Deutscher Bundestag Drucksache 20/13965
20. Wahlperiode 26.11.2024
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Fraktion der CDU/CSU
– Drucksache 20/13491 –
Regierungspläne zur Streichung der Batterieforschung ab 2026
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Berichte über den von der Bundesregierung avisierten Förderstopp für die
deutsche Batterieforschung verfolgt die Fraktion der CDU/CSU mit großer
Sorge (
www.spiegel.de/auto/elektroautos-bundesregierung-plant-mit-foerderst
opp-fuer-deutsche-batterieforschung-a-4fe4867a-5cd7-4d25-935b-933fd89a
d211). Die Koalition der Fraktionen von SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
und FDP hat die Batterieforschung in Deutschland bereits im Bundeshaushalt
2024 empfindlich geschwächt und in Wissenschaft und Forschung für
erhebliche Verunsicherung und Unverständnis gesorgt (
www.handelsblatt.com/politi
k/deutschland/energiewende-scharfe-kritik-an-kuerzungen-bei-batterieforschu
ng/100007477.html). Die Fraktion der CDU/CSU hat die Kürzungen der
Bundesregierung im Rahmen einer Kleinen Anfrage kritisch hinterfragt
(Bundestagsdrucksachen 20/10897 und 20/11941) und die Bundesregierung mit dem
Antrag „Für eine starke Batterieforschung in Deutschland“ aufgefordert, den
von ihr verfolgten Kurs grundsätzlich zu korrigieren (Bundestagsdrucksache
20/11142).
Aus Sicht der Fraktion der CDU/CSU drohen die aktuellen Regierungspläne
die beachtlichen Erfolge der internationalen Aufholjagd deutscher
Wissenschaftseinrichtungen im Bereich der Batterieforschung durch strategisch nicht
nachvollziehbare falsche Prioritätensetzungen innerhalb kürzester Zeit zu
zerschlagen. Die Batterieforschung wurde in den vergangenen 20 Jahren massiv
ausgebaut, oder wie es führende Wissenschaftler wie Prof. Dr. Martin Winter,
Vorstand des Kompetenznetzwerkes Lithium-Ionen-Batterien e. V. (KLiB),
formulierte: „Wir haben sozusagen in der Landesliga angefangen und können
nun in der Champions League konkurrieren“ (
www.faz.net/aktuell/wirtschaft/
unternehmen/bundeshaushalt-2024-neue-huerden-fuer-den-e-antrieb-1945542
8.html). In den vergangenen Jahren haben sich u. a. wegen dieser starken
Kompetenz im Bereich der Batterieforschung zahlreiche Unternehmen in
Deutschland angesiedelt.
Der aktuelle Kurs der Bundesregierung, viel Geld für den Aufbau von
Fabriken bereitzustellen und zeitgleich den Geldfluss für den Fachkräftepool in
Wissenschaftseinrichtungen zu kappen, erscheint aus Sicht der Fragesteller als
hochriskant. Die milliardenschweren Investitionen des Bundes drohen aus
Sicht der Fraktion der CDU/CSU durch inkohärentes staatliches Handeln ins
Leere zu laufen. Wie durch eine Medienberichterstattung bekannt wurde, soll
das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Bundesanzei-
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
vom 25. November 2024 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
ger bekannt gegeben haben, „die Fördermittel zur Erforschung und
Entwicklung von Batterietechnologien zu streichen“, obwohl noch bis zum 30.
September 2024 hierauf Projektskizzen eingereicht werden konnten (
www.thepio
neer.de/originals/others/articles/stark-watzinger-veraergert-batterieforscher).
V o r b e m e r k u n g d e r B u n d e s r e g i e r u n g
Die Bundesregierung betont mit Blick auf die Berichterstattung in den Medien,
dass das Streichen eines Einreichungsstichtages, welcher bereits 2023 bei
initialer Veröffentlichung der Förderrichtlinie turnusmäßig im Voraus festgelegt
wurde, nicht dem Streichen von Fördermitteln gleichkommt. Die Ansätze des
Haushaltes 2024 für die Batterieforschungsförderung stehen planmäßig zur
Verfügung.
Die Bundesregierung hat wiederholt klargestellt, die Batterie als
Schlüsseltechnologie auch zukünftig zu fördern. Dem schließt sich der Bundesminister für
Bildung und Forschung Cem Özdemir ausdrücklich an. Den laufenden und
zukünftigen Haushaltsaufstellungsverfahren kann nicht vorgegriffen werden.
Darüber hinaus prüft das BMBF weitere Möglichkeiten zur Stärkung der
Batterieforschungsaktivitäten.
Im Grundsatz entspricht eine Vielzahl der Fragen jenen aus
Bundestagsdrucksache 20/10658 (Kleine Anfrage der CDU/CSU zur Kürzung der
Batterieforschung vom März 2024). Die Bundesregierung hat seinerzeit klargestellt, dass
unter „Batterieforschung“ im Kontext der Fragestellungen die Beforschung von
Batteriezellen bzw. deren Komponenten gemäß der heutigen Zuständigkeit des
BMBF verstanden wird. Diese Auffassung liegt den Antworten auf die
nachfolgenden Fragen zugrunde.
1. Wie viele Mittel hat die Bundesregierung seit 2007 in die
Batterieforschung investiert (über die Jahre und insgesamt aufführen)?
Unter „Batterieforschung“ wird im Rahmen der vorliegenden Kleinen Anfrage
die Beforschung von Batteriezellen bzw. deren Komponenten gemäß der
Zuständigkeit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)
verstanden. Die Batterieforschung war initial Bestandteil der
Materialforschungsförderung des BMBF. Ab dem Jahr 2019 wurden im Einzelplan 30 gesonderte
Haushaltsansätze für die Batterieforschung ausgewiesen. Aus dem
Einzelplan 30 wird der Aufbau der Forschungsfertigung Batteriezelle in Münster
finanziert.
Ressort Titel Ist 2018
in 1 000
Euro
Ist 2019
in 1 000
Euro
Ist 2020
in 1 000
Euro
Ist 2021
in 1 000
Euro
Ist 2022
in 1 000
Euro
Ist 2023
in 1 000
Euro
Soll 2024
in 1 000
Euro
BMBF 6092/683 04 (KTF,
Anteil Batterieforschung
BMBF)
79 440 83 300 90 292 111 264 124 592 145 254 155 345
3004/683 26
(Anteil Batterieforschung
BMBF, Aufbau
Forschungsfertigung
Batteriezelle in Münster)
0 3 054 11 341 14 358 84 390 69 978 53 550
In Summe hat das BMBF seit dem Jahr 2009 über eine Mrd. Euro in
Batterieforschungsprojekte investiert.
2. Welche Bedeutung hat aus Sicht der Bundesregierung und vor dem
Hintergrund der umfangreichen Unterstützung des Bundes bei der
Ansiedlung von Fertigungen die aktuelle Förderung der Batterieforschung des
Bundes für die langfristige Etablierung einer wettbewerbsfähigen
Batterieproduktion in Deutschland?
Es wird auf die Antwort der Bundesregierung zu Frage 1 der Kleinen Anfrage
der Fraktion der CDU/CSU auf Bundestagsdrucksache 20/10897 verwiesen.
3. Wie viele Mittel stehen nach gegenwärtiger Planung der
Bundesregierung dem BMBF in den Jahren 2025 und 2026 für Neubewilligungen im
Bereich der Batterieforschung zur Verfügung (bitte nach Ressorts
aufgliedern)?
Das BMBF finanziert bisher den Großteil der Batterieforschungsaktivitäten aus
dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) (Titel 6092/683 04 „Maßnahmen
zur Weiterentwicklung der Elektromobilität“). Für Neubewilligungen stehen in
diesem Titel im KTF ab dem Haushaltsjahr 2025 nach heutigem Stand keine
Mittel für Batterieforschungsprojekte zur Verfügung. Aus dem Titel
3004/683 26 des BMBF wird unverändert der Aufbau der Forschungsfertigung
Batteriezelle (FFB) finanziert. Das Aufstellungsverfahren für den Haushalt
2025 ist noch nicht abgeschlossen. Dem Haushaltsaufstellungsverfahren für das
Jahr 2026 kann nicht vorgegriffen werden.
4. Wie viele Mittel investiert die Bundesregierung in den Aufbau von
Fertigungskapazitäten im Bereich der Batteriezelltechnologie (bitte für die
Jahre von 2021 bis 2026 tabellarisch darlegen)?
Die Höhe der investierten Mittel für den Aufbau von Fertigungskapazitäten
kann der nachstehenden Tabelle entnommen werden.
