Deutscher Bundestag Drucksache 20/13354
20. Wahlperiode 15.10.2024
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Cornelia Möhring, Dr. Dietmar Bartsch,
Anke Domscheit-Berg, weiterer Abgeordneter und der Gruppe Die Linke
– Drucksache 20/12793 –
Naturschutz, Tourismus, Trophäenjagd – Menschenrechtsverletzungen
an indigenen Völkern in vom Bund geförderten Naturschutz- und
Biodiversitätsprojekten im Globalen Süden
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
In den letzten Jahren und Monaten kam es immer wieder zu Berichten über
Menschenrechtsverletzungen an indigenen Völkern des Globalen Südens in
Naturschutz- und Biodiversitätsprojekten, die von der Bundesregierung
finanziell unterstützt werden. Zuletzt hat die Weltbank ihre Finanzierung für einen
Nationalpark in Tansania nach Protesten wegen Menschenrechtsverletzungen
ausgesetzt (
www.regenwald.org/news/12123/weltbank-setzt-skandaloese-fina
nzierung-in-tansania-aus). Ebenfalls wegen Menschenrechtsbedenken
beendete die Regierung Frankreichs die Finanzierung für den Kahuzi-Biega-
Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo (
https://survivalinternationa
l.de/nachrichten/13713). Die Europäische Kommission hat ihre Pläne zur
Finanzierung von Naturschutzprojekten in Tansania gestrichen, nachdem es zu
einer Reihe brutaler Vertreibungen von Angehörigen der Massai von ihrem
Land gekommen war, um Platz für grünen Tourismus und Trophäenjagd zu
schaffen (
https://survivalinternational.de/nachrichten/13948). Die
Bundesregierung führt ihre Unterstützung in Tansania und für beteiligte
Partnerorganisationen hingegen weiter und hat diese sogar aufgestockt (
www.kfw-entwic
klungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Nachhaltige-Entwicklung-Serengeti-Oe
kosystem-28820.htm).
V o r b e m e r k u n g d e r B u n d e s r e g i e r u n g
Die Bundesregierung nahm und nimmt Meldungen über
Menschenrechtsverletzungen sehr ernst. Die Einhaltung von Menschenrechten und international
anerkannten Umwelt- und Sozialstandards ist Leitprinzip der Bundesregierung.
Dies gilt für alle von der Bundesregierung geförderten Vorhaben. Hierzu gelten
verbindliche Vorgaben des Bundesministeriums für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) für die staatlichen
Durchführungsorganisationen. Bei der Planung aller Vorhaben der deutschen
Entwicklungszusammenarbeit (EZ) ist die Prüfung menschenrechtlicher Wirkungen und Risiken
verpflichtend. Auch wird die Weitergabe dieser menschenrechtlichen Verpflichtun-
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung vom 14. Oktober 2024 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
gen und Standards an regionale und lokale Partner sichergestellt und deren
Einhaltung regelmäßig überprüft.
Bevölkerungswachstum, Ressourcennutzung und Klimawandel erfordern einen
stetigen Ausgleich zwischen den Erfordernissen lokaler Entwicklung, des
Naturschutzes und der Landnutzung. Die direkte Einbeziehung lokaler Gemeinden
und die Verbesserung lokaler Lebensbedingungen sind daher zentraler
Bestandteil der von der Bundesregierung geförderten Naturschutz- und
Biodiversitätsprojekte. Ergänzend wird auf die Antwort der Bundesregierung auf die
Schriftliche Frage 167 der Abgeordneten Cornelia Möhring auf
Bundestagsdrucksache 20/12484 verwiesen.
1. Welche Studien liegen der Bundesregierung dazu vor, wie sich die
Ernährungssituation von indigenen Völkern durch die Etablierung und
Durchsetzung von Naturschutzgebieten verändert hat (bitte die
wichtigsten Studien zum Thema seit 2014 nennen)?
2. Falls der Bundesregierung keine derartigen Studien vorliegen, anhand
welcher Indikationen und Informationen bewertet sie die Auswirkungen
ihrer Unterstützung für Naturschutzprojekte auf die Ernährungssituation
indigener Völker?
4. Welche Studien liegen der Bundesregierung dazu vor, wie sich die
Gleichberechtigung innerhalb indigener Gemeinden durch die
Etablierung und Durchsetzung von Naturschutzgebieten verändert hat (bitte die
wichtigsten Studien zum Thema seit 2014 nennen)?
5. Falls der Bundesregierung keine derartigen Studien vorliegen, anhand
welcher Indikationen und Informationen bewertet sie die Auswirkungen
ihrer Unterstützung für Naturschutzprojekte auf die Gleichberechtigung
innerhalb indigener Gemeinden hat?
7. Welche Studien liegen der Bundesregierung dazu vor, wie sich die
physische und psychische Gesundheit, inklusive Suchtverhalten, von
indigenen Völkern durch die Etablierung und Durchsetzung von
Naturschutzgebieten verändert hat (bitte die wichtigsten Studien zum Thema seit
2014 nennen)?
8. Falls der Bundesregierung keine derartigen Studien vorliegen, anhand
welcher Indikationen und Informationen bewertet sie die Auswirkungen
ihrer Unterstützung für Naturschutzprojekte auf die physische und
psychische Gesundheit indigener Völker?
Die Fragen 1, 2, 4, 5, 7 und 8 werden gemeinsam beantwortet.
Der Bundesregierung sind insbesondere Studien und Berichte zum
Zusammenhang zwischen Schutzgebieten und Ernährungssicherheit der lokalen, nicht
zwingend indigenen Bevölkerung bekannt. Hierzu gehören beispielsweise die
Veröffentlichung der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der
Vereinten Nationen (FAO) „Protected areas, people and food security“ (2014) sowie
wissenschaftliche Veröffentlichungen wie „Protected area establishment and its
implications for local food security“ (2017) und „Marine protected areas
improve health, wealth of nearby communities“ (2023). Bezüglich des
Zusammenhanges von Gleichberechtigung innerhalb indigener Gemeinden und
Naturschutzgebieten ist der Bundesregierung beispielsweise die Veröffentlichung
„Gender-based violence and environment linkages: The violence of inequality“
(2020), erstellt von der International Union for Conservation of Nature (IUCN)
bekannt. Zur physischen und psychischen Gesundheit von indigenen Völkern
ist u. a. die wissenschaftliche Veröffentlichung „Mental Health and Substance
Use Co-Occurrence Among Indigenous Peoples: a Scoping Review“ (2023)
bekannt, die indirekte Bezüge auf Schutzgebiete enthält.
Die Bundesregierung stützt sich bei der Bewertung ihrer Vorhaben neben
öffentlich zugänglichen Quellen immer auch auf Einschätzungen der jeweiligen
Botschaften vor Ort, den Austausch mit der lokalen Zivilgesellschaft sowie
internationalen und nationalen Partnern, Kommunikation mit den jeweiligen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Durchführungsorganisationen sowie
regelmäßige Berichterstattungen zur Projektumsetzung während der
Projektlaufzeit und Abschlussberichte nach Ende der Projektlaufzeit.
3. Wie bewertet die Bundesregierung die Auswirkungen ihrer
Unterstützung für Naturschutzprojekte auf die Ernährungssituation indigener
Völker?
6. Wie bewertet die Bundesregierung die Auswirkungen ihrer
Unterstützung für Naturschutzprojekte auf die Gleichberechtigung innerhalb
indigener Gemeinden?
9. Wie bewertet die Bundesregierung die Auswirkungen ihrer
Unterstützung für Naturschutzprojekte auf die physische und psychische
Gesundheit indigener Völker?
Die Fragen 3, 6 und 9 werden gemeinsam beantwortet.
Die Bundesregierung ist sich bei ihrer Unterstützung für Naturschutzprojekte
bewusst, dass durch die Einrichtung und Verwaltung von Schutzgebieten durch
Partnerregierungen Einschränkung von Zugangs- und Nutzungsrechten
indigener Völker erfolgen können. Diese können Auswirkungen auf Lebensbereiche
der betroffenen indigenen Völker haben. Explizites Ziel der Maßnahmen der
Bundesregierung im Bereich der Schutzgebietsförderungen ist es daher, die
lokale Bevölkerung und indigene Gruppen aktiv bei der Einrichtung und
Verwaltung von Schutzgebieten zu beteiligen und dabei auch auf sozio-
ökonomische Entwicklung zu fokussieren. Schutz, nachhaltige Nutzung und
Wiederherstellung von Ökosystemen und natürlichen Ressourcen kann nur gelingen,
wenn die Rechte, Beteiligung und Teilhabe sowie der Zugang zu Ressourcen
der lokalen Bevölkerung und Nutzergruppen, insbesondere Frauen und
indigenen Völkern und lokalen Gemeinschaften, gewährleistet sind, sie von Beginn
an aktiv in Entscheidungsprozesse einbezogen werden und auch wirtschaftlich
von geplanten Maßnahmen profitieren.
Mögliche, direkte oder indirekte Auswirkungen von Vorhaben zur
Unterstützung von Schutzgebieten auf indigene Völker werden kontextspezifisch
während der Planung der Vorhaben geprüft. Um mögliche, negative Auswirkungen
auf Menschenrechte, einschließlich der Rechte auf Gesundheit, Ernährung und
einen angemessenen Lebensstandard, zu vermeiden, wenden die staatlichen
Durchführungsorganisationen im Auftrag der Bundesregierung verpflichtend
Safeguard-Mechanismen auf der Basis des jüngst überarbeiteten
Menschenrechtskonzepts der deutschen Entwicklungspolitik (
www.publikationen-bundes
regierung.de/pp-de/publikationssuche/menschenrechte-entwicklung-2247134)
und international anerkannter Umwelt- und Sozialstandards an. Die Analyse
möglicher negativer Wirkungen von Projektaktivitäten auf soziale Dynamiken
sowie speziell entwickelte Maßnahmen zu Prävention und Umgang mit
Konflikten werden gemäß eines „Do-no-harm“-Ansatzes systematisch in die
Projektkonzeption integriert. Während der Umsetzung findet ein kontinuierliches
Monitoring möglicher nicht intendierter negativer Wirkungen statt, um – wo
nötig – Projektmaßnahmen anzupassen. Um den Schutz der Menschenrechte
indigener Völker und lokaler Gemeinschaften sicherzustellen, werden zudem –
soweit nicht vorhanden – unabhängige Beschwerdemechanismen eingerichtet.
Insgesamt zielt die Bundesregierung bei der Förderung von Schutzgebieten
darauf ab, den Erhalt der Biodiversität mit der Reduzierung von Armut und
Ungleichheit, dem Schutz der Menschenrechte, der Förderung von aktiver
Beteiligung von indigenen Völkern und lokalen Gemeinschaften im
Schutzgebietsmanagement und sozioökonomischen Maßnahmen zu verknüpfen. Dies dient auch
dazu, gegebenenfalls entstehende Nachteile bei der Einrichtung und
Verwaltung von Schutzgebieten zu mindern, so dass, durch Beteiligung am
Management der Schutzgebiete, von Anfang an Möglichkeiten der positiven Teilhabe
für indigene Völker und lokale Gemeinschaften geschaffen werden.
Darüber hinaus wird auf die Antwort der Bundesregierung zu den Fragen 5 bis
8 der Kleinen Anfrage der Fraktion DIE LINKE. auf Bundestagsdrucksache
20/5044 sowie Antwort der Bundesregierung zu Frage 11 der Kleinen Anfrage
der Fraktion DIE LINKE. auf Bundestagsdrucksache 20/7059 verwiesen.
10. Da zunehmend auch multilaterale Organisationen die Bedeutung
indigener Landrechte anerkennen, unter anderem im Weltnaturabkommen der
Vereinten Nationen von 2022 und im Sechsten Sachstandsbericht des
Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), und zahlreiche
Studien belegen, dass Landrechte für indigene Völker für den Schutz der
Wälder und Artenvielfalt von entscheidender Bedeutung sind, wie
bewertet die Bundesregierung Studien und Berichte, die die Landrechte
indigener Völker als zentrales Element für den Biodiversitätserhalt
definieren?
Die Bundesregierung erkennt die zentrale Bedeutung der Rechte indigener
Völker, aber auch lokaler Gemeinschaften, für den Erhalt der biologischen Vielfalt
ausdrücklich an. Die Bedeutung dieser Rechte ist u. a. auch im Aktionsziel 3
und Abschnitt C des im Dezember 2022 verabschiedeten Globalen
Biodiversitätsrahmens von Kunming-Montreal festgelegt. Diese Anerkennung spiegelt
sich in der kontinuierlichen Integration wissenschaftlicher Erkenntnisse in die
Entwicklungszusammenarbeit zu Schutzgebietsmanagement wider. Wichtige
Studien und Berichte zur Bedeutung indigener Landrechte in Schutzgebieten
umfassen „A spatial overview of the global importance of Indigenous lands for
conservation“ (Garnett et al. 2018) sowie „The role of Indigenous peoples and
local communities in effective and equitable conservation“ (Dawson et al.
2021), den sechsten Sachstandsbericht des IPCC (2021) sowie das globale
Assessment der biologischen Vielfalt und Ökosystemleistungen (IPBES, 2019).
11. Wie ist nach Kenntnis der Bundesregierung die Höhe und der Zeitraum
der letzten zugesagten Förderung sowie der jeweilige Status als OECM
bzw. die jeweilige IUCN Schutzgebietskategorie (I bis VI) auf Grundlage
der Information, dass die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau)-
Entwicklungsbank „weltweit deutlich mehr als 800 Schutzgebiete und
sonstige effektiv gemanagte Gebiete (OECM)“ (
www.kfw-entwicklungsban
k.de/PDF/Download-Center/PDF-Dokumente-Brosch%C3%BCren/202
2_Brosch%C3%BCre_BioDiv_DE.pdf) finanziert (bitte nach Gebieten,
Höhe der Förderung, Zeitraum der letzten zugesagten Förderung,
OECM-Status, Schutzgebietskategorie auflisten)?
Die in der Frage zitierte Zahl „800 Schutzgebiete und sonstige effektiv
gemanagte Gebiete (OECM)“ datiert aus einer Veröffentlichung der KfW mit Stand
von August 2022. Diese Veröffentlichung bezieht sich auf eine Erhebung der
vom BMZ über die Durchführungsorganisationen GIZ und KfW unterstützten
Schutzgebiete mit Stichtag 31. Dezember 2021.
Es wird auf die Anlagen 1a und 1b* verwiesen.
Die Auflistung in Anlage 1a gibt Aufschluss über die im Jahr 2023 und somit
zuletzt begonnenen Förderungen des BMZ und umfasst insgesamt 257 über die
Durchführungsorganisationen GIZ und KfW geförderte Schutzgebiete.
Die Auflistung ist aufgeschlüsselt nach: Name des Vorhabens, über das die
finanzielle Förderung erfolgt; Name des Gebietes, zu dessen Förderung ein
Beitrag geleistet wird; Beginn der Förderung, Schutzgebietskategorie.
In Anlage 1b werden Gesamtvolumina der entsprechenden Vorhaben genannt.
Eine Aufschlüsselung der Vorhabenvolumina auf einzelne Schutzgebiete
erfolgt aus den folgenden Gründen nicht:
– ein Schutzgebiet kann von verschiedenen Vorhaben der deutschen
Finanziellen Zusammenarbeit (FZ) oder Technischen Zusammenarbeit (TZ)
gefördert werden,
– ein FZ- und auch ein TZ-Vorhaben kann mehrere Schutzgebiete fördern,
– aus den Projektvolumina können auch Maßnahmen unterstützt werden, die
das gesamte nationale Schutzgebietssystem des politischen Partners und die
dazugehörige Behörde stärkt, dies gilt auch für Equipment, Infrastruktur,
Trainings- und Konzeptentwicklungen. Zudem können Projekte neben
Schutzgebieten auch schutzgebietsunabhängige Maßnahmen unterstützen,
je nach Zielsetzung des jeweiligen Vorhabens;
– aus den Projektvolumina können teilweise auch Maßnahmen unterstützt
werden, die nicht direkt der Schutzgebietsförderung dienen.
