[Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums des Innern vom
15. September 2016 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Deutscher Bundestag Drucksache 18/9648
18. Wahlperiode 16.09.2016
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Niema Movassat, Ulla Jelpke,
Annette Groth, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE.
– Drucksache 18/9419 –
Zusammenarbeit der Bundesregierung mit der Internationalen Organisation für
Migration (IOM)
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Die 1951 gegründete IOM bezeichnet sich selbst als weltweit „führende
zwischenstaatliche Organisation im Bereich Migration“. Derzeit sind 162 Staaten
Mitglied der Organisation, die mit rund 9000 Mitarbeitern in über 100 Ländern
aktiv ist. Die IOM führt im Auftrag der Mitgliedstaaten unterschiedlichste
Dienstleitungen rund um das Thema Migration durch. Ihr Jahresbudget beträgt
rund 1,7 Milliarden Dollar, 90 Prozent ihres Budgets sind projektgebunden.
Die Bundesrepublik Deutschland ist seit 1954 Mitglied der IOM, einer der
ältesten Mitgliedstaaten und drittgrößter Beitragszahler. Zwischen den Jahren
2010 und 2014 hat Deutschland 89 Mio. Euro für die Umsetzung von
weltweiten Migrationsprojekten bereitgestellt. Im Rat der Organisation bestimmen die
Mitgliedstaaten gemeinsam die Zielsetzungen sowie das Programm und den
Haushaltsplan der Organisation. Anders als das Flüchtlingskommissariat UN-
HCR gehörte die IOM bis heute nicht zum System der Vereinten Nationen. Die
schon länger verhandelte Integration wird aber voraussichtlich im September
2016 abgeschlossen. Laut Selbstdefinition fördert sie die Suche nach
praktischen Lösungsansätzen bei Problemen mit Migrationsbewegungen und setzt
sich gleichzeitig für Migrantinnen und Migranten in Not ein, etwa indem sie
ihnen humanitäre Hilfe zukommen lässt. Sie betont sie sei „stets dem Grundsatz
verpflichtet, sich für eine humane und geordnete Migration einzusetzen“
(
http://germany.iom.int/sites/default/files/REAG/AVRR_Report_2014.pdf).
Diesem Anspruch kann sie als reine Durchführungsorganisation ohne
eigenen politischen Gestaltungsspielraum jedoch nicht gerecht werden. Sie
unterstützt zahlreiche Staaten in ihren Bemühungen, Migrationsbewegungen in das
eigene Land auch aus Sicht der Fragesteller mit menschenrechtlich
fragwürdigen Mitteln zu begrenzen. Für die australische Regierung betrieb sie
Internierungslager für unerwünschte Flüchtlinge auf den pazifischen Inseln Nauru und
Manus, wo Menschen aus Sicht der Fragesteller unter systematischen
Menschenrechtsverletzungen kaserniert werden. Ein aktueller Medienbericht titelt etwa
„Die Hölle von Nauru“ (
www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/missbrauch-
in-fluechtlingslager-die-hoelle-von-nauru-14381383.html). Für die Schweiz
produzierte sie abschreckende Fernsehspots, um potentielle afrikanische
Flüchtlinge fernzuhalten. Sie wirbt in lateinamerikanischen Ländern Erntehelfer für
die Plantagen in Südeuropa und in Bangladesch Wanderarbeiter für
Großbaustellen der autokratischen Regime am Persischen Golf an (vgl. 111.heise.de/
tp/artikel/28/48499/1.html).
Auch wenn die IOM viele Programme für Migrantinnen und Migranten positive
Programme betreibt, bleibt die Gesamtbilanz zweifelhaft.
Menschenrechtsorganisationen werfen der IOM Beteiligung am Völkerrechtsbruch vor. Human
Rights Watch stellt fest, die Aktivitäten der IOM „scheinen ganz oder teilweise
die Rechte von jenen Menschen zu behindern, denen IOM eigentlich helfen
soll.“ Wegen des Betriebes der australischen Internierungslager auf abgelegene
Südseeinseln schrieb Amnesty International in einem Bericht, die IOM habe die
Rolle eines „Inhaftierungs-Beauftragten“ übernommen.
Ebenfalls in der Kritik stehen die IOM-Programme zur „freiwilligen Rückkehr
von Flüchtlingen“ für abgelehnte Asylbewerber in Deutschland. Human Rights
Watch weist darauf hin, dass von Freiwilligkeit keine Rede sein kann, da die
einzige Alternative zur Einwilligung meist zwangsweise Abschiebung oder Haft
sind. Der Flüchtlingsrat Berlin e. V. kritisiert zudem die Praxis einiger
Sozialämter, Flüchtlinge unter der Androhung der Kürzung von Leistungen, die ihm
nach dem Asylbewerberleistungsgesetz zustehen, zur Teilnahme an Beratungen
zur freiwilligen Rückkehr durch die IOM zu zwingen. Hier sollen die
Betroffenen dann einen rechtlich problematischen umfassenden Verzicht auf jegliche
sozialrechtliche und ausländerrechtliche Ansprüche unterzeichnen, was
Dolmetscher der Ausländerbehörden wiederholt und fälschlicherweise als
unproblematisch dargestellt haben. (Quelle: Flüchtlingsrat Berlin)
Die IOM bietet Asylbewerberinnen und Asylbewerber, abgelehnten
Asylbewerberinnen und Asylbewerber, Kriegs- und Bürgerkriegsflüchtlingen sowie
anderen ausreisepflichtigen Ausländern, Personen, denen der Aufenthalt aus
völkerrechtlichen, humanitären oder politischen Gründen gewährt wurde und Opfern
von Zwangsprostitution oder Menschenhandel, die aus Deutschland freiwillig
in ihr Heimatland zurückkehren wollen, seit dem Jahr 1979 finanzielle
Unterstützung an. Seit dem Jahr 2000 liegt die Verantwortung für die REAG
(Reintegration and Emigration Program for Asylum-Seekers in Germany) und GARP
(Government Assisted Repatriation Program) genannten Programme beim
Bundesministerium des Innern. Nach eigenen Angaben hat die IOM seit Bestehen
der Programme eine halbe Million Migrantinnen und Migranten bei ihrer
freiwilligen Rückkehr aus Deutschland ins Heimatland oder bei der
Weiterwanderung in ein Drittland finanziell unterstützt. Die IOM bezeichnet REAG/GARP
als humanitäre Hilfsprogramme. (
http://germany.iom.int/de/reaggarp).
Das Auswärtige Amt hat im April 2016 erklärt, der Organisation 4,5 Mio. Euro
zur Förderung von Frieden und Stabilität in Libyen zur Verfügung zu stellen.
Im Fokus des Projekts nahe der Grenze zu Niger und Tschad stehen unter
anderem die Widerherstellung von Basisinfrastruktur, der Aufbau von
Gemeindezentren sowie Bildungs- und Beratungsaktivitäten für Vertriebene, Flüchtlinge,
Migranten und aufnehmende Gastgemeinden und die Unterstützung des
Friedensprozesses.
Seit September 2015 sammelt das IOM Global Migration Data Analysis Centre in
Berlin eine große Fülle Daten aus 157 Mitgliedstaaten zu globalen
Migrationsfragen zentral. Die IOM begegnet nach eigenen Angaben damit der wachsenden
Nachfrage nach einer verbesserten Beschaffung und Nutzung von
Migrationsdaten. Am 12. Juli 2016 kündigte das Auswärtige Amt finanzielle Unterstützung für
ein neues Datenportal zur globalen Migration an, das das IOM-Datenzentrum in
Berlin einrichten wird. Ziel des Portals sei es „die Zusammenarbeit zwischen der
IOM und anderen Stellen wie der Weltbank, dem UNHCR, der Statistischen
Kommission der Vereinten Nationen, der OECD und EUROSTAT zu fördern,
um verlässliche, kohärente und zugängliche Daten sowie eine Analyse der
Flüchtlings- und Migrantenbewegungen bereit[zu]stellen“ (
www.auswaertiges-
amt.de/DE/Infoservice/Presse/Meldungen/2016/160712_Runder_Tisch_Flucht_
Migration_Chairman_Conclusions.html?searchArchive=0&searchEngineQuery
String=iom&path=%2Fdiplo%2FDE*&searchIssued=0&searchIssuedAfter=
27.11.2013).
Anfang Juli 2016 führte das Auswärtige Amt außerdem den im Winter 2015 von
Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier begonnenen Dialogprozess
mit internationalen Flüchtlings- und Migrationsorganisationen über eine
verstärkte globale Zusammenarbeit in der Flüchtlingskrise fort. Bei einem runden
Tisch verständigten die Teilnehmer sich über weitere Schritte bei der
Migrationssteuerung, u. a. eine intensivere Kooperation der internationalen
Organisationen mit der Wirtschaft. Bei einem anschließenden Treffen mit hochrangigen
Wirtschaftsvertretern nahm auch IOM Generaldirektor William Swing teil. Auf
der Internetseite fasst das Auswärtige Amt als Ergebnis unter anderem
zusammen: „Die Krise in Syrien hat verdeutlicht, dass die Staaten aus humanitären
Gründen zeitlich begrenzte Einreiseprogramme anbieten und dabei eng mit dem
UNHCR zusammenarbeiten müssen. Deutschland unterstützt darüber hinaus
die Idee, Programme für Umsiedlungen, Familienzusammenführungen und
andere Einreisemöglichkeiten durch den Privatsektor finanzieren zu lassen. […]
Wir haben bekräftigt, dass alle Migranten, unabhängig von ihrem Rechtsstatus,
auf ihrem Weg das Recht auf Sicherheit und Würde haben. Wir haben
vereinbart, zur Verhütung weiterer Todesfälle im Mittelmeer und auf anderen
Migrationswegen nach Europa und in andere Regionen der Welt
zusammenzuarbeiten.“ (
www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Meldungen/2016/160710_
BM_Dialog_Fluechtlings_Migrationsorga_.html?searchArchive=0&search
EngineQueryString=iom&path=%2Fdiplo%2FDE*&searchIssued=0&search
IssuedAfter=27.11.2013).
Am 19. September 2016 berät die Generalversammlung der Vereinten
Nationenüber den Umgang mit großen Flüchtlings- und Migrantenbewegungen und
für den Folgetag hat US-Präsident Barack Obama einen Gipfel der Staats- und
Regierungschefs zu Flüchtlingsfragen einberufen, der gemeinsam von
Deutschland, Kanada, Äthiopien, Jordanien, Mexiko und Schweden ausgerichtet wird.
1. Welche finanziellen Mittel hat die Bundesrepublik Deutschland der IOM seit
dem Jahr 2010 bis heute direkt für bilaterale Projekte zur Verfügung gestellt
(bitte für jedes Jahr separat ausweisen)?
2. Welche Mittel sind in diesem Zeitraum nach Kenntnis der Bundesregierung
aus Landeshaushalten für Projekte zwischen dem Bund, den Ländern und der
IOM an die Organisation geflossen (bitte für jedes Jahr separat ausweisen)?
3. Welche Mittel haben nach Kenntnis der Bundesregierung Bund und Länder
zusätzlich seit dem Jahr 2010 in Gemeinschaftsprojekte mit anderen Staaten
investiert (bitte für jedes Jahr separat ausweisen)?
4. Welche Beträge flossen in diesen Jahren nach Kenntnis der Bundesregierung
an EU-Mitteln an die IOM (bitte jedes Jahr separat ausweisen)?
5. In welche Projekte sind diese Beträge nach Kenntnis der Bundesregierung
genau geflossen (bitte nach Jahr, Projekt, Bundesrepublik Deutschland und
EU auflisten)?
7. Welches Bundesministerium unterstützt aktuell welche Projekte der IOM,
welche sind zukünftig geplant, und welche sind seit dem Jahr 2010
ausgelaufen (bitte für jedes Ressort gesondert auflisten)?
Die Fragen 1 bis 5 und 7 werden gemeinsam beantwortet.
Es wird auf die Anlagen 1 bis 6 verwiesen.
6. Wurden die einzelnen Projekte nach Kenntnis der Bundesregierung
evaluiert, und wenn ja, mit welchem Ergebnis?
Auf die Anlage 7 wird verwiesen.
Im Übrigen ist die Evaluierung des Programms XENOS, in dessen Rahmen das
Bundesministerium für Arbeit und Soziales das Projekt „Berliner Bündnis gegen
Menschenhandel zum Zweck der Arbeitsausbeutung“ mit gefördert hat (vgl.
Anlagen zu den Fragen 1 bis 5 und 7), erfolgt und unter
www.esf.de/portal/DE/
Ueber-den-ESF/Geschichte-des-ESF/Foerderperiode-2007-2013/ESF-Programme/
Programme/programm_xenos.html im Internet abrufbar.
Zudem ist das Büro des Generalinspekteurs bei IOM für externe und interne
Evaluierung zuständig. Durchgeführte Evaluierungen werden Gebern zur Verfügung
gestellt. Im Rahmen der Erfolgskontrolle ist entsprechend der
Verwaltungsvorschriften zu § 7 i. V. m. § 44 der Bundeshaushaltsordnung (BHO) darüber hinaus
für jedes Projekt eine systematische, begleitende und abschließende Prüfung der
Zielerreichung, Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit finanzwirksamer
Maßnahmen erforderlich, die sich an den Maßstäben der Effizienz und Effektivität
orientiert. Eine Erfolgskontrolle findet regelmäßig in allen geförderten Projekten statt
und wird im Verwendungsnachweisprüfungsvermerk systematisch dokumentiert.
8. Teilt die Bundesregierung die Einschätzung von
Menschenrechtsorganisationen, die IOM verletze das Völkerrecht und behindere die Rechte jener
Menschen, denen sie eigentlich helfen soll?
Der Bundesregierung liegen keine Informationen vor, die die Einschätzung
belegen, die IOM verletze das Völkerrecht und behindere die Rechte jener Menschen,
denen sie eigentlich helfen soll.
9. Worauf basieren die IOM-Programme zur freiwilligen Rückkehr rechtlich?
Das gemeinsame Bund-Länder-Rückkehrförderprogramm REAG/GARP sowie
die mit der IOM durchgeführten Reintegrationsprojekte sind eine freiwillige
Leistung des Bundes im gesamtstaatlichen Interesse.
10. Inwieweit berücksichtigen die IOM-Programme zur freiwilligen Rückkehr
in Afghanistan und Nordirak internationales Flüchtlingsrecht, wie das
Zurückweisungsverbot nach Artikel 33 der Genfer Flüchtlingskonvention?
Der Bundesregierung liegen keine Informationen vor, die einen Verstoß von
IOM-Programmen zur freiwilligen Rückkehr in Afghanistan und Nordirak gegen
internationales Flüchtlingsrecht belegen.
