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Kleine AnfrageWahlperiode 8Beantwortet

Neue (regenerative) Energiequellen (G-SIG: 00002783)

Bedeutung von Sonnenenergie, Windenergie, Geothermik, Meeresenergie und biochemischer Industrie für die Energieversorgung der Bundesrepublik Deutschland, Maßnahmen der Bundesregierung und öffentliche Ausgaben im Bereich der nichtnuklearen Energieforschung, staatliche Forschungsmittel zur Förderung des Umweltschutzes auf dem Energiesektor, direkte und indirekte Anreize des Staates, Förderung wärmedämmender Maßnahmen, Beitrag der neuen umweltfreundlichen Energiearten zur Energiebedarfsdeckung der Bundesrepublik Deutschland bis zum Jahr 2000

Fraktion

CDU/CSU

Ressort

Bundesministerium für Forschung und Technologie

Datum

26.03.1980

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 8/378107.03.80

Neue (regenerative) Energiequellen

der Abgeordneten Dr. Narjes, Dr. Dollinger, Pfeifer, Lenzer, Dr. Waigel, Dr. Riesenhuber, Dr. Laufs, Dr. Freiherr Spies von Büllesheim, Dr. Hubrig, Kolb, Gerstein, Dr. Stavenhagen, Röhner, Spilker, Niegel, Helmrich, Hauser (Krefeld), Wissmann, Haberl, Müller (Wadern), Dr. Unland, Dr. Warnke, Burger und der Fraktion der CDU/CSU

Vorbemerkung

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen9

1

Welche Bedeutung mißt die Bundesregierung den neuen Energiequellen Sonnenenergie, Windenergie, Geothermik, Meeresenergie und der biochemischen Industrie für die Energieversorgung der Bundesrepublik Deutschland bei?

2

Welche Maßnahmen hat die Bundesregierung seit der Ölkrise 1973 im Bereich der Erforschung neuer Energiequellen und der Anwendung neuer Energiequellen ergriffen, und wie will sie die neuen Energiequellen, auch unter Umweltgesichtspunkten, in Zukunft verstärkt nutzen?

3

Wie hoch waren die öffentlichen Ausgaben für Energieforschung und die Ausgaben für neue Energiequellen im nichtnuklearen Bereich in den Jahren 1973 bis 1979 im Verhältnis zu den gesamten Forschungsausgaben, und welche Berücksichtigung fanden bei der Mittelvergabe kleine und mittlere Unternehmen?

4

Wie verteilen sich die staatlichen Forschungsmittel für neue Energiequellen, aufgeschlüsselt nach Energiearten, Branchen und Förderung des Umweltschutzes?

5

Warum gibt es in der Bundesrepublik Deutschland kein umfassendes, langfristiges Forschungs- und Entwicklungsprogramm zur Nutzung der gesamten Breite nichtnuklearer Energiequellen?

6

Wie ist das Verhältnis der Forschungs- und Entwicklungsausgaben der Bundesrepublik Deutschland zu anderen westeuropäischen Staaten und den USA und im Vergleich zu den gesamten Forschungskapazitäten der jeweiligen Länder?

7

Welche Bedeutung mißt die Bundesregierung direkten, und welche indirekten Anreizen des Staates zugunsten neuer, umweltfreundlicher Energiequellen bei?

8

In welchem Umfang werden bisher staatliche Hilfen für wärmedämmende Maßnahmen und für neue, umweltfreundliche Energiequellen in Anspruch genommen?

9

Welchen Beitrag zur Energiebedarfsdeckung der Bundesrepublik Deutschland können die neuen, umweltfreundlichen Energiearten bis zum Jahr 2000 leisten, und was unternimmt die Bundesregierung, um einen möglichst hohen Beitrag der neuen Energiequellen zur Energiebedarfsdeckung zu gewährleisten?

Bonn, den 7. März 1980

Dr. Narjes Dr. Dollinger Pfeifer Lenzer Dr. Waigel Dr. Riesenhuber Dr. Laufs Dr. Freiherr Spies von Büllesheim Dr. Hubrig Kolb Gerstein Dr. Stavenhagen Röhner Spilker Niegel Helmrich Hauser (Krefeld) Wissmann Haberl Müller (Wadern) Dr. Unland Dr. Warnke Burger Dr. Kohl, Dr. Zimmermann und Fraktion

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