[Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage des Abgeordneten Sebastian Münzenmaier und der
Fraktion der AfD
– Drucksache 19/25269 –
Wirtschaftliche Situation der nebenberuflich Selbstständigen in der Corona-Krise
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Aufgrund der Ausbreitung von SARS-CoV-2 bzw. der damit einhergehenden
Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) leitete die Bundesregierung
Eindämmungs- und Vorbeugemaßnahmen ein, die schwerwiegende
wirtschaftliche Folgen nach sich zogen (
https://www.bpb.de/politik/innenpolitik/corona
virus/310192/wirtschaft).
Mit finanziellen Zuwendungen wurde versucht, in wirtschaftliche Not
geratene Unternehmen, Institutionen und Arbeitnehmer zu unterstützen. Eine
Gruppe wird dabei häufig übersehen: Mini- und Midijobber sowie
Arbeitnehmer, die nebenberuflich ein Gewerbe angemeldet haben (
https://www.nd
r.de/nachrichten/info/Minijobber-in-der-Corona-Krise-vergessen,minijobs14
0 .html.). Dabei gibt es allein fast 7 Millionen geringfügig Beschäftigte
(
https://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/arbeitsmarkt-za
hl-der-minijobber-in-deutschland-sinkt/25108680.html?ticket=ST-14218107-y
QeVPAIGSsuNGWpdJaeO-ap1).
1. Wie viele Anträge auf Kurzarbeit oder Arbeitslosengeld wurden seit
Beginn des Jahres von Beschäftigten mit einem Midijob bzw. von
Arbeitgebern von Beschäftigten mit einem Midijob gestellt?
Welche waren die am stärksten betroffenen und die am wenigsten
betroffenen Branchen (bitte nach Monat, Anzahl und Bundesland aufschlüsseln)?
2. Wie viele Anträge auf Kurzarbeit oder Arbeitslosengeld wurden seit
Beginn des Jahres von Beschäftigten, die nebenberuflich ein Gewerbe
angemeldet haben, gestellt?
Welche waren die am stärksten betroffenen und die am wenigsten
betroffenen Branchen (bitte nach Monat, Anzahl und Bundesland aufschlüsseln)?
Die Fragen 1 und 2 werden gemeinsam beantwortet.
Der Bundesregierung liegen keine Erkenntnisse vor, wie viele Beschäftigte mit
einem Midijob oder einer nebenberuflichen Selbständigkeit von Kurzarbeit be-
Deutscher Bundestag Drucksache 19/26012
19. Wahlperiode 20.01.2021
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales
vom 19. Januar 2021 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
troffen sind bzw. einen Antrag auf Arbeitslosengeld gestellt haben.
Informationen, inwiefern die betroffenen Beschäftigten nebenberuflich tätig sind bzw.
einen Mini oder Midijob ausüben, liegen zu den Anträgen auf Leistungen in
den Statistiken der Bundesagentur für Arbeit nicht vor.
3. Wie viele Beschäftigte, die nach Kenntnis der Bundesregierung
nebenberuflich ein Gewerbe angemeldet haben, haben auf Corona-Soforthilfen
des Bundes zurückgegriffen, da ihr nebenberufliches Gewerbe durch die
Eindämmungs- und Vorbeugemaßnahmen der Bundesregierung in eine
wirtschaftliche Schieflage geraten ist?
Welche waren die am stärksten betroffenen und die am wenigsten
betroffenen Branchen (bitte nach Monat, Anzahl und Bundesland aufschlüsseln)?
Unabhängig von den Angaben bei der Gewerbeanmeldung ist bzw. war
Voraussetzung für die Antragsberechtigung bei den Bundesprogrammen (Corona-
Soforthilfe des Bundes, Überbrückungshilfen sowie Novemberhilfe und
Dezemberhilfe), dass die selbstständige Tätigkeit im Haupterwerb ausgeübt
wurde. Eine Ausübung im Haupterwerb ist dann gegeben, wenn der überwiegende
Teil der Summe der Einkünfte des Antragstellers bzw. der Antragstellerin aus
der selbständigen Tätigkeit stammt. Unternehmen mit Beschäftigten sind
grundsätzlich antragsberechtigt, auch wenn diese im Nebenerwerb geführt
werden. Selbstständige ohne Beschäftigte (Solo-Selbstständige) im Nebenerwerb
sind grundsätzlich nicht antragsberechtigt.
Der Bundesregierung liegen keine Erkenntnisse vor, inwieweit Beschäftigte
zusätzlich ein Gewerbe in Nebenerwerb angemeldet haben. Ebenfalls liegen keine
Erkenntnisse vor, inwieweit Antragstellerinnen und Antragsteller der Corona-
Soforthilfen des Bundes gleichzeitig in einem abhängigen
Beschäftigungsverhältnis standen.
4. Wie viele Freiberufler und sonstige Selbstständige haben auf
Unterstützungsleistungen und Corona-Soforthilfen des Bundes zurückgegriffen?
Welche waren die am stärksten betroffenen und die am wenigsten
betroffenen Branchen (bitte nach Monat, Anzahl und Bundesland aufschlüsseln)?
Bei den nachfolgenden Übersichten wird auf Freiberufler und sonstige
Selbständige im Haupterwerb abgestellt.
Corona-Soforthilfe
Die Corona-Soforthilfe wurde für in der Regel drei aufeinanderfolgende
Monate im Förderzeitraum März bis Juni 2020 gewährt. Die nachfolgende Tabelle
enthält die Antragszahlen der drei jeweils am stärksten und am wenigsten
betroffenen Branchen (nach der Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe
2008 (WZ 2008)) sowie die Gesamtantragszahlen bundesweit und in den
jeweiligen Bundesländern. Eine monatsweise Aufschlüsselung der Daten in diesem
Kontext ist sehr umfangreich und war in der Kürze der Zeit nicht möglich.
Stand:
31.10.2020
CORONA-
SOFORT-
HILFE
alle
Branchen
stark betroffene Branchen wenig betroffene Branchen
1.