11. Sind der Bundesregierung Fälle bekannt, bei denen Sozialämter es zur
Bedingung gemacht haben, Anträge auf Leistungen nach dem
Asylbewerberleistungsgesetz nur dann zu prüfen, wenn die Betroffenen an einer Beratung
zur freiwilligen Rückkehr durch die IOM teilnehmen?
Zuständig für den Vollzug des Asylbewerberleistungsgesetzes (AsylbLG) sind
die Länder, daher liegen der Bundesregierung zu dieser Frage keine eigenen
Erkenntnisse vor. Der Bundesregierung sind jedoch einzelne
Gerichtsentscheidungen bekannt, wonach Leistungsbehörden vollziehbar ausreisepflichtigen
Ausländern in der Vergangenheit in Aussicht gestellt haben sollen, die Fortführung ihrer
Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz wegen Ablehnung einer
Rückkehrberatung abzulehnen (vgl. Oberverwaltungsgericht Berlin, Beschluss
vom 12. November 1999 – 6 SN 203/99 –; VG Berlin Beschluss vom 16. Januar
2001 – 32 A 657/00 –).
12. Wie steht die Bundesregierung zur Praxis einiger Länder, die
Rückkehrberatung zunehmend von Behörden durchführen zu lassen, statt qualifizierte
und unabhängige Wohlfahrtsverbände damit zu betrauen?
Rückkehrberatung ist nach § 11 Absatz 1 AsylbLG und § 61 Absatz 2 des
Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) eine gesetzliche Aufgabe der Länder, die u. a. auch
von den Ausländerbehörden wahrgenommen wird. Rückkehrberatungsstellen
sind in den Ländern unterschiedlich organisiert, in einzelnen Ländern werden die
Rückkehrberatungsstellen überwiegend von Wohlfahrtsverbänden betrieben.
13. Hält die Bundesregierung eine Rückkehrberatung, die mit
Abschiebeandrohung und weiteren Zwangsmaßnahmen kombiniert wird, für nachhaltig im
Sinne einer gelingenden Reintegration?
14. Wenn ja, wie bewertet die Bundesregierung diese Praxis rechtlich?
15. Wenn nein, wäre eine solche Praxis nach Ansicht der Bundesregierung
rechtmäßig?
Die Fragen 13 bis 15 werden gemeinsam beantwortet.
Die Rückkehrberatung in Deutschland steht Personen ohne Rücksicht auf eine
behördlich verfügte Abschiebeandrohung oder etwaige Zwangsmaßnahmen
offen.
Die Bundesregierung hält es im Übrigen für richtig, dass die Rückkehrberatung
gerade Personen offen steht, die das Bundesgebiet aufgrund von bestehender
Ausreisepflicht dauerhaft verlassen müssen. Auf die Antwort zu Frage 12 wird
ergänzend verwiesen.
16. Wie viele Menschen mit welchem Aufenthaltstitel haben nach Kenntnis der
Bundesregierung seit dem Jahr 2010 ihrer freiwilligen Rückführung aus der
Bundesrepublik Deutschland in welche Staaten zugestimmt (bitte jeweils
nach Aufenthaltstitel, Jahr und Staat aufgliedern)?
17. Wie viele von diesen Menschen sind in diesem Zeitraum tatsächlich
ausgereist (bitte jeweils nach Jahr und Ausreiseziel aufgliedern)?
Die Fragen 16 und 17 werden gemeinsam beantwortet.
Auf die Anlagen 1 bis 7 zu den Fragen 16 und 17 zu freiwilligen Ausreisen mit
dem Bund-Länder-Rückkehrförderprogramm REAG/GARP wird verwiesen.
Darüber hinaus finden freiwillige Ausreisen auch ohne diese Förderung bzw. mit
anderen, z. B. kommunalen oder Landesfördermitteln statt. Hierzu und zu der
Frage, wie viele Menschen zunächst einer freiwilligen Ausreise zugestimmt
haben, dann aber doch nicht mit Hilfe des REAG/GARP-Programms ausgereist
sind, liegen der Bundesregierung keine belastbaren Erkenntnisse vor.
18. Wie viele dieser Personen befanden sich zum Zeitpunkt ihrer Einwilligung
in Abschiebehaft oder waren anderweitig von einer Abschiebung bedroht
(bitte separat ausweisen)?
Aus der Abschiebehaft heraus ist keine REAG/GARP-Beantragung möglich. Aus
den Anlagen zu den Aufenthaltsgruppen in der Antwort zu den Fragen 16 und 17
ergibt sich, dass ein Großteil der REAG/GARP-geförderten Rückkehrer
ausreisepflichtig und damit grundsätzlich auch von Abschiebung bedroht waren.
19. Wie bewertet die Bundesregierung den Umstand der eine „freiwilligen
Rückkehr“ logisch voraussetzt, dass die Betroffenen eine reale Alternative
zum Verlassen der Bundesrepublik Deutschland haben?
Ausländer, die zum dauerhaften Verlassen des Bundesgebietes verpflichtet sind
(ausreisepflichtige Ausländer), haben für eine bestimmte Zeit die Möglichkeit,
dieser Verpflichtung freiwillig aus eigenem Entschluss nachzukommen.
Andernfalls darf und muss diese Pflicht nach der geltenden Rechtslage auch gegen den
Willen der Betroffenen mit staatlichen Vollzugsmaßnahmen im Wege der
zwangsweisen Aufenthaltsbeendigung durchgesetzt werden.
20. Wie ist Freiwilligkeit bei den genannten IOM-Projekten definiert, sodass
eine Zustimmung zur Rückkehr als freiwillig bezeichnet werden kann?
In Bezug auf das REAG/GARP-Programm bezieht sich die Freiwilligkeit auf den
eigenständigen Entschluss, an dem Programm teilzunehmen.
21. Inwieweit ist die Einschätzung von Flüchtlingshilfsorganisationen
berechtigt, das Ziel der Finanzierung der IOM-Programme zur freiwilligen
Rückkehr sei Einwanderung einzuschränken?
Die vom Bund mit der IOM durchgeführten Projekte im Bereich der freiwilligen
Rückkehr und Reintegration dienen der organisatorischen und finanziellen
Unterstützung einer dauerhaften freiwilligen Ausreise aus Deutschland von zumeist
ausreisepflichtigen Ausländern bzw. bieten eine Möglichkeit, nach erfolgter
Rückkehr eine Unterstützung bei der sozialen und wirtschaftlichen Reintegration
in der Gesellschaft ihres Herkunftsstaates zu erhalten.
22. Wenn das Auswärtige Amt 4,5 Mio. Euro zur Förderung von Frieden und
Stabilität etwa in Libyen zur Verfügung stellt, um damit unter anderem die
Widerherstellung von Basisinfrastruktur zu fördern, wieso wählt die
Bundesregierung hier und in anderen Fällen dafür statt klassischer
Durchführungsorganisation der Entwicklungszusammenarbeit die IOM als Partner,
obwohl diese Aufgabe nicht zu ihrem Kerngeschäft gehört?
Das genannte Vorhaben wird über IOM durchgeführt, da es einen starken Flucht-
und Migrationsbezug besitzt: Durch die Region Sabha-Gatroun in Südlibyen
führt eine der Hauptmigrationsrouten. Zudem leben dort Binnenvertriebene.
Durch die Verbesserung der Basisinfrastruktur (z. B. Wasserversorgung,
Gesundheitseinrichtungen, Schulen) werden Kapazitäten geschaffen, die es Migranten
und Binnenvertriebenen ermöglichen, sich in der Region niederzulassen und
ausreichend versorgt zu werden. Von psychosozialen Betreuungseinrichtungen und
der beruflichen Schulung von Arbeitslosen profitieren diese Gruppen ebenfalls.
Insgesamt sollen so soziale Spannungen zwischen Migranten,
Binnenvertriebenen und aufnehmenden Gemeinden reduziert und ein Beitrag zur stärkeren
Integration geleistet werden.
23. Welche konkreten Maßnahmen soll die IOM im Auftrag des Auswärtigen
Amts in Libyen durchführen?
Das genannte Vorhaben in Höhe von 4,5 Mio. Euro umfasst die folgenden
Maßnahmen:
1. Wiederaufbau von grundlegenden öffentlichen Dienstleistungen in den beiden
Zielregionen im Süden des Landes (Sabha und Gatroun) und Förderung des
Dialogs zwischen den Entscheidungsträgern und der Bevölkerung beider
Regionen;
2. Errichtung von Familien- und Erholungszentren sowie Ausbildung
qualifizierten Personals zur psychosozialen Betreuung;
3. Berufsfortbildungstrainings und Unterstützung von kleinen Unternehmen.
Darüber hinaus unterstützt das Auswärtige Amt im Rahmen der humanitären
Hilfe IOM dabei, Binnenflüchtlinge und Migranten in Libyen mit den
notwendigsten Sachgütern zu versorgen und die medizinische Notversorgung von
Migranten zu gewährleisten (Förderung in 2016 i. H. v. 1 Mio. Euro).
24. Wie viele Personen haben sich bis zum Auslaufen des gemeinsamen Projekts
der EU und der Bundesregierung „Reintegrationshilfe Marokko-Tunesien-
Senegal“ am 30. Juni 2016 um eine Teilnahme beworben, was sind die
Kriterien bei der Auswahl, wann ist das Projekt gestartet, warum wurde es
eingestellt, was hat es gekostet, und mit welcher Zahl konkret Ausreisender
rechnet die Bundesregierung bis zu welchen Zeitpunkt (bitte für Marokko,
Tunesien und Senegal einzeln auflisten)?
Da sich die Bundesregierung nicht an diesem Projekt beteiligt hat, liegen ihr im
Sinne der Fragestellung hierzu keine Informationen vor.
25. Seit wann betreibt die IOM in der Bundesrepublik Deutschland die
Informations- und Rückkehrberatungen nach Vietnam und nach Kenia, wann ist das
Projekt gestartet, welche Kosten fallen für die Bundesregierung an, welche
Laufzeit hat es, wie viele Personen haben sich bisher um eine Teilnahme
beworben, welche Anzahl wurde aufgenommen, was sind die Kriterien bei
der Auswahl, wie viele Personen sind bisher im Rahmen dieses Programms
ausgereist, mit welcher Zahl konkret Ausreisender rechnet die
Bundesregierung bis zu welchen Zeitpunkt, und wie viele Personen haben bis zu
2 000 Euro Reintegrationsunterstützung erhalten (bitte für Vietnam und
Kenia einzeln auflisten)?
Die IOM betreibt die genannten Projekte nicht in Kooperation mit der
Bundesregierung, sondern mit dem Land Berlin und dem Land Brandenburg. Die der
Bundesregierung vorliegenden Angaben können der nachstehenden Tabelle
entnommen werden.
Projekt EU-Zuwendung
AMIF1
Kofinanzierung
Land Berlin
Kofinanzierung
Land Brandenburg
Rückkehrberatungsstelle
Berlin/Brandenburg – Reintegration
Vietnam/ Kenia
349.993,08 EUR 156.000,00 EUR 45.859,23 EUR
Der Bundesregierung ist nicht bekannt, in welchen Haushaltsjahren welche
(Teil-)Beträge von den Ländern gezahlt wurden bzw. werden.
1 Europäischer Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds.
26. Wie viele Personen haben sich bis zum Auslaufen des gemeinsam von der
IOM und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge betriebenen
Rückkehrprogramm „MAGNET II“ am 31. März 2016 um eine Ausreise in den
Nordirak beworben, was sind die Kriterien bei der Auswahl, wann ist das
Projekt gestartet, warum wurde es eingestellt, was hat es gekostet, wie viele
Personen sind bisher im Rahmen dieses Programms ausgereist, mit welcher
Zahl konkret Ausreisender rechnet die Bundesregierung bis zu welchen
Zeitpunkt, und welche Unterstützungen wurden bisher konkret gewährt?
Die Bundesregierung war kein Vertragspartner des von IOM durchgeführten
Projekts „MAGNET II“. Die gewünschten Angaben können daher nicht gemacht
werden.
27. Wie viele Menschen sind im Jahr 2015 und im ersten Halbjahr 2016 im
Rahmen des Assisted Voluntary Return and Reintegration-Programm (AVRR)
des IOM aus Deutschland nach Afghanistan zurückgekehrt, seit wann
existiert es, welche Laufzeit hat es, wie hoch sind die jährlichen Kosten, und was
ist die konkrete Zielsetzung dieses Programms?
Sofern mit „Assisted Voluntary Return and Reintegration-Program“ das Bund-
Länder-Programm für die geförderte freiwillige Ausreise REAG/GARP gemeint
ist, wird auf die bereits gemachten Angaben zum REAG/GARP-Programm auch
für Afghanistan verwiesen. Zur Zahl der Rückkehrer wird darüber hinaus auf die
Antwort zu den Fragen 16 und 17 verwiesen.
28. Gibt es ein regelmäßiges Monitoring der Reintegrationsprogramme und der
Wirksamkeit der Hilfen, mit denen die Bundesregierung die IOM beauftragt,
und wenn ja, mit welchem Ergebnis, wenn nein, warum nicht?
Ein Monitoring der Durchführung des REAG/GARP-Programms findet durch
regelmäßige Berichterstattung von IOM Deutschland an das Bundesamt für
Migration und Flüchtlinge (BAMF) und das Bundesministerium des Innern, die
Verwendungsnachweisprüfung und mindestens jährliche Bund-Länder-Sitzungen
statt.
Die IOM ist auch ein wichtiger Dienstleister beim European Reintegration
Network (ERIN), welches als zentrales Reintegrationsförderprogramm der EU unter
niederländischer Projektleitung und künftig bei dem FRONTEX Return Office
angesiedelt werden wird. Das BAMF beteiligt sich als Vertragspartner an ERIN
und hat sich auch in den vorangegangenen ERI/ERIN-Projektphasen, z. B. an
Monitoring Missions, in verschiedenen Herkunftsländer beteiligt.
Die externe Evaluation des ERIN-Vorgängerprogramms ERI wurde von ICMPD
(International Centre for Migration Policy Development) durchgeführt und ist in
die Programmgestaltung von ERIN eingeflossen. In der ersten Phase von ERIN
wurde nur für das Vergabeverfahren für die Ausschreibungen der Dienstleister in
den Herkunftsländern eine Evaluation durchgeführt. Die Ergebnisse sind in die
aktuell laufende Phase von ERIN (Laufzeit bis 2021) eingeflossen.
Ergänzend wird auf die Antwort zu Frage 6 verwiesen.
29. Wie stellt die IOM nach Kenntnis der Bundesregierung sicher, dass die
Rückkehrenden eine sichere Existenz gründen können, wenn sie nur
Sachleistungen gewährt, und welche Mittel wurden in welcher Form an die
Begünstigten aus den verschiedenen Programmen ausgegeben (bitte die
konkreten Leistungen aus den verschiedenen Länderprogrammen einzeln
benennen)?
