteiligte“) wird verwiesen.
Deutscher Bundestag – 18. ahlperiode – 9 – Drucksache 18/7224
13. Wie schätzt die Bundesregierung die Inanspruchnahme der Projektförderung
durch KMU ein?
KMU sind wesentliche Treiber für Innovationen, insbesondere bei IKT. Die
Beteiligung von KMU an der Forschungsförderung im IKT-Bereich entspricht der
hohen Bedeutung, die KMU für den Innovationsstandort Deutschland haben.
52 Prozent der KMU, die bei der Förderung der speziell auf KMU ausgerichteten
BMBF-Maßnahme „KMU-innovativ: IKT“ mit innovativen Projektideen zum
Zuge kommen, beteiligen sich zum ersten Mal an einer Forschungs-
Fördermaßnahme.
Verschiedenen Erhebungen des BMBF und des Branchenverbandes BITKOM
zufolge haben rund 88 Prozent der etwa 20 000 Unternehmen der IT-
Primärbranche in Deutschland weniger als 50 Mitarbeiter. Davon investieren etwa 7 000
Unternehmen mehr als 7 Prozent des Umsatzes für Forschung und Entwicklung, der
die Schwelle für forschungsintensive Unternehmen markiert. KMU machen
dementsprechend auch einen signifikanten Teil der Zuwendungsempfänger der
BMBF-Förderung aus. An der Fördermaßnahme „KMU-innovativ: IKT“ haben
sich etwa ein Fünftel dieser forschungsintensiven KMU im IT-Sektor beteiligt. In
der IKT-Förderung des BMBF sind 49 Prozent der geförderten Unternehmen
KMU gemäß der EU-Definition.
Die IKT-Fördermittel für KMU haben sich im betrachteten Zeitraum fast
verdoppelt (siehe zum Anteil der KMU an der Förderung die Antwort zu Frage 4). Die
Beteiligung der KMU schwankt je nach inhaltlicher Ausrichtung der
Förderprogramme. IKT-Förderschwerpunkte, in denen hochinnovative Technologiefelder
wie Cloud Computing oder Big Data direkt adressiert werden, sprechen dabei
tendenziell vor allem junge KMU an, wohingegen IKT-Förderschwerpunkte in
traditionell geprägten Anwendungsfeldern wie Maschinenbau, Produktion und
Logistik − Stichwort Industrie 4.0 − auch klassische KMU ansprechen.
14. Welche Förderquoten und Abrechnungsverfahren (auf Ausgaben- oder
Kostenbasis) werden angeboten
a) nach Konsortien
b) nach Forschungseinrichtungen
Hochschulen
Großforschungseinrichtungen (HGF, FhG)
Forschungsmittelstand (sonstige Forschungseinrichtungen)
c) nach Hochschulen
d) nach KMU
e) nach Großunternehmen?
15. Wie viel Prozent beträgt die durchschnittliche Förderquote für IKT-
Forschungsprojekte im betrachteten Zeitraum (bitte Angaben pro Jahr)
a) nach Konsortien
b) nach Forschungseinrichtungen
Hochschulen
Großforschungseinrichtungen (HGF, FhG)
Forschungsmittelstand (sonstige Forschungseinrichtungen)
r cksac e 18/7224 – 10 – Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode
c) nach Hochschulen
d) nach KMU
e) nach Großunternehmen?
16. Hat es im betrachteten Zeitraum Veränderungen in der Förderquotenhöhe
gegeben
a) nach Konsortien
b) nach Forschungseinrichtungen
Hochschulen
Großforschungseinrichtungen (HGF, FhG)
Forschungsmittelstand (sonstige Forschungseinrichtungen)
c) nach Hochschulen
d) nach KMU
e) nach Großunternehmen?
Wenn ja, wie erklären sich diese Verschiebungen?
Aufgrund des Sachzusammenhangs werden die Fragen 14 bis 16 im
Zusammenhang beantwortet.
Zu Förderquoten wird auch auf die Antwort zu Frage 5 verwiesen.
Die Festsetzung der Förderquote erfolgt für jeden Zuwendungsempfänger
einzelfallbezogen in Abhängigkeit von der Intensität des FuE-Anteils und unter
Berücksichtigung des EU-Gemeinschaftsrahmens. In dem von der Anfrage betrachteten
Zeitraum hat es keine Änderung der Regularien gegeben.
