Deutscher Bundestag Drucksache 20/15083
20. Wahlperiode 03.03.2025
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Clara Bünger, Dr. André Hahn, Gökay
Akbulut, weiterer Abgeordneter und der Gruppe Die Linke
– Drucksache 20/14830 –
Ergänzende Informationen zur Asylstatistik für das Jahr 2024 –
Schwerpunktfragen zur Asylverfahrensdauer
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Die durchschnittliche Asylverfahrensdauer betrug im Jahr 2023 6,8 Monate
(vgl. hierzu und, soweit nicht anders angegeben, auch im Folgenden: Antwort
der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage auf Bundestagsdrucksache
20/12124). Bei Herkunftsländern mit schlechten Anerkennungschancen
verliefen die Verfahren bedeutend schneller (Moldau, Montenegro, Serbien: 2,7
bzw. 2,8 Monate). Im Vergleich einzelner BAMF (Bundesamt für Migration
und Flüchtlinge)-Außenstellen (bei gleichen Herkunftsländern) fiel 2023
insbesondere das Ankunftszentrum in Heidelberg mit deutlich
überdurchschnittlichen, z. T. doppelt oder dreimal so langen Verfahrensdauern auf (etwa in
Bezug auf das Herkunftsland Eritrea: 21 statt 7,1 Monate). Seit Anfang 2023
wird bei einem der Asylprüfung vorgeschalteten Dublin-Verfahren die
Verfahrensdauer erst ab Feststellung der Zuständigkeit Deutschlands berechnet (vgl.
www.bamf.de/SharedDocs/Meldungen/DE/2023/230505-asylgeschaeftsstatisti
k-april-2023.html). Solche Dublin-Verfahren dauerten im Jahr 2023
durchschnittlich 3,1 Monate.
Vor allem die Dauer der Asylklageverfahren stieg in den vergangenen Jahren
deutlich an, von 7,4 Monaten im Jahr 2016 über 12,5 Monate im Jahr 2018 auf
26,5 Monate im Jahr 2021. Im Jahr 2023 dauerte ein Klageverfahren
durchschnittlich noch 20,7 Monate. Gerichtliche Eilverfahren, etwa in Fällen einer
Ablehnung als „offensichtlich unbegründet“, sind allerdings bedeutend
schneller, hier dauerten die gerichtlichen Verfahren nur zwischen 30 und 40 Tagen
(vgl. Antwort zu Frage 23 auf Bundestagsdrucksache 20/12228). Bei den
Asylklageverfahren gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den
Bundesländern: In Rheinland-Pfalz betrug die Verfahrensdauer im Jahr 2023 mit 5
Monaten nicht einmal ein Viertel des bundesweiten Durchschnittswerts,
überdurchschnittlich lang dauerten Gerichtsverfahren hingegen in Brandenburg
(38,8 Monate) und Hessen (31,5 Monate). Ein Grund für die gestiegene Dauer
der Gerichtsverfahren ist aus Sicht der Fragestellenden die große Zahl
mangeloder fehlerhafter Bescheide des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge
(BAMF): Etwa jeder vierte (24,4 Prozent) der von den Gerichten inhaltlich
überprüften Bescheide erwies sich im Jahr 2023 als fehlerhaft bzw.
rechtswidrig (vgl. Antwort zu Frage 23 auf Bundestagsdrucksache 20/12228).
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums des Innern und für Heimat
vom 28. Februar 2025 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Die gesamte Asylverfahrensdauer bis zu einer unanfechtbaren Entscheidung,
d. h. ggf. inklusive eines sich an das behördliche Verfahren anschließenden
Gerichtsverfahrens, betrug 2016 noch 8,7 Monate, 2018 waren es 17,6 Monate
und im ersten Halbjahr 2021 24 Monate. Im Jahr 2023 sank dieser Wert auf
18,5 Monate. Bei Ländern mit schlechten Anerkennungschancen lag die
Gesamtverfahrensdauer inklusive etwaiger Gerichtsverfahren deutlich niedriger,
z. B. in Bezug auf Nordmazedonien, Moldau und Serbien bei etwa acht
Monaten.
Die Bundesregierung und das BAMF bezogen sich in der Vergangenheit bei
Angaben zur Asylverfahrensdauer immer wieder auf neue
Berechnungsmodelle (z. B. „Verfahrensdauer am aktuellen Rand“, „Verfahrensdauer
Neuverfahren“). Nach Auffassung der Fragestellenden geschah dies, um gegenüber der
Öffentlichkeit behaupten zu können, das politisch vorgegebene Ziel
dreimonatiger Verfahrensdauern sei erreicht worden (vgl. Vorbemerkung der
Fragestellenden der Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage auf
Bundestagsdrucksache 19/13366). Seit September 2018 wird (auch) auf die
sogenannte Jahresverfahrensdauer abgestellt, die nur Verfahren umfasst, die in den
vergangenen zwölf Monaten begonnen und wieder abgeschlossen wurden
(2023: 4,2 Monate), länger als ein Jahr dauernde Verfahren bleiben damit
unberücksichtigt.
Irreführende statistische Darstellungen zur Verfahrensdauer gab es aus Sicht
der Fragestellenden auch in anderen Kontexten: So behauptete der damalige
Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, Horst Seehofer, zum
einjährigen Bestehen sogenannter AnkER-Zentren im August 2019, es gebe dort
„deutlich kürzere Bearbeitungszeiten“ (
www.bmi.bund.de/SharedDocs/presse
mitteilungen/DE/2019/07/20190731-bilanz-1-jahr-ankerzentren.html). Doch
das war vor allem einem statistischen Effekt geschuldet, denn wegen der
Neugründung der AnkER-Zentren konnten dort noch gar keine längeren Verfahren
in die Berechnung mit eingehen. Im Jahr 2020 dauerten die Verfahren in
AnkER-Zentren mit 8,4 Monaten dann bereits länger als im allgemeinen
Durchschnitt (8,3 Monate), und das war auch in den drei Folgejahren der Fall
(2023: 7,0 statt 6,8 Monate).
Sogenannte beschleunigte Asylverfahren nach § 30a des Asylgesetzes
(AsylG), die 2016 mit dem Asylpaket II eingeführt wurden, spielen in der
Praxis kaum eine Rolle. Im Jahr 2023 gab es gerade einmal 196 Entscheidungen
nach § 30a AsylG, das waren 0,07 Prozent aller BAMF-Entscheidungen.
Mit dem am 1. Januar 2023 in Kraft getretenen Gesetz zur Beschleunigung der
Asylgerichtsverfahren und Asylverfahren (Bundestagsdrucksache 20/4327)
sollten insbesondere die gerichtlichen Verfahren beschleunigt werden.
Sachverständige äußerten im Rahmen einer entsprechenden Anhörung Bedenken,
dass ein genau gegenteiliger Effekt erreicht werden könnte (vgl. Wortprotokoll
der 23. Sitzung des Ausschusses für Inneres und Heimat vom 28. November
2022). Die Abschaffung der anlasslosen Widerrufsprüfungen und den damit
verbundenen Entlastungseffekt für das BAMF begrüßten die meisten
Sachverständigen hingegen.
V o r b e m e r k u n g d e r B u n d e s r e g i e r u n g
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) kann auch weiterhin
eine zügige Verfahrensbearbeitung leisten: bei Verfahren mit Antragstellung in
den letzten zwölf Monaten (sogenannte Jahresverfahren) lag die
Verfahrensdauer im Januar 2025 bei 4,3 Monaten; diese Verfahren machen knapp 50 Prozent
aller Verfahren aus. Für das Jahr 2024 lag der Wert hierfür insgesamt bei
4,7 Monaten, der Anteil der Jahresverfahren an allen entschiedenen Verfahren
betrug 70 Prozent.
Die Gesamtverfahrensdauer der Erst- und Folgeanträge für das gesamte
Bundesgebiet betrug hingegen im Januar 2025 zwölf Monate. Der im Vergleich
zum Vorjahr 2024 (8,7 Monate) festzustellende Anstieg der
Gesamtverfahrensdauer ist dabei auf einen statistischen Effekt zurückzuführen: Der Fokus der
Entscheidungstätigkeit beim BAMF liegt aktuell verstärkt auf dem
Rückstandsabbau von anhängigen Verfahren mit hoher Liegezeit. Diese Konzentration auf
Vorgänge mit hoher Liegezeit schlägt sich statistisch überproportional in einer
höheren durchschnittlichen Gesamtverfahrensdauer nieder.
Bei der Beurteilung der Dauer der Asylverfahren bei ablehnenden
Entscheidungen des BAMF ist immer auch die Verfahrensdauer der Verwaltungsgerichte zu
berücksichtigen. Diese beträgt aktuell allein in der ersten Instanz
durchschnittlich 16,7 Monate.
1. Wie lang war die durchschnittliche Bearbeitungsdauer in Asylverfahren
bis zu einer behördlichen Entscheidung im Jahr 2024, und wie lang war
die durchschnittliche Bearbeitungsdauer im Jahr 2024 bis zu einer
unanfechtbaren (rechts- oder bestandskräftigen) Entscheidung (bitte auch
nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern, allen sicheren
Herkunftsstaaten und zudem Algerien, Marokko, Tunesien sowie nach Erst- und
Folgeanträgen differenzieren)?
