[Deutscher Bundestag Drucksache 17/4447
17. Wahlperiode 19. 01. 2011 Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulrike Höfken, Cornelia Behm, Bärbel
Höhn, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
– Drucksache 17/4369 –
Projekte im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Ernährung
Vo r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Am 23./24. November 2010 fand die Jahrestagung des Nationalen Aktionsplans
„IN FORM“ Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr
Bewegung“ zur Prävention von Fehlernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht und
damit zusammenhängenden Krankheiten statt. Laut gemeinsamer
Presseerklärung der beiden federführenden Bundesministerien für Ernährung,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie Gesundheit vom 24. November 2010
wurden mit IN FORM bislang bundesweit rund 100 Projekte unterstützt. Je
Bundesministerium wurden hierfür rund 15 Mio. Euro zur Verfügung gestellt.
Vo r b e m e r k u n g d e r B u n d e s r e g i e r u n g
Der Nationale Aktionsplan zur Prävention von Fehlernährung,
Bewegungsmangel, Übergewicht und damit zusammenhängenden Krankheiten mit dem Titel
„IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr
Bewegung“ hat das Ziel, das Ernährungs- und Bewegungsverhalten von Kindern und
Erwachsenen nachhaltig zu verbessern. Dadurch soll erreicht werden, dass
Erwachsene gesünder leben, Kinder gesünder aufwachsen und alle von einer
höheren Lebensqualität und gesteigerten Leistungsfähigkeit profitieren. Da die
genannten Ziele nicht kurzfristig zu erreichen sind, wurde eine Laufzeit bis 2020
festgelegt. Die Themenfelder körperliche Bewegung und Ernährung werden
dabei gleichberechtigt behandelt.
1. Welche Projekte wurden mit dem Nationalen Aktionsplan IN FORM mit
welchem Ergebnis gefördert (bitte tabellarische Übersicht mit Projekttitel,
Zielsetzung, Förderungsvolumen, Träger und Ergebnis)?
Im Rahmen des nationalen Aktionsplans „IN FORM – Deutschlands Initiative
für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ wurden bzw. werden durch die
beiden federführenden Bundesministerien, das Bundesministerium für Ernäh- Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und
Verbraucherschutz vom 17. Januar 2011 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Drucksache 17/4447 – 2 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperioderung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) sowie das
Bundesministerium für Gesundheit (BMG) zahlreiche Projekte und Maßnahmen zur
Verhaltens- und Verhältnisprävention unterstützt.
Ein wichtiger Schwerpunkt für das BMELV ist dabei die Verbesserung der
Außer-Haus-Verpflegung, insbesondere durch die Erarbeitung und Verbreitung
bundeseinheitlicher Qualitätsstandards mit Anforderungen und Empfehlungen
an eine gesunde Verpflegung in den jeweiligen Lebenswelten, also in
Kindertageseinrichtungen, Schulen, Betrieben oder Senioreneinrichtungen. Zudem
wurden in allen 16 Ländern so genannte Vernetzungsstellen für die
Schulverpflegung eingerichtet, die als kompetente Ansprechpartner die Schulen und ihre
Partner bei der Umsetzung eines gesundheitsförderlichen Verpflegungsangebots
unterstützen sowie die Akteure und bestehende Aktivitäten in den Ländern
vernetzen.
Darüber hinaus fördert das BMELV insbesondere Initialmaßnahmen zur
Verbesserung der Ernährungsbildung, wie beispielsweise verschiedene Angebote für
Kinder und Jugendliche in Schulen, gleichzeitig werden aber auch Projekte zur
besseren Ernährungsinformation der erwachsenen Bevölkerung unterstützt.
Ziel des durch das BMELV geförderten Modellvorhabens „Besser essen. Mehr
Bewegen. Kinderleicht-Regionen“ ist es zudem, in ausgewählten Kinderleicht-
Regionen in ganz Deutschland in der Praxis vor Ort zu erproben, mit welchen
Methoden, über welche Zugangswege und mit welchen Partnern der Entstehung
von Übergewicht bei Kindern von Geburt bis zum Alter von 10 Jahren im
Rahmen lokaler Netzwerke dauerhaft vorgebeugt werden kann. In Rahmen der
zweiten Förderphase werden dabei speziell Aktivitäten gefördert, um diese
lokalen Netzwerke vor Ort besser zu verstetigen.
Im Rahmen des Aktionsplans wurden von Seiten des BMG folgende
Förderschwerpunkte gesetzt:
Ziel der eingerichteten „Aktionsbündnisse gesunde Lebensstile und
Lebenswelten“ ist es, tragfähige Kooperationen durch die Vernetzung bestehender
Aktivitäten beispielsweise in Kindertagesstätten, Schulen, Vereinen,
Senioreneinrichtungen und Stadtteilen dauerhaft zu verankern. Damit soll modellhaft aufgezeigt
werden, wie flächendeckende Strukturen insbesondere zur Schaffung eines
bewegungsfreundlichen Umfeldes in den Kommunen erreicht werden können.
In den Ländern wurden zehn Zentren zur Bewegungsförderung eingerichtet, die
durch Kooperationen alle Länder abdecken. Ziel der Zentren ist es, die
bestehenden Aktivitäten in den Ländern zu vernetzen, gute Praxisbeispiele bekannt zu
machen und als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen.
Vorrangig werden ältere Menschen in ihrem Lebensumfeld zu mehr Alltagsbewegung
motiviert.
Mit unterschiedlichen Modellprojekten werden einzelne Zielgruppen
angesprochen, einfache Zugangswege erprobt, übergeordnete Fragestellungen bearbeitet
und konkrete Veränderungen in den Lebenswelten wie Kindertagesstätten,
Schulen und Betrieben aufgegriffen. Diese Vorhaben verstehen sich als
Initialmaßnahmen, die von den jeweiligen Akteuren übernommen und selbständig
weitergeführt werden.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 3 – Drucksache 17/4447Eine ausführliche tabellarische Übersicht über alle Projekte und Maßnahmen
von BMELV und BMG im Rahmen des Nationalen Aktionsplans „IN FORM –
Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ ist
nachfolgend als Abbildung 1 beigefügt.
Übersicht über Projekte und Maßnahmen im Rahmen von IN FORM des BMELV und des BMG:
A) Übersicht über Maßnahmen die von beiden Ministerien (jeweils hälftig) gefördert wurden:
lfd.
Nr. PROJEKTTITEL
ZIELSETZUNG/
ZIELGRUPPEN
PROJEKT-
LAUFZEIT
FÖR-
DER-
VOLU-
MEN (€)
TRÄGER ERGEBNIS
1 IN FORM-
Geschäftsstelle
Kontakt- und
Koordinierungsstelle der beiden
Ministerien zum Nationalen
Aktionsplan IN FORM
2009/2010 242.346 BLE, Bonn Geschäftsstelle hat die Arbeit
im Dezember 2009
aufgenommen
2 IN FORM
Jahreskonferenz
2010
Ausrichtung der
Jahreskonferenz 2010 „Deutschland
kommt (zu) IN FORM“
2010 92.000 BLE, Bonn Ergebnisse dienen als Basis
für die weitere IN FORM-
Strategie
B) Übersicht über Maßnahmen die vom BMELV gefördert wurden:
lfd
Nr
PROJEKTTITEL ZIELSETZUNG/
ZIELGRUPPEN
PRO-
JEKT-
LAUF-
ZEIT
FÖRDER-
VOLUMEN
2009 (€)
FÖRDER-
VOLUMEN
2010 (€)
TRÄGER ERGEBNIS
I. Initialmaßnahmen
1 Fit Kid - Die
Gesund-Essen-
Aktion für Kitas
Qualitätsstandards zur
Verbesserung der
Außer-Haus-
Verpflegung von
Kindern in
Kindertageseinrichtungen
2009 -
2011
253.766 609.353 Deutsche
Gesellschaft für
Ernährung e.V.
Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor.
Drucksache 17/4447 – 4 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode2 Fit Kid - Die
Gesund-Essen-
Aktion für Kitas
Beratungs- und
Informationsangebote für
Fachkräfte zur
Verbesserung der Verpflegung
von Kindern in
Kindertageseinrichtungen
2009 -
2011
190.168 406.944
Verbraucherzentrale
Bundesverband /
Verbraucherzentrale
Nordrhein-Westfalen
Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor.
3 gesunde kitas,
starke kinder
Schaffung
gesundheitsfördernder
Strukturen in
Kindertageseinrichtungen
2007 -
2009
161.530 0 Plattform
Ernährung und
Bewegung e.V.
Das Modell-Projekt
"gesunde kitas - starke kinder"
lieferte Erkenntnisse über
die Integration von
ausgewogener Ernährung,
Bewegung und Entspannung in
den Kita-Alltag. Von großer
Bedeutung für eine
nachhaltige Wirkung ist
beispielsweise der
Gesundheitsdialog zwischen dem
Kita-Team und den Eltern.
Ein Handbuch mit
Ergebnissen und Anregungen soll
in Kürze veröffentlicht
werden
4 aid-
Ernährungsführerschein
Beitrag zur
Ernährungsbildung und
Vermittlung von
Alltagsernährungskompetenzen in
Grundschulen (3. und 4. Klasse)
2009 -
2011
652.281 603.091 aid infodienst Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor.
5 Umsetzung aid-
Ernährungsführerschein
Unterstützung der
Lehrkräfte bei der
Umsetzung des aid-
Ernährungsführerscheins für
Grundschulen
2009 -
2011
907.000 811.626 Deutscher
Landfrauenverband
Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor.
6 Mach-Bar-Tour Verbesserung der
Ernährungs- und
Konsumkompetenz von
Jugendlichen
2009 -
2010
296.705 10.456
Verbraucherzentrale
Bundesverband /
Verbraucherzentrale
Nordrhein-Westfalen
Es wurden insg. rund 350
Mach-Bar-Touren
durchgeführt und damit etwa 9000
Schülerinnen und Schüler
bundesweit erreicht.
Außerdem haben 17
Workshops (über 1000
Teilnehmer) zur Anleitung
von Lehrkräften u.
Multiplikatoren stattgefunden. Des
Weiteren wurde die Mach-
Bar-Tour im Rahmen der IN
FORM on tour in 22
Städten präsentiert. Hier
konnten 486.400 Bürgerinnen
und Bürger erreicht werden.
7 Ess-Kult-Tour Verbesserung der
Ernährungs- und
Konsumkompetenz von
Jugendlichen
2010 -
2012
0 109.110
Verbraucherzentrale
Bundesverband /
Verbraucherzentrale
Nordrhein-Westfalen
Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor.
8 Pilotprojekt
Schulfruchtprogramm
Anregung des
Verzehrs von Obst und
Gemüse als Beitrag zu
einer ausgewogenen
Ernährung
2009 339.092 26.000 5 am Tag
Verein
Die Ergebnisse wurden
veröffentlicht. Das Ziel,
anhand bestimmter
Settings zu prüfen, ob und auf
welche Arten es gelingen
kann, den Verzehr von
Obst und Gemüse bei
Schulkindern zu erhöhen,
wurde vollständig erreicht.
Die zentrale Fragestellung:
Können Schulprogramme
den Verzehr von Obst bei
Schulkindern steigern und
welches Programm ist hier
am effektivsten (im Rahmen
des EU-Programmes)
konnte beantwortet werden.
Weitere Informationen
sowie die Ergebnisse
stehen unter
www.5amtag-
schulfrucht.de zur
Verfügung.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 5 – Drucksache 17/44479 Schule+
Essen=Note1
Verbesserung der
Außer-Haus-
Verpflegung von
Kindern und Jugendlichen
in Schulen
2009 -
2011
212.275 723.989 Deutsche
Gesellschaft für
Ernährung e.V.
Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor.
10 Küchen für
Deutschlands
Schulen
Nachhaltige
Verankerung des Themas
"Gesunde Ernährung
und Kochen" in
spannender und
unterhaltsamer Weise im
Schulalltag von Kindern und
Jugendlichen
2010 -
2013
0 58.996
Kooperationspartner
Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor.
11 Wettbewerb
Unser Verein IN
FORM
Unterstützung von
Vereinen bei der
Förderung eines gesunden
Lebensstils
2009 -
2011
16.300 37.000 BLE Der Wettbewerb diente
dazu, Vereinen die
Möglichkeit zu geben, sich und
ihre Maßnahmen im
Bereich Ernährung und
Bewegung als aktive Partner von
IN FORM in der
Öffentlichkeit zu präsentieren, ein
Netzwerk mit weiteren
Vereinen aufzubauen und
ihr bürgerliches
Engagement sichtbar zu machen.
An dem zweistufigen
Wettbewerb teilgenommen
haben insgesamt etwa 100
Vereine.
12 Netzwerk Junge
Familie
Unterstützung junger
Familien bei Fragen zur
gesunden Ernährung
und Allergieprävention
rund um die Geburt
2009 -
2012
79.000 383.168 aid infodienst Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor.
