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Kleine AnfrageWahlperiode 13Beantwortet

Geplante Auflösung des Bundesamtes zur Anerkennung ausländischer Flüchtlinge (G-SIG: 13011224)

Anzahl der unterzubringenden Dienstposten des aufzulösenden Bundesamtes, z.B. beim Bundesgrenzschutz, Versetzung von Polizeivollzugsbeamten im Verwaltungsbereich zum Vollzug, Integration der personellen Umschichtung in die angestrebte BGS-Gesamtreform, sozialverträgliche Ausgestaltung der Umsetzungsmaßnahmen, Einsatzfähigkeit des umzusetzenden Personals an der Landesgrenze zu Polen und Tschechien

Fraktion

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Ressort

Bundesministerium des Innern

Datum

13.02.1996

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 13/354818. 01.96

Geplante Auflösung des Bundesamtes zur Anerkennung ausländischer Flüchtlinge

des Abgeordneten Matthias Berninger und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen8

1

Wie viele Dienstposten des aufzulösenden Bundesamtes zur Anerkennung ausländischer Flüchtlinge plant das Bundesministerium des Innern anderweitig unterzubringen?

2

In welchem Umfang ist eine Unterbringung beim Bundesgrenzschutz (BSG) geplant, und wie werden die Stellen dort dauerhaft angesiedelt?

3

In welchem Rahmen ist eine Versetzung von Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten im Verwaltungsbereich zum Vollzug geplant? Wohin im einzelnen?

4

Inwieweit ist diese personelle Umschichtung integriert in die angestrebte Gesamtreform des BGS (BGS-Reform II)?

5

In welchem Zeitraum soll die Umbesetzung erfolgen?

6

Welche besonderen Überlegungen hinsichtlich einer sozialverträglichen Ausgestaltung der personellen Umsetzungsmaßnahmen hat das Bundesministerium des Innern eingeplant?

7

Inwieweit sollen die Planungen auch gegen den erklärten Willen der Betroffenen umgesetzt werden?

8

Inwieweit erfüllt das nach bisherigem Planungsstand umzusetzende Personal die Anforderungen an die neu zu besetzenden Funktionen an der Landesgrenze zu Polen und Tschechien?

Bonn, den 18. Januar 1996

Matthias Berninger Joseph Fischer (Frankfurt), Kerstin Müller (Köln) und Fraktion

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