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Kleine AnfrageWahlperiode 19Beantwortet
Wohnungspolitische Rahmendaten im Freistaat Sachsen
(insgesamt 34 Einzelfragen)
Fraktion
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Ressort
Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat
Datum
09.08.2019
Antwortdauer
28 Tage
Aktualisiert
26.07.2022
ThemenWohnen & Bau
Offizielle Quellen und Volltext
Die verlinkten PDFs stammen direkt vom Dokumentenserver des Deutschen Bundestages.
BT19/1155712.07.2019
Wohnungspolitische Rahmendaten im Freistaat Sachsen
Kleine Anfrage
Volltext (unformatiert)
[Deutscher Bundestag Drucksache 19/11557
19. Wahlperiode 11.07.2019
Kleine Anfrage
der Abgeordneten Stephan Kühn (Dresden), Monika Lazar,
Christian Kühn (Tübingen), Daniela Wagner, Oliver Krischer, Steffi Lemke,
Markus Tressel, Dr. Julia Verlinden, Gerhard Zickenheiner und
der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Wohnungspolitische Rahmendaten im Freistaat Sachsen
Die sächsischen Wohnungsmärkte haben einen tiefgreifenden Wandel vollzogen:
Weg von einst sozialistisch organisiertem Wohnungsbau und -bewirtschaftung
hin zu kapitalmarktorientierten Wohnungsmärkten. Innerhalb kürzester Zeit hat
die sächsische Wohnungswirtschaft auch mit Unterstützung durch Bundesmittel
eine 180-Grad-Wende vollzogen und den Wohngebäudebestand in einer
massiven Kraftanstrengung umfassend modernisiert und zum Teil zurückgebaut.
Heute stehen die Wohnungsmärkte in den sächsischen Städten vor den gleichen
Herausforderungen wie andere Wohnungsmärkte auch, wenn auch mit eigenen
Ausprägungen. Es gibt eine immer stärker werdende Ungleichheit zwischen
beliebten Städten mit deutlichen Mietsteigerungen auf der einen Seite und
Regionen, die unter einem Wertverfall der Wohnimmobilien leiden, auf der anderen
Seite. Darüber hinaus müssen auch sie sich den gesellschaftlichen
Herausforderungen des Klimawandels und des demographischen Wandels anpassen. Die
Bundesregierung hatte 2018 gemeinsam mit den Bundesländern einen
Wohnungsgipfel durchgeführt und ein Ergebnispapier veröffentlicht (www.bmi.bund.de/
SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/2018/ergebnisse-wohngipfel.pdf?__
blob=publicationFile&v=3). Darin äußert sich die Bundesregierung zu den Bau-
und Wohnungsthemen in allen Bundesländern (vgl. auch www.fr.de/wirtschaft/
sozialer-wohnungsbau-horst-seehofer-nimmt-laender-pflicht-12493089.html;
www.welt.de/politik/deutschland/article195297441/Sozialwohnungen-2018-wurden-
nur-27-040-neue-gebaut.html).
In ihrem Bericht zur Verwendung der Kompensationsmittel für den Bereich
der sozialen Wohnraumförderung 2017 (https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/
19/035/1903500.pdf) führt die Bundesregierung den Freistaat Sachsen explizit
mit auf und schlüsselt zudem auf, welche Fördermittel sie in Sachsen für den
sozialen Wohnungsbau eingesetzt hat.
Wir fragen die Bundesregierung:
1. Wie ist nach Kenntnis der Bundesregierung seit 2007 die
Bevölkerungsentwicklung Sachsens (bitte einzeln nach Jahren aufschlüsseln)?
2. Wie viele Menschen sind nach Kenntnis der Bundesregierung seit 2007 nach
Sachsen gezogen, und wie viele sind weggezogen (bitte nach Jahren einzeln
aufschlüsseln)?
3. Wie hat sich die Bevölkerung nach Kenntnis der Bundesregierung in
Dresden, Leipzig, Chemnitz, Zwickau, Plauen und Görlitz seit 2007 entwickelt
(bitte nach Jahren einzeln aufschlüsseln)?
4. Wie haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Löhne und Gehälter
im Durchschnitt seit 2007 in Sachsen entwickelt (bitte einzeln nach Jahren
aufschlüsseln)?
5. Wie haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Löhne und Gehälter
im Durchschnitt seit 2007 in Sachsen im Verhältnis zum gesamtdeutschen
Durchschnitt entwickelt (bitte einzeln nach Jahren sowie nach Durchschnitt
und Median aufschlüsseln)?
6. Über welches Medianeinkommen verfügen nach Kenntnis der
Bundesregierung vierköpfige Familien (Eltern und zwei Kinder) im Durchschnitt in
Sachsen, und wie viel Prozent ihres Einkommens müssen sie für eine
durchschnittliche Dreizimmerwohnung in Sachsen ausgeben?
7. Wie haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Mieten im Verhältnis
zu den Löhnen im Durchschnitt seit 2007 in Sachsen entwickelt (bitte einzeln
nach Jahr, Bestandsmieten und Neuvertragsmieten aufschlüsseln)?
8. Wie haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Mieten im Verhältnis
zu den Löhnen im Durchschnitt seit 2007 in Sachsen im Vergleich zum
gesamtdeutschen Durchschnitt entwickelt (bitte einzeln nach Jahr,
Bestandsmieten und Neuvertragsmieten sowie nach Durchschnitt und Median
aufschlüsseln)?
9. Wie hat sich der Bestand an Sozialwohnungen nach Kenntnis der
Bundesregierung in Sachsen seit 2007 entwickelt (bitte einzeln nach Jahren
aufschlüsseln)?
10. Wie viele Entflechtungsmittel für den sozialen Wohnungsbau hat Sachsen
seit 2007 erhalten (bitte einzeln nach Jahren aufschlüsseln)?
11. Wie viele Sozialwohnungen wurden nach Kenntnis der Bundesregierung in
Sachsen seit 2007 neu errichtet (bitte nach Jahren einzeln aufschlüsseln)?
12. Wie viele Sozialwohnungen sind nach Kenntnis der Bundesregierung in
Sachsen seit 2007 aus der Mietpreis- und Sozialbindung gefallen (bitte nach
Jahren einzeln aufschlüsseln)?
13. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Zahl der
Wohnberechtigungsscheinempfängerinnen und Wohnberechtigungsscheinempfänger in
Sachsen seit 2007 entwickelt (bitte nach Jahren einzeln aufschlüsseln)?
14. Wie haben sich in Sachsen nach Kenntnis der Bundesregierung die
ausgezahlten Wohngeldmittel seit 2007 entwickelt (bitte nach Jahren einzeln
aufschlüsseln)?
15. Wie hat sich die Anzahl der Wohngeldempfängerhaushalte seit 2007 in
Sachsen entwickelt (bitte nach Jahren aufschlüsseln)?
16. Wie viele Haushalte haben in Dresden, Leipzig, Chemnitz, Zwickau, Plauen
und Görlitz in den Jahren von 2007 bis 2018 im Rahmen des Zweiten Buchs
Sozialgesetzbuch Unterstützung bei den Kosten der Unterkunft erhalten
(bitte nach Jahren aufschlüsseln)?
17. Wie haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Angebotsmieten
bzw. Neuvertragsmieten in Dresden, Leipzig, Chemnitz, Zwickau, Plauen
und Görlitz seit 2007 entwickelt (bitte jeweils nach Jahren einzeln
ausweisen)?
18. Wie haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Bestandsmieten in
Dresden, Leipzig, Chemnitz, Zwickau, Plauen und Görlitz seit 2007
entwickelt (bitte jeweils nach Jahren und Städten einzeln ausweisen)?
19. In welchen Städten und Gemeinden im Freistaat Sachsen gilt nach Kenntnis
der Bundesregierung die Mietpreisbremse, und ab wann läuft die rechtliche
Regelung nach Kenntnis der Bundesregierung aus (bitte auch nach Städten
und Gemeinden einzeln aufschlüsseln)?
20. In welchen Städten und Gemeinden im Freistaat Sachsen gibt es nach
Kenntnis der Bundesregierung eine Kappungsgrenzenverordnung für eine
reduzierte Mieterhöhungsmöglichkeit nach § 558 Absatz 3 Satz 2 des
Bürgerlichen Gesetzbuchs, und ab wann läuft die rechtliche Regelung nach Kenntnis
der Bundesregierung aus (bitte auch nach Städten und Gemeinden einzeln
aufschlüsseln)?
