Deutscher Bundestag Drucksache 20/12052
20. Wahlperiode 26.06.2024
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Fraktion der CDU/CSU
– Drucksache 20/11531 –
Regulatorischer Rahmen für Fusionskraftwerke
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Auf ihrer persönlichen Homepage begrüßt die Bundesministerin für Bildung
und Forschung Bettina Stark-Watzinger ihre Besucher mit den Worten: „Die
Zukunft gehört denen, die etwas tun.“ (
www.stark-watzinger.de/). Diese
Auffassung teilen die Fragesteller ausdrücklich. Die Fraktion der CDU/CSU hat
am 20. Februar 2024 den Antrag „Für einen pragmatischen,
innovationsfreundlichen Rechtsrahmen für Fusionskraftwerke in Deutschland und
Europa“ in den Deutschen Bundestag eingebracht (Bundestagsdrucksache
20/10383). Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hatte
bereits im Juni 2023 in einem Positionspapier festgehalten:
„Da es in Deutschland derzeit keine einschlägigen und passfähigen Regularien
für den Bau, den Betrieb und den Rückbau von Fusionskraftwerken
(einschließlich Demonstrationsanlagen) gibt, müssen frühzeitig adäquate
Regularien außerhalb des Atomrechts geschaffen bzw. bestehende Regelwerke
angepasst werden. Grenzwerte, Klassifizierungen usw. müssen verbindlich
festgelegt werden. Dies schafft Planungssicherheit für Unternehmen.“ (
www.bmb
f.de/SharedDocs/Publikationen/de/bmbf/7/775804_Positionspapier_Fusionsfo
rschung.pdf?__blob=publicationFile&v=5; S. 23).
Nach Kenntnis der Fragesteller gab es seitdem in der Bundesregierung keinen
Prozess zur Erarbeitung eines Fusionsgesetzes. Fast ein Jahr nach dieser
Zustandsbeschreibung aus dem BMBF hat Bundesforschungsministerin Bettina
Stark-Watzinger in einem Interview (
www.rnd.de/politik/forschungsministeri
n-stark-watzinger-dem-klima-ist-es-egal-wie-es-genau-gerettet-wird-DE7SCB
NOFFEYNAJQU6EPPC5PIY.html) wie folgt die Federführung für ein
etwaiges Fusionsgesetz reklamiert:
„Das Atomgesetz passt hier nicht. Denn es handelt sich um unterschiedliche
Technologien mit unterschiedlichen Risiken. Wir benötigen daher ein
eigenständiges Fusionsgesetz. Es ist auch deshalb wichtig, weil Unternehmen und
Investoren Rechts- und Planungssicherheit brauchen. Deshalb wollen wir
innovationsfreundliche Regelungen. […] Da wir als Forschungsministerium
bereits seit vielen Jahren bestens mit der Fusion vertraut sind, sollte ein
Fusionsgesetz in unserem Verantwortungsbereich liegen. Mein Ministerium hat
naturgemäß den direkten Draht zur Wissenschaft, um die noch offenen Fragen für
einen derartigen Rechtsrahmen zu klären. Wir starten noch in diesem Jahr ein
entsprechendes Pilotprojekt. Zudem haben wir uns international angeschaut,
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
vom 25. Juni 2024 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
welche Wege dort gegangen werden. Ein eigenes Gesetz gibt es allerdings
noch in keinem Land. Das ist Pionierarbeit.“
Auf die Nachfrage, ob ein etwaiges Gesetz noch in dieser Wahlperiode auf
den Weg gebracht werde, antwortete Bundesforschungsministerin Bettina
Stark-Watzinger mit den Worten: „Das wäre gut für Deutschland. Allerdings
ist die Zeit bis zum Ende der Wahlperiode knapp. Wir werden es auf jeden
Fall entschieden vorantreiben.“ Infolge der Ankündigung von
Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger hat sich das Bundesministerium
für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz
(BMUV) öffentlich wie folgt hiervon distanziert: „Die Debatte wird derzeit
losgelöst von der Sach- und Rechtslage geführt.“ (table.media/research/analys
e/fusionsgesetz-umweltministerium-erteilt-stark-watzinger-absage-fuer-reguli
erungsplaene/). Ferner sei dem BMBF „mehrfach erläutert“ worden, dass es
bereits mit dem Strahlenschutzgesetz eine gesetzliche Grundlage gebe. Ferner
erläuterte das BMUV:
„Die Frage nach dem geltenden Gesetz stellt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch
nicht. Die Technologie hat das wissenschaftliche Labor noch nicht verlassen,
für ein etwaiges Kraftwerk liegen keine Planungen vor. Sollte die konkrete
Anwendung der Kernfusion eines Tages anstehen, wird sie selbstverständlich
auch aus Sicht der nuklearen Sicherheit zu bewerten und regulieren sein. […]
Das BMUV wird als zuständiges Ressort zum richtigen Zeitpunkt eine ggf.