Ressort Titel
Mittelabfluss
2021 in
1 000 Euro
Mittelabfluss
2022 in
1 000 Euro
Mittelabfluss
2023 in
1 000 Euro
bewilligt
2024 in
1 000 Euro
bewilligt
2025 in
1 000 Euro
bewilligt
2026 in
1 000 Euro
BMWK 6092 89304
IVA6
50 237 93 307 129 167 423 115 424 835 126 331
5. In welchem Verhältnis stehen nach Kenntnis der Bundesregierung die
Forschungsausgaben von Wirtschaft und Industrie zu den öffentlichen
Forschungsausgaben?
Gemäß dem Bundesbericht für Forschung und Innovation 2024 investierte die
Wirtschaft im Jahr 2022 in der Gesamtheit 81,8 Mrd. Euro in Forschung und
Entwicklung. Bund und Länder investierten im gleichen Zeitraum 39,6 Mrd.
Euro.
6. Für welche deutschen Wirtschafts- und Industriebereiche nimmt die
Batterietechnologie nach Kenntnis der Bundesregierung eine herausragende
Bedeutung ein?
18. Welche Industrien, neben der Automobilindustrie und stationären
Applikationen, sind von Batterien abhängig?
Die Fragen 6 und 18 werden gemeinsam beantwortet.
Es wird auf die Antwort der Bundesregierung zu den Fragen 10 und 11 der
Kleinen Anfrage der Fraktion der CDU/CSU auf Bundestagsdrucksache
20/10897 verwiesen.
7. Wie wird sich die geplante Streichung der Batterieforschung auf das
Dachkonzept Batterieforschung auswirken?
8. Wird das im Koalitionsvertrag zwischen SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜ-
NEN und FDP verankerte Ziel „Deutschland zu einem Standort der
Batterieforschung zu entwickeln“ aufgegeben, wenn ja, warum, und wenn
nein, wie will die Bundesregierung das Ziel erreichen?
9. Vertritt die Bundesregierung weiterhin die Auffassung, dass „die Batterie
eine Schlüsseltechnologie im eigentlichen Sinne“ darstellt, wenn ja,
warum, und wenn nein, warum nicht?
Die Fragen 7 bis 9 werden gemeinsam beantwortet.
Mit der Zukunftsstrategie Forschung und Innovation hat die Bundesregierung
Ziele, Meilensteine und Prioritäten ihrer Forschungs- und Innovationspolitik
für die kommenden Jahre definiert. Die Batterie als Schlüsseltechnologie ist
unverändert Teil der Zukunftsstrategie: Deutschland soll zu einem Zentrum für
Forschung, Fertigung und Recycling von Batteriezellen werden. Das BMBF-
Dachkonzept Batterieforschung unterstützt diese Ziele.
Die Ziele des Dachkonzepts werden weiterhin mit den zur Verfügung stehenden
Mitteln und bereits angestoßenen Maßnahmen verfolgt. Das BMBF prüft
zudem weitere Möglichkeiten zur Stärkung der Batterieforschungsaktivitäten. Das
Ziel, „Deutschland zu einem Standort der Batterieforschung zu entwickeln“,
hat weiterhin Bestand.
Ergänzend wird auf die Antwort der Bundesregierung zu Frage 7 der Kleinen
Anfrage der Fraktion der CDU/CSU auf Bundestagsdrucksache 20/10897
verwiesen.
10. Von welcher Umsatzentwicklung geht die Bundesregierung auf dem
Weltmarkt für Batterien bis zum Jahr 2035 aus?
Es wird auf die Antwort der Bundesregierung zu Frage 25 der Kleinen Anfrage
der Fraktion der CDU/CSU auf Bundestagsdrucksache 20/10897 verwiesen.
11. Welchen Anteil am Weltmarkt strebt die Bundesregierung für
Deutschland bis zum Jahr 2035 an?
Es wird auf die Antwort der Bundesregierung zu Frage 26 der Kleinen Anfrage
der Fraktion der CDU/CSU auf Bundestagsdrucksache 20/10897 verwiesen.
12. Führt die Kürzung der Fördermittel im Bereich der Batterieforschung aus
Sicht der Bundesregierung zu einer verstärkten Abhängigkeit von
ausländischer Forschung und Produktion im Bereich fortschrittlicher
Batterietechnologie, wenn ja, welche Schlussfolgerung zieht die
Bundesregierung hieraus, und wenn nein, warum nicht?
Es wird auf die Antwort der Bundesregierung zu Frage 9 der Kleinen Anfrage
der Fraktion der CDU/CSU auf Bundestagsdrucksache 20/10897 verwiesen.
13. Wie viele und welche aus der Projektförderung des Bundes finanzierten
Forschungsprojekte im Bereich der Batterieforschung laufen im Jahr
2025 planmäßig aus?
Die im Jahr 2025 auslaufenden Projekte aus der Projektförderung des Bundes
zu Forschungsprojekten im Bereich der Batterieforschung können der
Anlage 1* entnommen werden.
14. Wie viele und welche aus der Projektförderung des Bundes finanzierten
Forschungsprojekte im Bereich der Batterieforschung laufen im Jahr
2026 planmäßig aus?
Die im Jahr 2026 auslaufenden Projekte aus der Projektförderung des Bundes
zu Forschungsprojekten im Bereich der Batterieforschung können der
Anlage 2* entnommen werden.
15. Wie viele und welche Forschungsvorhaben von kleinen und mittleren
Unternehmen (KMU) können aufgrund der geplanten Kürzungen nicht
mehr durchgeführt werden (bitte tabellarisch auflisten)?
16. Wann hat das BMBF die betroffenen Projekte über die Kürzungen
informiert (bitte tabellarisch auflisten)?
Die Fragen 15 und 16 werden gemeinsam beantwortet.
Unter geplanten Forschungsprojekten im Sinne der Frage werden jene
verstanden, zu denen seitens BMBF bereits zur Antragstellung aufgefordert wurde
bzw. zu denen entsprechende Anträge vorliegen.
Es wurden im Juli und im August 2024 durch das BMBF die nachfolgenden
20 Anträge auf Förderung von Forschungsvorhaben von KMU abgelehnt.
Ressort Förderkennzeichen Akronym
BMBF 03XP0574A PHOSBAT
BMBF 03XP0574C PHOSBAT
BMBF 03XP0574D PHOSBAT
BMBF 03XP0577D FACILE
BMBF 03XP0586C ECO-iL-DRY
BMBF 03XP0586D ECO-iL-DRY
BMBF 03XP0586E ECO-iL-DRY
BMBF 03XP0586F ECO-iL-DRY
BMBF 03XP0586G ECO-iL-DRY
BMBF 03XP0586H ECO-iL-DRY
BMBF 03XP0587B EcoLIP
BMBF 03XP0591A TemPrint
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 20/13965 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
Ressort Förderkennzeichen Akronym
BMBF 03XP0591B TemPrint
BMBF 03XP0591C TemPrint
BMBF 03XP0591D TemPrint
BMBF 03XP0591F TemPrint
BMBF 03XP0598A SiKoBa
BMBF 03XP0598D SiKoBa
BMBF 03XP0606C DiRecCell
BMBF 03XP0606E DiRecCell
17. Was waren die ausschlaggebenden Gründe für die Entscheidung der
Bundesministerin für Bildung und Forschung Bettina Stark-Watzinger,
die Projektförderung des Bundes in der Batterieforschung zum Jahr 2026
beenden zu wollen?
Mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 15. November 2023 zum
Klima- und Transformationsfond (KTF) wurde eine Konsolidierung des KTF
notwendig. Hierzu leistet auch jener Titel einen Beitrag, aus dem bisher ein
Großteil der Batterieforschung des BMBF gefördert wird.
Dabei wurden keine laufenden Forschungsvorhaben gekürzt oder vorzeitig
beendet, sodass diese bis spätestens zum Jahr 2028 planmäßig beendet werden
können.
19. Wie abhängig ist die Bundeswehr von außereuropäischen Zell- und
Batterielieferanten, und wie deckt sie ihren Bedarf?
Ein wesentlicher Anteil der beschafften Batterien, insbesondere
Lithiumbatterien, stammt aus außereuropäischer Fertigung. Die Abhängigkeit der
Bundeswehr von außereuropäischen Zell- und Batterielieferanten ist vergleichbar mit
der anderer europäischer Militär- und Sicherheitsorganisationen, aber auch mit
der Abhängigkeit aller anderen nicht-militärischen Verbraucher und Nutzer in
Europa.
Die Bedarfsdeckung der Bundeswehr im Bereich mobiler elektrischer
Energiespeicher (Primär- und Sekundärbatterien) erfolgt einerseits zusammen mit den
jeweiligen Geräten sowie Systemen und somit über die systemverantwortlichen
Herstellerfirmen. Andererseits wird der Folgebedarf auch direkt bei
Batterieherstellern bzw. Distributoren beauftragt. Dabei ist der Einfluss der
Bundeswehr auf den Ursprung der Batterien in der Regel gering. Selbst europäische
Batteriehersteller bzw. Batteriekonfektionierer verwenden überwiegend
Batteriezellen aus außereuropäischer Produktion. Dies gilt insbesondere für
Lithiumbatterien.
