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Kleine AnfrageWahlperiode 19Beantwortet
Einflussnahme von Interessenvertreterinnen und Interessenvertretern auf die Umsetzung der KI-Strategie im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV)
(insgesamt 12 Einzelfragen)
Fraktion
DIE LINKE
Ressort
Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz
Datum
03.09.2019
Antwortdauer
18 Tage
Aktualisiert
26.07.2022
Offizielle Quellen und Volltext
Die verlinkten PDFs stammen direkt vom Dokumentenserver des Deutschen Bundestages.
BT19/1245416.08.2019
Einflussnahme von Interessenvertreterinnen und Interessenvertretern auf die Umsetzung der KI-Strategie im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV)
Kleine Anfrage
Volltext (unformatiert)
[Deutscher Bundestag Drucksache 19/12454
19. Wahlperiode 16.08.2019
Kleine Anfrage
der Abgeordneten Dr. Petra Sitte, Anke Domscheit-Berg, Jessica Tatti,
Simone Barrientos, Dr. Birke Bull-Bischoff, Fabio De Masi, Sylvia Gabelmann,
Nicole Gohlke, Ulla Jelpke, Amira Mohamed Ali, Niema Movassat, Petra Pau,
Sören Pellmann, Victor Perli, Friedrich Straetmanns, Harald Weinberg,
Katrin Werner, Pia Zimmermann und der Fraktion DIE LINKE.
Einflussnahme von Interessenvertreterinnen und Interessenvertretern auf die
Umsetzung der KI-Strategie im Bundesministerium der Justiz und für
Verbraucherschutz
Die Bundesregierung hat im November 2018 ihre Strategie Künstliche Intelligenz
vorgestellt (Bundestagsdrucksache 19/5880). Erste Maßnahmen der Umsetzung
sind bereits angelaufen. Auch für den Zuständigkeitsbereich des
Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) sind in der Strategie
Maßnahmen genannt wie die Förderung der Entwicklung von „Consumer-enabling
technologies“ (z. B. Legal Tech in der Verbraucherberatung).
Wie aus der Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion
DIE LINKE. (Bundestagsdrucksache 19/5678 mit Verweis auf
Bundestagsdrucksache 19/4734) hervorging, beteiligte die Bundesregierung bereits bei der
Entwicklung der KI-Strategie die Roland Berger GmbH als externes
Beratungsunternehmen. Es ist daher fraglich, ob bei der Umsetzungsplanung und -durchführung
der KI-Strategie ebenfalls externe Berater oder andere Dritte beteiligt werden.
Grundsätzlich sind der Austausch der Bundesregierung mit externen Dritten und
die Kenntnis, Abwägung und ggf. Berücksichtigung der im Laufe der Erstellung
von Strategien und Umsetzungsplänen geäußerten Stellungnahmen nicht falsch,
sondern ganz im Gegenteil: Das ist sogar wichtig. Die Bundesregierung kann und
soll sich mit den in der Gesellschaft vorhandenen Auffassungen, Positionen und
Interessen auseinandersetzen und diese im Rahmen der Erstellung von Strategien
und Umsetzungsplänen ggf. berücksichtigen. Unterschiedliche gesellschaftliche
Positionen sollten nach Auffassung der Fragestellerinnen und Fragesteller
grundsätzlich gleiches Gehör bei der Bundesregierung finden.
Der Deutsche Bundestag kann nach Auffassung der Fragesteller erwarten, dass
die Bundesregierung von sich aus offenlegt, auf welcher Stellungnahme oder
Forderung welches externen Dritten die Umsetzungspläne der KI-Strategie der
Bundesregierung gegebenenfalls beruhen und ob gegebenenfalls eine Formulierung
oder Maßnahme entgegen der ursprünglich vorgesehenen Fassung des
Umsetzungsplans nach der Beteiligung externer Dritter oder aufgrund anderweitig
eingegangener Stellungnahme geändert worden ist.
Wir fragen die Bundesregierung:
1. Wurden durch das BMJV, dem BMJV nachgelagerte Behörden oder bei
Gremien und Projekten, die unter der Federführung des BMJV stehen, außer der
Einrichtung der Datenethik-Kommission, bereits Maßnahmen zur
Umsetzung der KI-Strategie angestoßen, und wenn ja, welche?
