[Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie vom
5. April 2018 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Deutscher Bundestag Drucksache 19/1583
19. Wahlperiode 09.04.2018
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Sevim Dağdelen, Christine Buchholz,
Anke Domscheit-Berg, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE.
– Drucksache 19/1052 –
Deutsche Rüstungsexporte an unmittelbar am Jemen-Krieg beteiligte Länder
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
In der Nacht vom 25. auf den 26. März 2015 begann eine saudische
Militärintervention im Jemen. Saudi-Arabien führt dabei eine Koalition verschiedener
arabischer Staaten an. Diese Intervention ist nach der in den Jahren 2009 bzw.
2010 bereits die zweite des Königreiches im südlichen Nachbarland in der
jüngeren Vergangenheit. Die jetzige Kampagne ist militärisch deutlich massiver
als die letzte. Mehr als 10 000 Menschen starben in dem Konflikt. Über
50 000 Verletzte gab es bislang, die größtenteils auf das Konto der Koalition
gehen. Human Rights Watch geht sogar so weit, Saudi-Arabien und seinen
Verbündeten Kriegsverbrechen vorzuwerfen (
www.dw.com/de/jemen-pro-
saudischeregierung-vorerst-vor-kollaps-gerettet/a-42212524). Nach drei Jahren Krieg
sind mehr als 50 Prozent der Gesundheitseinrichtungen zerstört worden. Zudem
behindere die anhaltende Gewalt die Eindämmung von Krankheiten wie der
Cholera (epd vom 7. Februar 2018). Laut den Vereinten Nationen (UN) sind
22,2 Millionen der insgesamt 27 Millionen Einwohner Jemens auf humanitäre
Hilfe angewiesen. Unter den Hilfsbedürftigen seien 11,3 Millionen Menschen
akut vom Tod durch Unterernährung und Krankheiten wie der Cholera bedroht.
Seit April 2017 seien in dem arabischen Land mehr als 2 250 Menschen an der
Cholera gestorben (epd vom 7. Februar 2018).
Einen Grund, keine Waffen mehr nach Saudi-Arabien zu liefern, sahen die
größeren westlichen Industrienationen in der jemenitischen Katastrophe bislang
nicht. Die Vereinigten Staaten von Amerika, Großbritannien und Frankreich
verdienen sehr gut am Krieg auf der arabischen Halbinsel (
www.dw.com/de/
jemenpro-saudische-regierung-vorerst-vor-kollaps-gerettet/a-42212524). Aber auch
Deutschland hat zwischen 2014 und 2017 Rüstungsgüter im Wert von einer
Milliarde Euro an die absolutistische Golfmonarchie exportiert. Die deutschen
Waffen sollen auch im Jemen-Krieg zum Einsatz gekommen sein (
www.dw.com/
de/jemen-pro-saudische-regierung-vorerst-vor-kollaps-gerettet/a-42212524).
Der Vorsitzende der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung
(GKKE), Dr. Martin Dutzmann, warf der Bundesregierung vor, durch
Waffenexporte aus Deutschland zu der humanitären Katastrophe im Jemen
beizutragen. „Ursachen von Flucht und Vertreibung werden hier von der Bundesregierung
nicht bekämpft sondern mittelbar verschärft.“ (
www.welt.de/newsticker/
news1/article171706598/KonflikteKirchen-kritisieren-milliardenschwere-
Ruestungsexporte-Deutschlands.html).
CDU, CSU und SPD haben im Koalitionsvertrag beschlossen, „ab sofort keine
Ausfuhren an Länder [zu] genehmigen, solange diese unmittelbar am Jemen-
Krieg beteiligt sind“. Allerdings soll für bestehende Aufträge von Firmen
Vertrauensschutz bestehen, „sofern sie nachweisen, dass bereits genehmigte
Lieferungen ausschließlich im Empfängerland verbleiben“ (Koalitionsvertrag zwischen
CDU, CSU und SPD vom 7. Februar 2018, S. 149). Die geschäftsführende
Bundesregierung erklärte daraufhin Mitte Januar 2018, dass sie keine
Exportentscheidungen mehr treffen werde, die dieser Vereinbarung widersprechen (www.
zeit.de/politik/ausland/2018-01/jemen-krieg-ruestungsexporte-
bundesregierungspd-stopp). Allerdings bleibt unklar, welche Länder die Bundesregierung
konkret meint, für die keine Exportentscheidungen mehr getroffen werden. Auf die
Schriftliche Frage 5 der Abgeordneten Sevim Dağdelen auf
Bundestagsdrucksache 19/775, welche Staaten am Jemen-Krieg nach Auffassung der
Bundesregierung unmittelbar am Jemen-Krieg beteiligt sind, antwortete diese mit
Verweis auf bereits erteilte Antworten. Allerdings werden in diesen Antworten
nach Auffassung der Fragestellerinnen und Fragesteller ausweichend lediglich
die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition sowie die Vereinigten
Arabischen Emirate (VAE) genannt. Auch eine weitere Nachfrage beim Auswärtigen
Amt blieb erfolglos.
1. Inwieweit betrifft der Stopp von Genehmigungen von Ausfuhren an die
Länder, die unmittelbar am Jemen-Krieg beteiligt sind, Ausrüstungen, die auch
militärisch relevant sein könnten und somit in Teil I Abschnitt A der
Ausfuhrliste – Anhang zur Außenwirtschaftsverordnung – oder in Anhang I der
EG-Dual-Use-Verordnung (EG) Nr. 428/2009 genannt werden, sowie
Ausrüstung, die auch zur Folter verwendet werden könnte, wie zum Beispiel
bestimmte Hand- und Fußfesseln, und somit in Anhang III der Anti-Folter-
Verordnung (EG) Nr. 1236/2005 aufgeführt wird?
2. Inwieweit betrifft der Stopp von Genehmigungen von Ausfuhren an die
Länder, die unmittelbar am Jemen-Krieg beteiligt sind,
a) Kriegswaffen und
b) sonstige Rüstungsgüter?
Die Fragen 1 und 2 werden zusammen beantwortet.
Die Fragen beziehen sich auf den Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und
SPD vom 7. Februar 2018. Die Aussagen zur Rüstungsexportpolitik im
Koalitionsvertrag erörtert die Bundesregierung in all ihren Dimensionen derzeit intensiv.
3. Gehören nach Kenntnis der Bundesregierung die Staaten Jordanien,
Ägypten, Bahrain, Kuwait, Marokko, Sudan, Senegal, Katar, Saudi-Arabien und
die Vereinigten Arabischen Emirate zur Militärkoalition, die seit März 2015
im Jemen interveniert?
Der Bitte des von der internationalen Gemeinschaft als legitim anerkannten
Staatspräsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi um Unterstützung gegen die Huthi-
Rebellen ist eine größere Gruppe von Staaten unter der Führung Saudi-Arabiens
nachgekommen. Die Beteiligung der einzelnen Länder an der Koalition erfolgt
dabei in unterschiedlicher Art und Weise. Die Frage der Länder und ihrer
Beteiligung erörtert die Bundesregierung derzeit intensiv.
4. Welche Staaten gehören nach Kenntnis der Bundesregierung darüber hinaus
zur von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition, die seit März 2015 im
Jemen interveniert?
Auf die Antwort zu Frage 3 wird verwiesen.
5. Leisten nach Kenntnis der Bundesregierung die USA, Frankreich und
Großbritannien nach wie vor logistische Unterstützung für die Operationen der
von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition (
www.dw.com/de/
jemenkrieg-hunger-und-fremde-m%C3%A4chte/a-38126682)?
6. Inwieweit sind nach Kenntnis der Bundesregierung die USA, Frankreich und
Großbritannien mittelbar oder unmittelbar am Jemen-Krieg beteiligt?
7. Inwieweit hat die Bundesregierung Kenntnisse (auch nachrichtendienstliche),
dass die US-Armee mit Drohnen sowie Kampfflugzeugen im Jahr 2017 im
Jemen 131 Luftschläge gegen vermeintliche Mitglieder Al-Qaidas (AQAP)
und der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) ausgeführt hat, während
es im Jahr 2016 im Jemen noch 21 Luftschläge waren (
www.nbcnews.com/
news/mideast/u-s-airstrikes-yemen-have-increased-sixfold-under-
trumpn843886)?
Die Fragen 5 bis 7 werden zusammen beantwortet.
Die Bundesregierung hat diesbezüglich keine eigenen Erkenntnisse.
8. Gilt die Aussage der Bundesregierung, keine Exportentscheidungen mehr bei
Staaten zu genehmigen, solange diese unmittelbar am Jemen-Krieg beteiligt
sind (
www.zeit.de/politik/ausland/2018-01/jemen-krieg-
ruestungsexportebundesregierung-spd-stopp), für
a) Jordanien,
b) Ägypten,
c) Bahrain,
d) Kuwait,
e) Marokko,
f) Sudan,
g) Senegal,
h) Katar,
i) Saudi-Arabien und
j) die Vereinigten Arabischen Emirate?
9. Seit wann genehmigt die Bundesregierung keine Ausfuhren mehr an die in
Frage 8 aufgeführten Länder, bzw. ab wann will die Bundesregierung keine
Ausfuhren an diese Länder mehr genehmigen?
Die Fragen 8 und 9 werden zusammen beantwortet.
Es wird auf die Antwort zu den Fragen 1 und 2 verwiesen.