Tabelle 6
Empfängergruppe Abrechnungsart Vorgesehene Förderquote
Hochschulen Ausgabenbasis 100 % plus Projektpauschale
(aktuell: 20 %)
Forschungseinrichtungen
(HGF, FhG)
Kostenbasis HGF: 90 %,
FhG: 90 %
KMU Kostenbasis Bis zu 50 %;
Zuschläge möglich
Großunternehmen Kostenbasis Bis zu 50 %
Für die in Verbundprojekten geförderten Projektkonsortien ist die Angabe einer
durchschnittlichen Förderquote nicht aussagekräftig, da die Zusammensetzung
eines Verbundes von der inhaltlichen Ausrichtung abhängig ist und die
unterschiedliche Beteiligung von gewerblicher Wirtschaft, Hochschulen etc. je nach
Verbund sehr unterschiedlich ausfallen kann.
Deutscher Bundestag – 18. ahlperiode – 11 – Drucksache 18/7224
Gesamtsumme
Jahr GU KMU Gesamt
Hochschulfreie
Forschung
Sonstiges Hochschulen
2005 114.052 26.950 141.002 63.901 2.039 34.850 241.792
2006 111.336 29.464 140.800 73.405 1.198 41.902 257.305
2007 105.455 32.340 137.795 70.819 775 59.815 269.205
2008 107.794 40.044 147.837 87.804 394 47.652 283.687
2009 100.584 56.179 156.763 89.979 920 45.583 293.245
2010 89.813 59.609 149.422 111.990 2.687 53.687 317.786
2011 70.625 57.104 127.729 114.600 1.682 66.654 310.665
2012 58.794 53.952 112.746 117.732 1.428 63.157 295.063
2013 57.785 49.176 106.960 89.105 2.079 66.617 264.762
2014 54.821 48.870 103.691 72.914 3.030 69.896 249.531
Summe 871.057 453.688 1.324.744 892.249 16.233 549.813 2.783.040
Wirtschaft
Anlage 1BMBF-Projektfördermittel IKT - Angaben in Tausend Euro
Jahr Anteil insgesamt
Jahr GU KMU Gesamt
Hochschulfreie
Forschung
Sonstiges Hochschulen
2005 45,4% 17,2% 34,6% 8,2% 1,1% 8,5% 13,6%
2006 45,3% 17,3% 33,8% 8,3% 0,6% 8,8% 13,1%
2007 45,5% 19,3% 34,5% 6,0% 0,6% 11,0% 11,8%
2008 45,0% 21,4% 34,7% 5,9% 0,2% 8,1% 10,5%
2009 38,8% 23,9% 31,7% 5,5% 0,3% 6,3% 9,3%
2010 33,7% 23,0% 28,4% 6,1% 0,7% 6,6% 8,9%
2011 27,3% 22,1% 24,7% 5,9% 0,2% 7,2% 7,4%
2012 21,9% 21,4% 21,6% 5,9% 0,1% 5,6% 5,9%
2013 21,6% 20,9% 21,3% 4,5% 0,1% 5,7% 4,5%
2014 26,2% 22,4% 24,3% 3,6% 0,1% 6,5% 4,4%
Summe 34,9% 21,2% 28,6% 5,7% 0,2% 7,0% 7,7%
Verhältnis der IKT-Projektförderung zur gesamten Projektförderung aus Epl. 30
Wirtschaft
Angaben in Prozent
1
Gesamtsumme
Jahr GU KMU Gesamt Forschung
2005 6.422 3.641 10.063 6.637 550 3.786 21.036
2006 8.719 5.572 14.291 5.478 536 4.612 24.917
2007 11.900 6.342 18.242 4.366 190 6.339 29.136
2008 8.393 6.505 14.898 5.250 240 6.303 26.691
2009 7.690 7.670 15.360 6.227 539 7.416 29.542
2010 10.203 9.750 19.953 8.664 228 8.903 37.748
