Deutscher Bundestag Drucksache 21/4644
21. Wahlperiode 06.03.2026
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Clara Bünger, Doris Achelwilm, Anne-
Mieke Bremer, weiterer Abgeordneter und der Fraktion Die Linke
– Drucksache 21/3782 –
Zahlen zu in der Bundesrepublik Deutschland lebenden Geflüchteten zum Stand
31. Dezember 2025
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Asylstatistiken beinhalten meist nur Zugangs-, Antrags- und
Entscheidungsdaten. Zahlen zu aktuell in Deutschland lebenden Geflüchteten und genauere
Angaben zu ihrem aufenthaltsrechtlichen Status sind hingegen schwerer
verfügbar, weshalb Die Linke im Deutschen Bundestag diese seit dem Jahr 2008
regelmäßig erfragt (vgl. Bundestagsdrucksache 16/8321 und zuletzt
Bundestagsdrucksache 21/1640).
Seit 2017 stellt auch das Statistische Bundesamt eine detaillierte Erhebung zu
in Deutschland lebenden „Schutzsuchenden“ auf der Datengrundlage des
Ausländerzentralregisters (AZR) vor (vgl.
www.destatis.de). Als
„Schutzsuchende“ gelten dabei anerkannte Flüchtlinge genauso wie z. B. Asylsuchende,
entscheidend ist die „Berufung auf humanitäre Gründe“. Bei vielen Kategorien
humanitärer Aufenthaltstitel untersucht das Statistische Bundesamt deshalb
zusätzlich, inwieweit diese Personen eine „Asylhistorie“ aufweisen.
Sogenannte Visa-Overstayers (ohne Asylantragstellung) fallen damit z. B. aus
dieser Statistik heraus, selbst wenn sie später einen humanitären Aufenthaltstitel
erhalten. Die Gesamtzahl der Geflüchteten auf Basis der Kleinen Anfragen der
Fraktion Die Linke wird aufgrund des aktuellen Status der hier lebenden
Personen nach Angaben des AZR ermittelt, wobei ebenfalls nicht nur anerkannte
Flüchtlinge, sondern auch Asylsuchende, Geduldete und Geflüchtete mit
einem humanitären Aufenthaltstitel berücksichtigt werden. Trotz weniger
Erfassungsunterschiede im Detail entspricht die vom Statistischen Bundesamt
ermittelte Gesamtzahl in etwa der Summe, die sich aufgrund der Kleinen
Anfragen der Fraktion Die Linke ergibt. Für das Jahr 2020 waren dies
beispielsweise knapp 1,9 Millionen Menschen (vgl. Bundestagsdrucksache 19/28234
und
www.destatis.de, Pressemitteilung Nummer 340 vom 14. Juli 2021), Ende
2022, nach der Aufnahme von über 1 Million Geflüchteten aus der Ukraine,
waren es etwa 3,1 Millionen Personen (vgl. Bundestagsdrucksache 20/5870
und
www.destatis.de, Pressemitteilung Nummer 125 vom 30. März 2023).
Ende 2024 lag die Gesamtzahl aller Geflüchteten in Deutschland bei rund
3,5 Millionen, etwa 85 Prozent von ihnen hatten einen geklärten Schutz- bzw.
Aufenthaltsstatus (vgl. Bundestagsdrucksache 21/192).
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums des Innern
vom 6. März 2026 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Von 1997 bis 2011 war die Gesamtzahl der Geflüchteten in Deutschland von
über 1 Million auf unter 400 000 gesunken, seit 2012 stieg sie wieder an (alle
Angaben, auch im Folgenden, soweit nicht anders angegeben, aus:
Bundestagsdrucksache 21/192; grafisch aufgearbeitet, im Verlauf von 2006 bis 2022,
gibt es die Zahlen hier: taz.de/Gefluechtete-in-Deutschland/!5934394/). So
lebten Ende 2024 gut 750 000 anerkannte Flüchtlinge in Deutschland, viele
von ihnen aus Syrien. Zudem gab es 381 000 subsidiär Geschützte, weitere
197 000 Menschen hatten einen nationalen Abschiebungsschutz, darunter
viele Geflüchtete aus Afghanistan. Ende 2024 lebten außerdem über 1,24
Millionen Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in Deutschland, die unkompliziert
einen temporären Schutzstatus nach § 24 des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG)
erhalten.
Weitere 220 000 Geflüchtete verfügten Ende 2024 über eine
Aufenthaltserlaubnis infolge von Bleiberechts- oder Aufnahmeregelungen (§§ 22, 23
Absatz 1, §§ 104a und 104c, 18a, 25a und 25b AufenthG), knapp 56 000 wegen
langjährigen Aufenthalts und unzumutbarer Ausreise (§ 25 Absatz 5
AufenthG) und gut 16 000 wegen dringender humanitärer oder persönlicher
Gründe (§ 25 Absatz 4 AufenthG). Knapp 10 000 Menschen hatten einen
Aufenthaltstitel infolge einer individuellen Härtefallentscheidung nach § 23a
AufenthG.
Die Zahl der (noch) nicht anerkannten, geduldeten oder asylsuchenden
Flüchtlinge war von knapp 650 000 Ende 1997 auf etwa 134 000 im Jahr 2011
gesunken, bis Ende 2024 stieg sie dann wieder auf 528 500 an.
Zum Stand Mitte 2025 hat sich die Gesamtzahl der in Deutschland lebenden
Geflüchteten erstmals seit 2011 wieder verringert, um etwa 50 000 Menschen
auf 3,495 Millionen Geflüchtete (Bundestagsdrucksache 21/1640).
Die Angaben des AZR zu ausreisepflichtigen Personen sind zum Teil
fehlerhaft und überhöht. Ausreisepflichtige ohne Duldung können z. B. das Land
längst wieder (unregistriert) verlassen haben und viele angeblich
Ausreisepflichtige sind tatsächlich gar nicht ausreisepflichtig (vgl.
Bundestagsdrucksache 18/12725 und Antwort zu Frage 38 auf Bundestagsdrucksache 19/3860
sowie
www.proasyl.de/news/das-angebliche-abschiebungsvollzugsdefizit-stati
stisch-fragwuerdig-aber-gut-fuer-schlagzeilen/). So musste die
Bundesregierung auf Nachfragen einräumen, dass von den Ende 2009 im AZR vermerkten
70 000 angeblich Ausreisepflichtigen ohne Duldung 40 000 im Rechtssinne
gar nicht ausreisepflichtig waren (vgl. Antwort zu Frage 25 auf
Bundestagsdrucksache 17/4631). Für Hessen stellte das dortige Innenministerium Anfang
2021 fest, dass mehr als die Hälfte der Personen ohne Duldung nicht
ausreisepflichtig waren oder sich nicht mehr in Hessen aufhielten, die offiziellen
Daten spiegelten also „nicht die Realität der Ausreisepflichtigen in Hessen“
wider (vgl. Antwort zu Frage 34 auf Bundestagsdrucksache 20/1048). Bund und
Länder haben über drei Jahre hinweg – ergebnislos – darüber beraten,
inwieweit Personen statistisch als freiwillig ausgereist erfasst werden sollen, bei
denen im AZR „Fortzug nach unbekannt“ notiert ist (vgl. jeweils die
Antworten zu Frage 35 auf den Bundestagsdrucksachen 19/8258 und 20/1048). Im
Ergebnis kommt es zu einer statistisch überhöhten Zahl (vermeintlich) in
Deutschland lebender Ausreisepflichtiger, insbesondere wenn es keinen
positiven Nachweis für die Aus- oder Weiterreise von ausreisepflichtigen Personen
gibt.
178 500 der rund 221 000 (81 Prozent) zum Ende des Jahres 2024 laut AZR
ausreisepflichtigen Personen verfügten über eine Duldung, weil ihre
Abschiebung aktuell nicht möglich ist. Wie viele von ihnen nicht abgeschoben werden
dürfen oder sollen, wird im AZR nicht erfasst, aber viele Duldungsgründe
lassen erkennen, dass eine Abschiebung nicht erlaubt oder nicht beabsichtigt ist,
etwa wegen medizinischer Abschiebungshindernisse oder einer gerichtlichen
Anordnung, wegen einer Ausbildung oder Beschäftigung, wegen enger
familiärer Bindungen zu Personen mit einem Aufenthaltsrecht oder wegen eines
Asylfolgeantrags. Nur etwa 9 Prozent der Duldungen wurden nach § 60b
AufenthG erteilt, weil den Betroffenen unterstellt wurde, dass sie ihre
Abschiebung vorwerfbar verhindern (durch Täuschung oder Nichtmitwirkung bei
der Passbeschaffung).
Die Zahl der Ausreisepflichtigen in Deutschland ist von über 300 000 Ende
2022 auf gut 220 000 Ende 2024 gesunken, ein Grund hierfür waren
Aufenthaltserteilungen nach dem Chancen-Aufenthaltsrecht (§ 104c AufenthG). Laut
einer Kurzanalyse des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF;
www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Forschung/Kurzanalysen/kurzanalyse
1-2023-mimap.pdf?__blob=publicationFile&v=13) sind freiwillige Ausreisen
und Aufenthaltserteilungen an Geduldete die häufigsten Gründe für eine
Beendigung der Ausreisepflicht abgelehnter Asylsuchender. Abschiebungen, die
oft im Zentrum politischer Debatten bzw. von Gesetzesänderungen stehen,
spielen diesbezüglich nur eine geringe Rolle. Die Zahl der „freiwilligen“
Ausreisen ausreisepflichtiger Personen übersteigt die Zahl entsprechender
Abschiebungen seit 2010 in jedem Jahr deutlich, meist um das Doppelte bis
Dreifache (vgl. Antwort zu Frage 34 auf Bundestagsdrucksache 20/11101).
1. Wie viele Asylberechtigte lebten zum 31. Dezember 2025 in der
Bundesrepublik Deutschland (bitte auch nach Geschlecht, Alter über 17 oder
unter 18 Jahren und Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmals
im Jahr 2025?
Zum Stichtag 31. Dezember 2025 waren 43 606 Personen mit einer
Asylberechtigung im Ausländerzentralregister (AZR) erfasst, davon 23 299 männliche
und 20 096 weibliche sowie 196 Personen mit unbekanntem Geschlecht und 15
Personen mit dem Geschlecht divers. 8 191 Personen waren unter 18 Jahre alt,
35 414 Personen über 17 Jahre alt, bei einer Person war das Alter unbekannt.
10 027 Personen lebten seit weniger als sechs Jahren in Deutschland, 33 578
Personen sechs Jahre oder länger, bei einer Person war die Dauer unbekannt.
3 899 Personen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025.
a) Welchen Aufenthaltsstatus hatten diese Asylberechtigten?
b) Welches waren die 15 stärksten Herkunftsländer?
c) Wie verteilten sich die Asylberechtigten auf die Bundesländer?
Die Fragen 1a bis 1c werden gemeinsam beantwortet.
Die Angaben zum Stichtag 31. Dezember 2025 können den nachfolgenden
Tabellen entnommen werden.
Asylberechtigte insgesamt 43 606
davon mit dem Aufenthaltsstatus: in Prozent
unbefristete Aufenthaltsrechte 50,7
befristete Aufenthaltsrechte 47,3
sonstiges (z. B. Duldung, kein Status gespeichert) 2,0
Asylberechtigte insgesamt 43 606
darunter:
Türkei 11 268
Afghanistan 5 247
Iran 4 696
Syrien 4 406
Russische Föderation 1 673
Eritrea 1 524
Irak 1 511
Sri Lanka 1 071
Asylberechtigte insgesamt 43 606
Somalia 921
Kosovo 853
Ungeklärt 773
China 671
Guinea 602
Pakistan 525
Äthiopien 493
Asylberechtigte insgesamt 43 606
Länder:
Baden-Württemberg 5 112
Bayern 4 787
Berlin 2 678
Brandenburg 355
Bremen 573
Hamburg 1 607
Hessen 5 215
Mecklenburg-Vorpommern 158
Niedersachsen 4 602
Nordrhein-Westfalen 13 413
Rheinland-Pfalz 1 452
Saarland 669
Sachsen 1 219
Sachsen-Anhalt 381
Schleswig-Holstein 962
Thüringen 423
2. Wie viele nach der Genfer Flüchtlingskonvention anerkannte Flüchtlinge
(vgl. § 3 Absatz 1 des Asylgesetzes [AsylG] und § 60 Absatz 1 Satz 1
AufenthG) lebten zum 31. Dezember 2025 in der Bundesrepublik
Deutschland (bitte auch nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter
18 Jahren und Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmals im
Jahr 2025?
Zum Stichtag 31. Dezember 2025 waren 706 727 Personen mit
Flüchtlingsschutz nach § 3 des Asylgesetzes (AsylG) i. V. m. § 60 Absatz 1 Satz 1 des
Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) im AZR erfasst, davon 405 588 männliche und
300 549 weibliche, 73 diverse und 517 Personen mit unbekanntem Geschlecht.
248 704 Personen waren unter 18 Jahre alt, 458 008 Personen über 17 Jahre alt,
bei 15 Personen war das Alter unbekannt. 184 431 Personen lebten seit weniger
als sechs Jahren in Deutschland, 522 128 Personen sechs Jahre oder länger. Bei
168 Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. 66 037 Personen erhielten
diesen Status erstmalig im Jahr 2025.
a) Welchen Aufenthaltsstatus hatten diese anerkannten Flüchtlinge?
b) Welches waren die 15 stärksten Herkunftsländer?
c) Wie verteilten sich die anerkannten Flüchtlinge auf die Bundesländer?
Die Fragen 2a bis 2c werden gemeinsam beantwortet.
Die Angaben zum Stichtag 31. Dezember 2025 können den nachfolgenden
Tabellen entnommen werden.
Personen mit Flüchtlingsschutz insgesamt 706 727
davon mit dem Aufenthaltsstatus: in Prozent
unbefristete Aufenthaltsrechte 16,5
befristete Aufenthaltsrechte 80,7
sonstiges (z. B. Duldung, kein Status gespeichert) 2,8
Personen mit Flüchtlingsschutz
Insgesamt 706 727
darunter:
Syrien 276 676
Afghanistan 125 711
Irak 88 365
Eritrea 47 114
Iran 35 399
Türkei 33 411
Ungeklärt 22 410
Somalia 22 030
Staatenlos 8 722
Pakistan 6 472
Russische Föderation 5 106
Nigeria 4 232
Guinea 3 690
Äthiopien 3 459
Aserbaidschan 1 681
Personen mit Flüchtlingsschutz 706 727
Länder:
Baden-Württemberg 73 465
Bayern 68 583
Berlin 33 188
Brandenburg 14 066
Bremen 11 941
Hamburg 19 883
Hessen 77 299
Mecklenburg-Vorpommern 7 860
Niedersachsen 76 701
Nordrhein-Westfalen 201 847
Rheinland-Pfalz 31 488
Saarland 15 890
Sachsen 21 969
Sachsen-Anhalt 15 710
Schleswig-Holstein 24 619
Thüringen 12 218
3. Wie viele Geflüchtete mit einem subsidiären Schutzstatus nach § 25
Absatz 2 bzw. einem Abschiebungsschutz nach § 25 Absatz 3 AufenthG
(internationaler bzw. nationaler subsidiärer Schutz, bitte differenzieren,
auch bei den Unterfragen) lebten zum 31. Dezember 2025 in der
Bundesrepublik Deutschland (bitte auch nach Geschlecht, Alter über 17 oder
unter 18 Jahren und Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmals
im Jahr 2025?
a) Welchen Aufenthaltsstatus hatten diese subsidiär
Schutzberechtigten?
Die Fragen 3 und 3a werden gemeinsam beantwortet.
Im AZR werden u. a. Aufenthaltserlaubnisse nach § 25 Absatz 2 Satz 1 2. Alt.
AufenthG (subsidiärer Schutz) und nach § 25 Absatz 3 AufenthG
(Abschiebungsverbote nach § 60 Absatz 5 oder 7 AufenthG) gespeichert.
Zum Stichtag 31. Dezember 2025 waren 373.078 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 2 AufenthG (subsidiärer Schutz) erfasst, davon
240 277 männliche, 132 586 weibliche, 2 diverse Personen und 213 Personen
mit unbekanntem Geschlecht. 97 800 Personen waren unter 18 Jahre alt,
275 274 Personen über 17 Jahre alt und bei 4 Personen ist das Alter unbekannt.
194 467 Personen lebten seit weniger als sechs Jahren in Deutschland, 178 523
Personen sechs Jahre oder länger. Bei 88 Personen ist die Aufenthaltsdauer
unbekannt. 17 681 Personen erhielten den Status erstmalig im Jahr 2025.
Mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 3 AufenthG waren 185 338
Personen zum Stichtag 31. Dezember 2025 erfasst, davon 118 859 männliche,
66 342 weibliche und 135 mit unbekanntem Geschlecht sowie 2 diverse
Personen. 48 821 Personen waren unter 18 Jahre alt, 136 500 Personen über 17 Jahre
alt und bei 17 Personen ist das Alter unbekannt. 66 540 Personen lebten seit
weniger als sechs Jahren in Deutschland und 118 721 Personen sechs Jahre
oder länger. Bei 77 Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. 15 941
Personen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025.
b) Welches waren die 15 stärksten Herkunftsländer?
c) Wie verteilten sich die subsidiär Schutzberechtigten auf die
Bundesländer?
Die Fragen 3b und 3c werden gemeinsam beantwortet.
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 2
AufenthG (subsidiärer Schutz)
Insgesamt 373 078
darunter:
Syrien 292 340
Irak 18 271
Afghanistan 16 130
Eritrea 12 964
Somalia 6 924
Ungeklärt 5 788
Jemen 2 931
Staatenlos 2 207
Sudan (ohne Südsudan) 1 853
Iran 1 619
Russische Föderation 1 560
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 2
AufenthG (subsidiärer Schutz)
Türkei 1 328
Libyen 870
Libanon 732
Guinea 681
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 3
AufenthG
Insgesamt 185 338
darunter:
Afghanistan 117 531
Irak 12 005
Somalia 8 312
Nigeria 6 544
Syrien 6 269
Äthiopien 2 823
Venezuela 2 434
Eritrea 2 352
Russische Föderation 2 190
Ungeklärt 1 679
Armenien 1 451
Guinea 1 409
Iran 1 400
Kosovo 1 309
Türkei 1 282
Länder Aufenthaltserlaubnis
nach § 25 Absatz 2
AufenthG (subsidiärer
Schutz)
Aufenthaltserlaubnis
nach § 25 Absatz 3
AufenthG
Insgesamt 373 078 185 338
Länder:
Baden-Württemberg 30 236 16 951
Bayern 35 536 25 078
Berlin 20 531 12 929
Brandenburg 8 352 4 214
Bremen 6 100 2 814
Hamburg 5 438 7 477
Hessen 26 386 24 612
Mecklenburg-
Vorpommern
4 773 2 268
Niedersachsen 42 987 17 015
Nordrhein-Westfalen 111 153 37 861
Rheinland-Pfalz 21 149 8 393
Saarland 10 525 1 256
Sachsen 15 246 7 478
Sachsen-Anhalt 10 956 3 705
Schleswig-Holstein 16 084 9 480
Thüringen 7 626 3 807
4. Wie viele Widerrufsverfahren waren im Bundesamt für Migration und
Flüchtlinge zum 31. Dezember 2025 anhängig (bitte auch nach den
15 wichtigsten Herkunftsländern und Status differenzieren)?