20. Wie viele Vorhabenskizzen sind bis zum Stichtag am 30. September
2024 im Rahmen der BMBF-Fördermaßnahme „Forschung und
Entwicklung an Batterietechnologien für technologisch souveräne,
wettbewerbsfähige und nachhaltige Batteriewertschöpfungsketten“ im BMBF
eingegangen?
21. Wie hoch war das Antragsvolumen der bis zum 30. September 2024 im
Rahmen der BMBF-Fördermaßnahme „Forschung und Entwicklung an
Batterietechnologien für technologisch souveräne, wettbewerbsfähige
und nachhaltige Batteriewertschöpfungsketten“ im BMBF
eingegangenen Vorhabenskizzen?
Die Fragen 20 und 21 werden gemeinsam beantwortet.
Seit der Veröffentlichung der Fördermaßnahme im Bundesanzeiger am 14.
September 2023 sind bis zum 30. September 2024 36 Vorhabenskizzen mit einem
Antragsvolumen in Höhe von 124,4 Mio. Euro eingegangen. Die
Einreichungsstichtage im Frühjahr und im Herbst 2024 wurden per
Änderungsbekanntmachung im Bundesanzeiger ausgesetzt.
22. Wie hoch ist das Bewilligungsvolumen, und wie viele Antragsteller
werden in etwa zur Antragstellung aufgerufen?
Seit der Veröffentlichung der Fördermaßnahme im Bundesanzeiger wurden
19 Antragsteller in zwei Verbundvorhaben zur Antragstellung aufgefordert.
Stand 29. Oktober 2024 wurden drei Teilvorhaben mit einer
Zuwendungssumme von 4,7 Mio. Euro bewilligt. Bis Ende des Jahres 2024 sollen weitere
16 Teilvorhaben mit einer Zuwendungssumme von ca. 14,3 Mio. Euro bewilligt
werden.
23. Welche Vorgaben an den Umfang und an die inhaltliche Tiefe der
Vorhabenskizzen waren von den Antragstellern einzuhalten?
Die Vorgaben zu Umfang und inhaltlicher Tiefe der Vorhabenskizzen ergeben
sich aus der Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „Forschung
und Entwicklung an Batterietechnologien für technologisch souveräne,
wettbewerbsfähige und nachhaltige Batteriewertschöpfungsketten“ vom 29. August
2023.
24. Wie hoch schätzt das BMBF in etwa den Arbeitsaufwand für eine
Vorhabenskizze ein (Arbeitsstunden und Personalkapazitäten)?
Der Arbeitsaufwand zur Erstellung einer Vorhabenskizze im IT-basierten
Antragsverfahren hängt von einer Vielzahl an Parametern ab, zum Beispiel von
der Komplexität der vorgeschlagenen Projektidee, der Anzahl der beteiligten
Verbundpartner oder der Vorerfahrung der Förderinteressenten. Bei Bedarf
werden Förderinteressenten eng durch die Projektträger begleitet. Der
Bundesregierung liegen keine allgemeingültigen Erkenntnisse zum Arbeitsaufwand für
die Erstellung einer Vorhabenskizze vor.
25. Wie hoch ist nach aktuellen Bundesregierungsplänen insgesamt das
jährliche Budget der Förderung der sieben Kompetenzcluster (bitte über die
gesamte Laufzeit der Cluster darstellen)?
26. Welche der sieben bisherigen Kompetenzcluster stehen für eine
Verlängerung bzw. Neuausrichtung an?
27. Wann enden die Förderphasen der noch laufenden Kompetenzcluster?
28. Welche thematischen Schwerpunkte haben die sieben bisherigen
Forschungscluster?
29. Liegen bereits Rahmenpläne für die Weiterführung bestehender oder
Vorschläge für neue Kompetenzcluster vor?
Die Fragen 25 bis 29 werden gemeinsam beantwortet.
Die thematischen Schwerpunkte der sieben Kompetenzcluster lauten wie folgt:
• Materialentwicklung (ExellBattMat)
• Batteriezellproduktion (Prozess) (ProZell)
• Intelligente Batteriezellproduktion (Produktion) (InZePro)
• Recycling und grüne Batterie (greenBatt)
• Batterienutzungskonzepte (BattNutzung)
• Analytik und Qualitätssicherung (AQua)
• Festkörperbatterien (FestBatt)
Das bewilligte Budget der Batteriekompetenzcluster ist in der nachfolgenden
Tabelle zusammengefasst (Stand: 28. Oktober 2024):
Vor 2020 2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026 2027 2028
Bewilligtes
Budget in
Tausend Euro
20 035 18 225 46 259 52 730 48 494 31 174 5 573 1 076 70 16
Die Förderphasen der Kompetenzclusters InZePro und greenBatt enden am
31. Dezember 2024, für AQua am 28. Februar 2025 und für FestBatt am
31. Dezember 2025.
Der Rahmenplan für die nächste Förderphase des Kompetenzclusters FestBatt
befindet sich in der Begutachtung. Im Übrigen plant das BMBF eine
Neuausrichtung beziehungsweise eine thematische Konsolidierung des
Clusterkonzepts, sodass gegenwärtig keine Vorschläge zur Fortführung bestehender oder
die Etablierung neuer Cluster angenommen werden.
30. Von welchem Fachkräftebedarf im Bereich der Batterietechnologie geht
die Bundesregierung bis zum Jahr 2035 in Deutschland aus?
Es wird auf die Antwort der Bundesregierung zu Frage 38 der Kleinen Anfrage
der Fraktion der CDU/CSU auf Bundestagsdrucksache 20/10897 verwiesen.
31. Wie will die Bundesregierung den Fachkräftebedarf abdecken?
34. Welche Maßnahmen plant die Bundesregierung, um den
Fachkräftemangel in diesem Bereich zu bekämpfen?
Die Fragen 31 und 34 werden gemeinsam beantwortet.
Es wird auf die Antwort der Bundesregierung zu den Fragen 39 bis 41 der
Kleinen Anfrage der Fraktion der CDU/CSU auf Bundestagsdrucksache 20/10897
verwiesen.
32. Wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (inklusive.. Master-
Studierende, Doktoranden) an Forschungseinrichtungen werden aktuell durch
die Förderung der Kompetenzcluster finanziert?
In den Kompetenzclustern werden noch rund 90 Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler (inklusive Promovierende) und zehn Technikerinnen und
Techniker (jeweils Vollzeitäquivalente) finanziert. Die exakte Beschäftigtenzahl
lässt sich aufgrund der individuellen Anstellungsverhältnisse (Erfahrungsstufe
gemäß Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes, Teilzeitmodelle, nach
Bewilligung erfolgte Tarifsteigerungen) aus den BMBF vorliegenden Daten nicht
abschließend ermitteln. Über die Anzahl an Studierenden in Masterstudiengängen
liegen der Bundesregierung keine abschließenden Informationen vor.
33. Wie viele Arbeitsplätze in der Batterieforschung sind durch die
Kürzungen direkt oder indirekt gefährdet?
Das BMBF fördert die Batterieforschung entsprechend der thematischen
Schwerpunkte in zeitlich befristeten Projekten, über die Doktoranden oder
Post-Doktoranden finanziert werden können. Es wurde stets sichergestellt, dass
alle laufenden Vorhaben planmäßig finanziert und beendet werden können.
Nach Schätzungen der Bundesregierung arbeiten an deutschen
Forschungseinrichtungen und Universitäten 1 500 Forschende im Bereich der
Batterieforschung. Unter anderem im universitären Kontext ist ein Großteil der
Batterieforschung drittmittelfinanziert und erhält damit auch Projektförderungen des
BMBF.
Der Bundesregierung liegen allerdings keine abschließenden Informationen
vor, welchen direkten oder indirekten Einfluss eine geänderte Projektförderung
auf die Zahl der Arbeitsplätze hat.
35. Welche Alternativen stehen kleinen und mittelständischen Unternehmen
bei eigenen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Deutschland im
Falle eines Wegfallens des Dachkonzepts Batterieforschung aus Sicht der
Bundesregierung zur Verfügung?
Aus Sicht der Bundesregierung sind Wettbewerbsfähigkeit und
Innovationskraft von KMU mit ihren vergleichsweise kleinen Forschungsabteilungen in
besonderer Weise auf durch Projektförderung geförderte Verbundforschung
angewiesen, um an wissenschaftlicher Expertise und Forschungsequipment an
Forschungseinrichtungen und Universitäten zu partizipieren. Aus diesem
Grund werden KMU im Dachkonzept Batterieforschung auch weiterhin
gesondert berücksichtigt.
Um die Wirtschaft und insbesondere KMU bei Forschung und Entwicklung
neben der direkten Projektförderung zu unterstützen, hat die Bundesregierung
zudem die steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung als
zusätzliches Instrument zur direkten Projektförderung gestärkt.
