Deutscher Bundestag Drucksache 20/14932
20. Wahlperiode 10.02.2025
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. André Hahn, Christian Görke, Gökay
Akbulut, weiterer Abgeordneter und der Gruppe Die Linke
– Drucksache 20/14652 –
Der Sport in der nationalen Wissenschaft und Forschungsförderung
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Die Stellungnahme der Deutschen Sporthochschule Köln zur Situation der
Sportwissenschaft auch mit Blick auf den zunehmenden Bewegungsmangel
und gesundheitliche Probleme, die aktuellen gesellschaftlichen
Herausforderungen (Digitalisierung, Überalterung, Migration und Klimawandel) für die
Sitzung des Sportausschusses des Deutschen Bundestages am 18. Dezember
2024 (241218_dshs.pdf) spricht nach Ansicht der Fragestellenden für sich und
macht deutlich, wie unzureichend sich die Bundesregierung, insbesondere das
für den Sport zuständige Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI)
und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), hier
engagiert hat.
Die alle zwei Jahre erscheinenden Berichte der Bundesregierung zu Forschung
und Innovation umfassen rund 400 Seiten, davon ist lediglich eine Seite der
Sportförderung und Sportforschung gewidmet. Auch finanziell zeigt sich der
Stellenwert des Sports in der Forschungsförderung: Seit vielen Jahren
stagniert der Anteil im Verhältnis zu den Gesamtausgaben für die
Forschungsförderung bei rund 0,15 Prozent. Das ist nach Auffassung der Fragestellenden
viel zu wenig und auch eine Ursache für die Probleme und Mängel, die
Deutschland im Schul-, Breiten-, Gesundheits- und auch im Spitzensport hat.
Aus deren Sicht gab es hier in dieser Wahlperiode keine nennenswerten
Veränderungen im Vergleich zu vorherigen Wahlperioden und
Regierungskoalitionen (siehe Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage auf
Bundestagsdrucksache 19/13738).
1. Inwieweit kann der vom BMI und von anderen Bundesbehörden, den
Sportverbänden und der Wissenschaft definierte Forschungsbedarf im
Bereich Sport mit den zur Verfügung stehenden personellen und
finanziellen Mitteln abgedeckt werden?
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums des Innern und für Heimat
vom 10. Februar 2025 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
2. In welchen Bereichen kann der bestehende Forschungsbedarf derzeit
nicht (annähernd) gedeckt werden, und was sind dafür die Ursachen?
Die Fragen 1 und 2 werden gemeinsam beantwortet.
Für das Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) wird bzgl. der
Projektzahlen für die Förderjahre 2019 bis 2025 auf die folgende Tabelle verwiesen.
Tabelle: Anzahl der beantragten, förderungswürdigen und geförderten
Forschungsprojekten für das BISp von 2019 bis 2025
Förderjahr beantragte
Projekte
förderungswürdige
Projekte
geförderte
Projekte
Förderquote
2019 87 67 62 71,2 %
2020 107 72 59 55,1 %
2021 149 90 66 44,3 %
2022 87 71 39 44,8 %
2023 85 56 46 54,1 %
2024 119 56 48 40,3 %
2025 98 entscheidungsoffen entscheidungsoffen entscheidungsoffen
Gründe für eine Nichtförderung sind neben den nicht ausreichenden
Fördermitteln des BISp insbesondere mangelhafte Qualität, ein fehlendes
Bundesinteresse, ein fehlendes anwendungsbezogenes Forschungsdefizit oder beantragte
Doppelforschung.
Insbesondere in der Medizin, der Trainings- und Bewegungswissenschaft und
der Sporttechnologie sowie zu sportpolitisch motivierten Fragestellungen –
z. B. deutsche Beteiligung an der internationalen SPLISS-Studie, Realisierung
und Absicherung des Sportstättenatlas oder Wiederauflage der Schulsportstudie
SPRINT – besteht darüber hinaus ein zusätzlicher Finanzbedarf, der aus den
bestehenden Fördermitteln nicht bedient werden kann. Gleiches gilt für die
Ausschreibung und Durchführung von weiteren aktuellen Themen, die aus dem
sportpraktischen, -wissenschaftlichen und -politischen Raum eingebracht
werden.
3. Welche Auswirkungen hat die voraussichtlich bis weit in das Jahr 2025
hineinreichende vorläufige Haushaltsführung infolge eines noch nicht
beschlossenen Bundeshaushalts für die Förderung der Sportwissenschaft
durch den Bund?
Für die Förderung der Sportwissenschaft über das BISp in Bonn sowie für das
Institut für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) in Leipzig und das Institut
für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten (FES) in Berlin wird auf die
Antworten der Bundesregierung zu den Fragen 6 und 10 der Kleinen Anfrage
der Gruppe Die Linke auf Bundestagsdrucksache 20/14615 verwiesen.
4. Wie hat sich der Anteil der Sportförderung in der bundesdeutschen
Wissenschaft, Forschung und Entwicklung seit dem Jahr 2019 entwickelt
(bitte pro Jahr die absoluten Summen sowie den prozentualen Anteil
gegenüber der gesamten Förderung durch den Bund nennen)?
