[Deutscher Bundestag Drucksache 17/1340
17. Wahlperiode 09. 04. 2010 Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke, Jan Korte, Jan van Aken,
weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE.
– Drucksache 17/1133 –
Fortgesetzte Rücküberstellungen nach Griechenland im Rahmen der
Dublin-II-Verordnung
Vo r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Das Bundesverfassungsgericht hat in mehreren einstweiligen Anordnungen
entschieden (und so auch viele Verwaltungs- und Oberverwaltungsgerichte in
mehr als 150 Fällen; vgl. Bundestagsdrucksache 17/203, Anlage 1), dass
Dublin-Überstellungen nach Griechenland wegen Zweifeln am dortigen
Asylsystem derzeit auszusetzen sind. Das Verfassungsgericht entschied
ausdrücklich unabhängig von der Frage, ob eine „besondere Schutzbedürftigkeit“ im
Einzelfall vorlag oder nicht – worauf jedoch das Bundesministerium des Innern
abstellt. Für den Sommer 2010 wurde eine Grundsatzentscheidung des
Bundesverfassungsgerichts angekündigt, das dabei auch seine Einschätzung aus dem
Jahr 1996 zur Drittstaatenregelung des „Asylkompromisses“ überprüfen will
(vgl. Pressemitteilung des Gerichts Nr. 137/2009 vom 9. Dezember 2009).
Obwohl das Bundesverfassungsgericht noch keine Entscheidung in der
Hauptsache gefällt hat, lässt seine mehrfach gleichlautende Abwägung, wonach die zu
befürchtenden Nachteile einer Abschiebung schwerer wögen als das Interesse
an einer Durchsetzung der Dublin-II-Verordnung, erkennen, dass es die
derzeitigen Aufnahmebedingungen und Qualitätsmängel im Asylverfahren in
Griechenland als unzureichend ansehen wird. Angekündigt ist eine Prüfung, in
welchen Fallkonstellationen vorläufiger Rechtsschutz gegen Überstellungen
innerhalb der EU gewährt werden muss und „welche Auswirkungen der
europarechtliche Grundsatz der Solidarität […] bei einer erheblichen Überlastung
des Asylsystems eines Mitgliedstaates“ hat.
Das Bundesverfassungsgericht wird somit vermutlich Verbesserungen des EU-
Asylsystems anmahnen, wie sie auch von der EU-Kommission zum Teil bereits
vorgeschlagen wurden. Besonders heikel ist deshalb die Positionierung der
Bundesregierung in den EU-Gremien, die darauf hinausläuft, eine
Fortentwicklung des europäischen Asylsystems davon abhängig machen zu wollen, dass die
EU-Mitgliedstaaten (gemeint ist insbesondere Griechenland) zunächst ihren
rechtlichen Verpflichtungen nachkommen. Denn die von irregulärer Migration
und Asylsuche derzeit besonders betroffenen Länder mit EU-Außengrenzen
fordern ihrerseits seit längerem eine gerechtere Verantwortungsteilung und Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums des Innern vom 1. April 2010
übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Drucksache 17/1340 – 2 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiodemehr „Solidarität“ innerhalb der EU, damit sie ihren Verpflichtungen
nachkommen können. Somit drohen die dringend erforderlichen Änderungen des EU-
Asylsystems auf die lange Bank geschoben zu werden. Deutschland profitiert
als Kernland der EU ohne Landesaußengrenzen vom derzeitigen EU-
Asylsystem. Die Bundesregierung will Griechenland nun vor allem dabei helfen, seine
Grenzen effektiver abzuschotten, sowie für eine Durchsetzung des
griechischtürkischen Rückübernahmeabkommens eintreten, wie der Bundesminister des
Innern, Dr. Thomas de Maizière, im Innenausschuss des Deutschen
Bundestages am 9. Februar 2010 erklärte.
In der Praxis hält die Bundesregierung trotz der Rechtsprechung des
Bundesverfassungsgerichts an Rücküberstellungen nach Griechenland grundsätzlich
fest. Den Betroffenen wird dabei häufig die Gelegenheit genommen,
vorläufigen gerichtlichen Rechtsschutz zu erlangen, indem ihnen ein
Überstellungsbescheid erst im Rahmen der Rücküberstellung ausgehändigt wird, so dass ein
Zugang zu den Gerichten faktisch versperrt ist. Die Bundesregierung erklärte
hierzu lapidar (Bundestagsdrucksache 17/203, Frage 5): „Die Frage, ob und in
welcher Form Asylbewerber, die eine Überstellung nach Griechenland
verhindern wollen, gerichtlichen Rechtsschutz in Anspruch nehmen sollen oder
müssen, muss von jedem Betroffenen für sich beantwortet werden“. Die Neue
Richtervereinigung zeigte sich in einer Presseerklärung vom 23. November
2009 „entsetzt“ über die Antwort der Bundesregierung auf
Bundestagsdrucksache 16/14169. Der Umgang der Bundesregierung mit den Beschlüssen des
Bundesverfassungsgerichts und der Fachgerichte zeuge „von einer
unglaublichen Respektlosigkeit“ und gefährde „die Menschenwürde der
Asylsuchenden sehenden Auges“.
Das Justizministerium in Schleswig-Holstein hat in einem Erlass vom
1. Februar 2010 verfügt, dass aufenthaltsbeendende Maßnahmen mindestens
sieben Tage vor einer Überstellung anzukündigen sind, damit die Betroffenen
rechtzeitig Rechtsschutz suchen können. Die schwarz-gelb regierten
Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg verzichten bis zur Entscheidung des
Bundesverfassungsgerichts in der Hauptsache grundsätzlich auf
Rücküberstellungen nach Griechenland. Das Verwaltungsgericht Frankfurt/Oder ordnete
mit Beschluss vom 3. Februar 2010 (VG 5 L 314/09.A) sogar die Rückholung
eines bereits nach Griechenland Überstellten an, nachdem das Bundesamt für
Migration und Flüchtlinge eine gerichtliche Entscheidung im Eilverfahren
nicht abgewartet hatte.
1. Geht die Bundesregierung davon aus, dass das Bundesverfassungsgericht
bis zur angekündigten Grundsatzentscheidung im Sommer 2010 bei
Abwägungen im einstweiligen Rechtsschutzverfahren anders als in den
bisherigen Fällen zu dem Ergebnis kommen könnte, dass Überstellungen nach
Griechenland (wieder) zumutbar seien?
a) Wenn ja, worauf stützt die Bundesregierung ihre diesbezügliche
Auffassung konkret, insbesondere angesichts des Umstands, dass das
Bundesverfassungsgericht seine Bewertung bislang einheitlich, mehrfach
und nahezu wortgleich begründet hat (bitte ausführen)?
b) Wenn nein, wieso hält sie grundsätzlich an Rücküberstellungen nach
Griechenland fest, wenn klar ist, dass alle Betroffenen, die den
Rechtsweg – notfalls bis zum Bundesverfassungsgericht – beschreiten, eine
Überstellung nach Griechenland auf gerichtlichem Wege verhindern
können?
Die Bundesregierung gibt keine Einschätzung zu künftigen Entscheidungen des
Bundesverfassungsgerichts ab.
2. Teilt die Bundesregierung die Einschätzung des Niedersächsischen
Oberverwaltungsgerichts (13 MC 166/09, B. v. 19. November 2009), das „in
Anbetracht der Aktualität der verfassungsgerichtlichen Entscheidungen keinen
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 3 – Drucksache 17/1340Anlass“ sieht, „weitere Erwägungen zu der Frage der dem Antragsteller
individuell drohenden Nachteile infolge einer Rücküberstellung
anzustellen“, da es „keinerlei Anhaltspunkte dafür [gibt], dass sich die Situation des
Antragstellers in Griechenland besser darstellen würde, als die Situation der
Asylbewerber in den vom Bundesverfassungsgericht entschiedenen Fällen“
(bitte begründen)?
a) Wenn ja, wieso hält sie an ihrer Praxis fest, nur bei „besonders
schutzbedürftigen“ Personen vom Selbsteintrittsrecht Gebrauch zu machen?
b) Wenn nein, oder wenn sie sich zu dem genannten Beschluss nicht äußern
will, wieso hält sie an ihrer Praxis fest, nur bei „besonders
schutzbedürftigen“ Personen vom Selbsteintrittsrecht Gebrauch zu machen, obwohl
das Bundesverfassungsgericht in seinen Entscheidungen feststellt, dass
es auf eine solche Unterscheidung angesichts der Mängel im
griechischen Asylsystem gerade nicht ankommt?
