Aufwand öffentlicher Finanzmittel für Schulversuche mit Integrierten Gesamtschulen seit 1969
der Abgeordneten Pfeifer, Rühe, Lenzer, Frau Benedix-Engler, Daweke, Prangenberg, Dr. Hornhues, Frau Krone-Appuhn, Dr. Müller, Voigt (Sonthofen), Berger (Lahnstein), Frau Dr. Wilms, Frau Dr. Wisniewski, Gerstein, Dr. Hubrig, Dr. Riesenhuber, Röhner und der Fraktion der CDU/CSU
Vorbemerkung
Schulversuche mit Integrierten Gesamtschulen sind in der Geschichte des deutschen Bildungswesens nach dem derzeitigen Erkenntnisstand diejenigen Schulversuche, für die der höchste Aufwand an öffentlichen Finanzmitteln geleistet wurde. Bisher fehlt aber eine übersichtliche, umfassende Aufstellung dieser Finanzmittel. Die bisher vorliegenden Zahlenangaben sind unterschiedlich und bewegen sich zwischen 100 Mio. DM und fast 1 Mrd. DM seit 1969.
Für die öffentliche Diskussion und Argumentation zur Frage „Gegliedertes Schulwesen/Integrierte Gesamtschule" und für eine korrekte Information der Bürger ist es von außerordentlicher Bedeutung, genaue Angaben darüber zu erhalten, welche zusätzlichen Mittel seit 1969 in die Versuche mit Integrierten Gesamtschulen geflossen sind.
Wir fragen deshalb die Bundesregierung:
Fragen3
In welcher Höhe wurden seit 1969 jährlich Mittel von Bund und Ländern für die Integrierten Gesamtschulen, aufgeteilt nach Investitions-, Sach- und Personalmitteln aufgewendet?
Wie hoch waren im gleichen Zeitraum die Mittel, die pro Schüler in Integrierten Gesamtschulen im Vergleich zu den gegliederten Schulen — Hauptschule, Realschule und Gymnasium — bis einschließlich 10. Jahrgangsstufe aufgeteilt nach Investitions-, Sach- und Personalmitteln aufgebracht wurden?
In welcher Höhe wurden seit 1969 jährlich Mittel von Bund und Ländern für die wissenschaftlichen Begleituntersuchungen Integrierter Gesamtschulen aufgewendet?