Die IOM ist ein erfahrener Dienstleister auf dem Gebiet der
Reintegrationsförderung. Derzeit setzt IOM z. B. Reintegrationsförderung vor Ort im Rahmen des
europäischen Reintegrationsprogramms ERIN und das Nordirak-Projekt
„Integrierte Reintegration im Irak (Region Kurdistan Irak)“ um.
Im Mittelpunkt der Unterstützung steht die Beratung der Rückkehrenden, um eine
dem Einzelfall entsprechende Reintegrationslösung gemeinsam zu erarbeiten. Im
Rahmen von ERIN umfasst die Reintegrationsförderung folgende
Dienstleistungen:
– Unterstützung bei einer Existenzgründung
– Arbeitsplatzvermittlung, Unterstützung für den Zugang zum Arbeitsmarkt
– schulische oder berufliche Qualifizierungsmaßnahmen
– vorübergehende Unterkunft
– soziale, rechtliche und medizinische Unterstützung
– Flughafenabholung
– Verweisberatung
– sonstiger persönlicher Unterstützungsbedarf.
Freiwillige Rückkehrer können im Rahmen von ERIN mit rund 2 000 Euro
unterstützt werden, Abgeschobene mit bis zu 700 Euro. Für unbegleitete
Minderjährige stehen bis zu 600 Euro bei einer Rückkehr zur Verfügung.
Im Fall von Existenzgründungen wird ein Geschäftsplan („Business Plan“)
erarbeitet, der vom BAMF genehmigt werden muss.
Auch in der Phase II von ERIN hat IOM in einigen Herkunftsländern nach
erfolgtem Ausschreibungsverfahren den Zuschlag als lokaler Dienstleister erhalten.
Mit dem Nordirak-Projekt „Integrierte Reintegration im Irak (Region Kurdistan
Irak)“ führt die IOM mit Unterstützung des BAMF und dem AMIF ein Projekt
zur Unterstützung der Rückkehr und langfristigen Reintegration von irakischen
Staatsangehörigen in der Region Kurdistan-Irak (RKI) durch, das vom 1. Juni
2015 bis zum 31. März 2017 dauern soll. Zielgruppe sind irakische
Staatsangehörige, die weiterhin starke und intakte familiäre Beziehungen in der Region
pflegen und in das Gebiet der RKI freiwillig zurückkehren wollen. Besonders
berücksichtigt werden schutzbedürftige Personen sowie Personen mit großen Familien
oder Personen, die für finanziell abhängige Angehörige verantwortlich sind.
Ein individueller Reintegrationsplan wird zusammen mit jedem Rückkehrer vor
der Ausreise erarbeitet, die angebotenen Dienstleistungen entsprechen denen im
ERIN-Projekt. Die Reintegrationsleistung beträgt je Person max. 4 000 Euro
(ggf. zzgl. 1 000 Euro im Einzelfall). Bei Rückkehr einer Familie wird nur einer
Person (Familienoberhaupt) die Rückkehrhilfe gewährt.
30. Stehen die Daten aus dem IOM Global Migration Data Analysis Centre in
Berlin nach Kenntnis der Bundesregierung auch der Europäischen Agentur
für die operative Zusammenarbeit an den Außengrenzen der Mitgliedstaaten
der Europäischen Union (FRONTEX) zur Verfügung oder dienen sie in
anderem Rahmen der Verbesserung der Flüchtlingsabwehr?
Das Global Migration Data Analysis Center der IOM (GMDAC) wurde im
September 2015 eröffnet mit dem Ziel, der zunehmenden Nachfrage nach einer
Verbesserung der Datenlage zu internationaler Migration gerecht zu werden. Nach
Kenntnis der Bundesregierung erhebt es nur in bestimmten Fällen selbst
originäres Datenmaterial. So betreibt es eine globale Datenbank zu den Todesfällen von
Migranten während der Migration als Teil des Missing Migrants Project.
Außerdem können im Rahmen von einzelnen Forschungsprojekten qualitative Daten in
streng anonymisierter Form und mit informierter Zustimmung der befragten
Personen erhoben werden.
Die Daten zu den Todesfällen von Migranten weltweit sind auf der Webseite
des Missing Migrants Project öffentlich zugänglich:
http://missingmigrants.iom.
int/. Andere Statistiken, die das GMDAC in themenbezogenen Publikationen
analysiert, wie z. B. die Ankunftszahlen im Mittelmeerraum, werden von IOM-
Büros vor Ort und nationalen Behörden in den entsprechenden Ländern
erhoben. Alle Publikationen des GMDAC sind auf der GMDAC-Webseite
http://iomgmdac.org/ frei zugänglich.
31. Was ist das substantiell Neue an dem vom Auswärtigen Amt angekündigten
„neue[n] Datenportal zur globalen Migration […], das das IOM-
Datenzentrum in Berlin einrichten wird“?
Das Global Migration Data Portal, das vom IOM-Datenanalysezentrum in Berlin
aufgebaut wird, ist das erste seiner Art. Aktuell existiert keine umfassende
Plattform mit international erhobenen Daten zu Migration für Politik, Medien und
andere Akteure, um das Verständnis von Migrationstrends weltweit zu verbessern.
Daten zu Migration sind über viele Organisationen und Anbieter verstreut und
werden nicht systematisch und sinnvoll zusammengeführt. Außerdem sind die
verfügbaren Daten oft inkonsistent, da sie auf unterschiedlichen Konzepten und
Definitionen beruhen, sodass ein vertieftes Verständnis der komplexen Realität
von Migration selbst für Datenexperten erschwert ist. Das neue Datenportal wird
Daten und Informationen aus existierenden globalen, regionalen und nationalen
Datenbanken zu Migration zusammenführen, analysieren und darstellen.
Dadurch will es zu einer faktenbasierten Migrationspolitik und der Wahrnehmung
von Migration in der Öffentlichkeit beitragen.
32. Werden die Daten aus diesem neuen Portal auch der FRONTEX zur
Verfügung stehen oder dienen sie in anderem Rahmen der Verbesserung der
Flüchtlingsabwehr?
Nach Kenntnis der Bundesregierung wird das neue Datenportal webbasiert und
frei zugänglich sein und eine Datenbankabfrage ermöglichen.
33. Welche Daten hat das IOM Global Migration Data Analysis Centre nach
Kenntnis der Bundesregierung bisher erhoben, wer hatte darauf Zugriff,
welche Daten wird das „neue Datenportal“ im Unterschied dazu erheben, und
wer wird darauf zugreifen können?
Nach Kenntnis der Bundesregierung betreibt das GMDAC der IOM eine globale
Datenbank zu Todesfällen von Migranten während der Migration als Teil des
„Missing Migrants Project“ (
http://missingmigrants.iom.int/). Zum „neuen
Datenportal“ wird auf die Antwort zu den Fragen 31 und 32 verwiesen.
34. Was sind „verlässliche und vereinbarte Basisdaten“ im Bereich Migration, die
Politiker für ihre Entscheidungen benötigen (
www.auswaertiges-amt.de)?
Es handelt sich um Daten, die sinnvoll zusammengeführt wurden und präzise und
zeitnah analysiert werden können. Das neue IOM-Datenportal verfolgt das Ziel
solche Daten bereitzustellen.
35. Welche konkreten Effekte sollen sich aus der Verbesserung der
Migrationssteuerung durch „[…] eine intensivere Kooperation der internationalen
Organisationen mit der Wirtschaft“ ergeben (
www.auswaertiges-amt.de)?
Privatwirtschaftliche Unternehmen sind entscheidende Partner bei der Schaffung
von Arbeitsplätzen für Flüchtlinge und Migranten.
In Deutschland ist dies wiederum ein wichtiger Faktor für eine erfolgreiche
Integration, während die gezielte Schaffung von Arbeitsplätzen im Ausland den
Migrationsdruck nach Europa verringern kann. Der enge Austausch zwischen
international agierenden Unternehmen und internationalen Organisationen mit ihrer
langjährigen Erfahrung im Umgang mit den Bedürfnissen von Flüchtlingen und
Migranten ist dabei essentiell.
36. Wer hat an dem Treffen im Anschluss an den runden Tisch im Rahmen des
Dialogprozesses mit internationalen Flüchtlings- und
Migrationsorganisationen des Auswärtigen Amts mit hochrangigen Wirtschaftsvertretern
teilgenommen (bitte nach Auswärtigen Amt, internationalen Organisationen und
Wirtschaftsvertretern auflisten)?
Die Teilnehmer waren:
Auswärtiges Amt:
Bundesminister des Auswärtigen
Beauftragter für Außenwirtschaftsförderung und internationale Wirtschafts-,
Handels-, Finanz- und Technologiepolitik
Beauftragter für Menschenrechte, internationale Entwicklung und Soziales
Beauftragter für den Rechts- und Konsularbereich einschließlich
Migrationsfragen
Leitung Arbeitsstab Außenwirtschaftsberatung
Referent Ministerbüro.
Internationale Organisationen:
Filippo Grandi, Hoher Kommissar der Vereinten Nationen für Flüchtlinge,
UNHCR
William Lacy Swing, Generaldirektor IOM
Peter Sutherland, Sonderbeauftragter des VN-Generalsekretärs für
internationale Migration, Vereinte Nationen
Elhadj As Sy, Generalsekretär, IFRK – Internationale Föderation der
Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften
Dimitris Avramopoulos, Kommissar, Europäische Kommission
Shaolin Yang, Geschäftsführender Direktor, Weltbankgruppe.
Die Namen der Wirtschaftsvertreter werden zur Wahrung ihres
Persönlichkeitsrechts auf informationelle Selbstbestimmung ausschließlich der anfragenden
Fraktion in einer gesonderten Anlage offenbart.
37. Was waren die konkreten Ergebnisse dieses Treffens mit
Wirtschaftsvertretern?
Bei dem Austausch mit den Wirtschaftsvertretern handelte es sich um das erste
Treffen dieser Art, das zunächst die Grundlage für eine engere Zusammenarbeit
zwischen Privatsektor und humanitären Organisationen legen soll. Ziel dieses
Austausches war es, nach rund einem Jahr des Umgangs mit der Flüchtlingskrise
in Deutschland Erfahrungen und Erkenntnisse des Privatsektors zu teilen. Die
Vertreter der Wirtschaft berichteten über die Erfahrungen und Projekte aus ihren
jeweiligen Unternehmen. Die Vertreter der internationalen Organisationen haben
die Erfahrungsberichte zur Kenntnis genommen, wollten diese innerhalb ihrer
Organisationen kritisch reflektieren und regten an, ein solches Treffen zu gegebener
Zeit zu wiederholen.
38. Wenn das Auswärtige Amt zusammenfasst „Die Krise in Syrien hat
verdeutlicht, dass die Staaten aus humanitären Gründen zeitlich begrenzte
Einreiseprogramme anbieten müssen“, welche konkreten Planungen laufen
diesbezüglich vor allem im Hinblick darauf, dass die Bundesrepublik Deutschland
und die EU bisher diese Möglichkeit explizit verweigern und flüchtende
Menschen bis heute deshalb zu tausenden im Mittelmeer ertrinken?
Die Bundesregierung setzt sich mit dem ihr zur Verfügung stehenden
Instrumentarium dafür ein, durch die Schaffung von humanitären Aufnahmeprogrammen
und Resettlement-Kontingenten humanitäre Zugangswege nach Europa zu
schaffen. Im Rahmen des EU-Resettlementprogramms haben sich die EU-Staaten im
Juli 2015 dazu verpflichtet, 22 504 eindeutig schutzwürdige Personen aus
Drittstaaten binnen zwei Jahren aufzunehmen. Bislang wurden über 7 200 Personen
vorwiegend aus der Türkei, Jordanien und Libanon in EU-Mitgliedstaaten auf
dieser Grundlage aufgenommen. Diese Maßnahmen, die durch weitere nationale
Programme ergänzt werden, tragen dazu bei, dass Schutzsuchende sich nicht
kriminellen Schlepperbanden anvertrauen und ihr Leben riskieren, sondern sicher
und legal in Mitgliedstaaten der Europäischen Union Schutz suchen können.
Die Bundesregierung setzt sich dafür ein, dass das EU-Resettlement-Verfahren in
Zukunft verstetigt und ausgebaut wird. Daneben unterstützt die Bundesregierung
die Bemühungen auf internationaler Ebene, wie z. B. im Rahmen des Flüchtlings-
Gipfels in New York am 20. September 2016, die weltweiten Zusagen an
Resettlement-Plätzen zu erhöhen.
39. Haben Vertreter des Privatsektors bereits zugesagt,
Familienzusammenführungen zu finanzieren, und wenn nein, was veranlasst die Bundesregierung
zu der Annahme, privatwirtschaftliche Akteure könnten über ihre
wirtschaftlichen Interessen an hochqualifizierten Arbeitskräften hinaus grundsätzlich
Umsiedlungen, Familienzusammenführungen und andere
Einreisemöglichkeiten finanzieren, und was ist mit diesen „anderen Einreisemöglichkeiten“
genau gemeint?
Im Rahmen der Landesaufnahmeprogramme wurde bislang 22 528 syrischen
Flüchtlingen eine Einreise aus humanitären Gründen nach Deutschland
ermöglicht (Stand 31. August 2016). Voraussetzung für die Aufnahme sind
grundsätzlich Familienbeziehungen in die entsprechenden Bundesländer. In allen Fällen
wurde die Einreise über die Erteilung einer Verpflichtungserklärung von Dritten
in Deutschland ermöglicht.
40. Welche konkreten Schritte hat die Bundesregierung eingeleitet, nachdem das
Auswärtige Amt gemeinsam mit den internationalen Organisationen und
dem Privatsektor vereinbart hat „[…] zur Verhütung weiterer Todesfälle im
Mittelmeer und auf anderen Migrationswegen nach Europa und in andere
Regionen der Welt zusammenzuarbeiten […]“?
Die Bundesregierung arbeitet mit humanitären Organisationen, insbesondere mit
UNHCR und der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, und auch im Rahmen
der EU an einer Stärkung ihres Engagements in Transit- und Herkunftsregionen.
Ziel der Unterstützung der Menschen vor Ort ist es, dazu beizutragen, den
Betroffenen andere Perspektiven als eine von kriminellen Schleppern betriebene
lebensgefährliche Überfahrt über das Mittelmeer zu eröffnen.
41. Was sind die zentralen Inhalte, die die Bundesregierung am 19. September
2016 in die Beratungen der Generalversammlung der Vereinten Nationen
über den Umgang mit großen Flüchtlings- und Migrantenbewegungen
einbringen wird, wird die Bundeskanzlerin an diesem Treffen teilnehmen, und
wenn nein, warum nicht, und wer wird sie vertreten?