Nach den Daten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF)
waren zum Stichtag 31. Dezember 2025 53 774 Widerrufsprüfverfahren
eingeleitet und anhängig. Die weiteren Angaben können der nachfolgenden Tabelle
entnommen werden.
Stand: 31.12.2025 Anhängige Widerrufsprüfverfahren
Staatsangehörigkeiten Insgesamt: 53 774
darunter:
Syrien 20 124
Irak 9 320
Afghanistan 8 013
Iran 2 721
Eritrea 1 384
Ungeklärt 1 364
Somalia 1 354
Türkei 1 261
Russische Föderation 966
Nigeria 835
Äthiopien 500
Armenien 427
Pakistan 413
Staatenlos 346
Aserbaidschan 342
5. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2025 in der
Bundesrepublik Deutschland, deren Flüchtlingsstatus widerrufen worden ist (bitte
auch nach aktuellem Status, nach Aufenthalt seit mehr oder weniger als
sechs Jahren und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)?
Zum Stichtag 31. Dezember 2025 waren im AZR 22 881 Personen mit
Widerruf/Rücknahme eines Schutzstatus erfasst. 1 899 Personen lebten seit weniger
als sechs Jahren in Deutschland, 20 980 Personen sechs Jahre oder länger. Bei 2
Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. Die weiteren Angaben können
den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen mit Widerruf/
Rücknahme des Flüchtlingsstatus
Asylanerkennung
nach Artikel 16a
GG widerrufen/
zurückgenommen
Flüchtlingseigenschaft nach § 3
Absatz 1 AsylG
widerrufen/
zurückgenommen
subsidiärer
Schutz nach § 4
Absatz 1 AsylG
widerrufen/
zurückgenommen
Summe
Insgesamt 16 543 4 273 2 065 22 881
darunter mit dem
Aufenthaltsstatus:
unbefristete Aufenthaltsrechte 13 727 650 91 14 468
befristete Aufenthaltsrechte 2 299 2 504 1 294 6 097
sonstiges (z. B. Duldung, kein
Status gespeichert)
517 1 119 680 2 316
Personen mit Widerruf/ Rücknahme des Schutzstatus
Alle Staatsangehörigkeiten 22 881
darunter:
Personen mit Widerruf/ Rücknahme des Schutzstatus
Kosovo 6 661
Irak 3 903
Türkei 2 698
Syrien 1 941
Serbien 1 056
Afghanistan 538
Albanien 501
Iran 397
Serbien und Montenegro (ehemals) 377
Armenien 369
Eritrea 368
Sri Lanka 343
Ungeklärt 326
Libanon 225
Russische Föderation 222
6. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2025 in der
Bundesrepublik Deutschland, denen eine Duldung aufgrund einer Abschiebestopp-
Anordnung nach § 60a AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht,
Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als
sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmals
im Jahr 2025?
Zum Stichtag 31. Dezember 2025 waren 2 915 Personen mit einer Duldung
nach § 60a Absatz 1 AufenthG im AZR erfasst, davon 1 843 männliche und
1 065 weibliche sowie 7 Personen mit unbekanntem Geschlecht. 850 Personen
waren unter 18 Jahre alt und 2 065 Personen 18 Jahre und älter. 1 188 Personen
lebten seit sechs Jahren oder länger in Deutschland, 1 726 Personen weniger als
sechs Jahre. Bei einer Person ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. 1 563
erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025. Die weiteren Angaben können den
nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen mit Duldung nach § 60a Absatz 1 AufenthG 2 915
Länder:
Baden-Württemberg 82
Bayern 210
Berlin 15
Brandenburg 157
Bremen 43
Hamburg 2
Hessen 52
Mecklenburg-Vorpommern 40
Niedersachsen 370
Nordrhein-Westfalen 1 015
Rheinland-Pfalz 69
Saarland 136
Sachsen 87
Sachsen-Anhalt 105
Schleswig-Holstein 384
Thüringen 148
Personen mit Duldung nach § 60a Absatz 1 AufenthG
Alle Staatsangehörigkeiten 2 915
darunter:
Irak 315
Türkei 267
Russische Föderation 230
Syrien 229
Afghanistan 211
Serbien 137
Nigeria 110
Iran 109
Ukraine 97
Kosovo 92
Nordmazedonien 87
Albanien 75
Georgien 69
Armenien 63
Guinea 53
7. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2025 in der
Bundesrepublik Deutschland mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 16g, § 18a
AufenthG (alte Fassung) bzw. § 19d AufenthG (bitte nach Geschlecht,
Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als
sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmals
im Jahr 2025?
Zum Stichtag 31. Dezember 2025 waren 10 190 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis für qualifizierte Geduldete zum Zweck der Beschäftigung nach
§ 18a (Fassung bis 29. Februar 2020), § 19d (aktuelle Fassung) und § 16g
AufenthG im AZR erfasst, davon 8 542 männliche und 1 643 weibliche sowie
5 Personen mit unbekanntem Geschlecht. 27 Personen waren unter 18 Jahre alt
und 10 162 Personen 18 Jahre und älter. Bei einer Person ist das Alter
unbekannt. 8 016 Personen lebten seit mehr als sechs Jahren in Deutschland, 2 169
Personen sechs Jahre oder weniger, bei 5 Personen ist die Dauer unbekannt.
1 910 erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025. Die weiteren Angaben
können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Aufenthaltserlaubnis nach den §§ 18a, 19d, 16g AufenthG Summe
Länder: 10 190
Baden-Württemberg 2 071
Bayern 1 597
Berlin 313
Brandenburg 138
Bremen 65
Hamburg 269
Hessen 612
Mecklenburg-Vorpommern 108
Niedersachsen 1 019
Nordrhein-Westfalen 2 537
Rheinland-Pfalz 364
Saarland 35
Sachsen 370
Sachsen-Anhalt 106
Aufenthaltserlaubnis nach den §§ 18a, 19d, 16g AufenthG Summe
Schleswig-Holstein 498
Thüringen 88
Aufenthaltserlaubnis nach §§ 18a, 19d, 16g AufenthG Summe
Alle Staatsangehörigkeiten 10 190
darunter:
Afghanistan 2 057
Irak 845
Gambia 672
Iran 647
Türkei 581
Guinea 414
Pakistan 409
Albanien 394
Nigeria 353
Armenien 305
Kamerun 223
Georgien 205
Marokko 190
Aserbaidschan 177
Ukraine 158
8. Wie viele jüdische Einwanderinnen und Einwanderer aus der ehemaligen
Sowjetunion wurden bis zum 31. Dezember 2025 infolge verschiedener
politischer Anordnungen in der Bundesrepublik Deutschland
aufgenommen (bitte nach Bundesländern differenzieren)?
Von 1993 bis zum 31. Dezember 2025 wurden im geregelten
Aufnahmeverfahren für jüdische Zuwandernde insgesamt 214 940 Personen aufgenommen.
Hinzu kommen 8 535 Personen, die vor Beginn oder außerhalb des geregelten
Aufnahmeverfahrens eingereist waren. Insgesamt sind damit 223 475 jüdische
Zuwandernde mit ihren Familienangehörigen aus der ehemaligen Sowjetunion
bzw. ihren Nachfolgestaaten eingereist. Die Verteilung nach Ländern kann der
nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Länder Einreisen/Personen
Baden-Württemberg 20 816
Bayern 33 404
Berlin 1 557
Brandenburg 7 765
Bremen 2 263
Hamburg 5 387
Hessen 18 624
Mecklenburg-Vorpommern 6 692
Niedersachsen 18 450
Nordrhein-Westfalen 53 185
Rheinland-Pfalz 11 710
Saarland 3 255
Sachsen 11 255
Sachsen-Anhalt 7 769
Schleswig-Holstein 6 854
Thüringen 5 954
Insgesamt 214 940
9. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2025 in der
Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis infolge einer
Aufnahmeerklärung nach § 22 AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht,
Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als
sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmals
im Jahr 2025?
Eine Aufenthaltserlaubnis nach § 22 AufenthG besaßen zum 31. Dezember
2025 insgesamt 30 309 Personen, davon 15 088 männliche, 15 189 weibliche
und 3 diverse sowie 29 Personen mit unbekanntem Geschlecht. 11 788
Personen waren unter 18 Jahre alt und 18 520 Personen über 17 Jahre alt. Bei einer
Person ist das Alter unbekannt. 1 784 Personen lebten seit sechs Jahren oder
länger in Deutschland, 28 523 Personen weniger als sechs Jahre. Bei zwei
Personen war die Aufenthaltsdauer unbekannt. 1 310 Personen erhielten diesen
Status erstmalig im Jahr 2025. Die weiteren Angaben können den
nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 22 AufenthG
Insgesamt 30 309
Länder:
Baden-Württemberg 3 801
Bayern 3 752
Berlin 2 229
Brandenburg 798
Bremen 437
Hamburg 843
Hessen 2 397
Mecklenburg-Vorpommern 500
Niedersachsen 3 159
Nordrhein-Westfalen 6 651
Rheinland-Pfalz 1 567
Saarland 313
Sachsen 1 454
Sachsen-Anhalt 592
Schleswig-Holstein 1 180
Thüringen 636
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 22 AufenthG
Alle Staatsangehörigkeiten 30 309
darunter:
Afghanistan 27 352
Russische Föderation 1 575
Iran 404
Belarus 302
Syrien 238
Personen aus den palästinensischen Gebieten (nicht als Staat
anerkannt)
58
Ungeklärt 51
Irak 37
Staatenlos 37
Sudan (ohne Südsudan) 30
Ukraine 24
Libanon 20
Myanmar 13
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 22 AufenthG
Jemen 12
Ägypten 11
10. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2025 in der
Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis infolge der
Härtefallregelung nach § 23a AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter
über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als
sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmals
im Jahr 2025?
Eine Aufenthaltserlaubnis nach § 23a AufenthG besaßen zum 31. Dezember
2025 insgesamt 9 282 Personen, davon 4 967 männliche, 4 305 weibliche und
10 Personen mit unbekanntem Geschlecht. 2 640 Personen waren unter
18 Jahre alt und 6 640 Personen über 17 Jahre alt. Bei 2 Personen ist das Alter
unbekannt. 7 610 Personen lebten seit sechs Jahren oder länger in Deutschland,
1 671 Personen weniger als sechs Jahre. Bei einer Person ist die
Aufenthaltsdauer unbekannt. 692 Personen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025.
Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen
werden.
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 23a AufenthG 9 282
Länder:
Baden-Württemberg 369
Bayern 522
Berlin 1 873
Brandenburg 139
Bremen 158
Hamburg 74
Hessen 213
Mecklenburg-Vorpommern 53
Niedersachsen 927
Nordrhein-Westfalen 2 198
Rheinland-Pfalz 901
Saarland 62
Sachsen 355
Sachsen-Anhalt 192
Schleswig-Holstein 155
Thüringen 1 091
Personen mit Aufenthaltserlaubnis
nach § 23a AufenthG
Anzahl der aufhältigen Ausländer
Alle Staatsangehörigkeiten 9 282
darunter:
Albanien 928
Kosovo 925
Serbien 833
Russische Föderation 619
Türkei 510
Nordmazedonien 478
Aserbaidschan 439
Georgien 432
Armenien 402
Iran 270
Personen mit Aufenthaltserlaubnis
nach § 23a AufenthG
Anzahl der aufhältigen Ausländer
Irak 264
Afghanistan 262
Pakistan 259
Nigeria 237
Ukraine 233
11. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2025 in der
Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1
AufenthG oder eine Aufenthalts- oder Niederlassungserlaubnis nach § 23
Absatz 2 oder 4 AufenthG (bitte differenzieren) erteilt wurde (bitte
jeweils nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt
seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den 15
wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und wie viele von ihnen
erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025?
Zum Stichtag 31. Dezember 2025 waren 19 179 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1 AufenthG erfasst. 2 223 Personen waren
unter 18 Jahre alt und 16 956 Personen über 17 Jahre alt. 10 822 Personen
lebten seit sechs Jahren oder länger in Deutschland, 8 357 Personen weniger als
sechs Jahre. 1 250 Personen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025.
Nach § 23 Absatz 2 AufenthG mit einer Aufenthaltserlaubnis waren 24 467
Personen erfasst, davon waren 8 168 Personen unter 18 Jahre alt und 16 299
Personen über 17 Jahre alt. 11 998 Personen lebten seit sechs Jahren oder
länger in Deutschland, 12 461 Personen weniger als sechs Jahre und bei 8
Personen war die Aufenthaltsdauer unbekannt. 1 732 Personen erhielten diesen
Status erstmalig im Jahr 2025.
Eine Niederlassungserlaubnis nach § 23 Absatz 2 AufenthG haben 57 972
Personen. Davon waren 580 unter 18 Jahre alt und 57 392 hatten ein Alter von
18 Jahren oder älter. 54 205 Personen hatten eine Aufenthaltsdauer von
mindestens sechs Jahren, 3 765 Personen hatten eine Aufenthaltsdauer von weniger
als sechs Jahren, bei 2 Personen war die Aufenthaltsdauer unbekannt.
Zudem waren nach § 23 Absatz 4 AufenthG 11 463 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis erfasst, davon waren 4 552 Personen unter 18 Jahre alt und 6 911
Personen über 17 Jahre alt. 3 217 Personen lebten seit sechs Jahren oder länger
in Deutschland, 8 246 Personen weniger als sechs Jahre. 1 557 Personen
erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025.
Eine Niederlassungserlaubnis nach § 23 Absatz 4 AufenthG hatten 326
Personen. Davon waren 2 Personen unter 18 Jahre alt und 324 hatten ein Alter von
18 Jahren oder älter. 320 Personen hatten eine Aufenthaltsdauer von
mindestens sechs Jahren, 6 Personen hatten eine Aufenthaltsdauer von weniger als
sechs Jahren.
Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen
werden.
Aufenthaltstitel
nach § 23
AufenthG
Aufenthaltserlaubnis nach
§ 23 Absatz 1
Aufenthaltserlaubnis nach
§ 23 Absatz 2
Niederlassungserlaubnis nach
§ 23 Absatz 2
Aufenthaltserlaubnis nach
§ 23 Absatz 4
Niederlassungserlaubnis nach
§ 23 Absatz 4
Summe 19 179 24 467 57 972 11 463 326
männlich 8 444 11 680 25 392 5 656 177
weiblich 10 679 12 753 32 219 5 794 149
unbekannt 56 30 360 13 0
divers 0 4 1 0 0
Aufenthaltstitel nach § 23
AufenthG
Aufenthaltserlaubnis
nach
§ 23 Absatz 1
Aufenthaltserlaubnis
nach
§ 23 Absatz 2
Niederlassungserlaubnis nach § 23
Absatz 2
Aufenthaltserlaubnis
nach § 23
Absatz 4
Niederlassungserlaubnis nach § 23
Absatz 4
Insgesamt 19 179 24 467 57 972 11 463 326
Länder:
Baden-Württemberg 1 427 2 871 6 248 1 303 19
Bayern 514 3 766 9 828 1 895 37
Berlin 3 993 1 524 3 586 655 6
Brandenburg 1 207 685 1 368 286 8
Bremen 301 327 346 175 1
Hamburg 805 466 954 230 11
Hessen 1 061 1 772 4 478 884 17
Mecklenburg-Vorpommern 12 401 1 304 197 0
Niedersachsen 1 011 2 241 4 940 1 268 15
Nordrhein-Westfalen 3 810 5 753 15 638 2 476 192
Rheinland-Pfalz 456 1 180 1 887 500 10
Saarland 281 347 749 156 1
Sachsen 120 1 172 3 347 518 2
Sachsen-Anhalt 91 533 1 359 301 3
Schleswig-Holstein 1 818 819 1 109 374 4
Thüringen 2 272 610 831 245 0
Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1
AufenthG
19 179
Darunter:
Syrien 8 573
Kosovo 1 472
Serbien 1 118
Libanon 942
Türkei 926
Bosnien und Herzegowina 840
Afghanistan 834
Irak 752
Ungeklärt 691
Kroatien 249
Iran 230
Staatenlos 180
Sudan (ohne Südsudan) 179
Ukraine 169
Russische Föderation 158
Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 2
AufenthG
24 467
Darunter:
Syrien 18 188
Afghanistan 1 862
Ukraine 1 813
Irak 725
Russische Föderation 711
Ungeklärt 202
Staatenlos 197
Somalia 127
Belarus 89
Eritrea 60
Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 2
AufenthG
24 467
Moldau 48
Iran 43
Usbekistan 41
Aserbaidschan 40
Sudan (ohne Südsudan) 31
Personen mit einer Niederlassungserlaubnis nach § 23
Absatz 2 AufenthG
57 972
Darunter:
Ukraine 26 402
Russische Föderation 19 791
Moldau 2 257
Aserbaidschan 1 515
Usbekistan 1 425
Belarus 1 279
Vietnam 1 115
Kirgisistan 903
Kasachstan 595
Georgien 544
Staatenlos 368
Sowjetunion (ehemals) 363
Lettland 243
Ungeklärt 202
Litauen 142
Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 4
AufenthG
11 463
Darunter:
Syrien 6 059
Sudan (ohne Südsudan) 1 437
Somalia 1 065
Südsudan 863
Eritrea 791
Kongo, Dem. Republik 454
Irak 172
Burundi 133
Jemen 127
Äthiopien 96
Ungeklärt 85
Kongo 24
Libanon 22
Afghanistan 16
Ägypten 15
Personen mit einer Niederlassungserlaubnis nach § 23
Absatz 4 AufenthG
326
Darunter:
Ukraine 56
Kosovo 37
Serbien 31
Türkei 29
Afghanistan 16
Irak 15
Personen mit einer Niederlassungserlaubnis nach § 23
Absatz 4 AufenthG
326
Syrien 12
Vietnam 9
Russische Föderation 9
Bosnien und Herzegowina 8
Nordmazedonien 8
Iran 7
Kongo, Dem. Republik 6
Eritrea 6
Somalia 5
12. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2025 in der
Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 104a bzw.
104b AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder
unter 18 Jahren, Bundesländern und nach den 15 wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren)?