2. Wurden zur Umsetzung der KI-Strategie im oder durch das BMJV externe
Dritte aus Forschung, Wirtschaft oder der Zivilgesellschaft für die
Entwicklung eines Umsetzungsplans oder zur Durchführung, Begleitung, Evaluation
und/oder Zuarbeit von Maßnahmen beauftragt (ohne Datenethik-
Kommission), und falls ja,
a) wer wurde mit Aufgaben beauftragt, mit welchem Budget, und mit
welcher Anzahl an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wurde der Auftrag
seitens des Auftragnehmers angenommen (bitte Namen der Auftragnehmer
je mit Höhe des Budgets und Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
nennen),
b) welche der in Frage 2a genannten Aufträge wurden gemäß den
vergaberechtlichen Vorschriften ausgeschrieben (bitte pro Auftrag beantworten),
und
c) wie oft und in welchen Fällen wurde von einer öffentlichen
Ausschreibung der in Frage 2a genannten Aufträge mit welcher Begründung
abgesehen?
3. Fanden beim BMJV, bei nachgelagerten Behörden des BMJV oder bei
Gremien und Projekten, die unter der Federführung des BMJV stehen,
Workshops oder Arbeitskreise statt zur Umsetzung der KI-Strategie, und wenn ja,
wann, wo, und mit welcher Beteiligung (bitte tabellarisch auflisten)?
4. Sind im BMJV weitere Gremien und Projekte geplant, in denen Maßnahmen
der KI-Strategie umgesetzt werden sollen?
Wenn ja, welche, und wann?
5. Welche Stellungnahmen, Gutachten, Studien, Expertisen, Untersuchungen,
Prüfberichte, Empfehlungen, Vorschläge, Positionspapiere oder Ähnliches
mit Bezug zur Umsetzung der KI-Strategie sind beim BMJV, bei
nachgelagerten Behörden des BMJV oder bei Gremien und Projekten, die unter der
Federführung des BMJV stehen, eingegangen (bitte alle Stellungnahmen etc.
mit Angabe der bzw. des Einreichenden, des Eingangsdatums, des
Empfängers und dem Stand des Umsetzungsplans dieser Stellungnahme etc.
auflisten)?
a) Wurden diese jeweils von der Bundesregierung veröffentlicht, und wenn
ja wo, und wenn nein, warum nicht (bitte jeweils einzeln ausführen und
bei Nichtveröffentlichung bitte begründen)?
b) Welche Formulierung oder Maßnahmenplanung wurde (teil-)identisch,
also (teilweise) wortgleich oder inhaltsgleich übernommen (bitte ggf.
jeweils im Einzelnen darlegen, wessen Vorschlag wann zu welcher
Einfügung im bzw. Änderung des Umsetzungsplans der KI-Strategie geführt
hat, und warum)?
6. Welche vereinbarten dienstlichen Kontakte (alle nicht bloß zufälligen oder
privaten Gespräche und Treffen bei Veranstaltungen, Sitzungen, Beratungen,
Dienstreisen etc.) von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Mitgliedern und/
oder Vertreterinnen und Vertretern des BMJV, nachgelagerter Behörden des
BMJV oder von Gremien und Projekten, die unter der Federführung des
BMJV stehen, mit externen Dritten haben im Zusammenhang mit der
Umsetzung der KI-Strategie (beispielsweise Initiierung, Erstellung, Änderung,
Ablehnung, Vorbereitung, Ausarbeitung, Befassung, Beratung, Bewertung,
Empfehlung oder Formulierung von Maßnahmen) mit welchem Ergebnis
bezogen auf den Umsetzungsplan der KI-Strategie stattgefunden (bitte
tabellarisch mit Datum, Ort, teilnehmenden Personen und Thema bzw. genauen
Umsetzungsvorschlag und unter Beantwortung der nachfolgenden Fragen
aufführen)?
a) Wann fand der Kontakt statt?
b) Welcher externe Dritte nahm bzw. welche externen Dritten nahmen teil?
c) Wer nahm auf Seiten des BMJV, nachgelagerter Behörden des BMJV
oder von Gremien und Projekten, die unter der Federführung des BMJV
stehen, teil?
d) Welchen Formulierungsvorschlag, sonstigen Vorschlag, welche
Stellungnahme o. Ä. im Zusammenhang mit dem Kontakt hat welcher externe
Dritte bzw. haben welche externen Dritten ggf. wann zu welchem Teil des
Umsetzungsplans der KI-Strategie abgegeben?
e) Wurde ggf. der in Frage 6d genannte (alternative)
Formulierungsvorschlag o. Ä. im Umsetzungsplan der KI-Strategie positiv berücksichtigt,
und falls ja, inwieweit, und ist dieser Umstand ggf. im Umsetzungsplan
der KI-Strategie dokumentiert worden (bitte ggf. jeweils für jede
Stellungnahme und jede alternative Formulierung einzeln ausführen)?