Die Bundesregierung wird sich im Rahmen der am 19. September 2016 in New
York stattfindenden „Hochrangigen Plenarsitzung der Generalversammlung der
Vereinten Nationen zum Umgang mit großen Bewegungen von Flüchtlingen und
Migranten“ besonders für eine Verankerung des Prinzips der globalen
Verantwortungsteilung in Flüchtlingskrisen einsetzen. Weiteres für die Bundesregierung
prioritäres Thema ist das fortgesetzte Bekenntnis zu den Prinzipien des
internationalen Flüchtlingsrechts und des humanitären Völkerrechts durch die
Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen. Darüber hinaus sollen auch die positiven Beiträge
von Migration für Entwicklung gestärkt werden und Risiken von Migration
gemindert werden, indem die Entwicklung eines „Global Compact for Safe, Orderly
and Regular Migration“ angestoßen werden soll. Die Bundesregierung wird auf
dem Gipfel hochrangig durch den Bundesminister für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung (in Vertretung der Bundeskanzlerin) vertreten sein.
42. Was sind die Ziele der Bundesregierung, wenn sie am Folgetag gemeinsam
mit Kanada, Äthiopien, Jordanien, Mexiko und Schweden einen Gipfel der
Staats- und Regierungschefs zu Flüchtlingsfragen ausrichtet?
Gemeinsam mit den Mitgastgebern, zu denen insbesondere auch die Vereinigten
Staaten von Amerika zählen, teilt die Bundesregierung folgende Ziele für den
Gipfel am 20. September 2016: erstens die Steigerung der humanitären Hilfe um
30 Prozent im Vergleich zu 2015, zweitens die Verdopplung der Aufnahmeplätze
für Flüchtlinge im Vergleich zu 2015, und drittens verbesserter Zugang von
Flüchtlingen zu Bildung und Arbeitsmarkt (je eine Million neue Schul- und
Arbeitsplätze in Aufnahmeländern).
Die Bundesregierung erwartet von dem Gipfel stärkere internationale Solidarität
und Verantwortungsteilung in Hinblick auf die Bewältigung der mit
Flüchtlingsströmen verbundenen Herausforderungen.
43. Wird die Bundeskanzlerin bei dieser Gelegenheit deutliche Kritik an den
USA darüber äußern, dass diese viel zu wenige Flüchtlinge etwa aus Syrien
aufnehmen, obwohl sie nach Auffassung der Fragesteller durch den
völkerrechtswidrigen Irakkrieg den Aufstieg des IS erst möglich gemacht haben?
Die Bundeskanzlerin wird aus Termingründen nicht am „Leaders‘ Summit on
Refugees“ teilnehmen.
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20 Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode
Frage 7: Welches Bundesministerium unterstützt aktuell welche Projekte der IOM und welche sind zukünftig geplant KA 18/9419
und welche sind seit 2010 ausgelaufen (bitte für jedes Ressort gesondert auflisten)? Anlage 6
aktuelle Projekte geplante Projekte
seit 2010
ausgelaufene Projekte
Bundeskanzleramt Fehlanzeige Fehlanzeige Fehlanzeige
Bundesministerium für
Wirtschaft und Energie Fehlanzeige Fehlanzeige Fehlanzeige
Auswärtiges Amt siehe gesonderte Übersicht
Bundesministerium des Innern
Bund-Länder-Programm
REAG/GARP zur Förderung
der freiwilligen Rückkehr.
Laufzeit: jährlich.
Fortführung REAG/GARP
GUMIRA ("Technical Cooperation and
Capacity Building for the Governments
of Ukraine and Moldova for the
Implementation of Readmission
Agreements with European Union"),
Laufzeit 01.01.2009-31.12.2010.
Integrierte Reintegration im
Irak (Region Kurdistan Irak).
Laufzeit 01.06.2015
31.03.2017.
Strengthening national mechanisms for
the reintegration and rehabilitation of
victims of human trafficking in Belarus,
Moldova and Ukraine.
European Reintegration
Instrument (ERIN). Laufzeit
01.06.2016-31.12.2020.
Promoting Responsible Migration
Decisions among Youth through
Outreach and Eduation (PRMD Youth
Outreach). 2011-2012
Linking in EU Resettlement. Laufzeit
09.2011-01.2013. Anm.: Aus dem
Projekt ist das "EU Resettlement
Network" hervorgegangen.
Migration and Socio-Economic
Development in the Western-Balkans
(MIDWEB). Laufzeit 01.02.2011
31.12.2012.
Identifizierung und Schutz von Opfern
des Menschenhandels im Asylsystem.
Laufzeit 06.06.2011-05.06.2012.
Reintegr-Action - Pilot Initiative to test
feasable and sustainable joint
reintegration measures from the EU
(Reintegr-Action). Laufzeit 01.01.2012
30.06.2013.
Religions- und
kofessionsübergreifende
Orientierungskurse für
Religions(führungs)personal aus
Drittstaaten (REKORD). Laufzeit
01 07 2012 30 06 2013
European Reintegration Instrument
(ERI). Laufzeit 01.06.2012-28.02.2014
European Reintegration Network
(ERIN), Phase 1. Laufzeit 01.06.2014
31.05.2016.
Durchführung von Untersuchung und
Diskussionsforen zur Rolle von
migrantischen
Religionsgemeinschaften [...] (Teil des
EU-weiten DIRECT-Projekts). EIF-
Kofinazierung. Laufzeit 01.01.2010
29 06 2011
Religionsübergreifende Foren [...]. EIF-
Kofinazierung. Laufzeit 01.07.2012
30.06.2013
Auf Anregung Frankreichs wurden von
der IOM im Jahr 2015
Schulungsmaßnahmen im Bereich der
Grenzpolizeizentren in Bosnien und
Herzegowina (Trilaterales Zentrum
Trebinje und bilaterale Zentren Nova
Sela und Metkovic) durchgeführt. Die
Kosten für diese Maßnahmen wurden
von der IOM getragen. Die
Bundespolizei hat die IOM-Maßnahme mit der
zweiwöchigen Entsendung eines
Experten unterstützt.
Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode
KA 18/9419
Anlage 6
aktuelle Projekte geplante Projekte
seit 2010
ausgelaufene Projekte
Bundesministerium der Justiz
und für Verbraucherschutz Fehlanzeige Fehlanzeige Fehlanzeige
Bundesministerium der Finanzen Fehlanzeige Fehlanzeige Fehlanzeige
Bundesministerium für
Arbeit und Soziales
Fehlanzeige Fehlanzeige
„Berliner Bündnis gegen
Menschenhandel zum Zweck der
Arbeitsausbeutung“ Förderzeitraum
2009-2012 i.R. des ESF-Programms
XENOS- Integration und Vielfalt
www.xenos-de.de
Bundesministerium für
Ernährung und Landwirtschaft Fehlanzeige Fehlanzeige Fehlanzeige
Bundesministerium der Verteidigung Fehlanzeige Fehlanzeige Fehlanzeige
Bundesministerium für Familie, Senioren,
Frauen und Jugend Fehlanzeige Fehlanzeige Fehlanzeige
Bundesministerium für Gesundheit Fehlanzeige Fehlanzeige Fehlanzeige
Bundesministerium für Verkehr
und digitale Infrastruktur Fehlanzeige Fehlanzeige Fehlanzeige
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz,
Bau und Reaktorsicherheit Fehlanzeige Fehlanzeige Fehlanzeige
Bundesministerium für Bildung und Forschung Fehlanzeige Fehlanzeige Fehlanzeige
Bundesministerium für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung Fehlanzeige Fehlanzeige Fehlanzeige
Presse- und Informationsamt
der Bundesregierung Fehlanzeige Fehlanzeige Fehlanzeige
Beauftragte der Bundesregierung für Kultur
und Medien Fehlanzeige Fehlanzeige Fehlanzeige
Beauftragte der Bundesregierung für
Migration, Flüchtlinge und Integration Fehlanzeige Fehlanzeige Fehlanzeige
Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode
IOM-Projekte mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes Anlage 7
Zeitraum: 2010 - 2016
Projekt Jahr Projektvolumen
Sicherheits- und Stabilisierungsprogramm in Irak
2010
4.250.000 € (2010)
Reintegration weiblicher Kombattanten in Liberia 2010 102.572 €
Reintegration ehemaliger Kombattanten zur
Stabilisierung Liberias 2010 491.462 €
Technische Unterstützung für UNIFEM Projekt
“Skills Training an Micro-Grants for Victims of Sexual
Violence” Sierra Leone
2010 92.137 €
Sicherheits- und Stabilisierungsprogramm in Irak
(Verlängerung) 2010 - 2011 1.800.000 € (2010)
Aufbau von Kapazitäten zur psychosozialen
Betreuung von Rückkehrern in Tschad 2012 159.344 €
Soziale Integration von Rückkehrern in Tschad
2012 - 2013
703.430 € (2012)
296.570 € (2013)
Demobilisierung, Entwaffnung und Reintegration in
Irak 2012 - 2013
500.000 € (2012)
309.382 € (2013)
Aufbau von Kapazitäten zur psychosozialen
Betreuung von Rückkehrern in Tschad 2013 – 2014
196.485 € (2013)
303.515 € (2014)
Reintegration von ehemaligen Kombattanten im
Süden Somalias 2014 140.661 €
Reintegration von ehemaligen Kombattanten in
Somalia: Baidoa Center 2015 – 2016
998.696 € (2015)
1.767.078 € (2016)
Psychosoziale Betreuung und Stärkung der
Kommunen für Binnenvertriebene im Norden Nigerias (2
Projektphasen)
2015 – 2016
393.847 € (2015)
655.000 € (2016)
Ermittlung des sozio-ökonomischen Einflusses der
libyschen Flüchtlinge in Tunesien 2015 – 2016 108.000 € (2015)
Förderung einer bürgernahen Polizeiarbeit im Irak
sowie Ausstattungshilfe der irakischen Polizei 2016 – 2017
2.006.763 € (2016)
2.006.763 € (2017)
Unterstützung und Stabilisierung lokaler
Gastgemeinden für Binnenvertriebene in Libyen 2016 – 2018
1.704.090 € (2016)
2.370.050 € (2017)
425.860 € (2018)
Reintegration von Migranten in Niger sowie
Unterstützung der Zivilgesellschaft in der Region Zindor 2016 – 2018
199.921 € (2016)
1.049.167 € (2017)
678.894 € (2018)
Libyen, Evakuierung von Flüchtlingen/Migranten
aus Misrata
2011 1.000.339 €
Tschad, Unterstützung von Rückkehrern aus Libyen 2011 499.958 €
Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode
Projekt Jahr Projektvolumen
Thailand, Gesundheitsversorgung für von Fluten
betroffene Bevölkerungsgruppen, einschließlich
Migranten
2011 - 2012 150.000 € (2012)
50.000 € (2013)
Tschad, Hilfe für Flutopfer 2012 - 2013 313.554 € (2012)
186.446 € (2013)
Humanitäre Nothilfe für Flüchtlinge sowie
Binnenvertriebene und Rückkehrer in Syrien, Libanon und
Jordanien
2012 2.000.000 €
Afghanistan, Humanitäre Nothilfe für
Binnenvertriebene
2013 500.000 €
Afghanistan, Flüchtlingshilfe für afghanische
Rückkehrer aus Iran und Pakistan
2014 500.000 €
Ukraine, Winter-Nothilfe für Binnenvertriebene und
aufnehmende Gemeindezentren
2014 680.000 €
Irak, Winterhilfe durch Bereitstellung von
lebensrettenden Hilfsgütern für Binnenflüchtlinge
2014 1.500.000 €
Ukraine, Humanitäre Bargeldhilfen für
Binnenvertriebene
2015 1.000.000 €
Unterstützung von Flüchtlingen bei der Rückkehr
aufgrund der Kämpfe im Jemen sowie
Reintegrationshilfe in Dschibuti und Somalia
2015 500.000 €
Irak, Basisnothilfe für vulnerable Binnenvertriebene 2015 - 2017 1.000.000 € (2015)
1.000.000 € (2016)
1.000.000 € (2017)
Libyen, Unterstützung für Binnenvertriebene,
Seenotgerettete, inhaftierte sowie vulnerable Migranten
2016 1.000.000 €
Afghanistan, Humanitäre Hilfe für besonders
schutzbedürftige afghanische Rückkehrer aus
Pakistan
2016 1.000.000 €
Ukraine, Humanitäre Bargeldhilfen für
Binnenvertriebene
2016 1.000.000 €
Unterstützung des Global Migration Data Portal in
Berlin
2016 214.959 €
Jemen, Humanitäre Unterstützung für vulnerable
Migranten
2016 1.000.000 €
Unterstützung der Familienzusammenführung
syrischer Flüchtlinge
2016 - 2017 6.754.450 € (2016)
1.575.844 € (2017)
Workshop zu Terrorismusbekämpfung und Migration
in Libyen
10/2010 – 12/2010 36.535 €
Bekämpfung von Menschenhandel durch
Kapazitätenstärkung bei Polizei und Justiz in Marokko
09/2013 – 12/2013 52.513 €
Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode
Projekt Jahr Projektvolumen
Bedarfsermittlung und Stärkung von Kapazitäten
und Koordinierung im Migrationsmanagement zur
Bekämpfung von Menschenhandel und zur besseren
Erkennung von Menschenhandelsopfern im Sudan
10/2013 – 12/2014 25.000 € (2013)
112.044 € (2014)
Stärkung des Schutzes für besonders
schutzbedürftige Migranten; Unterstützung der freiwilligen
Rückkehr und Wiedereingliederung sowie
Sensibilisierung hinsichtlich des Phänomens Menschenhandel
im Süden Libyens
08/2014 – 12/2014 150.000 €
Bekämpfung des Menschenhandels durch
Kapazitätenstärkung für NGOs sowie Polizei und Justiz im
Marokko
09/2014 – 12/2016 35.000 € (2014)
127.000 € (2015)
88.000 € (2016)
Verstehen und Bekämpfen von Menschenhandel in
Mauretanien (2 Phasen)
10/2015 - 02/2017 50.000 € (2015)
339.558 € (2016)
Reintegrationshilfe für aus dem Ausland
zurückgekehrte Kämpfer oder ehemalige Mitglieder
innerstaatlicher bewaffneter Gruppen in drei Provinzen
von Kenia
10/2015 – 12/2016 100.000 € (2015)
550.000 € (2016)
Sensibilisierung hinsichtlich des Phänomens und
Bekämpfung von Menschenhandel in der
Zentralafrikanischen Republik
03/2016 – 12/2016 500.000 €
Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode
INTERNATIONAL ORGANIZATION FOR MIGRATION (IOM) Anlage 1
zur Antwort zu Fragen
REAG-/GARP-Programm 2010 16 und 17
Bewilligte Fälle
Spezifische Aufschlüsselung der Ausreisen
Januar - Dezember 2010
AUSREISENDE AUS
ALLEN
BUNDESLÄNDERN Anz.