Zum Stichtag 31. Dezember 2025 waren im AZR insgesamt 425 Personen mit
einer Aufenthaltserlaubnis nach § 104a oder § 104b AufenthG gespeichert. 40
Personen waren unter 18 Jahre alt und 385 Personen 18 Jahre und älter. Weitere
Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen mit Aufenthaltserlaubnis
nach § 104a bzw. § 23 Absatz 1 Satz 1
i. V. m. § 104a AufenthG
nach § 23 Absatz 1 i. V. m. § 104b
AufenthG (integrierte Kinder von
Geduldeten)
Summe
Insgesamt 417 8 425
männlich 195 5 200
weiblich 220 3 223
unbekannt 2 0 2
Personen mit
Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1
i. V. m. § 104a AufenthG
Personen mit
Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1
i. V. m. § 104b AufenthG
Summe
Insgesamt 417 8 425
Länder:
Baden-Württemberg 8 0 8
Bayern 22 4 26
Berlin 27 0 27
Brandenburg 5 0 5
Bremen 11 0 11
Hamburg 7 0 7
Hessen 2 0 2
Mecklenburg-Vorpommern 10 0 10
Niedersachsen 34 0 34
Nordrhein-Westfalen 222 4 226
Rheinland-Pfalz 23 0 23
Saarland 7 0 7
Sachsen 16 0 16
Sachsen-Anhalt 9 0 9
Schleswig-Holstein 11 0 11
Thüringen 3 0 3
Personen mit
Aufenthaltserlaubnis nach § 104a
AufenthG
Personen mit
Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1
i. V. m. § 104b AufenthG
Summe
Insgesamt 417 8 425
Länder:
Kosovo 152 0 152
Serbien 81 1 82
Türkei 22 0 22
Syrien 18 0 18
Irak 15 0 15
China 12 0 12
Russische Föderation 10 2 12
Ungeklärt 9 0 9
Bosnien und Herzegowina 8 0 8
Libanon 8 0 8
Kroatien 6 0 6
Vietnam 5 0 5
Algerien 4 0 4
Aserbaidschan 4 0 4
Jugoslawien (ehemals) 4 0 4
13. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2025 in der
Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG
erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren,
Bundesländern und nach den 15 wichtigsten Staatsangehörigkeiten
differenzieren)?
a) Wie viele Personen lebten zu diesem Datum in der Bundesrepublik
Deutschland, denen eine Fiktionsbescheinigung über die
Beantragung einer Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG erteilt wurde
(bitte wie zuvor differenzieren)?
b) Wie viele Personen lebten zu diesem Datum in der Bundesrepublik
Deutschland, die als Geflüchtete aus der Ukraine ein Schutzgesuch
geäußert haben (bitte wie zuvor differenzieren)?
c) Wie viele Personen lebten zu diesem Datum in der Bundesrepublik
Deutschland, die als Geflüchtete aus der Ukraine einen Antrag nach
§ 24 AufenthG gestellt haben (bitte wie zuvor differenzieren)?
d) Wie viele Personen lebten zu diesem Datum in der Bundesrepublik
Deutschland, die als ukrainische Geflüchtete kein Schutzgesuch
gestellt und keinen Titel erteilt bekommen haben (bitte wie zuvor
differenzieren)?
Die Fragen 13 bis 13d werden gemeinsam beantwortet.
Zum Stichtag 31. Dezember 2025 waren 1 145 088 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG erfasst, bei 57 283 Personen wurde eine
Fiktionsbescheinigung ausgestellt, 31 508 Personen haben ein Schutzgesuch
geäußert. 55 970 Personen haben einen Antrag auf § 24 AufenthG gestellt,
39 893 Personen haben bisher kein Schutzgesuch geäußert und keinen Titel
erteilt bekommen. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen
entnommen werden.
Stichtag
31.12.2025
Personen,
denen ein
Aufenthaltstitel nach
§ 24
AufenthG
(vorübergehender
Schutz)
erteilt wurde
Personen,
denen eine
Fiktionsbescheinigung
ausgestellt
wurde
Personen, die
ein
Schutzgesuch
geäußert haben
Personen, die
einen Antrag
auf § 24
AufenthG
gestellt haben
Eingereiste
ukrainische
Staatsangehörige ohne
bisheriges
Schutzgesuch
und
Titelerteilung
Summe
Summe 1 145 088 57 283 31 508 55 970 39 893 1 329 742
nach Geschlecht
männlich 476 335 29 180 14 288 30 242 18 976 569 021
weiblich 667 006 28 007 17 190 25 631 20 619 758 453
divers 60 13 4 15 5 97
unbekannt 1 687 83 26 82 293 2 171
nach Alter
unter 18 304 487 16 382 8 267 11 786 18 997 359 919
18 und älter 840 593 40 899 23 232 44 184 20 892 969 800
Alter
unbekannt
8 2 9 0 4 23
Stichtag
31.12.2025
§ 24
AufenthG
Fiktionsbescheinigung
Schutzgesuch
geäußert
Antrag auf
§ 24
AufenthG
gestellt
ohne
bisheriges
Schutzgesuch und
Titelerteilung
Summe
Insgesamt 1 145 088 57 283 31 508 55 970 39 893 1 329 742
Baden-
Württemberg
150 905 11 429 4 344 6 978 6 873 180 529
Bayern 161 611 11 607 6 288 10 847 5 756 196 109
Berlin 58 782 851 3 899 7 594 4 137 75 263
Brandenburg 27 848 975 626 1 688 1 407 32 544
Bremen 13 377 165 498 697 414 15 151
Hamburg 33 249 1 542 312 845 831 36 779
Hessen 91 979 3 440 1 885 4 642 3 578 105 524
Mecklenburg-
Vorpommern
24 243 1 481 494 1 569 846 28 633
Niedersachsen 107 513 3 215 2 134 4 035 3 644 120 541
Nordrhein-
Westfalen
245 184 7 329 6 478 7 387 6 535 272 913
Rheinland-
Pfalz
51 452 1 613 820 2 315 1 245 57 445
Saarland 17 131 303 271 496 280 18 481
Sachsen 58 968 5 534 1 350 2 630 1 715 70 197
Sachsen-
Anhalt
31 787 2 616 628 1 566 718 37 315
Schleswig-
Holstein
39 196 3 007 901 2 183 1 017 46 304
Thüringen 31 863 2 176 580 498 897 36 014
Stichtag
31.12.2025
§ 24
AufenthG
Fiktionsbescheinigung
Schutzgesuch
geäußert
Antrag auf
§ 24
AufenthG
gestellt
ohne
bisheriges
Schutzgesuch und
Titelerteilung
Summe
Alle
Staatsangehörigkeiten
1 145 088 57 283 31 508 55 970 39 893 1 329 742
darunter:
Ukraine 1 114 944 54 940 26 765 54 678 39 893 1 291 220
Russische
Föderation
4 444 176 216 135 4 971
Aserbaidschan 3 296 151 162 129 3 738
Vietnam 2 606 56 63 62 2 787
Georgien 2 167 91 52 84 2 394
Armenien 2 052 87 91 48 2 278
Nigeria 757 364 822 78 2 021
Moldau 1 740 58 64 61 1 923
Marokko 607 298 690 95 1 690
Türkei 1 045 71 177 59 1 352
Turkmenistan 550 165 545 70 1 330
Afghanistan 1 045 23 106 35 1 209
Syrien 1 038 18 76 39 1 171
Iran 954 41 149 26 1 170
Usbekistan 699 35 55 25 814
Der AZR-Speichersachverhalt „Antrag auf Aufenthaltstitel nach § 24 AufenthG
gestellt“ stellt einen der Sachverhalte dar, mit dem eine Erstregistrierung im
AZR erfolgen kann. Er bedeutet jedoch nicht, dass auch bereits eine formale
Antragstellung auf einen Aufenthaltstitel bei einer Ausländerbehörde erfolgt
sein muss. Er kann auch von anderen Behörden, wie z. B. Polizeibehörden oder
Aufnahmeeinrichtungen zur Registrierung verwendet werden.
Dagegen können Fiktionsbescheinigungen ausschließlich von
Ausländerbehörden erteilt und im AZR gespeichert werden. In diesen Fällen hat bereits eine
formale Antragstellung stattgefunden, die Erteilung des Aufenthaltstitels
benötigt jedoch noch einige Zeit. Für den Übergangszeitraum wird den Personen
eine Fiktionsbescheinigung ausgestellt, um den Aufenthalt zu legitimieren.
e) Welche Angaben kann die Bundesregierung machen zur Zahl der
Einreisen aus der bzw. der Ausreisen in die Ukraine bzw. der
Antragstellungen für einen zeitweiligen Schutz im Verlauf der einzelnen Monate
in den Jahren 2024 und 2025, insbesondere auch mit Blick auf
männliche Personen zwischen 18 und 22 Jahren (bitte differenziert
darstellen)?
Der Bundesregierung liegen keine Erkenntnisse im Sinne der Fragestellung vor,
da im AZR lediglich die Ausreise an sich, nicht jedoch das Zielland zum Stand
der Ausreise erfasst wird. Ersatzweise wird im Folgenden lediglich auf die
Einreisen von ukrainischen Staatsangehörigen, davon von Männern im Alter von
18 bis 22 Jahren eingegangen. Die Angaben können den nachfolgenden
Tabellen entnommen werden.
Jahr Monat Im AZR erfasste
Einreisen von
ukrainischen Staatsangehörigen
insgesamt
davon Männer im Alter
von 18 bis 22 Jahren
davon Antrag auf § 24
AufenthG gestellt
2024 Januar 28 661 1 776 764
Februar 28 341 1 906 854
März 28 182 1 788 839
April 26 495 1 616 731
Mai 28 243 1 608 747
Juni 27 184 1 802 842
Juli 31 217 2 438 1 136
August 31 999 2 637 1 236
September 30 904 2 163 1 029
Oktober 28 516 1 755 843
November 25 271 1 517 719
Dezember 23 636 1 523 732
2025 Januar 17 753 1 293 619
Februar 14 573 1 177 569
März 14 539 1 092 541
April 12 873 935 459
Mai 12 249 800 420
Juni 15 446 949 500
Juli 19 702 1 299 709
August 19 257 1 436 873
September 30 882 10 307 6 206
Oktober 23 507 7 470 4 902
November 14 786 3 904 3 078
Dezember 6 198 1 489 1 338
Die Daten zu erfassten Einreisen von ukrainischen Staatsangehörigen können
untererfasst sein, da diese in der Regel visafrei nach Deutschland einreisen und
sich hier bis zu 90 Tage visafrei aufhalten dürfen.
14. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2025 in der
Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4
AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter
18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren,
Bundesländern, den 15 wichtigsten Herkunftsländern und nach § 25 Absatz 4
Satz 1 bzw. 2 AufenthG differenzieren), und wie viele von ihnen
erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025?
Zum Stichtag 31. Dezember 2025 waren 15 329 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4 AufenthG erfasst, darunter 7 131 nach § 25
Absatz 4 Satz 1 AufenthG sowie 8 198 nach § 25 Absatz 4 Satz 2 AufenthG.
1 879 Personen waren unter 18 Jahre alt und 13 450 Personen 18 Jahre und
älter. 981 Personen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025. Die weiteren
Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen mit
Aufenthaltserlaubnis
nach § 25 Absatz 4
AufenthG
§ 25 Absatz 4
Satz 1 AufenthG
§ 25 Absatz 4
Satz 2 AufenthG
Summe
Summe 7.131 8.198 15.329
männlich 3.617 3.512 7.129
Personen mit
Aufenthaltserlaubnis
nach § 25 Absatz 4
AufenthG
§ 25 Absatz 4
Satz 1 AufenthG
§ 25 Absatz 4
Satz 2 AufenthG
Summe
weiblich 3.465 4.644 8.109
unbekannt 49 42 91
Personen mit
Aufenthaltserlaubnis
nach § 25 Absatz 4
AufenthG
§ 25 Absatz 4
Satz 1 AufenthG
§ 25 Absatz 4
Satz 2 AufenthG
Summe
Summe 7.131 8.198 15.329
weniger als 6 Jahre 1.823 698 2.521
6 Jahre und länger 5.308 7.500 12.808
Personen mit
Aufenthaltserlaubnis
nach § 25 Absatz 4
AufenthG
§ 25 Absatz 4
Satz 1 AufenthG
§ 25 Absatz 4
Satz 2 AufenthG
Summe
Summe 7.131 8.198 15.329
Länder:
Baden-Württemberg 390 250 640
Bayern 977 273 1.250
Berlin 1.887 1.258 3.145
Brandenburg 58 56 114
Bremen 135 229 364
Hamburg 739 239 978
Hessen 729 281 1.010
Mecklenburg-
Vorpommern
19 191 210
Niedersachsen 434 1.747 2.181
Nordrhein-
Westfalen
1.518 3.126 4.644
Rheinland-Pfalz 105 195 300
Saarland 31 103 134
Sachsen 27 59 86
Sachsen-Anhalt 17 94 111
Schleswig-Holstein 57 76 133
Thüringen 8 21 29
Personen mit
Aufenthaltserlaubnis
nach § 25 Absatz 4
AufenthG
§ 25 Absatz 4
Satz 1 AufenthG
§ 25 Absatz 4
Satz 2 AufenthG
Summe
Summe 7.131 8.198 15.329
darunter:
Türkei 483 1.438 1.921
Russische
Föderation
928 239 1.167
Libyen 1.107 51 1.158
Kosovo 140 983 1.123
Serbien 110 1.003 1.113
Saudi-Arabien 571 9 580
Libanon 53 496 549
Kuwait 446 13 459
Personen mit
Aufenthaltserlaubnis
nach § 25 Absatz 4
AufenthG
§ 25 Absatz 4
Satz 1 AufenthG
§ 25 Absatz 4
Satz 2 AufenthG
Summe
Katar 439 12 451
Irak 197 236 433
Syrien 111 280 391
Bosnien und
Herzegowina
61 329 390
Vereinigte
Arabische Emirate
363 6 369
Ungeklärt 32 281 313
Nordmazedonien 57 249 306
15. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2025 in der
Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4a
bzw. 4b (bitte differenzieren) AufenthG erteilt wurde (bitte nach
Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder
weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen
Status erstmals im Jahr 2025?
Zum Stichtag 31. Dezember 2025 waren 82 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4a und 4b AufenthG erfasst. Davon waren 2
Personen unter 18 Jahre alt und 80 Personen über 17 Jahre alt. 10 Personen erhielten
diesen Status erstmalig im Jahr 2025. Die weiteren Angaben können den
nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen mit
Aufenthaltserlaubnis
nach § 25
Absatz 4a und 4b
AufenthG
§ 25 Absatz 4a
AufenthG
§ 25 Absatz 4b
AufenthG
Summe
Summe 77 5 82
männlich 28 2 30
weiblich 48 3 51
unbekannt 1 0 1
Personen mit
Aufenthaltserlaubnis
nach § 25
Absatz 4a und 4b
AufenthG
§ 25 Absatz 4a
AufenthG
§ 25 Absatz 4b
AufenthG
Summe
Summe 77 5 82
weniger als 6 Jahre 32 2 34
6 Jahre oder länger 45 3 48
Personen mit
Aufenthaltserlaubnis
nach § 25
Absatz 4a und 4b
AufenthG
§ 25 Absatz 4a
AufenthG
§ 25 Absatz 4b
AufenthG
Summe
Insgesamt 77 5 82
Länder:
Baden-Württemberg 5 0 5
Personen mit
Aufenthaltserlaubnis
nach § 25
Absatz 4a und 4b
AufenthG
§ 25 Absatz 4a
AufenthG
§ 25 Absatz 4b
AufenthG
Summe
Bayern 10 0 10
Berlin 15 0 15
Brandenburg 1 0 1
Bremen 2 1 3
Hamburg 15 0 15
Hessen 2 0 2
Mecklenburg-
Vorpommern
1 0 1
Niedersachsen 5 1 6
Nordrhein-
Westfalen
12 2 14
Rheinland-Pfalz 1 1 2
Saarland 4 0 4
Sachsen 2 0 2
Sachsen-Anhalt 2 0 2
Schleswig-Holstein 0 0 0
Thüringen 0 0 0
Personen mit
Aufenthaltserlaubnis
nach § 25
Absatz 4a und 4b
AufenthG
§ 25 Absatz 4a
AufenthG
§ 25 Absatz 4b
AufenthG
Summe
Alle
Staatsangehörigkeiten
77 5 82
darunter:
Bulgarien 13 0 13
Indien 8 0 8
Nigeria 7 0 7
Rumänien 7 0 7
Ukraine 7 0 7
Simbabwe 4 0 4
Brasilien 3 0 3
Irak 3 0 3
Thailand 3 0 3
die übrigen
Staatsangehörigkeiten
haben einen Wert
(Summe) von 2 oder
weniger
16. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2025 in der
Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 5
AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter
18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren,
Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und
wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025?
Zum Stichtag 31. Dezember 2025 lebten 52 724 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 5 AufenthG in Deutschland, darunter 28 754
männliche und 23 871 weibliche sowie 99 Personen mit unbekanntem
Geschlecht. 16 046 Personen waren unter 18 Jahre alt, 36 674 Personen über
17 Jahre alt und bei 4 Personen ist das Alter unbekannt. 40 439 Personen lebten
seit sechs Jahren oder länger in Deutschland 12 279 Personen weniger als sechs
Jahre. Bei 6 Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. 4 758 Personen
erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025. Die weiteren Angaben können
den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 25
Absatz 5 AufenthG
Insgesamt 52.724
Länder:
Baden-Württemberg 1.828
Bayern 2.494
Berlin 8.440
Brandenburg 1.317
Bremen 3.760
Hamburg 3.461
Hessen 1.886
Mecklenburg-
Vorpommern
436
Niedersachsen 4.827
Nordrhein-Westfalen 17.316
Rheinland-Pfalz 1.582
Saarland 314
Sachsen 1.454
Sachsen-Anhalt 1.258
Schleswig-Holstein 1.706
Thüringen 645
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 25
Absatz 5 AufenthG
Alle
Staatsangehörigkeiten
52.724
darunter:
Serbien 6.732
Kosovo 4.294
Türkei 3.459
Vietnam 3.346
Nigeria 2.946
Ghana 2.841
Nordmazedonien 2.473
Russische Föderation 2.109
Albanien 1.779
Irak 1.751
Ungeklärt 1.576
Armenien 1.557
Bosnien und
Herzegowina
1.543
Afghanistan 1.474
Syrien 1.060
17. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2025 in der
Bundesrepublik Deutschland mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG
(bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Unterabsätzen
bzw. Sätzen des § 25a AufenthG, Bundesländern und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren, wobei die Differenzierung nach
Bundes- und Herkunftsländern für § 25 a AufenthG insgesamt, d. h. ohne
weitere Untergliederung vorgenommen werden soll), wie viele mit einer
Duldung nach § 60a Absatz 2b AufenthG, wie viele mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG (bitte wie oben differenzieren), wie
viele von ihnen hatten zuvor eine Aufenthaltserlaubnis nach § 104c
AufenthG, und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmals im
Jahr 2025?
Zum Stichtag 31. Dezember 2025 waren 22 008 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG, 486 Personen mit einer Duldung nach
§ 60a Absatz 2b AufenthG und 64 932 Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis
nach § 25b AufenthG aufhältig.
1 895 Personen erhielten die Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG
erstmalig im Jahr 2025. 241 Personen erhielten eine Duldung nach § 60a Absatz 2b
AufenthG erstmalig im Jahr 2025 und 6 777 Personen erhielten die
Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG erstmalig im Jahr 2025.
28 141 Personen besaßen zuvor einen Aufenthaltstitel nach § 104c AufenthG.