Die Angaben können, soweit verfügbar, den nachfolgenden Tabellen
entnommen werden.
Durchschnittliche Bearbeitungsdauer bis zu
einer behördlichen Entscheidung in Monaten
Jahr 2024
Staatsangehörigkeiten gesamt 8,7
darunter:
Syrien 6,5
Türkei 10,1
Afghanistan 10,7
Irak 12,1
Russische Föderation 12,3
Iran 14,3
Georgien 4,8
Somalia 11,1
Kolumbien 8,2
Ungeklärt 9,3
Nordmazedonien 3,2
Eritrea 9,8
Venezuela 8,6
Tunesien 5,4
Algerien 4,9
Serbien 2,0
Marokko 5,1
Moldau, Republik 1,3
Kosovo 1,2
Albanien 2,4
Bosnien und Herzegowina 2,2
Ghana 9,8
Montenegro 2,2
Senegal 10,4
Durchschnittliche Bearbeitungsdauer bis zu
einer behördlichen Entscheidung in Monaten
Jahr 2024
Gesamt 8,7
davon
Erstanträge 8,8
Folgeanträge 7,8
Durchschnittliche Bearbeitungsdauer bis zu
einer unanfechtbaren Entscheidung in Monaten
1. Halbjahr 2024
Staatsangehörigkeiten gesamt 14,5
darunter:
Syrien 9,2
Afghanistan 11,7
Türkei 15,4
Irak 28,6
Georgien 13,1
Iran 32,7
Nordmazedonien 9,0
Russische Föderation 36,0
Somalia 20,3
Eritrea 16,0
Ungeklärt 36,1
Nigeria 36,1
Serbien 7,7
Algerien 8,4
Tunesien 7,9
Albanien 8,6
Marokko 9,3
Kosovo 7,7
Bosnien und Herzegowina 8,9
Ghana 27,2
Montenegro 9,8
Senegal 19,9
Durchschnittliche Bearbeitungsdauer bis zu
einer unanfechtbaren Entscheidung in Monaten
1. Halbjahr 2024
Gesamt 14,5
davon
Erstanträge 14,3
Folgeanträge 15,9
2. Wie lang war im Jahr 2024 die durchschnittliche Bearbeitungsdauer bei
Asylanträgen von unbegleiteten Minderjährigen bis zu einer
behördlichen bzw. bis zu einer unanfechtbaren Entscheidung (bitte auch nach den
15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)?
Die Angaben zu Asylerstanträgen können, soweit verfügbar, den
nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Durchschnittliche Bearbeitungsdauer bei Asylerstanträgen
von unbegleiteten Minderjährigen bis zu einer behördlichen
Entscheidung in Monaten
Staatsangehörigkeiten gesamt 8,7
darunter:
Syrien 8,0
Afghanistan 10,2
Türkei 9,5
Somalia 8,1
Guinea 8,6
Tunesien 5,5
Irak 12,1
Ungeklärt 7,7
Iran 13,1
Marokko 6,6
Gambia 10,6
Sierra Leone 9,7
Albanien 5,8
Benin 7,9
Elfenbeinküste (Côte d'Ivoire) 11,2
Durchschnittliche Bearbeitungsdauer bei Asylerstanträgen
von unbegleiteten Minderjährigen bis zu einer unanfechtbaren
Entscheidung in Monaten
Staatsangehörigkeiten gesamt 9,8
darunter:
Syrien 8,8
Afghanistan 11,1
Somalia 10,2
Türkei 9,0
Guinea 8,3
Ungeklärt 7,3
Tunesien 7,1
Irak 30,7
Sierra Leone 11,1
Albanien 6,9
Marokko 10,3
Algerien 14,3
Äthiopien 13,5
Elfenbeinküste (Côte d'Ivoire) 7,3
Iran 10,0
3. Wie lang war im Jahr 2024 die durchschnittliche Bearbeitungsdauer bis
zu einer behördlichen Entscheidung in Dublin-Verfahren (bitte jeweils
auch nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern, allen sicheren
Herkunftsstaaten und zudem Algerien, Marokko, und Tunesien
differenzieren)?
Die Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Durchschnittliche Bearbeitungsdauer bis zu einer
behördlichen Entscheidung in Dublin-Verfahren in Monaten
Gesamtjahr 2024
Staatsangehörigkeiten gesamt 2,8
darunter:
Syrien 2,7
Türkei 2,5
Afghanistan 2,7
Irak 2,7
Russische Föderation 2,7
Iran 3,6
Georgien 2,7
Somalia 3,1
Kolumbien 3,6
Ungeklärt 3,1
Nordmazedonien 3,8
Eritrea 2,8
Venezuela 2,2
Tunesien 2,6
Algerien 2,3
Serbien 4,0
Marokko 1,9
Moldau, Republik 7,8
Kosovo 2,7
Albanien 1,6
Bosnien und Herzegowina 5,8
Ghana 3,5
Montenegro 2,3
Senegal 2,7
4. Wie lang war im Jahr 2023 bzw. im Jahr 2024 die durchschnittliche
Gesamtverfahrensdauer in Fällen, in denen weder das BAMF noch die
Gerichte einen Schutzstatus gewährt haben (bitte jeweils nach den 15
wichtigsten Herkunftsländern, allen sicheren Herkunftsstaaten und zudem
Algerien, Marokko, und Tunesien differenzieren)?
Die Angaben können, soweit vorliegend, den nachfolgenden Tabellen
entnommen werden.
Durchschnittliche Bearbeitungsdauer bis zu einer
unanfechtbaren negativen Entscheidung in Monaten
2023
Staatsangehörigkeiten gesamt 21,1
darunter:
Syrien 15,3
Türkei 17,1
Afghanistan 12,9
Irak 29,7
Iran 24,3
Georgien 11,3
Russische Föderation 37,7
Somalia 37,1
Eritrea 34,2
Ungeklärt 28,8
Durchschnittliche Bearbeitungsdauer bis zu einer
unanfechtbaren negativen Entscheidung in Monaten
2023
Venezuela 16,5
Guinea 29,5
Nordmazedonien 7,4
Kolumbien 24,3
Pakistan 33,9
Albanien 10,0
Bosnien und Herzegowina 9,3
Ghana 25,4
Kosovo 15,5
Montenegro 9,3
Senegal 29,4
Serbien 7,8
Algerien 10,2
Marokko 12,6
Tunesien 10,4
Durchschnittliche Bearbeitungsdauer bis zu einer
unanfechtbaren negativen Entscheidung in Monaten
1. Halbjahr 2024
Staatsangehörigkeiten gesamt 17,8
darunter:
Syrien 11,7
Afghanistan 11,9
Türkei 15,2
Irak 30,6
Georgien 13,1
Iran 37,1
Nordmazedonien 8,9
Russische Föderation 35,6
Somalia 27,5
Eritrea 27,4
Ungeklärt 29,1
Nigeria 36,6
Serbien 7,7
Algerien 8,3
Tunesien 7,7
Albanien 8,5
Marokko 9,7
Kosovo 7,5
Bosnien und Herzegowina 8,6
Ghana 26,8
Montenegro 9,7
Senegal 18,7
5. Wie lang war im Jahr 2024 die durchschnittliche Bearbeitungsdauer in
Verfahren, in denen nach der Feststellung, dass ein anderer Mitgliedstaat
für die Asylprüfung zuständig sei, dann doch ein Prüfverfahren in
nationaler Zuständigkeit durchgeführt wurde (bitte jeweils auch nach den
15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)?
Die Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Durchschnittliche Bearbeitungsdauer bis zu einer behördlichen
Entscheidung bei nationalen Verfahren nach gescheitertem
Dublinverfahren in Monaten
Gesamtjahr 2024
Staatsangehörigkeiten gesamt 13,8
darunter:
Syrien 6,6
Türkei 10,3
Afghanistan 12,2
Irak 22,5
Russische Föderation 15,0
Iran 20,5
Georgien 13,8
Somalia 30,4
Kolumbien 19,4
Ungeklärt 16,6
Nordmazedonien 5,6
Eritrea 34,9
Venezuela 33,8
Tunesien 9,3
Algerien 10,7
6. Welches waren im Jahr 2024 die jeweils 20 Herkunftsländer mit den
längsten bzw. kürzesten Asylverfahren beim BAMF (bitte nach Ländern,
Verfahrensdauern, Entscheidungszahlen und bereinigten Schutzquoten
auflisten, zudem Länder mit weniger als 25 Entscheidungen
unberücksichtigt lassen)?
