[Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vom
13. April 2017 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Deutscher Bundestag Drucksache 18/12024
18. Wahlperiode 21.04.2017
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Harald Ebner, Kai Gehring,
Friedrich Ostendorff, weiterer Abgeordneter und der Fraktion
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
– Drucksache 18/11792 –
Weiterentwicklung der „Nationalen Forschungsstrategie Bioökonomie 2030“
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Das Konzept der Bioökonomie beschreibt den Prozess der Transformation der
Wirtschaft, bei der diese nicht mehr ausschließlich auf die Verwendung fossiler
Ressourcen zurückgreift, sondern bei der Prozesse und Produkte aus
nachwachsenden Rohstoffen generiert werden. Für eine auf nachwachsenden Rohstoffen
basierende Wirtschaft werden allerdings weltweit große Flächen und
Bodenressourcen benötigt, die nur in begrenztem Maß zur Verfügung stehen. Daher
besteht die Gefahr, dass mit der verstärkten Erzeugung von Biomasse für
industrielle Zwecke neue Flächennutzungskonkurrenzen und damit neue Konflikte
entstehen. Die angestrebte Unabhängigkeit von fossilen Ressourcen darf daher
keinesfalls zu Lasten der Ernährungssicherung erfolgen. Eine wirklich
nachhaltige Bioökonomie muss Grenzen des Wachstums und die Leistungsfähigkeit der
Ökosysteme berücksichtigen und ein Leitkonzept für ein neues
Wirtschaftsmodell als integrierten Teil einen Green Economy andenken.
Dazu bedarf es weiterhin großer Forschungsanstrengungen. Die
Bundesregierung hat in der Vergangenheit mit der Vorlage der „Nationalen
Forschungsstrategie Bioökonomie 2030“ und der „Nationalen Politikstrategie Bioökonomie“
ihre Vorstellungen dazu dokumentiert. Zu einem der definierten
Handlungsfelder der „Nationalen Politikstrategie Bioökonomie“ wird dabei der „Ausbau der
Information zur Bioökonomie und die Stärkung des gesellschaftlichen Dialogs
mit den Akteuren der Bioökonomie“ erklärt (Nationale Politikstrategie
Bioökonomie, S. 47, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft). Dieser
Grundsatz findet sich ebenfalls im aktuellen „Fortschrittsbericht zur Nationalen
Politikstrategie Bioökonomie“ der Bundesregierung wieder. Unscharf bleibt in
beiden Dokumenten, ob und in welchem Umfang über den von der
Bundesregierung eingesetzten Bioökonomierat hinaus, auch weitere nationale Akteure
organisierter Zivilgesellschaft in das Agendasetting bzw. die Formulierung von
Forschungszielen zur Weiterentwicklung der Forschungsstrategie Bioökonomie
eingebunden werden.
1. Wie viele öffentliche Veranstaltungen zum Thema Bioökonomie wurden
unter Anwendung welcher partizipativer Verfahren und damit aktiver
Einbindung und Mitwirkung zivilgesellschaftlicher Organisationen aus dem
Umwelt- und Verbraucherschutz seit dem Jahr 2010 durch das
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Bundesministerium für
Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) organisiert (bitte chronologisch mit
Veranstaltungsterminen, Titel der Veranstaltung und einbezogenen
zivilgesellschaftlichen Organisationen tabellarisch darstellen)?
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) haben seit dem Jahr 2010
diverse Veranstaltungen zum Thema Bioökonomie durchgeführt und dabei u. a.
zivilgesellschaftliche Organisationen aus dem Umwelt- und Verbraucherschutz
eingebunden. Eine Auflistung der einzelnen Veranstaltungen ist als Anlage 1
beigefügt.
2. Welcher konkrete Partizipationsansatz liegt dem „Grundsatzpapier des
Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur Partizipation“ zugrunde,
und was folgt daraus für die zukünftige Arbeit des BMBF?
Das „Grundsatzpapier des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur
Partizipation“ erläutert verschiedene Leitlinien der Bürgerbeteiligung im Bereich
der Forschungs- und Innovationspolitik. Dazu gehört ein differenzierter Ansatz
bei der Auswahl des jeweiligen Partizipationsverfahrens hinsichtlich der
Zielsetzung und der Umsetzungsrelevanz. Mit der Anwendung und Weiterentwicklung
partizipativer Formate will das BMBF dazu beitragen, die Zielgenauigkeit und
Wirksamkeit politischer Vorhaben zu erhöhen.
3. Welche Rolle spielten zivilgesellschaftliche Organisationen wie Umwelt-
und Verbraucherschutzverbände beim Agendasetting bzw. bei der
Formulierung von Forschungszielen für die „Nationale Forschungsstrategie
Bioökonomie 2030“?
In den Jahren 2009 und 2010 hat das BMBF insgesamt zu vier „Runden Tischen“
eingeladen, um Themen und Herausforderungen der Grünen Gentechnik intensiv
zu diskutieren. Die Ergebnisse wurden bei der Konzeption der „Nationalen
Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030“ (NFSB) berücksichtigt. An den vier
Runden Tische zur Grünen Gentechnik waren u. a. folgende zivilgesellschaftlicher
Organisationen beteiligt: Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft e. V. (DLG),
Verbraucherzentrale Bundesverband e. V. (vzbv), Evangelische Kirche von
Westfalen, Institut für Kirche und Gesellschaft (IKG), Bund für
Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL), Bund Ökologische
Lebensmittelwirtschaft e. V. (BÖLW), Verband Entwicklungspolitik deutscher
Nichtregierungsinstitutionen e. V. (VENRO), Deutsche Bischofskonferenz, Deutscher
Naturschutzring, Dachverband der deutschen Natur- und Umweltschutzverbände
(DNR) e. V.
4. Welche zivilgesellschaftlichen Organisationen sollen künftig bei der
Fortentwicklung der „Nationalen Forschungsstrategie Bioökonomie 2030“ mit
welcher Verbindlichkeit bzw. in welcher konkreten Form beteiligt werden?