Die absoluten Werte sind in der Tabelle 1.1.5 „Ausgaben des Bundes für
Wissenschaft, Forschung und Entwicklung nach Förderbereichen und
Förderschwerpunkten“ im Datenportal des Bundesministeriums für Bildung und
Forschung (BMBF) unter
www.datenportal.bmbf.de/portal/de/K1.html öffentlich
verfügbar. Die Angaben bis einschließlich 2023 sind Ist-Werte, für 2024 ist der
jeweilige Sollwert aufgeführt. Die prozentuellen Anteile der Sportförderung an
den Ist-Ausgaben (2024 Soll-Wert) der Forschungsförderung ergibt sich aus der
nachfolgenden Tabelle.
Tabelle: Prozentualer Anteil der Sportförderung gegenüber der gesamten
Forschungsförderung des Bundes
Jahr Prozentualer Anteil
2019 0,145 %
2020 0,135 %
2021 0,125 %
2022 0,133 %
2023 0,134 %
2024 (Soll) 0,130 %
5. In welchem Umfang wurden das Bundesinstitut für Sportwissenschaft
(BISp) in Köln, das Institut für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT)
in Leipzig und das Institut für Forschung und Entwicklung von
Sportgeräten (FES) in Berlin sowie weitere sportwissenschaftliche Einrichtungen
vom Bund in den Jahren ab 2019 gefördert (bitte pro Jahr den jeweiligen
Umfang gesamt, darunter institutionelle Förderung, bauliche
Maßnahmen sowie Projekte nennen)?
Das BISp hat seinen Dienstsitz seit Juli 2001 in Bonn. Die Umfänge der
Förderungen bzw. der zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel ab 2019 für die
drei Institutionen können der folgenden Tabelle entnommen werden.
Tabelle: Umfang der Bundförderung für das BISp, IAT und FES in T Euro für
2019 bis 2024
2019 2020 2021 2022 2023 2024
BISp 9 862 10 892 11 594 11 321 11 197 11 208
Behördenkapitel 4 068 4 208 4 760 4 887 4 813 4 824
bauliche Maßnahmen - - - - - -
Forschungsförderung 5 794 6 684 6 834 6 434 6 384 6 384
IAT 9 375 9 857 9 510 10 812 11 946 12 850
Projekte 9 300 9 700 9 300 10 510 11 845 12 592
bauliche Maßnahmen 75 157 210 302 101 258
FES 7 000 7 280 7 280 9 410 9 640 10 008
Projekte 7 000 7 280 7 280 9 310 9 370 10 008
bauliche Maßnahmen - - - 100 270 -
6. Inwieweit hat sich aus Sicht der Bundesregierung das neue
Wissenschaftliche Verbundsystem Leistungssport (WVL) bewährt, und wo sieht die
Bundesregierung hier noch ggf. kurz- oder mittelfristig
Änderungsbedarfe?
Das Wissenschaftliche Verbundsystem im Leistungssport (WVL) konnte durch
die gebündelte Koordination in der WVL-Arbeitsgemeinschaft (ArGe) und den
Entscheidungen in der WVL-Kommission zu aufeinander abgestimmten und
somit effektiveren wissenschaftlichen Unterstützungs- und Beratungsleistungen
(WUL) sowie Projekten in der Forschung und Entwicklung (F&E) beitragen.
Zwischen den Partnern im WVL wie das IAT, das FES, die Olympiastützpunkte
(OSP), das BISp, den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) sowie die
Universitäten und Hochschulen konnte eine bessere Abgrenzung, aber auch
bessere Zusammenarbeit in den Gebieten WUL, F&E sowie im
Wissensmanagement etabliert werden. Zukünftig besteht die Herausforderung, den
bürokratischen Aufwand weiter zu reduzieren und das System der Erfassung, der
Bewertung und Begutachtung, der Bewilligung und der Nachweisführung
vollständig in einem System zu digitalisieren.
7. Wie hat sich seit dem Jahr 2019 der Anteil der Sportforschung für den
paralympischen und deaflympischen Spitzensport sowie andere Bereiche
des Sports für Menschen mit Behinderungen entwickelt?
Die Bundesregierung unterstützt die Sportforschung im Bereich des Sports für
Menschen mit Behinderungen. Das BMI förderte im Abfragezeitraum neben
den wissenschaftlichen Unterstützungs- und Beratungsleistungen auch Projekte
in der Sportforschung in ausgewählten Disziplinen im paralympischen Sport
am IAT mit rund 277 000 Euro.
Auch seit dem Jahr 2019 sind zahlreiche Forschungsvorhaben zu den
genannten Themenbereichen vom BISp gefördert worden (siehe Anlage*). Eine
Recherche in dem durch das BISp betriebene Sportinformationsportal SURF
(
www.bisp-surf.de), das die in Deutschland geförderten
sportwissenschaftlichen Forschungsprojekte nachweist, ergibt eine Treffermenge von mehr als
70 Projekten in Deutschland.
8. Wie hat sich seit dem Jahr 2019 der Anteil der Sportforschung für den
Sport für ältere Menschen entwickelt?
Das BISp hat keine Projekte mit dieser expliziten Themenstellung gefördert.