Die Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Durchschnittliche Bearbeitungsdauer bis zu einer behördlichen Entscheidung in Monaten im Jahr 2024
Bearbeitungsdauer
Entscheidungen
Schutzquote ohne
Berücksichtigung formaler Entscheidungen
Staatsangehörigkeiten gesamt 8,7 268.672 59,3 %
darunter:
Togo 26,9 122 14,6 %
Gambia 20,4 498 27,5 %
Nigeria 20,1 2.650 20,0 %
Liberia 19,6 78 24,6 %
Ruanda 19,3 154 30,6 %
Malawi 19,2 46 12,8 %
Tansania, Vereinigte Republik 17,2 128 18,7 %
Burundi 17,2 331 8,4 %
Uganda 17,1 167 29,9 %
Ukraine 16,4 1.426 13,1 %
Tschad 16,1 59 34,9 %
Dschibuti 15,3 28 25,0 %
Pers. aus palästinensischen Gebieten
(nicht als Staat anerkannt)
15,2 433 81,9 %
Mauretanien 15,2 33 11,8 %
Kongo, Dem. Republik 15,0 402 23,3 %
Sudan 14,7 960 99,0 %
Kongo 14,6 33 24,1 %
Sri Lanka 14,6 248 10,7 %
Durchschnittliche Bearbeitungsdauer bis zu einer behördlichen Entscheidung in Monaten im Jahr 2024
Bearbeitungsdauer
Entscheidungen
Schutzquote ohne
Berücksichtigung formaler Entscheidungen
Iran 14,3 6.974 36,7 %
Kasachstan 14,1 87 28,3 %
Kolumbien 8,2 4.984 0,3 %
Jamaika 8,1 27 54,5 %
Mexiko 7,5 34 7,4 %
Benin 7,4 466 4,0 %
Syrien 6,5 84.667 100 %
China 6,4 652 23,0 %
Israel 6,3 31 0,0 %
Indien 5,7 1.497 1,1 %
Tunesien 5,4 3.065 2,6 %
Marokko 5,1 2.077 7,3 %
Algerien 4,9 2.489 3,2 %
Georgien 4,8 6.028 0,4 %
Nordmazedonien 3,2 3.814 0,4 %
Albanien 2,4 1.823 1,0 %
Montenegro 2,2 257 1,4 %
Bosnien und Herzegowina 2,2 1.090 0,3 %
Serbien 2,0 2.727 0,6 %
Vietnam 1,5 1.742 0,7 %
Moldau, Republik 1,3 2.498 0,4 %
Kosovo 1,2 2.296 0,8 %
7. Wie lang war im Jahr 2024 die durchschnittliche Bearbeitungsdauer in
Verfahren, mit denen der Widerruf oder die Rücknahme eines
Schutzstatus geprüft wurde (bitte jeweils nach den 15 wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren), und welchen Anteil hatten diese Widerrufs- und
Rücknahmeprüfungen, die bei der Berechnung der durchschnittlichen
Asylverfahrensdauer nicht berücksichtigt werden (vgl. Antwort zu Frage
5 auf Bundestagsdrucksache 19/23630), an allen Verfahren (bitte jeweils
in absoluten und relativen Zahlen darstellen)?
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Durchschnittliche Bearbeitungsdauer Widerrufsverfahren in Monaten
Jahr 2024
Herkunftsländer gesamt 30,3
darunter:
Syrien 31,2
Afghanistan 24,8
Irak 31,1
Türkei 32,2
Eritrea 32,3
Ungeklärt 32,0
Iran 31,2
Somalia 28,8
Pakistan 30,3
Russische Föderation 31,1
Staatenlos 31,0
Nigeria 29,4
Guinea 31,5
Durchschnittliche Bearbeitungsdauer Widerrufsverfahren in Monaten
Jahr 2024
Äthiopien 26,9
China 31,3
Entscheidungen über Erst-, Folge- und Widerrufsverfahren
Jahr 2024
Entscheidungen gesamt 353.963
Entscheidungen über Erst- und Folgeverfahren 301.350
Entscheidungen über Widerruf/Rücknahme 52.613
Anteil der Widerrufsverfahren in Prozent 14,9 %
8. Wie lang war im Jahr 2024 die durchschnittliche Bearbeitungsdauer bis
zu einer behördlichen Entscheidung, wenn Asylverfahren getrennt
danach betrachtet werden, ob sie in sogenannten Ankunftszentren, in
AnkER-Zentren bzw. „funktionsgleichen Einrichtungen“ (bitte diese beiden
Kategorien zusammenfassen) oder in den Außenstellen bzw. der Zentrale
des BAMF (bitte ebenfalls zusammengefasst) entschieden wurden (bitte
jeweils auch nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern, allen sicheren
Herkunftsstaaten und zudem Algerien, Marokko, und Tunesien
differenzieren, hinsichtlich der AnkER-Zentren und funktionsgleichen
Einrichtungen bitte zudem nach Standorten differenzieren)?
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Jahr 2024 Durchschnittliche Bearbeitungsdauer bis zu einer behördlichen
Entscheidung bei Verfahren, die in einem Ankunftszentrum entschieden
wurden – in Monaten nach Staatsangehörigkeit
Gesamt 8,0
darunter:
Syrien 5,8
Türkei 10,0
Afghanistan 9,5
Irak 11,4
Russische Föderation 12,0
Iran 13,8
Georgien 3,4
Somalia 10,9
Kolumbien 6,8
Ungeklärt 11,0
Nordmazedonien 1,8
Eritrea 10,0
Venezuela 8,9
Tunesien 4,5
Algerien 3,8
Serbien 1,6
Marokko 5,0
Moldau, Republik 1,9
Kosovo 0,9
Albanien 2,1
Bosnien und Herzegowina 1,7
Ghana 9,1
Montenegro 3,1
Senegal 11,7
Jahr 2024 Durchschnittliche Bearbeitungsdauer bis zu einer behördlichen
Entscheidung bei Verfahren, die in einer AnkER- bzw. funktionsgleichen
Einrichtung entschieden wurden – in Monaten nach Staatsangehörigkeit
Gesamt 8,9
darunter:
Syrien 6,7
Türkei 9,2
Afghanistan 11,3
Irak 13,8
Russische Föderation 12,8
Iran 15,4
Georgien 4,7
Somalia 11,1
Kolumbien 12,4
Ungeklärt 9,5
Nordmazedonien 3,7
Eritrea 9,2
Venezuela 8,0
Tunesien 4,6
Algerien 4,8
Serbien 1,9
Marokko 4,5
Moldau, Republik 2,2
Kosovo 1,0
Albanien 2,3
Bosnien und Herzegowina 2,0
Ghana 10,7
Montenegro 0,9
Senegal 9,0
Jahr 2024 Durchschnittliche Bearbeitungsdauer bis zu einer behördlichen
Entscheidung bei Verfahren, die in einer AnkER- bzw. funktionsgleichen
Einrichtung entschieden wurden – in Monaten nach Standorten
Gesamt 8,9
darunter:
AS Augsburg in AnkER 11,7
AS Bamberg in AnkER 8,9
AS Chemnitz im AZ, LAS 8,0
AS Deggendorf in AnkER 6,2
AS Dresden in AnkER 8,0
AS Eisenhüttenstadt, LAS 9,6
AS Hamburg im AZ, LAS 9,3
AS Heidelberg im AZ 11,2
AS Lebach in AnkER, LAS 8,8
AS Leipzig im AZ 6,0
AS Manching in AnkER 7,4
AS Neumünster, LAS 7,7
AS Regensburg in AnkER 8,3
AS Schweinfurt in AnkER 10,9
AS Schwerin im AZ, LAS 10,1
AS Zirndorf in AnkER 8,9
Jahr 2024 Durchschnittliche Bearbeitungsdauer bis zu einer behördlichen
Entscheidung bei Verfahren, die in einer Außenstelle bzw. Zentrale
entschieden wurden – in Monaten nach Staatsangehörigkeit
Gesamt 9,1
darunter:
Syrien 6,8
Türkei 10,7
Afghanistan 11,0
Irak 11,3
Russische Föderation 11,8
Iran 13,8
Georgien 5,4
Somalia 11,2
Kolumbien 8,5
Ungeklärt 8,7
Nordmazedonien 3,6
Eritrea 10,2
Venezuela 16,6
Tunesien 7,4
Algerien 6,0
Serbien 2,5
Marokko 5,7
Moldau, Republik 1,0
Kosovo 1,7
Albanien 2,9
Bosnien und Herzegowina 2,5
Ghana 10,3
Montenegro 2,0
Senegal 11,1
9. Wie lang war im Jahr 2024 die durchschnittliche Bearbeitungsdauer bis
zu einer behördlichen Entscheidung bei Asylsuchenden aus Syrien, Irak,
Afghanistan, Iran, Türkei, Eritrea, Somalia, Pakistan, Nigeria und der
Russischen Föderation (bitte zudem jeweils auch nach den
Organisationseinheiten mit den jeweils zehn längsten bzw. kürzesten
Verfahrensdauern und in denen mindestens 25 entsprechende Asylanträge bearbeitet
worden sind, differenziert auflisten)?
