[Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Jan Korte, Matthias W. Birkwald,
Susanne Ferschl, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE.
– Drucksache 1925803 –
Stellenbedarf in den Behörden im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Gesundheit
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Das Robert Koch-Institut (RKI) hat für seine IT-Abteilung einen Mehrbedarf
an 68 Stellen gemeldet, von denen der Haushaltsausschuss des Deutschen
Bundestags nur vier genehmigt hat. Damit sei er dem Vorschlag der
Bundesregierung gefolgt, heißt es in einem Medienbericht („Mitten in der zweiten
Welle durchkreuzt der Bund den Personalplan des RKI“ welt.de am 6.
Dezember 2020). Am 7. Dezember 2020 machte ein Sprecher des
Bundesministeriums für Gesundheit hingegen das Parlament für die „mangelhafte
Ausstattung des Robert-Koch-Instituts mit IT-Fachkräften“ verantwortlich (Aerzte-
blatt.de am 7. Dezember 2020). Man habe sich „wiederholt dafür eingesetzt,
das RKI in der IT zu stärken“ (ebenda).
In einer Krise ist es wichtig, dass Behörden gut funktionieren. Um ihrer
Aufgabe in einer Situation wie der derzeitigen Pandemie gerecht werden zu
können. müssen sie vorher personell dem Bedarf entsprechend ausgestattet sein.
Diesem Zweck dient zum Beispiel „Handbuch für
Organisationsuntersuchungen und Personalbedarfsermittlung“ des Bundesministeriums des Inneren
(BMI).
1. Wie oft und wann wurden seit dem Jahr 2000
Organisationsuntersuchungen bzw. Personalbedarfsermittlungen nach dem Handbuch des BMI
oder anderen Vorgaben (bitte benennen) im RKI durchgeführt?
Es wurde eine Personalbedarfsermittlung für das IT-Personal des Robert Koch-
Instituts (RKI) nach dem Handbuch des Bundesministeriums des Innern, für
Bau und Heimat (BMI) im Jahr 2018 durchgeführt.
2. In welchem Zeitraum wurde die letzte Organisationsuntersuchung bzw.
Personalbedarfsermittlung durchgeführt?
Die letzte Personalbedarfsermittlung wurde im Jahr 2018 durchgeführt.
Deutscher Bundestag Drucksache 19/26851
19. Wahlperiode 22.02.2021
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Gesundheit
vom 22. Februar 2021 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
a) Von wem wurde die Bedarfsermittlung durchgeführt, durch internes
Personal oder durch externe Berater (bitte benennen)?
Die Personalbedarfsermittlung wurde durch den externen Dienstleister
PricewaterhouseCooper GmbH (PwC) durchgeführt.
b) Wenn sie durch externe Berater stattfand, aus welchen Gründen?
Es fehlte an den personellen Kapazitäten zur Durchführung der
Personalbedarfsermittlung.
c) Welche Kosten fielen für die Organisationsuntersuchung bzw.
Personalbedarfsermittlung an?
Die Personalbedarfsermittlung war Teil eines größeren Auftrages für die
Erstellung einer IT-Strategie. Nicht alle Rechnungsanteile lassen sich eindeutig der
Personalbedarfsermittlung zuordnen. Die Größenordnung des Anteils der
Dienstleistungen für die Personalbedarfsermittlung liegt zwischen 50 000 und
60 000 EUR.
3. Wurde der Abschlussbericht der Organisationsuntersuchung bzw.
Personalbedarfsermittlung veröffentlicht? Falls nein, bitte begründen und ggf.
Einstufung benennen.
Der Abschlussbericht der o. g. Personalbedarfsermittlung wurde intern im RKI
veröffentlicht und darüber hinaus dem Bundesministerium für Gesundheit
(BMG) zur Verfügung gestellt. Eine darüber hinaus gehende Veröffentlichung
ist nicht üblich und angesichts des innerbehördlichen Schwerpunkts
entsprechender Bedarfsermittlungen auch nicht angezeigt.
4. Was waren die zentralen Erkenntnisse der letzten Untersuchung?
a) In welchen Bereichen wurde ein Bedarf an zusätzlichem Personal
festgestellt, in welcher Höhe (bitte nach Bereich und Stellenbedarf
auflisten)?
Die Fragen 4 und 4a werden gemeinsam beantwortet.
Die Personalbedarfsermittlung ergab zum Bezugsjahr 2020 einen
Personalbedarf von 101 Stellen, davon 44 für die zentrale Informationstechnik, 21 für die
Anwendungsentwicklung, 32 weitere für die Fachabteilungen und 4 für die
Verwaltung.
b) Ist die Bundesregierung dem festgestellten Stellenbedarf bis
einschließlich 31. Dezember 2020 nachgekommen (bitte nach Bereich
sowie Datum und Anzahl der neu geschaffenen oder abgebauten
Stellen in den jeweiligen Bereichen auflisten)?
