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Kleine AnfrageWahlperiode 19Beantwortet
Rüstungsrelevante Forschung an öffentlichen Hochschulen
(insgesamt 12 Einzelfragen)
Fraktion
DIE LINKE
Ressort
Bundesministerium der Verteidigung
Datum
09.09.2019
Antwortdauer
45 Tage
Aktualisiert
26.07.2022
Offizielle Quellen und Volltext
Die verlinkten PDFs stammen direkt vom Dokumentenserver des Deutschen Bundestages.
BT19/1195426.07.2019
Rüstungsrelevante Forschung an öffentlichen Hochschulen
Kleine Anfrage
Volltext (unformatiert)
[Deutscher Bundestag Drucksache 19/11954
19. Wahlperiode 26.07.2019
Kleine Anfrage
der Abgeordneten Nicole Gohlke, Dr. Petra Sitte, Christine Buchholz,
Dr. Birke Bull-Bischoff, Anke Domscheit-Berg, Heike Hänsel, Andrej Hunko,
Cornelia Möhring, Zaklin Nastic, Eva-Maria Schreiber, Helin Evrim Sommer,
Kathrin Vogler, Katrin Werner und der Fraktion DIE LINKE.
Rüstungsrelevante Forschung an öffentlichen Hochschulen
Bundesweit wird an öffentlichen Hochschulen und außerhochschulischen
Forschungseinrichtungen (AHF) wehrtechnische und militärisch verwertbare
Forschung betrieben. Auftraggeber sind die Bundesregierung, die Bundeswehr,
ausländische Verteidigungsministerien sowie private Rüstungskonzerne.
Die Fraktion DIE LINKE. erkundigt sich regelmäßig in Form von Kleinen
Anfragen nach militärischer oder wehrtechnisch relevanter Forschung an
öffentlichen Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen (vgl.
Bundestagsdrucksachen 18/8355, 18/2455, 17/6200).
Wir fragen die Bundesregierung:
1. Welche Forschungsaufträge hat nach Kenntnis der Bundesregierung das
Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) seit 2017 an öffentliche
Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die nicht Einrichtungen der
Bundeswehr sind, jährlich erteilt (bitte jeweils Projektname – bitte genauer
als „Zuwendung“ oder „Zuwendungsbescheid“ –, Projektnummer bzw.
Identifizierungsnummer, jährlichen finanziellen Umfang,
Forschungseinrichtung und Fakultät/Fachbereich angeben und nach beauftragten
Institutionen und Nationen bzw. Bundesländern sortieren)?
2. Welche Zusammenarbeit zwischen den wehrwissenschaftlichen
Einrichtungen des BMVg und Hochschulen oder anderen Forschungseinrichtungen, die
nicht Einrichtungen der Bundeswehr sind, hat nach Kenntnis der
Bundesregierung seit 2017 stattgefunden (bitte jeweils Projektname, Projektnummer
bzw. Identifikationsnummer, jährlichen finanziellen Umfang,
Forschungseinrichtung und Fachbereich angeben und nach Forschungseinrichtung
sortieren)?
3. Welche bundesdeutschen öffentlichen Hochschulen – außer Universitäten
der Bundeswehr – erhielten nach Kenntnis der Bundesregierung seit 2017
Ressortforschungsaufträge seitens des BMVg (bitte entsprechend den
Antworten auf den Bundestagsdrucksachen 18/8355, 18/2455 und 17/6200 nach
Bundesland, Höhe der Zuwendung und Jahren aufschlüsseln)?
4. Welche Zivil- oder Friedensklauseln waren nach Kenntnis der
Bundesregierung zum Zeitpunkt der Beauftragung von Hochschulen mit
Ressortforschungsaufträgen durch das BMVg seit 2017 in Kraft, weil sie entweder in
den Statuten festgeschrieben waren oder sich in den jeweiligen
Landeshochschulgesetzen befinden (bitte nach Hochschule bzw. Bundesland sortieren)?