Die weiteren Angaben zum Stichtag 31. Dezember 2025 können den
nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Aufenthaltserlaubnis
nach § 25a AufenthG
§ 25a
Absatz 1
§ 25a
Absatz 2
Satz 1
§ 25a
Absatz 2
Satz 2
§ 25a
Absatz 2
Satz 3
§ 25a
Absatz 2
Satz 5
Summe
Summe 19.150 1.704 743 74 337 22.008
männlich 11.642 816 412 36 177 13.083
weiblich 7.478 885 329 38 160 8.890
divers 1 0 0 0 0 1
unbekannt 29 3 2 0 0 34
Aufenthaltserlaubnis
nach § 25a AufenthG
§ 25a
Absatz 1
§ 25a
Absatz 2
Satz 1
§ 25a
Absatz 2
Satz 2
§ 25a
Absatz 2
Satz 3
§ 25a
Absatz 2
Satz 5
Summe
Altersgruppen insgesamt 19.150 1.704 743 74 337 22.008
unter 18 Jahre 4.376 74 654 16 306 5.426
18 Jahre oder älter 14.774 1.630 89 58 31 16.582
Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG Summe
Insgesamt 22.008
Länder:
Baden-Württemberg 2.147
Bayern 2.280
Berlin 1.490
Brandenburg 676
Bremen 595
Hamburg 394
Hessen 951
Mecklenburg-Vorpommern 325
Niedersachsen 2.606
Nordrhein-Westfalen 6.971
Rheinland-Pfalz 873
Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG Summe
Saarland 118
Sachsen 749
Sachsen-Anhalt 290
Schleswig-Holstein 1.254
Thüringen 289
Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG
Insgesamt 22.008
darunter:
Irak 3.610
Russische Föderation 2.290
Afghanistan 1.894
Armenien 1.085
Albanien 980
Serbien 932
Türkei 918
Kosovo 904
Guinea 779
Iran 698
Libanon 687
Aserbaidschan 683
Nordmazedonien 521
Georgien 504
Pakistan 439
Duldung nach § 60a Absatz 2b AufenthG 486
Länder:
Baden-Württemberg 17
Bayern 40
Berlin 80
Brandenburg 34
Bremen 2
Hamburg 17
Hessen 1
Mecklenburg-Vorpommern 21
Niedersachsen 87
Nordrhein-Westfalen 97
Rheinland-Pfalz 18
Sachsen 21
Sachsen-Anhalt 12
Schleswig-Holstein 33
Thüringen 6
Duldung nach § 60a Absatz 2b AufenthG
Insgesamt 486
darunter:
Russische Föderation 128
Irak 58
Türkei 40
Georgien 32
Serbien 22
Albanien 21
Armenien 21
Duldung nach § 60a Absatz 2b AufenthG
Aserbaidschan 17
Nordmazedonien 15
Ungeklärt 13
Syrien 12
Libanon 9
Ukraine 9
Nigeria 9
Ägypten 8
Aufenthaltserlaubnis nach § 25b
AufenthG
§ 25b Absatz 1
Satz 1
§ 25b Absatz 4
(Minderjähriges
Kind)
§ 25b Absatz 4
(Ehegatte/
Lebenspartner)
Summe
Summe 44.204 17.060 3.668 64.932
männlich 34.004 8.864 612 43.480
weiblich 10.178 8.181 3.054 21.413
unbekannt 22 15 2 39
Aufenthaltserlaubnis nach § 25b
AufenthG
§ 25b Absatz 1
Satz 1
§ 25b Absatz 4
(Minderjähriges
Kind)
§ 25b Absatz 4
(Ehegatte/
Lebenspartner)
Summe
Altersgruppen
insgesamt
44.204 17.060 3.668 64.932
unter 18 Jahre 299 16.809 477 17.585
18 Jahre oder älter 43.902 250 3.191 47.343
unbekannt 3 1 0 4
Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG Summe
Insgesamt 64.932
nach § 25b Absatz 1 Satz 1 AufenthG (Aufenthaltsgewährung
bei nachhaltiger Integration: integrierter Ausländer)
44.204
nach § 25b Absatz 4 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei
nachhaltiger Integration: Minderjähriges Kind)
17.060
nach § 25b Absatz 4 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei
nachhaltiger Integration: Ehegatte/Lebenspartner)
3.668
Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG
Insgesamt 64.932
Länder:
Baden-Württemberg 9.028
Bayern 7.852
Berlin 4.075
Brandenburg 1.531
Bremen 1.151
Hamburg 1.133
Hessen 3.236
Mecklenburg-Vorpommern 630
Niedersachsen 6.636
Nordrhein-Westfalen 20.048
Rheinland-Pfalz 2.522
Saarland 221
Sachsen 1.699
Sachsen-Anhalt 829
Schleswig-Holstein 3.494
Thüringen 847
Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG
Insgesamt 64.932
darunter:
Irak 11.607
Nigeria 4.988
Iran 4.461
Russische Föderation 3.181
Pakistan 3.101
Afghanistan 2.888
Armenien 2.857
Türkei 2.276
Aserbaidschan 2.231
Libanon 2.130
Gambia 1.904
Albanien 1.533
Guinea 1.415
Kosovo 1.289
Serbien 1.280
Aufhältige Personen mit einem Aufenthaltstitel nach § 25a
oder § 25b AufenthG, die davor einen Titel nach § 104c
AufenthG hatten
Insgesamt 28.141
nach § 25b Absatz 1 Satz 1 AufenthG (Aufenthaltsgewährung
bei nachhaltiger Integration: integrierter Ausländer)
18.591
nach § 25b Absatz 4 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei
nachhaltiger Integration: Minderjähriges Kind)
5.263
nach § 25a Absatz 1 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei gut
integrierten Jugendlichen und jungen Volljährigen)
2.879
nach § 25b Absatz 4 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei
nachhaltiger Integration: Ehegatte/Lebenspartner)
1.131
nach § 25a Absatz 2 Satz 1 AufenthG (Aufenthaltsgewährung
bei gut integrierten Jugendlichen und jungen Volljährigen:
Eltern)
140
nach § 25a Absatz 2 Satz 2 AufenthG (Aufenthaltsgewährung
bei gut integrierten Jugendlichen und jungen Volljährigen:
Geschwister)
89
nach § 25a Absatz 2 S. 5 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei
gut integrierten Jugendlichen und jungen Volljährigen:
minderjährige ledige Kinder)
38
nach § 25a Absatz 2 S. 3 AufenthG (Aufenthaltsgewährung
bei gut integrierten Jugendlichen und jungen Volljährigen:
Ehegatte/Lebenspartner)
10
Aufhältige
Personen mit einem
Aufenthaltstitel
nach § 25a oder
§ 25b AufenthG,
die davor einen
Titel nach § 104c
AufenthG hatten
nach § 25a
Absatz 1
AufenthG
nach § 25a
Absatz 2
Satz 3
AufenthG
nach § 25a
Absatz 2
Satz 5
AufenthG
nach § 25a
Absatz 2
Satz 1
AufenthG
nach § 25a
Absatz 2
Satz 2
AufenthG
nach § 25b
Absatz 1
Satz 1
AufenthG
nach § 25b
Absatz 4
Ehegatt
AufenthG
nach § 25b
Absatz 4
Mind. Kind
AufenthG
Insgesamt
Insgesamt 2.879 10 38 140 89 18.591 1.131 5.263 28.141
Länder:
Baden-
Württemberg
250 2 4 17 6 3.030 92 566 3.967
Bayern 264 1 1 17 11 2.430 160 890 3.774
Berlin 344 0 0 11 7 1.381 110 487 2.340
Brandenburg 142 3 5 3 3 468 40 151 815
Bremen 26 0 1 4 4 141 18 68 262
Hamburg 51 0 0 1 1 316 20 89 478
Hessen 125 2 5 8 2 1.204 38 183 1.567
Mecklenburg-
Vorpommern
42 0 0 2 1 156 12 57 270
Niedersachsen 399 0 4 32 29 2.076 128 541 3.209
Nordrhein-
Westfalen
782 0 13 11 18 4.798 333 1.483 7.438
Rheinland-Pfalz 62 0 1 11 2 558 30 122 786
Saarland 8 0 0 2 0 51 2 11 74
Sachsen 149 1 1 11 2 587 49 168 968
Sachsen-Anhalt 47 0 0 3 0 371 14 118 553
Schleswig-Holstein 128 0 2 5 3 778 73 262 1.251
Thüringen 60 1 1 2 0 246 12 67 389
Aufhältige
Personen mit
einem
Aufenthaltstitel
nach § 25a
oder § 25b
AufenthG,
die davor
einen Titel
nach § 104c
AufenthG
hatten
nach § 25a
Absatz 1
AufenthG
nach § 25a
Absatz 2
Satz 3
AufenthG
nach § 25a
Absatz 2
Satz 5
AufenthG
nach § 25a
Absatz 2
Satz 1
AufenthG
nach § 25a
Absatz 2
Satz 2
AufenthG
nach § 25b
Absatz 1
Satz 1
AufenthG
nach § 25b
Absatz 4
Ehegatten
AufenthG
nach § 25b
Absatz 4
Insgesamt
Insgesamt 2.879 10 38 140 89 18.591 1.131 5.263 28.141
darunter:
Irak 684 0 7 30 22 3.609 338 1.058 5.748
Nigeria 66 0 3 5 7 1.329 66 749 2.225
Russische
Föderation
451 3 11 23 29 640 102 577 1.836
Pakistan 71 1 0 2 0 1.265 28 111 1.478
Iran 81 2 2 3 0 1.113 56 161 1.418
Libanon 177 1 0 5 1 602 63 264 1.113
Gambia 29 0 0 0 0 1.046 3 22 1.100
Afghanistan 96 1 1 2 1 873 8 17 999
Armenien 110 0 1 5 3 493 69 274 955
Äthiopien 23 0 1 1 0 580 23 169 797
Aufhältige
Personen mit
einem
Aufenthaltstitel
nach § 25a
oder § 25b
AufenthG,
die davor
einen Titel
nach § 104c
AufenthG
hatten
nach § 25a
Absatz 1
AufenthG
nach § 25a
Absatz 2
Satz 3
AufenthG
nach § 25a
Absatz 2
Satz 5
AufenthG
nach § 25a
Absatz 2
Satz 1
AufenthG
nach § 25a
Absatz 2
Satz 2
AufenthG
nach § 25b
Absatz 1
Satz 1
AufenthG
nach § 25b
Absatz 4
Ehegatten
AufenthG
nach § 25b
Absatz 4
Insgesamt
Guinea 89 0 0 0 0 691 1 13 794
Türkei 106 0 2 10 10 392 26 223 769
Aserbaidschan
73 1 0 2 1 355 63 220 715
Ungeklärt 77 0 0 0 0 326 33 125 561
Indien 42 0 0 0 0 330 39 132 543
18. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2025 in der
Bundesrepublik Deutschland, denen eine Duldung erteilt wurde (bitte nach
Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder
weniger als drei, vier, fünf, sechs, acht, zehn, zwölf und 15 Jahren, nach
Bundesländern, nach Alter [0 bis 11, 12 bis 15, 16 bis 17, 18 bis 20,
21 bis 29, 30 bis 39, 40 bis 49, 50 bis 59, 60 bis 69 Jahre und älter als
70 Jahre) und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren; bitte
in gesonderten Tabellendie genauen Duldungsgründe auflisten, so
differenziert wie möglich, und die Duldungen nach den §§ 60a, 60b, 60c und
60d AufenthG, jeweils aufgelistet nach Bundesländern und den 15
wichtigsten Herkunftsländern, vornehmen), und wie viele von ihnen erhielten
diesen Status erstmals im Jahr 2025?
Wie viele zum 31. Dezember 2025 Geduldete hatten zuvor eine
Aufenthaltserlaubnis nach § 104c AufenthG (bitte auch nach den 15 wichtigsten
Herkunftsländern und den Bundesländern differenziert auflisten)?
Zum Stichtag 31. Dezember 2025 waren im AZR 190 974 Personen mit einer
Duldung gespeichert, davon 126 970 männliche und 63 701 weibliche, 287
Personen mit unbekanntem Geschlecht sowie 16 Personen als divers erfasst.
52 063 Personen waren unter 18 Jahre alt, 138 897 Personen über 17 Jahre alt
und bei 14 Personen ist das Alter unbekannt. 58 220 Personen erhielten diesen
Status erstmalig im Jahr 2025. Die weiteren Angaben zum Stichtag 31.
Dezember 2025 können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen mit Duldung 190.974
Aufenthaltsdauer
0 bis unter 3 Jahre 77.575
3 Jahre und mehr 113.385
0 bis unter 4 Jahre 103.702
4 Jahre und mehr 87.258
0 bis unter 5 Jahre 119.064
5 Jahre und mehr 71.896
0 bis unter 6 Jahre 129.592
6 Jahre und mehr 61.368
0 bis unter 8 Jahre 153.892
8 Jahre und mehr 37.068
0 bis unter 10 Jahre 165.778
Personen mit Duldung 190.974
10 Jahre und mehr 25.182
0 bis unter 12 Jahre 179.213
12 Jahre und mehr 11.747
0 bis unter 15 Jahre 183.476
15 Jahre und mehr 7.484
Aufenthaltsdauer nicht bekannt 14
Personen mit Duldung 190.974
Alter
0 – 11 Jahre 35.651
12 – 15 Jahre 10.392
16 – 17 Jahre 6.020
18 – 20 Jahre 9.324
21 – 29 Jahre 41.770
30 – 39 Jahre 45.765
40 – 49 Jahre 25.517
50 – 59 Jahre 10.625
60 – 69 Jahre 4.176
70 Jahre und älter 1.720
ohne Altersangaben 14
Duldungen insgesamt zum
Stichtag 31. Dezember 2025
190.974
davon:
1. Nach § 60a AufenthG (alt) Duldung (ohne nähere Angabe) 216
2. Nach § 60a Absatz 1 AufenthG Duldung aufgrund eines Abschiebungsstopps (für
bestimmte Ausländergruppen aus bestimmten Staaten
oder in bestimmte Staaten)
2.915
3. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen
Gründen unmöglich; hier: Duldung wegen fehlender
Reisedokumente
46.649
4. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen
Gründen unmöglich; hier: Duldung wegen familiärer
Bindungen zu Duldungsinhabern nach Nummer 1
26.982
5. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen
Gründen unmöglich; hier: Duldung aus medizinischen
Gründen
2.407
6. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen
Gründen unmöglich; hier: Duldung aus sonstigen Gründen
63.163
7. Nach § 60a Absatz 2 Satz 2
AufenthG
Vorübergehende Anwesenheit des Ausländers für ein
Strafverfahren
111
8. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG
sogenannte „Ermessensduldung“: Es liegen
dringende humanitäre oder persönliche Gründe vor (z. B.
Beendigung der Schule/Ausbildung; Betreuung kranker
Familienangehöriger).
6.586
9. Nach § 60a Absatz 2a AufenthG Zurückschiebung oder Abschiebung ist gescheitert
und Deutschland ist rechtlich zur Rückübernahme
verpflichtet
0
10. Nach § 60a Absatz 2b AufenthG Eltern von minderjährigen Kindern mit AE nach § 25a
AufenthG (gut integrierte Jugendliche)
486
11. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Abschiebungshindernisse nach § 60 Absatz 1-5, 7
AufenthG
5.962
12. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
als unbegleiteter Minderjähriger gemäß§ 58 Absatz 1a
AufenthG
2.397
Duldungen insgesamt zum
Stichtag 31. Dezember 2025
190.974
13. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Anordnung der aufschiebenden Wirkung nach § 80
Absatz 5 VwGO
285
14. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
bei fehlendem Absehen von einer Vollstreckung nach
§ 456a StPO
123
15. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
bei stattgegebenem Eilantrag gemäß § 123 VwGO 126
16. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
fehlendes, aber erforderliches Einvernehmen einer
Stelle nach § 72 Absatz 4 AufenthG
51
17. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Asylfolgeantrag 4.401
18. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Weil konkrete Maßnahmen zur Aufenthaltsbeendigung
bevorstehen erteilt
5.801
19. Nach § 60a Absatz 2 Satz 13
AufenthG (Altfall)
Vaterschaftsanerkennung 0
20. Nach § 60a Absatz 2 Satz 4
AufenthG (Altfall)
Ausbildungsduldung 4
21. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60b Absatz 1
AufenthG
Ungeklärte Identität 17.528
22. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
i. V. m. § 60c Absatz 1 AufenthG
Ausbildungsduldung 2.725
23. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
i. V. m. § 60c Absatz 7 AufenthG
Erforderliche Maßnahmen für Identitätsklärung
ergriffen
253
24. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
i. V. m. § 60d Absatz 1 AufenthG
Beschäftigungsduldung/Regelanspruch/Beschäftigter 986
25. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60d Absatz 1
AufenthG
Beschäftigungsduldung/Regelanspruch/Ehegatte/
Lebenspartner
323
26. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60d Absatz 2
AufenthG
Beschäftigungsduldung/Regelanspruch/minderjährige
ledige Kinder
76
27. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
i. V. m. § 60d Absatz 4 AufenthG
Beschäftigungsduldung/Ermessen/Beschäftigter
(erforderliche Maßnahmen für Identitätsklärung
ergriffen)
25
28. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60d Absatz 4
i. V. m. Absatz 1 AufenthG
Beschäftigungsduldung/Ermessen/Ehegatte/
Lebenspartner
40
29. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60d Absatz 4
i. V. m. Absatz 2 AufenthG
Beschäftigungsduldung/Ermessen/minderjährige
ledige Kinder
14
30. Nach § 60a Absatz 2 Satz 4
AufenthG
Verfahren nach § 85a AufenthG 114
31. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60c Absatz 6
Satz 1 AufenthG
Suche nach weiterem Ausbildungsplatz erteilt 78
32. Nach § 60a Absatz 2 S. 3
AufenthG i. V. m. § 60c Absatz 6
Satz 2 AufenthG
Arbeitsplatzsuche nach Ausbildungsabschluss 39
33. Duldung nach § 60a Absatz 2
Satz 1 AufenthG (Altfall)
Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen
Gründen unmöglich (Altfall)
108
Duldungsgründe 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.
Insgesamt 216 2.915 46.649 26.982 2.407 63.163 111 6.586 0 486
darunter:
Türkei 11 267 5.974 3.079 186 6.317 12 755 0 40
Irak 8 315 4.937 2.820 60 6.911 2 1.061 0 58
Russische Föderation 10 230 2.627 1.312 100 4.278 2 418 0 128
Afghanistan 3 211 2.580 422 26 3.401 4 274 0 4
Syrien 3 229 1.580 1.117 67 3.738 3 194 0 12
Nigeria 3 110 2.157 2.524 40 2.432 4 167 0 9
Iran 3 109 2.178 432 52 2.081 0 219 0 8
Serbien 1 137 960 1.728 164 2.353 13 218 0 22
Ungeklärt 21 39 2.072 436 14 1.127 4 67 0 13
Georgien 1 69 749 1.000 148 1.720 1 341 0 32
Guinea 0 53 1.832 427 37 863 3 127 0 0
Libanon 4 47 1.674 388 17 1.032 2 63 0 9
Ukraine 1 97 218 191 25 2.573 5 148 0 9
Nordmazedonien 0 87 395 863 146 1.452 1 116 0 15
Somalia 0 45 942 220 13 1.153 0 104 0 0
Duldungsgründe 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20.
Insgesamt 5.962 2.397 285 123 126 51 4.401 5.801 0 4
darunter:
Türkei 259 310 33 32 20 6 486 994 0 0
Irak 298 31 33 3 12 3 327 333 0 0
Russische Föderation 315 18 19 3 3 1 326 170 0 0
Afghanistan 1.546 179 10 6 7 0 727 556 0 0
Syrien 626 258 21 2 8 1 364 859 0 0
Nigeria 138 29 6 2 7 2 99 152 0 0
Iran 160 18 13 6 2 0 145 82 0 0
Serbien 98 50 15 11 24 5 147 175 0 1
Ungeklärt 96 32 2 2 0 1 68 178 0 0
Georgien 32 4 11 0 7 2 146 341 0 0
Guinea 51 362 3 3 1 0 51 45 0 1
Libanon 39 11 2 2 0 0 58 17 0 0
Ukraine 400 9 5 3 3 0 61 11 0 1
Nordmazedonien 110 15 9 2 2 1 174 296 0 0
Somalia 283 252 5 3 2 0 104 71 0 0
Duldungsgründe 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30.
