[Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke, Dr. André Hahn,
Gökay Akbulut, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE.
– Drucksache 19/27237 –
Jahresbilanz der Einsätze von Jugendoffizieren und Karriereberatern
der Bundeswehr im Jahr 2020
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Die Werbeaktivitäten der Bundeswehr an Schulen mussten aufgrund
pandemiebedingter Einschränkungen stark zurückgefahren werden. So lag etwa im
ersten Quartal 2021 der Umfang an geplanten Maßnahmen der Nachwuchs-
und Öffentlichkeitsarbeit nur bei einem Drittel im Vergleich zum Vorjahr (vgl.
Antwort zu Frage 12 auf Bundestagsdrucksache 19/24866). Zugleich ist die
Zahl von Rekruten im Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr um 18 Prozent
eingebrochen (
https://www.welt.de/politik/deutschland/article224477802/Bundesw
ehr-Zahl-der-neuen-Rekruten-stark-eingebrochen.html, vgl. auch die Antwort
der Bundesregierung auf die Schriftliche Frage 53 des Abgeordneten Norbert
Müller auf Bundestagsdrucksache 19/25900).
Hierin zeigt sich nach Auffassung der Fragestellerinnen und Fragesteller die
hohe Bedeutung der Werbemaßnahmen der Bundeswehr in Schulen wie auch
ihrer Beteiligung an öffentlichen Veranstaltungen wie etwa Messen. Die
Fragestellerinnen und Fragesteller haben bereits in den Vorjahren die aus ihrer
Sicht hohe Präsenz der Bundeswehr an solchen Veranstaltungen als Ausdruck
der Militarisierung der Gesellschaft kritisiert.
Im Jahr 2019 erreichten die Jugendoffiziere der Bundeswehr 114 317
Schülerinnen und Schüler (vgl. die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine
Anfrage auf Bundestagsdrucksache 19/21235), was weitgehend dem
Vorjahresstand entsprach. Sogenannte Karriereberater erreichten 275 967
Jugendliche (die meisten davon an Schulen). Den Rückgang um fast 60 000
Jugendliche im Vergleich zum Vorjahr erklärt die Bundesregierung mit
Veränderungen des strategischen Ansatzes (Antwort zu Frage 25 auf
Bundestagsdrucksache 19/21235). Zugleich wurden etwa in Berufsinformationszentren und
Jobcentern mit 16 662 fast doppelt so viele Menschen erreicht wie im Vorjahr
(Antwort zu Frage 24 auf Bundestagsdrucksache 19/21235).
Zusammengefasst erreichten Jugendoffiziere und Karriereberater mit ihren unterschiedlich
ausgerichteten Angeboten fast 400 000 Jugendliche, überwiegend im
Unterricht.
Deutscher Bundestag Drucksache 19/28059
19. Wahlperiode 29.03.2021
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums der Verteidigung
vom 26. März 2021 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Die Fragestellerinnen und Fragesteller begrüßen ausdrücklich hiergegen
gerichtete Proteste der Friedensbewegung und von Schülerinnen und Schülern.
Sie sehen in der Präsenz der Bundeswehr kein neutrales Informationsangebot,
sondern den Versuch, die Schule als Ort der Militärwerbung zu missbrauchen.
V o r b e m e r k u n g d e r B u n d e s r e g i e r u n g
Die Bundesregierung hat mit den Jugendoffizieren und Karriereberaterinnen
und Karriereberatern der Bundeswehr in allen 16 Bundesländern Zugang zu
den Schulen. Sie wird auch weiterhin ihrer Informationspflicht auf Grundlage
des Bundesverfassungsgerichtsurteils vom 3. März 1977 sowie den
Informationsbedürfnissen der Schulen zu sicherheitspolitischen Themen im Rahmen
der Politischen Bildung nachkommen.
Die Jugendoffiziere halten die Trennung ihrer Fachaufgabe zur
Karriereberatung immer strikt ein. Jugendoffiziere werben weder für eine Verwendung beim
Arbeitgeber Bundeswehr noch führen sie Maßnahmen der Personalgewinnung
durch. Die Karriereberaterinnen und Karriereberater informieren zum
Arbeitgeber Bundeswehr.
Die Jugendoffiziere werden von den Lehrerinnen und Lehrern auf Grundlage
der Informationsangebote der Jugendoffiziere sowie der Lehrpläne in den
Unterricht eingeladen. Die Jugendoffiziere führen keinen Unterricht durch,
sondern informieren – unter Beachtung der Grundsätze des Beutelsbacher
Konsenses und den darin enthaltenen Prinzipien in der politischen Bildung
(Überwältigungsverbot, Kontroversitätsgebot und Schülerorientierung) zu militärischen
und sicherheitspolitischen Grundsatzfragen. Die Lehrkräfte sind bei den
Schulveranstaltungen anwesend und für ihren Unterricht pädagogisch verantwortlich.