21. Wie haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Immobilienpreise
pro Quadratmeter für Eigentumswohnungen seit 2007 in Dresden, Leipzig,
Chemnitz, Zwickau, Plauen und Görlitz entwickelt (bitte jeweils nach Jahren
einzeln sowie nach Neubau und Bestand ausweisen)?
22. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Wohnkostenbelastung
in Dresden, Leipzig, Chemnitz, Zwickau, Plauen und Görlitz seit 2007
entwickelt (bitte jeweils nach Jahren einzeln ausweisen)?
23. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Sanierungsrate seit
2007 im Freistaat Sachsen entwickelt (bitte jeweils nach Jahren einzeln
aufschlüsseln)?
24. Wie viele barrierefreie und barrierearme Wohnungen fehlen nach Kenntnis
der Bundesregierung in Sachsen?
25. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Wohneigentumsquote
in Sachsen seit 2007 entwickelt (bitte jeweils nach Jahren einzeln
aufschlüsseln)?
26. Wie haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Zahlen für
Baugenehmigungen in Dresden, Leipzig, Chemnitz, Zwickau, Plauen und Görlitz
seit 2007 entwickelt (bitte nach Mehrfamilienhäusern und
Einfamilienhäusern aufschlüsseln)?
27. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die private
Überschuldungsrate in Sachsen seit 2007 entwickelt (bitte nach Jahren einzeln
aufschlüsseln)?
28. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die private
Überschuldungsrate in Sachsen seit 2007 im Verhältnis zum gesamtdeutschen
Durchschnitt entwickelt (bitte nach Jahren einzeln aufschlüsseln)?
29. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Leerstandsquote in
Sachsen seit 2007 entwickelt (bitte nach Jahren einzeln aufschlüsseln)?
30. Wie viele Wohnungen wurden nach Kenntnis der Bundesregierung im
Freistaat Sachsen seit 1990 zurückgebaut (bitte nach Jahren einzeln
aufschlüsseln)?
31. Wie hoch war der Mittelaufwand aus der Städtebauförderung seit 2007 für
den Rückbau von Leerstand, um die Wohnungsmärkte in Sachsen zu
stabilisieren (bitte nach Jahren einzeln aufschlüsseln)?
32. Wie viele Mittel aus der Städtebauförderung sind nach Kenntnis der
Bundesregierung seit 2007 nach Sachsen geflossen (bitte nach Jahren und
Städtebauförderprogrammen aufschlüsseln)?
33. Wie viele und welche Heizsysteme wurden nach Kenntnis der
Bundesregierung seit der Wiedervereinigung im Freistaat Sachsen neu eingebaut (bitte
nach Installationsjahr und Brennstoff bzw. Technik aufschlüsseln)?
34. Welche staatlich geförderten Maßnahmen zur energetischen
Gebäudesanierung wurden nach Kenntnis der Bundesregierung seit der Wiedervereinigung
im Freistaat Sachsen in welchem Umfang vorgenommen (bitte nach Jahr und
Art der Modernisierung aufschlüsseln)?
Berlin, den 3. Juli 2019
Katrin Göring-Eckardt, Dr. Anton Hofreiter und Fraktion
Satz: Satzweiss.com Print, Web, Software GmbH, Mainzer Straße 116, 66121 Saarbrücken, www.satzweiss.com
Druck: Printsystem GmbH, Schafwäsche 1-3, 71296 Heimsheim, www.printsystem.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.betrifft-gesetze.de
ISSN 0722-8333]
BT19/1225009.08.2019
auf die Kleine Anfrage - Drucksache 19/11557 - Wohnungspolitische Rahmendaten im Freistaat Sachsen
AntwortAntwort
Volltext (unformatiert)
[D eutscher Bundestag Drucksache 19/12250
19. Wahlperiode 09.08.2019
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Stephan Kühn (Dresden), Monika Lazar,
Christian Kühn (Tübingen), weiterer Abgeordneter und
der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
– Drucksache 19/11557 –
Wohnungspolitische Rahmendaten im Freistaat Sachsen
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Die sächsischen Wohnungsmärkte haben einen tiefgreifenden Wandel
vollzogen: Weg von einst sozialistisch organisiertem Wohnungsbau und -
bewirtschaftung hin zu kapitalmarktorientierten Wohnungsmärkten. Innerhalb kürzester
Zeit hat die sächsische Wohnungswirtschaft auch mit Unterstützung durch
Bundesmittel eine 180-Grad-Wende vollzogen und den Wohngebäudebestand in
einer massiven Kraftanstrengung umfassend modernisiert und zum Teil
zurückgebaut.
Heute stehen die Wohnungsmärkte in den sächsischen Städten vor den gleichen
Herausforderungen wie andere Wohnungsmärkte auch, wenn auch mit eigenen
Ausprägungen. Es gibt eine immer stärker werdende Ungleichheit zwischen
beliebten Städten mit deutlichen Mietsteigerungen auf der einen Seite und
Regionen, die unter einem Wertverfall der Wohnimmobilien leiden, auf der
anderen Seite. Darüber hinaus müssen auch sie sich den gesellschaftlichen
Herausforderungen des Klimawandels und des demographischen Wandels anpassen.
Die Bundesregierung hatte 2018 gemeinsam mit den Bundesländern einen
Wohnungsgipfel durchgeführt und ein Ergebnispapier veröffentlicht (www.bmi.
bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/2018/ergebnisse-
wohngipfel.pdf?__blob=publicationFile&v=3). Darin äußert sich die
Bundesregierung zu den Bau- und Wohnungsthemen in allen Bundesländern (vgl. auch
www.fr.de/wirtschaft/sozialer-wohnungsbau-horst-seehofer-nimmt-laender-
pflicht-12493089.html; www.welt.de/politik/deutschland/article195297441/
Sozialwohnungen-2018-wurden-nur-27-040-neue-gebaut.html).
In ihrem Bericht zur Verwendung der Kompensationsmittel für den Bereich der
sozialen Wohnraumförderung 2017 (https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/
035/1903500.pdf) führt die Bundesregierung den Freistaat Sachsen explizit mit
auf und schlüsselt zudem auf, welche Fördermittel sie in Sachsen für den
sozialen Wohnungsbau eingesetzt hat.
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat
vom 5. August 2019 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
1. Wie ist nach Kenntnis der Bundesregierung seit 2007 die
Bevölkerungsentwicklung Sachsens (bitte einzeln nach Jahren aufschlüsseln)?
Die folgende Tabelle enthält eine Zeitreihe zur Entwicklung der Bevölkerung in
Sachsen für den Zeitraum 2007 bis 2018 jeweils zum Stichtag 31. Dezember eines
jeden Jahres.
Fortschreibung des Bevölkerungsstandes in Sachsen (Anzahl)
Stichtag Insgesamt
31.12.2007 4220200
31.12.2008 4192801
31.12.2009 4168732
31.12.2010 4149477
31.12.2011 4054182
31.12.2012 4050204
31.12.2013 4046385
31.12.2014 4055274
31.12.2015 4084851
31.12.2016 4081783
31.12.2017 4081308
31.12.2018 4077937
Ab 30. Juni 2011: Ergebnisse auf Grundlage des Zensus 2011.
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), 2019 | Stand: 17. Juli 2019
2. Wie viele Menschen sind nach Kenntnis der Bundesregierung seit 2007 nach
Sachsen gezogen, und wie viele sind weggezogen (bitte nach Jahren einzeln
aufschlüsseln)?
Die folgende Tabelle stellt die Zu- und Fortzüge nach beziehungsweise aus
Sachsen im Zeitraum 2007 bis 2018 dar. Die Zuzüge umfassen Zuzüge aus anderen
Bun-desländern und aus dem Ausland nach Sachsen. Ebenso ist unter „Fortzüge“
die Anzahl der Fortzüge aus Sachsen in andere Bundesländer und in das Ausland
zusammengefasst.