Die Bundesregierung sieht keine Veranlassung, zu der Entscheidung des
Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts Stellung zu nehmen. Zur gegenwärtigen
Überstellungspraxis und zur Ausübung des Selbsteintrittsrechts wird auf die
Antworten der Bundesregierung zu Frage 1 der Kleinen Anfrage der Fraktion
DIE LINKE. auf Bundestagsdrucksache 17/203 und zu Frage 2 der Kleinen
Anfrage der Fraktion DIE LINKE. auf Bundestagsdrucksache 16/14149 (neu)
verwiesen.
3. Was genau sind die Inhalte der Änderungen des griechischen Asylsystems
vom Sommer 2009, wie ist seitdem die Struktur und der genaue Ablauf des
griechischen Asylverfahrens (welche Stellen entscheiden in welchen
Fallkonstellationen bzw. in welchen Verfahrensschritten, wie sind diese Stellen
besetzt usw.), und welche Erkenntnisse liegen über die Auswirkungen dieser
Änderungen in der Praxis vor?
Die Änderungen des griechischen Asylverfahrens vom Sommer 2009 zielen auf
eine Dezentralisierung, Kapazitätsausweitung und damit Beschleunigung des
Asylverfahrens. Sie sehen vor, neben der Ausländerbehörde von Attika (Petrou
Ralli) und Thessaloniki auch bei den Polizeidirektionen aller 52 Präfekturen
Asylkommissionen einzurichten. Entscheidungen über Asylanträge soll der
jeweilige Leiter der Behörde treffen; ihm zur Seite steht ein beratender Ausschuss
bestehend aus zwei Vertretern der Präfektur, einem Vertreter der Polizei und
einem Vertreter des UNHCR oder anderer Menschenrechtsorganisationen. Zur
zweiten Instanz wird der Staatsrat, das oberste Verwaltungsgericht bestimmt, der
als Revisionsinstanz fungieren soll. Die bisherige zweite Instanz in der Form von
Asyl-Berufungskommissionen ist ersatzlos gestrichen worden. Zur
Entscheidungsinstanz für die noch anhängigen Berufungsverfahren wurde der
stellvertretende Innenminister bestimmt.
Nach Kenntnis der Bundesregierung sind in der Folge zwar in allen größeren
Städten die neuen Asylkommissionen eingerichtet worden. Mögliche
Übergangsschwierigkeiten könnten auch daran liegen, dass die Anträge der
Asylbewerber nicht durch die Behörden auf die neuen Asylkommissionen verteilt
wurden und die Asylbewerber es vorzogen, in Athen zu bleiben und ihren Antrag
dort zu stellen bzw. das Verfahren dort zu betreiben. Zur Situation der sog.
Dublin-Rückkehrer vgl. Antwort zu Frage 10.
Im Oktober 2009 hat die neue griechische Regierung angekündigt, das
Asylverfahren nochmals und von Grund auf zu reformieren; Kernstück der geplanten
Reform ist eine unabhängige Asylbehörde. Dies soll im Laufe des Jahres 2010
geschehen.
Drucksache 17/1340 – 4 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode4. Wie viele Asylverfahren waren Ende 2009 in Griechenland anhängig und
noch nicht entschieden, und wie hoch war die Anerkennungsquote im Jahr
2009 in Griechenland (bitte jeweils auch nach den verschiedenen
Entscheidungsinstanzen unterscheiden und gegebenenfalls Angaben zu
anderen Zeiträumen machen, soweit diese vorliegen)?
Nach Angaben des Ministeriums für Bürgerschutz in Athen wurden im Jahr 2009
12 727 neue Asylanträge gestellt. In der ersten Instanz sind 29 501 Anträge
bearbeitet worden; darunter sind auch 2008 gestellte Asylanträge. In der zweiten
Instanz sind 12 095 Anträge neu gestellt und 870 bearbeitet worden. Als
„unerledigt“ sind in der ersten Instanz 3 122 Fälle ausgewiesen, in der zweiten
Instanz 45 079 Fälle. Die Anerkennungsquote in der ersten Instanz betrug
0,09 Prozent, zusätzlich wurde in 0,31 Prozent der Fälle humanitärer Schutz
gewährt. In der zweiten Instanz wurden in 2,87 Prozent der Anträge Asyl gewährt,
zusätzlich ist in 1,26 Prozent der Fälle humanitärer Schutz gewährt worden.
5. Wie begründet die Bundesregierung ihre Hoffnung auf Verbesserungen im
griechischen Asylsystem (vgl. Bundestagsdrucksache 16/14149, Frage 29),
z. B. infolge der Änderungen des griechischen Asylsystems vom Sommer
2009 (u. a. Dezentralisierung) angesichts des Umstands, dass der Hohe
Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR) in einer
Pressemitteilung vom 15. Mai 2009 erklärte, dass gerade diese Änderungen die
Unabhängigkeit und Objektivität der zweiten Instanz gefährden und damit
unter anderem die einheitliche Anwendung der Genfer Konvention und
internationalen und europäischen Rechts und ein faires Verfahren „aufs Spiel“
gesetzt würden?
Die Bundesregierung geht davon aus, dass die griechische Regierung die
erforderlichen Schritte unternimmt, um Probleme im griechischen Asylsystem zu
beseitigen – sowohl in Bezug auf gesetzgeberische Maßnahmen zur Reform des
Asylrechts als auch auf praktische Maßnahmen in der Verwaltung. Zur
Dezentralisierung des Asylverfahrens durch den Präsidialerlass vom Sommer 2009 hat die
Bundesregierung in ihrer Antwort zu Frage 29 der Kleinen Anfrage der Fraktion
DIE LINKE. auf Bundestagsdrucksache 16/14149 (neu) darauf hingewiesen,
dass es noch zu früh sei, Aussagen über Auswirkungen des neuen Verfahrens zu
treffen; im Übrigen wird auf die Antwort zu Frage 3 verwiesen.
6. Wie begründet die Bundesregierung ihre Hoffnung auf Verbesserungen im
griechischen Asylsystem angesichts des Umstands, dass alle eine
Überstellung nach Griechenland untersagenden Beschlüsse des
Bundesverfassungsgerichts nach den und in Kenntnis der Änderungen vom Sommer 2009
ergangen sind?
7. Wie begründet die Bundesregierung ihre Hoffnung auf Verbesserungen im
griechischen Asylsystem angesichts der derzeitigen massiven allgemeinen
wirtschaftlichen und sozialen Probleme in Griechenland, die eine
Verbesserung des Asylsystems aus Sicht der griechischen Regierung womöglich
nicht als vordringlich erscheinen lassen?
8. Wie begründet die Bundesregierung ihre Hoffnung auf Verbesserungen im
griechischen Asylsystem angesichts des Umstands, dass sich bereits ihre
Hoffnung auf positive Veränderungen infolge der Umsetzung von EU-
Richtlinien im Juli 2008 nicht realisiert hat?
Es wird auf die Antwort zu Frage 5 verwiesen.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 5 – Drucksache 17/13409. Ist es zutreffend, dass der UNHCR seit April 2008 einen generellen Stopp
von Überstellungen nach Griechenland fordert, und wie weit geht diese
Forderung in die Überlegungen der Bundesregierung ein (bitte
begründen)?
Der Bundesregierung ist bekannt, dass der UNHCR befürwortet, keine
Überstellungen von Asylbewerbern gemäß der Dublin-Verordnung nach Griechenland
durchzuführen. Im Übrigen wird auf die Antwort der Bundesregierung zu Frage 2
der Kleinen Anfrage auf Bundestagsdrucksache 16/14149 (neu) verwiesen.
10. Ist es zutreffend, dass der UNHCR sich seit Juni 2009 nicht mehr am
griechischen Asylsystem beteiligt, und geht die Bundesregierung damit
ebenfalls nicht mehr davon aus, dass der Zugang zum Asylverfahren
„grundsätzlich“ gegeben sei, wie der UNHCR in früheren Stellungnahmen
geschrieben hatte?
Nach Kenntnis der Bundesregierung trifft es zu, dass der UNHCR seine
Beteiligung am griechischen Asylsystem eingestellt hat, er wirkt allerdings weiterhin
an der Ausbildung von zusätzlichen Befragern mit. In die aktuelle Diskussion zur
Reform des griechischen Asylsystems ist der UNHCR eingebunden.
Die Bundesregierung ist weiter der Auffassung, dass Asylbewerber, die nach der
Dublin-Verordnung von Deutschland nach Griechenland überstellt werden,
grundsätzlich Zugang zu einem Asylverfahren haben.
11. Welche bundesdeutsche Behörde genau bestimmt in welchen
Fallkonstellationen (z. B. Einreise mit oder ohne Asylantragstellung, Praxis in den
Flughäfen, bei Aufgriffen innerhalb der 30-km-Zone usw.) in welcher
Form und zu welchem Zeitpunkt darüber, dass eine Rücküberstellung nach
Griechenland im Rahmen der Dublin-II-Verordnung erfolgen soll?