10. Inwieweit hat die Bundesregierung Kenntnis darüber, dass Schweden und
die Niederlande bereits im Frühjahr 2016 entschieden haben, wegen
Menschenrechtsverletzungen und der hohen Zahl ziviler Opfer im Jemen keine
Waffen mehr nach Saudi-Arabien zu liefern (
www.dw.com/de/jemen-
prosaudische-regierung-vorerst-vor-kollaps-gerettet/a-42212524)?
11. Inwieweit hat die Bundesregierung Kenntnisse von weiteren europäischen
Ländern – nicht nur EU-Staaten –, die entschieden haben, wegen des Krieges
im Jemen keine Waffen mehr nach Saudi-Arabien und an weitere am Jemen-
Krieg beteiligte Staaten zu liefern?
Die Fragen 10 und 11 werden zusammen beantwortet.
Die Bundesregierung nimmt zu Rüstungsexportentscheidungen anderer Staaten
keine Stellung. Einzelheiten von Genehmigungsentscheidungen der EU-
Mitgliedstaaten sind dem Jahresbericht über die Umsetzung des Gemeinsamen
Standpunkts betreffend gemeinsame Regeln für die Kontrolle der Ausfuhr von
Militärtechnologie und Militärgütern vom 8. Dezember 2008 zu entnehmen.
12. In welchem Wert wurden jeweils Genehmigungen für den Export von
Kriegswaffen seit 2015 an die in Frage 8 aufgelisteten Länder erteilt (bitte
quartalsweise aufschlüsseln nach Jahren und Land sowie jeweils unter
Angabe des Wertes, der auf Kriegswaffengenehmigungen entfällt), und der
Export welcher Güter in welcher Stückzahl wurde dabei genehmigt?
Genehmigungen für Kriegswaffen zur Ausfuhr nach dem Außenwirtschaftsgesetz
in der Zeit vom 1. Januar 2015 bis zum 28. Februar 2018 in die betreffenden
Länder: (Anmerkung: Bei den Angaben für die Jahre 2017 und 2018 handelt es sich
um vorläufige Daten, die sich durch notwendige Anpassungen und
Fehlerkorrekturen noch verändern können.)
Land Quartal Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
Jordanien 2. 2015 3 2.967
A0001 3 2.967
3. 2015 1 *
A0001 1 *
4. 2015 1 *
A0002 1 *
Katar 2. 2015 1 *
A0004 1 *
3. 2015 1 *
A0004 1 *
4. 2015 3** 1.451.395.869
A0001 1 *
A0002 1 *
A0003 2 157.770.632
A0006 2 1.282.804.784
Land Quartal Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
Kuwait 2. 2015 2 77.768.407
A0002 1 *
A0006 1 *
Saudi-Arabien 1. 2015 2 412.120
A0003 2 412.120
2. 2015 5 948.401
A0003 5 948.401
3. 2015 5 *
A0002 1 *
A0003 2 365.765
A0004 2 18.792.000
4. 2015 5 923.284
A0003 5 923.284
Vereinigte Arabische Emirate 1. 2015 1 *
A0001 1 *
2. 2015 2 1.372.916
A0001 1 *
A0003 1 *
4. 2015 1 *
A0003 1 *
Ägypten 4. 2016 1 *
A0009 1 *
Jordanien 4. 2016 1 *
A0002 1 *
A0006 1 *
Kuwait 3. 2016 1 *
A0002 1 *
Land Quartal Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
Saudi-Arabien 1. 2016 6 1.290.172
A0003 6 1.290.172
2. 2016 1 *
A0003 1 *
3. 2016 5 *
A0003 4 773.333
A0009 1 *
4. 2016 3 772.649
A0003 3 772.649
Vereinigte Arabische Emirate 2. 2016 1 *
A0003 1 *
3. 2016 3** 1.834.249
A0001 2 463.749
A0003 2 1.370.500
4. 2016 4 *
A0001 3 207.138
A0006 1 *
Ägypten 1. 2017 2 112.579.511
A0004 2 112.579.511
3. 2017 1 *
A0009 1 *
4. 2017 1 *
A0004 1 *
Jordanien 3. 2017 1 *
A0003 1 *
4. 2017 2** 12.026.070
A0001 2 538.470
A0002 1 *
A0003 1 *
A0006 1 *
Land Quartal Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
Saudi-Arabien 1. 2017 2 38.330.216
A0003 1 *
A0009 1 *
2. 2017 2 40.327.051
A0003 1 *
A0009 1 *
3. 2017 1 *
A0009 1 *
Vereinigte Arabische Emirate 1. 2017 1 *
A0006 1 *
2. 2017 2 27.840.700
A0004 1 *
A0006 1 *
4. 2017 1 *
A0003 1 *
Katar 1. 2018 1 *
A0006 1 *
* Die Bundesregierung folgt dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 21. Oktober 2014 – BVerfGE 137, 185 – und unterrichtet u. a.
über Art und Anzahl der genehmigten Güter, Endempfängerländer und das Gesamtvolumen. Die Bundesregierung sieht gemäß dem Urteil
von weitergehenden Ausführungen ab. Dies betrifft u. a. Angaben zum Auftragsvolumen, wenn diese in Kombination mit Angaben zu
Stückzahlen Rückschlüsse auf Einzelpreise zuließen.
** Anzahl der insgesamt im angeführten Zeitraum (Quartal) erteilten Einzelgenehmigungen (die Gesamtgenehmigungszahl entspricht dabei
nicht der Summe der Einzelgenehmigungen, da einzelne AL-Positionen in mehreren Einzelgenehmigungen enthalten sind und daher in der
Einzeldarstellung mehrfach aufgeführt werden.)
13. In welchem Wert wurden jeweils Genehmigungen für den Export sonstiger
Rüstungsgüter seit 2015 an die in Frage 8 aufgelisteten Länder erteilt (bitte
quartalsweise aufschlüsseln nach Jahren und Land sowie jeweils unter
Angabe des Wertes, der auf Kriegswaffengenehmigungen entfällt), und der
Export welcher Güter in welcher Stückzahl wurde dabei genehmigt?
Genehmigungen für sonstige Rüstungsgüter zur Ausfuhr nach dem
Außenwirtschaftsgesetz in der Zeit vom 1. Januar 2015 bis zum 28. Februar 2018 in die
betreffenden Länder: (Anmerkung: Bei den Angaben für die Jahre 2017 und 2018
handelt es sich um vorläufige Daten, die sich durch notwendige Anpassungen und
Fehlerkorrekturen noch verändern können.)
Land Quartal Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
Ägypten 1. 2015
8** 2.754.378
A0006 1 *
A0009 1 *
A0011 6 1.950.528
A0021 4 119.337
2. 2015
11** 5.352.313
A0004 1 *
A0006 1 *
A0007 1 *
A0011 4 720.404
A0015 2 302.000
A0021 4 1.742.026
A0022 2 449.790
3. 2015
9** *
A0009 2 192.025
A0010 4 95.618
A0011 3 467.635
A0021 1 *
4. 2015
5** 9.809.182
A0004 1 *
A0008 1 *
A0009 2 424.608
A0011 1 *
A0021 1 *
Bahrain 1. 2015
1 *
A0003 1 *
2. 2015
3 990.699
A0001 1 *
A0006 1 *
A0013 1 *
3. 2015
1 *
A0009 1 *
4. 2015
1 *
A0009 1 *
Land Quartal Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
Jordanien 1. 2015
3 2.995
A0001 1 *
A0003 1 *
A0007 1 *
2. 2015
9 *
A0001 6 18.462
A0006 2 336.000
A0014 1 *
3. 2015
4** 2.908.084
A0001 1 *
A0006 2 2.279.366
A0007 1 *
A0022 1 *
4. 2015
1 *
A0001 1 *
Katar 1. 2015
1 *
A0006 1 *
2. 2015
8 1.306.373
A0001 1 *
A0003 1 *
A0005 2 28.176
A0006 1 *
A0014 1 *
A0015 1 *
A0022 1 *
3. 2015
16** 14.862.368
A0001 3 1.790.049
A0003 1 *
A0005 1 *
A0006 6 11.720.960
A0007 1 *
A0010 1 *
A0013 2 139.480
A0015 1 *
A0017 1 *
A0021 1 *
4. 2015
8** 184.197.694
Land Quartal Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
A0005 1 *
A0006 3 100.327.101
A0010 1 *
A0011 1 *
A0014 2 7.099.460
A0017 1 *
A0018 1 *
A0021 2 1.885.855
A0022 1 *
Kuwait 1. 2015
6 3.555.176
A0001 4 13.527
A0007 2 3.541.649
2. 2015
8** 40.396.361
A0001 2 61.550
A0002 2 4.828.305
A0003 1 *
A0006 2 18.393.728
A0010 1 *
A0013 1 *
A0014 1 *
A0018 3 3.124.013
A0022 2 12.265.718
3. 2015
8** 1.475.238
A0001 4 55.002
A0003 4 371.686
A0006 1 *
A0007 1 *
4. 2015
1 *
A0011 1 *
Land Quartal Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
Marokko 1. 2015
2 451.500
A0013 1 *
A0022 1 *
2. 2015
1 *
A0010 1 *
3. 2015
