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Kleine AnfrageWahlperiode 19Beantwortet

Flugausfälle am Flughafen Saarbrücken

Wetterbedingte Ausfälle von Starts und Landungen an allen internationalen deutschen Verkehrsflughäfen sowie in Saarbrücken 2016 und 2017, Gründe, Maßnahmen zur Verhinderung, Beurteilung des Engineered Materials Arrestor Systems zur Erhöhung der allgemeinen Sicherheit bei Landungen<br /> (insgesamt 5 Einzelfragen)

Fraktion

FDP

Ressort

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Datum

31.01.2018

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 19/49618.01.2018

Flugausfälle am Flughafen Saarbrücken

der Abgeordneten Oliver Luksic, Daniela Kluckert, Bernd Reuther, Christine Aschenberg-Dugnus, Dr. Jens Brandenburg (Rhein-Neckar), Mario Brandenburg, Britta Katharina Dassler, Hartmut Ebbing, Daniel Föst, Reinhard Houben, Ulla Ihnen, Olaf in der Beek, Thomas L. Kemmerich, Pascal Kober, Michael Georg Link, Alexander Müller, Dr. Martin Neumann, Bettina Stark-Watzinger, Benjamin Strasser, Katja Suding, Stephan Thomae, Gerald Ullrich und der Fraktion der FDP

Vorbemerkung

Der Flughafen Saarbrücken gehört zu den 16 internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland. Am Saarbrücker Flughafen sind in den vergangenen Jahren immer wieder Flüge wetterbedingt ausgefallen.

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen5

1

Wie viele Starts und Landungen sind in den Jahren 2016 und 2017 jeweils an den 16 internationalen deutschen Verkehrsflughäfen wetterbedingt, prozentual gemessen an der Anzahl der planmäßigen Flüge, ausgefallen?

2

Wie viele Starts und Landungen sind in den Jahren 2016 und 2017 am Flughafen Saarbrücken wetterbedingt, prozentual gemessen an der Anzahl der planmäßigen Flüge, ausgefallen?

3

Aus welchen Gründen wurden die Starts und Landungen in Frage 2 abgesagt?

4

Welche Maßnahmen hält die Bundesregierung für geeignet, wetterbedingte Ausfälle von Starts und Landungen am Flughafen Saarbrücken zu verhindern?

5

Was hält die Bundesregierung, insbesondere in Anbetracht der am Flughafen Saarbrücken deutlich geringeren als von der International Civil Aviation Organization (ICAO) empfohlenen Runway End Safety Area (RESA) von 240 Metern gemäß Anhang 14, Band 1 zum Abkommen der ICAO, von der Einführung eines Engineered Materials Arrestor System (EMAS) zur Erhöhung der allgemeinen Sicherheit bei Landungen?

Berlin, den 16. Januar 2018

Christian Lindner und Fraktion

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