[Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Fraktion der CDU/CSU
– Drucksache 20/6165 –
Agrarpolitische Konsequenzen der Bundesregierung vor dem Hintergrund des
völkerrechtswidrigen Kriegs gegen die Ukraine
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine führt zu
unmittelbarem Leid in der Bevölkerung in der Ukraine, zu Flucht und
Vertreibung und zu Zerstörung. Gleichzeitig hat der Krieg direkte und indirekte
Folgen für die weltweite Ernährungssicherheit, die Preisentwicklung auf den
Agrarmärkten, bei wichtigen Betriebsmitteln wie Düngemitteln und die hohe
Inflation in Deutschland und Europa (de.wfp.org/pressemitteilungen/krieg-geg
en-die-ukraine-befeuert-weiter-globale-ernaehrungskrise).
1. Wie haben sich nach Erkenntnissen der Bundesregierung in Deutschland
die Preise für Lebensmittel seit dem russischen Angriffskrieg gegen die
Ukraine am 24. Februar 2022 entwickelt, und welche Produkte
beziehungsweise Produktgruppen waren die Haupttreiber dieser
Preisentwicklung?
Die Preise für Nahrungsmittel sind in Deutschland im vergangenen Jahr
deutlich angestiegen. Für Nahrungsmittel insgesamt erhöhten sich die Preise im
Jahr 2022 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gegenüber dem Jahr
2021 um 13,4 Prozent. Im Jahresdurchschnitt waren dabei alle
Nahrungsmittelgruppen von Preissteigerungen betroffen. Allerdings gab es deutliche
Unterschiede zwischen einzelnen Produkten bzw. Produktgruppen. Besonders stark
ausgeprägt war der Preisanstieg bei Speisefetten und Speiseölen (+36,2
Prozent) sowie bei Molkereiprodukten und Eiern (+19,7 Prozent). Auch Fleisch
und Fleischwaren (+14,6 Prozent) sowie Brot und Getreideerzeugnisse
(+13,5 Prozent) wurden 2022 überdurchschnittlich teurer. Demgegenüber lag
der Preisanstieg bei Gemüse (+12,0 Prozent) und bei Obst (+4,0 Prozent)
unterhalb des Durchschnittswertes. Der Anstieg der Nahrungsmittelpreise setzte sich
auch in den ersten Monaten des Jahres 2023 fort. Im März 2023 lagen die
Preise um 22,3 Prozent höher als im Vorjahresmonat.
Deutscher Bundestag Drucksache 20/6626
20. Wahlperiode 03.05.2023
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft
vom 3. Mai 2023 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
2. Wie haben sich nach Erkenntnissen der Bundesregierung die Preise für
Lebensmittel seit dem 24. Februar 2022 in der Europäischen Union (EU)
entwickelt, und welche Produkte beziehungsweise Produktgruppen
waren die Haupttreiber dieser Preisentwicklung in der EU?
Die Preise für Nahrungsmittel in den Mitgliedstaaten der EU sind 2022 um
durchschnittlich 12,2 Prozent angestiegen. Öle und Fette wurden um 26,9
Prozent teurer, Molkereiprodukte und Eier um 15,7 Prozent sowie Brot und
Getreideerzeugnisse um 13,6 Prozent. Unter dem Durchschnitt lagen Fleisch
(+11,6 Prozent) sowie Obst (+6,7 Prozent) und Gemüse (+11,9 Prozent). Auch
auf EU-Ebene setzte sich der Preisanstieg in den ersten Monaten des Jahres
2023 fort (Februar 2023: + 19,5 Prozent gegenüber Vorjahr).
3. Wie sind die Erwartungen der Bundesregierung für das Jahr 2023 mit
Blick auf die Preisentwicklung in Deutschland bei Lebensmitteln
grundsätzlich sowie im Besonderen bei Obst, Gemüse, Speiseölen, Milch,
Käse, Butter und Fleisch?
Nach den zum Teil deutlichen Preisanstiegen für Agrarrohstoffe und Energie
im letzten Jahr zeigt sich bei den meisten Märkten derzeit eine deutliche
Entspannung. Dies hat Einfluss auf die Produktions-, Verarbeitungs- und
Distributionskosten und wird sich mittelfristig auch in den Lebensmittelpreisen
niederschlagen. Die Preisanpassung hängt dabei von der Art und Dauer der
verschiedenen Produktionsprozesse entlang der Wertschöpfungskette sowie der Art der
Vermarktung ab, so dass für die einzelnen Produkte keine verlässliche Prognose
gemacht werden kann.
4. Wie haben sich nach Erkenntnissen der Bundesregierung die Preise für
Düngemittel in Deutschland im Zeitraum von 2017 bis 2022 entwickelt,
und welche Erwartungen hat die Bundesregierung auf die
Preisentwicklung bei Düngemitteln für das Jahr 2023?
Die durchschnittlichen Preise für eine Auswahl wichtiger Düngemittel in
Deutschland zwischen 2017 und 2022 sind der beigefügten Tabelle zu
entnehmen.
Einkaufspreise Düngemittel frei Hof, in Euro/t, Jahresdurchschnitte
Jahr
Kalkammonsalpeter
Harnstoff
granuliert
Diammonium-
Phosphat (DAP)
Kornkali1
2017 199 273 378 242
2018 206 287 417 250
2019 209 303 404 259
2020 186 284 341 254
2021 339 513 587 291
2022 750 902 1019 562
2023* 481 562 785 607
1 Preise ab Handelslager
* Januar bis März 2023
Quelle: AMI/LK/MIO
Bereits vor Beginn des völkerrechtswidrigen russischen Angriffskriegs auf die
Ukraine gab es deutliche Preissteigerungen bei Düngemitteln vor allem bei
Stickstoff- und Kalidünger. Haupttreiber des Anstiegs der Düngemittelpreise
im zweiten Halbjahr 2021 war die Erholung der Weltwirtschaft nach dem
wirtschaftlichen Stillstand durch die Corona-Pandemie und die damit
einhergehende wachsende Nachfrage nach Energie. Hinzu kamen hohe
Transportkosten infolge pandemiebedingter Störungen der internationalen Lieferketten,
insbesondere im Schiffsverkehr. Darüber hinaus haben auch politische
Maßnahmen, insbesondere eine Beschränkung der Düngemittelexporte aus China (seit
September 2021) und Russland (seit März 2021), zu einer Verknappung des
Angebotes auf dem Weltmarkt geführt und damit zum Anstieg der
Düngemittelpreise beigetragen.
Mit dem völkerrechtswidrigen Angriff Russlands auf die Ukraine im Frühjahr
2022 hatte sich der Anstieg der Preise für Energie und Düngemittel im ersten
Halbjahr 2022 weiter beschleunigt.
Anfang September 2022 stiegen die Gaspreise in Deutschland nochmals stark
an und einige Düngemittelpreise erreichten ihre Höchststände. Der wichtigste
heimische Stickstoffdünger Kalkammonsalpeter (KAS) kostete im September
2022 pro Tonne rund 880 Euro, der Phosphatdünger Diammonphosphat (DAP)
990 Euro und Kornkali 645 Euro.
Vor allem bei Stickstoff-Düngemitteln zeichnet sich in Deutschland seit
Oktober 2022 eine deutliche Gegenentwicklung ab. Der Preisrückgang bei Erdgas
sorgte dafür, dass auch die Preise für stickstoffhaltige Dünger nachgaben. So
sank der Preis für KAS auf rund 390 Euro pro Tonne (Stand März 2023).
Auch Phosphatdünger sind zuletzt deutlich günstiger geworden. DAP mit
einem Gehalt von 18 Prozent Stickstoff und 46 Prozent Phosphat kostete im
März 2023 762 Euro pro Tonne.
Eine Stagnation auf hohem Niveau ist derzeit bei Kalidünger zu verzeichnen,
wobei hier die relativen Preissteigerungen in Deutschland im vergangenen Jahr
geringer ausgefallen waren als bei Stickstoffdünger. In Deutschland kostet
Kornkali derzeit rund 594 Euro pro Tonne (Stand März 2023). Vor Beginn des
Krieges – Anfang 2022 – lag der Preis für Kali in Deutschland bei knapp
400 Euro je Tonne.
Wie sich die Preise für Düngemittel im Jahresverlauf 2023 weiter entwickeln
werden, hängt von vielen Faktoren ab, nicht zuletzt von der Entwicklung der
Energiepreise. Es ist davon auszugehen, dass die Preise weiterhin äußerst
sensibel auf Veränderungen auf den Märkten oder diesbezügliche Ankündigungen
reagieren.
5. Wie haben sich nach Erkenntnissen der Bundesregierung die Importe von
Erdgasbasierenden Folgeprodukten (fossile Düngeprodukte und
Vorbzw. Folgeprodukte wie Harnstoff, Ammoniak etc.) und damit die
Verlagerung von Wertschöpfung von Deutschland nach Russland und in
außereuropäische Länder im Zeitraum von 2017 bis 2022 entwickelt (bitte
nach einzelnen Jahren auflisten)?
6. Hat die Bundesregierung Kenntnis über die Entwicklung der heimischen
Produktion und der Importzahlen bei weiteren Grundstoffen und
Nebenprodukten aus der Düngerproduktion (beispielsweise AdBlue, CO2), und
wenn ja, wie hat sich die Produktion ebendieser Produkte im Zeitraum
von 2017 bis 2022 entwickelt?
Die Fragen 5 und 6 werden aufgrund des Sachzusammenhangs gemeinsam
beantwortet.
Zur inländischen Produktion liegen gegenwärtig Ergebnisse aus der
vierteljährlichen Produktionsstatistik für den Zeitraum 2017 bis 2021 vor; auf Anlage 1
zu den Fragen 5 und 6 wird verwiesen.* Die Jahresergebnisse für 2022 werden
am 2. Mai 2023 veröffentlicht. Es wurden Angaben für Düngemittel und
Stickstoffverbindungen beigefügt. Zu beachten ist, dass nicht alle Produkte getrennt
ausgewiesen werden. AdBlue, zum Beispiel, ist in der Meldenummer 2015
31300 (Harnstofflösung > 45 Prozent werden häufig zu AdBlue
weiterverarbeitet) enthalten. Diese Daten sind aus der GENESIS-Online-Datenbank
entnommen und abrufbar unter: www-genesis.destatis.de/genesis/online?operation=sta
tistic&levelindex=0&levelid=1622113506422&code=42131#abreadcrumb.
Die Einfuhrergebnisse Deutschlands an Erzeugnissen der Warennummer
28112100 (Kohlenstoffdioxid) bzw. für die Warennummern im Bereich
31011000 bis 31059080 (Düngemittel) für die Berichtsjahre 2017 bis 2022 sind
in Anlage 2 zu den Fragen 5 und 6 aufgeführt.* Daten zum Import von
Grundstoffen zur Düngemittelproduktion oder von Nebenprodukten aus der
Düngemittelproduktion können nicht geliefert werden, da der Kreis dieser Waren in
der Außenhandelsstatistik nicht abgrenzbar ist und der Verwendungszweck der
eingeführten Waren im Allgemeinen nicht erhoben wird.
a) Wie lange reichen die Vorräte bei einem vollständigen
Produktionsstopp ebendieser Produkte?
Der Bundesregierung liegen hierzu keine Informationen vor. Im Jahr 2022
konnte die Versorgung trotz angespannter Marktlage sichergestellt werden.
b) Wie sichert die Bundesregierung die Versorgung mit ebendiesen
Produkten?
Die Bundesregierung steht im engen Austausch mit den Fachverbänden,
inländischen Herstellern und Händlern von Düngemitteln, AdBlue etc. sowie der
EU-Kommission und den Mitgliedstaaten und wird im Falle einer sich
abzeichnenden Versorgungsmangellage ad hoc entsprechende Maßnahmen
prüfen, um einer solchen vorzubeugen.
7. Gibt es nach Erkenntnissen der Bundesregierung eine Zusage an
Russland, dass Erdgasbasierende Produkte wie Düngemittel weiterhin
ungehindert nach Europa exportiert werden dürfen, wenn Russland dafür die
Ausfuhr ukrainischen Getreides ermöglicht?
Eine solche Absprache ist der Bundesregierung nicht bekannt.
8. Welche Schritte unternimmt die Bundesregierung, um die Abhängigkeit
von russischen Importen bei agrarischen Betriebsmitteln zu verringern
und die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen und europäischen
Produktion von Betriebsmitteln wie mineralischen Düngemitteln und den
entsprechenden Vorprodukten wie Ammoniak im Sinne einer langfristigen
Versorgungssicherheit zu erhalten und zu unterstützen?