Die Auflistung umfasst alle Gebiete, zu denen eine World Database on
Protected Areas-ID oder Geodaten verfügbar sind. Die Auflistung beinhaltet
Dopplungen, d. h. dass ein Schutzgebiet sowohl von mehreren Projekten als auch
von beiden Durchführungsorganisationen unterstützt werden kann.
12. Wie bewertet die Bundesregierung die Vereinbarkeit der
unterschiedlichen IUCN-Schutzgebietskategorien bzw. OECM mit der Anerkennung
indigener Landrechte und Territorien (bitte nach jeder Kategorie von Ia
bis VI, Einzelbewertung von OECM auflisten)?
Es wird auf die Anlage 2* verwiesen.
Schutzgebiete der Kategorie Ia sind von der IUCN als örtlich begrenzte Gebiete
mit stark eingeschränkter Nutzung definiert. In dieser Schutzkategorie kann
Landnutzung auch durch indigene Völker untersagt sein. Bei Maßnahmen der
Bundesregierung, die solche Gebiete unterstützen, schreibt die
Bundesregierung entsprechend der VN-Erklärung zur Rechte indigener Völker (United
Nations Declaration on the Rights of Indigeneous Peoples) vor, dass vor Beginn
einer Förderung die freie, vorherige und informierte Zustimmung indigener
Völker erfolgen muss bzw. bereits erfolgt sein muss.
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 20/13354 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
13. Wie viele Fälle von Tötungen, Folter, Vergewaltigung (inklusive
Gruppenvergewaltigungen) und anderen Misshandlungen sind der
Bundesregierung in von ihr unterstützen Naturschutzvorhaben in den letzten
fünf Jahren durch Beschwerdeverfahren, Medienberichte, eigene Studien
und Untersuchungen, durch Durchführungsorganisationen wie KfW,
Engagement Global und GIZ GmbH (Deutsche Gesellschaft für
Internationale Zusammenarbeit), Projektpartner und durch Informationen aus der
Zivilgesellschaft bekannt geworden (bitte die Fälle nach Tatbestand,
betroffenen Naturschutzvorhaben und die Art der Kenntnisnahme
auflisten)?
14. In wie vielen Fällen richteten sich Anschuldigungen auch gegen
Projektpartner (bitte die Fälle nach Tatbestand, betroffenen
Naturschutzvorhaben, Projektpartner und die Art der Kenntnisnahme auflisten)?
Die Fragen 13 und 14 werden gemeinsam beantwortet.
Informationen zu den der Bundesregierung bekannt gewordenen Fällen von
Menschenrechtsverletzungen in von ihr unterstützten Naturschutzvorhaben sind
vertraulich. Durch Nennung von Detailangaben zu betroffenen
Naturschutzvorhaben und der Art der Kenntnisnahme wären Rückschlüsse auf anhängige
juristische Verfahren möglich, deren Ausgang durch die Offenlegung beeinflusst
werden könnte. Die Offenlegung von spezifischen Informationen, die den
Durchführungsorganisationen von Partnern vertraulich zur Verfügung gestellt
wurden, kann das Vertrauen in die deutschen Durchführungsorganisationen als
verlässliche Vertragspartner beeinträchtigen und damit die Funktionsfähigkeit
der Entwicklungszusammenarbeit gefährden. Darüber hinaus könnten laufende
Untersuchungen erschwert oder die Sachverhaltsaufklärung beeinträchtigt
werden. Daher kann die Frage nur mittels aggregierter Daten ohne Nennung von
Detailangaben beantwortet werden. Eine Kenntnisnahme auch dieser
aggregierten Zahlen durch Unbefugte wäre aus den vorgenannten Gründen für die
Interessen der Bundesrepublik Deutschland nachteilig. Diese Informationen werden
daher nur dem Deutschen Bundestag im Rahmen seines privilegierten
Auskunftsrechts zur Verfügung gestellt.
Daher wird diesbezüglich auf die Anlage 3 verwiesen, die als Verschlusssache
„VS – Nur für den Dienstgebrauch“ eingestuft ist und separat an den Deutschen
Bundestag übermittelt wird.*
15. In welchen Fällen hat die Bundesregierung diese Berichte weiter
untersucht, und in welchen Fällen hat sich die Bundesregierung dabei nicht
nur auf die Projektpartner gestützt, sondern auch Untersuchungen durch
Dritte beauftragt oder herangezogen?
Die Bundesregierung fordert von Durchführungsorganisationen und deren
Projektpartnern ein, jedem spezifischen Hinweis auf Menschenrechtsverletzungen
nachzugehen. Zu den vertraglichen Verpflichtungen der
Durchführungsorganisationen und Projektträger gehört die umgehende Berichterstattung von
besonderen und relevanten Vorkommnissen, deren strukturierte Aufarbeitung sowie
das Einleiten von Korrektivmaßnahmen. Dafür werden die Partner
entsprechend kontaktiert, eine umgehende und umfassende Aufarbeitung sowie
angemessene Korrektivmaßnahmen eingefordert und nachverfolgt.
Untersuchungen durch Dritte zur Aufklärung von Vorwürfen zu schweren
Menschenrechtsverletzungen sind von großer Bedeutung zur Wahrheitsfindung und
Rechenschaftslegung. Sie werden von der Bundesregierung ausdrücklich unter-
* Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat die Antwort als „VS – Nur für den Dienstgebrauch“ eingestuft. Die Antwort ist im
Parlamentssekretariat des Deutschen Bundestages hinterlegt und kann dort von Berechtigten eingesehen werden.
stützt und wo immer möglich angeregt, aber nicht selbst in Auftrag gegeben.
Wo Untersuchungen durch Dritte vorliegen oder durchgeführt werden, zieht die
Bundesregierung diese als Informationsquellen heran.
Darüber hinaus wird auf die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine
Anfrage der Fraktion DIE LINKE. auf Bundestagsdrucksache19/26620, auf die
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE.
auf Bundestagsdrucksache 19/27414 sowie die Antwort der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE. auf Bundestagsdrucksache
20/3200 verwiesen. Des Weiteren wird auf die Antwort der Bundesregierung zu
Frage 6 der Kleinen Anfrage der Fraktion DIE LINKE. auf
Bundestagsdrucksache 20/5044 verwiesen.
16. Welche Konsequenzen zieht die Bundesregierung für den „Legacy
Landscapes Fund“ (LLF) nach Berichten über Folter und Vergewaltigung
durch Mitarbeiter des LLF-Durchführungspartners African Parks (AP)
im Odzala-Kokoua Nationalpark?
Die Untersuchung der Vorwürfe im Odzala-Kokoua Nationalpark ist für die
Bundesregierung von höchster Relevanz. Ein Großteil der Vorwürfe der
genannten Berichte bezieht sich auf einen Zeitraum vor Beginn der LLF-
Finanzierung von AP im Odzala-Kokoua Nationalpark. In diesen Fällen hat AP
bereits Untersuchungen angestrengt und Konsequenzen gezogen, unter anderem
mit Entlassungen beteiligter Mitarbeitender, der Unterstützung von
Vermittlungsverfahren und präventiven Maßnahmen in der Parkverwaltung.
Die Bundesregierung hat von LLF und AP direkt sowie im LLF-Kuratorium
gemeinsam mit anderen Gebern eine umfassende Untersuchung gefordert und
begrüßt, dass AP gegenwärtig alle Vorwürfe im Odzala-Kokoua-Nationalpark
durch eine international renommierte Anwaltskanzlei in Zusammenarbeit mit
spezialisierten Menschenrechtsberatern untersuchen lässt.
Die Bundesregierung wirkt gemeinsam mit anderen Gebern weiter aktiv auf die
Veröffentlichung der Untersuchungsergebnisse unter Beachtung des
Zeugenschutzes hin. Sobald die Ergebnisse der Untersuchung vorliegen, werden
gegebenenfalls Konsequenzen gezogen und deren Einhaltung nachgehalten.
17. Zahlt die Bundesregierung über den LLF Gehälter oder Prämien für
African-Parks-Ranger im Odzala-Kokoua Nationalpark, und wie kann sie
dies nachverfolgen?
Nein, im Rahmen der Vereinbarung zwischen AP und der kongolesischen
Regierung wurde African Parks das Management des Odzala-Kokoua
Nationalparks einschließlich der Verwaltung der Ranger vollumfänglich übertragen.
African Parks berichtet Kosten für Gehälter und Prämien jedoch mittels jährlich
auditierten Finanzberichten an den LLF.
18. Wie bewertet die Bundesregierung ihre Zusammenarbeit mit AP vor dem
Hintergrund jüngster Erkenntnisse (
www.thetimes.co.uk/article/bc0d472
e-b6e2-4ff4-bb19-9393ef33fd51), die auf Dutzende von
Missbrauchsfällen durch aktuelle und ehemalige Mitarbeiter von African Parks
begangen worden sollen?
Für die Bundesregierung ist für ihre Zusammenarbeit mit AP zentral, dass
Vorwürfe konsequent aufgeklärt werden und AP Risikominderungsstrategien aktiv
umsetzt. Menschenrechtsbasierte Ansätze stellen stets die Grundlage für von
der Bundesregierung finanzierten Naturschutz dar;
Menschenrechtsverletzungen werden nicht akzeptiert. Die Bundesregierung hat dies gegenüber AP
mehrfach schriftlich und mündlich deutlich gemacht. Die Bundesregierung
weist darauf hin, dass AP international bewährte Verfahren zum Schutz
indigener Völker und lokaler Bevölkerungsgruppen anwendet, u. a. die Ausarbeit und
Umsetzung eines Verhaltenskodex für Ranger, menschenrechtliche Schulungen
für eingesetzte Ranger einschließlich der Vermeidung von
geschlechtsspezifischer Gewalt, die systematische Einführung von Echtzeit-
Überwachungssystemen für Patrouillen, die Umsetzung von organisationsweiten Standard
Operating Procedures, die Förderung der Beteiligung indigener Völker und lokaler
Gemeinschaften an der Bewirtschaftung von Schutzgebieten und an
einkommensschaffenden Maßnahmen oder die Wahrung des Rechtes indigener Völker
auf freie, vorherige und informierte Zustimmung (FPIC) unter Anwendung
ihrer traditionellen Verfahren und Institutionen, um an Entscheidungsprozessen
in Schutzgebieten teilzunehmen. Darüber hinaus wirkt die Bundesregierung
schriftlich und mündlich darauf hin, dass AP weitere Schritte unternimmt, um
das System zur Vermeidung menschenrechtlicher Risiken weiter zu verbessern,
die aktive Zusammenarbeit mit der indigenen und teilweise lokalen
Bevölkerung im Schutzgebietsmanagement und deren Beteiligung weiter zu stärken
und gegenüber Öffentlichkeit und Partnern größtmögliche Transparenz
anzuwenden.
19. Wann hat die Bundesregierung generell alle Dokumente und
Vorbereitungsunterlagen des Legacy-Landscapes-Fund-Kuratoriums als
„Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch“ eingestuft, und was sind die
rechtlichen und sachlichen Gründe für diese Entscheidung?
Dokumente und Vorbereitungsunterlagen des LLF-Kuratoriums sind seit
19. Juli 2021 generell als „Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch“
eingestuft.
Die Einstufung als „Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch“ (VS-NfD)
ist geboten, da eine Kenntnisnahme durch Unbefugte für die Interessen der
Bundesrepublik Deutschland nachteilig sein kann.
Dies ergibt sich bereits aus dem Umstand, dass das BMZ und die/der in das
Kuratorium entsandte Vertreter/-in gemäß der Satzung der privatrechtlich
organisierten Stiftung zur Verschwiegenheit verpflichtet ist.
Ein Verstoß gegen das in der Satzung des LLF festgeschriebenen
Verschwiegenheitsgebots würde das Vertrauen der übrigen am LLF beteiligten privaten
und öffentlichen Geber und weiteren Kuratoriumsmitglieder in das BMZ als
verlässlichem Partner beeinträchtigen und somit erhebliche negative
Auswirkungen auf die weitere Zusammenarbeit haben. Dies würde das Vorhaben des
LLF insgesamt gefährden, denn dessen Erfolg hängt davon ab, dass möglichst
viele Geber zur Kapitalbildung des Fonds beitragen und somit die angestrebte
Ewigkeitsfinanzierung für besonders herausragende Schutzgebiete in
Entwicklungs- und Schwellenländern ermöglichen. Darüber hinaus ist nicht
auszuschließen, dass sich ein durch die Preisgabe vertraulicher Informationen aus
dem Kuratorium des LLF gestörtes Vertrauensverhältnis auch auf andere
Bereiche der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit des BMZ auswirken könnte,
da die am LLF beteiligten Geber und weiteren Institutionen auch in anderer
Form mit dem BMZ und den deutschen Durchführungsorganisationen
kooperieren.
20. Hat die Bundesregierung seit April 2023 weitere Zahlungen zur
Unterstützung des Kahuzi-Biega Nationalparks (KBNP) geleistet, und/oder
beabsichtigt sie, weitere Zahlungen zu leisten, obwohl seitdem erneut
Menschenrechtsverletzungen an indigenen Batwa bekannt geworden sind?
Zahlungen zugunsten des Kahuzi-Biega-Nationalparks wurden aufgrund der
Bemühungen seitens des kongolesischen Instituts für Naturschutz (ICCN) und
der Wildlife Conservation Society (WCS), die Vorwürfe schnellstmöglich und
transparent aufzuklären, nicht suspendiert.
Im Januar 2024 wurden seitens der kongolesischen NRO „Centre d’Espoir pour
les droits Humains“ (CEDH asbl) Vorwürfe von Menschenrechtsverletzungen
an indigenen Batwa (sowie an lokalen Anrainern) vorgebracht, unterstützt von
weiteren NRO (Minority Rights Group International, Survival International,
Forest Peoples Programme and Amnesty International). Seit Bekanntwerden
der Vorwürfe kooperieren ICCN und WCS vollumfänglich, um die Vorwürfe
aufzuklären.
Auf Anfrage von ICCN/WCS wurden die Vorwürfe ab Q1/2024 durch das
United Nations Joint Human Rights Office (UNJHRO) untersucht. Das UNJRHO-
Untersuchungsergebnis wurde in Q2/2024 dem regionalen kongolesischen
Militärgericht in Süd-Kivu übergeben, welches die Vorwürfe aktuell untersucht.
Eine weitere, detailliertere Untersuchung der Situation wurde von WCS selbst
seit Mitte 2024 initiiert. Beide Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen.
21. Wie hat sich der Zustand der Biodiversität auf dem Gebiet des KBNP
nach Kenntnis der Bundesregierung seit der Förderung durch die
Bundesregierung entwickelt, und welche Ursachen sieht sie dafür?
Flora und Fauna im Hochland sind aufgrund von Bevölkerungsdruck und
illegaler Aktivitäten wie Holzeinschlag, Minenbetrieb, Wilderei und Besiedlung
und der Präsenz von Milizen weiterhin stark gefährdet. Trotz der schwierigen
Situation konnte bspw. die Population der stark gefährdeten Eastern Lowland
Gorillas bisher überleben.
22. Welche Naturschutzgebiete hat die Bundesregierung bis heute über die
Okapi Fund finanziell unterstützt?