f) Wurden Aufzeichnungen im Zusammenhang mit den jeweiligen Treffen
angefertigt, und wenn ja, welche (z. B. Vorlagen zur Vorbereitung,
Vermerke, Protokolle o. Ä.)?
g) Auf wessen Initiative fand jeweils der Kontakt statt (Initiative der
externen Dritten oder Stelle im BMJV, in nachgelagerten Behörden des BMJV
oder in Gremien und Projekten, die unter der Federführung des BMJV
stehen)?
h) Hatte ggf. die beteiligte Stelle im BMJV, in der nachgelagerten Behörde
des BMJV oder im Gremium oder Projekt, das unter der Federführung des
BMJV steht, zum Zeitpunkt des jeweiligen Kontaktes nähere Kenntnisse
über das Geschäftsfeld bzw. den Tätigkeitsbereich und die jeweiligen
finanziellen und/oder wirtschaftlichen Interessen der Kontaktperson an
dem Umsetzungsplan der KI-Strategie, und falls ja, welche genau (bitte
einzeln ausführen)?
i) Handelten nach Kenntnis des BMJV, der nachgelagerten Behörden des
BMJV oder der Gremien und Projekte, die unter der Federführung des
BMJV stehen, ggf. die externen Dritten bzw. der externe Dritte in
fremdem Auftrag, und falls ja, haben sie bzw. hat er diesen Umstand
selbständig offengelegt, oder wann und wie haben das BMJV, nachgelagerte
Behörden des BMJV oder Gremien und Projekte, die unter der Federführung
des BMJV stehen, das jeweils eigenständig festgestellt (bitte ausführen)?
j) In wessen Auftrag handelten nach Kenntnis des BMJV, der
nachgelagerten Behörden des BMJV oder der Gremien und Projekte, die unter der
Federführung des BMJV stehen, ggf. die externen Dritten bzw. handelte
der externe Dritte (bitte jeweils ausführen)?
7. An welchen Veranstaltungen, Terminen etc. zum Thema KI von
Unternehmen, Unternehmensverbänden oder anderen externen Dritten nahmen
welche Mitglieder und/oder Vertreterinnen und Vertreter der Leitungsebene des
BMJV, der nachgelagerten Behörden des BMJV oder der Gremien und
Projekte, die unter der Federführung des BMJV stehen, in dieser
Legislaturperiode wann und wo genau teil (bitte unter Nennung des Titels, Datums und
Ortes der Veranstaltung bzw. des Termins sowie unter Nennung der Namen
der Mitglieder bzw. geschickten Vertreter bzw. Vertreterinnen auflisten)?
8. An welchen Veranstaltungen und Sitzungen des BMJV, der nachgelagerten
Behörden des BMJV oder der Gremien und Projekte, die unter der
Federführung des BMJV stehen, zum Thema KI-Strategie und Umsetzung von
Maßnahmen nahm in dieser Legislaturperiode (mindestens) eine Vertreterin bzw.
ein Vertreter von Unternehmen, Verbänden oder Vereinen teil (bitte jeweils
detailliert ausführen)?
a) Wann und wo fand diese Sitzung statt?
b) Wer waren die Vertreterinnen und Vertreter aus welchen Unternehmen,
Verbänden oder Vereinen?
c) Welchem Zweck diente nach Auffassung des BMJV die Teilnahme dieser
Vertreterinnen und Vertreter?
9. Wurden bestimmten Verbänden oder externen Dritten die Formulierungen
und Maßnahmen der Umsetzungsplanung der KI-Strategie (Vorentwürfe,
Eckpunkte oder ähnliche Vorarbeiten) durch das BMJV, nachgelagerte
Behörden des BMJV oder Gremien und Projekte, die unter der Federführung
des BMJV stehen, zugeleitet, und wenn ja, welche Papiere und
Formulierungen, welchen externen Dritten, und jeweils wann (bitte detailliert ausführen)?
10. Sind im Rahmen der Umsetzung und Evaluierung der KI-Strategie durch das
BMJV, nachgelagerte Behörden des BMJV oder Gremien und Projekte, die
unter der Federführung des BMJV stehen, geplant, die Roland Berger GmbH,
die KMPG AG, SAP oder andere private Auftragnehmer (weiter)
einzubinden, und wenn ja, welche, mit welchen Aufgaben, in welchem zeitlichen
Umfang, und mit welchen finanziellen Mitteln?
11. Waren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Unternehmen, Verbänden oder
Vereinen in dieser Legislaturperiode im BMJV, in nachgelagerten Behörden
des BMJV oder in Gremien und Projekten, die unter der Federführung des
BMJV zur Umsetzung der KI-Strategie stehen, zu Zwecken der Umsetzung
von Maßnahmen aus der KI-Strategie beschäftigt (z. B. nach „AVV
Externe“)?