5 2.424.944
A0005 1 *
A0008 1 *
A0011 3 4.838
4. 2015
3 673.166
A0001 1 *
A0003 1 *
A0010 1 *
Saudi-Arabien 1. 2015
28** 126.879.687
A0003 3 5.118.782
A0004 3 164.516
A0005 1 *
A0006 6 110.007.617
A0010 3 317.485
A0011 6 3.813.237
A0013 2 435.141
A0014 3 6.613.029
A0021 1 *
A0022 3 353.900
2. 2015
31** 50.446.801
A0001 1 *
A0005 1 *
A0006 4 8.181.378
A0010 9 33.691.610
A0011 4 4.461.684
A0014 2 268.720
A0017 1 *
A0018 8 946.069
A0021 3 137.000
A0022 2 105.000
3. 2015
44** 44.956.884
A0001 2 5.705
Land Quartal Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
A0003 3 15.446.238
A0005 1 *
A0006 15 15.060.160
A0008 1 *
A0009 2 127.101
A0010 12 874.174
A0011 1 *
A0013 2 1.220.965
A0014 1 *
A0015 1 *
A0016 1 *
A0021 2 2.612.051
A0022 3 50.001
4. 2015
8 24.003.383
A0003 1 *
A0006 2 744.946
A0010 3 22.078.360
A0011 1 *
A0017 1 *
Vereinigte Arabische Emirate
AE
1. 2015
28** 23.781.746
A0001 11 239.806
A0003 9 1.376.892
A0004 1 *
A0005 1 *
A0006 6 2.169.838
A0007 2 20.057
A0010 2 58.565
A0015 2 17.478.384
A0022 1 *
2. 2015
39** 18.015.462
A0001 2 10.684
A0002 3 597.822
A0003 3 145.610
A0004 3 6.354.000
A0005 2 317.306
A0006 17 6.163.835
Land Quartal Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
A0007 1 *
A0009 1 *
A0010 1 *
A0011 2 803.595
A0013 1 *
A0015 1 *
A0017 1 *
A0018 1 *
A0021 1 *
A0022 2 3.100
3. 2015
43** 53.909.752
A0001 13 3.142.747
A0002 2 2.560.349
A0003 6 212.361
A0004 2 5.204.920
A0006 12 34.501.457
A0008 1 *
A0010 2 305.895
A0011 2 2.233.137
A0015 2 3.797.200
A0017 1 *
A0018 1 *
A0021 4 535.525
A0022 1 *
4. 2015
13** 6.507.312
A0001 2 46.410
A0002 1 *
A0003 1 *
A0005 1 *
A0006 4 1.815.950
A0009 1 *
A0010 3 182.107
A0018 1 *
Land Quartal Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
Ägypten 1. 2016
23** 7.724.457
A0004 1 *
A0009 2 1.313.275
A0010 5 202.753
A0011 7 4.799.167
A0013 1 *
A0015 1 *
A0016 5 788.341
A0017 1 *
A0021 4 119.547
2. 2016
18** *
A0005 2 20.880
A0009 1 *
A0010 2 134.562
A0011 6 3.819.842
A0015 4 273.840
A0016 3 207.964
A0021 3 103.210
3. 2016
12** 44.530.488
A0004 1 *
A0005 1 *
A0009 1 *
A0010 1 *
A0011 2 10.419
A0014 1 *
A0016 6 112.518
A0022 1 *
4. 2016
14** 5.733.935
A0005 1 *
A0009 3 207.351
A0010 2 65.500
A0011 5 797.552
A0014 1 *
A0015 3 2.823.710
A0021 3 233.307
Land Quartal Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
Bahrain 1. 2016
1 *
A0001 1 *
2. 2016
2 534.939
A0009 1 *
A0011 1 *
3. 2016
3** 951.071
A0001 1 *
A0003 1 *
A0005 1 *
A0015 1 *
4. 2016
5 3.573.378
A0005 1 *
A0006 1 *
A0009 1 *
A0010 2 8.572
Jordanien 1. 2016
10** 1.282.609
A0001 2 71.328
A0006 1 *
A0007 1 *
A0010 4 87.206
A0011 1 *
A0014 1 *
A0015 1 *
2. 2016
3 *
A0001 1 *
A0003 2 361.000
3. 2016
1 *
A0001 1 *
4. 2016
5** 4.672.558
A0003 1 *
A0006 1 *
A0007 1 *
A0010 2 135.520
A0015 1 *
A0018 1 *
A0022 1 *
Land Quartal Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
Katar 1. 2016
6 4.366.218
A0001 1 *
A0006 1 *
A0010 1 *
A0011 1 *
A0016 1 *
A0017 1 *
2. 2016
18 1.094.314
A0003 1 *
A0004 2 161.792
A0008 1 *
A0011 7 252.305
A0015 2 95.611
A0016 5 583.095
3. 2016
9 1.573.403
A0006 1 *
A0010 1 *
A0015 1 *
A0016 2 247.800
A0017 4 580.116
4. 2016
13 3.192.310
A0001 1 *
A0005 2 61.670
A0006 1 *
A0010 5 242.081
A0016 3 206.387
A0022 1 *
Kuwait 1. 2016
30** 14.786.160
A0001 22 128.773
A0003 12 131.497
A0004 2 2.140
A0006 1 *
A0007 1 *
A0009 1 *
2. 2016
3 1.040.899
A0003 1 *
A0013 1 *
Land Quartal Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
A0021 1 *
3. 2016
19** 585.918
A0001 15 25.817
A0002 1 *
A0005 1 *
A0006 1 *
A0007 1 *
A0021 1 *
4. 2016
20 *
A0001 11 12.932
A0003 2 645.803
A0004 2 6.666
A0005 2 3.216.076
A0006 2 137.107
A0007 1 *
Marokko 1. 2016
8 8.739.366
A0005 3 7.262.555
A0008 2 616
A0010 1 *
A0011 1 *
A0022 1 *
2. 2016
10 3.123.823
A0001 2 17.515
A0005 1 *
A0006 1 *
A0010 2 1.128.168
A0011 2 1.401.532
A0017 1 *
A0022 1 *
3. 2016
4 1.250.974
A0001 1 *
A0005 1 *
A0011 1 *
A0013 1 *
4. 2016
3 *
A0006 2 139.819
A0010 1 *
Land Quartal Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
Saudi-Arabien 1. 2016
40* 458.636.862
A0002 1 *
A0005 3 447.779
A0006 8 245.808
A0007 1 *
A0008 1 *
A0009 2 18.205.121
A0010 14 433.193.208
A0011 5 5.096.401
A0015 1 *
A0016 2 377.188
A0018 1 *
A0021 3 1.008.800
A0022 1 *
2. 2016
37 23.879.043
A0002 1 *
A0003 1 *
A0005 2 372.169
A0006 4 98.071
A0007 1 *
A0008 3 1.272
A0010 18 8.555.192
A0011 5 3.506.544
A0017 1 *
A0018 1 *
A0021 1 *
3. 2016
43** 21.996.056
A0003 3 492.378
A0005 9 2.937.966
A0006 4 128.584
A0009 1 *
A0010 19 1.589.886
A0011 4 986.935
A0014 1 *
A0015 1 *
A0017 2 15.670.595
4. 2016
22** 3.930.908
Land Quartal Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
A0001 1 *
A0003 1 *
A0005 1 *
A0006 4 47.063
A0010 7 268.087
A0011 6 3.226.138
A0014 1 *
A0015 1 *
A0017 1 *
A0021 2 101.888
Senegal 1. 2016
3 *
A0001 1 *
A0015 2 235.350
Sudan 1. 2016
1 *
A0006 1 *
Vereinigte Arabische Emirate 1. 2016
62* 18.027.393
A0001 6 93.576
A0002 3 425.315
A0003 6 1.249.270
A0004 1 *
A0005 5 3.263.810
A0006 26 9.606.612
A0008 1 *
A0009 2 22.088
A0010 5 88.640
A0011 8 2.828.071
A0017 1 *
A0018 2 86.160
A0021 3 172.705
2. 2016
41** 23.570.471
A0001 5 3.386.717
A0003 6 2.282.964
A0005 6 2.347.549
A0006 12 10.999.821
A0007 1 *
A0010 6 1.468.397
A0011 3 530.833
Land Quartal Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
A0014 1 *
A0015 1 *
A0018 1 *
A0021 1 *
A0022 2 800.000
3. 2016
55** 33.363.593
A0001 15 321.678
A0002 1 *
A0003 5 67.877
A0005 2 25.677
A0006 14 30.531.263
A0007 1 *
A0009 1 *
A0010 2 404.724
A0011 3 275.590
A0013 1 *
A0015 2 1.314.382
A0017 1 *
A0018 4 254.453
A0021 2 26.395
A0022 5 42.501
4. 2016
54** 81.278.164
A0001 8 144.835
A0002 2 2.789.762
A0003 7 1.329.144
A0004 2 5.511.850
A0005 3 2.437.400
A0006 17 9.941.830
A0007 1 *
A0008 1 *
A0010 3 39.095
A0011 3 843.202
A0014 1 *
A0015 3 3.220.959
A0017 1 *
A0018 3 25.634
A0021 4 7.535.405
Land Quartal Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
A0022 2 1.000
Ägypten 1. 2017
12 15.512.704
A0004 1 *
A0005 2 26.430
A0009 2 15.023.273
A0010 5 422.303
A0015 1 *
A0016 1 *
3. 2017
16** 18.965.258
A0004 1 *
A0005 1 *
A0006 1 *
A0008 1 *
A0009 1 *
A0010 6 2.253.368
A0011 4 512.168
A0016 1 *
A0021 2 13.497
4. 2017
17** 228.334.596
A0004 5 48.716.088
A0005 1 *
A0006 1 *
A0009 1 *
A0010 4 3.110.684
A0011 3 155.601
A0016 4 85.778
A0017 1 *
A0021 2 1.001
A0022 3 12.351.000
Bahrain 1. 2017
2 9.157
A0003 1 *
A0009 1 *
3. 2017
1 *
A0008 1 *
4. 2017
3 241.590
A0005 1 *
A0015 1 *
Land Quartal Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
A0021 1 *
Jordanien 1. 2017
6** 937.519
A0001 3 177.571
A0006 2 734.948
