[Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Clara Bünger, Nicole Gohlke,
Anke Domscheit-Berg, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE.
– Drucksache 20/5372 –
Abschiebungen und Ausreisen 2022
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Im Jahr 2021 wurden insgesamt 11 982 Personen aus Deutschland
abgeschoben (2020: 10 800). Die wichtigsten Zielstaaten waren Georgien (1 116),
Albanien (904), Serbien (612), Pakistan (513) und Moldau (505). Im
Unterschied zu den vorherigen Jahren war kein EU-Staat unter den wichtigsten
Zielstaaten der Abschiebungen. Frankreich stand mit 490 Abschiebungen an
sechster Stelle (siehe dazu und im Folgenden die regelmäßigen Anfragen der
Fraktion DIE LINKE., zuletzt auf den Bundestagsdrucksachen 20/3130,
20/890 und 19/27007).
5 462 Menschen wurden 2021 im Rahmen von Sammelabschiebungen unter
Beteiligung der Bundespolizei mit eigens dafür gecharterten Flugzeugen
abgeschoben. Das entspricht 46 Prozent aller Abschiebungen 2021. Wie schon im
Vorjahr ist damit der relative Anteil der Sammelabschiebungen an allen
Abschiebungen gestiegen. 2020 lag dieser Anteil bei 37 Prozent, 2019 noch bei
27 Prozent. 5 394 bzw. 98,8 Prozent der 2021 durchgeführten
Sammelabschiebungen wurden durch Frontex finanziert. 23 Abschiebungen wurden 2021 mit
sogenannten Mini-Chartern für bis zu vier Personen vollzogen. Nach Angaben
der Bundesregierung ist der Einsatz von „Mini-Chartern“ seit 2017
dokumentiert, es sei aber davon auszugehen, dass diese auch schon zuvor genutzt
wurden. Die Nutzung dieser Flüge richte sich sowohl nach Vorgaben der
Zielstaaten als auch nach den Bedarfen der Landesbehörden. Von der
Bundesregierung veröffentlichte Zahlen zeigen, dass „Mini-Charter“ zeitweise besonders
häufig bei Abschiebungen in die Türkei genutzt wurden (2020: 8 von 14
Flügen, 2019: 9 von 21 Flügen). Auch bei Dublin-Abschiebungen kamen die
„Mini-Charter“ in einigen Jahren vermehrt zum Einsatz (2019: 32 Flüge,
2018: 10 Flüge).
In 716 Fällen setzten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte 2021 während
Abschiebungen sogenannte Hilfsmittel der körperlichen Gewalt ein. Darunter
werden Hand- und Fußfesseln, Stahlfesseln und sogenannte Bodycuffs
verstanden. Es fällt auf, dass polizeiliche Gewaltmittel bei Abschiebungen in
bestimmte Länder verstärkt oder sogar regelmäßig angewendet werden. So
erfolgten 25 von 30 Abschiebungen in den Senegal unter Anwendung
polizeilicher Gewaltmittel (83 Prozent), beim Zielstaat Algerien waren es 64 von
80 Abschiebungen (80 Prozent), bei Äthiopien 17 von 26 Abschiebungen
Deutscher Bundestag Drucksache 20/5795
20. Wahlperiode 24.02.2023
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums des Innern und für Heimat
vom 23. Februar 2023 übermittelt und mit E-Mail vom 5. April 2023 ergänzt; siehe Drucksache 20/6354.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
(65 Prozent), während im Allgemeinen Hilfsmittel der körperlichen Gewalt
„nur“ in 6 Prozent aller Abschiebungen angewandt wurden. Ein hoher Wert
ergibt sich auch für die Zielstaaten Nigeria, Afghanistan und Ghana.
Die Bundesregierung aus SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP
weigert sich ebenso wie die Vorgängerregierung aus CDU/CSU und SPD, die
Frage nach den wichtigsten Fluggesellschaften, mit denen Abschiebungen
vollzogen wurden, offen zu beantworten. Es bestehe die Gefahr öffentlicher Kritik
und einer dadurch zurückgehenden Bereitschaft der Unternehmen, an
Abschiebungen mitzuwirken. Die Fraktion DIE LINKE. hat die mit der
Einstufung dieser Angaben aus ihrer Sicht verbundene Einschränkung des
parlamentarischen Fragerechts mehrfach kritisiert (Bundestagsdrucksache 19/29954
sowie
https://www.ulla-jelpke.de/2021/05/stoppt-den-profit-mit-abschiebun
gen/). Bis 2019 hatte die damalige Bundesregierung noch Angaben zu den
Fluggesellschaften gemacht. In den Jahren von 2017 bis 2019 lag jeweils die
Lufthansa auf Platz 1 der Abschiebetransporteure (Antwort zu Frage 4 auf
Bundestagsdrucksache 19/18201). Für das Jahr 2020 machte die Initiative „No
Border Assembly“ (
https://noborderassembly.blackblogs.org/de/zensur-brec
hen/) Angaben zu „den größten Charter-Abschiebe-Profiteuren in
Deutschland“, die allerdings nur Charter-Abschiebungen erfassen (Angaben für das
Jahr 2021:
https://deportationalarm.com/; siehe auch
https://taz.de/Umstritten
e-Abschiebepolitik/!5865691/).
1. Wie viele Abschiebungen gab es 2022?
Nach Kenntnis der Bundesregierung sind im Zeitraum vom 1. Januar 2022 bis
zum 31. Dezember 2022 12 945 Personen abgeschoben worden.
a) Wie viele Abschiebungen gab es 2022, differenziert nach Zielländern?
Die Angaben zu den Zielstaaten kann der Tabelle entnommen werden.
Zielstaaten Anzahl abgeschobener Personen
Ägypten 53
Albanien 846
Algerien 402
Argentinien 3
Armenien 142
Aserbaidschan 189
Äthiopien 5
Australien 1
Bangladesch 81
Belgien 142
Benin 3
Bosnien-Herzegowina 319
Brasilien 23
Bulgarien 212
Chile 4
China (Volksrep.) 3
Costa Rica 1
Côte d'Ivoire 8
Dänemark 68
Zielstaaten Anzahl abgeschobener Personen
Dominikanische Republik 4
Ecuador 1
El Salvador 1
Estland 17
Finnland 26
Frankreich 564
Gambia 154
Georgien 908
Ghana 117
Griechenland 86
Großbritannien 4
Guinea 14
Indien 52
Indonesien 1
Irak 77
Iran 33
Irland 2
Island 2
Italien 501
Jamaika 5
Jordanien 25
Kamerun 7
Kasachstan 27
Katar 1
Kenia 15
Kirgisistan 2
Kolumbien 30
Kongo DemRep 4
Kosovo 256
Kroatien 147
Kuba 3
Lettland 87
Libanon 72
Litauen 107
Luxemburg 22
Madagaskar 1
Malaysia 2
Mali 2
Malta 31
Marokko 71
Mauretanien 1
Mauritius 1
Zielstaaten Anzahl abgeschobener Personen
Moldau 556
Mongolei 14
Montenegro 99
Nepal 2
Neuseeland 1
Niederlande 223
Nigeria 279
Nordmazedonien 807
Norwegen 9
Österreich 570
Pakistan 272
Paraguay 1
Peru 6
Polen 631
Portugal 85
Ruanda 1
Rumänien 388
Russland 46
Schweden 269
Schweiz 147
Senegal 20
Serbien 778
Seychellen 1
Sierra Leone 1
Slowakische Republik 18
Slowenien 103
Somalia 2
Spanien 650
Sri Lanka 38
Südafrika 2
Sudan 11
Tadschikistan 21
Taiwan (Republik China) 1
Tansania 6
Thailand 8
Trinidad und Tobago 1
Tschad 1
Tschechische Republik 52
Tunesien 191
Türkei 515
Ukraine 24
Ungarn 32
Zielstaaten Anzahl abgeschobener Personen
Usbekistan 15
Venezuela 1
Vereinigte Staaten von Amerika 15
Vietnam 30
Weißrussland 6
Zypern 8
b) Wie viele Abschiebungen gab es 2022, differenziert nach
Staatsangehörigkeit der Betroffenen?
Die Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Staatsangehörigkeiten Anzahl abgeschobener Personen
Afghanistan 732
Ägypten 72
Albanien 878
Algerien 665
Angola 14
Argentinien 3
Armenien 152
Aserbaidschan 216
Äthiopien 28
Australien 1
Bangladesch 91
Belgien 3
Benin 4
Bosnien-Herzegowina 322
Brasilien 24
Bulgarien 92
Burkina Faso 3
Chile 4
China (Volksrep.) 10
Costa Rica 1
Côte d'Ivoire 40
Dominikanische Republik 6
Dschibuti 1
Ecuador 1
El Salvador 7
Eritrea 42
Estland 3
Frankreich 9
Gambia 209
Georgien 953
Staatsangehörigkeiten Anzahl abgeschobener Personen
Ghana 126
Griechenland 14
Großbritannien 3
Guinea 141
Guinea-Bissau 11
Indien 94
Indonesien 1
Irak 471
Iran 166
Irland 1
Italien 44
Jamaika 5
Jemen 15
Jordanien 31
Kamerun 29
Kasachstan 25
Kenia 19
Kirgisistan 12
Kolumbien 30
Kongo DemRep 13
Kongo Volksrep 1
Kosovo 262
Kroatien 27
Kuba 4
Kuwait 1
Lettland 34
Libanon 155
Liberia 5
Libyen 53
Litauen 78
Luxemburg 1
Madagaskar 1
Malaysia 2
Mali 21
Marokko 199
Mauretanien 4
Mauritius 1
Moldau 601
Mongolei 28
Montenegro 99
Myanmar 2
Nepal 6
Neuseeland 1
Staatsangehörigkeiten Anzahl abgeschobener Personen
Niederlande 32
Niger 4
Nigeria 397
Nordmazedonien 810
Österreich 7
Pakistan 369
Palästina 2
Paraguay 1
Peru 7
Philippinen 5
Polen 270
Portugal 8
Ruanda 6
Rumänien 296
Russland 206
Saudi-Arabien 1
Schweden 2
Schweiz 2
Senegal 38
Serbien 795
Seychellen 1
Sierra Leone 10
Slowakische Republik 14
Slowenien 4
Somalia 136
Spanien 12
Sri Lanka 41
staatenlos 12
Südafrika 2
Sudan 33
Südsudan 6
Syrien 707
Tadschikistan 32
Tansania 8
Thailand 12
Togo 7
Trinidad und Tobago 1
Tschad 4
Tschechische Republik 21
Tunesien 248
Türkei 657
Ukraine 45
Ungarn 24
Staatsangehörigkeiten Anzahl abgeschobener Personen
ungeklärt 96
Usbekistan 15
Venezuela 9
Vereinigte Staaten von Amerika 15
Vietnam 33
Weißrussland 58
Zentralafrikanische Republik 1
c) Wie viele Abschiebungen gab es 2022, differenziert nach Luft-, Land-
und Seeweg?
Die Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Art der Grenze Anzahl abgeschobener Personen
Landweg 2.091
Luftweg 10.777
Seeweg 77
2. Wie viele Frauen wurden 2022 abgeschoben (bitte nach den 15
wichtigsten Zielländern und den 15 wichtigsten Staatsangehörigkeiten
differenzieren)?
Im Jahr 2022 wurden 2 724 Personen weiblichen Geschlechts abgeschoben.
Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen
werden.
Zielstaaten Anzahl abgeschobener Personen
weiblichen Geschlechts
Gesamt 2.724
davon
Nordmazedonien 339
Serbien 286
Georgien 234
Moldau 205
Albanien 177
Spanien 169
Frankreich 155
Bosnien-Herzegowina 117
Polen 113
Schweden 77
Aserbaidschan 67
Italien 59
Österreich 56
Armenien 56
Kosovo 42
Staatsangehörigkeiten Anzahl abgeschobener Personen
weiblichen Geschlechts
Gesamt 2.724
davon
Nordmazedonien 339
Serbien 291
Georgien 240
Moldau 222
Albanien 184
Syrien 169
Afghanistan 136
Bosnien-Herzegowina 119
Irak 106
Aserbaidschan 77
Russland 71
Armenien 58
Türkei 57
Nigeria 56
Iran 48
3. Wie viele Minderjährige wurden 2022 abgeschoben (bitte nach den
15 wichtigsten Zielländern und den 15 wichtigsten Staatsangehörigkeiten
differenzieren)?
Im Jahr 2022 wurden 2 196 Abschiebungen von Minderjährigen vollzogen. Die
weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Zielstaaten Anzahl abgeschobener Minderjähriger
Gesamt 2.196
davon
Nordmazedonien 346
Serbien 270
Georgien 186
Albanien 162
Moldau 155
Bosnien-Herzegowina 136
Frankreich 121
Spanien 121
Polen 92
Schweden 60
Aserbaidschan 58
Kroatien 44
Kosovo 37
Italien 33
Österreich 32
Staatsangehörigkeiten Anzahl Personen
Gesamt 2.196
davon
Nordmazedonien 346
Serbien 277
Georgien 188
Albanien 166
Moldau 163
Afghanistan 142
Bosnien-Herzegowina 139
Syrien 133
Irak 95
Russland 78
Aserbaidschan 68
Kosovo 39
Türkei 32
Nigeria 30
Iran 30
4. Wie viele Abschiebungen auf dem Luftweg gab es 2022, differenziert
nach Abflughäfen und Fluggesellschaften?