Wenn ja, wie viele, in welchen Tarifgruppen, und von wem wurden sie
bezahlt?
12. Wurden Nichtregierungsorganisationen in die Umsetzungsplanung und/oder
-durchführung von Maßnahmen der KI-Strategie durch das BMJV,
nachgelagerte Behörden des BMJV oder Gremien und Projekte, die unter der
Federführung des BMJV stehen, eingebunden oder werden sie zukünftig
eingebunden, z. B. der Chaos Computer Club, AI NOW, AlgorithmWatch?
Wenn ja, welche, mit welchen Aufgaben, in welchem Umfang, und mit
welchen Mitteln?
Wenn nein, warum nicht?
Berlin, den 1. August 2019
Dr. Sahra Wagenknecht, Dr. Dietmar Bartsch und Fraktion
Satz: Satzweiss.com Print, Web, Software GmbH, Mainzer Straße 116, 66121 Saarbrücken, www.satzweiss.com
Druck: Printsystem GmbH, Schafwäsche 1-3, 71296 Heimsheim, www.printsystem.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.betrifft-gesetze.de
ISSN 0722-8333]
BT19/1297303.09.2019
auf die Kleine Anfrage - Drucksache 19/12454 - Einflussnahme von Interessenvertreterinnen und Interessenvertretern auf die Umsetzung der KI-Strategie im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz
AntwortAntwort
Volltext (unformatiert)
[Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Petra Sitte, Anke Domscheit-Berg,
Jessica Tatti, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE.
– Drucksache 19/12454 –
Einflussnahme von Interessenvertreterinnen und Interessenvertretern auf die
Umsetzung der KI-Strategie im Bundesministerium der Justiz und für
Verbraucherschutz
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Die Bundesregierung hat im November 2018 ihre Strategie Künstliche
Intelligenz vorgestellt (Bundestagsdrucksache 19/5880). Erste Maßnahmen der
Umsetzung sind bereits angelaufen. Auch für den Zuständigkeitsbereich des
Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) sind in der
Strategie Maßnahmen genannt wie die Förderung der Entwicklung von
„Consumer-enabling technologies“ (z. B. Legal Tech in der
Verbraucherberatung).
Wie aus der Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion
DIE LINKE. (Bundestagsdrucksache 19/5678 mit Verweis auf
Bundestagsdrucksache 19/4734) hervorging, beteiligte die Bundesregierung bereits bei
der Entwicklung der KI-Strategie die Roland Berger GmbH als externes
Beratungsunternehmen. Es ist daher fraglich, ob bei der Umsetzungsplanung und
-durchführung der KI-Strategie ebenfalls externe Berater oder andere Dritte
beteiligt werden.
Grundsätzlich sind der Austausch der Bundesregierung mit externen Dritten
und die Kenntnis, Abwägung und ggf. Berücksichtigung der im Laufe der
Erstellung von Strategien und Umsetzungsplänen geäußerten Stellungnahmen
nicht falsch, sondern ganz im Gegenteil: Das ist sogar wichtig. Die
Bundesregierung kann und soll sich mit den in der Gesellschaft vorhandenen
Auffassungen, Positionen und Interessen auseinandersetzen und diese im Rahmen
der Erstellung von Strategien und Umsetzungsplänen ggf. berücksichtigen.
Unterschiedliche gesellschaftliche Positionen sollten nach Auffassung der
Fragestellerinnen und Fragesteller grundsätzlich gleiches Gehör bei der
Bundesregierung finden.
Der Deutsche Bundestag kann nach Auffassung der Fragesteller erwarten,
dass die Bundesregierung von sich aus offenlegt, auf welcher Stellungnahme
oder Forderung welches externen Dritten die Umsetzungspläne der KI-
Strategie der Bundesregierung gegebenenfalls beruhen und ob gegebenenfalls
eine Formulierung oder Maßnahme entgegen der ursprünglich vorgesehenen
Deutscher Bundestag Drucksache 19/12973
19. Wahlperiode 03.09.2019
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums der Justiz und für
Verbraucherschutz vom 30. August 2019 übermittelt.
Die Drucksache enthält – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Fassung des Umsetzungsplans nach der Beteiligung externer Dritter oder
aufgrund anderweitig eingegangener Stellungnahme geändert worden ist.
1. Wurden durch das BMJV, dem BMJV nachgelagerte Behörden oder bei
Gremien und Projekten, die unter der Federführung des BMJV stehen,
außer der Einrichtung der Datenethik-Kommission, bereits Maßnahmen
zur Umsetzung der KI-Strategie angestoßen, und wenn ja, welche?
Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) möchte
zur Umsetzung der KI-Strategie verbraucherfreundliche KI-basierte
Anwendungsszenarien und prototypische Lösungen fördern, welche in der Lebenswelt
von Verbraucherinnen und Verbrauchern wahrnehmbar sind,
zielgruppengerecht konzipiert sind, ihre Selbstbestimmung erleichtern, Lebensqualität
erhöhen und zum Verbraucherschutz beitragen (Handlungsfeld 3.1 der KI-
Strategie). Mittels einer Bekanntmachung zum Thema „Anwendungen
künstlicher Intelligenz zur Unterstützung des Verbraucheralltags (consumer enabling
technologies)“ wurde hierzu ein Antragswettbewerb initiiert (veröffentlicht im
Bundesanzeiger am 20. Mai 2019, BAnz AT 20. Mai 2019 B1). Die
Antragsphase wurde mit Stand Juli 2019 abgeschlossen. Die eingereichten
Projektanträge befinden sich derzeit in der Auswertung.
Weiterhin beschäftigt sich das BMJV mit dem Text-und Data-Mining (TDM)
im Kontext der Umsetzung der sog. DSM-Richtlinie (EU) 2019/790 vom
17. April 2019, die in Artikel 3 und 4 Bestimmungen zu TDM enthält
(Handlungsfeld 3.9 der KI-Strategie).
2. Wurden zur Umsetzung der KI-Strategie im oder durch das BMJV
externe Dritte aus Forschung, Wirtschaft oder der Zivilgesellschaft für die
Entwicklung eines Umsetzungsplans oder zur Durchführung, Begleitung,
Evaluation und/oder Zuarbeit von Maßnahmen beauftragt (ohne
Datenethik-Kommis- sion), und falls ja,
a) wer wurde mit Aufgaben beauftragt, mit welchem Budget, und mit
welcher Anzahl an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wurde der
Auftrag seitens des Auftragnehmers angenommen (bitte Namen der
Auftragnehmer je mit Höhe des Budgets und Anzahl der Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter nennen),
b) welche der in Frage 2a genannten Aufträge wurden gemäß den
vergaberechtlichen Vorschriften ausgeschrieben (bitte pro Auftrag
beantworten), und
c) wie oft und in welchen Fällen wurde von einer öffentlichen
Ausschreibung der in Frage 2a genannten Aufträge mit welcher Begründung
abgesehen?
Nein.
3. Fanden beim BMJV, bei nachgelagerten Behörden des BMJV oder bei
Gremien und Projekten, die unter der Federführung des BMJV stehen,
Workshops oder Arbeitskreise statt zur Umsetzung der KI-Strategie, und
wenn ja, wann, wo, und mit welcher Beteiligung (bitte tabellarisch
auflisten)?
Nein.
4. Sind im BMJV weitere Gremien und Projekte geplant, in denen
Maßnahmen der KI-Strategie umgesetzt werden sollen?
Wenn ja, welche, und wann?
Derzeit nicht.
5. Welche Stellungnahmen, Gutachten, Studien, Expertisen,
Untersuchungen, Prüfberichte, Empfehlungen, Vorschläge, Positionspapiere oder
Ähnliches mit Bezug zur Umsetzung der KI-Strategie sind beim BMJV, bei
nachgelagerten Behörden des BMJV oder bei Gremien und Projekten, die
unter der Federführung des BMJV stehen, eingegangen (bitte alle
Stellungnahmen etc. mit Angabe der bzw. des Einreichenden, des
Eingangsdatums, des Empfängers und dem Stand des Umsetzungsplans dieser
Stellungnahme etc. auflisten)?
a) Wurden diese jeweils von der Bundesregierung veröffentlicht, und
wenn ja wo, und wenn nein, warum nicht (bitte jeweils einzeln
ausführen und bei Nichtveröffentlichung bitte begründen)?
b) Welche Formulierung oder Maßnahmenplanung wurde (teil-)
identisch, also (teilweise) wortgleich oder inhaltsgleich übernommen (bitte
ggf. jeweils im Einzelnen darlegen, wessen Vorschlag wann zu
welcher Einfügung im bzw. Änderung des Umsetzungsplans der KI-
Strategie geführt hat, und warum)?
Im Rahmen der Umsetzung der sog. DSM-Richtline (EU) 2019/790 vom
17. April 2019, die in Artikel 3 und 4 Bestimmungen zum Text und Data
Mining enthält, sind die beteiligten Kreise eingeladen, sich hierzu bis zum
6. September 2019 zu äußern (s. www.bmjv.de/SharedDocs/Gesetzgebungsver
fahren/DE/Umsetzung_EU_Richtlinien_Urheberrecht.html). Die
eingegangenen Stellungnahmen werden zeitnah auf der Webseite des BMJV verfügbar
sein.