Nach Bestimmung der Zuständigkeit eines Mitgliedstaates bzw. Islands,
Norwegens oder der Schweiz (entweder durch dessen Zustimmung oder aufgrund
des Übergangs der Zuständigkeit) informiert das Bundesamt für Migration und
Flüchtlinge die Bundespolizei oder die zuständige Ausländerbehörde über die
Möglichkeit einer Überstellung in den betreffenden Mitgliedstaat bzw. nach
Island, Norwegen oder in die Schweiz. Gleichzeitig erfolgt die Mitteilung, ob die
Überstellung auf dem Luft-, dem Wasser- oder dem Landweg erfolgen soll. Die
Art der Überstellung wird entweder durch den zuständigen Mitgliedstaat
vorgegeben (wenn dieser z. B. eine Überstellung auf dem Luftweg wünscht), durch
diesen freigestellt (dann wählt die Bundespolizei bzw. die Ausländerbehörde die
zweckmäßigste Art der Überstellung aus) oder ist durch die Gegebenheiten
vorgegeben (Überstellungen nach Griechenland erfolgen z. B. auf dem Luftweg).
Das Bundesamt teilt der Bundespolizei oder der zuständigen Ausländerbehörde
einen Zeitraum mit, innerhalb dessen die Überstellung zu erfolgen hat. Die
Überstellung geschieht im Rahmen des Beschleunigungsgebotes so schnell wie
möglich innerhalb der durch die Dublin-Verordnung vorgegebenen sechsmonatigen
Frist (Artikel 19 Absatz 4 bzw. Artikel 20 Absatz 2 der Verordnung). Bei Dublin-
Überstellungen nach Griechenland wird grundsätzlich, sofern nicht in
sogenannten Haftfällen eine zügige Überstellung geboten ist, die sechsmonatige
Überstellungfrist ausgenutzt, um durch eine zeitliche Streckung der Überstellungen zu
einer Entlastung des griechischen Asylsystems beizutragen.
Dieses Verfahren findet in allen Fällen der Dublin-Verordnung Anwendung.
Drucksache 17/1340 – 6 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode12. Welche Behörden vollziehen Dublin-Überstellungen in welchen
Fallkonstellationen, und inwieweit handeln sie dabei in eigener Zuständigkeit
bzw. in Amtshilfe für eine andere Behörde?
Die Bundespolizei führt Zurückschiebungen als Dublin-Überstellungen in
eigener Zuständigkeit durch, wenn sie die betroffene Person zuvor nach einer
unerlaubten Einreise in grenznahem Raum oder einem Flughafen festgestellt hat.
Das eigentliche Dublin-Verfahren gemäß der Dublin-Verordnung zur
Vorbereitung der Überstellung wird auch in diesen Fällen grundsätzlich vom Bundesamt
durchgeführt. Ausnahmen hiervon bilden Dublin-Verfahren mit der
Tschechischen Republik, dem Königreich Dänemark und der Republik Österreich; mit
diesen Staaten wurden Vereinbarungen im Sinne von Artikel 23 der Dublin-
Verordnung getroffen, die es der Bundespolizei ermöglichen, gemäß § 3 der
Verordnung zur Neufassung der Asylzuständigkeitsbestimmungsverordnung vom
2. April 2008 (BGBl I. S. 645) Dublin-Verfahren durchzuführen.
Im Übrigen führt die Bundespolizei im Rahmen von Vollzugshilfe
Rückführungen für die veranlassenden Länder durch, wenn sie – und nicht die
Vollzugsbehörden der Länder – hierum gebeten wird.
13. Bei welcher Behörde liegt grundsätzlich die Verantwortung dafür, den
Rechtsschutz der Betroffenen sicherzustellen, etwa indem
Überstellungsbescheide mit einer mehrtätigen Frist übergeben werden?
Gemäß § 31 Absatz 1, Satz 4 und 5 des Asylverfahrensgesetzes (AsylVfG)
erfolgt die Zustellung der Entscheidung über den Asylantrag und der
Abschiebungsanordnung an den Asylbewerber in Fällen, in denen gemäß § 27a AsylVfG
ein anderer Mitgliedstaat für die Durchführung des Asylverfahrens zuständig ist,
entweder durch das Bundesamt bzw. – soweit die Bundespolizei das eigentliche
Dublin-Verfahren selbst durchführt (vgl. Antwort zu Frage 12) – die
Bundespolizei oder durch die für die Abschiebung oder die Durchführung der
Abschiebung zuständige Behörde. In der Praxis erfolgt die Zustellung durch die für die
Abschiebung oder die Durchführung der Abschiebung zuständige Behörde; dies
ist – vorbehaltlich der Zuständigkeit der Bundespolizei (siehe Antwort zu Frage
12) – entweder die Ausländerbehörde oder die von der Ausländerbehörde zur
Durchführung der Abschiebung eingeschalteten Vollzugsbehörden des Bundes
oder der Länder. Bei den jeweils beteiligten Behörden liegt die Zuständigkeit und
Verantwortung für die Einhaltung des gesetzlich vorgegebenen Verfahrens.
14. Wie viele der 200 Überstellungen nach Griechenland im Jahr 2009 wurden
in Zuständigkeit einer Bundesbehörde (welcher?) bzw. durch eine
Bundesbehörde vollzogen?
Im Jahr 2009 hat die Bundespolizei in eigener Zuständigkeit 75
Zurückschiebungen als Dublin-Überstellungen nach Griechenland vollzogen. Im Rahmen von
Vollzugshilfe hat die Bundespolizei im Jahr 2009 insgesamt 100 Rückführungen
als Dublin-Überstellungen für die veranlassenden Länder durchgeführt. Eine
Statistik, durch welche Behörde eine Überstellung in einen Mitgliedstaat bzw.
nach Norwegen, Island oder in die Schweiz erfolgt, wird nicht geführt.
15. Wäre es für das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge möglich,
Amtshilfeersuchen zur Durchsetzung einer beabsichtigten Rücküberstellung
nach Griechenland erst dann zu stellen, wenn den Betroffenen mindestens
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 7 – Drucksache 17/1340eine Woche zuvor schriftlich die beabsichtigte Überstellung angekündigt
wurde?
Wenn ja, warum ordnet das Bundesinnenministerium eine solche Praxis
nicht an, damit die Betroffenen rechtliches Gehör finden können, und wenn
nein, warum nicht?
Die betroffene Person wird bereits frühzeitig über die Einleitung eines Ersuchens
um Übernahme an einen Mitgliedstaat und damit über eine mögliche
Überstellung dorthin informiert.
Bei einem sogenannten Aufgriff (illegaler Grenzübertritt und kein Asylantrag) in
der Bundesrepublik Deutschland erfolgt die entsprechende Information, wonach
ein Ersuchen um Übernahme an einen Mitgliedstaat bzw. an Norwegen, Island
oder die Schweiz gerichtet wurde, durch die zuständige Stelle. Dies ist in der
Regel die Bundespolizei.
Bei Asylantragstellung erfolgt gemäß Artikel 4 i. V. m. Artikel 18 der sog. EU-
RODAC-Verordnung (Verordnung (EG) Nr. 2725/2000 vom 11. Dezember
2000, ABl. L 316 vom 15. 12. 2000, S. 1) eine schriftliche Belehrung durch das
Bundesamt darüber, dass die Mitgliedstaaten Angaben und Unterlagen zur
sachgerechten Prüfung des Asylantrages bzw. zur Prüfung der Zuständigkeit gemäß
der Dublin-Verordnung austauschen. Ebenfalls erfolgt eine schriftliche
Belehrung gemäß Artikel 3 Absatz 4 der Dublin-Verordnung, dass eine Prüfung der
Zuständigkeit für die Durchführung des Asylverfahrens stattfindet.
Parallel zu der Stellung eines Ersuchens um Übernahme durch das Bundesamt an
einen Mitgliedstaat bzw. an Norwegen, Island oder an die Schweiz erfolgt
grundsätzlich die Information an die zuständigen Stellen, dass an einen Mitgliedstaat
ein Ersuchen um Übernahme gerichtet wurde.
Dann ergeht eine Mitteilung des Bundesamtes an die zuständige Stelle
(Ausländerbehörde oder Bundespolizei), wonach der zuständige Mitgliedstaat bzw.
Norwegen, Island oder die Schweiz der Übernahme zugestimmt hat bzw. die
Zuständigkeit übergegangen ist mit der Bitte um Übermittlung der genauen
Überstellungstermins und – sofern nicht vom um Übernahme ersuchten Staat
vorgegeben – der Art der Überstellung.