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Syrien Durchschnittliche Bearbeitungsdauer bis zu einer
behördlichen Entscheidung im Jahr 2024 in Monaten
Alle Organisationseinheiten 6,2
darunter:
AS Freiburg 13,6
AS Ellwangen 12,6
32B Nürnberg 11,5
AS Bamberg in AnkER 10,0
Dienstleistungszentrum Abteilung 5 9,3
AS Regensburg in AnkER 8,7
AS Schweinfurt in AnkER 8,7
AS Augsburg in AnkER 8,6
AS München 8,6
AS Karlsruhe, LAS 8,5
Syrien Durchschnittliche Bearbeitungsdauer bis zu einer
behördlichen Entscheidung im Jahr 2024 in Monaten
AS Deggendorf in AnkER 4,9
AS Dresden in AnkER 4,7
AS Düsseldorf 4,7
32F Dublinzentrum Bayreuth 4,6
32D Dublinzentrum Berlin 4,5
AS Leipzig im AZ 4,4
AS Essen 4,4
AS Frankfurt/Flughafen 4,3
AS Mönchengladbach im AZ 3,3
32E Dublinzentrum Bochum 3,2
Irak Durchschnittliche Bearbeitungsdauer bis zu einer
behördlichen Entscheidung im Jahr 2024 in Monaten
Alle Organisationseinheiten 11,5
darunter:
AS Berlin im AZ 23,0
AS Lebach in AnkER, LAS 20,7
AS Deggendorf in AnkER 20,6
AS Ellwangen 20,3
AS Speyer 20,2
AS Heidelberg im AZ 18,9
AS Jena/Hermsdorf, LAS 18,6
Dienstleistungszentrum Abteilung 5 17,6
AS Frankfurt/Flughafen 16,7
AS Schwerin im AZ, LAS 16,4
AS Berlin, LAS 8,7
AS Düsseldorf 8,3
AS Neustadt 8,2
AS Büdingen 7,1
AS Oldenburg 6,4
AS Braunschweig 6,2
32F Dublinzentrum Bayreuth 5,1
32D Dublinzentrum Berlin 4,9
AS Mönchengladbach im AZ 4,1
32E Dublinzentrum Bochum 3,1
Afghanistan Durchschnittliche Bearbeitungsdauer bis zu einer
behördlichen Entscheidung im Jahr 2024 in Monaten
Alle Organisationseinheiten 10,0
darunter:
AS Berlin im AZ 26,4
AS Freiburg 20,6
AS Ellwangen 20,3
AS Friedland, LAS 16,2
AS Regensburg in AnkER 15,9
AS Sigmaringen 15,6
AS Braunschweig 15,4
AS Frankfurt/Flughafen 15,2
AS Augsburg in AnkER 15,0
AS Jena/Hermsdorf, LAS 14,7
AS Manching in AnkER 8,3
AS Gießen im AZ, LAS 8,2
Afghanistan Durchschnittliche Bearbeitungsdauer bis zu einer
behördlichen Entscheidung im Jahr 2024 in Monaten
AS Deggendorf in AnkER 8,2
AS Essen 7,9
AS Neustadt 7,4
AS Büdingen 6,4
AS Mönchengladbach im AZ 6,1
32D Dublinzentrum Berlin 5,1
32F Dublinzentrum Bayreuth 4,8
32E Dublinzentrum Bochum 3,5
Iran Durchschnittliche Bearbeitungsdauer bis zu einer
behördlichen Entscheidung im Jahr 2024 in Monaten
Alle Organisationseinheiten 13,2
darunter:
AS Heidelberg im AZ 21,3
AS Oldenburg 20,2
AS Speyer 19,7
Dienstleistungszentrum Abteilung 4 18,6
AS Bamberg in AnkER 17,4
AS Karlsruhe, LAS 17,1
AS Eisenhüttenstadt, LAS 16,4
AS Schwerin im AZ, LAS 16,2
AS Bielefeld im AZ 16,2
AS Suhl im AZ 16,0
AS Düsseldorf 12,5
AS Bochum, LAS 12,0
AS Neumünster, LAS 10,7
AS Mönchengladbach im AZ 10,0
AS Neustadt 9,6
AS Berlin, LAS 9,1
AS Büdingen 7,5
32F Dublinzentrum Bayreuth 4,0
32D Dublinzentrum Berlin 3,9
32E Dublinzentrum Bochum 3,1
Türkei Durchschnittliche Bearbeitungsdauer bis zu einer
behördlichen Entscheidung im Jahr 2024 in Monaten
Alle Organisationseinheiten 9,5
darunter:
AS Ellwangen 17,8
Dienstleistungszentrum Abteilung 4 17,5
AS Lebach in AnkER, LAS 16,5
AS Deggendorf in AnkER 16,1
AS Frankfurt/Flughafen 16,0
Dienstleistungszentrum Abteilung 5 14,6
AS Karlsruhe, LAS 14,5
AS München 14,2
AS Freiburg 13,5
AS Jena/Hermsdorf, LAS 12,7
AS Suhl im AZ 7,7
AS Manching in AnkER 7,6
AS Essen 7,3
AS Leipzig im AZ 7,0
Türkei Durchschnittliche Bearbeitungsdauer bis zu einer
behördlichen Entscheidung im Jahr 2024 in Monaten
AS Berlin, LAS 6,8
AS Mönchengladbach im AZ 6,7
AS Bamberg in AnkER 4,9
32D Dublinzentrum Berlin 2,8
32F Dublinzentrum Bayreuth 2,5
32E Dublinzentrum Bochum 2,1
Eritrea Durchschnittliche Bearbeitungsdauer bis zu einer
behördlichen Entscheidung im Jahr 2024 in Monaten
Alle Organisationseinheiten 9,6
darunter:
AS Speyer 19,5
AS Ellwangen 18,7
AS Heidelberg im AZ 18,4
Dienstleistungszentrum Abteilung 5 16,2
AS Freiburg 16,2
Dienstleistungszentrum Abteilung 4 15,6
AS Regensburg in AnkER 14,2
AS Eisenhüttenstadt, LAS 13,6
AS Karlsruhe, LAS 12,5
AS Unna im AZ 12,5
AS Berlin, LAS 6,6
AS Friedland, LAS 6,4
32D Dublinzentrum Berlin 6,3
AS Oldenburg 6,2
AS Essen 6,1
32E Dublinzentrum Bochum 6,1
AS Lebach in AnkER, LAS 6,1
32F Dublinzentrum Bayreuth 4,9
AS Büdingen 4,8
AS Dresden in AnkER 2,4
Somalia Durchschnittliche Bearbeitungsdauer bis zu einer
behördlichen Entscheidung im Jahr 2024 in Monaten
Alle Organisationseinheiten 10,1
darunter:
AS Heidelberg im AZ 22,1
Dienstleistungszentrum Abteilung 4 20,9
AS Speyer 17,8
Dienstleistungszentrum Abteilung 5 16,4
AS Berlin im AZ 16,2
AS Karlsruhe, LAS 14,0
AS Bramsche im AZ 14,0
AS Essen 13,3
AS Bielefeld im AZ 13,2
AS Hamburg im AZ, LAS 13,1
AS Neumünster, LAS 7,8
AS Büdingen 7,7
AS Leipzig im AZ 7,3
AS Zirndorf in AnkER 6,9
AS München 6,9
32F Dublinzentrum Bayreuth 6,7
Somalia Durchschnittliche Bearbeitungsdauer bis zu einer
behördlichen Entscheidung im Jahr 2024 in Monaten
32E Dublinzentrum Bochum 6,3
AS Dresden in AnkER 5,9
AS Berlin, LAS 5,0
32D Dublinzentrum Berlin 4,7
Pakistan Durchschnittliche Bearbeitungsdauer bis zu einer
behördlichen Entscheidung im Jahr 2024 in Monaten
Alle Organisationseinheiten 9,3
darunter:
AS Speyer 23,3
Dienstleistungszentrum Abteilung 4 18,8
AS Bielefeld im AZ 15,1
Dienstleistungszentrum Abteilung 5 14,1
AS Unna im AZ 13,5
AS Gießen im AZ, LAS 13,1
AS Bochum, LAS 11,1
AS Heidelberg im AZ 11,0
AS Düsseldorf 10,7
AS Frankfurt/Flughafen 10,6
AS Karlsruhe, LAS 9,2
AS München 8,5
AS Essen 7,8
AS Chemnitz im AZ, LAS 7,3
32F Dublinzentrum Bayreuth 5,7
32D Dublinzentrum Berlin 3,6
32E Dublinzentrum Bochum 3,2
AS Büdingen 1,9
Nigeria Durchschnittliche Bearbeitungsdauer bis zu einer
behördlichen Entscheidung im Jahr 2024 in Monaten
Alle Organisationseinheiten 17,1
darunter:
AS Leipzig im AZ 33,7
Dienstleistungszentrum Abteilung 4 31,9
AS Heidelberg im AZ 30,8
Dienstleistungszentrum Abteilung 5 25,3
AS Freiburg 23,2
AS Ellwangen 23,0
AS Bonn im AZ 22,8
AS Bielefeld im AZ 22,7
AS Neumünster, LAS 21,8
AS Unna im AZ 21,8
AS Essen 13,7
AS Augsburg in AnkER 12,9
AS Eisenhüttenstadt, LAS 12,8
AS Suhl im AZ 12,2
AS Trier, LAS 10,1
AS Mönchengladbach im AZ 8,6
AS Berlin, LAS 7,7
32D Dublinzentrum Berlin 5,6
32F Dublinzentrum Bayreuth 4,8
32E Dublinzentrum Bochum 4,1
Russische Föderation Durchschnittliche Bearbeitungsdauer bis zu einer
behördlichen Entscheidung im Jahr 2024 in Monaten
Alle Organisationseinheiten 9,9
darunter:
AS Braunschweig 2 im AZ 28,6
AS Jena/Hermsdorf, LAS 19,0
Dienstleistungszentrum Abteilung 4 17,6
AS Büdingen 17,3
AS Hamburg im AZ, LAS 17,2
AS Schwerin im AZ, LAS 17,2
AS Oldenburg 14,9
AS Bielefeld im AZ 14,7
AS Berlin im AZ 14,4
AS Eisenhüttenstadt, LAS 14,4
AS Sigmaringen 9,1
AS Bonn im AZ 9,1
AS Bremen im AZ, LAS 8,8
AS Gießen im AZ, LAS 8,8
AS Neustadt 8,7
AS Berlin, LAS 8,4
AS Friedland, LAS 6,8
32F Dublinzentrum Bayreuth 3,8
32D Dublinzentrum Berlin 3,1
32E Dublinzentrum Bochum 2,0
10. Wie erklärt die Bundesregierung bzw. das BAMF, dass im Vergleich
einzelner BAMF-Außenstellen bei gleichen Herkunftsländern das
Ankunftszentrum in Heidelberg auch im Jahr 2023 (Antwort zu Frage 7 auf
Bundestagsdrucksache 20/12124) mit deutlich überdurchschnittlichen, z. T.
doppelt bis dreimal so langen Verfahrensdauern auffällt (vgl. jeweils die
Antworten zu Frage 7 auf den Bundestagsdrucksachen 20/6052 und
20/8787, bitte nachvollziehbar darlegen)?
