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Kleine AnfrageWahlperiode 13Beantwortet

Ausbau der Bahnstrecke Hamburg - Büchen - Berlin (G-SIG: 13010704)

Schallschutzmaßnahmen, Trassenvarianten

Fraktion

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Ressort

Bundesministerium für Verkehr

Datum

25.07.1995

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 13/194904. 07. 95

Ausbau der Bahnstrecke Hamburg—Büchen—Berlin

des Abgeordneten Rainder Steenblock und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

Ausbau der Bahnstrecke Hamburg—Büchen—Berlin

Ausreichender Schallschutz ist eine Voraussetzung für gesunde Lebensverhältnisse der Bevölkerung. Im Rahmen des Ausbaus der Bahnstrecke Hamburg—Büchen—Berlin werden viele Bürgerinnen und Bürger im dichtbesiedelten Hamburger Umland von zusätzlichen Lärmemissionen betroffen. Es müssen daher alle Anstrengungen für einen aktiven Schallschutz unternommen werden.

Wir bitten um getrennte Beantwortung aller Fragen für den Abschnitt V a und den Abschnitt V b des Planfeststellungsverfahrens.

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen11

1

Wie werden die Möglichkeiten, den Schallschutz durch eine Mittelschallschutzwand zu verbessern, auf den Streckenabschnitten beurteilt?

2

Welche konstruktiven Alternativen einer abgeschrägten Schallschutzwand sind vorhanden?

3

Falls diese Möglichkeit (Nummer 1 oder 2 bzw. Kombination) besteht, wie würde sich diese Mittelschallschutzwand/abgeschrägte Schallschutzwand auf die Schallpegel bei den anliegenden Grundstücken auswirken?

4

Wie sieht eine Vergleichsberechnung unter Berücksichtigung von mehr Güterzügen auf dieser Strecke aus?

5

Welche Ergebnisse hat eine 49 dB (A) Isohypse unter Berücksichtigung der unter Nummer 3 genannten Bedingungen für die beiden Abschnitte?

6

Welche Aussagen über Erschütterungen (Geologie/Topographie) gibt es für beide Streckenabschnitte?

7

a) Besteht die Möglichkeit einer Gradientenänderung („Hettwer-Gutachten")?

b) Welche Kosten würden dabei entstehen?

8

Welche Feststellungen über die schalltechnische Betroffenheit der Anliegerinnen und Anlieger in den beiden Abschnitten im Vergleich jetzt/zukünftig liegen vor?

9

Welche Konsequenzen sind aus den Hypothesen des „Hettwer-Gutachtens" für die beiden Abschnitte zu ziehen?

10

a) Mit welchen Belastungen der Anliegerinnen und Anlieger (Erschütterungen, Lärm, Staub) ist während der Bauphase zu rechnen?

b) Welche Maßnahmen sind getroffen, um diese Belastungen für die Betroffenen zu minimieren?

11

Welche Ergebnisse haben die Untersuchungen von Trassenvarianten (Südumgehung) erbracht?

Bonn, den 30. Juni 1995

Rainder Steenblock Joseph Fischer (Frankfurt), Kerstin Müller (Köln) und Fraktion

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