Abschnitt
S
Erbringung
von sonstigen
Dienstleistungen
2.
Abschnitt
M
Erbringung
von
freiberuflichen,
wissenschaftlichen und
technischen
Dienstleistungen
3.
Abschnitt
I
Gastgewerbe
3.
Abschnitt
D
Energieversorgung
2.
Abschnitt
E
Wasserversorgung;
Abwasser-
und
Abfallentsorgung
und
Beseitigung von
Umweltverschmutzungen
1.
Abschnitt
B
Bergbau
und
Gewinnung von
Steinen und
Erden
BADEN-WÜRTTEMBERG
Anträge
insgesamt
261.421 34.403 12.029 25.443 296 222 66
davon
Soloselbständige
und
Freiberufler
186.326 keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
BAYERN
Anträge
insgesamt
454.861 44.706 16.953 39.451 476 133 85
davon
Soloselbständige
und
Freiberufler
Zahl liegt
der BR
nicht vor
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
BERLIN
Anträge
insgesamt
244.804 38.963 17.043 14.847 211 87 0
davon
Soloselbständige
und
Freiberufler
Zahl liegt
der BR
nicht vor
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
BRANDENBURG
Anträge
insgesamt
73.581 12.545 1.262 3.898 44 41 1
davon
Soloselbständige
und
Freiberufler
51.166 keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
BREMEN
Anträge
insgesamt
13.316 1.923 907 1.560 11 14 0
davon
Soloselbständige
und
Freiberufler
4.322 keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
HAMBURG
Anträge
insgesamt
45.747 2.880 6.022 4.131 57 66 23
davon
Soloselbständige
und
Freiberufler
30.384 keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
Stand:
31.10.2020
CORONA-
SOFORT-
HILFE
alle
Branchen
stark betroffene Branchen wenig betroffene Branchen
1.
Abschnitt
S
Erbringung
von sonstigen
Dienstleistungen
2.
Abschnitt
M
Erbringung
von
freiberuflichen,
wissenschaftlichen und
technischen
Dienstleistungen
3.
Abschnitt
I
Gastgewerbe
3.
Abschnitt
D
Energieversorgung
2.
Abschnitt
E
Wasserversorgung;
Abwasser-
und
Abfallentsorgung
und
Beseitigung von
Umweltverschmutzungen
1.
Abschnitt
B
Bergbau
und
Gewinnung von
Steinen und
Erden
HESSEN
Anträge
insgesamt
127.598 17.779 8.948 13.184 256 0 0
davon
Soloselbständige
und
Freiberufler
65.705 keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
MECKLENBURG-VORPOMMERN
Anträge
insgesamt
33.511 6.734 1.768 5.396 46 19 6
davon
Soloselbständige
und
Freiberufler
30.369 keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
NIEDERSACHSEN
Anträge
insgesamt
120.929 20.034 4.854 14.830 144 96 19
davon
Soloselbständige
und
Freiberufler
Zahl liegt
der BR
nicht vor
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
NORDRHEIN-WESTFALEN
Anträge
insgesamt
497.635 104.927 111.562 34.879 396 703 307
davon
Soloselbständige
und
Freiberufler
Zahl liegt
der BR
nicht vor
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
RHEINLAND-PFALZ
Anträge
insgesamt
110.442 11.314 3.132 14.287 86 89 3
davon
Soloselbständige
und
Freiberufler
50.388 keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
SAARLAND
Anträge
insgesamt
18.077 1.937 1.023 2.453 12 45 0
davon
Soloselbständige
und
Freiberufler
3.357 keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
Stand:
31.10.2020
CORONA-
SOFORT-
HILFE
alle
Branchen
stark betroffene Branchen wenig betroffene Branchen
1.
Abschnitt
S
Erbringung
von sonstigen
Dienstleistungen
2.
Abschnitt
M
Erbringung
von
freiberuflichen,
wissenschaftlichen und
technischen
Dienstleistungen
3.
Abschnitt
I
Gastgewerbe
3.
Abschnitt
D
Energieversorgung
2.
Abschnitt
E
Wasserversorgung;
Abwasser-
und
Abfallentsorgung
und
Beseitigung von
Umweltverschmutzungen
1.
Abschnitt
B
Bergbau
und
Gewinnung von
Steinen und
Erden
SACHSEN
Anträge
insgesamt
89.172 8.442 7.903 9.433 118 135 25
davon
Soloselbständige
und
Freiberufler
Zahl liegt
der BR
nicht vor
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
SACHSEN-ANHALT
Anträge
insgesamt
36.383 11.154 1.639 4.650 28 42 12
davon
Soloselbständige
und
Freiberufler
19.103 keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
SCHLESWIG-HOLSTEIN
Anträge
insgesamt
66.936 4.553 1.330 4.288 36 26 0
davon
Soloselbständige
und
Freiberufler
3.951 keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
THÜRINGEN
Anträge
insgesamt
48.374 3.991 2.894 3.979 24 89 8
davon
Soloselbständige
und
Freiberufler
26.522 keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
Gesamt BUND
Anträge
insgesamt
2.242.787 326.285 199.269 196.709 2.241 1.807 555
davon
Soloselbständige
und
Freiberufler (*)
471.593 keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
keine
Auswertung
Quelle: BMWi (eigene Auswertung)
(*) Da nicht alle Bundesländer die Soloselbständigen getrennt erfasst haben, ist die tatsächliche
Zahl der Anträge von Soloselbständigen höher; die Branchenauswertung erfolgte nicht nach
Unternehmensgröße, daher kann eine Aussage zu den Anträgen von Soloselbständigen und Freiberuflern
in der jeweiligen Branche nicht erfolgen.
Überbrückungshilfe I
Die Überbrückungshilfe I umfasst den Förderzeitraum Juni bis August 2020.