6. Welche vereinbarten dienstlichen Kontakte (alle nicht bloß zufälligen
oder privaten Gespräche und Treffen bei Veranstaltungen, Sitzungen,
Beratungen, Dienstreisen etc.) von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,
Mitgliedern und/ oder Vertreterinnen und Vertretern des BMJV,
nachgelagerter Behörden des BMJV oder von Gremien und Projekten, die unter der
Federführung des BMJV stehen, mit externen Dritten haben im
Zusammenhang mit der Umsetzung der KI-Strategie (beispielsweise Initiierung,
Erstellung, Änderung, Ablehnung, Vorbereitung, Ausarbeitung,
Befassung, Beratung, Bewertung, Empfehlung oder Formulierung von
Maßnahmen) mit welchem Ergebnis be-zogen auf den Umsetzungsplan der
KI-Strategie stattgefunden (bitte tabellarisch mit Datum, Ort,
teilnehmenden Personen und Thema bzw. genauen Umsetzungsvorschlag und unter
Beantwortung der nachfolgenden Fragen aufführen)?
a) Wann fand der Kontakt statt?
b) Welcher externe Dritte nahm bzw. welche externen Dritten nahmen
teil?
c) Wer nahm auf Seiten des BMJV, nachgelagerter Behörden des BMJV
oder von Gremien und Projekten, die unter der Federführung des
BMJV stehen, teil?
d) Welchen Formulierungsvorschlag, sonstigen Vorschlag, welche
Stellungnahme o. Ä. im Zusammenhang mit dem Kontakt hat welcher
externe Dritte bzw. haben welche externen Dritten ggf. wann zu
welchem Teil des Umsetzungsplans der KI-Strategie abgegeben?
e) Wurde ggf. der in Frage 6d genannte (alternative)
Formulierungsvorschlag o. Ä. im Umsetzungsplan der KI-Strategie positiv
berücksichtigt, und falls ja, inwieweit, und ist dieser Umstand ggf. im
Umsetzungsplan der KI-Strategie dokumentiert worden (bitte ggf. jeweils für
jede Stellungnahme und jede alternative Formulierung einzeln
ausführen)?
f) Wurden Aufzeichnungen im Zusammenhang mit den jeweiligen
Treffen angefertigt, und wenn ja, welche (z. B. Vorlagen zur Vorbereitung,
Vermerke, Protokolle o. Ä.)?
g) Auf wessen Initiative fand jeweils der Kontakt statt (Initiative der
externen Dritten oder Stelle im BMJV, in nachgelagerten Behörden des
BMJV oder in Gremien und Projekten, die unter der Federführung des
BMJV stehen)?
h) Hatte ggf. die beteiligte Stelle im BMJV, in der nachgelagerten
Behörde des BMJV oder im Gremium oder Projekt, das unter der
Federführung des BMJV steht, zum Zeitpunkt des jeweiligen Kontaktes
nähere Kenntnisse über das Geschäftsfeld bzw. den Tätigkeitsbereich
und die jeweiligen finanziellen und/oder wirtschaftlichen Interessen
der Kontaktperson an dem Umsetzungsplan der KI-Strategie, und falls
ja, welche genau (bitte einzeln ausführen)?
i) Handelten nach Kenntnis des BMJV, der nachgelagerten Behörden des
BMJV oder der Gremien und Projekte, die unter der Federführung des
BMJV stehen, ggf. die externen Dritten bzw. der externe Dritte in
fremdem Auftrag, und falls ja, haben sie bzw. hat er diesen Umstand
selbständig offengelegt, oder wann und wie haben das BMJV,
nachgelagerte Behörden des BMJV oder Gremien und Projekte, die unter der
Federführung des BMJV stehen, das jeweils eigenständig festgestellt
(bitte ausführen)?
j) In wessen Auftrag handelten nach Kenntnis des BMJV, der
nachgelagerten Behörden des BMJV oder der Gremien und Projekte, die unter
der Federführung des BMJV stehen, ggf. die externen Dritten bzw.
handelte der externe Dritte (bitte jeweils ausführen)?
Im Zusammenhang mit der Umsetzung der KI-Strategie haben lediglich die im
Rahmen des Antragsverfahrens zur Förderung von verbraucherfreundlichen KI-
Anwendungen erforderlichen Kontakte stattgefunden, welche allerdings keinen
Einfluss auf den Umsetzungsvorschlag hatten.