Seit der letzten Personalbedarfsermittlung im Jahr 2018 wurden für die darauf
folgenden Haushaltsjahre 2019 bis 31. Dezember 2020 vom RKI folgende
Stellen (incl. IT) beantragt:
2019: 46 Stellen Digitalisierung und Kompetenzsicherung, 2 Stellen/
Planstellen Bioinformatik, 10 Stellen/Planstellen genombasierte Surveillance spezieller
Erreger, 3 Stellen/Planstellen KV-Impfsurveillance, 24 Stellen/Planstellen
Stärkung der Reaktionsfähigkeit bei bioterroristischer Bedrohung, 34 Stellen/
Planstellen Internationalisierung.2 Stellen/Planstellen IT-Strategie, 30 Stellen/
Planstellen internationale Gesundheitssicherheit, 2 Stellen/Planstellen Abbau
sachgrundloser Befristungen.
2020: 68 Stellen/Planstellen Digitalisierung und Kompetenzsicherung, 12
Stellen/Planstellen Biosicherheit, 1 Stelle/Planstelle Beihilfebearbeitung, 8 Stellen/
Planstellen Implantateregister.
Seit der letzten Personalbedarfsermittlung im Jahr 2018 wurden für die darauf
folgenden Haushaltsjahre 2019 bis 31. Dezember 2020 für das RKI folgende
Stellen ausgebracht:2 Stellen/Planstellen bioterroristischer Gefahrenlagen/
Masernschutzgesetz, 8 Stellen Implantateregister. Mit Nachtragshaushalt II
wurden insgesamt 40 Stellen zur Errichtung und Betrieb der Kontaktstelle für
den öffentlichen Gesundheitsdienst ausgebracht ( lt. RKI sind 4 Stellen für die
damit zusammenhängende IT bestimmt),
c) Wurde ein Bedarf an zusätzlichen Stellen im Bereich IT/
Digitalisierung festgestellt?
Falls ja, in welcher Höhe?
Die Personalbedarfsermittlung ergab zum Bezugsjahr 2020 einen
Personalbedarf von 101 Stellen, davon 44 für die zentrale Informationstechnik, 21 für die
Anwendungsentwicklung, 32 weitere für die Fachabteilungen und 4 für die
Verwaltung.
d) Wie viele Stellen im Bereich IT sind in den Jahren seit der letzten
Organisationsuntersuchung bzw. Personalbedarfsermittlung
eingerichtet worden (bitte nach Jahren bis heute auflisten)?
Seit der letzten Personalbedarfsermittlung im Jahr 2018 wurden für den
Bereich Informationstechnik des RKI insgesamt 6 Stellen/Planstellen ausgebracht.
5. Wie viele Stellen im Bereich IT hat das RKI als Bedarf bei der
Bundesregierung angemeldet?
a) Wie konkret hat sich die Bundesregierung für eine Erhöhung der IT-
Stellen eingesetzt?
b) Falls die Bundesregierung weniger Stellen im Bereich IT in den
Entwurf für den Bundeshaushalt geschrieben hat, als das RKI Bedarf
anmeldete: Wie begründet die Bundesregierung dies?
c) Wie wird der Bedarf an IT-Kräften derzeit kompensiert?
6. Welchen Stellenaufwuchs beim RKI hat der Regierungsentwurf für den
Einzelplan 15 des Bundeshaushalts 2021 im Bereich IT vorgesehen?
Die Fragen 5 bis 6 werden aufgrund des Sachzusammenhangs gemeinsam
beantwortet.
Die Personalzuwächse im Regierungsentwurf 2021 sind das Ergebnis eines
regierungsinternen Abstimmungsprozesses. Der Beschluss des
Haushaltsgesetzgebers hat dieses Ergebnis (mit Änderungen im parlamentarischen Verfahren)
bestätigt. Im Regierungsentwurf 2021 waren vier Stellen im Bereich IT
vorgesehen. Wo es nicht möglich war, dauerhafte Stellen auszubringen, wurden
Finanzmittel bereitgestellt, sodass Dritte beauftragt werden können, um
Leistungen im Bereich der Digitalisierung zu erbringen.
Der gesamte Einzelplan und hier ganz besonders das RKI haben v. a. im
Hinblick auf die SARS-CoV-2-Pandemie in den Jahren 2020 (Nachtragshaushalt)
und 2021 einen erheblichen Stellenzuwachs erfahren. Dies sind im RKI gut 180
neue Stellen in beiden Jahren. Darunter z. B. auch 40 Stellen für den Bereich
Öffentlicher Gesundheitsdienst (Kontaktstelle ÖGD als Verbindungsstelle zu
den örtlichen Gesundheitsämtern) sowie 101 Stellen für das Zentrum
Künstliche Intelligenz (ZKI) beim RKI.
Seit Beginn der Pandemie konnte das RKI einen Stellenaufwuchs von rund
50 Prozent verzeichnen
7. Wie viele Personen arbeiteten seit 2010 jeweils zum 1. Januar eines
Jahres im RKI?