2011 12.068 8.552 20.619 8.093 499 7.197 36.408
2012 10.306 8.704 19.010 10.844 573 9.809 40.236
2013 10.443 7.825 18.268 6.377 856 9.178 34.679
2014 10.232 7.335 17.567 10.933 504 8.951 37.954
Summe 96.375 71.896 168.271 72.868 4.714 72.494 318.348
Wirtschaft
Förderbeträge in Tausend €
HochschulenSonstigesHochschulfreie
Jahr Gesamtsumme
Jahr GU KMU Gesamt Forschung
2005 5,0% 12,1% 6,4% 5,7% 0,5% 4,8% 4,5%
2006 6,5% 14,8% 8,4% 4,7% 0,4% 5,6% 4,9%
2007 6,9% 14,1% 8,4% 3,7% 0,1% 6,5% 4,8%
2008 4,2% 11,4% 5,8% 3,4% 0,1% 5,2% 3,6%
2009 3,7% 6,8% 4,8% 3,4% 0,2% 5,0% 3,3%
2010 4,1% 9,1% 5,6% 4,3% 0,1% 5,8% 4,0%
2011 4,6% 7,3% 5,4% 4,1% 0,2% 4,7% 3,7%
2012 4,2% 5,5% 4,7% 5,3% 0,2% 5,7% 3,6%
2013 4,4% 4,2% 4,4% 2,9% 0,2% 4,9% 2,9%
2014 4,4% 4,1% 4,3% 5,0% 0,1% 4,7% 3,2%
Summe 4,7% 7,0% 5,5% 4,2% 0,2% 5,2% 3,7%
Angaben in Prozent
Wirtschaft SonstigesHochschulfreie Hochschulen
Verhältnis der IKT-Projektförderung zur gesamten Projektförderung aus Epl. 09
BMWi-Projektfördermittel IKT - Angaben in Tausend Euro
2
Anlage 1
1
Anlage 2
Eigenmittel und Förderquoten
Angaben für BMBF
Jahr GU KMU
Summe
Wirtschaft
Eigenmittel 2005 106.691 33.139 139.830
in Tausend Euro 2006 129.188 41.711 170.899
2007 119.889 45.300 165.190
2008 125.728 57.761 183.490
2009 90.110 66.067 156.177
2010 81.577 50.494 132.071
2011 74.101 52.056 126.157
2012 72.518 45.980 118.498
2013 89.875 69.033 158.908
2014 84.029 45.555 129.584
Eigenmittel Summe 973.707 507.097 1.480.804
Anteil Eigenmittel an den
Gesamtkosten
2005 52,8% 53,2% 55,0%
2006 52,6% 51,1% 52,3%
2007 51,5% 46,1% 50,0%
2008 50,7% 48,9% 53,7%
2009 54,3% 50,5% 52,8%
2010 55,0% 49,6% 53,5%
2011 53,0% 48,6% 51,1%
2012 40,1% 50,8% 53,5%
2013 56,2% 49,2% 53,3%
2014 59,7% 50,2% 56,3%
Summe Anteil an Eigenmitteln Summe 52,2% 49,6% 53,0%
Förderquote 2005 44,4% 46,8% 45,0%
in Prozent 2006 47,3% 47,4% 47,4%
2007 48,4% 53,2% 49,8%
2008 43,7% 50,9% 46,2%
2009 42,2% 49,1% 45,2%
2010 39,8% 49,0% 43,6%
2011 41,4% 50,9% 45,5%
2012 40,0% 47,9% 43,2%
2013 39,3% 50,0% 44,3%
2014 32,9% 47,6% 38,7%
Förderquote Summe 42,7% 49,5% 45,2%
in Prozent
2
Anlage 2
Angaben für BMWi
Jahr GU KMU
Summe
Wirtschaft
Eigenmittel 2005 25.171 9.697 34.868
in Tausend Euro 2006 14.576 4.923 19.499
2007 7.698 10.838 18.536
2008 17.033 14.519 31.551
2009 13.286 9.286 22.572
2010 25.832 8.032 33.864
2011 14.257 5.497 19.754
2012 8.032 9.987 18.019
2013 13.903 10.175 24.078
2014 7.402 6.574 13.976
Eigenmittel Summe 147.190 89.527 236.718
Anteil Eigenmittel an