Die Unterrichtung über die Rücküberstellung erfolgt durch die zuständige Stelle
(Ausländerbehörde oder Bundespolizei). Einer vorherigen Androhung und
Fristsetzung bedarf es gemäß § 34a Absatz 1 Satz 3 AsylVfG nicht. In der Praxis weiß
der Betroffene jedoch bereits vorab um das laufende Dublin-Verfahren und damit
um eine mögliche Überstellung bzw. ist die zuständige Stelle bereits vorab über
eine bevorstehende Überstellung informiert und kann den Betroffenen
informieren. Auch daher ist eine Änderung der Praxis durch zusätzliche Ankündigungen
oder Unterrichtungen seitens des Bundesamts nicht veranlasst.
16. Welche anderen Möglichkeiten sieht die Bundesregierung, für eine
angemessene Frist zwischen Zustellung des Überstellungsbescheids und dem
Vollzug der Überstellung zu sorgen, in der die Betroffenen die Frage nach
einem Rechtsschutzantrag für sich beantworten und gegebenenfalls alles
dafür Notwendige in die Wege leiten können?
Es wird auf die Antwort zu Frage 15 verwiesen.
Drucksache 17/1340 – 8 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode17. Welche aktuellen, neuen Kenntnisse hat die Bundesregierung zur
Überstellungspraxis anderer Dublin-Staaten betreffend den Vollzug von
Überstellungen nach Griechenland?
Es gibt keine Änderung zum bereits bekannten Sachstand (vgl. die Antwort zu
Frage 6 der Kleinen Anfrage auf Bundestagsdrucksache 16/14149 (neu)).
18. Welche aktuellen, neuen Kenntnisse hat die Bundesregierung zur
Überstellungspraxis der Bundesländer betreffend den Vollzug von
Überstellungen nach Griechenland?
Nach derzeitigem Kenntnisstand gibt es keine Änderung zum bereits bekannten
Sachstand (vgl. die Antwort zu Frage 7 der Kleinen Anfrage auf
Bundestagsdrucksache 17/203).
19. Wie hoch war die Quote der Asylgesuche, gemessen an der
Bevölkerungsgröße, im Jahr 2009 in den Ländern der Europäischen Union (bitte im
Durchschnitt und einzeln ausweisen, Angaben zumindest für die Länder
Griechenland und Deutschland machen)?
Endgültige und vollständige Zahlen zu Asylbewerbern für alle Staaten der
Europäischen Union für das Jahr 2009 liegen noch nicht vor. Nach vorläufigen
Angaben liegt der Anteil der Asylanträge in der Europäischen Union je 1 000
Einwohner im Jahr 2009 bei etwa 0,5. Für Griechenland beträgt die Quote etwa 1,4 und
für Deutschland ca. 0,3 je 1 000 Einwohner.
20. Wie begründet die Bundesregierung ihre Haltung, Griechenland müsse erst
einmal seinen europarechtlichen Verpflichtungen nachkommen, bevor die
EU-Richtlinien geändert werden, angesichts des Umstands, dass sich die
Situation in Griechenland vermutlich nicht bessern wird, solange die
geltenden EU-Verteilungsregelungen Griechenland und andere EU-
Randstaaten übermäßig und einseitig belasten?
Die Bundesregierung ist sich mit der Europäischen Kommission – ungeachtet
der kritischen Beurteilung von Änderungsvorschlägen der Europäischen
Kommission im Einzelnen – darin einig, dass vor allem eine einheitlichere
Anwendung der geltenden Regelungen des EG-Rechts für die Herstellung eines
gemeinsamen europäischen Asylsystems von zentraler Bedeutung ist. Die
Bundesregierung ist der Auffassung, dass eine uneingeschränkte Anwendung des geltenden
EG-Asylrechts auch in den Mitgliedstaaten möglich ist, die derzeit einen höheren
Zugang von Asylbewerbern haben als andere Mitgliedstaaten. Die
Bundesregierung beteiligt sich weiterhin aktiv an den Verhandlungen über Vorschläge der
Europäischen Kommission zur Änderung des Asylrechts, die spätestens 2012
abgeschlossen sein sollen.
21. Auf welcher Rechtsgrundlage und aus welchen Gründen wird auf eine
Anhörung durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge verzichtet,
wenn ein „EURODAC-Treffer“ (EURODAC – europäische Datenbank
zur Speicherung von Fingerabdrücken) vorliegt, wie ist dies mit der
Regelung nach § 24 Absatz 1 Satz 3 bis 5 des Asylverfahrensgesetzes vereinbar,
die einen Verzicht auf eine Anhörung infolge eines EURODAC-Treffers
nicht vorsieht, und hat dies zur Konsequenz, dass das Bundesamt von
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 9 – Drucksache 17/1340seiner Möglichkeit eines Selbsteintritts keinen Gebrauch mehr machen
kann (wenn ja, wie bewertet die Bundesregierung dies)?
Beim Verfahren nach der Dublin-Verordnung handelt es sich um eine reine
Zuständigkeitsfeststellung zur Bestimmung des für die Prüfung des Asylantrags
zuständigen Mitgliedstaats bzw. um die Prüfung der Zuständigkeit Islands,
Norwegens oder der Schweiz. Ein materielles Verfahren wird nicht durchgeführt.
Bei Zuständigkeit eines anderen Mitgliedstaates bzw. Islands, Norwegens oder
der Schweiz wird der Asylantrag auch nicht inhaltlich durch die Bundesrepublik
Deutschland geprüft. Da kein Verfahren in der Sache durchgeführt wird, ist
insoweit auch keine Anhörung durch die Dublin-Verordnung oder das
Asylverfahrensgesetz vorgesehen.
Dennoch wird nicht grundsätzlich auf eine Anhörung verzichtet. Wenn z. B. ein
Asylantrag in der Bundesrepublik Deutschland gestellt wurde, können sich aus
der Anhörung Erkenntnisse ergeben, dass es sich um einen Dublin-Fall handelt
bzw. wenn etwa Anhaltspunkte für die Möglichkeit der Ausübung des
Selbsteintrittes vorliegen, erfolgt gegebenenfalls ebenfalls eine Anhörung.
Der mögliche Verzicht auf eine Anhörung hat keinesfalls die Konsequenz, dass
das Selbsteintrittsrecht nicht ausgeübt wird. Bei besonders schutzbedürftigen
Personen wird das Selbsteintrittsrecht im Einzelfall gegebenenfalls auch ohne
Anhörung ausgeübt. Entweder wird dies nach Sach- und Aktenlage bewertet
oder das Bundesamt führt eigene Recherchen durch.
22. Wie lautet die monatliche Statistik zu Dublin-Überstellungen/
Selbsteintritten/gescheiterten Überstellungen (aus unterschiedlichen Gründen) in
Bezug auf Griechenland für die Jahre 2009 und 2010 (soweit vorliegend,
bitte in der Form wie zu Frage 13 auf Bundestagsdrucksache 17/203
angeben)?
Jan
09
Feb
09
Mrz
09
Apr
09
Mai
09
Jun
09
Jul
09
Aug
09
Sep
09
Okt
09
Nov
09
Dez
09
Jan
10
Feb
10
Gesamt
Zustimmungen von Griechenland an Deutschland
67 72 76 95 83 94 95 151 90 110 257 172 139 173 1 674
Zu den im jeweiligen Monat erteilten Zustimmungen ergeben sich die folgenden Sachverhalte
Überstellung erfolgt
15 23 21 26 12 12 18 18 6 10 3 4 – 3 171
Sachverhalt für nicht vollzogene Überstellungen
Gescheitert
8 3 10 4 8 17 19 30 16 12 10 4 1 2 144
Rechtsmittel mit aufschiebender Wirkung
1 3 – 10 9 12 8 18 4 10 12 8 1 2 98
Sonstige Gründe
– – 2 3 1 4 4 2 3 1 5 13 3 4 45
Untergetaucht
4 7 5 9 7 8 8 7 6 6 5 6 – – 78
Keine Angaben
39 36 38 43 46 41 38 76 55 71 222 137 134 162 1 138
Stand: 22. März 2010
Drucksache 17/1340 – 10 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode23. Welche Entscheidungen in der Rechtsprechung zur Frage der Zulässigkeit
von Dublin-Überstellungen nach Griechenland sind der Bundesregierung
inzwischen aus den Jahren 2009 und 2010 bekannt (bitte wie in Anlage 1
zu Frage 15 auf Bundestagsdrucksache 17/203 antworten, jedoch die
Entscheidungen des Jahres 2010 noch einmal gesondert ausweisen), und
welche Schlussfolgerungen zieht sie aus dieser Rechtsprechung?