Im Jahr 2022 wurden 10 777 Personen auf dem Luftweg abgeschoben. Weitere
Angaben können der Tabelle entnommen werden.
Abflughäfen Anzahl abgeschobener Personen
Flughafen Berlin-Brandenburg 1.424
Flughafen Bremen 3
Flughafen Dortmund 14
Flughafen Düsseldorf 1.618
Flughafen Frankfurt/Main 3.857
Flughafen Hahn 6
Flughafen Hamburg 496
Flughafen Hannover 377
Flughafen Karlsruhe-Baden/Baden 743
Flughafen Köln/Bonn 69
Flughafen Leipzig/Halle 363
Flughafen Memmingen 14
Flughafen München 1.568
Flughafen Stuttgart 225
Hinsichtlich der Beantwortung nach den Fluggesellschaften verweist die
Bundesregierung darauf, dass das verfassungsrechtlich verbürgte Frage- und
Informationsrecht des Parlaments zwar auf Beantwortung gestellter Fragen in
der Öffentlichkeit hin angelegt ist. Wenn das Informationsinteresse des
Parlaments aber auf Auskünfte zielt, die zur Wahrung berechtigter
Geheimhaltungsinteressen nicht öffentlich kundgegeben werden können, sind nach der
Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts Formen der Informationsvermittlung
zu suchen, die möglichst beiden Interessen Rechnung tragen (vgl. BVerfGE
124, 161 [193]). Im vorliegenden Fall ist die Einstufung der Benennung der
Fluggesellschaften als Verschlusssache sowohl zur Wahrung von
Staatswohlinteressen als auch zur Wahrung berechtigter, grundrechtlich geschützter
Interessen der betroffenen Fluggesellschaften notwendig. Eine Veröffentlichung der
Fluggesellschaften berührt auch durch Artikel 12 des Grundgesetzes geschützte
Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse dieser Fluggesellschaften und kann sich
gegebenenfalls negativ auf die Wahrnehmung dieser Fluggesellschaften in der
Öffentlichkeit auswirken. Eine öffentliche Benennung der Fluggesellschaften,
die Rückführungsflüge anbieten, birgt die Gefahr, dass diese Unternehmen
öffentlicher Kritik ausgesetzt werden und in der Folge für die Beförderung von
ausreisepflichtigen Personen in die Heimatländer nicht mehr zur Verfügung
stehen. Damit werden Rückführungen weiter erschwert oder sogar nicht mehr
möglich, so dass staatliche Interessen an der Ausführung des
Aufenthaltsgesetzes negativ beeinträchtigt werden.
Um gleichwohl dem parlamentarischen Informationsanspruch nachzukommen,
ist dieser Teil der Antwort mit dem Geheimhaltungsgrad „VS – Nur für den
Dienstgebrauch“ gemäß § 3 Nummer 4 der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift
des Bundesministeriums des Innern und für Heimat zum materiellen und
organisatorischen Schutz von Verschlusssachen eingestuft worden.
Er wird in einer gesonderten Anlage* übermittelt, die nicht zur
Veröffentlichung bestimmt ist.
5. Wie viele Überstellungen im Rahmen der Dublin-Verordnung gab es
2022 (bitte nach Zielstaaten und Staatsangehörigkeiten differenzieren)?
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Jahr 2022 an Mitgliedstaaten Überstellungen
gesamt 4.158
Belgien 147
Bulgarien 86
Dänemark 44
Estland 10
Finnland 29
Frankreich 598
Griechenland 0
Irland 5
Island 1
Italien 362
Kroatien 95
Lettland 39
Liechtenstein 1
Litauen 26
* Das Bundesministerium des Innern und für Heimat hat die Antwort als „VS – Nur für den Dienstgebrauch“ eingestuft.
Die Antwort ist im Parlamentssekretariat des Deutschen Bundestages hinterlegt und kann dort von Berechtigten
eingesehen werden.
Jahr 2022 an Mitgliedstaaten Überstellungen
Luxemburg 25
Malta 20
Niederlande 239
Norwegen 7
Österreich 885
Polen 315
Portugal 34
Rumänien 95
Schweden 252
Schweiz 157
Slowakei 5
Slowenien 98
Spanien 549
Tschechien 20
Ungarn 8
Zypern 6
Jahr 2022 Herkunftsländer Überstellungen
gesamt 4.158
Afghanistan 785
Syrien, Arabische Republik 465
Irak 397
Algerien 300
Türkei 194
Marokko 164
Russische Föderation 159
Iran, Islamische Republik 140
Guinea 120
Nigeria 114
Pakistan 99
Somalia 91
Indien 88
Ungeklärt 85
Libanon 83
Tunesien 83
Gambia 57
Georgien 49
Moldau, Republik 48
Libyen 46
Belarus 43
Aserbaidschan 32
Elfenbeinküste (Cote d Ivoire) 30
Eritrea 27
Äthiopien 25
Armenien 24
Ägypten 22
Jahr 2022 Herkunftsländer Überstellungen
Kamerun 21
Serbien 20
Sudan 20
Ukraine 20
Senegal 17
Staatenlos 17
Tadschikistan 16
Albanien 15
Mali 15
Nordmazedonien 15
Mongolei 14
Jemen 13
Angola 12
Ghana 12
Kongo, Demokratische Republik 12
Guinea-Bissau 11
Sierra Leone 10
Bangladesch 9
Jordanien 8
El Salvador 7
Venezuela 7
Togo 6
Burundi 5
China 5
Kosovo 5
Ruanda 5
Bosnien und Herzegowina 4
Burkina Faso 4
Dschibuti 4
Kasachstan 4
Kirgisistan 4
Nepal 4
Niger 4
Pers. aus palästinensischen Gebieten
(nicht als Staat anerkannt)
4
Simbabwe 4
Kenia 3
Mauretanien 3
Nicaragua 3
Tschad 3
Vietnam 3
Kuba 2
Liberia 2
Sri Lanka 2
Thailand 2
Andorra 1
Benin 1
Jahr 2022 Herkunftsländer Überstellungen
Haiti 1
Jamaika 1
Kongo 1
Kuwait 1
Montenegro 1
Myanmar 1
Südsudan 1
Tansania, Vereinigte Republik 1
Usbekistan 1
Zentralafrikanische Republik 1
6. Wie viele Zurückschiebungen fanden 2022 statt (bitte nach Flughäfen,
Land- und Seegrenzen differenzieren und nach den 15 wichtigsten
Staatsangehörigkeiten der Betroffenen aufschlüsseln)?
Im Jahr 2022 wurden 5 149 Zurückschiebungen vollzogen. Die weiteren
Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Grenzart Abflughäfen Anzahl
zurückgeschobener Personen
Landweg 4.978
Luftweg
Flughafen
Berlin-Brandenburg 4
Flughafen Düsseldorf 7
Flughafen Memmingen 23
Flughafen
Frankfurt/Main 20
Flughafen Hannover 1
Flughafen Leipzig/Halle 9
Flughafen München 75
Flughafen Niederrhein 1
Seeweg 31
Staatsangehörigkeiten Anzahl Personen
Gesamt 5.149
davon
Syrien 1.971
Türkei 468
Georgien 332
Algerien 274
Afghanistan 226
Moldau 196
Ukraine 177
Tunesien 144
Marokko 127
Staatsangehörigkeiten Anzahl Personen
Albanien 124
Irak 102
Indien 97
Serbien 79
Russland 42
Vietnam 41
7. Wie viele begleitete und unbegleitete Minderjährige (bitte differenzieren)
waren 2022 von Zurückschiebungen betroffen?
Im Jahr 2022 wurden insgesamt 349 Minderjährige zurückgeschoben. Davon
wurden 229 Personen in Begleitung eines Erziehungsberechtigen
zurückgeschoben. In den übrigen Fällen erfolgte die Zurückschiebung ohne eine
entsprechende Begleitung.
8. In wessen Zuständigkeit erfolgten die Abschiebungen und
Zurückschiebungen 2022 (bitte jeweils nach Bund und den einzelnen Bundesländern
differenzieren)?
Ab- und Zurückschiebungen erfolgten in der Zuständigkeit der Länder und
auch in der Zuständigkeit der Bundespolizei. Die weiteren Angaben können der
nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Veranlassendes
Bundesland
Abschiebungen Zurückschiebungen
Brandenburg 167
Berlin 890
Baden-Württemberg 1.650
Bayern 2.046 4
Bremen 28
Hessen 1.018 1
Hamburg 379
Mecklenburg-
Vorpommern 158
Niedersachsen 789
Nordrhein-Westfalen 3.118
Rheinland-Pfalz 576
Schleswig-Holstein 385
Saarland 122
Sachsen 565
Sachsen-Anhalt 345
Thüringen 238
Bundespolizei 471 5.144
9. In wie vielen Fällen wurden 2022 Zwangsgelder gegen
Beförderungsunternehmen nach § 63 des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) verhängt?
Wie hoch war die Gesamtsumme, wie hoch die durchschnittliche Summe
pro Beförderungsunternehmen (bitte auch differenzieren nach
Fluggesellschaft, Bus- und Bahnunternehmen, Taxis usw.)?
Im Jahr 2022 wurde in insgesamt 1 158 Fällen ein Zwangsgeld festgesetzt. Die
Gesamtsumme der Zwangsgelder betrug 1 499 500 Euro. Die durchschnittliche
Summe pro Beförderungsunternehmen lag bei ca. 1 224 Euro.
Die Zwangsgelder wurden ausschließlich gegenüber Luftfahrtunternehmen
festgesetzt.
10. Wie viele Personen wurden 2022 im Zuge von Sammelabschiebungen
entweder direkt in ihr Herkunftsland oder über Flughäfen anderer EU-
Mitgliedstaaten in ihr Herkunftsland abgeschoben, und wie viele
Personen wurden 2022 im Zuge von Sammelüberstellungen in andere EU-
Staaten überstellt (bitte zwischen Sammelabschiebungen in nationaler
Zuständigkeit, Sammelabschiebungen der EU – national und
Sammelabschiebungen der EU – gemeinsame Maßnahme mit anderen EU-Staaten
differenzieren, die jeweiligen Gesamtjahreszahlen nennen und darüber
hinaus die Abschiebungen einzeln mit Datum und Zielland auflisten)?
Im Jahr 2022 wurden 4 062 Personen im Zuge von 110
Sammelchartermaßnahmen direkt in ihr Herkunftsland rückgeführt. Weitere 176 Personen wurden im
Zuge von 19 Sammelchartermaßnahmen in andere EU-Staaten überstellt.
Folglich wurden 4 238 Personen im Rahmen von 129 Sammelchartermaßnahmen
aus Deutschland rückgeführt.
a) Bei welchem Staat (für Deutschland: Behörde) lag jeweils die
Federführung für die Abschiebemaßnahme, und welche Bundesländer
waren von deutscher Seite beteiligt?
c) Wie hoch waren die Kosten der Flüge jeweils, und wer hat die Kosten
getragen (bitte auch die Gesamtkosten angeben)?
d) Wie viele Personen aus welchen Herkunftsstaaten wurden bei den
Abschiebemaßnahmen aus Deutschland jeweils abgeschoben (bitte auch
die Gesamtzahl der abgeschobenen Personen angeben)?
e) Wie viele Bundesbeamte wurden als Begleitpersonal auf den
jeweiligen Flügen eingesetzt?
Die Fragen 10a, 10c bis 10e werden gemeinsam beantwortet.
Die Angaben zur Beantwortung der Fragen sind in einer Tabelle aufgelistet,
welche aufgrund des Umfangs als separate Anlage* beigefügt ist.
b) Welche Fluggesellschaften wurden mit der Durchführung der Flüge
beauftragt, von welchen deutschen Flughäfen starteten sie bzw. wo
machten sie eine Zwischenlandung?
Die Angaben zu den Fluggesellschaften sind der Anlage1, die als „VS – Nur
für den Dienstgebrauch“ eingestuft ist, zu entnehmen. Zur Begründung der
Einstufung wird auf die Antwort zu Frage 4 verwiesen.
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 20/5795 auf der Internetseite
des Deutschen Bundestages abrufbar.
1* Das Bundesministerium des Innern und für Heimat hat die Antwort als „VS – Nur für den Dienstgebrauch“ eingestuft.
Die Antwort ist im Parlamentssekretariat des Deutschen Bundestages hinterlegt und kann dort von Berechtigten
eingesehen werden.
Zur Wahrung der Übersichtlichkeit sind die aufgeführten offenen Inhalte zu den
Fragen 10a bis 10e in der Anlage* ebenfalls enthalten.