Die Bundeswehr ist eine öffentliche Institution mit Verfassungsrang, die
politische Neutralität gewährleistet. Der Vorwurf der Militarisierung der Schulen
durch die Jugendoffiziere und Karriereberaterinnen und Karriereberater wird
zurückgewiesen. Die Bundeswehr ist selbstverständlicher Teil der Gesellschaft.
1. Wie viele Vorträge an Schulen und Hochschulen haben die
Jugendoffiziere der Bundeswehr im Jahr 2020 gehalten, und wie viele Schülerinnen
und Schüler wurden dabei erreicht (bitte nach Schultypen wie
Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien, berufsbildenden Schulen und anderen
Schulen aufgliedern)?
Die Anzahl der Vorträge der Jugendoffiziere nach Schulformen sind der
nachstehenden Tabelle zu entnehmen:
Schulform Vorträge
Hauptschule 65
Realschule 286
Gymnasium 706
Berufsbildende Schule 294
Sonstige Schule 71
Universität/Hochschule 24
Summe 1.446
Die Anzahl der Schülerinnen und Schüler sowie Studentinnen und Studenten,
die durch Vorträge der Jugendoffiziere im Jahr 2020 erreicht wurden, sind der
nachstehenden Tabelle zu entnehmen:
Schulform Schülerinnen/Schüler undStudentinnen und Studenten
Hauptschule 1.282
Realschule 7.162
Gymnasium 17.746
Berufsbildende Schule 6.254
Sonstige Schule 1.244
Universität/Hochschule 482
Summe 34.170
2. An wie vielen Podiumsdiskussionen im Rahmen des Unterrichts bzw. im
Klassenrahmen haben sich die Jugendoffiziere im Jahr 2020 beteiligt,
und wie viele Schülerinnen und Schüler wurden dabei erreicht (bitte
nach Schultypen wie Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien,
berufsbildenden Schulen und anderen Schulen sowie Hochschulen aufgliedern)?
Die Anzahl der durchgeführten Podiumsdiskussionen der Jugendoffiziere im
Jahr 2020 und die damit erreichten Schülerinnen und Schüler sowie
Studentinnen und Studenten sind der nachstehenden Tabelle zu entnehmen:
Schulform Podiumsdiskussionen
Schülerinnen/Schüler
und Studentinnen/
Studenten
Hauptschule 0 0
Realschule 4 88
Gymnasium 7 223
Berufsbildende Schule 0 0
Sonstige Schule 0 0
Universität/Hochschule 5 53
Summe 16 364
3. Wie viele Seminare haben die Jugendoffiziere für Schülerinnen und
Schüler durchgeführt, und wie viele Schülerinnen und Schüler wurden
dabei erreicht (bitte wie oben nach Schultypen aufgliedern und POL&IS-
Seminare gesondert aufgliedern)?
Die Anzahl der durchgeführten Seminare der Jugendoffiziere im Jahr 2020 und
die damit erreichten Schülerinnen und Schüler sowie Studentinnen und
Studenten sind der nachstehenden Tabelle zu entnehmen:
Schulform Seminaregesamt
Schülerinnen/Schüler
und Studierende gesamt
davon
POL&IS
davon Schülerinnen/Schüler
und Studierende
Hauptschule 2 75 0 0
Realschule 47 1.657 10 313
Gymnasium 135 4.402 72 2.068
Berufsb. Schule 12 364 2 46
Sonstige Schule 13 353 8 188
Universität/
Hochschule 9 231 2 65
Summe 218 7.082 94 2.680
4. Wie viele Besuche bei der Truppe haben Jugendoffiziere im
Klassenrahmen durchgeführt, und wie viele Schülerinnen und Schüler haben sich
daran beteiligt (bitte nach Schultypen sowie Hochschulen aufgliedern)?
Haben Jugendoffiziere außerhalb des Klassenrahmens weitere
Truppenbesuche angeboten, und wenn ja, wie viele, und wie viele Jugendliche
haben daran teilgenommen?
Die Anzahl der durchgeführten Besuche bei der Truppe der Jugendoffiziere im
Jahr 2020 und die daran beteiligten Schülerinnen und Schüler sowie
Studentinnen und Studenten ist der nachstehenden Tabelle zu entnehmen:
Schulform Besuche beider Truppe
Schülerinnen/Schüler
und Studierende
Hauptschule 5 126
Realschule 6 133
Gymnasium 7 132
Berufsbildende Schule 2 51
Sonstige Schule 3 76
Universität/Hochschule 1 29
Summe 24 547
Die Jugendoffiziere haben außerhalb des Klassenrahmens keine weiteren
Besuche bei der Truppe für Schülerinnen und Schüler angeboten und durchgeführt.