notwendige Fortentwicklung des Strahlenschutzes in Angriff nehmen.“
Große Fortschritte in Wissenschaft und Forschung, vielversprechende
Aktivitäten kommerzieller Unternehmen auch in Deutschland sowie die weltweit
spürbar anziehenden Investitionen privater Investoren sind aus Sicht der
Fraktion der CDU/CSU zuallererst einmal eine Riesenchance für Deutschland,
unsere Stärken in der Grundlagenforschung und angewandten Forschung im
Bereich der Fusionsenergie voll auszuspielen. Die Finanzierung von
Fusionstechnologie durch private Investoren zeigt nach Auffassung der Fragesteller
die nächste Stufe auf dem Weg zu kommerziellen Kraftwerken, weil diese
Investoren bereits Erträge aus dieser Technologie erwarten. Durch die
Arbeitsweise von Start-ups wird die Entwicklung nach Kenntnis der Fragesteller
zudem beschleunigt – wie es in anderen Technologiefeldern bereits zu sehen
war. Damit rückt aus Sicht der Fraktion der CDU/CSU die Nutzbarmachung
von Fusionsenergie näher, wenngleich noch immer ein erheblicher
Forschungs- und Entwicklungsaufwand besteht.
Deutschland steht nach Ansicht der Fragesteller an einem Punkt, an dem
regulatorische und Investitionsentscheidungen zu treffen sind. Um dies zu
unterstützen, spricht sich die Fraktion der CDU/CSU für einen eigenständigen
Rechtsrahmen für Fusionskraftwerke in Deutschland und der Europäischen
Union (EU) aus. Investoren investieren nach Kenntnis der Fragesteller genau
dort, wo sie kalkulierbare und pragmatische Rahmenbedingungen für den Bau
eines Fusionskraftwerkes vorfinden. Dabei ist das Strahlenschutzgesetz nach
Einschätzung der Fragesteller eine gute Grundlage, aber die Bundesregierung
muss sich hierzu dann jetzt auch verbindlich erklären. Nach Ansicht der
Unionsfraktion werden, sofern die Bundesregierung weiterhin nicht handelt,
innovative Anlagen in anderen Ländern entstehen. Die Fragesteller sehen mit
Sorge, dass Deutschland nicht zu einem Exportland für diese innovativen
Kraftwerke werden, sondern erneut in eine technologische Abhängigkeit
geraten könnte.
1. Handelt es sich bei der Ankündigung eines Fusionsgesetzes um ein
Vorhaben der gesamten Bundesregierung, und wenn nein, warum nicht?
2. Welches Ressort hat die Federführung für die Schaffung eines
regulatorischen Rahmens für den Betrieb von Fusionskraftwerken zur
kommerziellen Energiegewinnung in der Bundesregierung inne?
3. Wann wird die Bundesregierung Eckpunkte für ein etwaiges Gesetz
vorlegen?
4. Wann wird die Bundesregierung ggf. einen Kabinettsbeschluss
herbeiführen?
5. Welches Ziel soll das Gesetz ggf. leiten?
13. Teilt Bundeswirtschaftsminister Dr. Robert Habeck die Einschätzung von
Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger, dass ein
eigenständiges Fusionsgesetz oder die Einschätzung des BMUV mit Blick auf eine
Weiterentwicklung des Strahlenschutzgesetzes erforderlich ist, wenn ja,
was folgt daraus, und wenn nein, warum nicht?
Die Fragen 1 bis 5 und 13 werden gemeinsam beantwortet.
Das weitere Vorgehen bezüglich eines künftigen Fusionsregelwerks ist
Gegenstand laufender Abstimmungen innerhalb der Bundesregierung.
6. Was hat Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger seit Juni
2023 zur Erarbeitung eines Fusionsgesetzes unternommen, nachdem von
ihrem eigenen Haus ein fehlender regulatorischer Rahmen für
Fusionskraftwerke als Problem identifiziert wurde?
Die Bundesregierung beschäftigt sich mit Blick auf etwaige Fortschritte beim
Stand von Wissenschaft und Technik damit, inwieweit sich daraus geänderte
regulatorische Anforderungen und Vorschriften ergeben können. Dabei ist zu
beachten, dass die jeweils geltenden gesetzlichen Regelungen so formuliert
sind, dass relevante Änderungen des Standes von Wissenschaft und Technik
beim Vollzug geltenden Rechts auch ohne Gesetzesänderung zu
berücksichtigen sind. Im Übrigen wird auf die Antwort zu den Fragen 1 bis 5 verwiesen.
7. Wie oft hat sich Bundesministerin Bettina Stark-Watzinger seit
Dezember 2021 zu diesem Themenkomplex mit der Bundesministerin für
Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz Steffi
Lemke und dem Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz
Dr. Robert Habeck getroffen, und welche Ergebnisse wurden dabei
erzielt?
8. Wann, und wie oft hat das BMUV dem BMBF erläutert, dass es bereits
mit dem Strahlenschutzgesetz eine gesetzliche Grundlage gebe, und
welche Schlussfolgerung ziehen beide Ressorts hieraus?