Die Bundesregierung unterstützt den „Fonds Okapi pour la conservation de la
nature en RDC“ seit Beginn 2020. Der Fonds Okapi finanziert seit 2022
Maßnahmen im Rahmen des Managementplans im Garamba Nationalpark und seit
2023 auch im Kahuzi-Biéga Nationalpark.
23. Wie bewertet die Bundesregierung die Transformation des
Projektpartners TANAPA (Tanzania National Parks Authority) in eine Organisation
mit – wie es beispielsweise der Vorsitzende des TANAPA Board of
Trustees, George Waitara, im Jahr 2023 ausdrückte –
„paramilitärischem“ Ansatz im Naturschutz?
Die Bundesregierung verweist auf die Tatsache, dass es sich beim Wildlife
Conservation Act aus dem Jahr 2022 um eine souveräne Entscheidung der
tansanischen Regierung handelt. Diese erfolgte als Reaktion auf massiv gestiegene
Wilderei und schwer bewaffnete Wilderer und ist der Ansatz der tansanischen
Regierung zum Schutz des eigenen Personals und des Erhalts der Biodiversität.
Die Entscheidung zielt zudem auf eine höhere Qualifizierung und
Spezialisierung des eingesetzten Personals und der zuständigen Institutionen. Im Rahmen
der Neuaufstellung wurden bei TANAPA unter anderem ein Code of Conduct
für Ranger und Standard Operational Procedures eingeführt, welche das
Einsatzverhalten von bewaffneten Rangern regeln. Die Bundesregierung
unterstützt bei der Einhaltung der relevanten operativen Standards.
24. Wie bewertet die Bundesregierung die Situation im Ngorongoro
Conservation Area (NCA), und welche Empfehlungen hat sie zum Erhalt der
Artenvielfalt und der Rechte der Massai an die tansanische Regierung
gegeben?
Die Ngorongoro Conservation Area (NCA) ist kein Projektgebiet der deutschen
Entwicklungszusammenarbeit. Die Bundesregierung verfolgt jedoch die
Situation in der NCA und thematisiert die Rechte der Massai regelmäßig im
politischen Dialog mit der tansanischen Regierung. Darüber hinaus gibt sie keine
Empfehlungen bezüglich der NCA an die tansanische Regierung. Grundsätzlich
setzt sich die Bundesregierung in ihrer Zusammenarbeit mit Tansania für die
Einhaltung von Menschenrechten und internationalen Standards im
Naturschutz ein.
25. In welche Naturschutzprojekte in Tansania hat die Bundesregierung seit
2015 wie viel Geld investiert, und wer waren bzw. sind die
Projektpartner?
Es wird auf die Anlage 4* verwiesen.
26. Welche Kenntnisse hat die Bundesregierung über die Einhaltung der
Rechte der Massai im Zusammenhang mit Naturschutzgebieten in
Tansania?
Die Bundesregierung steht direkt im regelmäßigen Austausch u. a. mit
Vertreterinnen und Vertretern der Massai und zivilgesellschaftlichen Organisationen in
Tansania. Während nach tansanischem Recht in tansanischen Nationalparks
keine menschlichen Aktivitäten erlaubt sind, werden im Rahmen der deutschen
Entwicklungszusammenarbeit umfassende Maßnahmen zur Unterstützung der
lokalen Gemeinschaften in den direkten Anrainergemeinden von
Schutzgebieten finanziert (zum Beispiel sozioökonomische Infrastruktur,
einkommensschaffende Maßnahmen, Weidelandmanagement). Diese Maßnahmen werden
gemeinsam mit lokalen Gemeinde- und Menschenrechtsvertretungen
identifiziert bzw. weiterentwickelt. Mit regelmäßigen Fortschrittskontrollen vor Ort
wird sichergestellt, dass die Maßnahmen bedarfsorientiert sind, von den
betroffenen Gemeinden befürwortet werden und zur Verbesserung der
Lebensbedingungen beitragen. Zudem werden durch die Erarbeitung von kommunalen
Landnutzungsplänen und der Ausstellung darauf basierender
Landrechtszertifikate die Rechte sämtlicher Anrainer gestärkt.
27. Welche Maßnahmen und Organisationen unterstützt die Bundesregierung
in der Kaziranga-Karbi Anglong Landscape im Rahmen des Integrierten
Programms zum Schutz von Tigerlebensräumen?
Im Rahmen des Integrierten Programms zum Schutz von Tigerlebensräumen
hat die Bundesregierung in den Randzonen und Korridoren dieser
Naturlandschaft Maßnahmen zur sozio-ökonomischen Anrainerentwicklung und zum
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 20/13354 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
Wildtiermanagement finanziert. Es erfolgte keine Finanzierung für Maßnahmen
unmittelbar im Kaziranga National Park.
In der laufenden Phase des Vorhabens zum Schutz von Tigerlebensräumen
finanziert die Bundesregierung seit 2022 bis voraussichtlich Ende 2025 die
indische Nichtregierungsorganisation Aaranyak. Ziel dieser Finanzierung ist die
Förderung nachhaltiger Lebensgrundlagen, das partizipative Monitoring von
Biodiversität sowie damit einhergehend auch das gemeindebasierte
Wildtiermanagement in ausgewählten Randzonen des Kaziranga und des Manas
Nationalparks. Die Umsetzung erfolgt in Abstimmung mit lokalen Forstbehörden,
Gemeindemitglieder und deren Vertreter/-innen sowie der Verwaltung des
Kaziranga Nationalparks.
28. Wie bewertet die Bundesregierung die Entwicklung des Nationalparks
Kaziranga „zu einem Labor für den militarisierten Waldschutz in
Indien“?
Über das Integrierte Vorhaben zum Schutz von Tigerlebensräumen finanziert
die Bundesregierung keine Aktivitäten im Kaziranga Nationalpark selbst,
sondern unterstützt ausschließlich Maßnahmen zur Förderung und Einbindung der
Anrainergemeinden in den Randzonen dieses Parks. Im Zuge der Umwelt- und
Sozialverträglichkeitsprüfung hat die von der Bundesregierung beauftragte
KfW mit ihren Projektpartnern vereinbart, dass diese ihre
Einflussmöglichkeiten nutzen, um gegenüber staatlichen Forstbehörden für einen
menschrechtsbasierten Ansatz im Naturschutzbereich zu werben, d. h., dass ein
Naturschutzmodell verfolgt wird, welches die Beteiligung lokaler Gemeinden ins Zentrum
der Kooperation stellt.
29. Welche konkreten Maßnahmen hat die Bundesregierung seit 2019
ergriffen, um Menschenrechtsverletzungen an indigenen Völkern in
Biodiversitätsprojekten vorzubeugen oder zu beenden (bitte nach Maßnahmen,
Datum des Inkrafttretens und betroffenem Einzelprojekt auflisten)?
Die Achtung und Förderung der Menschenrechte und menschenrechtlicher
Prinzipien leiten das Handeln der Bundesregierung und der staatlichen
Durchführungsorganisationen. Von der Bundesregierung geförderte Maßnahmen der
Schutzgebietsförderung tragen durch verpflichtende Anwendung des
Menschenrechtskonzeptes der deutschen Entwicklungszusammenarbeit sowie durch
die systematische Förderung von Pflichtenträgern und Rechteinhabenden
grundsätzlich zur Verminderung des Risikos von Menschenrechtsverletzungen
auch in Bezug auf indigene Völker bei. Zusätzliche Einzelprojekte zur
Vorbeugung oder Beendigung innerhalb von Vorhaben werden nicht systematisch
erfasst, eine abschließende Auflistung im Sinne der Fragestellung ist daher nicht
möglich.
Um Menschenrechtsverletzungen entgegenzuwirken, verfolgt die
Bundesregierung in Naturschutzprojekten einen menschenrechtsbasierten Ansatz. Das 2023
veröffentlichte BMZ Menschenrechtskonzept der deutschen
Entwicklungspolitik (abrufbar unter
www.bmz.de/resource/blob/194624/menschenrechtskonzep
t-der-deutschen-entwicklungspolitik.pdf) betont explizit die Rechte indigener
Völker, wie das Prinzip der freien, vorherigen und informierten Zustimmung
(FPIC). Die BMZ Kernthemenstrategie „Erhalt unserer natürlichen
Lebensgrundlagen“ als zentrales strategisches Steuerungspapier für die deutsche
Entwicklungszusammenarbeit im Biodiversitätserhalt benennt die Achtung der
Menschenrechte und des aktiven Einbezugs von indigenen Völkern und lokalen
Gemeinschaften als zentralen Eckpfeiler für das Schutzgebietsengagement.
Safeguards, Beschwerdemechanismen und die Beteiligung von indigenen Völkern
und lokalen Gemeinschaften sind zentrale Elemente der Internationalen
Klimaschutzinitiative (IKI), umgesetzt durch das Bundesministerium für Umwelt,
Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV), das
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und das Auswärtige
Amt (AA).
Um negative Auswirkungen auf Menschenrechte in der Umsetzung von
Projekten der Entwicklungszusammenarbeit im Schutzgebietsmanagement zu
verhindern, wenden die staatlichen Durchführungsorganisationen im Rahmen des
Auftragsmanagements strukturierte Safeguard-Mechanismen auf der Basis
international anerkannter Umwelt- und Sozialstandards an. Bei Vorhaben der
finanziellen Zusammenarbeit sind die Nachhaltigkeitsrichtlinie der KfW sowie
die entsprechenden Umwelt- und Sozialverträglichkeitsstandards der
Weltbankgruppe verbindlich zu beachten. Dies wird vertraglich festgehalten, auf
Projektebene gemonitort und im Austausch mit den Projektpartnern thematisiert und
nachgehalten.
Die Analyse möglicher negativer Wirkungen von Projektaktivitäten sowie
speziell entwickelte Maßnahmen zu Prävention und Umgang mit Konflikten
werden systematisch in die Projektkonzeption integriert. Eine besondere Rolle
spielen hierbei die Rechte indigener Bevölkerungsgruppen sowie – soweit nicht
bereits vorhanden – die verlässliche Einrichtung unabhängiger
Beschwerdemechanismen.
IKI-Vorhaben verpflichten sich, potentiell negative Folgen für indigene oder
andere marginalisierte lokale Gruppen in Bezug auf deren Rechte, deren
Zugang oder Nutzung von Land oder Ressourcen sowie deren kulturelle Identität
in von ihnen bewohnten bzw. genutzten Gebieten zu minimieren. Die IKI
wendet seit 2017 systematisch bindende Safeguards an, welche auf den Umwelt-
und Sozialstandards des Green Climate Funds basieren und zu dessen
Einhaltung sich Durchführungsorganisationen bei der Planung und Durchführung von
IKI-Projekten verpflichten. Im Jahr 2022 hat die IKI einen unabhängigen
Beschwerdemechanismus nach internationalen Standards eingerichtet. Seit Januar
2023 gelten für die IKI zudem eine Safeguards-Policy und Ausschlusskriterien.
Über die Ausschlusskriterien werden Vorhaben von einer Förderung
ausgeschlossen, die Zwangsumsiedlung umfassen, die gegen UN-Standards
verstoßen, sowie Produktion, Handel oder Kauf von Waffen oder Munition oder
solche Vorhaben, die keinen adäquaten Konsultationsprozess durchführen (z. B.
FPIC).
Im Rahmen ihres menschenrechtsbasierten Ansatzes unterstützt die
Bundesregierung Partnerländer dabei, internationale menschenrechtliche Standards,
einschließlich der Rechte indigener Völker entsprechend nationaler und
internationaler Referenzrahmen (ILO Konvention 169, UN-Erklärung über die
Rechte indigener Völker), umzusetzen. Das BMZ unterstützt im Rahmen der
technischen Zusammenarbeit die Beratung der staatlichen Partner bei der
Umsetzung ihrer menschenrechtlichen Verpflichtungen. Hierzu werden die
Kapazitäten der staatlichen Pflichtenträgerinnen und Pflichtenträger sowie der
Rechteinhaberinnen und Rechteinhaber (Bevölkerung) gestärkt.
Politisch hat sich die Bundesregierung in Verhandlungen zu dem Globalen
Biodiversitätsrahmen von Kunming-Montreal des Übereinkommens für
biologische Vielfalt (CBD) dafür eingesetzt, dass die zentrale Rolle indigener Völker
und lokaler Gemeinschaften explizit anerkannt wird, sie gleichberechtigt und
wirksam an Entscheidungsprozessen beteiligt und ihre Rechte auf Land,
Territorien und Ressourcen sichergestellt werden. Zudem hat die Bundesregierung
in Verhandlungen darauf hingewirkt, dass die Umsetzung des globalen
Biodiversitätsrahmens einem menschenrechtsbasierten Ansatz folgen soll, wie in
Sektion C des Dokuments festgehalten.
Des Weiteren wird auf die Antwort zu Frage 5 der Kleinen Anfrage der
Fraktion DIE LINKE. auf Bundestagsdrucksache 20/5044 sowie zu Frage 25 der
Kleinen Anfrage der Fraktion DIE LINKE. auf Bundestagsdrucksache 20/3200
verwiesen.
30. Welche Maßnahmen hat die Bundesregierung seit 2019 ergriffen, um
Landrechte indigener Völker in und um Naturschutzprojekte zu fördern
(bitte nach Maßnahmen, Datum des Inkrafttretens und betroffenes
Einzelprojekt auflisten)?
In Anlage 5* finden sich in den Jahren 2021 bis 2023 erhobene Vorhaben, die
von der Bundesregierung finanziert werden und Maßnahmen enthalten, um
Landrechte indigener Völker in und um Naturschutzprojekte zu fördern. Die
Vorhaben arbeiten nicht alle in Schutzgebieten, sondern auch im Umfeld von
Schutzgebieten und auch in Gebieten, die von indigenen Völkern, traditionellen
Völkern oder lokalen Gemeinschaften verwaltet und/oder bewirtschaftet
werden. Die Förderung von Land- und Nutzungsrechten indigener Völker und
lokaler Gemeinschaften spielt dabei eine zentrale Rolle. Sie ist jedoch aus
politischen Gründen in der Zusammenarbeit mit Partnerregierungen nicht immer
explizit in Projektzielen oder Indikatoren verankert.
31. Wie bewertet die Bundesregierung Kritik indigener Völker an
Projektpartnern der Bundesregierung wie WWF („Sie haben uns von der Grenze
des Parks erzählt, aber niemand kam, um unsere Zustimmung zu bitten“,
siehe
https://assets.survivalinternational.org/documents/1854/190205-co
mmunity-letter-eu-letter-rd.pdf), ZGF („giftige Stacheln in unserem
Fleisch”, siehe:
https://vimeo.com/873716059), oder African Parks („Sie
[African Parks Ranger] kommen hierher mit ihren Gewehren und
Waffen. Sie machen uns Angst und bereiten uns großes Unbehagen. Es ist
wie eine Invasion“, siehe
www.dailymail.co.uk/news/article-13013547/I-
raped-ranger-Harrys-Africa-charity-held-baby-harrowing-details-claims-t
orture-revealed-IAN-BIRRELL-video-dispatch-Congo-jungle.html)?
Der Bundesregierung sind die Vorwürfe gegen die genannten NRO bekannt.
Die Bundesregierung steht mit den drei Organisationen in einem
kontinuierlichen Austausch in Bezug auf die Aufarbeitung von Vorwürfen sowie der
Umsetzung eines menschenrechtsbasierten Ansatzes in ihrem
Schutzgebietsengagement. Menschenrechtsverletzungen sind dabei nicht akzeptabel.
Darüber hinaus wird auf die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine
Anfrage der Fraktion DIE LINKE. auf Bundestagsdrucksache 19/26620 sowie die
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE.
auf Bundestagsdrucksache 19/27414 verwiesen.