Anträge konnten noch bis zum 9. Oktober 2020 gestellt werden. Die
nachfolgende Tabelle enthält die Antragszahlen der drei jeweils am stärksten und am
wenigsten betroffenen Branchen (nach WZ 2008), die Gesamtantragszahlen
bundesweit sowie in den Bundesländern. Eine monatsweise Aufschlüsselung
der Daten in diesem Kontext ist sehr umfangreich und war in der Kürze der
Zeit nicht möglich.
Stand:
04.01.2021
ÜBERBRÜ-
CKUNGS-
HILFE I
alle
Branchen
stark betroffene Branchen wenig betroffene Branchen
1.
Abschnitt
M
Erbringung von
freiberuflichen,
wissenschaftlichen und
technischen
Dienstleistungen
2.
Abschnitt
R
Kunst,
Unterhaltung und
Erholung
3.
Abschnitt
I
Gastgewerbe
3.
Abschnitt
D
Energieversorgung
2.
Abschnitt
O
Öffentliche
Verwaltung;
Verteidigung;
Sozialversicherung
1.
Abschnitt
B
Bergbau
und
Gewinnung von
Steinen und
Erden
BADEN-WÜRTTEMBERG *
BAYERN
Anträge
insgesamt
22.710 2.234 1.751 6.569 5 1 0
davon
Freiberufler
1.655 679 239 91 0 0 0
davon
Soloselbständige
4.339 509 414 628 1 0 0
BERLIN
Anträge
insgesamt
8.173 912 861 2.112 1 3 0
davon
Freiberufler
790 285 240 27 0 0 0
davon
Soloselbständige
1.486 188 198 229 1 0 0
BRANDENBURG
Anträge
insgesamt
2.189 115 230 561 0 0 0
davon
Freiberufler
127 29 34 7 0 0 0
davon
Soloselbständige
527 28 77 86 0 0 0
BREMEN
Anträge
insgesamt
1.230 94 92 436 1 0 0
davon
Freiberufler
59 20 12 2 0 0 0
davon
Soloselbständige
223 23 21 44 1 0 0
HAMBURG
Anträge
insgesamt
5.364 721 457 1.332 1 0 0
davon
Freiberufler
503 265 74 14 0 0 0
Stand:
04.01.2021
ÜBERBRÜ-
CKUNGS-
HILFE I
alle
Branchen
stark betroffene Branchen wenig betroffene Branchen
1.
Abschnitt
M
Erbringung von
freiberuflichen,
wissenschaftlichen und
technischen
Dienstleistungen
2.
Abschnitt
R
Kunst,
Unterhaltung und
Erholung
3.
Abschnitt
I
Gastgewerbe
3.
Abschnitt
D
Energieversorgung
2.
Abschnitt
O
Öffentliche
Verwaltung;
Verteidigung;
Sozialversicherung
1.
Abschnitt
B
Bergbau
und
Gewinnung von
Steinen und
Erden
davon
Soloselbständige
1.072 153 120 110 1 0 0
HESSEN
Anträge
insgesamt
11.417 1.051 779 3.024 0 1 1
davon
Freiberufler
730 294 106 51 0 0 0
davon
Soloselbständige
2.200 250 214 368 0 0 0
MECKLENBURG-VORPOMMERN
Anträge
insgesamt
1.503 92 205 391 0 0 0
davon
Freiberufler
70 21 24 1 0 0 0
davon
Soloselbständige
321 22 47 57 0 0 0
NIEDERSACHSEN
Anträge
insgesamt
9.931 599 893 3.689 1 2 7
davon
Freiberufler
538 148 78 55 0 1 0
davon
Soloselbständige
1.881 145 248 403 1 0 0
NORDRHEIN-WESTFALEN
Anträge
insgesamt
40.570 4.778 4.621 8.972 10 12 7
davon
Freiberufler
4.725 1.688 1.246 149 0 0 1
davon
Soloselbständige
13.504 1.815 1.840 1663 4 3 1
RHEINLAND-PFALZ
Anträge
insgesamt
5.343 372 536 1.599 2 2 1
davon
Freiberufler
286 108 46 18 0 0 0
davon
Soloselbständige
1.221 104 147 277 1 0 0
SAARLAND
Anträge
insgesamt
1.204 81 115 370 3 0 0
davon
Freiberufler
55 19 4 0 0 0 0
davon
Soloselbständige
223 27 34 38 2 0 0
Stand:
04.01.2021
ÜBERBRÜ-
CKUNGS-
HILFE I
alle
Branchen
stark betroffene Branchen wenig betroffene Branchen
1.
Abschnitt
M
Erbringung von
freiberuflichen,
wissenschaftlichen und
technischen
Dienstleistungen
2.
Abschnitt
R
Kunst,
Unterhaltung und
Erholung
3.
Abschnitt
I
Gastgewerbe
3.
Abschnitt
D
Energieversorgung
2.
Abschnitt
O
Öffentliche
Verwaltung;
Verteidigung;
Sozialversicherung
1.
Abschnitt
B
Bergbau
und
Gewinnung von
Steinen und
Erden
SACHSEN
Anträge
insgesamt
3.652 289 404 838 1 0 0
davon
Freiberufler
216 68 52 8 0 0 0
davon
Soloselbständige
814 73 108 118 0 0 0
SACHSEN-ANHALT
Anträge
insgesamt
1.813 100 208 595 0 1 0
davon
Freiberufler
85 26 21 8 0 0 0
davon
Soloselbständige
419 24 51 102 0 0 0
SCHLESWIG-HOLSTEIN
Anträge
insgesamt
3.478 252 333 1.066 3 0 0
davon
Freiberufler
239 80 39 18 0 0 0
davon
Soloselbständige
735 59 88 128 0 0 0
THÜRINGEN
Anträge
insgesamt
3.454 249 447 1.047 0 0 0
davon
Freiberufler
147 46 50 9 0 0 0
davon
Soloselbständige
1.388 117 247 254 0 0 0
Gesamt BUND
Anträge
insgesamt
122.031 11.939 11.932 32.601 28 22 16
davon
Freiberufler
10.225 3.776 2.265 458 0 1 1
davon
Soloselbständige
30.353 3.537 3.854 4.505 12 3 1
Quelle: BMWi (eigene Auswertung)
(*) Baden-Württemberg nimmt nicht am bundesweiten Fachverfahren teil. Deshalb liegen für
Baden-Württemberg keine gesondert auswertbaren Daten vor.