Insgesamt 17.528 2.725 253 986 323 76 25 40 14 114
darunter:
Türkei 1.396 621 38 80 40 8 1 3 1 3
Irak 877 353 25 356 97 15 2 8 1 2
Russische Föderation 655 59 4 7 2 2 1 1 1 0
Afghanistan 230 84 10 15 4 0 1 2 0 1
Syrien 226 50 6 11 5 2 1 0 0 0
Nigeria 845 80 9 51 29 4 1 0 2 7
Iran 866 130 8 38 15 3 1 1 0 0
Serbien 206 12 0 2 1 0 0 1 0 8
Ungeklärt 1.066 13 2 3 3 0 0 0 0 3
Georgien 146 114 11 19 8 9 0 2 0 0
Guinea 697 110 29 28 8 0 0 2 0 0
Libanon 720 18 0 18 2 0 1 0 0 0
Ukraine 54 16 0 4 2 1 1 0 1 0
Duldungsgründe 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30.
Nordmazedonien 42 4 0 4 2 0 1 1 0 5
Somalia 295 15 4 13 2 1 3 0 0 0
Duldungsgründe 31. 32. 33. alle Duldungen
Insgesamt 78 39 108 190.974
darunter:
Türkei 24 5 3 21.004
Irak 5 4 3 18.960
Russische Föderation 1 1 6 10.700
Afghanistan 3 1 2 10.309
Syrien 1 0 0 9.384
Nigeria 0 3 0 8.912
Iran 3 1 1 6.575
Serbien 0 0 2 6.354
Ungeklärt 1 0 3 5.266
Georgien 2 3 0 4.918
Guinea 2 1 0 4.736
Libanon 1 0 0 4.125
Ukraine 1 0 1 3.841
Nordmazedonien 1 0 0 3.744
Somalia 1 0 1 3.532
Duldungsgründe 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.
Insgesamt 216 2.915 46.649 26.982 2.407 63.163 111 6.586 0 486
Länder:
Baden-Württemberg 26 82 5.808 4.428 214 6.039 3 71 0 17
Bayern 16 210 4.334 3.354 318 5.674 16 903 0 40
Berlin 50 15 4.416 1.573 164 4.184 10 1.379 0 80
Brandenburg 6 157 2.377 271 17 2.893 0 474 0 34
Bremen 0 43 457 920 377 1.078 2 395 0 2
Hamburg 0 2 1.065 341 62 978 4 46 0 17
Hessen 7 52 2.416 940 113 3.320 9 721 0 1
Mecklenburg-Vorpommern 0 40 1.166 101 20 1.380 1 107 0 21
Niedersachsen 49 370 4.755 2.791 267 7.487 19 1.080 0 87
Nordrhein-Westfalen 10 1.015 11.179 8.056 558 16.096 18 713 0 97
Rheinland-Pfalz 7 69 2.051 992 96 1.645 1 442 0 18
Saarland 0 136 236 157 13 743 1 23 0 0
Sachsen 1 87 2.633 1.234 49 4.421 6 55 0 21
Sachsen-Anhalt 2 105 858 250 15 1.229 0 41 0 12
Schleswig-Holstein 41 384 2.018 1.232 85 4.468 18 40 0 33
Thüringen 1 148 880 342 39 1.528 3 96 0 6
Duldungsgründe 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20.
Insgesamt 5.962 2.397 285 123 126 51 4.401 5.801 0 4
Länder:
Baden-Württemberg 550 186 12 6 7 4 293 3.071 0 1
Bayern 681 58 42 2 23 5 879 126 0 0
Berlin 685 209 5 50 4 2 352 3 0 0
Brandenburg 49 102 17 0 1 1 170 212 0 0
Bremen 23 95 7 9 1 2 82 20 0 0
Hamburg 2.084 133 14 34 5 13 68 657 0 0
Hessen 483 85 14 2 9 1 100 257 0 0
Mecklenburg-Vorpommern 36 19 0 0 1 0 135 20 0 0
Duldungsgründe 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20.
Niedersachsen 123 132 77 4 19 5 796 233 0 1
Nordrhein-Westfalen 512 1.078 55 8 27 12 619 593 0 2
Rheinland-Pfalz 124 46 2 5 3 3 296 112 0 0
Saarland 49 21 1 1 0 0 14 242 0 0
Sachsen 325 50 17 0 8 2 180 31 0 0
Sachsen-Anhalt 44 58 5 0 3 0 100 37 0 0
Schleswig-Holstein 87 96 13 1 1 1 59 42 0 0
Thüringen 107 29 4 1 14 0 258 145 0 0
Duldungsgründe 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30.
Insgesamt 17.528 2.725 253 986 323 76 25 40 14 114
Länder:
Baden-Württemberg 2.605 309 60 114 176 19 2 10 3 3
Bayern 2.899 458 30 158 12 11 5 3 4 1
Berlin 1.093 134 44 9 0 0 5 0 0 38
Brandenburg 882 61 5 15 1 0 0 0 0 4
Bremen 89 33 0 3 4 0 0 0 1 4
Hamburg 302 61 11 48 1 3 1 0 2 0
Hessen 865 142 8 20 15 4 0 0 0 10
Mecklenburg-Vorpommern 753 19 0 13 3 6 1 0 0 0
Niedersachsen 1.571 296 12 189 27 15 1 2 0 33
Nordrhein-Westfalen 2.442 676 56 151 20 5 5 7 2 15
Rheinland-Pfalz 879 203 6 52 6 0 1 2 0 0
Saarland 85 11 0 8 0 0 0 4 0 0
Sachsen 1.222 99 12 126 24 9 2 9 2 3
Sachsen-Anhalt 1.265 38 4 19 4 1 1 1 0 1
Schleswig-Holstein 372 145 2 27 1 0 1 2 0 1
Thüringen 204 40 3 34 29 3 0 0 0 1
Duldungsgründe 31. 32. 33. alle Duldungen
Insgesamt 78 39 108 190.974
Länder:
Baden-Württemberg 16 14 10 24.159
Bayern 13 8 7 20.290
Berlin 4 3 16 14.527
Brandenburg 3 1 5 7.758
Bremen 1 0 0 3.648
Hamburg 5 2 5 5.964
Hessen 5 0 6 9.605
Mecklenburg-
Vorpommern
0 0 1 3.843
Niedersachsen 6 1 14 20.462
Nordrhein-Westfalen 13 6 14 44.060
Rheinland-Pfalz 5 1 14 7.081
Saarland 0 1 1.746
Sachsen 3 2 0 10.633
Sachsen-Anhalt 1 0 3 4.097
Schleswig-Holstein 2 0 9 9.181
Thüringen 1 1 3 3.920
Angaben zu der Teilfrage, wie viele geduldete Personen zuvor einen
Aufenthaltserlaubnis nach § 104c AufenthG hatten, können den nachfolgenden
Tabellen zum Stichtag 31. Dezember 2025 entnommen werden.
Geduldete Personen mit vorheriger Aufenthaltserlaubnis
nach § 104c AufenthG
9.867
Länder:
Baden-Württemberg 892
Bayern 725
Berlin 341
Brandenburg 731
Bremen 231
Hamburg 301
Hessen 409
Mecklenburg-Vorpommern 197
Niedersachsen 1.181
Nordrhein-Westfalen 2.764
Rheinland-Pfalz 351
Saarland 24
Sachsen 493
Sachsen-Anhalt 173
Schleswig-Holstein 931
Thüringen 123
Geduldete Personen mit vorheriger Aufenthaltserlaubnis
nach § 104c AufenthG
9.867
Insgesamt
darunter:
Russische Föderation 1.674
Irak 1.572
Serbien 531
Libanon 471
Afghanistan 433
Nigeria 415
Ungeklärt 373
Iran 352
Kosovo 347
Türkei 293
Armenien 259
Äthiopien 239
Pakistan 228
Nordmazedonien 186
Indien 185
19. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2025 in der
Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltsgestattung erteilt wurde (bitte
nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit
mehr oder weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den 15
wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)?
Zum Stichtag 31. Dezember 2025 waren im AZR 276 276 Personen mit einer
Aufenthaltsgestattung, darunter 181 478 männliche, 94 543 weibliche und 84
diverse sowie 171 Personen mit unbekanntem Geschlecht erfasst. 78 570
Personen waren unter 18 Jahre alt, 197 699 Personen 18 Jahre oder älter und bei 7
Personen ist das Alter unbekannt. 267 683 Personen lebten seit weniger als
sechs Jahren in Deutschland, 8 588 Personen sechs Jahre oder länger, bei 5
Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. Die weiteren Angaben können den
nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen mit Aufenthaltsgestattung 276.276
Länder:
Baden-Württemberg 44.225
Bayern 38.865
Berlin 12.609
Brandenburg 7.025
Bremen 2.351
Hamburg 6.578
Hessen 23.239
Mecklenburg-Vorpommern 5.262
Niedersachsen 34.758
Nordrhein-Westfalen 49.755
Rheinland-Pfalz 11.097
Saarland 3.757
Sachsen 12.997
Sachsen-Anhalt 7.922
Schleswig-Holstein 8.904
Thüringen 6.932
Personen mit Aufenthaltsgestattung insgesamt 276.276
darunter:
Syrien 65.320
Türkei 59.006
Afghanistan 35.550
Irak 17.956
Iran 12.451
Russische Föderation 9.533
Kolumbien 5.050
Somalia 5.029
Venezuela 4.678
Ungeklärt 4.595
Nigeria 4.073
Guinea 4.019
Pakistan 2.777
Kamerun 2.429
Libanon 1.990
20. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2025 in der
Bundesrepublik Deutschland mit einem Ankunftsnachweis (bitte nach Geschlecht,
Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Bundesländern und den 15
wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und wie lang ist dessen aktuelle
durchschnittliche Gültigkeit, wenn nur Personen betrachtet werden, die
2025 einen Asylantrag gestellt haben?
Zum 31. Dezember 2025 lebten in Deutschland 3 142 Personen mit einem
Ankunftsnachweis, darunter 1 833 männliche, 1 305 weibliche, 2 diverse sowie 2
Personen mit unbekanntem Geschlecht. 943 Personen waren unter 18 Jahre alt,
2 199 waren 18 Jahre oder älter.
Die Aufteilung nach Ländern und Hauptstaatsangehörigkeiten kann den
nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Ausgewertet wurden die Personen, die
zum Stichtag 31. Dezember 2025 noch im Besitz eines gültigen
Ankunftsnachweises waren.
Personen mit Ankunftsnachweis 3.142
Länder:
Baden-Württemberg 467
Bayern 438
Berlin 84
Brandenburg 114
Bremen 40
Hamburg 82
Hessen 177
Mecklenburg-Vorpommern 13
Niedersachsen 116
Nordrhein-Westfalen 845
Rheinland-Pfalz 211
Saarland 9
Sachsen 143
Sachsen-Anhalt 120
Schleswig-Holstein 163
Thüringen 120
Personen mit Ankunftsnachweis
Staatsangehörigkeiten insgesamt
3.142
darunter:
Afghanistan 641
Syrien 381
Türkei 266
Somalia 173
Russische Föderation 119
Algerien 112
China 106
Georgien 81
Irak 76
Iran 73
Ukraine 73
Venezuela 70
Ägypten 51
Ungeklärt 43
Armenien 43
Betrachtet man die Fälle von Personen mit Ankunftsnachweisen, die im Jahr
2025 einen Asylantrag stellten, so ergibt sich bei diesen Fällen eine
durchschnittliche Gültigkeit der Ankunftsnachweise von etwa 14 Tagen.
21. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2025 in der
Bundesrepublik Deutschland mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 104c Absatz 1
bzw. 2 AufenthG (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18
Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren und zudem angeben, wie viele dieser Personen zuvor eine
Aufenthaltserlaubnis, Aufenthaltsgestattung, Duldung oder einen sonstigen oder
keinen Aufenthaltstitel hatten), und welche Bilanz zieht die
Bundesregierung inzwischen zur Regelung des Chancen-Aufenthaltsrechts und zum
Übergang in ein dauerhaftes Bleiberecht bzw. welchen gesetzgeberischen
Handlungsbedarf sieht sie diesbezüglich gegebenenfalls (bitte
ausführen)?
Zum Stichtag 31. Dezember 2025 waren 15 195 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 104c Absatz 1 und 2 AufenthG erfasst. Davon waren
5 157 Personen unter 18 Jahre alt und 10 038 Personen über 17 Jahre alt. Die
weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Aufenthaltserlaubnis nach § 104c
Absatz 1 und 2 AufenthG
§ 104c Absatz 1
AufenthG
§ 104c Absatz 2
AufenthG
Summe
Gesamt 15.086 109 15.195
männlich 9.081 61 9.142
weiblich 5.981 48 6.029
unbekannt 24 0 24
Aufenthaltserlaubnis nach § 104c
Absatz 1 und 2 AufenthG
§ 104c Absatz 1
AufenthG
§ 104c Absatz 2
AufenthG
Summe
Insgesamt 15.086 109 15.195
Länder:
Baden-Württemberg 1.863 9 1.872
Bayern 1.097 8 1.105
Berlin 1.333 6 1.339
Brandenburg 853 14 867
Bremen 109 4 113
Hamburg 319 2 321
Hessen 1.041 17 1.058
Mecklenburg-Vorpommern 193 0 193
Niedersachsen 1.170 4 1.174
Nordrhein-Westfalen 5.053 30 5.083
Rheinland-Pfalz 415 2 417
Saarland 85 3 88
Sachsen 640 3 643
Sachsen-Anhalt 223 0 223
Schleswig-Holstein 490 6 496
Thüringen 202 1 203
Aufenthaltserlaubnis nach § 104c
Absatz 1 und 2 AufenthG
§ 104c Absatz 1
AufenthG
§ 104c Absatz 2
AufenthG
Summe
Alle Staatsangehörigkeiten 15.086 109 15.195
darunter:
Russische Föderation 2.137 30 2.167
Irak 2.039 15 2.054
Nigeria 847 3 850
Serbien 758 4 762
Türkei 670 11 681
Ungeklärt 567 6 573
Pakistan 518 4 522
Aufenthaltserlaubnis nach § 104c
Absatz 1 und 2 AufenthG
§ 104c Absatz 1
AufenthG
§ 104c Absatz 2
AufenthG
Summe
Libanon 510 2 512
Iran 500 0 500
Afghanistan 475 1 476
Kosovo 450 2 452
Armenien 413 5 418
Indien 392 4 396
Äthiopien 370 1 371
Nordmazedonien 275 1 276
Angaben zu der Frage, wie viele Personen zuvor eine Aufenthaltserlaubnis,
Aufenthaltsgestattung oder Duldung hatten, können nur zum jeweils aktuellen
Stichtag, hier also zum Stichtag 31. Dezember 2025 aus den Daten des AZR
ermittelt werden.
Vorheriges Aufenthaltsrecht Anzahl Personen zum Stichtag 31.12.2025
Insgesamt 15.254
darunter:
Aufenthaltserlaubnis 2.153
Aufenthaltsgestattung 177
Duldung 11.400
keinen Aufenthaltstitel 1.506
Sonstiges 18
Das Chancen-Aufenthaltsrecht wird weiterhin von den potenziell berechtigten
Personen gut angenommen. Das Absinken der Bestandszahlen im Zeitverlauf
ist darauf zurückzuführen, dass immer mehr Personen die maximale Laufzeit
von 18 Monaten erreicht haben und in andere aufenthaltsrechtliche Status
wechseln.
Eine abschließende Bilanz kann momentan noch nicht gezogen werden, zum
Sichttag 31. Januar 2026 waren noch 14 225 Personen im Besitz einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 104 c Absatz 1 bzw. 2 des Aufenthaltsgesetzes. Somit
wäre ein Übergang für diesen Personenkreis in § 25a bzw. § 25b des
Aufenthaltsgesetzes zum 30. Juni 2027 noch möglich.
Jedoch kann aufgrund der ersten Zwischenergebnisse der Evaluierung des sog.
Chancen-Aufenthaltsgesetzes durch das BAMF davon ausgegangen werden,
dass zum 31. Dezember 2025 rund 43 Prozent der Anspruchsberechtigten vom
Chancen-Aufenthaltsrecht Gebrauch gemacht haben.
22. Wie viele unbegleitete minderjährige Flüchtlinge lebten zum 31.
Dezember 2025 in der Bundesrepublik Deutschland in jugendhilferechtlicher
Zuständigkeit (bitte nach Bundesländern differenzieren)?
Zum Jahresende 2025, Stichtag 30.12.2025, wurden in Deutschland vom
Bundesverwaltungsamt insgesamt 40 083 unbegleitete ausländische Minderjährige
(UMA) erfasst.
Von den 40 083 UMA sind 20 016 unbegleitete minderjährige Geflüchtete und
20 067 sog. junge Volljährige UMA in jugendhilferechtlicher Zuständigkeit.
Die Stichtagsdaten des 30. Dezember 2025 sind im Hinblick auf die
gemeldeten Daten der einzelnen Bundesländer der nachfolgenden Tabelle zu
entnehmen.
Länder UMA junge Volljährige
(UMA)
Summe aller
jugendhilferechtlichen
Zuständigkeiten
(30.12.2025)
Baden-Württemberg 2.222 2.365 4.587
Bayern 2.504 2.445 4.949
Berlin 1.941 1.438 3.379
Brandenburg 319 395 714
Bremen 251 602 853
Hamburg 400 963 1.363
Hessen 1.266 1.909 3.175
Mecklenburg-Vorpommern 402 245 647
Niedersachsen 1.846 2.119 3.965
Nordrhein-Westfalen 5.461 4.943 10.404
Rheinland-Pfalz 1.186 997 2.183
Saarland 137 70 207
Sachsen 761 481 1.242
Sachsen-Anhalt 385 209 594
Schleswig-Holstein 636 639 1.275
Thüringen 347 199 546
Summe aller Zuständigkeiten 20.016 20.067 40.083
23. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2025 in der
Bundesrepublik Deutschland mit einer Niederlassungserlaubnis nach § 26 AufenthG
(bitte nach den Absätzen des § 26 AufenthG sowie nach Geschlecht,
Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Bundesländern und den 15
wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten
diesen Status erstmals im Jahr 2025?
