Ausbau der Kapazitäten im Studienfach Zahnmedizin
der Abgeordneten Windelen, Pfeifer, Rühe, Frau Dr. Wilms, Frau Dr. Wisniewski, Frau Benedix, Frau Krone-Appuhn, Dr. Hornhues, Daweke, von der Heydt Freiherr von Massenbach, Prangenberg, Berger (Lahnstein), Dr. Rose, Dr. Müller und der Fraktion der CDU/CSU
Vorbemerkung
Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion verfolgt mit großer Sorge, daß die Ausbildungskapazitäten in der Zahnmedizin bisher hinter den Zielvorstellungen des Planungsausschusses bzw. den entsprechenden Empfehlungen des Wissenschaftsrates zurückgeblieben sind. Dadurch wird in den nächsten Jahren eine erhebliche Lücke in der Versorgung der Bevölkerung mit zahnärztlichen Leistungen auftreten. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist sich darüber im klaren, daß der mangelnde Ausbau der Ausbildungskapazitäten in der Zahnmedizin vor allem auf das Fehlen qualifizierter Nachwuchskräfte zurückzuführen ist. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist der Auffassung, daß hier schnellstens Abhilfe geschaffen werden muß.
Wir fragen daher die Bundesregierung:
Fragen5
Wie beurteilt die Bundesregierung die z. Z. bestehende zahnärztliche Versorgung der Bevölkerung?
Ist die Bundesregierung der Meinung, daß die bisher bestehenden Ausbildungseinrichtungen im Studiengang Zahnmedizin erschöpfend genutzt werden?
Welche Auswirkungen hat das im Auftrag des Bundesministers für Bildung und Wissenschaft erstellte Gutachten der Marburger Projektgruppe Zahnmedizin gehabt?
Welche Möglichkeiten sieht die Bundesregierung, durch gezielte zusätzliche Mittel die Ausbildungskapazitäten im Studiengang Zahnmedizin zu erhöhen?
Welche konkreten Maßnahmen gedenkt die Bundesregierung einzuleiten, um junge Zahnärzte zu veranlassen, als Assistenzärzte tätig zu sein oder die wissenschaftliche Laufbahn einzuschlagen?