11. Wie viele Personen wurden 2022 mit sogenannten Mini-Charterflügen
für maximal vier Personen entweder direkt in ihr Herkunftsland oder
über Flughäfen anderer EU-Mitgliedstaaten in ihr Herkunftsland
abgeschoben, und wie viele Personen wurden 2022 mit sogenannten Mini-
Charterflügen in andere EU-Staaten überstellt (bitte die Gesamtzahlen
nennen und die Abschiebeflüge zusätzlich einzeln mit Datum,
Abflughafen, Zielstaat, Fluggesellschaft, Zahl der Begleitbeamten, Zahl der
abgeschobenen Personen und Flugkosten auflisten)?
In welchem Umfang hat Frontex die Kosten für Mini-
Charterabschiebungen 2022 übernommen?
Unter den im Sinne der Fragestellung verwendeten Begriff „Mini-Charterflüge“
werden Sammelcharterrückführungsmaßnahmen für bis zu maximal vier
Personen subsumiert.
Im Jahr 2022 wurden insgesamt 24 solcher Flüge durchgeführt, mit denen
insgesamt 91 Personen rückgeführt wurden. Die Rückführungen fanden nicht über
Flughäfen anderer EU-Mitgliedstaaten statt. Frontex hat als federführende
Institution eine Maßnahme organisiert und mit Kosten in Höhe von 20 875 Euro
finanziert.
Die Angaben zu den Fluggesellschaften sind der Anlage*, die als „VS – Nur
für den Dienstgebrauch“ eingestuft ist, zu entnehmen. Zur Begründung der
Einstufung wird auf die Antwort zu Frage 4 verwiesen. Zur Wahrung der
Über-sichtlichkeit sind die offenen Inhalte zu der Frage in der Anlage1
ebenfalls enthalten.
12. Wieso wurden die in der Antwort zu den Fragen 15a bis 15n auf
Bundestagsdrucksache 20/3130 aufgelisteten Sammel- bzw. Mini-
Charterabschiebungen erst auf explizite Nachfrage der Fragestellerinnen und
Fragesteller veröffentlicht und nicht in den Tabellen zu
Sammelabschiebungen und Mini-Charterabschiebungen im Jahr 2021 auf
Bundestagsdrucksache 20/890 aufgeführt?
In der dezentralen Erfassung der Bundespolizei wurden abweichende
Arbeitsbegriffe für sogenannte Kleincharter verwendet, was zu einer partiellen
Nichtberücksichtigung bei der Auswertung führte. Diese Nichtberücksichtigung
wurde im Rahmen der Antwort auf die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE.
auf Bundestagsdrucksache 20/3130 erkannt. Die von Ihnen unter dem Begriff
„Minicharter“ angefragten Rückführungen auf dem Luftweg wurden in der
Antwort auf die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE. auf
Bundestagssdrucksache 20/3130 auf Rückführungsmaßnahmen mittels eines gecharterten
Luftfahrzeugs mit einer vorgesehenen maximalen Anzahl von vier
rückzuführenden Personen definiert. Diese Definition soll so auch bei zukünftigen
Auswertungen genutzt werden.
* Das Bundesministerium des Innern und für Heimat hat die Antwort als „VS – Nur für den Dienstgebrauch“ eingestuft.
Die Antwort ist im Parlamentssekretariat des Deutschen Bundestages hinterlegt und kann dort von Berechtigten
eingesehen werden.
1* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 20/5795 auf der Internetseite
des Deutschen Bundestages abrufbar.
13. Wie viele der Abschiebungen erfolgten 2022
a) unbegleitet,
Im Jahr 2022 wurden 6 348 Abschiebungen unbegleitet vollzogen.
b) in Begleitung von Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei,
Im Jahr 2022 wurden 4 406 Personen in Begleitung von 8 721 Beamtinnen und
Beamten der Bundespolizei abgeschoben.
c) in Begleitung von Beamtinnen und Beamten der Länderpolizeien oder
anderer Länderbehörden,
Im Jahr 2022 wurden 214 Personen in Begleitung von 397 Beamtinnen und
Beamten der Länderpolizeien oder anderer Landesbehörden abgeschoben.
d) in Begleitung von Sicherheitskräften der Zielstaaten (bitte nach
Zielstaaten aufschlüsseln),
Im Jahr 2022 wurden 340 Personen in Begleitung von Sicherheitskräften der
Zielstaaten vollzogen. Die weiteren Angaben können der nachfolgenden
Tabelle entnommen werden.
Zielstaaten Anzahl abgeschobener Personen
Albanien 7
Algerien 316
Bosnien-Herzegowina 4
Iran 1
Montenegro 5
Nordmazedonien 1
Serbien 6
e) in Begleitung von Sicherheitskräften der Luftverkehrsgesellschaften
(bitte nach Fluggesellschaften aufschlüsseln),
und wie viele Beamte der Bundespolizei und der Polizeien der Länder
wurden 2022 insgesamt zur Begleitung von Abschiebungen eingesetzt
(bitte differenzieren)?
Im Jahr 2022 wurden 1 637 Abschiebungen von Personen in Begleitung von
Sicherheitskräften einer Fluggesellschaft vollzogen. Die Angaben zu den
Fluggesellschaften sind der Anlage*, die als „VS – Nur für den Dienstgebrauch“
eingestuft ist, zu entnehmen. Zur Begründung der Einstufung wird auf die
Antwort zu Frage 4 verwiesen.
Im Jahr 2022 sind insgesamt 4 620 Personen in Begleitung von 9 118
Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei, Beamtinnen und Beamten der
Länderpolizeien oder anderer Landesbehörden abgeschoben wurden.
* Das Bundesministerium des Innern und für Heimat hat die Antwort als „VS – Nur für den Dienstgebrauch“ eingestuft.
Die Antwort ist im Parlamentssekretariat des Deutschen Bundestages hinterlegt und kann dort von Berechtigten
eingesehen werden.
14. Welche Kosten sind dem Bund 2022 durch die Sicherheitsbegleitung bei
Abschiebungen entstanden?
Für die Rückführungen gemäß § 71 Absatz 3 Nummer 1d des
Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) sind dem Bund im Jahr 2022 Kosten in Höhe von
4 183 000 Euro entstanden.
15. Wie viele Abschiebungen und wie viele Dublin-Überstellungen (bitte
differenzieren) mussten 2022 nach Übergabe an die Bundespolizei
abgebrochen werden, und was waren die wichtigsten Gründe hierfür (bitte so
darstellen wie in der Tabelle zu Frage 19 auf Bundestagsdrucksache
20/3130)?
Was waren die wichtigsten Zielstaaten der abgebrochenen
Abschiebungen und Dublin-Überstellungen, und was waren die wichtigsten
Staatsangehörigkeiten der Betroffenen (bitte jeweils die 15 wichtigsten
auflisten)?
Im Jahr 2022 wurden ausschließlich Maßnahmen auf dem Luftweg nach
Übernahme durch die Bundespolizei abgebrochen. Dublin-Überstellungen erfasst
die Bundespolizei nur in den Fällen, in denen die zuständige Behörde die
Aufenthaltsbeendigung als Dublin-Überstellung kenntlich macht. Ein Abgleich der
Statistiken der Bundespolizei und des Bundesamtes für Migration und
Flüchtlinge (BAMF) erfolgt nicht, weshalb es zu Abweichungen von Statistiken
kommen kann. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen
entnommen werden.
Grund des Abbruchs Art des
Fluges
Anzahl
Personen
davon Dublin-
Überstellungen
Widerstand Charter 0 0
Linienflug 256 131
aus medizinischen Gründen Charter 15 0
Linienflug 75 33
Selbstverletzung bzw. Versuch,
Suizid bzw. Suizidversuch
Charter 0 0
Linienflug 7 0
Übernahmeverweigerung durch
die Bundespolizei
Charter 1 0
Linienflug 144 81
Beförderungsverweigerung durch
Fluggesellschaft bzw.
Luftfahrgesellschaft
Charter 0 0
Linienflug 206 83
Rechtsmittel Charter 16 0
Linienflug 27 2
Übernahmeverweigerung im
Zielstaat
Charter 0 0
Linienflug 4 3
den Flug betreffende Gründe Charter 0 0
Linienflug 52 12
fehlendes/ungültiges
Heimreisedokument
Charter 2 0
Linienflug 4 2
fehlendes Begleitpersonal Charter 0 0
Linienflug 18 0
Grund des Abbruchs Art des
Fluges
Anzahl
Personen
davon Dublin-
Überstellungen
Flucht bzw. Fluchtversuch Charter 0 0
Linienflug 2 1
fehlende
Durchbeförderungsbewilligung
Charter 0 0
Linienflug 1 0
Übernahmeverweigerung durch
staatl. Begleitpersonal
Charter 1 0
Linienflug 7 0
Scheitern während
Transitaufenthalt
Charter 0 0
Linienflug 10 0
sonstige Gründe (Ausnahme) Charter 2 0
Linienflug 79 34
Zielstaaten Anzahl
Personen
davon Dublin-
Überstellungen
Gesamt 929 382
davon
Spanien 151 130
Türkei 101 0
Algerien 66 0
Italien 64 46
Kroatien 53 51
Rumänien 34 22
Gambia 31 0
Schweden 23 22
Bulgarien 22 8
Portugal 20 15
Armenien 19 0
Bangladesch 18 0
Litauen 17 16
Sri Lanka 16 0
Nigeria 15 0
Staatsangehörigkeiten Anzahl Personen davon Dublin-
Überstellungen
Gesamt 929 382
davon
Afghanistan 111 109
Türkei 106 4
Syrien 105 60
Algerien 77 10
Irak 60 46
Gambia 38 7
Côte d'Ivoire 30 28
Guinea 30 23
Armenien 24 5
Iran 23 10
Nigeria 22 6
Somalia 22 8
Sri Lanka 19 3
Georgien 18 5
Bangladesch 18 0
16. Wie viele Abschiebungs- und Überstellungsversuche (bitte
differenzieren) scheiterten 2022 vor Übergabe an die Bundespolizei (bitte zwischen
Stornierung im Vorfeld und nicht erfolgter Zuführung am Flugtag
differenzieren)?
Im Jahr 2022 sind 20 106 Abschiebungen auf dem Luftweg vor Übergabe an
die Bundespolizei gescheitert. Die weiteren Angaben können der
nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Grund des Abbruchs Anzahl
Personen
davon Dublin-
Überstellungen
Gesamt 20.106 4.969
davon
Stornierung des Ersuchens 13.370 3.603
nicht erfolgte/verspätete Zuführung 6.399 1.285
sonstige Gründe 337 81
17. Gab es 2022 Abschiebungen trotz laufenden Asyl- oder
Gerichtsverfahrens oder entgegen einer anders lautenden Gerichtsentscheidung?
Falls ja, durch welche Behörde wurden diese Abschiebungen veranlasst,
welche Staatsangehörigkeit hatten die Betroffenen, in welches Land
wurden sie abgeschoben, und wurden sie bereits nach Deutschland
zurückgeholt?
Nach Kenntnis der Bundesregierung sind im Jahr 2022 keine Abschiebungen
durch die Bundespolizei vollzogen worden, in denen rechtzeitig bekannt war,
dass ein laufendes Asyl- oder Gerichtsverfahrens oder gar eine anderslautende
Gerichtsentscheidung vorlag. Im Übrigen sind die Länder für
aufenthaltsbeendende Maßnahmen zuständig.
18. Welche Angaben kann die Bundespolizei dazu machen, wie oft 2022 im
Rahmen von Dublin-Überstellungen und Abschiebungen (bitte
differenzieren) sogenannte Hilfsmittel der körperlichen Gewalt zum Einsatz
kamen (bitte auch nach den 15 wichtigsten Staatsangehörigkeiten der
Betroffen und den 15 wichtigsten Zielstaaten der Abschiebungen
aufschlüsseln)?
Im Jahr 2022 sind bei 800 Personen (davon 103 Dublin-Überstellungen)
Hilfsmittel der körperlichen Gewalt eingesetzt worden. Die weiteren Angaben
können den nachstehenden Tabellen entnommen werden.
Staatsangehörigkeiten Anzahl
Personen
davon Dublin-
Überstellungen
Gesamt 800 103
davon
Algerien 336 9
Nigeria 82 3
Gambia 62 4
Marokko 43 5
Tunesien 36 3
Irak 34 7
Türkei 31 2
Syrien 25 14
Afghanistan 21 20
Aserbaidschan 13 0
Pakistan 13 0
Ägypten 12 0
Somalia 11 2
Iran 10 5
Guinea 9 5
Zielstaaten Anzahl
Personen
davon Dublin-
Überstellungen
Gesamt 800 103
davon
Algerien 326 0
Nigeria 79 0
Gambia 58 0
Italien 41 32
Marokko 36 0
Spanien 34 33
Tunesien 33 0
Türkei 28 0
Irak 21 0
Bulgarien 16 7
Rumänien 14 6
Pakistan 13 0
Aserbaidschan 13 0
Griechenland 12 8
Moldau 12 0
19. Wie lange haben sich nichtdeutsche Staatsangehörige bzw. abgelehnte
Asylsuchende (bitte differenzieren) durchschnittlich im Bundesgebiet
aufgehalten, bevor sie im Jahr 2022 abgeschoben wurden (bitte nach
Abschiebungen und Dublin-Überstellungen sowie den zehn wichtigsten
Staatsangehörigkeiten differenzieren), wie lange hielten sich abgelehnte
Asylsuchende durchschnittlich im Bundesgebiet auf, bevor sie im Jahr
2022 ausgereist sind (also abgeschoben wurden oder freiwillig ausgereist
sind; bitte nach den zehn wichtigsten Staatsangehörigkeiten
differenzieren)?