Eine Recherche in dem durch das BISp betriebene Sportinformationsportal
SURF (
www.bisp-surf.de), das die in Deutschland geförderten
sportwissenschaftlichen Forschungsprojekte nachweist, führt zu den Schlagworten
Senioren-/Alterssport insgesamt über 100 Projekte ab 2019 auf.
9. Welchen Stellenwert nehmen nach Kenntnis der Bundesregierung die
gesellschaftlichen Herausforderungen (Digitalisierung, Überalterung,
Migration und Klimawandel) in der Sportforschung ein, und was wurde
diesbezüglich durch den Bund in dieser Wahlperiode gefördert?
Die genannten gesellschaftlichen Herausforderungen haben eine gestiegene
Bedeutung in der Forschungsförderung des BISp eingenommen. Exemplarisch
sind zu den genannten Herausforderungen folgende BISp-Projekte zu nennen:
• Hitzetoleranz und Hitzeanpassung
Auch der Breiten- und Leistungssport ist vom Klimawandel stark betroffen.
Durch den Klimawandel bedingt, treten auch in „gemäßigten“ Klimazonen
steigende Umgebungstemperaturen auf, so dass breitensportliche Events
(z. B. Marathon/Halbmarathon, Volksläufe, sonstige Outdoor-Sportarten)
wie auch leistungssportliche Wettbewerbe zunehmend unter
Hitzebedingungen stattfinden werden. In diesem Kontext hat das BISp z. B. folgendes
Projekt gefördert: Analyse von Prädiktoren der individuellen Hitzetoleranz im
Triathlonsport: Nieß, Universität Tübingen (Az 070112/21-22).
• Nachhaltigkeit von Sportstätten
Nachhaltigkeit von Sportstätten (Neubau Indoor): Musterbewertungssystem
für die Nachhaltigkeit von Sportstätten (Sporthallen, Schwimmbäder und
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 20/14932 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
Großveranstaltungsbauten): Eßig, Hochschule für angewandte
Wissenschaften München (AZ-071401/23-24).
• Digitalisierung: Digitaler Sportstättenatlas Deutschland (DSD)
◦ Bäder für Leistungs-, Wettkampf-, Schul- und Vereinssport: Schaffung
valider empirischer Grundlagen für eine Stadt-, Regional- und
Sportstättenentwicklung zur Verwirklichung gleichwertiger Lebensverhältnisse:
Thieme, Hochschule Koblenz (Az 071403/19-21).
◦ Entwicklung und Validierung eines Verfahrens zur datenbasierten
Ermittlung des individuellen Sanierungsbedarfs bundesdeutscher
Sportstätten anhand des baulichen Zustands sowie zur Einschätzung des lokalen
Versorgungsgrads mit Kernsportstätten (mit Aufstockung um Kriterien
zur Barrierefreiheit): Thieme, Hochschule Koblenz (Az 081404/22-23).
◦ Transfer der Systematik zu Versorgungsgraden mit Bädern in die Praxis
des Landes Thüringen: Thieme, Hochschule Koblenz (Az 071604/24).
Eine Recherche in dem durch das BISp betriebene Sportinformationsportal
SURF (
www.bisp-surf.de), führt zu den Bereichen Digitalisierung,
Überalterung, Migration und Klimawandel zu einer Treffermenge von über 90 Projekten
in der aktuellen Wahlperiode.
10. In welcher Weise nützen Forschungsergebnisse des BISp, IAT und FES
oder auch anderer vom Bund geförderten Forschungen der Entwicklung
des Breiten-, Schul- und bzw. oder Gesundheitssports, gibt es für diese
Sportbereiche (ggf. in Zusammenarbeit mit den Ländern) auch
spezifische Forschungsprojekte, und wenn ja, welche (bitte ab dem Jahr 2019
nennen)?
Entsprechend der (grundgesetzlichen) Aufgabenstellung ist die
Forschungsförderung des BISp, des IAT und des FES auf den Spitzensport fokussiert. Daher
werden grundsätzlich keine spezifischen Forschungsprojekte für die Bereiche
Breiten- oder Gesundheitssport initiiert. Der Schulsport wird in der Forschung
zum Themenkomplex „Talentgewinnung, -orientierung und -entwicklung“
tangiert, in dem aufgrund seines wichtigen Vorlaufcharakters für den
Nachwuchsleistungssport und damit für den Spitzensport gearbeitet wird. Dieser
Themenkomplex ist auf das Zusammenwirken von Sport- und Bildungssystem mit dem
Ziel ausgerichtet, die Talentbasis für den organisierten Sport zu vergrößern und
die Qualität von Sportangeboten im schulischen Ganztag für alle Schülerinnen
und Schüler zu sichern. In diesem Sinne werden hier nicht nur Grundlagen für
zukünftige leistungssportliche Sportbiografien, sondern unter den
Gesichtspunkten des ebenfalls angesprochenen Breiten- und Gesundheitssports auch
Voraussetzungen für einen sportlich aktiven Lebensstil aller Kinder gelegt. Am
IAT werden einzelne Projekte im Nachwuchsleistungssport mit Auswirkungen
im Schulsport über die Länder finanziert. Vom BMI wurden bzw. werden über
das BISp u. a. folgende Projektvorhaben seit 2019 gefördert:
Auswirkungen auf den Schulsport
• EDKAA – Evaluation von Angeboten zur Förderung dualer Karrieren an
Schule-Leistungssport-Verbundsystemen unter besonderer
Berücksichtigung des Modellversuchs „Additives Abitur“ (2. Projektphase): Gerlach,
Universität Potsdam (Az 071102/18-21), mitfinanziert vom Land
Brandenburg.