Das BMBF arbeitet aktuell an der Weiterentwicklung der NFSB. Die Beteiligung
von relevanten zivilgesellschaftlichen Organisationen, u. a. aus dem Umwelt- und
Verbraucherschutz, bei der Konzeption der Nachfolgestrategie ist wichtig und
geplant. Schon bei der Auftaktveranstaltung im März 2016 waren Vertreter der
Welthungerhilfe und der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (NRW)
beteiligt. Im weiteren Verlauf plant die Bundesregierung eine Agenda-Konferenz
im Winter 2017/2018, zu der die Bundesregierung alle einschlägigen
zivilgesellschaftlichen Organisationen einladen wird.
Das BMEL wird die aktuelle Praxis zukünftig fortführen. Das bedeutet, dass bei
der Umsetzung und Weiterentwicklung von Programmen unter dem Dach der
NFSB, z. B. dem „Bundesprogramm ökologischer Landbau und andere
nachhaltige Formen der Landwirtschaft“, dem „Innovationsprogramm“ oder dem
„Förderprogramm Nachwachsende Rohstoffe“, die relevanten Vertreter
zivilgesellschaftlicher Gruppen beteiligt werden. Konkret geschieht dies u. a. durch
Workshops oder Begleitgremien zu wichtigen Forschungsprojekten, aber auch durch
Abfrage der Einschätzung des Forschungsbedarfs bei der Vorbereitung von
Bekanntmachungen zu neuen Forschungsfeldern.
5. Wie sollen gesellschaftliche Gruppen wie zivilgesellschaftliche Akteure bei
Identifizierung von großen gesellschaftlichen Herausforderungen und der
Definition von Zielhierarchien in Forschungsagenden des BMBF und des
BMEL künftig beteiligt werden?
Die Einbeziehung zivilgesellschaftlicher Akteure bei der Erarbeitung von
Forschungsagenden wird bereits praktiziert, so beispielsweise bei der Nationalen
Plattform Zukunftsstadt (NPZ). Aufbauend auf dem HTS-Zukunftsprojekt zur
„CO2-neutralen, energieeffizienten und klimaangepassten Stadt“ hat das BMBF
gemeinsam mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und
Reaktorsicherheit (BMUB), dem Bundesministerium für Verkehr und digitale
Infrastruktur (BMVI) und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
(BMWi) die NPZ gegründet. In dieser arbeiteten Kommunen, Wissenschaft,
Wirtschaft und Zivilgesellschaft in einem Agendaprozess zur nachhaltigen
Stadtentwicklung zusammen. Als Ergebnis des Prozesses wurde Anfang 2015 eine
strategische Forschungs- und Innovationsagenda (FINA) vorgelegt, die eine
gemeinsame Vorstellung zur Stadt der Zukunft, zur diesbezüglichen Forschung
sowie zu Perspektiven und Prioritäten beinhaltet. Neben der Bundespolitik werden
auch weitere Politikebenen – insbesondere die Kommunen als Akteur der
Umsetzung und als Ort von Forschung und Innovation adressiert. Mit dem Übergang in
eine „Innovationsplattform Zukunftsstadt“ (IPZ) Anfang 2016 und ihrer
Integration in den interministeriellen Arbeitskreis „nachhaltige Stadtentwicklung in
nationaler und internationaler Perspektive“ (IMA Stadt) werden die in der NPZ
ermittelten Themen sowie Prioritäten zur nachhaltigen Stadt unter Federführung
von BMBF und BMUB aufgegriffen und umgesetzt. Dies soll im ständigen
Dialog mit den Partnern aus Kommunen, Wissenschaft, Wirtschaft und
Zivilgesellschaft geschehen. Sie enthält zentrale Punkte, wie Forschung zur nachhaltigen
Entwicklung der Städte beitragen kann. Auch das Hightech-Forum, dessen
Aufgabe die Begleitung der Hightech-Strategie der Bundesregierung ist, wurde in
dieser Legislaturperiode erstmals zu einem Drittel mit Vertretern der
organisierten Zivilgesellschaft besetzt. Beispiele dieser Art sollen auch zukünftig zur Arbeit
des BMBF gehören und weiterentwickelt werden. Überdies wird auf die Antwort
zu Frage 12 verwiesen.
6. Welche Zwischenschritte, Teilziele und Meilensteine sind bei der
Umsetzung der Partizipationsprozesse zur Weiterentwicklung der „Nationalen
Forschungsstrategie Bioökonomie 2030“ vorgesehen?
Das Ziel, die Bioökonomie und die dazugehörige Forschung gesellschaftlich zu
verankern und möglichst weit zu öffnen, wurde bereits mit der NFSB verfolgt.
Meilensteine auf dem Weg zu diesem Ziel sind die Veröffentlichung des
Konzepts „Bioökonomie als gesellschaftlicher Wandel“ (
www.bmbf.de/pub/Biooe-
konomie_als_gesellschaftlicher_Wandel.pdf) parallel zur Halbzeitkonferenz zur
NFSB im Juni 2014 und die daraus hervorgegangenen Fördermodule
„Nachwuchsgruppen“, „Thematische Verbünde“ und „Monitoring der Bioökonomie“.
Ein weiterer Meilenstein zur Umsetzung von Partizipationsprozessen ist die im
September 2016 bekanntgemachte Fördermaßnahme „Neue Formate der
Kommunikation und Partizipation in der Bioökonomie“ (siehe auch Antwort zu
Frage 12).
Den Partizipationsprozess zur Weiterentwicklung der NFSB hat das BMBF mit
einer Auftaktveranstaltung im März 2016 begonnen und im Anschluss mit
weiteren Veranstaltungen fortgeführt (siehe auch Anlage der Antwort zu Frage 1). Zu
den weiteren Planungen wird auf die Antwort zu Frage 4 verwiesen.
Darüber hinaus beteiligt das BMEL zivilgesellschaftliche Akteure. Dies
geschieht u. a. mithilfe von Workshops, Begleitgremien zu wichtigen
Forschungsprojekten oder aber durch Abfragen der Einschätzung des Forschungsbedarfs bei
der Vorbereitung von Bekanntmachungen neuer Forschungsfelder.