Überbrückungshilfe II
Die Überbrückungshilfe II umfasst den Förderzeitraum September bis
Dezember 2020. Anträge können noch bis zum 31. März 2021 gestellt werden. Die
nachfolgende Tabelle enthält die Antragszahlen der drei jeweils am stärksten
und am wenigsten betroffenen Branchen (nach WZ 2008), die
Gesamtantragszahlen bundesweit sowie in den Bundesländern. Eine monatsweise
Aufschlüsselung der Daten in diesem Kontext ist sehr umfangreich und war in der Kürze
der Zeit nicht möglich.
Stand:
04.01.2021
ÜBERBRÜ-
CKUNGS-
HILFE II alle
Branchen
stark betroffene Branchen wenig betroffene Branchen
1.
Abschnitt
M
Erbringung von
freiberuflichen,
wissenschaftlichen und
technischen
Dienstleistungen
2.
Abschnitt
R
Kunst,
Unterhaltung und
Erholung
3.
Abschnitt
I
Gastgewerbe
3.
Abschnitt
O
Öffentliche
Verwaltung;
Verteidigung;
Sozialversicherung
2.
Abschnitt
B
Bergbau
und
Gewinnung von
Steinen und
Erden
1.
Abschnitt
D
Energieversorgung
BADEN-WÜRTTEMBERG
Anträge
insgesamt
21.889 2.406 2.206 5.010 3 2 11
davon
Freiberufler
1.458 617 343 9 0 1 0
davon
Soloselbständige
7.572 982 1.054 937 0 1 2
BAYERN
Anträge
insgesamt
20.487 1.864 1.522 6.208 5 3 6
davon
Freiberufler
1.010 443 154 24 0 0 0
davon
Soloselbständige
4.261 520 463 614 0 0 2
BERLIN
Anträge
insgesamt
8.544 826 2.206 2.642 3 0 1
davon
Freiberufler
524 208 163 5 0 0 0
davon
Soloselbständige
1.768 178 269 292 0 0 0
BRANDENBURG
Anträge
insgesamt
2.233 121 226 678 0 1 1
davon
Freiberufler
73 21 15 2 0 0 0
davon
Soloselbständige
565 31 66 105 0 0 0
BREMEN
Anträge
insgesamt
1.220 99 94 437 0 0 0
davon
Freiberufler
50 24 6 0 0 0 0
davon
Soloselbständige
248 28 22 43 0 0 0
Stand:
04.01.2021
ÜBERBRÜ-
CKUNGS-
HILFE II alle
Branchen
stark betroffene Branchen wenig betroffene Branchen
1.
Abschnitt
M
Erbringung von
freiberuflichen,
wissenschaftlichen und
technischen
Dienstleistungen
2.
Abschnitt
R
Kunst,
Unterhaltung und
Erholung
3.
Abschnitt
I
Gastgewerbe
3.
Abschnitt
O
Öffentliche
Verwaltung;
Verteidigung;
Sozialversicherung
2.
Abschnitt
B
Bergbau
und
Gewinnung von
Steinen und
Erden
1.
Abschnitt
D
Energieversorgung
HAMBURG
Anträge
insgesamt
5.301 613 428 1.398 0 0 1
davon
Freiberufler
287 139 63 4 0 0 0
davon
Soloselbständige
1.339 174 123 144 0 0 0
HESSEN
Anträge
insgesamt
11.871 911 774 3.757 4 2 3
davon
Freiberufler
519 239 90 20 0 0 0
davon
Soloselbständige
2.494 290 211 486 1 0 0
MECKLENBURG-VORPOMMERN
Anträge
insgesamt
1.363 62 124 417 0 1 1
davon
Freiberufler
41 14 13 0 0 0 0
davon
Soloselbständige
290 18 30 48 0 0 0
NIEDERSACHSEN
Anträge
insgesamt
10.326 594 961 3.866 4 5 4
davon
Freiberufler
361 129 56 9 0 1 0
davon
Soloselbständige
2.135 164 288 445 0 0 1
NORDRHEIN-WESTFALEN
Anträge
insgesamt
39.133 3.965 4.193 9.799 6 9 7
davon
Freiberufler
2.888 1.127 784 37 0 4 0
davon
Soloselbständige
13.217 1.558 1.837 1.746 1 0 1
RHEINLAND-PFALZ
Anträge
insgesamt
5.156 374 448 1.684 0 0 2
davon
Freiberufler
181 83 27 2 0 0 0
davon
Soloselbständige
1.261 120 126 287 0 0 0
Stand:
04.01.2021
ÜBERBRÜ-
CKUNGS-
HILFE II alle
Branchen
stark betroffene Branchen wenig betroffene Branchen
1.
Abschnitt
M
Erbringung von
freiberuflichen,
wissenschaftlichen und
technischen
Dienstleistungen
2.
Abschnitt
R
Kunst,
Unterhaltung und
Erholung
3.
Abschnitt
I
Gastgewerbe
3.
Abschnitt
O
Öffentliche
Verwaltung;
Verteidigung;
Sozialversicherung
2.
Abschnitt
B
Bergbau
und
Gewinnung von
Steinen und
Erden
1.