9. Vertritt die Bundesregierung die Auffassung, dass das
Strahlenschutzgesetz als regulatorischer Rahmen für den Betrieb von Fusionskraftwerken
zur kommerziellen Energiegewinnung geeignet ist, wenn ja, warum, und
wenn nein, warum nicht?
10. Wenn ja, plant die Bundesregierung, das Strahlenschutzgesetz so zu
novellieren, dass Fusionskraftwerke hier ausdrücklich definiert werden?
11. Vertritt die Bundesregierung die Auffassung, dass das Atomgesetz als
regulatorischer Rahmen für den Betrieb von Fusionskraftwerken zur
kommerziellen Energiegewinnung ungeeignet ist?
Die Fragen 7 bis 11 werden gemeinsam beantwortet.
Der regelmäßige und vertrauensvolle Austausch unter den
Bundesministerinnen und Bundesministern ist Grundlage der gemeinsamen Regierungsarbeit
und Teil des Kernbereichs exekutiver Eigenverantwortung. Eine Verpflichtung
zur Erfassung sämtlicher geführter Gespräche (einschließlich Telefonate)
besteht nicht.
Die Frage nach der Regulierung von kommerziellen Fusionskraftwerken ist
Gegenstand laufender Gespräche zwischen den Ressorts.
Im Übrigen wird auf die Antworten zu den Fragen 1 bis 6 verwiesen.
12. Welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung aus dem
Gutachten der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages
„Rechtliche Rahmenbedingungen für die Errichtung und den Betrieb von
Fusionskraftwerken zur kommerziellen Energiegewinnung“ für die
Erarbeitung eines eigenständigen Fusionsgesetztes bzw. die Weiterentwicklung
des Strahlenschutzgesetzes?
Die Bundesregierung hat das besagte Rechtsgutachten des wissenschaftlichen
Dienstes des Deutschen Bundestages zu den rechtlichen Rahmenbedingungen
von Fusionskraftwerken zur Kenntnis genommen. Das Gutachten wird im
Abstimmungsprozess innerhalb der Bundesregierung berücksichtigt.
14. Ist der Bundesregierung die im Gutachten der Wissenschaftlichen
Dienste des Deutschen Bundestages aufgeführte Auffassung der Autoren der
„Study on the Applicability of the Regulatory Framework for Nuclear
Facilities to Fusion“ bekannt, und welches Erfordernis sieht die
Bundesregierung vor diesem Hintergrund noch für das von
Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger angekündigte Pilotprojekt zu den
„noch offenen Fragen für einen derartigen Rechtsrahmen“?
Die Veröffentlichung „European Commission, Directorate-General for
Energy, Study on the applicability of the regulatory framework for nuclear facilities
to fusion facilities – Towards a specific regulatory framework for fusion
facilities – Final report, Publications Office of the European Union, 2021“ ist der
Bundesregierung bekannt. Die o. g. Studie stellt einen Beitrag zur
regulatorischen Forschung dar, deckt aber den Forschungsgegenstand („regulatorische
Fragestellungen zur Fusion“) nicht erschöpfend ab.
Grundsätzlich sind durch die Bundesregierung auch Vorhaben der sogenannten
regulatorischen Forschung in Bezug auf die Fortentwicklung von
sicherheitstechnischen Anforderungen im Lichte des fortschreitenden Standes von
Wissenschaft und Technik im Bereich von Strahlenschutz und nuklearer Sicherheit
förderfähig.
15. Welche „noch offenen Fragen für einen derartigen Rechtsrahmen“ sind
nach Auffassung von Bundesforschungsministerin Bettina Stark-
Watzinger noch im Rahmen des angekündigten Pilotprojektes zu klären?
Für Fusionskraftwerke existiert derzeit kein spezifisches Regelwerk. Neben
zahlreichen technischen Fragestellungen gilt es, konkrete Sicherheitsfragen zu
Errichtung und Betrieb von Fusionskraftwerken und -reaktoren zu klären,
soweit diese beim derzeitigen Stand von Wissenschaft und Technik bereits
beantwortet werden könnten. Darüber hinaus sind insbesondere Fragen zu
Genehmigungs- sowie Überwachungsverfahren und zur Entsorgung der primär schwach-
und mittelradioaktiven Abfälle zu adressieren. Im Übrigen wird auf die
Antwort zu den Fragen 1 bis 5 verwiesen.
16. Wann erfolgt ggf. die Ausschreibung zum Pilotprojekt, wann sollen die
Arbeiten starten und enden, und wie viele Mittel sind hierfür
vorgesehen?
Über die Förderung des Vorhabens und damit über Zeitraum und Fördermittel
wurde noch nicht entschieden.
17. In welchen Staaten der Welt gibt es nach Kenntnis der Bundesregierung
bereits einen regulatorischen Rahmen für Fusionskraftwerke?
18. In welchen Staaten der Welt wird nach Kenntnis der Bundesregierung an
einem regulatorischen Rahmen für Fusionskraftwerke gearbeitet, und
welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung hieraus?
Die Fragen 17 und 18 werden gemeinsam beantwortet.