Wanderungen von Sachsen mit den anderen Bundesländern und dem Ausland
Jahr Zuzüge Fortzüge
2007 61299 72446
2008 63799 76318
2009 66244 74111
2010 67439 70994
2011 74188 70536
2012 77519 65791
2013 81364 67935
2014 91481 68079
2015 117324 70228
20161 103995 90753
20172 97164 79743
2018 99476 81489
1 Die Ergebnisse des Berichtsjahres 2016 sind aufgrund methodischer Änderungen und technischer
Weiterentwicklungen nur bedingt mit den Vorjahreswerten vergleichbar. Die Genauigkeit der Ergebnisse ist
aufgrund von Unstimmigkeiten in Zusammenhang mit der melderechtlichen Behandlung von
Schutzsuchenden eingeschränkt. Ausführliche Erläuterungen dazu finden Sie auf der Internetseite der
Wanderungen.
2 Die Ergebnisse des Berichtsjahres 2017 sind aufgrund methodischer Änderungen und technischer
Weiterentwicklungen nur bedingt mit den Vorjahreswerten vergleichbar.
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), 2019
Zu beachten ist hierbei: Die Wanderungsstatistik ist eine Vollerhebung und
erfasst alle Zu- und Fortzüge mit Verlegung der Haupt- beziehungsweise alleinigen
Wohnung über die Gemeindegrenze oder die Bundesgrenze hinweg. Sie enthält
Wanderungsfälle und unterscheidet sich daher vom Konzept der wandernden
Personen. Die Zahl der Wanderungsfälle liegt in der Regel über der Zahl der
wandernden Personen, da eine Person in einem Jahr mehrfach umziehen kann. Das
heißt, anhand der Wanderungsstatistik kann die Zahl der Zu- und Fortzüge nach
und aus Sachsen in einem Zeitraum dargestellt werden. Dies ist aber in der Regel
nicht deckungsgleich mit der Anzahl der zu- oder fortgezogenen Menschen.
3. Wie hat sich die Bevölkerung nach Kenntnis der Bundesregierung in
Dresden, Leipzig, Chemnitz, Zwickau, Plauen und Görlitz seit 2007 entwickelt
(bitte nach Jahren einzeln aufschlüsseln)?
Die folgende Tabelle stellt die Bevölkerung in den kreisfreien Städten Dresden,
Leipzig und Chemnitz sowie der Gemeinden Zwickau, Plauen und Görlitz jeweils
am 31. Dezember im Zeitraum 2007 bis 2018 dar.
Bevölkerung des Freistaates Sachsen jeweils am 31. Dezember 2007 bis 2018 nach ausgewählten Kreisfreien
Städten und Gemeinden
Chemnitz, Stadt Plauen, Stadt Zwickau, Stadt Dresden, Stadt Görlitz, Stadt Leipzig, Stadt
2007 244 951 67 613 95 841 507 513 56 724 510 512
2008 243 880 66 870 94 887 512 234 56 461 515 469
2009 243 089 66 412 94 340 517 052 55 957 518 862
2010 243 248 66 098 93 750 523 058 55 596 522 883
2011 240 543 64 321 92 826 517 765 54 283 510 043
2012 241 210 64 115 92 227 525 105 54 114 520 838
2013 242 022 63 967 91 564 530 754 54 042 531 562
2014 243 521 64 077 91 066 536 308 54 193 544 479
2015 248 645 65 201 91 123 543 825 55 255 560 472
2016 246 353 65 049 90 515 547 172 55 904 571 088
2017 246 855 65 148 90 192 551 072 56 391 581 980
2018 247 237 64 931 89 540 554 649 56 324 587 857
Gebietsstand 1. Januar 2019
Anmerkung: Die Entwicklung des Bevölkerungsstandes ab 2016 ist aufgrund methodischer Änderungen bei den Wanderungsstatistiken,
technischer Weiterentwicklungen der Datenlieferungen aus dem Meldewesen sowie der Umstellung auf ein neues statistisches
Aufbereitungsverfahren nur bedingt mit den Vorjahreswerten vergleichbar. Einschränkungen bei der Genauigkeit der Ergebnisse können aus der
erhöhten Zuwanderung und den dadurch bedingten Problemen bei der melderechtlichen Erfassung Schutzsuchender resultieren.
Quellen: Bevölkerungsfortschreibung bis 2010 auf Basis der Registerdaten vom 3. Oktober 1990, ab 2011 auf Basis der Zensusdaten vom
9. Mai 2011
4. Wie haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Löhne und Gehälter
im Durchschnitt seit 2007 in Sachsen entwickelt (bitte einzeln nach Jahren
aufschlüsseln)?
5. Wie haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Löhne und Gehälter
im Durchschnitt seit 2007 in Sachsen im Verhältnis zum gesamtdeutschen
Durchschnitt entwickelt (bitte einzeln nach Jahren sowie nach Durchschnitt
und Median aufschlüsseln)?
Die Fragen 4 und 5 werden wegen des Sachzusammenhangs gemeinsam
beantwortet.
In folgender Tabelle sind die durchschnittlichen Bruttomonatsverdienste ohne
Sonderzahlungen für die Gesamtwirtschaft (Produzierendes Gewerbe und
Dienstleistungsbereich) in Deutschland und für das Bundesland Sachsen, als Zeitreihe
von 2007 bis 2018 zusammengestellt (Quelle: Vierteljährliche
Verdiensterhebung).
Durchschnittliche Bruttomonatsverdienste der vollzeitbeschäftigten
Arbeitnehmer 2007 bis 2018
Deutschland Sachsen
2007 3 023 2 342
2008 3 103 2 431
2009 3 141 2 489
2010 3 227 2 547
2011 3 311 2 603
2012 3 391 2 627
2013 3 449 2 696
2014 3 527 2 756
2015 3 612 2 899
2016 3 703 2 998
2017 3 771 3 096
2018 3 880 3 193
6. Über welches Medianeinkommen verfügen nach Kenntnis der
Bundesregierung vierköpfige Familien (Eltern und zwei Kinder) im Durchschnitt in
Sachsen, und wie viel Prozent ihres Einkommens müssen sie für eine
durchschnittliche Dreizimmerwohnung in Sachsen ausgeben?
Gemäß den Ergebnissen einer Sonderauswertung des Mikrozensus betrug die
durchschnittliche Mietbelastungsquote für vierköpfige Familien (Ehepaare sowie
Lebensgemeinschaften mit zwei Kindern) im Jahr 2014 in Sachsen knapp 19
Prozent. Dieser Mietbelastungsquote von 19 Prozent liegt das durchschnittliche
monatliche Nettoeinkommen einer vierköpfigen Familie in Sachsen von 2 979 Euro
(arithmetisches Mittel) bzw. von 2 640 Euro (Median) im Jahr 2014 zugrunde.
Angaben zur durchschnittlichen Mietbelastung für eine Dreizimmerwohnung
stehen nicht zur Verfügung, da die Anzahl der Räume kein Erhebungsmerkmal im
Mikrozensus-Zusatzprogramm 2014 darstellte.
Die durchschnittliche Mietbelastung eines Haushalts ist hier der Anteil der
Bruttokaltmiete am Haushaltsnettoeinkommen. Im Mikrozensus ist es nicht bekannt,
wo innerhalb der (insgesamt 24 erhobenen) Einkommensklasse das
Haushaltseinkommen genau liegt. Deshalb werden bei der durchschnittlichen
Mietbelastungsquote die Klassenmitten der Einkommensklassen zur Berechnung herangezogen.
Das Mikrozensus-Zusatzprogramm „Wohnen“ wird alle 4 Jahre durchgeführt.
Aktuellste Ergebnisse sind somit derzeit für das Berichtsjahr 2014 verfügbar. Die
Veröffentlichung der Ergebnisse für das Berichtsjahr 2018 wird voraussichtlich
im Herbst 2019 erfolgen.
7. Wie haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Mieten im
Verhältnis zu den Löhnen im Durchschnitt seit 2007 in Sachsen entwickelt (bitte
einzeln nach Jahr, Bestandsmieten und Neuvertragsmieten aufschlüsseln)?
8. Wie haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Mieten im
Verhältnis zu den Löhnen im Durchschnitt seit 2007 in Sachsen im Vergleich zum
gesamtdeutschen Durchschnitt entwickelt (bitte einzeln nach Jahr,
Bestandsmieten und Neuvertragsmieten sowie nach Durchschnitt und Median
aufschlüsseln)?
Aufgrund des Sachzusammenhangs werden die Fragen 7 und 8 zusammen
beantwortet.