Ausländer, welche im Jahr 2022 abgeschoben wurden, hielten sich im
Durchschnitt 33 Monate zuvor in Deutschland auf. Bei abgelehnten Asylbewerbern
betrug die durchschnittliche Aufenthaltsdauer vor einer Abschiebung 38
Monate. Differenzierte Daten zu Dublin-Überstellungen liegen der Bundesregierung
nicht vor.
Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer abgelehnter Asylbewerber, die im Jahr
2022 insgesamt ausgereist sind, betrug 39 Monate. Die Differenzierung nach
Staatsangehörigkeiten kann den folgenden Tabellen entnommen werden. Die
Auswahl der zehn am stärksten vertretenen Staatsangehörigkeiten bezieht sich
dabei auf die Abschiebungsstatistik der Bundespolizei.
Durchschnittliche Aufenthaltsdauer in Monaten
aller abgeschobenen Ausländer
Darunter:
33
Afghanistan 7
Albanien 19
Algerien 27
Georgien 16
Irak 18
Moldau (Republik) 12
Nordmazedonien 16
Serbien 38
Syrien 15
Türkei 83
Durchschnittliche Aufenthaltsdauer in Monaten
abgeschobener abgelehnter Asylbewerber
Darunter:
38
Afghanistan 16
Albanien 22
Algerien 41
Georgien 18
Irak 38
Moldau (Republik) 11
Nordmazedonien 16
Serbien 37
Syrien 23
Türkei 61
Durchschnittliche Aufenthaltsdauer in Monaten
abgelehnter Asylbewerber,
die im Jahr 2022 insgesamt ausreisten
Darunter:
39
Afghanistan 55
Albanien 19
Algerien 44
Georgien 19
Irak 43
Moldau (Republik) 14
Nordmazedonien 14
Serbien 35
Syrien 27
Türkei 73
20. Welche rechtliche oder inhaltliche Bedeutung hat es, wenn die Summe
von Abschiebungen und Zurückschiebungen als „Rückführungen“
bezeichnet werden (etwa Antwort zu Frage 18 auf Bundestagsdrucksache
20/3184), und verwendet die Bundesregierung bzw. verwenden
bundesdeutsche Behörden diese Begriffe einheitlich in diesem Sinn oder werden
die Begriffe „Abschiebung“ und „Rückführung“ mitunter auch synonym
verwandt, und inwieweit kann es hierdurch nach Einschätzung der
Bundesregierung zu Missverständnissen bzw. Unklarheiten kommen
(bitte ausführen)?
In der Frage 18 der Kleinen Anfrage der Fraktion der CDU/CSU auf
Bundestagsdrucksache 20/2955 wurde erbeten, die Zahl der durchgeführten
Rückführungen im ersten Halbjahr 2022 mitzuteilen, d. h. der Begriff der Rückführung
wurde bereits von den Fragestellern verwendet und war daher bei der Antwort
der Bundesregierung auf Bundestagsdrucksache 20/3184 vorgegeben.
Rückführung bedeutet die erzwungene Rückkehr in das Herkunftsland, vgl. auch die
Begriffsbestimmung in Artikel 3 Absatz 3 der Rückführungsrichtlinie
(Richtlinie 2008/115/EG).
Vollstreckungsrechtliche Maßnahmen zur zwangsweisen Durchsetzung der
Ausreisepflicht sind nach dem Aufenthaltsgesetz die Zurückschiebung (§ 57
AufenthG) und die Abschiebung (§ 58 AufenthG). Daher wurde die Summe
der Zahlen zu den beiden Zwangsmaßnahmen zugrunde gelegt, um die Frage
nach der Zahl der durchgeführten Rückführungen zu beantworten. Da die
Zurückschiebung gegenüber der Abschiebung die speziellere und auch
zahlenmäßig zweitrangige Maßnahme ist, wird die zwangsweise Durchsetzung der
Ausreisepflicht im allgemeinen Sprachgebrauch öfters nur als Abschiebung
bezeichnet. Daher ist es auch nicht auszuschließen, dass auch die Begriffe
„Abschiebung“ und „Rückführung“ manchmal synonym verwendet werden.
Missverständnisse bzw. Unklarheiten sind nach Kenntnis der Bundesregierung aber
bislang nicht entstanden.
21. Wie viele Personen haben Deutschland 2022 mit einer finanziellen
Förderung des Bundes (REAG [Reintegration and Emigration Programme
for Asylum Seekers in Germany] bzw. GARP [Reintegration and
Emigration Programme for Asylum Seekers in Germany]) verlassen (bitte
nach den 15 wichtigsten Herkunftsstaaten, nach Bundesländern und nach
Aufenthaltsstatus der Betreffenden vor der Ausreise differenzieren)?
Nachstehend erfolgt die Übersicht der Förderungen durch das Bund-Länder-
Programm Reintegration and Emigration Programme for Asylum-Seekers in
Germany (REAG)/Government Assisted Repatriation Programme (GARP),
differenziert nach den 15 am häufigsten vorkommenden Staatsangehörigkeiten
(Staatsangehörigkeit und Herkunftsland können voneinander abweichen).
Aus datenschutzrechtlichen Gründen erfolgt bei Personenzahlen unter zehn
Personen die Eintragung „k. A.“ (keine Angabe), um keine Rückschlüsse auf
einzelne Personen zu ermöglichen.
Staatsangehörigkeit Gesamt
1 Nordmazedonien 1.398
2 Irak 907
3 Albanien 807
4 Georgien 683
5 Serbien 394
6 Russische Föderation 317
7 Bosnien und Herzegowina 268
8 Armenien 258
9 Algerien 250
10 Aserbaidschan 240
11 Türkei 227
12 Moldau, Republik 203
13 Iran, Islamische Republik 200
14 Nigeria 173
15 Tadschikistan 156
Datenquelle: Internationale Organisation für Migration (IOM)
* Es handelt sich hier um vorläufige Zahlen (Bewilligungen); Stand: 13. Januar
2023.
Freiwillige Ausreisen mit REAG/GARP differenziert nach Ländern*
Bundesland Personen
Baden-Württemberg 1.021
Bayern 1.270
Berlin 316
Brandenburg 108
Bremen 155
Hamburg 218
Hessen 437
Mecklenburg-Vorpommern 108
Niedersachsen 878
Nordrhein-Westfalen 2.029
Freiwillige Ausreisen mit REAG/GARP differenziert nach Ländern*
Bundesland Personen
Rheinland-Pfalz 310
Saarland 61
Sachsen 435
Sachsen-Anhalt 237
Schleswig-Holstein 154
Thüringen 140
Gesamt 7.877
Datenquelle: IOM
* Es handelt sich hier um vorläufige Zahlen (Bewilligungen); Stand: 13. Januar
2023.
Zu freiwilligen Ausreisen mit REAG/GARP differenziert nach dem
Aufenthaltsstatus der Betreffenden vor der Ausreise können aus erfassungstechnischen
Gründen nur die von der IOM bereitgestellten nachfolgenden Informationen
zum Aufenthaltsstatus abgebildet werden.
Freiwillige Ausreisen mit REAG/GARP differenziert nach Aufenthaltsstatus*
Personenkreis Gesamt
Aufenthaltsgestattung 2.585
Einreise über Flughafen k.A.
Aufenthaltserlaubnis 162
Duldung 2.574
Ausreisepflichtig ohne Duldung 2.018
Ehegatten, Kinder 11
Folgeantrag, Zweitantrag 76
Anerkannt Asylberechtigt,
Flüchtlingseigenschaft, Subsidiärer Schutz
65
Völkerrechtliche Gründe 45
Familiennachzug 18
Opfer von Zwangsprostitution,
Menschenhandel
k.A.
Nichtukrainische
Drittstaatsangehörige aus der Ukraine
313
Gesamt 7.877
Datenquelle: IOM
*Es handelt sich hier um vorläufige Zahlen (Bewilligungen); Stand: 13. Januar
2023.
22. Welche Angaben oder ungefähren Einschätzungen kann die
Bundesregierung ergänzend dazu machen, wie viele Personen 2022 mit
finanzieller Förderung der Bundesländer ausgereist sind (bitte die Gesamtzahlen
nennen und nach den 15 wichtigsten Herkunftsstaaten und den
Bundesländern differenzieren)?
a) Welche Zahlen und Programme welcher Bundesländer wurden bei
diesen Angaben berücksichtigt, und welche nicht, und wie
aussagekräftig sind diese Angaben mittlerweile?
b) Wann ist damit zu rechnen, dass die im Mai 2020 infolge des
Zweiten Datenaustauschverbesserungsgesetzes geschaffenen
Speichersachverhalte im Ausländerzentralregister zur einheitlichen Erfassung
der durch die Bundesländer geförderten Ausreisen genutzt werden
können, sodass die Bundesregierung über eine valide
Datengrundlage verfügt?
Die Fragen 22 bis 22b werden gemeinsam beantwortet.
Die Bundesregierung verweist auf ihre Antwort zu Frage 24 der Kleinen
Anfrage der Fraktion DIE LINKE. auf Bundestagsdrucksache 20/3130.
23. Wie viele Personen sind nach Angaben der Bundespolizei 2022 freiwillig
mit einer Grenzübertrittsbescheinigung ausgereist (bitte nach den
15 wichtigsten Staatsangehörigkeiten und zwischen Land-, Luft- und
Seeweg differenzieren)?
Im Jahr 2022 sind gemäß der Polizeilichen Eingangsstatistik der Bundespolizei
(PES) nach derzeitigem Stand 26 545 ausreisepflichtige Personen freiwillig
ausgereist. Da die Grenzübertrittsbescheinigungen postalisch versandt werden,
liegen noch nicht alle Meldungen vor, daher sind die Zahlen für 2022 noch
nicht abschließend.
Die weiteren Angaben können den Tabellen entnommen werden.
Grenzart Anzahl Personen
Landweg 963
Luftweg 25.259
Seeweg 217
Postrückläufer Auslandsvertretung 106
Staatsangehörigkeiten Anzahl Personen
Gesamt 26.545
davon
albanisch 2.938
chinesisch 2.506
mazedonisch 2.079
türkisch 1.946
georgisch 1.475
irakisch 1.117
serbisch 825
russisch 762
Staatsangehörigkeiten Anzahl Personen
indisch 752
ukrainisch 670
vietnamesisch 641
moldauisch 596
bosnisch-herzegowinisch 528
iranisch 493
kosovarisch 473
24. Wie viele ausreisepflichtige Personen mit und ohne Duldung, wie viele
ausreisepflichtige abgelehnte Asylsuchende (bitte differenzieren und
jeweils nach Bundesländern auflisten) hielten sich nach Kenntnis der
Bundesregierung zum 31. Dezember 2022 in Deutschland auf, und was
waren die fünf Hauptherkunftsländer der Ausreisepflichtigen in den
einzelnen Bundesländern (bitte in absoluten und relativen Zahlen für jedes
Bundesland darstellen)?
Ausweislich des Ausländerzentralregisters (AZR) waren zum Stichtag 31.
Dezember 2022 insgesamt 304 308 Personen ausreisepflichtig, davon 248 145
Personen mit einer Duldung und 56 163 Personen ohne Duldung.
Bei 183 929 der insgesamt 304 308 ausreisepflichtigen Personen war ein
abgelehnter Asylantrag gespeichert (davon 167 839 Personen mit Duldung und
16 090 Personen ohne Duldung).
Es ist darauf hinzuweisen, dass für die vorliegende Ausreisepflicht die im AZR
gespeicherte Asylablehnung nicht zwingend ursächlich sein muss, da diese
Entscheidung grundsätzlich gespeichert wird, bis die Voraussetzungen für ihre
Löschung gegeben sind. Insofern kann die Asylablehnung ggf. eine längere Zeit
zurückliegen. Weitere Differenzierungen können den nachfolgenden Tabellen
entnommen werden.