A0007 1 *
A0022 1 *
2. 2017
4 10.275
A0001 2 7.101
A0008 2 3.174
3. 2017
8** 14.881.964
A0001 1 *
A0007 1 *
A0010 3 66.786
A0011 1 *
A0014 2 12.901.170
A0021 1 *
A0022 1 *
4. 2017
5** 3.612.102
A0001 2 63.550
A0002 1 *
A0003 1 *
A0005 1 *
A0006 1 *
A0007 1 *
A0008 1 *
A0018 2 475.992
A0021 1 *
A0022 1 *
Katar 1. 2017
7 *
A0003 1 *
A0010 3 299.250
A0016 3 198.865
2. 2017
3 2.520.931
A0007 1 *
A0010 1 *
A0015 1 *
Land Quartal Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
3. 2017
1 *
A0010 1 *
4. 2017
13 40.182.814
A0001 1 *
A0004 2 20.328
A0005 3 258.715
A0010 1 *
A0011 1 *
A0013 1 *
A0016 2 155.201
A0017 2 39.500.000
Kuwait 1. 2017
13 2.269.699
A0001 11 37.299
A0011 1 *
A0022 1 *
2. 2017
8 *
A0001 7 31.938
A0017 1 *
3. 2017
17** 17.291.045
A0001 11 110.690
A0008 1 *
A0010 2 11.443
A0011 2 16.551.242
A0016 1 *
A0021 1 *
4. 2017
15 3.900.665
A0001 12 59.443
A0003 1 *
A0005 1 *
A0007 2 726.002
A0021 1 *
A0022 1 *
Land Quartal Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
Marokko 1. 2017
10 1.092.296
A0001 1 *
A0004 2 17.600
A0005 1 *
A0006 1 *
A0007 1 *
A0008 1 *
A0009 1 *
A0010 1 *
A0022 1 *
2. 2017
5 6.694.540
A0001 1 *
A0003 2 6.688.509
A0005 1 *
A0016 1 *
3. 2017
8** 3.550.081
A0001 1 *
A0004 1 *
A0008 1 *
A0010 1 *
A0011 4 468.755
A0021 1 *
4. 2017
1 *
A0016 1 *
Land Quartal Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
Saudi-Arabien 1. 2017
15 9.875.426
A0005 3 4.421.424
A0006 1 *
A0008 2 716
A0009 2 210.482
A0010 3 92.363
A0011 3 1.041.669
A0017 1 *
2. 2017
17** 10.507.789
A0005 3 4.129.034
A0007 1 *
A0008 1 *
A0009 1 *
A0010 9 753.152
A0011 1 *
A0017 1 *
A0021 2 102.805
3. 2017
58** 74.416.598
A0001 1 *
A0002 1 *
A0005 1 *
A0006 4 62.654.500
A0009 1 *
A0010 12 1.438.339
A0011 2 299.882
A0018 36 2.095.841
A0022 1 *
4. 2017
37 7.465.267
A0002 1 *
A0004 1 *
A0005 2 5.116.303
A0006 3 15.418
A0010 27 1.083.395
A0011 2 1.177.984
A0021 1 *
Land Quartal Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
Senegal 4. 2017
1 *
A0010 1 *
Vereinigte Arabische Emirate 1. 2017
23** 37.273.638
A0001 6 83.094
A0003 3 106.135
A0005 1 *
A0006 6 1.802.243
A0007 1 *
A0008 1 *
A0010 3 146.257
A0011 1 *
A0014 1 *
A0016 1 *
A0021 1 *
2. 2017
16** 123.084.209
A0001 1 *
A0003 1 *
A0004 1 *
A0006 7 5.997.219
A0010 2 27.576
A0011 2 262.171
A0013 3 115.966.944
A0014 1 *
A0016 1 *
A0021 1 *
A0022 1 *
3. 2017
2 2.951.680
A0003 1 *
A0010 1 *
4. 2017
41** 5.463.775
A0001 5 243.120
A0003 3 42.525
A0005 2 62.862
A0006 13 507.681
A0009 3 46.212
A0010 8 521.589
A0011 6 3.626.733
Land Quartal Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
A0016 2 239.940
A0017 1 *
A0021 1 *
Zeitraum Januar und Februar 2018 (Anmerkung: Bei den Angaben für das Jahr
2018 handelt es sich um vorläufige Daten, die sich durch notwendige Änderungen
und Fehlerkorrekturen noch verändern können.)
Land Quartal Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
Ägypten 1. 2018
1 *
A0004 1 *
A0022 1 *
Katar 1. 2018
24** 14.712.528
A0004 2 329.474
A0005 4 1.334.986
A0006 3 2.138.400
A0007 2 601.751
A0008 1 *
A0010 3 4.437.530
A0011 4 383.835
A0013 1 *
A0015 1 *
A0016 3 1.288.592
A0021 2 54.623
A0022 3 53.126
Kuwait 1. 2018
3 156.492
A0010 3 156.492
Saudi-Arabien 1. 2018
2 68.066
A0010 2 68.066
Vereinigte Arabische Emirate 1. 2018
1 *
A0001 1 *
* Die Bundesregierung folgt dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 21. Oktober 2014 – BVerfGE 137, 185 – und unterrichtet u. a.
über Art und Anzahl der genehmigten Güter, Endempfängerländer und das Gesamtvolumen. Die Bundesregierung sieht gemäß dem Urteil
von weitergehenden Ausführungen ab. Dies betrifft u. a. Angaben zum Auftragsvolumen, wenn diese in Kombination mit Angaben zu
Stückzahlen Rückschlüsse auf Einzelpreise zuließen.
** Anzahl der insgesamt im angeführten Zeitraum (Quartal) erteilten Einzelgenehmigungen (die Gesamtgenehmigungszahl entspricht dabei
nicht der Summe der Einzelgenehmigungen, da einzelne AL-Positionen in mehreren Einzelgenehmigungen enthalten sind und daher in der
Einzeldarstellung mehrfach aufgeführt werden.)
14. In welchem Wert wurden jeweils Genehmigungen für den Export von
Kriegswaffen von 2009 bis 2014 an die in Frage 8 aufgelisteten Länder
erteilt (bitte aufschlüsseln nach Jahren und Land sowie jeweils unter Angabe
des Wertes, der auf Kriegswaffengenehmigungen entfällt), und der Export
welcher Güter in welcher Stückzahl wurde dabei genehmigt?
Genehmigungen für Kriegswaffen zur Ausfuhr nach dem Außenwirtschaftsgesetz
in der Zeit vom 1. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2014 in die betreffenden
Länder:
Land Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
Ägypten 2009 5 715.360
A0001 5 715.360
Bahrain 2009 8 16.162
A0001 6 9.662
A0003 2 6.500
Jordanien 2009 1 *
A0002 1 *
Katar 2009 3 *
A0001 2 63.434
A0003 1 *
Kuwait 2009 5 *
A0001 1 *
A0002 2 4.755.723
A0003 2 6.049.871
Saudi-Arabien 2009 13 *
A0001 9 5.888.020
A0003 3 1.951.100
A0004 1 *
Vereinigte Arabische Emirate 2009 7 *
A0001 1 *
A0002 2 32.714.098
A0003 2 426.150
A0004 2 122.840.122
Bahrain 2010 3 *
A0001 2 133.130
A0003 1 *
Jordanien 2010 3 8.844
A0001 3 8.844
Katar 2010 5 272.715
A0001 3 162.535
A0003 2 110.180
Kuwait 2010 4 *
A0001 3 97.270
A0002 1 *
Saudi-Arabien 2010 15 30.072.444
A0001 8 4.610.815
A0002 1 *
A0003 1 *
A0004 5 25.459.600
Vereinigte Arabische Emirate 2010 3 1.647.067
A0001 3 1.647.067
Land Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
Saudi-Arabien 2011 14 29.021.738
A0001 10 8.366.633
A0003 2 399.105
A0004 2 20.256.000
Vereinigte Arabische Emirate 2011 8** 78.910.100
A0001 3 36.860
A0002 1 *
A0003 4 6.871.805
A0004 1 *
Jordanien 2012 1 *
A0001 1 *
Katar 2012 2** *
A0001 2 5.632
A0003 1 *
Kuwait 2012 1 *
A0003 1 *
Saudi-Arabien 2012 20 13.337.529
A0001 4 14.715
A0003 12 1.166.757
A0004 4 12.156.057
Sudan 2012 1 *
A0003 1 *
Vereinigte Arabische Emirate 2012 18 54.585.227
A0001 5 1.479.564
A0003 1 *
A0004 10 19.128.009
A0006 1 *
A0009 1 *
Jordanien 2013 2 2.543.400
A0001 1 *
A0002 1 *
Kuwait 2013 1 *
A0001 1 *
Saudi-Arabien 2013 21 *
A0001 12 30.719.252
A0003 8 1.524.848
A0004 1 *
Land Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
Vereinigte Arabische Emirate 2013 16 *
A0001 10 588.884
A0002 1 *
A0003 3 72.717
A0004 2 655.703
Jordanien 2014 9 811.717
A0001 9 811.717
Kuwait 2014 1 *
A0002 1 *
Saudi-Arabien 2014 12 50.928.320
A0003 6 186.320
A0004 6 50.742.000
Vereinigte Arabische Emirate 2014 7 *
A0001 3 89.112
A0003 3 10.359.769
A0009 1 *
* Die Bundesregierung folgt dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 21. Oktober 2014 – BVerfGE 137, 185 – und unterrichtet u. a.