5. Wie viele Schülerinnen und Schüler haben Jugendoffiziere im Rahmen
weiterer Veranstaltungen erreicht (bitte möglichst nach Veranstaltungen
sowie Schultypen aufgliedern)?
Die Anzahl der im Rahmen von anderen Veranstaltungen im Jahr 2020
erreichten Schülerinnen und Schüler sowie Studentinnen und Studenten ist den
nachstehenden Tabellen zu entnehmen:
Schulform Großveranstaltungen Schülerinnen/Schülerund Studierende
Hauptschule 0 0
Realschule 3 24
Gymnasium 7 47
Berufsbildende Schule 0 0
Sonstige Schule 2 30
Universität/Hochschule 3 45
Summe 15 146
Schulform
Informationsveranstaltungen über die Arbeit
der Jugendoffiziere
Schülerinnen/Schüler
und Studierende
Hauptschule 0 0
Realschule 2 2
Gymnasium 4 28
Berufsbildende Schule 1 1
Sonstige Schule 0 0
Universität/Hochschule 10 15
Summe 17 46
6. Wie viele Lehrerinnen und Lehrer, Referendarinnen und Referendare
sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Schulbehörden bzw.
Schulleitungen (bitte getrennt auflisten) haben Jugendoffiziere jeweils im
Rahmen von Vorträgen, Seminaren, Podiumsdiskussionen, Truppenbesuchen,
Informationsgesprächen oder anderen Maßnahmen erreicht (bitte für jede
solche Maßnahme getrennt angeben)?
Die Anzahl der durch Jugendoffiziere im Rahmen von Vorträgen, Seminaren,
Podiumsdiskussionen, Truppenbesuchen, Informationsgesprächen oder anderen
Maßnahmen im Jahr 2020 erreichten Lehrerinnen und Lehrer, Referendarinnen
und Referendare, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Schulbehörden und
Schulleitungen ist aus der nachstehenden Tabelle zu entnehmen:
Veranstaltungsart Lehrerinnen/Lehrer
Referendarinnen/
Referendare
Schulleitung/
Schulbehörden
Vorträge 1.800 272 78
Podiumsdiskussionen 159 1 16
Seminare 459 288 15
Besuche bei der Truppe 40 1 0
Informationsveranstaltungen 418 3 136
Großveranstaltungen 2 0 0
Summe 2.878 565 245
7. Wie viele weitere Multiplikatoren aus Politik, Medien, Bundeswehr bzw.
Reservisten und sonstige Multiplikatoren (bitte jeweils getrennt
auflisten) haben Jugendoffiziere jeweils im Rahmen von Vorträgen,
Seminaren, Podiumsdiskussionen, Truppenbesuchen, Informationsgesprächen
oder anderen Maßnahmen erreicht (bitte für jede solche Maßnahme
getrennt angeben)?
Die Anzahl der durch Jugendoffiziere im Rahmen von Vorträgen, Seminaren,
Podiumsdiskussionen, Truppenbesuchen, Informationsgesprächen oder anderen
Maßnahmen im Jahr 2020 erreichten weiteren Multiplikatoren aus Politik,
Medien, Bundeswehr bzw. Reservisten und sonstigen Multiplikatoren ist aus der
nachstehenden Tabelle zu entnehmen:
Veranstaltungsart Politik Medien Bundeswehr/Reservisten
Sonstige
Multiplikatoren
Vorträge 123 10 1.102 1.525
Podiumsdiskussionen 4 3 6 280
Seminare 1 2 72 216
Besuche bei der Truppe 0 0 23 110
Informationsveranstaltungen 76 16 158 517
Großveranstaltungen 5 8 12 1.838
Summe 209 39 1.373 4.486
Die Anzahl der durch Jugendoffiziere im Rahmen von Vorträgen, Seminaren,
Podiumsdiskussionen, Truppenbesuchen, Informationsgesprächen oder anderen
Maßnahmen im Jahr 2020 erreichten Multiplikatoren ist aus der nachstehenden
Tabelle zu entnehmen:
Veranstaltungsart Multiplikatoren
Vorträge 4.910
Podiumsdiskussionen 469
Seminare 1.053
Besuche bei der Truppe 174
Veranstaltungsart Multiplikatoren
Informationsveranstaltungen 1.324
Großveranstaltungen 1.865
Summe 9.795
8. Was waren die thematischen Schwerpunkte der Jugendoffiziere im Jahr
2020, und welche Feststellungen zur Haltung der Jugendlichen
gegenüber Auslands- und insbesondere Kampfeinsätzen der Jugendlichen
wurden dabei von den Jugendoffizieren gemacht?