Ausreisepflichtige mit abgelehntem
Asylantrag nach Bundesland
Gesamt Ausreisepflichtige
ohne Duldung
Ausreisepflichtige
mit Duldung
Alle Bundesländer 304.308 56.163 248.145
Baden-Württemberg 39.386 5.149 34.237
Bayern 39.153 9.243 29.910
Berlin 21.654 5.343 16.311
Brandenburg 10.706 3.065 7.641
Bremen 3.936 653 3.283
Hamburg 10.542 2.773 7.769
Hessen 17.821 4.092 13.729
Mecklenburg-Vorpommern 4.816 549 4.267
Niedersachsen 27.857 4.719 23.138
Nordrhein-Westfalen 74.168 10.557 63.611
Rheinland-Pfalz 12.259 2.721 9.538
Saarland 1.960 374 1.586
Sachsen 15.681 3.609 12.072
Sachsen-Anhalt 6.623 1.026 5.597
Schleswig-Holstein 12.397 1.667 10.730
Thüringen 5.349 623 4.726
Ausreisepflichtige in
Baden-Württemberg
Anzahl der Ausländer
im AZR
Anteil
alle Staatsangehörigkeiten
darunter:
39.386 100,00 %
Gambia 4.822 12,24 %
Nigeria 4.526 11,49 %
Irak 4.413 11,20 %
Afghanistan 2.857 7,25 %
Türkei 1.798 4,57 %
Ausreisepflichtige im
Freistaat Bayern
Anzahl der Ausländer
im AZR
Anteil
alle Staatsangehörigkeiten
darunter:
39.153 100,00 %
Irak 6.061 15,48 %
Nigeria 5.978 15,27 %
Afghanistan 3.965 10,13 %
Äthiopien 1.810 4,62 %
Iran 1.354 3,46 %
Ausreisepflichtige in
Berlin
Anzahl der Ausländer
im AZR
Anteil
alle Staatsangehörigkeiten
darunter:
21.654 100,00 %
Moldau (Republik) 3.861 17,83 %
Ungeklärt 2.020 9,33 %
Irak 1.965 9,07 %
Russische Föderation 1.342 6,20 %
Georgien 1.111 5,13 %
Ausreisepflichtige in
Brandenburg
Anzahl der Ausländer
im AZR
Anteil
alle Staatsangehörigkeiten
darunter:
10.706 100,00 %
Russische Föderation 2.539 23,72 %
Kamerun 743 6,94 %
Kenia 643 6,01 %
Afghanistan 574 5,36 %
Ukraine 537 5,02 %
Ausreisepflichtige in der
Freie Hansestadt Bremen
Anzahl der Ausländer
im AZR
Anteil
alle Staatsangehörigkeiten
darunter:
3.936 100,00 %
Albanien 428 10,87 %
Russische Föderation 353 8,97 %
Ghana 305 7,75 %
Serbien 269 6,83 %
Türkei 228 5,79 %
Ausreisepflichtige in der
Freie Hansestadt Hamburg
Anzahl der Ausländer
im AZR
Anteil
alle Staatsangehörigkeiten
darunter:
10.542 100,00 %
Afghanistan 1.200 11,38 %
Irak 880 8,35 %
Iran 749 7,10 %
Russische Föderation 661 6,27 %
Ghana 615 5,83 %
Ausreisepflichtige in
Hessen
Anzahl der Ausländer
im AZR
Anteil
alle Staatsangehörigkeiten
darunter:
17.821 100,00 %
Afghanistan 3.039 17,05 %
Irak 1.893 10,62 %
Iran 1.267 7,11 %
Pakistan 1.201 6,74 %
Türkei 903 5,07 %
Ausreisepflichtige in
Mecklenburg-Vorpommern
Anzahl der Ausländer
im AZR
Anteil
alle Staatsangehörigkeiten
darunter:
4.816 100,00 %
Russische Föderation 694 14,41 %
Ukraine 589 12,23 %
Afghanistan 361 7,50 %
Irak 344 7,14 %
Syrien 260 5,40 %
Ausreisepflichtige in
Niedersachsen
Anzahl der Ausländer
im AZR
Anteil
alle Staatsangehörigkeiten
darunter:
27.857 100,00 %
Irak 3.445 12,37 %
Serbien 1.603 5,75 %
Afghanistan 1.429 5,13 %
Türkei 1.327 4,76 %
Elfenbeinküste (Cote d' Ivoire) 1.273 4,57 %
Ausreisepflichtige in
Nordrhein-Westfalen
Anzahl der Ausländer
im AZR
Anteil
alle Staatsangehörigkeiten
darunter:
74.168 100,00 %
Irak 9.285 12,52 %
Serbien 4.660 6,28 %
Nigeria 3.685 4,97 %
Afghanistan 3.649 4,92 %
Guinea 3.551 4,79 %
Irak 9.285 12,52 %
Ausreisepflichtige in
Rheinland-Pfalz
Anzahl der Ausländer
im AZR
Anteil
alle Staatsangehörigkeiten
darunter:
12.259 100,00 %
Afghanistan 1.943 15,85 %
Irak 836 6,82 %
Pakistan 723 5,90 %
Syrien 721 5,88 %
Somalia 719 5,87 %
Ausreisepflichtige in
Saarland
Anzahl der Ausländer
im AZR
Anteil
alle Staatsangehörigkeiten
darunter:
1.960 100,00 %
Syrien 422 21,53 %
Irak 193 9,85 %
Serbien 139 7,09 %
Türkei 131 6,68 %
Afghanistan 105 5,36 %
Ausreisepflichtige im
Freistaat Sachsen
Anzahl der Ausländer
im AZR
Anteil
alle Staatsangehörigkeiten
darunter:
15.681 100,00 %
Russische Föderation 1.669 10,64 %
Irak 1.533 9,78 %
Afghanistan 1.073 6,84 %
Libanon 1.015 6,47 %
Indien 976 6,22 %
Ausreisepflichtige in
Sachsen-Anhalt
Anzahl der Ausländer
im AZR
Anteil
alle Staatsangehörigkeiten
darunter:
6.623 100,00 %
Indien 825 12,46 %
Russische Föderation 446 6,73 %
Afghanistan 429 6,48 %
Benin 395 5,96 %
Guinea-Bissau 372 5,62 %
Ausreisepflichtige in
Schleswig-Holstein
Anzahl der Ausländer
im AZR
Anteil
alle Staatsangehörigkeiten
darunter:
12.397 100,00 %
Irak 2.640 21,30 %
Afghanistan 1.624 13,10 %
Armenien 1.340 10,81 %
Russische Föderation 1.029 8,30 %
Iran 979 7,90 %
Ausreisepflichtige im
Freistaat Thüringen
Anzahl der Ausländer
im AZR
Anteil
alle Staatsangehörigkeiten
darunter:
5.349 100,00 %
Irak 983 18,38 %
Afghanistan 640 11,96 %
Russische Föderation 423 7,91 %
Nordmazedonien 317 5,93 %
Serbien 280 5,23 %
25. Was ist der Bundesregierung zur Abschiebung eines Mannes aus
Brandenburg über den Flughafen Frankfurt/Main in den Tschad am 13.
Dezember 2022 bekannt (
https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/pm-d
er-initiative-barnim-solidarisch-gefluechteter-aus-dem-barnim-in-den-tsc
had-abgeschoben-die-abschiebung-konnte-nur-mit-heftiger-polizeigewal
t-durchgesetzt-werden/)?
Nach Kenntnis der Bundesregierung wurde am 12. Dezember 2022 der
vollziehbar ausreisepflichtige tschadische Staatsangehörige auf Veranlassung des
Landes Brandenburg in den Tschad rückgeführt.
a) Erfolgte die Abschiebung begleitet oder unbegleitet (falls sie begleitet
erfolgte, bitte die Zahl der Begleitbeamtinnen und Begleitbeamten
angeben)?
Die Rückführung der Person erfolgte unbegleitet.
b) Kam es während der Abschiebung zum Einsatz von sogenannten
Hilfsmitteln der körperlichen Gewalt?
Nach Kenntnis der Bundesregierung wurden keine Zwangsmaßnahmen oder
Hilfsmitteln der körperlichen Gewalt eingesetzt.
c) War bei der Abschiebung ein Arzt bzw. eine Ärztin anwesend?
Bei der Rückführung ist keine Ärztin oder Arzt eingesetzt worden.
d) Wurden dem Betroffenen nach Kenntnis der Bundesregierung vor dem
Flug oder während des Fluges Medikamente verabreicht?
Falls ja, um welche Medikamente handelte es sich dabei, und geschah
die Einnahme freiwillig oder unter Anwendung von Zwang?
Nach Kenntnis der Bundesregierung sind keine Medikamente verabreicht
worden.
e) Welche Angaben kann die Bundesregierung dazu machen, wie häufig
es 2020, 2021 und 2022 im Rahmen von Abschiebungen medizinische
Begutachtungen sowie Eingriffe, wie z. B. Beruhigungsspritzen, mit
bzw. ohne Einverständnis der Betroffenen gab, soweit die
Bundespolizei beteiligt war (bitte nach Jahren aufschlüsseln)?
Hierzu liegen der Bundesregierung keine Daten im Sinne der Fragestellung vor.
Medizinische Begutachtungen und die Verabreichung von Medikamenten
finden ausschließlich durch befugtes medizinisches Personal aus medizinischen
Gründen statt.
26. Wie viele Abschiebungen aus Deutschland gab es in den Jahren 2007,
2008 und 2009 (bitte nach Jahren differenzieren und nach
Staatsangehörigkeiten der Betroffenen auflisten)?
Die Angaben zur Beantwortung der Frage sind in einer Tabelle aufgelistet,
welche aufgrund des Umfangs als separate Anlage* beigefügt ist.
27. Wie viele rechts- oder bestandskräftige Ausreiseaufforderungen gab es
seit 2012 pro Jahr (bitte gesondert die Zahl der abgelehnten
Asylsuchenden mit rechts- oder bestandskräftiger Ausreiseaufforderung angeben
und jeweils auch nach den zehn wichtigsten Staatsangehörigkeiten
differenzieren), wie viele Abschiebungen und wie viele freiwillige Ausreisen
gab es seitdem jeweils pro Jahr (bitte ebenfalls auch nach den zehn
wichtigsten Staatsangehörigkeiten differenzieren), und wie viele
Aufenthaltserlaubnisse nach den §§ 23a, 25 Absatz 4, 25 Absatz 5, 25a bzw. 25b
oder 104a des Aufenthaltsgesetzes wurden in diesen Jahren erteilt (bitte
nach Jahren und den zehn wichtigsten Herkunftsstaaten differenzieren)?
Umfassende Daten im Sinne der ersten Teilfrage zu Ausreiseaufforderung
liegen nicht vor, da der Speichersachverhalt „Ausreiseaufforderung“ im AZR nur
bis Juni 2019 von den zuständigen Stellen gemeldet werden konnte.
Im AZR waren zum Stichtag 31. Dezember 2022 insgesamt 30 002 seit 2012
ausgesprochene Ausreiseaufforderungen erfasst. In 12 748 Fällen waren
abgelehnte Asylbewerber betroffen. Zu beachten ist, dass anhand der Anzahl der
Ausreiseaufforderungen, Ausreisen und Titelerteilungen nicht auf die Anzahl
betroffener Personen geschlossen werden kann, da zu einer Person auch
mehrere Eintragungen vorliegen können. Die weiteren vorliegenden Angaben können
den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
erlassene Ausreiseaufforderungen
gesamt
davon im Jahr:
30.002
2012 2.072
2013 2.852
2014 3.410
2015 4.219
2016 4.872
2017 4.697
2018 4.677
2019 3.203
erlassene Ausreiseaufforderungen
gesamt
darunter:
30.002
Serbien 3.500
Albanien 3.422
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 20/5795 auf der Internetseite
des Deutschen Bundestages abrufbar.
erlassene Ausreiseaufforderungen
gesamt
darunter:
30.002
Ukraine 2.032
Nordmazedonien 1.933
Kosovo 1.523
Bosnien und Herzegowina 978
Türkei 978
Marokko 954
Russische Föderation 904
Nigeria 771
erlassene Ausreiseaufforderungen
gegen abgelehnte Asylbewerber
davon im Jahr:
12.748
2012 733
2013 1.466
2014 2.105
2015 2.380
2016 1.911
2017 1.630
2018 1.246
2019 1.277
erlassene Ausreiseaufforderungen
gegen abgelehnte Asylbewerber
darunter:
12.748
Serbien 3.735
Nordmazedonien 1.785
Albanien 1.737
Kosovo 975
Bosnien und Herzegowina 599
Nigeria 379
Montenegro 321
Pakistan 302
Russische Föderation 276
Türkei 209
Zu den freiwilligen Ausreisen
Valide Daten zu geförderten freiwilligen Ausreisen liegen der Bundesregierung
aus dem Bund-Länder-Programm REAG/GARP vor. Nach Kenntnisstand der
Bundesregierung konnten seit 2012 freiwillige Ausreisen über das Programm –
wie in der Tabelle dargestellt – bewilligt werden.
Erfolgte Ausreisen über REAG/GARP
davon im Jahr:
199.738
2012 7.546
2013 10.251
2014 13.574
2015 35.514
2016 54.006
2017 29.522
2018 15.941
2019 13.053
2020 5.664
2021 6.790
2022 * 7.877
Datenquelle: Internationale Organisation für Migration (IOM)
* Es handelt sich hier um vorläufige Zahlen (Bewilligungen); Stand: 13. Januar
2023.