Abschnitt
D
Energieversorgung
SAARLAND
Anträge
insgesamt
1.242 82 106 422 1 0 2
davon
Freiberufler
44 16 4 3 1 0 0
davon
Soloselbständige
259 20 25 76 0 0 2
SACHSEN
Anträge
insgesamt
3.499 263 365 935 0 4 3
davon
Freiberufler
138 57 40 2 0 0 0
davon
Soloselbständige
830 66 102 138 0 0 1
SACHSEN-ANHALT
Anträge
insgesamt
1.489 79 156 574 1 0 0
davon
Freiberufler
37 15 9 3 1 0 0
davon
Soloselbständige
330 20 44 87 0 0 0
SCHLESWIG-HOLSTEIN
Anträge
insgesamt
3.508 230 266 1.195 0 0 0
davon
Freiberufler
148 60 60 7 0 0 0
davon
Soloselbständige
732 59 77 147 0 0 0
THÜRINGEN
Anträge
insgesamt
2.834 175 374 873 0 0 2
davon
Freiberufler
38 15 7 0 0 0 0
davon
Soloselbständige
1.298 107 249 244 0 0 1
Gesamt BUND
Anträge
insgesamt
140.095 12.664 14.449 39.895 27 27 44
davon
Freiberufler
7.797 3.207 1.834 127 2 6 0
davon
Soloselbständige
38.599 4.335 4.986 5.839 2 1 10
Quelle: BMWi (eigene Auswertung)
Novemberhilfe
Die Novemberhilfe umfasst den Förderzeitraum November 2020. Seit 25.
November 2020 und noch bis zum 30. April 2021 können Anträge gestellt werden.
Ausschließlich Soloselbständige sind bis zu einer Förderhöchstgrenze von
5.000 Euro unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt,
sofern sie bisher noch keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben.
Die folgenden statistischen Auswertungen aus dem Antragsverfahren werden
daher nach Direktanträgen (von Soloselbständigen) und Anträgen von
prüfenden Dritten für Einzelunternehmen, Selbständige und Freiberufler getrennt
aufgeführt.
Erläuterung zur zweiten Tabelle „Anträge von prüfenden Dritten für
Einzelunternehmen, Freiberufler und Selbständige“: Die Antragsteller müssen im
Antragsprozess eine Rechtsform benennen. Es stehen mehr als 30 Rechtsformen
zur Auswahl. Typischerweise agieren Soloselbständige als Einzelunternehmen,
Freiberufler, GbR, PartG oder UG (haftungsbeschränkt). Diese Rechtsformen
werden jedoch nicht ausschließlich von Soloselbständigen genutzt, so dass zur
Abfrage nur Anträge von prüfenden Dritten zu den Rechtsformen
Einzelunternehmen, Selbständige und Freiberufler gemäß der obenstehenden Fragestellung
aufgeführt werden.
Die Tabellen enthalten die Antragszahlen der drei jeweils am stärksten und am
wenigsten betroffenen Branchen (nach WZ 2008), die Gesamtantragszahlen
bundesweit sowie in den Bundesländern.
Die Angaben beruhen auf der Selbstauskunft der Antragstellerinnen und
Antragsteller im Antragsverfahren.
Direktanträge (von Soloselbständigen)
Stand:
04.01.2021
NOVEM-
BERHILFE
alle
Branchen
stark betroffene Branchen wenig betroffene Branchen
1.
Abschnitt
R
Kunst,
Unterhaltung und
Erholung
2.
Abschnitt
S
Erbringung von
sonstigen
Dienstleistungen
3.
Abschnitt
I
Gastgewerbe
3.
Abschnitt
O
Öffentliche
Verwaltung;
Verteidigung;
Sozialversicherung
2.
Abschnitt
D
Energieversorgung
1.
Abschnitt
E
Wasserversorgung;
Abwasser-
und
Abfallentsorgung
und
Beseitigung von
Umweltverschmutzungen
BADEN-WÜRTTEMBERG
Direktanträge 7.798 1.479 2.423 1.056 4 3 1
BAYERN
Direktanträge 10.277 2.329 2.780 1.205 6 3 0
BERLIN
Direktanträge 11.565 4.645 1.555 836 14 0 2
BRANDENBURG
Direktanträge 2.343 488 653 376 3 0 1
BREMEN
Direktanträge 591 176 132 66 0 1 0
HAMBURG
Direktanträge 3.217 1.183 534 206 3 0 2
Stand:
04.01.2021
NOVEM-
BERHILFE
alle
Branchen
stark betroffene Branchen wenig betroffene Branchen
1.
Abschnitt
R
Kunst,
Unterhaltung und
Erholung
2.
Abschnitt
S
Erbringung von
sonstigen
Dienstleistungen
3.
Abschnitt
I
Gastgewerbe
3.
Abschnitt
O
Öffentliche
Verwaltung;
Verteidigung;
Sozialversicherung
2.
Abschnitt
D
Energieversorgung
1.
Abschnitt
E
Wasserversorgung;
Abwasser-
und
Abfallentsorgung
und
Beseitigung von
Umweltverschmutzungen
HESSEN
Direktanträge 5.121 1.067 1.443 644 3 3 0
MECKLENBURG-VORPOMMERN
Direktanträge 1.256 234 409 214 1 0 0
NIEDERSACHSEN
Direktanträge 4.792 983 1.522 628 2 1 0
NORDRHEIN-WESTFALEN
Direktanträge 10.007 2.286 2.714 1.090 4 4 5
RHEINLAND-PFALZ
Direktanträge 2.618 496 739 453 1 0 0
SAARLAND
Direktanträge 521 107 91 130 0 0
SACHSEN
Direktanträge 4.387 1.146 1.151 624 2 0 0
SACHSEN-ANHALT
Direktanträge 899 253 51 280 1 0 0
SCHLESWIG-HOLSTEIN
Direktanträge 2.180 478 529 303 1 1 1
THÜRINGEN
Direktanträge 747 224 34 228 0 0 1
Gesamt BUND
Direktanträge 68.319 17.574 16.760 8.339 45 16 13
Quelle: BMWi (eigene Auswertung)
Es wurden keine Direktanträge für den Abschnitt B – Bergbau und Gewinnung
von Steinen und Erden (05.00.0 – 09.90.0) eingereicht.