Wie viele hiervon arbeiteten jeweils im Bereich IT?
Jahr Beschäftige Beschäftigte IT
2010 823 51
2011 932 62
2012 944 62
2013 913 63
2014 960 65
2015 974 76
2016 1040 78
2017 1095 89
2018 1130 110
2019 1157 124
2020 1232 135
2021 1337 163
8. Ist Personal des RKI seit 2010 über einen längeren Zeitraum an
Arbeitsorten bei Dritten tätig gewesen (bitte für externe Tätigkeiten über einen
Monat hinaus angeben)?
Aus dem Bereich der IT sind keine Beschäftigten des RKI in anderen
Einrichtungen per Abordnung tätig.
9. Ist Personal von Dritten seit 2010 über einen längeren Zeitraum in der
Behörde als Arbeitsort tätig gewesen (bitte für Tätigkeiten über einen
Monat hinaus angeben)?
Das RKI setzt im Bereich IT Beschäftigte Dritter im Rahmen der
Arbeitnehmerüberlassung (ANÜ) ein. Von 2010 bis 2013 belief sich die Anzahl der ANÜ
im IT-Bereich auf 4 bis 6 Fälle im Jahr. Seit 2013 ging dieser Anteil zurück.
Aktuell wird lediglich im Bereich der IT-Infrastruktur ein Fall der ANÜ
beschäftigt. Zur Bewältigung der Coronakrise wurden 2020 insgesamt drei Fälle
der ANÜ im Bereich der epidemiologischen Modellierung zusätzlich
beschäftigt.
10. Wann und durch wen soll im RKI die nächste Organisationsuntersuchung
bzw. Personalbedarfsermittlung nach dem Handbuch des BMI oder
anderen Vorgaben (bitte benennen) durchgeführt werden?
Eine Organisationsuntersuchung bzw. Personalbedarfsermittlung nach dem
Handbuch des BMI oder anderen Vorgaben ist gegenwärtig nicht in Planung.
11. Wie oft und wann wurden seit dem Jahr 2000
Organisationsuntersuchungen bzw. Personalbedarfsermittlungen nach dem Handbuch des BMI
oder anderen Vorgaben (bitte benennen) im Paul-Ehrlich-Institut (PEI)
durchgeführt?
Seit 2000 wurde eine Organisationsuntersuchung in den Jahren 2017 bis 2019
durchgeführt.
12. In welchem Zeitraum wurde dort die letzte Organisationsuntersuchung
bzw. Personalbedarfsermittlung durchgeführt?
Die letzte Organisationsuntersuchung fand im Zeitraum von Mai 2017 bis März
2019 statt.
a) Von wem wurde die Bedarfsermittlung durchgeführt, durch internes
Personal oder durch externe Berater (bitte benennen)?
Die Bedarfsermittlung wurde durch das externe Beratungsunternehmen
BearingPoint durchgeführt.
b) Wenn sie durch externe Berater stattfand, aus welchen Gründen?
BearingPoint besitzt die entsprechende Methodenkompetenz und hat Erfahrung
im Bereich der Optimierung von Aufbau- und Ablauforganisation.
c) Welche Kosten fielen für die Organisationsuntersuchung bzw.
Personalbedarfsermittlung an?
Für die gesamte Organisationsuntersuchung fielen Kosten in Höhe von rund
2,5 Mio. Euro (brutto) an.
13. Wurde der Abschlussbericht der Organisationsuntersuchung bzw.
Personalbedarfsermittlung veröffentlicht? Falls nein, bitte begründen und ggf.
Einstufung benennen.
Der Abschlussbericht der o. g. Personalbedarfsermittlung wurde intern im Paul-
Ehrlich-Institut (PEI) veröffentlicht und darüber hinaus dem BMG zur
Verfügung gestellt. Eine darüber hinaus gehende Veröffentlichung ist nicht üblich
und angesichts des innerbehördlichen Schwerpunkts entsprechender
Bedarfsermittlungen auch nicht angezeigt.
14. Was waren die zentralen Erkenntnisse der letzten Untersuchung?
Die Untersuchung diente zum einen der Schaffung einer soliden Grundlage für
die künftigen Personalbedarfsermittlungen und zum anderen der
Entwicklungsplanung, um die Zukunftsfähigkeit des PEI sicherzustellen.
a) In welchen Bereichen wurde ein Bedarf an zusätzlichem Personal
festgestellt, in welcher Höhe (bitte nach Bereich und Stellenbedarf
auflisten)?
Es wurde ein Gesamtmehrbedarf in Höhe von 104 Vollzeitäquivalenten (VZÄ)
festgestellt.