Die Angebotsmieten bei Erst- und Wiedervermietungen sind in Sachsen im
Zeitraum 2007 bis 2018 im Durchschnitt um 17,9 Prozent gestiegen. Die
Bruttomonatsverdienste haben im selben Zeitraum durchschnittlich um 36,3 Prozent
zugelegt. Im bundesweiten Durchschnitt sind die Angebotsmieten mit 40,2 Prozent
stärker gestiegen als die Bruttomonatsverdienste mit 28,3 Prozent.
Über den Verbraucherpreisindex weisen die Statistischen Ämter des Bundes und
der Länder die Entwicklung durchschnittlicher Nettokaltmieten aus, die
vorwiegend aus bestehenden Mietverhältnissen erhoben werden. Demnach sind die
Nettokaltmieten in Sachsen zwischen 2015 und 2018 um 1,8 Prozent gestiegen, in
Deutschland um 4,1 Prozent.
Weitere Details sind der folgenden Tabelle zu entnehmen.
Angebotsmieten, Bruttomonatsverdienste und Nettokaltmieten (VPI)
Angebotsmieten bei Erst- und Wiedervermietungen (nettokalt)
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018
Index 2007=100
Sachsen 100,0 99,6 99,5 100,1 101,5 102,5 104,9 106,4 109,2 112,0 115,1 117,9
Deutschland 100,0 101,0 102,0 103,4 106,4 109,8 113,7 117,7 121,5 127,4 133,2 140,2
Bruttomonatsverdienste - Produzierendes Gewerbe und Dienstleistungsbereich
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018
Index 2007=100
Sachsen 100,0 103,8 106,3 108,8 111,1 112,2 115,1 117,7 123,8 128,0 132,2 136,3
Deutschland 100,0 102,6 103,9 106,7 109,5 112,2 114,1 116,7 119,5 122,5 124,7 128,3
Nettokaltmiete* (Verbraucherpreisindex)
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018
Index 2015=100
Sachsen - - - - - - - - 100 100,2 100,7 101,8
Deutschland - - - - - - - - 100 101,1 102,5 104,1
* einschließlich Mietwert von Eigentümerwohnungen
Datenbasis: BBSR-Wohnungsmarktbeobachtung, Statistik der Verdienste und Verbraucherpreisindex der Statistischen Ämter des Bundes und
der Länder, IDN ImmoDaten GmbH
9. Wie hat sich der Bestand an Sozialwohnungen nach Kenntnis der
Bundesregierung in Sachsen seit 2007 entwickelt (bitte einzeln nach Jahren
aufschlüsseln)?
Die folgende Tabelle stellt den Bestand der gebundenen Mietwohnungen nach
Angaben der Länder in Sachsen dar. Der Bestand zum 31. Dezember 2018 liegt
der Bundesregierung noch nicht vor.
Jahr Wohnungen
2007 106.370
2008 96.316
2009 87.421
2010 83.303
2011 k.A.
2012 42.505
2013 7.026
2014 (Stand 31.12.14) 32.608
2015 (Stand 31.12.15) 11.766
2016 (Stand 31.12.16) 11.629
2017 (Stand 31.12.17) 11.623
10. Wie viele Entflechtungsmittel für den sozialen Wohnungsbau hat Sachsen
seit 2007 erhalten (bitte einzeln nach Jahren aufschlüsseln)?
Mit der Föderalismusreform I ist die Zuständigkeit für die soziale
Wohnraumförderung im Jahre 2006 vom Bund auf die Länder übergegangen. Als Ausgleich
gewährt der Bund den Ländern für den Zeitraum von 2007 bis 2019
Kompensationszahlungen nach Artikel 143c des Grundgesetzes (GG) und dem
Entflechtungsgesetz. Die Kompensationsmittel beliefen sich zunächst auf 518,2 Mio.
Euro jährlich. Im Jahr 2015 erfolgte durch das
Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz eine erste Aufstockung um 500 Mio. Euro jährlich für den Zeitraum 2016
bis 2019. Für die Jahre 2017 und 2018 wurde mit dem Gesetz zur Beteiligung
des Bundes an den Kosten der Integration und zur weiteren Entlastung von
Ländern und Kommunen aus dem Jahr 2016 eine weitere Erhöhung um jeweils
500 Mio. Euro auf insgesamt 1 518,2 Mio. Euro vorgenommen. Eine Erhöhung
um 500 Mio. Euro erfolgte auch für das Jahr 2019 (Gesetz zur fortgesetzten
Beteiligung des Bundes an den Integrationskosten der Länder und Kommunen und
zur Regelung der Folgen der Abfinanzierung des Fonds „Deutsche Einheit“). Die
Verteilung der Kompensationsmittel erfolgt nach einem im Entflechtungsgesetz
festgelegten Schlüssel. Der Anteil des Freistaats Sachsen an den
Kompensationsmitteln ergibt sich aus der nachstehenden Tabelle:
Jahr Anteil nach § 4 Abs. 4 Anteil nach § 4 Abs. 4 gesamt
Satz 2 EntflechtG Satz 1 EntflechtG
(Königsteiner Schlüssel)
2007 59.638.000,00 € --- 59.638.000,00 €
2008 59.638.000,00 € --- 59.638.000,00 €
2009 59.638.000,00 € --- 59.638.000,00 €
2010 59.638.000,00 € --- 59.638.000,00 €
2011 59.638.000,00 € --- 59.638.000,00 €
2012 59.638.000,00 € --- 59.638.000,00 €
2013 59.638.000,00 € --- 59.638.000,00 €
2014 59.638.000,00 € --- 59.638.000,00 €
2015 59.638.000,00 € --- 59.638.000,00 €
2016 117.180.819,75 € --- 117.180.819,75 €
2017 117.180.819,75 € 25.278.850,00 € 142.459.669,75 €
2018 117.180.819,75 € 25.123.350,00 € 142.304.169,75 €
2019 117.180.819,75 € 24.954.250,00 € 142.135.069,75 €
11. Wie viele Sozialwohnungen wurden nach Kenntnis der Bundesregierung in
Sachsen seit 2007 neu errichtet (bitte nach Jahren einzeln aufschlüsseln)?
Nach Angaben der Länder wurden in Sachsen im Jahr 2018 Fördermaßnahmen
für den Neubau von 1125 Mietwohnungen mit Mietpreis- und
Belegungsbindungen neu bewilligt. In den Jahren 2007 bis 2017 wurden nach Angabe der Länder
keine entsprechenden Fördermaßnahmen bewilligt.
12. Wie viele Sozialwohnungen sind nach Kenntnis der Bundesregierung in
Sachsen seit 2007 aus der Mietpreis- und Sozialbindung gefallen (bitte nach
Jahren einzeln aufschlüsseln)?
13. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Zahl der
Wohnberechtigungsscheinempfängerinnen und Wohnberechtigungsscheinempfänger in
Sachsen seit 2007 entwickelt (bitte nach Jahren einzeln aufschlüsseln)?
Die Fragen 12 und 13 werden gemeinsam beantwortet.
Hierzu liegen der Bundesregierung keine Kenntnisse vor.
14. Wie haben sich in Sachsen nach Kenntnis der Bundesregierung die
ausgezahlten Wohngeldmittel seit 2007 entwickelt (bitte nach Jahren einzeln
aufschlüsseln)?
In der folgenden Tabelle sind die Jahresausgaben für das Wohngeld in Sachsen
für den Zeitraum von 2007 bis 2018 aufgeführt. Bund und Länder tragen die
Wohngeldausgaben je zur Hälfte.
Jahresausgaben für Wohngeld in Sachsen
Jahr Jahresausgaben in Mio. Euro
2007 101
2008 72
2009 131
2010 145
2011 121
2012 97
2013 72
2014 65
2015 52
2016 78
2017 74
2018 63
Datenbasis: BMI
15. Wie hat sich die Anzahl der Wohngeldempfängerhaushalte seit 2007 in
Sachsen entwickelt (bitte nach Jahren aufschlüsseln)?
In der folgenden Tabelle ist die Anzahl der Wohngeldempfängerhaushalte in
Sachsen für den Zeitraum von 2007 bis 2017 aufgeführt. Das aktuellste
verfügbare Berichtsjahr der Wohngeldstatistik ist das Berichtsjahr 2017. Für 2018 kann
die Anzahl der Wohngeldempfängerhaushalte derzeit noch nicht beziffert
werden.