den Gesamtkosten
2005 59,5% 53,2% 57,6%
2006 60,2% 55,3% 58,9%
2007 61,4% 54,5% 57,2%
2008 63,1% 52,3% 57,6%
2009 60,4% 54,3% 57,7%
2010 58,5% 51,0% 56,5%
2011 53,0% 49,1% 51,9%
2012 57,4% 50,3% 53,3%
2013 60,7% 50,2% 55,7%
2014 59,7% 52,0% 55,8%
Summe Anteil an Eigenmitteln Summe 59,2% 52,2% 56,4%
Förderquote 2005 40,5% 46,8% 42,4%
in Prozent 2006 39,8% 44,7% 41,1%
2007 38,6% 45,5% 42,8%
2008 36,9% 47,7% 42,4%
2009 39,6% 45,7% 42,3%
2010 41,5% 49,0% 43,5%
2011 47,0% 50,9% 48,1%
2012 42,6% 49,7% 46,7%
2013 39,3% 49,8% 44,3%
2014 40,3% 48,0% 44,2%
Förderquote Summe 40,8% 47,8% 43,6%
in Prozent
Summe der Titel
aus Kap. 3004, TG
20, die IKT 2020
zuzurechnen sindGU KMU Gesamt
Hochschulfreie
Forschung
Sonstiges Hochschulen
Vorhaben 2005 115 115 230 76 6 84 396
2006 114 151 265 95 1 98 459
2007 134 146 280 91 2 111 484
2008 141 202 343 109 4 148 604
2009 155 280 435 144 16 180 775
2010 128 228 356 147 11 210 724
2011 147 275 422 136 16 178 752
2012 119 216 335 105 21 165 626
2013 135 278 413 117 51 184 765
2014 133 186 319 93 21 204 637
Anzahl Vorhaben 1.321 2.077 3.398 1.113 149 1.562 6.222
Einrichtungen 2005 81 108 189 25 6 40 260
2006 67 141 208 28 1 45 282
2007 85 135 220 29 2 45 296
2008 96 189 285 25 4 61 375
2009 115 261 376 43 13 63 495
2010 91 209 300 37 11 69 417
2011 108 253 361 34 15 69 479
2012 84 202 286 35 17 74 412
2013 83 247 330 29 49 72 480
2014 96 178 274 26 17 77 394
Anzahl Einrichtungen 906 1.923 2.829 311 135 615 3.890
Summe IKT2020 aus
Kap. 3004, TG 20
GU KMU
Hochschulfreie
Forschung
Sonstiges Hochschulen
Vorhaben 2005 29,0% 29,0% 58,1% 19,2% 1,5% 21,2% 100,0%
2006 24,8% 32,9% 57,7% 20,7% 0,2% 21,4% 100,0%
2007 27,7% 30,2% 57,9% 18,8% 0,4% 22,9% 100,0%
2008 23,3% 33,4% 56,8% 18,0% 0,7% 24,5% 100,0%
2009 20,0% 36,1% 56,1% 18,6% 2,1% 23,2% 100,0%
2010 17,7% 31,5% 49,2% 20,3% 1,5% 29,0% 100,0%
2011 19,5% 36,6% 56,1% 18,1% 2,1% 23,7% 100,0%
2012 19,0% 34,5% 53,5% 16,8% 3,4% 26,4% 100,0%
2013 17,6% 36,3% 54,0% 15,3% 6,7% 24,1% 100,0%
2014 20,9% 29,2% 50,1% 14,6% 3,3% 32,0% 100,0%
2005-2014 Vorhaben 21,2% 33,4% 54,6% 17,9% 2,4% 25,1% 100,0%
Einrichtungen 2005 31,2% 41,5% 72,7% 9,6% 2,3% 15,4% 100,0%
2006 23,8% 50,0% 73,8% 9,9% 0,4% 16,0% 100,0%
2007 28,7% 45,6% 74,3% 9,8% 0,7% 15,2% 100,0%
2008 25,6% 50,4% 76,0% 6,7% 1,1% 16,3% 100,0%
2009 23,2% 52,7% 76,0% 8,7% 2,6% 12,7% 100,0%
2010 21,8% 50,1% 71,9% 8,9% 2,6% 16,5% 100,0%
2011 22,5% 52,8% 75,4% 7,1% 3,1% 14,4% 100,0%
2012 20,4% 49,0% 69,4% 8,5% 4,1% 18,0% 100,0%
