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Kleine AnfrageWahlperiode 19Beantwortet

Hitzeschäden auf Autobahnen und Bundesfernstraßen

(insgesamt 10 Einzelfragen)

Fraktion

FDP

Ressort

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Datum

10.09.2019

Aktualisiert

26.07.2022

BT19/1272927.08.2019

Hitzeschäden auf Autobahnen und Bundesfernstraßen

Kleine Anfrage

Volltext (unformatiert)

[Kleine Anfrage der Abgeordneten Oliver Luksic, Frank Sitta, Torsten Herbst, Dr. Christian Jung, Daniela Kluckert, Bernd Reuther, Renata Alt, Dr. Marco Buschmann, Karlheinz Busen, Christian Dürr, Dr. Marcus Faber, Daniel Föst, Otto Fricke, Katrin Helling-Plahr, Katja Hessel, Dr. Christoph Hoffmann, Reinhard Houben, Ulla Ihnen, Dr. Marcel Klinge, Pascal Kober, Konstantin Kuhle, Michael Georg Link, Alexander Müller, Dr. Stefan Ruppert, Christian Sauter, Frank Schäffler, Matthias Seestern-Pauly, Judith Skudelny, Dr. Hermann Otto Solms, Bettina Stark-Watzinger, Benjamin Strasser, Katja Suding, Linda Teuteberg, Michael Theurer, Dr. Andrew Ullmann, Gerald Ullrich, Nicole Westig und der Fraktion der FDP Hitzeschäden auf Autobahnen und Bundesfernstraßen In Lingen wurden am 25. Juli dieses Jahres die höchsten Temperaturen in Deutschland seit Beginn der Messungen festgestellt. Flächendeckend kam es in diesem und im vergangenen Jahr zu deutlich höheren Temperaturen im Sommer in Deutschland. Eine Konsequenz daraus sind Hitzeschäden an der Straßeninfrastruktur. So mussten in diesem Jahr Autobahnabschnitte aufgrund von Hitzeschäden bereits kurzzeitig gesperrt bzw. mit Geschwindigkeitsbegrenzungen versehen werden. Beispiele dafür sind die A 1 bei Lübeck (www.ln-online.de/Lokales/Luebeck/Richtung-Norden-A1-bei- Luebeckwegen-Hitzeschaeden-gesperrt), die A 9 oder die A 38 (www.news.de/ panorama/855771934/blow-ups-2019-gefahren-aktuell-auf-autobahnen- indeutschland-tempolimit-strassenschaeden-auf-a1-a38-a9-wegen-hitze/1/) sowie die Autobahn A 620 bei Saarbrücken (www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/ saarbruecken/saarbruecken/hitze-schaeden-an-autobahn- insaarbruecken_aid-4431269). Wir fragen die Bundesregierung:  1. Welche Autobahnen und Bundesstraßen wurden in den vergangenen 20 Jahren jeweils wegen Hitzeschäden für wie lange und über welche Länge gesperrt (bitte nach Jahren aufschlüsseln)?  2. Auf welchen Autobahnen und Bundesstraßen wurden in den vergangenen 20 Jahren jeweils Geschwindigkeitsbegrenzungen wegen Hitzeschäden für wie lange und über welche Länge eingeführt (bitte nach Jahren aufschlüsseln)?  3. Wie hoch quantifiziert die Bundesregierung die Hitzeschäden auf Autobahnen und Bundesstraßen in den letzten 20 Jahren (bitte nach Jahren aufschlüsseln, inflationsbereinigt)? Deutscher Bundestag Drucksache 19/12729 19. Wahlperiode 27.08.2019  4. Auf welchen Autobahnen und Bundesstraßen hat die Bundesregierung Kenntnis über Hitzeschäden, wie schwerwiegend sind diese, und was wird dagegen unternommen?  5. Auf welchen Autobahnen und Bundesstraßen vermutet die Bundesregierung in absehbarer Zeit aus welchen jeweiligen Gründen Hitzeschäden?  6. Auf welchen Straßenbelägen können nach Kenntnis der Bundesregierung welche Schäden ab welcher Temperatur entstehen?  7. Inwieweit kann es nach Kenntnis der Bundesregierung durch den Einsatz von besonders hitzebeständigen Straßenbelägen zu einer nachteiligen Wirkung hinsichtlich der Kältebeständigkeit dieser Beläge kommen?  8. Welche Präventivmaßnahmen werden durch den Bund sowie nach Kenntnis der Bundesregierung durch Dritte gegen Hitzeschäden auf Autobahnen und Bundesstraßen unternommen?  9. Wie lange sind die für die Straßen bzw. Fahrbahndecken eingesetzten Materialien und Beläge nach Kenntnis der Bundesregierung haltbar, und wie verändert sich die Haltbarkeit bei großer Hitze bzw. Kälte? 10. Wie viel Geld muss nach Auffassung der Bundesregierung aktuell zur Prävention von Hitzeschäden an der Straßeninfrastruktur eingesetzt werden, und wie viel wurde in den vergangenen beiden Jahren ausgegeben (bitte nach Haushaltsstelle, Bundesländern und Straßentyp aufschlüsseln)? Berlin, den 14. August 2019 Christian Lindner und Fraktion Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.betrifft-gesetze.de ISSN 0722-8333]

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