Nach Kenntnisstand der Bundesregierung wird in Kanada, Japan, dem
Vereinigten Königreich sowie den Vereinigten Staaten von Amerika an
regulatorischen Rahmenbedingungen von Fusionskraftwerken gearbeitet.
Nach einer Studie der Europäischen Kommission gibt es – insbesondere auch
unter Berücksichtigung der ausstehenden Überwindung technischer und
wissenschaftlicher Herausforderungen auf dem Weg zu Fusionskraftwerken – nach
heutigem Stand weltweit noch kein detailliert ausgearbeitetes regulatorisches
Rahmenwerk für kommerzielle Fusionskraftwerke.
19. Wie haben sich die öffentlichen Ausgaben für Forschung und
Entwicklung im Bereich der Fusionstechnologie nach Kenntnis der
Bundesregierung in der EU, Japan, Südkorea, den USA, China und Russland seit
2009 entwickelt (bitte grafisch und tabellarisch darstellen), und welche
Forschungsschwerpunkte werden in den genannten Staaten verfolgt?
Der Bundesregierung liegen hierzu keine weiteren, über die öffentlich
verfügbaren hinausgehenden, Informationen vor.
20. Welche konkreten Maßnahmen hat Bundesforschungsministerin Bettina
Stark-Watzinger im Bereich der Fusionsforschung seit Ende des Jahres
2022 unternommen, und welche konkreten Ergebnisse wurden dabei
erzielt?
In den vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
institutionell geförderten Forschungseinrichtungen Max-Planck-Institut für
Plasmaphysik (IPP), dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und dem
Forschungszentrum Jülich (FZJ) werden kontinuierlich Ergebnisse und Fortschritte im
Bereich der Fusionsforschung erzielt. Besonders hervorzuheben ist der Rekord am
Experiment Wendelstein 7-X des IPP in Greifswald vom 15. Februar 2023.
Dabei wurde am Wendelstein 7-X ein Plasma über acht Minuten mit einem
Energieumsatz von 1,3 Gigajoule erzeugt.
Zusätzlich zu den Maßnahmen der institutionellen Förderung hat das BMBF im
März 2024 das Förderprogramm „Fusion 2040 – Forschung auf dem Weg zum
Fusionskraftwerk“ auf den Weg gebracht, welches die bestehende Förderung
auf die Laserfusion erweitert und im Rahmen der neu eingeführten
Projektförderung explizit auch die Industrie adressiert. Zur Vorbereitung des Programms
hat das BMBF unter anderem im Dezember 2022 eine Expertenkommission zur
Laserfusion eingesetzt und im März 2023 das daraus entstandene
„Memorandum zur laserbasierten Trägheitsfusion“ entgegengenommen. Im Juni 2023
veröffentlichte das BMBF das „Positionspapier Fusionsforschung“, das die
Grundlage für das Programm Fusion 2040 darstellt.
Das Programm „Fusion 2040 – Forschung auf dem Weg zum
Fusionskraftwerk“ adressiert die Magnet- und die Laserfusion technologieoffen mit Blick
auf die angestrebte Realisierung von Fusionskraftwerken und hat alleine bis
2028 ein geplantes Projektfördervolumen von 370 Mio. Euro. Im März 2024
wurden die ersten Bekanntmachungen zum Programm veröffentlicht: Eine
Bekanntmachung zu Basistechnologien und eine Bekanntmachung zu
Nachwuchsgruppen für die Fusion. Das BMBF fördert zudem bereits seit Februar
2024 je ein Pilotverbund zur Magnet- sowie zur Laserfusion (Fördersumme
insgesamt rund 35 Mio. Euro).
21. Welche relevanten neuen Maßnahmen hat die Bundesministerin für
Bildung und Forschung Bettina Stark-Watzinger seit Ende des Jahres 2022
im Bereich der Energieforschung selbst initiiert (bitte Titel des Projektes,
Startdatum, in den Jahren 2023/2024 verfügbare Fördermittel
tabellarisch auflisten)?
Eine Übersicht über relevante Maßnahmen, die durch das BMBF im Bereich
der Energieforschung initiiert wurden, ist der Anlage* zu entnehmen.