13 Information und
Unterstützung für
junge Eltern
Entwicklung von
Instrumenten zur
Förderung des
Gesundheitsbewusstseins junger
Familien
2008 -
2009
74.743 4.400 Plattform
Ernährung und
Bewegung e.V.
Das Ziel mittels einer
quantitativen und qualitativen
Studie wissenschaftliche
Erkenntnisse zum
Ernährungs- und
Bewegungsverhalten in jungen Familien
zu gewinnen wurde
erreicht. Die Ergebnisse der
Studie stehen unter
www.ernaehrung-und-
bewegung.de/431/ zum
Download zur Verfügung.
14 IN FORM on
Tour
Teil von "Deutschland
bewegt sich" zur
Stärkung eines
gesundheitsförderlichen
Lebensstils mit gesunder
Ernährung und mehr
Bewegung in der
Bevölkerung
2009 -
2010
129.365 65.000 aid infodienst Als Partner von
„Deutschland bewegt sich!“, der
Gesundheitsinitiative von
BARMER, Bild am SONN-
TAG und ZDF, hat IN
FORM on tour die jährlich
von Mai bis Oktober
stattfindende „DSB-Städtetour“
begleitet. Der IN FORM on
tour Aktionspavillion hat im
Rahmen dieser Städtetour
pro Jahr an circa 20 Orten
Station gemacht und
Tausende von Menschen über
einen gesünderen
Lebensstil informiert.
15 Job&Fit - Mit
Genuss zum
Erfolg
Verbesserung des
Außer-Haus-Verzehrs
in den Lebenswelten
von Erwachsenen
2009 -
2011
180.031 488.412 Deutsche
Gesellschaft für
Ernährung e.V.
Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor.
16 Im Alter IN
FORM
Verbesserung der
Verpflegung in den
Lebenswelten von
Seniorinnen und
Senioren
2009 -
2011
249.723 224.453 BAGSO Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor.
17 Fit im Alter -
Gesund essen.
Besser Leben
Verbesserung der
Verpflegung in den
Lebenswelten von
Seniorinnen und
Senioren
2009 -
2011
196.392 670.406 Deutsche
Gesellschaft für
Ernährung e.V.
Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor.
Drucksache 17/4447 – 6 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode18 Fit im Alter -
Gesund essen.
Besser Leben
Weiterbildungs- und
Informationsangebote
für Seniorinnen und
Senioren über gesunde
und altersgerechte
Ernährung
2009 -
2011
264.622 252.522
Verbraucherzentrale
Bundesverband /
Verbraucherzentrale
Hamburg
Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor.
19 Station
Ernährung
Krankenhaus und
Reha; Verbesserung
der Außer-Haus-
Verpflegung
2009 -
2011
48.774 272.946 Deutsche
Gesellschaft für
Ernährung e.V.
Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor.
20 Regionen mit peb
I
Unterstützung lokaler
Netzwerke sowie
Aufbau und Stärkung von
Strukturen vor Ort
2008 -
2010
436.281 0 Plattform
Ernährung und
Bewegung e.V.
Die Ziele, Botschaften zur
Übergewichtsprävention in
die Breite zu tragen,
Multiplikatoren zu vernetzen und
weitere Vernetzungsarbeit
in ausgewählten Regionen
zu leisten, wurden zum
großen Teil erreicht. Der
Evaluationsbericht gibt
wertvolle Informationen
hinsichtlich erfolgreicher
und weniger erfolgreicher
Aktivitäten. Diese
Ergebnisse wurden in das
Konzept des Folgeprojektes
integriert. Der Bericht steht
unter
www.regionen-mit-
peb.de/article/168.evaluatio
nsbericht-regionen-mit-
peb.html zum Download zur
Verfügung.
21 Regionen mit peb
II
Aufbau eines
Gesamtnetzwerkes durch
Verknüpfung und
Unterstützung lokaler
Akteure
2010 -
2012
0 148.258 Plattform
Ernährung und
Bewegung e.V.
Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor.
22 Beitrag
Bildungsmesse
didacta
Schule IN FORM -
Vermittlung von
Fachinformationen zum
Thema
Ernährungsbildung
2009 -
2011
109.937 115.468 aid infodienst Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor.
23 Geschmackstage
„Köstliches
Deutschland"
Schaffung einer
Plattform für Genuss,
Esskultur und Geselligkeit
2009 -
2011
142.679 174.451 aid infodienst Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor.
II. Vernetzungstellen Schulverpflegung
24
Vernetzungsstellen
Schulverpflegung Baden-
Württemberg
Unterstützung beim
Auf- und Ausbau einer
ausgewogenen Schul-
und Kitaverpflegung
sowie Aufbau von
Netzwerken
2008 -
2013
120.610 144.954 DGE,
Ministerium f. ländlichen
Raum,
Ernährung und
Verbraucherschutz BW
Ergebnisse liegen erst
nach Projektende vor.
25
Vernetzungsstellen
Schulverpflegung Bayern
Unterstützung beim
Auf- und Ausbau einer
ausgewogenen
Schulverpflegung sowie
Aufbau von
Netzwerken
2008 -
2013
263.655 103.282 Bayerisches
Staatsministerium für
Ernährung,
Landwirtschaft und
Forsten
Ergebnisse liegen erst
nach Projektende vor.
26
Vernetzungsstellen
Schulverpflegung Berlin
Unterstützung beim
Auf- und Ausbau einer
ausgewogenen Schul-
und Kitaverpflegung
sowie Aufbau von
Netzwerken
2008 -
2013
78.146 91.701
Senatsverwaltung f. Bildung,
Wissenschaft
und Forschung
Ergebnisse liegen erst
nach Projektende vor.
27
Vernetzungsstellen
Schulverpflegung
Brandenburg
Unterstützung beim
Auf- und Ausbau einer
ausgewogenen
Schulverpflegung sowie
Aufbau von
Netzwerken
2009 -
2014
18.835 74.544 MUGV
Brandenburg, MBJS
Brandenburg,
Ergebnisse liegen erst
nach Projektende vor.
28
Vernetzungsstellen
Schulverpflegung Bremen
Unterstützung beim
Auf- und Ausbau einer
ausgewogenen
Schulverpflegung sowie
Aufbau von
Netzwerken
2009 -
2014
14.723 56.428 Die Senatorin
für Bildung und
Wissenschaft
Bremen
Ergebnisse liegen erst
nach Projektende vor.
29
Vernetzungsstellen
Schulverpflegung Hamburg
Unterstützung beim
Auf- und Ausbau einer
ausgewogenen
Schulverpflegung sowie
Aufbau von
Netzwerken
2009 -
2013
70.080 67.570 Hamburgische
Arbeitsgemeinschaft für
Gesundheitsförderung
Ergebnisse liegen erst
nach Projektende vor.
30
Vernetzungsstellen
Schulverpflegung Hessen
Unterstützung beim
Auf- und Ausbau einer
ausgewogenen
Schulverpflegung sowie
Aufbau von
Netzwerken
2008 -
2013
86.538 109.399 Hessisches
Kultusministerium
Ergebnisse liegen erst
nach Projektende vor.
31
Vernetzungsstellen
Schulverpflegung
Mecklenburg-
Vorpommern
Unterstützung beim
Auf- und Ausbau einer
ausgewogenen
Schulverpflegung sowie
Aufbau von
Netzwerken
2009 -
2014
48.956 64.922 Ministerium für
Landwirtschaft,
Umwelt und
Verbraucherschutz
Ergebnisse liegen erst
nach Projektende vor.
32
Vernetzungsstellen
Schulverpflegung
Niedersachsen
Unterstützung beim
Auf- und Ausbau einer
ausgewogenen
Schulverpflegung sowie
Aufbau von
Netzwerken
2009 -
2013
81.349 142.507 Ministerium für
Ernährung,
Landwirtschaft,
Verbraucherschutz,
Landesentwicklung
Ergebnisse liegen erst
nach Projektende vor.
33
Vernetzungsstellen
Schulverpflegung Nordrhein-
Westfalen
Unterstützung beim
Auf- und Ausbau einer
ausgewogenen
Schulverpflegung sowie
Aufbau von
Netzwerken
2008 -
2013
200.998 179.432 Ministerium für
Umwelt,
Naturschutz,
Landwirtschaft und
Verbraucherschutz,
Ministerium für Schule
und
Weiterbildung
Ergebnisse liegen erst
nach Projektende vor.
34
Vernetzungsstellen
Schulverpflegung Rheinland-
Pfalz
Unterstützung beim
Auf- und Ausbau einer
ausgewogenen
Schulverpflegung sowie
Aufbau von
Netzwerken
2009 -
2014
48.510 77.264 Ministerium für
Umwelt, Forsten
und
Verbraucherschutz,
Ministerium für
Wirtschaft,
Verkehr,
Landwirtschaft und
Weinbau
Ergebnisse liegen erst
nach Projektende vor.
35
Vernetzungsstellen
Schulverpflegung Saarland
Unterstützung beim
Auf- und Ausbau einer
ausgewogenen
Schulverpflegung sowie
Aufbau von
Netzwerken
2009 -
2014
32.458 70.059 Ministerium für
Umwelt,
ländlicher Raum,
Landwirtschaft
und Forsten,
Ministerium für
Bildung, Kultur
und
Wissenschaft des
Saarlandes
Ergebnisse liegen erst
nach Projektende vor.
36
Vernetzungsstellen
Schulverpflegung Sachsen
Unterstützung beim
Auf- und Ausbau einer
ausgewogenen Schul-
und Kitaverpflegung
sowie Aufbau von
Netzwerken
2008 -
2013
55.513 113.776 Sächsisches
Staatsministerium für Soziales
Ergebnisse liegen erst
nach Projektende vor.
37
Vernetzungsstellen
Schulverpflegung Sachsen-
Anhalt
Unterstützung beim
Auf- und Ausbau einer
ausgewogenen Schul-
und Kitaverpflegung
sowie Aufbau von
Netzwerken
2009 -
2014
43.493 72.513 Ministerium für
Gesundheit und
Soziales des
Landes
Sachsen-Anhalt
Ergebnisse liegen erst
nach Projektende vor.
38
Vernetzungsstellen
Schulverpflegung Schleswig-
Holstein
Unterstützung beim
Auf- und Ausbau einer
ausgewogenen
Schulverpflegung sowie
Aufbau von
Netzwerken
2009 -
2013
55.535 85.187 Ministerium für
Soziales,
Gesundheit,
Familie, Jugend und
Senioren des
Landes
Schleswig-Hostein
Ergebnisse liegen erst
nach Projektende vor.
39
Vernetzungsstellen
Schulverpflegung Thüringen
Unterstützung beim
Auf- und Ausbau einer
ausgewogenen
Schulverpflegung sowie
Aufbau von
Netzwerken
2008 -
2013
61.724 66.920 Thür.
Ministerium für Soziales,
Familie und
Gesundheit
Ergebnisse liegen erst
nach Projektende vor.
III. Sonstiges
40 IN FORM
Internetportal / IN
FORM
Projektträger
Aufbau und Betreuung
IN FORM Internetportal
/ IN FORM
Projektträgerschaft
ab 2008 /
2009
276.200 302.100 BLE IN FORM Internetportal
wurde eingerichtet und wird
kontinuierlich erweitert.
43 IN FORM
Fachinformation +
Kommunikation
Fachinformationen zur
Stärkung eines
gesundheitsförderlichen
Lebensstils
2009 -
2010
560.041 170.000 Agentur Materialien liegen vor.
IV. Modellvorhaben Kinderleicht-Regionen
ZIELSETZUNG / ZIELGRUPPEN: Ziel des Modellvorhabens ist es, in der Praxis zu erproben, mit welchen Methoden, über welche
Zugangswege und mit welchen Partnern der Entstehung von Übergewicht bei Kindern ab Geburt bis zum Alter von 10 Jahren effektiv
vorgebeugt werden kann (Förderphase 1: 2006-2009) .
PROJEKTTITEL Laufzeit FÖRDERVOLUMEN
insgesamt
TRÄGER Ergebnis
44 KINDERLEICHT
Regionen ,
Ludwigsburg:
Früh übt sich. MINI-
FIT. Von klein auf
gesund.
2006 - 2009 284.009 mhplus
Betriebskrankenkasse
Abschlussbericht liegt vor und ist im
Internet unter
www.besseressenmehrbewegen.de
veröffentlicht. Ein Gesamtergebnis aus
dem Modellvorhaben wird nach
Abschluss des Evaluationsvohabens
vorgelegt.
45 KINDERLEICHT
Regionen, Nürnberg:
GoHo bewegt sich
2006 - 2009 306.185 Schöpfrad e. V. -
Verein zum
köstlichen Weiterleben
Abschlussbericht liegt vor und ist im
Internet unter
www.besseressenmehrbewegen.de
veröffentlicht. Ein Gesamtergebnis aus
dem Modellvorhaben wird nach
Abschluss des Evaluationsvohabens
vorgelegt.