2013 17,3% 51,5% 68,8% 6,0% 10,2% 15,0% 100,0%
2014 24,4% 45,2% 69,5% 6,6% 4,3% 19,5% 100,0%
2005-2014 Einrichtungen 23,3% 49,4% 72,7% 8,0% 3,5% 15,8% 100,0%
Prozentuale Verteilung der Vorhaben / Einrichtungen je Bewilligungsjahr
Bewilligungsjahr
Wirtschaft
in Prozent je
Bewilligungsjahr
Bewilligungsjahr
Wirtschaft
Anzahl
Beteiligte an BMBF-Vorhaben in Zahlen
Anlage 3
1
Gesamt
GU KMU
Hochschulfreie
Forschung
Sonstiges Hochschulen
Vorhaben 2005 29 16 45 4 15 64
2006 24 10 34 6 1 7 48
2007 10 26 36 9 3 13 61
2008 7 15 22 5 3 30
2009 12 23 35 6 12 53
2010 36 24 60 13 13 86
2011 28 19 47 18 7 19 91
2012 16 29 45 15 2 14 76
2013 32 37 69 15 15 99
2014 15 22 37 10 2 15 65
Anzahl Vorhaben 209 221 430 101 15 126 673
Einrichtungen 2005 28 16 44 2 10 56
2006 22 10 32 4 1 5 42
2007 10 25 35 5 3 10 53
2008 7 15 22 3 3 28
2009 12 23 35 4 10 49
2010 29 24 53 8 7 68
2011 27 19 46 10 6 12 74
2012 16 29 45 8 2 10 65
2013 29 37 66 6 13 85
2014 13 22 35 2 2 12 52
Anzahl Einrichtungen 193 220 413 52 14 92 572
GU KMU
Hochschulfreie
Forschung
Sonstiges Hochschulen
Vorhaben 2005 45,3% 25,0% 70,3% 6,3% 0,0% 23,4% 100,0%
2006 50,0% 20,8% 70,8% 12,5% 2,1% 14,6% 100,0%
2007 16,4% 42,6% 59,0% 14,8% 4,9% 21,3% 100,0%
2008 23,3% 50,0% 73,3% 16,7% 0,0% 10,0% 100,0%
2009 22,6% 43,4% 66,0% 11,3% 0,0% 22,6% 100,0%
2010 41,9% 27,9% 69,8% 15,1% 0,0% 15,1% 100,0%
2011 30,8% 20,9% 51,6% 19,8% 7,7% 20,9% 100,0%
2012 21,1% 38,2% 59,2% 19,7% 2,6% 18,4% 100,0%
2013 32,3% 37,4% 69,7% 15,2% 0,0% 15,2% 100,0%
2014 23,1% 33,8% 56,9% 15,4% 3,1% 23,1% 100,0%
2005-2014 Vorhaben 31,1% 32,8% 63,9% 15,0% 2,2% 18,7% 100,0%
Einrichtungen 2005 50,0% 28,6% 78,6% 3,6% 0,0% 17,9% 100,0%
2006 52,4% 23,8% 76,2% 9,5% 2,4% 11,9% 100,0%
2007 18,9% 47,2% 66,0% 9,4% 5,7% 18,9% 100,0%
2008 25,0% 53,6% 78,6% 10,7% 0,0% 10,7% 100,0%
2009 24,5% 46,9% 71,4% 8,2% 0,0% 20,4% 100,0%
2010 42,6% 35,3% 77,9% 11,8% 0,0% 10,3% 100,0%
2011 36,5% 25,7% 62,2% 13,5% 8,1% 16,2% 100,0%
2012 24,6% 44,6% 69,2% 12,3% 3,1% 15,4% 100,0%
2013 34,1% 43,5% 77,6% 7,1% 0,0% 15,3% 100,0%
2014 25,0% 42,3% 67,3% 3,8% 3,8% 23,1% 100,0%
2005-2014 Einrichtungen 33,7% 38,5% 72,2% 9,1% 2,4% 16,1% 100,0%
Anzahl
Kap. 0901 Titel
68321
Prozentuale Verteilung der Vorhaben / Einrichtungen je Bewilligungsjahr
Bewilligungsjahr
Wirtschaft
in Prozent je
Bewilligungsjahr
Bewilligungsjahr
Wirtschaft
Kap. 0901 Titel
68321
Beteiligte an BMWi-Vorhaben in Zahlen Anlage 3
2
Gesamt
Gesamt
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ISSN 0722-8333]