● 21 VZÄ für die Durchführung von Zulassungsverfahren im Bereich der
humanen Arzneimittel sowie Tierarzneimittel inklusive der Aufgaben zur
Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in internationalen Gremien, für die
Politikberatung zu Entwicklungen auf dem Gebiet der biomedizinischen
Arzneimittel, zur Sicherstellung der arzneimittelsicherheitsrelevanten
Aufgaben „Pharmakovigilanz“ für Humanarzneimittel inkl. der Risikovorsorge
und Gefahrenabwehr sowie für die Durchführung von
Unterstützungsprozessen in der Verwaltung und Methodensupport.
● 10 VZÄ für die Durchführung von Zulassungsverfahren im Bereich der
humanen Arzneimittel, im Bereich der Tierarzneimittel inkl. Registration
dieser sowie zur Durchführung klinischer Prüfung der Humanarzneimittel
sowie Sicherstellung der Aufgaben der Hämovigilanz, Transfusionsmedizin
sowie der Gewebezubereitung.
● 10 VZÄ für Aufgaben der IT-Sicherheit (Umsetzung der BSI-Standards)
sowie im Bereich der IT-Anwendungsbetreuung (Datenbanken und
Serverstrukturen) und für die Durchführung von Unterstützungsprozessen in der
Verwaltung und Methodensupport.
● 63 VZÄ für die Durchführung der Chargenprüfung und -freigabe im
Bereich der Humanarzneimittel sowie im Bereich der Tierarzneimittel, jeweils
durch experimentelle sowie papiergebundene Chargenprüfung.
b) Ist die Bundesregierung dem festgestellten Stellenbedarf bis
einschließlich 31. Dezember 2020 nachgekommen (bitte nach Bereich
sowie Datum und Anzahl der neu geschaffenen oder abgebauten
Stellen auflisten)?
Seit der letzten Organisationsuntersuchung im März 2019 wurden für die
darauf folgenden Haushaltsjahre 2020 bis 2021 folgende Stellen/Planstellen (incl.
IT) beantragt:
2020: 36 Stellen/Planstellen wg. Gesetz für mehr Sicherheit in der
Arzneimittelversorgung, 21 Stellen/Planstellen zur regulatorischen Leistungen bei
Arzneimitteln, 5 Stellen/Planstellen für den Bereich innovative Arzneimitteln,
3 Stellen/Planstellen Klinische Prüfung, 2 Stellen/Planstellen Neue und
neuartige Erreger, 9 Stellen/Planstellen Mehraufwand Brexit, 2 Stellen/Planstellen
Gebäudemanagement/Beihilfe, 14 Stellen/Planstellen Bereich
Nachwuchsgruppen, 4 Stellen/Planstellen Bereich GCP-Injektion, 4 Stellen/Planstellen
Biostatistik.
Für das Haushaltsjahr 2020 wurde 1 Stelle/Planstelle Begleitung Neubau,
17 Stellen/Planstellen wg. Gesetz Sicherheit in der Arzneimittelversorgung,
1 Stelle/Planstelle neuartige Therapien ausgebracht
c) Wurde ein Bedarf an zusätzlichen Stellen im Bereich IT/
Digitalisierung festgestellt?
Falls ja, in welcher Höhe?
d) Wie viele Stellen im Bereich IT sind in den Jahren seit der letzten
Organisationsuntersuchung bzw. Personalbedarfsermittlung
eingerichtet worden (bitte nach Jahren bis heute auflisten)?
Die Fragen 14c und 14d werden gemeinsam beantwortet.
Seit der letzten Organisationsuntersuchung im März 2019 wurden für die
darauf folgenden Haushaltsjahre 2020 bis 31. Dezember 2020 weder Stellen/
Planstellen im Bereich Informationstechnik beantragt noch ausgebracht.
15. Wie viele Personen arbeiteten seit 2010 jeweils zum 1. Januar eines
Jahres beim PEI, wie viele davon arbeiteten im Bereich IT?
Jahr PEI insgesamt davon im Bereich
IT
davon Azubis
(von PEI
insgesamt)
2010 744 19 43
2011 768 20 50
2012 793 20 48
2013 794 20 52
2014 808 22 46
2015 815 22 43
2016 791 25 32
2017 773 22 28
2018 807 23 27
2019 814 21 23
2020 817 21 26
2021 863 24 28
16. Ist Personal des PEI seit 2010 über einen längeren Zeitraum an
Arbeitsorten bei Dritten tätig gewesen (bitte für externe Tätigkeiten über einen
Monat hinaus angeben)?
Jahr Anzahl Beschäftigte
2010 1
2011 3
2012 4
2013 3
2014 5
2015 6
2016 8
2017 8
2018 12
2019 10
2020 9
2021 5
17. Ist Personal von Dritten seit 2010 über einen längeren Zeitraum in der
Behörde als Arbeitsort tätig gewesen (bitte für Tätigkeiten über einen
Monat hinaus angeben)?
