Situation und Zukunftsaussichten der mittelständischen Zulieferer der Kraftwerksindustrie in der Bundesrepublik Deutschland
der Abgeordneten Dr. Dollinger, Dr. Biedenkopf, Dr. Narjes, Pfeifer, Dr. Waigel, Benz, Engelsberger, Gerstein, Dr. Hubrig, Lenzer, Dr. Probst, Dr. Riesenhuber, Dr. Freiherr Spies von Büllesheim, Kolb, Hauser (Krefeld), Ey, Dr. Laufs, Dr. Stavenhagen, Dr. Unland, Dr. Hüsch, Dr. Blüm, Zeyer, Dr. Hoffacker und Genossen und der Fraktion der CDU/CSU
Vorbemerkung
Der Kraftwerksbau ist ein wesentlicher Wirtschaftszweig der Energiewirtschaft. Von ihm gehen starke Impulse auf Wachstum, Beschäftigung, Forschung und Entwicklung sowie auf den Export aus.
Durch die bestehenden Schwierigkeiten im Kraftwerksbau ist auch ganz besonders die wirtschaftliche Situation der mittelständischen Zulieferer gefährdet.
Wir fragen daher die Bundesregierung:
Fragen7
Wie viele Unternehmen sind in der Bundesrepublik Deutschland am Kraftwerksbau direkt und indirekt beteiligt, aufgeschlüsselt nach Wirtschaftszweigen und Unternehmensgrößen, und wie verteilen sich die Unternehmen regional auf das Bundesgebiet?
Wie viele Beschäftigte sind in Deutschland am Kraftwerksbau direkt und indirekt beteiligt, aufgeschlüsselt nach Wirtschaftszweigen und Unternehmensgrößen, und wie verteilen sich die Beschäftigten regional auf das Bundesgebiet?
Wie hoch ist im deutschen Kraftwerksbau der Anteil der hoch- und höchstqualifizierten Fachkräfte, gemessen an der Gesamtzahl der Beschäftigten im Kraftwerksbau einerseits und der Gesamtzahl der Beschäftigten in der gewerblichen Wirtschaft andererseits?
Auf welchen technischen Teilbereichen bzw. Fachgebieten werden Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von den mittelständischen Zulieferern der Kraftwerksindustrie durchgeführt?
Teilt die Bundesregierung die Auffassung, daß der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit der mittelständischen Zulieferer in allen ihren Einzelbereichen für das Innovationspotential und für das Wirtschaftswachstum unserer Volkswirtschaft größte Bedeutung zukommt?
Wie beurteilt die Bundesregierung die beruflichen Zukunftsaussichten der im Forschungs- und Entwicklungsbereich der mittelständischen Zulieferer tätigen Fachkräfte im Falle einer anhaltenden Gefährdung und Schrumpfung des Kraftwerksbaus?
Welche Auswirkungen wird nach Ansicht der Bundesregierung die mögliche Schrumpfung von qualifizierten Arbeitsplätzen (einschließlich Forschungs- und Entwicklungstätigkeit) auf die beruflichen Chancen der jungen Generation haben?