5. An welchen Standorten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt
(DLR) wurden nach Kenntnis der Bundesregierung seit 2017
Forschungsaufträge seitens des BMVg im Bereich der militärischen und wehrtechnisch
relevanten Forschung bearbeitet?
6. Welche Standorte des DLR kooperieren nach Kenntnis der Bundesregierung
mit einer oder mehreren der Firmen mit Aktivitäten im wehrtechnischen
Bereich Diehl Defence Holding, EADS Deutschland, OHB-System AG,
Rheinmetall Defence Electronics oder Rolls-Royce Deutschland, die zu den großen
Fördermitgliedern des DLR gehören (bitte nach Standort sortieren)?
7. Welche Organisationsmodelle zu Forschungskooperationszwecken wie
beispielsweise ein eingetragener Verein oder eine GmbH o. Ä. existieren nach
Kenntnis der Bundesregierung zwischen entweder Universitäten der
Bundeswehr und/oder dem BMVg und/oder wehrwissenschaftlichen Dienststellen
der Bundeswehr und dem DLR und/oder Organisationen und/oder
Institutionen und/oder Firmen (Beispielhaft wäre die Konstellation Munich
Aerospace e. V. wie in der Antwort der Bundesregierung zu Frage 14 auf
Bundestagsdrucksache 18/851 oder UAV DACH e. V. wie in der Antwort der
Bundesregierung zu Frage 11 auf Bundestagsdrucksache 18/8355)?
8. Welche noch aktiven Soldaten und Reservisten oder Soldaten a. D. haben
nach Kenntnis der Bundesregierung seit 2017 Lehraufträge, Lehrstühle oder
leitende Funktionen an öffentlichen Hochschulen und/oder
außeruniversitären Forschungseinrichtungen angenommen (bitte nach Jahren, Namen,
Institution und Abteilung aufschlüsseln)?
9. Wie viele Studienplätze an öffentlichen Hochschulen, die nicht
Bundeswehrhochschulen sind, wurden nach Kenntnis der Bundesregierung durch die
Bundeswehr im Rahmen ihrer Kontingente seit 2016 belegt (bitte nach
Semester, Bundesland, Hochschule und Fachbereichen aufschlüsseln)?
10. Wurden nach Kenntnis der Bundesregierung vom BMVg seit 2017
Forschungsaufträge an ausländische Hochschulen oder
Forschungseinrichtungen vergeben bzw. Forschungskooperationen mit ausländischen
Hochschulen oder Forschungseinrichtungen finanziert (falls ja, bitte jeweils
Projektname, Projektnummer bzw. Identifikationsnummer, finanziellen Umfang,
Forschungseinrichtung und Fachbereich angeben und nach
Forschungseinrichtung sortieren)?
11. Welche Kenntnisse hat die Bundesregierung über Forschungsaufträge des
US-Verteidigungsministeriums und dessen angegliederter Behörden oder
Unterabteilungen oder anderer ausländischer Verteidigungsministerien und
deren angegliederter Behörden oder Unterabteilungen an öffentliche
Hochschulen und Forschungseinrichtungen in der Bundesrepublik?
12. Welche Hochschulen und Forschungseinrichtungen haben seit dem Jahr
2017 derartige Aufträge angenommen (bitte jeweils Auftraggeber,
Projektname, Projektnummer bzw. Identifikationsnummer, finanziellen Umfang,
Forschungseinrichtung und Fachbereich angeben und nach
Forschungseinrichtung und Jahr sortieren)?
Berlin, den 15. Juli 2019
Dr. Sahra Wagenknecht, Dr. Dietmar Bartsch und Fraktion
Satz: Satzweiss.com Print, Web, Software GmbH, Mainzer Straße 116, 66121 Saarbrücken, www.satzweiss.com
Druck: Printsystem GmbH, Schafwäsche 1-3, 71296 Heimsheim, www.printsystem.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.betrifft-gesetze.de
ISSN 0722-8333]
BT19/1305209.09.2019
auf die Kleine Anfrage - Drucksache 19/11954 - Rüstungsrelevante Forschung an öffentlichen Hochschulen
AntwortAntwort
Volltext (unformatiert)
[Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Nicole Gohlke, Dr. Petra Sitte,
Christine Buchholz, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE.