Die für die Düngemittelproduktion besonders bedeutsamen Erdgaspreise sind
auch wegen des entschiedenen Handelns der Bundesregierung bereits wieder
rückläufig. Auf den heimischen Düngemittelmärkten hat sich daher die Lage
zwischenzeitlich wieder deutlich entspannt. Die Preise für die wichtigsten
Düngemittel sind stark gesunken und haben teilweise das Preisniveau vor
Kriegsbeginn erreicht. Lediglich für Kalidünger ist derzeit eine Stagnation auf hohem
Niveau zu verzeichnen.
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 20/6626 auf der Internetseite
des Deutschen Bundestages abrufbar.
Die Versorgungslage der wichtigsten Düngemittel war zu keinem Zeitpunkt
gefährdet. Die Produktionskapazitäten von Kali- und Stickstoffdünger in
Deutschland übersteigen den inländischen Verbrauch. Auch die
Handelsstatistiken der letzten Jahre lassen nicht auf eine direkte Abhängigkeit Deutschlands
von Düngemittellieferungen aus Russland schließen.
Ein wesentlicher Beitrag zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und
Unabhängigkeit der heimischen und europäischen Produktion liegt darin, bestehende
Energieabhängigkeiten mit Russland zu verringern und die eigene
Energieversorgung auf eine breitere Basis zu stellen. Die Bundesregierung hat unmittelbar
nach Kriegsbeginn entsprechende Aktivitäten aufgenommen und importiert seit
Jahresbeginn kein Gas, Öl oder Kohle mehr aus Russland. Durch intensive
Anstrengungen mit allen relevanten Akteuren konnten deutliche Fortschritte
erzielt werden, die Lieferketten zu diversifizieren.
Die Bundesregierung beobachtet die Düngemittelmärkte und Versorgungslage
der Landwirtschaft selbstverständlich weiterhin genau. Langfristig muss die
Versorgung mit Düngemitteln vermehrt auf einem nachhaltigen
kreislaufbasierten System aufbauen, das weltweit bestehende Abhängigkeiten zu verringern
hilft. Zudem ist der effiziente Einsatz von Düngemitteln ein wichtiger Baustein
beim ressourcenschonenden Umgang mit Betriebsmitteln.
9. Gibt es seitens der Bundesregierung Pläne, vorhandene digitale
Werkzeuge beispielsweise zur teilflächenspezifischen Ausbringung oder zur
Bedarfsermittlung in der Landwirtschaft stärker zu fördern, sodass
Betriebsmittel effizienter eingesetzt werden können, und wenn ja, in
welchem Umfang soll diese Förderung aussehen?
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert
zahlreiche Forschungsprojekte, im Rahmen derer entsprechende Technologien
entwickelt, erprobt und bewertet werden, um ihre Anwendung in der
Landwirtschaft bestmöglich zu fördern und dauerhaft zu etablieren. Detaillierte
Informationen zu entsprechenden Projekten sind dem „Forschungsinformationssystem
Agrar und Ernährung“ (FISA), Informationsportal des Bundes und der Länder,
zu entnehmen (
www.fisaonline.de/).
Darüber hinaus werden nachhaltige Digitaltechniken auch direkt durch
Investitionsfördermaßnahmen unterstützt, wie durch das Bundesprogramm
„Investitionsprogramm Landwirtschaft“ bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank oder
über das Agrarinvestitionsförderungsprogramm im Rahmen der
Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“.
10. Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung über die bisherigen
Auswirkungen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine auf die
globale Versorgung mit Lebensmitteln und Agrarprodukten vor?
Die kritische Entwicklung des Hungers in der Welt setzt sich aufgrund
multipler Krisen fort. Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg Russlands gegen die
Ukraine hat nicht nur die Auswirkungen der Corona-Pandemie verschärft,
sondern er verstärkt auch die Auswirkungen anderer, ungebremst fortschreitender
Krisen, wie insbesondere die Klima- und Biodiversitätskrise, durch die auch
die globale Ernährungssicherheit gefährdet wird. Durch die in Folge des
Krieges in der Ukraine massiv gestiegenen Energiekosten, Lieferengpässe sowie
Exportbeschränkungen einiger Länder sind die bereits zuvor im Aufwärtstrend
befindlichen globalen Preise für Dünge- und Nahrungsmittel im Jahr 2022 stark
angestiegen.
Im Jahr 2021 hungerten weltweit bis zu 828 Millionen Menschen. 205
Millionen Menschen in 45 Ländern galten 2022 als akut ernährungsunsicher, das ist
ein Anstieg von 29,5 Millionen Menschen seit 2021.
Die Folgen des russischen Angriffskriegs zeigen sich zum Beispiel am Horn
von Afrika, im Sahel, in der Region Nahost und Nordafrika (MENA),
Bangladesch und Pakistan über bestehende humanitäre Krisen hinaus.
Die globalen Weizenpreise beispielsweise hatten bereits 2021 vor allem
aufgrund der hohen Nachfrage aus Asien ihren höchsten Stand seit einem
Jahrzehnt erreicht. Sie sind infolge der russischen Invasion bis Mitte 2022 erneut
sprunghaft gestiegen. Davon besonders betroffen sind viele afrikanische
Staaten, die von Weizeneinfuhren aus der Ukraine und Russland abhängig sind.
Zusätzlich verschärften zwischenzeitlich die im Kontext des Angriffskriegs
stark gestiegenen Energie- und Düngemittelpreise die Versorgungslage,
insbesondere in Afrika. Viele der am wenigsten entwickelten Länder (LDC) und
Länder mit geringem Einkommen und Nahrungsmitteldefizit (LIFDC) sind von
Düngemittelimporten abhängig. Ihr Bedarf wird zu einem nicht unerheblichen
Teil aus Russland und Belarus gedeckt. Preissteigerungen von bis zu 300
Prozent erschwerten zuletzt die Versorgungslage massiv. Globale Ungleichheiten
in der Versorgung mit Düngemitteln wurden gefestigt.
Inzwischen haben sich die globalen Getreidemärkte aber wieder stabilisiert und
die Weizenpreise sind auf Vorkriegsniveau gefallen. Das hilft den Ländern, die
auf Weizenimporte angewiesen sind.
11. Wie wird sich nach Kenntnis der Bundesregierung eine Fortführung des
russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine auf die globale Versorgung
mit Lebensmitteln und Agrarprodukten auswirken?
Unterbrechungen der Nahrungs- und Düngemittelexporte aus der Ukraine,
Russland und Belarus setzen die globalen Agrarmärkte dem erhöhten Risiko
einer knapperen Verfügbarkeit, einer nicht gedeckten Importnachfrage und
höherer internationaler Preise für Nahrungs- und Betriebsmittel aus. Besonders
kritisch ist die Lage nach der Food and Agriculture Organization (FAO) und
dem World Food Programm (WFP) in Äthiopien, Nigeria, im Südsudan, Jemen,
Afghanistan und Somalia. Der Schwarzmeerregion kommt durch den Export
von mindestens 12 Prozent der weltweit gehandelten Nahrungsmittelkalorien
laut Internationalem Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD) eine
wichtige Rolle in der globalen Ernährungssicherung zu.
Daher werden internationale Anstrengungen und Maßnahmen zur globalen
Versorgung mit Lebensmitteln und Agrarprodukten auch weiterhin von großer
Bedeutung bleiben. Dazu gehören das Abkommen zwischen den Vereinten
Nationen, Russland, der Ukraine und der Türkei zur Wiederaufnahme des
Getreideexports auf dem Seeweg über das Schwarze Meer (Black Sea Grain Initiative,
BSGI), die Solidaritätskorridore der EU (EU Solidarity Lanes, ESL) zur
Wiederaufnahme des Getreideexports per Binnenschiff, Bahn und Straßentransport
sowie die weitgehende Bereitschaft, die Märkte offen zu halten. Dank BSGI
und ESL konnten in den 13 Monaten seit Beginn des russischen Angriffskriegs
bis einschließlich März 2023 mehr als 58 Millionen t. Getreide und
Nahrungsmittel aus der Ukraine ausgeführt werden. Der Preisindex für Getreide ist
gegenüber Spitzenzeiten im Frühjahr 2022 gesunken (auf die Antwort zu
Frage 10 wird verwiesen).
Um weitere negative Folgen bei einer Fortführung des russischen
Angriffskriegs zu reduzieren, müssen die Ernährungssicherung in den von Hunger
besonders betroffenen Ländern gestärkt und deren Abhängigkeit von
Lebensmittelimporten reduziert werden. Die Stärkung der Erzeugung und die
Diversifizierung von Agrarprodukten in den Importländern können dazu beitragen, die
Ernährungssouveränität zu erhöhen. Gleichzeitig muss mittel- bis langfristig
die Transformation der globalen Agrar- und Ernährungssysteme in Richtung
mehr Nachhaltigkeit und Widerstandsfähigkeit gemeinsam mit möglichst vielen
Akteuren vorangetrieben werden.
12. Welche Kenntnisse hat die Bundesregierung über Russlands Nutzung
von Getreide- und Düngemittellieferungen als Druckmittel gegenüber
EU-Staaten und Ländern des Globalen Südens (insbesondere Afrika und
MENA (Middle East and Northern Africa)-Region) zur Erreichung
konkreter politischer und geostrategischer Ziele (bitte nach Region bzw.
Land, politischem Ziel und Form der Druckausübung aufschlüsseln)?
Durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine wurden die ukrainischen
Erzeugnisse von den Weltmärkten abgeschnitten. Dies hat unter anderem die
Erhöhung von Energie- und Düngemittelpreisen befördert, wovon insbesondere
Afrika und die Staaten des Nahen Ostens und Nordafrikas (MENA-Region)
besonders betroffen sind. Nahrungsmittelerzeugung und Exportkapazitäten
wurden durch den völkerrechtswidrigen russischen Angriffskrieg schwer
geschädigt.
Über einen gezielten Einsatz von Getreide- und Düngemittellieferungen als
Druckmittel liegen der Bundesregierung aber keine Kenntnisse im Sinne der
Fragestellung vor.
13. Welche Gesetzesvorhaben hat das Bundesministerium für Ernährung und
Landwirtschaft (BMEL) seit dem 24. Februar 2022 beschlossen, und
welche Gesetze wurden verkündet, um den internationalen und
nationalen agrar- und ernährungspolitischen Konsequenzen des Krieges und den
damit einhergehenden Marktverwerfungen sowie den hohen
Lebensmittelpreisen entgegenzuwirken (bitte einzeln auflisten)?
Folgende Verordnungen wurden durch das BMEL erlassen, die einen
mittelbaren Zusammenhang aufweisen:
1. Dritte Verordnung zur Änderung der Direktzahlungen-
Durchführungsverordnung (BAnz AT 13. April 2022 V1): Die Verordnung schaffte die
Möglichkeit zur Nutzung des Aufwuchses auf bestimmten ökologischen
Vorrangflächen als Grundfutter, um damit einen Beitrag zur Verbesserung der
Futterversorgung zu leisten.
2. Verordnung zur Durchführung der im Rahmen der Gemeinsamen
Agrarpolitik geltenden Ausnahmeregelungen hinsichtlich der Anwendung der
Standards für den guten landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand (GLÖZ-
Standards) 7 und 8 für das Antragsjahr 2023 (BGBl. I S. 2366): Zum einen
wird mit der Verordnung der GLÖZ-Standard 7 „Fruchtwechsel auf
Ackerland“ einmalig ausgesetzt, wodurch Landwirtinnen und Landwirten die
Möglichkeit eröffnet wird, im Jahr 2023 zum Beispiel Weizen nach Weizen
anzubauen. Zum anderen wird der GLÖZ-Standard 8 „Mindestanteil von
nichtproduktiven Flächen und Landschaftselementen an Ackerland“ für ein
Jahr dahingehend angepasst, dass Landwirtinnen und Landwirten auf
anrechenbaren Flächen bestimmte Anbaumöglichkeiten eröffnet werden. Ziel
beider Ausnahmeregelungen war es, vor dem Hintergrund der Folgen des
russischen Angriffskriegs zur Beruhigung der volatilen Getreidemärkte
beizutragen.
3. Darüber hinaus hat das BMEL im Zuge der Durchführung der Delegierten
Verordnung (EU) 2022/467 der Kommission vom 23. März 2022 über eine
außergewöhnliche Anpassungsbeihilfe für Erzeuger in den Agrarsektoren
im Rahmen des Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2019/1152 des
Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Juni 2019 über
transparente und vorhersehbare Arbeitsbedingungen in der Europäischen Union im
Bereich des Zivilrechts und zur Übertragung von Aufgaben an die
Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau Änderungen des
Marktorganisationsgesetzes sowie des Siebten Buches Sozialgesetzbuch
vorgesehen, die am 26. Juli 2022 im Bundesgesetzblatt verkündet wurden
(BGBl. I S. xx). Durch diese Änderungen wurde die Grundlage dafür
geschaffen, dass die Agrarerzeugeranpassungsbeihilfe durch die
Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau berechnet und
kurzfristig ausgezahlt werden konnte. Die Beihilfe kam landwirtschaftlichen
Erzeugern in Sektoren zugute, die von den Auswirkungen des russischen
Angriffskriegs auf die Ukraine besonders betroffen waren.