36. Wie hoch waren die Aufwendungen für den Aufbau der
Forschungsinfrastruktur (Geräte, Anlagen), und was geschieht mit dem dann nicht mehr
benötigten Equipment?
Das BMBF hat auf der Basis von Förderinitiativen für den direkten Aufbau von
Forschungsinfrastruktur seit dem Jahr 2009 rund 425 Mio. Euro investiert, um
die technologische Infrastruktur des deutschen Batterieökosystems zu stärken.
Hierzu gehören Investitionen in Pilotanlagen sowie das Projekt FoFeBat, mit
dem der Aufbau der FFB finanziert wird. Daneben wurden und werden in
weiteren Forschungsvorhaben einzelne Geräte und Anlagen für die
Batterieforschung finanziert. Die Anlagen und Geräte sollen den geförderten
Einrichtungen sowie dem Batterieökosystem als Ganzes auch nach Abschluss eines
geförderten Projektes zur Verfügung stehen. Im Falle der FFB dienen die
Aufwendungen dazu, eine weltweit einmalige Forschungsgroßinfrastruktur der
Skalierungsforschung zu schaffen, die unverzichtbares Element der
Innovationspipeline im Bereich Batterie werden soll.
37. Wie weit sind Nachwuchsgruppen von den möglichen Streichungen der
Batterieforschung betroffen?
38. Wann läuft die Förderung der Nachwuchsgruppen aus?
Die Fragen 37 und 38 werden gemeinsam beantwortet.
Das BMBF fördert den Aufbau von Nachwuchsgruppen mit der Maßnahme
BattFutur. Gegenwärtig geförderte Nachwuchsgruppen werden wie geplant bis
längstens zum Jahr 2028 finanziert.
Ab dem Jahr 2025 stehen im KTF nach aktuellem Stand für Neubewilligungen
der BMBF-Batterieforschung keine Mittel zur Verfügung, damit können keine
neuen Nachwuchsgruppen aufgebaut und finanziert werden. Dies betrifft auch
bereits positiv evaluierte Talente. Das BMBF prüft fortlaufend, ob kommende
Einreichungsstichtage der genannten Maßnahme angepasst werden müssen.
39. Wofür sind die im Bundeshalt für die Batterieforschung im Einzelplan
des BMBF ausgewiesenen Mittel vorgesehen?
40. Wie viel der Mittel werden für den Aufbau von Infrastruktur der
Forschungsfertigung Batteriezelle (FFB) eingesetzt?
41. Wie viel der Mittel werden für den Betrieb und die Forschungsaktivitäten
der FFB eingesetzt?
Die Fragen 39 bis 41 werden gemeinsam beantwortet.
Die im Titel 683 26 des Einzelplan 30 ausgewiesenen Mittel für die
Batterieforschung sind gemäß Erläuterungsziffer zur Umsetzung des Dachkonzeptes
Batterieforschung (insbesondere Forschungsfertigung Batteriezelle) vorgesehen.
Die Förderung umfasst die Forschung und Entwicklung von
Energiespeicherzellen für mobile und stationäre Anwendungen. Ein Schwerpunkt liegt auf dem
Aspekt der Skalierungsforschung für Batterietechnologien als Beispiel der
angewandten und digitalisierten Materialforschung. Die FFB nimmt dabei als
neues Innovationsinstrument der industrienahen Prozess- und
Produktionsforschung eine Schlüsselrolle ein.
Neben der Ausfinanzierung von im Rahmen des Zukunftsfonds
Automobilindustrie geförderten Verbundprojekten sind die im Einzelplan 30 des BMBF
ausgewiesenen Mittel ausschließlich für Infrastruktur, Forschungsbetrieb und
Forschungsaktivitäten im Rahmen des Gesamtaufbaus der FFB vorgesehen.
42. In welchem Maße ist die FFB an den bisherigen Forschungsvorhaben
beteiligt, die aus dem Sondervermögen „Klima- und
Transformationsfonds“ (KTF) gefördert wurden?
Die FFB wird als ausführende Stelle in drei Forschungsvorhaben mit einer
Gesamtzuwendung von 1,61 Mio. Euro gefördert.
43. Durch was soll im Falle einer Einstellung des Dachkonzepts
Batterieforschung die bisherige Forschungs- und Innovationspipeline, die in der
FFB mündet, ggf. zukünftig ersetzt werden?
Das BMBF-Dachkonzept Batterieforschung ist ein anerkanntes und sichtbares
Instrument, um in Deutschland projektbezogene Batterieforschung, auch im
Verbund mit der Industrie, zu fördern. Ausgerichtet an konkreten
Handlungsfeldern werden messbare Ziele formuliert, um eine technologisch souveräne,
wettbewerbsfähige und nachhaltige Batteriewertschöpfungskette aufzubauen.
Wesentlicher Bestandteil des Dachkonzeptes ist die FFB als Instrument der
Skalierungsforschung, um vielversprechende Forschungsergebnisse in die
industrielle Anwendung zu überführen.
Die Ziele des Dachkonzeptes haben weiterhin Bestand.
44. Wie viele Projekte könnten maximal entsprechend den vorhandenen
Kapazitäten im Jahr 2025 im Rahmen der FFB durchgeführt werden?
Der Forschungsbetrieb der FFB befindet sich in der Aufbauphase, die durch
das BMBF im Rahmen des „FoFeBat“-Projekts gefördert wird. Der
Forschungsbetrieb der offenen Batteriezellfabrik PreFAB (1. Bauabschnitt,
Musterlinie) wurde durch Bundesministerin Bettina Stark-Watzinger a. D. am
30. April 2024 gestartet.
Die FFB beteiligt sich nach eigenen Angaben bereits an einer Vielzahl
öffentlich geförderter sowie mit der Industrie durchgeführter Forschungsvorhaben,
die sich durch individuelle Komplexität und Ressourcenbedarfe auszeichnen.
Nach Ansicht der Bundesregierung unterstreicht dies die hohe Relevanz und
die strategische Bedeutung der FFB für das deutsche Batterieökosystem und
den Aufbau einer Batterieindustrie in Deutschland.
45. Welche Projekte sollten ursprünglich, vor den geplanten Kürzungen der
Koalition der Fraktionen von SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und
FDP, im Jahr 2025 finanziert werden?
Unter Projekten im Sinne der Frage werden jene verstanden, zu denen das
BMBF zur Antragstellung aufgefordert hat oder die seitens des BMBF
bewilligt wurden. Es wurden zu eingereichten Anträgen der FFB in Bezug auf die
Förderbekanntmachungen des BMBF bislang keine Ablehnungsbescheide
erteilt.
Es sind keine laufenden Forschungsprojekte von Mittelkürzungen betroffen.
Entsprechend dem Fraunhofer-Finanzierungsmodell ist die FFB zudem
angehalten, die direkte Zusammenarbeit mit der Industrie zu suchen. Dies wird von
der FFB erfolgreich praktiziert.
46. Welche Auswirkungen haben nach Ansicht der Bundesregierung die
geplanten Kürzungen im Bereich der Batterieforschung auf die Auslastung
der FFB im Jahr 2025 und in den Folgejahren?
Aus Sicht der Bundesregierung ist ein auskömmlich finanziertes
Batterieforschungsökosystem Voraussetzung dafür, dass die FFB ihr
innovationspolitisches Potenzial voll entfalten kann. Der Aufbau der FFB ist von der
Konsolidierung des KTF nicht betroffen.
47. Welche internationalen Kooperationen bestehen in der
Batterieforschung?
Über die Förderrichtlinie M.ERA-NET III besteht seitens des BMBF eine
multinationale europäische Kooperation. Darüber hinaus bestehen in der
Batterieforschung des BMBF bilaterale Kooperationen mit den Vereinigten Staaten von
Amerika, Taiwan, Frankreich, Japan und Israel (letztere derzeit ruhend).
48. Welche weiteren Kooperationen sind ggf. geplant?
Derzeit befindet sich eine mögliche Kooperation mit Kanada in einem
Begutachtungsverfahren. Weitere Kooperationen befinden sich in der Vorbereitung.
Hierbei werden fortlaufend die absehbaren budgetären Handlungsspielräume
der kommenden Haushaltsjahre berücksichtigt.
49. Wann läuft die Förderung der Kooperationen aus?
Die seitens des BMBF geförderten Batterieforschungsprojekte im Rahmen von
internationalen Kooperationen laufen planmäßig spätestens im Jahr 2027 aus.
Bereits zum 30. September 2025 enden die Projekte im Rahmen der BMBF-
Kooperation mit den Vereinigten Staaten von Amerika, Forschungsvorhaben
mit Japan laufen zum 31. März 2026 aus.
50. Ist es ggf. geplant, die Forschungskooperationen zukünftig fortzuführen,
wenn ja, wie, und wenn nein, warum nicht?