7. Welche zivilgesellschaftlichen Organisationen wurden bei der Erarbeitung
der „Nationalen Politikstrategie Bioökonomie“ der Bundesregierung als
auch bei der Erstellung des aktuellen Fortschrittsberichts
(Bundestagsdrucksache 18/9589) angehört?
Im Rahmen der Erstellung der Nationalen Politikstrategie Bioökonomie lud das
damalige Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und
Verbraucherschutz (BMELV) am 25. Oktober 2012 zu dem Workshop „Strategie für eine
biobasierte Wirtschaft“ ein, in dessen Rahmen die ressortabgestimmten Inhalte,
Handlungsempfehlungen und Ergebnisse der Nationalen Politikstrategie
Bioökonomie der Öffentlichkeit vorgestellt und mit ihr diskutiert wurden. Der Einladung
des BMELV folgten ca. 80 Vertreter der öffentlichen Verwaltung (BMWi,
BMBF, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und
Entwicklung (BMZ), GIZ, BLE, …), von Verbänden (z. B. VDB, VLK, VCI, DFV, Bio
Deutschland e. V., …), Umweltorganisationen (z. B. WWF),
Wirtschaftsvertretern (z. B. BASF, KWS SAAT AG., …) und Forschungseinrichtungen oder
Universitäten (z. B. TI, Fraunhofer, JKI, IINAS, Universität Kiel, …). Die Ergebnisse
der Diskussionen sowie schriftliche Stellungnahmen sind in die finale Version
der Politikstrategie eingeflossen.
Beim aktuellen Fortschrittsbericht zur Nationalen Politikstrategie Bioökonomie
handelt es sich um eine Listung der durch die Bundesregierung durchgeführten
Aktivitäten, die zur Umsetzung der in der Strategie genannten Maßnahmen
beitragen. Zur Erstellung wurden die anderen Ressorts durch das BMEL beteiligt.
Die Beteiligung zivilgesellschaftlicher Organisationen war in diesem Fall nicht
notwendig.
8. Nach welchen Kriterien und mit Hilfe welches Auswahlprozesses erfolgte
die Wahl der Mitglieder des ersten Bioökonomierates im Jahr 2009 sowie
die Wahl der Mitglieder des aktuellen Bioökonomierates?
Die Mitglieder des ersten Bioökonomierates (Amtsperiode 2009 bis 2012)
wurden durch das Präsidium der Deutschen Akademie für Technikwissenschaft
(acatech) ausgewählt und vom Präsidenten der acatech bzw. von seinem Stellvertreter
berufen. Die Besetzung erfolgte nach fachlichen und forschungsstrukturellen
Kriterien mit dem Ziel, sämtliche Kompetenzfelder der Bioökonomie abzudecken.
Hierzu zählen u. a. agrarwissenschaftliche Disziplinen wie Boden- und
Landnutzung, Pflanzen- und Tierzüchtung sowie die Agrarökonomie, Bereiche der
Biotechnologie oder der Energiebereitstellung, aber auch der Natur- oder
Verbraucherschutz. Ferner wurde mit der Besetzung der Struktur der deutschen
Forschungslandschaft Rechnung getragen: Die Mitglieder des Bioökonomierats
kommen sowohl aus universitären und außerhochschulischen
Forschungseinrichtungen als auch aus der Ressort- und der privatwirtschaftlichen Forschung.
Im Zuge der Neuausrichtung des Rats nach Ablauf der ersten Amtsperiode wurde
u. a. zum Zwecke der Stärkung der Unabhängigkeit des Gremiums eine
veränderte Struktur gewählt. Es wurden aktuelle Entwicklungen im Kontext der
Bioökonomie berücksichtigt und korrespondierend sachverständige Personen aus
Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in das Gremium berufen. Die
Mitglieder wurden im Hinblick auf die Systemanforderungen der Bioökonomie
ausgewählt. Forschungs- und Wissenschaftsvertreter aus den Bereichen Chemie,
Pflanzen- und Saatzucht, Energie, Lebensmittelherstellung, Biotechnologie,
Umweltforschung, Agrarforschung, Entwicklungsforschung, Ökonomie und
Sozialwissenschaften wurden beteiligt. Das BMBF hat die Mitglieder des Rates in
Abstimmung mit den anderen Ressorts der Bundesregierung berufen.
Gesellschaftlich relevante Anwendergruppen werden durch den Bioökonomierat
gezielt bei Veranstaltungen, Panels und Workshops zur Vorbereitung von
Empfehlungen einbezogen.
9. Trifft es zu, dass das BMBF eine gesonderte Förderung von organisierter
Zivilgesellschaft zum Zwecke des „Capacity Building“ trotz entsprechender
Empfehlungen wissenschaftlicher Beratungsgremien wie dem
Sachverständigenrat für Umweltfragen und dem Büro für
Technologiefolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag weiterhin ablehnt (siehe „Grundsatzpapier
des BMBF zur Partizipation“, S. 2), und wenn ja, wie will die
Bundesregierung eine Mitwirkung gemeinnütziger Nichtregierungsorganisationen auf
Augenhöhe (im Sinne eines Level Playing Field) mit Repräsentanten aus
Wissenschaft und Wirtschaft ermöglichen, wenn
Nichtregierungsorganisationen die Ressourcen fehlen, um hauptamtliche Vertreter für die aufwändigen
Beteiligungs- und Konzipierungsprozesse zu Forschungsagenden entsenden
zu können?
Wenn ja, warum?
Wenn nein, warum nicht?
Eine gesonderte Förderung des „Capacity Building“ einzelner
zivilgesellschaftlicher Organisationen ist nicht umsetzbar. Sie birgt die Gefahr einer
Diskriminierung nicht-geförderter Gruppen und ist damit nicht zu legitimieren. Vertretern der
organisierten Zivilgesellschaft steht für die Durchführung von
Forschungsprojekten die BMBF-Projektförderung zur Verfügung.
