Volltext (unformatiert)
[Deutscher Bundestag Drucksache 17/3289
17. Wahlperiode 12. 10. 2010 Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Agnes Alpers, Dr. Petra Sitte, Herbert
Behrens, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE.
– Drucksache 17/3019 –
Ausbildung im öffentlichen Dienst
Vo r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Der öffentliche Dienst ist mit über 4,5 Millionen Beschäftigten einer der
größten Arbeitgeber in Deutschland und damit ein Adressat für die Bereitstellung
von genügend Ausbildungsplätzen.
Bund, Länder, Gemeinden und Unternehmen mit Bundesbeteiligung können
durch ein vielfältiges Angebot an Berufsausbildungen ihrer besonderen
Verantwortung für die Ausbildung der kommenden Generationen gerecht werden.
Der Berufsbildungsbericht 2010 der Bundesregierung verzeichnete
ausschließlich im öffentlichen Dienst im Jahr 2009 einen Zuwachs bei der Anzahl
der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge. Dies kann allerdings nicht
über den längerfristigen Trend eines gravierenden Rückgangs der Ausbildung
im öffentlichen Dienst hinwegtäuschen: Zum einen ist laut dem Datenreport
zum Berufsbildungsbericht 2010 der öffentliche Dienst mit einer
Ausbildungsquote von 2,4 Prozent im Jahr 2009 noch weit entfernt von den
Ausbildungsbemühungen beispielsweise im Handwerk mit 27,8 Prozent und liegt
damit noch unter der Hälfte der durchschnittlichen Ausbildungsquote von
5,6 Prozent. Zum anderen hat sich die Zahl der neu abgeschlossenen
Ausbildungsverträge im Jahr 2009 im Vergleich zum Jahr 1999 sogar um über 1 200
Verträge verringert und verharrt damit seit zehn Jahren auf ähnlichem –
niedrigem – Niveau.
Vo r b e m e r k u n g d e r B u n d e s r e g i e r u n g
Die Angaben in der Vorbemerkung der Fragesteller können aus Sicht der
Bundesregierung nur zum Teil bestätigt werden. Es ist zutreffend, dass der
öffentliche Dienst im Jahr 2009 einen Zuwachs bei der Anzahl der neu
abgeschlossenen Ausbildungsverträge (um 3,7 Prozent) verzeichnet. Bei der in Bezug
genommenen Angabe „2,4 Prozent“ handelt es sich jedoch nicht um die
Ausbildungsquote im öffentlichen Dienst, sondern um den Anteil der
Ausbildungsverträge in dualen Ausbildungsberufen des Zuständigkeitsbereichs
„öffentlicher Dienst“ an allen neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen im dualen
System (vgl. hierzu auch die Übersicht 2 auf Seite 16 des Berufsbildungs- Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums des Innern vom 8. Oktober 2010
übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Drucksache 17/3289 – 2 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiodeberichts 2010). Entsprechendes gilt für die Zahl 27,8 Prozent, die in diesem
Zusammenhang für das Handwerk genannt wird. Auch hierbei handelt es sich
nicht um die Ausbildungsquote, sondern um den Anteil der Ausbildungsberufe
im Zuständigkeitsbereich Handwerk an allen abgeschlossenen
Ausbildungsverträgen im dualen System.
Die für 2009 genannte durchschnittliche Ausbildungsquote von 5,6 Prozent
kann nicht nachvollzogen werden. Der Datenreport 2010 weist für das Jahr
2008 eine durchschnittliche Ausbildungsquote von 6,6 Prozent über alle
Wirtschaftszweige aus.
Da die Länder und Kommunen die Personalhoheit über ihre Beschäftigten
haben, liegen der Bundesregierung zu einigen Fragen keine Erkenntnisse vor.
1. Wie viele Auszubildende wurden bzw. werden in den Jahren 2000 bis 2010
im öffentlichen Dienst ausgebildet (bitte nach Jahren aufschlüsseln)?
2. Wie hoch war der Anteil der Auszubildenden bezogen auf alle
Beschäftigten im öffentlichen Dienst in den Jahren 2000 bis 2010 (bitte aufschlüsseln
nach Ausbildung im Beamtenverhältnis, Ausbildungsvertrag im Rahmen
eines Hochschulstudiums und Ausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz
– BBiG, der Handwerksordnung – HwO – bzw. Gesundheitsfachberufen
sowie nach Jahren)?
Grundlage der Antworten ist die Personalstandstatistik des Statistischen
Bundesamtes. Die Angaben beziehen sich auf den gesamten öffentlichen Dienst
(ohne Soldaten und Beschäftigte beim Bundeseisenbahnvermögen), also Bund,
Länder, Gemeinden/Gemeindeverbände, Zweckverbände und den mittelbaren
öffentlichen Dienst. Die Daten umfassen alle Ausbildungsverhältnisse,
unabhängig davon, ob die Ausbildung im Beamtenverhältnis oder auf der Grundlage
eines Ausbildungsvertrages abgeleistet wird. Für das Berichtsjahr 2010 liegt
noch keine Auswertung vor. Bei den Angaben handelt es sich jeweils um
Bestandszahlen über alle Ausbildungsjahre (1., 2., 3. und 4. Ausbildungsjahr).
Aufgrund des Erhebungsstichtags der Personalstandstatistik zum 30. Juni kann
sie die Ausbildungsleistungen des öffentlichen Dienstes nur unvollständig
wiedergeben. Zu diesem Stichtag können bereits ganze Ausbildungsjahrgänge die
Ausbildung beendet haben, während der neue Einstellungsjahrgang erst zu
einem späteren Zeitpunkt des Jahres die Ausbildung antritt.
Die Anzahl des Personals in Ausbildung im öffentlichen Dienst in den Jahren
2000 bis 2009 (jeweils zum Stichtag 30. Juni) ist der nachfolgenden Tabelle zu
entnehmen.
Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 14, Reihe 6
Jahr Personal in Ausbildung
2000 227 164
2001 218 641
2002 216 936
2003 218 569
2004 212 099
2005 200 247
2006 192 325
2007 190 439
2008 192 900
2009 197 268
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 3 – Drucksache 17/3289Der Anteil der Auszubildenden gemessen an der Zahl der Beschäftigten im
öffentlichen Dienst in den Jahren 2000 bis 2009 (jeweils zum Stichtag 30. Juni)
ist in der nachfolgenden Tabelle dargestellt. Eine Aufschlüsselung der Daten ist
nur nach den Merkmalen Beamtenverhältnis und Ausbildung auf der
Grundlage eines Ausbildungsvertrages möglich.
Grundlage: Statistisches Bundesamt, Fachserie 14, Reihe 6; eigene Berechnung
Allgemeine Hinweise zu den Fragen 3 bis 7b
Grundlage der Antworten ist die Berufsbildungsstatistik der statistischen Ämter
des Bundes und der Länder (kurz: Berufsbildungsstatistik). Die
Berufsbildungsstatistik erfasst als Auszubildende Personen in einem
Berufsausbildungsverhältnis (mit Ausbildungsvertrag), die einen anerkannten
Ausbildungsberuf im Sinne des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) bzw. der
Handwerksordnung (HwO) erlernen. Erfasst sind sowohl die staatlich anerkannten
Ausbildungsberufe als auch Berufe nach einer Ausbildungsregelung der zuständigen
Stellen für Menschen mit Behinderung.
Die Tabellen enthalten eine Auswertung auf Basis der Zugehörigkeit der
Ausbildungsstätte zum öffentlichen Dienst und nicht auf Basis des
Zuständigkeitsbereichs. Das Merkmal „Zugehörigkeit der Ausbildungsstätte zum öffentlichen
Dienst“ erfasst die Berufsbildungsstatistik erst ab dem Berichtsjahr 2007.
Zuvor war lediglich eine Differenzierung der Ausbildungsberufe nach
Zuständigkeitsbereichen möglich; maßgeblich für diese Zuordnung war in der Regel die
Art des Ausbildungsberufs und nicht der Ausbildungsbetrieb. Mit dem
Zuständigkeitsbereich war die Ausbildungsleistung des öffentlichen Dienstes
untererfasst, da in Betrieben des öffentlichen Dienstes auch Berufe der anderen
Zuständigkeitsbereiche ausgebildet werden. Zeitreihen sind daher lediglich für die
Jahre 2007 bis 2009 möglich. Differenziertere Auswertungen können erst für
2009 erfolgen. Da die neuen Merkmale grundsätzlich vollständig nur für die
Neuabschlüsse und nicht für die Bestandszahlen der Auszubildenden vorliegen,
werden in den Tabellen vornehmlich die Neuabschlüsse betrachtet.
Neuabschlüsse sind definiert als Berufsausbildungsverträge, bei denen das
Ausbildungsverhältnis im jeweiligen Kalenderjahr begonnen hat und die bis zum
31. Dezember nicht aufgelöst wurden. Neuabschlüsse sind allerdings nicht mit
Ausbildungsanfängerinnen und -anfängern gleichzusetzen. Um Neuabschlüsse
handelt es sich auch dann, wenn sogenannte Anschlussverträge vorliegen (Fort-
Jahr
Beamte/
Richter
Ausbildung im
Beamtenverhältnis
Tarifbeschäftigte
Ausbildung mit
Ausbildungsvertrag
Anzahl in % Anzahl in %
2000 1 615 967 103 940 6,43 3 032 737 123 224 4,06
2001 1 603 998 97 091 6,05 2 966 214 121 550 4,10
2002 1 616 128 95 357 5,90 2 945 617 121 579 4,13
2003 1 635 223 96 006 5,87 2 899 348 122 530 4,23
2004 1 644 972 92 680 5,63 2 782 178 119 419 4,29
2005 1 643 493 87 112 5,30 2 719 790 113 135 4,16
2006 1 647 687 82 125 4,98 2 694 616 110 200 4,09
2007 1 640 172 81 546 4,97 2 667 192 108 893 4,08
2008 1 628 275 86 383 5,31 2 646 305 106 517 4,03
2009 1 630 460 92 507 5,67 2 686 130 104 761 3,90
Drucksache 17/3289 – 4 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiodeführung der Ausbildung nach Abschluss einer zweijährigen Berufsausbildung
in einem weiteren Ausbildungsberuf), wenn nach Abschluss einer dualen
Berufsausbildung noch eine Zweitausbildung begonnen wird oder wenn nach
vorzeitiger Vertragsauflösung erneut ein Ausbildungsvertrag abgeschlossen wird
(Wechsel des Ausbildungsbetriebs und/oder des Ausbildungsberufs).