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 20/13354 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
32. Welche Maßnahmen plant die Bundesregierung bis zum Ende der
Legislaturperiode, um die Landrechte indigener Völker in und um
Naturschutzprojekte konkret zu fördern?
33. Welche Maßnahmen plant die Bundesregierung bis zum Ende der
Legislaturperiode, um die Mitbestimmung indigener Völker in und um
Naturschutzprojekte zu fördern?
Die Fragen 32 und 33 werden gemeinsam beantwortet.
Zu Einzelvorhaben, die sich in der Planung befinden, aber noch nicht zugesagt
wurden, können keine vorläufigen Angaben gemacht werden.
34. Wie bewertet die Bundesregierung die derzeitige Umsetzung von
Sorgfaltspflichten durch den WWF, und wie bewertet sie mögliche Kritik an
der Stellung der WWF-Ombudsperson?
Die Bundesregierung begrüßt diese Maßnahmen, da deutlich wird, dass der
WWF die ihm entgegengebrachte Kritik ernst nimmt, diese selbstkritisch und
transparent aufgearbeitet und konkrete Maßnahmen ergriffen hat. Die
Bundesregierung verfolgt die weiteren Entwicklungen und ist im regelmäßigen
Austausch mit dem WWF.
Anlage 1a zur Antwort der Bundesregierung auf Frage 11 der Kleinen Anfrage
(Bundestagsdrucksache 20/12793) der Gruppe Die Linke „Naturschutz, Tourismus, Trophäenjagd - Menschenrechtsverletzungen an indigenen Völkern in
vom Bund geförderten Naturschutz- und Biodiversitätsprojekten im Globalen Süden“
1
Zum Stichtag 31.12.2023 laufende von BMZ über Durchführungsorganisationen GIZ und KfW geförderte Schutzgebiete mit Förderbeginn seit 01.01.2023
Vorhaben Schutzgebiet Start der Förderung
Schutzgebietskategorie
Beteiligung an madagassischer Stiftung für die nachhaltige Absicherung von
Naturschutzgebieten
Ambohitantely 2023-01-01 IV
Beteiligung an madagassischer Stiftung für die nachhaltige Absicherung von
Naturschutzgebieten
Amoron'i Onilahy 2024-01-01 V
Beteiligung an madagassischer Stiftung für die nachhaltige Absicherung von
Naturschutzgebieten
Ampasindava 2024-01-01 Not Reported
Beteiligung an madagassischer Stiftung für die nachhaltige Absicherung von
Naturschutzgebieten
Analamazaotra 2023-01-01 II
Beteiligung an madagassischer Stiftung für die nachhaltige Absicherung von
Naturschutzgebieten
Analamerana 2023-01-01 IV
Beteiligung an madagassischer Stiftung für die nachhaltige Absicherung von
Naturschutzgebieten
Ankarafantsika 2023-01-01 II
Beteiligung an madagassischer Stiftung für die nachhaltige Absicherung von
Naturschutzgebieten
Ankarea 2024-01-01 V
Beteiligung an madagassischer Stiftung für die nachhaltige Absicherung von
Naturschutzgebieten
Betampona 2023-01-01 Ia
Beteiligung an madagassischer Stiftung für die nachhaltige Absicherung von
Naturschutzgebieten
Beza Mahafaly 2023-01-01 IV
Beteiligung an madagassischer Stiftung für die nachhaltige Absicherung von
Naturschutzgebieten
Bombetoka Belemboka 2023-01-01 Not Reported
Beteiligung an madagassischer Stiftung für die nachhaltige Absicherung von
Naturschutzgebieten
Cap Sainte Marie 2023-01-01 IV
Beteiligung an madagassischer Stiftung für die nachhaltige Absicherung von
Naturschutzgebieten
COMATSA Sud 2023-01-01 Not Reported
Beteiligung an madagassischer Stiftung für die nachhaltige Absicherung von
Naturschutzgebieten
Complexe des Zones Humides
de Bemanevika
2024-01-01 V
Beteiligung an madagassischer Stiftung für die nachhaltige Absicherung von
Naturschutzgebieten
Corridor Ankeniheny Zahamena 2023-01-01 VI
Beteiligung an madagassischer Stiftung für die nachhaltige Absicherung von
Naturschutzgebieten
Corridor Forestier Ambositra
Vondrozo
2024-01-01 Not Reported
Anlage 1a zur Antwort der Bundesregierung auf Frage 11 der Kleinen Anfrage
(Bundestagsdrucksache 20/12793) der Gruppe Die Linke „Naturschutz, Tourismus, Trophäenjagd - Menschenrechtsverletzungen an indigenen Völkern in
vom Bund geförderten Naturschutz- und Biodiversitätsprojekten im Globalen Süden“
2
Beteiligung an madagassischer Stiftung für die nachhaltige Absicherung von
Naturschutzgebieten
Galoko Kalobinono 2023-01-01 Not Reported
Beteiligung an madagassischer Stiftung für die nachhaltige Absicherung von
Naturschutzgebieten
Kalambatrika 2023-01-01 IV
Beteiligung an madagassischer Stiftung für die nachhaltige Absicherung von
Naturschutzgebieten
Mahimborondro 2024-01-01 Not Reported
Beteiligung an madagassischer Stiftung für die nachhaltige Absicherung von
Naturschutzgebieten
Mangerivola 2023-01-01 IV
Beteiligung an madagassischer Stiftung für die nachhaltige Absicherung von
Naturschutzgebieten
Mantadia 2023-01-01 II
Beteiligung an madagassischer Stiftung für die nachhaltige Absicherung von
Naturschutzgebieten
Nosy Hara 2023-01-01 Not Reported
Beteiligung an madagassischer Stiftung für die nachhaltige Absicherung von
Naturschutzgebieten
Zombitse Vohibasia 2023-01-01 II
Forstsektorfinanzierung II Bouba Ndjida 2024-12-01 II
Forstsektorfinanzierung II Faro 2023-08-01 II
Forstsektorfinanzierung II Lobéké 2023-08-01 II
Forstsektorfinanzierung II Waza 2024-03-01 II
Verbesserung des Schutzgebietemanagements - LifeWeb Bosque la Avanzada 2024-07-01 IV
Verbesserung des Schutzgebietemanagements - LifeWeb Finca La Gloria 2024-07-01 V
Verbesserung des Schutzgebietemanagements - LifeWeb Häk Yahx Luúm 2024-07-01 V
Verbesserung des Schutzgebietemanagements - LifeWeb Montaña Negra 2024-07-01 IV
Verbesserung des Schutzgebietemanagements - LifeWeb Nuevo Mirador Chiblac 2024-07-01 V
Verbesserung des Schutzgebietemanagements - LifeWeb Parque Regional Municipal Twi
A´lj Witz
2024-07-01 IV
Verbesserung des Schutzgebietemanagements - LifeWeb PRM Bosque Palewitz 2024-07-01 IV
Verbesserung des Schutzgebietemanagements - LifeWeb PRM El Rincón 2024-07-01 IV
Verbesserung des Schutzgebietemanagements - LifeWeb PRM Twi B´a´tx 2024-07-01 IV
Konsolidierung des nationalen Schutzgebietssystems - Life Web Bahía de Tela 2024-05-31 IV
Konsolidierung des nationalen Schutzgebietssystems - Life Web Barras de Cuero y Salado 2023-11-01 IV
Konsolidierung des nationalen Schutzgebietssystems - Life Web Blanca Jeannette Kawas (Punta
Sal)
2024-05-01 II
Konsolidierung des nationalen Schutzgebietssystems - Life Web Capiro - Calentura 2023-11-20 II
Anlage 1a zur Antwort der Bundesregierung auf Frage 11 der Kleinen Anfrage
(Bundestagsdrucksache 20/12793) der Gruppe Die Linke „Naturschutz, Tourismus, Trophäenjagd - Menschenrechtsverletzungen an indigenen Völkern in
vom Bund geförderten Naturschutz- und Biodiversitätsprojekten im Globalen Süden“
3
Konsolidierung des nationalen Schutzgebietssystems - Life Web Cayos Cochinos 2024-06-01 II
Konsolidierung des nationalen Schutzgebietssystems - Life Web Cuyamel 2023-11-01 IV
Konsolidierung des nationalen Schutzgebietssystems - Life Web Guanaja 2 2024-04-30 VI
Konsolidierung des nationalen Schutzgebietssystems - Life Web Islas de la Bahía 2023-11-01 VI
Konsolidierung des nationalen Schutzgebietssystems - Life Web Laguna de Guaimoreto 2024-04-23 IV
Konsolidierung des nationalen Schutzgebietssystems - Life Web Lancetilla 2024-06-30 II
Konsolidierung des nationalen Schutzgebietssystems - Life Web Nombre de Dios 2024-06-30 II
Konsolidierung des nationalen Schutzgebietssystems - Life Web Omoa 2023-12-31 II
Konsolidierung des nationalen Schutzgebietssystems - Life Web Pico Bonito 2023-11-01 II
Konsolidierung des nationalen Schutzgebietssystems - Life Web Port Royal 2023-11-01 II
Konsolidierung des nationalen Schutzgebietssystems - Life Web Punta Izopo 2024-05-31 II
Konsolidierung des nationalen Schutzgebietssystems - Life Web Texiguat 2024-05-01 II
Konsolidierung des nationalen Schutzgebietssystems - Life Web Turtle Harbour 2023-11-01 IV
Beteiligung an der madagassischen Stiftung für Naturschutzgebiete II
(Fondation pour les Aires Protégées et la Biodiversité de Madagascar,
FAPBM)
Ambohitantely 2023-01-01 IV
Beteiligung an der madagassischen Stiftung für Naturschutzgebiete II
(FAPBM)
Amoron'i Onilahy 2024-01-01 V
Beteiligung an der madagassischen Stiftung für Naturschutzgebiete II
(FAPBM)
Ampasindava 2024-01-01 Not Reported
Beteiligung an der madagassischen Stiftung für Naturschutzgebiete II
(FAPBM)
Analamazaotra 2023-01-01 II
Beteiligung an der madagassischen Stiftung für Naturschutzgebiete II
(FAPBM)
Analamerana 2023-01-01 IV
Beteiligung an der madagassischen Stiftung für Naturschutzgebiete II
(FAPBM)
Ankarafantsika 2023-01-01 II
Beteiligung an der madagassischen Stiftung für Naturschutzgebiete II
(FAPBM)
Ankarea 2024-01-01 V
Beteiligung an der madagassischen Stiftung für Naturschutzgebiete II
(FAPBM)
Betampona 2023-01-01 Ia
Beteiligung an der madagassischen Stiftung für Naturschutzgebiete II
(FAPBM)
Beza Mahafaly 2023-01-01 IV
Beteiligung an der madagassischen Stiftung für Naturschutzgebiete II
(FAPBM)
Bombetoka Belemboka 2023-01-01 Not Reported
Anlage 1a zur Antwort der Bundesregierung auf Frage 11 der Kleinen Anfrage
(Bundestagsdrucksache 20/12793) der Gruppe Die Linke „Naturschutz, Tourismus, Trophäenjagd - Menschenrechtsverletzungen an indigenen Völkern in
vom Bund geförderten Naturschutz- und Biodiversitätsprojekten im Globalen Süden“
4
Beteiligung an der madagassischen Stiftung für Naturschutzgebiete II
(FAPBM)
Cap Sainte Marie 2023-01-01 IV
Beteiligung an der madagassischen Stiftung für Naturschutzgebiete II
(FAPBM)
COMATSA Sud 2023-01-01 Not Reported
Beteiligung an der madagassischen Stiftung für Naturschutzgebiete II
(FAPBM)
Complexe des Zones Humides
de Bemanevika
2024-01-01 V
Beteiligung an der madagassischen Stiftung für Naturschutzgebiete II
(FAPBM)
Corridor Ankeniheny Zahamena 2023-01-01 VI
Beteiligung an der madagassischen Stiftung für Naturschutzgebiete II
(FAPBM)
Corridor Forestier Ambositra
Vondrozo
2024-01-01 Not Reported
Beteiligung an der madagassischen Stiftung für Naturschutzgebiete II
(FAPBM)
Galoko Kalobinono 2023-01-01 Not Reported
Beteiligung an der madagassischen Stiftung für Naturschutzgebiete II
(FAPBM)
Kalambatrika 2023-01-01 IV
Beteiligung an der madagassischen Stiftung für Naturschutzgebiete II
(FAPBM)
Mahimborondro 2024-01-01 Not Reported
Beteiligung an der madagassischen Stiftung für Naturschutzgebiete II
(FAPBM)
Mangerivola 2023-01-01 IV
Beteiligung an der madagassischen Stiftung für Naturschutzgebiete II
(FAPBM)
Mantadia 2023-01-01 II
Beteiligung an der madagassischen Stiftung für Naturschutzgebiete II
(FAPBM)
Nosy Hara 2023-01-01 Not Reported
Beteiligung an der madagassischen Stiftung für Naturschutzgebiete II
(FAPBM)
Zombitse Vohibasia 2023-01-01 II
Stärkung der ökologischen Konnektivität im Gebiet Taï – Grebo-Krahn –
Sapo in der Côte d’Ivoire und Liberia (TGS)
Reserve naturelle du Cavally 2023-12-01 IV
Blue Action Fund (BAF) iSimangaliso Wetland Park 2023-08-01 Not applicable (13
different protected
areas, World
Heritage Site)
Blue Action Fund (BAF) Mpunguti 2023-03-01 VI
Programm Biodiversitätserhalt und nachhaltige Waldbewirtschaftung IV Kahuzi-Biega 2023-12-15 II
Programm Biodiversitätserhalt und nachhaltige Waldbewirtschaftung IV Kundelungu 2023-12-15 II
Programm Biodiversitätserhalt und nachhaltige Waldbewirtschaftung IV Lomami National Park 2023-12-19 II
Programm Biodiversitätserhalt und nachhaltige Waldbewirtschaftung IV Okapi Wildlife Reserve 2023-12-18 Not Applicable
Anlage 1a zur Antwort der Bundesregierung auf Frage 11 der Kleinen Anfrage
(Bundestagsdrucksache 20/12793) der Gruppe Die Linke „Naturschutz, Tourismus, Trophäenjagd - Menschenrechtsverletzungen an indigenen Völkern in
vom Bund geförderten Naturschutz- und Biodiversitätsprojekten im Globalen Süden“
5
Programm Biodiversitätserhalt und nachhaltige Waldbewirtschaftung IV Okapis 2023-12-17 II
Programm Biodiversitätserhalt und nachhaltige Waldbewirtschaftung IV Réserve du triangle de la Ngiri 2023-12-20 Not Reported
Programm Biodiversitätserhalt und nachhaltige Waldbewirtschaftung IV Salonga National Park 2023-12-16 Not Applicable
Beteiligung an der mosambikanischen Stiftung für Naturschutz und
Biodiversität - BIOFUND III
Bazaruto 2024-05-31 II
Beteiligung an der mosambikanischen Stiftung für Naturschutz und
Biodiversität - BIOFUND III
Cabo de São Sebastião 2024-05-31 IV
Beteiligung an der mosambikanischen Stiftung für Naturschutz und
Biodiversität - BIOFUND III
Gilé 2024-05-31 VI
Beteiligung an der mosambikanischen Stiftung für Naturschutz und
Biodiversität - BIOFUND III
Limpopo 2024-05-31 II
Beteiligung an der mosambikanischen Stiftung für Naturschutz und
Biodiversität - BIOFUND III
Maputo 2024-05-31 II
Beteiligung an der mosambikanischen Stiftung für Naturschutz und
Biodiversität - BIOFUND III
Primeiras & Segundas 2024-05-31 V
Beteiligung an der mosambikanischen Stiftung für Naturschutz und
Biodiversität - BIOFUND III
Quirimbas 2024-05-31 V
Beteiligung an der mosambikanischen Stiftung für Naturschutz und
Biodiversität - BIOFUND III
Zinave 2024-05-31 II
Küsten- und Meeresschutz II Andikà sur Mer 2023-01-01 locally managed
marine areas
(LMMA)
Küsten- und Meeresschutz II Andika sur Mer/ Begamela 2023-01-01 locally managed
marine areas
(LMMA)
Küsten- und Meeresschutz II Andrahangy 2023-01-01 locally managed
marine areas
(LMMA)
Küsten- und Meeresschutz II Antanimanimbo 2023-01-01 locally managed
marine areas
(LMMA)
Küsten- und Meeresschutz II Antsatsabo 2023-01-01 locally managed
marine areas
(LMMA)
Anlage 1a zur Antwort der Bundesregierung auf Frage 11 der Kleinen Anfrage
(Bundestagsdrucksache 20/12793) der Gruppe Die Linke „Naturschutz, Tourismus, Trophäenjagd - Menschenrechtsverletzungen an indigenen Völkern in
vom Bund geförderten Naturschutz- und Biodiversitätsprojekten im Globalen Süden“
6
Küsten- und Meeresschutz II Betania 2023-01-01 locally managed
marine areas
(LMMA)
Küsten- und Meeresschutz II Bosy 2023-01-01 locally managed
marine areas
(LMMA)
Küsten- und Meeresschutz II Faratenina/Belanora 2023-01-01 locally managed
marine areas
(LMMA)
Küsten- und Meeresschutz II Kimony 2023-01-01 locally managed
marine areas
(LMMA)
Küsten- und Meeresschutz II Lovobe 2023-01-01 locally managed