Anträge von prüfenden Dritten für Einzelunternehmen, Freiberufler und
Selbständige
Stand:
04.01.2021
NOVEM-
BERHILFE
alle
Branchen
stark betroffene Branchen wenig betroffene Branchen
1.
Abschnitt
I
Gastgewerbe
2.
Abschnitt
S
Erbringung von
sonstigen
Dienstleistungen
3.
Abschnitt
R
Kunst,
Unterhaltung und
Erholung
3.
Abschnitt
E
Wasserversorgung;
Abwasser-
und
Abfallentsorgung
und
Beseitigung von
Umweltverschmutzungen
2.
Abschnitt
D
Energieversorgung
1.
Abschnitt
O
Öffentliche
Verwaltung;
Verteidigung;
Sozialversicherung
BADEN-WÜRTTEMBERG
Einzelunternehmen
20.776 13.627 2.915 1.849 0 2 0
Freiberufler 460 4 23 253 0 0 0
Selbständige 270 57 43 87 0 0 0
BAYERN
Einzelunternehmen
24.834 15.637 3.611 2.152 3 1 2
Freiberufler 719 7 13 344 0 0 0
Selbständige 436 64 71 136 0 0 0
BERLIN
Einzelunternehmen
7.150 3.880 1.212 859 1 3 0
Freiberufler 586 3 16 412 0 0 0
Selbständige 205 12 15 112 0 0 0
BRANDENBURG
Einzelunternehmen
3.881 2.225 802 385 0 0 1
Freiberufler 99 0 1 61 0 0 0
Selbständige 66 12 17 18 0 0 0
BREMEN
Einzelunternehmen
1.144 664 207 117 1 0 0
Freiberufler 34 0 3 19 0 0 0
Selbständige 18 2 3 6 0 0 0
HAMBURG
Einzelunternehmen
3.558 1.854 615 391 0 1 1
Freiberufler 213 2 7 125 0 0 0
Selbständige 95 10 18 40 0 0 0
HESSEN
Einzelunternehmen
11.610 7.100 1.806 1.015 3 0 0
Freiberufler 325 4 11 177 0 0 0
Selbständige 188 28 30 76 0 0 0
MECKLENBURG-VORPOMMERN
Einzelunternehmen
2.842 1.650 525 242 0 0 0
Stand:
04.01.2021
NOVEM-
BERHILFE
alle
Branchen
stark betroffene Branchen wenig betroffene Branchen
1.
Abschnitt
I
Gastgewerbe
2.
Abschnitt
S
Erbringung von
sonstigen
Dienstleistungen
3.
Abschnitt
R
Kunst,
Unterhaltung und
Erholung
3.
Abschnitt
E
Wasserversorgung;
Abwasser-
und
Abfallentsorgung
und
Beseitigung von
Umweltverschmutzungen
2.
Abschnitt
D
Energieversorgung
1.
Abschnitt
O
Öffentliche
Verwaltung;
Verteidigung;
Sozialversicherung
Freiberufler 48 0 1 33 0 0 0
Selbständige 31 9 7 11 0 0 0
NIEDERSACHSEN
Einzelunternehmen
13.384 8.286 2.122 1.303 1 0 0
Freiberufler 237 2 8 123 0 0 0
Selbständige 144 16 30 47 0 0 0
NORDRHEIN-WESTFALEN
Einzelunternehmen
27.384 16.012 4.389 2.849 0 1 0
Freiberufler 1.024 10 25 560 0 0 1
Selbständige 455 69 89 147 0 0 0
RHEINLAND-PFALZ
Einzelunternehmen
8.781 5.896 1.224 701 2 0 0
Freiberufler 138 2 3 77 0 0 0
Selbständige 80 12 13 29 0 0 0
SAARLAND
Einzelunternehmen
1.986 1.361 236 205 0 0 0
Freiberufler 24 0 2 15 0 0 0
Selbständige 12 4 4 3 0 0 0
SACHSEN
Einzelunternehmen
6.386 3.666 1.255 672 1 0 0
Freiberufler 227 2 7 147 0 0 0
Selbständige 86 16 20 36 0 0 0
SACHSEN-ANHALT
Einzelunternehmen
2.553 1.974 37 303 0 0 0
Freiberufler 40 0 0 31 0 0 0
Selbständige 38 15 0 13 0 0 0
SCHLESWIG-HOLSTEIN
Einzelunternehmen
4.994 3.077 702 477 1 1 0
Freiberufler 119 1 5 64 0 0 0
Selbständige 67 10 14 19 0 0 0
THÜRINGEN
Einzelunternehmen
2.701 2.113 43 315 0 0 0
Freiberufler 67 0 0 47 0 0 0
Stand:
04.01.2021
NOVEM-
BERHILFE
alle
Branchen
stark betroffene Branchen wenig betroffene Branchen
1.
Abschnitt
I
Gastgewerbe
2.
Abschnitt
S
Erbringung von
sonstigen
Dienstleistungen
3.
Abschnitt
R
Kunst,
Unterhaltung und
Erholung
3.
Abschnitt
E
Wasserversorgung;
Abwasser-
und
Abfallentsorgung
und
Beseitigung von
Umweltverschmutzungen
2.
Abschnitt
D
Energieversorgung
1.
Abschnitt
O
Öffentliche
Verwaltung;
Verteidigung;
Sozialversicherung
Selbständige 19 4 1 8 0 0 0
Gesamt BUND
Einzelunternehmen
143.964 89.012 21.701 13.835 13 9 4
Freiberufler 4.360 37 125 2.488 0 0 1
Selbständige 2.210 340 375 788 0 0 0
Quelle: BMWi (eigene Auswertung)
Es wurden keine Anträge von prüfenden Dritten für den Abschnitt B – Bergbau
und Gewinnung von Steinen und Erden (05.00.0 – 09.90.0) eingereicht.
Dezemberhilfe
Die Dezemberhilfe umfasst den Förderzeitraum Dezember 2020. Seit 23.