10. Wo sieht das BMBF Möglichkeiten für einen partizipativen Ansatz bei
Grundlagenforschung (bitte begründen)?
Das „Grundsatzpapier des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur
Partizipation“ sieht hinsichtlich der Grundlagenforschung folgende
Differenzierung vor: Eine breite Partizipation kann dort sinnvoll sein, wo neue
Risikohorizonte oder Konflikte erkennbar werden. Dies gilt z. B. für ethische Fragen, die in
der Grundlagenforschung aufgeworfen werden, oder für Anwendungshorizonte,
die sich aus der Grundlagenforschung ergeben. Die Suche nach
wissenschaftlichen Erkenntnissen sollte hingegen Experten vorbehalten werden. Darüber
hinaus schließt sich das BMBF der Bewertung des Fachforums „Partizipation und
Transparenz“ des Hightech-Forums an, das sich in seinem Ergebnispapier zum
„Partizipativen Agenda-Setting“ mit den Potenzialen gesellschaftlicher
Partizipation für die Forschung befasst. Dort heißt es, dass auch die Grenzen von
Partizipation zu beachten seien: Insbesondere Neugier-getriebene,
grundlagenorientierte Forschung benötige wissenschaftliche Freiräume. Die Entscheidungswege
der parlamentarischen Demokratie seien einzuhalten.
11. Welche Schlussfolgerungen und Konsequenzen zieht die Bundesregierung
aus den Empfehlungen des Bioökonomierates zur Weiterentwicklung der
„Nationalen Forschungsstrategie Bioökonomie 2030“, und welche
Maßnahmen beabsichtigt sie zu ergreifen, um Unternehmern und Verbrauchern die
langfristigen Vorteile bioökonomischen Handels aufzuzeigen?
Die Bundesregierung wird die Empfehlungen des Bioökonomierats bei der
Weiterentwicklung der NFSB berücksichtigen. Da auch Wissenschaftsorganisationen
wie die Fraunhofer Gesellschaft oder die Nationale Technikakademie acatech
sowie die „Forschungswende“ eigene Stellungnahmen zur Weiterentwicklung der
Bioökonomie angekündigt haben, können zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren
Angaben zu konkreten Schlussfolgerungen gemacht werden.
Maßnahmen, um Unternehmerinnen und Unternehmern und Verbraucherinnen
und Verbrauchern die langfristigen Vorteile bioökonomischen Handelns
aufzuzeigen, umfassen derzeit und künftig vor allem die Aktivitäten der
Fachkommunikation. Zudem ist das BMBF auf einschlägigen Messen und
Fachveranstaltungen (z. B. mit dem Schaufenster Bioökonomie auf der Hannover Messe)
vertreten, um die Vorteile einer Bioökonomie zu veranschaulichen.
12. Mit welchen konkreten partizipativen Ansätzen beabsichtigt die
Bundesregierung, das Konzept der Bioökonomie bei den Bürgerinnen und Bürgern
bekannter zu machen und einen Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft
und Öffentlichkeit nachhaltig sicherzustellen?
Auf die Antwort zu Frage 6 wird verwiesen. Das Ziel, den Dialog zwischen
Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit sicherzustellen, verfolgen Projekte, die
im Rahmen des Konzepts „Bioökonomie als gesellschaftlicher Wandel“ gefördert
werden. Dazu gehört auch ein breit angelegtes Monitoring der Bioökonomie,
wodurch eine Wissensbasis für politisches Handeln und eine öffentliche
Auseinandersetzung darüber geschaffen werden soll und zugleich Potenziale sichtbar
gemacht sowie Fehlentwicklungen aufgezeigt werden. Die Ergebnisse des
Monitorings werden in regelmäßigen Berichten der Allgemeinheit präsentiert. Teil des
Projektes ist auch eine Folge von Stakeholder-Workshops, um die öffentliche
Wahrnehmung für Themen der Bioökonomie zu erhöhen. Ferner hat das BMBF
im September 2016 die Förderrichtlinie „Neue Formate der Kommunikation und
Partizipation in der Bioökonomie“ veröffentlicht. Der Fokus liegt auf der
Entwicklung, Umsetzung und Erforschung innovativer Kommunikations- und
Partizipationskonzepte. Auch hier ist das Ziel, die öffentliche Wahrnehmung des
Themas Bioökonomie zu erhöhen, das Wissen in bioökonomierelevanten Bereichen
zu vertiefen und gesellschaftliche Anforderungen, Interessen und Bedarfe an eine
zukünftige Bioökonomie zu artikulieren und kritisch zu diskutieren.
Die Verbesserung des gesamtgesellschaftlichen Dialogs zu den Potenzialen einer
nachhaltigen Bioökonomie ist explizites Ziel des Förderprogramms
Nachwachsende Rohstoffe (FPNR) des BMEL, das mit einem eigenen Förderschwerpunkt
„Informationen und gesellschaftlicher Dialog zu Bioökonomie und
Nachhaltigkeit“ untersetzt ist. Durch Vorhaben, die im Rahmen dieses Förderschwerpunktes
gefördert werden, sollen die Potenziale, aber auch die Stärken und Schwächen
biobasierter Produkte und Energieträger gemeinsam mit Wirtschaft, Wissenschaft
und Zivilgesellschaft diskutiert und auch kritisch beleuchtet werden. Im
Vordergrund stehen Maßnahmen zur Information und zur Akzeptanzbildung sowie
vorbereitende wissenschaftliche Untersuchungen und Strategieentwicklungen für die
Umsetzung und den Ausbau einer nachhaltigen Bioökonomie.