• Umsetzung und Evaluation eines integrativen Konzepts zur
interessenorientierten Talententdeckung und -orientierung in der Ganztagsgrundschule
(InterTalent I): Pfeiffer, Universität Mainz (Az 070502/22-23).
• Evaluation eines integrativen Konzepts zur interessenorientierten
Talententdeckung und -orientierung in der Ganztagsgrundschule – Follow-up (Inter-
Talent II): Pfeiffer, Universität Mainz (Az 070511/24-25).
• Motiv-Image-Passung im Kontext der Entscheidung/Bindung für/an die
Sportart Handball bei Mädchen und Jungen im Kindes- und Jugendalter:
Kleinert, DSHS Köln/König, PH Weingarten (Az 071001/24-26).
Auswirkungen auf den Breitensport
Vor dem Hintergrund der kontrovers geführten Diskussion um das Concussion-
Risiko im Sport sowie der Auswirkungen von wiederkehrenden subklinischen
Kopferschütterungen (z. B. durch das Spielen von Kopfbällen) und der damit
einhergehenden Gefahr der Entwicklung von neurodegenerativen
Erkrankungen fördert das BISp wissenschaftliche Projekte und leistet somit einen Beitrag
zur Prävention sowie zum verbesserten Management bei sportassoziierten
Concussions und wiederkehrenden Kopferschütterungen. Seit 2019 wurden
folgende Projekte gefördert:
• Kopfbälle im Fußball 2.0: Reinsberger, Universität Paderborn
(Az 070109/20).
• KOGTIG – Kognitive Training in Gehirnerschütterung: Finke, Charité
Berlin (Az 070106/19-20).
• Kopfbälle im Kindes- und Jugendalter – Auswirkungen auf Hirnfunktion
und Neurophysiologie: Reinsberger, Universität Paderborn (Az 070107/
19-20).
• Sportassoziierte Concussion und Aktivität im autonomen Nervensystem
während Return-to-Play: Reinsberger, Universität Paderborn (Az 070105/
19-20).
• Untersuchung der Effekte von Kopfbällen im Fußball auf kognitive und
sensomotorische Funktionen bei weiblichen Spielerinnen: Hermsdörfer, TU
München (Az 070107/20).
• Neuro-ophthalmologische Untersuchungen in der Feld-Diagnostik beim
Kopfballspiel: Hollander, Medical School Hamburg (Az 070116/21-23).
• Analyse des nonverbalen Bewegungsverhalten von Athletinnen und
Athleten mit Behinderung zur Identifikation von Symptomen nach leichten
Schädel-Hirn-Traumata: Lausberg/Helmich, DSHS Köln (Az 070401/21-23).
• Belastungsinduzierte Anpassungen funktionell autonomer Netzwerke
nach sportassoziierter Concussion: Reinsberger, Universität Paderborn
(Az 070104/23-25).
• Concussion im Spitzensport in Deutschland: Reinsberger, Universität
Paderborn (Az 070113/24-26).
Auswirkungen auf den Breiten- und Gesundheitssport
Als Reaktion auf die COVID-19-Pandemie hat das BISp 2020 im Rahmen
seiner Forschungsförderung dazu aufgerufen, verstärkt Projektanträge zur
Erforschung von Corona bedingten Folgen für den Sport einzureichen oder die
Bearbeitung der Thematik durch eine Ausweitung des Forschungsgegenstands in
laufende Projekte zu integrieren. Die Ergebnisse konnten erfolgreich in
Leitlinien und Handlungsempfehlungen einfließen (z. B. Bestimmung des
Infektionsrisikos in Abhängigkeit von Raumventilation, Raumgröße und Personenzahl
unter sportlicher Belastung; Empfehlungen zum Return-to-Sport nach
Infektion). Vorhaben im Einzelnen:
• SEB 3.0 – Sportentwicklungsbericht – Sonder-Vereinsbefragung
COVID-19: Breuer, DSHS Köln (Az 081802/17-26).
• Injury and Illness Surveillance im paralympischen Leistungssport (ISSPA):
Hirschmüller, Universitätsklinikum Freiburg (Az 070404/18-20).
• Analyse des Stützpunktsystems zur Förderung des paralympischen Spitzen-
und Nachwuchsleistungssports: Radke, Universität Paderborn (Az 070402/
18-20).
• ExDrop – Tröpfchen- und Aerosolproduktion bei intensiven Belastungen &
Implikationen für das SARS-CoV-2-Infektionsrisiko: Wackerhage, TU
München (Az 070115/20-21).
• Entwicklung und Erprobung eines innovativen App-basierten
systematischen Entspannungstrainings: Laborde/Lobinger, DSHS Köln (Az 071010/
20-22).