Es gab zwei thematische Schwerpunkte der Arbeit der Jugendoffiziere in 2020.
Die Bundeswehr war zum einen mit der Amtshilfe im Kontext der Corona-
Pandemie, zum anderen mit ihren Auslandseinsätzen von Interesse.
Sicherheitspolitische Herausforderungen und Risiken im 21. Jahrhundert hieß das
zweite große Thema, bei dem zunächst ein sicherheitspolitischer Überblick
vermittelt und dann je nach Interesse der Teilnehmenden auf ausgewählte Details
eingegangen wurde.
Generell erfuhren traditionelle Aufgaben der Bundeswehr wie
Landesverteidigung und Katastrophenhilfe eine größere Zustimmung als Auslandseinsätze, zu
denen es ein breites Spektrum an Meinungen gab.
9. Mit welchen Bundesländern sind derzeit Kooperationsabkommen zum
Einsatz von Jugendoffizieren an Schulen bzw. Hochschulen sowie zur
Lehrerfortbildung geschlossen (sofern im Jahr Vorjahr bestehende
Kooperationsabkommen modifiziert oder neu verfasst wurden, bitte die
Abkommen beifügen oder die wesentlichen Vereinbarungen und
Änderungen angeben)?
Die mit den Bundesländern geschlossenen Kooperationsvereinbarungen sind
der folgenden Tabelle zu entnehmen:
Bundesland Vereinbarung vom Aktualisierung am
Nordrhein-Westfalen 29.10.2008 30.08.2012
Saarland 25.03.2009 14.04.2011
Baden-Württemberg 04.12.2009 14.08.2014
Rheinland-Pfalz 25.02.2010 –
Bayern 08.06.2010 –
Mecklenburg-
Vorpommern
13.07.2010 –
Hessen 04.10.2010 –
Sachsen 21.12.2010 –
Im Jahr 2020 wurden keine bestehenden Kooperationsvereinbarungen
modifiziert oder neu verfasst.
10. Inwiefern haben die Jugendoffiziere gesonderte Veranstaltungen für
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Schülerzeitungen, zur Vermittlung von
journalistischen Grundlagen für Schülerinnen und Schüler und
vergleichbare Veranstaltungen angeboten oder sich an solchen Veranstaltungen
beteiligt, und wie viele Schülerinnen und Schüler wurden dabei erreicht?
Die Jugendoffiziere haben keine gesonderten Veranstaltungen für
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Schülerzeitungen angeboten.
11. Inwiefern haben die Jugendoffiziere gesonderte Veranstaltungen für
Journalisten angeboten, welcher Art waren diese Veranstaltungen, und wie
viele Personen wurden dabei erreicht?
Die Jugendoffiziere haben insgesamt sieben Veranstaltungen für Journalisten
angeboten, bei denen insgesamt 16 Personen erreicht wurden:
• Zwei Informationsveranstaltungen über die Arbeit der Jugendoffiziere mit
drei Personen,
• vier Interviews mit fünf Personen und
• eine Pressebegleitung im Rahmen einer Messe mit acht Personen.
12. Hat es auch im Jahr 2020 signifikante Unterschiede zwischen der
Entwicklung der Teilnehmerzahl in den westlichen und östlichen
Bundesländern gegeben, wie sie im Bericht der Jugendoffiziere für 2019 genannt
werden (
https://www.bundeswehr.de/resource/blob/5016406/62f2d3a3d5
15cca913a91365c3a9427f/200714-jahresbericht-jgdoffz-2019-final-dat
a.pdf, S. 12 f.), und wenn ja, worauf führt die Bundesregierung dies
zurück?
Im Jahr 2020 wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen der
Entwicklung der Teilnehmerzahl in den westlichen und östlichen Bundesländern
festgestellt.
13. Wie viele Dienstposten gibt es derzeit für Jugendoffiziere, wie viele
davon waren 2020 vakant, und welche Auswirkungen hatten die Vakanzen
auf die Einsatztätigkeit und die Zahl der erreichten Jugendlichen?
Es gibt derzeit 94 Dienstposten für hauptamtliche Jugendoffiziere, von denen in
2020 durchschnittlich 17 Dienstposten vakant waren. Da nicht alle
Dienstposten besetzt waren, haben Jugendoffiziere aus benachbarten
Betreuungsbereichen bei Veranstaltungen ausgeholfen. Die Nachfrage konnte allerdings nicht
vollständig bedient werden, so dass im Ergebnis weniger Veranstaltungen
beschickt und weniger Teilnehmende erreicht werden konnten.
14. Welche Einschränkungen in Zusammenhang mit der Pandemie haben
sich nach Einschätzung der Bundesregierung besonders stark auf die
Arbeit der Jugendoffiziere ausgewirkt?