46 KINDERLEICHT
Regionen, Berlin:
"Gesund sind wir
stark! Sa lıklı daha
güçlüyüz!“
2006 - 2009 288.013 Zentrum für
angewandte
Gesundheitsförderung und
Gesundheitswissenschaften GmbH
Abschlussbericht liegt vor und ist im
Internet unter
www.besseressenmehrbewegen.de
veröffentlicht. Ein Gesamtergebnis aus
dem Modellvorhaben wird nach
Abschluss des Evaluationsvohabens
vorgelegt.
47 KINDERLEICHT
Regionen, Templin:
Die bewegungs- und
ernährungsfreundliche Kur- und
Bäderstadt
2006 - 2009 335.931 Waldhofschule der
Stephanus-Stiftung
Abschlussbericht liegt vor und ist im
Internet unter
www.besseressenmehrbewegen.de
veröffentlicht. Ein Gesamtergebnis aus
dem Modellvorhaben wird nach
Abschluss des Evaluationsvohabens
vorgelegt.
48 KINDERLEICHT
Regionen, Bremen:
Kinderleicht gesund -
Bremer Plattform für
Ernährung und
Bewegung
2007 - 2009 569.567 Landesverband Ev.
Tageseinrichtungen
für Kinder
Abschlussbericht liegt vor und ist im
Internet unter
www.besseressenmehrbewegen.de
veröffentlicht. Ein Gesamtergebnis aus
dem Modellvorhaben wird nach
Abschluss des Evaluationsvohabens
vorgelegt.
49 KINDERLEICHT
Regionen, Hamburg:
Bille in Bewegung -
fitt, pfiffig und
kooperativ
2006 - 2009 389.283 Arbeit und Leben
DGB/VHS
Abschlussbericht liegt vor und ist im
Internet unter
www.besseressenmehrbewegen.de
veröffentlicht. Ein Gesamtergebnis aus
dem Modellvorhaben wird nach
Abschluss des Evaluationsvohabens
vorgelegt.
50 KINDERLEICHT
Regionen, Bad
Nauheim:
KIKS UP Bad
Nauheim
2006 - 2009 329.457 Förderverein SV
Schwalheim Jugend
& Kultur e. V.
Abschlussbericht liegt vor und ist im
Internet unter
www.besseressenmehrbewegen.de
veröffentlicht. Ein Gesamtergebnis aus
dem Modellvorhaben wird nach
Abschluss des Evaluationsvohabens
vorgelegt.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 9 – Drucksache 17/444751 KINDERLEICHT
Regionen, Marburg:
Mittendrin
2006 - 2009 434.619 Verein zur Förderung
bewegungs- und
sportorientierter
Jugendsozialarbeit
e.V.
Abschlussbericht liegt vor und ist im
Internet unter
www.besseressenmehrbewegen.de
veröffentlicht. Ein Gesamtergebnis aus
dem Modellvorhaben wird nach
Abschluss des Evaluationsvohabens
vorgelegt.
52 KINDERLEICHT
Regionen, Rostock:
Besser essen – mehr
bewegen in Groß
Klein
2006 - 2009 267.112 Rostocker
Gesellschaft für
Stadterneuerung
Abschlussbericht liegt vor und ist im
Internet unter
www.besseressenmehrbewegen.de
veröffentlicht. Ein Gesamtergebnis aus
dem Modellvorhaben wird nach
Abschluss des Evaluationsvohabens
vorgelegt.
53 KINDERLEICHT
Regionen,
Ostfriesland:
Kinderregion
Ostfriesland - Eine
Initiative zwischen
Emden und Aurich
2007 - 2009 674.000 Ubbo Emmius Klinik Abschlussbericht liegt vor und ist im
Internet unter
www.besseressenmehrbewegen.de
veröffentlicht. Ein Gesamtergebnis aus
dem Modellvorhaben wird nach
Abschluss des Evaluationsvohabens
vorgelegt.
54 KINDERLEICHT
Regionen,
Hannover:
Adipositasprävention
in Grundschulen der
Region Hannover
2007 - 2009 513.100 Region Hannover Abschlussbericht liegt vor und ist im
Internet unter
www.besseressenmehrbewegen.de
veröffentlicht. Ein Gesamtergebnis aus
dem Modellvorhaben wird nach
Abschluss des Evaluationsvohabens
vorgelegt.
55 KINDERLEICHT
Regionen, Aachen:
"AGIL" in Aachen -
aktiver, gesünder
is(s)t leichter!
2006 - 2009 459.456 Deutscher
Kinderschutzbund,
Ortsverband Aachen e. V.
Abschlussbericht liegt vor und ist im
Internet unter
www.besseressenmehrbewegen.de
veröffentlicht. Ein Gesamtergebnis aus
dem Modellvorhaben wird nach
Abschluss des Evaluationsvohabens
vorgelegt.
56 KINDERLEICHT
Regionen,
Dortmund:
Dortmunder Kinder.
Besser essen. Mehr
bewegen.
2006 - 2009 469.614 Stadt Dortmund Abschlussbericht liegt vor und ist im
Internet unter
www.besseressenmehrbewegen.de
veröffentlicht. Ein Gesamtergebnis aus
dem Modellvorhaben wird nach
Abschluss des Evaluationsvohabens
vorgelegt.
57 KINDERLEICHT
Regionen,
Gelsenkirchen:
KINDERLEICHT -
Quartier - stärken,
was wirkt!
2006 - 2009 369.553 Gesundheitshaus in
Bismarck e.V.
Abschlussbericht liegt vor und ist im
Internet unter
www.besseressenmehrbewegen.de
veröffentlicht. Ein Gesamtergebnis aus
dem Modellvorhaben wird nach
Abschluss des Evaluationsvohabens
vorgelegt.
58 KINDERLEICHT
Regionen , Herford:
Kids Vital im Kreis
Herford: Bündnis für
Kindergesundheit -
Schwerpunkt
Ernährung und Bewegung
2006 - 2009 349.500 Landkreis Herford Abschlussbericht liegt vor und ist im
Internet unter
www.besseressenmehrbewegen.de
veröffentlicht. Ein Gesamtergebnis aus
dem Modellvorhaben wird nach
Abschluss des Evaluationsvohabens
vorgelegt.
59 KINDERLEICHT
Regionen , Münster:
Gesund aufwachsen
in Münster
2006 - 2009 410.690 Stadt Münster Abschlussbericht liegt vor und ist im
Internet unter
www.besseressenmehrbewegen.de
veröffentlicht. Ein Gesamtergebnis aus
dem Modellvorhaben wird nach
Abschluss des Evaluationsvohabens
vorgelegt.
60 KINDERLEICHT
Regionen ,
Paderborn: Paderborner
Adipositasprävention
und Intervention
(PAPI)
2006 - 2009 499.218 Universität
Paderborn
Abschlussbericht liegt vor und ist im
Internet unter
www.besseressenmehrbewegen.de
veröffentlicht. Ein Gesamtergebnis aus
dem Modellvorhaben wird nach
Abschluss des Evaluationsvohabens
vorgelegt.
61 KINDERLEICHT
Regionen , Rhein-
Kreis Neuss:
"Ge-Wichtig"
2006 - 2009 384.064 Rhein-Kreis Neuss Abschlussbericht liegt vor und ist im
Internet unter
www.besseressenmehrbewegen.de
veröffentlicht. Ein Gesamtergebnis aus
dem Modellvorhaben wird nach
Abschluss des Evaluationsvohabens
vorgelegt.
Drucksache 17/4447 – 10 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode62 KINDERLEICHT
Regionen ,
Hillesheim:
Fit im Leben - mit
Spaß und Karla
dabei
2007 - 2009 253.920 Verbandsgemeinde
Hillesheim/Vulkaneifel
Abschlussbericht liegt vor und ist im
Internet unter
www.besseressenmehrbewegen.de
veröffentlicht. Ein Gesamtergebnis aus
dem Modellvorhaben wird nach
Abschluss des Evaluationsvohabens
vorgelegt.
63 KINDERLEICHT
Regionen ,
Saarbrücken:
"Es bewegt sich was
in Malstatt"
2007 - 2009 278.053 Landes
Arbeitsgemeinschaft für
Gesundheitsförderung
Saarland e.V.
Abschlussbericht liegt vor und ist im
Internet unter
www.besseressenmehrbewegen.de
veröffentlicht. Ein Gesamtergebnis aus
dem Modellvorhaben wird nach
Abschluss des Evaluationsvohabens
vorgelegt.
64 KINDERLEICHT
Regionen , Leipzig:
optiSTART - Ein
optimaler
Bewegungs- und
Ernährungsstart für die
Schulkarriere
2006 - 2009 251.994 Stadt Leipzig Abschlussbericht liegt vor und ist im
Internet unter
www.besseressenmehrbewegen.de
veröffentlicht. Ein Gesamtergebnis aus
dem Modellvorhaben wird nach
Abschluss des Evaluationsvohabens
vorgelegt.
65 KINDERLEICHT
Regionen , Barleben:
Lokale Initiative
Barleben
2006 - 2009 557.733 NABU Barleben e. V. Abschlussbericht liegt vor und ist im
Internet unter
www.besseressenmehrbewegen.de
veröffentlicht. Ein Gesamtergebnis aus
dem Modellvorhaben wird nach
Abschluss des Evaluationsvohabens
vorgelegt.
66 KINDERLEICHT
Regionen , Eutin:
Aktionsplan
Holsteinische
Schweiz:"Ganztags
leicht(er) leben"
2007 - 2009 394.910 Beschäftigungs- und
Qualifizierungsgesellschaft Ostholstein
gGmbH (BQOH)
Abschlussbericht liegt vor und ist im
Internet unter
www.besseressenmehrbewegen.de
veröffentlicht. Ein Gesamtergebnis aus
dem Modellvorhaben wird nach
Abschluss des Evaluationsvohabens
vorgelegt.
67 KINDERLEICHT
Regionen ,
Nordhausen:
AnGeL - Die Anlauf-
und
Koordinierungsstelle für
gesundheitsbewusstes
Leben
2006 - 2009 471.803 HORIZONT Verein
zur Betreuung,
Förderung und Bildung
von Kindern und
Jugendlichen
Abschlussbericht liegt vor und ist im
Internet unter
www.besseressenmehrbewegen.de
veröffentlicht. Ein Gesamtergebnis aus
dem Modellvorhaben wird nach
Abschluss des Evaluationsvohabens
vorgelegt.
ZIELSETZUNG Förderphase 2: Die 2. Förderphase dient insbesondere dem Ziel der Verstetigung bestimmter Maßnahmen im Sinne
der Schaffung nachhaltiger Strukturen.
68 KINDERLEICHT
Regionen ,
Ludwigsburg:
Früh übt sich. MINI-
FIT. Von klein auf
gesund.
2009 - 2010 78.290 mhplus
Betriebskrankenkasse
Abschlussbericht liegt noch nicht vor,
Evaluation dauert an.
69 KINDERLEICHT
Regionen, Hamburg:
Bille in Bewegung -
fitt, pfiffig und
kooperativ
2009 - 2011 67.374 Arbeit und Leben
DGB/VHS
Projekt ist noch nicht abgeschlossen.
70 KINDERLEICHT
Regionen, Bad
Nauheim:
KIKS UP Bad
Nauheim
2009 - 2011 51.115 Förderverein SV
Schwalheim Jugend
& Kultur e. V.
Projekt ist noch nicht abgeschlossen.
71 KINDERLEICHT
Regionen, Marburg:
Mittendrin
2009 - 2011 195.078 Verein zur Förderung
bewegungs- und
sportorientierter
Jugendsozialarbeit
e.V.
Projekt ist noch nicht abgeschlossen.
72 KINDERLEICHT
Regionen,
Ostfriesland:
Kinderregion
Ostfriesland - Eine Initiative
zwischen Emden und
Aurich
2009 - 2010 25.505 Ubbo Emmius Klinik Abschlussbericht liegt noch nicht vor,
Evaluation dauert an.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 11 – Drucksache 17/444773 KINDERLEICHT
Regionen, Hannover:
Adipositasprävention
in Grundschulen der
Region Hannover
2009 - 2010 77.798 Region Hannover Abschlussbericht liegt noch nicht vor,
Evaluation dauert an.
74 KINDERLEICHT
Regionen, Aachen:
"AGIL" in Aachen -
aktiver, gesünder
is(s)t leichter!
2009 - 2010 46.059 Deutscher
Kinderschutzbund,
Ortsverband Aachen e. V.
Abschlussbericht liegt noch nicht vor,
Evaluation dauert an.
75 KINDERLEICHT
Regionen , Münster:
Gesund aufwachsen
in ...Münster
2009 - 2010 22.703 Stadt Münster Abschlussbericht liegt noch nicht vor,
Evaluation dauert an.
76 KINDERLEICHT
Regionen ,
Paderborn:
Paderborner
Adipositasprävention und
Intervention (PAPI)
2009 - 2011 107.314 Universität
Paderborn
Projekt ist noch nicht abgeschlossen.
77 KINDERLEICHT
Regionen , Rhein-
Kreis Neuss:
"Ge-Wichtig"
2009 - 2011 139.300 Rhein-Kreis Neuss Projekt ist noch nicht abgeschlossen.