In den ersten Jahren der Einführung neuer Merkmale ist noch mit
Umsetzungsproblemen in der Praxis der Datenmeldungen zu rechnen. Die Auswertungen
sind entsprechend mit Vorsicht zu interpretieren, da davon ausgegangen werden
kann, dass das Merkmal der Zugehörigkeit der Ausbildungsstätte zum
öffentlichen Dienst auch im Berichtsjahr 2009 im Rahmen der
Berufsbildungsstatistik noch untererfasst ist.
Erhebungsstichtag ist der 31. Dezember. Zum Berichtsjahr 2010 liegen noch
keine Daten der Berufsbildungsstatistik vor.
3. Welche Staatsbürgerschaft besaßen Auszubildende im öffentlichen Dienst
in den Jahren 2008, 2009 und 2010 (bitte aufschlüsseln nach EU-Bürgern,
Spätaussiedlern, Drittstaatenangehörigen sowie Asylsuchenden)?
4. Wie hoch war der Anteil der Auszubildenden mit Migrationshintergrund,
nichtdeutscher Herkunftssprache und nichtdeutscher Staatsbürgerschaft
bezogen auf die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im
öffentlichen Dienst in den Jahren 2008, 2009 und 2010 auf Bundes- bzw.
Länderebene (bitte aufschlüsseln nach Ausbildung im Beamtenverhältnis,
Ausbildungsvertrag im Rahmen eines Hochschulstudiums und Ausbildung
nach BBiG, HwO bzw. Gesundheitsfachberufen)?
5. Wie hoch war der Anteil der Auszubildenden mit nichtdeutscher
Staatsangehörigkeit bezogen auf die Zahl der neu abgeschlossenen
Ausbildungsverträge im öffentlichen Dienst in den Jahren 2008, 2009 und 2010 (bitte
aufschlüsseln nach Ausbildung im Beamtenverhältnis, Ausbildungsvertrag
im Rahmen eines Hochschulstudiums und Ausbildung nach BBiG, HwO
bzw. Gesundheitsfachberufen, nach EU-Bürger, Spätaussiedler und
Drittstaatenangehörigen sowie nach Staatsangehörigkeit)?
Als ausländische Auszubildende gelten in der Berufsbildungsstatistik der
statistischen Ämter des Bundes und der Länder alle Auszubildenden ohne deutsche
Staatsangehörigkeit (Deutsche mit doppelter Staatsbürgerschaft werden als
Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit gemeldet). Ein Migrationshintergrund
wird im Rahmen der Berufsbildungsstatistik nicht erfasst.
2009 hatten von den 20 031 Auszubildenden mit neu abgeschlossenem
Ausbildungsvertrag, die in den Ausbildungsstätten des öffentlichen Dienstes in den
Ausbildungsberufen des dualen Systems ausgebildet wurden, 19 575 Personen
die deutsche und 459 eine ausländische Staatsangehörigkeit. Von den 459
ausländischen Auszubildenden mit neu abgeschlossenem Ausbildungsvertrag
hatten 120 eine EU-Staatsangehörigkeit und 249 waren Staatsangehörige aus dem
übrigen Europa.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 5 – Drucksache 17/3289Auszubildende mit neu abgeschlossenem Ausbildungsvertrag in den Ausbildungsberufen des dualen Systems (nach
BBiG bzw. HwO) insgesamt und in Ausbildungsstätten des öffentlichen Dienstes, Deutschland 2007 bis 2009
Quelle: Datenbank Auszubildende des Bundesinstituts für Berufsbildung auf Basis der Daten der Berufsbildungsstatistik der statistischen Ämter des
Bundes und der Länder (Erhebung zum 31. 12.).
Hinweis: Aus Datenschutzgründen sind alle Absolutwerte jeweils auf ein Vielfaches von 3 gerundet. Aufgrund der Rundung der Absolutwerte kann
die Summierung von Absolutwerten zu abweichenden Summenergebnissen führen.
Auszubildende und Neuabschlüsse im dualen System (BBiG bzw. HwO) nach Staatsangehörigkeit,
Deutschland 2009
Ausbildungsstätten
des öffentlichen Dienstes
Duales System insgesamt
2007 2008 2009 2007 2008 2009
Neuabschlüsse 18 786 20 367 20 031 624 177 607 566 561 171
davon (absolut)
mit deutscher Staatsangehörigkeit 18 444 19 971 19 575 594 363 576 489 531 084
mit ausländischer Staatsangehörigkeit 345 396 459 29 814 31 080 30 087
davon (valide %)
mit deutscher Staatsangehörigkeit 98,2 98,1 97,7 95,2 94,9 94,6
mit ausländischer Staatsangehörigkeit 1,8 1,9 2,3 4,8 5,1 5,4
Auszubildende (Bestand) Neuabschlüsse
Duales System insgesamt 1 571 457 561 171
– davon (absolut)
mit deutscher Staatsangehörigkeit 1 495 677 531 084
mit ausländischer Staatsangehörigkeit 75 780 30 087
● davon (absolut)
EU 19 368 7 662
übriges Europa 44 583 17 637
Sonstige 11 829 4 788
– davon (%)
mit deutscher Staatsangehörigkeit 95,2 94,6
mit ausländischer Staatsangehörigkeit 4,8 5,4
● davon
EU 1,2 1,4
übriges Europa 2,8 3,1
Sonstige 0,8 0,9
Drucksache 17/3289 – 6 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeQuelle: Datenbank Auszubildende des Bundesinstituts für Berufsbildung auf Basis der Daten der Berufsbildungsstatistik der statistischen Ämter des
Bundes und der Länder (Erhebung zum 31. 12.).
Hinweis: Aus Datenschutzgründen sind alle Absolutwerte jeweils auf ein Vielfaches von 3 gerundet. Aufgrund der Rundung der Absolutwerte kann
die Summierung von Absolutwerten zu abweichenden Summenergebnissen führen.
Der Anteil neu abgeschlossener Ausbildungsverträge von Personen mit
nichtdeutscher Staatsangehörigkeit in den Ausbildungsstätten des öffentlichen
Dienstes (459), bezogen auf die Zahl der neu abgeschlossenen
Ausbildungsverträge von Personen aller Staatsangehörigkeiten im öffentlichen Dienst (20 031),
betrug im Berichtsjahr 2009 2,3 Prozent.
Beamte in Ausbildung (Anwärter) besitzen aufgrund der gesetzlichen
Voraussetzungen für eine Berufung in ein Beamtenverhältnis in aller Regel die
deutsche Staatsangehörigkeit, die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedstaates
der Europäischen Union oder eines anderen Vertragsstaates des Abkommens
��ber den Europäischen Wirtschaftsraum.
Weitere belastbare Daten liegen der Bundesregierung nicht vor.
6. Für welche Berufsbilder bildete der öffentliche Dienst in den Jahren 2000
bis 2010 aus?
Im Beamtenbereich bildete und bildet der öffentliche Dienst für zahlreiche
Laufbahnen aus. Allein für den Bereich der Bundeslaufbahnverordnung (BLV)
ist eine Vielzahl von Vorbereitungsdiensten eingerichtet (vgl. Anlage 2 zu § 10
Absatz 2 der BLV), beispielsweise für den mittleren und gehobenen
nichttechnischen Dienst in der allgemeinen und inneren Verwaltung, den mittleren und
gehobenen Zolldienst, den mittleren und gehobenen technischen Dienst in der
Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, den höheren technischen
Verwaltungsdienst. Im Bereich der Vollzugslaufbahnen sind auf Bundesebene
Vorbereitungsdienste für den mittleren, gehobenen und höheren Polizeivollzugsdienst in
der Bundespolizei sowie für den gehobenen und höheren Kriminaldienst einge-
Ausbildungsstätten des öffentlichen Dienstes 55 665 20 031
– davon (absolut)
mit deutscher Staatsangehörigkeit 54 468 19 575
mit ausländischer Staatsangehörigkeit 1 197 459
● davon (absolut)
EU 291 120
übriges Europa 639 249
Sonstige 270 87
– davon (%)
mit deutscher Staatsangehörigkeit 97,8 97,7
mit ausländischer Staatsangehörigkeit 2,2 2,3
● davon
EU 0,5 0,6
übriges Europa 1,1 1,2
Sonstige 0,5 0,4
Auszubildende (Bestand) Neuabschlüsse
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 7 – Drucksache 17/3289richtet. Über die zahlreichen Laufbahnausbildungen, die von den
Bundesländern angeboten werden, steht der Bundesregierung keine Übersicht zur
Verfügung.
Im Bereich des dualen Systems ist der öffentliche Dienst die zuständige Stelle
im Sinne des BBiG für folgende Ausbildungsberufe:
1. Bestattungsfachkraft
2. Fachangestellte/r für Arbeitsförderung
3. Fachangestellte/r für Bäderbetriebe
4. Fachangestellte/r für Bürokommunikation
5. Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste
6. Fachkraft für Abwassertechnik
7. Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft
8. Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice
9. Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik
10. Fachkraft für Wasserversorgungstechnik
11. Fachkraft für Wasserwirtschaft
12. Justizfachangestellte/r
13. Kartograf/in
14. Sozialversicherungsfachangestellte/r
15. Straßenwärter/in
16. Vermessungstechniker/in
17. Verwaltungsangestellte/r (§ 66 BBiG)
18. Verwaltungsfachangestellte/r
19. Wasserbauer/in.
Ausbildungsstätten des öffentlichen Dienstes bilden jedoch nicht ausschließlich
in den Ausbildungsberufen des Zuständigkeitsbereichs „öffentlicher Dienst“
aus, sondern auch in zahlreichen Ausbildungsberufen der anderen
Zuständigkeitsbereiche des dualen Systems. Diese Ausbildungsverhältnisse werden bei
den jeweils zuständigen Stellen (z. B. Industrie- und Handelskammern,
Handwerkskammern) registriert und bei einer Zählung der Auszubildenden oder
Neuabschlüsse nach Zuständigkeitsbereichen den jeweiligen
Zuständigkeitsbereichen zugeordnet. Diese Berufe können der als Anlage zu Frage 7a
beigefügten Tabelle entnommen werden.