Kontaktbeschränkungen, Lockdown und fehlende Planbarkeit im
Zusammenhang mit der Pandemie beeinträchtigten die Arbeit der Jugendoffiziere am
stärksten.
a) Inwiefern haben die Jugendoffiziere auf die mangelnden
Möglichkeiten analoger Auftritte vor Schulklassen reagiert und sie zu
kompensieren versucht?
Welche Erfolge und welche Mängel wurden dabei sichtbar, und
welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung daraus?
Die Jugendoffiziere entwickelten digitale Formate für Online-Veranstaltungen
und wirkten an Online-Veranstaltungen Dritter mit. Auf diese Weise konnten
sie ihre Arbeit auf neuer digitaler Grundlage in begrenztem Umfang fortsetzen.
In der Anfangszeit gab es auf Seiten der Schulen und der Jugendoffiziere
technische Herausforderungen, die im Laufe der Zeit überwiegend gelöst werden
konnten. Die inhaltliche Arbeit war stets erfolgreich, wenngleich der
unmittelbare zwischenmenschliche Kontakt fehlte. Grundsätzlich eignen sich digitale
Formate zur begrenzten Fortsetzung der Öffentlichkeitsarbeit unter
Pandemiebedingungen.
b) Wie bewertet die Bundesregierung angesichts der pandemiebedingten
Einschränkungen die Wirkung der Arbeit der Jugendoffiziere im Jahr
2020, und auf welche Kriterien stützt sie sich dabei?
Quantitativ konnten im Jahr 2020 insgesamt 59 Prozent weniger
Veranstaltungen als im Vorjahr realisiert und 65 Prozent weniger Teilnehmende erreicht
werden. Durch den Einsatz digitaler Technologie konnte ein noch stärkerer
Rückgang verhindert werden.
15. Haben Jugendoffiziere sich im Zuge des Fernunterrichtes eingebracht,
und wenn ja, wie häufig, und vor wie vielen Schulklassen, und wie viele
Schülerinnen und Schüler wurden dabei erreicht (bitte angeben, ob diese
Zahlen in den in den Fragen 1 bis 3 erfragten Zahlen bereits enthalten
sind)?
Sind für die Zukunft (ggf. weitere) Maßnahmen geplant, Jugendoffiziere
in den Fernunterricht einzubauen, und wenn ja, was wird diesbezüglich
unternommen?
Die Jugendoffiziere haben sich engagiert in den Fernunterricht eingebracht. Da
die Kategorie Fernunterricht in der Statistik nicht separat erfasst wird, liegen
hierzu keine Zahlen vor. Die Jugendoffiziere werden sich auch künftig in den
Fernunterricht einbringen, wenn die Umstände dies erfordern oder wenn der
Fernunterricht unter Umständen die bessere Wahl als der Präsenzunterricht ist.
16. Womit haben die Jugendoffiziere angesichts der geringen Möglichkeiten
zu Auftritten in Schulen im Jahr 2020 ihre Arbeitszeit verbracht?
Die Jugendoffiziere haben in 2020 zeitweise weiterhin Präsenzveranstaltungen
durchgeführt, wenn die Corona-Bedingungen dies erlaubten. Zudem
intensivierten sie ihre Bemühungen, ihr Veranstaltungsangebot zu bewerben,
entwickelten eigene Online-Formate oder beteiligten sich an Online-Veranstaltungen
Dritter. Phasen, in denen keine Öffentlichkeitsarbeit möglich war, wurden
zudem für Weiterbildung, Verbesserung digitaler Kompetenzen und militärische
Ausbildung genutzt. Zeitweise verstärkten einige Jugendoffiziere als
Verbindungsoffiziere regionale Corona-Lagezentren und Führungsstäbe. Ein
Jugendoffizier wirkte bei der Aktion „Helfende Hände“ im Rahmen der
Pandemiebekämpfung mit und wurde als Zugführer des militärischen Personals bei der
Unterstützung eines Behelfskrankenhauses eingesetzt.
17. Sind bezüglich der taktischen bzw. strategischen Ausrichtung der Arbeit
der Jugendoffiziere gegenüber der Vergangenheit Änderungen
vorgenommen worden bzw. geplant, und wenn ja, welche, und warum?
Die Veranstaltungsformate der Jugendoffiziere werden künftig teilweise oder
vollständig auch digital angeboten werden, um sich zeitgemäß zu präsentieren
und auch in Krisenzeiten Angebote vorhalten zu können.
18. Liegen der Bundesregierung Erfahrungswerte zur Frage vor, wie häufig
Vorträge von Jugendoffizieren an Schulen zeitgleich bzw. in zeitlicher
Nähe zu Vorträgen von Vertreterinnen und Vertretern der
Friedensbewegung stattfanden (bitte ggf. ausführen)?