Eine Aufschlüsselung der durch das Bund-Länder-Programm REAG/GARP
geförderten freiwilligen Ausreisen, differenziert nach den zehn häufigsten
Staatsangehörigkeiten (Staatsangehörigkeit und Herkunftsland können voneinander
abweichen) zwischen 2012 und 2022, kann den nachfolgenden Tabellen
entnommen werden.
2012
Serbien 3.068
Mazedonien 1.401
Irak 511
Bosnien und Herzegowina 250
China 231
Russische Föderation 204
Iran 190
Türkei 148
Afghanistan 139
Kosovo (UNSC Resolution 1244) 138
2013
Serbien 3.191
Mazedonien 2.166
Russische Föderation 1.562
2013
Bosnien und Herzegowina 681
Irak 402
Kosovo (UNSC Resolution 1244) 281
Georgien 256
Iran 248
China 167
Vietnam 100
2014
Serbien 3.990
Russische Föderation 2.135
Mazedonien 2.098
Bosnien und Herzegowina 1.249
Albanien 1.042
Georgien 504
Kosovo (UNSC Resolution 1244) 338
Iran 273
Irak 182
China 155
2015
Albanien 11.378
Kosovo (UNSC Resolution 1244) 8.026
Serbien 6.155
Mazedonien, ehem. jug. Rep. 2.901
Bosnien und Herzegowina 1.699
Russische Föderation 884
Irak 723
Montenegro 635
Georgien 566
Iran, Islamische Republik 381
2016
Albanien 16.888
Serbien 6.166
Irak 5.657
Kosovo (UNSC Resolution 1244) 5.348
Mazedonien, ehem. jug. Rep. 4.581
Afghanistan 3.323
Iran, Islamische Republik 2.308
Montenegro 1.866
Bosnien und Herzegowina 1.448
Ukraine 1.283
2017
Albanien 6.950
Mazedonien, ehem. jug. Rep. 2.948
Serbien 2.933
Irak 2.859
Russische Föderation 1.649
Kosovo (UNSC Resolution 1244) 1.449
Ukraine 1.360
Afghanistan 1.125
Georgien 1.094
Iran, Islamische Republik 1.050
2018
Irak 1.802
Albanien 1.557
Russische Föderation 1.381
Nordmazedonien 1.239
Serbien 1.144
Georgien 1.058
Moldau, Republik 733
Ukraine 719
Armenien 699
Aserbaidschan 689
2019
Irak 1.755
Georgien 1.067
Nordmazedonien 988
Russische Föderation 946
Armenien 842
Albanien 838
Serbien 799
Moldau, Republik 683
Ukraine 680
Iran, Islamische Republik 551
2020
Irak 680
Georgien 518
Moldau, Republik 446
Russische Föderation 432
Albanien 409
Ukraine 355
Armenien 325
Iran, Islamische Republik 236
2020
Nordmazedonien 220
Serbien 206
2021
Russische Föderation 735
Irak 699
Georgien 669
Nordmazedonien 441
Aserbaidschan 359
Albanien 355
Armenien 285
Serbien 257
Iran, Islamische Republik 234
Moldau, Republik 220
2022*
Nordmazedonien 1.398
Irak 907
Albanien 807
Georgien 683
Serbien 394
Russische Föderation 317
Bosnien und Herzegowina 268
Armenien 258
Algerien 250
Aserbaidschan 240
Datenquelle: IOM
* Es handelt sich hier um vorläufige Zahlen (Bewilligungen); Stand: 13. Januar
2023
Zu freiwilligen Ausreisen ohne Förderung liegen der Bundesregierung keine
umfassenden Erkenntnisse vor. Insbesondere erlangen die jeweils zuständigen
Ausländerbehörden von einer freiwilligen Ausreise nicht immer zeitnah
Kenntnis, sofern die ausreisenden Personen die Ausreise den Behörden nicht
mitteilen (z. B. fehlende Vorlage einer Grenzübertrittsbescheinigung [GÜB]).
Die Angaben zu den erfassten GÜB der Bundespolizei, können der
nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Freiwillige Ausreisen mit GÜB
Staatsangehörigkeiten 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022*
Gesamt 20.396 21.115 23.718 39.874 64.614 43.378 34.470 31.550 29.577 21.888 26.545
davon
Albanien 127 195 322 7.839 13.483 6.151 2.459 2.291 2.286 1.979 2.938
Türkei 2.899 2.509 2.437 2.479 2.497 2.450 2.487 2.243 2.570 1.473 1.946
Kosovo 869 1.119 1.113 8.530 7.305 2.312 1.150 848 705 473 473
Freiwillige Ausreisen mit GÜB
Staatsangehörigkeiten 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022*
Russische
Föderation 2.349 3.150 3.668 2.186 2.201 2.661 2.574 1.941 1.364 1.212 762
China 2.140 2.041 2.226 2.315 1.828 1.838 1.671 1.662 2.941 1.745 2.506
Irak 802 675 601 1.519 6.210 3.268 2.168 1.980 837 758 1.117
Ukraine 825 669 669 817 1.748 1.801 1.430 1.682 3.316 1.532 670
Serbien 512 369 304 806 3.642 2.284 1.324 1.142 1.332 709 825
Nordmazedonien 380 424 454 602 2.543 2.088 1.197 1.152 1.164 934 2.079
Georgien 251 393 640 673 1.028 1.358 1.325 1.389 1.478 1.285 1.475
* Vorläufige Zahlen, da postalischer Versandt.
Bei den Ausreisen mit einer GÜB kann es sich sowohl um geförderte als auch
um nicht geförderte freiwillige Ausreisen handeln. Eine Addition mit den RE-
AG/GARP-Daten ist, auch mit Blick auf die unterschiedlichen Datenquellen
(IOM und Bundespolizei), daher nicht möglich.
Zu den Abschiebungen
Abschiebungen
Staatsangehörigkeiten 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022
Gesamt 7.650 10.197 10.884 20.888 25.375 23.966 23.617 22.097 10.800 11.982 12.945
davon
Albanien 280 281 521 3.742 6.041 3.471 2.214 1.604 1.006 983 878
Serbien 1.500 2.017 2.177 3.627 3.781 2.374 1.479 1.038 754 639 795
Kosovo 564 846 792 5.956 5.043 2.772 1.259 758 317 403 262
Nordmazedonien 513 760 807 1.597 1.973 1.544 1.055 728 427 383 810
Russland 176 2.100 1.326 513 899 1.003 1.075 1.152 359 458 206
Georgien 233 247 265 292 451 698 1.128 1.242 995 1.200 953
Afghanistan 201 111 242 178 324 524 949 931 325 500 732
Nigeria 164 128 127 149 192 539 779 1.432 352 352 397
Irak 116 80 105 104 272 662 1.017 862 320 340 471
Syrien 78 57 99 203 626 581 753 494 248 470 707
Zu den erteilten Aufenthaltstiteln
Angaben zu der letzten Teilfrage bezüglich der Erteilung bestimmter
Aufenthaltserlaubnisse können zwei Tabellen entnommen werden, die in einer
separaten Anlage* aufgeführt sind.
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 20/5795 auf der Internetseite
des Deutschen Bundestages abrufbar.
Seite 1 von 17
Anlage
zur Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Clara Bünger u. a. und der Fraktion
DIE LINKE., Bundestagsdrucksache 20/5372
Die Angaben zur Beantwortung der Fragen 10a, 10c, 10d und10e sind in der Tabelle aufgeführt:
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05.01.2022 Berlin Moldau 37 BE Bosnien und Herzegowina 9 BE, HH 46 53 BPOL 95.080 EUR Ja
12.01.2022 Frankfurt/M Pakistan 51
BW, BY, BB,
HH, NI, NW,
RP, BPOL
0 51 96 BPOL 316.225 EUR Ja
18.01.2022 Hannover Bangladesch 26 NW 0 26 75 BPOL 375.080 EUR Ja
19.01.2022 Leipzig Tunesien 17 BW, HE, SN, BPOL 0 17 50 BPOL 62.913 EUR Ja
20.01.2022 Berlin Georgien 43
BW, BY, BB,
HH, HE, NI,
NW, RP, SN,
SH, BPOL
0 43 0 BPOL 97.500 EUR Ja
21.01.2022 Berlin Moldau 61 BW, BY, BE 0 61 72 BPOL 81.850 EUR Ja
26.01.2022 Berlin Russische Föderation 15
BY, BE, BB,
NW, TH 0 15 38 BPOL 69.520 EUR Ja
01.02.2022 Düsseldorf Nordmazedonien 44 NW Serbien 29 NW 73 47 BPOL 90.080 EUR Ja
08.02.2022 Düsseldorf Albanien 49 HH, HE, MV, NW, SH Kosovo 10 NW 59 46 BPOL 94.080 EUR Ja
Seite 2 von 17
08.02.2022 München Pakistan 34 BY, BE,RP, SN, BPOL 0 34 98 BPOL
344.105
EUR Ja
09.02.2022 Leipzig Tunesien 15 BW, HH, HE, SL, SN, TH 0 15 53 BPOL 62.913 EUR Ja
10.02.2022 Frankfurt/M Nordmazedonien 31 BY,HE, ST Serbien 36
BY, BB, HH,
SL, ST, SH,
TH
67 57 BPOL 70.050 EUR Ja
11.02.2022 Berlin Moldau 22 BY, BE Bosnien und Herzegowina 43
BE, BB, NW,
RP 65 58 BPOL 66.550 EUR Ja
15.02.2022 München Bulgarien 2 BY 0 2 18 BPOL 47.050 EUR Nein
15.02.2022 Düsseldorf Aserbaidschan 39 HE, NW, SH 0 39 47 BPOL 165.280 EUR Ja
17.02.2022 Hannover Russische Föderation 25
BY, BE, BB,
HE, NI, NW,
SH, TH
0 25 61 BPOL 69.150 EUR Ja
22.02.2022 Köln/Bonn Ghana 13 BW, HE, NW, SN, BPOL 0 13 52 BPOL
199.930
EUR Ja
22.02.2022 Berlin Moldau 43 BE, NI, BPOL Serbien 25 BE, HH, NI, ST, TH 68 52 BPOL 65.050 EUR Ja
24.02.2022 Berlin Rumänien 5 BE, HH, NI, TH, BPOL 0 5 28 BPOL 46.050 EUR Nein
24.02.2022 Leipzig Georgien 11 SN Armenien 0 11 29 AUT 0 EUR Ja
03.03.2022 Berlin Georgien 28
BW, BY, BE,
BB, HH, MV,
NI, NW, ST,
TH
0 28 0 BPOL 97.500 EUR Ja
08.03.2022 Hannover Pakistan 26
BW, BY, BB,
HE, NI, NW,
RP, SN, SH
0 26 96 BPOL 337.746 EUR Ja
10.03.2022 München Griechenland 5 BY 0 5 13 BPOL 53.850 EUR Nein
15.03.2022 Leipzig Spanien 14 BW, MV, RP, ST 0 14 52 BPOL 60.050 EUR Nein
15.03.2022 Düsseldorf Nigeria 30
BW, BY, BB,
NW, RP,
BPOL
0 30 89 BPOL 415.080 EUR Ja
16.03.2022 Leipzig Tunesien 14 BW, BE, HE, MV, NW, SN 0 14 60 BPOL 62.913 EUR Ja
22.03.2022 Düsseldorf Nordmazedonien 38 NW Serbien 49 NW 87 56 BPOL 100.880 EUR Ja
Seite 3 von 17
29.03.2022 Hannover Ghana 16 BW, BY, MV, NW, SH 0 16 57 BPOL
209.550
EUR Ja
29.03.2022 München Aserbaidschan 38 BY 0 38 78 BPOL 139.160 EUR Ja
30.03.2022 Frankfurt/M Tunesien 14 BW, BY, HE, NI, NW 0 14 38 BPOL 62.950 EUR Ja
05.04.2022 München Rumänien 13 BY 0 13 26 BPOL 54.520 EUR Nein
07.04.2022 Hannover Armenien 25 BB, HE, NW, RP, SH, TH 0 25 80 BPOL 80.050 EUR Ja
07.04.2022 München Georgien 58 BW, BY, BB, NI, SN, TH 0 58 0 BPOL