– Drucksache 19/11954 –
Rüstungsrelevante Forschung an öffentlichen Hochschulen
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Bundesweit wird an öffentlichen Hochschulen und außerhochschulischen
Forschungseinrichtungen (AHF) wehrtechnische und militärisch verwertbare
Forschung betrieben. Auftraggeber sind die Bundesregierung, die Bundeswehr,
ausländische Verteidigungsministerien sowie private Rüstungskonzerne.
Die Fraktion DIE LINKE. erkundigt sich regelmäßig in Form von Kleinen
Anfragen nach militärischer oder wehrtechnisch relevanter Forschung an
öffentlichen Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen
(vgl. Bundestagsdrucksachen 18/8355, 18/2455, 17/6200).
V o r b e m e r k u n g d e r B u n d e s r e g i e r u n g
Die gewünschten Übersichten zu an öffentlichen Hochschulen und
Forschungseinrichtungen platzierten Forschungsaufträgen stellen aufgrund der geforderten
Detailinformationen eine schutzwürdige Zusammenstellung dar, da sie
detaillierte Rückschlüsse auf vorhandene Fähigkeitslücken in Bezug auf Verfahren
und Ausrüstung der Bundeswehr zulässt. Aufgrund der damit verbundenen
nachteiligen Auswirkungen auf die sicherheitsempfindlichen Belange der
Bundeswehr kann dem Wunsch nach einer öffentlich frei zugänglichen Liste mit
Forschungsaufträgen des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) auch
unter Berücksichtigung des parlamentarischen Fragerechts nicht entsprochen
werden. Die Anlagen 1 bis 3 sowie 5 und 6 werden dem Deutschen Bundestag
daher mit der Einstufung als „VS – Nur für den Dienstgebrauch“ zugeleitet.
Deutscher Bundestag Drucksache 19/13052
19. Wahlperiode 09.09.2019
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums der Verteidigung vom
5. September 2019 übermittelt.
Die Drucksache enthält – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
1. Welche Forschungsaufträge hat nach Kenntnis der Bundesregierung das
Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) seit 2017 an öffentliche
Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die nicht Einrichtungen der
Bundeswehr sind, jährlich erteilt (bitte jeweils Projektname – bitte genauer
als „Zuwendung“ oder „Zuwendungsbescheid“ –, Projektnummer bzw.
Identifizierungsnummer, jährlichen finanziellen Umfang,
Forschungseinrichtung und Fakultät/Fachbereich angeben und nach beauftragten
Institutionen und Nationen bzw. Bundesländern sortieren)?
Die Forschungsaufträge, die das BMVg seit dem Jahr 2017 an öffentliche
Hochschulen und Forschungseinrichtungen vergeben hat, sind in der als Anlage
1* beigefügten Tabelle dargestellt. Die jeweiligen Fachbereiche wurden in der
Tabelle angegeben, soweit diese Information vorlag.
2. Welche Zusammenarbeit zwischen den wehrwissenschaftlichen
Einrichtungen des BMVg und Hochschulen oder anderen
Forschungseinrichtungen, die nicht Einrichtungen der Bundeswehr sind, hat nach Kenntnis der
Bundesregierung seit 2017 stattgefunden (bitte jeweils Projektname,
Projektnummer bzw. Identifikationsnummer, jährlichen finanziellen Umfang,
Forschungseinrichtung und Fachbereich angeben und nach
Forschungseinrichtung sortieren)?
Die Zusammenarbeit der wehrwissenschaftlichen Einrichtungen des BMVg mit
Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen im Rahmen von seit dem
Jahr 2017 in Auftrag gegebenen Kooperationsvorhaben ist in der Anlage 2*
dargestellt.
3. Welche bundesdeutschen öffentlichen Hochschulen – außer Universitäten
der Bundeswehr – erhielten nach Kenntnis der Bundesregierung seit 2017
Ressortforschungsaufträge seitens des BMVg (bitte entsprechend den
Antworten auf den Bundestagsdrucksachen 18/8355, 18/2455 und 17/6200
nach Bundesland, Höhe der Zuwendung und Jahren aufschlüsseln)?