Es liegen keine Erfahrungswerte darüber vor, wie häufig Vorträge von
Jugendoffizieren an Schulen zeitgleich oder in zeitlicher Nähe zu Vorträgen von
Vertreterinnen und Vertretern der Friedensbewegung stattgefunden haben.
19. Welche weiteren Erfahrungswerte wurden bei der Erprobung eintägiger
POL&IS-Seminare gemacht, und welche Schlussfolgerungen zieht die
Bundesregierung daraus (vgl. Antwort zu Frage 18 auf
Bundestagsdrucksache 19/10212)?
Das dreitägige POL&IS-Seminar ist in 2020 durch das eintägige
Konfliktplanspiel (KPS), ergänzt worden. In dieser Konfliktsimulation wird der
Syrienkonflikt mit den verschiedenen handelnden Akteuren und deren komplexen
Interessenlagen analysiert und in verschiedenen Rollen der Teilnehmenden
Lösungsmöglichkeiten erarbeitet. KPS hat sich als kompaktes, zeitsparendes
Alternativangebot bewährt und ist inzwischen ein zusätzliches offizielles
Veranstaltungsformat der Jugendoffiziere.
20. Wie viele Vorträge haben Karriereberater der Bundeswehr im Jahr 2020
an Schulen und Hochschulen gehalten, und wie viele Schülerinnen und
Schüler wurden dabei erreicht (bitte nach Schultypen wie Hauptschulen,
Realschulen, Gymnasien, berufsbildenden Schulen und anderen Schulen
aufgliedern)?
Die Anzahl der Vorträge sowie die Anzahl der Schülerinnen und Schüler, die
durch Vorträge der Karriereberaterinnen und Karriereberater im Jahr 2020
erreicht wurden, sind der nachstehenden Tabelle zu entnehmen:
Schulform Anzahlgehaltener Vorträge Schülerinnen/Schüler
Hauptschule 121 2.409
Realschule 357 8.140
Gymnasium 295 6.082
Berufsbildende Schulen 158 3.538
Universität/Hochschulen 4 112
andere Schulen 47 1.724
Summe 982 22.005
21. Wie viele Vorträge haben Karriereberater
a) vor weiteren Jugendlichen,
b) vor Lehrkräften bzw. Vertretern von Schulbehörden,
c) vor weiteren Multiplikatoren (bitte deren Zusammensetzung
möglichst darstellen)
gehalten, und wie viele Jugendliche, Lehrkräfte bzw. Vertreter von
Schulbehörden und Multiplikatoren wurden dabei erreicht?
Die Aufschlüsselung der Vorträge der Karriereberaterinnen und Karriereberater
im Jahr 2020 gemäß der Fragestellung ist der nachfolgenden Tabelle zu
entnehmen:
Vorträge vor Anzahl Vorträge Anzahl Zuhörer
weiteren Jugendlichen 111 2.293
Lehrkräften bzw.
Vertretendenvon Schulbehörden
568 617
weiteren Multiplikatoren 33 1.096
Summe 712 4.006
Eine weitergehende Differenzierung der Multiplikatoren erfolgte nicht.
22. An wie vielen
a) Ausstellungen, Projekttagen, Jobmessen, Berufswahltagen und
ähnlichen Veranstaltungen auf Schulgelände,
b) Truppenbesuchen im Klassenrahmen und
c) anderen Maßnahmen (bitte jeweils Art der Maßnahme kurz
beschreiben)
haben sich Karriereberater im Jahr 2020 beteiligt, und wie viele
Schülerinnen und Schüler sind dabei erreicht worden (bitte nach den Kategorien
a bis c aufgliedern)?
Die Anzahl der Beteiligungen der Karriereberaterinnen und Karriereberater
im Jahr 2020 gemäß der Fragestellung ist der nachstehenden Tabelle zu
entnehmen:
Kategorie Anzahl
Maßnahmen
Anzahl
Schülerinnen/
Schüler
Ausstellungen, Projekttage,
Jobmessen, Berufswahltage und ähnliche
Veranstaltungen auf Schulgelände
170 55.913
Truppenbesuche im Klassenrahmen 68 2.004
andere Maßnahmen 1 n.b.
Summe 239 57.917
Im Sinne der Frage 22c wurden im Jahr 2020 folgende Maßnahmen unter
Beteiligung der Karriereberaterinnen und Karriereberater durchgeführt:
Art der Veranstaltung Ort
Pop Up-Store Wolfsburg
Eine Erfassung der Besucher erfolgte nicht.
23. Wie viele Lehrkräfte (Lehrerinnen und Lehrer sowie Referendarinnen
und Referendare) sowie Vertreterinnen und Vertreter von Schulbehörden
haben sich an Truppenbesuchen beteiligt?