• Ehrenamtliches und freiwilliges Engagement im Sport: Sportbezogene
Sonderauswertung der „Freiwilligensurveys“ im Querschnitt 2014 und 2019
und im Längsschnitt 1999 bis 2019: Braun, HU Berlin (Az 070903/20-22).
• COVID-19 im Hochleistungssport: Seroprävalenz von SARS-CoV-2-IgG-
Antikörpern und Auswirkungen einer durchgemachten SARS-CoV-2-
Infektion auf das kardiopulmonale und hämatoimmunologische System sowie
leistungsphysiologische Parameter bei Athleten: Predel, DSHS Köln
(Az 070110/20-22).
• COVID-19 im Spitzensport – Eine multizentrische Kohorten-Studie
(CoSmo-S): Nieß, Universität Tübingen (Az 070106/20-23).
• Die ökonomischen Auswirkungen von COVID-19 für Nachwuchsleistungs-
und Spitzensportler/innen in Deutschland: Breuer, DSHS Köln
(Az 071802/21).
• Gesunde und energieeffiziente Gestaltung von Sporträumen: Leistner,
Universität Stuttgart (Az 071405/21-22).
• Neurologische Manifestationen von Long-COVID im Spitzensport:
Reinsberger, Universität Paderborn (Az 070111/22-24).
• Nach CoSmo-S: Analyse des postpandemischen Gesundheitsstatus
deutscher Kaderathleten: Nieß, Universität Tübingen (Az 070102/24-25).
Auswirkungen auf den Gesundheitssport
Im Rahmen der BISp Forschungsförderung wurden u. a. wissenschaftliche
Projekte zur relativ neuen Trainingsmethode „Blood-Flow-Restriction-Training“
(BFR-Training) gefördert. Basierend auf diesen Projekten wurde seitens des
BISp die Erstellung des wissenschaftlichen Positionspapiers „Blood-Flow-
Restriction Training“ initiiert und veröffentlicht. Diese Initiative wurde auch im
Rahmen des Gesundheitssports durch das Komitee für Rehabilitation,
Prävention und konservative Therapie der Gesellschaft für Arthroskopie und
Gelenkchirurgie (AGA) aufgegriffen.
Aktuell wird unter der Leitung der AGA ein Konsensus-Papier erstellt, das den
Stellwert der Anwendung in der allgemeinen Prä- und Rehabilitation erörtert.
Speziell für den Bereich der Prä- und Rehabilitation vor und nach
gelenkerhaltenden chirurgischen Eingriffen könnte diese Trainingstechnik ggf. die aktuelle
Therapie ergänzen und das postoperative Outcome verbessern. BISp-Projekte:
• Blutflussrestriktionstraining im Schwimmen: Donath, DSHS Köln
(Az 072002/21).
• Lokale und Systemische Effekte des Blutflussrestriktionstrainings:
Behringer, Universität Frankfurt/M. (Az 070502/21-22).
• Effekte eines niedrig-intensiven Blood Flow Restriction Trainings auf die
Ermüdung und Kraftfähigkeit bei Judoka des deutschen Nationalkaders:
Centner, Universität Freiburg (Az 072938/22).
• Online-Plattform zur Sicherung und Implementierung der aktuellen
Erkenntnisse zum BFR-Training: Behringer, Universität Frankfurt/M.
(Az 071606/22).
• Okklusionstraining im Ski Alpin (Donath, DSHS Köln (Az 072048/22-23).
• BFR Muskelschädigung: Behringer, Universität Frankfurt/M. (Az 070103/
23-25).
11. Welchen Stellenwert haben nach Kenntnis der Bundesregierung die
Themen Inklusion, Barrierefreiheit und Paralympischer Sport an der
Sporthochschule in Köln sowie an weiteren deutschen Hochschulen mit
sportwissenschaftlichen Bereichen (bitte detailliert benennen)?
Hierzu liegen der Bundesregierung keine Informationen vor. Universitäten und
Hochschulen liegen im Zuständigkeitsbereich der Länder.
12. Wie groß ist nach Kenntnis der Bundesregierung der Bedarf an
Trainerinnen und Trainern mit akademischer Ausbildung sowie an
Sportlehrerinnen und Sportlehrern in Deutschland, inwieweit kann dieser Bedarf
mit entsprechenden Fachkräften gedeckt werden?
13. Was hat die Bundesregierung (auch im Zusammenwirken mit den
Ländern) in der 20. Wahlperiode getan, um den Mangel an Trainerinnen und
Trainern mit akademischer Ausbildung sowie an Sportlehrerinnen und
Sportlehrern in Deutschland spürbar zu reduzieren, und welche Ziele
bzw. Prognosen gibt es diesbezüglich nach Kenntnis der
Bundesregierung für die kommenden zehn Jahre?
Die Fragen 12 und 13 werden gemeinsam beantwortet.
Der Bundesregierung liegen keine Zahlen vor, wie viele Trainerinnen und
Trainer mit akademischer Ausbildung in Deutschland benötigt werden, gleiches
trifft auf Sportlehrerinnen und Sportlehrer zu. Die Ausbildung von
Sportlehrerinnen und Sportlehrern liegt im Zuständigkeitsbereich der Länder (Bildung).
