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Kleine AnfrageWahlperiode 13Beantwortet

Koordinierung von Rüstungskooperationen und Rüstungslieferungen an die Türkei durch das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung (G-SIG: 13010785)

Ersetzung der Verteidigungshilfe für die Türkei durch die gezielte Förderung der Rüstungskooperation, Projekte

Fraktion

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Ressort

Bundesministerium der Verteidigung

Datum

12.09.1995

Antwortdauer

28 Tage

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 13/214915. 08. 95

Koordinierung von Rüstungskooperationen und Rüstungslieferungen an die Türkei durch das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung

der Abgeordneten Angelika Beer und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

Die Verteidigungs-, Material- und Rüstungssonderhilfe der Bundesrepublik Deutschland an die Türkei wird offensichtlich durch die Förderung von Kooperationen im Bereich von Rüstungs- und rüstungsrelevanten Gütern ersetzt.

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen8

1

Trifft es zu, daß das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB) die Stinger Project Group koordiniert?

2

Welche konkreten Aufgaben umfaßt diese Koordination?

3

Welche anderen Rüstungskoordinationsprojekte mit der Türkei werden durch das BWB koordiniert?

4

Übernimmt das BWB Aufgaben bei der Anbahnung solcher Projekte?

5

Ist das BWB in irgendeiner Weise am „European Future Large Aircraft EUROFLA" beteiligt?

6

Trifft es zu, daß auch die Türkei am EUROFLA-Konsortium beteiligt ist, und wenn ja, zu welchen Bedingungen und mit welchem Anteil?

7

Ist das BWB an Einkäufen von Rüstungs- oder rüstungsrelevanten Gütern durch die Türkei in Deutschland oder der Auftragserteilung an deutsche Firmen (im Auftrag der Türkei) beteiligt, und wenn ja, in welcher Weise?

8

Was hält die Bundesregierung von der Einschätzung, daß offensichtlich die Verteidigungshilfe (inkl. Material- und Rüstungssonderhilfe usw.) durch die gezielte Förderung der Rüstungskooperation zwischen der Türkei und deutschen Firmen ersetzt wurde?

Welche Vorteilte sieht die Bundesregierung in dieser Veränderung?

Bonn, den 8 August 1995

Angelika Beer Joseph Fischer (Frankfurt), Kerstin Müller (Köln) und Fraktion

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