Im Jahr 2020 haben sich insgesamt 123 Lehrkräfte sowie Vertreterinnen und
Vertreter von Schulbehörden an Truppenbesuchen beteiligt. Eine weitergehende
Differenzierung der Zielgruppen Lehrkräfte und Vertretende von
Schulbehörden erfolgte nicht.
24. Wie viele weitere Truppenbesuche haben Karriereberater organisiert
(bitte nach Bundesländern aufgliedern)?
Wie viele Jugendliche sowie Multiplikatoren haben sich daran beteiligt,
und wie gliedern sich die Multiplikatoren auf?
Die im Jahr 2020 durch Karriereberaterinnen und Karriereberater organisierten
weiteren Truppenbesuche sind der nachstehenden Tabelle zu entnehmen. Eine
weitergehende Differenzierung der Multiplikatoren erfolgte nicht.
Bundesland
Anzahl weitere
Truppenbesuche
Anzahl beteiligte
Jugendliche
Anzahl beteiligte
Multiplikatoren
Baden-Württemberg 63 63 0
Bayern 73 76 0
Berlin 0 0 0
Brandenburg 1 23 2
Bremen 0 0 0
Hamburg 3 n.b. 10
Hessen 97 31 0
Mecklenburg-Vorpommern 1 11 2
Niedersachsen 15 n.b. 18
Nordrhein-Westfalen 0 0 0
Rheinland-Pfalz 95 28 0
Saarland 61 22 0
Sachsen 0 0 0
Sachsen-Anhalt 0 n.b. 0
Schleswig-Holstein 12 n.b. 4
Thüringen 36 14 0
Summe 457 268 36
25. Wie viele Vorträge haben Karriereberater in Jobcentern,
Arbeitsagenturen und Berufsinformationszentren jeweils gehalten (bitte nach
Jobcentern, Arbeitsagenturen und Berufsinformationszentren aufgliedern), und
wie viele Personen wurden dabei erreicht?
Die Anzahl der Vorträge der Karriereberaterinnen und Karriereberater in
Jobcentern, Arbeitsagenturen und Berufsinformationszentren im Jahr 2020 ist der
nachstehenden Tabelle zu entnehmen:
Maßnahmen in Anzahl Vorträge Anzahl Personen
Jobcenter 38 769
Arbeitsagenturen 1 120
Berufsinformationszentren 108 1.891
Summe total 147 2.780
26. Welche Einschränkungen in Zusammenhang mit der Pandemie haben
sich nach Einschätzung der Bundesregierung besonders stark auf die
Arbeit der Karriereberater ausgewirkt?
Aufgrund der erlassenen Schutzmaßnahmen im Rahmen der COVID-19-
Pandemie haben sich insbesondere die in diesem Zusammenhang stehenden
Absagen von Messen und Ausstellungen sowie der Verzicht auf jegliche
Präsenzveranstaltungen unter Beteiligung der Karriereberaterinnen und Karriereberater
besonders stark auf die Arbeit der Karriereberatungsorganisation ausgewirkt.
a) Inwiefern haben die Karriereberater auf die mangelnden
Möglichkeiten analoger Auftritte vor Schulklassen reagiert und sie zu
kompensieren versucht?
Welche Erfolge und welche Mängel wurden dabei sichtbar, und
welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung daraus?
Vereinzelt wurden digitale Formate (Vorträge) entwickelt, um Schulen
Informationsangebote des Arbeitgebers Bundeswehr zu unterbreiten. Aufgrund dieser
bislang nur unregelmäßig stattgefundenen digitalen Auftritte wurden die
Erfolge und Mängel bis dato nicht bewertet.
Zukünftig werden digitale Formate weiterentwickelt und als zusätzliche
Option, neben Präsenzformaten, angeboten und genutzt.
b) Wie bewertet die Bundesregierung angesichts der pandemiebedingten
Einschränkungen die Wirkung der Arbeit der Karriereberater im Jahr
2020?
Insbesondere durch die zügige Umstellung von der Präsenz- zur
Telefonberatung gab es keine Einschränkungen in der Wirkung der Karriereberatenden.
Eine umfassende Beratungsleistung für Interessierte am Arbeitgeber Bundeswehr
war jederzeit sichergestellt.
27. Haben Karriereberater sich im Zuge des Fernunterrichtes eingebracht,
und wenn ja, wie häufig, und vor wie vielen Schulklassen, und wie viele
Schülerinnen und Schüler wurden dabei erreicht (bitte angeben, ob diese
Zahlen in den in den Fragen 1 bis 3 erfragten Zahlen bereits enthalten
sind?