Motiviertes und hervorragend qualifiziertes Leistungssportpersonal
insbesondere Trainerinnen und Trainer sind ein zentraler Bestandteil einer erfolgreichen
Spitzensportstruktur. Die derzeit laufende Spitzensportreform hat sich deshalb
zum Ziel gesetzt, die Rahmenbedingungen für die Arbeit der Trainerinnen und
Trainer maßgeblich zu verbessern. Zentrale Punkte sind dabei die Stärkung der
Berufsperspektive und der damit verbundenen Steigerung der Attraktivität des
Trainerberufs. So werden Möglichkeiten zum Aufbau einer staatlich
anerkannten Berufsausbildung sowie einer Weiterentwicklung der akademischen
Ausbildung im Sinne professioneller Laufbahn-Perspektiven von
Leistungsportpersonal im Allgemeinen und Trainerinnen und Trainer im Besonderen geprüft.
Darüber hinaus fördert das BISp mit der Laufzeit Oktober 2024 bis März 2026
das Ausschreibungsprojekt „Trainerinnen – Qualifizierung von Frauen für den
Trainerberuf“ (Schubring, DSHS Köln, Az 081103/24-26). Das Ziel des
Forschungsprojekts ist es, über eine Situations- und Ursachenanalyse einen
aktuellen Ist-Stand mit belastbaren Zahlen zu Frauen im Trainerberuf zu erheben
und eine Sensibilisierung der bestehenden Unterrepräsentanz zu erreichen.
Dabei liegt der Hauptfokus auf strukturell bedingten Barrieren sowie der
Qualifizierung von Frauen für den Trainerberuf.
14. Welche Bilanz kann das Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp)
über seine Arbeit mit Blick auf die am 20. März 2019 im Sportausschuss
von Herrn Tiesler, dem damals frisch ernannten Direktor des BISp, über
seine Vorstellungen zur Zukunft des BISp (siehe Ausschussdrucksache
19(5)107) ziehen, und welche Planungen und Schwerpunkte gibt es
diesbezüglich nach Kenntnis der Bundesregierung für die kommenden fünf
Jahre?
Die Schwerpunkte in der Forschungsförderung des BISp wurden an die
Bedarfe aus dem Sport, der Wissenschaft und der Gesellschaft entsprechend
angepasst. Um vor allem der gewachsenen Bedeutung gesellschaftspolitischer
Fragestellungen in der Sportwissenschaft und Politikberatung Rechnung zu tragen,
wurde ein neuer Fachbereich „Forschung und Entwicklung: Sport und
Gesellschaft“ eingerichtet und gleichzeitig der Forschungsschwerpunkt „Frauen und
Mädchen im Leistungssport – FeMaLe“ gesetzt. Der Rahmen bildet hierbei das
„BISp-Rahmenprogramm leistungssportbezogener Forschung und
Entwicklung“, zu finden auf der Homepage des BISp (
www.bisp.de/DE/Projektfoerder
ung/Grundlagen_der_Schwerpunktsetzung/grundlagen_der_schwerpunktsetzun
g_node.html). Konkrete Planungen und Schwerpunkte für das BISp werden
sich auch weiterhin nach den sportwissenschaftlichen, sportpolitischen und vor
allem auch gesellschaftlichen Bedarfen richten, wobei die finanziellen und
personellen Ausstattungen des BISp eine entscheidende Komponente in der
Umsetzung ist.
15. Welche Forschungen hat es im BISp nach der Studie der Humboldt-
Universität Berlin aus dem Jahr 2013 zum Doping in Deutschland von 1950
bis heute aus historisch-soziologischer Sicht im Kontext ethischer
Legitimation, mit der deutlich wurde, dass die Geschichte des Dopings in der
Bundesrepublik Deutschland bereits 1949 begann und dass ein gezieltes
systematisches Doping in der Bundesrepublik Deutschland seinen
Ursprung mit der Gründung des BISp im Oktober 1970 hatte, hierzu in den
vergangenen fünf Jahren gegeben (bitte die jeweiligen Forschungen
konkret benennen), und sieht die Bundesregierung hier noch weiteren
Forschungsbedarf (Zusammenfassender_Bericht_WWU_HU.pdf), wenn ja,
in welcher Weise unterstützt bzw. fördert die Bundesregierung
entsprechende Forschungen, und wenn nein, warum nicht?
Dem BISp lagen in den vergangenen fünf Jahren keine Anträge zur Förderung
von Forschungsvorhaben mit Bezug zur Geschichte des Dopings in der
Bundesrepublik Deutschland vor. Ausschreibungen über das BISp sind nicht
geplant. In diesem Zusammenhang sei zudem auf die umfangreichen
Forschungen und Publikationen zur Aufarbeitung der Dopinggeschichte in Ost- und
West-Deutschland sowie im wiedervereinigten Deutschland hingewiesen, die
zu einem Großteil unter Beteiligung des BISp zustande kamen und einen
umfassenden Überblick bieten. Eine Adressierung von Forschungsfragen – auch
aus dem Bereich der Sportgeschichte – ist grundsätzlich im Rahmen der
Antragsphasen des BISp möglich und steht Forschenden offen.