Zum Stichtag 31. Dezember 2025 waren 280 201 Personen mit einer
Niederlassungserlaubnis (NE) nach § 26 AufenthG erfasst. 8 947 Personen erhielten
diesen Status erstmalig im Jahr 2025. Die weiteren Angaben können den
nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Niederlassungserlaubnis nach § 26 AufenthG 280.201
1. nach § 26 Absatz 3 Satz 1 AufenthG (Altfall-Asyl/GFK nach 3 Jahren) 12.025
2. nach § 26 Absatz 4 AufenthG (Altfall-aus humanitären Gründen nach 7 Jahren) 35.929
3. nach § 26 Absatz 3 Satz 2 AufenthG (Altfall-Resettlement nach 3 Jahren) erteilt am… 141
4. nach § 26 Absatz 3 Satz 3 AufenthG (Asyl/GFK nach 3 Jahren) 21.032
5. nach § 26 Absatz 3 Satz 1 AufenthG (Asyl/GFK nach 5 Jahren) 88.358
6. nach § 26 Absatz 3 Satz 6 i. V. m. S. 3 AufenthG (Resettlement nach 3 Jahren) 683
7. nach § 26 Absatz 3 Satz 6 i. V. m. S. 1 AufenthG (Resettlement nach 5 Jahren) 3.495
8. nach § 26 Absatz 3 Satz 5 i. V. m. § 35 AufenthG (Kinder mit Einreise vor Vollendung
des 18. Lebensjahrs)
15.329
9. nach § 26 Absatz 4 AufenthG (aus humanitären Gründen nach 5 Jahren) 103.209
Niederlassungserlaubnis nach
§ 26 AufenthG
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Summe
Insgesamt 12.025 35.929 141 21.032 88.358 683 3.495 15.329 103.209 280.201
männlich 7.239 19.426 82 12.757 64.508 430 2.551 8.677 62.201 177.871
weiblich 4.771 16.283 59 8.063 23.746 249 934 6.642 40.607 101.354
unbekannt 14 220 0 212 102 4 10 10 401 973
divers 1 0 0 0 2 0 0 0 0 3
Niederlassungserlaubnis nach
§ 26 AufenthG
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Summe
Summe 12.025 35.929 141 21.032 88.358 683 3.495 15.329 103.209 280.201
unter 18 Jahre 256 1 5 839 1.355 25 42 2.230 2.190 6.943
18 Jahre oder älter 11.769 35.927 136 20.193 87.003 658 3.453 13.099 101.014 273.252
unbekannt 0 1 0 0 0 0 0 0 5 6
Niederlassungserlaubnis nach
§ 26 AufenthG
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Summe
Insgesamt 12.025 35.929 141 21.032 88.358 683 3.495 15.329 103.209 280.201
Länder:
Baden-Württemberg 3.957 6.874 4 1.174 10.689 126 799 1.832 13.002 38.457
Bayern 1.153 4.747 7 1.593 11.191 33 249 1.025 11.072 31.070
Berlin 114 2.290 0 1.555 4.399 26 87 28 8.200 16.699
Brandenburg 34 292 0 100 1.307 3 50 161 1.146 3.093
Bremen 28 280 0 565 1.976 14 107 464 2.097 5.531
Hamburg 127 475 0 559 1.072 10 47 13 2.467 4.770
Hessen 3.089 5.112 3 908 9.507 52 405 1.719 9.292 30.087
Mecklenburg-Vorpommern 75 247 0 23 594 1 19 91 410 1.460
Niedersachsen 683 2.942 2 4.280 9.264 117 362 2.100 10.904 30.654
Nordrhein-Westfalen 2.161 9.275 105 7.368 23.593 225 947 5.136 32.079 80.889
Rheinland-Pfalz 110 1.320 1 939 3.689 31 136 626 4.369 11.221
Saarland 66 548 0 589 3.030 9 89 846 1.615 6.792
Sachsen 171 426 0 259 2.857 5 64 455 2.223 6.460
Sachsen-Anhalt 155 388 19 54 1.560 6 31 214 832 3.259
Schleswig-Holstein 80 517 0 925 2.138 20 66 408 2.278 6.432
Thüringen 22 196 0 141 1.492 5 37 211 1.223 3.327
Niederlassungserlaubnis nach § 26
AufenthG nach
Staatsangehörigkeiten
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Insgesamt
Gesamt 12.025 35.929 141 21.032 88.358 683 3.495 15.329 103.209 280.201
darunter:
Syrien 339 262 6 2.840 37.357 123 1.412 7.225 7.498 57.062
Irak 2.133 662 46 4.889 12.134 159 414 2.539 4.984 27.960
Türkei 3.082 2.581 15 4.619 6.126 141 314 511 9.693 27.082
Kosovo 1.102 7.412 3 632 627 18 60 255 15.383 25.492
Afghanistan 641 673 5 1.376 6.081 33 209 1.963 14.451 25.432
Serbien 183 2.551 3 219 212 7 31 310 10.393 13.909
Iran 1.129 316 19 1.838 6.793 51 232 325 1.643 12.346
Bosnien und
Herzegowina
44 8.235 8 31 23 2 11 29 3.697 12.080
Eritrea 463 149 1 442 7.430 17 309 227 939 9.977
Vietnam 138 3.049 2 192 274 9 15 5 3.318 7.002
Russische Föderation 227 452 3 665 1.061 14 32 188 2.227 4.869
Ungeklärt 68 366 1 448 1.800 12 52 309 1.664 4.720
Somalia 185 136 0 268 1.194 4 61 203 1.413 3.464
Sri Lanka 446 698 1 505 605 10 27 10 1.140 3.442
Libanon 20 392 2 55 99 3 7 48 2.479 3.105
24. Wie viele Asylanerkennungen bzw. Anerkennungen eines internationalen
bzw. subsidiären oder nationalen Schutzbedarfs (bitte differenzieren)
wurden im Jahr 2025 durch das BAMF bzw. – soweit vorliegend – durch
Gerichte (bitte differenzieren) ausgesprochen (bitte auch nach
Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren)?
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden, wobei
sich die 15 wichtigsten Herkunftsländer auf die Anzahl der Entscheidungen
beziehen.
BAMF 01.01. –
31.12.2025
Anerkennungen
als Asylberechtigte
nach Artikel 16a
GG
Gewährungen von
Flüchtlingsschutz
nach § 3 Absatz 1
AsylG
subsidiärer Schutz
gemäß§ 4 Absatz 1
AsylG
Abschiebungsverbote nach § 60
Absatz 5 u. 7
AufenthG
Herkunftsländer
insgesamt
4.124 66.035 5.130 12.105
davon:
männlich 966 27.894 2.981 9.793
weiblich 3.158 38.141 2.149 2.312
unter 18 Jahre
(< 18 Jahre)
2.547 34.976 2.174 3.963
über 17 Jahre
(18+ Jahre)
1.577 31.059 2.956 8.142
BAMF 01.01. –
31.12.2025
Anerkennungen
als Asylberechtigte
nach Artikel 16a
GG
Gewährungen von
Flüchtlingsschutz
nach § 3 Absatz 1
AsylG
subsidiärer Schutz
gemäß§ 4 Absatz 1
AsylG
Abschiebungsverbote nach § 60
Absatz 5 u. 7
AufenthG
Herkunftsländer
insgesamt
4.124 66.035 5.130 12.105
darunter
Afghanistan 2.262 50.038 310 6.279
Türkei 216 4.190 239 50
Syrien 2 149 289 92
Irak 27 1.518 276 585
Iran 166 2.190 201 93
Russische
Föderation
69 286 135 38
Somalia 423 2.441 467 2.661
Guinea 257 589 166 267
Nigeria 30 121 23 264
Ungeklärt 10 238 260 51
Eritrea 61 1.963 746 113
Venezuela 40 60 35 290
Kolumbien 5 5 1 5
Pakistan 20 200 4 59
Georgien 2 4 2 8
Gerichte 01.01. –
30.11.2025
Anerkennungen
als Asylberechtigte
nach Artikel 16a
GG
Gewährungen von
Flüchtlingsschutz
nach § 3 Absatz 1
AsylG
subsidiärer Schutz
gemäß § 4 Absatz 1
AsylG
Abschiebungsverbote nach § 60
Absatz 5 u. 7
AufenthG
Herkunftsländer
insgesamt
161 2.931 806 2.414
Gerichte 01.01. –
30.11.2025
Anerkennungen
als Asylberechtigte
nach Artikel 16a
GG
Gewährungen von
Flüchtlingsschutz
nach § 3 Absatz 1
AsylG
subsidiärer Schutz
gemäß § 4 Absatz 1
AsylG
Abschiebungsverbote nach § 60
Absatz 5 u. 7
AufenthG
davon:
männlich 97 1.845 501 1.332
weiblich 64 1.086 305 1.082
unter 18 Jahre
(< 18 Jahre)
23 403 169 780
über 17 Jahre
(18+ Jahre)
138 2.528 637 1.634
Gerichte 01.01. –
30.11.2025
Anerkennungen als
Asylberechtigte nach
Artikel 16a GG
Gewährungen von
Flüchtlingsschutz
nach § 3 Absatz 1
AsylG
subsidiärer Schutz
gemäß § 4 Absatz 1
AsylG
Abschiebungsverbote nach § 60
Absatz 5 u. 7
AufenthG
Herkunftsländer
insgesamt
161 2.931 806 2.414
darunter:
Türkei 64 729 71 138
Syrien – 19 1 58
Irak 2 249 83 600
Afghanistan 4 229 20 308
Iran 30 724 23 39
Russische
Föderation
5 43 103 34
Kolumbien – 7 7 10
Georgien 8 15 9 13
Nigeria 3 19 5 133
Somalia – 31 9 75
Venezuela 4 16 11 255
Pakistan 1 179 - 39
Armenien – 2 2 55
Guinea – 23 4 23
Ungeklärt – 121 26 35
25. Wie viele (rechts- oder bestandskräftig) abgelehnte Asylsuchende lebten
zum 31. Dezember 2025 mit welchem Aufenthaltsstatus (bitte
Aufenthaltserlaubnisse nach § 25 Absatz 3 AufenthG gesondert auflisten und
bei befristeten Aufenthalten zudem differenzieren, nach welchen
Abschnitten des AufenthG die Aufenthaltstitel erteilt wurden) in der
Bundesrepublik Deutschland (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter
18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Status,
Bundesländern, Jahr der Asylentscheidung und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren)?
Zum Stichtag 31. Dezember 2025 waren im AZR 930 395 Personen mit einem
abgelehnten Asylantrag erfasst, darunter 602.216 männliche, 325 987
weibliche, 30 diverse und 2 162 Personen unbekannten Geschlechts. 139 520
Personen waren unter 18 Jahre alt, 790 826 Personen waren über 18 Jahre oder älter
und bei 49 Personen ist das Alter unbekannt.
Von den 930 395 Personen, hatten 145 193 einen Aufenthaltstitel nach § 25
Absatz 3 AufenthG. Darunter 97 970 männliche, 47 121 weibliche, 2 diverse und
100 Personen unbekannten Geschlechts. 33 584 Personen waren unter 18 Jahre
alt, 111 598 Personen waren über 18 Jahre oder älter und bei 11 Personen ist
das Alter unbekannt.
Es ist darauf hinzuweisen, dass eine Asylablehnung im AZR im Regelfall nicht
gelöscht wird, die zugrundeliegende Asylentscheidung daher u. U. viele Jahre
zurückliegen kann und der Ausländer zwischenzeitlich das Aufenthaltsrecht
ggf. auf andere Weise erworben haben kann. Eine im AZR gespeicherte
Asylablehnung allein bedeutet also nicht, dass diese Person etwa ausreisepflichtig
wäre. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen
werden.
Personen mit abgelehntem Asylantrag
Aufenthaltsdauer
§ 25 Absatz 3
AufenthG
Gesamt
Insgesamt 145.193 930.395
seit weniger als sechs Jahren 53.012 229.395
seit sechs Jahren oder länger 92.119 700.754
Aufenthaltsdauer unbekannt 62 246
Personen mit einem abgelehnten Asylantrag
davon mit dem Aufenthaltsstatus: in Prozent
unbefristete Aufenthaltsrechte 29,2
befristete Aufenthaltsrechte 53,0
davon wegen:
völkerrechtliche, humanitäre, politische Gründe 30,2
Antrag auf einen Aufenthaltstitel gestellt 12,7
familiäre Gründe 6,1
besondere Aufenthaltsrechte 2,0
Erwerbstätigkeit 1,6
Bildung/Ausbildung 0,2
Übriges 0,2
Sonstiges (z. B. Duldung, kein Status gespeichert) 17,8
Personen mit abgelehntem Asylantrag § 25 Absatz 3
AufenthG
Gesamt
Insgesamt 145.193 930.395
Länder:
Baden-Württemberg 14.577 113.018
Bayern 20.632 113.606
Berlin 8.252 69.435
Brandenburg 3.310 19.784
Bremen 2.266 15.312
Hamburg 4.814 32.081
Hessen 19.299 80.240
Mecklenburg-Vorpommern 1.858 10.410
Niedersachsen 13.578 87.650
Nordrhein-Westfalen 29.254 243.783
Rheinland-Pfalz 6.317 41.253
Saarland 1.070 8.515
Sachsen 6.343 32.119
Sachsen-Anhalt 2.996 15.324
Schleswig-Holstein 7.293 32.597
Thüringen 3.334 15.268
Personen mit abgelehntem Asylantrag
nach Staatsangehörigkeiten
§ 25 Absatz 3
AufenthG
Gesamt
Insgesamt 145.193 930.395
darunter:
Afghanistan 87.132 147.884
Türkei 1.103 94.629
Kosovo 1.049 68.259
Irak 10.725 65.361
Serbien 606 47.261
Nigeria 5.754 33.741
Syrien 4.888 31.187
Russische Föderation 1.891 29.290
Vietnam 141 28.064
Iran 1.190 20.283
Libanon 842 19.146
Nordmazedonien 292 19.008
Albanien 495 18.721
Pakistan 959 17.590
Somalia 7.200 16.104
Jahr der Asylentscheidung
(Antrag abgelehnt)
§ 25 Absatz 3
AufenthG
Gesamt
Insgesamt 145.193 930.395
vor 1990 9 3.177
1990 4 4.670
1991 4 5.758
1992 8 7.352
1993 33 13.862
1994 66 15.298
1995 111 16.491
1996 124 17.147
1997 147 16.921
1998 221 17.234
1999 220 17.574
2000 283 25.384
2001 425 20.343
2002 310 22.847
2003 510 22.063
2004 510 18.338
2005 527 15.698
2006 446 12.824
2007 406 8.564
2008 289 4.999
2009 358 4.975
2010 659 7.298
2011 758 8.202
2012 1.054 11.112
2013 1.305 12.203
2014 992 11.483
2015 1.117 19.215
2016 6.389 37.419
2017 18.666 61.575
2018 11.951 50.697
2019 10.852 59.220
Jahr der Asylentscheidung
(Antrag abgelehnt)
§ 25 Absatz 3
AufenthG
Gesamt
2020 12.567 64.294
2021 11.671 64.277
2022 23.381 71.886
2023 15.932 47.273
2024 15.382 49.427
2025 7.498 40.565
unbekannt 8 22.730
26. Wie viele der vor 2020 bzw. im Jahr 2020, 2021, 2022, 2023, 2024 bzw.
2025 (bitte differenzieren) rechts- oder bestandskräftig abgelehnten
Asylsuchenden, die zugleich ausreisepflichtig sind, hielten sich zum
31. Dezember 2025 in Deutschland auf (bitte jeweils auch nach den zehn
wichtigsten Staatsangehörigkeiten differenzieren)?
Zum Stichtag 31. Dezember 2025 waren im AZR 137 699 in Deutschland
aufhältige ausreisepflichtige Personen erfasst, bei denen ein Asylstatus
rechtskräftig abgelehnt wurde. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden
Tabellen entnommen werden.
Jahr Anzahl der abgelehnten Asylsuchenden
Insgesamt 137.699
2025 19.261
2024 22.007
2023 18.424
2022 19.218
2021 13.338
2020 10.999
vor 2020 34.204
unbekannt 248
Anzahl der abgelehnten
Asylsuchenden
unbekannt vor 2020 2020 2021 2022 2023 2024 2025 Summe
Summe 248 34.204 10.999 13.338 19.218 18.424 22.007 19.261 137.699
Irak 0 2.738 1.750 2.387 4.280 2.238 1.767 1.273 16.433
Türkei 28 1.145 544 717 1.541 2.942 4.213 3.310 14.440
Russische Föderation 0 2.258 987 1.135 1.085 746 959 876 8.046
Afghanistan 0 1.688 523 344 579 599 1.321 2.145 7.199
Nigeria 0 1.201 945 1.380 1.500 907 709 518 7.160
Iran 3 1.089 719 827 918 651 496 497 5.200
Serbien 16 2.892 179 187 328 429 419 253 4.703
Syrien 3 500 296 408 639 542 753 1.217 4.358
Georgien 0 398 194 305 803 1.285 1.000 313 4.298
Guinea 0 603 331 509 443 346 431 546 3.209
27. Wie viele Personen waren zum 31. Dezember 2025 im
Ausländerzentralregister erfasst, die weder einen Aufenthaltstitel, eine Duldung noch eine
Aufenthaltsgestattung besaßen (bitte jeweils nach Geschlecht, Aufenthalt
seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Alter über 17 oder unter 18
Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren), wie viele EU-Bürgerinnen und EU-Bürger waren hierunter, wie
viele Ausreisepflichtige (bitte nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren), wie viele abgelehnte Asylsuchende (bitte nach den 15
wichtigsten Herkunftsländern und Aufenthalt seit mehr oder weniger als
sechs Jahren differenzieren) und wie viele ausreisepflichtige abgelehnte
Asylsuchende (bitte nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern und
Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren differenzieren)?
Zum Stichtag 31. Dezember 2025 waren 4 471 503 Personen erfasst, bei denen
im AZR weder ein Aufenthaltstitel noch eine Duldung oder eine
Aufenthaltsgestattung gespeichert war, darunter 3 954 323 Personen, die nicht-deutsche
Unionsbürger waren. Neben diesen sind Personen enthalten, deren Aufenthaltstitel
erloschen ist, widerrufen oder zurückgenommen wurde, bei denen die Prüfung
der Erteilung oder Verlängerung eines Aufenthaltstitels andauert oder zu denen
keinerlei aufenthaltsrechtlicher Status im AZR erfasst ist. Auch Personen, die
in Haft untergebracht sind, können umfasst sein.
Wie bereits in der Antwort zu Frage 25 erwähnt, wird eine Asylablehnung im
AZR im Regelfall nicht gelöscht, die zugrundeliegende Asylentscheidung kann
daher u. U. viele Jahre zurückliegen und der Ausländer zwischenzeitlich das
Aufenthaltsrecht ggf. auf andere Weise erworben haben kann. Die im AZR
gespeicherte Asylablehnung muss damit nicht Grund für eine Ausreisepflicht der
Person sein. Insbesondere bei Unionsbürgern führt ein abgelehnter Asylantrag
nicht zu einer Ausreisepflicht.
