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Kleine AnfrageWahlperiode 12Beantwortet

Behandlung ehemaliger NVA-Soldaten (G-SIG: 12011375)

Nichtübernahme einer Gruppe von acht Ärzten des Bundeswehrkrankenhauses Berlin

Fraktion

PDS/LL

Ressort

Bundesministerium der Verteidigung

Datum

03.05.1993

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 12/466126.03.93

Behandlung ehemaliger NVA-Soldaten

der Abgeordneten Dr. Ruth Fuchs, Andrea Lederer und der Gruppe der PDS/Linke Liste

Vorbemerkung

Immer wieder werden uns Fälle einer diskriminierenden Behandlung von ehemaligen NVA-Soldaten bekannt, die im krassen Widerspruch zu den Grundsätzen eines Rechtsstaates stehen.

Das jüngste Beispiel bezieht sich auf eine Gruppe von acht Ärzten des Bundeswehrkrankenhauses Berlin (Namen liegen uns vor).

Nach einer Information des Deutschen Bundeswehrverbandes e. V. hat der „Unabhängige Ausschuß Eignungsprüfung" aus Gründen, die für die Betroffenen völlig unverständlich sind, trotz ausreichend vorhandener Planstellen, gegen ihre Berufung (Übernahme/Dienstzeitverlängerung) entschieden.

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen4

1

Wurde ihre fachliche Eignung für eine Tätigkeit, die sie über Jahre ausübten, in Frage gestellt?

Wenn ja, aus welchen Gründen?

2

Lagen nach erfolgter Sicherheitsüberprüfung Gründe vor, die eine Weiterverwendung ausschließen?

Wenn ja, welche?

3

Gab es andere gewichtige Gründe für die Ablehnung?

Wenn ja, welche?

4

Wurden die nunmehr vakanten Planstellen bereits besetzt?

Wenn ja, durch Sanitätsoffiziere aus den alten oder den neuen Bundesländern?

Bonn, den 26. März 1993

Dr. Ruth Fuchs Andrea Lederer Dr. Gregor Gysi und Gruppe

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