Empfängerhaushalte von Wohngeld in Sachsen
Jahr Anzahl Empfängerhaushalte
2007 66.351
2008 67.597
2009 94.635
2010 100.008
2011 84.538
2012 74.331
2013 62.821
2014 52.521
2015 42.091
2016 53.500
2017 48.026
Datenbasis: Statistisches Bundesamt – Wohngeldstatistik 2007 - 2017
16. Wie viele Haushalte haben in Dresden, Leipzig, Chemnitz, Zwickau, Plauen
und Görlitz in den Jahren von 2007 bis 2018 im Rahmen des Zweiten Buchs
Sozialgesetzbuch Unterstützung bei den Kosten der Unterkunft erhalten
(bitte nach Jahren aufschlüsseln)?
Die durchschnittliche Zahl der Bedarfsgemeinschaften, die in den kreisfreien
Städten Dresden, Leipzig, Chemnitz, Zwickau, Plauen und Görlitz in den Jahren
2007 bis 2018 im Rahmen des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch (SGB II)
Leistungen für Unterkunft und Heizung erhalten haben, kann dem Anhang zu dieser
Frage entnommen werden.
17. Wie haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Angebotsmieten
bzw. Neuvertragsmieten in Dresden, Leipzig, Chemnitz, Zwickau, Plauen
und Görlitz seit 2007 entwickelt (bitte jeweils nach Jahren einzeln
ausweisen)?
Die folgende Tabelle stellt die Angebotsmieten nettokalt aus Erst- und
Wiedervermietungen für Wohnungen mit einer Größe von 40 bis 130 m² Wohnfläche in
den sechs Städten dar. Die Angebotsmieten der kreisfreien Städte liegen für den
Zeitraum 2007 bis 2018 vor. Die Mietdaten der kreisangehörigen Städte stehen
für den Zeitraum 2012 bis 2018 zur Verfügung.
Angebotsmieten in ausgewählten sächsischen Städten
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018
Stadt Angebotsmieten in € je m²
Dresden 5,54 5,55 5,63 5,78 5,95 6,11 6,43 6,59 6,89 7,06 7,34 7,46
Leipzig 5,01 4,95 4,86 4,90 4,97 5,00 5,07 5,19 5,55 5,93 6,26 6,57
Chemnitz 4,78 4,72 4,75 4,68 4,72 4,81 4,89 4,92 4,97 4,99 5,01 5,04
Zwickau - - - - - 4,80 4,90 5,00 5,00 5,02 5,10 5,19
Plauen - - - - - 4,08 4,17 4,22 4,26 4,40 4,45 4,52
Görlitz - - - - - 4,32 4,39 4,45 4,50 4,53 4,61 4,78
Datenbasis: BBSR-Wohnungsmarktbeobachtung, IDN ImmoDaten GmbH
18. Wie haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Bestandsmieten in
Dresden, Leipzig, Chemnitz, Zwickau, Plauen und Görlitz seit 2007
entwickelt (bitte jeweils nach Jahren und Städten einzeln ausweisen)?
Der Bundesregierung liegen für den Zeitraum und die ausgewählten Städte keine
Daten zu Bestandsmieten vor.
19. In welchen Städten und Gemeinden im Freistaat Sachsen gilt nach Kenntnis
der Bundesregierung die Mietpreisbremse, und ab wann läuft die rechtliche
Regelung nach Kenntnis der Bundesregierung aus (bitte auch nach Städten
und Gemeinden einzeln aufschlüsseln)?
Nach Kenntnis der Bundesregierung hat die Regierung des Freistaates Sachsen
keine Gebiete mit angespannten Wohnungsmärkten im Sinne von § 556d des
Bürgerlichen Gesetzbuchs bestimmt. In den Städten und Gemeinden im Freistaat
Sachsen gelten zurzeit daher keine besonderen Beschränkungen hinsichtlich der
zulässigen Miethöhe bei Mietbeginn (sogenannte Mietpreisbremse).
20. In welchen Städten und Gemeinden im Freistaat Sachsen gibt es nach
Kenntnis der Bundesregierung eine Kappungsgrenzenverordnung für eine
reduzierte Mieterhöhungsmöglichkeit nach § 558 Absatz 3 Satz 2 des
Bürgerlichen Gesetzbuchs, und ab wann läuft die rechtliche Regelung nach Kenntnis
der Bundesregierung aus (bitte auch nach Städten und Gemeinden einzeln
aufschlüsseln)?
Nach Kenntnis der Bundesregierung hat die Regierung des Freistaates Sachsen
durch Rechtsverordnung nur die kreisfreie Stadt Dresden als Gemeinde bestimmt,
in der die ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit Mietwohnungen zu
angemessenen Bedingungen im Sinne des § 558 Absatz 3 Satz 2 des Bürgerlichen
Gesetzbuchs besonders gefährdet ist und in der deshalb eine reduzierte
Kappungsgrenze gilt. Die von der Staatsregierung am 10. Juli 2015 erlassene
Rechtsverordnung tritt nach Kenntnis der Bundesregierung am 30. Juni 2020 außer
Kraft.
21. Wie haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Immobilienpreise
pro Quadratmeter für Eigentumswohnungen seit 2007 in Dresden, Leipzig,
Chemnitz, Zwickau, Plauen und Görlitz entwickelt (bitte jeweils nach Jahren
einzeln sowie nach Neubau und Bestand ausweisen)?
Die Immobilienpreise für die sächsischen Städte wurden zentral beim Oberen
Gutachterausschuss (OGA) für Sachsen abgefragt (siehe folgende Tabelle). Der
OGA verfügt über eine Zeitreihe von 2011 bis 2018. Es liegen nur Angaben für
kreisfreie Städte (Chemnitz, Dresden und Leipzig) jedoch nicht für
kreisangehörige Städte (Zwickau, Plauen, Görlitz) vor.
Chemnitz Dresden Leipzig
WE EV NB WE WV WE EV NB WE WV WE EV NB WE WV
Ø Kaufpreis Ø Kaufpreis Ø Kaufpreis Ø Kaufpreis Ø Kaufpreis Ø Kaufpreis
Berichtsjahr (€/m²WOFL) (€/m²WOFL) (€/m²WOFL) (€/m²WOFL) (€/m²WOFL) (€/m²WOFL)
2011 1.577 822 2.255 1.202 2.670 1.103
2012 1.702 796 2.536 1.318 2.663 1.078
2013 1.873 745 2.705 1.452 2.972 1.140
2014 1.902 739 2.879 1.483 2.985 1.179
2015 1.955 698 2.950 1.450 3.184 1.200
2016 2.215 744 3.081 1.547 3.540 1.344
2017 2.273 779 3.290 1.730 3.739 1.526
2018 2.771 831 3.615 1.845 4.126
WE EV NB Wohnungseigentum Erstverkauf Neubau
WE WV Weiterverkauf Wohnungseigentum
Ø Kaufpreis (€/m²WOFL) Mittlerer Kaufpreis in €/m² Wohnfläche
22. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Wohnkostenbelastung
in Dresden, Leipzig, Chemnitz, Zwickau, Plauen und Görlitz seit 2007
entwickelt (bitte jeweils nach Jahren einzeln ausweisen)?
Der Bundesregierung liegen für den Zeitraum und die ausgewählten Städte keine
Daten zu Wohnkostenbelastungen vor.
23. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Sanierungsrate seit
2007 im Freistaat Sachsen entwickelt (bitte jeweils nach Jahren einzeln
aufschlüsseln)?
Hierzu liegen der Bundesregierung keine Kenntnisse vor.
24. Wie viele barrierefreie und barrierearme Wohnungen fehlen nach Kenntnis
der Bundesregierung in Sachsen?
Der Bundesregierung liegen keine Kenntnisse über den Bedarf der barrierefreien
und barrierearmen Wohnungen in Sachsen vor.
Verwiesen wird auf eine Studie „Bedarfsgerechter Barrierefreier Wohnraum in
Sachsen“ des Sächsischen Staatsministeriums des Innern: www.bauen-wohnen.
sachsen.de/download/Bauen_und_Wohnen/Studie_bedarfsgerecht_barrierefrei_
Wohnen_ENDBERICHT_final.pdf.
Weitere Informationen sind hier abrufbar: www.behindern.verhindern.sachsen.de/
wohnen-inklusiver-sozialraum.html.
25. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Wohneigentumsquote
in Sachsen seit 2007 entwickelt (bitte jeweils nach Jahren einzeln
aufschlüsseln)?
Im Jahr 2014 wohnten in Sachsen 35,4 Prozent der Haushalte in selbstgenutztem
Wohneigentum. Vergleiche mit früheren Mikrozensus-Erhebungen sind aufgrund
methodischer Änderungen beim Mikrozensus nicht möglich. Ergebnisse des
Mikrozensus 2018 liegen noch nicht vor.
26. Wie haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Zahlen für
Baugenehmigungen in Dresden, Leipzig, Chemnitz, Zwickau, Plauen und Görlitz
seit 2007 entwickelt (bitte nach Mehrfamilienhäusern und
Einfamilienhäusern aufschlüsseln)?
Die folgende Tabelle zeigt die Zahl der Baugenehmigungen von Wohnungen
insgesamt, in neuen Wohngebäuden sowie für Wohnungen in neuen Ein- und
Zweifamilienhäusern und Mehrfamilienhäusern.
Baugenehmigungen in ausgewählten sächsischen Städten
Baugenehmigungen von Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden
Stadt 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018
Dresden 1.097 910 894 1.278 1.803 1.567 2.527 3.648 3.192 3.263 4.762 3.309
Leipzig 765 1.637 1.285 927 1.442 848 1.689 1.465 2.286 3.204 3.679 2.987
Chemnitz 338 584 371 343 179 313 225 321 539 587 465 468
Zwickau 101 101 173 73 67 20 78 102 299 301 58 140
Plauen 63 40 47 80 86 96 64 38 47 86 89 131
Görlitz 18 24 81 -7 -16 -571 -159 16 -10 3 -6 15
Baugenehmigungen von Wohnungen in neuen Wohngebäuden
Dresden 626 631 671 811 1.281 1.213 1.852 3.089 2.589 2.931 4.187 3.145
Leipzig 426 620 553 477 874 777 910 945 1.407 2.200 2.958 2.863
Chemnitz 296 170 295 212 258 378 298 497 419 590 524 466
Zwickau 51 89 48 80 67 61 72 96 127 147 62 139
Plauen 35 46 43 67 41 58 50 32 66 63 83 131
Görlitz 22 28 31 42 38 35 33 22 18 37 22 15
Baugenehmigungen von Wohnungen in neuen Wohngebäuden mit 1 oder 2 Wohnungen
Dresden 398 397 365 415 470 389 429 384 277 378 311 220
Leipzig 334 366 398 322 474 369 409 458 359 367 323 242
Chemnitz 195 160 225 170 210 216 217 243 219 260 169 167
Zwickau 51 56 45 41 63 61 53 62 55 77 52 61
Plauen 35 33 37 41 36 45 30 32 58 40 46 43
Görlitz 22 28 31 34 28 35 33 17 18 34 19 15
Baugenehmigungen von Wohnungen in neuen Wohngebäuden mit 3 und mehr Wohnungen
Dresden 228 234 306 396 811 824 1.423 2.705 2.312 2.553 3.876 2.858
Leipzig 92 254 155 155 400 408 501 487 1.048 1.833 2.635 2.415
Chemnitz 101 10 70 42 48 162 81 254 200 330 355 299
Zwickau 0 33 3 39 4 0 19 34 72 70 10 78
Plauen 0 13 6 26 5 13 20 0 8 23 37 88
Görlitz 0 -1 0 8 10 0 0 5 0 3 3 0
Datenbasis: BBSR-Wohnungsmarktbeobachtung, Statistik der Baugenehmigungen des Bundes und der Länder
27. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die private
Überschuldungsrate in Sachsen seit 2007 entwickelt (bitte nach Jahren einzeln
aufschlüsseln)?
28. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die private
Überschuldungsrate in Sachsen seit 2007 im Verhältnis zum gesamtdeutschen
Durchschnitt entwickelt (bitte nach Jahren einzeln aufschlüsseln)?
Die Fragen 27 und 28 werden wegen des Sachzusammenhangs gemeinsam
beantwortet.
Der Bundesregierung liegen keine Informationen zur Gesamtzahl oder Rate der
überschuldeten Personen in Sachsen und für Deutschland vor.
29. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Leerstandsquote in
Sachsen seit 2007 entwickelt (bitte nach Jahren einzeln aufschlüsseln)?
Nach der Gebäude- und Wohnungszählung im Rahmen des Zensus 2011 standen
im Jahr 2011 10 Prozent der Wohnungen in Sachsen leer. Vergleichbar belastbare
Daten liegen der Bundesregierung für weitere Jahre nicht vor. Abschätzungen des
Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zur Entwicklung
der Wohnungsleerstände ergeben in Sachsen eine leichte Zunahme der
Wohnungsleerstände um ca. 1 Prozentpunkt bis 2017.
30. Wie viele Wohnungen wurden nach Kenntnis der Bundesregierung im
Freistaat Sachsen seit 1990 zurückgebaut (bitte nach Jahren einzeln
aufschlüsseln)?
Im Rahmen der Bund-Länderprogramme der Städtebauförderung – Programm
Stadtumbau – und eigener Landesrückbauprogramme werden die in der
folgenden Tabelle dargestellten Daten zum Rückbau von Wohnungen in Sachsen seit
2003 jährlich dokumentiert.
Daten zum Rückbau aus den Jahren 1990 bis 2002, d. h. vor dem Start des
Programms Stadtumbau Ost liegen der Bundesregierung nicht vor.
Wohneinheiten
2003 7.598
2004 18.630
2005 27.084
2006 13.714
2007 15.980
2008 1.126
2009 13.721
2010 3.611
2011 1.191
2012 6.249
2013 4.712
2014 1.411
2015 1.589
2016 0
2017 4.633
2018 1.248
Quelle: Freistaat Sachsen
31. Wie hoch war der Mittelaufwand aus der Städtebauförderung seit 2007 für
den Rückbau von Leerstand, um die Wohnungsmärkte in Sachsen zu
stabilisieren (bitte nach Jahren einzeln aufschlüsseln)?
Für den Rückbau von leeren Wohngebäuden wurden folgende Finanzhilfen aus
dem Bund-Länderprogramm Stadtumbau ausgezahlt:
Bundesmittel Rückbau Landesmittel Rückbau*
2007 21.823.069 25.012.024
2008 14.776.630 15.913.010
2009 10.663.250 10.678.650
2010 7.973.885 7.973.885
2011 7.277.481 7.383.241
2012 4.754.616 4.801.436
2013 6.406.246 6.469.096
2014 2.072.020 2.077.880
2015 2.123.291 2.123.291
2016 2.217.217 2.217.217
2017 1.580.598 1.580.598
2018 2.331.527 2.331.527
Quelle: Freistaat Sachsen, * Der höhere Landesanteil in den Jahren 2007 bis 2014 resultiert aus der Abfinanzierung früherer Programmjahre.
32. Wie viele Mittel aus der Städtebauförderung sind nach Kenntnis der
Bundesregierung seit 2007 nach Sachsen geflossen (bitte nach Jahren und
Städtebauförderprogrammen aufschlüsseln)?
Es wird auf folgende Tabelle verwiesen.
Bundesfinanzhilfen der Städtebauförderung im Freistaat Sachsen, Angaben in Tausend Euro
Insge-
Programmjahr 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 samt
Aktive Stadt-
und
Ortsteilzentren 2.303 2.870 5.659 5.897 6.046 6.170 6.918 6.747 6.250 6.668 6.642 6.678 68.848
Soziale Stadt 6.004 5.183 5.881 5.273 1.560 2.151 2.118 7.769 7.623 7.021 9.403 9.249 9.130 78.365
Städtebaulicher
Denkmalschutz
Ost 27.121 27.128 25.290 20.833 18.472 18.649 18.936 20.662 20.657 19.324 20.718 20.663 20.551 279.004
Stadtumbau Ost 33.085 31.586 35.793 28.074 24.602 24.346 24.882 31.608 31.600 29.482 36.036 35.814 35.813 402.721
Kleinere Städte
und Gemeinden 1.361 2.624 3.285 4.010 5.188 4.997 4.613 4.904 4.854 4.919 40.755
Zukunft
Stadtgrün 2.474 2.433 2.402 7.309
Sanierung und
Entwicklung
Ost 24.107 18.387 13.389 8.063 7.503 4.779 76.228
Gesamt 90.317 84.587 83.223 69.263 60.658 59.256 56.116 72.145 71.624 66.690 80.203 79.655 79.493 953.230
33. Wie viele und welche Heizsysteme wurden nach Kenntnis der
Bundesregierung seit der Wiedervereinigung im Freistaat Sachsen neu eingebaut (bitte
nach Installationsjahr und Brennstoff bzw. Technik aufschlüsseln)?