7. a) Wie viele Auszubildende wurden in den jeweiligen Berufen nach BBiG
bzw. HwO im öffentlichen Dienst in den Jahren 2000 bis 2010
ausgebildet (bitte nach Geschlecht und Staatsangehörigkeit aufschlüsseln)?
Auch hier sind aufgrund der Umstellung der Statistik nur eine Auswertung der
Neuabschlüsse und eine Zeitreihe für die Jahre 2007 bis 2009 möglich.
Die nach deutscher und ausländischer Staatsangehörigkeit differenzierten
Zahlen der Neuabschlüsse für die einzelnen Berufe können der als Anlage
beigefügten Tabelle entnommen werden. Von einer zusätzlichen Differenzierung
nach Geschlecht wurde aufgrund der zum Teil geringen Werte abgesehen.
Drucksache 17/3289 – 8 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeIm Bereich des Bundesministeriums der Verteidigung wurden in den Jahren
2007 bis 2009 darüber hinaus folgende Ausbildungsverhältnisse nach BBiG
und HwO abgeschlossen:
Grundlage: eigene Berechnung
Eine Differenzierung nach deutscher und ausländischer Staatsangehörigkeit
kann nicht erfolgen. Diese Ausbildungsverhältnisse sind noch nicht in der
Berufsbildungsstatistik erfasst. Auf die Ausführungen in den allgemeinen
Hinweisen zu den Fragen 3 bis 7b in Bezug auf die Erfassung des Merkmals der
Zugehörigkeit der Ausbildungsstätte zum öffentlichen Dienst im Rahmen der
Berufsbildungsstatistik wird verwiesen.
b) Wie viele Auszubildende absolvierten in den Jahren 2000 bis 2010 im
öffentlichen Dienst eine Berufsausbildung nach BBiG bzw. HwO mit
einer Ausbildungsdauer von weniger als drei Jahren (bitte nach
Berufsbildern sowie Geschlecht und Staatsangehörigkeit aufschlüsseln)?
Berufe im Zuständigkeitsbereich des öffentlichen Dienstes sind mit Ausnahme
eines Berufes für Menschen mit Behinderung ausschließlich Berufe mit einer
Ausbildungsdauer von drei Jahren. In Ausbildungsstätten mit Zugehörigkeit
zum öffentlichen Dienst werden allerdings Auszubildende in Berufen mit
zweijähriger Ausbildungsdauer ausgebildet.
Im Berichtsjahr 2009 wurden 288 Absolventinnen und Absolventen von
zweijährigen Berufsausbildungen gemeldet, die in Ausbildungsstätten des
öffentlichen Dienstes ausgebildet wurden. Die Zahl der neu abgeschlossenen
Ausbildungsverträge in diesem Jahr betrug 315. Weitere Differenzierungen
nach Personenmerkmalen und Ausbildungsberufen finden sich in der Tabelle
zu Frage 7a.
Bezüglich der Zeitreihenauswertung wird auf die allgemeinen Hinweise zu den
Fragen 3 bis 7b verwiesen. Da das Erhebungsmerkmal „Zugehörigkeit der
Ausbildungsstätte zum öffentlichen Dienst“ erst mit Inkrafttreten der Revision der
Berufsbildungsstatistik im Jahr 2007 gemeldet wird, sind rückwirkende
Zeitreihenauswertungen bis zum Jahre 2000 nicht möglich. Die vorliegenden
Datenmeldungen aus den Berichtsjahren 2007 und 2008 unterliegen aufgrund des
weitreichenden Umstellungsprozesses erheblichen Unsicherheiten bezüglich
der Datenqualität und Auswertbarkeit. Eine Auswertung der
Absolventenzahlen kann daher nur für 2009 erfolgen.
Ausbildungsberuf Zuständigkeitsbereich
Ausbildungsdauer
in Monaten
Neuabschlüsse
insgesamt
2007 2008 2009
Fluggerätmechaniker/in IH/Hw 42 165 189 189
IT-System-Elektroniker/in IH/Hw 36 24 24 24
Elektroniker/in für Energie- und
Gebäudetechnik IH 42
49 49 49
Elektroniker/in für
luftfahrttechnische Systeme IH/Hw 42
10 10 10
Systeminformatiker/in IH/Hw 42 25 25 25
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 9 – Drucksache 17/3289Bestandene Prüfungen (Absolventinnen/Absolventen) in Berufen mit zweijähriger Ausbildungsdauer, die 2009
von Ausbildungsstätten mit Zugehörigkeit zum öffentlichen Dienst gemeldet wurden
Quelle: Datenbank Auszubildende des Bundesinstituts für Berufsbildung auf Basis der Daten der Berufsbildungsstatistik der statistischen Ämter des
Bundes und der Länder (Erhebung zum 31. 12.)
Hinweis: Aus Datenschutzgründen sind alle Absolutwerte jeweils auf ein Vielfaches von 3 gerundet. Aufgrund der Rundung der Absolutwerte kann
die Summierung von Absolutwerten zu abweichenden Summenergebnissen führen.
c) Welche Erfahrungen und Einschätzungen hat die Bundesregierung mit
zweijährigen Berufsausbildungen nach BBiG bzw. HwO im
öffentlichen Dienst bezogen auf Ausbildungsabbrüche, auf die Übernahme
nach der Ausbildung sowie auf die Berufschancen in den ersten Jahren
nach der Ausbildung?
Die Berufsbildungsstatistik liefert derzeit noch keine Daten zu den genannten
Merkmalen, da noch keine Auswertungen für zweijährige Berufsausbildungen
in Ausbildungsstätten mit Zugehörigkeit zum öffentlichen Dienst möglich sind.
So sind zur Berechnung von Vertragsauflösungsquoten u. a. Daten zu neu
abgeschlossenen Verträgen und Vertragsauflösungen während der Probezeit aus den
Vorjahren notwendig, die jedoch aufgrund des erst in 2007 eingeführten
Merkmals „Zugehörigkeit der Ausbildungsstätte zum öffentlichen Dienst“ nicht in
ausreichendem Maße vorliegen. Im Übrigen wird auf die Antwort zu Frage 7b
Bezug genommen.
Absolventen
insgesamt
Männer Frauen Deutsche
Ausländer/
-innen
Teilezurichter/in 3 3 0 3 0
Kraftfahrzeugservicemechaniker/in 42 39 3 42 0
Änderungsschneider/in 3 0 3 3 0
Modenäher/in 0 0 0 0 0
Hochbaufacharbeiter/in 24 24 0 24 0
Tiefbaufacharbeiter/in 18 18 0 18 0
Ausbaufacharbeiter/in 21 15 3 18 0
Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten 3 3 0 3 0
Bauten- und Objektbeschichter/in 60 57 6 60 0
Fachlagerist/in 12 12 0 12 0
Maschinen- und Anlagenführer/in 24 24 0 21 3
Verkäufer/in 18 9 12 18 0
Fachkraft für Kurier-, Express- und
Postdienstleistungen
12 6 3 9 0
Verwaltungsangestellte/r
Behindertenausbildung
18 15 3 18 0
Fachkraft im Gastgewerbe 3 3 3 3 0
Hauswirtschaftstechnische/r Betriebshelfer/in
Behindertenausbildung
21 6 18 21 0
Gesamt 288 234 54 282 6
Drucksache 17/3289 – 10 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode8. a) Wie viele Auszubildende wurden in den jeweiligen Berufen im
Gesundheitsbereich im öffentlichen Dienst in den Jahren 2000 bis 2010
ausgebildet?
b) Wie viele Auszubildende absolvierten in den Jahren 2000 bis 2010 im
öffentlichen Dienst eine Berufsausbildung im Gesundheitsbereich mit
eine Ausbildungsdauer von weniger als drei Jahren (bitte nach
Berufsbildern aufschlüsseln)?
c) Welche Erfahrungen und Einschätzungen hat die Bundesregierung mit
zweijährigen Berufsausbildungen im Gesundheitsbereich im
öffentlichen Dienst bezogen auf Ausbildungsabbrüche, auf die Übernahme
nach der Ausbildung sowie auf die Berufschancen in den ersten Jahren
nach der Ausbildung?
Im Bereich des Bundesministeriums der Verteidigung erfolgten in den Jahren
2005 bis 2010 folgende Einstellungen in eine Berufsausbildung im
Gesundheitsbereich:
Grundlage: eigene Berechnung
Im Bundesministerium für Gesundheit erfolgten in den Jahren 2008 bis 2010
folgende Einstellungen in eine Berufsausbildung im Gesundheitsbereich:
● Kauffrau/Kauffmann im Gesundheitswesen: 2
● Altenpfleger/in: 3
● Sport- und Fitnesskauffrau/Sport- und Fitnesskaufmann: 2.
Die übrigen Zeiträume können nicht mehr nachvollzogen werden.
Berufsausbildungen im Gesundheitsbereich mit einer Ausbildungsdauer von
weniger als drei Jahren werden im öffentlichen Dienst des Bundes nicht
durchgeführt.
Erkenntnisse über die Ausbildung im Gesundheitsbereich im öffentlichen
Dienst der Länder und Gemeinden liegen der Bundesregierung nicht vor.
9. Sieht die Bundesregierung einen Bedarf der Neuordnung der Berufsbilder
im öffentlichen Dienst?
Wenn ja, warum, und wie?
Wenn nein, warum nicht?