14. Welche handels- und entwicklungspolitischen Maßnahmen hat die
Bundesregierung (insbesondere das Bundesministerium für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), das Auswärtige Amt (AA),
das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und
das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)) seit
dem 24. Februar 2022 getroffen, um Länder des Globalen Südens beim
Erlangen von Ernährungssouveränität zu unterstützen und
Abhängigkeiten gegenüber russischen Agrar- und Düngeprodukten zu verringern
(bitte nach federführendem Ministerium, Inhalt, Umfang und
Zeithorizont der Maßnahmen aufschlüsseln)?
Auf die Anlage 3 zu Frage 14 wird verwiesen.*
15. Sieht die Bundesregierung vor dem Hintergrund der Auswirkungen des
russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine auf die Welternährung, die
Agrarmärkte oder die Lebensmittelpreise die Notwendigkeit, ihre Agrar-
und Ernährungspolitik anzupassen, und sollte die landwirtschaftliche
Flächenproduktivität in Deutschland und der EU erhöht werden, um
diesen Herausforderungen entgegenzuwirken?
16. Sieht die Bundesregierung vor dem Hintergrund des russischen
Angriffskriegs gegen die Ukraine die Notwendigkeit, sich auf EU-Ebene für eine
Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität auszusprechen und die
Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und Betriebsmitteln in der
Landwirtschaft durch die Stärkung und Dekarbonisierung der heimischen
Industrie zu reduzieren?
19. Sollte nach Ansicht der Bundesregierung, in Anbetracht der massiven
Folgen des russischen Angriffskrieges auf die
Nahrungsmittelversorgung, bei den laufenden politischen Verfahren zur Umsetzung des „EU
Green Deals“ die Stärkung der Produktivität der europäischen
Landwirtschaft bzw. die Folgen einzelner Vorhaben auf die Versorgungssicherheit
stärker berücksichtigt werden?
Die Fragen 15, 16 und 19 werden aufgrund des Sachzusammenhangs
gemeinsam beantwortet; zusätzlich wird auf die Antwort zu Frage 13 verwiesen.
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 20/6626 auf der Internetseite
des Deutschen Bundestages abrufbar.
In der Folge des völkerrechtswidrigen Angriffskriegs Russlands auf die
Ukraine waren erhebliche Verwerfungen auf den Agrarmärkten zu beobachten.
Steigende Energiepreise und damit steigende Betriebsmittelkosten sowie
unterbrochene Lieferketten wirkten sich auch auf die Lebensmittelerzeugung aus.
Insbesondere die plötzlich eingeschränkte bzw. als eingeschränkt befürchtete
Verfügbarkeit von ukrainischem Getreide erhöhte die Unsicherheit auf den Märkten
und ließ die Weltmarktpreise stark ansteigen. Dadurch haben insbesondere in
einigen Ländern des Globalen Südens Hunger und Mangelernährung drastisch
zugenommen. In Deutschland und der Europäischen Union war die Versorgung
der Bevölkerung mit Lebensmitteln jedoch jederzeit gesichert.
Inzwischen sind die Weltmarktpreise für Weizen vor allem aufgrund des
Schwarzmeerabkommens zum Getreideexport (Black Sea Grain Initiative) und
der von der Europäischen Union eingerichteten Solidaritätskorridore wieder
deutlich gesunken und befinden sich auf einem Niveau wie vor Beginn des
russischen Angriffskriegs.
Die Folgen des Kriegs gegen die Ukraine für die globale Ernährungssicherung
haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, Agrar- und Ernährungssysteme
weltweit krisenfester zu gestalten. Die Ernährungssicherung bleibt vor allem
durch die Klima- und Biodiversitätskrise bedroht. Der Schutz von Klima,
Böden, Wasser und Artenvielfalt ist zentral für den Erhalt unserer
Lebensgrundlagen. Maßnahmen zur Bekämpfung ökologischer Krisen dienen insoweit
auch dem Ziel, langfristig die landwirtschaftliche Produktivität und eine
ausreichende, qualitativ hochwertige und bezahlbare Versorgung mit
Lebensmitteln sicherzustellen. Die Bundesregierung hält deshalb – im Einklang mit
dem European Green Deal – an dem wichtigen Ziel einer nachhaltigen und
krisenfesten Landwirtschaft fest und wird die begonnene Transformation hin zu
einem umwelt- und naturverträglichen Agrar- und Ernährungssektor weiter
vorantreiben.
Entsprechend ist sicherzustellen, dass Ernährungssicherung mit Umwelt- und
Klimaschutz und dem Erhalt der Biodiversität in Einklang gebracht wird, damit
nicht eine Krise vermeintlich gelöst wird, indem eine andere verschärft wird. In
diesem Zusammenhang ist es notwendig, Agrarrohstoffe stärker für den
direkteren menschlichen Verzehr zu nutzen und insbesondere den Verbrauch für die
Erzeugung von Futtermitteln und Biokraftstoffen zu verringern. Das BMEL
erstellt zudem eine ressortübergreifende Ernährungsstrategie, die
Rahmenbedingungen für eine stärker pflanzenbetonte, gesunde und nachhaltige Ernährung
schafft, und arbeitet daran, die Lebensmittelabfälle in Deutschland bis 2030
über die gesamte Lebensmittelversorgungskette zu halbieren und
Lebensmittelverluste zu reduzieren.
Das BMEL setzt sich auf bilateraler und multilateraler Ebene sowie in der
Mitarbeit in internationalen Organisationen zudem dafür ein, globale Partner bei
dem Auf- und Ausbau einer nachhaltigen, klimafreundlichen und
standortangepassten Landwirtschaft zu unterstützen, um ihre Eigenversorgung vor Ort zu
stärken und Importabhängigkeiten zu vermindern. Dies geschieht zum Beispiel
durch die Stärkung klimaresilienter Anbauverfahren, der Verwendung von lokal
angepasstem Saatgut oder den Austausch zur Reduzierung von
Lebensmittelverlusten und -verschwendung.
17. Welche unterstützenden Maßnahmen ergreift oder plant die
Bundesregierung zur Dekarbonisierung der mineralischen Düngemittelproduktion,
zum Beispiel durch den verstärkten Einsatz von Grünem Wasserstoff
bzw. Ammoniak oder einer stärkeren Elektrifizierung der Prozesse?
Mit den Förderprogrammen „Dekarbonisierung in der Industrie“ und
„Klimaschutzverträge“ unterstützt die Bundesregierung die energieintensive Industrie,
zu der auch die Düngemittelindustrie zählt, bei der Entwicklung von
innovativen Klimaschutztechnologien sowie bei der Errichtung und dem Betrieb von
Anlagen zur Vermeidung von Treibhausgasemissionen. Die Emissionen
entstehen vor allem durch die bisher technologisch notwendige Nutzung fossiler
Rohstoffe (zum Beispiel Erdgas bei der Düngemittelproduktion) und können
vielfach nur durch neuartige Herstellungsverfahren vermieden werden (zum
Beispiel durch Elektrolyse zur Wasserstoffgewinnung bei der
Düngemittelproduktion). Neben dieser unmittelbaren Förderung für Industrieanlagen
unterstützen auch alle anderen Instrumente zur Dekarbonisierung der Industrie,
insbesondere diejenigen zur Förderung von Produktion, Import und Infrastruktur von
Wasserstoff, die Dekarbonisierung der Düngemittelproduktion.
18. Sieht die Bundesregierung die Notwendigkeit, einzelne EU-Vorgaben
oder EU-Verordnungen, u. a. im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik
(GAP) die Aussetzung der vierprozentigen Flächenstilllegung (GLÖZ 8),
auszusetzen, damit mehr Getreideanbau in der EU ermöglicht werden
kann, wie dies die Bundesregierung bereits 2022 beschlossen hatte (BM
EL – Pressemitteilungen – Özdemir: Pragmatischer Kompromiss für die
Landwirtschaft, kein Zurück beim Artenschutz)?
a) Wenn ja, welche konkreten politischen EU-Vorgaben oder EU-
Verordnungen sind dies?
b) Wenn nein, worin unterscheidet sich die internationale Situation im
Jahr 2022 von der internationalen Situation im Jahr 2023?
Die Fragen 18 bis 18b werden gemeinsam beantwortet.
Die Bundesregierung sieht im Hinblick auf die Aussetzung der Bereitstellung
von 4 Prozent nicht-produktiven Flächen (GLÖZ 8) eine solche Notwendigkeit
nicht.
Die internationale Situation im Jahr 2022 unterscheidet sich von der Situation
im Jahr 2023 vor allem durch die Preisentwicklung auf den internationalen
Agrarmärkten, die wesentlich durch das Schwarzmeerabkommen zum Export von
Getreide aus der Ukraine befördert wurde. Im Übrigen wird auf die Antwort zu
Frage 19 verwiesen.
20. Mit welchen Verbänden, Wissenschaftlern, Experten oder sonstigen
Organisationen hat die Leitung des BMEL zu den Folgen der
Ernährungssicherheit durch den russischen Angriffskrieg Gespräche geführt
(bitte nach Formaten, Gesprächspartnern, Datum auflisten; jeweils für
Bundesministerin/Bundesminister, Staatssekretärin/Staatssekretär,
Parlamentarische Staatssekretärin/Parlamentarischer Staatssekretär)?
Die Mitglieder der Bundesregierung, Parlamentarische Staatssekretärinnen und
Parlamentarische Staatssekretäre bzw. Staatsministerinnen und Staatsminister
sowie Staatssekretärinnen und Staatssekretäre pflegen in jeder Wahlperiode im
Rahmen der Aufgabenwahrnehmung Kontakte mit einer Vielzahl von Akteuren
aller gesellschaftlichen Gruppen. Unter diesen ständigen Austausch fallen
Gespräche und auch Kommunikation in anderen Formen (schriftlich, elektronisch,
telefonisch). Es ist weder rechtlich geboten noch im Sinne einer effizienten und
ressourcenschonenden öffentlichen Verwaltung leistbar, entsprechende
Informationen und Daten (z. B. sämtliche Veranstaltungen, Sitzungen, Gespräche
und Termine nebst Teilnehmerinnen und Teilnehmern) vollständig zu erfassen
oder entsprechende Dokumentationen darüber zu erstellen oder zu pflegen.
Insbesondere bei größeren Veranstaltungen (z. B. Vorträgen etc.) lässt sich
vielfach nicht mehr rekonstruieren, welche Personen teilgenommen haben und
welche Gespräche anlässlich dieser Veranstaltungen geführt worden sind.
Grundsätzlich hat im vergangenen Jahr die Frage nach den Folgen des
völkerrechtswidrigen russischen Angriffskriegs auf die globale Ernährungssicherheit
und Landwirtschaft in nahezu jedem Gespräch eine wichtige Rolle
eingenommen. Im Übrigen wird auf die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine
Anfrage der Fraktion der CDU/CSU auf Bundestagsdrucksache 20/5117
verwiesen.
21. Sollten nach Ansicht der Bundesregierung der Bundesminister für
Ernährung und Landwirtschaft, Cem Özdemir, und das BMEL stärker in
Entscheidungen auf EU-Ebene eingebunden werden, die Auswirkungen auf
die Landwirtschaft haben, und wie dies 16 EU-Agrarminister jüngst
eingefordert haben (
www.agrarheute.com/politik/krach-bruessel-eu-agrarmi
nister-verlangen-mehr-einfluss-602929), oder besteht hier nach Ansicht
der Bundesregierung keine Notwendigkeit?
Die nach der Gemeinsamen Geschäftsordnung der Bundesregierung
vorgesehenen Abstimmungen stellen sicher, dass die Bundesregierung im Ministerrat
abgestimmt die deutschen Interessen vertritt – unabhängig davon, in welcher
Ratsformation ein EU-Legislativvorschlag verhandelt wird.
22. Plant die Bundesregierung Maßnahmen zur Veränderung der
Konsumgewohnheiten der Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland
hinsichtlich des Kaufs und Verzehrs von Lebensmitteln oder führt solche
bereits durch, und wenn ja, welche sind das (bitte nach Maßnahme,
Wirkmechanismen und Zeithorizonten aufschlüsseln)?
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft plant keinerlei
Eingriffe zur Veränderung der Konsumgewohnheiten von Lebensmitteln der
Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland.