Der Standort Heidelberg ist als zentrales Ankunftszentrum grundsätzlich für
den gesamten Flüchtlingszugang im Land Baden-Württemberg zuständig und
war daher im Jahr 2024 in besonderem Maße von den Zugängen bzw. vom
Rückstandsabbau betroffen. Dies führt in der Betrachtung bei einigen
Herkunftsländer im Zuge dieses Abbaus zu einer längeren Verfahrensdauer.
11. Wie lang war die durchschnittliche Dauer von Asylklageverfahren im
Jahr 2024 (soweit vorliegend, bitte zudem nach Bundesländern und den
15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)?
Die Angaben können, soweit vorliegend, den nachfolgenden Tabellen
entnommen werden.
Durchschnittliche Verweildauer
bei Gericht in Monaten
Staatsangehörigkeiten gesamt 16,7
darunter:
Türkei 12,5
Syrien 16,6
Irak 23,9
Georgien 10,5
Durchschnittliche Verweildauer
bei Gericht in Monaten
Afghanistan 10,8
Iran 27,7
Russische Föderation 27,4
Nordmazedonien 9,1
Nigeria 22,1
Pakistan 21,9
Serbien 9,0
Somalia 22,8
Ungeklärt 22,6
Tunesien 7,5
Aserbaidschan 15,7
Durchschnittliche Verweildauer
bei Gericht in Monaten
Bundesländer gesamt 16,7
darunter:
Baden-Württemberg 10,2
Freistaat Bayern 13,6
Berlin 20,4
Brandenburg 29,4
Freie Hansestadt Bremen 14,7
Freie und Hansestadt Hamburg 15,0
Hessen 27,6
Mecklenburg-Vorpommern 13,6
Niedersachsen 19,0
Nordrhein-Westfalen 17,5
Rheinland-Pfalz 6,7
Saarland 9,2
Freistaat Sachsen 19,4
Sachsen-Anhalt 11,1
Schleswig-Holstein 13,6
Freistaat Thüringen 12,4
unbekannt 4,1
12. Wie viele Asylklageverfahren waren zuletzt anhängig (bitte auch nach
Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren),
und was waren in den einzelnen Bundesländern jeweils die fünf
wichtigsten Herkunftsländer bei anhängigen Asylklageverfahren (bitte auch
mit Zahlen nennen)?
Die Angaben können, soweit vorliegend, den nachfolgenden Tabellen
entnommen werden.
Anhängige Asylklageverfahren nach Herkunftsländern
Stand: 30.11.2024
Staatsangehörigkeit gesamt 130.909
darunter:
Türkei 33.842
Irak 16.795
Syrien 14.011
Iran 7.204
Afghanistan 6.265
Anhängige Asylklageverfahren nach Herkunftsländern
Stand: 30.11.2024
Russische Föderation 5.716
Georgien 3.642
Venezuela 3.302
Kolumbien 3.287
Nigeria 2.751
Pakistan 2.023
Ungeklärt 1.893
Libanon 1.664
Guinea 1.614
Somalia 1.612
Anhängige Asylklageverfahren nach Bundesländern
Stand: 30.11.2024
Bundesländer gesamt 130.909
darunter:
Baden-Württemberg 12.886
Freistaat Bayern 13.013
Berlin 11.370
Brandenburg 5.473
Freie Hansestadt Bremen 1.253
Freie und Hansestadt Hamburg 2.591
Hessen 11.215
Mecklenburg-Vorpommern 3.150
Niedersachsen 16.998
Nordrhein-Westfalen 28.639
Rheinland-Pfalz 3.005
Saarland 830
Freistaat Sachsen 11.119
Sachsen-Anhalt 1.741
Schleswig-Holstein 4.461
Freistaat Thüringen 3.140
unbekannt 25
Anhängige Asylklageverfahren
Stand: 30.11.2024
Baden-Württemberg 12.886
darunter:
Türkei 3.641
Syrien 2.087
Irak 1.323
Afghanistan 672
Georgien 637
Anhängige Asylklageverfahren
Stand: 30.11.2024
Freistaat Bayern 13.013
darunter:
Türkei 2.974
Irak 1.307
Syrien 940
Afghanistan 699
Nigeria 681
Anhängige Asylklageverfahren
Stand: 30.11.2024
Berlin 11.370
darunter:
Türkei 4.552
Syrien 1.054
Irak 794
Russische Föderation 778
Georgien 758
Anhängige Asylklageverfahren
Stand: 30.11.2024
Brandenburg 5.473
darunter:
Türkei 800
Afghanistan 767
Russische Föderation 626
Syrien 564
Irak 547
Anhängige Asylklageverfahren
Stand: 30.11.2024
Freie Hansestadt Bremen 1.253
darunter:
Türkei 421
Russische Föderation 189
Syrien 184
Iran 76
Irak 74
Anhängige Asylklageverfahren
Stand: 30.11.2024
Freie und Hansestadt Hamburg 2.591
darunter:
Türkei 570
Afghanistan 354
Syrien 278
Irak 261
Russische Föderation 239
Anhängige Asylklageverfahren
Stand: 30.11.2024
Hessen 11.215
darunter:
Türkei 4.812
Afghanistan 925
Syrien 834
Iran 834
Irak 649
Anhängige Asylklageverfahren
Stand: 30.11.2024
Mecklenburg-Vorpommern 3.150
darunter:
Türkei 936
Syrien 523
Irak 245
Russische Föderation 209
Afghanistan 183
Anhängige Asylklageverfahren
Stand: 30.11.2024
Niedersachsen 16.998
darunter:
Irak 3.156
Türkei 2.991
Kolumbien 2.926
Syrien 1.676
Georgien 683
Anhängige Asylklageverfahren
Stand: 30.11.2024
Nordrhein-Westfalen 28.639
darunter:
Türkei 7.474
Irak 4.937
Syrien 3.185
Iran 2.517
Russische Föderation 971
Anhängige Asylklageverfahren
Stand: 30.11.2024
Rheinland-Pfalz 3.005
darunter:
Türkei 657
Pakistan 452
Ägypten 262
Kolumbien 250
Syrien 238
Anhängige Asylklageverfahren
Stand: 30.11.2024
Saarland 830
darunter:
Syrien 462
Türkei 185
Irak 74
Afghanistan 25
Ungeklärt 24
Anhängige Asylklageverfahren
Stand: 30.11.2024
Freistaat Sachsen 11.119
darunter:
Venezuela 3.017
Türkei 2.010
Irak 1.114
Syrien 671
Russische Föderation 480
Anhängige Asylklageverfahren
Stand: 30.11.2024
Sachsen-Anhalt 1.741
darunter:
Syrien 522
Irak 260
Russische Föderation 163
Türkei 144
Afghanistan 102
Anhängige Asylklageverfahren
Stand: 30.11.2024
Schleswig-Holstein 4.461
darunter:
Irak 1.518
Türkei 866
Iran 396
Syrien 349
Russische Föderation 292
Anhängige Asylklageverfahren
Stand: 30.11.2024
Freistaat Thüringen 3.140
darunter:
Türkei 802
Irak 451
Syrien 439
Russische Föderation 311
Georgien 202
13. In wie vielen Fällen und zu welchen konkreten Fallkonstellationen bzw.
Sachfragen sind derzeit Revisionen zur Klärung der Lage in
Herkunftsbzw. Zielstaaten auf der Grundlage der Neuregelung nach § 78 Absatz 8
des Asylgesetzes anhängig, in welchen dieser Verfahren hat das BAMF
die Revision eingelegt bzw. beantragt, und wann ist in diesen Verfahren
nach Kenntnis des BAMF mit Entscheidungen zu rechnen (bitte auflisten
und ausführen), ist eine Beschleunigungswirkung infolge der ersten
Grundsatzentscheidung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) nach
§ 78 Absatz 8 des Asylgesetzes vom 21. November 2024 (BVerwG 1 C
23.23) feststellbar (bitte ausführen)?