Der Ausbildungsberuf Vermessungstechniker/in ist zusammen mit dem Beruf
Geomatiker/in (bisher: Kartograph/in) aktuell neu geordnet worden. Damit ist
den veränderten Rahmenbedingungen und Qualifikationsanforderungen
Rechnung getragen worden. Die neue Ausbildungsordnung ist zum 1. August 2010
in Kraft getreten.
Das Berufsbild Wasserbauer/in wurde 2004 neu geordnet und insbesondere an
die Bedürfnisse der handlungsorientierten Vermittlung von Kenntnissen und
Fertigkeiten angepasst. Auch die übrigen Berufe des öffentlichen Dienstes aus dem
Bereich „gewerblich-technische und naturwissenschaftliche Berufe“
(insbesondere vier umwelttechnische Berufe sowie Straßenwärter/in) sind 2002 bzw. 2004
neu geordnet worden. Bedarf für eine erneute Neuordnung besteht nicht.
2005 2006 2007 2008 2009 2010
Medizinische/r
Fachangestellte/r
118 153 158 150 150 191
Zahnmedizinische/r
Fachangestellte/r
108 126 124 127 123 133
Pharmakant/in 0 1 1 1 1 1
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 11 – Drucksache 17/3289Der Ausbildungsberuf Fachangestellte/r für Arbeitsförderung bei der
Bundesagentur für Arbeit wurde zuletzt im Jahr 1999 neu geordnet. Die
Entwicklungen im Zuge des Reformprozesses der Bundesagentur für Arbeit in den letzten
Jahren haben Veränderungen bei den Anforderungen an die Beschäftigten nach
sich gezogen. Im Einvernehmen mit den Sozialpartnern ist das Bundesinstitut
für Berufsbildung beauftragt worden, den Entwurf einer novellierten
Ausbildungsordnung zu erarbeiten.
Für den seit 1992 nahezu unveränderten Ausbildungsberuf Fachangestellte/r
für Bürokommunikation ist eine Neuordnung und Zusammenlegung mit den
beiden verwandten Büroberufen der gewerblichen Wirtschaft angestrebt
(Bürokauffrau/Bürokaufmann und Kauffrau/Kaufmann für Bürokommunikation).
Die Zusammenlegung zielt auf einen Querschnittsberuf mit
Einsatzmöglichkeiten gleichermaßen in der Wirtschaft wie auch im öffentlichen Dienst. Für die
Einleitung des eigentlichen Neuordnungsverfahrens besteht noch weiterer
Abstimmungsbedarf mit den Sozialpartnern.
Die Verordnung über die Berufsausbildung zur/zum
Sozialversicherungsfachangestellten orientiert sich an den derzeitigen betrieblichen Erfordernissen
und Abläufen bei den einzelnen Sozialversicherungsträgern. Die
Ausbildungsordnung entspricht damit den Anforderungen in diesem Beruf. Ein
Novellierungsbedarf besteht derzeit nicht.
Justizfachangestellte werden in der Justizverwaltung der Länder ausgebildet;
im Bereich des Bundes bildet das Bundessozialgericht in Kooperation mit dem
Amtsgericht Kassel dieses Berufsbild aus. Novellierungsbedarf wurde bislang
nicht angemeldet.
Die Ausbildung der Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste
erfolgt nach dem bewährten Ausbildungsrahmenplan und – abhängig von der
jeweiligen Fachrichtung – zum Teil schwerpunktmäßig im Bereich des
öffentlichen Dienstes (z. B. Fachrichtung „Bibliothek“). Die Ausbildungsordnung
entspricht den Anforderungen in diesem Beruf. Ein Neuordnungsbedarf besteht
gegenwärtig nicht.
Der im Jahr 1999 grundlegend reformierte Ausbildungsberuf
Verwaltungsfachangestellte/r wird im ersten und zweiten Ausbildungsjahr gemeinsam, im
dritten Ausbildungsjahr in einer der fünf Fachrichtungen ausgebildet
(Bundesverwaltung, Landesverwaltung, Kommunalverwaltung,
Handwerksorganisation und Industrie- und Handelskammern, Kirchenverwaltung in den
Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland). Es handelt sich um einen
auf die Bedürfnisse des öffentlichen Dienstes zugeschnittenen, leistungsfähigen
Ausbildungsberuf. Die bestehende Ausbildungsordnung entspricht den
Anforderungen in diesem Beruf und bietet den erforderlichen Rahmen für eine
Anpassung der Ausbildungsinhalte an die sich wandelnden Anforderungen. Für
den Bereich der Bundesverwaltung wird kein Neuordnungsbedarf gesehen. Ein
solcher ist auch für die übrigen Fachrichtungen bisher nicht an die
Bundesregierung herangetragen worden.
Im Bereich der Pflegeberufe ist eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur
„Weiterentwicklung der Pflegeberufe“ einberufen worden, die Eckpunkte erarbeitet als
Grundlage für die Zusammenführung der Ausbildungen Gesundheits- und
Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege sowie Altenpflege in
einem Berufsgesetz (vgl. Bundestagsdrucksache 17/2301 vom 28. Juni 2010).
Der Ausbildungsberuf Fachangestellte/r für Bäderbetriebe wird mittlerweile zu
ca. 8 Prozent auch im Zuständigkeitsbereich von Industrie und Handel
ausgebildet. Die Bundesregierung wird prüfen, ob die bestehende
Ausbildungsordnung überarbeitet werden sollte.
Drucksache 17/3289 – 12 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode10. In welchem Verhältnis standen in den Jahren 2008, 2009 und 2010 die
Zahl von Bewerberinnen und Bewerbern und Ausbildungsstellen im
öffentlichen Dienst (bitte aufschlüsseln nach Bund, Ländern, Gemeinden
und Betrieben mit Bundesbeteiligung sowie nach Ausbildungsgängen
nach BBiG bzw. HwO und Gesundheitsfachberufen)?
Die der Bundesregierung vorliegenden Erkenntnisse lassen sich nicht in der
gewünschten Weise aufschlüsseln.
In den zur Verfügung stehenden Datenquellen wird bei den Ausbildungsstellen
nicht nach dem Bereich differenziert, in dem diese Ausbildungsstellen
angeboten werden. Aus den vorliegenden Statistiken ist deshalb zwar zu erkennen,
in welchen Berufen Ausbildungsstellen besetzt werden bzw. unbesetzt bleiben.
Eine eindeutige Zuordnung zu den Bereichen (beispielsweise Handwerk,
Industrie, öffentlicher Dienst) ist jedoch nicht möglich.
Gleiches gilt für die Zahl der Bewerber. Hier wird lediglich erfasst, für welchen
Beruf sie sich interessieren.
11. Welche Kenntnisse hat die Bundesregierung über die Qualität der
Ausbildung nach BBiG bzw. HwO und den Gesundheitsfachberufen im
öffentlichen Dienst (Anzahl der Beschwerden, Anzahl der
Ausbildungsabbrüche, Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Evaluation von
Berufsausbildungsgängen)?
Ein Indikator für die Qualität der Ausbildung ist die Anzahl der vorzeitigen
Vertragsauflösungen bzw. die Höhe und Entwicklung der
Vertragsauflösungsquote. Im Jahr 2008 wurden 777 Ausbildungsverträge im öffentlichen Dienst
vorzeitig aufgelöst. Mit 5,9 Prozent lag die Vertragsauflösungsquote im
Zuständigkeitsbereich des öffentlichen Dienstes weit unter derjenigen aller
anderen Zuständigkeitsbereiche. Dort liegen die Auflösungsquoten zwischen
19,4 Prozent in der Landwirtschaft und 27,3 Prozent in der Hauswirtschaft.
Im Übrigen kann die Bundesregierung nur zur Ausbildung im öffentlichen
Dienst des Bundes Stellung nehmen.
Die Qualität der Ausbildung in der Bundesverwaltung ist in den letzten Jahren
stetig erhöht und weiterentwickelt worden. Dies spiegelt sich auch in den
erfolgreichen Abschlüssen der Auszubildenden wider. Die
Ausbildungsbehörden des Bundes unternehmen erhebliche Anstrengungen, um einen hohen
Ausbildungsstandard der Ausbildung zu wahren, auch um die
Konkurrenzfähigkeit der in der Bundesverwaltung vielfach über den Bedarf hinaus
Ausgebildeten (Ausbildungsquote von 7 Prozent) zu stärken.
Als Maßnahme zur Qualitätssicherung finden regelmäßig
Fortbildungsmaßnahmen für Ausbilderinnen und Ausbilder statt. Um einen soliden
Qualitätsstandard und die vom Arbeitsmarkt abverlangte vielseitige Einsetzbarkeit
gewährleisten zu können, erfolgt eine ständige Anpassung der Organisation der
Ausbildung an die veränderten Anforderungen. Traditionelle Ausbildungskonzepte
und die methodischen Ansätze werden an neue Entwicklungen angepasst und
Kooperationspartner innerhalb und außerhalb der öffentlichen Verwaltung
eingebunden. Vielfach haben sich die Bundesbehörden zu Ausbildungsverbünden
zusammengeschlossen, um gemeinsame Ausbildungsmaßnahmen
durchzuführen, die der einzelne Ausbildungsträger allein nicht realisieren könnte. Vielen
Auszubildenden werden Möglichkeiten geboten, sich über die regulären
Ausbildungsinhalte hinaus zusätzliche Qualifikationen anzueignen, zum Beispiel
im fremdsprachlichen, betriebswirtschaftlichen oder IT-Bereich. Im Rahmen
von Kooperationsmodellen mit den Berufsschulen können Auszubildende in
Verwaltungsberufen im Wege der Doppelqualifizierung die Fachhochschulreife
erwerben. Auszubildende erhalten Gelegenheit, einen Teil ihrer Ausbildung im
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 13 – Drucksache 17/3289europäischen Ausland zu absolvieren. Ausbildungslehrgänge werden durch den
Einsatz von Bewertungsbögen evaluiert.