23. Ist es das langfristige Ziel der Bundesregierung, in Deutschland
flächendeckend 100 Prozent Biolandwirtschaft einzuführen, wie es die
Staatssekretärin im BMEL, Silvia Bender, am 16. Februar 2023 erklärt hat
(„Für mich ist klar, 30 Prozent Bio ist der erste Schritt zu irgendwann
100 Prozent Bio“
www.agra.de/age-kompakt/ansicht/news/bender-traeu
mt-von-100-prozent-bio), und wenn ja, welche Auswirkungen hätte dies
auf die Preisentwicklung bei Lebensmitteln?
Der ökologische Landbau stellt eine besonders umwelt- und
ressourcenschonende sowie biodiversitätsfördernde Wirtschaftsweise dar. Deshalb ist er
Leitbild der Bundesregierung für eine nachhaltige Agrar- und
Ernährungswirtschaft. Ziel der Bundesregierung ist es, die gesamte Landwirtschaft in ein
nachhaltiges System zu transformieren, um ihr Potenzial zur Lösung der derzeitigen
Klima- und Umweltkrisen zu nutzen und sie resilienter gegenüber den
derzeitigen Krisen zu machen. Mit dem Ökolandbau existiert ein nachhaltigeres
Landwirtschaftssystem, das auf gesetzlich festgelegten Standards beruht.
Das Ziel der Bundesregierung ist 30 Prozent ökologisch bewirtschaftete
landwirtschaftliche Fläche bis 2030. Diese 30 Prozent können aber nur der Anfang
einer nachhaltigen Agrar- und Ernährungswirtschaft sein, denn 100 Prozent der
Betriebe sollten sich künftig an den politisch festgelegten Klima-, Umwelt- und
Biodiversitätszielen orientieren und dabei gleichzeitig resilient im Hinblick auf
zukünftige Herausforderungen sein. Das geht nur, wenn die ökologischen
Grenzen des Systems, in dem die Agrar- und Ernährungswirtschaft produziert,
eingehalten werden.
In der derzeitigen durch den Angriffskriegs Russlands verursachten Krise
haben sich die Preisdifferenzen zwischen konventionellen und Bio-Produkten
deutlich verringert, im Wesentlichen deshalb, weil die konventionellen
Lebensmittel zeitweilig teurer geworden sind. Das liegt unter anderem daran, dass die
Kosten für synthetische Produktionsmittel, wie Stickstoffdünger und
Pflanzenschutzmittel, die in der konventionellen Landbewirtschaftung eingesetzt
werden, deutlich gestiegen sind. Da diese bei der Erzeugung von Bio-
Lebensmitteln nicht zum Einsatz kommen, wirken sich die Preissteigerungen bei
fossiler Energie nicht in diesem Maße aus.
Anlage 1 zu Frage 5 und 6
Auszug aus GENESIS-Online Datenbank
https://wwwgenesis.destatis.de/genesis/online?operation=statistic&levelindex=0&levelid=16221135
06422&code=42131#abreadcrumb
Vierteljährliche Produktionserhebung im Verarbeitenden Gewerbe
Deutschland
Tabelle Produktion von Düngemitteln 2017 bis 2021
GP2019 (9-Steller (Arten))
Ja
hr
Wert
der
zum
Absatz
bestim
mten
Produ
ktion
EUR
Meng
e der
zum
Absatz
besti
mmte
n
Produ
ktion
(BM)
Anzahl
Gewic
ht der
zum
Absatz
besti
mmte
n
Produ
ktion
t
Menge
der
Gesamtpr
oduktion
(BM)
Anzahl
Gewicht
der
Gesamtpr
oduktion
t
Untern
ehmen
mit
zum
Absatz
bestim
mter
Produk
tion
Anzahl
GP09-
2015105
00
Salpetersäure, Nitriersäuren
(t-N)
20
17
88.077
.000
280.50
4 - 1.739.211 - 9
GP09-
2015107
50
Ammoniak, wasserfrei
(t-N)
20
17
195.52
0.000
621.76
0 - 2.577.110 - 5
GP09-
2015107
70
Ammoniak in wässriger Lösung
(t-N)
20
17
24.468
.000 49.558 - 152.292 - 11
GP09-
2015203
00
Ammoniumchlorid 2017 . - . - . 4
GP09-
2015208
00
Nitrite (t-N) 2017 . . - . - 5
GP09-
2015313
00
Harnst.,au.in
wässr.Lsg.,Stickst.geh.>45GHT (t-
N)
20
17
274.08
8.000 . - 521.622 - 5
GP09-
2015318
00
Harnst.,au.in
wässr.Lsg.,Stickst.geh.<=45GHT
(t-N)
20
17 . . - . - 1
GP09-
2015320
00
Ammoniumsulfat
(t-N)
20
17
64.624
.000 . - 173.973 - 8
GP09-
2015330
00
Ammoniumnitrat (-salpeter),au.
in wässr.Lsg. (t-N)
20
17 . . - . - 2
GP09-
2015340
00
Doppelsalze,Misch.v.Calcium-,
Ammoniumnitrat (t-N)
20
17 . . - . - 1
GP09-
2015353
00
Misch.v.Ammoniumnitrat,Stickstf
fgeh.<=28GHT (t-N)
20
17 . . - . - 2
GP09-
2015358
00
Misch.v.Ammoniumnitrat,
Stickstffgeh.>28GHT (t-N)
20
17 - - - - - -
GP2019 (9-Steller (Arten))
Ja
hr
Wert
der
zum
Absatz
bestim
mten
Produ
ktion
EUR
Meng
e der
zum
Absatz
besti
mmte
n
Produ
ktion
(BM)
Anzahl
Gewic
ht der
zum
Absatz
besti
mmte
n
Produ
ktion
t
Menge
der
Gesamtpr
oduktion
(BM)
Anzahl
Gewicht
der
Gesamtpr
oduktion
t
Untern
ehmen
mit
zum
Absatz
bestim
mter
Produk
tion
Anzahl
GP09-
2015393
00
Doppelsalze,
Misch.v.Ammoniumsulfat,-nitrat
(t-N)
20
17 . . - . - 1
GP09-
2015396
00
Misch.v.Harnst., Ammoniumnitr.
in wäss. Lös. (t-N)
20
17 . . - . - 2
GP09-
2015399
00
And.mineral. od. chem.
Stickstoffdüngemittel (t-N)
20
17
168.63
0.000
207.84
6 - 207.846 - 5
GP09-
2015410
00
Superphosphate
(t-P2O5)
20
17 . . - . - 1
GP09-
2015490
00
Andere Phosphatdüngemittel
(t-P2O5)
20
17 . . - . - 3
GP09-
2015510
00
Kaliumchlorid (t-
K2O)
20
17 . . - . - 4
GP09-
2015520
00
Kaliumsulfat (t-
K2O)
20
17 . . - . - 9
GP09-
2015590
00
And.mineral.od.chem.
Kalidüngemittel (t-K2O)
20
17 - - - - - -
GP09-
2015600
00
Natriumnitrat (Natronsalpeter)
(t-N)
20
17 . . - 12.466 - 6
GP09-
2015713
00
Düngemittel m. 3
Nährstoffen,Stickstoffgeh.>10GH
T
20
17 . - . - . 3
GP09-
2015718
00
Andere mineralische, chemische
Düngemittel
20
17
51.592
.000 - 69.751 - 69.751 4
GP09-
2015720
00
Diammoniumhydrogenorthophos
phat (Diammon.phosphat)
20
17 . - . - . 2
GP09-
2015730
00
Monoammoniumphosphat 2017 . - . - . 2
GP09-
2015740
00
Düngemittel mit 2
Nährstoffen,Stickstoff,Phosphor
20
17 . - . - . 1
GP09-
2015750
00
Düngemittel mit 2 Nährstoffen,
Phosphor, Kalium
20
17 . - . - . 1
GP09-
2015760
00
Kaliumnitrat (t-
N)
20
17 . . - . - 2
GP09-
2015793
00
Düngemittel in Tablett. o.ä.
Form.,Rohgew.<=10kg
20
17
14.018
.000 - 19.905 - 19.905 7
GP2019 (9-Steller (Arten))
Ja
hr
Wert
der
zum
Absatz
bestim
mten
Produ
ktion
EUR
Meng
e der
zum
Absatz
besti
mmte
n
Produ
ktion
(BM)
Anzahl
Gewic
ht der
zum
Absatz
besti
mmte
n
Produ
ktion
t
Menge
der
Gesamtpr
oduktion
(BM)
Anzahl
Gewicht
der
Gesamtpr
oduktion
t
Untern
ehmen
mit
zum
Absatz
bestim
mter
Produk
tion
Anzahl
GP09-
2015798
00
Andere mineralische oder
chemische Düngemittel
20
17
36.796
.000 -
561.85
9 - 561.859 7
GP09-
2015800
00
Tierische oder pflanzliche
Düngemittel
20
17
115.40
2.000 - . - 1.233.219 23
GP09-
2015105
00
Salpetersäure, Nitriersäuren
(t-N)
20
18
93.347
.000
277.09
3 - 1.688.816 - 9
GP09-
2015107
50
Ammoniak, wasserfrei
(t-N)
20
18
237.79
7.000
711.88
7 - 2.580.231 - 5
GP09-
2015107
70
Ammoniak in wässriger Lösung
(t-N)
20
18
24.018
.000 48.939 - 146.297 - 13
GP09-
2015203
00
Ammoniumchlorid 2018 . - . - . 4
GP09-
2015208
00
Nitrite (t-N) 2018 . . - . - 5
GP09-
2015313
00
Harnst.,au.in
wässr.Lsg.,Stickst.geh.>45GHT (t-
N)
20
18
279.12
3.000 . - 503.839 - 5
GP09-
2015318
00
Harnst.,au.in
wässr.Lsg.,Stickst.geh.<=45GHT
(t-N)
20
18 . . - . - 1
GP09-
2015320
00
Ammoniumsulfat
(t-N)
20
18
71.493
.000 . - 170.563 - 8
GP09-
2015330
00
Ammoniumnitrat (-salpeter),au.
in wässr.Lsg. (t-N)
20
18 . . - . - 3
GP09-
2015340
00
Doppelsalze,Misch.v.Calcium-,
Ammoniumnitrat (t-N)
20
18 . . - . - 1
GP09-
2015353
00
Misch.v.Ammoniumnitrat,Stickstf
fgeh.<=28GHT (t-N)
20
18 . . - . - 3
GP09-
2015358
00
Misch.v.Ammoniumnitrat,
Stickstffgeh.>28GHT (t-N)
20
18 - - - - - -
GP09-
2015393
00
Doppelsalze,
Misch.v.Ammoniumsulfat,-nitrat
(t-N)
20
18 . . - . - 1
GP09-
2015396
00
Misch.v.Harnst., Ammoniumnitr.
in wäss. Lös. (t-N)
20
18 . . - . - 2
GP09-
2015399
00
And.mineral. od. chem.
Stickstoffdüngemittel (t-N)
20
18
183.39
6.000
215.53
5 - 215.535 - 4
GP2019 (9-Steller (Arten))
Ja
hr
Wert
der
zum
Absatz
bestim
mten
Produ
ktion
EUR
Meng
e der
zum
Absatz
besti
mmte
n
Produ
ktion
(BM)
Anzahl
Gewic
ht der
zum
Absatz
besti
mmte
n
Produ
ktion
t
Menge
der
Gesamtpr
oduktion
(BM)
Anzahl
Gewicht
der
Gesamtpr
oduktion
t
Untern
ehmen
mit
zum
Absatz
bestim
mter
Produk
tion
Anzahl
GP09-
2015410
00
Superphosphate
(t-P2O5)
20
18 . . - . - 1
GP09-
2015490
00
Andere Phosphatdüngemittel
(t-P2O5)
20
18 . . - . - 3
GP09-
2015510
00
Kaliumchlorid (t-
K2O)
20
18 . . - . - 5
GP09-
2015520
00
Kaliumsulfat (t-
K2O)
20
18 . . - . - 9
GP09-
2015590
00
And.mineral.od.chem.
Kalidüngemittel (t-K2O)
20
18 - - - - - -
GP09-
2015600
00
Natriumnitrat (Natronsalpeter)
(t-N)
20
18 . . - 11.901 - 6
GP09-
2015713
00
Düngemittel m. 3
Nährstoffen,Stickstoffgeh.>10GH
T
20
18 . - . - . 3
GP09-
2015718
00
Andere mineralische, chemische
Düngemittel
20
18
45.038
.000 - 70.962 - 70.962 6
GP09-
2015720
00
Diammoniumhydrogenorthophos
phat (Diammon.phosphat)
20
18 . - . - . 2
GP09-
2015730
00
Monoammoniumphosphat 2018 . - . - . 2
GP09-
2015740
00
Düngemittel mit 2
Nährstoffen,Stickstoff,Phosphor
20
18 . - . - . 1
GP09-
2015750
00
Düngemittel mit 2 Nährstoffen,
Phosphor, Kalium
20
18 . - . - . 1
GP09-
2015760
00
Kaliumnitrat (t-
N)
20
18 . . - . - 2
GP09-
2015793
00
Düngemittel in Tablett. o.ä.