Im Übrigen ist der Vollständigkeit halber darauf hinzuweisen, dass die sich
auch mit KI-Fragen beschäftigende Datenethikkommission ein unabhängiges
Beratungsgremium der Bundesregierung ist und selbstständig über etwaige
Gespräche mit Dritten entscheidet.
7. An welchen Veranstaltungen, Terminen etc. zum Thema KI von
Unternehmen, Unternehmensverbänden oder anderen externen Dritten nahmen
welche Mitglieder und/oder Vertreterinnen und Vertreter der
Leitungsebene des BMJV, der nachgelagerten Behörden des BMJV oder der Gremien
und Projekte, die unter der Federführung des BMJV stehen, in dieser
Legislaturperiode wann und wo genau teil (bitte unter Nennung des Titels,
Datums und Ortes der Veranstaltung bzw. des Termins sowie unter
Nennung der Namen der Mitglieder bzw. geschickten Vertreter bzw.
Vertreterinnen auflisten)?
BMJV Gesprächspartner Titel/Thema Ort und Datum
Bundesministerin a. D.
Dr. Katarina Barley
Verbraucherzentrale
Bundesverband (vzbv)
Behandlung von
KI-Anwendungen
Berlin, 20. Februar 2019
Bundesministerin a. D.
Dr. Katarina Barley
Digital-Gipfel Veranstaltung zu
„Datenethik bei Anwendungen
der Künstlichen
Intelligenz“
Nürnberg, 4. Dezember
2018
Bundesministerin a. D.
Dr. Katarina Barley
D64- Zentrum für
Digitalen Fortschritt e.V.
„Grundwerten in der
digitalisierten Gesellschaft
– Der Einfluss Künstlicher
Intelligenz auf Freiheit,
Gerechtigkeit und
Solidarität”
Berlin, 7. November
2018
Bundesministerin a. D.
Dr. Katarina Barley
Bundesverband Deutscher
Patentanwälte
Behandlung von
KI-Anwendungen
Berlin, 1. November
2018
Bundesministerin a. D.
Dr. Katarina Barley
Verbraucherzentrale
Bundesverband (vzbv)
Behandlung von
KI-Anwendungen
Berlin, 17. April 2018
Staatssekretär Billen Bundesdruckerei Modell eines
Datentreuhänders sowie sicheren
digitalen Identitäten sowie
eIDAS-Vertrauensdiensten
Berlin, 15. August 2019
Staatssekretär Billen Anna-Maja Henriksson
(finnische Ministerin der
Justiz)
Behandlung von
KI-Anwendungen und
Algorithmen-basierten
Entscheidungen
Helsinki, 18. Juli 2019
Staatssekretär Billen S.E. Mons. Paul Tighe
(Kurienbischof im Vatikan
und Sekretär des
Päpstlichen Rates für die Kultur)
Ethische und rechtliche
Behandlung von
KI-Anwendungen
Rom, 9. Mai 2019
Staatssekretär Billen Marco Bellezza
(juristischer Berater des
italienischen
Wirtschafsministers)
Ethische und rechtliche
Behandlung von
KI-Anwendungen
Rom, 8. Mai 2019
Staatssekretär Billen Andrea Cioffi
(Staatssekretär im italienischen
Wirtschaftsministerium)
Ethische und rechtliche
Behandlung von
KI-Anwendungen
Rom, 8. Mai 2019
Staatssekretär Billen Symposium am FRIAS Künstliche Intelligenz,
Neurotechnologie und
Gehirndaten
Freiburg, 11. April 2019
Staatssekretär Billen Virginie Beaumeunier
(Leiterin der DGCCRF)
und Mounir Mahjoubi
(französischer
Staatssekretär für Digitales)
Gemeinsame Ansätze zur
Förderung der Beachtung
ethischer und rechtlicher
Grundsätze im gesamten
Prozess der Entwicklung
und Anwendung
künstlicher Intelligenz
Paris, 12. Februar 2019
BMJV Gesprächspartner Titel/Thema Ort und Datum
Staatssekretär Billen Digitalgipfel Datenethik bei
Anwendungen der Künstlichen
Intelligenz
Nürnberg, 4. Dezember
2018
Staatssekretär Billen Herr Dr. Dräger
(Bertelsmann Stiftung)
Chancen/Grenzen von
Algorithmen und künstlicher
Intelligenz
Berlin, 14. September
2018
Staatssekretär Billen Roberto Viola
(Generaldirektor DG CONNECT)
Behandlung von
künstlicher Intelligenz
Brüssel, 18. Juni 2018
Staatssekretär Billen Paul Nemitz (DG JUST),
Michel Servoz
Generaldirektor DG EMPL,
Special Adviser on AI,
Robotics and the Future
of Labour), Francisco
Fonseca Morillo (DG
JUST), Renate Nikolay
(Kabinettschefin KOM
Jourová)