über Art und Anzahl der genehmigten Güter, Endempfängerländer und das Gesamtvolumen. Die Bundesregierung sieht gemäß dem Urteil
von weitergehenden Ausführungen ab. Dies betrifft u. a. Angaben zum Auftragsvolumen, wenn diese in Kombination mit Angaben zu
Stückzahlen Rückschlüsse auf Einzelpreise zuließen.
** Anzahl der insgesamt im angeführten Zeitraum (Quartal) erteilten Einzelgenehmigungen (die Gesamtgenehmigungszahl entspricht dabei
nicht der Summe der Einzelgenehmigungen, da einzelne AL-Positionen in mehreren Einzelgenehmigungen enthalten sind und daher in der
Einzeldarstellung mehrfach aufgeführt werden.)
15. In welchem Wert wurden jeweils Genehmigungen für den Export sonstiger
Rüstungsgüter von 2009 bis 2014 an die in Frage 8 aufgelisteten Länder
erteilt (bitte aufschlüsseln nach Jahren und Land sowie jeweils unter Angabe
des Wertes, der auf Kriegswaffengenehmigungen entfällt), und der Export
welcher Güter in welcher Stückzahl wurde dabei genehmigt?
Genehmigungen für sonstige Rüstungsgüter zur Ausfuhr nach dem
Außenwirtschaftsgesetz in der Zeit vom 1. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2014 in die
betreffenden Länder:
Land Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
Ägypten 2009
41** 76.820.418
A0001 3 467.682
A0003 3 312.207
A0006 11 19.836.769
A0007 1 *
A0008 2 192
A0009 2 28.414
A0011 11 51.924.901
Land Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
A0014 1 *
A0015 1 *
A0017 3 539.237
A0018 4 1.399.273
A0021 3 1.961.364
Bahrain 2009
20** 2.018.608
A0001 13 427.790
A0003 3 498.422
A0004 1 *
A0009 1 *
A0010 1 *
A0011 2 74.601
A0022 1 *
Jordanien 2009
16** 3.568.173
A0001 9 35.407
A0002 1 *
A0003 1 *
A0006 5 606.216
A0010 1 *
A0011 1 *
A0018 1 *
Katar 2009
19** 800.558
A0001 5 3.742
A0003 6 256.987
A0004 1 *
A0006 2 11.488
A0010 2 27.458
A0011 1 *
A0013 1 *
A0014 1 *
A0017 1 *
Kuwait 2009
64** 56.993.615
A0001 29 347.849
A0002 1 *
A0003 9 19.397.342
A0004 1 *
A0005 2 36.170
Land Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
A0006 6 343.867
A0007 2 2.597.560
A0009 1 *
A0010 2 11.995
A0011 5 6.916.807
A0014 2 313.235
A0015 1 *
A0017 1 *
A0018 3 111.231
A0021 1 *
A0022 2 30.000
Marokko 2009
18 37.242.201
A0006 6 9.767.952
A0010 1 *
A0011 7 14.032.249
A0013 1 *
A0015 2 11.600.455
A0016 1 *
Saudi-Arabien 2009
193** 157.284.496
A0001 22 912.208
A0002 3 732.170
A0003 15 6.594.712
A0004 10 19.704.421
A0005 5 33.291.094
A0006 10 1.878.550
A0007 5 3.782.188
A0008 2 198
A0009 1 *
A0010 35 25.843.643
A0011 7 15.477.078
A0013 2 13.500.000
A0014 10 11.104.205
A0015 1 *
A0016 6 122.589
A0017 5 2.104.643
A0018 50 3.487.157
A0021 4 14.984.422
Land Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
A0022 10 597.892
Senegal 2009
1 *
A0007 1 *
A0015 1 *
Sudan 2009
8 995.000
A0006 8 995.000
Vereinigte Arabische Emirate 2009
176** 384.686.243
A0001 54 2.954.852
A0002 4 30.371.956
A0003 35 2.210.859
A0004 7 27.032.157
A0005 8 175.190.531
A0006 40 98.340.018
A0007 2 7.184.672
A0009 7 5.730.464
A0010 4 305.004
A0011 20 15.877.044
A0013 3 395.405
A0014 1 *
A0015 1 *
A0017 3 5.609.307
A0018 7 4.482.865
A0021 9 2.206.937
A0022 12 6.254.572
Ägypten 2010
34** 21.043.959
A0001 1 *
A0003 2 23.850
A0005 1 *
A0006 9 17.647.307
A0008 3 172
A0009 1 *
A0010 1 *
A0011 7 983.038
A0013 2 23.214
A0014 1 *
A0017 3 127.533
A0018 3 308.485
Land Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
A0021 2 0
A0022 1 *
Bahrain 2010
14** *
A0001 5 182.478
A0003 3 120.008
A0009 3 14.949.186
A0010 2 1.014.358
A0011 1 *
A0022 2 760
Jordanien 2010
20 1.403.192
A0001 11 386.208
A0003 2 200.300
A0004 1 *
A0006 4 518.280
A0015 1 *
A0021 1 *
Katar 2010
13 3.719.643
A0001 3 36.007
A0003 1 *
A0006 1 *
A0007 1 *
A0010 2 205.220
A0011 3 2.478.550
A0014 1 *
A0015 1 *
Kuwait 2010
82** *
A0001 20 331.106
A0002 4 434.604
A0003 4 152.701
A0006 40 13.464.618
A0007 3 1.962.221
A0009 1 *
A0010 2 12.032
A0011 5 1.234.173
A0015 3 1.410.577
A0021 2 167.174
Marokko 2010
20** 13.205.833
Land Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
A0005 1 *
A0006 2 1.951.141
A0008 2 92
A0010 5 6.308.107
A0011 9 4.873.638
A0013 1 *
A0021 1 *
Saudi-Arabien 2010
217** *
A0001 19 806.199
A0002 1 *
A0003 14 8.992.548
A0004 7 653.622
A0005 4 1.114.560
A0006 14 8.845.142
A0007 2 4.554.641
A0008 4 700
A0009 3 23.893.647
A0010 39 15.147.460
A0011 8 45.500.182
A0013 2 203.000
A0014 5 2.846.508
A0015 10 522.821
A0016 2 2.454.290
A0018 80 5.081.532
A0021 3 602.641
A0022 3 1.001.000
Senegal 2010
2 77.394
A0001 1 *
A0006 1 *
Sudan 2010
6 866.015
A0003 1 *
A0006 4 650.000
A0017 1 *
Land Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
Vereinigte Arabische Emirate 2010
156** 260.866.287
A0001 41 2.719.807
A0002 9 5.005.466
A0003 17 195.518
A0004 2 1.280
A0005 15 11.523.426
A0006 22 80.502.893
A0007 3 30.356
A0009 7 4.261.136
A0010 16 3.017.776
A0011 14 46.899.950
A0014 7 96.700.713
A0015 2 104.047
A0017 4 6.855.641
A0018 2 120.000
A0021 7 2.349.040
A0022 9 579.238
Ägypten 2011
44** 74.203.247
A0003 1 *
A0005 6 412.957
A0006 13 57.321.375
A0008 2 165
A0009 5 6.097.995
A0010 3 113.321
A0011 7 8.885.640
A0013 2 3.700
A0017 5 1.185.733
A0018 1 *
A0021 1 *
Bahrain 2011
5 537.705
A0001 1 *
A0007 1 *
A0011 2 7.305
A0017 1 *
Land Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
Jordanien 2011
21 924.914
A0001 8 188.112
A0003 1 *
A0004 2 25.027
A0006 2 255.085
A0007 3 40.850
A0010 2 23.739
A0014 1 *
A0015 1 *
A0017 1 *
Katar 2011
18** 6.147.304
A0001 4 56.934
A0003 1 *
A0005 4 212.792
A0006 3 346.831
A0010 4 1.931.422
A0013 1 *
A0017 1 *
A0021 1 *
A0022 1 *
Kuwait 2011
87** 34.317.065
A0001 39 517.643
A0002 1 *
A0003 8 2.363.806
A0004 1 *
A0005 3 320.515
A0006 34 11.517.952
A0007 3 834.755
A0009 1 *
A0011 1 *
A0013 1 *
A0021 1 *
A0022 1 *
Land Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
Marokko 2011
15** 6.552.778
A0004 1 *
A0006 1 *
A0008 1 *
A0009 1 *
A0010 1 *
A0011 8 736.166
A0015 2 554.074
A0021 2 21.542
Saudi-Arabien 2011
227** 110.528.297
A0001 32 1.630.124
A0002 3 2.060.320
A0003 4 11.801.350
A0004 4 7.550.449
A0005 10 11.906.135
A0006 11 4.083.786
A0007 8 1.649.269
A0008 4 1.145
A0009 3 8.948.733
A0010 46 15.099.347
A0011 10 19.500.054
A0013 3 783.748
A0014 5 10.256.827
A0015 7 1.761.150
A0016 7 394.398
A0017 2 1.210.358
A0018 72 11.514.832
A0021 4 168.790
A0022 4 207.482
Sudan 2011
7 1.045.807
A0001 1 *
A0003 1 *
A0006 5 1.008.402