Die Anlage 3* enthält eine Aufstellung der Hochschulen, die seit dem Jahr
2017 Forschungsaufträge des Bundesministeriums der Verteidigung erhalten
haben.
4. Welche Zivil- oder Friedensklauseln waren nach Kenntnis der
Bundesregierung zum Zeitpunkt der Beauftragung von Hochschulen mit
Ressortforschungsaufträgen durch das BMVg seit 2017 in Kraft, weil sie entweder
in den Statuten festgeschrieben waren oder sich in den jeweiligen
Landeshochschulgesetzen befinden (bitte nach Hochschule bzw. Bundesland
sortieren)?
Seit der Beantwortung der dem Inhalt nach gleichlautenden Fragestellung auf
Bundestagsdrucksache 18/8176 hat sich kein neuer Sachstand ergeben.
Der Bundesregierung liegen keine statistischen Auswertungen zu Zivil- oder
Friedensklauseln an Hochschulen im Bundesgebiet vor. Hochschulen fallen in
den Zuständigkeitsbereich der Länder und sind aufgrund der
Hochschulautonomie und des Grundrechts der Freiheit von Forschung und Lehre in der
Formulierung ihrer Satzung unabhängig.
* Das Bundesministerium der Verteidigung hat die Antwort als „VS – Nur für den Dienstgebrauch“ eingestuft. Die
Antwort ist im Parlamentssekretariat des Deutschen Bundestages hinterlegt und kann dort von Berechtigten eingesehen
werden.
5. An welchen Standorten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt
(DLR) wurden nach Kenntnis der Bundesregierung seit 2017
Forschungsaufträge seitens des BMVg im Bereich der militärischen und
wehrtechnisch relevanten Forschung bearbeitet?
Nach Kenntnis der Bundesregierung wurden an den Standorten Berlin-
Adlershof, Bonner Bogen, Bonn-Oberkassel, Braunschweig, Göttingen, Köln-
Porz, Lampoldshausen, Oberpfaffenhofen und Stuttgart seit dem Jahr 2017
Forschungsaufträge zu wehrtechnisch relevanten Themen durchgeführt.
6. Welche Standorte des DLR kooperieren nach Kenntnis der
Bundesregierung mit einer oder mehreren der Firmen mit Aktivitäten im
wehrtechnischen Bereich Diehl Defence Holding, EADS Deutschland, OHB-System
AG, Rheinmetall Defence Electronics oder Rolls-Royce Deutschland, die
zu den großen Fördermitgliedern des DLR gehören (bitte nach Standort
sortieren)?
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) unterhielt oder
unterhält zu allen genannten Firmen Beziehungen im Rahmen seiner
Auftragsforschung. Diese Aufträge werden an nahezu allen Standorten des DLR bearbeitet.
7. Welche Organisationsmodelle zu Forschungskooperationszwecken wie
beispielsweise ein eingetragener Verein oder eine GmbH o. Ä. existieren nach
Kenntnis der Bundesregierung zwischen entweder Universitäten der
Bundeswehr und/oder dem BMVg und/oder wehrwissenschaftlichen
Dienststellen der Bundeswehr und dem DLR und/oder Organisationen und/oder
Institutionen und/oder Firmen (Beispielhaft wäre die Konstellation Munich
Aerospace e. V. wie in der Antwort der Bundesregierung zu Frage 14 auf
Bundestagsdrucksache 18/851 oder UAV DACH e. V. wie in der Antwort
der Bundesregierung zu Frage 11 auf Bundestagsdrucksache 18/8355)?
Der Bundesregierung sind die Modelle eingetragener Verein und Gesellschaft
mit beschränkter Haftung bekannt. Darüber hinausgehende Informationen zu
Modellen der Organisation der Forschung zu Zwecken der Kooperation liegen
der Bundesregierung nicht vor.