Künstliche Intelligenz/
Robotics
Brüssel, 28./29. Mai 2018
Staatssekretär Billen Gespräch mit dem
Verbraucherzentrale
Bundesverband (vzbv)
Berlin, 17. April 2018
Staatssekretär Billen Gespräch mit
Uniklinikum Freiburg
Neuartige Systeme der
künstlichen Intelligenz
Chancen und
Herausforderungen für den
Verbraucherschutz
Berlin, 21. März 2018
Staatssekretär Billen Safer Internet Day Berlin, 6. Februar 2018
Parlamentarische
Staatssekretärin Hagl-Kehl
Microsoft EarthLab „Erde an KI...?! – Neue
Ideen für unseren Planeten
| Künstliche Intelligenz,
Klimaschutz und
nachhaltige Entwicklung“
Berlin, 12. Februar 2019
Bundesamt für Justiz Universität Oxford Vortrag „Artificial
Intelligence and Consumer
ADR“ im Rahmen der
Veranstaltung „Consumer
ADR – Delivering
Fairness and Justice for
Consumers, Business and
Markets“
Oxford, 18./19. März
2019
8. An welchen Veranstaltungen und Sitzungen des BMJV, der
nachgelagerten Behörden des BMJV oder der Gremien und Projekte, die unter der
Federführung des BMJV stehen, zum Thema KI-Strategie und
Umsetzung von Maßnahmen nahm in dieser Legislaturperiode (mindestens)
eine Vertreterin bzw. ein Vertreter von Unternehmen, Verbänden oder
Vereinen teil (bitte jeweils detailliert ausführen)?
a) Wann und wo fand diese Sitzung statt?
b) Wer waren die Vertreterinnen und Vertreter aus welchen
Unternehmen, Verbänden oder Vereinen?
c) Welchem Zweck diente nach Auffassung des BMJV die Teilnahme
dieser Vertreterinnen und Vertreter?
An keinen.
9. Wurden bestimmten Verbänden oder externen Dritten die Formulierungen
und Maßnahmen der Umsetzungsplanung der KI-Strategie (Vorentwürfe,
Eckpunkte oder ähnliche Vorarbeiten) durch das BMJV, nachgelagerte
Behörden des BMJV oder Gremien und Projekte, die unter der
Federführung des BMJV stehen, zugeleitet, und wenn ja, welche Papiere und
Formulierungen, welchen externen Dritten, und jeweils wann (bitte
detailliert ausführen)?
Nein.
10. Sind im Rahmen der Umsetzung und Evaluierung der KI-Strategie durch
das BMJV, nachgelagerte Behörden des BMJV oder Gremien und
Projekte, die unter der Federführung des BMJV stehen, geplant, die Roland
Berger GmbH, die KMPG AG, SAP oder andere private Auftragnehmer
(weiter) einzubinden, und wenn ja, welche, mit welchen Aufgaben, in
welchem zeitlichen Umfang, und mit welchen finanziellen Mitteln?
Derzeit ist eine Einbindung nicht geplant.
11. Waren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Unternehmen, Verbänden
oder Vereinen in dieser Legislaturperiode im BMJV, in nachgelagerten
Behörden des BMJV oder in Gremien und Projekten, die unter der
Federführung des BMJV zur Umsetzung der KI-Strategie stehen, zu Zwecken
der Umsetzung von Maßnahmen aus der KI-Strategie beschäftigt (z. B.
nach „AVV Externe“)?
Wenn ja, wie viele, in welchen Tarifgruppen, und von wem wurden sie
bezahlt?
Nein.
12. Wurden Nichtregierungsorganisationen in die Umsetzungsplanung und/
oder -durchführung von Maßnahmen der KI-Strategie durch das BMJV,
nachgelagerte Behörden des BMJV oder Gremien und Projekte, die unter
der Federführung des BMJV stehen, eingebunden oder werden sie
zukünftig eingebunden, z. B. der Chaos Computer Club, AI NOW,
AlgorithmWatch?
Wenn ja, welche, mit welchen Aufgaben, in welchem Umfang, und mit
welchen Mitteln?
Wenn nein, warum nicht?
Eine Beteiligung ist derzeit konkret nicht geplant. Werden Gesetzentwürfe zur
Anpassung des KI-Ordnungsrahmens erarbeitet, werden Organisationen der
Zivilgesellschaft entsprechend der Regelungen in der gemeinsamen
Geschäftsordnung der Bundesministerien angehört.
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ISSN 0722-8333]
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