Tatsachenrevisionen sind zu zwei Konstellationen anhängig. Zum einen
betreffen drei Verfahren die Beurteilung der allgemeinen abschiebungsrelevanten
Lage in Griechenland, bezogen auf den Personenkreis der alleinstehenden
Männer, denen internationaler Schutz in Griechenland zuerkannt wurde.
Hinsichtlich zweier dieser Verfahren wurde die mündliche Verhandlung für den
16. April 2025 anberaumt.
Zum anderen sind sechs Verfahren zur Beurteilung der allgemeinen
abschiebungsrelevanten Lage in Italien für Familien mit minderjährigen Kindern
rechtshängig. Eine Terminierung ist hier noch nicht erfolgt.
Das BAMF hat bislang keine Revision nach § 78 Absatz 8 des Asylgesetzes
(AsylG) erhoben. Eine Evaluierung der Auswirkungen der Tatsachenrevision
gemäß § 78 Absatz 8a AsylG erfolgt erst nach Ablauf von drei Jahren nach
Inkrafttreten.
14. Was hat das BAMF bzw. was haben nach Kenntnis der Bundesregierung
die Bundesländer personell und organisatorisch unternommen, um die
auf der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) vom 13. Oktober 2023
vereinbarte Zielsetzung zu erreichen, bei Herkunftsländern mit einer
Anerkennungsquote von weniger als 5 Prozent „das Asyl- und das
anschließende Gerichtsverfahren jeweils in drei Monaten abzuschließen“ (vgl.
hessen.de/sites/hessen.hessen.de/files/2023-10/fluechtlingspolitik_von_b
und_und_laendern_-_gemeinsame_kostentragung.pdf, Seite 5; bitte
darlegen)?
Um das gemeinsame Ziel von Bund und Ländern zu unterstützen,
Asylverfahren für Angehörige von Staaten, für die die Anerkennungsquote weniger als
5 Prozent beträgt, zügiger als bisher rechtskräftig abzuschließen, hat das
BAMF in Abstimmung mit dem Bundesministerium des Innern und für Heimat
(BMI) die Bearbeitung für ausgewählte Herkunftsländer mit entsprechender
Anerkennungsquote, beginnend mit Anträgen aus sicheren Herkunftsstaaten
i. S. d. § 29a AsylG zum 1. Dezember 2023 in der Bearbeitung priorisiert und
bearbeitet diese Gruppe beschleunigt. Dies umfasst entsprechend die Länder
Albanien, Bosnien und Herzegowina, Georgien, Kosovo, Moldau, Montenegro,
Nordmazedonien und Serbien. Ab 1. März 2024 wurden zusätzlich noch
Algerien, Marokko und Tunesien in die beschleunigte Bearbeitung hinzugenommen
sowie seit 1. Dezember 2024 zusätzlich das Herkunftsland Kolumbien.
Diese Herkunftsländer bilden im Jahr 2024 rund 75,5 Prozent der
Antragstellungen der Herkunftsländer mit einer Anerkennungsquote von weniger als
5 Prozent.
Der Bundesregierung liegen keine Erkenntnisse darüber vor, welche konkreten
Maßnahmen die Länder im Sinne der Fragestellung personell und
organisatorisch unternommen haben.
a) Welche Daten liegen dazu vor, inwieweit diese Zielvorgabe erreicht
wurde (bitte die Verfahrensdauern zu Asylsuchenden aus Ländern mit
unter fünfprozentiger Anerkennungsquote für das erste und zweite
Halbjahr 2024 nach behördlichen und gerichtlichen Asylklage- bzw.
Eilverfahren getrennt darlegen und jeweils auch nach den 15
wichtigsten dieser Herkunftsländer differenzieren)?
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Verfahrensdauer Asylverfahren 1. Halbjahr 2024*
Anzahl Behördliche Verfahrensdauer in Tagen
Georgien 1.380 21,7
Nordmazedonien 1.294 19,0
Moldau, Republik 1.010 10,6
Serbien 969 19,5
Kosovo 942 15,9
Verfahrensdauer Asylverfahren 1. Halbjahr 2024*
Anzahl Behördliche Verfahrensdauer in Tagen
Albanien 634 21,1
Bosnien und Herzegowina 413 14,2
Tunesien* 312 25,3
Marokko* 271 21,7
Algerien* 268 23,5
Montenegro 114 16,2
* Für die Länder Algerien, Marokko und Tunesien wird der Zeitraum März bis Juni 2024 für die Asylanträge bzw. behördliche
Entscheidung berücksichtigt.
Im Zeitraum Januar bis Juni 2024 wurden insgesamt betrachtet 74 Prozent der
beschleunigten Verfahren unter 21 Tagen entschieden.
Verfahrensdauer Asylverfahren 2. Halbjahr 2024*
Anzahl Behördliche Verfahrensdauer in Tagen
Georgien 1.456 21,8
Kosovo 1.123 18,8
Nordmazedonien 1.109 18,9
Moldau, Republik 962 10,0
Serbien 943 18,8
Algerien 596 34,6
Albanien 577 24,4
Tunesien 568 35,2
Marokko 461 37,6
Bosnien und Herzegowina 379 17,0
Kolumbien** 113 11,0
Montenegro 75 12,9
* Für die Länder Algerien, Marokko und Tunesien wird der Zeitraum März bis Dezember 2024 für die Asylanträge berücksichtigt.
** Für Kolumbien wird der Zeitraum Dezember 2024 für die Asylanträge bzw. behördliche Entscheidung berücksichtigt.
Im Zeitraum Juli bis Dezember 2024 wurden insgesamt betrachtet 73,2 Prozent
der beschleunigten Verfahren unter 21 Tagen entschieden.
Verfahrensdauer Eilverfahren 1. Halbjahr 2024*
Anzahl Verfahrensdauer in Tagen
Georgien 570 24,7
Nordmazedonien 326 24,6
Serbien 215 19,1
Kosovo 160 17,8
Albanien 129 16,8
Moldau, Republik 172 26,6
Bosnien und Herzegowina 116 19,5
Tunesien* 54 7,1
Algerien* 44 9,4
Marokko* 42 11,3
Montenegro 32 24,1
* Für die Länder Algerien, Marokko und Tunesien wird der Zeitraum März bis Juni 2024 für die Asylanträge bzw. Eilverfahren
berücksichtigt.
Verfahrensdauer Eilverfahren Juli bis November 2024
Anzahl Verfahrensdauer in Tagen
Georgien 663 31,0
Kosovo 428 20,7
Nordmazedonien 349 33,2
Serbien 276 33,0
Tunesien 149 14,0
Algerien 134 17,4
Moldau, Republik 119 28,7
Albanien 103 36,8
Bosnien und Herzegowina 98 23,2
Marokko 83 22,3
Montenegro 26 23,1
* Für die Länder Algerien, Marokko und Tunesien wird der Zeitraum März bis November 2024 für die Asylanträge berücksichtigt.
Verfahrensdauer Asylklageverfahren 1. Halbjahr 2024*
Anzahl Verfahrensdauer in Tagen
Nordmazedonien 42 65,9
Georgien 27 67,0
Moldau, Republik 26 71,5
Serbien 18 63,1
Bosnien und Herzegowina 7 83,0
Marokko* 7 58,6
Montenegro 3 70,3
Kosovo 2 64,5
Algerien* 2 26,0
Albanien 1 122,0
* Für die Länder Algerien und Marokko wird der Zeitraum März bis Juni 2024 für die Asylanträge bzw. Asylklageverfahren
berücksichtigt.
Verfahrensdauer Asylklageverfahren Juli bis November 2024*
Anzahl Verfahrensdauer in Tagen
Georgien 43 79,8
Nordmazedonien 30 102,2
Kosovo 27 80,5
Moldau, Republik 25 176,6
Serbien 17 93,3
Bosnien und Herzegowina 14 62,6
Algerien* 6 51,7
Marokko* 6 110,3
Albanien 5 81,0
Montenegro 4 75,5
Tunesien* 2 59,0
* Für die Länder Algerien, Marokko und Tunesien wird der Zeitraum März bis November 2024 für die Asylanträge berücksichtigt.
b) Welchen Anteil bildeten Asylsuchende aus Herkunftsländern mit einer
Anerkennungsquote von weniger als 5 Prozent an allen
Asylsuchenden im Jahr 2024 (bitte in absoluten und relativen Zahlen angeben und
nach den 15 wichtigsten dieser Herkunftsländer differenzieren und die
jeweiligen Schutzquoten nennen)?