marine areas
(LMMA)
Küsten- und Meeresschutz II Marovitiky/Belalanda 2023-01-01 locally managed
marine areas
(LMMA)
Küsten- und Meeresschutz II Marovitiky/Mokotra 2023-01-01 locally managed
marine areas
(LMMA)
Küsten- und Meeresschutz II Menaky 2023-01-01 locally managed
marine areas
(LMMA)
Küsten- und Meeresschutz II Sabora 2023-01-01 locally managed
marine areas
(LMMA)
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) III (VPT 1) Ambohitantely 2023-01-01 IV
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) III (VPT 1) Amoron'i Onilahy 2024-01-01 V
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) III (VPT 1) Ampasindava 2024-01-01 Not Reported
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) III (VPT 1) Analamazaotra 2023-01-01 II
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) III (VPT 1) Analamerana 2023-01-01 IV
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) III (VPT 1) Ankarafantsika 2023-01-01 II
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) III (VPT 1) Ankarea 2024-01-01 V
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) III (VPT 1) Betampona 2023-01-01 Ia
Anlage 1a zur Antwort der Bundesregierung auf Frage 11 der Kleinen Anfrage
(Bundestagsdrucksache 20/12793) der Gruppe Die Linke „Naturschutz, Tourismus, Trophäenjagd - Menschenrechtsverletzungen an indigenen Völkern in
vom Bund geförderten Naturschutz- und Biodiversitätsprojekten im Globalen Süden“
7
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) III (VPT 1) Beza Mahafaly 2023-01-01 IV
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) III (VPT 1) Bombetoka Belemboka 2023-01-01 Not Reported
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) III (VPT 1) Cap Sainte Marie 2023-01-01 IV
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) III (VPT 1) COMATSA Sud 2023-01-01 Not Reported
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) III (VPT 1) Complexe des Zones Humides
de Bemanevika
2024-01-01 V
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) III (VPT 1) Corridor Ankeniheny Zahamena 2023-01-01 VI
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) III (VPT 1) Corridor Forestier Ambositra
Vondrozo
2024-01-01 Not Reported
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) III (VPT 1) Galoko Kalobinono 2023-01-01 Not Reported
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) III (VPT 1) Kalambatrika 2023-01-01 IV
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) III (VPT 1) Mahimborondro 2024-01-01 Not Reported
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) III (VPT 1) Mangerivola 2023-01-01 IV
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) III (VPT 1) Mantadia 2023-01-01 II
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) III (VPT 1) Nosy Hara 2023-01-01 Not Reported
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) III (VPT 1) Zombitse Vohibasia 2023-01-01 II
Investitionsfonds Nationalparks Madagaskar V (MNP) Ambatovaky 2024-10-01 IV
Investitionsfonds Nationalparks Madagaskar V (MNP) Ambohitantely 2024-10-01 IV
Investitionsfonds Nationalparks Madagaskar V (MNP) Analamazaotra 2024-10-01 II
Investitionsfonds Nationalparks Madagaskar V (MNP) Analamerana 2024-10-01 IV
Investitionsfonds Nationalparks Madagaskar V (MNP) Andohahela 2024-10-01 II
Investitionsfonds Nationalparks Madagaskar V (MNP) Andranomena 2024-10-01 IV
Investitionsfonds Nationalparks Madagaskar V (MNP) Andringitra 2024-10-01 II
Investitionsfonds Nationalparks Madagaskar V (MNP) Ankarafantsika 2024-10-01 II
Investitionsfonds Nationalparks Madagaskar V (MNP) Ankarana 2024-10-01 IV
Investitionsfonds Nationalparks Madagaskar V (MNP) Baie de Baly 2024-10-01 II
Investitionsfonds Nationalparks Madagaskar V (MNP) Befotaka Midongy 2024-10-01 II
Investitionsfonds Nationalparks Madagaskar V (MNP) Bemaraha 2024-10-01 II
Investitionsfonds Nationalparks Madagaskar V (MNP) Betampona 2024-10-01 Ia
Investitionsfonds Nationalparks Madagaskar V (MNP) Beza Mahafaly 2024-10-01 IV
Investitionsfonds Nationalparks Madagaskar V (MNP) Cap Sainte Marie 2024-10-01 IV
Anlage 1a zur Antwort der Bundesregierung auf Frage 11 der Kleinen Anfrage
(Bundestagsdrucksache 20/12793) der Gruppe Die Linke „Naturschutz, Tourismus, Trophäenjagd - Menschenrechtsverletzungen an indigenen Völkern in
vom Bund geförderten Naturschutz- und Biodiversitätsprojekten im Globalen Süden“
8
Investitionsfonds Nationalparks Madagaskar V (MNP) Isalo 2024-10-01 II
Investitionsfonds Nationalparks Madagaskar V (MNP) Ivohibe 2024-10-01 IV
Investitionsfonds Nationalparks Madagaskar V (MNP) Kalambatrika 2024-10-01 IV
Investitionsfonds Nationalparks Madagaskar V (MNP) Kirindy Mite 2024-10-01 II
Investitionsfonds Nationalparks Madagaskar V (MNP) Lokobe 2024-10-01 II
Investitionsfonds Nationalparks Madagaskar V (MNP) Mananara-Nord 2024-10-01 II
Investitionsfonds Nationalparks Madagaskar V (MNP) Mangerivola 2024-10-01 IV
Investitionsfonds Nationalparks Madagaskar V (MNP) Manombo 2024-10-01 IV
Investitionsfonds Nationalparks Madagaskar V (MNP) Manongarivo 2024-10-01 IV
Investitionsfonds Nationalparks Madagaskar V (MNP) Mantadia 2024-10-01 II
Investitionsfonds Nationalparks Madagaskar V (MNP) Marojejy 2024-10-01 II
Investitionsfonds Nationalparks Madagaskar V (MNP) Marolambo 2024-10-01 Not Reported
Investitionsfonds Nationalparks Madagaskar V (MNP) Marotandrano 2024-10-01 IV
Investitionsfonds Nationalparks Madagaskar V (MNP) Masoala 2024-10-01 II
Investitionsfonds Nationalparks Madagaskar V (MNP) Mikea 2024-10-01 II
Investitionsfonds Nationalparks Madagaskar V (MNP) Montagne d'Ambre 2024-10-01 II
Investitionsfonds Nationalparks Madagaskar V (MNP) Nosy Ve Androka 2024-10-01 II
Investitionsfonds Nationalparks Madagaskar V (MNP) Oronjia 2024-10-01 Not Reported
Investitionsfonds Nationalparks Madagaskar V (MNP) Parc national Tsimanampesotse 2024-10-01 Not Reported
Investitionsfonds Nationalparks Madagaskar V (MNP) Ranomafana 2024-10-01 II
Investitionsfonds Nationalparks Madagaskar V (MNP) Sahamalaza Iles Radama 2024-10-01 Not Reported
Investitionsfonds Nationalparks Madagaskar V (MNP) Zahamena 2024-10-01 II
Investitionsfonds Nationalparks Madagaskar V (MNP) Zombitse Vohibasia 2024-10-01 II
Naturwald Selva Maya II Aguateca 2024-06-01 II
Naturwald Selva Maya II Bala'an K'aax 2024-06-01 VI
Naturwald Selva Maya II Bladen 2024-06-01 Ia
Naturwald Selva Maya II Calakmul 2024-06-01 Ia
Naturwald Selva Maya II Cañón del Usumacinta 2024-06-01 VI
Naturwald Selva Maya II Ceibal 2024-06-01 II
Naturwald Selva Maya II Chiquibul 2024-06-01 II
Naturwald Selva Maya II Chiquibul 2024-06-01 VI
Anlage 1a zur Antwort der Bundesregierung auf Frage 11 der Kleinen Anfrage
(Bundestagsdrucksache 20/12793) der Gruppe Die Linke „Naturschutz, Tourismus, Trophäenjagd - Menschenrechtsverletzungen an indigenen Völkern in
vom Bund geförderten Naturschutz- und Biodiversitätsprojekten im Globalen Süden“
9
Naturwald Selva Maya II Columbia River 2024-06-01 VI
Naturwald Selva Maya II Deep River 2024-06-01 VI
Naturwald Selva Maya II Dos Pilas 2024-06-01 II
Naturwald Selva Maya II El Pucté 2024-06-01 III
Naturwald Selva Maya II Lacan-Tun 2024-06-01 VI
Naturwald Selva Maya II Manatee 2024-06-01 VI
Naturwald Selva Maya II Maya Mountain 2024-06-01 VI
Naturwald Selva Maya II Mirador - Río Azul 2024-06-01 II
Naturwald Selva Maya II Montañas Mayas Chiquibul 2024-06-01 VI
Naturwald Selva Maya II Montes Azules 2024-06-01 Not Applicable
Naturwald Selva Maya II Mountain Pine Ridge 2024-06-01 VI
Naturwald Selva Maya II Naachtún - Dos Lagunas 2024-06-01 II
Naturwald Selva Maya II Nojkaaxmeen Eligio Panti 2024-06-01 II
Naturwald Selva Maya II Parque Nacional Yaxhá-Nakum-
Naranjo
2024-06-01 Not Reported
Naturwald Selva Maya II Petexbatún 2024-06-01 III
Naturwald Selva Maya II Rio Bravo Conservation &
Management Area
2024-06-01 IV
Naturwald Selva Maya II San Miguel La Palotada - El
Zotz
2024-06-01 II
Naturwald Selva Maya II San Román 2024-06-01 II
Naturwald Selva Maya II Sian Ka'an 2024-06-01 Not Applicable
Naturwald Selva Maya II Sibun 2024-06-01 VI
Naturwald Selva Maya II Sierra del Lacandón 2024-06-01 II
Naturwald Selva Maya II Sittee River 2024-06-01 VI
Naturwald Selva Maya II Tikal National Park 2024-06-01 Not Applicable
Naturwald Selva Maya II Vaca 2024-06-01 VI
Verkehrsmanagement für Schutzgebiete durch digitale Lösungen Serengeti National Park 2023-11-21 II
Beteiligung an der Naturschutzstiftung FAPBM IV Ambohitantely 2023-01-01 IV
Beteiligung an der Naturschutzstiftung FAPBM IV Amoron'i Onilahy 2024-01-01 V
Beteiligung an der Naturschutzstiftung FAPBM IV Ampasindava 2024-01-01 Not Reported
Beteiligung an der Naturschutzstiftung FAPBM IV Analamazaotra 2023-01-01 II
Anlage 1a zur Antwort der Bundesregierung auf Frage 11 der Kleinen Anfrage
(Bundestagsdrucksache 20/12793) der Gruppe Die Linke „Naturschutz, Tourismus, Trophäenjagd - Menschenrechtsverletzungen an indigenen Völkern in
vom Bund geförderten Naturschutz- und Biodiversitätsprojekten im Globalen Süden“
10
Beteiligung an der Naturschutzstiftung FAPBM IV Analamerana 2023-01-01 IV
Beteiligung an der Naturschutzstiftung FAPBM IV Ankarafantsika 2023-01-01 II
Beteiligung an der Naturschutzstiftung FAPBM IV Ankarea 2024-01-01 V
Beteiligung an der Naturschutzstiftung FAPBM IV Betampona 2023-01-01 Ia
Beteiligung an der Naturschutzstiftung FAPBM IV Beza Mahafaly 2023-01-01 IV
Beteiligung an der Naturschutzstiftung FAPBM IV Bombetoka Belemboka 2023-01-01 Not Reported
Beteiligung an der Naturschutzstiftung FAPBM IV Cap Sainte Marie 2023-01-01 IV
Beteiligung an der Naturschutzstiftung FAPBM IV COMATSA Sud 2023-01-01 Not Reported
Beteiligung an der Naturschutzstiftung FAPBM IV Complexe des Zones Humides
de Bemanevika
2024-01-01 V
Beteiligung an der Naturschutzstiftung FAPBM IV Corridor Ankeniheny Zahamena 2023-01-01 VI
Beteiligung an der Naturschutzstiftung FAPBM IV Corridor Forestier Ambositra
Vondrozo
2024-01-01 Not Reported
Beteiligung an der Naturschutzstiftung FAPBM IV Galoko Kalobinono 2023-01-01 Not Reported
Beteiligung an der Naturschutzstiftung FAPBM IV Kalambatrika 2023-01-01 IV
Beteiligung an der Naturschutzstiftung FAPBM IV Mahimborondro 2024-01-01 Not Reported
Beteiligung an der Naturschutzstiftung FAPBM IV Mangerivola 2023-01-01 IV
Beteiligung an der Naturschutzstiftung FAPBM IV Mantadia 2023-01-01 II
Beteiligung an der Naturschutzstiftung FAPBM IV Nosy Hara 2023-01-01 Not Reported
Beteiligung an der Naturschutzstiftung FAPBM IV Zombitse Vohibasia 2023-01-01 II
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) Airo Pai 2023-01-02 VI
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) Allpahuayo Mishana 2023-01-02 VI
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) Amarakaeri 2023-12-01 VI
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) Ancón 2023-12-01 Not Assigned
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) Asháninka 2023-12-01 VI
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) Bahuaja - Sonene 2023-12-01 II
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) Bosque de Pómac 2023-12-01 III
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) Cerros de Amotape 2023-12-01 II
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) Chancaybaños 2023-01-02 Not Assigned
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) Chayu Nain 2023-12-01 VI
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) Cordillera Azul 2023-12-01 II
Anlage 1a zur Antwort der Bundesregierung auf Frage 11 der Kleinen Anfrage
(Bundestagsdrucksache 20/12793) der Gruppe Die Linke „Naturschutz, Tourismus, Trophäenjagd - Menschenrechtsverletzungen an indigenen Völkern in
vom Bund geförderten Naturschutz- und Biodiversitätsprojekten im Globalen Süden“
11
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) Cordillera de Colán 2023-12-01 III
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) de Ampay 2023-12-01 III
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) de Lachay 2023-01-02 VI
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) de Machupicchu 2023-12-01 III
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) de Paracas 2023-12-01 VI
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) de San Matías - San Carlos 2023-01-02 VI
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) de Tumbes 2023-12-01 VI
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) del Titicaca 2023-01-02 VI
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) Dorsal de Nasca 2023-12-01 VI
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) El Angolo 2023-01-02 VI
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) El Sira 2023-01-02 VI
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) Güeppi-Sekime 2023-01-02 II
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) Huimeki 2023-01-02 VI
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) Ichigkat Muja - Cordillera del
Cóndor
2023-12-01 II
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) Illescas 2023-01-02 VI
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) Lagunas de Mejía 2023-12-01 III
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) los Manglares de Tumbes 2023-12-01 III
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) Los Pantanos de Villa 2023-01-02 IV
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) Matsés 2023-01-02 VI
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) Nor Yauyos - Cochas 2023-12-01 V
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) Otishi 2023-12-01 II
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) Pacaya - Samiria 2023-01-02 VI
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) Pampa Galeras Bárbara D'
Achille
2023-01-02 VI
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) Pampa Hermosa 2023-01-02 III
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) Pucacuro 2023-12-01 VI
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) Pui Pui 2023-01-02 VI