78 KINDERLEICHT
Regionen ,
Hillesheim:
Fit im Leben - mit
Spaß und Karla dabei
2009 - 2011 45.490 Verbandsgemeinde
Hillesheim/Vulkaneifel
Projekt ist noch nicht abgeschlossen.
79 KINDERLEICHT
Regionen ,
Saarbrücken:
"Es bewegt sich was
in Malstatt"
2009 - 2010 50.661 Landes
Arbeitsgemeinschaft für
Gesundheitsförderung
Saarland e.V.
Abschlussbericht liegt noch nicht vor,
Evaluation dauert an.
80 KINDERLEICHT
Regionen , Leipzig:
optiSTART - Ein
optimaler
Bewegungs- und
Ernährungsstart für die
Schulkarriere
2009 - 2011 137.848 Stadt Leipzig Projekt ist noch nicht abgeschlossen.
81 KINDERLEICHT
Regionen , Eutin:
Aktionsplan
Holsteinische Schweiz:
"Ganztags leicht(er)
leben"
2009 - 2011 89.655 Beschäftigungs- und
Qualifizierungsgesellschaft Ostholstein
gGmbH (BQOH)
Projekt ist noch nicht abgeschlossen.
82 KINDERLEICHT
Regionen ,
Nordhausen: AnGeL –
Die Anlauf- und
Koordinierungsstelle für
gesundheitsbewusstes Leben
2009 - 2011 102.041 HORIZONT Verein
zur Betreuung,
Förderung und Bildung
von Kindern und
Jugendlichen
Projekt ist noch nicht abgeschlossen.
83 KINDERLEICHT
Regionen, Berlin:
"Gesund sind wir
stark! Sa lıklı daha
güçlüyüz!“
2009 - 2010 90.520 Zentrum für
angewandte
Gesundheitsförderung und
Gesundheitswissenschaften GmbH
Abschlussbericht liegt noch nicht vor,
Evaluation dauert an.
Drucksache 17/4447 – 12 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeC) Übersicht über Projekte des Bundesministeriums für Gesundheit, Haushaltstitel "Aktionsplan Ernährung
und Bewegung (1502 684 07)" im Rahmen des Nationalen Aktionsplans "IN FORM":
lfd.
Nr. PROJEKTTITEL
ZIELSETZUNG/
ZIELGRUPPEN
PRO-
JEKT-
LAUFZEIT
FÖR-
DER-
VOLU-
MEN (€)
TRÄGER ERGEBNIS
I. Aktionsbündnisse gesunde Lebensstile und Lebenswelten
1 Bille in Aktiv Weiterentwicklung des
bestehenden Präventionsnetzwerkes
hin zu einem regionalen
"Aktionsbündnis Gesunde
Lebensstile und Lebenswelten" im
Hamburger Osten
08/2008-
02/2009
70.145 Arbeit und Leben
Hamburg e.V.
Ausweitung des Kreises der
Netzwerkpartner, der
Zielgruppe und der Aktivitäten
unter deutlicher Betonung des
Bewegungsaspektes
2 ProMotion Verbesserung der Gesundheit
im Alltag durch
Bewegungsaktivitäten besonders für Kinder-
und Jugendliche
08/2008-
02/2009
18.100 Landeszentrale für
Gesundheitsförderung Rheinland-
Pfalz e.V.
Initiierung von 23 Modulen mit
unterschiedlichen
Einzelaktivitäten in beteiligten Kitas,
Schulen etc.
3 Gesunde Kinder Einrichtung eines
Aktionsbündnisses für gesunde Kinder im
Kreis Warendorf; Schwerpunkt
Ernährung, Bewegung und
Stressregulation
08/2008-
02/2009
14.800 Gesundheitsamt,
Kreis Warendorf
Konzeption von zwölf
verschiedenen
Projektmaßnahmen für Eltern von
übergewichtigen, adipösen und
verhaltensauffälligen Kindern,
sozial Schwächere sowie
Familien mit
Migrationshintergrund in der Stadt Ahlen
mit den
Themenschwerpunkten Ernährung, Bewegung
und Stressregulation
4 Starke Wurzeln Entwicklung und
Implementierung eines
gesundheitsförderlichen Konzeptes für 22
Kindertagesstätten auf Grundlage des
sächsischen Bildungsplans
08/2008-
02/2011
590.055 Institut und Poliklinik
für Arbeits- und
Sozialmedizin;
Medizinische Fakultät der
Technischen
Universität Dresden
Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor
5 Mehr bewegen
und mehr
trinken von
Kindheit an
Förderung eines gesunden
Trinkverhaltens mit
Interventionen zur Bewegungsförderung
von Kindern in Alter von 4-10
Jahren
08/2008-
02/2011
315.500 Forschungsinstitut
für Kinderernährung
Dortmund
Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor
6 Bernburg
bewegt!
Stärkung der
Eigenverantwortung und Motivation für eine
gesunde Lebensweise der
Bevölkerung Bernburgs und
Initierung alltagstauglicher
Maßnahmen, die dauerhaft
einen gesunden Lebensstil
fördern
08/2008-
02/2011
364.675 Landesvereinigung
für Gesundheit
Sachsen-Anhalt e.V.
Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor
7 Migration und
Mobilität - Für
mehr Bewegung
im sozialen
Raum
Modifikationen des
Bewegungsverhaltens und
Verbesserung von
Bewegungsmöglichkeiten von und für Frauen
mit Migrationshintergrund
08/2008-
02/2011
548.133 Institut für
Sportwissenschaft,
Arbeitsbereich Sport &
Gesellschaft; Carls von
Ossietzky-Universität
Oldenburg
Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor
8 "Steh auf...Mach
mit... Lauf los!"
Entwicklung einer Strategie
zur Förderung und
Intensivierung der Bewegungsanregung
und des -verhaltens im
Westlichen Ringgebiet Braunschweig
08/2008-
02/2011
364.270 Stadt Braunschweig Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 13 – Drucksache 17/44479 Sozial
benachteiligte
Zuwanderfamilien unter
besonderer
Berücksichtigung
von Migrantinnen
Initiierung und Entwicklung von
Zugangsmöglichkeiten zu
Gesundheitsangeboten speziell
für Frauen sozial
benachteiligter Schichten
08/2008-
02/2009
133.300 Johann Wolfgang
Goethe-Universität
Frankfurt am Main
Durchführung von
Kampagnenveranstaltungen für sozial
benachteiligte Gruppen,
Kinder und Jugendliche und
Frauen in Frankfurter
Stadtteilen; Projektbegleitende
Evaluation der Schulungs- und
Kampagnenphase sowie
systematische Erhebung
lokaler,
zielgruppenspezifischer Angebote und Bedarfe
zu den Themen Gesundheit,
Bewegung, Ernährung und
Stress
10 Daidalos Ausbau einer Vernetzung der
verschiedenen Aktionspartner
zu den Schwerpunkten
Bewegung, Ernährung und
Stressverarbeitung. Erhöht werden
sollte vor allem die Effektivität
präventiver Maßnahmen im
Setting Schule und dem
sozialem Umfeld von Kindern und
Jugendlichen.
08/ 2008-
02/ 2011
610.714 Ernährungsinstitut
KinderLeicht e.V.,
München
Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor
11 Moabit macht
Mobil
Vernetzung der Schwerpunkte
„Bewegung im Alltag",
„Kommunikation und Integration
(gewalt- und stressfreies Leben
im Kiez)" sowie „gesunde
Ernährung täglich"
08/2008-
02/2009
34.600 BERLIN bewegt e.V. Überarbeitung "Mobiler
Stadtpläne" (Stadtpläne, die
Informationen zu Angeboten
hinsichtlich Sport, gesunder
Ernährung und
Stressreduktion bieten); Erkundungen im
Quartier hinsichtlich relevanter
Bewegungsorte;
12 Grünau Move Aufbau eines integrativen
Kompetenzzentrums mit
zielgruppenspezifischer
Ausrichtung sowie Beratungsfunktion
in den Bereichen Bewegung,
Ernährung und Stressreduktion
08/2008-
02/2009
76.880 Universität Leipzig Expertenbefragung zur
gesundheitlichen Situation des
Stadtteils; Bestands- und
Bedarfsanalyse aller
bestehender Angebote in den
Bereichen Bewegung,
Ernährung und Stressbewältigung
13 Schnelsen in
Bewegung
Erhebung und Analyse über
Angebote der
Gesundheitsförderung im Hamburger Stadtteil
Schnelsen; Entwicklung und
Erprobung niederschwelliger
Angebote
08/2008-
02/2009
42.800 Verband der Kinder-
und Jugendarbeit
Hamburg e.V.
Verbesserung der Information
über Angebote der
Gesundheitsförderung im Stadtteil;
Initiierung niederschwellige
Angebote wie z.B. Rad- und
Schwimmkurse,
muttersprachliche
Aufklärungsveranstaltungen, Bewegungsbaustellen
an unterschiedlichen Orten
14
Gesundheitsförderung und
Arbeitsmarktintegration im
Dialog
Etablierung einer besseren
Zusammenarbeit im Landkreis
Wesermarsch
08/2008-
02/2009
23.100 CVJM - Sozialwerk
Wesermarsch e.V.
Konzeption von sechs
Einzelprojekten zur
Gesundheitsförderung im Setting
Beschäftigungs- und
Qualifizierungsträger sowie neue
Projektskizzen für Familien in der
Wesermarsch
15 Leben in
Bewegung
Ausbau, Weiterentwicklung und
Verbreitung bestehender
Aktivitäten der Bewegungsförderung,
der Förderung gesunder
Ernährung und Stressregulation
in Bremen durch acht
Kooperationspartner
08/2008-
02/2009
129.450 Landesvereinigung
für Gesundheit
Bremen e.V.
Identifizierung, Konzeption
und Durchführung von
Einzelmaßnahmen speziell für
Kinder im Grundschulalter
sowie Jugendliche und junge
Erwachsene mit
Migrationshintergrund
16 Kölner Bündnis
für gesunde
Lebenswelten
Bündelung projektbezogener
Ansätze; Herstellung von
Transparenz über
stadteilbezogene und übergreifende
Aktivitäten; nachhaltige
Weiterentwicklung der Infrastrukturen
für Gesundheitsbildung
insbesondere in Hauptschulen
08/2008-
02/2011
422.133 Lernende Region-
Netzwerk Köln
Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor
Drucksache 17/4447 – 14 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode17 Aktionsbündnis
Goslar
Förderung der
Bewegungsaktivität von Kindern im
Vorschulalter, Schülern und
Jugendlichen in der Stadt Goslar
08/2008-
02/2009
89.200 Interdisziplinäres
Zentrum für
Nachhaltige Entwicklung,
Geowissenschaftliches Zentrum der
Universität Göttingen
Einführung und Erprobung
neuer Konzepte und
Methoden für Kindern im
Vorschulalter und Schulalter in der Stadt
Goslar, Ortsteil Oker
18 Marburger
Aktionsbündnis
Querfeldein
Unterstützung
gesundheitsfördernder Strukturen und
gesundheitsbegünstigenden
Lebensstile in Stadtteilen mit
besonderem
Entwicklungsbedarf
08/2008-
02/2011
284.033 Verein zur Förderung
bewegungs- und
sportorientierter
Jugendsozialarbeit
e.V., Marburg
Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor
19 SpoWi goes to
School
Praxisprojekte der
Gesundheitsförderung aus der
Sportwissenschaft, der
Sozialpädagogik, des
Veranstaltungsmangements und des
bürgerschaftlichen Engagements werden
mit dem Ziel verbunden,
innovative Maßnahmepakete für die
Gesundheitsförderung in
sieben Berlinern Quartieren und
deren Schulen zu konzipieren
und durchzuführen
08/2008-
02/2009
103.867 Humbolt Universität
Berlin
Analyse hinsichtlich der
Sozialstruktur, der Einrichtungen
zur Gesundheitsförderung in
freier sowie öffentlicher
Trägerschaft, ansässiger
Unternehmen und bestehender
Netzwerke im Quartier;
Durchführung von Aktionstagen zur
Bewegungsförderung,
Ernährungsaufklärung und
Stressbewältigung
20 Gesund leben
und älter werden
in Eving
Etablierung von Maßnahmen
zur Gesundheitsförderung von
älteren Menschen mit hohen
sozialen, personalen und
gesundheitlichen Risikofaktoren
08/2008-
02/2011
170.664
Forschungsgesellschaft für
Gerontologie e.V., Institut für
Gerontologie an der
Technischen
Universität Dortmund
Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor
21 Garten für Jeden Schaffung von
Mehrgenerationengärten im Zentrum von
Städten und Gemeinden mit
einer aktiven
Programmgestaltung zu allen Jahreszeiten
08/2008-
02/2011
518.939 Stadt Norden Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor
22
Zukunftswerkstatt "Für unsere
Kids" - Ein
Forum für
Bewegung und
Gesundheit
Vernetzung und Konzeption
von Angeboten zur
Bewegungsförderung und zum
gesunden Ernährungsverhalten
von Kindern im Rheinisch-
Bergischen Kreis
08/2008-
02 2009
14.050 Kreissportbund
Rheinisch-
Bergischer Kreis
Durchführung einer
Bedarfsanalyse; Vernetzung der
Akteure in einer
Zukunftswerkstatt
23 natürlich! aktiv!
