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Kleine AnfrageWahlperiode 9Beantwortet

Förderung der fortgeschrittenen Reaktorlinien Schneller Brüter und Hochtemperaturreaktor (G-SIG: 09000664)

Versuche im BMFT, die Förderung des Schnellen Brutreaktors (SNR) einseitig zu Lasten des Hochtemperaturreaktors (HTR) zu bevorzugen, finanzielle und technische Gründe für diese Überlegungen und deren Vereinbarkeit mit den energie- und industriepolitischen Zielvorstellungen der Bundesregierung

Fraktion

CDU/CSU

Ressort

Bundesministerium für Forschung und Technologie

Datum

31.07.1981

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 9/66615.07.81

Förderung der fortgeschrittenen Reaktorlinien Schneller Brüter und Hochtemperaturreaktor

der Abgeordneten Lenzer, Pfeifer, Dr. Probst, Gerstein, Dr. Bugl, Engelsberger, Eymer (Lübeck), Dr. Hubrig, Maaß, Neuhaus, Prangenberg, Weirich, Dr. Riesenhuber, Dr. Stavenhagen, Frau Dr. Hellwig und der Fraktion der CDU/CSU

Vorbemerkung

Zu den Absichten des Bundesministeriums für Forschung und Technologie, die bisherige Förderung des Hochtemperaturreaktors erheblich zu ändern, erklärten am 5. Juni 1981 der FDP- Bundestagsabgeordnete Professor Dr.-Ing. Laermann, Vorsitzender des Arbeitskreises Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie der FDP-Bundestagsfraktion und der SPD- Bundestagsabgeordnete Dr. Steger, stellvertretender Vorsitzender des Arbeitskreises Wirtschaftspolitik der SPD-Fraktion: „Versuche von bestimmten Beamten des BMFT, den Schnellen Brutreaktor (SNR) einseitig zu Lasten des Hochtemperaturreaktors (HTR) zu bevorzugen, sind nicht neu. Demgegenüber hat immer die einmütige Haltung des Parlaments gestanden, die auf einer absoluten Gleichrangigkeit der Förderung von HTR und SNR beruht. Daran halten wir prinzipiell fest. Einseitige und voreilige Präjudizierungen des Parlamentes durch Beamte des BMFT lehnen wir ab."

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen3

1

Trifft es zu, daß im Bundesministerium für Forschung und Technologie versucht wird, die bisherige Förderung von HTR und SNR erheblich zu ändern?

2

Werden diese Änderungen aufgrund der Finanzierungsprobleme des Bundeshaushalts erörtert oder gibt es dafür bestimmte technische bzw. wirtschaftliche Gründe; welche Finanzierungsvarianten stehen zur Diskussion?

3

Entsprechen diese Überlegungen des Bundesministers für Forschung und Technologie den energie- sowie industriepolitischen Zielvorstellungen der Bundesregierung?

Bonn, den 15. Juli 1981

Lenzer Pfeifer Dr. Probst Gerstein Dr. Bugl Engelsberger Eymer (Lübeck) Dr. Hubrig Maaß Neuhaus Prangenberg Weirich Dr. Riesenhuber Dr. Stavenhagen Frau Dr. Hellwig

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