Jahr Anzahl Beschäftigte
2010 0
2011 0
2012 0
2013 0
2014 5
2015 4
2016 0
2017 1
2018 1
2019 1
2020 1
2021 1
18. Wann und durch wen soll im PEI die nächste Organisationsuntersuchung
bzw. Personalbedarfsermittlung nach dem Handbuch des BMI oder
anderen Vorgaben (bitte benennen) durchgeführt werden?
Eine Organisationsuntersuchung bzw. Personalbedarfsermittlung nach dem
Handbuch des BMI oder anderen Vorgaben ist gegenwärtig nicht in Planung.
19. Wie oft und wann wurden seit dem Jahr 2000
Organisationsuntersuchungen bzw. Personalbedarfsermittlungen nach dem Handbuch des BMI
oder anderen Vorgaben (bitte benennen) in der Bundeszentrale für
gesundheitliche Aufklärung (BzGA) durchgeführt?
Nach dem Organisationshandbuch des BMI wurde in der Bundeszentrale für
gesundheitliche Aufklärung (BzgA) eine Organisationsuntersuchung mit
Personalbedarfsermittlung 2009 und im Zeitraum von 2017 bis 2019 durchgeführt.
20. In welchem Zeitraum wurde dort die letzte Organisationsuntersuchung
bzw. Personalbedarfsermittlung durchgeführt?
Die letzte Organisationsuntersuchung mit Personalbedarfsermittlung) wurde im
Zeitraum von November 2017 bis Dezember 2019 durchgeführt
a) Von wem wurde die Bedarfsermittlung durchgeführt, durch internes
Personal oder durch externe Berater (bitte benennen)?
Die Personalbedarfsermittlung wurde von der externen Beratung Kienbaum
(2009) und BearingPoint GmbH durchgeführt.
b) Wenn sie durch externe Berater stattfand, aus welchen Gründen?
Das Projekt der Organisationsentwicklung der BZgA hatte erheblichen Umfang
und Komplexität und seinen Schwerpunkt in einem Bereich, in dem die BZgA
nur begrenzt über spezifische eigene Kapazitäten verfügt(e), daher musste
dieses Projekt mit externer Unterstützung durchgeführt werden. Die externe
Unterstützung wurde auch als Coaching für das eigene Personal für zukünftige
Personalbedarfsermittlungen genutzt.
c) Welche Kosten fielen für die Organisationsuntersuchung bzw.
Personalbedarfsermittlung an?
Die Kosten für die externe Unterstützung im Projekt beliefen sich auf
insgesamt 569.720,63 Euro und lagen damit minimal (646,37 Euro) unter den
geplanten Kosten.
21. Wurde der Abschlussbericht der Organisationsuntersuchung bzw.
Personalbedarfsermittlung veröffentlicht? Falls nein, bitte begründen und ggf.
Einstufung benennen.
Der Abschlussbericht der o. g. Personalbedarfsermittlung wurde intern in der
BZgA veröffentlicht und darüber hinaus dem BMG zur Verfügung gestellt.
Eine darüber hinaus gehende Veröffentlichung ist nicht üblich und angesichts
des innerbehördlichen Schwerpunkts entsprechender Bedarfsermittlungen auch
nicht angezeigt.
22. Was waren die zentralen Erkenntnisse der letzten Untersuchung?
Aufbauend auf den optimierten Organisationsmodellen wurde der
Personalbedarf in der BZgA für die Soll-Organisation bemessen. Eine dezidierte
Aufgabenanalyse und Analyse der Finanzierungsstrukturen der BZgA ergab, dass ein
überwiegender Teil der Aufgaben Daueraufgaben sind, für die es keinen
objektiven Befristungsgrund gibt und daher zu entfristen wären. Die BZgA benötigt
nach dieser Analyse 242,7 VZÄ, um dauerhaft alle Muss- und Soll-Aufgaben
in angemessener Qualität bewältigen zu können. Es besteht im Vergleich zum
Ausgangsreferenzwert 2017, dem Aufwand für anerkannte Daueraufgaben
(Baseline) in Höhe von 148,7 VZÄ, ein objektiver, nachgewiesener Mehrbedarf
in der BZgA in Höhe von 94,1 VZÄ. Von diesem Mehrbedarf konnten bis zum
Jahre 2019 bereits umfangreiche Bedarfe gedeckt werden, sodass zum Stand
11/2019 rd. 210,9 VZÄ vorhanden waren. Damit verbleibt ein weiterer
summarischer Mehrbedarf für die BZgA in Höhe von 23,4 VZÄ, der basierend auf
dem gutachterlichen Modell zur Erbringung relevanter Aufgaben benötigt wird.
a) In welchen Bereichen wurde ein Bedarf an zusätzlichem Personal
festgestellt, in welcher Höhe (bitte nach Bereich und Stellenbedarf
auflisten)?