102.000
EUR Ja
12.04.2022 München Nigeria 30 BW, BY, NW, RP 0 30 92 BPOL
408.440
EUR Ja
13.04.2022 Leipzig Tunesien 16 BW, HH, MV, NW, SN 0 16 54 BPOL 65.413 EUR Ja
13.04.2022 Berlin Bosnien und Herzegowina 53
BY, BE, BB,
NW, ST Nordmazedonien 22 BY, ST, TH 75 56 BPOL 73.850 EUR Ja
20.04.2022 München Armenien 11 BY 0 11 37 BPOL 82.093 EUR Ja
21.04.2022 Düsseldorf Georgien 46
BW, BY, HE,
NW, RP, SN,
SH
0 46 0 BPOL 102.000 EUR Ja
26.04.2022 Hamburg Albanien 53 BY, NI, NW, SN, SH, TH Kosovo 27
BY, HH, NI,
NW, SH 80 75 BPOL
127.080
EUR Ja
26.04.2022 München Pakistan 32 BW, BY , HE, NI, RP, SN 0 32 72 BPOL
435.080
EUR Ja
28.04.2022 Hannover Ghana 19 BE, HH, MV, NW, ST, SH 0 19 66 BPOL
209.520
EUR Ja
05.05.2022 Leipzig Georgien 43 BW, BY, SN, ST, SH 0 43 0 BPOL 97.500 EUR Ja
10.05.2022 Düsseldorf Serbien 35 NW Nordmazedonien 58 NW 93 54 BPOL 96.080 EUR Ja
10.05.2022 München Nigeria 29 BW, BY, HB 0 29 79 BPOL 420.080 EUR Ja
11.05.2022 Leipzig Tunesien 7 BW, BY, NW, SN, BPOL 0 7 34 BPOL 68.876 EUR Ja
16.05.2022 Berlin Serbien 36 BE, HE, MV, NI, TH 0 36 57 BPOL 68.050 EUR Ja
19.05.2022 Düsseldorf Aserbaidschan 29 BY, HE, NI, NW, RP 0 29 49 BPOL
139.920
EUR Ja
Seite 4 von 17
24.05.2022 München Serbien 17 BY, ST Nordmazedonien 49
BW, BY, MV,
NW, SN, ST,
TH
66 59 BPOL 80.200 EUR Ja
27.05.2022 Berlin Armenien 17 BY, BE ,SH 0 17 37 BPOL 97.550 EUR Ja
31.05.2022 Düsseldorf Albanien 47 NI, NW, SH Kosovo 17 BY, NW, SH 64 57 BPOL 124.080 EUR Ja
01.06.2022 Leipzig Vietnam 15 BW, BE, BB, SN 0 15 56 BPOL
448.080
EUR Ja
02.06.2022 München Georgien 40 BW, BY, HE, NI, NW 0 40 0 BPOL
102.000
EUR Ja
07.06.2022 Leipzig Pakistan 16 BW, BY, NI, NW, SN 0 16 65 BPOL
505.080
EUR Ja
08.06.2022 München Gambia 18 BW, BY 0 18 73 BPOL 290.080 EUR Ja
14.06.2022 Düsseldorf Nigeria 28 BW, BY, NW, RP 0 28 93 BPOL
480.080
EUR Ja
15.06.2022 Leipzig Tunesien 24
BY, BE, HE,
NI, NW, SN,
TH, BPOL
0 24 50 BPOL 68.876 EUR Ja
22.06.2022 Berlin Bosnien und Herzegowina 62
BY, BE, BB,
HH, NW, ST Kosovo 8
BW, BY, BE,
ST 70 62 BPOL 81.550 EUR Ja
23.06.2022 Hannover Georgien 50
BW, HH, MV,
NI, NW, ST,
SH, BPOL
0 50 0 BPOL 105.800 EUR Ja
05.07.2022 Berlin Pakistan 19 BY, BE, BB, NW, RP 0 19 54 BPOL
349.080
EUR Ja
06.07.2022 Düsseldorf Nordmazedonien 24 NW Serbien 31 NW 55 58 BPOL 92.050 EUR Ja
07.07.2022 Frankfurt/M Albanien 47
BY, BB, HH,
HE, NI, NW,
RP, SL, SH
Kosovo 18 BY, HB, NI, NW, SL 65 48 BPOL 92.250 EUR Ja
07.07.2022 Leipzig Georgien 47 BE, SN 0 47 0 BPOL 101.100 EUR Ja
07.07.2022 München Rumänien 15 BY, NI 0 15 40 BPOL 55.075 EUR Nein
11.07.2022 Berlin Serbien 49
BY, BE, BB,
HE, NI, SN,
ST
Nordmazedonien 29 BB, HH, SN, ST 78 58 BPOL 83.050 EUR Ja
12.07.2022 München Nigeria 22 BW, BY, NI, RP 0 22 66 BPOL
362.080
EUR Ja
Seite 5 von 17
19.07.2022 München Aserbaidschan 26 BY, BE, RP 0 26 51 BPOL 148.010 EUR Ja
21.07.2022 München Georgien 38
BW, BY, HH,
NI, NW, RP,
SN, TH BPOL
0 38 0 BPOL 105.800 EUR Ja
26.07.2022 Frankfurt/M Gambia 16 BW, BY, HE 0 16 50 BPOL 268.050 EUR Ja
26.07.2022 München Griechenland 4 BY 0 4 26 BPOL 86.775 EUR Nein
03.08.2022 München Bulgarien 4 BPOL 0 4 19 BPOL 62.675 EUR Nein
04.08.2022 Berlin Georgien 34
BE, BB, MV,
NI, NW, ST,
SH
0 34 0 BPOL 101.100 EUR Beantragt
09.08.2022 München Moldau 63 BY, BE, BB, HE, RP, TH 0 63 51 BPOL 82.550 EUR Ja
10.08.2022 Hannover Nigeria 22 BY, BE, HH, NW, RP, SN 0 22 81 BPOL
345.080
EUR Ja
17.08.2022 Frankfurt/M Tunesien 10 BW, BE, HB, NI, NW, SN 0 10 31 BPOL 68.050 EUR Ja
17.08.2022 Hamburg Armenien 39
BW, BY, MV,
NW, ST, SH,
TH
0 39 55 BPOL 114.050 EUR Ja
24.08.2022 München Albanien 20 BY, RP, TH Moldau 19 BY 39 72 BPOL 112.050 EUR Ja
01.09.2022 Düsseldorf Georgien 33
BY, NW, RP,
SN, SH,
BPOL
0 33 0 BPOL 105.800 EUR Ja
06.09.2022 Frankfurt/M Gambia 20 BW BPOL 0 20 52 BPOL
285.080
EUR Ja
06.09.2022 München Pakistan 29 BW, BY, NI, SH 0 29 96 BPOL
346.080
EUR Ja
08.09.2022 München Bulgarien 5 BPOL 0 5 22 BPOL 63.975 EUR Nein
13.09.2022 Düsseldorf Albanien 47 NW, ST Kosovo 7 NW 54 59 BPOL 138.080 EUR Ja
13.09.2022 Frankfurt/M Nordmazedonien 34 HE, MV, NI, SN, ST, SH Serbien 47
BY, NI, SN,
ST, SH, TH 81 45 BPOL 85.050 EUR Ja
14.09.2022 Leipzig Tunesien 14 BW, HE, SN, SH 0 14 55 BPOL 67.876 EUR Ja
14.09.2022 München Nigeria 19 BY 0 19 20 Frontex Ja
Seite 6 von 17
20.09.2022 Frankfurt/M Nigeria 24 BW, BY, NW, RP 0 24 65 BPOL
338.080
EUR Ja
22.09.2022 Hannover Ghana 23
BW, BY, HH,
HE, MV, NI,
NW, SL, SN,
SH
0 23 60 BPOL 238.648 EUR Ja
22.09.2022 Leipzig Georgien 18
BY, MV, NW,
RP, SN, ST,
BPOL
0 18 0 BPOL 101.100 EUR Beantragt
27.09.2022 Düsseldorf Serbien 46 NW Nordmazedonien 29 NW 75 68 BPOL 96.080 EUR Ja
27.09.2022 München Rumänien 10 BY 0 10 28 BPOL 74.014 EUR Nein
29.09.2022 Hannover Moldau 43 BE, HE, NI, NW Serbien 20 MV, NI, NW 63 69 BPOL
109.050
EUR Ja
05.10.2022 Berlin Moldau 50 BE, BB, HE 0 50 58 BPOL 88.050 EUR Ja
05.10.2022 München Bulgarien 6 BPOL 0 6 25 BPOL 68.275 EUR Nein
11.10.2022 München Moldau 15 BY, HE Nordmazedonien 43 BY , BB, NI, SH, TH 58 49 BPOL 98.300 EUR Ja
11.10.2022 Frankfurt/M Pakistan 17 BW, BY, HE, NW, RP, SN 0 17 41 BPOL
367.080
EUR Ja
18.10.2022 München Nigeria 17 BY 0 17 66 BPOL 365.576 EUR Ja
19.10.2022 Leipzig Tunesien 15
BW, HE, NW,
RP, SN, SH,
TH, BPOL
0 15 43 BPOL 78.729 EUR Ja
20.10.2022 Berlin Georgien 37
BY, BE, BB,
HH, NI, SN,
ST, TH
0 37 0 BPOL 101.100 EUR Ja
20.10.2022 München Bulgarien 5 BPOL 0 5 22 BPOL 60.050 EUR Nein
25.10.2022 Düsseldorf Armenien 19 BY, MV, NW, SH 0 19 41 BPOL
129.050
EUR Ja
26.10.2022 Leipzig Kenia 13 BY, BE, BB, SH 0 13 47 BPOL
400.080
EUR Ja
27.10.2022 Hamburg Ghana 20
BY, BB, HH,
MV, NI, NW,
RP
0 20 62 BPOL 202.050 EUR Ja
02.11.2022 Berlin Moldau 65 BY, BE, NI 0 65 64 BPOL 80.080 EUR Ja
Seite 7 von 17
03.11.2022 München Georgien 43
BW, BY, NI,
NW, RP, SN,
TH
0 43 0 BPOL 105.800 EUR Ja
08.11.2022 München Bulgarien 5 BPOL 0 5 22 BPOL 59.075 EUR Nein
08.11.2022 Frankfurt/M
Kongo,
Demokratische
Republik
3 BY, NW 0 3 8 BEL 15.875 EUR Ja
10.11.2022 München Gambia 20 BW, BY 0 20 69 BPOL 162.050 EUR Ja
15.11.2022 Leipzig Pakistan 15 BW, BY, BE, NI, NW, SN 0 15 63 BPOL
325.080
EUR Ja
17.11.2022 Frankfurt/M Albanien 55
BY, HB, HH,
HE, NI, NW,
RP, SN
Kosovo 31
BY, HB, NI,
NW, SN, ST,
SH, TH
86 39 BPOL 85.050 EUR Ja
17.11.2022 Hamburg Georgien 28
HE, MV, NI,
NW, RP, SN,
SH, TH, BPOL
0 28 0 BPOL 105.800 EUR Ja
22.11.2022 Berlin Spanien 4 MV, NI, NW 0 4 19 BPOL 58.501 EUR Nein
22.11.2022 München Bulgarien 5 TH, BPOL 0 5 22 BPOL 59.075 EUR Nein
23.11.2022 Leipzig Tunesien 20 BW, BY, BE, NW, SN, SH 0 20 53 BPOL 62.913 EUR Ja
24.11.2022 Düsseldorf Nordmazedonien 24 NW Serbien 51 NW RP 75 79 BPOL 92.080 EUR Ja
24.11.2022 Berlin Georgien 59
BW, BY, BE,
BB, HE, SN,
ST, TH
0 59 0 BPOL 101.100 EUR Ja
28.11.2022 Berlin Moldau 29 BE, HE, NI, NW Serbien 47
BY, BE, BB,
HH, MV, NI,
RP, SN
76 68 BPOL 94.150 EUR Ja
29.11.2022 Düsseldorf Nigeria 24 BW, BY, NW 0 24 98 BPOL 344.080 EUR Ja
30.11.2022 München Aserbaidschan 23 BY, HE, NW RP 0 23 52 BPOL
165.080
EUR Ja
01.12.2022 Düsseldorf Georgien 35 HE, NW, ST 0 35 0 BPOL 105.800 EUR Ja
01.12.2022 München Bulgarien 5 BPOL 0 5 21 BPOL 57.075 EUR Nein
Seite 8 von 17
Zu 26:
Die Antworten kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden:
Staatsangehörigkeiten 2007 2008 2009
Afghanistan 95 89 80
Ägypten 28 27 31
Albanien 259 226 199
Algerien 347 241 259
Angola 21 16 8
Äquatorialguinea 1 1
Argentinien 1 3 5
Armenien 300 192 136
05.12.2022 Düsseldorf Albanien 42 HH, NI, NW , BPOL Kosovo 19 BE, MV, NW 61 52 BPOL
124.080
EUR
07.12.2022 München Rumänien 13 BY 0 13 41 BPOL 58.050 EUR Nein
08.12.2022 Hannover Montenegro 50 BY, HH, HE, NI, NW, SN 0 50 53 BPOL 70.050 EUR Ja
08.12.2022 München Moldau 37 BW, BY, BE,BB, HE, NI 0 37 70 BPOL 98.050 EUR Ja
14.12.2022 Leipzig Tunesien 9 BY, MV,SN, ST 0 9 37 BPOL 62.913 EUR
15.12.2022 Düsseldorf Aserbaidschan 20 HE, NW 0 20 53 BPOL 169.080 EUR
15.12.2022 München Georgien 49 BW, BY, HE, RP, SN, ST 0 49 0 BPOL
105.800
EUR Ja
20.12.2022 Frankfurt/M Nigeria 18 BW, BY, NW, ST 0 18 51 BPOL
396.080
EUR Ja
20.12.2022 München Bulgarien 6 BPOL 0 6 25 BPOL 57.075 EUR Nein
21.12.2022 Leipzig Ägypten 6 BB, SN, BPOL 0 6 27 BPOL 80.850 EUR Ja
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Staatsangehörigkeiten 2007 2008 2009
Aserbaidschan 68 55 60
Äthiopien 12 13 10
Australien 3 3 2
Bahamas 1
Bangladesch 9 9 9
Belgien 8 4 5
Benin 7 4 3
Bhutan 1
Bolivien 3 5 2
Bosnien-Herzegowina 180 171 147
Brasilien 56 60 56
Bulgarien 35 36 49
Burkina Faso 7 4
Burundi 1 3 2
Chile 40 35 26