Die weiteren Angaben, zu zum oben genannten Stichtag im AZR erfassten
Personen, können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen ohne Aufenthaltstitel, Duldung oder
Aufenthaltsgestattung
4.471.503
Geschlecht
männlich 2.437.939
weiblich 2.015.761
divers 86
unbekannt 17.717
Personen ohne Aufenthaltstitel, Duldung oder
Aufenthaltsgestattung
4.471.503
nach Alter
unter 18 Jahre 754.410
18 Jahre und älter 3.717.001
unbekannt 92
Anzahl der aufhältigen Personen ohne Aufenthaltsstatus
nach Aufenthaltsdauer
4.471.503
unter sechs Jahren 1.867.890
sechs Jahre und länger 2.603.385
Aufenthaltsdauer unbekannt 228
Anzahl der aufhältigen Personen ohne Aufenthaltsstatus 4.471.503
Länder:
Baden-Württemberg 713.888
Bayern 920.610
Anzahl der aufhältigen Personen ohne Aufenthaltsstatus 4.471.503
Berlin 300.797
Brandenburg 63.894
Bremen 35.239
Hamburg 87.797
Hessen 432.114
Mecklenburg-Vorpommern 39.085
Niedersachsen 341.747
Nordrhein-Westfalen 945.479
Rheinland-Pfalz 224.865
Saarland 49.505
Sachsen 105.422
Sachsen-Anhalt 51.100
Schleswig-Holstein 102.178
Thüringen 57.783
Anzahl der aufhältigen Personen ohne Aufenthaltsstatus 4.471.503
darunter:
Rumänien 881.010
Polen 764.906
Bulgarien 407.716
Italien 364.236
Kroatien 248.690
Griechenland 212.494
Ungarn 199.973
Spanien 155.330
Niederlande 100.850
Frankreich 96.623
Österreich 96.275
Portugal 87.689
Ukraine 59.903
Slowakei 57.893
Tschechien 55.283
Anzahl der aufhältigen nicht-deutschen Unionsbürger ohne
Aufenthaltstitel nach Geschlecht
3.954.323
männlich 2.151.329
weiblich 1.788.371
divers 47
unbekannt 14.576
Anzahl der aufhältigen nicht-deutschen Unionsbürger ohne
Aufenthaltstitel nach Alter
3.954.323
unter 18 Jahre 627.888
18 Jahre oder älter 3.326.414
unbekannt 21
Anzahl der aufhältigen nicht-deutschen Unionsbürger ohne
Aufenthaltstitel nach Aufenthaltsdauer
3.954.323
seit weniger als sechs Jahren 1.478.760
seit sechs Jahren oder mehr 2.475.383
Aufenthaltsdauer unbekannt 180
Anzahl der aufhältigen nicht-deutschen Unionsbürger ohne
Aufenthaltstitel
3.954.323
Länder:
Baden-Württemberg 638.196
Bayern 833.271
Berlin 251.384
Brandenburg 54.593
Bremen 31.021
Hamburg 69.662
Hessen 380.586
Mecklenburg-Vorpommern 33.412
Niedersachsen 307.611
Nordrhein-Westfalen 831.988
Rheinland-Pfalz 207.463
Saarland 46.713
Sachsen 88.587
Sachsen-Anhalt 42.750
Schleswig-Holstein 87.035
Thüringen 50.051
Anzahl der aufhältigen nicht-deutschen Unionsbürger ohne
Aufenthaltstitel darunter folgende
Hauptstaatsangehörigkeiten
3.977.603
Rumänien 881.010
Polen 764.906
Bulgarien 407.716
Italien 364.236
Kroatien 248.690
Griechenland 212.494
Ungarn 199.973
Spanien 155.330
Niederlande 100.850
Frankreich 96.623
Österreich 96.275
Portugal 87.689
Slowakei 57.893
Tschechien 55.283
Litauen 50.631
Personen ohne Aufenthaltsstatus mit Ausreisepflicht nach
Geschlecht
25.311
männlich 18.885
weiblich 6.300
divers 2
unbekannt 124
Personen ohne Aufenthaltsstatus mit Ausreisepflicht nach
Alter
25.311
unter 18 Jahre 2.960
18 Jahre oder älter 22.348
unbekannt 3
Personen ohne Aufenthaltsstatus mit Ausreisepflicht nach
Aufenthaltsdauer
25.311
seit weniger als sechs Jahren 13.170
Personen ohne Aufenthaltsstatus mit Ausreisepflicht nach
Aufenthaltsdauer
25.311
seit sechs Jahren oder länger 12.131
Aufenthaltsdauer unbekannt 10
Personen ohne Aufenthaltsstatus mit Ausreisepflicht 25.311
Länder:
Baden-Württemberg 2.773
Bayern 3.421
Berlin 2.286
Brandenburg 477
Bremen 243
Hamburg 1.480
Hessen 2.805
Mecklenburg-Vorpommern 136
Niedersachsen 2.269
Nordrhein-Westfalen 5.959
Rheinland-Pfalz 932
Saarland 133
Sachsen 1.039
Sachsen-Anhalt 361
Schleswig-Holstein 738
Thüringen 259
Personen ohne Aufenthaltsstatus mit Ausreisepflicht 25.311
darunter:
Rumänien 3.304
Bulgarien 1.756
Polen 1.710
Serbien 1.209
Kroatien 1.201
Albanien 1.085
Türkei 1.079
Moldau 824
Italien 645
Ukraine 604
Bosnien und Herzegowina 575
Kosovo 550
Irak 539
Georgien 529
Afghanistan 522
Personen ohne Aufenthaltsstatus mit abgelehntem
Asylantrag nach Geschlecht
30.988
männlich 20.644
weiblich 10.217
divers 1
unbekannt 126
Personen ohne Aufenthaltsstatus mit abgelehntem
Asylantrag nach Alter
30.988
unter 18 Jahre 4.455
18 Jahre oder älter 26.532
unbekannt 1
Personen ohne Aufenthaltsstatus mit abgelehntem
Asylantrag nach Aufenthaltsdauer
30.988
seit weniger als sechs Jahren 10.635
seit sechs Jahren oder länger 20.350
Aufenthaltsdauer unbekannt 3
Personen ohne Aufenthaltsstatus mit abgelehntem
Asylantrag
30.988
Länder:
Baden-Württemberg 3.599
Bayern 4.979
Berlin 3.231
Brandenburg 449
Bremen 278
Hamburg 1.114
Hessen 2.950
Mecklenburg-Vorpommern 258
Niedersachsen 2.425
Nordrhein-Westfalen 7.371
Rheinland-Pfalz 1.482
Saarland 222
Sachsen 916
Sachsen-Anhalt 468
Schleswig-Holstein 873
Thüringen 373
Personen ohne Aufenthaltsstatus mit abgelehntem
Asylantrag
30.988
darunter:
Rumänien 4.209
Polen 3.625
Bulgarien 2.286
Afghanistan 1.586
Serbien 1.414
Türkei 1.350
Albanien 1.132
Kosovo 1.031
Kroatien 900
Irak 860
Nordmazedonien 761
Ungarn 690
Italien 514
Bosnien und Herzegowina 513
Russische Föderation 466
Personen ohne Aufenthaltsstatus mit abgelehntem
Asylantrag und Ausreisepflicht nach Geschlecht
6.590
männlich 4.810
weiblich 1.758
divers 0
unbekannt 22
Personen ohne Aufenthaltsstatus mit abgelehntem
Asylantrag und Ausreisepflicht nach Alter
6.590
unter 18 Jahre 1.322
Personen ohne Aufenthaltsstatus mit abgelehntem
Asylantrag und Ausreisepflicht nach Alter
6.590
18 Jahre oder älter 5.267
unbekannt 1
Personen ohne Aufenthaltsstatus mit abgelehntem
Asylantrag und Ausreisepflicht nach Aufenthaltsdauer
6.590
seit weniger als sechs Jahren 2.840
seit sechs Jahren oder länger 3.749
Aufenthaltsdauer unbekannt 1
Personen ohne Aufenthaltsstatus mit abgelehntem
Asylantrag und Ausreisepflicht
6.590
Länder:
Baden-Württemberg 656
Bayern 860
Berlin 1.030
Brandenburg 154
Bremen 68
Hamburg 238
Hessen 494
Mecklenburg-Vorpommern 53
Niedersachsen 675
Nordrhein-Westfalen 1.236
Rheinland-Pfalz 287
Saarland 32
Sachsen 314
Sachsen-Anhalt 115
Schleswig-Holstein 262
Thüringen 116
Personen ohne Aufenthaltsstatus mit abgelehntem
Asylantrag und Ausreisepflicht
6.590
darunter:
Serbien 621
Türkei 429
Irak 345
Albanien 343
Kosovo 335
Rumänien 329
Nordmazedonien 232
Afghanistan 229
Bosnien und Herzegowina 226
Moldau 214
Russische Föderation 198
Pakistan 189
Nigeria 161
Kroatien 130
Georgien 124
28. Wie viele in Deutschland lebende Personen waren zum Stand 31.
Dezember 2025 vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit (bitte nach
Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr
oder weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren)?
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit
nach Geschlecht
57.999
männlich 30.886
weiblich 26.616
unbekannt 497
Vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit
nach Alter
57.999
unter 18 Jahre 2.171
18 Jahre oder älter 55.828
Vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit
nach Aufenthaltsdauer
57.999
weniger als sechs Jahre 4.682
seit sechs Jahren oder länger 53.316
unbekannt 1
Vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit 57.999
Länder:
Baden-Württemberg 17.637
Bayern 10.022
Berlin 1.648
Brandenburg 129
Bremen 338
Hamburg 1.202
Hessen 5.079
Mecklenburg-Vorpommern 195
Niedersachsen 2.706
Nordrhein-Westfalen 14.104
Rheinland-Pfalz 2.472
Saarland 1.178
Sachsen 202
Sachsen-Anhalt 94
Schleswig-Holstein 912
Thüringen 81
Vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit 57.999
darunter:
Italien 17.625
Griechenland 9.569
Frankreich 3.699
Portugal 3.228
Rumänien 2.820
Österreich 2.547
Polen 2.338
Niederlande 2.207
Spanien 2.097
Vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit 57.999
Türkei 2.038
Vereinigte Staaten von Amerika 1.462
Kroatien 1.125
Bulgarien 900
Ungarn 700
Vereinigtes Königreich 602
29. Wie viele Personen hatten zum Stand 31. Dezember 2025 einen Antrag
auf Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt (bitte nach Geschlecht,
Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Alter über 17 oder unter
18 Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren)?
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt
nach Geschlecht
951.187
männlich 512.044
weiblich 437.743
divers 68
unbekannt 1.332
Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt
nach Alter
951.187
unter 18 Jahre 211.102
18 Jahre oder älter 740.065
unbekannt 20
Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt
nach Aufenthaltsdauer
951.187
weniger als sechs Jahre 556.095
seit sechs Jahren oder länger 394.953
unbekannt 139
Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt 951.187
Länder:
Baden-Württemberg 137.327
Bayern 154.035
Berlin 34.974
Brandenburg 15.678
Bremen 4.122
Hamburg 92.372
Hessen 90.782
Mecklenburg-Vorpommern 11.871
Niedersachsen 51.930
Nordrhein-Westfalen 217.859
Rheinland-Pfalz 37.725
Saarland 6.711
Sachsen 34.613
Sachsen-Anhalt 20.385
Schleswig-Holstein 24.074
Thüringen 16.729
Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt 951.187
darunter:
Ukraine 148.929
Syrien 105.686
Afghanistan 67.715
Türkei 65.447
Indien 42.682
Kosovo 41.233
Irak 31.851
Serbien 30.176
China 23.106
Iran 22.351
Bosnien und Herzegowina 22.304
Russische Föderation 21.965
Nordmazedonien 20.475
Albanien 19.605
Pakistan 14.779
30. Wie viele Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 38a AufenthG
lebten zum 31. Dezember 2025 in der Bundesrepublik Deutschland (bitte
nach Geschlecht, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren,
Alter über 17 oder unter 18 Jahren und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern und gesondert nach den ausstellenden Mitgliedstaaten
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmals im Jahr
2025?
Zum Stichtag 31. Dezember 2025 waren im AZR 29 513 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 38a AufenthG, darunter 25 330 männliche und
4 158 weibliche sowie 25 Personen mit unbekanntem Geschlecht erfasst. 218
Personen waren unter 18 Jahre alt und 29 295 Personen 18 Jahre oder älter.
3 362 Personen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025. Die weiteren
Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Aufenthaltserlaubnis nach § 38a AufenthG
Gesamt 29.513
Aufenthalt unter sechs Jahre 19.937
Aufenthalt seit sechs Jahren oder länger 9.574
Aufenthaltsdauer unbekannt 2
Aufenthaltserlaubnis nach § 38a AufenthG 29.513
darunter:
Albanien 3.557
Kosovo 3.443
Pakistan 3.116
Vietnam 2.330
Indien 2.218
Bosnien und Herzegowina 1.599
Bangladesch 1.374
Ghana 1.256
Nordmazedonien 1.135
Marokko 1.106
Italien 1.050
Nigeria 930
Türkei 840
Aufenthaltserlaubnis nach § 38a AufenthG 29.513
China 695
Afghanistan 474
Aufenthaltserlaubnis nach § 38a AufenthG*
Ausstellender Mitgliedstaat
29.513
Italien 15.845
Griechenland 4.182
Slowenien 3.558
Spanien 2.021
Tschechische Republik 1.768
Slowakei 664
Polen 449
Österreich 399
Kroatien 89
Ungarn 68
Rumänien 63
Litauen 55
Portugal 52
Lettland 51
Frankreich 45
Estland 44
Deutschland 39
Bulgarien 36
Niederlande 36
Belgien 32
Finnland 20
Schweden 13
sowie weitere Staaten mit weniger als 10 Ausstellungen 20
* In Einzelfällen können mehrere Ausstellungen aus unterschiedlichen Staaten zu einer Person
gespeichert sein.
31. Wie viele ausländische Personen waren zum 31. Dezember 2025 zur
Festnahme (mit dem Ziel der Abschiebung) bzw. zur
Aufenthaltsermittlung (bitte differenzieren) ausgeschrieben (bitte jeweils nach Geschlecht,
Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Alter über 17 oder
unter 18 Jahren und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren),
wie viele dieser Personen lebten zum 31. Dezember 2025 noch in
Deutschland, und bei wie vielen erfolgte die jeweilige Ausschreibung im
Jahr 2025?
Zum Stichtag 31. Dezember 2025 waren 76 303 ausländische Personen zur
Festnahme ausgeschrieben, darunter 65 196 männliche und 11 005 weibliche,
11 diverse sowie 91 Personen mit unbekanntem Geschlecht. 2 537 Personen
waren unter 18 Jahre alt und 73 760 Personen waren 18 Jahre und älter. Bei 6
Personen war das Alter unbekannt. 44 342 Personen lebten seit weniger als
sechs Jahren in Deutschland, 12 095 Personen sechs Jahre oder länger. Bei
19 866 Personen ist eine Aufenthaltsdauer unbekannt. Bei 55 205 Personen
wurde im Jahr 2025 eine Ausschreibung zur Festnahme erfasst. Am 31.
Dezember 2025 waren 1 991 Personen mit einer Ausschreibung zur Festnahme als
aufhältig erfasst. Die Verteilung nach Hauptstaatsangehörigkeiten kann der
nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Personen mit einer Ausschreibung zur Festnahme 76.303
darunter:
Türkei 6.163
Georgien 5.789
Albanien 4.563
Algerien 4.052
Syrien 3.682
Marokko 3.317
Serbien 3.069
Afghanistan 3.026
Irak 2.946
Nordmazedonien 2.461
Moldau 2.330
Pakistan 2.231
Tunesien 1.985
Kosovo 1.864
Nigeria 1.798
Zum Stichtag 31. Dezember 2025 waren 344 276 ausländische Personen zur
Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben, darunter 289 321 männliche und 53 077
weibliche, 69 diverse sowie 1 809 Personen mit unbekanntem Geschlecht.
5 430 Personen waren unter 18 Jahre alt und 338 767 Personen waren 18 Jahre
und älter. Bei 79 Personen war das Alter unbekannt. 152 980 Personen lebten
seit weniger als sechs Jahren in Deutschland, 34 695 Person sechs Jahre oder
länger. Bei 156 601 Personen ist eine Aufenthaltsdauer unbekannt. Bei 220 502
Personen wurde im Jahr 2025 eine Ausschreibung zur Aufenthaltsermittlung
erfasst. Am 31. Dezember 2025 waren 22 000 Personen mit einer
Ausschreibung zur Aufenthaltsermittlung als aufhältig erfasst. Die Verteilung nach
Hauptstaatsangehörigkeiten kann der nachfolgenden Tabelle entnommen
werden.
Personen mit einer Ausschreibung zur
Aufenthaltsermittlung, darunter aus
344.276
Rumänien 37.132
Polen 22.527
Georgien 14.928
Türkei 14.493
Bulgarien 12.888
Ukraine 12.826
Algerien 11.283
Ungeklärt 11.233
Ohne Angabe 10.407
Irak 8.894
Marokko 8.889
Afghanistan 8.301
Syrien 8.292
Albanien 7.693
Moldau 6.530
32. Wie viele Personen, die wegen einer Straftat nach § 95 Absatz 1
Nummer 3 oder Absatz 2 Nummer 1 AufenthG (vgl. § 2 Absatz 2 Nummer 11
des Ausländerzentralregistergesetzes [AZRG]: illegale Einreise bzw.
Aufenthalt) verurteilt wurden, waren zum 31. Dezember 2025 im AZR
erfasst, und wie viele von ihnen lebten zu diesem Zeitpunkt noch in der
Bundesrepublik Deutschland (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder
unter 18 Jahre, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren,
Aufenthaltsstatus und den zehn wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren)?
Zum Stichtag 31. Dezember 2025 waren im AZR 6 251 Personen mit einer
Speicherung gemäß § 2 Absatz 2 Nummer 11 des
Ausländerzentralregistergesetzes (AZRG) erfasst. 3 655 Personen mit der genannten Speicherung hielten
sich zum besagten Stichtag in Deutschland auf. Davon waren 2 880 männlich
und 767 weiblich, bei 8 Personen war das Geschlecht unbekannt. 66 Personen
waren unter 18 Jahre alt, 3 589 Personen waren 18 Jahre oder älter. Bei 1 000
Personen lag die Aufenthaltsdauer seit der letzten Einreise zum Stichtag bei
unter sechs Jahren, im Kontrast dazu lag die Aufenthaltsdauer bei 2 655
Personen bei sechs oder mehr Jahren. Der Aufenthaltsstatus war bei 54,2 Prozent der
Personen befristet, der Anteil von unbefristeten Aufenthaltsstatus liegt bei
27,1 Prozent, die restlichen 18,6 Prozent entfallen auf sonstige
Speichersachverhalte wie beispielsweise Duldungen, oder Fälle, in denen keine Status im
AZR gespeichert sind.
Speicherung gemäß § 2 Absatz 2 Nr. 11 AZRG 3.655
darunter:
Syrien 460
Türkei 434
Afghanistan 377
Irak 191
Kosovo 149
Russische Föderation 132
Nigeria 115
Vietnam 107
Somalia 105
Serbien 104
33. Wie viele Personen sind nach Angaben des AZR insgesamt bzw. im Jahr
2025 nach § 54 Absatz 2 Nummer 7 AufenthG sicherheitsrechtlich
befragt worden, und wie viele von ihnen lebten zu diesem Datum noch in
der Bundesrepublik Deutschland (vgl. § 2 Absatz 2 Nummer 12 AZRG;
bitte nach Aufenthaltsstatus, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs
Jahren, Geschlecht und den zehn wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren)?
Zum Stichtag 31. Dezember 2025 waren 227 554 Personen im AZR erfasst, die
nach § 54 Absatz 2 Nummer 7 AufenthG sicherheitsrechtlich befragt wurden,
davon 26 431 Personen im Jahr 2025. Darunter waren 25.945 Personen, die
sich laut AZR zum Stichtag noch in Deutschland aufhielten.
Davon waren 15 252 männlich und 10 674 weiblich, bei 16 Personen war das
Geschlecht unbekannt, bei 3 Personen divers. Bei 18 439 Personen lag die
Aufenthaltsdauer seit der letzten Einreise zum Stichtag bei unter sechs Jahren, bei
7 499 Personen bei sechs oder mehr Jahren. Bei 7 Personen war die
Aufenthaltsdauer unbekannt. Der Aufenthaltsstatus war bei 76,8 Prozent der Personen
befristet, der Anteil an unbefristeten Aufenthaltsstatus liegt bei 14,8 Prozent,
die restlichen 8,4 Prozent entfallen auf sonstige Speichersachverhalte wie
beispielsweise Duldungen oder Fälle, in denen keine Status im AZR gespeichert
sind.