Form.,Rohgew.<=10kg
20
18
14.426
.000 - 19.513 - 19.513 8
GP09-
2015798
00
Andere mineralische oder
chemische Düngemittel
20
18
32.485
.000 - . - 507.016 6
GP09-
2015800
00
Tierische oder pflanzliche
Düngemittel
20
18
108.94
0.000 - . - 1.087.493 24
GP19-
2015105
00
Salpetersäure, Nitriersäuren
(t-N)
20
19
98.925
.000
273.34
5 - 1.608.448 - 8
GP2019 (9-Steller (Arten))
Ja
hr
Wert
der
zum
Absatz
bestim
mten
Produ
ktion
EUR
Meng
e der
zum
Absatz
besti
mmte
n
Produ
ktion
(BM)
Anzahl
Gewic
ht der
zum
Absatz
besti
mmte
n
Produ
ktion
t
Menge
der
Gesamtpr
oduktion
(BM)
Anzahl
Gewicht
der
Gesamtpr
oduktion
t
Untern
ehmen
mit
zum
Absatz
bestim
mter
Produk
tion
Anzahl
GP19-
2015107
50
Ammoniak, wasserfrei
(t-N)
20
19
205.19
7.000
653.41
0 - 2.415.327 - 5
GP19-
2015107
70
Ammoniak in wässriger Lösung
(t-N)
20
19
23.285
.000 48.742 - 146.516 - 11
GP19-
2015203
00
Ammoniumchlorid 2019 . - . - . 4
GP19-
2015208
00
Nitrite (t-N) 2019 . . - . - 5
GP19-
2015313
00
Harnst.,au.in
wässr.Lsg.,Stickst.geh.>45GHT (t-
N)
20
19
302.61
6.000 . - 496.272 - 5
GP19-
2015318
00
Harnst.,au.in
wässr.Lsg.,Stickst.geh.<=45GHT
(t-N)
20
19 - - - - - -
GP19-
2015320
00
Ammoniumsulfat
(t-N)
20
19 . . - . - 6
GP19-
2015330
00
Ammoniumnitrat (-salpeter),au.
in wässr.Lsg. (t-N)
20
19 . . - . - 4
GP19-
2015340
00
Doppelsalze,Misch.v.Calcium-,
Ammoniumnitrat (t-N)
20
19 . . - . - 1
GP19-
2015353
00
Misch.v.Ammoniumnitrat,Stickstf
fgeh.<=28GHT (t-N)
20
19 . . - . - 2
GP19-
2015358
00
Misch.v.Ammoniumnitrat,
Stickstffgeh.>28GHT (t-N)
20
19 - - - - - -
GP19-
2015360
00
Harnstoffu.Ammoniumnitratmisch.i.wässr.
Lsg.(t-N)
20
19 . . - . - 2
GP19-
2015393
00
Doppelsalze,
Misch.v.Ammoniumsulfat,-nitrat
(t-N)
20
19 . . - . - 1
GP19-
2015399
00
And.mineral. od. chem.
Stickstoffdüngemittel (t-N)
20
19
178.51
5.000
190.08
5 - 190.085 - 4
GP19-
2015410
00
Superphosphate
(t-P2O5)
20
19 . . - . - 1
GP19-
2015490
00
Andere Phosphatdüngemittel
(t-P2O5)
20
19 . . - . - 3
GP19-
2015510
00
Kaliumchlorid (t-
K2O)
20
19 . . - . - 5
GP2019 (9-Steller (Arten))
Ja
hr
Wert
der
zum
Absatz
bestim
mten
Produ
ktion
EUR
Meng
e der
zum
Absatz
besti
mmte
n
Produ
ktion
(BM)
Anzahl
Gewic
ht der
zum
Absatz
besti
mmte
n
Produ
ktion
t
Menge
der
Gesamtpr
oduktion
(BM)
Anzahl
Gewicht
der
Gesamtpr
oduktion
t
Untern
ehmen
mit
zum
Absatz
bestim
mter
Produk
tion
Anzahl
GP19-
2015520
00
Kaliumsulfat (t-
K2O)
20
19 . . - . - 8
GP19-
2015590
00
And.mineral.od.chem.
Kalidüngemittel (t-K2O)
20
19 . . - . - 1
GP19-
2015600
00
Natriumnitrat (Natronsalpeter)
(t-N)
20
19 . . - 11.047 - 6
GP19-
2015710
00
Düngemittel m. 3
Nährstoffen,Stickstoffgeh.>10
GHT
20
19
183.41
2.000 -
325.31
8 - 325.318 8
GP19-
2015720
00
Diammoniumhydrogenorthophos
phat (Diammon.phosphat)
20
19 . - - - - 2
GP19-
2015730
00
Monoammoniumphosphat 2019 . - . - . 1
GP19-
2015740
00
Düngemittel mit 2
Nährstoffen,Stickstoff,Phosphor
20
19 . - . - . 2
GP19-
2015750
00
Düngemittel mit 2 Nährstoffen,
Phosphor, Kalium
20
19 . - . - . 1
GP19-
2015760
00
Kaliumnitrat (t-
N)
20
19 . . - . - 2
GP19-
2015793
00
Düngemittel in Tablett. o.ä.
Form.,Rohgew.<=10kg
20
19
14.991
.000 - 16.251 - 16.251 8
GP19-
2015798
00
Andere mineralische oder
chemische Düngemittel
20
19
41.487
.000 -
503.54
3 - 503.543 6
GP19-
2015800
00
Tierische oder pflanzliche
Düngemittel
20
19
111.06
6.000 -
1.022.
075 - 1.022.075 24
GP19-
2015105
00
Salpetersäure, Nitriersäuren
(t-N)
20
20
81.693
.000
268.63
7 - 1.398.808 - 8
GP19-
2015107
50
Ammoniak, wasserfrei
(t-N)
20
20
172.06
6.000
671.67
7 - 2.332.887 - 4
GP19-
2015107
70
Ammoniak in wässriger Lösung
(t-N)
20
20
19.633
.000 43.832 - 142.914 - 13
GP19-
2015203
00
Ammoniumchlorid 2020 . - . - . 4
GP19-
2015208
00
Nitrite (t-N) 2020 . . - . - 5
GP2019 (9-Steller (Arten))
Ja
hr
Wert
der
zum
Absatz
bestim
mten
Produ
ktion
EUR
Meng
e der
zum
Absatz
besti
mmte
n
Produ
ktion
(BM)
Anzahl
Gewic
ht der
zum
Absatz
besti
mmte
n
Produ
ktion
t
Menge
der
Gesamtpr
oduktion
(BM)
Anzahl
Gewicht
der
Gesamtpr
oduktion
t
Untern
ehmen
mit
zum
Absatz
bestim
mter
Produk
tion
Anzahl
GP19-
2015313
00
Harnst.,au.in
wässr.Lsg.,Stickst.geh.>45GHT (t-
N)
20
20
274.59
5.000 . - 495.165 - 5
GP19-
2015318
00
Harnst.,au.in
wässr.Lsg.,Stickst.geh.<=45GHT
(t-N)
20
20 . . - . - 1
GP19-
2015320
00
Ammoniumsulfat
(t-N)
20
20
69.957
.000 . - 189.365 - 8
GP19-
2015330
00
Ammoniumnitrat (-salpeter),au.
in wässr.Lsg. (t-N)
20
20 . . - . - 4
GP19-
2015340
00
Doppelsalze,Misch.v.Calcium-,
Ammoniumnitrat (t-N)
20
20 . . - . - 1
GP19-
2015353
00
Misch.v.Ammoniumnitrat,Stickstf
fgeh.<=28GHT (t-N)
20
20 . . - . - 2
GP19-
2015358
00
Misch.v.Ammoniumnitrat,
Stickstffgeh.>28GHT (t-N)
20
20 - - - - - -
GP19-
2015360
00
Harnstoffu.Ammoniumnitratmisch.i.wässr.
Lsg.(t-N)
20
20 . . - . - 2
GP19-
2015393
00
Doppelsalze,
Misch.v.Ammoniumsulfat,-nitrat
(t-N)
20
20 . . - . - 1
GP19-
2015399
00
And.mineral. od. chem.
Stickstoffdüngemittel (t-N)
20
20
180.29
2.000
218.13
0 - 218.130 - 3
GP19-
2015410
00
Superphosphate
(t-P2O5)
20
20 . . - . - 1
GP19-
2015490
00
Andere Phosphatdüngemittel
(t-P2O5)
20
20 . . - . - 3
GP19-
2015510
00
Kaliumchlorid (t-
K2O)
20
20 . . - . - 4
GP19-
2015520
00
Kaliumsulfat (t-
K2O)
20
20 . . - . - 8
GP19-
2015590
00
And.mineral.od.chem.
Kalidüngemittel (t-K2O)
20
20 . . - . - 1
GP19-
2015600
00
Natriumnitrat (Natronsalpeter)
(t-N)
20
20 . . - . - 6
GP19-
2015710
00
Düngemittel m. 3
Nährstoffen,Stickstoffgeh.>10
GHT
20
20
174.76
8.000 -
296.39
8 - 296.398 8
GP2019 (9-Steller (Arten))
Ja
hr
Wert
der
zum
Absatz
bestim
mten
Produ
ktion
EUR
Meng
e der
zum
Absatz
besti
mmte
n
Produ
ktion
(BM)
Anzahl
Gewic
ht der
zum
Absatz
besti
mmte
n
Produ
ktion
t
Menge
der
Gesamtpr
oduktion
(BM)
Anzahl
Gewicht
der
Gesamtpr
oduktion
t
Untern
ehmen
mit
zum
Absatz
bestim
mter
Produk
tion
Anzahl
GP19-
2015720
00
Diammoniumhydrogenorthophos
phat (Diammon.phosphat)
20
20 . - . - . 2
GP19-
2015730
00
Monoammoniumphosphat 2020 . - . - . 1
GP19-
2015740
00
Düngemittel mit 2
Nährstoffen,Stickstoff,Phosphor
20
20 . - . - . 2
GP19-
2015750
00
Düngemittel mit 2 Nährstoffen,
Phosphor, Kalium
20
20 . - . - . 1
GP19-
2015760
00
Kaliumnitrat (t-
N)
20
20 . . - . - 2
GP19-
2015793
00
Düngemittel in Tablett. o.ä.
Form.,Rohgew.<=10kg
20
20
17.171
.000 - 19.902 - 19.902 7
GP19-
2015798
00
Andere mineralische oder
chemische Düngemittel
20
20
30.153
.000 -
437.11
0 - 437.110 6
GP19-
2015800
00
Tierische oder pflanzliche
Düngemittel
20
20
117.55
3.000 -
893.29
3 - 893.293 22
GP19-
2015105
00
Salpetersäure, Nitriersäuren
(t-N)
20
21
107.11
8.000
263.89
0 - 1.360.994 - 9
GP19-
2015107
50
Ammoniak, wasserfrei
(t-N)
20
21
322.28
6.000
646.63
7 - 2.288.169 - 4
GP19-
2015107
70
Ammoniak in wässriger Lösung
(t-N)
20
21
28.896
.000 43.420 - 136.988 - 15
GP19-
2015203
00
Ammoniumchlorid 2021 . - . - . 4
GP19-
2015208
00
Nitrite (t-N) 2021 . . - . - 5
GP19-
2015313
00
Harnst.,au.in
wässr.Lsg.,Stickst.geh.>45GHT (t-
N)
20
21
423.94
4.000 . - 418.427 - 4
GP19-
2015318
00
Harnst.,au.in
wässr.Lsg.,Stickst.geh.<=45GHT
(t-N)
20
21 . . - . - 1
GP19-
2015320
00
Ammoniumsulfat
(t-N)
20
21
114.46
6.000 . - 190.037 - 7
GP19-
2015330
00
Ammoniumnitrat (-salpeter),au.
in wässr.Lsg. (t-N)
20
21 . . - . - 4
GP2019 (9-Steller (Arten))
Ja
hr
Wert
der
zum
Absatz
bestim
mten
Produ
ktion
EUR
Meng
e der
zum
Absatz
besti
mmte
n
Produ
ktion
(BM)
Anzahl
Gewic
ht der
zum
Absatz
besti
mmte
n
Produ
ktion
t
Menge
der
Gesamtpr
oduktion
(BM)
Anzahl
Gewicht
der
Gesamtpr
oduktion
t
Untern
ehmen
mit
zum
Absatz
bestim
mter
Produk
tion
Anzahl
GP19-
2015340
00
Doppelsalze,Misch.v.Calcium-,
Ammoniumnitrat (t-N)
20
21 . . - . - 1
GP19-
2015353
00
Misch.v.Ammoniumnitrat,Stickstf
fgeh.<=28GHT (t-N)
20
21 . . - . - 2
GP19-
2015358
00
Misch.v.Ammoniumnitrat,
Stickstffgeh.>28GHT (t-N)
20
21 - - - - - -
GP19-
2015360
00
Harnstoffu.Ammoniumnitratmisch.i.wässr.