Um den gesellschaftlichen Dialog zum Thema Bioökonomie zielgerichtet zu
gestalten und eine kritische Begleitung durch die Bevölkerung zu ermöglichen,
bedarf es aus Sicht des BMEL zielgruppenspezifischer, moderner
Kommunikationsformate, wie bspw. Bürgerkonferenzen, die über eine klassische
Öffentlichkeitsarbeit im Sinne der Aufklärung und Information hinausgehen. Im dritten
Quartal 2016 hat das BMEL die IFOK GmbH (Institut für
Organisationskommunikation) und die DIALOGIK (gemeinnützige Gesellschaft für Kommunikations-
und Kooperationsforschung mbH) mit der Erstellung eines entsprechenden
Kommunikationskonzeptes beauftragt. Erste Ergebnisse aus diesem Projekt liegen
bereits vor und wurden im Rahmen eines am 29. März 2017 durchgeführten
Expertenworkshops diskutiert. Mit der finalen Erstellung des Konzepts wird im dritten
Quartal 2017 gerechnet. Im Anschluss daran ist eine weitere Ausschreibung zur
Umsetzung und Durchführung des Konzepts „Gesellschaftlicher Dialog zum
Thema Bioökonomie des BMEL“ geplant.
Ergebnisse aus Bürgerdialogen, Bürgerwerkstätten oder ähnlichen
Beteiligungsformaten sollen dann auch in politische Prozesse einbezogen werden. Hierzu
gehören u. a. auch die Identifizierung von großen gesellschaftlichen
Herausforderungen und die Definition von Zielhierarchien in Forschungsagenden.
13. Wie sind die Maßnahmen zur partizipativen Beteiligung von Verbänden und
Zivilgesellschaft sowie der Dialog mit der Öffentlichkeit im Bereich der
Bioökonomie finanziell unterfüttert, und aus welchem Etat welches
Bundesministeriums wird dies finanziert (bitte tabellarisch aufschlüsseln)?
Folgende Mittel des BMBF werden explizit für Maßnahmen zur Beteiligung von
Verbänden und Zivilgesellschaft sowie den Dialog mit der Öffentlichkeit
verwendet (siehe Tabelle):
Maßnahme Instrument Mittel (insgesamt) Etat
Neue Formate der
Kommunikation und
Partizipation in der
Bioökonomie
Projektförderung 5 Mio. Euro
(geplant)
Titel 68330
des
Bundeshaushalts
Informationsplattform
Biooekonomie.de
Dienstleitungsauftrag 2 Mio. Euro 68330
Monitoring der
Bioökonomie
Projektförderung 3 Mio. Euro 68330
Darüber hinaus gibt es verschiedene Forschungsvorhaben im Rahmen des
Konzepts „Bioökonomie als gesellschaftlicher Wandel“, die Verbände und
Zivilgesellschaft einbinden. In diesem Zusammenhang ist auch auf die Arbeit des
Bioökonomierats hinzuweisen, dessen Geschäftsstelle durch das BMBF
finanziert wird.
Das BMEL hat im Rahmen des FPNR den Förderschwerpunkt „Informationen
und gesellschaftlicher Dialog zu Bioökonomie und Nachhaltigkeit“
veröffentlicht. Die Fördermittel für die Umsetzung des Förderschwerpunkts stammen aus
den Haushaltsmitteln des BMEL. Im Kapitel Nachhaltigkeit, Forschung und
Innovation (Kap. 1005) sind 61 Mio. Euro für das FPNR im Jahr 2017 veranschlagt.
Diese Mittel stehen grundsätzlich für alle Förderschwerpunkte des FPNR zur
Verfügung. Für den Förderschwerpunkt „Informationen und gesellschaftlicher
Dialog zu Bioökonomie und Nachhaltigkeit“ ist dabei kein konkretes
Mittelvolumen festgelegt. Eine tabellarische Auflistung erübrigt sich daher.
14. Welche konkreten ordnungspolitischen Maßnahmen beabsichtigt die
Bundesregierung umzusetzen, um die Marktkräfte für bioökonomische
Innovationen und tiefgreifende Anpassungen in der Ressourcennutzung anzuregen?
Derzeit sind keine ordnungspolitischen Maßnahmen geplant.
15. Mit welchen Maßnahmen beabsichtigt die Bundesregierung, die
Bioökonomie weiter im deutschen Innovationssystem zu etablieren und die
Bioökonomie-Zentren in Bund und Ländern besser zu vernetzen?
Mit dem übergeordneten Ziel, die Bioökonomie weiter im deutschen
Innovationssystem zu etablieren, unterstützt die Bundesregierung Forschung,
Entwicklung und Innovation im Bereich der Bioökonomie (siehe auch Fortschrittsbericht
zur Nationalen Politikstrategie Bioökonomie).
Die Umsetzung des Ziels wird die Bundesregierung im Rahmen der
weiterentwickelten Forschungsstrategie Bioökonomie konsequent weiterverfolgen.
Erfolgreiche Fördermaßnahmen und -formate sollen fortgeführt und weiterentwickelt
werden. Darüber hinaus werden aktuell neue Maßnahmen diskutiert und
konzipiert, die z. B. die bessere Vernetzung der Bioökonomie-Zentren in Bund und
Ländern zum Ziel haben. Dies ist ein laufender Prozess.
Das BMEL fördert die Bioökonomie-Forschung unter dem Dach der NFSB im
Rahmen der umfangreichen Forschungsaktivitäten seiner
Ressortforschungseinrichtungen sowie über verschiedene fachspezifische Förderprogramme wie
beispielsweise das Innovationsprogramm, das Bundesprogramm ökologischer
Landbau und andere nachhaltige Formen der Landwirtschaft (BÖLN) und das FPNR.
Neben zentralen Fragen der Nahrungsmittelproduktion und der Ernährung ist
auch die industrielle Nutzung biogener Ressourcen für den „Non-food-Bereich“
ein wichtiges Handlungsfeld der Nationalen Politikstrategie Bioökonomie. Die
Verwendung nachwachsender Rohstoffe birgt ein hohes Innovationspotenzial im
Hinblick auf die Entwicklung neuer Technologien und Produkte. Eine
nachhaltige Bioökonomie kann durch eine effiziente und intelligente Nutzung von
Biomasse als Rohstoff sowie durch Koppel- und Kaskadennutzung bis hin zu
Recyclingprozessen und abschließender energetischer Verwertung eine erhebliche
Steigerung der Wertschöpfung bei gleichzeitiger nachhaltiger Gestaltung der
Stoffströme ermöglichen.