Tollensesee!
Förderung der Bewegung und
der gesunden Ernährung von
Kindern und Jugendlichen im
familiären Kontext
08/2008-
02/2009
56.360 Stadt
Neubrandenburg
Durchführung von
Einzelmaßnahmen, insbesondere in
Stadtgebieten mit einer
vergleichsweise schlechten
Sozialstruktur und einem
hohen Anteil an Kindern und
Jugendlichen
24 GEMBIS-
Gesünder essen
mehr bewegen in
Stuttgart
Bildung eines effizienten
Netzwerks aus unterschiedlichsten
Akteuren und Praxisprojekten,
die sich in Stuttgart mit den
Themen Bewegung, Ernährung
und Stressbewältigung
befassen
08/2008-
02/2009
60.000 Landeshauptstadt
Stuttgart
Durchführung evaluierter
Motoriktests an sechs
Schulen; Analyse der
teilnehmenden Stadtteile hinsichtlich
bestehender Netzwerke, ihrer
Ausrichtung und
Zielgruppenorientierung
25 Gesunde Familie
- Ich bin dabei
Neu: BLiQ
Vernetzung relevanter Aktteure
und Initativen aus zwei Berliner
Bezirken zur Entwicklung eines
Gesamtkonzeptes
08/2008-
02/2011
324.798 Gesundheit Berlin
e.V.
Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor
26
Evaluationsprojekt
Sicherung der Erkenntnisse
über die Akzeptanz,
Reichweite, Wirksamkeit,
Realisierbarkeit, Übertragbarkeit,
Implementierung und Nachhaltigkeit
der Aktionsbündnisse
10/2008-
02/2009
540.000 Universität Bremen Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor
27
Projektträgerschaft für die
Aktionsbündnisse
Ausschreibung des
Förderschwerpunktes, Begleitung des
Begutachtungsverfahren,
Unterstützung bei der
Umsetzung der Aktionsprojekte
2008-2010 216.466 DLR Information und Beratung der
Antragsteller, Begleitung während
der Umsetzung der Projekte,
Vernetzung der Projekte, Anstoß
zum Wissens- und
Erfahrungsaustausch
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 15 – Drucksache 17/4447II. Zentren für Bewegungsförderung
Ziel der Zentren für Bewegungsförderung ist die Bewegungsförderung im Alltag zu stärken und voranzutreiben. Im Vordergrund
steht hierbei die Förderung von Bewegung im Alter. Zielgruppenorientiert sollen in den Lebenswelten insbesondere für ältere
Menschen vermehrt und attraktive Bewegungsanreize geschaffen werden. Die Zentren dienen als Anlaufstelle zur Koordination
und Kooperation bestehender Institutionen und Aktivitäten.
28 Zentrum für Bewegungsförderung Baden-
Württemberg
03/2009-
02/2011
86.177
Landesgesundheitsamt Baden-
Württemberg
Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor
29 Zentrum für Bewegungsförderung Bayern 03/2009-
02/2011
35.125 Landeszentrale für
Gesundheit Bayern
e.V.
Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor
30 Zentren für
Bewegungsförderung
Berlin und
Brandenburg
Kooperation der Länder
Berlin und Brandenburg
03/2009-
02/2011
160.309 Gesundheit Berlin Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor
31 Zentrum für Bewegungsförderung Hessen 03/2009-
02/2011
92.310 Hessische
Arbeitsgemeinschaft
für
Gesundheitserziehung
Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor
32 Zentrum für
Bewegungsförderung Nord
Kooperation der Länder
Bremen, Hamburg, Niedersachsen
und Schleswig-Holstein
03/2009-
02/2011 333.778
Landesvereinigung
für Gesundheit und
Akademie für
Sozialmedizin
Niedersachsen e.V.
Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor
33 Zentrum für Bewegungsförderung Nordrhein-
Westfalen
03/2009-
02/2011
98.000 Landesinstitut für
Gesundheit und
Arbeit Nordrhein-
Westfalen
Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor
34 Zentrum für
Bewegungsförderung
Rheinland-
Pfalz/Saarland
Kooperation der Länder
Rheinland-Pfalz und Saarland
03/2009-
02/2011
139.239 Landeszentrale für
Gesundheitsförderung
in Rheinland-Pfalz
Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor
35 Zentrum für Bewegungsförderung Sachsen 03/2009-
02/2011
77.130 Sächsische
Landesvereinigung
für
Gesundheitsförderung e.V.
Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor
36 Zentrum für
Bewegungsförderung
Sachsen-Anhalt
und
Mecklenburg-
Vorpommern
Kooperation der Länder
Mecklenburg-Vorpommern und
Sachsen-Anhalt
03/2009-
02/2011
184.048 Landesvereinigung
für Gesundheit
Sachsen-Anhalt e.V.
Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor
37 Zentrum für Bewegungsförderung Thüringen 03/2009-
02/2011
80.900 Landesvereinigung
für
Gesundheitsförderung
Thüringen e.V.
Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor
38 Zentrum für
Bewegungsförderung Berlin-
Brandenburg
Einrichtung einer
gemeinsamen Website der
Zentren für
Bewegungsförderung; Gemeinsame
Ergebnisdarstellung der Zentren
11/2010-
02/2011
68.545 Gesundheit Berlin-
Brandenburg e.V.
Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor
III. Modellmaßnahmen
39 Let's Go- jeder
Schritt hält fit
Entwicklung von speziellen
Wanderangeboten zur
Steigerung der körperlichen und
geistigen Fittness,
Qualifizierung von Wanderführern zu
"Gesundheits-Wanderführern",
Erstellung eines "Wander-
Fitness-Pass"; Zielgruppe:
Generation 55 +
03/2008-
12/2009
147.500 Verband Deutscher
Gebirgs- und
Wandervereine e.V.
Ausbildung von über 7
Gesundheitswanderführer;
Erstellung und Veröffentlichung
eines Handbuch
Gesundheitswandern; Entwicklung
und Verbreitung des Wander-
Fitness-Pass und Deutsches
Wanderabzeichen;
Anerkennung von Krankenkassen in
den sog. Bonusprogrammen
Drucksache 17/4447 – 16 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode40 Quintessenz Fortbildungsprogramm zur
Planung und
Qualitätsentwicklung in Bewegungs- und
ernährungsbezogenen
Gesundheitsförderungsprojekten.
Verbesserung der Qualität von
Präventions- und
Gesundheitsförderungsprojekten exemplarisch in
den Bereichen Ernährung und
Bewegung
04/2008-
02/2011
164.850 Landesvereinigung
für Gesundheit
Bremen
Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor
41 Bewegung und
Gesundheit.
Mehr
Migrantinnen in den Sport
verstärkte Einbeziehung von
Migrantinnen in den
Sportangeboten der Vereine;
Entwicklung von
zielgruppenspezifischen Angeboten durch die
Koppelung mit
Qualifizierungsangeboten z.B.
Gesundheitsaufklärung, Ernährungskursen
für Migrantinnen
08/2008-
02/2011
573.110 Deutscher
Olympischer Sport Bund
Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor
42 Bewegt im
Leben- Mehr vom
Leben
Verbesserung des Bewegungs-
und Ernährungsverhaltens
sowie der psychischen
Gesundheit bei Menschen ab 60
Jahren; Entwicklung
angemessener Angebote, Veränderung
der Strukturen, um die
Inanspruchnahme der präventiven
Angebote und eigenständige
körperliche Aktivität zu steigern
06/2008-
12/2010
835.460 Bundeszentrale für
gesundheitliche
Aufklärung
Der Ergebnisbericht liegt
derzeit noch nicht vor
43 Bigger Erprobung eines innovativen
Konzepts zur Förderung von
Bewegung bei Frauen in
schwierigen Lebenslagen im
großstädtischen und ländlichen
Raum
07/2008-
12/2010
191.778 Uni Erlangen-
Nürnberg
Der Ergebnisbericht liegt
derzeit noch nicht vor
44 Dr. Hoppel Kampagne zur Bewegung und
gesunde Ernährung; Kinder in
Kindertagesstätten der AWO
werden durch spielerische
Angebote zu mehr körperlicher
Bewegung motiviert, um
dadurch nachhaltige
Veränderungen des Lebensstils zu
erzielen.
12/2008-
11/2010
464.711 AWO
Bundesverband
Entwicklung von spielerischen
Angeboten zur
Bewegungsförderung, Erarbeitung eines
Aktionshandbuch und die
dazugehörige CD für
Erzieherinnen und Erzieher,
Durchführung diverser Aktionstage
mit Bewegungsparcours
45 Gesund ins
Leben- mit Spaß
und Freude an
gesundem
Essen
Erarbeitung und Erprobung von
Modulen der Zirkuspädagogik
um schwer erreichbare Kinder
und Jugendliche hinsichtlich
ihrer Bereitschaft zu Sport,
Bewegung und gesunder
Ernährung zu motivieren.
11/2008-
10/2010
270.997 Cabuwazi Kinder-
und Jugendzirkus,
Berlin
Der Ergebnisbericht liegt
derzeit noch nicht vor
46 Bewegt im Alter Entwicklung und Erprobung
altersgerechter Mitmach-
Module; Schulung von
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in
Einrichtungen der Altenarbeit
12/2008-
02/2009
49.850 Landeszentrale für
Gesundheitsförderung
in Rheinland-Pfalz
Bewegungs-Mitmach-
Theaterstück wurde entwickelt
und umgesetzt
47 KMU IN FORM Erarbeitung und Erprobung von
Qualifikationsmodulen zur
Befähigung der Beschäftigten
nachhaltig einen
gesundheitsbewussten Lebensstil zu
entwickeln. Vernetzung der
bestehenden Akteure und
Kooperationen zwischen den KMU,
Kommunen und regionalen
Gesundheitsanbietern.
12/2008-
12/2010 205.503
Institut für
Betriebliche
Gesundheitsförderung BGF GmbH,
Köln
Der Ergebnisbericht liegt
derzeit noch nicht vor
48 Medien machen
macht schlank
Erarbeitung und Erprobung von
Zugangswegen zu Kindern an
das Thema Sport, Bewegung
und gesunde Ernährung über
den Einsatz verschiedener
Medien
11/2008-
01/2009
15.200 Käpt'n Browser
gGmbH, Berlin
Kinder wurden mittels Medien
an relevante Themen der
Gesundheitsförderung wie
Bewegungserziehung und
ausgewogenen Ernährung
herangeführt
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 17 – Drucksache 17/444749 Medien machen
mobil
Mediengestützte
Projektaktivitäten zur
Gesundheitsförderung, die gemeinsam mit
Kindern, Erziehern und Eltern
durchgeführt werden sollen
10/2009-
02/2010
27.150 Käpt'n Browser
gGmbH, Berlin
Mobilisierung von Kindern mit
modernen Medien wie
Digitalfotografie, Video, Computer
und Internet für gesundheits-
und bewegungsfördernde
Aktivitäten in der Natur und in
der Stadt. Zusammenfassung
und Veröffentlichung einzelner
Projektmodule in einer
Publikation
50
Gesundheitsförderung und
Prävention für
Studierende und
Bedienstete
durch Sport und
Bewegung
Entwicklung und Erprobung
von speziellen Angeboten für
Studierende und Bedienstete
sowie interdisziplinären
Zusammenarbeit im Sinne von
selbstverantwortlichem
Gesundheitsverhalten
02/2009-
12/2010 397.830
RWTH Aachen Der Ergebnisbericht liegt
derzeit noch nicht vor
51 Entwicklung und
Erprobung von
Beratungsmodulen für
anorektische und
bulimische Mädchen
und Frauen
Modellhafte Entwicklung und
Erprobung eines strukturierten
Beratungs- und
Behandlungsprogramms für anorektische
und bulimische Mädchen und
Frauen; Erstellung von
Modulen zur bundesweiten
Übertragbarkeit auf
Beratungsstellen und/oder Schulen bzw.
Jugendhilfeeinrichtungen
07/2008-
12/2010 116.210
Suchthilfe Aachen Der Ergebnisbericht liegt
derzeit noch nicht vor
52
Frauenspezifische
Informationen zu
Bewegung im Alltag
und
gesundheitsoptimierender
Ernährung
Frauenspezifische
Informationen zur Bewegung (Expertise)
2008 17.450 Charité Berlin Expertise liegt vor
53
Bewegungsförderung von
Frauen
Expertise& Broschüre
"Förderung der psych. Gesundheit
von Frauen durch Bewegung"
2008 36.000 Deutsche
Sporthochschule, Köln
Broschüre liegt vor
54 Prävention in
Arztpraxen
Studie zum Erkenntnisgewinn,
ob und welche Möglichkeiten
bestehen, präventive
Maßnahmen zur Verbesserung der
Versorgung in Arztpraxen
einzuführen.