Lsg.(t-N)
20
21 . . - . - 2
GP19-
2015393
00
Doppelsalze,
Misch.v.Ammoniumsulfat,-nitrat
(t-N)
20
21 . . - . - 1
GP19-
2015399
00
And.mineral. od. chem.
Stickstoffdüngemittel (t-N)
20
21
226.68
2.000
194.73
5 - 194.735 - 4
GP19-
2015410
00
Superphosphate
(t-P2O5)
20
21 . . - . - 1
GP19-
2015490
00
Andere Phosphatdüngemittel
(t-P2O5)
20
21 . . - . - 3
GP19-
2015510
00
Kaliumchlorid (t-
K2O)
20
21 . . - . - 5
GP19-
2015520
00
Kaliumsulfat (t-
K2O)
20
21 . . - . - 7
GP19-
2015590
00
And.mineral.od.chem.
Kalidüngemittel (t-K2O)
20
21 . . - . - 2
GP19-
2015600
00
Natriumnitrat (Natronsalpeter)
(t-N)
20
21 . . - . - 6
GP19-
2015710
00
Düngemittel m. 3
Nährstoffen,Stickstoffgeh.>10
GHT
20
21
202.72
3.000 -
309.03
1 - 309.031 8
GP19-
2015720
00
Diammoniumhydrogenorthophos
phat (Diammon.phosphat)
20
21 . - - - - 1
GP19-
2015730
00
Monoammoniumphosphat 2021 - - - - - -
GP19-
2015740
00
Düngemittel mit 2
Nährstoffen,Stickstoff,Phosphor
20
21 . - . - . 1
GP19-
2015750
00
Düngemittel mit 2 Nährstoffen,
Phosphor, Kalium
20
21 . - . - . 1
GP2019 (9-Steller (Arten))
Ja
hr
Wert
der
zum
Absatz
bestim
mten
Produ
ktion
EUR
Meng
e der
zum
Absatz
besti
mmte
n
Produ
ktion
(BM)
Anzahl
Gewic
ht der
zum
Absatz
besti
mmte
n
Produ
ktion
t
Menge
der
Gesamtpr
oduktion
(BM)
Anzahl
Gewicht
der
Gesamtpr
oduktion
t
Untern
ehmen
mit
zum
Absatz
bestim
mter
Produk
tion
Anzahl
GP19-
2015760
00
Kaliumnitrat (t-
N)
20
21 . . - . - 2
GP19-
2015793
00
Düngemittel in Tablett. o.ä.
Form.,Rohgew.<=10kg
20
21
17.084
.000 - 18.866 - 18.866 7
GP19-
2015798
00
Andere mineralische oder
chemische Düngemittel
20
21
35.703
.000 -
420.98
1 - 420.981 6
GP19-
2015800
00
Tierische oder pflanzliche
Düngemittel
20
21
124.23
2.000 -
828.32
2 - 828.322 22
______________
Menge der zum Absatz bestimmten Produktion (BM),
Menge der Gesamtproduktion (BM):
BM = Besondere Maßeinheit, die in der Inhaltsbeschreibung der GP-Ausprägungen in Klammern angegeben ist.
Verzeichnis der Maßeinheiten:
EUR Euro
t Tonne
t-K2O Tonne Kaliumoxid
t-N Tonne Stickstoff
t-P2O5 Tonne Phosphorpentoxid
Zeichenerklärung:
- nichts vorhanden
. Zahlenwert unbekannt oder geheimzuhalten
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)
Anlage 2 zu Frage 5 und 6
Tabelle Außenhandel Düngemittel Deutschland 2017-2022
Jahr
Warennumme
r
Warenverzeichnis Außenhandelsstatistik (8-Steller)
Einfuhr:
Besondere
Maßeinhei
t
Anzahl
Einfuhr:
Gewicht
t
Einfuhr
: Wert
Tsd.
EUR
2017
WA28112100 Kohlenstoffdioxid - 212877,6 20014
WA31010000 Tierische oder pflanzliche Düngemittel - 98227,4 25677
WA31021010 Harnstoff, auch in wässriger Lösung, üb. 45GHT kgN 290746843 769455,9 135980
WA31021090 Harnstoff, auch in wässriger Lösung, bis 45GHT kgN 495381 1537,3 1089
WA31022100 Ammoniumsulfat kgN 46626794 226844,8 31508
WA31022900 Mischungen von Ammoniumsulfat und -nitrat kgN 57954477 229410,6 41015
WA31023010 Ammoniumnitrat, in wässriger Lösung kgN 987454 3411,6 1081
WA31023090 Ammoniumnitrat, anderer kgN 3422226 9886,8 3388
WA31024010
Ammoniumnitrat, Calciumcarbonat, N <=28GHT
kgN
541100529
2012130,
7
324548
WA31025000 Natriumnitrat (Natronsalpeter) kgN 493343 3059,8 1786
WA31026000
Mischungen von Calciumnitrat, Ammoniumnitrat
kgN
964033 6224,1 2055
WA31028000
Mischungen von Harnstoff und Ammoniumnitrat
kgN
73800466 240129,7 33990
WA31029000 Mineralische oder andere Stickstoffdüngemittel kgN 12363437 35243,3 9602
WA31031100
Superphosphate, Diphoshorpentaoxid >35GHT
kgP2O5
27293193 61121,5 16230
WA31031900
Superphosphate, Diphoshorpentaoxid <35GHT
kgP2O5
75025 393,1 68
WA31039000 Mineral./chem. Phosphatdüngemittel kgP2O5 14823575 38406,8 10294
WA31042010 Kaliumchlorid, Kalium bis 40GHT kgK2O 4340726 11096 2139
WA31042050 Kaliumchlorid, Kalium von 40-62GHT kgK2O 51878643 86468,9 20350
WA31042090 Kaliumchlorid, Kalium über 62GHT kgK2O 12023604 19062,6 6928
WA31043000 Kaliumsulfat, auch rein kgK2O 8546358 19217,5 5498
WA31049000 Mineralische oder chemische Kalidüngemittel kgK2O 6075438 42999,7 2062
WA31051000 Düngemittel in Packungen bis 10 kg - 2629 6029
Jahr
Warennumme
r
Warenverzeichnis Außenhandelsstatistik (8-Steller)
Einfuhr:
Besondere
Maßeinhei
t
Anzahl
Einfuhr:
Gewicht
t
Einfuhr
: Wert
Tsd.
EUR
WA31052010 NPK-Dünger, Stickstoffgehalt >10GHT - 443371,9 128802
WA31052090 NPK-Dünger, Stickstoffgehalt <=10GHT - 52336 21396
WA31053000 Diammoniumhydrogenorthophosphat - 340271,1 114706
WA31054000 Ammoniumdihydrogenorthophosphat - 20213,2 11588
WA31055100 NP-Dünger, Nitrate und Phosphate enthaltend - 55528,3 13768
WA31055900 NP-Düngemittel, andere - 45404,5 11695
WA31056000 PK-Düngemittel - 91054,5 21668
WA31059020 Düngemittel, a.n.g., Stickstoff >10GHT - 1976,5 1371
WA31059080 Düngemittel, a.n.g., Stickstoff <10GHT - 11370,1 11532
2018
WA28112100 Kohlenstoffdioxid - 207740,7 20692
WA31010000 Tierische oder pflanzliche Düngemittel - 80270,6 23239
WA31021010 Harnstoff, auch in wässriger Lösung, üb. 45GHT kgN 188963924 542636,5 94088
WA31021090 Harnstoff, auch in wässriger Lösung, bis 45GHT kgN 554729 1767,5 1262
WA31022100 Ammoniumsulfat kgN 31082790 149318,8 21935
WA31022900 Mischungen von Ammoniumsulfat und -nitrat kgN 61208896 240925,5 44921
WA31023010 Ammoniumnitrat, in wässriger Lösung kgN 555854 1806,1 420
WA31023090 Ammoniumnitrat, anderer kgN 3469933 10898,3 3447
WA31024010
Ammoniumnitrat, Calciumcarbonat, N <=28GHT
kgN
454247747
1690773,
2
288344
WA31025000 Natriumnitrat (Natronsalpeter) kgN 658723 4088 2366
WA31026000
Mischungen von Calciumnitrat, Ammoniumnitrat
kgN
885537 5714 1857
WA31028000
Mischungen von Harnstoff und Ammoniumnitrat
kgN
49388012 161327 23628
WA31029000 Mineralische oder andere Stickstoffdüngemittel kgN 8394725 25402,1 11379
WA31031100
Superphosphate, Diphoshorpentaoxid >35GHT
kgP2O5
19986283 44958,7 12463
WA31031900
Superphosphate, Diphoshorpentaoxid <35GHT
kgP2O5
304816 1418,8 248
WA31039000 Mineral./chem. Phosphatdüngemittel kgP2O5 925611 5080,3 935
Jahr
Warennumme
r
Warenverzeichnis Außenhandelsstatistik (8-Steller)
Einfuhr:
Besondere
Maßeinhei
t
Anzahl
Einfuhr:
Gewicht
t
Einfuhr
: Wert
Tsd.
EUR
WA31042010 Kaliumchlorid, Kalium bis 40GHT kgK2O 3576174 9026,5 1897
WA31042050 Kaliumchlorid, Kalium von 40-62GHT kgK2O 42281210 70469 15773
WA31042090 Kaliumchlorid, Kalium über 62GHT kgK2O 14139136 22407,5 7783
WA31043000 Kaliumsulfat, auch rein kgK2O 4403684 9842,4 2327
WA31049000 Mineralische oder chemische Kalidüngemittel kgK2O 7154505 47293,6 2347
WA31051000 Düngemittel in Packungen bis 10 kg - 3079,7 6729
WA31052010 NPK-Dünger, Stickstoffgehalt >10GHT - 319166,5 98499
WA31052090 NPK-Dünger, Stickstoffgehalt <=10GHT - 38522,6 17568
WA31053000 Diammoniumhydrogenorthophosphat - 239041,4 86067
WA31054000 Ammoniumdihydrogenorthophosphat - 18593,6 10478
WA31055100 NP-Dünger, Nitrate und Phosphate enthaltend - 71643 19365
WA31055900 NP-Düngemittel, andere - 45876,5 12496
WA31056000 PK-Düngemittel - 48223,2 11918
WA31059020 Düngemittel, a.n.g., Stickstoff >10GHT - 1789,2 1346
WA31059080 Düngemittel, a.n.g., Stickstoff <10GHT - 9391 9276
2019
WA28112100 Kohlenstoffdioxid - 294328,4 32067
WA31010000 Tierische oder pflanzliche Düngemittel - 80472 27222
WA31021010 Harnstoff, auch in wässriger Lösung, üb. 45GHT kgN 148690233 464031,1 84974
WA31021090 Harnstoff, auch in wässriger Lösung, bis 45GHT kgN 3711065 9865,8 3903
WA31022100 Ammoniumsulfat kgN 45076031 217306,9 32362
WA31022900 Mischungen von Ammoniumsulfat und -nitrat kgN 71941496 288607,9 56735
WA31023010 Ammoniumnitrat, in wässriger Lösung kgN 793493 2504,4 564
WA31023090 Ammoniumnitrat, anderer kgN 2218254 6395,3 2430
WA31024010
Ammoniumnitrat, Calciumcarbonat, N <=28GHT
kgN
500620220
1866375,
9
333076
WA31025000 Natriumnitrat (Natronsalpeter) kgN 621900 3852,6 2230
WA31026000
Mischungen von Calciumnitrat, Ammoniumnitrat
kgN
787240 5075,3 1694
Jahr
Warennumme
r
Warenverzeichnis Außenhandelsstatistik (8-Steller)
Einfuhr:
Besondere
Maßeinhei
t
Anzahl
Einfuhr:
Gewicht
t
Einfuhr
: Wert
Tsd.