Aktuelle Förderaktivitäten im Rahmen des FPNR zur Vernetzung der Forschung
umfassen neben der Förderung auf nationaler Ebene (Verbundforschung
zwischen verschiedenen Wissenschaftseinrichtungen, Verbundforschung zwischen
Wissenschaft und Industrie, interdisziplinäre Verbundforschung und bundesweite
Kooperationsprojekte) auch die Förderung transnationaler Kooperationsprojekte
z. B. in ERA-NETs im Rahmen des aktuellen europäischen
Forschungsrahmenprogramms Horizont 2020.
Zudem wird über die Förderung von Nachwuchsforschergruppen qualifizierten
jungen Wissenschaftlern die Möglichkeit gegeben, in einer Arbeitsgruppe eigene
Ideen zu verwirklichen. Die Förderung soll dazu beitragen, bioökonomische
Themenbereiche an wissenschaftlichen Einrichtungen aufzubauen und im deutschen
Innovationssystem zu verankern.
16. Trifft es zu, dass die Bundesregierung die Einrichtung einer nationalen
Bioökonomie-Plattform anstrebt, um die Bundes- und Länderaktivitäten
besser koordinieren zu können?
Da es sich bei der Bioökonomie um ein Querschnittsthema handelt, ist die
Koordination der Aktivitäten verschiedener Akteure von hoher Bedeutung. Mit dem
Ziel der Bewältigung dieser Aufgabe wurden bereits Koordinierungsgruppen auf
verschiedenen Ebenen eingerichtet. Die „Interministerielle Arbeitsgruppe
Bioökonomie“ sichert die Koordination der Aktivitäten der verschiedenen
Ressorts auf Bundesebene. Im Rahmen der „Bund-Länder Arbeitsgruppe
Nachwachsende Rohstoffe und Bioökonomie“ sowie der „Länderoffenen Arbeitsgruppe
Ressourceneffizienz“ wird der Austausch zur Bioökonomie zwischen Bundes-
und Ländervertretern gesichert.
Im Rahmen seiner Empfehlung zur Weiterentwicklung der NFSB hat der
Bioökonomierat die Einrichtung einer zusätzlichen nationalen Bioökonomie-Plattform
vorgeschlagen, um Bund- und Länderaktivitäten besser zu koordinieren. Dieser
Vorschlag wird – wie alle weiteren vorgeschlagenen Maßnahmen – derzeit
innerhalb der Bundesregierung diskutiert.
17. Welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung aus dem Vorschlag
des Bioökonomierates, bei der Ausbildung und Nachwuchsförderung und
hier insbesondere bei der Lehre und Forschung im Bereich der Bioökonomie
enger mit den Bundesländern zusammenzuarbeiten?
Die Bundesregierung ist sich bewusst, dass Ausbildung und
Nachwuchsförderung eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Transformation zu einer
nachhaltigen, biobasierten Wirtschaftsweise sind, und hat dieses
Querschnittsthema sowohl in der NFSB als auch in der Nationalen Politikstrategie
Bioökonomie adressiert. Der Vorschlag des Bioökonomierats wird – wie alle weiteren
vorgeschlagenen Maßnahmen – derzeit innerhalb der Bundesregierung diskutiert.
18. Mit welchem Förderetat der Bundesregierung ist die „Nationale
Forschungsstrategie Bioökonomie 2030“ ab dem Jahr 2017 untersetzt?
Die NFSB läuft Ende dieses Jahres aus. Über den Förderetat der
Nachfolgestrategie ist noch nicht abschließend entschieden worden. Die Bundesregierung plant,
die Forschungsförderung der Bioökonomie im bisherigen Umfang fortzuführen.
Für das Jahr 2017 sind im Einzelplan 30 (BMBF) in Kapitel/Titel 3004/683 30
„Bioökonomie“ 137,369 Mio. Euro veranschlagt. Im Einzelplan 10 (BMEL)
werden der Forschungsstrategie Bioökonomie vor allem folgende Programme
zugeordnet (2017):
Forschungsprogramm nachwachsende Rohstoffe: 61 Mio. Euro;
Innovationsprogramm: 53,4 Mio. Euro;
Bundesprogramm ökologischer Landbau und andere nachhaltige Formen der
Landwirtschaft: 20 Mio. Euro.
Anlage: Tabellarische Auflistung zu Frage 1
BMBF
Datum Titel der Veranstaltung einbezogene zivilgesellschaftliche Organisationen
02.-03.07.
2012
Workshop zur Fördermaßnahme
„Maßgeschneiderte biogene
Inhaltsstoffe für eine biobasierte Wirtschaft“
Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin
e. V.(VBIO), Wirtschaftsförderung und
Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH (WT.SH GmbH),
Industrielle Biotechnologie Bayern Netzwerk GmbH
(IBB Netzwerk GmbH), Gen-ethisches Netzwerk e. V.
(GeN), BIO Deutschland e. V.
05.06.2014 Halbzeitkonferenz NFSB 2030 Die Lebensmittelwirtschaft e. V, Leibniz-Zentrum für
Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V., Öko-Institut
e. V., NABU – Naturschutzbund Deutschland e. V.,
BIO Deutschland e. V., Evangelisches Bauernwerk in
Württemberg e. V., Evangelische Akademie der
Nordkirche e. V., Forschungskreis der Ernährungsindustrie
e. V. (FEI), Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik
(DIL) e. V., Greenpeace e. V., Institut für ökologische
Wirtschaftsforschung (IÖW), Wissenschaftl. Beirat d.
Bundesregierung Globale Umweltveränderungen
(WBGU), Deutscher Bauernverband e. V., Berlin 21
e. V. – Netzwerk für Nachhaltige Entwicklung, DE-
CHEMA – Gesellschaft für Chemische Technik und
Biotechnologie e. V., Deutscher Naturschutzring e. V.
14.-16.09.