Pers.
Personenkreis
(*)
davon
ohne
Starthilfe
AsylbLG
1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.7 2 3 4 5 6
Gesamt 4.507 1.146 4 75 1.689 1.314 3 35 83 62 96 13 1.188
Staatsangehörigkeit
Afghanistan 83 29 0 4 25 12 0 0 2 11 0 0 0
Ägypten 6 3 0 0 3 0 0 0 0 0 0 0 0
Albanien 7 0 0 0 2 5 0 0 0 0 0 0 0
Algerien 31 10 0 1 16 3 0 1 0 0 0 3 0
Angola 14 1 0 3 6 4 0 0 0 0 0 0 0
Armenien 79 14 0 1 41 23 0 0 0 0 0 0 1
Aserbaidschan 174 69 0 0 88 17 0 0 0 0 0 0 0
Äthiopien 19 5 0 2 3 5 0 0 1 3 0 0 0
Australien 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Bangladesch 7 2 0 0 5 0 0 0 0 0 0 0 0
Benin 3 0 0 0 2 1 0 0 0 0 0 0 0
Bolivien 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0
Bosnien und Herzegowina 29 4 0 5 8 11 0 0 0 0 1 0 0
Brasilien 14 0 0 0 2 10 0 0 0 0 2 0 0
Bulgarien 39 0 0 0 0 0 1 0 0 0 38 0 0
Chile 5 0 0 0 0 5 0 0 0 0 0 0 0
China 179 8 0 0 138 33 0 0 0 0 0 0 0
Dominikanische Republik 3 0 0 0 1 1 0 0 0 0 1 0 0
Elfenbeinküste 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0
Eritrea 5 1 0 0 1 0 0 0 2 1 0 0 0
Gambia 8 2 0 0 3 3 0 0 0 0 0 0 0
Georgien 82 23 0 0 39 20 0 0 0 0 0 0 0
Ghana 10 0 0 0 7 3 0 0 0 0 0 0 0
Guinea 11 2 0 0 5 4 0 0 0 0 0 0 0
Honduras 4 0 0 0 0 4 0 0 0 0 0 0 0
Indien 87 11 0 0 55 20 0 1 0 0 0 0 0
Indonesien 3 1 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0
Irak 487 130 0 28 204 65 1 1 43 15 0 0 0
Iran 96 45 0 5 19 24 0 1 1 1 0 0 2
Israel 7 6 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0
Jemen 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Jordanien 35 5 0 0 15 14 0 0 1 0 0 0 0
Kamerun 9 2 0 0 3 3 0 0 0 0 1 0 0
Kasachstan 19 0 0 3 2 13 0 0 0 0 1 0 0
Kenia 6 3 0 0 0 3 0 0 0 0 0 0 0
Kirgisien 6 1 0 0 0 1 0 0 0 4 0 0 0
Kolumbien 8 1 0 0 1 6 0 0 0 0 0 0 0
Kongo (Dem. Rep.) 4 0 0 4 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Kosovo 377 89 0 1 154 130 0 3 0 0 0 4 39
Kroatien 7 4 0 0 3 0 0 0 0 0 0 0 0
Libanon 65 5 0 1 38 18 0 0 1 2 0 1 1
Liberia 1 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0
Libyen 5 1 0 0 4 0 0 0 0 0 0 0 0
Litauen 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 2 0 0
Marokko 12 3 0 0 4 5 0 0 0 0 0 0 0
Mazedonien 535 210 0 0 95 211 0 19 0 0 0 0 480
Moldawien 12 2 0 0 0 6 0 0 4 0 0 0 0
Mongolei 11 0 0 0 1 10 0 0 0 0 0 0 0
Montenegro 25 8 0 0 14 3 0 0 0 0 0 0 8
Nepal 11 1 0 0 3 6 0 0 0 1 0 0 0
Nicaragua 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Niger 2 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0 0
Nigeria 38 10 0 0 23 5 0 0 0 0 0 1 0
Pakistan 35 10 0 0 18 7 0 0 0 0 0 0 0
Palästina 10 6 0 0 0 4 0 0 0 0 0 0 0
Paraguay 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Peru 2 0 0 0 0 1 0 0 1 0 0 0 0
Philippinen 6 0 0 0 0 6 0 0 0 0 0 0 0
Polen 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 2 0 0
Ruanda 2 1 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0
Rumänien 26 0 0 0 0 0 0 0 0 0 26 0 0
Russische Föderation 207 31 0 0 112 45 0 0 6 12 1 1 1
Sambia 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Senegal 4 1 0 0 0 3 0 0 0 0 0 0 0
Serbien 980 334 4 7 291 331 1 9 0 3 0 3 649
Sierra Leone 4 2 0 0 1 1 0 0 0 0 0 0 0
Simbabwe 4 1 0 0 0 3 0 0 0 0 0 0 0
Slowakei 4 0 0 0 0 0 0 0 0 0 4 0 0
Sri Lanka 11 0 0 2 4 3 0 0 2 0 0 0 0
Sudan 2 1 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0
Syrien 43 4 0 4 14 20 0 0 0 1 0 0 1
Tadschikistan 19 9 0 0 9 1 0 0 0 0 0 0 0
Thailand 5 0 0 0 1 4 0 0 0 0 0 0 0
Togo 6 0 0 0 3 3 0 0 0 0 0 0 0
Tschechische Republik 3 0 0 0 0 0 0 0 0 0 3 0 0
Tunesien 6 2 0 0 2 2 0 0 0 0 0 0 0
Türkei 164 14 0 4 86 51 0 0 4 5 0 0 1
Uganda 6 0 0 0 1 5 0 0 0 0 0 0 0
Ukraine 47 8 0 0 7 16 0 0 13 2 1 0 3
Ungarn 12 0 0 0 0 0 0 0 0 0 12 0 0
USA 10 0 0 0 3 7 0 0 0 0 0 0 0
Usbekistan 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Venezuela 2 0 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0
Vietnam 177 7 0 0 93 77 0 0 0 0 0 0 2
Weißrussland
Gesamt
18
4.507
3
1.146
0
4
0
75
5
1.689
8
1.314
0
3
0
35
2
83
0
62
0
96
0 0
13 1.188
(*) Personenkreis:
1 - Leistungsberechtigte nach § 1 Asylbewerberleistungsgesetz
1.1 - Ausländer, die eine Aufenthaltsgestattung nach dem Asylverfahrensgesetz besitzen
1.2 - Ausländer, die über einen Flughafen einreisen wollen und denen die Einreise nicht oder noch nicht gestattet ist,
1.3 - Ausländer, die eine Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Abs. 1 oder § 24 oder § 25 Abs. 4 Satz 1 oder Abs. 5 des Aufenthaltsgesetzes besitzen
1.4 - Ausländer, die eine Duldung nach § 60a des Aufenthaltsgesetzes besitzen
1.5 - Ausländer, die vollziehbar ausreisepflichtig sind, auch wenn eine Abschiebungsandrohung noch nicht oder nicht mehr vollziehbar ist
1.6 - Ausländer, die Ehegatten, Lebenspartner oder minderjährige Kinder der in den Nummern 1 bis 5 genannten Personen sind, ohne daß sie selbst die dort genannten Voraussetzungen erfüllen
1.7 - Ausländer, die einen Folgeantrag nach § 71 des Asylverfahrensgesetzes oder einen Zweitantrag nach § 71a des Asylverfahrensgesetzes stellen
2 - Anerkannte Flüchtlinge
3 - Ausländer mit Aufenthalt aus völkerrechtlichen, politischen oder humanitären Gründen
4 - Opfer von Zwangsprostitution oder Menschenhandel
Davon ohne Starthilfe:
5 - Ausländer, die nach §§ 53, 54 AufenthG ausgewiesen worden sind
6 - Ausländer, die in das Bundesgebiet eingereist sind, um eine Rückkehrförderung zu erhalten (offensichtlicher Missbrauch)
FMS/HS/03.01.2011
Public Folders\Germany\Running Projects\REAG/GARP\Statistik 2010\9648 Anlage 1 zu Fragen 16 und 17.xls
Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode
INTERNATIONAL ORGANIZATION FOR MIGRATION (IOM) Anlage 2
zur Antwort zu Fragen
REAG-/GARP-Programm 2011 16 und 17
Ausgereiste Personen
Spezifische Aufschlüsselung der Ausreisen
AUSREISENDE AUS
ALLEN
BUNDESL��NDERN Anz.
Pers.
Personenkreis
(*)
(**) davon
ohne
Starthilfe
AsylbLG
1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.7 2 3 4 5 6
Gesamt 6.319 1.482 4 67 2.391 2.103 5 40 66 93 68 15 135
Staatsangehörigkeit
Afghanistan 80 43 0 0 19 11 0 0 0 7 0 0 0
Ägypten 6 5 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Albanien 18 5 0 0 7 6 0 0 0 0 0 0 0
Algeria 38 11 0 0 18 9 0 0 0 0 0 0 2
Angola 18 1 0 0 3 9 0 0 0 5 0 0 0
Armenien 72 18 0 2 30 22 0 0 0 0 0 0 1
Aserbaidschan 82 25 0 3 35 18 0 0 0 1 0 0 0
Äthiopien 12 7 0 1 2 1 0 0 0 1 0 0 0
Bangladesch 10 1 0 0 5 4 0 0 0 0 0 0 1
Bolivien 2 0 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0
Bosnien und Herzegowina 67 10 0 4 24 29 0 0 0 0 0 2 3
Brasilien 9 1 0 0 6 2 0 0 0 0 0 0 0
Bulgarien 21 0 0 0 0 0 0 0 0 0 21 0 0
Burkina Faso 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0
Chile 6 0 0 0 0 6 0 0 0 0 0 0 0
China 259 17 0 0 212 30 0 0 0 0 0 0 4
Ecuador 2 0 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0
Elfenbeinküste 2 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Eritrea 2 0 0 0 0 1 0 0 1 0 0 0 0
Gambia 6 4 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0 0
Georgien 88 38 0 0 31 17 0 0 2 0 0 0 2
Ghana, Republik 31 1 0 1 8 21 0 0 0 0 0 0 0
Griechenland 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0
Guinea, Republik 7 1 1 0 2 3 0 0 0 0 0 0 0
Indien 105 13 0 1 49 42 0 0 0 0 0 0 1
Irak 523 154 0 27 206 85 0 1 24 26 0 3 0
Iran 151 74 0 1 29 33 0 0 14 0 0 0 1
Israel 12 9 0 0 0 3 0 0 0 0 0 0 0
Jemen 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0
Jordanien 22 5 0 0 14 3 0 0 0 0 0 0 1
Kamerun 13 2 0 0 2 8 0 0 0 1 0 0 0
Kasachstan 9 0 0 0 3 5 0 0 1 0 0 0 0
Kenia 11 0 0 0 2 9 0 0 0 0 0 0 0
Kirgisistan 15 8 0 0 1 6 0 0 0 0 0 0 0
Kolumbien 4 0 0 1 0 3 0 0 0 0 0 0 0
Kongo, Demokratische Republik 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0
Kosovo 204 46 0 0 82 75 0 0 0 1 0 3 47
Kroatien 4 0 0 0 1 2 0 0 0 1 0 0 0
Kuba 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Libanon 48 9 0 2 28 8 0 0 0 1 0 1 1
Liberia, Republik 2 0 0 0 1 1 0 0 0 0 0 0 0
Libyen 3 0 0 0 0 3 0 0 0 0 0 0 0
Malawi, Republik 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Mali, Republik 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Marokko 11 1 0 0 3 7 0 0 0 0 0 0 0
Mazedonien, ehem. jug. Rep. 1.173 213 0 1 462 478 4 15 0 0 0 2 8
Mexiko 2 0 0 0 1 1 0 0 0 0 0 0 0
Moldawien 10 0 0 0 4 3 0 0 2 0 1 0 0
Mongolei 3 0 0 0 0 3 0 0 0 0 0 0 0
Montenegro 12 1 0 0 6 5 0 0 0 0 0 0 0
Namibia, Republik 2 0 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0
Nepal 9 1 0 0 7 1 0 0 0 0 0 0 0
Niger 2 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Nigeria 44 5 0 1 18 19 0 0 0 0 1 1 0
Pakistan 42 11 0 0 19 11 0 0 0 1 0 0 0
Palestinia 7 5 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0 0
Peru 3 0 0 0 0 2 0 0 1 0 0 0 0
Philippinen 3 0 0 0 0 3 0 0 0 0 0 0 0
Polen 3 0 0 0 0 0 0 0 0 0 3 0 0
Rumänien 27 0 0 0 0 0 0 0 0 0 27 0 0
Russische Föderation 233 53 0 12 83 60 0 0 1 23 1 0 12
Sambia, Republik 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0
Senegal 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Serbien 2.263 610 3 1 796 829 0 23 0 1 0 2 38
Simbabwe 4 1 0 0 0 3 0 0 0 0 0 0 0
Somalia 2 0 0 0 0 0 0 0 0 2 0 0 0
Sri Lanka 10 1 0 1 4 2 0 0 2 0 0 0 0
Südafrika, Republik 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0
Sudan 3 0 0 0 1 2 0 0 0 0 0 0 0
Syrien 33 7 0 0 13 12 0 1 0 0 0 1 6
Tadschikistan 30 13 0 0 12 5 0 0 0 0 0 0 0
Tansania, Vereinigte Republik 8 2 0 0 0 6 0 0 0 0 0 0 0
Thailand 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 2 0 0
Togo 8 1 0 0 1 4 0 0 1 1 0 0 0
Tschechische Republik 3 0 0 0 0 0 0 0 0 0 3 0 0
Tunesien 13 2 0 0 3 8 0 0 0 0 0 0 0
Türkei 135 25 0 8 51 48 0 0 1 2 0 0 3
Turkmenistan 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Ukraine 59 3 0 0 6 19 0 0 12 19 0 0 2
Ungarn 9 0 0 0 0 0 1 0 0 0 8 0 0
Usbekistan 9 1 0 0 4 4 0 0 0 0 0 0 0
Venezuela 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0
Vereinigte Staaten von Amerika 3 0 0 0 0 3 0 0 0 0 0 0 0
Vietnam 154 9 0 0 64 77 0 0 4 0 0 0 2
Weißrussland
Gesamt
9
6.319
4
1.482
0
4
0
67
3
2.391
2
2.103
0
5
0
40
0
66
0
93
0
68
0 0
15 135
(*) Personenkreis:
1 - Leistungsberechtigte nach § 1 Asylbewerberleistungsgesetz
1.1 - Ausländer, die eine Aufenthaltsgestattung nach dem Asylverfahrensgesetz besitzen
1.2 - Ausländer, die über einen Flughafen einreisen wollen und denen die Einreise nicht oder noch nicht gestattet ist,
1.3 - Ausländer, die eine Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Abs. 1 oder § 24 oder § 25 Abs. 4 Satz 1 oder Abs. 5 des Aufenthaltsgesetzes besitzen
1.4 - Ausländer, die eine Duldung nach § 60a des Aufenthaltsgesetzes besitzen
1.5 - Ausländer, die vollziehbar ausreisepflichtig sind, auch wenn eine Abschiebungsandrohung noch nicht oder nicht mehr vollziehbar ist
1.6 - Ausländer, die Ehegatten, Lebenspartner oder minderjährige Kinder der in den Nummern 1 bis 5 genannten Personen sind, ohne daß sie selbst die dort genannten Voraussetzungen erfüllen
1.7 - Ausländer, die einen Folgeantrag nach § 71 des Asylverfahrensgesetzes oder einen Zweitantrag nach § 71a des Asylverfahrensgesetzes stellen
2 - Anerkannte Flüchtlinge
3 - Ausländer mit Aufenthalt aus völkerrechtlichen, politischen oder humanitären Gründen
4 - Opfer von Zwangsprostitution oder Menschenhandel
(**) Davon ohne Starthilfe:
5 - Ausländer, die nach §§ 53, 54 AufenthG ausgewiesen worden sind
6 - Ausländer, die in das Bundesgebiet eingereist sind, um eine Rückkehrförderung zu erhalten (offensichtlicher Missbrauch)
In Spalten 5 und 6 wird die Zahl der europäischen Drittstaatsangehörigen, die nach Visafreiheit eingereist sind, nicht aufgeführt, da ihnen im Rahmen des Programms keine Reisebeihilfe und Starthilfe gewährt wird
und somit ein Ausschluss der Gewährung der Starthilfe nach Punkt 3b des Antragsformulars auf diese Personengruppe nicht zutreffend ist.