Die Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Jahr 2024* Asylanträge gesamt* Anteil an allen HKL
Herkunftsländer (HKL) mit beschleunigter Bearbeitung 17.571 7,0 %
darunter
Georgien 3.045 1,2 %
Nordmazedonien 2.552 1,0 %
Kosovo 2.202 0,9 %
Moldau, Republik 2.035 0,8 %
Serbien 2.015 0,8 %
Albanien 1.281 0,5 %
Algerien 1.142 0,5 %
Tunesien 1.054 0,4 %
Marokko 906 0,4 %
Bosnien und Herzegowina 818 0,3 %
Kolumbien 322 0,1 %
Montenegro 199 0,1 %
* Für die Länder Algerien, Marokko und Tunesien wird der Zeitraum März bis Dezember 2024 für die Asylanträge berücksichtigt. Für
Kolumbien wird der Zeitraum Dezember 2024 für die Asylanträge berücksichtigt.
c) Wie viele der Ablehnungen von Asylsuchenden aus Herkunftsländern
mit unter fünfprozentiger Anerkennungsquote erfolgten im Jahr 2024
als „offensichtlich unbegründet“ (bitte in absoluten und relativen
Zahlen angeben und nach den 15 wichtigsten dieser Herkunftsländer
differenzieren), und inwieweit wird in diesen Fällen bei der Frage, ob die
Gerichtsverfahren entsprechend dem MPK-Beschluss innerhalb von
drei Monaten abgeschlossen werden, auf die Dauer der Klage- oder
der Eilverfahren abgestellt, vor dem Hintergrund, dass die
Klageverfahren in diesen Fällen in der Regel keine aufschiebende Wirkung
haben (es sei denn, die aufschiebende Wirkung der Klage wird
gerichtlich angeordnet), sodass solche Personen trotz anhängiger Klage nach
einem negativ verlaufenen Eilverfahren abgeschoben werden können
(bitte begründen)?
Die Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Jahr 2024 offensichtlich unbegründete Ablehnungen Anteil an allen Ablehnungen
HKL mit beschleunigter
Bearbeitung
8.742 54,7 %
darunter
Georgien 2.035 71,8 %
Kosovo 1.516 73,4 %
Nordmazedonien 1.155 48,1 %
Serbien 927 48,5 %
Albanien 789 65,2 %
Moldau, Republik 578 29,3 %
Algerien* 462 53,5 %
Tunesien* 440 50,0 %
Bosnien und Herzegowina 380 48,0 %
Marokko* 360 49,2 %
Montenegro 91 48,1 %
Kolumbien** 9 8,0 %
* Für die Länder Algerien, Marokko und Tunesien wird der Zeitraum März bis Dezember 2024 für die Asylklageverfahren berücksichtigt.
Das BAMF wertet regelmäßig die Dauer von Klageverfahren aus, auch
statistische Angaben zur Verfahrensdauer von Eilverfahren sind möglich.
15. Welche statistischen Angaben kann die Bundesregierung bzw. kann das
BAMF machen zu Anhörungen bzw. Sprachmittlungen (bitte
differenzieren) im Wege der Bild- und Tonübertragung im Jahr 2024 (bitte in
absoluten und relativen Zahlen angeben und nach den 15 wichtigsten
betroffenen Herkunftsländern bzw. BAMF-Standorten differenzieren)?
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Anzahl Personen mit Anhörungen bzw. Videoanhörungen/Videodolmetschen
nach Staatsangehörigkeiten im Jahr 2024
Staatsangehörigkeiten Anhörungen
gesamt
Anhörungen ohne Bild-
und Tonübertragung
Videoanhörungen bzw.
Videodolmetschen
Anzahl Anzahl Anzahl Anteil
Gesamt 171.890 171.205 685 0,4 %
Davon:
Syrien 59.860 59.853 7 0,0 %
Afghanistan 27.323 27.234 89 0,3 %
Türkei 25.411 25.299 112 0,4 %
Irak 4.450 4.446 4 0,1 %
Iran 4.422 4.421 1 0,0 %
Somalia 4.035 3.883 152 3,8 %
Kolumbien 3.367 3.366 1 0,0 %
Venezuela 2.450 2.446 4 0,2 %
Russ. Föd. 2.381 2.361 20 0,8 %
Guinea 2.329 2.287 42 1,8 %
Georgien 2.299 2.297 2 0,1 %
Ungeklärt 2.128 2.127 1 0,0 %
Tunesien 1.837 1.837 - -
Eritrea 1.823 1.807 16 0,9 %
Algerien 1.743 1.743 - -
Anzahl Personen mit Anhörungen bzw. Videoanhörungen/Videodolmetschen
nach Standorten im Jahr 2024
Standorte Anhörungen
gesamt
Anhörungen ohne Bild-
und Tonübertragung
Videoanhörungen bzw.
Videodolmetschen
Anzahl Anzahl Anzahl Anteil
Gesamt 171.890 171.205 685 0,4 %
Davon:
AS Gießen im AZ, LAS 10.882 10.853 29 0,3 %
AS Heidelberg im AZ 8.900 8.898 2 0,0 %
AS Bramsche im AZ 7.181 7.123 58 0,8 %
AS Neumünster, LAS 6.500 6.476 24 0,4 %
AS Bielefeld im AZ 6.158 6.145 13 0,2 %
AS Trier, LAS 6.076 6.068 8 0,1 %
AS Bonn im AZ 5.670 5.670 - -
AS Berlin, LAS 5.586 5.573 13 0,2 %
AS Essen 5.169 5.168 1 0,0 %
AS Unna im AZ 4.990 4.984 6 0,1 %
AS Bochum, LAS 4.974 4.954 20 0,4 %
AS Karlsruhe, LAS 4.857 4.854 3 0,1 %
AS München 4.771 4.760 11 0,2 %
AS Hamburg im AZ, LAS 4.658 4.657 1 0,0 %
AS Düsseldorf 4.436 4.433 3 0,1 %
16. Wie lang dauerten im Jahr 2024 im Durchschnitt diejenigen
Asylverfahren, die zunächst wegen der Anerkennung eines Schutzstatus in
Griechenland zurückgestellt worden waren („Griechenlandablage“, bitte nach
den wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und wie viele solcher
Verfahren sind aktuell noch anhängig?
Die Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Durchschnittliche Dauer der Verfahren die zunächst wegen der
Anerkennung eines Schutzstatus in Griechenland zurückgestellt worden waren
Jahr 2024 Dauer in Monaten
Staatsangehörigkeiten gesamt 22,5
darunter:
Afghanistan 23,3
Syrien 17,4
Irak 23,8
Iran 24,7
Ungeklärt 20,0
Pers. aus palästinensischen Gebieten
(nicht als Staat anerkannt)
32,0
Somalia 27,3
Türkei 3,8
Jordanien 37,6
Pakistan 21,7
Mit Stand 31. Dezember 2024 waren noch etwa 640 Asylverfahren anhängig,
die zunächst wegen der Anerkennung eines Schutzstatus in Griechenland
zurückgestellt worden waren. Das BAMF arbeitet weiter am Abbau dieser
Verfahren.
17. Wie lang war im Jahr 2024 die durchschnittliche Verfahrensdauer bei
beschleunigten Asylverfahren nach § 30a AsylG (bitte jeweils auch nach
den zehn wichtigsten Herkunftsländern, allen sicheren Herkunftsstaaten,
Algerien, Marokko und Tunesien differenzieren; bitte zudem nach den
Standorten der Organisationseinheiten differenziert auflisten und die
absoluten Fallzahlen nennen)?
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
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18. Wie lang war im Jahr 2024 die Verfahrensdauer bei Verfahren, die in den
letzten zwölf Monaten eingeleitet (Asylantragstellung) und entschieden
wurden („Jahresverfahrensdauer“, bitte jeweils auch nach den zehn
wichtigsten Herkunftsländern und allen sicheren Herkunftsstaaten
differenzieren)?
Die Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Durchschnittliche Bearbeitungsdauer in Monaten für das Jahr 2024
Alle HKL 4,7
Syrien 4,9
Türkei 5,9
Afghanistan 5,5
Irak 4,8
Russische Föderation 5,7
Iran 5,7
Georgien 2,8
Somalia 5,4
Kolumbien 5,3
Ungeklärt 4,8
Nordmazedonien 1,7
Serbien 1,4
Moldau, Republik 0,8
Kosovo 0,7
Albanien 1,7
Bosnien und Herzegowina 1,5
Ghana 3,7
Montenegro 1,1
Senegal 3,7
19. Warum hat der Präsident des BAMF, Hans-Eckhard Sommer, bei dem
Besuch von Bundeskanzler Olaf Scholz im BAMF Anfang Juli 2024
lediglich Angaben zur „Jahresverfahrensdauer“ gemacht („4,6 Monate“)
und nicht auch zur durchschnittlichen Bearbeitungsdauer aller
Asylverfahren, die vermutlich Anfang Juli 2024 um etwa drei Monate länger
gewesen ist (bitte begründen)?
Die Aussagen des Präsidenten des BAMF stehen für sich.
20. Wie lang war im Jahr 2024 die durchschnittliche Verfahrensdauer bei
früher sogenannten Neuverfahren („Asylantragstellung ab 1. Januar
2017“, bitte jeweils auch nach den zehn wichtigsten Herkunftsländern
und allen sicheren Herkunftsstaaten differenzieren)?
Die Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Durchschnittliche Bearbeitungsdauer in Monaten für das Jahr 2024
alle HKL 8,7
Syrien 6,5
Türkei 10,1
Afghanistan 10,7
Irak 12,0
Russische Föderation 12,2
Iran 14,3
Georgien 4,8
Durchschnittliche Bearbeitungsdauer in Monaten für das Jahr 2024
Somalia 11,0
Kolumbien 8,2
Ungeklärt 9,2
Albanien 2,4
Bosnien und Herzegowina 2,2
Ghana 9,2
Kosovo 1,2
Moldau, Republik 1,3
Montenegro 2,2
Nordmazedonien 3,2
Senegal 10,4
Serbien 2,0
21. Wie lang war im Jahr 2024 die durchschnittliche Dauer bis zur Anhörung
der Asylsuchenden bzw. die durchschnittliche Dauer nach der Anhörung
bis zur behördlichen Entscheidung (bitte jeweils auch nach den 15
wichtigsten Herkunftsländern, allen sicheren Herkunftsstaaten und zudem
Algerien, Marokko und Tunesien differenzieren)?