Daten zu verwendeten Technologien bei Heizsystemen in neu fertiggestellten
Gebäuden in Sachsen liegen der Bundesregierung für die Jahre 1996-2018 aus der
Statistik der Baufertigstellungen in Sachsen vor. In diesem Zeitraum wurden
insgesamt 152 721 Heizsysteme installiert, davon 130 478 in Wohngebäuden und
22 243 in Nichtwohngebäuden. Eine genaue Auflistung nach Jahren und
Technologie findet sich in Anhang zu dieser Frage.
34. Welche staatlich geförderten Maßnahmen zur energetischen
Gebäudesanierung wurden nach Kenntnis der Bundesregierung seit der Wiedervereinigung
im Freistaat Sachsen in welchem Umfang vorgenommen (bitte nach Jahr und
Art der Modernisierung aufschlüsseln)?
Daten zu staatlich geförderten Maßnahmen zur energetischen Gebäudesanierung
liegen der Bundesregierung für den Freistaat Sachsen für die Förderprogramme
des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie im Rahmen des CO2-
Gebäudesanierungsprogramms, des Anreizprogramms Energieeffizienz sowie des
Marktanreizprogramms zur Förderung der Nutzung Erneuerbarer Energien im
Wärmemarkt (MAP) für die Jahre 2009-2018 vor. Weitere Förderprogramme
wurden nicht berücksichtigt.
Insgesamt wurden in diesem Zeitraum 88 767 Förderzusagen getätigt. Das
Zusagevolumen (zugesagtes Kreditvolumen bzw. zugesagte Investitionszuschüsse)
beträgt in diesem Zeitraum 2,05 Mrd. Euro. Weiterführende Informationen sind
der Anlage zu dieser Frage zu entnehmen.
Anlage zu Frage 16
Jahresdurchschnittliche Anzahl der Bedarfsgemeinschaften (BG) mit Zahlungsansprüchen für Unterkunft und Heizung (KdU)
Gebiet Merkmale 2007 2008 2009 2010 2011 2012
1 2 3 4 5 6
Chemnitz, Stadt Bedarfsgemeinschaften 1 9.491 18.805 18.213 17.998 16.983 16.387
dar. mit Zahlungsanspruch auf KdU 19.052 18.368 17.761 17.545 16.531 15.891
Plauen, Stadt Bedarfsgemeinschaften 5 .601 5.366 5.310 5.300 5.047 4.825
dar. mit Zahlungsanspruch auf KdU 5.473 5.232 5.156 5.150 4.882 4.646
Zwickau, Stadt Bedarfsgemeinschaften 7.816 7.203 7.021 6.746 6.065 5.676
dar. mit Zahlungsanspruch auf KdU 7.590 7.007 6.824 6.529 5.866 5.470
Dresden, Stadt Bedarfsgemeinschaften 34.931 34.638 34.372 34.536 32.991 31.673
dar. mit Zahlungsanspruch auf KdU 33.671 33.520 33.228 33.325 31.678 30.209
Görlitz, Stadt Bedarfsgemeinschaften 6.387 6.239 6.141 6.010 5.781 5.639
dar. mit Zahlungsanspruch auf KdU 6.262 6.126 6.027 5.884 5.654 5.509
Leipzig, Stadt Bedarfsgemeinschaften 49.176 48.497 48.011 47.776 46.297 44.190
dar. mit Zahlungsanspruch auf KdU 47.754 47.183 46.715 46.521 45.035 42.830
Gebiet Merkmale 2013 2014 2015 2016 2017 2018
7 8 9 1 0 11 12
Chemnitz, Stadt Bedarfsgemeinschaften 16.093 15.573 14.707 13.873 13.573 12.723
dar. mit Zahlungsanspruch auf KdU 15.542 14.976 14.065 13.282 13.099 12.256
Plauen, Stadt Bedarfsgemeinschaften 4.729 4.577 4.383 4.260 4.099 3.680
dar. mit Zahlungsanspruch auf KdU 4.553 4.402 4.198 4.033 3.939 3.532
Zwickau, Stadt Bedarfsgemeinschaften 5.536 5.368 4.950 4.744 4.607 4.204
dar. mit Zahlungsanspruch auf KdU 5.329 5.161 4.738 4.472 4.379 3.969
Dresden, Stadt Bedarfsgemeinschaften 30.882 29.783 28.603 27.598 27.072 25.307
dar. mit Zahlungsanspruch auf KdU 29.330 28.268 27.004 25.815 25.838 24.267
Görlitz, Stadt Bedarfsgemeinschaften 5.478 5.309 5.063 4.794 4.635 4.365
dar. mit Zahlungsanspruch auf KdU 5.371 5.203 4.960 4.695 4.545 4.267
Leipzig, Stadt Bedarfsgemeinschaften 43.505 42.839 41.755 40.227 38.582 36.050
dar. mit Zahlungsanspruch auf KdU 42.036 41.070 39.755 37.802 36.506 34.156
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 17 – Drucksache 19/12250Anlage zu Frage 33
Quelle: Statistik der Baufertigstellungen in Sachsen
Primär verwendete Heizenergie 1996 bis 2009
Berichtsjahr 14 Freistaat Sachsen
---------- Insgesamt
Neue Wohngebäude Vorwiegend verwendete Heizenergie
(einschließlich Wohnheime) Merkmal
---------- 1) Öl Gas Strom Fernwärme Wärmepumpe Solarenergie Sonstige Koks/Kohle
Neue Nichtwohngebäude Heizenergie
Insgesamt
1996
Neue Wohngebäude Anzahl 24 3.271 8.522 389 332 30 5 26 12.599
Neue Nichtwohngebäude Anzahl 11 318 1.025 97 191 4 0 22 1.668
1997
Neue Wohngebäude Anzahl 16 2.682 10.262 424 586 29 2 15 14.016
Neue Nichtwohngebäude Anzahl 12 270 1.016 104 232 2 0 14 1.650
1998
Neue Wohngebäude Anzahl 14 1.997 8.801 455 452 45 7 13 11.784
Neue Nichtwohngebäude Anzahl 4 176 718 90 131 2 1 17 1.139
1999
Neue Wohngebäude Anzahl 8 1.572 8.453 454 264 50 3 22 10.826
Neue Nichtwohngebäude Anzahl 6 207 634 99 127 1 2 12 1.088
2000
Neue Wohngebäude Anzahl 14 1.301 7.944 455 347 108 6 20 10.195
Neue Nichtwohngebäude Anzahl 8 159 615 99 100 5 3 18 1.007
2001
Neue Wohngebäude Anzahl 8 744 5.129 465 187 157 3 27 6.720
Neue Nichtwohngebäude Anzahl 6 111 510 96 97 5 1 9 835
2002
Neue Wohngebäude Anzahl 12 486 4.342 438 79 294 8 62 5.721
Neue Nichtwohngebäude Anzahl 4 85 434 80 85 4 0 15 707
2003
Neue Wohngebäude Anzahl 12 357 3.691 268 157 351 15 81 4.932
Neue Nichtwohngebäude Anzahl 4 65 389 80 89 9 0 19 655
2004
Neue Wohngebäude Anzahl 12 356 4.385 199 84 508 19 90 5.653
Neue Nichtwohngebäude Anzahl 10 58 420 82 105 10 0 31 716
2005
Drucksache 19/12250 – 18 – Deutscher Bundestag – 19. WahlperiodeNeue Wohngebäude Anzahl 18 300 3.483 161 62 545 20 87 4.676
Neue Nichtwohngebäude Anzahl 4 68 349 73 71 9 2 16 592
2006
Neue Wohngebäude Anzahl 18 221 2.892 144 45 980 35 120 4.455
Neue Nichtwohngebäude Anzahl 9 60 388 82 65 16 3 28 651
2007
Neue Wohngebäude Anzahl 10 152 1.848 88 42 1.099 34 139 3.412
Neue Nichtwohngebäude Anzahl 3 61 343 81 75 32 2 37 634
2008
Neue Wohngebäude Anzahl 6 94 1.499 61 75 1.098 20 86 2.939
Neue Nichtwohngebäude Anzahl 6 37 380 88 70 32 0 39 652
2009
Neue Wohngebäude Anzahl 4 50 1.092 46 39 1.187 27 94 2.539
Neue Nichtwohngebäude Anzahl 5 37 309 47 83 38 2 30 551
2010
Neue Wohngebäude Anzahl 0 55 1.028 30 51 1.226 22 109 2.521
Neue Nichtwohngebäude Anzahl 0 34 266 49 74 47 8 39 517
1) ab Berichtsjahr 2010 sind die Werte "Koks/Kohle" in "Sonstige Heizenergie) enthalten.