16. Was spricht aus Sicht der Bundesregierung für oder gegen zwei starke
Sportuniversitäten in Deutschland (eine in Köln und die andere in
Leipzig) zuzüglich der Stärkung der Sportwissenschaft an weiteren
Universitäten wie zum Beispiel in Tübingen und Frankfurt, und was hat die
Bundesregierung diesbezüglich getan bzw. wird sie tun?
17. Was müsste aus Sicht der Bundesregierung getan werden, um Leipzig
auch hinsichtlich der Sportwissenschaft wieder zu altem (und neuem)
Ruhm zu verhelfen, und welche diesbezüglichen Ziele, Planungen und
Vorhaben gibt es, auch in Zusammenarbeit mit dem Freistaat Sachsen?
Die Fragen 16 und 17 werden gemeinsam beantwortet.
Die Sportwissenschaftliche Fakultät in Leipzig gehört zur Universität Leipzig.
Studium und Forschung sind ein Teil der Bildung, was im
Zuständigkeitsbereich und somit in der Verantwortung des Freistaats Sachsen liegt. Die
Bundesregierung hat keine Ziele, Planungen und Vorhaben für und/oder mit der
Sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig und auch nicht in diesem
Zusammenhang mit dem Freistaat Sachsen. Grundsätzlich liegen Universitäten
und Hochschulen im Zuständigkeitsbereich der Länder.
18. Welche Rolle sollte aus Sicht der Bundesregierung der Schul-, Breiten-,
Gesundheits- und Spitzensport an den Universitäten und Hochschulen
spielen, und was müsste nach Auffassung des BMBF getan werden,
damit Deutschland auch hinsichtlich des Hochschulsports in diesen vier
Facetten international zur Weltspitze gezählt werden kann?
Die Bundesregierung hat keine Zuständigkeit in den Bereichen Schul-,
Breiten-, Gesundheitssport.
Die Dachorganisation des Hochschulsports in Deutschland ist der Allgemeine
Deutsche Hochschulsportverband (adh). Er vertritt Deutschland im
internationalen Hochschulsport und nimmt an Universiaden, den Weltsportspielen der
Studierenden (FISU World University Games) und den Studierenden-
Weltmeisterschaften (World University Championship/WUC) sowie den Europäischen
Hochschulmeisterschaften (European University Championship/EUC) teil. Der
Bund fördert den adh vor allem aufgrund seiner Repräsentanz Deutschlands bei
internationalen Wettbewerben. Die Aktivitäten des adh im Bereich des
Leistungs- und Spitzensports von Studierenden fördert der BMI wiederkehrend in
den Bereichen Leistungssportpersonalförderung, Förderungen der
Sportjahresplanung (Lehrgangsmaßnahmen und Wettkampfvorbereitung), Ausrichtung von
World University Championships und World University Games (Rhein-Ruhr/
Berlin 2025) sowie Entsendung einer Studierenden-Nationalmannschaft zu
World University Games. Im Zeitraum 2023 bis 2025 fördert das BMI eine
wissenschaftliche Untersuchung zum Modell der Dualen Karriere –
Vereinbarkeit von Spitzensport und Studium.
19. In welcher Weise hat das BMBF den Schul-, Breiten-, Gesundheits- und
Spitzensport in der 20. Wahlperiode an den Hochschulen, Schulen,
Ausbildungsstätten und sonstigen Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen
und Institutionen gefördert bzw. unterstützt (bitte Art und Umfang der
Aktivitäten nennen)?
Das BMBF hat keine Zuständigkeit zur Förderung des Sports.
Anlage zur Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage des Abgeordneten Dr. André Hahn u. a. und der Gruppe Die Linke - BT-Drucksache 20/14652
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BISp-geförderten Projekte mit paralympischen und deaflympischen Bezug im Zeitraum 2019 bis 2024
Förder-
Kennzeichen Zuwendungsempfänger Projektleitung Projekttitel
2518BI0402 Universität Paderborn Radtke
Analyse des Stützpunktsystems zur Förderung des paralympischen Spitzen-
und Nachwuchsleistungssports
2518BI0404 Universitätsklinikum Freiburg Hirschmüller Injury and Illness Surveillance im paralympischen Leistungssport (ISSPA)
2518BI1607 Eberhard Karls Universität Tübingen Wank
Vergleich von Belastungsparametern im Parabiathlon/-Skilanglauf zwischen
dem Training auf dem Skirollerlaufband und dem Training mit Skirollern auf
Asphalt und mit Ski auf Schnee.