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 20/12052 auf der
Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
Kleine Anfrage der Fraktion der CDU/CSU auf BT-Drs. 20/11531
Anlage – Antwort zu Frage 21
Initiative / Projekttitel Laufzeitbeginn Fördermittel
2023
Fördermittel
2024
Veranschlagte
Gesamtfördermittel
Bioenergie 0 € 770.591 € 3.055.527 €
Verbundvorhaben UrbanHeatCycle:
Nachhaltiges, biogenes Heizöl aus municipaler
Restbiomasse 01.09.2024 0 € 770.591 € 3.055.527 €
Grundlagenforschung CO2-Technologien 0 € 243.958 € 271.065 €
AbCO2-DOC: Arginin-basierte CO2
Abtrennung aus meerwasserähnlichen
Lösungen für Direct Ocean Capture 01.04.2024 0 € 243.958 € 271.065 €
Grundlagenforschung Stromspeicher 0 € 87.526 € 97.252 €
MONaBE - Metall- und Flüssigkeits-freie
Organische Natrium-Ionen-Batterien als
nachhaltige und sichere Energiespeicher 01.03.2024 0 € 87.526 € 97.252 €
Wasserstoff-Grundlagenforschung
(außerhalb Ideenwettbewerb H2) 4.616.117 € 21.937.278 € 61.132.206 €
FProtSolH2: Aufbau und Test eines
Funktionsprototypen für die Herstellung von
solarem Wasserstoff 15.03.2024 0 € 361.288 € 401.431 €
Verbundvorhaben 105Scaled: Skalierbare
Hydrocarbon-CCMs für next-generation
Technologien 01.06.2023 457.064 € 2.478.338 € 5.488.096 €
Verbundvorhaben BeWiSer:
Begleitforschungsprojekt Wasserstoff in der
Stahlerzeugung II 01.07.2023 768.842 € 2.765.228 € 10.740.139 €
Verbundvorhaben H2Media: Wasserstoff in
deutschen Printmedien 01.04.2024 0 € 252.384 € 252.384 €
Verbundvorhaben H2-Reallabor Burghausen /
ChemDelta Bavaria 01.04.2023 3.390.211 € 14.326.303 € 42.496.418 €
Verbundvorhaben Waste2HyEngine:
Dezentrale Wasserstofferzeugung aus
Reststoffen zur Anwendung in
Wasserstoffverbrennungsmotoren für stationäre
und mobile Anwendungen 11.03.2024 0 € 1.753.738 € 1.753.738 €
Richtlinie zur Förderung von
Nachwuchsgruppen zu den Themen
„künstliche Photosynthese“ und „Nutzung
alternativer Rohstoffe zur
Wasserstofferzeugung“ (SINATRA) 0 € 1.076.460 € 6.035.110 €
SINATRA: FAIR-H2 - effiziente Herstellung
von hochreinem Wasserstoff aus
Abfallbiomasse 01.01.2024 0 € 654.317 € 3.219.513 €
SINATRA: SolSTEP - Zwei-Schritt
Photokatalysatoren für die integrierte Produktion
von solaren Energieträgern 01.01.2024 0 € 422.143 € 2.815.598 €
Wasserstoff-Forschungskooperation mit
Afrika 3.424.413 € 7.099.436 € 25.207.412 €
Analyse der Potenziale, der Infrastruktur und
Rahmenbedingungen für die Produktion von
grünen Düngemitteln in Nigeria 01.09.2023 307.240 € 35.470 € 342.710 €
Kleine Anfrage der Fraktion der CDU/CSU auf BT-Drs. 20/11531
Cleanergy Project/Refueling Station Namibia,
Modul 2: Materials Compatibility and Safety for
GH2 Technologies (GH2-MaCoSa) 01.07.2023 189.599 € 365.998 € 1.048.393 €
Cleanergy Project/Refueling Station Namibia:
Contribution to design, Engineering, and
construction of the solar park 01.04.2024 0 € 40.000 € 181.478 €
Daure Green Hydrogen und PTX Projekt
Namibia - Module 2: Wissenschaftliche
Begleitforschung für einen nachhaltigen Ansatz. 15.02.2023 114.691 € 352.598 € 477.329 €
HyRail Namibia: H2 Dual-Fuel Locomotive
Pilot Project 15.12.2023 0 € 125.000 € 642.465 €
Machbarkeitsstudie zu Klimawandel,
Landnutzungsmanagement und erneuerbaren
Energien in Gambia (RECC-LUM) 01.09.2023 140.400 € 460.967 € 801.909 €
Plattform für den Wissenstransfer zwischen
Stakeholdern aus Wirtschaft, Politik,
Wissenschaft und interessierter Öffentlichkeit
zum Vorantreiben der Energietransformation
und des Klimaschutzes ( H2Global Knowledge
Hub) 05.06.2023 101.238 € 478.306 € 1.265.395 €
Verbundvorhaben DryHy: Wasserbewusste
Erzeugung von Wasserstoff und e-Fuels in
trockenen Regionen (Phase 1) 01.05.2023 1.554.375 € 3.503.462 € 16.203.911 €
Verbundvorhaben H2GlobalAfrica: Potenziale
und Maßnahmen zum nachhaltigen Wasserstoff-