Bekannt sind folgende Entscheidungen:
2009
Jahr Deutsche
Übernahmeersuchen an
Griechenland
Überstellungen an
Griechenland
Ausübung
Selbsteintrittsrechts
gegenüber
Griechenland
2009 2 288 200 871
Januar 2010 bis
Februar 2010
(Stand: 22.03.2010)
420 7 257
Stattgabe Ablehnung
1 VG Schleswig-Holstein, Beschluss
v. 19.03.2009, 6 B 18/08
VG Ansbach, Teilurteil v.
30.10.2009, AN 3 K 08.30139
2 VG Magdeburg, Beschluss v.
20.11.2009, 12 L 1859/09.F.A
VG Regensburg, Beschluss v,.
28.10.2009, RO 3 E 08.30124
3 VG Karlsruhe, Beschluss v.
14.12.2009, A 3 K 1412/08
VG Ansbach, Beschluss v.
02.10.2009, AN 19 E 08.30350
4 VG Hamburg, Beschluss v.
08.06.2009, 8 AE 368/08
VG Stuttgart, Beschluss v.
05.10.2009, A 7 K 3732/09
5 VG Karlsruhe, Beschluss v.
01.10.2009, A 3 K 2333/08
VG Leipzig, Beschluss v.
16.01.2009, A l L 1539/08
6 VG Berlin, Beschluss v. 02.10.2009,
9 L 452.09.A
VG Oldenburg, Beschluss v.
20.11.2009, 12 L 1859/09.F.A.
7 VG Saarland, Beschluss v.
15.10.2009, 2 L 446/08
VG Würzburg, Beschluss v.
30.10.2009, W 4 E 08.30121
8 Bundesverfassungsgericht;
Beschluss v. 10.12.2009, 2BvR 2767/09
VG Würzburg, Beschluss v.
14.12.2009, W 4 E 08.30145
9 VG Düsseldorf, Beschluss v.
19.11.2009, 16 L 1517/08.A
VG Augsburg, Beschluss v.
02.10.2009, Au 5 E 08.30069
10 VG Osnabrück, Beschluss v.
28.10.2009, 5 B 124/08
VG Schleswig Holstein,
Beschluss v. 02.03.2009, 6 A 200/08
11 VG Karlsruhe, Beschluss v.
01.10.2009, A 10 758/09
Hess. VGH, Beschluss v.
22.01.2009, 10 A 8/09.Z.A.
12 VG Ansbach, Beschluss v.
15.01.2009, AN 3 S 09.30011
VG Köln, Beschluss v.
19.11.2009, 18 L 1502/08.A
13 VG Würzburg, Urteil v. 09.11.2009,
W4E08.30198
VG Cottbus, Beschluss v.
05.01.2009, 7 L 373/08.A
14 VG Hamburg, Beschluss v.
04.02.2009, 8 AE 26/09
VG Stuttgart, Beschluss v.
10.06.2009, A 4 K 4256/08
15 VG Hamburg, Beschluss v.
04.02.2009, 8 AE 26/09
VG München, Beschluss v.
13.01.2009, M 23 E 09.60000
16 VG Weimar, Beschluss v.
11.02.2009, 5 E 20002/09We
VG Saarlouis, Beschluss v.
02.02.2009, 2 L 65/09
17 VG Weimar, Beschluss v.
30.10.2009, 5 E 20144/09
VG Oldenburg, Beschluss v.
26.01.2009, 3 B 300/09
18 VG Neustadt, Beschluss v.
12.02.2009, 3L 101/09.NW
VG Arnsberg, Beschluss v.
20.01.209, 13 L 857/08.A
19 VG Frankfurt/Main, Beschluss v.
18.02.2009, 7 L 268/09.F.A.
VG Frankfurt/Main, Beschluss v.
06.02.2009, 7 L 4072/08.F.A.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 11 – Drucksache 17/134020 VG Münster, Beschluss v.
06.10.2009, 9 L 506/09.A
VG Saarlouis, Beschluss v.
02.02.2009, 2 L 65/90
21 VGH Baden-Württemberg,
Beschluss v. 01.10.2009, A 2 S 2867/08
VG Saarlouis, Beschluss v.
14.12.2009, 2 L 65/90
22 VG Kassel, Beschluss v. 06.04.2009,
4 L 354/09-KS.A
VG Berlin, Beschluss v.
01.10.2009, 34 L 57.09 A
23 VG Stuttgart, Beschluss v.
07.04.2009, A 13 K 908/09
VG Kassel, Beschluss v.
19.02.2009, 3 L 86/09.KS.A
24 VG Stuttgart, Beschluss v.
30.10.2009, A 13 K 3911/09
VG Würzburg, Beschluss v.
19.02.2009, W 4 E 09.30019
25 VG Düsseldorf, Beschluss v.
09.04.2009, 18 L 494/09.A
VG Berlin, Beschluss v.
02.10.2009, 34 L 57.09 A
26 VG Oldenburg, Urteil v. 13.03.2009,
3 A 285/09
VG Ansbach, Beschluss v.
26.02.2009, AN 19 E 09.30051
27 VG Stuttgart, Beschluss v.
27.04.2009, A 13 K 1503/09
VG Münster, Beschluss v.
04.03.2009, 9L 77/09.A
28 VG Wiesbaden Beschluss v.
26.05.2009, 7L658/09.WI.A
VG Düsseldorf, Beschluss v.
30.10.2009, 6 L 1555/09.A
29 VG Frankfurt/Main, Beschluss v.
26.05.2009, 7L1399/09.A
VG München, Beschluss v.
18.02.2009, M 17 E 09.60008
30 VG Giessen, Beschluss v.
22.04.2009, 1 L 775/09.GI.A.
VG Giessen, Beschluss v.
09.03.2009, 10 L 251/09.GI.A.
31 VG Ansbach, Beschluss v.
15.01.2009, AN 3 S 09.30011
VG Düsseldorf, Beschluss v.
05.03.2009, 16 L 151/09.A
32 VG Schwerin, Beschluss v.
01.10.2009, 5 B 293/09 As
VG Ansbach, Beschluss v.
03.04.2009, 19 S 09.30074
33 VG Wiesbaden, Beschluss v.
15.06.2009, 7 L 709/09.WI.A
VG Leipzig, Beschluss v.
16.03.2009, A 6 L 50/09
34 VG Giessen, Beschluss v.
06.07.2009, 10 L 1397/09.GI.A
VG Kassel, Beschluss v.
11.03.2009, 10 L 69/10
35 VG Düsseldorf, Beschluss v.
29.06.2009, 21L972/09.A
VG Trier, Beschluss v. 24.0.2009,
2 L 154/09
36 VG Meiningen, Beschluss v.
29.06.2009, 10 L69/10
VG Schleswig-Holstein,
Beschluss v. 14.04.2009, 6 B 9/09
37 VG Minden, Beschluss v.
26.06.2009, 9 L 320/09.A
VG Kassel, Beschluss v.
06.04.2009, 4 L 354/09-KS.A
38 VG Minden, Beschluss v.
02.07.2009, 9 L 346/09.A
VG Kassel, Beschluss v.
02.04.2009, 3 L 300/09
39 VG Minden, Beschluss v.
03.07.2009, 9 L 358/09.A
VG Schleswig-Holstein,
Beschluss v. 07.04.2009, 12 B 15/09
40 VG Stuttgart, Beschluss v.
07.04.2009, A 13 K 579/09
VG Ansbach, Beschluss v.
09.04.2009, AN 2S09.30102
41 VG Minden, Beschluss v.
20.11.2009, 9 L 358/09.A
VG Ansbach, Beschluss v.
09.04.2009, AN2E09.30107
42 VG Frankrankfurt/Main, Beschluss
v. 29.07.2009, 12 L 1859/09.F.A.
VG Kassel, Beschluss v.
07.04.2009, 3 L 368/09.KS.A
43 VG Frankfurt/Main, Beschluss v.
10.07.2009, 12L1684/09.F.A.
VG Minden, Beschluss v.
23.04.2009, 1 L 192/09.A
44 VG Freiburg, Beschluss v.
26.06.2009, A 2 K 710/09
VG Schleswig-Holstein,
Beschluss v. 14.04.2009, 6 B 9/09
45 VG Schleswig-Holstein, Beschluss
v. 17.07.2009, 6 B 25/09
VG Oldenburg, Beschluss v.
26.01.2009, 3 B 286/09
46 VG Schwerin, Beschluss v.
11.06.2009, 8 B 279/09 As
VG München, Beschluss v.
30.10.2009, M 4 E 09.60021
47 VG Minden, Beschluss v.
02.10.2009, 1 L 533/09.A
VG Stuttgart, Beschluss v.