2008 95.000 Deutsche
Hochschule für Prävention und
Gesundheitsmanagement,
Saarbrücken
Die Expertise bietet einen
guten Überblick über die
Eignung der Arztpraxis als
Zugangsweg für Prävention
zu großen Teilen der
Bevölkerung aus allen
soziodemographischen Schichten. Die
aufgezeigten Wege zur
stärkeren Einbeziehung der
Ärzteschaft in die primäre
Prävention bietet eine gute Basis
zur Diskussion künftiger
Reformmaßnahmen des SGB
V.
55 Toolbox Erstellung einer Toolbox zur
Unterstützung der Planung und
Durchführung von Präventions-
und
Gesundheitsförderungsmaßnahmen in den
Quartiersgebieten der Sozialen Stadt für
Akteure im Gesundheitswesen
2008 74.474 Gesundheit Berlin
e.V.
Arbeitshilfen „Aktiv werden für
Gesundheit“
56
Multiplikatorenschulung
Essstörungen
Modellhafte Durchführung
eines Schulungskonzeptes für
Lehrkräfte zur Stärkung der
fachlichen Kompetenz in Bezug
auf Essstörungspathologie,
Erkennen von Gefährdeten und
Betroffenen, Kommunikation
mit Betroffenen, Wissen über
Behandlungsmöglichkeiten und
Anlaufstellen
2008 7.925 Netzwerk
Essstörungen für die Stadt
Erlangen und den
Landkreis Erlangen-
Höchstadt
Durchführung einer
Multiplikatorenschulung für Lehrkräfte;
Entwicklung eines Faltblatt
und eines Arbeitsbuch
57 Primärprävention
der Demenz
Erstellung einer Broschüre
"Möglichkeiten der
Primärprävention bei
Demenzerkrankungen" inkl. Nachdruck 2010
2008/2010 18.765 Uni Bonn, Prof.
Meyer
Veröffentlichung und
Nachdruck der Broschüre liegt vor
Drucksache 17/4447 – 18 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode58
Bewegungsförderung von
Frauen
Erstellung einer Handreichung
"Leitfaden für Vereine und
Verbände für
Bewegungsförderung von Frauen"
2008 28.900 Deutscher
Olympischer Sport Bund
Broschüre liegt vor
59
Gesundeheitsmanagement in
öffentlichen
Verwaltungen
Erstellung eines Leitfadens
zum betrieblichen
Gesundheitsmanagements für die
öffentlichen Verwaltungen,
insbesondere für
Bundesbehörden
2008 20.020 Landesvereinigung
für Gesundheit und
Akademie für
Sozialmedizin
Niedersachsen e.V.
Broschüre liegt vor
60 Initiative
Gesunde Schule.
Gesunde Schüler.
Ideenwettbewerb an rd. 600
weiterführenden Schulen zur
Erstellung eines individuellen
Aktionsplan wie das Thema
"Gesunde Schule. Gesunde
Schüler" im Schulalltag
umgesetzt werden kann und
Schülerinnen und Schüler zum
bewussteren Umgang mit der
Gesundheit motiviert werden
können.
2008 34.604
Seventyseven.advertising,
Mettmann
Prämierung der eingereichten
Ideen ist erfolgt
61
Weiterentwicklung von
Therapie- und
Schulungskonzepten
für adipöse
Kinder,
Jugendliche und deren
Eltern
Durchführung einer
Workshoptagung von Expertinnen und
Experten zu
Adipositasschulungsprogrammen sowie der
Entwicklung von Manualen für
die Zielgruppen Eltern, Kinder
und Jugendlichen
2008 26.800 Konsensusgruppe
Adipositasschulungen (KgAS),
Scheidegg
Tagung wurde wie geplant
durchgeführt;
Arbeitshandbuch liegt vor
62 Erstellung einer
Broschüre und
eines Kochbuchs
Erstellung einer Broschüre und
eines Kochbuchs
2009 9.587 Türkische Gemeinde
in Deutschland,
Berlin
Broschüre in türkischer
Sprache liegt vor
63
Gesundheitsförderung in
Kindertagesstätten
Erstellung eines Leitfadens
"Gesundheitsfördernde
Kindertagesstätte" und Durchführung
einer Fachveranstaltung
2009/2010 91.168 Landesvereinigung
für Gesundheit und
Akademie für
Sozialmedizin
Niedersachsen e.V.
Broschüre liegt vor,
Nachdruck in 2010 erfolgt
64 Toolbox
Qualitätssicherung
Erstellung einer Toolbox zur
Unterstützung der
Durchführung von
Qualitätssicherung in Projekten. Die
Toolbox soll auf der
Internetseite von IN FORM veröffentlich
werden
11/2010-
02/2011
10.450 Bundesvereinigung
für Prävention und
Gesundheitsförderung, Bonn
Ergebnisse liegen erst nach
Projektende vor
IV. sonstige Maßnahmen
65 Kinder- und
Jugendevent
Essstörungen
Veranstaltung mit Prominenten
und Schülern zur Aufklärung
von Essstörungen und
Stärkung eines gesunden
Essverhaltens im Rahmen der
Initiative "Leben hat Gewicht"
2008 111.329 A&B ONE
Kommunikationsagentur
GmbH, Berlin
Tagung wurde durchgeführt
66
Auftaktveranstaltung IN FORM
Auftaktveranstaltung zur
Vorstellung des Nationalen
Aktionsplan; Einbindung wichtiger
Akteure
2008 110.840 Gesellschaft für
Versicherungswissenschaft und -
gestaltung eV, Köln
Tagung wurde durchgeführt
67 Erstellung NAP Beratung bei der textlichen
Erstellung des Aktionsplans
2008 9.877 Landesvereinigung
für Gesundheit und
Akademie für
Sozialmedizin
Niedersachsen e.V.
Broschüre: IN FORM -
Deutschlands Initiative für
gesunde Ernährung und mehr
Bewegung
68 Medienanalyse
Essstörungen
Media Analyse Magersucht im
Internet
2008 12.495 Vico Research&
Consulting GmbH
Markterforschung zum Thema
Magersucht im Internet;
Ermitteln von Chancen und Risiken
69
Fachveranstaltung
Essstörungen
Durchführung eines
Kongresses zum Thema
Essstörungen im Rahmen der
Initiative "Leben hat Gewicht"
2008
120.000
BZgA, Köln Tagung wurde wie geplant
durchgeführt
Dokumentation der
Fachtagung wurde veröffentlicht
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 19 – Drucksache 17/44472. Wie viele (übergewichtige) Personen wurden mit dem Aktionsplan erreicht?
Wie viele davon aus finanzschwachen Familien bzw. mit
Migrationshintergrund?
Der Nationale Aktionsplan „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde
Ernährung und mehr Bewegung“ richtet sich grundsätzlich an alle
Bevölkerungsgruppen. Da bestimmte Personengruppen wie sozial Benachteiligte oder
Menschen mit Migrationshintergrund besondere Bedarfe aufzeigen, richten sich
bestimmte Maßnahmen auch gezielt an diesen Personenkreis. Hierunter fallen
beispielsweise verschiedene Maßnahmen der so genannten Kinderleicht-
Modellregionen.
Erhebungen zur Anzahl der mit dem Nationalen Aktionsplan insgesamt
erreichten Personen bzw. die Anzahl der erreichten einzelnen spezifischen Gruppen
sind nicht mit vertretbarem Aufwand durchzuführen und methodisch schwierig
und bei vielen Maßnahmen aufgrund der beschriebenen Komplexizität auch gar
nicht möglich.
Mit dem Gesundheitsmonitoring des Robert Koch-Instituts sowie im Rahmen
der Nationalen Verzehrsstudie und des Ernährungsmonitorings durch das Max
Rubner-Institut werden jedoch regelmäßige aktuelle Daten auch zum
Bewegungs- und Ernährungsverhalten sowie der Anzahl übergewichtiger und
adipöser Personen erhoben. Aus den Daten lassen sich daher langfristig auch
Rückschlüsse auf die Erreichung der im Nationalen Aktionsplan festgelegten Ziele
und Veränderungen im Verhalten der Bevölkerung sowie spezifischer Gruppen
treffen.
3. Wie viele Modellprojekte mit welchen Schwerpunkten entfallen jeweils auf
Kindertagesstätten, Grundschulen und weiterführende Schulen?
Kinder und Jugendliche stellen eine wichtige Zielgruppe des Nationalen
Aktionsplans „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und
70 Eigenmedien
Essstörungen
Eigenmedien (Plakate,
Broschüre, Flyer) "Leben hat
Gewicht"
2008 49.826 A&B ONE
Kommunikationsagentur
GmbH, Berlin
Broschüren, Flyer als
Aufklärungmaterialien liegen vor
71 Durchführung
des
Präventionskongresses
"Gemeinsam mehr bewegen";
gemeinsamer
Präventionskongress von BMG und BVPG
/Mainz.
2008 60.995 Bundesvereinigung
für Prävention und
Gesundheitsförderung, Bonn
Tagung wurde durchgeführt
72 IN FORM
Informationskampagne
Erstellung von
Informationsmaterialien, Flyer,
Broschüren, Plakate zur
Bekanntmachung des Nationalen
Aktionsplans IN FORM
2008 590.290 fischer Appelt, Berlin Materialien liegen vor
73
Regionalkonferenzen
Durchführung von
Regionalkonferenzen in den
Bundesländern zur Unterstützung der
lokalen Partner bei der
Initiierung, Umsetzung und
Sicherung erfolgreicher
Gesundheitsförderungs- und
Präventionsmaßnahmen im Stadtteil
2008 160.000 BZgA, Köln Konferenzen haben
stattgefunden
74
Gesundheitsförderung in
Kommunen
Fachgespräch
Strategieentwicklung zur Thematik
"Gesundheitsförderung in
Kommunen
2009 3.570 BZgA, Köln Tagung wurde durchgeführt
75
Gesundheitsf��rderung in
Quartieren der
Sozialen Stadt
Durchführung einer
Fachtagung "Gesundheitsförderung in
den Quartieren der Sozialen
Stadt"
2009 12.124 Gesundheit Berlin
e.V.
Tagung wurde durchgeführt;
Dokumentration der
Fachtagung wurde veröffentlicht
Drucksache 17/4447 – 20 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiodemehr Bewegung“ dar. Entsprechend wurden von den beiden federführenden
Bundesministerien eine Vielzahl von breitgefächerten Aktivitäten zur
Etablierung von gesundheitsförderlichen Strukturen in Kindertagesstätten und Schulen
sowie in anderen Lebensbereichen von jungen Menschen unterstützt.
Seitens des BMG gilt dies insbesondere für den Förderschwerpunkt
„Aktionsbündnisse für gesunde Lebensstile und Lebenswelten“ sowie für einzelne
Modellprojekte, die sich gezielt an Kinder und Jugendliche richten. Eine konkrete
Zuordnung der einzelnen Projekte nach Kindertagesstätten, Grundschulen und
weiterführende Schulen ist jedoch nicht möglich, da überwiegend mehrere
Bereiche erreicht werden. Insgesamt wurden folgende Schwerpunkte dabei gesetzt:
● Aufbau von konkreten für Kinder interessanten Sport- und
Gesundheitsangeboten in Zusammenarbeit mit Sportvereinen und Schulen, Kommunen
(Aktionsbündnis „Bewegtes Leben im Quartier“ oder „Querfeldein“),
● Kampagnen und Aktionen in Kindertagesstätten („Dr. Hoppel – AWO
Bundesverband“, Aktionsbündnis „Starke Wurzeln“) und Schulen
(Aktionsbündnis „Daidalos“, Aktionsbündnis „Mehr bewegen und mehr trinken von
Kindheit an“, „Kölner Aktionsbündnis für gesunde Lebenswelten“),
● Erstellung von vielseitigem Informationsmaterial, das breit genutzt werden
kann (Leitfaden „Gesunde Kita für alle“, Aktionsbündnis „Bernburg
bewegt“),
● Entwicklung verschiedener Qualifizierungsangebote für Lehrkräfte,
Erzieherinnen und Erzieher sowie Eltern (Aktionsbündnis „Daidalos“) und
● Erprobung neuer Zugangswege durch die Einbeziehung von neuen Medien
wie Internet („Medien machen macht schlank“ und „Medien machen mobil“
– Käpt’n Browser) oder auch durch Zirkuspädagogik („Gesund ins Leben
– mit Spaß und Freude an gesundem Essen“ – Kinder- und Jugendzirkus
Cabuwazzi).
Durch das BMELV wurden zur Förderung eines gesunden Ernährungsverhaltens
speziell in Kindertagesstätten insbesondere die Projekte „Fit Kid: die Gesund-
Essen-Aktion für Kitas“ und „gesunde kitas – starke kinder“ unterstützt. Dabei
standen bzw. stehen insbesondere individuelle Beratung, Schulung und
Weiterbildungen von Fachkräften, Bereitstellung und Erprobung erarbeiteter
Materialien – wie die Qualitätsstandards für die Verpflegung in Kindertagesstätten – im
Vordergrund.