und PtX-Hochlauf in Afrika 01.01.2023 1.016.870 € 1.737.636 € 4.243.823 €
Energie-Forschungskooperation mit Afrika 5.111.455 € 5.652.621 € 13.441.777 €
Entwicklung einer Roadmap für die
nachhaltige Wärmeerzeugung mit Biomasse in
Togo und Demonstration ausgewählter
Technologien entlang des gesamten
Nutzungspfades 01.03.2024 0 € 469.408 € 710.955 €
Nachhaltige Energiewende in der Keramik-
Herstellung und -Recycling 01.03.2024 0 € 335.428 € 515.865 €
Verbundvorhaben LabCon2: Consolidation
and continuation of the biomass lab in Togo 01.03.2024 0 € 842.048 € 880.699 €
Verbundvorhaben START: Nachhaltige Arten
der Gewächshausproduktion und
ressourceneffiziente Technologien für zukünftige
Kultivierung (START) 01.04.2023 5.111.455 € 4.005.737 € 11.334.258 €
LEAP-RE: Long-Term Joint European Union -
African Union Research and Innovation
Partnership onRenewable Energy 192.189 € 767.747 € 1.301.864 €
LEAP-RE: Verbundvorhaben BIOTHEREP:
Hybrid Biochemical and Thermochemical
conversion of Slaughter-house biowaste for
Renewable Energy production 01.07.2023 28.249 € 88.395 € 201.499 €
LEAP-RE: Verbundvorhaben SmartAPV-Fruit 01.07.2023 63.052 € 187.437 € 300.000 €
LEAP-RE: Verbundvorhaben SWITCH -
Stabilizing weak grids through machine learning:
empowering farmers in end-of-line-communities
in North Africa through artificial neural networks 01.07.2023 27.241 € 211.969 € 299.996 €
LEAP-RE: Verbundvorhaben Vil2Bio:
Optimierte (Klein-)biogasanlagen für Afrika 01.07.2023 43.647 € 142.864 € 249.438 €
LEAP-RE: Vorhaben OPTiMG: Entwicklung
und Anwendung eines "Water-Energy-Food-
Optimizers" 10.07.2023 30.000 € 137.082 € 250.931 €
Wasserstoff-Forschungskooperation mit
Nahem Osten 0 € 951.784 € 3.872.565 €
Kleine Anfrage der Fraktion der CDU/CSU auf BT-Drs. 20/11531
WAys To energy Transition and sustainable
H2 Import: Entwicklung nachhaltiger
Energiesysteme mit integrierter
Wasserstoffproduktion im Nahen Osten und
Rückwirkungen auf Deutschland 01.01.2024 0 € 951.784 € 3.872.565 €
Wasserstoff-Forschungskooperation mit den
Niederlanden 0 € 421.463 € 3.780.980 €
Verbundvorhaben Alkalimit: Exploring
transport limitations in zero-gap alkaline
electrolysis 01.01.2024 0 € 131.000 € 1.123.542 €
Verbundvorhaben DIAMOND: Boron-doped
diamond electrodes for paired electro-synthesis
of sustainable platform chemicals 01.04.2024 0 € 87.700 € 1.124.399 €
Verbundvorhaben ECOMET: Effiziente
Aufwertung von CO2; zu Methan aus
Wasserdampf in einer protonenleitenden
keramischen Elektrolysezelle 01.01.2024 0 € 83.162 € 531.104 €
Verbundvorhaben Hydrogen4Tomorrow:
Hydrogen formation assisted by alternative
anodic reactions for future electrolyzer concepts 01.01.2024 0 € 119.600 € 1.001.935 €
Wasserstoff-Forschungskooperation mit
Großbritannien 0 € 1.124.125 € 2.193.204 €
Verbundvorhaben LH2-Containerlogistik:
Erprobung der gesamten Kette vom Erzeuger
zum Verbraucher 01.01.2024 0 € 1.124.125 € 2.193.204 €
Wasserstoff-Forschungskooperation mit der
Ukraine 160.973 € 1.334.835 € 4.197.195 €
Green Deal Ukraine (GDU): Einrichtung eines
unabhängigen Think Tank, der die Ukraine
dabei unterstützt, zukunftssichere energie- und
klimapolitische Entscheidungen im Vorfeld einer
EU-Vollmitgliedschaft zu treffen. 01.06.2023 160.973 € 1.334.835 € 4.197.195 €
Internationale Wasserstoff-Projekte - Modul 2
(Modul 1 von BMWK) 3.010.352 € 12.299.101 € 26.853.234 €
Verbundvorhaben HyDS: Umsetzung einer
begleitenden Durchführbarkeitsstudie zur
großindustriellen Skalierung der Produktion von
grünem Wasserstoff und Derivaten in Serbien 01.10.2023 48.176 € 377.033 € 651.168 €
Verbundvorhaben HySecunda:
Technologieentwicklung, Zertifizierung und
Capacity Building für den internationalen
Markthochlauf von Grünem Wasserstoff und
seiner Derivate in der SADC-Region am Beispiel
des HyShiFT-Projektes in Südafrika 01.11.2023 1.493.464 € 5.690.935 € 14.982.908 €