China 104 73 89
Costa Rica 1 3 1
Cote d'Ivoire 12 11 9
Dänemark 2 1 1
Dominikanische Rep. 14 14 11
Ecuador 26 13 19
El Salvador 2 1
Eritrea 29 25 16
Estland 16 14 10
Fidschi 1 1
Finnland 1 1
Frankreich 17 9 26
Gabun 1 1
Seite 10 von 17
Staatsangehörigkeiten 2007 2008 2009
Gambia 27 35 38
Georgien 206 156 180
Ghana 91 67 46
Griechenland 19 14 15
Großbritannien 18 17 13
Guatemala 3 2 1
Guinea 58 44 18
Guinea-Bissau 6 3
Guyana 1 1
Honduras 1 1 2
Hongkong 1
Indien 177 147 148
Indonesien 5 1 2
Irak 229 401 367
Iran 96 78 66
Irland 2
Israel 14 8 7
Italien 81 90 79
Jamaika 1 6 4
Japan 1 2 2
Jemen 21 21 1
Jordanien 42 28 19
Kambodscha 1
Kamerun 93 64 46
Kanada 7 3 3
Kap Verde 2
Kasachstan 43 40 24
Kenia 30 14 13
Seite 11 von 17
Staatsangehörigkeiten 2007 2008 2009
Kirgisistan 7 6 6
Kolumbien 9 16 18
Komoren 1 1
Kongo 2 1 8
Kongo, Dem. Republik 32 29 18
Korea, Republik 6 7 3
Kosovo 216 699
Kroatien 165 130 104
Kuba 10 6 5
Kuwait 2
Lesotho 1
Lettland 19 16 21
Libanon 113 62 103
Liberia 4 3 6
Libyen 15 9 6
Litauen 115 85 108
Luxemburg 1 1
Malaysia 6 12 15
Mali 8 3 2
Marokko 257 219 187
Marshallinseln 2
Mauretanien 3 2 3
Mazedonien 196 178 171
Mexiko 6 13 14
Moldau 100 74 78
Mongolei 42 11 18
Montenegro 44 47 41
Mosambik 2 1 3
Seite 12 von 17
Staatsangehörigkeiten 2007 2008 2009
Myanmar 2
Namibia 1 1
Nepal 41 30 12
Nicaragua 2 3 1
Niederlande 54 86 49
Niger 11 7 2
Nigeria 256 290 260
Oman 1
Österreich 22 22 11
Pakistan 79 46 40
Palästina 5 8
Panama 2 1
Paraguay 2 2 4
Peru 8 9 7
Philippinen 16 24 18
Polen 205 155 166
Portugal 9 13 5
Ruanda 1 2 2
Rumänien 113 167 172
Russische Föderation 313 267 280
Schweden 1 3 4
Schweiz 7 6 3
Senegal 7 13 12
Serbien 895 807 542
Serbien u. Montenegro 360 2 1
Sierra Leone 22 16 49
Simbabwe 1 3 2
Singapur 2 1
Seite 13 von 17
Staatsangehörigkeiten 2007 2008 2009
Slowakische Republik 21 14 16
Slowenien 5 9 10
Somalia 14 22 23
Sonst. Asien 5
Spanien 9 17 11
Sri Lanka 44 56 43
staatenlos 5 12 20
Südafrika 4 3 2
Sudan 7 16 16
Suriname 1
Syrien 66 107 96
Tadschikistan 2 2
Taiwan 3
Tansania 2 2 5
Thailand 40 21 31
Togo 62 44 30
Trinidad u. Tobago 1 1
Tschechische Republik 30 18 31
Tunesien 106 102 87
Türkei 1.388 1.062 818
Turkmenistan 1 1
Uganda 5 7 1
Ukraine 261 185 143
Ungarn 33 36 33
ungeklärt 55 44 56
Uruguay 2
USA 31 33 34
Usbekistan 5 3 3
Seite 14 von 17
Staatsangehörigkeiten 2007 2008 2009
Venezuela 13 8 7
Vietnam 745 775 604
Weißrussland 76 64 38
Zentralafrikanische Rep. 2
Zypern 1
Anzahl erteilter Aufenthaltstitel 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 Gesamt
Gesamt
davon:
47.833 49.859 51.808 51.631 53.848 57.468 63.597 64.859 60.442 69.683 65.828 636.856
nach § 104a Abs. 1 Satz 1
AufenthG (Aufenthaltserlaubnis
auf Probe)
45 23 15 25 8 14 14 18 10 9 6 187
nach § 23 Abs. 1 i.V.m. § 104a
Abs. 1 Satz 2 AufenthG
(Altfallregelung)
1.413 686 670 320 474 305 386 274 282 220 211 5.241
nach § 23 Abs. 1 i.V.m. § 104a
Abs. 2 Satz 1 AufenthG
(Altfallregelung für volljährige
Kinder von Geduldeten)
44 14 18 16 17 9 10 9 7 5 3 152
nach § 23 Abs. 1 i.V.m. § 104a
Abs. 2 Satz 2 AufenthG
(Altfallregelung für unbegleitete
Flüchtlinge)
2 5 1 2 6 1 1 1 1 20
nach § 23 Abs. 1 i.V.m. § 104b
AufenthG (integrierte Kinder von
Geduldeten)
10 12 10 29 26 20 24 8 10 7 7 163
nach § 23a AufenthG
(Härtefallaufnahme durch
Länder)
2.898 2.790 2.903 2.911 3.401 4.396 4.870 5.013 4.891 5.742 4.921 44.736
nach § 25 Abs. 4 AufenthG
(dringende persönliche oder
humanitäre Gründe)
7.162 9.548 11.476 11.389 9.498 6.747 6.212 4.905 2.878 2.391 2.685 74.891
nach § 25 Abs. 4 Satz 2
AufenthG (Verlängerung wegen
außergewöhnlicher Härte)
5.251 4.903 4.952 4.660 4.822 4.648 5.393 4.936 4.331 4.507 3.714 52.117
nach § 25 Abs. 5 AufenthG
(rechtliche oder tatsächliche
Gründe)
29.337 29.959 29.883 30.010 31.675 36.403 40.294 40.377 35.007 38.105 32.418 373.468
nach § 25a Abs. 1 AufenthG
(Aufenthaltsgewährung bei gut
integrierten Jugendlichen und
Heranwachsenden: integrierter
Jugendlicher/Heranwachsender)
1.296 1.486 1.460 1.614 2.137 2.453 2.970 4.775 6.941 8.746 8.001 41.879
nach § 25a Abs. 2 S. 3
AufenthG
(Aufenthaltsgewährung bei gut
integrierten Jugendlichen und
Heranwachsenden:
Ehegatte/Lebenspartner)
1 5 6 15 14 13 30 33 117
nach § 25a Abs. 2 S. 5
AufenthG
(Aufenthaltsgewährung bei gut
integrierten Jugendlichen und
Heranwachsenden:
minderjährige ledige Kinder)
7 23 22 46 69 81 126 118 492
nach § 25a Abs. 2 Satz 1
AufenthG
(Aufenthaltsgewährung bei gut
integrierten Jugendlichen und
Heranwachsenden: Eltern)
244 278 264 262 310 339 427 697 905 1.055 1.019 5.800
nach § 25a Abs. 2 Satz 2
AufenthG
(Aufenthaltsgewährung bei gut
integrierten Jugendlichen und
Heranwachsenden:
Geschwister)
131 155 156 131 180 213 212 295 397 419 437 2.726
nach § 25b Abs. 1 S. 1
AufenthG
(Aufenthaltsgewährung bei
nachhaltiger Integration:
integrierter Ausländer)
210 933 1.330 1.871 2.413 2.960 5.134 7.332 22.183
nach § 25b Abs. 4 AufenthG
(Aufenthaltsgewährung bei
nachhaltiger Integration:
Ehegatte/Lebenspartner)
20 98 132 201 218 366 662 1.002 2.699
nach § 25b Abs. 4 AufenthG
(Aufenthaltsgewährung bei
nachhaltiger Integration:
Minderjähriges Kind)
24 235 430 651 838 1.362 2.524 3.921 9.985
Zu 27:
Angaben zu der Anzahl erteilter Aufenthaltstitel in den Jahren 2012 bis 2022 kann den nachfolgenden Tabellen entnommen werden:
Seite 15 von 17
Seite 16 von 17
Anzahl erteilter Titel gesamt
darunter:
Se
rb
ie
n
Ko
so
vo
Tü
rk
ei
R
us
si
sc
he
Fö
de
ra
tio
n
Af
gh
an
is
ta
n
N
or
dm
az
ed
on
ie
n
Ira
k
Ar
m
en
ie
n
Al
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ni
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Bo
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H
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ze
go
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a
636.856
Summe 78.496 65.670 49.976 28.472 26.097 25.292 22.988 19.196 18.426 17.434
nach § 104a Abs. 1 Satz 1 AufenthG (Aufenthaltserlaubnis auf
Probe)
56 59 8 1 4 8 2 2 3
nach § 23 Abs. 1 i.V.m. § 104a Abs. 1 Satz 2 AufenthG
(Altfallregelung)
1.176 2.113 439 76 65 60 102 23 13 116
nach § 23 Abs. 1 i.V.m. § 104a Abs. 2 Satz 1 AufenthG
(Altfallregelung für volljährige Kinder von Geduldeten)
40 33 15 5 5 2 4 2
nach § 23 Abs. 1 i.V.m. § 104a Abs. 2 Satz 2 AufenthG
(Altfallregelung für unbegleitete Flüchtlinge)
1 5 3 1 2
nach § 23 Abs. 1 i.V.m. § 104b AufenthG (integrierte Kinder
von Geduldeten)
43 30 11 4 4 4 3 3 6
nach § 23a AufenthG (Härtefallaufnahme durch Länder) 5.857 6.475 3.196 2.424 1.319 2.126 1.540 1.774 4.414 1.635
nach § 25 Abs. 4 AufenthG (dringende persönliche oder
humanitäre Gründe)
1.456 1.343 1.847 5.691 1.315 584 1.443 399 278 651
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nach § 25 Abs. 4 Satz 2 AufenthG (Verlängerung wegen
außergewöhnlicher Härte)
6.186 6.434 9.160 1.505 698 1.274 1.484 912 251 1.998
nach § 25 Abs. 5 AufenthG (rechtliche oder tatsächliche
Gründe)
56.130 41.855 30.098 13.052 13.523 18.582 12.229 11.294 9.423 12.004
nach § 25a Abs. 1 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei gut
integrierten Jugendlichen und Heranwachsenden: integrierter
Jugendlicher/Heranwachsender)
4.018 3.734 3.009 3.217 6.364 1.275 2.356 2.085 1.879 470
nach § 25a Abs. 2 S. 3 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei
gut integrierten Jugendlichen und Heranwachsenden:
Ehegatte/Lebenspartner)
11 7 4 6 13 2 4 3 5 9
nach § 25a Abs. 2 S. 5 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei
gut integrierten Jugendlichen und Heranwachsenden:
minderjährige ledige Kinder)
70 73 23 37 22 22 30 30 16 8
nach § 25a Abs. 2 Satz 1 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei
gut integrierten Jugendlichen und Heranwachsenden: Eltern)
614 683 486 353 208 263 293 427 394 99
nach § 25a Abs. 2 Satz 2 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei
gut integrierten Jugendlichen und Heranwachsenden:
Geschwister)
287 352 342 162 85 151 139 128 131 58
nach § 25b Abs. 1 S. 1 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei
nachhaltiger Integration: integrierter Ausländer)
1.406 1.480 921 1.020 1.905 436 2.386 1.225 728 196
nach § 25b Abs. 4 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei
nachhaltiger Integration: Ehegatte/Lebenspartner)
213 222 80 167 135 108 243 210 189 34
nach § 25b Abs. 4 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei
nachhaltiger Integration: Minderjähriges Kind)
932 772 334 752 435 401 724 677 703 145
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ISSN 0722-8333]