Maßgeblich ist auch das Engagement der zuständigen Stellen nach dem BBiG.
So engagiert sich beispielsweise das Bundesverwaltungsamt, zuständige Stelle
nach § 73 Absatz 1 BBiG für die Bereiche von 17 obersten Bundesbehörden,
Bundestag und Bundesrat, als Träger dienstbegleitender Unterweisungen für
die Auszubildenden in den Verwaltungsberufen der großen
Ausbildungsverbünde in Berlin und Köln/Bonn. Zur Qualitätssicherung der Berufsausbildung
zählt darüber hinaus u. a. die ständige Überwachung der Berufsausbildung
durch die von den zuständigen Stellen nach BBiG für die einzelnen
Ausbildungsberufe bestellten Ausbildungsberaterinnen und -berater, wobei der
Förderungsgedanke nach dem BBiG im Vordergrund steht.
Die geringfügige Zahl der Ausbildungsabbrüche ist ein Indiz für die Güte der
Ausbildung in der Bundesverwaltung. Im Bereich des
Bundesverwaltungsamtes als zuständige Stelle nach § 73 Absatz 1 BBiG lag sie bei den Berufen des
öffentlichen Dienstes in den vergangenen Jahren zwischen 2,2 Prozent und
4,5 Prozent. Diese Quote korrespondiert mit dem Anteil der Auszubildenden,
die keinen Berufsabschluss erreichen, weil sie die Abschlussprüfung endgültig
nicht bestanden haben. Sie lag 2007 bei 2,2 Prozent. Vorzeitige
Vertragsauflösungen haben allerdings sehr unterschiedliche Ursachen und sind keinesfalls
alle mit einem Ausbildungsabbruch gleichzusetzen (z. B. Fortführung der
Berufsausbildung in einem anderen Beruf oder anderen Betrieb).
12. Wie viele Auszubildende, die eine Berufsausbildung nach BBiG bzw.
HwO und im Bereich der Gesundheitsfachberufe in den Jahren 2000 bis
2010 abgeschlossen haben, wurden nach der Ausbildung übernommen
(bitte aufschlüsseln nach Bund, Ländern, Gemeinden und Unternehmen
mit Bundesbeteiligung)?
Auf die Antwort der Bundesregierung zu den Fragen 14 bis 16 der Kleinen
Anfrage der Fraktion DIE LINKE. vom 18. Februar 2010 (Bundestagsdrucksache
17/748) wird Bezug genommen.
Die Zahl der Übernahmen nach Beendigung der Ausbildung im öffentlichen
Dienst des Bundes ist in den nachfolgenden Übersichten abgebildet.
Bezugsgröße für den Anteil der Übernahmen ist die Zahl der in dem jeweiligen Jahr
erfolgreich beendeten Ausbildungsverhältnisse. Da die Jahre vor Beginn der
Ausbildungsoffensive überwiegend nicht mehr nachvollzogen werden können,
wurde wiederum auf den Zeitraum ab 2004 abgestellt.
Auszubildende im öffentlichen Dienst des Bundes
Grundlage: eigene Berechnung
* Korrektur zu Bundestagsdrucksache 17/748
Jahr
erfolgreich beendete
Ausbildungsverhältnisse
davon übernommen
2004 2 023 1 271
2005 2 146 1 352
2006 2 389* 1 837*
2007 3 500* 2 479*
2008 2 863 2 073
2009 2 994 2 124
2010 2 963 2 196
Drucksache 17/3289 – 14 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeÜber die Zahl der Übernahmen in Unternehmen mit Bundesbeteiligung liegen
der Bundesregierung keine belastbaren Erkenntnisse vor. Im Übrigen handelt es
sich bei den Auszubildenden in Unternehmen mit Bundesbeteiligung nicht um
Auszubildende im öffentlichen Dienst des Bundes.
Über den Anteil der Übernahmen nach beendeter Ausbildung im öffentlichen
Dienst der Länder und Kommunen liegen der Bundesregierung ebenfalls keine
Erkenntnisse vor.
13. a) Wie haben sich die Ausbildungsquoten im öffentlichen Dienst in den
Jahren 2000 bis 2010 im Vergleich zu anderen Ausbildungsbereichen
entwickelt (bitte aufschlüsseln nach Bund, Ländern, Gemeinden und
Betrieben mit Bundesbeteiligung)?
Die Ausbildungsquoten, also der Anteil des Personals in Ausbildung gemessen
an den gesamten Beschäftigten im öffentlichen Dienst, aufgeschlüsselt in den
Jahren 2000 bis 2009 (jeweils zum Stichtag 30. Juni) sind der nachfolgenden
Tabelle zu entnehmen. Grundlage ist die Personalstandstatistik des
Statistischen Bundesamtes.
Die Angaben umfassen alle Ausbildungsverhältnisse, unabhängig davon, ob
die Ausbildung im Beamtenverhältnis oder auf der Grundlage eines
Ausbildungsvertrages abgeleistet wird. Für das Berichtsjahr 2010 liegt noch keine
Auswertung vor.
Grundlage: Statistisches Bundesamt, Fachserie 14, Reihe 6, eigene Berechnung
b) Wie erklärt sich die Bundesregierung die Entwicklung der
Ausbildungsquoten innerhalb des öffentlichen Dienstes in den Jahren 2000
bis 2010 (bitte aufschlüsseln nach Bund, Ländern, Gemeinden und
Betrieben mit Bundesbeteiligung)?
c) Wie beurteilt die Bundesregierung die unterschiedliche Entwicklung
der Ausbildungsquoten von Bund, Ländern, Gemeinden und
Unternehmen mit Bundesbeteiligung innerhalb des öffentlichen Dienstes in
den Jahren 2000 bis 2010?
Wie bereits zu den Fragen 1 und 2 angemerkt, kann die Personalstandstatistik
des Statistischen Bundesamtes die Ausbildungsleistungen des öffentlichen
Jahr
Bund
in %
Länder
in %
Gemeinden
in %
Zweckverbände
in %
Mittelbarer
öffentlicher Dienst
in %
2000 3,73 5,60 4,15 4,63 4,61
2001 3,45 5,49 4,04 4,32 4,78
2002 3,38 5,45 4,00 4,39 4,79
2003 3,62 5,55 3,93 4,33 4,96
2004 3,89 5,59 3,77 3,85 4,80
2005 4,45 5,38 3,52 3,49 4,32
2006 4,55 5,23 3,40 3,04 3,97
2007 4,64 5,40 3,39 2,66 3,65
2008 4,52 5,69 3,33 2,94 3,56
2009 4,75 5,91 3,34 2,81 3,37
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 15 – Drucksache 17/3289Dienstes aufgrund des Erhebungsstichtags 30. Juni nur unvollständig
wiedergeben. Für den Bund ist dennoch ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen.
Die im Rahmen des Nationalen Pakts für Ausbildung und
Fachkräftenachwuchs (Ausbildungspakt) ermittelte Ausbildungsquote des Bundes, die auf
Erhebungen zum Stichtag 15. Oktober basiert, lag in den letzten Jahren
zwischen 7,4 Prozent und 7,7 Prozent. Die Bundesregierung hat ihre
Verpflichtung aus dem Ausbildungspakt damit stets erfüllt und die Ausbildungssituation
in der Bundesverwaltung wirkungsvoll verbessert.
Der Rückgang im kommunalen Bereich dürfte nicht zuletzt auf die
Ausgliederung kommunaler Krankenhäuser aus dem öffentlichen Dienst zurückzuführen
sein, da diese einen relativ hohen Ausbildungsanteil aufweisen. Krankenhäuser,
die in privater Rechtsform betrieben werden, zählen nicht zum öffentlichen
Dienst, selbst wenn sie sich vollständig im Eigentum der öffentlichen Hand
befinden. So gab es Mitte 2009 19 400 Auszubildende in privatrechtlichen
Krankenhäusern, die mehrheitlich öffentlichen Arbeitgebern gehörten.
Weitere Erkenntnisse für eine Beurteilung der Entwicklung im öffentlichen
Dienst von Ländern und Gemeinden liegen der Bundesregierung nicht vor.
Allgemeine Hinweise zu den Fragen 14a bis 14c und 15
Grundlage der Antworten ist die Erhebung des Bundesinstituts für
Berufsbildung „Neu abgeschlossene Ausbildungsverträge zum 30.09.“ Die Erhebung
wird jährlich in Zusammenarbeit mit den für die Berufsausbildung zuständigen
Stellen durchgeführt. Dabei werden die neu abgeschlossenen
Ausbildungsverträge berücksichtigt, die in der Zeit vom 1. Oktober des Vorjahres bis zum
30. September des Erhebungsjahres neu abgeschlossen wurden und die am
30. September auch noch bestanden haben. Bei der Erhebung zum 30.
September werden Anschlussverträge im Gegensatz zur Berufsbildungsstatistik (siehe
allgemeine Hinweise zu den Fragen 3 bis 7b) nicht als „neu abgeschlossene
Ausbildungsverträge“ berücksichtigt.
14. a) In welchen Bereichen des öffentlichen Dienstes erfolgte der Rückgang
von 1 216 abgeschlossenen Ausbildungsverträgen seit 1999 (bitte
aufschlüsseln nach Bund, Ländern, Gemeinden und Betrieben mit
Bundesbeteiligung)?
Auf der Basis der vorliegenden Daten zu den neu abgeschlossenen
Ausbildungsverträgen kann die Entwicklung nur geografisch nach Bundesländern
differenziert dargestellt werden. In der nachfolgenden Tabelle finden sich die
Informationen zu den Erhebungsjahren 1999 und 2009. Dabei handelt es sich
ausschließlich um Ausbildungsverträge nach dem BBiG im
Zuständigkeitsbereich des öffentlichen Dienstes. Ein Rückgang im Bereich der BBiG-Berufe
bedeutet aber nicht zwingend eine Verminderung der Ausbildungsleistung. So
gibt es auch Ausbildungsgänge, die inzwischen von Studiengängen bzw. von
der Beamtenausbildung abgelöst wurden. Ein Vergleich auf Einzelberufsebene
mit dem Jahr 1999 ist nicht möglich, da die Einzelberufserfassung erst mit der
Erhebung 2004 eingeführt wurde.