REAG-GARP/EC 20.02.2012
Public Folders\Germany\Running Projects\REAG/GARP\Statistik 2011\9648 Anlage 2 zu Fragen 16 und 17.xls
Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode
INTERNATIONAL ORGANIZATION FOR MIGRATION (IOM) Anlage 3
zur Antwort zu Fragen
REAG-/GARP-Programm 2012 16 und 17
Ausgereiste Personen
Spezifische Aufschlüsselung der Ausreisen
Januar-Dezember
AUSREISENDE AUS
ALLEN
BUNDESLÄNDERN Anz.
Pers.
Personenkreis
(*)
(**) davon
ohne
Starthilfe
AsylbLG
1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.7 2 3 4 5 6
Gesamt 7.546 2.190 0 75 2.451 2.622 0 27 63 52 66 13 128
Staatsangehörigkeit
Afghanistan 139 101 0 5 16 13 0 0 2 2 0 0 3
Ägypten 19 4 0 0 7 7 0 0 1 0 0 0 1
Albanien 32 7 0 0 13 12 0 0 0 0 0 0 0
Algeria 15 3 0 0 6 6 0 0 0 0 0 0 0
Angola 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Armenien 69 13 0 0 37 19 0 0 0 0 0 1 1
Aserbaidschan 117 49 0 0 44 22 0 0 0 2 0 0 7
Äthiopien 17 9 0 1 2 3 0 0 1 1 0 0 0
Bangladesch 10 2 0 0 4 4 0 0 0 0 0 0 1
Benin 3 0 0 0 2 1 0 0 0 0 0 0 0
Bosnien und Herzegowina 250 74 0 2 34 140 0 0 0 0 0 0 0
Brasilien 4 1 0 0 1 2 0 0 0 0 0 0 0
Bulgarien 23 0 0 0 0 0 0 0 0 0 23 0 0
Chile 2 0 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0
China 231 3 0 0 189 39 0 0 0 0 0 0 6
Ecuador 5 0 0 0 0 5 0 0 0 0 0 0 0
Elfenbeinküste 4 0 0 0 3 0 0 0 0 0 1 0 0
Equat Guinea 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0
Eritrea 6 2 0 0 0 0 0 0 3 1 0 0 0
Fidschi 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Gambia 3 0 0 0 1 2 0 0 0 0 0 0 0
Georgien 112 59 0 0 37 16 0 0 0 0 0 1 5
Ghana, Republik 29 0 0 1 11 17 0 0 0 0 0 0 0
Guinea, Republik 3 0 0 1 2 0 0 0 0 0 0 0 0
Haiti 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Honduras 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Hongkong 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0
Indien 106 14 0 0 67 24 0 1 0 0 0 0 2
Indonesien 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Irak 511 115 0 30 247 78 0 0 24 17 0 5 11
Iran 190 118 0 0 35 23 0 0 10 4 0 0 6
Israel 3 0 0 0 0 3 0 0 0 0 0 0 0
Jamaika 4 0 0 0 1 3 0 0 0 0 0 0 0
Jemen 11 2 0 9 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Jordanien 24 3 0 1 13 7 0 0 0 0 0 0 0
Kambodscha 3 0 0 0 1 2 0 0 0 0 0 0 0
Kamerun 6 0 0 0 3 3 0 0 0 0 0 0 0
Kap Verde 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0
Kasachstan 19 10 0 0 4 5 0 0 0 0 0 0 0
Kenia 5 1 0 0 1 2 0 0 0 0 1 0 0
Kirgisistan 11 2 0 0 8 1 0 0 0 0 0 0 0
Kolumbien 12 7 0 0 1 4 0 0 0 0 0 0 0
Kongo, Demokratische Republik 5 1 0 1 0 2 0 0 1 0 0 0 0
Kosovo 138 20 0 4 55 58 0 1 0 0 0 1 57
Kroatien 5 0 0 0 2 3 0 0 0 0 0 0 0
Kuba 2 0 0 0 1 1 0 0 0 0 0 0 0
Laos 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Libanon 45 7 0 3 23 10 0 0 0 2 0 1 0
Libyen 6 2 0 0 3 1 0 0 0 0 0 0 0
Malawi, Republik 2 1 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0
Mali, Republik 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Marokko 14 2 0 0 5 7 0 0 0 0 0 0 0
Mazedonien, ehem. jug. Rep 1.401 445 0 0 400 543 0 13 0 0 0 0 4
Mexiko 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Moldau 3 0 0 0 0 3 0 0 0 0 0 0 0
Mongolei 6 0 0 0 1 5 0 0 0 0 0 0 0
Montenegro 54 15 0 0 18 21 0 0 0 0 0 0 0
Mosambik 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Namibia, Republik 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Nepal 8 3 0 0 1 4 0 0 0 0 0 0 0
Neuseeland 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Niger 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Nigeria 42 6 0 1 23 12 0 0 0 0 0 0 1
Pakistan 62 35 0 0 15 12 0 0 0 0 0 1 1
Palestinia 10 0 0 1 5 4 0 0 0 0 0 0 0
Paraguay 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Philippinen 3 0 0 0 0 2 0 0 0 0 1 0 0
Polen 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 2 0 0
Rumänien 22 0 0 0 0 0 0 0 0 0 22 0 0
Russische Föderation 204 65 0 4 67 46 0 1 7 12 2 1 5
Serbien 3.068 898 0 2 917 1.240 0 10 0 0 1 0 0
Sierra Leone, Republik 3 0 0 0 2 1 0 0 0 0 0 0 0
Simbabwe 4 0 0 0 2 2 0 0 0 0 0 0 0
Slowakei 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0
Slowenien 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 2 0 0
Sri Lanka 14 0 0 2 6 3 0 0 1 2 0 0 0
Sudan 2 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Südkorea 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0
Syrien 10 10 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Tadschikistan 19 8 0 0 9 2 0 0 0 0 0 0 0
Thailand 2 0 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0
Togo 5 1 0 0 0 1 0 0 3 0 0 0 0
Tschad, Republik 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Tschechische Republik 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 2 0 0
Tunesien 18 3 0 0 8 7 0 0 0 0 0 0 0
Türkei 148 38 0 7 43 53 0 1 5 1 0 1 2
Ukraine 30 6 0 0 4 8 0 0 5 7 0 0 4
Ungarn 8 0 0 0 0 0 0 0 0 0 8 0 0
Usbekistan 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Venezuela 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Vereinigte Staaten von Amerika 8 0 0 0 2 6 0 0 0 0 0 0 1
Vietnam 124 9 0 0 39 76 0 0 0 0 0 1 10
Weißrussland
Gesamt
26
7.546
13
2.190
0
0
0
75
6
2.451
7
2.622
0
0
0
27
0
63
0
52
0
66
0 0
13 128
(*) Personenkreis:
1 - Leistungsberechtigte nach § 1 Asylbewerberleistungsgesetz
1.1 - Ausländer, die eine Aufenthaltsgestattung nach dem Asylverfahrensgesetz besitzen
1.2 - Ausländer, die über einen Flughafen einreisen wollen und denen die Einreise nicht oder noch nicht gestattet ist,
1.3 - Ausländer, die eine Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Abs. 1 oder § 24 oder § 25 Abs. 4 Satz 1 oder Abs. 5 des Aufenthaltsgesetzes besitzen
1.4 - Ausländer, die eine Duldung nach § 60a des Aufenthaltsgesetzes besitzen
1.5 - Ausländer, die vollziehbar ausreisepflichtig sind, auch wenn eine Abschiebungsandrohung noch nicht oder nicht mehr vollziehbar ist
1.6 - Ausländer, die Ehegatten, Lebenspartner oder minderjährige Kinder der in den Nummern 1 bis 5 genannten Personen sind, ohne daß sie selbst die dort genannten Voraussetzungen erfüllen
1.7 - Ausländer, die einen Folgeantrag nach § 71 des Asylverfahrensgesetzes oder einen Zweitantrag nach § 71a des Asylverfahrensgesetzes stellen
2 - Anerkannte Flüchtlinge
3 - Ausländer mit Aufenthalt aus völkerrechtlichen, politischen oder humanitären Gründen
4 - Opfer von Zwangsprostitution oder Menschenhandel
(**) Davon ohne Starthilfe:
5 - Ausländer, die nach §§ 53, 54 AufenthG ausgewiesen worden sind
6 - Ausländer, die in das Bundesgebiet eingereist sind, um eine Rückkehrförderung zu erhalten (offensichtlicher Missbrauch)
In Spalten 5 und 6 wird die Zahl der europäischen Drittstaatsangehörigen, die nach Visafreiheit eingereist sind, nicht aufgeführt, da ihnen im Rahmen des Programms keine Reisebeihilfe und Starthilfe gewährt wird
und somit ein Ausschluss der Gewährung der Starthilfe nach Punkt 3b des Antragsformulars auf diese Personengruppe nicht zutreffend ist.
REAG/GARP - EC 22.09.2016
Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode
INTERNATIONAL ORGANIZATION FOR MIGRATION (IOM) Anlage 4
zur Antwort zu Fragen
REAG-/GARP-Programm 2013 16 und 17
Ausgereiste Personen
Spezifische Aufschlüsselung der Ausreisen
AUSREISENDE AUS
ALLEN
BUNDESLÄNDERN Anz.
Pers.