Bereich Stellenbedarf
Presse/Öffentlichkeitsarbeit 1 VZÄ
Abteilung Z 8 VZÄ
Abteilung 2 10 VZÄ
Abteilung 3 4,5 VZÄ
Summe 23,5 VZÄ
b) Ist die Bundesregierung dem festgestellten Stellenbedarf bis
einschließlich 31. Dezember 2020 nachgekommen (bitte nach Bereich
sowie Datum und Anzahl der neu geschaffenen oder abgebauten
Stellen auflisten)?
Keine.
c) Wurde ein Bedarf an zusätzlichen Stellen im Bereich IT/
Digitalisierung festgestellt?
Falls ja, in welcher Höhe?
Im Bereich Klassische IT wurde ein Bedarf in Höhe von 2 Stellen und im
Bereich Digitale Kommunikation 3,5 Stellen festgestellt.
d) Wie viele Stellen im Bereich IT sind in den Jahren seit der letzten
Organisationsuntersuchung bzw. Personalbedarfsermittlung
eingerichtet worden (bitte nach Jahren bis heute auflisten)?
Keine.
23. Ist Personal der BzGA seit 2010 über einen längeren Zeitraum an
Arbeitsorten bei Dritten tätig gewesen (bitte für externe Tätigkeiten über
einen Monat hinaus angeben)?
Nein.
24. Wie viele Personen arbeiteten seit 2010 jeweils zum 1. Januar eines
Jahres beim BzGA, wie viele davon arbeiteten im Bereich IT?
Jahr Anzahl der
Beschäftigen
davon IT-Beschäftigte
2010 188 4
2011 186 5
2012 197 5
2013 219 7
2014 237 7
2015 251 7
2016 259 10
2017 300 8
2018 325 10
2019 336 8
2020 325 9
2021 343 10
25. Ist Personal von Dritten seit 2010 über einen längeren Zeitraum in der
Behörde als Arbeitsort tätig gewesen (bitte für Tätigkeiten über einen
Monat hinaus angeben)?
Eine Person wurde vom 15. Januar 2013 bis 31. Dezember 2014 zur BZgA in
das IT-Referat abgeordnet bzw. war im Rahmen eine ANÜ (Vivento) bei der
BZgA.
26. Wann und durch wen soll in der BzGA die nächste
Organisationsuntersuchung bzw. Personalbedarfsermittlung nach dem Handbuch des BMI
oder anderen Vorgaben (bitte benennen) durchgeführt werden?
Die nächste Personalbedarfsermittlung nach dem Organisationshandbuch des
BMI wird durch eigenes Personal der BZgA im Jahr 2021 durchgeführt und
wurde bereits begonnen.
27. Wie oft und wann wurden seit dem Jahr 2000
Organisationsuntersuchungen bzw. Personalbedarfsermittlungen nach dem Handbuch des BMI
oder anderen Vorgaben (bitte benennen) im Deutschen Institut für
Medizinische Dokumentation (DIMDI) durchgeführt?
In den Jahren 2010 und 2011 wurden Personalbedarfsermittlungen
durchgeführt. Organisationsuntersuchungen haben in den Jahren 2017 bis 2019
stattgefunden.
28. In welchem Zeitraum wurde die letzte Organisationsuntersuchung bzw.
Personalbedarfsermittlung durchgeführt?
Im Zeitraum vom 15. Juni 2017 bis zum 28. Februar 2019 fand letztmalig eine
Organisationsuntersuchung statt.
a) Von wem wurde die Bedarfsermittlung durchgeführt, durch internes
Personal oder durch externe Berater (bitte benennen)?
Die externe Beratung wurde von der Firma BearingPoint durchgeführt.
b) Wenn sie durch externe Berater stattfand, aus welchen Gründen?
Interne Personalkapazitäten waren nicht im ausreichenden Maß verfügbar.
Durch die Beauftragung eines externen Beratungsunternehmens sollte eine
größere Unabhängigkeit und Objektivität gewährleistet werden.
c) Welche Kosten fielen für die Organisationsuntersuchung bzw.
Personalbedarfsermittlung an?
Die Kosten für externe Beratung betrugen 412 885 Euro.
29. Wurde der Abschlussbericht der Organisationsuntersuchung bzw.
Personalbedarfsermittlung veröffentlicht? Falls nein, bitte begründen und ggf.
Einstufung nennen.
Es wurden keine Abschlussberichte veröffentlicht, da im Bericht Interna
dargestellt werden. Der Abschlussbericht der o. g. Personalbedarfsermittlung wurde
intern im Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information
(DIMDI) veröffentlicht und darüber hinaus dem BMG zur Verfügung gestellt.
Eine darüber hinaus gehende Veröffentlichung ist nicht üblich und angesichts
des innerbehördlichen Schwerpunkts entsprechender Bedarfsermittlungen auch
nicht angezeigt.
30. Was waren die zentralen Erkenntnisse der letzten Untersuchung?
Neben den Ergebnissen der Personalbedarfsermittlung wurden außerdem
organisationsübergreifende und abteilungsspezifische Handlungsempfehlungen zur
Verbesserung der Arbeitsabläufe sowie Änderungspotential in der Aufbau- und
Ablauforganisation identifiziert.
a) In welchen Bereichen wurde ein Bedarf an zusätzlichem Personal
festgestellt, in welcher Höhe (bitte nach Bereich und Stellenbedarf
auflisten)?