Speziell für Schulen, bzw. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte wurden
durch das BMELV insbesondere die Projekte „aid-Ernährungsführerschein“
(zur praktischen Ernährungsbildung von Grundschülern der dritten und vierten
Klasse), „Küchen für Deutschlands Schulen“ (zur Vermittlung des Themas
„Gesunde Ernährung und Kochen“ im Schulalltag von Kindern und
Jugendlichen an Grund- und weiterführenden Schulen), „SchmeXperten“ (Materialien
zur Ernährungsbildung an weiterführenden Schulen; Umsetzung ab Schuljahr
2011/2012), sowie die „Mach-Bar-Tour“ bzw. die „Ess-Kult-Tour“ (Stärkung
der Ernährungs- und Konsumkompetenz von Jugendlichen an weiterführenden
Schulen) gefördert. Im Rahmen des Modellvorhabens „Kinderleicht-Regionen“
wurden ebenfalls zahlreiche Maßnahmen in Kindertagesstätten und
Grundschulen zur Verbesserung des Ernährungs- und Bewegungsverhaltens mit der
Zielgruppe Kinder bis zum Ende der Grundschulzeit erprobt.
Im Übrigen wird auf die Antwort zu Frage 1 verwiesen.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 21 – Drucksache 17/44474. Welche Empfehlungen und Handlungsleitlinien lassen sich aus den bisher
geförderten IN FORM-Maßnahmen ziehen?
Die im Rahmen des Nationalen Aktionsplans „IN FORM – Deutschlands
Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ vom BMELV und BMG
initiierten Projekte sind zum überwiegenden Teil noch nicht abgeschlossen.
Insofern liegen auch noch keine allgemeingültigen Empfehlungen oder
Handlungsleitlinien hieraus vor.
Nach Abschluss der Projekte und nach Vorliegen der entsprechenden
Abschlussberichte werden die Ergebnisse ausgewertet und praxistauglich aufbereitet.
Von der Unterarbeitsgruppe „Qualitätssicherung“ der Steuerungsgruppe wird
derzeit eine internetgestützte Toolbox als Hilfestellung für die Durchführung
von Praxisprojekten erarbeitet, die im Frühjahr 2011 auf der IN-FORM-
Homepage eingerichtet werden soll. Des Weiteren werden von der Arbeitsgruppe
„Bewegungsförderung im Alltag“ Empfehlungen zur Bewegungsförderung als
notwendiger Bestandteil in Prävention und Gesundheitsförderung erarbeitet und
mit den verschiedenen Akteuren abgestimmt.
Speziell zur Verbesserung der Außer-Haus-Verpflegung wurden bundesweit
einheitliche Qualitätsstandards mit Empfehlungen für ein
gesundheitsförderliches Verpflegungsangebot in Kindertageseinrichtungen, in Schulen, im Beruf,
in Senioreneinrichtungen sowie für Essen auf Rädern veröffentlicht, die im
Auftrag des BMELV durch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE)
gemeinsam mit relevanten Experten dieser Bereiche erarbeitet worden sind.
Zudem wurden beispielsweise innerhalb des IN-FORM-Projekts „Gesund ins
Leben – Netzwerk Junge Familie“ Handlungsempfehlungen zur
Säuglingsernährung und zur Ernährung der stillenden Mütter entwickelt. Hierfür wurden
Empfehlungen verschiedener relevanter Fachorganisationen und Institutionen
zusammengetragen, mit den Mitgliedern des Wissenschaftlichen Beirats des
Netzwerks diskutiert und einheitliche Kernaussagen (Handlungsempfehlungen)
formuliert. Diese können nun zum einen als anwendungsorientierte,
alltagsbezogene Botschaften an junge Familien weitergegeben und zum anderen in der
Schulung der Multiplikatoren, ergänzt durch Hintergrundinformationen,
eingesetzt werden.
Erste Ergebnisse und Empfehlungen aus den Projekten und Maßnahmen wurden
auch bereits im Rahmen der Jahreskonferenz „Deutschland kommt (zu) IN
FORM“ am 23. November 2010 vorgestellt.
Im Übrigen wird auf die Antwort zu Frage 1 verwiesen.
5. Welche Themen wurden mit welchen Teilnehmern auf den halbjährlichen
Sitzungen der nationalen Steuerungsgruppe erörtert?
Die Nationale Steuerungsgruppe setzt sich aus jeweils einer Vertretung der
federführenden Ressorts des BMELV und BMG, jeweils einer Vertretung der
Gesundheits-, Verbraucherschutz- und Agrarministerkonferenz der Länder und
einer Vertretung der kommunalen Spitzenverbände zusammen. Des Weiteren
nehmen Vertreterinnen bzw. Vertreter der Arbeitgeber- und
Arbeitnehmerverbände, des GKV-Spitzenverbandes, der Bundesvereinigung Prävention und
Gesundheitsförderung e. V. und der Plattform Ernährung und Bewegung e. V. als
Vertreter der Zivilgesellschaft sowie maßgeblicher Fachverbände und -
gesellschaften (DGE, Deutscher Olympischer Sportbund, Deutsche Vereinigung für
Sportwissenschaft e. V., Verbraucherzentrale Bundesverband e. V. und Deutsche
Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention e. V.) teil.
Drucksache 17/4447 – 22 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeDer Steuerungsgruppe obliegt die inhaltliche Impulsgebung, die Vernetzung der
relevanten gesellschaftlichen Akteure sowie die fachliche Beratung der
Geschäftsstelle. Schwerpunkte der Sitzungen der Steuerungsgruppe sind der
gegenseitige Informationsaustausch, der aktuelle Sachstandsbericht (Berichte über
die Projekte, Weiterentwicklung des Internetauftritts, Ergebnisse der
Arbeitsgruppen) und die gemeinsame Diskussion von relevanten Themenstellungen
bzw. zukünftiger Schwerpunkte (Qualitätssicherung bei Präventionsprojekten,
Kriterien zur Logoverwendung, Betriebliches Gesundheitsmanagement,
Bedeutung der Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen, politische Konzepte und
Strategien zur gesunden Ernährung und mehr Bewegung anderer europäischer
Länder).
6. Warum wurde zur Jahreskonferenz 2010 von IN FORM kein
Zwischenbericht veröffentlicht?
In dem Zeitplan des Nationalen Aktionsplans „IN FORM – Deutschlands
Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ ist festgelegt, dass ein
erster Zwischenbericht für den Zeitraum 2011 bis 2016 vorgesehen ist. Ein
fester Zeitpunkt steht derzeit noch nicht fest.
Bei der gemeinsamen Jahreskonferenz 2010 am 22. und 23. November 2010
wurden erste Erfahrungen und Ergebnisse vorgestellt und diskutiert.
Gleichzeitig präsentierten sich rund die Hälfte der durch die beiden federführenden
Ministerien geförderten Projekte auf dem Markt der Möglichkeiten bzw. im
Rahmen eines Kurzvortrags oder Diskussionsbeitrags. Auch können sich
Interessierte auf der IN-FORM-Internetplattform (
www.in-form.de) über die
Projekte der Bundesregierung sowie bisherige und aktuelle Aktivitäten und
Ereignisse aus diesen Projekten informieren.
7. Bis wann legt die Bundesregierung dem Deutschen Bundestag einen
Zwischenbericht zum Aktionsplan IN FORM vor?
Es wird auf die Antwort zu Frage 6 verwiesen.
8. Welche Projekte werden in den Jahren 2011, 2012 und 2013 mit Mitteln des
Aktionsplans in welchem Umfang gefördert werden?
Für das Haushaltsjahr 2011 stehen im BMG 945 000 Euro zur Umsetzung des
Nationalen Aktionsplans zur Verfügung. In 2012 und 2013 sind keine Mittel
mehr etatisiert. Die Haushaltsmittel in 2011 sind insbesondere für Maßnahmen
zur Aufbereitung und Veröffentlichung der Projektergebnisse vorgesehen.
Darüber hinaus werden in 2011 keine weiteren Einzelprojekte gefördert.
Seitens BMELV ist vorgesehen, auch in den Jahren 2011, 2012 und 2013
Haushaltsmittel für Maßnahmen im Rahmen des Nationalen Aktionsplans in Höhe
der bislang pro Jahr verausgabten Summe bereitzustellen. In welcher Höhe und
welchem Umfang dies tatsächlich möglich sein wird, inwieweit die noch
laufenden Projekte des Aktionsplans auch weiterhin gefördert sowie bei Bedarf ggf.
neue Projekte angestoßen werden können, hängt jedoch von den tatsächlich zur
Verfügung stehenden Haushaltsmitteln in den kommenden Jahren ab.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 23 – Drucksache 17/4447Projekte des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und
Verbraucherschutz
9. Welcher Anteil der seit 2008 zur Verfügung gestellten Mittel des
Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ist
in konkrete Projekte vor Ort geflossen?
Wofür wurden die übrigen Mittel eingesetzt (bitte aufschlüsseln nach
Verwaltung, Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen, u. a.)?
Von den durch das BMELV im Rahmen des Nationalen Aktionsplans zur
Verfügung gestellten Mitteln sind rund 90 Prozent in konkrete Projekte vor Ort
geflossen.
Im Übrigen wird auf die Antwort zu Frage 1 verwiesen.
10. Über wen und nach welchen Kriterien erfolgt die Vergabe?
Die Vergabe der Modellprojekte und Initialmaßnahmen im Rahmen des
Nationalen Aktionsplans erfolgte durch das BMELV auf Basis der Qualität der
vorgelegten Konzepte, der Einbindung relevanter Akteure sowie der fachlichen
Kompetenz. Dabei hat die Bundesanstalt für Ernährung und Landwirtschaft die
Projektträgerschaft für die IN-FORM-Projekte des BMELV übernommen. Für
Zuwendungen sind die durch den Bund festgeschriebenen Bestimmungen in den
Verwaltungsvorschriften zu den §§ 23 und 44 der Bundeshaushaltsordnung
maßgeblich. Eine Projektförderung wird befürwortet, sofern ein erhebliches
Bundesinteresse an der Durchführung des Projektes besteht, die Erfüllung der
Leistung nur durch den Antragsteller (Kompetenz) erfolgen und ohne die
Zuwendung nicht durchgeführt werden kann. Weiterhin ist erforderlich, dass die in
diesem Projekt gewonnenen Ergebnisse und erreichten Ziele insgesamt zu neuen
Erkenntnissen im Ernährungsbereich beitragen und bestehende und zukünftige
Maßnahmen im Rahmen von IN FORM ergänzen. Weitere wichtige Kriterien
sind der Aufbau strukturbildender Maßnahmen, die Nutzung bereits
vorhandener Strukturen, Kontakte und Netzwerke so wie die Aufklärung der
Verbraucherinnen und Verbraucher im Ernährungsbereich. Voraussetzung ist auch das
Vorliegen nichtwirtschaftlicher Tätigkeiten.
Die Vernetzungsstellen Schulverpflegung in den Bundesländern wurden zudem
in enger Absprache mit den zuständigen Vertreterinnen und Vertretern der
Länder errichtet. Dabei war es das gemeinsame Ziel, in allen 16 Bundesländern
entsprechende Einrichtungen zu etablieren, die möglichst an bestehende Strukturen
anknüpfen, um nachhaltig und dauerhaft Ansprechpartner zur Unterstützung der
in der Schulverpflegung tätigen Akteure einsetzen und die notwendige
Vernetzung fördern zu können.
11. Wie viele Projektanträge wurden bislang gestellt (bitte aufschlüsseln nach
Jahren), und wie viele davon wurden berücksichtigt?
Einzelanfragen auf Förderung von Projekten an das BMELV, sowie auch
Vorschläge für mögliche Projektideen, die teilweise auch schriftlich, per E-Mail,
telefonisch oder in persönlichen Gesprächen erfolgten, wurden nicht
systematisch erfasst.
Im Übrigen wird hierzu ergänzend auf die Antwort zu Frage 10 verwiesen. Es
können nur eingereichte Projektanträge, die die dort genannten Kriterien
erfüllen, berücksichtigt werden.
Hinsichtlich des Modellvorhabens „Kinderleicht-Regionen“ wurde bereits im
Jahr 2005 ein Wettbewerb ausgeschrieben, wobei insgesamt rund 450 Projekt-
Drucksache 17/4447 – 24 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiodeskizzen eingingen. Die eingereichten Projektskizzen wurden von einem
unabhängigen Gutachtergremium in einem zweistufigen Auswahlverfahren beurteilt.
Von den 450 Projektskizzen wurden 50 ausgewählt, einen Antrag auf
Projektförderung einzureichen. Von diesen erhielten schließlich 24 Antragsteller einen
Zuwendungsbescheid für eine dreijährige Projektförderung. In einer zweiten
Phase erhalten hiervon noch 16 Kinderleicht-Regionen bis maximal Oktober
2011 eine Anschlussförderung, mit den Ziel ihre Aktivitäten vor Ort noch besser
zu verstetigen.