Entsprechend dem Dachkonzept Batterieforschung ist die Stärkung
internationaler Forschungskooperationen ein wesentliches Handlungsfeld. Daher werden
internationale Kooperationen fortlaufend unter Berücksichtigung der
absehbaren budgetären Handlungsspielräume weiterentwickelt und eine Fortführung
und ein Ausbau wissenschaftlich erfolgreicher Kooperationen angestrebt.
51. Welche Maßnahmen plant die Bundesregierung, um die Auswirkungen
der Kürzung der Mittel in der Batterieforschung auf bestehende
internationale Forschungsprojekte und Partnerschaften abzumildern?
Von den Konsolidierungen im KTF sind keine laufenden Vorhaben betroffen,
somit auch keine laufenden internationalen Forschungsprojekte. Das BMBF
prüft weitere Möglichkeiten, um die Batterieforschungsaktivitäten zu stärken.
Ferner nutzt das BMBF bilaterale Vereinbarungen wie das Instrument des
memorandum of understanding, um den Handlungsrahmen von Partnerschaften
längerfristig zu definieren und die Anbahnung von Forschungsprojekten bis zur
allseitigen Verfügbarkeit von Haushaltsmitteln abzusichern.
52. Wie hoch sind im Haushaltsjahr 2025 nach aktuellen Plänen die Budgets
der Helmholtz-Gemeinschaft (HGF) und Fraunhofer-Gesellschaft (FhG),
die der Batterieforschung zur Verfügung stehen?
53. Wie hoch ist bei der FhG der zusätzliche Anteil des Budgets für die
Batterieforschung, der im Rahmen von Forschungsprogrammen außerhalb
der Bund-Länder-Finanzierung durch die Gesellschaft für die
Batterieforschung eingeworben wird?
Die Fragen 52 und 53 werden gemeinsam beantwortet.
Im Jahr 2025 sind im Rahmen der institutionellen Grundfinanzierung rund
40 Mio. Euro Bundesmittel der Batterieforschung der Helmholtz-Gemeinschaft
Deutscher Forschungszentren e. V. gewidmet, hinzu kommt typischerweise ein
Finanzierungsanteil der Länder in Höhe von 10 Prozent.
Die Grundfinanzierung der Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der
angewandten Forschung e. V. (FhG) wird im Rahmen der Bund-Länder-
Finanzierung an die 26 Mitgliedsinstitute der Fraunhofer-Allianz Batterien in einem
komplexen Verfahren verteilt und lässt sich nicht ohne Weiteres solitär dem
Themenfeld Batterie zuordnen. Das der FhG im Jahr 2025 zur Verfügung
stehende Drittmittelbudget für die Batterieforschung soll sich gemäß einer
Hochrechnung der FhG auf schätzungsweise 110 bis 150 Mio. Euro belaufen. Davon
entfallen allein 85 Mio. Euro auf Bundesmittel. Bei den Drittmitteln aus
Forschungsprogrammen des Bundes handelt es sich ganz überwiegend um
Projekte, die bereits seit dem Jahr 2023 oder früher laufen.
54. Wie bewertet die Bundesregierung die langfristigen wirtschaftlichen
Auswirkungen der Kürzung der Batterieforschung auf den deutschen
Hightech-Sektor?
55. Welche Analysen oder Studien wurden durchgeführt, um die Folgen für
die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft Deutschlands zu
bewerten?
Die Fragen 54 und 55 werden gemeinsam beantwortet:
Nach Auffassung der Bundesregierung ist die Batterieforschung des BMBF
grundlegender Baustein der Innovationspipeline im deutschen
Batterieökosystem, um anwendungsnahe und für die industrielle Verwertung skalierbare
Forschungsergebnisse zu generieren. Ferner ist aus Forschungsprojekten die
Ausbildung von Fachkräften zu erwarten, die aus wirtschaftlicher Sicht einen
Standortfaktor darstellen. Ungeachtet dessen sind die geförderten
Forschungsprojekte im Grundsatz risikobehaftet und im Ergebnis nicht planbar. Damit ist
keine abschließende Aussage zu zukünftigen wirtschaftlichen Effekten dieser
Forschungsförderung möglich. Spezifische Analysen oder Studien zur
Bewertung der Auswirkungen der Änderungen der Batterieforschung auf die
Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft wurden seitens der Bundesregierung nicht
durchgeführt.
56. Welche Unterstützung erhalten die betroffenen Forschungseinrichtungen
und Unternehmen von der Bundesregierung, um sich auf die Kürzungen
in der Batterieforschung einzustellen?
57. Sind spezielle Programme oder Initiativen der Bundesregierung geplant,
um den Übergang zu erleichtern und alternative
Finanzierungsmöglichkeiten zu finden, und wie sollen private Investoren eingebunden werden?
58. Welche konkreten Schritte wird die Bundesregierung unternehmen, um
die langfristige Finanzierung und Unterstützung der Batterieforschung
sicherzustellen, wenn die aktuellen Kürzungen nicht zurückgenommen
werden?
59. Gibt es Überlegungen zur Schaffung neuer Finanzierungsmechanismen
oder Finanzierungsquellen?
Die Fragen 56 bis 59 werden gemeinsam beantwortet.
Infolge der notwendigen Priorisierung der Ausgaben des KTF nach dem Urteil
des Bundesverfassungsgerichtes vom 15. November 2023 wurde der KTF-Titel
683 04 „Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Elektromobilität“ auslaufend
gestellt. Dabei wurde sichergestellt, dass alle laufenden Projekte ausfinanziert
werden. Über die langfristige Finanzierung und Unterstützung der
Batterieforschung ist im Rahmen zukünftiger Haushaltsaufstellungen zu entscheiden.
Das erklärte Ziel der Bundesregierung ist unverändert, in Deutschland und
Europa eine technologisch souveräne und nachhaltige
Batteriewertschöpfungskette aufzubauen und damit die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und Europas
zu stärken und einseitige Abhängigkeiten abzubauen. Für den Erfolg des
nationalen Batterieökosystems wird es unabhängig von der Projektförderung des
BMBF entscheidend sein, dass alle Akteure ihre Aktivitäten verstärkt
synchronisieren. Nur so kann es gelingen, bestmöglich Synergien zu heben, Förderung
mit größter Effizienz zu gestalten, Redundanzen zu vermeiden und
Kernkompetenzen zu stärken. Dies gilt in besonderer Weise mit Blick auf den sich
verschärfenden internationalen Wettbewerb.
60. Wie bewertet die Bundesregierung die Akzeptanz und Umsetzung des
Beihilferahmens des „Temporary Crisis and Transition Framework“
(TCTF) im Kontext der Batterieforschung?
Der im März 2023 veröffentlichte Temporary Crisis and Transition Framework
(TCTF) erlaubt die Förderung von Investitionen in den Auf- und Ausbau von
Produktionskapazitäten im Bereich von strategischen
Transformationstechnologien. Batterien zählen zu diesen förderfähigen Technologien. Eine Förderung
von Forschungs- und Entwicklungsausgaben ist in diesem Kontext nicht
möglich.
61. Wann sind die Bewilligungen für die Maßnahmen zu erwarten?
62. Gibt es aktuelle Informationen zur Förderauswahl und zu den
ausstehenden Bewilligungen?
Die Fragen 61 und 62 werden gemeinsam beantwortet.
Die Bundesregierung versteht die Frage dahingehend, dass die Förderrichtlinie
„Resilienz und Nachhaltigkeit des Ökosystems der Batteriezellfertigung“
adressiert wird. Bewilligungen im Kontext der Förderrichtlinie „Resilienz und
Nachhaltigkeit des Ökosystems der Batteriezellfertigung“ sollen größtenteils im
ersten Quartal des Jahres 2025 abgeschlossen sein. Die Kriterien zur Auswahl zu
fördernder Projekte sind der Förderrichtlinie für die Bundesförderung
„Resilienz und Nachhaltigkeit des Ökosystems der Batteriezellfertigung“ zu
entnehmen. Informationen über die einzelnen Projekte werden in der Regel erst nach
der Bewilligung veröffentlicht.
63. Besteht die Gefahr, dass bestehende Batterieunternehmen oder
Forschungsinstitute ihren Standort aus Deutschland verlagern, wenn die
Fördermittel gekürzt werden, wenn ja, welche Gefahren sieht die
Bundesregierung, und wenn nein, warum nicht?
66. Inwieweit wird die Attraktivität Deutschlands als Standort für
internationale Batterieunternehmen durch die Förderkürzungen beeinträchtigt?
Die Fragen 63 und 66 werden gemeinsam beantwortet.