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 19 – Drucksache 19/12250Primär verwendete Heizenergie 2011 bis 2018
14 Freistaat Sachsen
Berichtsjahr
---------- Insgesamt
Neue Wohngebäude Primär verwendete Heizenergie
(einschließlich Wohnheime) Merkmal
---------- Keine Energie
Neue Nichtwohngebäude (einschl. Öl Gas Strom Fernwärme Geothermie
Umweltthermie
Passivhaus) (Luft/Wasser)
Solarthermie Holz
2011
Neue Wohngebäude Anzahl 21 50 1.195 43 82 832 505 35 36
Neue Nichtwohngebäude Anzahl 649 30 274 59 77 44 17 5 17
2012
Neue Wohngebäude Anzahl 26 33 1.238 40 92 737 610 29 48
Neue Nichtwohngebäude Anzahl 595 31 224 55 80 34 22 8 25
2013
Neue Wohngebäude Anzahl 10 32 1.359 51 92 745 775 30 70
Neue Nichtwohngebäude Anzahl 690 28 280 32 85 36 34 2 23
2014
Neue Wohngebäude Anzahl 10 33 1.580 49 118 724 932 26 119
Neue Nichtwohngebäude Anzahl 667 18 271 42 91 25 46 1 30
2015
Neue Wohngebäude Anzahl 5 28 1.450 41 206 555 853 23 88
Neue Nichtwohngebäude Anzahl 616 20 232 41 73 14 38 0 31
2016
Neue Wohngebäude Anzahl 0 19 2.034 45 245 676 1.116 19 117
Neue Nichtwohngebäude Anzahl 696 13 225 57 88 10 55 0 28
2017
Neue Wohngebäude Anzahl 4 29 1.506 54 142 571 1.128 18 114
Neue Nichtwohngebäude Anzahl 602 12 201 49 80 19 50 2 31
2018
Neue Wohngebäude Anzahl 1 20 1.428 66 194 625 1.150 30 90
Neue Nichtwohngebäude Anzahl 627 11 206 47 85 15 45 2 33
Drucksache 19/12250 – 20 – Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode 14 Freistaat Sachsen
Berichtsjahr
---------- Insgesamt
Neue Wohngebäude
(einschließlich Wohnheime) Merkmal
---------- Primär verwendete Heizenergie
Neue Nichtwohngebäude Biogas/Biometha Sonstige Sonstige
n Biomasse Heizenergie Insgesamt
2011
Neue Wohngebäude Anzahl 2 4 73 2.878
Neue Nichtwohngebäude Anzahl 1 1 32 1.206
2012
Neue Wohngebäude Anzahl 3 2 69 2.927
Neue Nichtwohngebäude Anzahl 1 2 26 1.103
2013
Neue Wohngebäude Anzahl 0 6 43 3.213
Neue Nichtwohngebäude Anzahl 4 2 17 1.233
2014
Neue Wohngebäude Anzahl 0 11 49 3.651
Neue Nichtwohngebäude Anzahl 5 3 17 1.216
2015
Neue Wohngebäude Anzahl 4 11 23 3.287
Neue Nichtwohngebäude Anzahl 1 2 12 1.080
2016
Neue Wohngebäude Anzahl 1 7 22 4.301
Neue Nichtwohngebäude Anzahl 3 2 9 1.186
2017
Neue Wohngebäude Anzahl 3 8 14 3.591
Neue Nichtwohngebäude Anzahl 2 0 15 1.063
2018
Neue Wohngebäude Anzahl 6 14 18 3.642
Neue Nichtwohngebäude Anzahl 1 0 22 1.094
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 21 – Drucksache 19/12250Anlage zu Frage 34
Staatlich geförderte Maßnahmen zur energetischen Gebäudesanierung im Freistaat Sachsen
Jahr
2009 2010 2011 2012 2013 2014
Anzahl Zusage- Anzahl Zusage- Anzahl Zusage- Anzahl Zusage- Anzahl Zusage- Anzahl Zusage-
Förderprogramm Förderzusagen volumen* Förderzusagen volumen* Förderzusagen volumen* Förderzusagen volumen* Förderzusagen volumen* Förderzusagen volumen*
Wohngebäude
Sanierung Effizienzhaus (Energieeffizient Sanieren -
Kredit (151)) 1.119 121.000.000 868 153.000.000 657 80.420.000 908 110.939.000 1.194 129.669.000 1.435 152.559.000
Einzelmaßnahmen (Energieeffizient Sanieren - Kredit
(152)) 828 48.000.000 654 34.000.000 270 19.433.000 492 28.153.000 505 28.905.000 361 25.122.000
Effizienzhaus & Einzel-maßnahmen Zuschuss
(Energieeffizient Sanieren - Investitionszuschuss
(430), MAP Förderung BAFA) 13.053 14.875.000 24.439 15.075.000 2.942 6.618.000 4.413 8.503.000 5.210 12.690.000 3.775 8.690.000
Nichtwohngebäude
Sanierung Effizienzgebäude gewerblich (KfW-
Energieeffizienzprogramm - Energieeffizient Bauen
und Sanieren (277))
Einzelmaßnahmen gewerblich (KfW-
Energieeffizienzprogramm - Energieeffizient Bauen
und Sanieren (278))
Sanierung Effizienzgebäude & Einzelmaßnahmen,
Kommunen / kommunale Unternehmen (IKK & IKU -
Energieefizient Bauen und Sanieren (217/218,
219/220))
Große Heizanlagen erneuerbare Energien (MAP
Förderung "Erneuerbare Energien - "Premium""
(271/281, 272/282) 18 3.158.000 17 2.001.000 10 801.000 9 385.000
Summe 15.000 183.875.000 25.961 202.075.000 3.887 109.629.000 5.830 149.596.000 6.919 172.065.000 5.580 186.756.000
* Zusagevolumen: zugesagtes Kreditvolumen; bei Zuschussprogrammen Wohngebäude: Höhe der zugesagten Investitionszuschüsse.
Drucksache 19/12250 – 22 – Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode2015 2016 2017 2018 gesamt
Anzahl Zusage- Anzahl Zusage- Anzahl Zusage- Anzahl Zusage- Anzahl Zusage-
Förderzusagen volumen* Förderzusagen volumen* Förderzusagen volumen* Förderzusagen volumen* Förderzusagen volumen*
1.819 191.752.000 1.554 216.497.000 1.469 218.592.000 1.175 222.863.000 12.198 1.597.291.000
218 14.447.000 196 16.527.000 164 17.355.000 150 20.525.000 3.838 252.467.000
3.194 7.769.000 4.588 13.391.000 5.452 17.887.000 5.536 19.142.000 72.602 124.640.000
2 508.000 7 3.319.000 15 33.481.000 8 22.142.000 32 59.450.000
1 430.000 2 220.000 3 2.486.000 6 3.136.000
<5 80.000 <5 1.064.000 <5 215.000 <5 2.980.000 7 4.339.000
8 812.000 7 434.000 6 509.000 9 1.771.000 84 9.871.000
5.242 215.798.000 6.354 251.452.000 7.109 290.525.000 6.878 289.423.000 88.767 2.051.194.000
Satz: Satzweiss.com Print, Web, Software GmbH, Mainzer Straße 116, 66121 Saarbrücken, www.satzweiss.com
Druck: Printsystem GmbH, Schafwäsche 1-3, 71296 Heimsheim, www.printsystem.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.betrifft-gesetze.de
ISSN 0722-8333]
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