19.05.2009, A 2 K 1443/09
Stattgabe Ablehnung
Drucksache 17/1340 – 12 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode48 VG Düsseldorf, Beschluss v.
28.10.2009, 18 L 1084/09
VG Stuttgart, Beschluss v.
29.05.2009, A 2 K 1282/09
49 VG Braunschweig, Beschluss v.
27.10.2009, 2 B 244/09
VG Giessen, Beschluss v.
22.05.2009, 10 L 1149/09.GI.A
50 VG Frankfurt/Main, Beschluss v.
28.07.2009, 12 L 2004/09.F.A.
VG Stuttgart, Beschluss v.
28.10.2009, A 4 K 2073/09
51 VG Meiningen, Beschluss v.
22.07.2009, 8 E 20082/09 Me
VG Oldenburg, Beschluss v.
28.05.2009, 3 B 1148/09
52 VG Darmstadt, Beschluss v.
09.11.2009, A 7 K 3732/09
VG Ansbach, Beschluss v.
02.10.2009, 19 S 09.30136
53 VG Neustadt, Beschluss v.
10.08.2009, 3 L 728/09 NW
VG Saarlouis, Beschluss v.
19.05.2009, 2 L 446/09
54 VG Karlsruhe, Beschluss v.
18.08.2009, A 3 K 1581/09
VG Frankfurt/Main, Beschluss v.
12.06.2009, 2 L 1458/09.F.A.(2)
55 VG Minden, Beschluss v.
18.08.2009, 9 L 436/09.A
VG Arnsberg, Beschluss v.
22.06.2009, 6 L 320/09.A
56 VG Sigmaringen, Beschluss v.
10.12.2009, A 1 K 1925/09
VG Ansbach, Beschluss v.
15.01.2009, AN 3E09.30019
57 VG Minden, Beschluss v.
17.08.2009, 9 L 381/09.A
VG Giessen, Beschluss v.
06.07.2009, 10 L 1397/09.GI.A
58 VG Minden, Beschluss v.
21.08.2009, 9 L 447/09.A
VG Koblenz, Beschluss v.
13.07.2009, 7 L 697/09 KO
59 VG Giessen, Beschluss v.
28.08.2009, 2 L 1714/09.GI.A
VG Oldenburg, Beschluss v.
08.07.2009, 3 B 1574/09
60 VG Minden, Beschluss v.
10.09.2009, 9 L 46709.A
VG Trier, Beschluss v.
13.07.2009, 2 L 391/09.TR
61 VG Freiburg, Beschluss v.
26.08.2009, A 5 K 1411/09
VG Frankfurt/Main, Beschluss v.
30.10.2009, 12 L 1683/09.F.A.
62 VG Minden, Beschluss v.
20.11.2009, 9 L 474/09.A
VG Berlin, Beschluss v.
04.08.2009, VG 23 L 170.09.A
63 VG Frankfurt/Main, Beschluss v.
02.09.2009, 7 L 2178/09 FA 1
VG Berlin, Urteil v. 14.12.2009,
VG 23 L 170/09.A
64 VG Würzburg, Beschluss v.
27.08.2009, W4E09.30167
VG Minden, Urteil v. 02.07.2009,
1 K 514/09.A
65 VG Minden, Beschluss v.
10.09.2009, 7 L 482/09.A
OVG NRW, Beschluss v.
31.08.2009, 9 B 1198/09.A
66 VG Saarland, Beschluss v.
15.09.2009, 2 L 840/09
VG Minden, Beschluss v.
15.07.2009, 1 L 365/09
67 VG Frankfurt/Main, Beschluss v.
29.07.2009, 12 L 1859/90.A
VG Trier, Beschluss v.
21.07.2009, 2 L 401/09.TR
68 VG Frankfurt/Main, Beschluss v.
14.12.2009, 12 L 1859/90.A
VG Stade, Beschluss v.
02.10.2009, 6 B 690/09
69 VG Frankfurt/Main, Beschluss v.
11.09.2009, 7 L 2465/09.A/1
VG Stade, Urteil v. 06.07.2009, 6
A 691/09
70 VG Schleswig-Holstein, Beschluss
v. 15.05.2009, 6 B 36/09
VG Ansbach, Beschluss v.
15.10.2009, AN 9 E 09.30133
71 VG Köln, Beschluss v. 14.09.2009,
18 L 1414/09.A
VG Braunschweig, Beschluss v.
23.07.2009, 2 B 160/09
72 VG Minden, Beschluss v.
21.09.2009, 9L 526/09.A
VG Minden, Beschluss v.-
01.09.2009, 1 L 463/09.A
73 VG Minden, Beschluss v.
01.10.2009, 7 L 525/09.A
VG Stuttgart, Beschluss v.
30.07.2009, A 2 K 2432/09
74 VG Minden, Beschluss v.
24.09.2009, 1 L 534/09.A
VG Giessen, Beschluss v.
31.07.2009, 10 L 69/10
75 VG Minden, Beschluss v.
28.10.2009, 10 L 532/09.A
VG München, Beschluss v.
24.09.2009, M 23 E 09.60064
Stattgabe Ablehnung
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 13 – Drucksache 17/134076 VG Minden, Beschluss v.
30.09.2009, 10 L 515/09.A
VG Minden, Beschluss v.
12.08.2009, 10 L 396/09.A
77 VG Oldenburg, Beschluss v.
30.11.2009, 3 B 2513/09
VG Trier, Beschluss v.
11.08.2009, 2 L 456/09.TR
78 VG Minden, Beschluss v.
30.09.2009, 3 L 557/09.A
VG Frankfurt/Main, Beschluss v.
17-.08.2009, 3 L 2145/09.F.A(2)
79 VG Trier, Beschluss v. 29.09.2009, 2
L 530/09.TR
VG Münster, Beschluss v.
18.08.2009, 10 L 411/09.A
80 VG Berlin, Beschluss v. 02.10.2009,
9 L 452.09A
VG Cottbus, Beschluss v.
17.08.2009, 7 L 253/09.A
81 VG Stuttgart, Beschluss v.
05.10.2009, A 7 K 3732/09
VG Frankfurt/Main, Beschluss v.
30.10.2009, 2 L 2202/09. FA 1
82 VG Schleswig-Holstein, Beschluss
v. 07.10.2009, 12 B 72/09
VG Minden, Beschluss v.
07.09.2009, 9 L 486/09.A
83 OVG NRW, Beschluss v.
07.10.2009, 8 B 1433/09.A
VG Arnsberg, Beschluss v.
09.09.2009, 13 L 531/09.A
84 BVerfG, Beschluss v. 09.10.2009, 2
BvQ 72/09
VG Saarland, Beschluss v.
28.09.2009, 5 L 941/09
85 VG Stuttgart, Beschluss v.
05.10.2009, A 7 K 3732/09
VG Saarland, Beschluss v.
15.10.2009, 5 L 1346/09
86 BVerfG, Beschluss v. 08.12.2009,
2BvR 2780/09
VG Saarland, Beschluss v.
01.12.2009, 5 L 1977/09
87 VG Frankfurt/Main, Beschluss v.
10.10.2009, 5 L 2916/09.F.A.(V)
VG Giessen, Beschluss v.
04.12.2009, 10 L 2154/09.GI.A
88 VG Minden, Beschluss v.
13.10.2009, 10 L 579/09.A
VG Oldenburg, Beschluss v.
21.12.2009, 3 B 2642/09
89 VG Minden, Beschluss v.
19.10.2009, 7 L 586/09.A
VG Frankfurt/Main, Beschluss v.
11.09.2009, 3 L 2155/09.F.A.
90 VG Düsseldorf, Beschluss v.
14.10.2009, 18 L 1542/09.A
VG Frankfurt/Main, Beschluss v.
12.10.2009, 3 LM 2788/
09.F.A.(V)
91 VG Regensburg, Beschluss v.
20.10.2009, RN 4 E 09.30220
VG Arnsberg, Beschluss v.
22.06.2009, 6 L 320/09.A
92 VG Schleswig-Holstein, Beschluss
v. 23.10.2009, 7 B 30/09
VG Leipzig, Beschluss v.
20.11.2009, A l L 344/09
93 VG Schleswig-Holstein, Beschluss
v. 28.10.2009, 12 B 76/09
VG Ansbach, Beschluss v.
11.11.2009, AN 9 E09.30352
94 VG Regensburg, Beschluss v.
23.10.2009, RN 5 E 09.30234
VG Düsseldorf, Beschluss. V.
30.10.2009, 6 L 1544/09.A
95 VG Regensburg, Beschluss v.
23.10.2009, RN 5 E 30235
VG Düsseldorf, Beschluss v.