Entsprechend seiner Zuständigkeit trägt das BMBF mit seiner
Batterieforschungsförderung maßgeblich dazu bei, dass zu Beginn der Innovationspipeline
neue und innovative Ideen erforscht und im weiteren Verlauf hin zu einer
industriellen Anwendung skaliert werden können. Zielgruppe der BMBF-
Förderung sind Hochschulen und Außeruniversitäre Forschungsorganisationen sowie
deren Verbünde mit Unternehmen. Auf diese Weise wird ein international
wettbewerbsfähiges Batterieökosystem gefördert und ein Planungshorizont
geschaffen. Der Zugang zu Forschungsmitteln und deren Verfügbarkeit stellt für
Batterieunternehmen einen Standortvorteil sowie eine Entscheidungsgrundlage für
Investitionen dar – dies insbesondere hinsichtlich der Verfügbarkeit gut
ausgebildeter Fachkräfte samt der Verfügbarkeit und Bewertungskompetenz von
skalierbaren und aussichtsreichen Technologien. Aus diesem Grund wird die
Bundesregierung die Batterieforschung auch zukünftig als Schlüsseltechnologie
fördern. Der strategische Rahmen ist weiterhin das BMBF-Dachkonzept
Batterieforschung.
Eine konkrete Gefahr, dass bestehende Batterieunternehmen ihren Standort aus
Deutschland verlagern, sieht die Bundesregierung derzeit nicht, da die bereits
getätigten Investitionen in der Regel standortgebunden und langfristig sind.
Zudem sind für Unternehmen in der Regel neben der Forschungsförderung
weitere Standortfaktoren von Bedeutung.
64. Welche Regionen in Deutschland sind besonders stark von der
Batterieforschung abhängig?
65. Wie wirkt sich die Kürzung auf die wirtschaftliche Entwicklung dieser
Regionen aus?
Die Fragen 64 und 65 werden gemeinsam beantwortet.
Nach Auffassung der Bundesregierung sind regionale an Universitäten oder
Forschungseinrichtungen angesiedelte Kompetenzzentren einer
Schlüsseltechnologie im Allgemeinen attraktiv für die Ansiedlung von Unternehmen und
Start-ups – bedingt durch die Verfügbarkeit von Fachkräften und Know-how.
Dies zeigt sich im Batteriebereich unter anderem an den Regionen Münster mit
der FFB, Süddeutschland (unter anderem Ulm und Stuttgart) sowie
Brandenburg. Die Batterieforschungsförderung des BMBF erfolgt stets unter den
Gesichtspunkten der Exzellenz. Der Bundesregierung liegen keine abschließenden
Erkenntnisse vor, wie die Batterieforschungsförderung die wirtschaftliche
Entwicklung der entsprechenden Region beeinflusst.
67. Welche Folgen hat der Verlust von Know-how durch die Kürzung der
Fördermittel für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands?
Der Zugang zu Forschungsmitteln und die Verfügbarkeit sind wichtige
Standortfaktoren. Ob und inwieweit die Attraktivität beziehungsweise die
Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschlands für internationale
Batterieunternehmen durch die Änderungen beeinträchtigt wird, kann durch die
Bundesregierung nicht abschließend beurteilt werden.
68. Wie wird sich aus Sicht der Bundesregierung der Verlust des bis heute
auch international einmaligen Dachkonzepts Batterieforschung auf
Investitionsentscheidungen ausländischer Unternehmen auswirken?
Das BMBF-Dachkonzept Batterieforschung zielt auf den Aufbau einer
technologisch souveränen, nachhaltigen und wettbewerbsfähigen
Batteriewertschöpfungskette in Deutschland. Dies setzt einen Handlungs- und Förderrahmen für
Verbundforschung mit Wissenschaft und Unternehmen sowie vielfältige
internationale Forschungskooperationen voraus. Nationale und internationale
Unternehmen nehmen das daraus resultierende leistungsfähige und innovative
Batterieökosystem nach Auffassung der Bundesregierung als Standortvorteil für
Investitionsentscheidungen wahr. Aus diesem Grund ist die Einstellung des
BMBF-Dachkonzeptes Batterieforschung nicht angezeigt.
69. Welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung aus ihrer eigenen
Feststellung für Deutschland, dass die Ausgaben für Forschung und
Entwicklung in Japan, Südkorea, den USA und China näherungsweise
verdreifacht wurden (Antwort der Bundesregierung zu Frage 45 auf
Bundestagsdrucksache 20/10897: „[…] Aus einer Untersuchung des FhG-ISI
kann man entnehmen, dass sich in den genannten Ländern die
öffentlichen Ausgaben für Forschung und Entwicklung in den letzten vier
Jahren näherungsweise verdreifacht haben. In den genannten Staaten werden
u. a. neue und zukünftige Batterietechnologien beforscht und die
Resilienz in Bezug auf internationale Lieferketten adressiert.“)?
Der Aufbau einer technologisch souveränen, nachhaltigen
Batteriewertschöpfungskette ist mit dem Ziel der Bundesregierung verknüpft, Abhängigkeiten
von ausländischen Akteuren zu verringern und die Schlüsseltechnologie
Batterie, einschließlich Produktionskompetenzen, in einem angemessenen Maß
national und europäisch zu beherrschen. Um die gesetzten Ziele zu erreichen,
ist in den kommenden Jahren eine wettbewerbsfähige Finanzierung der
Forschungsförderung notwendig. Nur so kann die Batterietechnologie ihrer Rolle
als zentrale Transformations- und Schlüsseltechnologie gerecht werden.
Die Bundesregierung hat wiederholt klargestellt, die Batterie als
Schlüsseltechnologie auch zukünftig zu fördern. Den laufenden und zukünftigen
Haushaltsaufstellungsverfahren kann nicht vorgegriffen werden. Darüber hinaus prüft das
BMBF weitere Möglichkeiten zur Stärkung der Batterieforschungsaktivitäten.
Kleine Anfrage der Fraktion der CDU/CSU BT-Drs. 20/13491
Anlage 1:
Projekte aus der Projektförderung des Bundes zu Forschungsprojekten im Bereich der
Batterieforschung, die im Jahr 2025 planmäßig auslaufen
Ressortkennung Förderkennzeichen Akronym
BMBF 03XP0501C FoFeBat3
BMBF 03XP0231 LimLi
BMBF 03XP0359A IQ-El
BMBF 03XP0374C DigiBattPro4.0
BMBF 03XP0374D DigiBattPro4.0
BMBF 03XP0374B DigiBattPro4.0
BMBF 03XP0374A DigiBattPro4.0
BMBF 03XP0389B DAFODIL
BMBF 03XP0389D DAFODIL
BMBF 03XP0389C DAFODIL
BMBF 03XP0389A DAFODIL
BMBF 03XP0389E DAFODIL
BMBF 03XP0389F DAFODIL
BMBF 03XP0396I ALANO
BMBF 03XP0398A SkaLiS
BMBF 03XP0399D KoDI
BMBF 03XP0396F ALANO
BMBF 03XP0399B KoDI
BMBF 03XP0399C KoDI
BMBF 03XP0399A KoDI