Drucksache 17/3289 – 16 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeNeu abgeschlossene Ausbildungsverträge im öffentlichen Dienst nach Bundesländern in den Erhebungsjahren
1999 und 2009
Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, Erhebung zum 30. September
b) Worauf führt die Bundesregierung den Rückgang an
Ausbildungsverträgen seit 1999 zurück?
c) Wie beurteilt die Bundesregierung den Rückgang der geschlossenen
Ausbildungsverträge von 1 216 Verträgen seit 1999 im öffentlichen
Dienst?
Der im Jahr 2009 zu verzeichnende Rückgang der neu abgeschlossenen
Ausbildungsverträge in den Ausbildungsberufen des Zuständigkeitsbereichs
öffentlicher Dienst um 1 216 (8,1 Prozent) im Vergleich zum Jahr 1999 liegt noch
unter dem Rückgang von 10,3 Prozent bei den Gesamtzahlen (vgl. Tabelle A1.1
bis 3 auf Seite 20 des Datenreports zum Berufsbildungsbericht 2010).
Die in der Antwort zu den Fragen 13b und 13c erwähnte Privatisierung
kommunaler Krankenhäuser dürfte auch Auszubildende in BBiG-Berufen betreffen.
Im Bereich des Bundes hat die Ausbildungsoffensive im Rahmen des seit 2004
bestehenden Ausbildungspaktes zu einer Verstetigung der Ausbildungsquote
auf einem Niveau von über 7 Prozent geführt.
Weitere Erkenntnisse, insbesondere über die Gründe des Rückgangs im
öffentlichen Dienst von Ländern und Gemeinden, liegen der Bundesregierung nicht
vor.
Anzahl der Neuabschlüsse Veränderung 2009 gegenüber 1999
1999 2009 Anzahl in %
Baden-Württemberg 2 148 2 031 –117 –5,5
Bayern 1 512 1 613 101 6,7
Berlin 679 690 11 1,6
Brandenburg 584 474 –110 –18,8
Bremen 130 121 –9 –6,9
Hamburg 198 169 –29 –14,7
Hessen 1 525 1 364 –161 –10,6
Mecklenburg-Vorpommern 287 389 102 35,5
Niedersachsen 1 679 1 324 –355 –21,1
Nordrhein-Westfalen 2 839 2 694 –145 –5,1
Rheinland-Pfalz 730 665 –65 –8,9
Saarland 120 125 5 4,2
Sachsen 890 765 –125 –14,0
Sachsen-Anhalt 523 459 –64 –12,2
Schleswig-Holstein 605 456 –149 –24,6
Thüringen 491 385 –106 –21,6
Deutschland 14 940 13 724 –1 216 –8,1
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 17 – Drucksache 17/328915. In welchen Bereichen des öffentlichen Dienstes erfolgte der Zuwachs von
3,7 Prozent der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im Jahr 2009
im Vergleich zu 2008 (bitte aufschlüsseln nach Bund, Ländern,
Gemeinden und Betrieben mit Bundesbeteiligung)?
Auch zu dieser Frage kann keine Unterscheidung nach Bereichen
vorgenommen werden. Von einer Darstellung der Entwicklung der Neuabschlüsse auf der
Ebene der Berufe wird aufgrund des Umfangs abgesehen. Die Entwicklung der
Neuabschlüsse nach den Berufsgruppen des Statistischen Bundesamtes (StBA)
im Zuständigkeitsbereich des öffentlichen Dienstes ist der nachfolgenden
Tabelle zu entnehmen. In den Berufen im Zuständigkeitsbereich des
öffentlichen Dienstes wurden im Jahr 2009 13 724 neue Ausbildungsverhältnisse
abgeschlossen, also 496 mehr als im Vorjahr. Dieser Zuwachs von 3,7 Prozent
betrifft ganz überwiegend die Ausbildung in der Gruppe der Büroberufe und
kaufmännischen Angestelltenberufe (+486). Ein weiterer Zuwachs war bei den
Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste (Gruppe der
Bibliotheksberufe) zu verzeichnen sowie in geringerem Umfang auch bei den
Reinigungs- und Entsorgungsberufen, Landverkehrsberufen und Tiefbauberufen.
Neu abgeschlossene Ausbildungsverträge (StBA) im Zuständigkeitsbereich des öffentlichen Dienstes nach
Berufsgruppen in den Erhebungsjahren 2008 und 2009
* und verwandte oder zugehörige Berufe dieser Gruppe.
Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, Erhebung zum 30. September
Anzahl der Neuabschlüsse Veränderung 2009 gegenüber 2008
2008 2009 Anzahl in %
Tiefbauberufe 98 115 17 17,3
Maschinen-,
Anlagenführer/innen* 58 56 –2 –3,4
Techniker/Technikerinnen* 818 763 –55 –6,7
Technische Zeichner/innen* 18 27 9 50,0
Andere Dienstleistungskaufleute
und zugehörige Berufe 0 2 2 –
Berufe des Landverkehrs 492 511 19 3,9
Büroberufe,
Kaufmännische Angestellte* 10 293 10 779 486 4,7
Dienst- und Wachberufe 592 555 –37 –6,3
Sicherheitsberufe* 8 2 –6 –75,0
Publizisten, Übersetzungs-,
Bibliotheksberufe* 513 580 67 13,1
Reinigungs- und
Entsorgungsberufe 315 334 19 6,0
nicht zugeordnete Berufe 23 0 –23 –100,0
Insgesamt 13 228 13 724 496 3,7
Drucksache 17/3289 – 18 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode16. Warum ist der Anteil der geschlossenen Ausbildungsverträge im
öffentlichen Dienst bezogen auf die Gesamtheit der
sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im öffentlichen Dienst im Jahr 2009 im Vergleich mit
anderen Ausbildungsbereichen (Branchen) so gering?
Auf die Vorbemerkung der Bundesregierung sowie auf die Antwort zu den
Fragen 13b und 13c wird verwiesen.
17. a) Welche Maßnahmen hat die Bundesregierung in den Jahren 2000 bis
2010 ergriffen, um die Ausbildungsquoten nach BBiG bzw. HwO und
den Gesundheitsfachberufen im öffentlichen Dienst zu erhöhen?
b) Hält die Bundesregierung die bisherigen Maßnahmen zur Erhöhung
der Ausbildungsquoten nach BBiG bzw. HwO und den
Gesundheitsfachberufen im öffentlichen Dienst für angemessen?
Wenn ja, warum?
Wenn nein, warum nicht?
c) Welche Maßnahmen plant die Bundesregierung in den kommenden
Jahren zu ergreifen, um die Ausbildungsquoten nach BBiG bzw. HwO
und den Gesundheitsfachberufen im Bereich des öffentlichen Dienstes
zu erhöhen?
Im Bündnis für Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsfähigkeit vom 6. Juli 1999
hat sich die Bundesregierung verpflichtet, das Ausbildungsplatzangebot in der
Bundesverwaltung im Jahr 1999 um 6 Prozent und in den Folgejahren
zumindest entsprechend dem demografischen Zusatzbedarf, der bei 1 bis 2 Prozent
lag, zu erhöhen. Im Rahmen des Ausbildungspaktes, der erstmals 2004
abgeschlossen und im Jahr 2007 um weitere drei Jahre verlängert wurde, hat die
Bundesregierung für den Anteil der Ausbildungsplätze in der
Bundesverwaltung eine Ausbildungsquote von mindestens 7 Prozent der
sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten festgeschrieben.
Um diese Zielvorgabe zu erreichen, waren und sind vielfältige Bemühungen
der Bundesbehörden und ein erheblicher Einsatz von Ressourcen erforderlich.
So wurden z. B. Informationsveranstaltungen in Schulen und auf Messen, an
Tagen der offenen Tür sowie anlässlich des „Girls Day“ durchgeführt, die
Zusammenarbeit mit den Berufsberatern der Arbeitsagenturen intensiviert und das
Informationsangebot auf den Webseiten der Behörden auf die Bedürfnisse und
das Informationsverhalten der Schülerinnen und Schüler ausgerichtet. Neben
den originären Verwaltungsberufen wird vielfach verstärkt in Kammerberufen
– teilweise in kostenpflichtigen Kooperationen mit Betrieben aus der
Privatwirtschaft – sowie in neuen Berufsbildern ausgebildet.
Die Bundesregierung hat die Zielmarke von 7 Prozent seit 2004 erfüllt oder
sogar übertroffen und die Ausbildungssituation in der Bundesverwaltung
wirkungsvoll verbessert. Allein im Jahr 2009 lag die Ausbildungsquote mit
7,6 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten deutlich über der im
Pakt gegebenen Zusage. Die Maßnahmen zur Erhöhung der Ausbildungsquote
der Bundesverwaltung waren erfolgreich.
Die Bundesregierung ist entschlossen, ihre Anstrengungen fortzuführen und die
Ausbildungsleistungen in ihrem Bereich – insbesondere auch mit Blick auf die
demografische Entwicklung und den zukünftigen Fachkräftebedarf – auf
hohem Niveau zu halten. Sie wird im Rahmen der Verlängerung des
Ausbildungspaktes über das Jahr 2010 hinaus an der Zielvorgabe von 7 Prozent für den
Anteil der Ausbildungsplätze an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten
festhalten und auch in den kommenden Jahren ihren Beitrag leisten, damit
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 19 – Drucksache 17/3289möglichst jedem ausbildungswilligen und ausbildungsfähigen jungen
Menschen ein Ausbildungsplatz angeboten werden kann.