Land Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
Vereinigte Arabische Emirate 2011
176** *
A0001 38 2.037.807
A0002 4 2.707.407
A0003 27 4.773.429
A0004 6 27.470.417
A0005 9 12.163.698
A0006 33 52.377.601
A0007 6 364.812
A0008 2 1.297
A0009 5 94.894.278
A0010 14 3.319.960
A0011 19 17.487.093
A0013 2 13.980
A0014 4 18.040.010
A0015 2 13.687.474
A0016 6 775.782
A0017 1 *
A0018 5 129.970
A0021 9 10.171.556
A0022 9 201.311
Ägypten 2012
32** 10.696.967
A0001 2 11.561
A0005 2 639.000
A0006 3 3.897.100
A0008 4 614
A0009 1 *
A0010 6 127.824
A0011 11 4.716.800
A0017 2 1.079.665
A0021 1 *
A0022 1 *
Land Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
Bahrain 2012
6 4.326.961
A0001 1 *
A0003 1 *
A0006 1 *
A0009 1 *
A0010 1 *
A0021 1 *
Jordanien 2012
15** 1.135.273
A0001 9 273.764
A0006 3 800.000
A0010 1 *
A0011 1 *
A0014 1 *
A0015 1 *
A0021 1 *
A0022 1 *
Katar 2012
26** 17.559.139
A0001 6 52.487
A0005 4 181.440
A0006 7 732.684
A0007 1 *
A0009 1 *
A0010 3 16.440.094
A0013 1 *
A0014 1 *
A0015 1 *
A0017 2 37.553
A0022 2 10.001
Kuwait 2012
80** 29.369.290
A0001 33 1.025.075
A0002 2 54.399
A0003 7 1.265.731
A0005 3 18.216
A0006 31 26.862.208
A0009 1 *
A0013 4 103.703
A0015 1 *
Land Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
Marokko 2012
10 *
A0006 2 3.211.825
A0008 1 *
A0009 2 2.846
A0011 5 1.557.713
Saudi-Arabien 2012
302** *
A0001 22 7.405.063
A0002 2 11.437
A0003 22 28.831.961
A0004 4 1.089.615
A0005 26 920.315.468
A0006 34 11.005.950
A0007 4 170.390
A0008 7 1.118
A0009 7 19.034.737
A0010 32 7.099.706
A0011 13 7.279.018
A0013 1 *
A0014 5 1.105.174
A0015 5 1.717.914
A0016 9 1.251.590
A0017 3 6.392.091
A0018 104 8.169.084
A0021 6 200.712.779
A0022 6 2.143.690
Sudan 2012
4 *
A0003 1 *
A0006 3 584.200
Land Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
Vereinigte Arabische Emirate 2012
166** 70.304.792
A0001 44 2.776.906
A0002 1 *
A0003 28 1.979.774
A0004 7 5.977.508
A0005 5 771.819
A0006 47 14.270.507
A0007 1 *
A0009 1 *
A0010 7 9.935.044
A0011 7 5.799.184
A0014 1 *
A0015 3 8.267.456
A0016 5 10.518.655
A0017 5 5.697.008
A0018 6 420.002
A0021 2 2.514.248
A0022 4 61.220
Ägypten 2013
17** 13.192.214
A0005 1 *
A0006 1 *
A0009 2 33.520
A0010 3 195.472
A0011 8 3.310.333
A0013 1 *
A0017 1 *
A0021 5 18.693
Bahrain 2013
11 12.857.264
A0001 1 *
A0006 1 *
A0007 3 1.157.057
A0009 2 10.515.100
A0010 1 *
A0013 2 132.203
A0021 1 *
Land Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
Jordanien 2013
19** 7.558.555
A0001 9 21.130
A0003 1 *
A0006 4 4.819.807
A0007 1 *
A0010 1 *
A0014 2 1.676.700
A0015 1 *
A0021 1 *
Katar 2013
46** 673.377.690
A0001 10 55.036
A0003 13 29.552.783
A0004 1 *
A0005 2 94.517.628
A0006 7 299.164.689
A0007 1 *
A0008 1 *
A0010 9 1.475.571
A0011 4 82.376.670
A0013 2 14.303
A0014 3 124.006.345
A0017 1 *
A0021 2 9.500.680
A0022 4 32.386.625
Kuwait 2013
84** *
A0001 30 529.364
A0003 13 318.029
A0004 1 *
A0006 44 2.333.512
A0013 3 94.558
Land Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
Marokko 2013
11** 6.348.243
A0001 1 *
A0004 1 *
A0005 1 *
A0009 1 *
A0010 1 *
A0011 6 5.954.107
A0021 4 110.708
Saudi-Arabien 2013
244** *
A0001 24 4.545.528
A0002 2 1.010.000
A0003 8 14.040.162
A0004 5 12.814.288
A0005 17 1.767.315
A0006 31 80.425.081
A0007 5 379.133
A0010 42 90.574.386
A0011 17 26.161.952
A0013 4 198.890
A0014 4 42.208.725
A0015 3 69.902
A0016 7 3.242.444
A0017 3 637.088
A0018 71 4.896.398
A0019 1 *
A0021 9 15.419.391
A0022 8 15.522.898
Senegal 2013
1 *
A0013 1 *
Sudan 2013
3 *
A0003 1 *
A0006 2 557.271
Land Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
Vereinigte Arabische Emirate 2013
173** *
A0001 42 4.525.217
A0002 5 5.443.093
A0003 27 2.941.881
A0004 5 22.711.144
A0005 8 14.158.747
A0006 45 15.911.632
A0007 2 11.900
A0009 4 88.599
A0010 8 623.888
A0011 8 11.579.662
A0013 2 400
A0014 3 403.245
A0015 4 5.180.761
A0016 5 29.883.532
A0017 6 12.401.726
A0018 7 886.623
A0019 1 *
A0021 5 321.156
Ägypten 2014
30** 22.735.428
A0005 1 *
A0008 5 708
A0009 2 791.546
A0010 13 2.198.016
A0011 4 541.023
A0016 1 *
A0017 1 *
A0021 1 *
A0022 3 19.062.837
Bahrain 2014
4** 3.182.999
A0009 1 *
A0011 1 *
A0013 2 24.999
A0021 1 *
Land Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
Jordanien 2014
16** 574.856
A0001 10 78.241
A0006 1 *
A0007 2 26.050
A0008 1 *
A0014 1 *
A0018 2 44.650
Katar 2014
22** 15.439.245
A0001 1 *
A0004 3 1.921.827
A0005 2 16.573
A0006 3 211.120
A0007 1 *
A0008 1 *
A0010 4 12.288.420
A0011 1 *
A0013 2 91.000
A0014 1 *
A0017 1 *
A0021 2 4.975
A0022 2 288.311
Kuwait 2014
41** 3.993.254
A0001 13 294.756
A0003 7 318.996
A0004 1 *
A0006 14 557.202
A0007 2 936.539
A0009 1 *
A0010 1 *
A0011 1 *
A0013 1 *
A0021 2 45.989
Land Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
Marokko 2014
9 1.713.008
A0001 2 44.643
A0007 1 *
A0008 1 *
A0009 1 *
A0010 1 *
A0011 2 23.416
A0016 1 *
Saudi-Arabien 2014
162** 158.038.247
A0001 14 715.871
A0003 13 14.434.797
A0004 8 10.752.088
A0005 8 21.055.619
A0006 19 8.251.384
A0007 2 26.931
A0008 4 768
A0009 2 17.982.215
A0010 27 14.862.102
A0011 9 26.637.722
A0013 3 1.619.800
A0014 3 4.722.570
A0015 3 68.302
A0016 2 1.748.324
A0017 3 988.600
A0018 43 8.283.195
A0021 6 651.550
A0022 6 25.236.409
Senegal 2014
1 *
A0011 1 *
Sudan 2014
1 *
A0006 1 *
Land Jahr AL-Position Anzahl der
Genehmigungen
Wert in €
Vereinigte Arabische Emirate AE 2014
132** *
A0001 24 526.290
A0002 7 4.396.585
A0003 18 1.915.222
A0004 4 1.075.563
A0005 9 2.442.231
A0006 41 13.168.762
A0007 3 2.019.858
A0009 2 308.939
A0010 4 222.354
A0011 7 4.987.436
A0014 2 22.001.519
A0017 7 1.081.548
A0019 1 *
A0021 4 464.800
A0022 4 101.600
* Die Bundesregierung folgt dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 21. Oktober 2014 – BVerfGE 137, 185 – und unterrichtet u. a.
über Art und Anzahl der genehmigten Güter, Endempfängerländer und das Gesamtvolumen. Die Bundesregierung sieht gemäß dem Urteil
von weitergehenden Ausführungen ab. Dies betrifft u. a. Angaben zum Auftragsvolumen, wenn diese in Kombination mit Angaben zu
Stückzahlen Rückschlüsse auf Einzelpreise zuließen.
** Anzahl der insgesamt im angeführten Zeitraum (Quartal) erteilten Einzelgenehmigungen (die Gesamtgenehmigungszahl entspricht dabei
nicht der Summe der Einzelgenehmigungen, da einzelne AL-Positionen in mehreren Einzelgenehmigungen enthalten sind und daher in der
Einzeldarstellung mehrfach aufgeführt werden.)