2015
Kreativworkshop zum
Strategieprozess „Agrarsysteme der Zukunft“
Verband der Landwirtschaftskammern e. V., Arche-
Wilhelminenhof, Gemeinschaft zur Förderung von
Pflanzeninnovation e. V. (GFPi), Verband Deutscher
Mühlen e. V., Verbund Ökohöfe e. V., aid infodienst
e. V., Evangelische Akademie Abt Jerusalem, ALL-
MENDE-KONTOR, Deutscher Bauernverband e. V.
(DBV), Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft
e. V. (BÖLW), Förderverein Bioökonomieforschung
e. V., Solidarische Landwirtschaft Bonn,
Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e. V.
(BVE), Greenpeace e. V., KinderLeicht e. V., Stiftung
Ökologie & Landbau
17.03.2016 Auftaktveranstaltung zur
„Weiterentwicklung der Nationalen
Forschungsstrategie“
Verband der chemischen Industrie e. V., BIO
Deutschland e. V., Verband der Deutschen
Binnenfischerei und Aquakultur e. V., Deutsche
Industrievereinigung Biotechnologie im Verband der Chemischen
Industrie e. V., Deutsches Institut für
Lebensmitteltechnik e. V., Gemeinschaft zur Förderung von
Pflanzeninnovation e. V., Forschungsinstitut bioaktive
Polymersysteme e. V., Stifterverband für die Deutsche
Wissenschaft e. V., Deutscher Bauernverband,
Förderverein Bioökonomieforschung e. V., Welthungerhilfe,
Verband der Ölsaaten (OVID), Verband Deutscher
Maschinen- und Anlagenbau e. V., Leibniz-Institut für
Agrartechnik Potsdam-Bornim e. V., Museum für
Naturkunde Berlin, Leibniz-Zentrum für
Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V.
Datum Titel der Veranstaltung einbezogene zivilgesellschaftliche Organisationen
08.04.2016 Informationstag zur
Förderbekanntmachung
„Aufbau eines systemischen
Monitorings der Bioökonomie“
Öko-Institut e. V., Institut für ökologische
Wirtschaftsforschung (IÖW) gGmbH, Center for
Environmental Systems Research (CESR), DECHEMA –
Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie
e. V., Ecologic Institut, Forschungsinstitut Bioaktive
Polymersysteme e. V., Leibniz Zentrum für
Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V.
13.07.2016 Workshop zu „Digitalisierung und
konvergierende Technologien in der
Bioökonomie“ im Rahmen der
Weiterentwicklung der Bioökonomie-
Forschungsstrategie
Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung
(ZALF) e. V.
27.09.2017 Workshop zu „Biobasierten
Wertschöpfungsnetzen“ im Rahmen der
Weiterentwicklung der
Bioökonomie-Forschungsstrategie
Cluster Industrielle Biotechnologie e. V. (CLIB e. V.),
Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen
e. V.(UFOP), Deutscher Forstwirtschaftsrat e. V,
Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-
Württemberg (FI Biopos e. V.), Deutscher
Holzwirtschaftsrat e. V., PPM Pilot Pflanzenöltechnologie
Magdeburg e. V., Deutscher Bauernverband,
Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände, 3N
Kompetenzzentrum Niedersachsen Netzwerk
Nachwachsende Rohstoffe und Bioökonomie e. V., DE-
CHEMA – Gesellschaft für Chemische Technik und
Biotechnologie e. V., NATURHAUS Naturfarben
GmbH, Deutsche Säge- und Holzindustrie
Bundesverband e. V. (DeSH), Verband der ölsaatverarbeitenden
Industrie in Deutschland e. V., Arbeitsgemeinschaft
Deutscher Waldbesitzerverbände, Leibniz-Zentrum
für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V.
02.03.2017 Fachgespräch „Bioökonomie – ein
Transformationsprozess. Wo steht die
Industrie?“ zur Weiterentwicklung
der Bioökonomie-
Forschungsstrategie
BIO Deutschland e. V., Bundesverband der Deutschen
Industrie e. V., Verband der Chemischen Industrie
e. V., DECHEMA – Gesellschaft für Chemische
Technik und Biotechnologie e. V.
BMEL
Öffentliche Veranstaltungen zum Thema „Bioökonomie“ seit 2010 im Rahmen
des Forschungsprogramms Nachwachsende Rohstoffe
(BMEL mit Projektträger Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe FNR)
Datum Titel der Veranstaltung einbezogene zivil- gesellschaftliche Organisationen
26.02.2010 Nachhaltigkeitsstandards und Zertifizierungssysteme (Parlamentarisches Frühstück) WWF
12.03.2010 Workshop Bioenergy Promotion – 4Biomass Nach-haltigkeitszertifizierung DUH, WWF
13./14.04.2010 Waldstrategie 2020 „Mehr Holz im Einklang mit der Gesellschaft“ BUND, DUH, NABU
14.04.2010 Stakeholdertreffen der Europäischen Technologie-plattform Biokraftstoffe WWF
23./24.06.2010 2. Symposium „Neue Biokraftstoffe“ Greenpeace
17.02.2011 EEG-Konferenz Bioenergie Greenpeace, WWF
07.07.2011 2. Projekttag „Zukünftige Herausforderungen für die Bioenergieforschung“ DUH
06./07.09.2012 Kongress „Stoffliche Nutzung von Laubholz“ NABU
05.12.2012 Nachhaltige Biomasse – Erfahrungen mit der Zertifi-zierung in Deutschland und zukünftige Perspektiven NABU, WWF
19./20.02.2013 Kongress Agrarholz 2013 NABU
19.03.2013
Kongress „Möglichkeiten zur Optimierung der
nachhaltigen Biomassenutzung unter Berücksichtigung
der Ernährungssicherung“
WWF
16.04.2013 Festveranstaltung 300 Jahre Nachhaltigkeit BUND, Greenpeace, NABU
11.06.2013 BMEL-Projekttag Bioenergie WWF
09.10.2013 Nachwachsende Rohstoffe für die stoffliche Nutzung: ökologisch, sozial und wirtschaftlich! WWF
22./23.10.2013 4. Symposium Energiepflanzen NABU
14.11.2013
Kongress Nachwachsende Rohstoffe in Kommunen –
Rohstoffwende durch den öffentlichen Einkauf
gestalten
NABU
24.01.2014
Fachgespräch „Handlungs- und Forschungsbedarf zur
Steigerung der Biodiversität in der Landwirtschaft
und beim Anbau nachwachsender Rohstoffe“
NABU
20./21.03.2014 Kongress Bioenergiedörfer BUND
03.04.2014 Sustainable biomass for industry Deutsche Welthungerhilfe, WWF
21./22.10.2014 Fachkongress „Biokunststoffe – Bausteine für eine Bioökonomie“ WWF
03./04.11.2014 Bioökonomie – Nachhaltige Alternative zur fossilen Wirtschaft?