Zu Maßnahmen von Ländern und Kommunen liegen der Bundesregierung
keine Erkenntnisse vor.
d) Welche Maßnahmen plant die Bundesregierung zu ergreifen, um die
Ausbildungsquoten im öffentlichen Dienst von Menschen mit
Migrationshintergrund bzw. nichtdeutscher Staatsangehörigkeit in den
kommenden Jahren zu erhöhen?
e) Welche Maßnahmen plant die Bundesregierung zu ergreifen, um die
Ausbildungsquoten von Migranten und Migrantinnen (bitte
aufschlüsseln nach Asylsuchende, Geduldete und Personen mit
Aufenthaltsrecht) in den kommenden Jahren zu erhöhen?
Die Bundesregierung hat sich im Nationalen Integrationsplan 2007 verpflichtet,
die Zahl von Auszubildenden mit Migrationshintergrund in ihrem
Zuständigkeitsbereich zu erhöhen. Die Bundesbehörden haben zur Umsetzung dieser
Verpflichtung eine Vielzahl von Aktivitäten ergriffen, z. B. gezielte Werbung in
Schulen mit hohem Migrationsanteil, Angebote von Schülerpraktika,
Einstellung der Ausschreibungen in Migrations-Netzwerke sowie Durchführung von
Bewerbungsworkshops für Schülerinnen und Schüler aller Nationalitäten.
Diese Aktivitäten sollen – auch im Rahmen des neuen Ausbildungspaktes, der
mit neuer Schwerpunktsetzung verlängert und den Fokus insbesondere auch
auf Jugendliche mit Migrationshintergrund richten soll – fortgeführt und
ausgebaut werden.
Zur weiteren Umsetzung des Nationalen Integrationsplans wird ein
Aktionsplan entwickelt. Hierzu werden insgesamt elf Dialogforen zu verschiedenen
Themen unter der Federführung eines Bundesressorts durchgeführt, u. a. das
Dialogforum „Migranten im öffentlichen Dienst“. Entsprechend dem
Grundprinzip des Nationalen Integrationsplans werden für das vielschichtige
Themenfeld „Migranten im öffentlichen Dienst“ im Rahmen eines
partnerschaftlichen Dialogs mit allen für den Integrationsprozess relevanten Akteuren
(Ressorts, Ländern, Kommunen, Verbänden und Migrantenorganisationen)
Handlungsfelder und Maßnahmen erarbeitet werden.
D
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hen Dienstes, Deutschland 2007 bis 2009
lüsse 1
mt
Neuabschlüsse 2009
Jugendliche mit
2009
deutschem
Pass
ausländischem
Pass
3 3 0
1 146 1 119 24
510 504 6
978 948 30
570 567 0
294 288 3
45 45 3
12 12 0
39 39 0
69 69 0
6 6 0
702 684 18
27 27 0
2 136 2 106 30
513 507 6
726 720 6
21 21 0
5 616 5 529 87
114 114 0
24 24 0
135 132 3Anlage zu Frage 7a
Neuabschlüsse des dualen Systems (BBiG bzw . HwO; nach Ausbildungsberufen) in Ausbildungsstätten des öffentlic
Ausbildungsberuf
Zuständigkeitsbereich
Beruf § 66
BBiG bzw .
§ 42m HwO 2
Ausbildungsdauer
in Monaten
Neuabsch
insgesa
2007 2008
Ausbildungsberufe des Zuständigkeitsbereichs öf fentlicher Dienst
Bestattungsfachkraft IH/ÖD 36 3 3
Fachangestellte/r für Arbeitsförderung ÖD 36 879 570
Fachangestellte/r für Bäderbetriebe IH/ÖD 36 471 552
Fachangestellte/r für Bürokommunikation ÖD 36 1 176 1 053
Fachangestellte/r für Medien- und
Informationsdienste
IH/ÖD 36 567 537
Fachkraft für Abwassertechnik IH/ÖD 36 222 261
Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft IH/ÖD 36 30 45
Fachkraft für Rohr -, Kanal- und Industrieservice IH/ÖD 36 0 15
Fachkraft für Straßen- und V erkehrstechnik IH/ÖD 36 30 36
Fachkraft für W asserversor gungstechnik IH/ÖD 36 63 63
Fachkraft für W asserwirtschaft IH/ÖD 36 6 6
Justizfachangestellte/r ÖD 36 630 663
Kartograf/in IH/ÖD 36 24 18
Sozialversicherungsfachangestellte/r ÖD 36 2 181 2 121
Straßenwärter/in IH/ÖD 36 468 483
Vermessungstechniker/in ÖD 36 849 792
Verwaltungsangestellte/r (§ 66 BBiG) ÖD ja 18 0 0
Verwaltungsfachangestellte/r ÖD 36 5 127 5 346
Wasserbauer/in IH/ÖD 36 87 96
Ausbildungsberufe außerhalb des Zuständigkeitsbereichs öf fentlicher Dienst
Ausbaufacharbeiter/in IH/Hw 24 15 21
Bauten- und Objektbeschichter/in Hw 24 27 114
IH = Industrie und Handel
ÖD = öffentlicher Dienst
Hausw = Hauswirtschaft
Lw = Landwirtschaft Hw = Handwerk FB = freie Berufe
D
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30 21 21 0
12 12 12 0
18 15 15 0
86 180 174 6
0 30 30 0
9 36 33 3
81 72 69 3
12 12 12 3
9 12 12 0
9 18 15 3
00 279 276 0
27 45 39 6
42 45 45 0
51 48 45 3
6 15 15 0
27 27 24 3
04 180 174 9
15 21 21 0
27 30 27 0
9 18 18 0
66 54 54 0
24 21 21 0
6 12 9 3
34 513 513 0
71 207 162 42
chlüsse 1
esamt
Neuabschlüsse 2009
Jugendliche mit
08 2009
deutschem
Pass
ausländischem
PassEisenbahner/in im Betriebsdienst IH 36 21
Fachkraft für Kurier -, Express- und Postdienstleistungen IH 24 15
Fachlagerist/in IH 24 15
Fachinformatiker/in IH 36 189 1
Hauswirtschaftstechn. Betriebshelfer/in (§ 66 BBiG) Hausw ja 24 36
Hochbaufacharbeiter/in IH/Hw 24 6
Kraftfahrzeugservicemechaniker/in IH/Hw 24 27
Maschinen- und Anlagenführer/in IH 24 15
Tiefbaufacharbeiter/in IH/Hw 24 30
Bäcker/in IH/Hw 36 12
Bankkaufmann/-kauf frau IH 36 288 3
Bau- und Metallmaler/in (§ 42m HwO) Hw ja 36 15
Bauten- und Objektbeschichter/in (§ 42m HwO) Hw ja 36 0
Bauzeichner/in IH/Hw 36 57
Berufskraftfahrer/in IH/Hw 36 6
Beton- und Stahlbetonbauer/in IH/Hw 36 27
Bürokaufmann/Bürokauf frau IH/Hw 36 171 2
Fachkraft für Lagerlogistik IH 36 15
Fachkraft für V eranstaltungstechnik IH 36 24
Fachkraft im Fahrbetrieb IH 36 9
Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk IH 36 21
Fahrzeuglackierer/in IH/Hw 36 12
Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/in IH/Hw 36 3
Forstwirt/in Lw 36 522 5
Friseur/in Hw 36 90 1
Ausbildungsberuf
Zuständigkeitsbereich
Beruf § 66
BBiG bzw .
§ 42m HwO 2
Ausbildungsdauer
in Monaten
Neuabs
insg
2007 20
IH = Industrie und Handel
ÖD = öffentlicher Dienst
Hw = Handwerk
Hausw = Hauswirtschaft
Lw = Landwirtschaft
FB = freie Berufe
D
ru
cksach
e 17/3289
–
2
2
–
D
eu
tsch
er B
u
n
d
estag
–
1
7
. W
ah
lp
erio
d
e
645 621 615 6
12 12 12 0
177 177 171 3
99 78 75 3
39 84 81 6
6 12 12 0
33 21 21 0
27 27 24 0
21 21 21 0
42 42 42 0
387 342 330 12
15 18 18 0
6 12 12 0
60 66 63 0
54 54 51 3
51 24 24 0
171 216 216 0
24 24 24 0
54 48 45 3
12 15 15 0
18 21 18 0
240 132 126 6
24 54 51 0
63 63 63 0
schlüsse 1
gesamt
Neuabschlüsse 2009
Jugendliche mit
008 2009
deutschem
Pass
ausländischem
PassGärtner/in Lw 36 852
Gerüstbauer/in IH/Hw 36 0
Hauswirtschafter/in IH/Lw/Hausw 36 234
Hauswirtschaftshelfer/in (§ 66 BBiG) Hausw ja 36 78
Holzbearbeiter/in (§ 42m HwO) Hw ja 36 3
Holzfachwerker/in (§ 42m HwO) Hw ja 36 3
Immobilienkaufmann/-kauf frau IH 36 36
Industriekaufmann/-kauf frau IH 36 24
Informatikkaufmann/-kauf frau IH 36 18
Informations- und T elekommunikationssystem-
Elektroniker/in
IH 36 45
Kaufmann/Kauf frau für Bürokommunikation IH 36 420
Kaufmann/Kauf frau für Dialogmarketing IH 36 0
Kaufmann/Kauf frau im Einzelhandel IH 36 24
Kaufmann/Kauf frau im Gesundheitswesen IH 36 42
Koch/Köchin IH 36 48
Landwirt/in Lw 36 66
Maler/in und Lackierer/in Hw 36 99
Maßschneider/in Hw 36 21
Maurer/in IH/Hw 36 54
Mediengestalter/in Bild und T on IH 36 18
Mediengestalter/in Digital und Print IH/Hw 36 9
Medizinische/r Fachangestellte/r FB 36 426
Metallbearbeiter/in (§ 42m HwO) Hw ja 36 12
Notarfachangestellte/r FB 36 78
Ausbildungsberuf
Zuständigkeitsbereich
Beruf § 66
BBiG bzw .