02.11.2009, 13 L 1570/09.A
96 VG Chemnitz, Beschluss v.
29.10.2009, A 4 L 1666/09
VG Ansbach, Beschluss v.
30.09.2009, AN 19 E 30330
97 VG Berlin, Beschluss v. 23.11.2009,
VG 23 L 277.09A
VG Berlin, Beschluss v.
09.10.2009, 3 L 2381/09.F.A.(1)
98 VG Saarlouis, Beschluss v.
27.10.2009, 2 L 1443/09
VG Ansbach, Beschluss v.
08.10.2009, AN 14v E 09.30329
99 VG Chemnitz, Beschluss v.
02.11.2009, A 2 L 343/09
VG Stuttgart, Beschluss v.
27.04.2009, A 2 K 1205/09
100 VG Weimar, Beschluss v.
30.10.2009, 5 E 20139/09 We
VG Düsseldorf, Beschluss v.
30.10.2009, 16 L 1555/09.A
101 VG Weimar, Beschluss v.
30.10.2009, 5 E 20138/09 We
VG Arnsberg, Beschluss v.
05.11.2009, 7 L 652/09
102 VG Minden, Beschluss v.
02.11.2009, 9 L 617/09.A
VG Frankfurt/Main, Beschluss v.
21.10.2009, 3 L 2936/09.F.A.(1)
103 BVerfG, Beschluss v. 10.12.2009, 2
BvR 2767/09
VG Hamburg, Beschluss v.
16.12.2009, 5 AE 442/09
Stattgabe Ablehnung
Drucksache 17/1340 – 14 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode104 VG Schleswig Holstein, Beschluss
v. 07.10.2009, 12 B 72/09
–
105 VG Stuttgart, Beschluss v.
30.10.2009, A 13 K 3919/09
–
106 VG Schwerin, Beschluss v.
23.06.2009, 5 B 293/09 As
–
107 VG Minden, Beschluss v.
04.11.2009, 9 L 627/09.A
–
108 VG Berlin, Beschluss v. 09.11.2009,
VG 23 L 284/09A
–
109 VG Oldenburg, Beschluss v.
09.11.2009, 3 B 2837/09
–
110 VG Sigmaringen, Beschluss v.
27.10.2009, A 1 K 1758/09
–
111 VG Berlin, Beschluss v. 10.11.2009,
VG 23 L 279.09A
–
112 VG Frankfurt/Main, Beschluss v.
12.11.2009, 5 L 3691/09.F.A.(V)
–
113 VG Minden, Beschluss v.
19.11.20090, 10 L 640/09.A
–
114 VG Oldenburg, Beschluss v.
09.11.2009, 3 B 2947/09
–
115 VG Schleswig-Holstein, Beschluss
v. 10.11.2009, 12 B 80/09
–
116 VG Schleswig-Holstein, Beschluss
v. 10.11.2009, 12 B 82/09
–
117 VG Schleswig-Holstein, Beschluss
v. 10.11.2009, 12 B 81/09
–
118 VG Schleswig-Holstein, Beschluss
v. 10.11.2009, 12 B 78/09
–
119 VG Schleswig-Holstein, Beschluss
v. 10.11.2009, 12 B 79/09
–
120 VG Schleswig-Holstein, Beschluss
v. 10.11.2009, 12 B 83/09
–
121 BVerfG, Beschluss v. 13.11.2009, 2
BvR 2603/09
–
122 VG Hannover, Beschluss v.
20.11.2009, 7 B 5716/09
–
123 OVG Niedersachsen, Beschluss v.
19l.11.2009, 13 MC 166/09
–
124 VG Minden, Beschluss v.
16.11.2009, 1 L 644/09.A
–
125 VG Oldenburg, Beschluss v.
12.11.2009, 3 B 2 496/09
–
126 VG Düsseldorf, Beschluss v.
20.11.2009, 2 L 1770/09.A
–
127 VG Düsseldorf, Beschluss v. 14.12,
2 L 1770/09.A
–
128 VG Schwerin, Beschluss v.
26.11.2009, 5 B 1215/09 As
–
129 VG Koblenz, Beschluss v,.
20.11.2009, 2 L 1240/09.KO
–
130 VG Oldenburg, Beschluss v.
09.11.2009, 3 A 2836/09
–
131 VG Schleswig-Holstein, Beschluss
v. 30.11.2009, 6 B 49/09
–
Stattgabe Ablehnung
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 15 – Drucksache 17/1340132 VG Magdeburg, Beschluss v.
30.11.2009, 2 B 289/09/MD
–
133 VG Arnsberg, Beschluss v.
30.11.2009, 13 L 713/09.A
–
134 VG Schwerin, Beschluss v.
25.11.2009, 5 B 1245/09 As
(Person 1)
–
135 VG Schwerin, Beschluss v.
25.11.2009, 5 B 1245/09 (Person 2)
–
136 VG Schwerin, Beschluss v.
25.11.2009, 5 B 1245/09 (Person 3)
–
137 VG Schwerin, Beschluss v.
25.11.2009, 5 B 1245/09 (Person 4)
–
138 VG Schleswig-Holstein, Beschluss
v. 27.11.2009, 6 B 47/09
–
139 VG Berlin, Beschluss v. 01.12.2009,
VG 33 L 256.09A
–
140 VG Berlin, Beschluss v. 27.11.2009,
VG 33 L 241.09A
–
141 VG Berlin, Beschluss v. 09.12.2009,
VG 33 L 255. 09A
–
142 VG Düsseldorf, Beschluss v.
08.12.2009, 13 L 1840/09.A
–
143 BVerfG, Beschluss v. 22.12.2009, 2
BvR 2879/09
–
144 VG Saarlouis, Beschluss v.
03.12.2009, 2 L 1973/09
–
145 VG Oldenburg, Beschluss v.
07.12.2009, 3 2849/09
–
146 VG Magdeburg, Beschluss v.
03.12.2009, 4 B 572/09 MD
–
147 VG Oldenburg, Beschluss v.
11.12.2009, 10 L 69/10
–
148 VG Düsseldorf, Beschluss v.
11.12.2009, 11 L 1926/09.A
–
149 VG Berlin, Beschluss v. 11.12.2009,
VG 33 L 265.09A
–
150 VG Oldenburg, Beschluss v.
11.12.2009, 3 B 3201/09
–
151 VG Schleswig-Holstein, Beschluss
v. 15.12.2009, 6 B 57/09
–
152 VG Berlin, Beschluss v. 16.12.2009,
VG 34 L 442.09A
–
153 VG Berlin, Beschluss v. 16.12.2009,
VG 34 L 467.09A
–
154 VG Oldenburg, Beschluss v.
10.12.2009, 3 B 3048/09
–
155 VG Koblenz, Beschluss v.
17.12.2009, 1 L 1383/09.KO
–
156 VG Weimar, Beschluss v.
11.12.2009, 7 E 20198/09 We
–
157 VG Weimar, Beschluss v.
11.12.2009, 7 E 20200/09 We
–
158 VG Frankfurt/Main, Beschluss v.
30.10.2009, 5 L 3380/09.F.A.
–
159 VG Düsseldorf, Beschluss v.
11.12.2009, 11 L 1926/09.A
–
Stattgabe Ablehnung
Drucksache 17/1340 – 16 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode2010:
160 VG Hamburg, Beschluss v.
10.11.2009, 5 AE 408/90
–
161 VG Schleswig-Holstein, Beschluss
v. 26.08.2009, 7B 23/09
–
Stattgabe Ablehnung
1 VG Würzburg, Urteil v. 08.02.2010,
8 E 20018/10 Me
VG Berlin, Beschluss v.
19.02.2010, 3L66/10.A
2 VG Minden, Beschluss v.
26.01.2010, 1 L 408/08.A
VG Osnabrück, Beschluss v.
29.01.2010, 5B7/10
3 VG Ansbach, Urteil v. 08.02.2010,
AN 3 K 09.30012
VG Schleswig-Holstein,
Beschluss v. 19.02.2010, 3 L 66/10.A
4 VG Schleswig-Holstein, Beschluss
v. 22.01.2010, 10L72/10.A
VG Saarlouis, Beschluss v.
02.03.2010, 5B29/10
5 VG Meiningen, Beschluss v.
08.02.2010, 8 E 20018/10 Me
VG Düsseldorf, Beschluss v.
19.02.2010, 3 L 66/10.A
6 VG Meiningen, Beschluss v.
26.01.2010, 5E20037/09
VG Kassel, Beschluss v.
22.02.2010, 10 L 72/10.A
7 VG Osnabrück, Beschluss v.
29.01.2010, 5 B 7/10
VG Schleswig-Holstein v.