2518BI2031 Deutsche Sporthochschule Köln Donath Untersuchung des hydrodynamischen Lifts im Para-Rudern
2518BI2104
Deutscher Behindertensportverband
(DBS) e.V. Hartleb Entwicklung eines Rennrollstuhls für die Para-Leichtathletik
2519BI0401
Ostbayerische Technische
Hochschule Regensburg Schliermann
Psychological Skills Training (PST) im deaflympischen Spitzensport: Analyse
und Optimierung sportpsychologischer Betreuungsarbeit bei hörgeschädigten
Spitzenathleten
2519BI0402 Leuphana Universität Lüneburg Süßenbach Rollstuhlbasketball vermitteln und Talente in der Schule spielend finden
2519BI0403 Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Heinrich Verlässliche Klassifizierung im Sehbehindertensport
2522BI1404 Hochschule Koblenz Thieme
Entwicklung und Validierung eines Verfahrens zur datenbasierten Ermittlung
des individuellen Sanierungsbedarfs bundesdeutscher Sportstätten anhand
des baulichen Zustands sowie zur Einschätzung des lokalen
Versorgungsgrads mit Kernsportstätten + Aufstockung Kriterien zur
Barrierefreiheit
2519BI2003 Universität Leipzig Witt
Analyse individueller Entwicklungspotenziale in der sportlichen Technik bei
deutschen Parakanuten
2519BI2007 Philipps-Universität Marburg Beneke
GOALBALL PARALYMPICS TOKYO- INDIVIDUALISIERTES TRAINING,
WETTKAMPFVOR- UND NACHBEREITUNG: TECHNIK, TAKTIK,
KONDITIONELLE VORAUSSETZUNGEN
2520BI1602 Eberhard Karls Universität Tübingen Höner
Potenzial videobasierter Spielanalysen für sportpsychologische Diagnostik und
Intervention im paralympischen Tischtennis
2521BI0401 Deutsche Sporthochschule Köln Helmich
Die Analyse des nonverbalen Bewegungsverhalten von Athlet*innen mit
Behinderung dient der Identifikation von Symptomen nach leichten Schädel-
Hirn Traumata
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Förder-
Kennzeichen Zuwendungsempfänger Projektleitung Projekttitel
2521BI1605 Technische Universität München Link Wettkampfanalyse Para Badminton 2021
2521BI1607 Universität Konstanz Gruber
Entwicklung eines akustischen Feedbacksystems zur Diagnostik von
Abweichungen vom Technikleitbild von DBS Para Ski Nordisch Athlet*innen
2521BI2003 Deutsche Sporthochschule Köln Donath
Niederfrequente Elektromyostimulation während des Handbike-
Ausdauertrainings bei Para Sportlern: Akute und Chronische
Anpassungsreaktionen und -verläufe
2522BI0401 Leuphana Universität Lüneburg Süßenbach
UWentUS (Universelle Wettkampfentwicklung im Unified Sports® in den
Sportarten Handball, Basketball und Floorball bei Special Olympics
Deutschland)
2522BI0402 Universität Paderborn Radtke Talentsuche im paralympischen Sport
2522BI1608 Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Mrachacz-
Kersting
Entwicklung und Anwendung eines Diagnose Schlittens für Para Sit skiing
unter besonderer Berücksichtigung der neuronalen und physiologischen
Optimierung der Sitzposition.
2522BI2006
Otto-von-Guericke-Universität
Magdeburg Witte
Wissenschaftliche Unterstützung des Techniktrainings von deutschen Para-
AthletInnen im Kugelstoß mittels einer sensorbasierten Kugel für ein
Echtzeitfeedback
2522BI2030 Eberhard Karls Universität Tübingen Höner Reflect yourself - Reflexives Coach-the-Coach im Para-Tischtennis
2522BI2047 Technische Universität Dresden Modler
Entwicklung eines Systems zur Messung von Kräften und Kraftverteilungen an
einem Wurfstuhl für den paralympischen Wurf und Stoß
2523BI0401
Ostbayerische Technische
Hochschule Regensburg Schliermann
Psychological Skills Training (PST) im deaflympischen Spitzensport:
Entwicklung und Evaluierung diagnostischer und interventionsbezogener
Maßnahmen.
2523BI1601 Eberhard Karls Universität Tübingen Höner
Entwicklung eines Reflexionsleitfadens für das Coaching im paralympischen
Tischtennis
2523BI1602 Technische Universität München Link Wettkampfanalyse Para Badminton 2023
2523BI2004 Deutsche Sporthochschule Köln Abel Profilierung des Beanspruchungsprofils "Para Dressur"
2524BI1601 Eberhard Karls Universität Tübingen Höner Emotionen im Griff - Emotionsregulation im Para-Tischtennis
2524BI1603 Technische Universität München Link Wettkampfanalyse Para Badminton 2024
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Förder-
Kennzeichen Zuwendungsempfänger Projektleitung Projekttitel
2524BI1610 Technische Universität München Spitzenpfeil
Verbindung bisheriger Ergebnisse zum Nordic Paraski Training mit Studien
zum Handbiken - Optimierung und Validierung anhand neuer technischer
Möglichkeiten: Push-Pull-Antrieb
2524BI2104
Deutscher Behindertensportverband
(DBS) e.V. Hartleb KI-basierte Analyse taktischer Verhaltensmuster im Para Tischtennis
2525BI1601 Eberhard Karls Universität Tübingen Höner
Diagnostik und Weiterentwicklung von Führungskompetenzen für Trainer:innen
im Para-Tischtennis
2525BI2103
Deutscher Behindertensportverband
(DBS) e.V. Hartleb
Para-Kugelstoßen der Zukunft: Kombinierte 3D-Skelett- und Stoßanalyse auf
einfachen Smartphoneaufnahmen
2523BI1403 Bergische Universität Wuppertal Wibowo
„Nutzer:innenorientierte Prüfsysteme zur Ermittlung der Barrierefreiheit
von Sportstätten“
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