BMBF 03XP0399E KoDI
BMBF 03XP0398D SkaLiS
BMBF 03XP0396H ALANO
BMBF 03XP0396A ALANO
BMBF 03XP0396J ALANO
BMBF 03XP0401C OekoMatBatt
BMBF 03XP0396G ALANO
BMBF 03XP0407D KIBa
BMBF 03XP0408D PolySafe
BMBF 03XP0407C KIBa
BMBF 03XP0396L ALANO
BMBF 03XP0408E PolySafe
BMBF 03XP0401B OekoMatBatt
BMBF 03XP0409D WabaFli
BMBF 03XP0407B KIBa
BMBF 03XP0410A DIALYSORB
BMBF 03XP0410B DIALYSORB
BMBF 03XP0410C DIALYSORB
BMBF 03XP0401D OekoMatBatt
BMBF 03XP0396D ALANO
BMBF 03XP0396K ALANO
BMBF 03XP0401A OekoMatBatt
BMBF 03XP0407A KIBa
BMBF 03XP0411D PerForManZ
BMBF 03XP0411B PerForManZ
BMBF 03XP0411C PerForManZ
BMBF 03XP0412F BiSSFest
BMBF 03XP0412D BiSSFest
Kleine Anfrage der Fraktion der CDU/CSU BT-Drs. 20/13491
BMBF 03XP0396C ALANO
BMBF 03XP0412C BiSSFest
BMBF 03XP0412A BiSSFest
BMBF 03XP0412G BiSSFest
BMBF 03XP0412B BiSSFest
BMBF 03XP0409B WabaFli
BMBF 03XP0414E IDEEL
BMBF 03XP0415C SUSTRAB
BMBF 03XP0415D SUSTRAB
BMBF 03XP0415A SUSTRAB
BMBF 03XP0415B SUSTRAB
BMBF 03XP0419C SiLine
BMBF 03XP0419B SiLiNE
BMBF 03XP0419A SiLiNE
BMBF 03XP0411A PerForManz
BMBF 03XP0424 ModElPro
BMBF 03XP0396E ALANO
BMBF 03XP0430D FB2-Thio
BMBF 03XP0431 FB2-Koord
BMBF 03XP0428C FB2-Hybrid
BMBF 03XP0430B FB2-Thio
BMBF 03XP0429C FB2-POLY
BMBF 03XP0430C FB2-Thio
BMBF 03XP0432C FB2-Prod
BMBF 03XP0433E FB2-Char
BMBF 03XP0432D FB2-Prod
BMBF 03XP0432A FB2-Prod
BMBF 03XP0428E FB2Hybrid
BMBF 03XP0435B FB2-TheoDat
BMBF 03XP0435E FB2-TheoDat
BMBF 03XP0435D FB2-TheoDat
BMBF 03XP0435A FB2-TheoDat
BMBF 03XP0430A FB2-Thio
BMBF 03XP0429B FB2-POLY
BMBF 03XP0428B FB2Hybrid
BMBF 03XP0434C FB2-Oxid
BMBF 03XP0441B FB2-AdBatt
BMBF 03XP0441A FB2-AdBatt
BMBF 03XP0441C FB2-AdBatt
BMBF 03XP0443 CarbForBatt
BMBF 03XP0444 3D-FKB-Fab
BMBF 03XP0448 Powder-Up
BMBF 03XP0449 DiProSi
BMBF 03XP0451 MAdeBatter
BMBF 03XP0452 InnoESV
BMBF 03XP0453 VaLaT
BMBF 03XP0454 FLIPBatt
BMBF 03XP0455 SPASSBatt
BMBF 03XP0459B AutoBot
BMBF 03XP0460 KontElAb
BMBF 03XP0462 TomoFestBattLab
BMBF 03XP0459A AutoBot
BMBF 03XP0467 iLAB
Kleine Anfrage der Fraktion der CDU/CSU BT-Drs. 20/13491
BMBF 03XP0476 OptiMaL
BMBF 03XP0479 LEBAZ
BMBF 03XP0481E ZiMaBat
BMBF 03XP0482B HiLuGen
BMBF 03XP0483B CaSaBatt
BMBF 03XP0484B UNIKAM
BMBF 03XP0482A HiLuGen
BMBF 03XP0485E DuLiPro
BMBF 03XP0485A DuLiPro
BMBF 03XP0481D ZiMaBat
BMBF 03XP0485C DuLiPro
BMBF 03XP0481G ZiMaBat
BMBF 03XP0486A SilKompAs
BMBF 03XP0486E SilKompAs
BMBF 03XP0486C SilKompAs
BMBF 03XP0485B DuLiPro
BMBF 03XP0481H ZiMaBat
BMBF 03XP0481B ZiMaBat
BMBF 03XP0482C HILUGEN
BMBF 03XP0483E CaSaBatt
BMBF 03XP0487C CASINO
BMBF 03XP0488B ZILUBAT-NEU
BMBF 03XP0488A ZILUBAT-NEU
BMBF 03XP0483C CaSaBatt
BMBF 03XP0484C UNIKAM
BMBF 03XP0486B SilKompAs
BMBF 03XP0484A UNIKAM
BMBF 03XP0483A CaSaBatt
BMBF 03XP0481C ZiMaBat
BMBF 03XP0486D SilKompAs
BMBF 03XP0487D CASINO
BMBF 03XP0491C SulForFlight
BMBF 03XP0491B SulForFlight
BMBF 03XP0492A INNOBATT
BMBF 03XP0493B ZinCycle
BMBF 03XP0492D INNOBATT
BMBF 03XP0494D ecoLEPuS
BMBF 03XP0496B KeraLiS
BMBF 03XP0497A STAMPF
BMBF 03XP0492B INNOBATT
BMBF 03XP0487B CASINO
BMBF 03XP0487E CASINO
BMBF 03XP0487A CASINO
BMBF 03XP0487F CASINO
BMBF 03XP0493H ZinCycle
BMBF 03XP0493A ZinCycle
BMBF 03XP0493D ZinCycle
BMBF 03XP0493I ZinCycle
BMBF 03XP0493E ZinCycle
BMBF 03XP0493F ZinCycle
BMBF 03XP0496C KeraLiS
BMBF 03XP0490A NASS
BMBF 03XP0494B ecoLEPuS
Kleine Anfrage der Fraktion der CDU/CSU BT-Drs. 20/13491
BMBF 03XP0491A SulForFlight
BMBF 03XP0481F ZiMaBat
BMBF 03XP0498A KAROFEST
BMBF 03XP0492C INNOBATT
BMBF 03XP0498B KAROFEST
BMBF 03XP0487G CASINO
BMBF 03XP0494A ecoLEPuS
BMBF 03XP0483D CaSaBatt
BMBF 03XP0493G ZinCycle
BMBF 03XP0493C ZinCycle
BMBF 03XP0498C KAROFEST
BMBF 03XP0494C ecoLEPuS
BMBF 03XP0481A ZiMaBat
BMBF 03XP0486F SilKompAS
BMBF 03XP0499A KI2L
BMBF 03XP0499B KI2L
BMBF 03XP0499C KI2L
BMBF 03XP0499E KI2L
BMBF 03XP0500A UniZuB
BMBF 03XP0500B UniZuB
BMBF 03XP0500C UniZuB
BMBF 03XP0500D UniZuB
BMBF 03XP0500E UniZuB
BMBF 03XP0500F UniZuB
BMBF 03XP0499F KI2L
BMBF 03XP0492E INNOBATT
BMBF 03XP0502A ZABAT
BMBF 03XP0506B LASIBAT
BMBF 03XP0508A SPIRIT
BMBF 03XP0504A ALISA
BMBF 03XP0505B ZABSES
BMBF 03XP0506A Lasibat
BMBF 03XP0507B SuSaNa
BMBF 03XP0509C LISI-2
BMBF 03XP0510D CatSE2
BMBF 03XP0511A Lillint II
BMBF 03XP0511D Lillint-II
BMBF 03XP0509D LISI-2
BMBF 03XP0509B LISI-2
BMBF 03XP0511E Lillint II
BMBF 03XP0510E CatSE2
BMBF 03XP0510B CatSE2
BMBF 03XP0510F CatSe2
BMBF 03XP0508B SPIRIT
BMBF 03XP0505A ZABSES
BMBF 03XP0510C CatSE2
BMBF 03XP0511C Lillint II
BMBF 03XP0412H BiSSFest
BMBF 03XP0593A FB2-SiSuFest
BMBF 03XP0593B FB2-SiSuFest
BMBF 03XP0593C FB2-SiSuFest
BMBF 03XP0593D FB2-SiSuFest
BMBF 03XP0597C FB2-SAFE
Kleine Anfrage der Fraktion der CDU/CSU BT-Drs. 20/13491
BMBF 03XP0597B FB2-SAFE
BMBF 03XP0597A FB2-SAFE
BMBF 13XP0396B ALANO
BMBF 13XP0478 ForHybrid
BMBF 13XP0434A FB2-Oxid
BMBF 13XP0428A FB2-Hybrid
BMBF 13XP0429A FB2-POLY
BMBF 13XP0433B FB2-Char
BMBF 13XP0507A SuSaNa
BMBF 13XP0496A KeraLiS
BMBF 13XP0497B STAMPF
BMBF 13XP0490B NASS
BMBF 13XP0510A CatSE2
BMBF 13XP0511B Lillint-2
BMBF 13XP0509A LISI-2
BMBF 13XP5129 Elektrolytformulierungen
Kleine Anfrage der Fraktion der CDU/CSU BT-Drs. 20/13491
Anlage 2:
Projekte aus der Projektförderung des Bundes zu Forschungsprojekten im Bereich der
Batterieforschung, die im Jahr 2026 planmäßig auslaufen
Ressortkennung Förderkennzeichen Akronym
BMBF 03XP0416A FoFeBat2
BMBF 03XP0416D FoFeBat2
BMBF 03XP0416B FoFeBat2
BMBF 03XP0416C FoFeBat2
BMBF 03XP0501B FoFeBat3
BMBF 03XP0538G QUGAPP
BMBF 03XP0539G ENLARGE
BMBF 03XP0542D InMicroBatt
BMBF 03XP0539F ENLARGE
BMBF 03XP0539B ENLARGE
BMBF 03XP0539C ENLARGE
BMBF 03XP0539E ENLARGE
BMBF 03XP0539H ENLARGE
BMBF 03XP0538E QUGAPP
BMBF 03XP0538C QUGAPP
BMBF 03XP0538A QUGAPP
BMBF 03XP0538D QUGAPP
BMBF 03XP0542A InMicroBatt
BMBF 03XP0542C InMicroBatt
BMBF 03XP0543A QueEn
BMBF 03XP0543B QueEn
BMBF 03XP0543C QueEn
BMBF 03XP0544B GUTBatt
BMBF 03XP0544C GUTBatt
BMBF 03XP0544D GUTBatt
BMBF 03XP0544E GUTBatt
BMBF 03XP0545A MuKoBatt
BMBF 03XP0545B MuKoBatt
BMBF 03XP0545C MuKoBatt
BMBF 03XP0538F QUGAPP
BMBF 03XP0545D MuKoBatt