02.03.2010, 5 B 29/10
8 VG Meiningen, Beschluss v.
16.03.2010, 8 E 20037/10.Me
VG Mainz, Beschluss v.
08.02.2010, L 649/09 MZ
9 VG Meiningen, Beschluss v.
22.02.2010, 10 L72/10.A
VG Giessen, Beschluss v.
22.02.2010, 10 L72/10.A
10 VG Meiningen, Beschluss v.
19.02.2010, 5 E 20022/10 Me
VG Neustadt, Beschluss v.
25.02.2010, 3 L 139/10.NW
11 VG Stuttgart, Beschluss v.
25.01.2010, A 2 K 3645/09
VG Minden, Beschluss v.
02.03.2010, 5 B 29/10
12 VG Meiningen, Beschluss v.
08.02.2010, 8 E 20018/10 Me
VG Düsseldorf, Beschluss v.
19.02.2010, 3 L 66/10.A
13 VG Köln, Beschluss v. 26.01.2010,
21 L 1415/09.A
VG Arnsberg, Beschluss v.
12.01.2010, 4 L 796/09.A
14 VG Osnabrück, Beschluss v.
29.01.2010, 5 B 7/10
VG Düsseldorf, Beschluss v.
08.01.2010, 5 L 2020/09.A
15 VG Minden, Beschluss v.
08.02.2009, 9 L 562/09.A
VG Münster, Beschluss v.
08.02.2010, 10 L 69/10
16 VG Berlin, Beschluss v. 26.01.2010,
VG 33 L 225.09A
VG Oldenburg, Beschluss v.
01.02.2010, 3 B 2823/09
17 VG Düsseldorf, Beschluss v.
19.01.2010, 16 L 1651/09.A
VG Arnsberg, Beschluss v.
09.03.2020, 13 L 162/10.A
18 VG Osnabrück, Beschluss v.
29.01.2010, 5 B 7/10
VG Berlin, Beschluss v.
05.03.2010, VG 34 L 42.10A
19 VGH Baden-Württemberg,
Beschluss v. 11.01.2010, A 2 S 712/09
–
20 VGH Baden-Württemberg,
Beschluss v. 02.03.2010, 5 B 29/10
–
21 VG Karlsruhe, Beschluss v.
08.02.2010, A 3 K 2399/09
–
22 VG Oldenburg, Beschluss v.
22.02.2010, 10 L 72/10.A
–
23 VG Oldenburg, Beschluss v.
02.03.2010, 5 B 29/10
–
24 VG Minden, Beschluss v.
08.01.2010, 12 L 9/10.A
–
25 VG Koblenz, Beschluss v.
02.02.2010, 1 L 1371/09.KO
–
Stattgabe Ablehnung
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 17 – Drucksache 17/134026 VG Frankfurt/Oder. Beschluss v.
06.01.2010, VG 7 L 319/09.A
–
27 VG Braunschweig, Beschluss v.
08.01.2010, 2 B 292/09
–
28 VG Minden, Beschluss v.
14.01.2010, 1 L 19/10.A
–
29 VG Dresden, Beschluss v.
10.01.2010, A 7 L 19/10
–
30 VG Düsseldorf, Beschluss v.
19.01.2010, 16 L 1651/09.A
–
31 VG Weimar, Beschluss v.
11.01.2010, 5 E 20217/09 We
–
32 VG Düsseldorf, Beschluss v.
15.01.2010, 16 L 1829/09.A
–
33 VG Chemnitz, Beschluss v.
20.01.2010, A 5 L 16/10
–
34 VG Arnsberg, Beschluss v.
22.01.2010, 13 L 50/10.A
–
35 VG Berlin, Beschluss v. 19.01.2010,
VG 33 L 270.09A
–
36 VG Meiningen, Beschluss v.
08.02.2010, 8 E 20018/10 Me
–
37 VG Berlin, Beschluss v. 26.01.2010,
VG 23 L 11.10A
–
38 VG Minden, Beschluss v.
25.01.2010, 12 L 34/10.A
–
39 VG Hamburg, Beschluss v.
18.01.2010, 10 AE 10/10
–
40 VG Schwerin, Beschluss v.
09.02.2010, 5 B 32/10AS
–
41 VG Minden, Beschluss v.
27.01.2010, 1 L 42/10.A
–
42 VG Minden, Beschluss v.
27.01.2010, 1 L 45/10.A
–
43 VG München, Beschluss v.
29.01.2010, M 21 E 10.30023
–
44 VG München, Beschluss v.
24.02.2010, M 21 S 10.30026
–
45 VG Osnabrück, Beschluss v.
29.01.2010, 5 B 7/10
–
46 VG München, Beschluss v.
28.01.2010, M 23 E 09.60088
–
47 VG Potsdam, Beschluss v.
10.02.2010, VG 7 l 30/10.a
–
48 VG Berlin, Beschluss v. 01.02.2010,
VG 33 L 21.10A
–
49 VG Augsburg, Beschluss v.
01.02.1010, Au 5 S 10.30014
–
50 VG Trier, Beschluss v. 09.02.2010, 1
L 50/10.TR
–
51 VG Bayreuth, Beschluss v.
03.02.2010, B 3 E 10.30011
–
52 VG Osnabrück, Beschluss v.
01.03.2010, 5 B 15/10
–
53 VG München, Beschluss v.
03.02.2010, M 2 E 09.60112
–
Stattgabe Ablehnung
Drucksache 17/1340 – 18 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeStand: 24. März 2010
Zu den Schlussfolgerungen wird auf die Antworten der Bundesregierung zu den
Fragen 1, 5 und 16 der Kleinen Anfrage der Fraktion DIE LINKE. auf
Bundestagsdrucksache 17/203 verwiesen.
24. Wie bewertet die Bundesregierung zu den Plänen der Europäischen
Kommission, durch Änderung der Dublin-II-Verordnung einen effektiven
Rechtsschutz mit aufschiebender Wirkung im Dublin-Verfahren
verpflichtend vorzusehen, und wie hat sie sich diesbezüglich bislang in den
europäischen Gremien verhalten bzw. wie wird sie sich künftig zu dieser Frage
verhalten?
Die Bundesregierung setzt sich bei den Verhandlungen für die Beibehaltung der
bisher geltenden Rechtslage gemäß Artikel 19 Absatz 2 der Dublin-Verordnung
(EG Nr. 343/2003 v. 18. Februar 2003) ein. Der Text lautet wie folgt:
„(2) Die Entscheidung nach Absatz 1 ist zu begründen. Die Frist für die
Durchführung der Überstellung ist anzugeben, und gegebenenfalls der Zeitpunkt und
der Ort zu nennen, zu dem bzw. an dem sich der Antragsteller zu melden hat,
wenn er sich auf eigene Initiative in den zuständigen Mitgliedstaat begibt. Gegen
die Entscheidung kann ein Rechtsbehelf eingelegt werden. Ein gegen die
Entscheidung eingelegter Rechtsbehelf hat keine aufschiebende Wirkung für die
Durchführung der Überstellung, es sei denn, die Gerichte oder zuständigen
Stellen entscheiden im Einzelfall nach Maßgabe ihres innerstaatlichen Rechts
anders, wenn es nach ihrem innerstaatlichen Recht zulässig ist.“
54 VG Meiningen, Beschluss v.
08.02.2010, 8 E 20009/10 Me
–
55 VG Osnabrück, Beschluss v.
10.02.2010, 5 B 9/10
–
56 VG Osnabrück, Beschluss v.
02.03.2010, 5 B 29/10
–
57 VG Minden, Beschluss v.
17.02.2010, 12 L 76/10.A
–
58 VG Frankfurt/Main, Beschluss v.
05.03.2010, 7 L 337/10.F.A.(V)
–
59 VG Frankfurt/Main, Beschluss v.
05.03.2010, 7 L 339/10.F.A.(V)
–
60 VG Frankfurt/Main, Beschluss v.
05.03.2010, 7 L 343/10.F.A.(V)
--
61 VG Berlin, Beschluss v. 18.02.2010,
VG 33 L 59.10A
--
62 VG Osnabrück, Beschluss v.
01.03.2010, 5 B 27/10
--
63 VG Dresden, Beschluss v.
04.03.2010, A 7 L 37/10
--
64 VG Arnsberg, Beschluss v.
15.03.2010, 13 L 182/10.AVG
Minden, Beschluss v. 16.03,2010, 12 L
144/10.A
–
65 VG Arnsberg, Beschluss v.
22.03.2010, 6 L 195/10.A
–
66 VG Saarlouis, Beschluss v.
22.03.2010, 2 L 226/10
–
Stattgabe Ablehnung
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co., Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin,
www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft mbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44,
www.betrifft-gesetze.de
ISSN 0722-8333]