Dezember 2020 und noch bis zum 31. April 2021 können Anträge gestellt werden.
Ausschließlich Soloselbständige sind bis zu einer Förderhöchstgrenze von
5.000 Euro unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt,
sofern sie bisher noch keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben.
Die folgenden statistischen Auswertungen aus dem Antragsverfahren werden
daher nach Direktanträgen (von Soloselbständigen) und Anträgen von
prüfenden Dritten für Einzelunternehmen, Selbständige und Freiberufler getrennt
aufgeführt.
Erläuterung zur zweiten Tabelle „Anträge von prüfenden Dritten für
Einzelunternehmen, Freiberufler und Selbständige“: Die Antragsteller müssen im
Antragsprozess eine Rechtsform benennen. Es stehen mehr als 30 Rechtsformen
zur Auswahl. Typischerweise agieren Soloselbständige als Einzelunternehmen,
Freiberufler, GbR, PartG oder UG (haftungsbeschränkt). Diese Rechtsformen
werden jedoch nicht ausschließlich von Soloselbständigen genutzt, so dass zur
Abfrage nur Anträge von prüfenden Dritten zu den Rechtsformen
Einzelunternehmen, Selbständiger und Freiberufler gemäß der obenstehenden
Fragestellung aufgeführt werden.
Die Tabellen enthalten die Antragszahlen der drei jeweils am stärksten und am
wenigsten betroffenen Branchen (nach WZ 2008), die Gesamtantragszahlen
bundesweit sowie in den Bundesländern.
Die Angaben beruhen auf der Selbstauskunft der Antragstellerinnen und
Antragsteller im Antragsverfahren.
Direktanträge (von Soloselbständigen)
Stand:
06.01.2021
DEZEMBER-
HILFE
alle
Branchen
stark betroffene Branchen wenig betroffene Branchen
1.
Abschnitt
S
Erbringung
von
sonstigen
Dienstleistungen
2.
Abschnitt
R
Kunst,
Unterhaltung und
Erholung
3.
Abschnitt
I
Gastgewerbe
3.
Abschnitt
D
Energieversorgung
2.
Abschnitt
E
Wasserversorgung;
Abwasser-
und
Abfallentsorgung
und
Beseitigung von
Umweltverschmutzungen
1.
Abschnitt
B
Bergbau
und
Gewinnung von
Steinen und
Erden
BADEN-WÜRTTEMBERG
Direktanträge 4.222 1.591 635 569 1 1 0
BAYERN
Direktanträge 5.579 1.839 1.035 696 0 1 0
BERLIN
Direktanträge 5.183 930 1.925 443 1 0 0
BRANDENBURG
Direktanträge 1.390 464 261 238 0 0 0
BREMEN
Direktanträge 315 92 64 44 0 0 0
HAMBURG
Direktanträge 1.608 346 556 131 1 0 0
HESSEN
Direktanträge 2.787 947 550 351 1 0 0
MECKLENBURG-VORPOMMERN
Direktanträge 739 297 110 115 0 0 0
NIEDERSACHSEN
Direktanträge 2.781 1.060 484 379 0 1 0
NORDRHEIN-WESTFALEN
Direktanträge 5.460 1.807 1.010 643 1 1 0
RHEINLAND-PFALZ
Direktanträge 1.483 508 255 250 0 0 0
SAARLAND
Direktanträge 297 53 56 83 0 0 0
SACHSEN
Direktanträge 2.442 777 548 384 1 0 0
SACHSEN-ANHALT
Direktanträge 539 74 124 173 0 0 1
SCHLESWIG-HOLSTEIN
Direktanträge 1.080 247 243 169 0 0 0
THÜRINGEN
Direktanträge 450 51 118 139 1 0 0
Gesamt BUND
Direktanträge 36.355 11.083 7.974 4.807 7 4 1
Quelle: BMWi (eigene Auswertung)
Anträge von prüfenden Dritten für Einzelunternehmen, Freiberufler und
Selbständige
Stand:
06.01.2021
DEZEMBER-
HILFE
alle
Branchen
stark betroffene Branchen wenig betroffene Branchen
1.
Abschnitt I
Gastgewerbe
2.
Abschnitt
S
Erbringung von
sonstigen
Dienstleistungen
3.
Abschnitt R
Kunst,
Unterhaltung und
Erholung
3.
Abschnitt
K
Erbringung
von Finanz-
und
Versicherungs
dienstleistungen
2.
Abschnitt
D
Energieversorgung
1.
Abschnitt
O
Öffentliche
Verwaltung;
Verteidigung;
Sozialversicherung
BADEN-WÜRTTEMBERG
Einzelunternehmen
4.338 2.702 813 369 0 0 0
Freiberufler 65 0 3 36 0 0 0
Selbständige 40 4 6 14 0 0 0
BAYERN
Einzelunternehmen
4.222 2.435 816 334 2 0 0
Freiberufler 88 0 3 41 0 0 0
Selbständige 74 14 12 14 0 0 0
BERLIN
Einzelunternehmen
1.330 706 293 129 1 1 0
Freiberufler 55 0 1 40 0 0 0
Selbständige 20 2 1 8 0 0 0
BRANDENBURG
Einzelunternehmen
752 344 208 84 1 0 0
Freiberufler 8 0 0 5 0 0 0
Selbständige 3 1 0 0 0 0 0
BREMEN
Einzelunternehmen
264 158 50 25 0 0 0
Freiberufler 5 0 0 1 0 0 0
Selbständige 2 0 0 2 0 0 0
HAMBURG
Einzelunternehmen
783 382 162 84 0 1 0
Freiberufler 39 1 3 22 0 0 0
Selbständige 10 2 1 4 0 0 0
HESSEN
Einzelunternehmen
2.465 1.432 526 193 0 0 0
Freiberufler 41 0 1 21 0 0 0
Selbständige 26 5 4 10 0 0 0
MECKLENBURG-VORPOMMERN
Einzelunternehmen
461 243 106 39 0 0 0
Freiberufler 7 0 1 5 0 0 0
Selbständige 3 0 1 2 0 0 0
Stand:
06.01.2021
DEZEMBER-
HILFE
alle
Branchen
stark betroffene Branchen wenig betroffene Branchen
1.