16. In welchem Wert wurden Kriegswaffen seit 2015 in die Frage 8 aufgelisteten
Länder tatsächlich ausgeführt (bitte quartalsweise nach Jahren und Ländern
unter Angabe der Ausfuhrlistennummer sowie der genaueren Bezeichnung
der Waffen und des jeweiligen Gesamtwertes je Ausfuhrlistennummer
aufschlüsseln)?
17. In welchem Wert wurden sonstige Rüstungsgüter seit 2015 in die in Frage 8
aufgelisteten Länder tatsächlich ausgeführt (bitte quartalsweise nach Jahren
und Ländern unter Angabe der Ausfuhrlistennummer sowie der genaueren
Bezeichnung der Waffen und des jeweiligen Gesamtwertes je
Ausfuhrlistennummer aufschlüsseln)?
18. In welchem Wert wurden Kriegswaffen von 2009 bis 2014 in die in Frage 8
aufgelisteten Länder tatsächlich ausgeführt (bitte nach Jahren und Ländern
unter Angabe der Ausfuhrlistennummer sowie der genaueren Bezeichnung
der Waffen und des jeweiligen Gesamtwertes je Ausfuhrlistennummer
aufschlüsseln)?
19. In welchem Wert wurden sonstige Rüstungsgüter von 2009 bis 2014 in die
in Frage 8 aufgelisteten Länder tatsächlich ausgeführt (bitte quartalsweise
nach Jahren und Ländern unter Angabe der Ausfuhrlistennummer sowie der
genaueren Bezeichnung der Waffen und des jeweiligen Gesamtwertes je
Ausfuhrlistennummer aufschlüsseln)?
Die Fragen 16 bis 19 werden zusammen beantwortet.
Für sonstige Rüstungsgüter liegen der Bundesregierung Daten zu tatsächlichen
Ausfuhren nicht vor. Der Wert von tatsächlichen Ausfuhren von Kriegswaffen
wird durch das Statistische Bundesamt erhoben. Die Daten sind Grundlage der
jährlichen Berichterstattung im Rüstungsexportbericht. Dazu verwendet das
Statistische Bundesamt Meldungen von Unternehmen, die Kriegswaffen
exportieren.
Für die Daten zu tatsächlichen Ausfuhren von Kriegswaffen gilt, dass die
Bunderegierung nach sorgfältiger Abwägung zwischen dem parlamentarischen
Fragerecht und den verfassungsrechtlich geschützten Betriebs- und
Geschäftsgeheimnissen der betroffenen Unternehmen zu der Auffassung gelangt ist, dass im
Hinblick auf diese Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse eine Beantwortung der Frage
nicht in offener Form erfolgen kann. Bei der hier erbetenen Aufschlüsselung der
Ausfuhren nach Quartalen kann nicht ausgeschlossen werden, dass anhand der
wiederzugebenden Einzelangaben zu tatsächlichen Ausfuhren in der
Zusammenschau mit veröffentlichten Genehmigungsdaten Rückschlüsse erfolgen könnten,
welche mit den Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen der betroffenen
Unternehmen unvereinbar sind. Die erfragten Informationen werden daher als
Verschlusssache mit dem Grad „VS – Nur für den Dienstgebrauch“ eingestuft und sind als
Anlage zu dieser Antwort enthalten.1
20. Inwiefern hat die militärische Koalition unter Führung Saudi-Arabiens nach
Kenntnis der Bundesregierung die am 6. November 2017 eingeleitete
Verschärfung ihrer Blockade der Häfen und Flughäfen im Jemen mittlerweile
vollständig zurückgenommen vor dem Hintergrund, dass die 30-tägige Frist
für diese Lockerung am 20. Januar 2018 wieder ausgelaufen ist (www.
dw.com/de/jemen-pro-saudische-regierung-vorerst-vor-kollaps-gerettet/a-
42212524)?
Die Beantwortung der Frage 20 kann aus Gründen des Staatswohls nicht offen
erfolgen. Arbeitsmethoden und Vorgehensweisen der Nachrichtendienste des
Bundes sind im Hinblick auf die künftige Erfüllung des gesetzlichen Auftrags
besonders schutzwürdig. Ebenso schutzbedürftig sind in diesem besonderen
Einzelfall Einzelheiten zu der nachrichtendienstlichen Erkenntnislage. Eine
Veröffentlichung von solchen Einzelheiten würde zu einer wesentlichen Schwächung
der den deutschen Nachrichtendiensten zur Verfügung stehenden Möglichkeiten
zur Informationsgewinnung führen und ließe Rückschlüsse auf die
Aufklärungsschwerpunkte, Methoden der Erkenntnisgewinnung und Kooperationen mit
anderen Nachrichtendiensten zu. Dies würde für die Auftragserfüllung der
Nachrichtendienste des Bundes Nachteile zur Folge haben. Insofern könnte die
Offenlegung entsprechender Informationen für die Sicherheit und die Interessen der
Bundesrepublik Deutschland nachteilig sein. Die erfragten Informationen werden
daher als Verschlusssache mit dem Grad „VS – Nur für den Dienstgebrauch“
eingestuft und als in Anlage zu dieser Antwort enthalten.2
1 Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat die Antwort als „VS – Nur für den Dienstgebrauch“ eingestuft.
Die Antwort ist im Parlamentssekretariat des Deutschen Bundestages hinterlegt und kann dort von Berechtigten eingesehen
werden.
2 Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat die Antwort als „VS – Nur für den Dienstgebrauch“ eingestuft.
Die Antwort ist im Parlamentssekretariat des Deutschen Bundestages hinterlegt und kann dort von Berechtigten eingesehen
werden.
21. Von welcher saudischen Marinebasis stammen nach Kenntnis der
Bundesregierung aktuell die saudischen Kriegsschiffe, die die Seeblockade Jemens
durchsetzen?
Die Beantwortung der Frage 21 kann aus Gründen des Staatswohls nicht offen
erfolgen. Arbeitsmethoden und Vorgehensweisen der Nachrichtendienste des
Bundes sind im Hinblick auf die künftige Erfüllung des gesetzlichen Auftrags
besonders schutzwürdig. Ebenso schutzbedürftig sind Einzelheiten zu der
nachrichtendienstlichen Erkenntnislage. Eine Veröffentlichung von Einzelheiten
solche Erkenntnisse betreffend würde zu einer wesentlichen Schwächung der den
deutschen Nachrichtendiensten zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zur
Informationsgewinnung führen. Dies würde für die Auftragserfüllung der
Nachrichtendienste des Bundes erhebliche Nachteile zur Folge haben. Sie kann für die
Interessen der Bundesrepublik Deutschland schädlich sein. Die erfragten
Informationen werden daher als Verschlusssache mit dem Grad „VS – Vertraulich“
eingestuft und der Geheimschutzstelle des Deutschen Bundestages übermittelt;
sie können dort eingesehen werden.1
22. Inwieweit hat die Bundesregierung inzwischen geprüft, ob die
Patrouillenboote und die schnellen Einsatzboote, deren Lieferung nach Saudi-Arabien
die Bundesregierung mit einer Hermes-Bürgschaft abgesichert hat
(Bundestagsdrucksache 19/282, Antwort zu Frage 14), dazu geeignet sind,
Seeblockaden zu verhängen bzw. durchzusetzen (Bundestagsdrucksache 18/4824,
Antwort zu Frage 7)?
Die Bundesregierung verfolgt eine restriktive und verantwortungsvolle
Rüstungsexportpolitik. Über die Erteilung von Genehmigungen für Rüstungsexporte
entscheidet die Bundesregierung im Einzelfall und im Lichte der jeweiligen
Situation nach sorgfältiger Prüfung unter Einbeziehung außen- und
sicherheitspolitischer Erwägungen. Grundlage hierfür sind die rechtlichen Vorgaben des Gesetzes
über die Kontrolle von Kriegswaffen (KrWaffKontrG), des
Außenwirtschaftsgesetzes (AWG) und der Außenwirtschaftsverordnung (AWV) sowie die
Politischen Grundsätze der Bundesregierung aus dem Jahr 2000, der Gemeinsame
Standpunkt des Rates der Europäischen Union vom 8. Dezember 2008 betreffend
gemeinsame Regeln für die Kontrolle der Ausfuhr von Militärtechnologie und
Militärgütern und der Vertrag über den Waffenhandel (Arms Trade Treaty). Der
Beachtung der Menschenrechte wird bei Rüstungsexportentscheidungen ein
besonderes Gewicht beigemessen. Im Rahmen ihrer Genehmigungspraxis
berücksichtigt die Bundesregierung stets auch die grundsätzliche Eignung der Güter für
den in den Antragsunterlagen angegeben Zweck. Die in Frage stehenden Boote
sind auf Grund ihrer Konfiguration auf den angegebenen Zweck der
Grenzsicherung ausgerichtet; für einen Einsatz im Rahmen längerer Missionen, insbesondere
in einem feindlichen Umfeld, sind die Boote nicht geeignet. Die Bundesregierung
hat auch keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass die Boote von Saudi-Arabien im
Rahmen der Durchsetzung von Seeblockaden eingesetzt werden sollen.
1 Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat die Antwort als „VS – Vertraulich“ eingestuft.
Die Antwort ist in der Geheimschutzstelle des Deutschen Bundestages hinterlegt und kann dort nach Maßgabe der
Geheimschutzordnung eingesehen werden.