EUR
WA31028000
Mischungen von Harnstoff und Ammoniumnitrat
kgN
45798043 148513,8 25701
WA31029000 Mineralische oder andere Stickstoffdüngemittel kgN 12546972 37273 11168
WA31031100
Superphosphate, Diphoshorpentaoxid >35GHT
kgP2O5
33318910 74632,9 21896
WA31031900
Superphosphate, Diphoshorpentaoxid <35GHT
kgP2O5
415499 1978,4 288
WA31039000 Mineral./chem. Phosphatdüngemittel kgP2O5 687542 3821,9 699
WA31042010 Kaliumchlorid, Kalium bis 40GHT kgK2O 10160401 25901,4 4380
WA31042050 Kaliumchlorid, Kalium von 40-62GHT kgK2O 53387714 88979,3 21942
WA31042090 Kaliumchlorid, Kalium über 62GHT kgK2O 4492672 7135,1 4410
WA31043000 Kaliumsulfat, auch rein kgK2O 4249823 10186,2 2740
WA31049000 Mineralische oder chemische Kalidüngemittel kgK2O 8788147 57700,9 2366
WA31051000 Düngemittel in Packungen bis 10 kg - 5411,2 13341
WA31052010 NPK-Dünger, Stickstoffgehalt >10GHT - 350975,4 115730
WA31052090 NPK-Dünger, Stickstoffgehalt <=10GHT - 47932,8 19911
WA31053000 Diammoniumhydrogenorthophosphat - 261016,3 99147
WA31054000 Ammoniumdihydrogenorthophosphat - 13817,5 8079
WA31055100 NP-Dünger, Nitrate und Phosphate enthaltend - 53942,2 15864
WA31055900 NP-Düngemittel, andere - 44038,2 12770
WA31056000 PK-Düngemittel - 56497 14760
WA31059020 Düngemittel, a.n.g., Stickstoff >10GHT - 2017,3 1551
WA31059080 Düngemittel, a.n.g., Stickstoff <10GHT - 9560,3 9933
2020
WA28112100 Kohlenstoffdioxid - 236641,3 30329
WA31010000 Tierische oder pflanzliche Düngemittel - 93000,7 32727
WA31021010 Harnstoff, auch in wässriger Lösung, üb. 45GHT kgN 114327655 380438 61876
WA31021090 Harnstoff, auch in wässriger Lösung, bis 45GHT kgN 7776696 20036,5 6371
WA31022100 Ammoniumsulfat kgN 30553623 148083,5 22496
WA31022900 Mischungen von Ammoniumsulfat und -nitrat kgN 64741734 270700,3 42884
Jahr
Warennumme
r
Warenverzeichnis Außenhandelsstatistik (8-Steller)
Einfuhr:
Besondere
Maßeinhei
t
Anzahl
Einfuhr:
Gewicht
t
Einfuhr
: Wert
Tsd.
EUR
WA31023010 Ammoniumnitrat, in wässriger Lösung kgN 1357511 4275,2 443
WA31023090 Ammoniumnitrat, anderer kgN 2086991 6021,7 2169
WA31024010
Ammoniumnitrat, Calciumcarbonat, N <=28GHT
kgN
538723187
2008676,
4
312396
WA31025000 Natriumnitrat (Natronsalpeter) kgN 481078 2991,4 1690
WA31026000
Mischungen von Calciumnitrat, Ammoniumnitrat
kgN
771512 4980,4 1555
WA31028000
Mischungen von Harnstoff und Ammoniumnitrat
kgN
44741353 146501,4 21554
WA31029000 Mineralische oder andere Stickstoffdüngemittel kgN 17701326 59421,7 13769
WA31031100
Superphosphate, Diphoshorpentaoxid >35GHT
kgP2O5
22861350 50593,1 13196
WA31031900
Superphosphate, Diphoshorpentaoxid <35GHT
kgP2O5
25738 135,8 26
WA31039000 Mineral./chem. Phosphatdüngemittel kgP2O5 46204 256,7 59
WA31042010 Kaliumchlorid, Kalium bis 40GHT kgK2O 24850615 62971,7 10245
WA31042050 Kaliumchlorid, Kalium von 40-62GHT kgK2O 47805783 79695,8 18365
WA31042090 Kaliumchlorid, Kalium über 62GHT kgK2O 7195085 11518,9 5016
WA31043000 Kaliumsulfat, auch rein kgK2O 3866407 8352,2 2537
WA31049000 Mineralische oder chemische Kalidüngemittel kgK2O 10091231 64965,2 4026
WA31051000 Düngemittel in Packungen bis 10 kg - 6148,2 18761
WA31052010 NPK-Dünger, Stickstoffgehalt >10GHT - 332745 100828
WA31052090 NPK-Dünger, Stickstoffgehalt <=10GHT - 32087,8 17505
WA31053000 Diammoniumhydrogenorthophosphat - 310216,9 92887
WA31054000 Ammoniumdihydrogenorthophosphat - 14086,5 8099
WA31055100 NP-Dünger, Nitrate und Phosphate enthaltend - 56692,8 13993
WA31055900 NP-Düngemittel, andere - 31356,9 8496
WA31056000 PK-Düngemittel - 62533,8 15560
WA31059020 Düngemittel, a.n.g., Stickstoff >10GHT - 2337,8 1424
WA31059080 Düngemittel, a.n.g., Stickstoff <10GHT - 13066,1 13408
2021
Jahr
Warennumme
r
Warenverzeichnis Außenhandelsstatistik (8-Steller)
Einfuhr:
Besondere
Maßeinhei
t
Anzahl
Einfuhr:
Gewicht
t
Einfuhr
: Wert
Tsd.
EUR
WA28112100 Kohlenstoffdioxid - 237293,2 21640
WA31010000 Tierische oder pflanzliche Düngemittel - 107481,4 39054
WA31021010 Harnstoff, auch in wässriger Lösung, üb. 45GHT kgN 125871864 437561,3 116198
WA31021090 Harnstoff, auch in wässriger Lösung, bis 45GHT kgN 2154487 5783,8 3723
WA31022100 Ammoniumsulfat kgN 45145267 217847 38515
WA31022900 Mischungen von Ammoniumsulfat und -nitrat kgN 66376303 266079,5 62081
WA31023010 Ammoniumnitrat, in wässriger Lösung kgN 139442 531 161
WA31023090 Ammoniumnitrat, anderer kgN 2445215 7070,5 3072
WA31024010
Ammoniumnitrat, Calciumcarbonat, N <=28GHT
kgN
464831893
1729502,
2
396624
WA31025000 Natriumnitrat (Natronsalpeter) kgN 537228 3319,5 2041
WA31026000
Mischungen von Calciumnitrat, Ammoniumnitrat
kgN
1031369 6656,6 2241
WA31028000
Mischungen von Harnstoff und Ammoniumnitrat
kgN
48104223 155899,6 43087
WA31029000 Mineralische oder andere Stickstoffdüngemittel kgN 3789245 13430,4 7011
WA31031100
Superphosphate, Diphoshorpentaoxid >35GHT
kgP2O5
16618064 36591,3 10629
WA31031900
Superphosphate, Diphoshorpentaoxid <35GHT
kgP2O5
193951 916,1 136
WA31039000 Mineral./chem. Phosphatdüngemittel kgP2O5 13763 76,1 18
WA31042010 Kaliumchlorid, Kalium bis 40GHT kgK2O 22558534 57831,7 10316
WA31042050 Kaliumchlorid, Kalium von 40-62GHT kgK2O 32508869 54182,8 12056
WA31042090 Kaliumchlorid, Kalium über 62GHT kgK2O 8890984 14247,8 6158
WA31043000 Kaliumsulfat, auch rein kgK2O 4691525 10015,4 4004
WA31049000 Mineralische oder chemische Kalidüngemittel kgK2O 9701748 62227,9 4584
WA31051000 Düngemittel in Packungen bis 10 kg - 7287,7 22765
WA31052010 NPK-Dünger, Stickstoffgehalt >10GHT - 265654,5 103477
WA31052090 NPK-Dünger, Stickstoffgehalt <=10GHT - 39476,1 26562
WA31053000 Diammoniumhydrogenorthophosphat - 245549,9 108013
WA31054000 Ammoniumdihydrogenorthophosphat - 15842,5 11532
Jahr
Warennumme
r
Warenverzeichnis Außenhandelsstatistik (8-Steller)
Einfuhr:
Besondere
Maßeinhei
t
Anzahl
Einfuhr:
Gewicht
t
Einfuhr
: Wert
Tsd.
EUR
WA31055100 NP-Dünger, Nitrate und Phosphate enthaltend - 60683,5 20026
WA31055900 NP-Düngemittel, andere - 44470,9 14585
WA31056000 PK-Düngemittel - 57068,4 16140
WA31059020 Düngemittel, a.n.g., Stickstoff >10GHT - 1587,6 1277
WA31059080 Düngemittel, a.n.g., Stickstoff <10GHT - 16528,4 15812
2022*
WA28112100 Kohlenstoffdioxid - 231083,6 29523
WA31010000 Tierische oder pflanzliche Düngemittel - 82917,8 39216
WA31021010 Harnstoff, auch in wässriger Lösung, üb. 45GHT kgN 306636773 863835,8 538730
WA31021090 Harnstoff, auch in wässriger Lösung, bis 45GHT kgN 7729302 19932 15566
WA31022100 Ammoniumsulfat kgN 64693315 311665 149789
WA31022900 Mischungen von Ammoniumsulfat und -nitrat kgN 51773752 203585,9 124241
WA31023010 Ammoniumnitrat, in wässriger Lösung kgN 125087 519,9 278
WA31023090 Ammoniumnitrat, anderer kgN 2361459 6654,3 5775
WA31024010
Ammoniumnitrat, Calciumcarbonat, N <=28GHT
kgN
410226762
1529821,
1
882937
WA31025000 Natriumnitrat (Natronsalpeter) kgN 685175 4205,9 3595
WA31026000
Mischungen von Calciumnitrat, Ammoniumnitrat
kgN
1726301 11138,1 7572
WA31028000
Mischungen von Harnstoff und Ammoniumnitrat
kgN
71508176 233346,9 145094
WA31029000 Mineralische oder andere Stickstoffdüngemittel kgN 5081330 17955,3 17372
WA31031100
Superphosphate, Diphoshorpentaoxid >35GHT
kgP2O5
7773611 17216,1 9304
WA31031900
Superphosphate, Diphoshorpentaoxid <35GHT
kgP2O5
132026 615,7 157
WA31039000 Mineral./chem. Phosphatdüngemittel kgP2O5 1398 5 2
WA31042010 Kaliumchlorid, Kalium bis 40GHT kgK2O 8993632 22731,6 6185
WA31042050 Kaliumchlorid, Kalium von 40-62GHT kgK2O 11874963 19791,7 9394
WA31042090 Kaliumchlorid, Kalium über 62GHT kgK2O 3330515 5283,7 6744
WA31043000 Kaliumsulfat, auch rein kgK2O 1972292 4329,5 3447
Jahr
Warennumme
r
Warenverzeichnis Außenhandelsstatistik (8-Steller)
Einfuhr:
Besondere
Maßeinhei
t
Anzahl
Einfuhr:
Gewicht
t
Einfuhr
: Wert
Tsd.
