Förderung eines Forschungsprojektes „Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeitnehmer als Gegenstand der Hochschulforschung" an der Universität Bielefeld
der Abgeordneten Pfeifer, Rühe, Daweke, Frau Dr. Wilms, Frau Benedix, Dr. Meyer zu Bentrup, Dr. Hennig, Dr. Hornhues, Dr. Rose und der Fraktion der CDU/CSU
Vorbemerkung
Förderung eines Forschungsprojektes „Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeitnehmer als Gegenstand der Hochschulforschung" an der Universität Bielefeld
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen3
Treffen Berichte zu, daß das Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft für die Hauptphase des Forschungsprojektes „Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeitnehmer als Gegenstand der Hochschulforschung" die gesamte Fördersumme von 1,2 Mio DM an die Universität Bielefeld überweist, und teilt die Bundesregierung unsere Auffassung, daß dieses Verfahren, eine derart große Summe für sozialwissenschaftliche Forschung pauschal einer Hochschuleinrichtung zu überweisen, ungewöhnlich und unzweckmäßig ist?
Ist der Bundesregierung bekannt, welcher wissenschaftlichen Kontrolle dieses Forschungsprojekt und welcher Kontrolle die Verwendung der Forschungsmittel im einzelnen unterworfen sind? Welche Instanzen sind an dieser Kontrolle beteiligt, und sieht die Bundesregierung diese Kontrolle als wirksam an?
Stimmen ferner die Berichte, daß es sich bei dem genannten Forschungsprojekt in erster Linie darum handelt, den heutigen Forschungsstand auf diesem Gebiet und thematische Forschungsdefizite festzustellen? Ist der Bundesregierung in diesem Zusammenhang bekannt, daß beim Bundesminister für Forschung und Technologie eine aktualisierte Übersicht über alle Forschungsvorhaben in der Sozialwissenschaft besteht, und kann die Bundesregierung begründen, warum zusätzlich derart umfangreiche Fördermittel für das gesamte Projekt notwendig sind?