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) Purus 2023-01-02 VI
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) Reserva Nacional de Junín 2023-12-01 Not Reported
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) Río Abiseo National Park 2023-12-01 Not Applicable
Anlage 1a zur Antwort der Bundesregierung auf Frage 11 der Kleinen Anfrage
(Bundestagsdrucksache 20/12793) der Gruppe Die Linke „Naturschutz, Tourismus, Trophäenjagd - Menschenrechtsverletzungen an indigenen Völkern in
vom Bund geförderten Naturschutz- und Biodiversitätsprojekten im Globalen Süden“
12
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) San Fernando 2023-01-02 VI
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) Sierra del Divisor 2023-01-02 Not Assigned
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) Sistema de Islas, Islotes y
Puntas Guaneras
2023-12-01 VI
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) Subcuenca del Cotahuasi 2023-12-01 V
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) Tabaconas - Namballe 2023-12-01 III
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) Tambopata 2023-12-01 VI
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) Tuntanain 2023-12-01 VI
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) Yaguas 2023-01-02 II
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) Yanesha 2023-01-02 VI
Integrative und klimasensible Landnutzung in Zentralasien Upper Tupalang National Park 2024-06-01 VI
Integriertes Programm zum Schutz von Tigerlebensräumen in Asien III Api - Nampa 2023-06-05 VI
Integriertes Programm zum Schutz von Tigerlebensräumen in Asien III Jigme Singye Wangchuck
National Park
2023-12-13 II
Integriertes Programm zum Schutz von Tigerlebensräumen in Asien III Khanchendzonga 2023-06-04 II
Integriertes Programm zum Schutz von Tigerlebensräumen in Asien III Khaptad 2023-06-05 II
Integriertes Programm zum Schutz von Tigerlebensräumen in Asien III Kyongnosla 2023-06-04 IV
Integriertes Programm zum Schutz von Tigerlebensräumen in Asien III Pangolakha 2023-06-04 IV
Integriertes Programm zum Schutz von Tigerlebensräumen in Asien III Phibsoo Wildlife Sanctuary 2023-12-13 IV
Integriertes Programm zum Schutz von Tigerlebensräumen in Asien III Phrumsengla National Park 2023-12-13 II
Integriertes Programm zum Schutz von Tigerlebensräumen in Asien III Royal Manas National Park 2023-12-13 II
Integriertes Programm zum Schutz von Tigerlebensräumen in Asien III Shingba 2023-06-04 IV
Integriertes Programm zum Schutz von Tigerlebensräumen in Asien III Wangchuck Centennial National
Park
2023-12-13 II
Legacy Landscape Initiative VP Central Kravanh 2023-01-01 II
COMIFAC (Commission des Forêts d'Afrique Centrale): Unterstützung des
grenzüberschreitenden Nationalparks BSB Yamoussa III
Bouba Ndjida 2023-01-01 II
COMIFAC (Commission des Forêts d'Afrique Centrale): Unterstützung des
grenzüberschreitenden Nationalparks BSB Yamoussa III
Sena Oura 2023-01-01 II
Begleitmaßnahme Umweltfond Banc d'Arguin, and Coastal and Marine
Biodiversity Trust Fund Limited (BACoMaB)
Banc d'Arguin National Park 2024-09-01 Not Applicable
Begleitmaßnahme Umweltfond Banc d'Arguin, and Coastal and Marine
Biodiversity Trust Fund Limited (BACoMaB)
Parc National du Diawling 2024-09-01 Not Reported
Anlage 1a zur Antwort der Bundesregierung auf Frage 11 der Kleinen Anfrage
(Bundestagsdrucksache 20/12793) der Gruppe Die Linke „Naturschutz, Tourismus, Trophäenjagd - Menschenrechtsverletzungen an indigenen Völkern in
vom Bund geförderten Naturschutz- und Biodiversitätsprojekten im Globalen Süden“
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Partnership against Wildlife Crime Lomami National Park 2023-09-15 Not Reported
Partnership against Wildlife Crime Mkomazi National Park 2023-09-01 IV
Schutzgebiete verbinden und die Lebensgrundlagen der lokalen Bevölkerung
in Mexiko stärken
C.A.D.N.R. 026 Bajo Río San
Juan
2023-10-13 VI
Schutzgebiete verbinden und die Lebensgrundlagen der lokalen Bevölkerung
in Mexiko stärken
Cumbres de Monterrey 2023-04-18 II
Schutzgebiete verbinden und die Lebensgrundlagen der lokalen Bevölkerung
in Mexiko stärken
Gogorrón 2023-04-18 II
Schutzgebiete verbinden und die Lebensgrundlagen der lokalen Bevölkerung
in Mexiko stärken
Peña Colorada 2023-10-13 Not reported
Schutzgebiete verbinden und die Lebensgrundlagen der lokalen Bevölkerung
in Mexiko stärken
Sierra de San Miguelito 2023-04-18 VI
Schutzgebiete verbinden und die Lebensgrundlagen der lokalen Bevölkerung
in Mexiko stärken
Sierra Gorda 2023-04-18 Ia
Schutzgebiete verbinden und die Lebensgrundlagen der lokalen Bevölkerung
in Mexiko stärken
Sierra Gorda de Guanajuato 2023-04-18 Ia
Legacy Landscape Fund Alto Purus 2024-01-01 II
Legacy Landscape Fund Ehirovipuka 2023-10-01 Not Reported
Legacy Landscape Fund Etendeka 2023-10-01 Not Reported
Legacy Landscape Fund Hobatere 2023-10-01 Not Reported
Legacy Landscape Fund KKPD JEEN WOMOM
KABUPATEN TAMBRAUW
DAN PERAIRAN
SEKITARNYA
2024-01-01 VI
Legacy Landscape Fund La Serranía de Chiribiquete 2024-01-01 II
Legacy Landscape Fund Makira 2024-01-01 II
Legacy Landscape Fund Manú National Park 2024-01-01 Not Applicable
Legacy Landscape Fund Palmwag 2023-10-01 Not Reported
Legacy Landscape Fund Parque do Tumucumaque 2024-01-01 Not Reported
Legacy Landscape Fund Pegunungan Tamrau Selatan 2024-01-01 Ia
Legacy Landscape Fund Purus 2024-01-01 VI
Legacy Landscape Fund Rio Paru D'Este 2024-01-01 Not Reported
Legacy Landscape Fund Tamrau Utara 2024-01-01 IV
Anlage 1a zur Antwort der Bundesregierung auf Frage 11 der Kleinen Anfrage
(Bundestagsdrucksache 20/12793) der Gruppe Die Linke „Naturschutz, Tourismus, Trophäenjagd - Menschenrechtsverletzungen an indigenen Völkern in
vom Bund geförderten Naturschutz- und Biodiversitätsprojekten im Globalen Süden“
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Legacy Landscape Fund Zo'e 2024-01-01 Not Reported
Legacy Landscapes Fund 2. Tranche Alto Purus 2024-01-01 II
Legacy Landscapes Fund 2. Tranche Ehirovipuka 2023-10-01 Not Reported
Legacy Landscapes Fund 2. Tranche Etendeka 2023-10-01 Not Reported
Legacy Landscapes Fund 2. Tranche Hobatere 2023-10-01 Not Reported
Legacy Landscapes Fund 2. Tranche KKPD Jeen Womom Kabupaten
Tambrauw Dan Perairan
Sekitarnya
2024-01-01 VI
Legacy Landscapes Fund 2. Tranche La Serranía de Chiribiquete 2024-01-01 II
Legacy Landscapes Fund 2. Tranche Makira 2024-01-01 II
Legacy Landscapes Fund 2. Tranche Manú National Park 2024-01-01 Not Applicable
Legacy Landscapes Fund 2. Tranche Palmwag 2023-10-01 Not Reported
Legacy Landscapes Fund 2. Tranche Parque do Tumucumaque 2024-01-01 Not Reported
Legacy Landscapes Fund 2. Tranche Pegunungan Tamrau Selatan 2024-01-01 Ia
Legacy Landscapes Fund 2. Tranche Purus 2024-01-01 VI
Legacy Landscapes Fund 2. Tranche Rio Paru D'Este 2024-01-01 Not Reported
Legacy Landscapes Fund 2. Tranche Tamrau Utara 2024-01-01 IV
Legacy Landscapes Fund 2. Tranche Zo'e 2024-01-01 Not Reported
Nachhaltiges Ressourcenmanagement in Kamerun V Bakossi 2023-01-01 II
Nachhaltiges Ressourcenmanagement in Kamerun V Bayang-Mbo Wildlife Sanctuary 2023-01-01 IV
Nachhaltiges Ressourcenmanagement in Kamerun V Korup 2023-01-01 II
Nachhaltiges Ressourcenmanagement in Kamerun V Mont Cameroun 2023-01-01 II
Nachhaltiges Ressourcenmanagement in Kamerun V Takamanda 2023-01-01 II
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (Fondation pour les Aires Protégées et
la Biodiversité de Madagascar, FAPBM)
Ambohitantely 2023-01-01 IV
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) Amoron'i Onilahy 2024-01-01 V
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) Ampasindava 2024-01-01 Not Reported
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) Analamazaotra 2023-01-01 II
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) Analamerana 2023-01-01 IV
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) Ankarafantsika 2023-01-01 II
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) Ankarea 2024-01-01 V
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) Betampona 2023-01-01 Ia
Anlage 1a zur Antwort der Bundesregierung auf Frage 11 der Kleinen Anfrage
(Bundestagsdrucksache 20/12793) der Gruppe Die Linke „Naturschutz, Tourismus, Trophäenjagd - Menschenrechtsverletzungen an indigenen Völkern in
vom Bund geförderten Naturschutz- und Biodiversitätsprojekten im Globalen Süden“
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Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) Beza Mahafaly 2023-01-01 IV
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) Bombetoka Belemboka 2023-01-01 Not Reported
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) Cap Sainte Marie 2023-01-01 IV
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) COMATSA Sud 2023-01-01 Not Reported
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) Complexe des Zones Humides
de Bemanevika
2024-01-01 V
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) Corridor Ankeniheny Zahamena 2023-01-01 VI
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) Corridor Forestier Ambositra
Vondrozo
2024-01-01 Not Reported
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) Galoko Kalobinono 2023-01-01 Not Reported
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) Kalambatrika 2023-01-01 IV
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) Mahimborondro 2024-01-01 Not Reported
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) Mangerivola 2023-01-01 IV
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) Mantadia 2023-01-01 II
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) Nosy Hara 2023-01-01 Not Reported
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) Zombitse Vohibasia 2023-01-01 II
Biodiversität und nachhaltige Entwicklung der Landschaft Trinational Dja-
Odzala-Minkébé (TRIDOM)
Bouba Ndjida 2023-08-04 II
Biodiversität und nachhaltige Entwicklung der Landschaft Trinational Dja-
Odzala-Minkébé (TRIDOM)
Sena Oura 2023-08-04 II
Unterstützung des grenzüberschreitenden Nationalparks Yamoussa IV Bouba Ndjida 2024-01-01 II
Unterstützung des grenzüberschreitenden Nationalparks Yamoussa IV Sena Oura 2024-01-01 II
Supporting Protected Areas for the Conservation of Ecosystem Services II –
SPACES II
Tarvagatain nuruu 2024-01-01 II
Naturschutzfonds Okapi III Garamba 2023-10-01 II
Naturschutzfonds Okapi III Kahuzi-Biega 2023-10-01 II
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Agnalazaha 2024-01-01 Not Reported
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Ambatovaky 2024-01-01 IV
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Ambodivahibe 2024-01-01 V
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Ambohitantely 2024-01-01 IV
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Ambohitr'Antsingy Montagne
des Français
2024-01-01 V
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Amoron'i Onilahy 2024-01-01 V
Anlage 1a zur Antwort der Bundesregierung auf Frage 11 der Kleinen Anfrage
(Bundestagsdrucksache 20/12793) der Gruppe Die Linke „Naturschutz, Tourismus, Trophäenjagd - Menschenrechtsverletzungen an indigenen Völkern in
vom Bund geförderten Naturschutz- und Biodiversitätsprojekten im Globalen Süden“
16
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Ampasindava 2024-01-01 Not Reported
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Analalava 2024-01-01 Not Reported
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Analalava 2024-01-01 IV
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Analamazaotra 2024-01-01 II
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Analamerana 2024-01-01 IV
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Andohahela 2024-01-01 II
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Andrafiamena Andavakoera 2024-01-01 Not Reported
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Andranomena 2024-01-01 IV
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Andringitra 2024-01-01 II
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Ankarafantsika 2024-01-01 II
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Ankarana 2024-01-01 IV
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Ankarea 2024-01-01 V
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Ankivonjy 2024-01-01 V
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Baie de Baly 2024-01-01 II
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Beanka 2024-01-01 Not Reported
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Befotaka Midongy 2024-01-01 II
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Bemaraha 2024-01-01 II
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Betampona 2024-01-01 Ia
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Beza Mahafaly 2024-01-01 IV
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Bombetoka Belemboka 2024-01-01 Not Reported
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Cap Sainte Marie 2024-01-01 IV
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI COMATSA Sud 2024-01-01 Not Reported
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Complexe des Zones Humides
de Bemanevika
2024-01-01 V
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Complexe Tsimembo
Manambolomaty
2024-01-01 V
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Complexe Zones Humides
Mahavavy Kinkony
2024-01-01 V
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Complexe Zones Humides
Mangoky Ihotry
2024-01-01 Not Reported
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Corridor Ankeniheny Zahamena 2024-01-01 VI
Anlage 1a zur Antwort der Bundesregierung auf Frage 11 der Kleinen Anfrage
(Bundestagsdrucksache 20/12793) der Gruppe Die Linke „Naturschutz, Tourismus, Trophäenjagd - Menschenrechtsverletzungen an indigenen Völkern in
vom Bund geförderten Naturschutz- und Biodiversitätsprojekten im Globalen Süden“
17
