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Kleine AnfrageWahlperiode 9Beantwortet

Studienabbrecher unter den BAföG-Empfängern (G-SIG: 09001253)

Anzahl, Relation zu den übrigen Studienabbrechern, Aufschlüsselung nach Art der Hochschule, Aufnahme eines Zweit- bzw. Drittstudiums, Frage der Förderung "Studierunfähiger"

Fraktion

CDU/CSU

Ressort

Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft

Datum

23.04.1982

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 9/156007.04.82

Studienabbrecher unter den BAföG-Empfängern

der Abgeordneten Frau Dr. Wisniewski, Pfeifer, Daweke, Frau Benedix-Engler, Bohl, Frau Geiger, Hinsken, Dr. Kunz (Weiden), Neuhaus, Sauter (Ichenhausen), Graf von Waldburg-Zeil, Frau Dr. Wilms, Röhner, Rossmanith und der Fraktion der CDU/CSU

Vorbemerkung

In der Fragestunde vom 3. Februar 1982 erklärte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Bildung und Wissenschaft, Kuhlwein, daß 'die Quote derjenigen, die das Studium vorzeitig abbrechen, unter den BAföG-Empfängern geringer sei als unter den übrigen Studenten.

Wir fragen daher die Bundesregierung:

Fragen9

1

Liegen der Bundesregierung entsprechende Angaben vor?

2

Wenn ja, wie hoch war die Zahl der Studienabbrecher unter den BAföG-Empfängern?

3

Welche Relation zu den übrigen Studienabbrechern ist gegeben?

4

Lassen sich die Zahlen nach Art der Hochschule aufschlüsseln?

5

Wenn ja, wie ist die Relation der Abbrecherquoten in den einzelnen Hochschularten zueinander?

6

Wie viele der BAföG-Empfänger nahmen ein Zweit- bzw. Drittstudium auf?

7

Wie viele brachen das Zweit- bzw. Drittstudium vorzeitig ab?

8

Wie beurteilt die Bundesregierung Angaben in der HIS-Information A 7, daß bei einer Stichprobe 39,4 v. H. der erfolgreichen Absolventen, jedoch 41,3 v. H. bzw. 54,1 v. H. der Abbrecher angaben, daß BAföG ihnen die Aufnahme des Studiums ermöglicht habe?

9

Hat die Bundesregierung aufgrund dieser Hinweise untersuchen lassen, ob der naheliegende Schluß, „durch BAföG würden in stärkerem Maße 'Studienunfähige' gefördert", tatsächlich unbegründet ist, wie es die HIS-Untersuchung annimmt?

Bonn, den 7. April 1982

Dr. Kohl, Dr. Zimmermann und Fraktion

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