Sind für die Zukunft (ggf. weitere) Maßnahmen geplant, Karriereberater
in den Fernunterricht einzubauen, und wenn ja, was wird diesbezüglich
unternommen?
Die Anzahl sowie Aufgliederung der Schülerinnen und Schüler, die im Zuge
des Fernunterrichtes von den Karriereberaterinnen und Karriereberater im Jahr
2020 erreicht wurden, sind der nachstehenden Tabelle zu entnehmen (die
Zahlen sind in den oben unter 1 bis 3 bzw. 20 bis 22 abgefragten Zahlen bereits
enthalten):
Schulform Anzahlgehaltener Vorträge Schülerinnen/Schüler
Hauptschule 6 89
Realschule 5 71
Gymnasium 13 235
Berufsbildende Schulen 15 281
Universität/Hochschulen 7 99
andere Schulen 2 18
Summe 48 793
Die digitalen Formate werden auch zukünftig genutzt und weiterentwickelt und
als zusätzliche Option neben den Präsenzformaten angeboten.
28. Nutzen Karriereberater in Jobcentern bzw. Berufsinformationszentren
verstärkt Online- bzw. Videoformate, und wenn ja, welche quantitativen
Angaben kann die Bundesregierung hierzu machen?
Die Anzahl der Vorträge der Karriereberaterinnen und Karriereberater in
Jobcentern und Berufsinformationszentren, die Online- bzw. im Videoformat im
Jahr 2020 durchgeführt worden sind, ist der nachstehenden Tabelle zu
entnehmen:
Maßnahmen in Anzahl Vorträge Anzahl Personen
Jobcenter 1 8
Berufsinformationszentren 13 237
Summe total 14 245
29. Womit haben die Karriereberater angesichts der geringen Möglichkeiten
zu Auftritten in Schulen im Jahr 2020 ihre Arbeitszeit verbracht?
Karriereberaterinnen und Karriereberater haben eine wichtige Informations-
und Beratungsfunktion in allen Fragen beruflicher Perspektiven sowie
individueller Karrieremöglichkeiten in der Bundeswehr und vermitteln ein
transparentes Bild über die besonderen Anforderungen einer Tätigkeit bei der
Bundeswehr.
Diese wichtige Funktion nehmen die Karriereberaterinnen und Karriereberater
nicht nur im Rahmen von Messen und Informationsvorträgen wahr, sondern
insbesondere auch in persönlichen Beratungsgesprächen mit Interessierten
sowie deren Angehörigen.
Zum Schutz aller Beteiligten wurden ab Mitte März 2020 die
Präsenzberatungen eingestellt. Die Karriereberatung konnte jedoch weiterhin telefonisch
stattfinden. Diese Form der flexiblen Beratung wird von den Interessentinnen und
Interessenten gut angenommen. Aufgrund der pandemiebedingten Absage von
Präsenzveranstaltungen jeglicher Art wurde die zusätzlich zur Verfügung
stehende Dienstzeit insbesondere für Telefonberatungsgespräche, aber u. a. auch
für die Weiterentwicklung und Durchführung digitaler Formate genutzt.
30. Inwiefern haben Karriereberater (oder ggf. andere Mitarbeiter der
Bundeswehr) Veranstaltungen zur gezielten Ansprache bestimmter
Berufsgruppen durchgeführt, und wie viele Personen sind dabei erreicht
worden?
Die Anzahl der Vorträge, die Karriereberaterinnen und Karriereberater vor
bestimmten Berufsgruppen im Jahr 2020 durchgeführt worden sind, sind der
nachstehenden Tabelle zu entnehmen:
Angesprochene Berufsgruppen Anzahl Vorträge Anzahl Personen
Juristen (m/w/d) 2 35
Pflegeberufe 16 336
IT-Berufe 4 77
Technische Berufe 9 174
Die Personalgewinnungsorganisation der Bundeswehr veranstaltete zusätzlich
ein Webcast mit zwei Fluggesellschaften. Angesprochen wurden alle
Berufsgruppen der Fluggesellschaften. In dieser Veranstaltung wurde ca. 400
Personen erreicht.
31. Wie viele Jugendoffiziere und Karriereberater waren im Jahr 2020
jeweils im Einsatz, und welche Personalausgaben fielen für diese jeweils
an?
Die Personalausgaben für die Tätigkeit der Jugendoffiziere und Karriereberater
werden nicht gesondert erfasst. Unter Zugrundelegung der
Organisationsstruktur und unter Berücksichtigung der Eckwerte der Besoldungs- und
Entgeltstruktur können für das Jahr 2020 Personalausgaben in Höhe von rund 5,5 Mio.
Euro für Jugendoffiziere und rund 27,1 Mio. Euro für Karriereberaterinnen und
Karriereberater angenommen werden.
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ISSN 0722-8333]