Die Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg ist
Mitglied im deutschsprachigen Verband für unbemannte Luftfahrt (UAV DACH
e. V.). Darüber hinaus ist die Universität an der ZAL Zentrum für Angewandte
Luftfahrtforschung GmbH beteiligt.
Die Universität der Bundeswehr München ist zu
Forschungskooperationszwecken Mitglied im Munich Aerospace e. V.
8. Welche noch aktiven Soldaten und Reservisten oder Soldaten a. D. haben
nach Kenntnis der Bundesregierung seit 2017 Lehraufträge, Lehrstühle
oder leitende Funktionen an öffentlichen Hochschulen und/oder
außeruniversitären Forschungseinrichtungen angenommen (bitte nach Jahren,
Namen, Institution und Abteilung aufschlüsseln)?
Gegenüber der bereits auf Bundestagsdrucksache 18/8355 dargestellten
Sachlage zur Vorlage von zentral geführten Daten, die zur Beantwortung der hier
wiederkehrend adressierten Frage notwendig sind, hat sich keine Änderung
eingestellt.
Für die Bereiche der aktiven Soldatinnen und Soldaten, der Reservistinnen und
Reservisten sowie der Soldatinnen und Soldaten a. D. liegen die erbetenen
Informationen nicht vor.
9. Wie viele Studienplätze an öffentlichen Hochschulen, die nicht
Bundeswehrhochschulen sind, wurden nach Kenntnis der Bundesregierung durch
die Bundeswehr im Rahmen ihrer Kontingente seit 2016 belegt (bitte nach
Semester, Bundesland, Hochschule und Fachbereichen aufschlüsseln)?
Die Anlage 4 enthält eine Übersicht über die Anzahl der Studienplätze, die von
der Bundeswehr seit dem Jahr 2016 an öffentlichen Hochschulen belegt
wurden.
10. Wurden nach Kenntnis der Bundesregierung vom BMVg seit 2017
Forschungsaufträge an ausländische Hochschulen oder Forschungseinrichtungen
vergeben bzw. Forschungskooperationen mit ausländischen Hochschulen oder
Forschungseinrichtungen finanziert (falls ja, bitte jeweils Projektname,
Projektnummer bzw. Identifikationsnummer, finanziellen Umfang,
Forschungseinrichtung und Fachbereich angeben und nach Forschungseinrichtung
sortieren)?
Die Forschungsaufträge, die das BMVg seit dem Jahr 2017 an ausländische
Hochschulen oder Forschungseinrichtungen vergeben hat, sind in der als
Anlage 5* beigefügten Tabelle dargestellt.
11. Welche Kenntnisse hat die Bundesregierung über Forschungsaufträge des
US-Verteidigungsministeriums und dessen angegliederter Behörden oder
Unterabteilungen oder anderer ausländischer Verteidigungsministerien und deren
angegliederter Behörden oder Unterabteilungen an öffentliche Hochschulen
und Forschungseinrichtungen in der Bundesrepublik?
12. Welche Hochschulen und Forschungseinrichtungen haben seit dem Jahr
2017 derartige Aufträge angenommen (bitte jeweils Auftraggeber,
Projektname, Projektnummer bzw. Identifikationsnummer, finanziellen Umfang,
Forschungseinrichtung und Fachbereich angeben und nach
Forschungseinrichtung und Jahr sortieren)?
Da die Fragen 11 und 12 im kausalen Zusammenhang stehen, werden sie
gemeinsam beantwortet.
Die Bundesregierung hat Kenntnis von den in der Anlage 6* aufgeführten
Forschungsaufträgen. Für den Bereich der Hochschulen liegen der
Bundesregierung keine Erkenntnisse vor.
* Das Bundesministerium der Verteidigung hat die Antwort als „VS – Nur für den Dienstgebrauch“ eingestuft. Die
Antwort ist im Parlamentssekretariat des Deutschen Bundestages hinterlegt und kann dort von Berechtigten eingesehen
werden.
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 5 – Drucksache 19/13052
Anlage 4
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 7 – Drucksache 19/13052
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.betrifft-gesetze.de
ISSN 0722-8333]
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