23. Inwieweit hat die Bundesregierung inzwischen weitere Kenntnisse erlangt
bzw. versucht zu erlangen, ob bei der Bombardierung von Zielen im Jemen
Kampflugzeuge des Typs TORNADO, deren Teile von Airbus und seinen
Partnern auch in Deutschland hergestellt werden, von der Luftwaffe Saudi-
Arabiens und/oder der in Frage 8 aufgeführten Länder, eingesetzt wurden
bzw. werden (Bundestagsdrucksache 18/4824, Antwort zu Frage 9)?
Die Beantwortung der Frage 23 kann aus Gründen des Staatswohls nicht offen
erfolgen. Arbeitsmethoden und Vorgehensweisen der Nachrichtendienste des
Bundes sind im Hinblick auf die künftige Erfüllung des gesetzlichen Auftrags
besonders schutzwürdig. Ebenso schutzbedürftig sind Einzelheiten zu der
nachrichtendienstlichen Erkenntnislage. Eine Veröffentlichung von Einzelheiten
solche Erkenntnisse betreffend würde zu einer wesentlichen Schwächung der den
deutschen Nachrichtendiensten zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zur
Informationsgewinnung führen. Dies würde für die Auftragserfüllung der
Nachrichtendienste des Bundes erhebliche Nachteile zur Folge haben. Sie kann für die
Interessen der Bundesrepublik Deutschland schädlich sein. Die erfragten
Informationen werden daher als Verschlusssache mit dem Grad „VS – Vertraulich“
eingestuft und der Geheimschutzstelle des Deutschen Bundestages übermittelt;
sie können dort eingesehen werden.2
24. Inwieweit hat die Bundesregierung inzwischen weitere Kenntnisse erlangt
bzw. versucht zu erlangen, ob beim Einsatz im Jemen Kampfflugzeuge des
Typs EUROFIGHTER TYPHOON, deren Teile von Airbus und seinen
Partnern auch in Deutschland hergestellt werden, von der Luftwaffe Saudi-
Arabiens und/oder der in Frage 8 aufgeführten Länder, eingesetzt wurden
bzw. werden (Bundestagsdrucksache 18/4824, Antwort zu Frage 10)?
Die Beantwortung der Frage 24 kann aus Gründen des Staatswohls nicht offen
erfolgen. Arbeitsmethoden und Vorgehensweisen der Nachrichtendienste des
Bundes sind im Hinblick auf die künftige Erfüllung des gesetzlichen Auftrags
besonders schutzwürdig. Ebenso schutzbedürftig sind Einzelheiten zu der
nachrichtendienstlichen Erkenntnislage. Eine Veröffentlichung von Einzelheiten
betreffend solche Erkenntnisse würde zu einer wesentlichen Schwächung der den
deutschen Nachrichtendiensten zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zur
Informationsgewinnung führen. Dies würde für die Auftragserfüllung der
Nachrichtendienste des Bundes erhebliche Nachteile zur Folge haben. Sie kann für die
Interessen der Bundesrepublik Deutschland schädlich sein. Die erfragten
Informationen werden daher als Verschlusssache mit dem Grad „VS – Vertraulich“
eingestuft und der Geheimschutzstelle des Deutschen Bundestages übermittelt;
sie können dort eingesehen werden.2
2 Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat die Antwort als „VS – Vertraulich“ eingestuft.
Die Antwort ist in der Geheimschutzstelle des Deutschen Bundestages hinterlegt und kann dort nach Maßgabe der
Geheimschutzordnung eingesehen werden.
25. Inwieweit ist der Einsatz von aus Deutschland an die in Frage 8 aufgelisteten
Länder gelieferten Kriegswaffen und sonstigen Rüstungsgütern im Rahmen
des Krieges im Jemen mit den Endverbleibserklärungen vereinbar, wonach
die gelieferten Waffen im Empfängerland bei dem in der
Endverbleibserklärung angegebenen Endverwender verbleiben müssen?
26. Kann die Bundesregierung ausschließen, dass die in Frage 8 aufgelisteten
Länder aus Deutschland gelieferte Kriegswaffen und sonstige Rüstungsgüter
im Jemen einsetzen, obwohl bislang keine Vor-Ort-Kontrollen (sog. Post-
Shipment-Kontrollen) über den Verbleib von deutschen Rüstungsexporten
durchgeführt wurden (Bundestagsdrucksache 19/282, Antwort zu den
Fragen 15 und 16)?
Die Fragen 25 und 26 werden zusammen beantwortet.
Die Bundesregierung verfolgt eine restriktive und verantwortungsvolle
Rüstungsexportpolitik. Über die Erteilung von Genehmigungen für Rüstungsexporte
entscheidet die Bundesregierung im Einzelfall und im Lichte der jeweiligen
Situation nach sorgfältiger Prüfung unter Einbeziehung außen- und
sicherheitspolitischer Erwägungen. Grundlage hierfür sind die rechtlichen Vorgaben des Gesetzes
über die Kontrolle von Kriegswaffen, des Außenwirtschaftsgesetzes und der
Außenwirtschaftsverordnung sowie die Politischen Grundsätze der Bundesregierung
für den Export von Kriegswaffen und sonstigen Rüstungsgütern vom 19. Januar
2000, der Gemeinsame Standpunkt des Rates der Europäischen Union vom 8.
Dezember 2008 betreffend gemeinsame Regeln für die Kontrolle der Ausfuhr von
Militärtechnologie und Militärgütern und der Vertrag über den Waffenhandel
(Arms Trade Treaty).
Genehmigungen für den Export von Rüstungsgütern werden nur erteilt, wenn
zuvor der Endverbleib dieser Güter im Endempfängerland hinreichend
sichergestellt ist. Die Bundesregierung führt bezüglich zu exportierender Rüstungsgüter
eine Ex-ante-Prüfung zum Endverbleib durch. Vor Erteilung einer Genehmigung
für die Ausfuhr von Rüstungsgütern werden alle vorhandenen Informationen über
den Endverbleib umfassend geprüft und bewertet. Wenn Zweifel am gesicherten
Endverbleib beim Empfänger bestehen, werden Ausfuhranträge abgelehnt.
Konkrete Hinweise auf Missbrauch oder Nichteinhaltung der Verpflichtungen über
den Endverbleib nimmt die Bundesregierung sehr ernst und geht ihnen nach.
Die Bundesregierung verfolgt die Entwicklungen in Jemen genau und
berücksichtigt die Entwicklungen in der Region im Rahmen ihrer Genehmigungspraxis.
27. Durch die Einzelausfuhrgenehmigungen für welche Kriegswaffen und
sonstigen Rüstungsgüter hat sich der Genehmigungswert bezogen auf Ägypten
vom 15. November 2017 von 428 381 496 Euro (Bundestagsdrucksache
19/333, Antwort zu Frage 1) auf 708 258 491 Euro (Bundestagsdrucksache
19/534, Antwort auf die Schriftliche Frage 38 der Abgeordneten Sevim
Dağdelen) im Dezember 2017 derart erhöht (bitte mit Einzelgenehmigungen
mit Güterbeschreibung und entsprechendem Genehmigungswert auflisten)?
Nachfolgend werden die vom 16. November 2017 bis zum 31. Dezember 2017
zur Ausfuhr nach dem Außenwirtschaftsgesetz nach Ägypten genehmigten
Kriegswaffen und sonstigen Rüstungsgüter dargestellt.
Es handelt sich hierbei um vorläufige Zahlen, die sich durch Nachmeldungen und
Fehlerkorrekturen noch verändern können.
Genehmigungen für Rüstungsgüter nach Ägypten im Zeitraum 16.11. bis
31.12.2017
AL-Position Anzahl der Genehmigungen Wert in €
A0004 3 101.253.384
A0005 1 *
A0006 1 *
A0010 2 2.200.000
A0011 3 155.601
A0016 2 50.009
A0017 1 *
A0021 2 1.001
A0022 3 12.351.000
Gesamt 10** 279.876.995
* Die Bundesregierung folgt dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 21. Oktober 2014 –
BVerfGE 137, 185 – und unterrichtet u. a. über Art und Anzahl der genehmigten Güter,
Endempfängerländer und das Gesamtvolumen. Die Bundesregierung sieht gemäß dem Urteil von
weitergehenden Ausführungen ab. Dies betrifft u. a. Angaben zum Auftragsvolumen, wenn diese in Kombination
mit Angaben zu Stückzahlen Rückschlüsse auf Einzelpreise zuließen.
** Anzahl der insgesamt im angeführten Zeitraum (Quartal) erteilten Einzelgenehmigungen (die
Gesamtgenehmigungszahl entspricht dabei nicht der Summe der Einzelgenehmigungen, da einzelne
AL-Positionen in mehreren Einzelgenehmigungen enthalten sind und daher in der Einzeldarstellung
mehrfach aufgeführt werden.)
28. Inwieweit hat die Bundesregierung Kenntnis darüber, dass eine engere
Zusammenarbeit der 25 EU-Mitgliedstaaten bei der Rüstungsproduktion dazu
führt, dass nationale Rüstungsexportkontrollen erschwert werden (
www.dw.com/
de/kirchen-deutsche-r%C3%BCstungsexporte-befeuern-jemen-konflikt/
a-41840708)?
Die Bundesregierung hat den zitierten Artikel zur Kenntnis genommen, macht
sich dessen Aussagen jedoch nicht zu eigen.
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Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44,
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ISSN 0722-8333]