EUR
WA31049000 Mineralische oder chemische Kalidüngemittel kgK2O 13497914 86824,4 7823
WA31051000 Düngemittel in Packungen bis 10 kg - 6669,1 22611
WA31052010 NPK-Dünger, Stickstoffgehalt >10GHT - 226704,4 151084
WA31052090 NPK-Dünger, Stickstoffgehalt <=10GHT - 47249,1 42231
WA31053000 Diammoniumhydrogenorthophosphat - 137221,5 113791
WA31054000 Ammoniumdihydrogenorthophosphat - 12973,3 18207
WA31055100 NP-Dünger, Nitrate und Phosphate enthaltend - 73223,1 44556
WA31055900 NP-Düngemittel, andere - 37212,2 23743
WA31056000 PK-Düngemittel - 32523,8 13878
WA31059020 Düngemittel, a.n.g., Stickstoff >10GHT - 2092,2 2617
WA31059080 Düngemittel, a.n.g., Stickstoff <10GHT - 14461,3 18189
*: Vorläufige Ergebnisse
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)
Anlage 3 zu Frage 14
Ressort Inhalt Umfang Zeithorizont
BMZ
Verbesserung der sozioökonomischen
Lebensverhältnisse armer Bevölkerungsgruppen in den
Territoires Idjwi und Kabare sowie in der Stadt
Bukavu/Ostkongo/DR Kongo
144.915 Euro 2022-2025
Projekt für Klimaaktive Modelldörfer/Uganda 828.000 Euro 2022-2026
Stärkung Resilienz durch Verbesserung der
Lebensgrundlagen und WASH-Versorgung pastoraler
und agro-pastoraler Gemeinden in Maroodi Jeex,
Somaliland
459.325 Euro 2022-2025
Stärkung zivilgesellschaftlicher Akteure und
lokaler Kapazitäten im Bereich Nahrungs- und
Ernährungssicherheit in Afar, Äthiopien
2.135.000 Euro 2022-2025
Mikrofinanzbasierte Entwicklung von gender- und
ernährungssensiblen Wertschöpfungsketten für
Kakao in Kenema, Sierra Leone
481.304 Euro 2022-2025
Ökosystembasierte Anpassung an den
Klimawandel zur Stärkung sozialer und wirtschaftlicher
Widerstandsfähigkeit ländlicher Gemeinden im
Norden Haitis
1.207.702 Euro 2022-2025
Aufbau inklusiver, diverser und hochwertiger
Lebensmittelsysteme/Food Systems in Mudzi and
Rushinga, Simbabwe
890.688 Euro 2022-2026
Burundi Buhire: Auf dem Weg zu nachhaltig
resilienten Gemeinschaften
1.590.282 Euro 2022-2025
Nutrition Smart CommUNITY: Ausweitung eines
multisektoralen Ansatzes zur Verbesserung der
Ernährungssicherheit in drei afrikanischen
Ländern/Äthiopien, Malawi, Sierra Leone
3.816.662 Euro 2022-2026
Schaffung klimawandelresistenter
Lebensgrundlagen für indigene Bevölkerungsgruppen in
ländlichen Gebieten von Madhya Pradesh/Indien
338.734 Euro 2022-2025
Organischer Landbau als Weg zur Stärkung von
Gemeinschaften und Entwicklung von
Zukunftsperspektiven für AIDS- Waisen und gefährdeter
Kinder in Kenia
200.998 Euro 2022-2026
Kapazitäten für Entwicklung, Selbstorganisation
und Rechte zur Reduzierung ländlicher
Armut/Bangladesch
659.910 Euro 2022-2026
Verbesserung der resilienzfördenden
Lebensgrundlagen ländlicher Gemeinden durch die
Professionalisierung von kleinbäuerlichen
Familienbetrieben/Uganda
1.036.650 Euro 2022-2025
Ressort Inhalt Umfang Zeithorizont
Nachhaltige Ressourcennutzung und gestärkte
Existenzgrundlagen von waldbewohnenden
indigenen Gemeinschaften im Nayagarh Distrikt, O-
disha/Indien
306.225 Euro 2022-2026
Bekämpfung des Hungers durch Stärkung der
Agrargenossenschaft zur Verwirklichung des Rechts
auf Nahrung für die Menschen in ihrer Heimat
Burkina Faso
61.072 Euro 2022-2023
Ernährungssicherheit und Resilienzstärkung in den
Konfliktgemeinschaften Ihanga und Kiomvu/ DR
Kongo
357.345 Euro 2022-2025
Stärkung der Resilienz und Förderung ländlicher
Haushalte in Jemen
399.316 Euro 2022-2024
Förderung der Kapazitäten von Frauen in Momoi
zur Konservierung, Nahrungszubereitung und
Lagerung selbst erzeugter landwirtschaftlicher
Produkte / Kenia
412.551 Euro 2022-2024
Trinkwasserversorgung sowie Ernährungs- und
Einkommenssicherung für vulnerable Familien auf
Idjwi / DR Kongo
589.209 Euro 2022-2025
Gemeindebasierte Anpassung an den
Klimawandels zur Stärkung der Resilienz/Südafrika
261.408 Euro 2022-2025
Sozio-ökonomische Stärkung vulnerabler Familien
in Baidoa durch klimaresistente
Anbaumethoden/Somalia
685.799 Euro 2022-2025
Die Ernährungssicherheit und
Einkommensgenerierung, sowie die lokalen Kooperationsstrukturen
in Baligubadle und Salahley sind gestärkt/Somalia
343.702 Euro 2022-2025
Ernährungssouveränität Burkina Faso 829.747 Euro 2022-2024
Verbesserung der Lebensbedingungen von 2.193
Menschen durch Stärkung der Frauen sowie
Verbesserung der Gesundheit und Ernährung in sieben
ländlichen Wards/Simbabwe
360.519 Euro 2022-2026
Verbesserung der Ernährungssicherheit und
Resilienz gefährdeter landwirtschaftlicher Haushalte in
der Provinz Banteay Meanchey, Kambodscha
800.000 Euro 2022-2025
Stärkung der Widerstandsfähigkeit von
Geflüchteten aus dem Südsudan in Uganda und
Binnenvertriebenen im Südsudan sowie ihrer
Aufnahmegemeinschaften durch einen ganzheitlichen Ansatz
3.000.000 Euro 2022-2025
Resilienzförderung und multisektorale
Unterstützung für südsudanesische Geflüchtete,
Binnenvertriebene und Rückkehrende im Südsudan und den
Aufnahmegebieten in den benachbarten Ländern
(DR Kongo und Uganda) im Kontext des
Humanitarian-Development-Peace (HDP)-Nexus
6.000.000 Euro 2022-2026
Integriertes Projekt zur Verbesserung der
Ernährungssicherung
200.000 Euro 2018-2022
Gemeindebasierte Bildungs- und
Kinderschutzmaßnahmen zur Förderung des friedlichen
Zusammenlebens in 27 konfliktbetroffenen Gemeinden in
Minbya, Rakhine, Myanmar
800.000 Euro 2019-2023
Ressort Inhalt Umfang Zeithorizont
Wiederherstellung von Lebensgrundlagen,
Stärkung von Resilienz und Reintegration von
Binnenvertriebenen, RückkehrerInnen und aufnehmenden
Gemeinden in Eastern Equatoria, Südsudan
1.900.000 Euro 2019-2024
Ernährungssicherung im Rakhine State, Myanmar 1.000.000 Euro 2016-2022
Ernährungssicherung durch Resilienzstärkung in
den neuen Siedlungen von Kismayo
5.500.000 Euro 2017-2023
Stärkung der Resilienz und Partizipation auf
lokaler Ebene im Jemen
15.500.000 Euro 2019-2024
Stärkung der Resililienz in städtischen Gebieten im
Südsudan (KfW/UNICEF)
7.500.000 Euro 2019-2023
Stärkung der Resililienz in städtischen Gebieten im
Südsudan (KfW/WFP)
7.500.000 Euro 2019-2023
Building Resilience in the Sahel (UNICEF) 22.914.760 Euro 2019-2023
Afghanistan Country Strategic Plan (WFP) 30.000.000 Euro 2021-2023
Pakistan Country Strategic Plan (WFP) 5.000.000 Euro 2021-2023
Irak Country Strategic Plan (WFP) 22.500.000 Euro 2020-2024
Jordanien Country Strategic Plan (WFP) 7.500.000 Euro 2020-2023
Madagaskar Country Strategic Plan (WFP) 6.000.000 Euro 2021-2023
Mosambik Country Strategic Plan (WFP) 6.000.000 Euro 2019-2022
Jemen Interim Country Strategic Plan (WFP) 74.440.000 Euro 2019-2026
Burkina Faso Country Strategic Plan (WFP) 7.750.000 Euro 2018-2023
Mali Country Strategic Plan (WFP) 9.530.000 Euro 2018-2023
Niger Country Strategic Plan (WFP) 28.800.000 Euro 2018-2023
Mauritanian Country Strategic Plan (WFP) 8.650.000 Euro 2018-2023
Tschad Country Strategic Plan (WFP) 15.500.000 Euro 2018-2023
Unterstützung der Landwirtschaft in Somalia durch
IFAD
6.000.000 Euro
2022-2023
Ressort Inhalt Umfang Zeithorizont
Globalvorhaben Ernährungssicherung und
Resilienzstärkung (ESRS)
6.000.000 Euro 2014-2026
Globalvorhaben Nachhaltigkeit und
Wertschöpfung in Agrarlieferketten
5.500.000 Euro 2019-2027
Fonds zur Förderung von Innovationen in der
Agrar- und Ernährungswirtschaft (i4Ag)
16.400.000 Euro 2020-2027
Globalvorhaben Bodenschutz und
Bodenrehabilitierung für Ernährungssicherung
4.000.000 Euro 2014-2027
Bekämpfung von Mangelernährung und Stärkung
der Resilienz in Madagaskar
7.500.000 Euro 2022-2027
Multisektorales Ernährungssicherungsprogramm
(Scaling UP Nutrition - SUN II) Sambia
5.000.000 Euro 2020-2024
Global Agriculture & Food Security Program
(GAFSP)
205.600.000
Euro
2022-2026
Treuhandfonds "Food Systems 2030" 120.000.000
Euro
2022-2023
IFAD Crisis Response Initiative 30.000.000 Euro 2022-2024
Abmilderung der negativen Folgen von
Nahrungsmittelpreissteigerungen und Stärkung der
Ernährungssicherheit in Partnerländern der
Welthungerhilfe - Schwerpunkt West- und Ostafrika
10.000.000 Euro 2022-2023
Lending for African Farming Company (LAFCO) 8.000.000 Euro 2022-2032
Bekämpfung von Mangelernährung und Stärkung
der Resilienz auf Gemeindeebene Burundi
5.000.000 Euro 2020-2025
Rural Resilience Initiative (R4) Äthiopien 7.000.000 Euro 2017-2022
Ernährungssensitive Cash Transfers für besonders
vulnerable Kinder in Tunesien
25.000.000 Euro 2022-2023
Resilienzstärkung und Verbesserung der
Ernährungssicherheit für gefährdete ländliche Haushalte
in Ägypten
20.000.000 Euro 2022-2023
Cash Transfers zur Ernährungssicherung und
Abfederung der Folgen der COVID 19 Pandemie in
Mosambik
10.000.000 Euro 2020-2024
Cash Transfers zur Ernährungssicherung und
Abfederung der Ukraine-Krise in Simbabwe
15.000.000 Euro 2022-2023
Cash Transfers zur Ernährungssicherung und
Abfederung der Folgen der COVID 19 Pandemie in
Sambia
15.000.000 Euro 2022-2023
Private Sector Financing Program (PSFP) 10.000.000 Euro 2022-2027
Ländliche Finanzierung
(Agrarfinanzierungsansatz) – Kamerun
9.500.000 Euro
2022-2031
Ressort Inhalt Umfang Zeithorizont
Ernährungssicherung durch Steigerung der
landwirtschaftlichen Produktion in Westkenia (Food
Security and Youth Employment in Western Kenya
through Local Climate Resilience Projects) - Kenia
18.000.000 Euro
2022-2026
Jugendbeschäftigung und Agro-Business (Food
Security and Youth Employment in Western Kenya
through Local Climate Resilience Projects) - Kenia
13.000.000 Euro
2022-2029
Unterstützung des nationalen Programms zur
Kleinbewässerung - Mali
10.000.000 Euro
2023-2026
Programm nachhaltige Bewirtschaftung der
Ressource Fisch - Mauretanien
18.500.000 Euro 2022-2027
Modernisierung des Kleinfischereihafens
Nouadhibou - Mauretanien
3.000.000 Euro 2022-2025
Programm Agrarwirtschaftsförderung Phase II –
Côte d’Ivoire
9.000.000 Euro
2022-2026
Unterstützung des Ethiopia Food Systems
Resilience Project (FSRP)
20.000.000 Euro 2023-2026
Programm Privatsektorförderung –
Treuhandbeteiligung Innovative Landwirtschaft (Omnivore III) -
Indien
25.000.000 Euro 2023-2026
Eco Business Fund Afrika Fenster (III) 15.000.000 Euro 2022-2037
Indisch-deutsche globale Akademie für Forschung
und Lehre für Agrarökologie - Indien
20.000.000 Euro
2022-2026
"PACTE+" (Projet d'Agriculture Contractuelle et
Transition Ecologique) zur Förderung der
Vertragslandwirtschaft in Wertschöpfungsketten in
Burkina Faso
15.000.000 Euro
2022-2026
Förderung von agrarökologischen Anbausystemen
und Bodenschutz - Mali
15.000.000 Euro
.
2022-2026
BMEL Maßnahmenpaket „Agriculture for Peace“
Ziel sind Länder des globalen Südens,
insbesondere auf dem afrikanischen Kontinent, die massiv
von den Auswirkungen des Ukraine-Krieges
betroffen sind. Sie werden dabei unterstützt,
Konzepte für die Landwirtschaft zu entwickeln, die
nachhaltig und zugleich resilienter sind, um so
einen Beitrag zur Verwirklichung des
Menschenrechts auf Nahrung global zu leisten.
7 Maßnahmen
mit je
dreijähriger Laufzeit im
Gesamtumfang
von 15,45 Mio.
Euro
2022 - 2025
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin,
www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44,
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ISSN 0722-8333]