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Durchschnittliche Dauer bis zur Anhörung
der Asylsuchenden in Monaten
Jahr 2024
Staatsangehörigkeiten gesamt 4,8
darunter:
Syrien 3,6
Afghanistan 6,6
Türkei 6,7
Irak 4,9
Iran 7
Somalia 6,7
Kolumbien 3,1
Venezuela 1,8
Russische Föderation 7,5
Guinea 5,5
Georgien 2,7
Ungeklärt 4
Tunesien 2,3
Eritrea 6,2
Algerien 1,8
Albanien 1,2
Bosnien und Herzegowina 0,9
Ghana 4
Kosovo 0,5
Moldau, Republik 0,9
Montenegro 0,4
Senegal 3,3
Serbien 1,6
Marokko 1,9
Durchschnittliche Dauer nach der Anhörung bis zu
einer behördlichen Entscheidung in Monaten
Jahr 2024
Staatsangehörigkeiten gesamt 7,3
darunter:
Syrien 5,3
Afghanistan 8,6
Türkei 6,8
Irak 14
Iran 12,9
Kolumbien 6,2
Georgien 2,4
Somalia 9,2
Russische Föderation 11,7
Venezuela 7,7
Tunesien 4,9
Ungeklärt 9,8
Eritrea 7,8
Pakistan 11,3
Guinea 9
Albanien 2,2
Bosnien und Herzegowina 1,8
Ghana 8,4
Kosovo 1,1
Moldau, Republik 2,4
Montenegro 2,1
Senegal 11,1
Serbien 1,5
Algerien 4,1
Marokko 4
22. Wie viele beim BAMF anhängige Verfahren waren zum letzten Stand
seit über 3, 6, 12, 15, 18, 24 bzw. 36 Monaten anhängig (bitte auch nach
den zehn am meisten betroffenen Herkunftsländern differenzieren)?
Die Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Anhängige
Verfahren.
Stand:
31.01.2025
bis
3
Monate
über
3
Monate
über
6
Monate
über
12
Monate
über
15
Monate
über
18
Monate
über
24
Monate
über
36
Monate
Insgesamt
Gesamt 39.623 142.720 133.151 84.349 55.421 33.040 13.767 2.178 205.477
darunter:
Syrien 14.948 27.756 24.502 11.650 6.091 2.522 922 142 51.703
Türkei 4.351 32.838 31.558 25.387 16.652 8.389 3.682 261 40.458
Afghanistan 5.242 27.937 25.998 14.090 9.385 5.700 1.956 289 36.578
Irak 1.204 7.064 6.775 4.165 2.981 2.122 1.135 369 8.828
Somalia 1.297 5.128 4.608 2.478 1.676 1.105 396 111 7.360
Iran 916 5.830 5.611 3.954 2.969 2.266 1.041 128 7.340
Ungeklärt 730 3.676 3.478 1.995 1.301 862 369 115 4.910
Russ. Föd. 1.080 2.711 2.603 1.743 1.136 829 403 63 4.139
Guinea 568 2.170 2.049 1.200 730 304 79 16 3.040
Nigeria 389 1.782 1.694 1.139 867 653 362 131 2.397
Zum Stand 31. Januar 2025 waren 205.477 Verfahren anhängig.
23. Wie viele Asylverfahren waren nach Einschätzung des BAMF bereits
länger anhängig als dies nach EU-Recht zulässig ist (Artikel 31 Absatz 5
der Asylverfahrensrichtlinie 2013/32/EU (AsylVerfRL) sieht eine
maximale Frist von 21 Monaten nach Antragstellung vor, die Regelfrist nach
Artikel 31 Absatz 3 beträgt sechs Monate, Ausnahmen sind unter
Umständen möglich; bitte auch nach den wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren)?
Die Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Anzahl anhängiger Verfahren älter als 21 Monate
Stand: 31.01.2025
Staatsangehörigkeiten gesamt 22.742
darunter:
Türkei 5.693
Afghanistan 3.844
Iran 1.718
Irak 1.623
Syrien 1.500
Burundi 851
Somalia 677
Russische Föderation 653
Ungeklärt 577
Nigeria 500
24. In wie vielen Fällen wurde im Jahr 2024 die Regelhöchstdauer von sechs
Monaten (Artikel 31 Absatz 3 AsylVerfRL) überschritten, in wie vielen
Fällen wurden Betroffene hierüber in welcher Form informiert (vgl.
Artikel 31 Absatz 6a AsylVerfRL; bitte ausführen und Daten nach den zehn
wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), in wie vielen Fällen
wurden Betroffene über die Gründe für die Verzögerung informiert (vgl.
Artikel 31 Absatz 6b AsylVerfRL)?
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Staatsangehörigkeit Anzahl Personen mit Regelhöchstdauer >6 Monate im Jahr 2024
Gesamt 139.282
davon
Syrien 36.559
Türkei 26.828
Afghanistan 24.616
Irak 6.201
Iran 5.146
Russische Föderation 3.724
Kolumbien 2.743
Somalia 2.665
Venezuela 2.250
Eritrea 1.972
Staatsangehörigkeit Anzahl Personen mit Information gemäß Artikel 31 Absatz 6a
AsylVerfRL im Jahr 2024
Gesamt 123.549
davon
Syrien 32.454
Türkei 28.633
Afghanistan 19.545
Iran 4.490
Irak 4.259
Somalia 3.420
Russische Föderation 3.210
Ungeklärt 2.170
Venezuela 2.050
Guinea 1.883
Staatsangehörigkeit Anzahl Personen mit Information gemäß Artikel 31 Absatz 6b
AsylVerfRL im Jahr 2024
Gesamt 3.661
davon
Syrien 1.911
Afghanistan 684
Türkei 396
Iran 130
Irak 82
Ungeklärt 53
Somalia 47
Eritrea 47
Russische Föderation 38
Guinea 29
25. Wie viele Asylverfahren sind von der vorübergehenden Aussetzung von
Entscheidungen mit Blick auf die schwierig einschätzbare Lage in Syrien
betroffen, wie lange warten diese Asylsuchenden bereits auf eine
Entscheidung, wie viele unbegleitete Minderjährige sind unter den
Betroffenen, und ab wann ist mit der Wiederaufnahme entsprechender
Entscheidungen zu rechnen, jedenfalls in Fällen, in denen trotz noch unsicherer
Lage offenkundig ein Schutzanspruch besteht (bitte ausführen)?
Das durchschnittliche Alter der anhängigen Asylverfahren aus dem
Herkunftsland Syrien zum Stichtag 31. Januar 2025 beträgt 7,6 Monate. Zum 31. Januar
2025 waren 3.894 unbegleitete Minderjährige unter den Betroffenen.
Das BAMF beobachtet die Situation in Syrien fortlaufend und unter
Einbeziehung aller hierfür relevanter Quellen. Auf Grundlage der aktuellen Situation
und der nicht absehbaren Entwicklung kann derzeit keine abschließende
Entscheidung über den Ausgang eines Asylverfahrens getroffen werden. Der
Zeitpunkt der Wiederaufnahme der Entscheidungen hängt maßgeblich von der
Verstetigung bzw. Entwicklung der Lage vor Ort ab. Derzeit ist die Lage in Syrien
noch außerordentlich dynamisch und durch fortlaufende landesinterne
Entwicklungen geprägt. Einzelne Fallgruppen auszumachen, bei denen die
Voraussetzungen für eine Zuerkennung internationalen Schutzes vorliegen könnten, ist
daher derzeit noch nicht möglich. Bei einer Lage, die der Bewertung
zugänglich ist, wird das BAMF eine Anpassung der Entscheidungspraxis prüfen und
anschließend die Entscheidungstätigkeit wieder aufnehmen.
26. Wie lang war im Jahr 2024 die durchschnittliche Dauer vom Datum der
Einreise (wie im System MARiS des BAMF nach Selbstauskunft der
Asylsuchenden gespeichert) bis zur formellen Asylantragstellung (bitte
jeweils auch nach den zehn wichtigsten Herkunftsstaaten
differenzieren)?
Die Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Staatsangehörigkeit Jahr 2024 (Dauer in Monaten)
Gesamt 5,0
darunter:
Syrien 5,5
Afghanistan 3,2
Türkei 3,4
Irak 7,8
Somalia 5,0
Iran 3,0
Ungeklärt 6,2
Russische Föderation 3,8
Kolumbien 1,5
Eritrea 7,9
27. Welche Angaben kann die Bundesregierung machen zur absoluten Zahl,
zum Anteil (an allen Verfahren) und zu inhaltlichen Entscheidungen bei
beschleunigten Asylverfahren nach § 30a AsylG im Jahr 2024 (bitte
soweit möglich nach Standorten, den zehn wichtigsten Herkunftsländern,
allen sicheren Herkunftsstaaten, Algerien, Marokko und Tunesien
differenzieren)?
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
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ISSN 0722-8333