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Corridor Forestier Ambositra
Vondrozo
2024-01-01 Not Reported
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Galoko Kalobinono 2024-01-01 Not Reported
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Isalo 2024-01-01 II
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Kalambatrika 2024-01-01 IV
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Kirindy Mite 2024-01-01 II
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Lokobe 2024-01-01 II
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Loky Manambato 2024-01-01 Not Reported
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Mahimborondro 2024-01-01 Not Reported
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Makira 2024-01-01 II
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Mananara Nord 2024-01-01
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Mangerivola 2024-01-01 IV
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Manombo 2024-01-01 IV
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Manongarivo 2024-01-01 IV
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Mantadia 2024-01-01 II
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Marojejy 2024-01-01 II
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Maromizaha 2024-01-01 Not Reported
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Marotandrano 2024-01-01 IV
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Masoala 2024-01-01 II
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Massif d'Ibity 2024-01-01 Not Reported
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Massif d'Itremo 2024-01-01 Not Reported
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Menabe Antimena 2024-01-01 V
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Mikea 2024-01-01 II
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Montagne d'Ambre 2024-01-01 II
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Namoroka 2024-01-01 VI
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Nosy Hara 2024-01-01 Not Reported
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Nosy Ve Androka 2024-01-01
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Oronjia 2024-01-01 Not Reported
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Parc national Tsimanampesotse 2024-01-01 Not Reported
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Ranomafana 2024-01-01 II
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Sahamalaza Iles Radama 2024-01-01 Not Reported
Anlage 1a zur Antwort der Bundesregierung auf Frage 11 der Kleinen Anfrage
(Bundestagsdrucksache 20/12793) der Gruppe Die Linke „Naturschutz, Tourismus, Trophäenjagd - Menschenrechtsverletzungen an indigenen Völkern in
vom Bund geförderten Naturschutz- und Biodiversitätsprojekten im Globalen Süden“
18
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Site Bioculturel d'Antrema 2024-01-01 VI
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Site Bioculturel d'Antrema 2024-01-01 Not Reported
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Tsaratanana 2024-01-01 Ia
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Zahamena 2024-01-01 II
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Zombitse Vohibasia 2024-01-01 II
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI Zone Humide de Mandrozo 2024-01-01 Not Reported
Naturschutzfonds Okapi IV Garamba 2023-10-01 II
Naturschutzfonds Okapi IV Kahuzi-Biega 2023-10-01 II
Anlage 1b zur Antwort der Bundesregierung auf Frage 11 der Kleinen Anfrage
(Bundestagsdrucksache 20/12793) der Gruppe Die Linke „Naturschutz, Tourismus, Trophäenjagd -
Menschenrechtsverletzungen an indigenen Völkern in vom Bund geförderten Naturschutz- und
Biodiversitätsprojekten im Globalen Süden“
Volumen der mit Stichtag 31.12.2023 laufenden, vom BMZ finanzierten Schutzgebietsvorhaben über
die Durchführungsorganisationen GIZ und KfW - Schutzgebietsportfolio (Förderungsbeginn seit
01.01.2023)
Vorhaben Höhe der
Förderung
in
Millionen
Euro
Beteiligung an madagassischer Stiftung für die nachhaltige Absicherung von
Naturschutzgebieten
5
Forstsektorfinanzierung II 20
Verbesserung des Schutzgebietemanagements - LifeWeb 10
Konsolidierung des nationalen Schutzgebietssystems - Life Web 10
Beteiligung an der madagassischen Stiftung für Naturschutzgebiete II
(Fondation pour les Aires Protégées et la Biodiversité de Madagascar,
FAPBM)
22
Blue Action Fund (BAF) 24
Programm Biodiversitätserhalt und nachhaltige Waldbewirtschaftung IV 20
Beteiligung an der mosambikanischen Stiftung für Naturschutz und
Biodiversität - BIOFUND III
9
Küsten- und Meeresschutz II 7,1
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) III (VPT 1) 4,5
Investitionsfonds Nationalparks Madagaskar V (MNP) 12
Naturwald Selva Maya II 20,5
Verkehrsmanagement für Schutzgebiete durch digitale Lösungen 8,5
Beteiligung an der Naturschutzstiftung FAPBM IV 15,1
Umsetzungsorientiertes Umwelt- und Forstmanagement (ProAmbiente) 10,5
Integrative und klimasensible Landnutzung in Zentralasien 11,7
Integriertes Programm zum Schutz von Tigerlebensräumen in Asien III 5
Legacy Landscape Initiative VP 82,5
COMIFAC: Unterstützung des grenzüberschreitenden Nationalparks BSB
Yamoussa III
5
Begleitmaßnahme BACoMaB 2
Partnership against Wildlife Crime 16,6
Schutzgebiete verbinden und die Lebensgrundlagen der lokalen Bevölkerung
in Mexiko stärken
4,6
Legacy Landscape Fund 37,5
Legacy Landscapes Fund 2. Tranche 62,5
Nachhaltiges Ressourcenmanagement in Kamerun V 10
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) 30,6
Biodiversität und nachhaltige Entwicklung der Landschaft Trinational Dja-
Odzala-Minkébé (TRIDOM)
10
Unterstützung des grenzüberschreitenden Nationalparks Yamoussa IV 10
Supporting Protected Areas for the Conservation of Ecosystem Services II –
SPACES II
14,7
Naturschutzfonds Okapi III 15
Beteiligung an der Naturschutzstiftung (FAPBM) VI 10
Naturschutzfonds Okapi IV 10
Anlage 2 zur Antwort der Bundesregierung auf Frage 12 der Kleinen Anfrage
(Bundestagsdrucksache 20/12793) der Gruppe Die Linke „Naturschutz, Tourismus, Trophäenjagd -
Menschenrechtsverletzungen an indigenen Völkern in vom Bund geförderten Naturschutz- und
Biodiversitätsprojekten im Globalen Süden“
1
Einschätzung zur Vereinbarkeit von IUCN Schutzgebietskategorien mit der Anerkennung indigener
Landrechte und Territorien
Hinweis: Die Vereinbarkeit von Schutzgebieten verschiedener Kategorien sowie von OECMs ist immer eng mit der
jeweiligen nationalen Gesetzgebung im Partnerland verknüpft.
Schutzgebietskategorie
Vorrangiges Ziel Vereinbarkeit mit Indigenen Landrechten
Kategorie Ia
Strenges
Naturschutzgeb
iet
Schutz und Erhalt herausragender
Ökosysteme, Arten (Vorkommen oder
Ansammlungen) und/oder Elemente der
geologischen Vielfalt auf regionaler,
nationaler oder globaler Ebene. Diese
Merkmale sind überwiegend oder
ausschließlich durch natürliche Kräfte
geformt worden und würden geschädigt
oder zerstört, wenn sie mehr als nur sehr
geringen menschlichen Einflüssen
ausgesetzt würden.
Diese Kategorie kann weniger vereinbar mit
Indigenen Landrechten sein, da traditionelle
Indigene Landnutzung wie Jagd, Sammeln oder
spirituelle Praktiken untersagt sein können, da
menschliche Aktivitäten in den besonders
sensiblen Ökosystemen minimiert werden sollen.
- Notwendigkeit von Free Prior and Informed
Consent (FPIC) bei Ausweisung und vor Beginn
bestimmter neuer Maßnahmen (wie in VN
Deklaration zu den Rechten indigener Völker –
United Nations Declaration on the Rights of
Indigenous Peoples UNDRIP definiert).
Kategorie Ib
Wildnisgebiet
Langfristiger Schutz der ökologischen
Integrität natürlicher Gebiete, die frei von
störender menschlicher Aktivität
erheblichen Ausmaßes und von moderner
Infrastruktur geblieben sowie überwiegend
den Kräften der Natur und den natürlichen
Prozessen unterworfen sind, so dass
heutige und künftige Generationen die
Möglichkeit haben, diese Gebiete zu
erleben.
Diese Kategorie ist vereinbar mit Indigenen
Landrechten, wenn Indigene Nutzungen, die keine
großen Eingriffe in das Ökosystem darstellen,
gestattet werden. Viele Indigene Völker haben
Traditionen, die im Einklang mit der Erhaltung
der Wildnis stehen, wie z.B. die nomadische nicht
intensive Weidewirtschaft. Eine Vereinbarkeit mit
dieser Schutzkategorie ist gegeben, wenn die dort
lebenden Indigenen Völker in geringer Dichte und
im Gleichgewicht mit den verfügbaren
Ressourcen leben.
- Notwendigkeit von Free Prior and Informed
Consent (FPIC) bei Ausweisung und vor Beginn
bestimmter neuer Maßnahmen (wie in UNDRIP
definiert).
- Priorisierung der Einbindung Indigener Völker
in die Erarbeitung von Managementplänen.
Kategorie II
Nationalpark
Schutz der natürlichen biologischen
Vielfalt zusammen mit der ihr zugrunde
liegenden ökologischen Struktur und den
unterstützenden ökologischen Prozessen
sowie Förderung von Bildung und
Erholung.
Diese Kategorie kann gut mit Indigenen
Landrechten vereinbar sein. In ihren Zielen ist
festgehalten, dass ansässige Indigene Völker und
lokale Gemeinschaften nur dann ihre Bedürfnisse
an Ressourcen zum Lebenserhalt innerhalb des
Schutzgebietes decken dürfen, solange diese
Interventionen keinerlei Nachteil auf das
vorrangige Managementziel haben.
- Notwendigkeit von Free Prior and Informed
Consent (FPIC) bei Ausweisung und vor Beginn
bestimmter neuer Maßnahmen (wie in UNDRIP
definiert).
- Priorisierung der Einbindung Indigener Völker
in die Erarbeitung von Managementplänen.
Anlage 2 zur Antwort der Bundesregierung auf Frage 12 der Kleinen Anfrage
(Bundestagsdrucksache 20/12793) der Gruppe Die Linke „Naturschutz, Tourismus, Trophäenjagd -
Menschenrechtsverletzungen an indigenen Völkern in vom Bund geförderten Naturschutz- und
Biodiversitätsprojekten im Globalen Süden“
2
Kategorie III
Naturdenkmal
oder -
erscheinung
Schutz herausragender
Naturerscheinungen und der mit ihnen
verbundenen biologischen Vielfalt und
Lebensräume
Diese Kategorie ist in der Regel vereinbar,
insbesondere wenn das geschützte Naturdenkmal
für Indigene Völker von kultureller oder
spiritueller Bedeutung ist. Indigene Gruppen
können eine wichtige Rolle im Schutz solcher
Orte spielen, wenn ihre traditionelle Nutzung
berücksichtigt wird.
- Notwendigkeit von Free Prior and Informed
Consent (FPIC) bei Ausweisung und vor Beginn
bestimmter neuer Maßnahmen (wie in UNDRIP
definiert).
- Priorisierung der Einbindung Indigener Völker
in die Erarbeitung von Managementplänen.
Kategorie IV
Biotop-
Artenschutzgeb
iet mit
Management
Schutz, Erhalt und Wiederherstellung von
Arten und Lebensräumen.
Hohe Vereinbarkeit, wenn Indigene Völker als
aktive Partner in den Managementprozessen
einbezogen werden. Ihre traditionellen
ökologischen Kenntnisse (TEK) können bei der
Erhaltung von Arten und Lebensräumen
entscheidend sein.
- Notwendigkeit von Free Prior and Informed
Consent (FPIC) bei Ausweisung und vor Beginn
bestimmter neuer Maßnahmen (wie in UNDRIP
definiert).
- Priorisierung der Einbindung Indigener Völker
in die Erarbeitung von Managementplänen.
Kategorie V –
geschützte
Landschaft
geschütztes
Meeresgebiet
Schutz und Bewahrung bedeutender
Landschaften/ Meeresregionen mit
entsprechenden Natur- und anderen
Werten, die durch das Zusammenwirken
mit den Menschen und ihren traditionellen
Managementpraktiken entstanden sind.
Diese Kategorie ist sehr gut vereinbar mit den
Landrechten Indigener Völker, da der Schutz auf
der Annahme basiert, dass menschliche
Aktivitäten und Natur nebeneinander existieren
können. Indigene Landnutzungspraktiken, die zur
Erhaltung der Landschaft beitragen, sind oft ein
integraler Bestandteil des Schutzkonzeptes.
- Notwendigkeit von Free Prior and Informed
Consent (FPIC) bei Ausweisung und vor Beginn
bestimmter neuer Maßnahmen (wie in UNDRIP
definiert).
- Priorisierung der Einbindung Indigener Völker
in die Erarbeitung von Managementplänen.
Kategorie VI –
Schutzgebiet
mit
nachhaltiger
Nutzung der
natürlichen
Ressourcen
Schutz und Erhalt natürlicher Ökosysteme
und nachhaltige Nutzung der natürlichen
Ressourcen, wenn Schutz, Erhalt und
nachhaltige Nutzung für beide Seiten
nutzbringend sind.
Sehr gut vereinbar, da diese Kategorie die
nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen in
den Mittelpunkt stellt. Indigene Völker, die
traditionell Ressourcen auf nachhaltige Weise
nutzen, können aktiv in das Management
einbezogen werden. In vielen Fällen bieten solche
Gebiete die besten Möglichkeiten, indigene
Landrechte und den Naturschutz zu kombinieren.
- Notwendigkeit von Free Prior and Informed
Consent (FPIC) bei Ausweisung und vor Beginn
bestimmter neuer Maßnahmen (wie in UNDRIP
definiert).
Anlage 2 zur Antwort der Bundesregierung auf Frage 12 der Kleinen Anfrage
(Bundestagsdrucksache 20/12793) der Gruppe Die Linke „Naturschutz, Tourismus, Trophäenjagd -
Menschenrechtsverletzungen an indigenen Völkern in vom Bund geförderten Naturschutz- und
Biodiversitätsprojekten im Globalen Süden“
3
- Priorisierung der Einbindung Indigener Völker
in die Erarbeitung von Managementplänen.
OECM (Other
effective
areabased
conservation
measures)
Weitere wirksame gebietsbezogene
Schutzmaßnahmen sind Gebiete außerhalb
von Schutzgebieten, die so verwaltet
werden, dass eine langfristige In-situ-
Erhaltung der biologischen Vielfalt
gewährleistet ist, d.h. Schutzgebiete
können nicht gleichzeitig OECM sein.
Sehr gut vereinbar
Die Identifizierung von OECMs (auch
ausdrücklich genannt im Globalen
Biodiversitätsrahmen der Konvention zur
Biologischen Vielfalt im Ziel 3) bietet die
Möglichkeit, die Anerkennung und
Unterstützung für de facto wirksame langfristige
Schutzmaßnahmen zu erhöhen, die außerhalb der
derzeit ausgewiesenen Schutzgebiete im Rahmen
einer Vielfalt von Verwaltungs- und
Managementregelungen stattfinden und von einer
Vielzahl von Akteuren umgesetzt werden
können, darunter Indigene Völker und lokale
Gemeinschaften, der Privatsektor und
Regierungsbehörden.