In Abteilung Verwaltung (V) ergab sich ein Plus von 3,38 VZÄ. In Abteilung
Medizinische Information (M)) wurde ein Plus von 13,28 VZÄ festgestellt. In
Abteilung Informationstechnologie (IT) wurde ein Plus von 38,99 VZÄ
festgestellt.
b) Ist die Bundesregierung dem festgestellten Stellenbedarf bis zur
Eingliederung in das BfArM nachgekommen (bitten nach Bereich sowie
Datum und Anzahl der neu geschaffenen oder abgebauten Stellen
aufliste)?
Nein.
c) Wurde ein Bedarf an zusätzlichen Stellen im Bereich IT/
Digitalisierung festgestellt?
Falls ja, in welcher Höhe?
Es wurde ein Mehrbedarf in Höhe von 38,99 VZÄ festgestellt.
d) Wie viele Stellen im Bereich IT sind in den Jahren seit der letzten
Organisationsuntersuchung bzw. Personalbedarfsermittlung
eingerichtet worden (bitte nach Jahren bis heute auflisten)?
Vor dem Hintergrund der laufenden Eingliederung des früheren DIMDI in das
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) wurden
angesichts zu erwartender Effizienzrenditen 2020 keine neuen Planstellen/Stellen
beantragt bzw. im IT-Bereich eingerichtet.
31. Wie viele Personen arbeiteten seit 2010 jeweils zum 1. Januar eines
Jahres beim DIMDI, wie viele davon arbeiteten im Bereich IT?
Jahr insgesamt davon im Bereich
IT
davon
Auszubildende
2010 76 36
2011 77 36
2012 83 37
2013 91 40
2014 101 43 2
2015 108 44 3
2016 118 49 3
2017 123 52 3
2018 139 58 4
2019 156 59 3
2020 159 58 3
32. Ist Personal des DIMDI seit 2010 über einen längeren Zeitraum an
Arbeitsorten bei Dritten tätig gewesen (bitte für externe Tätigkeiten über
einen Monat hinaus angeben)?
Seit 2010 sind insgesamt 13 Personen des früheren DIMDI an Arbeitsorten bei
Dritten tätig gewesen. Dabei handelt es sich ausschließlich um nationale
Behörden und EU-Einrichtungen.
33. Ist Personal von Dritten seit 2010 über einen längeren Zeitraum in der
Behörde als Arbeitsort tätig gewesen (bitte für Tätigkeiten über einen
Monat hinaus angeben)?
Nein.
34. Wie oft und wann wurden seit dem Jahr 2000
Organisationsuntersuchungen bzw. Personalbedarfsermittlungen nach dem Handbuch des BMI
oder anderen Vorgaben (bitte benennen) im Bundesinstitut für
Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) durchgeführt?
Die erste Organisationsuntersuchung (extern durch D&A Medical Group) fand
im Rahmen der großen Umstrukturierung 2005 statt. Darauf aufbauend gab es
im Jahr 2006 eine weitere Organisationsuntersuchung durch das Unternehmen
Kienbaum Consultants, bei der zusätzlich eine Personalbedarfsermittlung)
stattgefunden hat und die Untersuchung auf die Verwaltung ausgeweitet wurde.
Anmeldungen zum Personalhaushalt werden seit 2010 regelmäßig mit
Personalbedarfsermittlungen validiert. Dazu finden seit 2015 abteilungsweise
Personalbedarfsermittlungen statt.
35. In welchem Zeitraum wurde die letzte Organisationsuntersuchung bzw.
Personalbedarfsermittlung durchgeführt?
Von Mitte 2019 bis Mitte 2020 fand eine externe Organisationsuntersuchung in
der Abteilung 7 (Pharmakovigilanz) statt. In dieser Organisationsuntersuchung
wurden innerhalb der Abteilung 7 Prozesse analysiert und optimiert.
a) Von wem wurde die Bedarfsermittlung durchgeführt, durch internes
Personal oder durch externe Berater (bitte benennen)?
Die externe Untersuchung wurde durch das Unternehmen „Capgemini“
durchgeführt. Vorausgegangen war eine interne Personalbedarfsermittlung,
durchgeführt durch das Organisationsreferat Z13 im BfArM.
b) Wenn sie durch externe Berater stattfand, aus welchen Gründen?
Aufbauend auf der internen Organisationsuntersuchung und
Personalbedarfsermittlung im Zuge der jährlichen Personalhaushaltsaufstellung wurde eine
externe Organisationsuntersuchung gestartet mit dem Ziel, die Prozesse in der
untersuchten Organisationseinheit zu analysieren und zu optimieren (Prozessanalyse
und -optimierung). Dabei bediente man sich aus dem Rahmenvertrag des
Bundes. Andere Behörden hatten im Vorfeld ebenfalls gute Erfahrungen mit den
Dienstleistungen des Unternehmens „Capgemini“ gemacht.
c) Welche Kosten fielen für die Organisationsuntersuchung bzw.