BMBF 03XP0545E MuKoBatt
BMBF 03XP0539A ENLARGE
BMBF 03XP0544A GUTBatt
BMBF 03XP0541A MiKoBatt
BMBF 03XP0539D ENLARGE
BMBF 03XP0541B MiKoBatt
BMBF 03XP0541C MiKoBatt
BMBF 03XP0549G DiLiRec
BMBF 03XP0549H DiLiRec
BMBF 03XP0548B ReLiBat
BMBF 03XP0548C ReLiBat
BMBF 03XP0548D ReLiBat
BMBF 03XP0548E ReLiBat
BMBF 03XP0548F ReLiBat
BMBF 03XP0548A ReLiBat
BMBF 03XP0549A DiLiRec
BMBF 03XP0549B DiLiRec
Kleine Anfrage der Fraktion der CDU/CSU BT-Drs. 20/13491
BMBF 03XP0549C DiLiRec
BMBF 03XP0549D DiLiRec
BMBF 03XP0549E DiLiRec
BMBF 03XP0549F DiLiRec
BMBF 03XP0552A DemoRec
BMBF 03XP0552B DemoRec
BMBF 03XP0552C DemoRec
BMBF 03XP0553A DiRecReg
BMBF 03XP0553B DiRecReg
BMBF 03XP0553C DiRecReg
BMBF 03XP0553D DiRecReg
BMBF 03XP0553E DiRecReg
BMBF 03XP0553F DiRecReg
BMBF 03XP0552D DemoRec
BMBF 03XP0542B InMicroBatt
BMBF 03XP0553G DiRecReg
BMBF 03XP0552E DemoRec
BMBF 03XP0573B QuaLiProM
BMBF 03XP0573C QuaLiProM
BMBF 03XP0573D QuaLiProM
BMBF 03XP0548G ReLiBat
BMBF 03XP0573E QuaLiProM
BMBF 03XP0573A QuaLiProM
BMBF 03XP0573F QuaLiProM
BMBF 03XP0581A Batterie-Attest
BMBF 03XP0581B Batterie-Attest
BMBF 03XP0590A FoFeBat4
BMBF 03XP0590C FoFeBat4
BMBF 03XP0590D FoFeBat4
BMBF 03XP0590E FoFeBat4
BMBF 03XP0590B FoFeBat4
BMBF 03XP0425 TUBE
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BMBF 03XP0495C High-E-Life
BMBF 03XP0495B High-E-Life
BMBF 03XP0518B AdRecBat
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BMBF 03XP0520A NaNi-Batt
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BMBF 03XP0519B MaSSiF
BMBF 03XP0525C NATTER
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BMBF 03XP0520D NaNi-Batt
BMBF 03XP0520E NaNi-Batt
BMBF 03XP0519C MaSSiF
BMBF 03XP0519E MaSSiF
BMBF 03XP0519F MaSSiF
Kleine Anfrage der Fraktion der CDU/CSU BT-Drs. 20/13491
BMBF 03XP0525A NATTER
BMBF 03XP0520C NaNi-Batt
BMBF 03XP0525B NATTER
BMBF 03XP0525D NATTER
BMBF 03XP0527A FestPoLiS
BMBF 03XP0526D AutKaM
BMBF 03XP0526C AutKaM
BMBF 03XP0527B FestPoLiS
BMBF 03XP0527C FestPoLiS
BMBF 03XP0527D FestPoLiS
BMBF 03XP0527E FestPoLiS
BMBF 03XP0529A VisEl
BMBF 03XP0529C VisEl
BMBF 03XP0529D VisEl
BMBF 03XP0529E VisEl
BMBF 03XP0523A ZIB2
BMBF 03XP0521A AMALIS_2
BMBF 03XP0521B AMALIS_2
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BMBF 03XP0522B PCEforNB
BMBF 03XP0526A AutKaMAutKaM
BMBF 03XP0529B VisEl
BMBF 03XP0528B WaZABi
BMBF 03XP0524G TransDIB
BMBF 03XP0523D ZIB2
BMBF 03XP0523B ZIB2
BMBF 03XP0523F ZIB2
BMBF 03XP0530A ALIBES
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BMBF 03XP0533C TransitionTransfer
BMBF 03XP0528A WaZABi
BMBF 03XP0533D TransitionTransfer
BMBF 03XP0528D WaZABi
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BMBF 03XP0523C ZIB2
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BMBF 03XP0534B HELENA
BMBF 03XP0535D VentBatt
BMBF 03XP0535C VentBatt
Kleine Anfrage der Fraktion der CDU/CSU BT-Drs. 20/13491
BMBF 03XP0535A VentBatt
BMBF 03XP0533A TransitionTransfer
BMBF 03XP0535E VentBatt
BMBF 03XP0537D ProRec
BMBF 03XP0537C ProRec
BMBF 03XP0536E FeEnCap
BMBF 03XP0537A ProRec
BMBF 03XP0537B ProRec
BMBF 03XP0536D FeEnCap
BMBF 03XP0536A FeEnCap
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BMBF 03XP0537E ProRec
BMBF 03XP0536C FeEnCap
BMBF 03XP0535B VentBatt
BMBF 03XP0532C InProMal
BMBF 03XP0547B DaMaStE
BMBF 03XP0547C DaMaStE
BMBF 03XP0547D DaMaStE
BMBF 03XP0520B NaNi-Batt
BMBF 03XP0547E DaMaStE
BMBF 03XP0555 SLAP
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BMBF 03XP0557C NIBlog
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BMBF 03XP0559C LiBEST3
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BMBF 03XP0561C TROMBIBATT
BMBF 03XP0562B DELFIN
BMBF 03XP0563A TROMBAT
BMBF 03XP0562C DELFIN
BMBF 03XP0562D DELFIN
BMBF 03XP0558C AdamBatt-2
BMBF 03XP0562A DELFIN
BMBF 03XP0558D AdamBatt-2
BMBF 03XP0564A VCpure
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BMBF 03XP0559D LiBEST3
BMBF 03XP0568A HighSafe-III
BMBF 03XP0568B HighSafe-III
BMBF 03XP0559E LiBEST3
BMBF 03XP0568C HighSafe-III
BMBF 03XP0557D NIBlog
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BMBF 03XP0565C KAFEBAR
BMBF 03XP0565D KAFEBAR
BMBF 03XP0565E KAFEBAR
Kleine Anfrage der Fraktion der CDU/CSU BT-Drs. 20/13491
BMBF 03XP0563C TROMBAT
BMBF 03XP0563D TROMBAT
BMBF 03XP0566A NaSeFest
BMBF 03XP0566B NaSeFest
BMBF 03XP0560A NaKlaR
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BMBF 03XP0569A NaNaBatt
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BMBF 03XP0570A ORRCABATT
BMBF 03XP0570B ORRCABATT
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BMBF 03XP0571A ElRec
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BMBF 03XP0557E NIBlog
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BMBF 03XP0563E TROMBAT
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BMBF 03XP0572A 4NiB
BMBF 03XP0570E ORRCABATT
BMBF 03XP0565F KAFEBAR
BMBF 03XP0567E BALU
BMBF 03XP0557A NIBlog
BMBF 03XP0560C NaKlaR
BMBF 03XP0570F ORRCABATT
BMBF 03XP0561E TROMBIBATT
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BMBF 03XP0580E ProHybrid
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BMBF 03XP0580D ProHybrid
BMBF 03XP0580A ProHybrid
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BMBF 03XP0561A TROMBIBATT
BMBF 03XP0580G ProHybrid
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BMBF 03XP0592D BeSafe
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BMBF 03XP0594C InCa-M
BMBF 03XP0592C BeSafe
BMBF 03XP0594D InCa-M
BMBF 03XP0595A AReLiS-3
BMBF 03XP0595C AReLiS-3
BMBF 03XP0595D AReLiS-3
BMBF 03XP0547F DaMaStE
Kleine Anfrage der Fraktion der CDU/CSU BT-Drs. 20/13491
BMBF 13XP0530B ALIBES
BMBF 13XP0532B InProMaL
BMBF 13XP0536B FeEnCap
BMBF 13XP0592B BeSafe
BMBF 13XP0595B AReLiS-3
BMBF 13XP0565A KAFEBAR
BMBF 13XP0559A LiBEST3
BMBF 13XP0558A AdamBatt-2
BMBF 13XP0580B ProHybrid
BMBF 13XP0572B 4NiB
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin,
www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44,
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ISSN 0722-8333