Verbundvorhaben Power-to-MEDME-FuE:
Begleitforschung zum großskaligen Aufbau der
Produktion von grünem Methanol und DME in
Chile 01.10.2023 1.468.712 € 6.231.134 € 11.219.158 €
Zukunftsfähige Stromnetze 1.816.086 € 3.127.233 € 7.766.257 €
FlexLearn: Verallgemeinerte Prognose von
Lasten und Flexibilitätspotenzialen für den
Betrieb von Wärmepumpen durch Transfer- und
Multitasking-Lernen 01.03.2024 0 € 459.153 € 459.153 €
GRAL_Networks: Entwicklung von
Algorithmen und mathematischen Werkzeugen
für die Stabilitätsanalyse und Optimierung von
Stromnetzen und Multi- Energie-Netzen 01.03.2024 0 € 109.549 € 121.721 €
Kleine Anfrage der Fraktion der CDU/CSU auf BT-Drs. 20/11531
Grundlagen für Stabilitätsbestimmung in
Stromnetzen mit Methoden der Künstlichen
Intelligenz 01.03.2024 0 € 72.380 € 72.380 €
ResiNet: Resilienz von Stromnetzen gegen
Perturbationen 01.03.2024 0 € 171.021 € 171.021 €
Verbundvorhaben Beautiful:
Belastungsoptimierte Arbeitsgestaltung für
Netzleitstellen kritischer Infrastrukturen -
Kognitive Ergonomie, Assistenzsysteme und
Leitwarten-Simulatoren 01.01.2023 1.816.086 € 2.315.130 € 6.941.982 €
Photovoltaik-Forschung 0 € 3.601.802 € 4.002.003 €
Transatlantische Exzellenz-Allianz für PV
Innovationen 01.03.2024 0 € 3.601.802 € 4.002.003 €
Energieoptimierte und klimaneutrale
Quartiere 0 € 2.227.332 € 2.227.332 €
Verbundvorhaben BESTville: Besseres
Energieverständnis durch Schaffung eines Tiny-
House VILLagE 01.04.2024 0 € 2.022.404 € 2.022.404 €
Vorhaben PouchHeatPipe: Entwicklung von
Folienbeutel-Heat-Pipes für das
Thermomanagement von Pouchzellen in der
Elektromobilität 01.03.2024 0 € 204.927 € 204.927 €
Strukturstärkung Rheinisches Revier 0 € 750.000 € 11.174.399 €
Demonstrationsvorhaben HyFRed im HC-H2:
Wasserstoffbasierte Feinerzreduktionsroute zur
Stahlherstellung 01.04.2024 0 € 750.000 € 11.174.399 €
Wärmewende-Forschung 0 € 2.674.722 € 2.674.722 €
Einsatz und Monitoring einer
Rotationswärmepumpe im Klimaschutz-
Modellprojekt Wärmewende Meldorf 01.04.2024 0 € 2.148.484 € 2.148.484 €
Entwicklung von Wissensgraphen für
soziotechnische Fragestellungen in der urbanen
Wärmeplanung 15.03.2024 0 € 237.839 € 237.839 €
Vorversuch zur Realisierung eines
Hochtemperatur-Feststoffspeichers zur
saisonalen Speicherung von Wärme aus
Überschussstrom 01.03.2024 0 € 288.399 € 288.399 €
Ideenwettbewerb Wasserstoffrepublik
Deutschland - Modul 1 Leitprojekte Grüner
Wasserstoff 4.732.589 € 13.162.490 € 27.615.995 €
BAP - Bananenprozessoptimierung -
Prozessstabilisierung von unreifen Prozessen
und Optimierung an Hand von
Nachhaltigkeitskriterien in Elektrolyseur-
Produktionsanlagen 01.03.2024 0 € 85.988 € 95.542 €
erFeMa: Erfahrungsbasiertes
Fehlermanagement im Kontext der Produktion 01.03.2024 0 € 99.880 € 99.880 €
ESysH2 Elektrosystemtechnische Lösungen
für die Versorgung von Elektrolyseanlagen zur
Erzeugung von grünem Wasserstoff 01.03.2024 0 € 594.070 € 594.070 €
KIQUSP: Studie zur KI-gestützten
Qualitätssicherung in der
Elektrolyseurstackproduktion 01.03.2024 0 € 83.610 € 83.610 €
Verbundvorhaben ADDAX: Additive Fertigung
von hocheffizienten Wärmetauschern für
Wasserstoff-Elektrolyseure 01.03.2024 0 € 826.034 € 826.034 €
Kleine Anfrage der Fraktion der CDU/CSU auf BT-Drs. 20/11531
Verbundvorhaben AEMLinked: Vernetzte
alkalische Polymere für effiziente und stabile
AEM-Elektrolyse in niedrig molarem KOH 01.03.2024 0 € 606.872 € 641.086 €
Verbundvorhaben H2Giga_NG4_IRIDIOS:
Irarme hocheffiziente MEA für PEM
Elektrolysestack im MW-Bereich 01.03.2023 1.473.524 € 2.400.492 € 5.931.802 €
Verbundvorhaben H2Giga_NG5_AEM-Direkt:
Direktbeschichtung von anionenleitenden
Membranen für großskalige
Wasserelektrolyseure 01.03.2023 2.247.703 € 5.386.624 € 14.272.689 €
Verbundvorhaben H2Giga_TP_NCALab:
Nucera Assembly Lab 01.03.2023 108.592 € 491.661 € 1.253.342 €