Personenkreis
(*)
(**) davon
ohne
Starthilfe
AsylbLG
1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.7 2 3 4 5 6
Gesamt 10.251 3.271 0 33 3.185 3.591 0 47 46 29 49 0 485
Staatsangehörigkeit
Afghanistan 94 56 0 1 15 17 0 0 4 1 0 0 0
Ägypten 27 15 0 0 7 5 0 0 0 0 0 0 0
Albanien 80 18 0 0 22 38 0 1 0 0 1 0 0
Algerien 21 7 0 0 7 7 0 0 0 0 0 0 4
Angola 5 0 0 0 2 2 0 0 1 0 0 0 0
Argentinien 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Armenien 69 43 0 0 16 10 0 0 0 0 0 0 2
Aserbaidschan 81 53 0 0 18 10 0 0 0 0 0 0 4
Äthiopien 15 5 0 0 3 6 0 0 1 0 0 0 0
Bangladesch 19 8 0 0 8 3 0 0 0 0 0 0 0
Benin 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0
Bolivien, Plurinationaler Staat 2 0 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0
Bosnien und Herzegowina 681 265 0 7 151 252 0 6 0 0 0 0 0
Brasilien 4 0 0 0 0 4 0 0 0 0 0 0 0
Bulgarien 24 0 0 0 0 0 0 0 0 0 24 0 0
Burkina Faso 6 0 0 0 2 4 0 0 0 0 0 0 0
Chile 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
China 167 18 0 0 116 33 0 0 0 0 0 0 1
Dominikanische Republik 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Ecuador 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Elfenbeinküste 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Eritrea 2 0 0 0 0 1 0 0 1 0 0 0 0
Gambia 7 1 0 0 4 2 0 0 0 0 0 0 0
Georgien 256 172 0 0 49 35 0 0 0 0 0 0 12
Ghana 47 1 0 0 14 32 0 0 0 0 0 0 0
Guinea 6 0 0 0 2 4 0 0 0 0 0 0 0
Haiti 2 0 0 0 1 1 0 0 0 0 0 0 0
Indien 94 11 0 0 61 22 0 0 0 0 0 0 3
Indonesien 5 0 0 0 5 0 0 0 0 0 0 0 0
Irak 402 132 0 18 172 45 0 0 23 12 0 0 16
Iran, Islamische Republik 248 156 0 0 24 59 0 0 9 0 0 0 0
Israel 9 0 0 0 0 9 0 0 0 0 0 0 0
Jamaika 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Jemen 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Jordanien 23 2 0 0 17 4 0 0 0 0 0 0 0
Kamerun 8 0 0 0 0 8 0 0 0 0 0 0 0
Kanada 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Kasachstan 16 8 0 0 1 7 0 0 0 0 0 0 0
Kenia 7 3 0 0 3 1 0 0 0 0 0 0 0
Kirgisistan 6 2 0 0 0 4 0 0 0 0 0 0 0
Kolumbien 2 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Kongo, Demokratische Republik 8 1 0 0 5 2 0 0 0 0 0 0 0
Kosovo 281 72 0 0 105 103 0 0 0 1 0 0 192
Kroatien 22 0 0 0 20 2 0 0 0 0 0 0 0
Kuba 4 1 0 0 0 3 0 0 0 0 0 0 0
Libanon 25 4 0 0 19 2 0 0 0 0 0 0 1
Liberia 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0
Libyen 2 0 0 0 1 1 0 0 0 0 0 0 0
Malaysia 4 0 0 0 2 2 0 0 0 0 0 0 0
Mali 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Marokko 16 5 0 0 4 7 0 0 0 0 0 0 0
Mazedonien, ehem. jug. Rep. 2.166 436 0 0 776 927 0 27 0 0 0 0 0
Mexiko 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Moldau, Republik 3 0 0 0 0 3 0 0 0 0 0 0 0
Mongolei 8 6 0 0 1 1 0 0 0 0 0 0 0
Montenegro 55 22 0 0 20 10 0 3 0 0 0 0 0
Nepal 3 0 0 0 1 2 0 0 0 0 0 0 0
Niger 2 0 0 0 1 0 0 0 0 1 0 0 0
Nigeria 26 5 0 1 11 9 0 0 0 0 0 0 2
Pakistan 93 47 0 0 27 19 0 0 0 0 0 0 2
Palästina 6 4 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0 0
Panama 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Peru 4 0 0 0 1 3 0 0 0 0 0 0 0
Philippinen 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Polen 4 0 0 0 0 0 0 0 0 0 4 0 0
Rumänien 10 0 0 0 0 0 0 0 0 0 10 0 0
Russische Föderation 1.562 978 0 0 175 399 0 0 2 8 0 0 242
Senegal 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Serbien 3.191 637 0 5 1.228 1.309 0 9 0 0 3 0 0
Sierra Leone 2 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Slowakei 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0
Somalia 2 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0 0
Sri Lanka 16 6 0 0 1 7 0 0 1 1 0 0 0
Sudan 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Tadschikistan 24 13 0 0 11 0 0 0 0 0 0 0 0
Tansania, Vereinigte Republik 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Thailand 3 0 0 0 0 3 0 0 0 0 0 0 0
Togo 2 0 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0
Tschad, Republik 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Tunesien 8 2 0 0 2 4 0 0 0 0 0 0 0
Türkei 86 23 0 0 23 36 0 1 3 0 0 0 1
Turkmenistan 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Ukraine 25 10 0 0 2 9 0 0 0 4 0 0 1
Ungarn 6 0 0 0 0 0 0 0 0 0 6 0 0
Usbekistan 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Venezuela, Bolivarische Republik 1 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Vereinigte Staaten von Amerika 1 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0
Vietnam 100 3 0 0 17 79 0 0 0 1 0 0 1
Weißrussland
Gesamt
24
10.251
12
3.271
0
0
0
33
6
3.185
6
3.591
0
0
0
47
0
46
0
29
0
49
0 1
0 485
(*) Personenkreis:
1 - Leistungsberechtigte nach § 1 Asylbewerberleistungsgesetz
1.1 - Ausländer, die eine Aufenthaltsgestattung nach dem Asylverfahrensgesetz besitzen
1.2 - Ausländer, die über einen Flughafen einreisen wollen und denen die Einreise nicht oder noch nicht gestattet ist,
1.3 - Ausländer, die eine Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Abs. 1 oder § 24 oder § 25 Abs. 4 Satz 1 oder Abs. 5 des Aufenthaltsgesetzes besitzen
1.4 - Ausländer, die eine Duldung nach § 60a des Aufenthaltsgesetzes besitzen
1.5 - Ausländer, die vollziehbar ausreisepflichtig sind, auch wenn eine Abschiebungsandrohung noch nicht oder nicht mehr vollziehbar ist
1.6 - Ausländer, die Ehegatten, Lebenspartner oder minderjährige Kinder der in den Nummern 1 bis 5 genannten Personen sind, ohne daß sie selbst die dort genannten Voraussetzungen erfüllen
1.7 - Ausländer, die einen Folgeantrag nach § 71 des Asylverfahrensgesetzes oder einen Zweitantrag nach § 71a des Asylverfahrensgesetzes stellen
2 - Anerkannte Flüchtlinge
3 - Ausländer mit Aufenthalt aus völkerrechtlichen, politischen oder humanitären Gründen
4 - Opfer von Zwangsprostitution oder Menschenhandel
(**) Davon ohne Starthilfe:
5 - Ausländer, die nach §§ 53, 54 AufenthG ausgewiesen worden sind
6 - Ausländer, die in das Bundesgebiet eingereist sind, um eine Rückkehrförderung zu erhalten (offensichtlicher Missbrauch)
In Spalten 5 und 6 wird die Zahl der europäischen Drittstaatsangehörigen, die nach Visafreiheit eingereist sind, nicht aufgeführt, da ihnen im Rahmen des Programms keine Reisebeihilfe und Starthilfe gewährt wird
und somit ein Ausschluss der Gewährung der Starthilfe nach Punkt 3b des Antragsformulars auf diese Personengruppe nicht zutreffend ist.
Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundes i i t I
l
rn, vertreten durch das
Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, die B h Mittel aus dem Europäischen Rückkehrfonds
REAG/GARP - EC 22.09.2016
Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode
INTERNATIONAL ORGANIZATION FOR MIGRATION (IOM) Anlage 5
zur Antwort zu Fragen
REAG-/GARP-Programm 2014 16 und 17
Ausgereiste Personen
Spezifische Aufschlüsselung der Ausreisen
AUSREISENDE AUS
ALLEN
BUNDESLÄNDERN Anz.
Pers.
Personenkreis
(*)
(**) davon
ohne
Starthilfe
AsylbLG
1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.7 2 3 4 5 6
Gesamt 13.574 4.880 0 38 3.984 4.531 0 48 29 27 37 11 387
Staatsangehörigkeit
Afghanistan 101 41 0 7 7 39 0 0 5 2 0 0 0
Ägypten 70 43 0 0 8 19 0 0 0 0 0 0 0
Albanien 1.042 374 0 1 294 372 0 0 0 0 1 0 0
Algerien 4 2 0 0 1 1 0 0 0 0 0 0 0
Angola 4 2 0 0 1 1 0 0 0 0 0 0 0
Argentinien 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Armenien 131 84 0 0 29 18 0 0 0 0 0 0 6
Aserbaidschan 136 97 0 0 14 24 0 0 1 0 0 0 3
Äthiopien 21 10 0 0 4 7 0 0 0 0 0 0 1
Bangladesch 16 8 0 0 3 5 0 0 0 0 0 0 1
Benin 1 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0
Bolivien, Plurinationaler Staat 2 0 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0
Bosnien und Herzegowina 1.249 414 0 1 273 559 0 2 0 0 0 0 0
Botsuana 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Brasilien 10 6 0 0 0 4 0 0 0 0 0 0 0
Bulgarien 15 0 0 0 0 0 0 0 0 0 15 0 0
Burkina Faso 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0
China 155 35 0 0 91 28 0 0 0 1 0 0 7
Dominikanische Republik 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Ecuador 3 0 0 0 0 3 0 0 0 0 0 0 0
Elfenbeinküste 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0
Eritrea 5 2 0 0 0 0 0 0 0 3 0 0 0
Gambia 5 2 0 0 2 1 0 0 0 0 0 0 0
Georgien 504 293 0 0 118 89 0 4 0 0 0 4 14
Ghana 30 4 0 0 6 20 0 0 0 0 0 0 0
Guinea, Republik 7 4 0 0 2 0 0 0 0 1 0 0 0
Guinea-Bissau 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Indien 117 39 0 0 60 17 0 0 0 1 0 0 6
Indonesien 2 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Irak 182 50 0 4 86 31 0 0 5 6 0 2 10
Iran, Islamische Republik 273 172 0 3 46 45 0 0 7 0 0 0 7
Israel 5 3 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0
Jamaika 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Japan 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Jemen 3 1 0 0 1 1 0 0 0 0 0 0 0
Jordanien 17 6 0 0 5 5 0 0 0 1 0 0 0
Kamerun 8 4 0 0 0 4 0 0 0 0 0 0 0
Kanada 3 0 0 0 0 2 0 0 0 0 1 0 0
Kasachstan 26 22 0 0 1 3 0 0 0 0 0 0 0
Kenia 6 1 0 0 1 4 0 0 0 0 0 0 0
Kirgisistan 10 6 0 0 4 0 0 0 0 0 0 0 0
Kolumbien 8 3 0 0 0 5 0 0 0 0 0 0 0
Kongo 4 0 0 0 0 4 0 0 0 0 0 0 0
Kongo, Demokratische Republik 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Korea, Republik 4 2 0 0 1 1 0 0 0 0 0 0 0
Kosovo (UNSCR 1244) 338 113 0 2 92 130 0 1 0 0 0 1 203
Kuba 2 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Lettland 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0
Libanon 66 29 0 1 26 10 0 0 0 0 0 1 0
Libyen 3 3 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Madagaskar 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Malawi 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Malaysia 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Mali, Republik 4 2 0 0 1 1 0 0 0 0 0 0 0
Marokko 25 7 0 0 7 11 0 0 0 0 0 0 2
Mauretanien 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0
Mazedonien, ehem. jug. Rep 2.098 586 0 1 759 726 0 26 0 0 0 0 0
Mexiko 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0
Moldau, Republik 2 0 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0
Mongolei 16 12 0 0 3 1 0 0 0 0 0 0 0
Montenegro 146 24 0 1 68 53 0 0 0 0 0 0 0
Mosambik 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Nepal 4 1 0 0 0 3 0 0 0 0 0 0 0
Nicaragua 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Niger 2 1 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0
Nigeria 32 6 0 0 14 11 0 0 0 1 0 0 0
Pakistan 117 65 0 1 30 21 0 0 0 0 0 0 14
Palästina 5 2 0 0 1 2 0 0 0 0 0 0 0
Peru 4 0 0 1 0 3 0 0 0 0 0 0 0
Philippinen 6 1 0 0 0 5 0 0 0 0 0 0 0
Rumänien 15 0 0 0 0 0 0 0 0 0 15 0 0
Russische Föderation 2.135 1.016 0 1 567 543 0 2 3 3 0 0 105
Senegal 7 2 0 0 2 3 0 0 0 0 0 0 0
Serbien 3.990 1.130 0 9 1.289 1.548 0 13 0 1 0 0 0
Sierra Leone, Republik 2 1 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0
Slowakei 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0
Somalia 2 1 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0
Sri Lanka 14 3 0 2 1 5 0 0 1 2 0 0 0
Südafrika 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0
Sudan 7 3 0 0 0 3 0 0 1 0 0 0 0
Syrien, Arabische Republik 9 4 0 0 0 1 0 0 4 0 0 0 4
Tadschikistan 50 32 0 0 10 8 0 0 0 0 0 0 0
Thailand 2 0 0 0 1 0 0 0 0 0 1 0 0
Togo 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Tschad 2 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Tunesien 8 2 0 0 2 4 0 0 0 0 0 0 0
Türkei 93 28 0 1 21 40 0 0 1 2 0 2 1
Turkmenistan 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Uganda 4 1 0 0 2 1 0 0 0 0 0 0 0
Ukraine 53 40 0 1 0 11 0 0 0 1 0 0 0
Ungarn 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 2 0 0
Usbekistan 5 3 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0
Venezuela, Bolivarische Republik 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Vereinigte Staaten von Amerika 4 0 0 0 1 3 0 0 0 0 0 0 0
Vietnam 71 3 0 1 19 47 0 0 0 1 0 1 3
Weißrussland
Gesamt
28
13.574
18
4.880
0
0
0
38
3
3.984
7
4.531
0
0
0
48
0
29
0
27
0
37
0 0
11 387
(*) Personenkreis:
1 - Leistungsberechtigte nach § 1 Asylbewerberleistungsgesetz
1.1 - Ausländer, die eine Aufenthaltsgestattung nach dem Asylverfahrensgesetz besitzen
1.2 - Ausländer, die über einen Flughafen einreisen wollen und denen die Einreise nicht oder noch nicht gestattet ist,
1.3 - Ausländer, die eine Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Abs. 1 oder § 24 oder § 25 Abs. 4 Satz 1 oder Abs. 5 des Aufenthaltsgesetzes besitzen
1.4 - Ausländer, die eine Duldung nach § 60a des Aufenthaltsgesetzes besitzen
1.5 - Ausländer, die vollziehbar ausreisepflichtig sind, auch wenn eine Abschiebungsandrohung noch nicht oder nicht mehr vollziehbar ist
1.6 - Ausländer, die Ehegatten, Lebenspartner oder minderjährige Kinder der in den Nummern 1 bis 5 genannten Personen sind, ohne daß sie selbst die dort genannten Voraussetzungen erfüllen
1.7 - Ausländer, die einen Folgeantrag nach § 71 des Asylverfahrensgesetzes oder einen Zweitantrag nach § 71a des Asylverfahrensgesetzes stellen
2 - Anerkannte Flüchtlinge
3 - Ausländer mit Aufenthalt aus völkerrechtlichen, politischen oder humanitären Gründen
4 - Opfer von Zwangsprostitution oder Menschenhandel
(**) Davon ohne Starthilfe:
5 - Ausländer, die nach §§ 53, 54 AufenthG ausgewiesen worden sind
6 - Ausländer, die in das Bundesgebiet eingereist sind, um eine Rückkehrförderung zu erhalten (offensichtlicher Missbrauch)
In Spalten 5 und 6 wird die Zahl der europäischen Drittstaatsangehörigen, die nach Visafreiheit eingereist sind, nicht aufgeführt, da ihnen im Rahmen des Programms keine Reisebeihilfe und Starthilfe gewährt wird
und somit ein Ausschluss der Gewährung der Starthilfe nach Punkt 3b des Antragsformulars auf diese Personengruppe nicht zutreffend ist.
REAG/GARP - EC 22.09.2016
Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode
INTERNATIONAL ORGANIZATION FOR MIGRATION (IOM) Anlage 6
zur Antwort zu Fragen
REAG-/GARP-Programm 2015 16 und 17
Ausgereiste Personen
Spezifische Aufschlüsselung der Ausreisen
Januar-Dezember 2015
AUSREISENDE AUS
ALLEN
BUNDESLÄNDERN
JAN-DEZ 2015
Anz.
Pers.
