Verwirklichung des Ergänzungsplanes musisch-kulturelle Bildung zum Bildungsgesamtplan der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung hier: Musik
der Abgeordneten Dr. Köhler (Wolfsburg), Pfeifer, Rühe, Daweke, Frau Dr. Wisniewski, Lenzer, Berger (Lahnstein), Benz, Dr. Hubrig, Frau Schleicher, Frau Hürland und der Fraktion der CDU/CSU
Vorbemerkung
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen4
Was hat die Bundesregierung seit Verabschiedung des Ergänzungsplanes musisch-kulturelle Bildung zum Bildungsgesamtplan der Bund-Länder-Kommission unternommen, bzw. was wird sie in den Jahren 1979/80 unternehmen, um im Rahmen ihrer Zuständigkeit und in Kooperation mit den Ländern die im Ergänzungsplan enthaltenen Empfehlungen zur Förderung der musisch-kulturellen Bildung zu verwirklichen?
Der Ergänzungsplan stellt fest, daß die Angebote der beiden Bundesakademien, deren wesentliche Aufgabe die Fortbildung im Bereich der musisch-kulturellen Bildung ist, nicht ausreichen, um der Nachfrage an Fortbildungsveranstaltungen zu entsprechen. Was muß nach Ansicht der Bundesregierung geschehen, um diese Mangelsituation zu beseitigen?
Welche Mittel wird die Bundesregierung im Rahmen ihrer mittelfristigen Finanzplanung für den Bundeswettbewerb „Jugend musiziert" bereitstellen? Werden diese Mittel nach Ansicht der Bundesregierung ausreichen, um das seit Jahren andauernde erfreuliche Wachstum dieses Wettbewerbs zu finanzieren und weiter zu fördern?
Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion teilt die im Ergänzungsplan vertretene Auffassung, daß die Laienmusikpflege von erheblicher kultureller und gemeinschaftlicher Bedeutung ist. Ist die Bundesregierung bereit, im Rahmen der Verwirklichung des Ergänzungsplanes die finanzielle Unterstützung des Bundes für die Laienmusikpflege auszubauen, wenn ja, welche Mittel hat sie hierfür in den Jahren 1979/80/81 veranschlagt?