Personalbedarfsermittlung an?
Die Kosten für die externe Beratung betrugen ca. 100 000 Euro.
36. Wurde der Abschlussbericht der Organisationsuntersuchung bzw.
Personalbedarfsermittlung veröffentlicht? Falls nein, bitte begründen und ggf.
Einstufung nennen.
Der Abschlussbericht wurde intern im BfArM veröffentlicht und darüber
hinaus dem BMG zur Verfügung gestellt. Eine darüber hinaus gehende
Veröffentlichung ist nicht üblich und angesichts des innerbehördlichen Schwerpunkts
entsprechender Bedarfsermittlungen auch nicht angezeigt.
37. Was waren die zentralen Erkenntnisse der letzten Untersuchung?
Als wesentliche Erkenntnisse ergab die Untersuchung Optimierungsbedarf in
einigen Arbeitsabläufen, Änderungspotential in der Aufbau- und
Ablauforganisation sowie das Erfordernis einer engeren Verzahnung von IT und untersuchter
Organisationseinheit.
a) In welchen Bereichen wurde ein Bedarf an zusätzlichem Personal
festgestellt, in welcher Höhe (bitte nach Bereich und Stellenbedarf
auflisten)?
b) Ist die Bundesregierung dem festgestellten Stellenbedarf bis
einschließlich 31. Dezember 2020 nachgekommen (bitte nach Bereich
sowie Datum und Anzahl der neu geschaffenen oder abgebauten
Stellen in den jeweiligen Bereichen auflisten)?
Die Fragen 37a und 37b werden gemeinsam beantwortet.
Es handelte sich um eine Organisationsuntersuchung in der Abteilung 7 ohne
Ermittlung des Personalbedarfs. Erst nach Umsetzung der genannten
Maßnahmen wird eine Personalbedarfsermittlung stattfinden.
c) Wurde ein Bedarf an zusätzlichen Stellen im Bereich IT/
Digitalisierung festgestellt?
Falls ja, in welcher Höhe?
Nein.
d) Wie viele Stellen im Bereich IT sind in den Jahren seit der letzten
Organisationsuntersuchung bzw. Personalbedarfsermittlung
eingerichtet worden (bitte nach Jahren bis heute auflisten)?
Auf die Antwort zu Frage 30d wird verwiesen.
38. Wie viele Personen arbeiteten seit 2010 jeweils zum 1. Januar eines
Jahres beim BfArM, wie viele davon arbeiteten im Bereich IT?
Stichtag Beschäftigte insgesamt Davon im Bereich IT
01.01.2010 1098 41
01.01.2011 1137 46
01.01.2012 1169 46
01.01.2013 1165 44
01.01.2014 1118 46
01.01.2015 1092 45
01.01.2016 1081 37
01.01.2017 1090 36
01.01.2018 1111 37
01.01.2019 1115 39
01.01.2020 1142 43
01.01.2021 1306 100
Erläuterung: Der Zuwachs vom 1. Januar 2020 auf den 1. Januar 2021 ist durch
die Überführung des Großteils der Beschäftigten des im Jahr 2020 aufgelösten
DIMDI in das BfArM bedingt.
39. Ist Personal des BfArM seit 2010 über einen längeren Zeitraum an
Arbeitsorten bei Dritten tätig gewesen (bitte für externe Tätigkeiten über
einen Monat hinaus angeben)?
Seit 2010 sind insgesamt 21 Personen des BfArM an Arbeitsorten bei Dritten
tätig gewesen, ausschließlich bei nationalen Behörden und in EU-
Einrichtungen.
40. Ist Personal von Dritten seit 2010 über einen längeren Zeitraum in der
Behörde als Arbeitsort tätig gewesen (bitte für Tätigkeiten über einen
Monat hinaus angeben)?
Nein.
41. Wann und durch wen soll im BfArM die nächste
Organisationsuntersuchung bzw. Personalbedarfsermittlung nach dem Handbuch des BMI
oder anderen Vorgaben (bitte benennen) durchgeführt werden?
Im Frühjahr 2021 wird die nächste Organisationsuntersuchung mit
anschließender Personalbedarfsermittlung im BfArM starten. Überprüft werden Teile der
Zulassungsabteilung durch das Organisationsreferat Z13 im BfArM (interne
Untersuchung). Ferner wird eine Folgeuntersuchung
(Personalbedarfsermittlung) in Abteilung 7 starten, sobald die Maßnahmen der Prozessanalyse und
-optimierung umgesetzt wurden. Ergänzend wird auf die Antwort zu Frage 37a
verwiesen.
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ISSN 0722-8333]