Verbundvorhaben TransHyDE-LNG-
Terminals: Erarbeitung einer wissenschaftlich
fundierten, nachhaltigen Datenbasis und
Empfehlung als Entscheidungsbasis für die
zukunftsfähige und langfristige Nutzung von
LNG-Terminal-Standorten als logistische
Knotenpunkte für Wasserstoff und dessen
Derivate 01.06.2023 902.770 € 2.587.259 € 3.817.940 €
Ideenwettbewerb Wasserstoffrepublik
Deutschland - Modul 2 Grundlagenforschung
Grüner Wasserstoff 0 € 1.970.624 € 12.148.435 €
evolver: Kinetik- und Stabilitäts-
Untersuchungen von Rekombinations-
Zwischenschichten in PEM-
Wasserelektrolyseuren 01.03.2024 0 € 341.898 € 341.898 €
Neuartige Wärmeschutzsysteme für
Wasserstofftechnologien (MORGEN) 01.06.2024 0 € 62.546 € 625.545 €
PEM-Power: PFAS-freie Elektroden und
Membranen für die Protonenaustauscher-
Membran- Wasserelektrolyse und –
Brennstoffzelle 01.03.2024 0 € 398.601 € 442.890 €
Verbund Neo-PEM: Neuartige
Katalysatoranbindung durch definierte,
mikroporöse Schichten in der PEM-Elektrolyse
mittels Laserpräzisionsbearbeitung 01.03.2024 0 € 377.138 € 377.138 €
Verbundvorhaben GreenH2Metals:
Nachhaltige und kreislauffähige
Metalllegierungen zur effizienten und sicheren
Speicherung von Wasserstoff für stationäre
Anwendungen 01.04.2024 0 € 237.264 € 2.629.216 €
Verbundvorhaben H2EXSTOP: Erarbeitung
von Grundlagen zur
explosionsschutztechnischen Entkopplung beim
Einsatz von Wasserstoff entlang der gesamten
Wertschöpfungskette 01.04.2024 0 € 165.705 € 1.801.535 €
Verbundvorhaben H2FLEX: Katalytische
Verbundkaskaden zur Nutzung von "grünem H2"
für die Herstellung kohlenstoffhaltiger
Chemieprodukte 01.05.2024 0 € 162.782 € 3.800.361 €
Verbundvorhaben WaNaWa:
Wasserstoffspeicherung in Nanowasser 01.03.2024 0 € 224.689 € 2.129.852 €
Kopernikus Industrieprozesse, 3. Phase 2.628.506 € 9.462.013 € 29.817.340 €
Verbundvorhaben SynErgie3: Synchronisierte
und energieadaptive Produktionstechnik zur
flexiblen Ausrichtung von Industrieprozessen auf
eine fluktuierende Energieversorgung 01.07.2023 2.628.506 € 9.462.013 € 29.817.340 €
Kopernikus Netze, 3. Phase 706.707 € 5.725.312 € 30.105.327 €
Kleine Anfrage der Fraktion der CDU/CSU auf BT-Drs. 20/11531
Verbundvorhaben ENSURE3: Neue
EnergieNetzStruktURen für die Energiewende 01.08.2023 706.707 € 5.725.312 € 30.105.327 €
Kopernikus Power-to-X, 3. Phase 0 € 2.146.197 € 11.226.796 €
Verbundvorhaben P2X-3: Erforschung,
Validierung und Implementierung von "Power-to-
X" Konzepten 01.12.2023 0 € 2.146.197 € 11.226.796 €
Kopernikus Power-to-X Satelliten 0 € 2.204.075 € 6.962.952 €
Verbundvorhaben P2P: Nachhaltige
Polymermaterialien für die chemische Industrie
auf P2X-Basis 01.02.2024 0 € 519.864 € 1.617.063 €
Verbundvorhaben P2Valuechemicals:
Erforschung, Validierung und Implementierung
der CO2-Elektrolyse und der Nutzung von CO 01.12.2023 0 € 1.684.211 € 5.345.889 €
Kopernikus Systemforschung, 3. Phase 2.077.164 € 6.101.786 € 29.876.130 €
Verbundvorhaben ARIADNE2:
Evidenzbasiertes Assessment für die Gestaltung
der deutschen Energiewende 01.09.2023 2.077.164 € 6.101.786 € 29.876.130 €
Carbon2Chem 3. Phase 0 € 3.653.611 € 5.813.928 €
Verbundvorhaben Carbon2Chem:
Beschleunigung der Kreislaufwirtschaft und
Übergang zu Phase 3 01.06.2024 0 € 3.653.611 € 5.813.928 €
Gesamt 30.598.952 € 115.239.303 € 357.931.859 €
Neu initiierte Förderaufrufe noch ohne bewilligte
Projekte
Einreichungsfrist
für Projektideen
Gemeinsamer deutsch-französischer
Förderaufruf „Ausbau der Wasserstoffoption
für den künftigen Energiemix“ 06.05.2024
Gemeinsamer deutsch-italienischer
Förderaufruf “Green Hydrogen Research: A
Collaboration to Empower Tomorrow's
Energy” 07.06.2024
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin,
www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44,
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ISSN 0722-8333