12. An welche Zielgruppen richten sich die Vor-Ort-Projekte (bitte
aufschlüsseln nach Zielgruppe und für diese Zielgruppe ins Leben gerufene
Projekte), und mit welcher Summe wurden die Projekte jeweils gefördert?
Die durch das BMELV im Rahmen von IN FORM geförderten Projekte richten
sich in der Regel an verschiedene Zielgruppen. Im Einzelnen wird hierzu auf die
Antwort zu Frage 1 verwiesen.
13. Welches war dabei die minimale bzw. maximale Fördersumme, und für
welche Projekte?
Es wird auf die Antwort zu Frage 1 verwiesen.
14. Wurden Projekte zu 100 Prozent vom Bund finanziert, und wenn ja,
welche?
Zu 100 Prozent aus Bundesmitteln wurden die im Auftrag des BMELV
durchgeführten IN-FORM-Projekte der Verbraucherzentralen, der DGE, der
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung und des „aid infodienst“ finanziert.
15. Über welchen Zeitraum läuft die Förderung (im Durchschnitt, minimal,
maximal)?
Es wird auf die Antwort zu Frage 1 verwiesen.
16. Welche Projekte wurden bereits abgeschlossen?
Mit welchem Ergebnis?
Es wird auf die Antwort zu Frage 1 verwiesen.
17. Welche Projekte dienten der besseren Koordinierung auf Landesebene im
Bereich Ernährung?
Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang insbesondere die Arbeit der
Vernetzungsstellen Schulverpflegung in den Bundesländern. Obwohl sich die
Arbeit der Vernetzungsstellen primär auf die Verbreitung der DGE-
Qualitätsstandards in der Schulverpflegung konzentriert, ist in der Praxis eine enge
Verzahnung von Schulverpflegung und Ernährungsbildung in Schulen erforderlich.
Vor allem deshalb, weil ein qualitativ hochwertiges Essen von den Schülerinnen
und Schülern nur wahrgenommen, akzeptiert und geschätzt werden kann, wenn
durch schulische Ernährungsbildung die entsprechenden Grundlagen geschaffen
oder weiter entwickelt und Kenntnisse über eine gesunde Ernährung vermittelt
werden. Vor diesem Hintergrund nehmen die Vernetzungsstellen in Bezug auf
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 25 – Drucksache 17/4447die Projekte, die sich an Schülerinnen und Schüler richten, eine wichtige
koordinierende Funktion wahr.
Des Weiteren wurde im Rahmen von IN FORM eine Bund-Länder-Kommunen
Arbeitsgruppe eingerichtet, die in regelmäßigen Abständen tagt und sich über
die verschiedenen Aktivitäten im Bund und den Ländern austauschen. Dabei
werden auch Ernährungsthemen erörtert und mit den hierfür zuständigen
Vertreterinnen und Vertretern diskutiert.
18. Welche Projekte haben die Qualitätsstandards für die Schulverpflegung
verbreitet, und wie viele Schüler wurden erreicht?
Die Verbreitung der Qualitätsstandards für die Schulverpflegung ist Bestandteil
aller IN-FORM-Projekte, die sich an Schulen und an für die Schulverpflegung
Verantwortliche richten. Von besonderer Bedeutung sind in diesem
Zusammenhang die Vernetzungsstellen Schulverpflegung, die als eine Initialmaßnahme von
IN FORM in allen Ländern eingerichtet wurden. Die Vernetzungsstellen
unterstützen Schulen – sowie in einigen Ländern auch Kindertageseinrichtungen –
bei der Gestaltung eines gesunden Verpflegungsangebotes. Die
Vernetzungsstellen bieten umfassende Informationen zum Thema Schulverpflegung an,
organisieren Informations- und Fortbildungsveranstaltungen, vermitteln kompetente
Fachkräfte für die Beratung vor Ort an den Schulen und bauen Netzwerke
zwischen Behörden, Wirtschaftsbeteiligten, Schulträgern, Schulleitungen sowie
Lehrkräften und Eltern auf.
In welcher Weise und mit welcher Verbindlichkeit die Qualitätsstandards in den
Schulen umgesetzt werden, liegt in der Entscheidung der dafür
Verantwortlichen. Und das sind die Länder, im Einzelnen – je nach Landesregelung – sogar
die Schulträger oder die Schulen selbst.
19. Welche Projekte haben Anreize zur Ernährungsbildung von Kindern und
Jugendlichen und die Qualitätsstandards für die Schulverpflegung
gegeben, und wie viele Schüler wurden erreicht?
Im Rahmen von IN FORM wurden durch das BMELV von Beginn an Projekte
gefördert, die Kinder und Jugendliche beim Erlernen und Erproben gesunder
Ernährung unterstützen. Als Beispiele seien die Projekte „gesunde kitas – starke
kinder“, die „Mach-Bar-Tour“, der „aid-Ernährungsführerschein“ und „Küchen
für Deutschlands Schulen“ genannt. Neben dem zuletzt genannten Projekt bietet
IN FORM derzeit drei Module für die Ernährungsbildung an: Für die Klassen 3
und 4 ist das der aid-Ernährungsführerschein – ein Unterrichtkonzept mit dem
bereits über 350 000 Kinder in Deutschland erreicht wurden. Für die Klassen 5
und 6 aller Schultypen hat der aid infodienst im Auftrag des BMELV einen
Ernährungsführerschein für weiterführende Schulen mit dem Namen
„SchmeXperten“ entwickelt (Umsetzung in den Schulen: Schuljahr 2011/2012).
Daneben gibt es mit dem im Rahmen von IN FORM von den
Verbraucherzentralen entwickelten Projekt „Ess-Kult-Tour“ ein Konzept, mit dem
Jugendlichen im Unterricht wesentliche Ernährungs- und Konsumkompetenzen
vermittelt werden.
20. In welchem Umfang wurde das „Netzwerk Junge Familie“ gefördert, und
wie viele (übergewichtige) Personen wurden damit erreicht?
Es wird auf die Antworten zu den Fragen 1 und 2 verwiesen.
Drucksache 17/4447 – 26 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode21. In welchem Umfang wurden Maßnahmen bei den Verbraucherzentralen
wie „Joschi hat’s drauf“ und „Ess-Kult-Tour“ gefördert, und wie viele
(übergewichtige) Personen wurden damit erreicht?
Es wird auf die Antworten zu den Fragen 1 und 2 verwiesen.
22. In welchem Umfang wurden Projekte der Plattform Ernährung und
Bewegung gefördert, und wie viele (übergewichtige) Personen wurden damit
erreicht?
Es wird auf die Antworten zu den Fragen 1 und 2 verwiesen.
23. In welchem Umfang wurden Schulvernetzungsstellen gefördert, und wie
viele (übergewichtige) Personen wurden damit erreicht?
Es wird auf die Antworten zu den Fragen 1 und 2 verwiesen.
24. In welchem Umfang wurde der aid-Ernährungsführerschein gefördert, und
wie viele (übergewichtige) Personen wurden damit erreicht?
Es wird auf die Antworten zu den Fragen 1 und 19 verwiesen.
25. In welchem Umfang wurden Veranstaltungen mit Beteiligung von Köchen
finanziert, und wie viele (übergewichtige) Personen wurden damit
erreicht?
Falls im Rahmen einzelner Projekte auch Veranstaltungen unter Beteiligung von
Köchen durchgeführt wurden, wie beispielsweise im Rahmen des Projektes
„Küchen für Deutschlands Schulen“ oder der Geschmackstage „Köstliches
Deutschland“ so brachten diese ihre Beteiligung als Eigenleistung in das Projekt
ein. Im Übrigen wird auf die Antworten zu den Fragen 1 und 2 verwiesen.
Projekte des Bundesministeriums für Gesundheit
26. Welcher Anteil der seit 2008 zur Verfügung gestellten Mittel des
Bundesministeriums für Gesundheit sind in konkrete Projekte geflossen?
Wofür wurden die übrigen Mittel eingesetzt (bitte aufschlüsseln)?
Im Rahmen des Nationalen Aktionsplans sind rund 90 Prozent der seit 2008
verausgabten Mittel in konkrete Projekte (Aktionsbündnisse gesunde Lebensstile
und Lebenswelten, Zentren für Bewegungsförderung und Modellprojekte)
geflossen.
Im Übrigen wird auf die Antwort zu Frage 1 verwiesen.
27. Über wen und nach welchen Kriterien erfolgt die Vergabe?
Der Förderschwerpunkt „Aktionsbündnisse für gesunde Lebensstile und
Lebenswelten“ wurde durch das BMG öffentlich ausgeschrieben. Mit der Abwicklung
der Förderinitiative wurde der Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft-
und Raumfahrt e. V. (DLR) beauftragt. In der sogenannten Aufbauphase wurden
25 Projekte sowie ein begleitendes Evaluationsvorhaben mit Hilfe eines
interdisziplinär besetzten Gutachtergremiums ausgewählt. Für die sogenannte
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 27 – Drucksache 17/4447Durchführungsphase mussten sich diese Projekte erneut bewerben. Es fand eine
erneute Bewertung durch das Gutachtergremium statt, wobei u. a. die Qualität
und Innovation des ausgearbeiteten Konzeptes, die Einbindung relevanter
Akteure, die Erfolgsaussichten zum Erreichen von Menschen mit
Bewegungsmangel, die Perspektive der Nachhaltigkeit des Bündnisses und die
Eigenbeteiligung und Unterstützung durch Dritte maßgebliche Kriterien darstellten. Zur
Förderung empfohlen wurden insgesamt elf Projekte mit einer zweijährigen
Förderphase.
Die Errichtung der Zentren für Bewegungsförderung erfolgte in Absprache mit
den zuständigen Vertretern der Länder. Ziel war es eine flächendeckende
Struktur im gesamten Bundesgebiet zu erreichen. Wichtige Kriterien waren hier der
besondere Modellcharakter zur Schaffung bewegungsförderlicher
Lebenswelten, ein hohes Transferpotential, eine gute lokale Vernetzung und die
Nachhaltigkeit der Zentren. Es wurden zehn Zentren eingerichtet, die durch
Kooperationen untereinander alle 16 Länder abdecken.
Die Vergabe der Modellprojekte und sonstigen Maßnahmen erfolgte durch das
BMG. Neben den für Zuwendungen durch den Bund festgeschrieben
Bestimmungen in den Verwaltungsvorschriften zu den §§ 23 und 44 der
Bundeshaushaltsordnung wie das „erhebliche Bundesinteresse“ waren die Erreichung und
Einbeziehung der Zielgruppe, die Nutzung von vorhandenen Strukturen und die
Kooperation und Vernetzung mit bestehen Vorhaben, sowie die Weiterführung
nach Ablauf des Förderzeitraums entscheidende Kriterien.
28. Wie viele Projektanträge wurden bislang gestellt (bitte aufgeschlüsselt
nach Jahren), und wie viele davon wurden berücksichtigt?
Auf die öffentliche Bekanntmachung „Aktionsbündnisse Gesunde Lebensstile
und Lebenswelten“ vom 29. Februar 2008 im Bundesanzeiger sind 120 Anträge
eingereicht worden. Davon wurden 25 Projekte für die Aufbauphase und elf
Projekte für die Durchführungsphase sowie ein begleitendes Evaluationsvorhaben
ausgewählt.
Zum Förderschwerpunkt „Errichtung der Zentren für Bewegungsförderung“
wurden alle eingereichten Anträge berücksichtigt.
Einzelanfragen auf Förderung von Modellprojekten an das BMG, die teilweise
auch schriftlich, telefonisch oder in persönlichen Gesprächen erfolgten, wurden
systematisch nicht erfasst.
Im Übrigen wird auf die Antwort zu Frage 27 verwiesen.
29. An welche Zielgruppen richten sich die Vor-Ort-Projekte (bitte
aufschlüsseln nach Zielgruppe und für diese Zielgruppe ins Leben gerufene
Projekte), und mit welcher Summe wurden die Projekte jeweils gefördert?
Das BMG fördert im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Projekte, die sich an
unterschiedliche Zielgruppen, wie Kinder und Jugendliche, sozial benachteiligte
Gruppen oder ältere Menschen richten.
Im Einzelnen wird auf die Antwort zu Frage 1 verwiesen.
30. Welches war dabei die minimale bzw. maximale Fördersumme, und für
welche Projekte?
Es wird auf die Antwort zu Frage 1 verwiesen.
Drucksache 17/4447 – 28 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode31. Wurden Projekte zu 100 Prozent vom Bund finanziert, und wenn ja,
welche?
Bei den durch das BMG geförderten Projekten erfolgte keine Vollfinanzierung.
32. Über welchen Zeitraum läuft die Förderung (im Durchschnitt, minimal,
maximal)?
Es wird auf die Antwort zu Frage 1 verwiesen.
33. Welche Projekte wurden bereits abgeschlossen?
Mit welchem Ergebnis?
Es wird auf die Antwort zu Frage 1 verwiesen.Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co., Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin,
www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft mbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44,
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ISSN 0722-8333]