Führerscheinerwerb junger Menschen in Baden-Württemberg
der Abgeordneten Matthias Gastel, Stephan Kühn (Dresden), Harald Ebner, Tabea Rößner, Markus Tressel, Dr. Valerie Wilms und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Vorbemerkung
Das Mobilitätsverhalten in Deutschland wandelt sich. Vor allem Jugendliche haben ein zunehmend individuelles Mobilitätsbedürfnis und kombinieren vermehrt verschiedene Verkehrsmittel. Die Mobilität von Jugendlichen ist deshalb insbesondere in Städten weniger vom Auto abhängig als das früher der Fall war. Ein eigenes Auto und der Erwerb eines Führerscheins für Kraftfahrzeuge (Kfz) werden für junge Menschen in urbanen Gebieten weniger wichtig (vgl. Shell-PKW-Szenarien: www.prognos.com/uploads/tx_atwpubdb/140900_Prognos_ Shell_Studie_Pkw-Szenarien2040.pdf).
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen2
Wie viele Führerscheinerteilungen im Kfz-Bereich (Führerscheinklassen B und BE) gab es in den letzten 20 Jahren (spätestens seit 2004) bis einschließlich 2016 bei jungen Menschen (17- bis einschließlich 21-Jährige) in den 35 Stadt- und Landkreisen von Baden-Württemberg, und wie hoch waren zeitgleich die Bevölkerungszahlen der jeweiligen Jahrgänge in den erfragten Stadt- und Landkreisen Baden-Württembergs (bitte die Zahlen für jeden Stadt- und Landkreis in Baden-Württemberg sowie landesweit auflisten und nach den einzelnen Jahrgängen aufschlüsseln, bitte als Excel-Datei zur Verfügung stellen)?
Wie viele Führerscheinerteilungen im Kfz-Bereich (Führerscheinklassen B und BE) gab es in den letzten 20 Jahren (spätestens seit 2004) bis einschließlich 2016 bei jungen Menschen (17- bis einschließlich 21-Jährige) in den 16 Bundesländern, und wie hoch waren zeitgleich die Bevölkerungszahlen der jeweiligen Jahrgänge in den erfragten Bundesländern (bitte die Zahlen für die Bundesländer und bundesweit auflisten und nach den einzelnen Jahrgängen aufschlüsseln, bitte als Excel-Datei zur Verfügung stellen)?