Anlage 4 zur Antwort der Bundesregierung auf die Frage 25 der Kleinen Anfrage
(Bundestagsdrucksache 20/12793) der Gruppe Die Linke „Naturschutz, Tourismus, Trophäenjagd -
Menschenrechtsverletzungen an indigenen Völkern in vom Bund geförderten Naturschutz- und
Biodiversitätsprojekten im Globalen Süden“
1
Aufstellung über Regierungszusagen für bilaterale und regionale Vorhaben mit Gegenstand
Naturschutz an die tansanische Regierung seit 2015
Projekttitel Partner Zusage in Euro seit
2015
Nachhaltige
Entwicklung
Serengeti-
Ökosystem
Ministry of Natural Resources and Tourism (MNRT), sowie die
staatlichen Schutzgebietsbehörden Tanzania National Parks
Authority (TANAPA) und Tanzania Wildlife Management
Authority (TAWA), Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF)
9.000.000,00
Nachhaltige
Entwicklung von
Schutzgebieten I
MNRT, TANAPA, TAWA, ZGF 40.000.000,00
Rettungsschirm
für Biodiversität
in Tansania
MNRT, TANAPA, TAWA, ZGF 35.000.000,00
Verkehrsmanage
ment für
Schutzgebiete
durch digitale
Lösungen
MNRT, TANAPA, TAWA, ZGF 8.500.000,00
Minderung von
Mensch-
Wildtier-
Konflikten
MNRT, TAWA, TANAPA, Forstliche Dienst (TFS), Tanzania
Wildlife Research Institute (TAWIRI); Game Officers,
Gemeindewildhüter*innen (VGS), Dachverband der
gemeindeverwalteten Wildhegegebiete (Community Wildlife;
Management Areas Consortium, CWMAC), ZGF, WWF; Area
Management Solutions (PAMS); Southern Tanzania Elephant
Programme (STEP), und Ausbildungsinstitutionen: u. a. Mweka
Wildllife College, Pasiansi Wildlife Training Institute,
Community-based Conservation Training Center Likuyu
Sekamaganga (CBCTC)
6.000.000,00
Nachhaltiges
Management
natürlicher
Ressourcen in
Tansania
(beendet)
MNRT, TAWA, TANAPA, Verwaltung des Ngorongoro-
Krater-Schutzgebiets (Ngorongoro Conservation Area
Authority, NCAA); Lokalregierungen in den Distrikten
Serengeti, Ngorongoro und Morogoro Rural
6.500.000,00
Nachhaltiges
Management
natürlicher
Ressourcen
(beendet)
MNRT, Distriktverwaltungen Serengeti und Ngorongoro,
Serengeti National Parks (SENAPA) und NCAA
6.000.000,00
Erhalt von
Biodiversität in
Feuchtgebieten
durch Integriertes
Wasserressource
nmanagement
Ministry of Water and Irrigation (MoWI). International Union for
the Conservation of Nature (IUCN), Rikolto Tanzania; SNV
Netherlands Development Organisation.
4.000.000,00
Regionalvorhabe
n Die Stärkung
der Blue
Economy im
West Indischen
Ozean
Office of the Vice President - Department of The Blue Economy,
The Nature Conservancy (TNC), Commonwealth Scientific and
Industrial Research Organisation (CSIRO)
1.333.208,82
Anlage 4 zur Antwort der Bundesregierung auf die Frage 25 der Kleinen Anfrage
(Bundestagsdrucksache 20/12793) der Gruppe Die Linke „Naturschutz, Tourismus, Trophäenjagd -
Menschenrechtsverletzungen an indigenen Völkern in vom Bund geförderten Naturschutz- und
Biodiversitätsprojekten im Globalen Süden“
2
Grenzüberschreit
ender Schutz und
nachhaltige
Bewirtschaftung
der Meeres- und
Küstenregion in
Kwale, Kenia
und Tanga,
Tansania
Ministry of Livestock Development and Fisheries, Deutsche
Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH,
CORDIO East Africa, Mwambao Coastal Community Network,
World Wide Fund for Nature (WWF) Tanzania
1.336.237,00
Grenzüberschreit
ender Schutz und
Nutzung
natürlicher
Ressourcen in der
SADC-Region
SADC Sekretariat keine Zusage an
tansanische Regierung
Einzelzusage für
Vorhaben zur
Sicherung des
Selous Niassa
Wildtierkorridors
(Finanzierungsm
echanismus für
grenzüberschreit
ende
Naturschutzgebie
te (TFCAs) in der
SADC Region)
IUCN und TAWA 300.000,00
Strengthening
community
capacity in
addressing
Human Elephant
Conflicts (HEC)
in areas adjacent
to Mkomazi
ecosystem
(Tanzania)
MNRT, TAWA, Tanzania National Parks, regionale und lokale
Verwaltungen, Tanzania Wildlife Research Institute
56.000,00
Anlage 5 zur Antwort der Bundesregierung auf die Frage 30 der Kleinen Anfrage
(Bundestagsdrucksache 20/12793) der Gruppe Die Linke „Naturschutz, Tourismus, Trophäenjagd -
Menschenrechtsverletzungen an indigenen Völkern in vom Bund geförderten Naturschutz- und
Biodiversitätsprojekten im Globalen Süden“
1
Aufstellung von Maßnahmen zum Schutz und zur Stärkung der Landrechte Indigener Völker und
lokaler Gemeinschaften in und um Naturschutzprojekte
Die Auflistung umfasst auch Projekte, die sich thematisch den folgenden Kategorien zuordnen lassen:
- Unterstützung der nachhaltigen Waldbewirtschaftung oder anderer wald- oder naturbasierter
Strategien für den Lebensunterhalt
- Unterstützung zur Stärkung und zum Aufbau der Kapazitäten von IP&LC-Gruppen zum Schutz ihrer
Rechte und zur nachhaltigen Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen
- technische Unterstützung für Gemeinschaften zur Förderung einer nachhaltigen, gemeinschaftlichen
Waldbewirtschaftung und Existenzsicherung
- Unterstützung zur Verbesserung der Bewirtschaftung, des Schutzes und/oder der Verwaltung von
Gebieten oder zur Stärkung der Sicherheit von Eigentumsrechten
- Unterstützung der internationalen Lobbyarbeit und Kommunikation zu den Themen
Besitzsicherheit/Landrechte, biologische Vielfalt und Klimawandel.
Hinweis: Die Tabelle erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.1
Ministerium Maßnahme Jahr der Beauftragung
bzw. Vertragsabschluss
Land/Region
BMZ Achieving AFR100 with forest and
farm producers (AFR100)
2023 Africa
BMZ Agenda 2030 - Contribution to the
implementation of the principle Leave
no one behind
2021 Brazil
BMZ Amazon Initiative 2022 South America
BMZ Bio economy and supply chains in
Brazil
2021, 2022 Brazil
BMZ BioInnovation Africa II 2023 Africa
BMZ BioInnovation Africa II - African-
European parterschips für biodiversity
conservations
2022 Global
BMZ Blue Action Fund Phase VI 2023 multiple regions: based on
call for proposals which will
define specific countries
BMZ Central African Forest Initiative
(CAFI)
2021, 2022, 2023 Africa
BMZ Climate Change Adaptation in the
Himalaya
2022 India
BMZ Climate Change Adaptation in the
Himalaya - Grant component II
2022 India
BMZ Climate Change Adaptation in the
Himalayan - Grant component
2022 India
BMZ Community Land Rights and
Conservation Finance Initiative
(CLARIFI)
2023 Global
1 Wie in der Antwort zu Frage 30 dargestellt, findet sich aus politischen Gründen die Förderung von Land- und
Nutzungsrechten Indigener Völker und lokaler Gemeinschaften nicht immer explizit in Projektzielen oder
Indikatoren wieder. Daher ist nicht auszuschließen, dass Maßnahmen hier nicht genannt werden, obwohl sie
implizit die o.g. Ziele fördern.
Anlage 5 zur Antwort der Bundesregierung auf die Frage 30 der Kleinen Anfrage
(Bundestagsdrucksache 20/12793) der Gruppe Die Linke „Naturschutz, Tourismus, Trophäenjagd -
Menschenrechtsverletzungen an indigenen Völkern in vom Bund geförderten Naturschutz- und
Biodiversitätsprojekten im Globalen Süden“
2
BMZ Catalyzing Global Action to Secure
Indigenous and Community Land
Rights and Governance to Achieve
2030 Development, Climate, and
Conservation Goals
2022 Global
BMZ Land and Corruption in Africa II 2021 Africa
BMZ People-centred land governance as a
pathway to addressing the climate
crisis, overcoming extreme inequality,
building sustainable food systems and
strengthening democracy
2023 Global
BMZ Conservación de Biodiversidad y
Áreas Protegidas
2022 Paraguay
BMZ Conservation de la Biodiversité et
Gestion Durable des Forêts VII
2022 Dem Rep Congo
BMZ Corruption prevention in the forestry
sector
2021, 2023 Indonesia
BMZ Deforestation-free supply chains
(ELKE)
2023 Ecuador
BMZ EnABLE (Enhancing Access to
Benefits while Lowering Emissions)
2021, 2022, 2023 Global
BMZ Forest and Farm Facility (FFF) 2021, 2022 Global
BMZ Forest and Farm Facility Phase II
Climate Resilient Landscapes and
Improved Livelihoods
2023 Global
BMZ Forest Protection in the Brazilian
Amazon - Bioeconomy
2023 Brazil
BMZ Forest Protection in the Brazilian
Amazon - Deforestation Control
2023 Brazil
BMZ Forests and Climate Change
(FORCLIME)
2022 Indonesia
BMZ Fundo Amazônia, Fase III 2022 Brazil
BMZ Global Project Responsible Land
Policy
2022 Global
BMZ IDB Amazon Initiative 2021 South America
BMZ Implementation-oriented
environmental and forest management
(ProAmbiente II)
2021 Peru
BMZ Implementation-oriented
environmental and forest management
(ProAmbiente)
2021 Peru
BMZ Improved Land Management in the
Mekong Region - ILM-MR III
2023 Lao PDR, Vietnam,
Cambodia, Regional
BMZ Integrated forest management for
reducing deforestation
2021 Bolivia
BMZ Land and Environmental Management
- CAR
2022 Brazil
BMZ Legacy Landscape Fund 2021 Global
BMZ Legacy Landscapes Fund 3. Phase 2023 Malawi
Anlage 5 zur Antwort der Bundesregierung auf die Frage 30 der Kleinen Anfrage
(Bundestagsdrucksache 20/12793) der Gruppe Die Linke „Naturschutz, Tourismus, Trophäenjagd -
Menschenrechtsverletzungen an indigenen Völkern in vom Bund geförderten Naturschutz- und
Biodiversitätsprojekten im Globalen Süden“
3
BMZ Limpopo National Park as an integral
part of the transnational Great
Limpopo Park
2023 Mosambique
BMZ Peaceful and inclusive Transhumance 2022 Africa
BMZ Pêche côtière durable à Madagascar
III
2023 Madagascar
BMZ Poverty oriented support to the
Community Conservation in Namibia
2023 Namibia
BMZ Program for an integrated national
Park Management II
2023 Namibia
BMZ Programa de conservación y uso
sostenible de los recursos naturales
2022 Colombia
BMZ Programa de Gestión Forestal
Sostenible III
2021 Peru
BMZ Programa de Manejo de Recursos
Naturales con Pueblos Indigenas de
Centroamerica II
2023 Fondo Indigena
BMZ Programa nacional para la
conservación de la biodiversidad y los
recursos hídricos
2022 Ecuador
BMZ Programm Implementing the Nagoya-
Protocol of the Convention on
Biological Diversity (ABS Initiative)
2022 Global
BMZ Programme Conservation de la
Biodiversité et Gestion Durable des
Forêts V
2022 Dem Rep Congo
BMZ Programme de conservation de la
biodiversité et de gestion durable des
forêts VI
2022 Dem Rep Congo
BMZ Promoting forests, environment and
climate
2022 Cameroon
BMZ Promotion of a Responsible Land
Policy in Cameroon (Country
component of Global Programm
Responsible Land Policy)
2023 Cameroon
BMZ Protección de la biodiversidad en los
Andes tropicales de Ecuador
2022 Ecuador
BMZ Protección y uso sustentable de la
biodiversidad en montañas y sierras en
México
2022 Mexico
BMZ Protecting the Yavarí-Tapiche and
Pano-Arawak territorial corridors of
uncontacted indigenous peoples in
Peru and Brazil
2023 Peru, Brazil
BMZ Protection and sustainable use of
forest ecosystems and biodiversity
2021 Laos
BMZ Protection and sustainble management
of ecosystems in the Andes
2022 Ecuador
BMZ Proyecto conjunto de financiación
Programa forestal sostenible II
2021 Peru
BMZ Puna Resiliente - Ecosystem-based
Adaption to Climate Change in the
High Andes
2023 Peru
Anlage 5 zur Antwort der Bundesregierung auf die Frage 30 der Kleinen Anfrage
(Bundestagsdrucksache 20/12793) der Gruppe Die Linke „Naturschutz, Tourismus, Trophäenjagd -
Menschenrechtsverletzungen an indigenen Völkern in vom Bund geförderten Naturschutz- und
Biodiversitätsprojekten im Globalen Süden“
4
BMZ RBT-WAP (W-Arly-Pendjari
Complex Transboundary Biosphere
Reserve) Transboundary Biosphere
Reserve WAP-Region
2023 Benin, Burkina Faso, Niger
BMZ REDD Early Movers (REM) Mato
Grosso II
2023 Brazil
BMZ Regional support for COMIFAC 2021 Africa (COMIFAC)
BMZ S.A.D.C.: Training facilities and
programmes for wildlife rangers and
managers in the SADC Region II
2023 S.A.D.C.
BMZ Selva Maya II 2023 SICA
BMZ SFF Amazonien - Fit for REDD+
(EZM)
2023 Brazil
BMZ Strengthening national
implementation of global biodiversity
targets
2022 Global
BMZ Strengthening of ecological
connectivity of the Tai Grebo Sapo
area
2021 Côte d'Ivoire, Liberia
BMZ Strengthening of Indigenous
Governance (EZM)
2023 Brazil
BMZ Strengthening regional cooperation,
funding for sustainable management
and restoration of coastal ecosystems
in the Bay of Bengal
2023 Bangladesh, India
BMZ Support of the transboundary national
park BSB Yamoussa
2021 Africa
BMZ Support of Zambian transfrontier
conservation areas TFCA
2021 Zambia
BMZ Support project for the TRIDOM
transboundary protected area complex
2023 Cameroo, Gabun, Republic
of Congo
BMZ Sustainable Development of urban
costal regions through integration of
ecosistemic services and biodiversity
(BIOCITIES)
2022 Mexico
BMZ Sustainable financing of the national
protected area system in Peru II
2022 Peru
BMZ Sustainable Forest Management
Program
2021 Peru
BMZ Sustainable natural resource
management under climate aspects in
indigenous territories in La Mosquitia
2021 Honduras
BMZ Sustainable resource management in
Cameroon V
2022 Cameroon
BMZ Sustainable valorisation of
biodiversity in Amazonas and coastal
regions
2021 Ecuador
BMZ TFCA Facility III 2023 S.A.D.C.
BMZ Transfrontier Conservation Area
Malawi Zambia
2023 Malawi
Anlage 5 zur Antwort der Bundesregierung auf die Frage 30 der Kleinen Anfrage
(Bundestagsdrucksache 20/12793) der Gruppe Die Linke „Naturschutz, Tourismus, Trophäenjagd -
Menschenrechtsverletzungen an indigenen Völkern in vom Bund geförderten Naturschutz- und
Biodiversitätsprojekten im Globalen Süden“
5
BMUV Support to indigenous peoples’ and
community conserved areas and
territories (ICCAs) through the GEF
Small Grants Programme (SGP) as a
contribution to the achievement of
Targets 11, 14 and 18 of the CBD
Aichi 2020 framework
2020 (Verlängerung und
Aufstockung aus IKI
Corona-Response Paket
des ursprünglichen
Projekts von 2013)
Global
BMUV Schutz und Regeneration der
hochandinen Puna-Graslandschaft und
des Waldes an der Baumgrenze des
Manu Biosphärenreservats
2021 Peru
BMUV Living Amazonian Landscapes:
Comanagement in indigenous communal
reserves
2022 Peru
BMUV Global ICCA Support Initiative:
supporting ‘30 by 30’ through
implementation of Targets 3 and 22 of
the Kunming-Montreal Global
Biodiversity Framework
2022
Global
BMUV Transformative pathways: indigenous
peoples and local communities
leading and scaling up conservation
and sustainable use of biodiversity
2021
(Vorbereitungsphase)
2022
(Durchführungsphase)
Global
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ISSN 0722-8333