Abschnitt I
Gastgewerbe
2.
Abschnitt
S
Erbringung von
sonstigen
Dienstleistungen
3.
Abschnitt R
Kunst,
Unterhaltung und
Erholung
3.
Abschnitt
K
Erbringung
von Finanz-
und
Versicherungs
dienstleistungen
2.
Abschnitt
D
Energieversorgung
1.
Abschnitt
O
Öffentliche
Verwaltung;
Verteidigung;
Sozialversicherung
NIEDERSACHSEN
Einzelunternehmen
2.587 1.466 555 226 0 0 0
Freiberufler 45 0 1 24 0 0 0
Selbständige 17 1 7 4 0 0 0
NORDRHEIN-WESTFALEN
Einzelunternehmen
5.808 3.213 1.208 536 1 0 1
Freiberufler 164 2 6 68 0 0 0
Selbständige 88 13 19 22 0 0 0
RHEINLAND-PFALZ
Einzelunternehmen
1.849 1.174 328 165 0 0 0
Freiberufler 26 0 1 14 0 0 0
Selbständige 24 2 5 6 0 0 0
SAARLAND
Einzelunternehmen
426 289 54 47 0 0 0
Freiberufler 1 0 0 1 0 0 0
Selbständige 0 0 0 0 0 0 0
SACHSEN
Einzelunternehmen
1.161 599 269 121 0 0 0
Freiberufler 36 0 3 21 0 0 0
Selbständige 10 1 2 5 0 0 0
SACHSEN-ANHALT
Einzelunternehmen
493 342 48 57 0 0 0
Freiberufler 6 0 0 6 0 0 0
Selbständige 7 5 0 2 0 0 0
SCHLESWIG-HOLSTEIN
Einzelunternehmen
906 559 110 81 0 0 0
Freiberufler 19 1 0 10 0 0 0
Selbständige 9 1 2 3 0 0 0
THÜRINGEN
Einzelunternehmen
428 297 51 47 0 0 0
Freiberufler 9 0 0 6 0 0 0
Selbständige 3 0 0 2 0 0 0
Gesamt BUND
Einzelunternehmen
28.273 16.341 5.597 2.537 5 2 1
Freiberufler 614 4 23 321 0 0 0
Selbständige 336 51 60 98 0 0 0
Quelle: BMWi (eigene Auswertung)
Es wurden keine Anträge von prüfenden Dritten für den Abschnitt B – Bergbau
und Gewinnung von Steinen und Erden (05.00.0 – 09.90.0) und Abschnitt E –
Wasserversorgung; Abwasser- und Abfallentsorgung und Beseitigung von
Umweltverschmutzungen (36.00.0 – 39.00.0) eingereicht.
Corona-Sonderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)
Der Bundesregierung liegen keine Erkenntnis über die Anzahl der in den
Corona-Sonderprogrammen der KfW einschließlich KfW-Schnellkredit
geförderten freiberuflich oder sonstigen Soloselbstständigen vor. Die freiberuflich
und sonstigen Soloselbstständigen sind antragsberechtigt, werden statistisch
jedoch zusammen mit den übrigen Selbstständigen erfasst.
5. Wie viele Beschäftigte, die nebenberuflich ein Gewerbe angemeldet
haben, mussten nach Kenntnis der Bundesregierung ihr Gewerbe im Zuge
von wirtschaftlichen Folgen durch Eindämmungs- und
Vorbeugemaßnahmen aufgeben?
Welche waren nach Kenntnis der Bundesregierung die am stärksten
betroffenen und die am wenigsten betroffenen Branchen (bitte nach Monat,
Anzahl und Bundesland aufschlüsseln)?
Das Statistische Bundesamt veröffentlicht monatliche An- und Abmeldungen
von Gewerbetreibenden insgesamt und nach Bundesländern in der Fachserie 5
Reihe 2 (
www.destatis.de/DE/Service/Bibliothek/_publikationen-fachserienlist
e-2.html). Eine Differenzierung der Gewerbeabmeldungen im Nebenerwerb
nach Bundesländern sowie nach Grund der Stilllegung liegen nicht vor.
6. Welche Möglichkeiten bieten sich nach Kenntnis der Bundesregierung für
Mini- oder Midijobber, Freiberufler und für Beschäftigte, die
nebenberuflich ein Gewerbe angemeldet haben, um die wirtschaftlichen Folgen durch
Eindämmungs- und Vorbeugemaßnahmen abzufedern?
Nebenberuflich Selbständigen stehen bei Erfüllung der weiteren Kriterien die
Kreditprogramme der KfW (KfW-Sonderprogramm) oder die
Bürgschaftsprogramme zur Verfügung. Sie profitieren ebenso von den steuerlichen
Entlastungen. Außerdem wurde für die genannten Personengruppen der Zugang zu
Leistungen der Grundsicherung (SGB II) vereinfacht. Liquiditätshilfen, wie die
Soforthilfe, Überbrückungshilfen oder November- und Dezemberhilfen stehen
grundsätzlich nur für Selbständige zur Verfügung, die ihre Einnahmen
überwiegend mit selbständigen Tätigkeiten erzielt haben, das heißt im Haupterwerb.
Im Übrigen wird auf die Antwort zu Frage 3 verwiesen.
7. Welche wirtschaftliche Prognose leitet die Bundesregierung aus der
aktuellen wirtschaftlichen Krise infolge der Eindämmungs- und
Vorbeugemaßnahmen für die genannten Personengruppen ab?
Die Bundesregierung erstellt für die genannten Personengruppen keine
spezifischen Wirtschaftsprognosen.
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ISSN 0722-8333]