BUND, Deutsche Welthungerhilfe,
Greenpeace, NABU, WWF
15.01.2015 GFFA-Fachpodium „Nachhaltige Bereitstellung von Biomasse“
Brot für die Welt, Deutsche
Welthungerhilfe, WWF
Datum Titel der Veranstaltung einbezogene zivil- gesellschaftliche Organisationen
01./02.07.2015 1. Dialogforum Waldstrategie 2020 – Waldnatur-schutz und Biodiversität BUND, Greenpeace, NABU
27.-29.10.2015 IEA Bioenergy Conference 2015 WWF
23./24.11.2015 G7-Alliance on Resource Efficiency Deutsche Welthungerhilfe
30.11./01.12.
2015
2. Dialogforum Waldstrategie 2020 – Holz: Rohstoff
der Zukunft NABU
18./19.10.2016 1. Deutscher Waldtag BUND, NABU, WWF
02./03.11.2016 Tagung „Nachwachsende Rohstoffe in der Beschaf-fung“ WWF
Öffentliche Veranstaltungen zum Thema „Bioökonomie“ seit 2010 im Rahmen
verschiedener Programme
(BMEL mit Projektträger Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung BLE)
Datum Titel der Veranstaltung einbezogenen zivil- gesellschaftlichen Organisationen
21.04.2010 Informationstage Biologische Vielfalt (Modell- und
Demonstrationsvorhaben)
Teilnehmer auch aus Verbänden,
NGOs und der interessierten
Öffentlichkeit
19.08.2010 Tag der Artenvielfalt im Bot. Garten, Bonn offene Publikumsveranstaltung
21.08.2010 Tag der offenen Tür im BMEL (Präsentation
Aktivitäten des BMEL und der BLE zur Biologischen
Vielfalt) offene Publikumsveranstaltung
13.10.2010 Landwirtschaft und Klimawandel (Tagung) öffentliche Veranstaltung
13.07.2011 Wertschöpfung im Wald
(Tagung) öffentliche Veranstaltung
12.11.2013 Agrobiodiversität im Grünland – nutzen und schützen Symposium mit öffentlicher
Einladung, 120 Teilnehmer auch aus
Verbänden, NGOs und der interessierten
Öffentlichkeit
10.12.2013 Forum Nationaler Aktionsplan Pflanzenschutz Treffen der Akteure im Bereich
Pflanzenschutz in D
14.10.2014 Wertschöpfungskette Fleischhandwerk
(Transferbesuch) öffentliche Veranstaltung
28.10.2014
Fachtagung „Leguminosen – Bausteine einer
nachhaltigeren Landwirtschaft“ in Bonn, Stadthalle Bad
Godesberg Nationale Fachtagung mit internationaler
Beteiligung
Verbände Agrar Öko/konventionell
wie z. B. BÖLW,
Bauernverband,UFOP, VRT,DVT, Imker;
Umweltverbände wie z. B. WWF
03.12.2014 Forum Nationaler Aktionsplan Pflanzenschutz Treffen der Akteure im Bereich
Pflanzenschutz in D
27.06.2015 Ressourcenschutz durch extensive Beweidung
(Tagung) öffentliche Veranstaltung
26.11.2015 Mikroorganismen und Wirbellose – entscheidende
Dienstleister für Landwirtschaft und Ernährung
Symposium mit öffentlicher
Einladung, 100 Teilnehmer auch aus
Verbänden, NGOs und der interessierten
Öffentlichkeit
12.01.2016 Forum Nationaler Aktionsplan Pflanzenschutz Treffen der Akteure im Bereich
Pflanzenschutz in D
14.03.2016 Waldklimafonds-Kongress Waldbesitzerverbände, ,DFWR,
DFV, NABU. BUND
21.04.2016 Fachsymposiums Modell- und
Demonstrationsvorhaben Tierschutz
Projektnehmer, Landwirte,
Verbände, Landwirtschaftskammern
und andere wichtige Stakeholder des
Bereichs Landwirtschaft/Tierschutz
24.05.2016 EU-Workshop „Demonstrationsbetriebe Integrierter
Pflanzenschutz“
Treffen von Vertretern aus anderen
EU-Ländern (1. Tag) und zusätzlich
von Akteuren im Bereich
Pflanzenschutz in NRW
Datum Titel der Veranstaltung einbezogenen zivil- gesellschaftlichen Organisationen
14.06.2016 Halbzeitworkshop NAP PS in Potsdam Treffen der Akteure im Bereich
Pflanzenschutz in D
14.06.2016 Biodiversität, Acker/Grünland, zwei Transferbesuche öffentliche Veranstaltung
12.10.2016 Anpassungen der Landwirtschaft an den Klimawandel
(Tagung) öffentliche Veranstaltung
03.11.2016
Kongress „Hülsenfrüchte – Wegweiser für eine
nachhaltigere Landwirtschaft“ in Berlin
Verbände Agrar Öko/konventionell
wie z. B. BÖLW, Bauernverband,
UFOP, VRT, DVT, Imker,
Umweltverbände wie z. B. WWF
01.12.2016 Forum Nationaler Aktionsplan Pflanzenschutz Treffen der Akteure im Bereich
Pflanzenschutz in D
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ISSN 0722-8333]