Personenkreis
(*)
(**) davon
ohne
Starthilfe
AsylbLG
1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.7 2 3 4 5 6
Gesamt 35.514 12.199 1 32 7.043 16.092 1 66 12 20 48 15 1.010
Staatsangehörigkeit
Afghanistan 309 89 0 2 20 195 1 0 0 2 0 0 12
Ägypten 55 30 0 0 10 15 0 0 0 0 0 0 0
Albanien 11.378 4.169 1 7 1.506 5.694 0 1 0 0 0 0 15
Algerien 37 22 0 0 5 10 0 0 0 0 0 0 0
Angola 7 6 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Armenien 194 115 0 0 36 40 0 1 0 2 0 0 11
Aserbaidschan 138 65 0 0 37 36 0 0 0 0 0 0 3
Äthiopien 23 14 0 0 4 3 0 0 2 0 0 0 1
Bangladesch 11 5 0 0 3 3 0 0 0 0 0 0 0
Bosnien und Herzegowina 1.699 623 0 0 356 714 0 6 0 0 0 0 11
Brasilien 7 0 0 0 0 7 0 0 0 0 0 0 0
Bulgarien 23 0 0 0 0 0 0 0 0 0 23 0 0
Burkina Faso 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Chile 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
China, Volksrepublik 141 19 0 0 97 24 0 0 0 0 1 4 3
Dominikanische Republik 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Ecuador 6 0 0 0 0 6 0 0 0 0 0 0 0
Eritrea 3 2 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0
Gambia 5 2 0 0 2 1 0 0 0 0 0 0 0
Georgien 566 283 0 0 148 134 0 1 0 0 0 4 16
Ghana 29 7 0 0 5 17 0 0 0 0 0 0 0
Guatemala, Republik 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Guinea, Republik 8 3 0 0 3 2 0 0 0 0 0 0 0
Indien 114 62 0 0 37 15 0 0 0 0 0 0 11
Irak 723 270 0 1 58 388 0 0 3 3 0 2 89
Iran, Islamische Republik 381 147 0 1 26 199 0 0 6 2 0 1 44
Jamaika 3 1 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0
Jemen 3 3 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Jordanien 32 10 0 1 10 11 0 0 0 0 0 1 2
Kamerun 6 1 0 0 1 4 0 0 0 0 0 0 0
Kasachstan 19 10 0 0 4 5 0 0 0 0 0 0 0
Kenia 9 3 0 2 1 3 0 0 0 0 0 0 0
Kirgisistan 10 2 0 0 1 7 0 0 0 0 0 0 0
Kolumbien 5 4 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Kongo 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0
Kongo, Demokratische Republik 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Korea, Republik 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Kosovo (UNSC Resolution 1244) 8.026 2.562 0 10 1.228 4.207 0 17 0 2 0 2 681
Kuba 2 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Libanon 60 31 0 2 4 22 0 0 0 1 0 0 1
Libyen 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Madagaskar 2 0 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0
Malaysia 2 0 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0
Marokko 19 7 0 0 4 8 0 0 0 0 0 0 0
Mauretanien 2 0 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0
Mauritius 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Mazedonien, ehem. jug. Rep. 2.901 855 0 5 941 1.077 0 20 0 2 1 0 0
Mexiko 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Moldau, Republik 8 2 0 0 0 4 0 1 0 0 1 0 0
Mongolei 8 4 0 0 4 0 0 0 0 0 0 0 0
Montenegro 635 200 0 0 125 310 0 0 0 0 0 0 0
Nepal 2 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Niger 2 0 0 0 1 1 0 0 0 0 0 0 0
Nigeria 40 20 0 0 7 13 0 0 0 0 0 0 0
Pakistan 148 82 0 0 35 29 0 2 0 0 0 0 6
Palästina 15 10 0 0 0 5 0 0 0 0 0 0 0
Philippinen 3 0 0 0 0 3 0 0 0 0 0 0 0
Polen 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0
Ruanda 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Rumänien 11 0 0 0 0 0 0 0 0 0 11 0 0
Russische Föderation 884 334 0 0 335 211 0 3 0 1 0 0 6
Senegal 11 7 0 0 2 2 0 0 0 0 0 0 0
Serbien 6.155 1.773 0 0 1.907 2.458 0 14 0 0 3 0 86
Sierra Leone, Republik 3 2 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Somalia 7 3 0 0 3 1 0 0 0 0 0 0 0
Sri Lanka 15 7 0 1 4 2 0 0 1 0 0 0 0
Südafrika 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Sudan 23 15 0 0 1 6 0 0 0 1 0 0 0
Syrien, Arabische Republik 13 2 0 0 0 9 0 0 0 2 0 0 8
Tadschikistan 76 46 0 0 14 16 0 0 0 0 0 0 0
Tansania, Vereinigte Republik 4 1 0 0 0 3 0 0 0 0 0 0 0
Tschad 7 6 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Tschechische Republik 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 2 0 0
Tunesien 15 10 0 0 0 5 0 0 0 0 0 0 0
Türkei 55 13 0 0 15 27 0 0 0 0 0 0 0
Uganda 2 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Ukraine 280 196 0 0 31 51 0 0 0 1 1 1 2
Ungarn 4 0 0 0 0 0 0 0 0 0 4 0 0
Vereinigte Staaten von Amerika 3 1 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0
Vietnam 62 9 0 0 9 43 0 0 0 1 0 0 1
Weißrussland
Gesamt
50
35.514
27
12.199
0
1
0
32
1
7.043
22
16.092
0
1
0
66
0
12
0
20
0
48
0 1
15 1.010
(*) Personenkreis:
1 - Leistungsberechtigte nach § 1 Asylbewerberleistungsgesetz
1.1 - Ausländer, die eine Aufenthaltsgestattung nach dem Asylverfahrensgesetz besitzen
1.2 - Ausländer, die über einen Flughafen einreisen wollen und denen die Einreise nicht oder noch nicht gestattet ist,
1.3 - Ausländer, die eine Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Abs. 1 oder § 24 oder § 25 Abs. 4 Satz 1 oder Abs. 5 des Aufenthaltsgesetzes besitzen
1.4 - Ausländer, die eine Duldung nach § 60a des Aufenthaltsgesetzes besitzen
1.5 - Ausländer, die vollziehbar ausreisepflichtig sind, auch wenn eine Abschiebungsandrohung noch nicht oder nicht mehr vollziehbar ist
1.6 - Ausländer, die Ehegatten, Lebenspartner oder minderjährige Kinder der in den Nummern 1 bis 5 genannten Personen sind, ohne daß sie selbst die dort genannten Voraussetzungen erfüllen
1.7 - Ausländer, die einen Folgeantrag nach § 71 des Asylverfahrensgesetzes oder einen Zweitantrag nach § 71a des Asylverfahrensgesetzes stellen
2 - Anerkannte Flüchtlinge
3 - Ausländer mit Aufenthalt aus völkerrechtlichen, politischen oder humanitären Gründen
4 - Opfer von Zwangsprostitution oder Menschenhandel
(**) Davon ohne Starthilfe:
5 - Ausländer, die nach §§ 53, 54 AufenthG ausgewiesen worden sind
6 - Ausländer, die in das Bundesgebiet eingereist sind, um eine Rückkehrförderung zu erhalten (offensichtlicher Missbrauch)
In Spalten 5 und 6 wird die Zahl der europäischen Drittstaatsangehörigen, die nach Visafreiheit eingereist sind bzw. der kosovarischen Staatsangehörigen, die nach dem 31.12.2014 eingereist sind, nicht aufgeführt.
Dieser Personengruppe wird im Rahmen des Programms keine Reisebeihilfe und Starthilfe gewährt und somit ist ein Ausschluss der Gewährung der Starthilfe nach Punkt 3b des Antragsformulars nicht zutreffend.
REAG/GARP - EC 22.09.2016
Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode
INTERNATIONAL ORGANIZATION FOR MIGRATION (IOM) Anlage 7
zur Antwort zu Fragen
REAG-/GARP-Programm 2016 16 und 17
Bewilligte Fälle
Spezifische Aufschlüsselung der Ausreisen
Januar-August 2016
AUSREISENDE AUS
ALLEN
BUNDESLÄNDERN
JAN-AUG 2016
Anz.
Pers.
Personenkreis
(*)
(**) davon
ohne
Starthilfe
AsylbLG
1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.7 2 3 4 5 6
Gesamt 40.229 13.918 1 84 9.199 16.876 3 52 31 50 15 55 407
Staatsangehörigkeit
Afghanistan 2.829 922 0 23 169 1.705 0 0 1 9 0 1 93
Ägypten 40 25 0 0 3 12 0 0 0 0 0 0 0
Albanien 12.434 4.145 1 17 3.340 4.929 0 1 0 1 0 0 6
Algerien 97 33 0 0 15 49 0 0 0 0 0 0 12
Angola 4 0 0 0 0 4 0 0 0 0 0 0 0
Argentinien 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Armenien 152 60 0 0 32 60 0 0 0 0 0 0 6
Aserbaidschan 138 65 0 3 20 50 0 0 0 0 0 0 5
Äthiopien 12 6 0 0 2 4 0 0 0 0 0 0 0
Bahrain 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Bangladesch 37 17 0 1 4 15 0 0 0 0 0 0 1
Benin 2 0 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0
Bosnien und Herzegowina 1.165 349 0 1 354 458 0 0 1 2 0 0 5
Botsuana 2 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Brasilien 2 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Bulgarien 4 0 0 0 0 0 0 0 0 0 4 0 0
Burkina Faso 4 2 0 0 0 1 0 1 0 0 0 0 0
Chile 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
China, Volksrepublik 90 21 0 0 51 18 0 0 0 0 0 2 1
Dominikanische Republik 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Dschibuti 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0
Elfenbeinküste 5 2 0 0 0 3 0 0 0 0 0 0 0
Eritrea 2 0 0 1 0 0 0 0 0 1 0 0 0
Gabun 2 0 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0
Gambia 6 3 0 0 3 0 0 0 0 0 0 0 0
Georgien 565 229 0 0 124 208 0 2 0 2 0 5 40
Ghana 22 5 0 0 3 14 0 0 0 0 0 0 0
Guinea, Republik 12 9 0 0 2 1 0 0 0 0 0 0 0
Guinea-Bissau 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Hongkong 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Indien 124 60 0 0 40 24 0 0 0 0 0 1 2
Indonesien 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Irak 4.249 1.928 0 12 186 2.085 0 1 14 23 0 0 108
Iran, Islamische Republik 1.933 638 0 4 115 1.158 3 1 8 6 0 0 57
Israel 2 0 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 1
Jordanien 26 13 0 0 1 12 0 0 0 0 0 0 0
Kamerun 5 4 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Kasachstan 10 6 0 0 0 4 0 0 0 0 0 0 0
Kenia 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0
Kirgisistan 3 1 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0
Kolumbien 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Kongo 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Kongo, Demokratische Republik 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Korea, Republik 2 0 0 0 1 1 0 0 0 0 0 0 0
Kosovo (UNSC Resolution 1244 4.049 1.143 0 0 1.337 1.556 0 13 0 0 0 1 0
Libanon 513 238 0 1 28 246 0 0 0 0 0 0 18
Liberia 2 1 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Mali, Republik 5 3 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0
Marokko 83 30 0 0 12 41 0 0 0 0 0 0 0
Mazedonien, ehem. jug. Rep 3.384 1.086 0 5 1.044 1.247 0 2 0 0 0 38 2
Moldau, Republik 172 40 0 0 0 132 0 0 0 0 0 0 0
Mongole 7 0 0 0 2 5 0 0 0 0 0 0 0
Montenegro 1.310 420 0 0 300 586 0 4 0 0 0 0 6
Namibia 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0
Nepal 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Niger 2 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0 0
Nigeria 56 30 0 0 7 18 0 0 0 1 0 1 0
Pakistan 54 33 0 0 8 13 0 0 0 0 0 0 1
Palästina 26 9 0 0 4 13 0 0 0 0 0 0 0
Peru 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Philippinen 2 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0 0
Polen 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0
Rumänien 4 0 0 0 0 0 0 0 0 0 4 0 0
Russische Föderation 736 318 0 7 168 232 0 3 4 4 0 0 18
Senega 16 9 0 0 0 7 0 0 0 0 0 0 0
Serbien 4.708 1.321 0 8 1.762 1.593 0 24 0 0 0 6 0
Sierra Leone, Republik 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Slowake 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0
Somalia 13 8 0 0 2 3 0 0 0 0 0 0 0
Spanien 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 2 0 0
Sri Lanka 8 3 0 0 3 1 0 0 1 0 0 0 0
Sudan 18 5 0 0 1 12 0 0 0 0 0 0 0
Syrien, Arabische Republik 18 12 0 0 3 3 0 0 0 0 0 0 0
Tadschikistan 34 10 0 0 4 20 0 0 0 0 0 0 0
Thailand 4 0 0 0 2 1 0 0 0 0 1 0 0
Togo 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0
Trinidad und Tobago 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Tschad 5 2 0 0 2 1 0 0 0 0 0 0 0
Tunesien 24 8 0 0 3 13 0 0 0 0 0 0 6
Türkei 57 11 0 0 9 37 0 0 0 0 0 0 0
Ukraine 841 611 0 0 17 210 0 0 2 1 0 0 18
Ungarn 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 2 0 0
Usbekistan 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0
Vietnam 35 5 0 0 8 22 0 0 0 0 0 0 1
Weißrussland
Gesamt
38
40.229
10
13.918
0
1
0
84
0
9.199
28
16.876
0
3
0
52
0
31
0
50
0
15
0 0
55 407
(*) Personenkreis:
1 - Leistungsberechtigte nach § 1 Asylbewerberleistungsgesetz
1.1 - Ausländer, die eine Aufenthaltsgestattung nach dem Asylgesetz besitzen
1.2 - Ausländer, die über einen Flughafen einreisen wollen und denen die Einreise nicht oder noch nicht gestattet ist
1.3 - Ausländer, die eine Aufenthaltserlaubnis besitzen:
a. aus völkerrechtlichen oder humanitären Gründen (§ 23 Abs. 1 AufenthG, § 24 AufenthG),
b. aus sonstigen Gründen (§ 25 Abs. 5 AufenthG), sofern die Entscheidung über die Aussetzung ihrer Abschiebung noch nicht 18 Monate zurückliegt
1.4 - Ausländer, die eine Duldung nach § 60a des Aufenthaltsgesetzes besitzen
1.5 - Ausländer, die aus sonstigen Gründen vollziehbar ausreisepflichtig sind. Dies gilt im Sinne dieses Programms auch für Personen, die ein Asylbegehren geäußert, aber noch keinen rechtswirksamen Asylantrag gestellt haben
1.6 - Ausländer, die Ehegatten, Lebenspartner oder minderjährige Kinder der in den Nummern 1 bis 5 genannten Personen sind, ohne daß sie selbst die dort genannten Voraussetzungen erfüllen
1.7 - Ausländer, die einen Folgeantrag nach § 71 des Asylgesetzes oder einen Zweitantrag nach § 71a des Asylgesetzes stellen
2 - Anerkannte Flüchtlinge
3 - Ausländer mit Aufenthalt aus völkerrechtlichen, politischen oder humanitären Gründen
4 - Opfer von Zwangsprostitution oder Menschenhandel
(**) Davon ohne Starthilfe:
5 - Ausländer, die nach §§ 53, 54 AufenthG ausgewiesen worden sind
6 - Ausländer, die in das Bundesgebiet eingereist sind, um eine Rückkehrförderung zu erhalten (offensichtlicher Missbrauch)
In Spalten 5 und 6 wird die Zahl der europäischen Drittstaatsangehörigen, die nach Visafreiheit eingereist sind bzw. der kosovarischen Staatsangehörigen, nicht aufgeführt.
Dieser Personengruppe wird im Rahmen des Programms keine Reisebeihilfe und Starthilfe gewährt und somit ist ein Ausschluss der Gewährung der Starthilfe nach Punkt 3b des Antragsformulars nicht zutreffend.
REAG/GARP - EC 22.09.2016
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ISSN 0722-8333]