§ 42m HwO 2
Ausbildungsdauer
in Monaten
Neuab
ins
2007 2
IH = Industrie und Handel
ÖD = öffentlicher Dienst
Hw = Handwerk
Hausw = Hauswirtschaft
Lw = Landwirtschaft
FB = freie Berufe
D
eu
tsch
er B
u
n
d
estag
–
1
7
. W
ah
lp
erio
d
e
–
2
3
–
D
ru
cksach
e 17/3289
81 54 54 0
36 33 30 6
12 12 12 0
27 30 30 0
12 12 12 0
240 18 18 0
39 39 39 0
21 15 15 0
195 234 231 3
18 18 18 0
78 69 66 3
33 24 24 0
227 114 111 6
27 18 15 0
81 129 120 9
36 36 36 0
90 84 81 3
105 144 138 6
63 69 69 0
84 78 78 0
66 102 96 3
99 99 96 3
24 30 27 3
165 207 201 6
schlüsse 1
gesamt
Neuabschlüsse 2009
Jugendliche mit
008 2009
deutschem
Pass
ausländischem
PassPferdewirt/in Lw 36 78
Pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r FB 36 69
Raumausstatter/in IH/Hw 36 6
Straßenbauer/in IH 36 21
Tiefbaufacharbeiter/in (§ 42m HwO) Hw ja 36 0
Tiermedizinische/r Fachangestellte/r FB 36 9
Tierpfleger/in IH 36 36
Tierwirt/in Lw 36 21
Tischler/in Hw 36 135
Veranstaltungskaufmann/-kauf frau IH 36 15
Werker/in im Gartenbau/Gartenbauhelfer/in (§ 66 BBiG) Lw ja 36 54
Winzer/in Lw 36 21
Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r FB 36 78 1
Zimmerer/in IH/Hw 36 33
Anlagenmechaniker/in für Sanitär -, Heizungs- und
Klimatechnik
IH/Hw 42 39
Biologielaborant/in IH 42 36
Chemielaborant/in IH 42 87
Elektroniker/in (Hw) Hw 42 81
Elektroniker/in für Betriebstechnik IH 42 66
Elektroniker/in für Geräte und Systeme IH 42 75
Feinwerkmechaniker/in Hw 42 54
Industriemechaniker/in IH 42 87
Konstruktionsmechaniker/in IH 42 21
Kraftfahrzeugmechatroniker/in IH/Hw 42 117
Ausbildungsberuf
Zuständigkeitsbereich
Beruf § 66
BBiG bzw .
§ 42m HwO 2
Ausbildungsdauer
in Monaten
Neuab
ins
2007 2
IH = Industrie und Handel
ÖD = öffentlicher Dienst
Hw = Handwerk
Hausw = Hauswirtschaft
Lw = Landwirtschaft
FB = freie Berufe
D
ru
cksach
e 17/3289
–
2
4
–
D
eu
tsch
er B
u
n
d
estag
–
1
7
. W
ah
lp
erio
d
es Bundes und der Länder (Erhebung zum 31. 12.).
er/in (§ 42m HwO), Automobilkaufmann/-kauffrau, Bäckerwer-
66 BBiG), Betonfertigteilbauer/in und Betonstein- und
Terraznd -plastiker/in, Bürofachhelfer/in (§ 66 BBiG), Bürokraft (§ 66
sammenbauer/in (§ 66 BBiG), Elektrogerätezusammenbauer/in
roniker/in für luftfahrttechnische Systeme, Fachangestellte/r für
chkraft für Wasserwirtschaft, Fachkraft im Gastgewerbe,
Fachtelhandwerk, Fachwerker/in im Maler- und Lackiererhandwerk
chaniker/in, Fotograf/in, Fotomedienlaborant/in, Gebäudereini-
(§ 66 BBiG), Hochbaufacharbeiter/in (§ 42m HwO),
Hochbaueramiker/in Verfahrenstechnik, Informations- und
Telekommuffrau für audiovisuelle Medien, Kaufmann/Kauffrau für Kurier-,
eistung, Kaufmann/Kauffrau für Tourismus und Freizeit, Kauf-
Klempner/in, Konditor/in, Korb- und Flechtwerker/in (§ 42m
Mechaniker/in für Karosserieinstandhaltungstechnik,
Mechatrotschaftliche/r Laborant/in, Modellbauer/in, Modenäher/in,
Moopädieschuhmacher/in, Pharmakant/in, Physiklaborant/in,
Polsurantfachmann/-fachfrau, Revierjäger/in, Rohrleitungsbauer/in,
Steinbildhauer/in, Sticker/in, Stukkateur/in,
Systemelektroniextillaborant/in, Textilreiniger/in, Uhrmacher/in, Verkäufer/in,
hanikerwerker/in (§ 42m HwO)
0 12 12 0
45 42 42 0
123 135 129 6
378 375 342 33
abschlüsse 1
nsgesamt
Neuabschlüsse 2009
Jugendliche mit
2008 2009
deutschem
Pass
ausländischem
Pass
V
ertrieb: B
undesanzeiger V
erlagsgesellschaft m
bH
, P
ostfach
10
05
34, 50445
K
öln, Telefon
(02
21) 97
66
83
40, F
ax
(02
21) 97
66
83
44, w
w
w
.betrifft-gesetze.de
IS
S
N
0722-8333Quelle: Datenbank Auszubildende des Bundesinstituts für Berufsbildung auf Basis der Daten der Berufsbildungsstatistik der statistischen Ämter d
Hinweis: Aus Datenschutzgründen sind alle Absolutwerte jeweils auf ein Vielfaches von 3 gerundet.
1 weitere Berufe mit bis zu zehn Neuabschlüssen im Jahr 2009: Änderungsschneider/in, Anlagenmechaniker/in, Augenoptiker/in, Autofachwerk
ker/in (§ 42m HwO), Baugeräteführer/in, Baustoffprüfer/in, Bauwerksmechaniker/in für Abbruch und Betontrenntechnik, Beikoch/Beiköchin (§
zohersteller/in, Binnenschiffer/in, Bodenleger/in, Bootsbauer/in, Brauer/in und Mälzer/in, Buchbinder/in, Büchsenmacher/in, Bühnenmaler/in u
BBiG), Chirurgiemechaniker/in, Dachdecker/in, Drucker/in, Elektroanlagenmonteur/in, Elektrogerätefachkraft (§ 66 BBiG), Elektrogerätezu
(§ 66 BBiG), Elektroinstallateur/in, Elektroniker/in für Automatisierungstechnik, Elektroniker/in für Gebäude- und Infrastruktursysteme, Elekt
Markt- und Sozialforschung, Fachkraft Agrarservice, Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten, Fachkraft für Schutz und Sicherheit, Fa
mann/Fachfrau für Systemgastronomie, Fachpraktiker/in im Maler- und Lackiererhandwerk (§ 42m HwO), Fachverkäufer/in im Nahrungsmit
(§ 42m HwO), Fahrradmonteur/in, Fahrzeugpfleger/in (§ 42m HwO), Fischwirt/in, Flechtwerkgestalter/in, Fleischer/in, Florist/in, Fluggerätme
ger/in, Glaser/in, Glasveredler/in, Gleisbauer/in, Goldschmied/in, Graveur/in, Hauswartsgehilfe/-gehilfin (§ 66 BBiG), Hauswirtschaftshelfer/in
fachwerker/in (§ 42m HwO), Holzmechaniker/in, Holzverarbeiter/in (§ 42m HwO), Hörgeräteakustiker/in, Hotelfachmann/-fachfrau, Industriek
nikationssystem-Kaufmann/Kauffrau, Informationselektroniker/in, Kanalbauer/in, Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in, Kaufmann/Kau
Express- und Postdienstleistungen, Kaufmann/Kauffrau für Marketingkommunikation, Kaufmann/Kauffrau für Spedition und Logistikdienstl
mann/Kauffrau für Verkehrsservice, Kaufmann/Kauffrau für Versicherung und Finanzen, Kaufmann/Kauffrau im Groß- und Außenhandel,
HwO), Kosmetiker/in, Kraftfahrzeugbearbeiter/in (§ 42m HwO), Kraftfahrzeugelektriker/in, Manufakturporzellanmaler/in, Maskenbildner/in,
niker/in für Kältetechnik, Mediengestalter/in für Digital- und Printmedien, Metallfachwerker/in (§ 42m HwO), Mikrotechnologe/in, Milchwir
dist/in, Molkereifachmann/-fachfrau, Näher/in im Damenschneiderhandwerk (§ 42m HwO), Orthopädiemechaniker/in und Bandagist/in, Orth
ter- und Dekorationsnäher/in, Produktionsmechaniker/in Textil, Raumausstatterwerker/in (§ 42m HwO), Rechtsanwaltsfachangestellte/r, Resta
Sattler/in, Schiffsmechaniker/in, Schuhmacher/in, Segelmacher/in, Servicefahrer/in, Sport- und Fitnesskaufmann/-kauffrau, Steinmetz/in und
ker/in, Systeminformatiker/in, Technische(r) Modellbauer/in, Technische/r Produktdesigner/in, Technische/r Zeichner/in, Teilezurichter/in, T
Weinküfer/in, Werkstoffprüfer/in, Werkzeugmechaniker/in, Zahntechniker/in, Zerspanungsmechaniker/in, Zweiradmechaniker/in, Zweiradmec
2 Berufe für Menschen mit Behinderung nach § 66 BBiG bzw. § 42m HwO
Mechaniker/in für Land- und Baumaschinentechnik IH/Hw 42 6
Mechatroniker/in IH 42 45
Metallbauer/in IH/Hw 42 72
Sonstige Ausbildungsberufe außerhalb des Zuständigkeitsbereichs öf fentlicher Dienst 345
Ausbildungsberuf
Zuständigkeitsbereich
Beruf § 66
BBiG bzw .
§ 42m HwO 2
Ausbildungsdauer
in Monaten
Neu
i
2007
IH = Industrie und Handel
ÖD = öffentlicher Dienst
Hw = Handwerk
Hausw = Hauswirtschaft
Lw = Landwirtschaft
FB = freie Berufe
G
esam
therstellung: H
. H
eenem
ann G
m
bH
&
C
o., B
uch- und O
ffsetdruckerei, B
essem
erstraß
e 83–91, 12103 B
erlin, w
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ann-druck.dee]