Die weiteren Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Speicherung gemäß § 2 Absatz 2 Nr. 12 AZRG 25.945
darunter:
Syrien 4.691
Afghanistan 3.815
Iran 2.014
Irak 1.820
Russische Föderation 1.718
Pakistan 1.498
Tunesien 1.293
Marokko 1.043
Ägypten 914
Philippinen 875
34. Wie viele Ausreisepflichtige lebten nach Angaben des AZR zum 31.
Dezember 2025 in Deutschland, wie viele von ihnen hatten eine Duldung,
wie viele von ihnen waren abgelehnte Asylsuchende, wie viele von ihnen
waren abgelehnte Asylsuchende ohne Duldung, bei wie vielen von ihnen
wurde die asylrechtliche Zuständigkeit eines anderen Mitgliedstaats
festgestellt, und inwiefern kann festgestellt werden, dass sie deshalb als
ausreisepflichtig gelten bzw. dass eine Überstellung geplant ist (bitte zu
allen Unterfragen jeweils nach Bundesländern und den 15 wichtigsten
Herkunftsstaaten auflisten), wie viele von ihnen befanden sich nach
Angaben des AZR noch in einem Asylverfahren, hatten einen Schutzstatus
erhalten oder waren Unionsangehörige ohne Entzug des
Freizügigkeitsrechts (bitte differenzieren)?
Die Angaben zum Stichtag 31. Dezember 2025 können den nachfolgenden
Tabellen entnommen werden.
Ausreisepflichtige Personen zum Stichtag
31. Dezember 2025
232.067
Länder:
Baden-Württemberg 27.960
Bayern 25.402
Berlin 18.103
Brandenburg 8.567
Bremen 3.998
Hamburg 11.477
Hessen 13.405
Mecklenburg-Vorpommern 4.288
Niedersachsen 23.864
Nordrhein-Westfalen 52.472
Rheinland-Pfalz 8.640
Saarland 1.921
Sachsen 12.527
Sachsen-Anhalt 4.770
Schleswig-Holstein 10.336
Thüringen 4.337
Ausreisepflichtige Personen zum Stichtag 31. Dezember
2025
232.067
darunter:
Türkei 24.355
Irak 20.851
Afghanistan 12.473
Russische Föderation 11.723
Syrien 10.283
Nigeria 9.643
Serbien 8.036
Iran 7.353
Georgien 6.010
Ungeklärt 5.686
Guinea 5.018
Ukraine 4.664
Nordmazedonien 4.568
Libanon 4.429
Albanien 4.258
Ausreisepflichtige Personen mit Duldung zum Stichtag
31. Dezember 2025
190.974
Länder:
Baden-Württemberg 24.159
Bayern 20.290
Berlin 14.527
Brandenburg 7.758
Bremen 3.648
Hamburg 5.964
Hessen 9.605
Mecklenburg-Vorpommern 3.843
Niedersachsen 20.462
Nordrhein-Westfalen 44.060
Rheinland-Pfalz 7.081
Saarland 1.746
Sachsen 10.633
Sachsen-Anhalt 4.097
Schleswig-Holstein 9.181
Thüringen 3.920
Ausreisepflichtige Personen mit Duldung zum Stichtag
31. Dezember 2025
190.974
darunter:
Türkei 21.004
Irak 18.960
Russische Föderation 10.700
Afghanistan 10.309
Syrien 9.384
Nigeria 8.912
Iran 6.575
Serbien 6.354
Ungeklärt 5.266
Georgien 4.918
Guinea 4.736
Libanon 4.125
Ausreisepflichtige Personen mit Duldung zum Stichtag
31. Dezember 2025
190.974
Ukraine 3.841
Nordmazedonien 3.744
Somalia 3.532
Ausreisepflichtige Personen mit abgelehntem Asylantrag*
zum Stichtag 31. Dezember 2025
137.699
Länder:
Baden-Württemberg 17.056
Bayern 14.678
Berlin 10.550
Brandenburg 5.338
Bremen 1.992
Hamburg 5.796
Hessen 7.124
Mecklenburg-Vorpommern 2.748
Niedersachsen 14.946
Nordrhein-Westfalen 29.932
Rheinland-Pfalz 5.715
Saarland 913
Sachsen 8.660
Sachsen-Anhalt 2.898
Schleswig-Holstein 6.520
Thüringen 2.833
Ausreisepflichtige Personen mit abgelehntem Asylantrag*
zum Stichtag 31. Dezember 2025
137.699
darunter:
Irak 16.433
Türkei 14.440
Russische Föderation 8.046
Afghanistan 7.199
Nigeria 7.160
Iran 5.200
Serbien 4.703
Syrien 4.358
Georgien 4.298
Guinea 3.209
Ungeklärt 3.151
Libanon 3.075
Nordmazedonien 2.806
Indien 2.754
Pakistan 2.671
* Hinweis zu den Tabellen „mit abgelehntem Asylantrag“: Für die vorliegende Ausreisepflicht
muss die im AZR gespeicherte Asylablehnung nicht zwingend ursächlich sein, da diese
Entscheidung grundsätzlich gespeichert wird, bis die Voraussetzungen für ihre Löschung gegeben
sind (vgl. § 36 AZRG). Insofern kann die Asylablehnung ggf. eine längere Zeit zurückliegen.
Ausreisepflichtige Personen mit abgelehntem Asylantrag
ohne Duldung zum Stichtag 31. Dezember 2025
16.750
Länder:
Baden-Württemberg 1.363
Bayern 1.756
Berlin 1.810
Ausreisepflichtige Personen mit abgelehntem Asylantrag
ohne Duldung zum Stichtag 31. Dezember 2025
16.750
Brandenburg 386
Bremen 107
Hamburg 2.804
Hessen 1.096
Mecklenburg-Vorpommern 269
Niedersachsen 1.538
Nordrhein-Westfalen 2.823
Rheinland-Pfalz 683
Saarland 57
Sachsen 979
Sachsen-Anhalt 287
Schleswig-Holstein 568
Thüringen 224
Ausreisepflichtige Personen mit abgelehntem Asylantrag
ohne Duldung zum Stichtag 31. Dezember 2025
16.750
darunter:
Türkei 1.990
Irak 1.419
Afghanistan 1.208
Serbien 922
Russische Föderation 662
Albanien 590
Georgien 528
Kosovo 520
Iran 505
Moldau 491
Nigeria 482
Nordmazedonien 421
Syrien 376
Pakistan 349
Rumänien 330
Ausreisepflichtige Personen mit laufendem Asylverfahren
zum Stichtag 31. Dezember 2025
11.026
Länder:
Baden-Württemberg 999
Bayern 1.310
Berlin 563
Brandenburg 569
Bremen 100
Hamburg 305
Hessen 601
Mecklenburg-Vorpommern 322
Niedersachsen 1.280
Nordrhein-Westfalen 2.542
Rheinland-Pfalz 428
Saarland 93
Sachsen 750
Sachsen-Anhalt 239
Schleswig-Holstein 575
Thüringen 350
Ausreisepflichtige Personen mit laufendem Asylverfahren
zum Stichtag 31. Dezember 2025
11.026
darunter:
Türkei 1.436
Syrien 1.331
Afghanistan 1.154
Irak 1.117
Russische Föderation 668
Iran 496
Nigeria 396
Georgien 307
Somalia 252
Libanon 215
Pakistan 205
Ungeklärt 192
Guinea 190
Serbien 186
Nordmazedonien 181
Ausreisepflichtige Personen
mit einer
Schutzzuerkennung zum Stichtag
31. Dezember 2025
Als
Asylberechtigter nach
Artikel 16a GG
anerkannt
Flüchtlingseigenschaft nach § 3
Absatz 4 AsylG
Subsidiärer
Schutz nach § 4
Absatz 1 AsylG
gewährt
Gesamt
Insgesamt 65 1.222 448 1.735
Länder:
Baden-Württemberg 10 81 44 135
Bayern 4 130 41 175
Berlin 1 38 19 58
Brandenburg 0 21 12 33
Bremen 2 10 3 15
Hamburg 8 204 57 269
Hessen 4 162 41 207
Mecklenburg-Vorpommern 0 13 10 23
Niedersachsen 6 140 60 206
Nordrhein-Westfalen 20 173 87 280
Rheinland-Pfalz 2 70 19 91
Saarland 0 8 5 13
Sachsen 2 59 24 85
Sachsen-Anhalt 2 13 9 24
Schleswig-Holstein 4 82 7 93
Thüringen 0 18 10 28
Ausreisepflichtige
Personen mit einer
Schutzzuerkennung zum Stichtag
31. Dezember 2025
Als
Asylberechtigter nach Artikel
16a GG
anerkannt
Flüchtlingseigenschaft nach § 3
Absatz 4 AsylG
Subsidiärer
Schutz nach § 4
Absatz 1 AsylG
gewährt
Gesamt
Gesamt 65 1.222 448 1.735
darunter:
Afghanistan 8 564 18 590
Syrien 3 148 246 397
Iran 12 139 4 155
Irak 5 68 25 98
Türkei 16 70 9 95
Russische Föderation 2 35 27 64
Eritrea 1 29 20 50
Ausreisepflichtige
Personen mit einer
Schutzzuerkennung zum Stichtag
31. Dezember 2025
Als
Asylberechtigter nach Artikel
16a GG
anerkannt
Flüchtlingseigenschaft nach § 3
Absatz 4 AsylG
Subsidiärer
Schutz nach § 4
Absatz 1 AsylG
gewährt
Gesamt
Somalia 0 27 11 38
Ungeklärt 1 23 14 38
Sudan (ohne Südsudan) 0 0 25 25
Guinea 1 11 2 14
Pakistan 0 13 1 14
Äthiopien 2 4 4 10
Armenien 0 7 3 10
Libyen 0 5 5 10
Ausreisepflichtige Unionsangehörige ohne Verlust des
Freizügigkeitsrechts* zum Stichtag 31. Dezember 2025
2.219
Länder:
Baden-Württemberg 544
Bayern 374
Berlin 62
Brandenburg 31
Bremen 16
Hamburg 49
Hessen 244
Mecklenburg-Vorpommern 10
Niedersachsen 128
Nordrhein-Westfalen 500
Rheinland-Pfalz 119
Saarland 9
Sachsen 50
Sachsen-Anhalt 28
Schleswig-Holstein 42
Thüringen 13
Ausreisepflichtige Unionsangehörige ohne Verlust des
Freizügigkeitsrechts* zum Stichtag 31. Dezember 2025
2.219
darunter:
Kroatien 735
Rumänien 451
Italien 243
Polen 194
Bulgarien 115
Spanien 111
Griechenland 72
Portugal 49
Niederlande 40
Ungarn 37
Tschechische Republik 28
Litauen 27
Österreich 23
Schweden 22
Frankreich 20
* Hinweis zu den Tabellen „Ausreisepflichtige Unionsangehörige ohne Entzug des
Freizügigkeitsrechts“: Die Erlangung des EU-Freizügigkeitsrechts durch einen Ausländer bedeutet nicht
automatisch, dass die vorher als Drittstaatsangehöriger erhaltene Ausreisepflicht erlischt. Vielmehr
gilt die bisherige Ausreisepflicht rechtlich fort, solange eine Einzelfallprüfung der jeweils
zuständigen Ausländerbehörde keinen anderen Sachverhalt ergibt und eine Löschung der
Ausreisepflicht durch die Ausländerbehörde nicht erfolgt.
Ausreisepflichtige mit „über Überstellung entschieden“
zum Stichtag 31. Dezember 2025
2.159
Länder:
Baden-Württemberg 305
Bayern 356
Berlin 115
Brandenburg 208
Bremen 17
Hamburg 52
Hessen 63
Mecklenburg-Vorpommern 29
Niedersachsen 167
Nordrhein-Westfalen 534
Rheinland-Pfalz 62
Saarland 17
Sachsen 48
Sachsen-Anhalt 56
Schleswig-Holstein 91
Thüringen 39
Ausreisepflichtige mit „über Überstellung entschieden“
zum Stichtag 31. Dezember 2025
2.159
darunter:
Nigeria 251
Syrien 224
Afghanistan 198
Russische Föderation 191
Irak 181
Guinea 94
Türkei 65
Iran 63
Kenia 56
Algerien 56
Somalia 54
Gambia 44
Kamerun 39
Libanon 36
Pakistan 34
35. Gibt es wesentliche Neuerungen bei der Bereinigung der Daten im AZR
seit der Antwort der Bundesregierung zu Frage 36 auf
Bundestagsdrucksache 21/1640 (bitte gegebenenfalls im Einzelnen auflisten und etwaige
Korrekturen, wenn möglich, quantifizieren)?
Welche Tätigkeiten und Projekte hat der Beauftragte für Datenqualität
zuletzt mit welchen Erfolgen unternommen bzw. welche hat er für die
Zukunft geplant (bitte im Einzelnen auflisten)?
Nein, es gibt keine wesentlichen Neuerungen. Die in der Antwort zu Frage 36
auf Bundestagsdrucksache 21/192 genannten Maßnahmen werden weiterhin
zielgerichtet fortgeführt und ggf. punktuell mit weiteren Bereinigungen ergänzt.
Im Bereich des bzw. mit dem Beauftragten für Datenqualität im BAMF wurden
und werden auch weiterhin im Interesse der Datenqualität eine Reihe von
Maßnahmen umgesetzt. Bezugnehmend auf die letzten Ausführungen wurde(n) u. a.
– die Arbeiten an der 8. Fassung des DSAusländer fortgeführt, eine
Veröffentlichung ist im ersten Quartal 2026 vorgesehen;
– an Sitzungen, insb. zur „Wartung und Pflege des Standards XAusländer“
sowie am „Datenqualitätsworkshop AZR“ mitgewirkt;
– Mitarbeitende, auch Auszubildende während ihrer Hospitation im Referat,
entsprechend sensibilisiert. Für das erste Quartal 2026 ist vorgesehen, dass
der Beauftragte für Datenqualität wiederum als Dozent für den Bereich
„Qualitätssicherung / Datenqualität“ tätig ist;
– bedarfsorientiert aktiv, aber auch als Ansprechpartner für diese, Kontakt mit
verschiedenen Fachverfahrensherstellenden gehalten.
36. In wie vielen Fällen wurden im Jahr 2025 Dokumente nach § 6 Absatz 5
des Ausländerzentralregistergesetzes an das AZR übermittelt bzw.
gespeichert (bitte differenzieren: bis zum bzw. ab dem 6. März 2025, ob
mit oder ohne Rückkehrentscheidung, vgl. Antwort zu Frage 37 auf
Bundestagsdrucksache 21/1640)?
Es wird auf die Antwort der Bundesregierung zu Frage 37 der Kleinen Anfrage
der Fraktion Die Linke auf Bundestagsdrucksache 21/1640 verwiesen und
davon ausgegangen, dass sich auch die vorliegende Frage nur auf Dokumente
nach § 6 Absatz 5 Satz 1 Nummer 1 und 3 AZRG bezieht. Dort wurde bereits
darauf hingewiesen, dass aufgrund der durch das Gesetz zur Anpassung von
Datenübermittlungsvorschriften im Ausländer- und Sozialrecht am 1.
November 2024 in Kraft getretenen Änderung von § 6 Absatz 5 AZRG eine
Vergleichbarkeit der ausgewerteten Daten nicht mehr gegeben ist. Bis zur Neuregelung
wurde bei der Speicherung nach der Stelle, die die Entscheidung im Sinne des
§ 6 Absatz 5 Satz 1 Nummer 1 oder 3 AZRG erlassen hat (BAMF oder
Verwaltungsgericht), differenziert. Mit der erfolgten Änderung, die aus technischen
Gründen erst ab 6. März 2025 umgesetzt werden konnte, ist hingegen eine
inhaltliche Differenzierung als weiteres Kriterium (Erlass oder kein Erlass einer
Rückkehrentscheidung) vorgesehen. Eine Auswertung (im Sinne der Frage)
nach der Stelle, die die zu speichernde Entscheidung erlassen hat, ist aufgrund
der erfolgten technischen Anpassung seit dem 6. März 2025 nicht mehr
möglich, da sich das BAMF dafür entschieden hat, eine Speicherung der
Entscheidungen im AZR anhand des inhaltlichen Kriteriums vorzunehmen; eine
zusätzliche Differenzierung nach der die Entscheidung erlassenden Stelle erfolgt
nicht mehr. Für den Zeitraum vom 1. November 2024 bis zum 6. März 2025
war zudem entschieden worden, die Speicherung von Dokumenten nach der die
Entscheidung erlassenden Stelle fortzusetzen; diese Entscheidung wurde bei
der Auswertung berücksichtigt. Die entsprechenden Daten zu bis zum 6. März
2025 im AZR gespeicherten Dokumenten können der Antwort der
Bundesregierung zu Frage 37 auf Bundestagsdrucksache 21/1640 entnommen werden.
Im AZR gespeicherte Dokumente ab dem 6. März 2025
Entscheidungen mit Rückkehrentscheidung 11.238
Entscheidungen ohne Rückkehrentscheidung 92.995
Gesamt 104.233
37. Wieso kann das BAMF keine Angaben dazu machen, nicht einmal
ungefähre Einschätzungen aufgrund bisheriger Erfahrungen (vgl. Antwort zu
Frage 37a auf Bundestagsdrucksache 21/1640), welche
Personalressourcen im BAMF für notwendige Schwärzungen von Ausführungen, die den
Kernbereich privater Lebensgestaltung tangieren, bei der Übermittlung
nach § 6 Absatz 5 AZRG notwendig sind (bitte nachvollziehbar
ausführen und gegebenenfalls doch vorhandene Einschätzungen nachliefern)?
Eine tragfähige Einschätzung hinsichtlich des Personalaufwandes im BAMF
für die erforderliche Unkenntlichmachung von Ausführungen, die den
Kernbereich privater Lebensgestaltung bei der Übermittlungen nach § 6 Absatz 5
AZRG tangieren, konnte bisher nicht erfolgen, da seit Inkrafttreten des
Gesetzes zur Weiterentwicklung des Ausländerzentralregisters die
Personalbedarfsermittlung im Rahmen der fortlaufenden Organisationsuntersuchung im BAMF
gemäß den bewährten methodischen Standards des Organisationshandbuchs
des BMI/BVA für diesen neu hinzugetretenen Prozessschritt aufgrund der
anstehenden GEAS-Reform noch nicht fortgeschrieben wurde. Festgestellt
werden kann derzeit lediglich, dass abweichend von der Schäwtzung des
Erfüllungsaufwandes im Entwurf der Bundesregierung zu § 6 Absatz 5 AZRG vom
25. Februar 2021 (Bundesratsdrucksache 186/21) die durch den Gesetzgeber
sodann endgültig getroffene Regelung des § 6 Absatz 5 Satz 2 AZRG einen
Bewertungsspielraum vorsieht, welcher eine individuelle Einzelfallprüfung auf
Unkenntlichmachung durch Mitarbeitende des gehobenen Dienstes erforderlich
macht.
Mit der zukünftig beabsichtigten Fortschreibung der
Organisationsuntersuchung im BAMF werden die erforderlichen Personalressourcen belastbar
ermittelt.
38. Welche Angaben können dazu gemacht werden, wie viele der in
Deutschland zum 31. Dezember 2025 lebenden Geduldeten bzw.
Asylsuchenden berechtigt bzw. nicht berechtigt waren, eine Erwerbstätigkeit
auszuüben, und wie vielen von ihnen wurde dies im Jahr 2025 erlaubt
bzw. versagt (bitte jeweils nach den 15 wichtigsten
Staatsangehörigkeiten differenzieren und zudem getrennt nach den Bundesländern
auflisten)?
Das AZR erfasst lediglich, in welchen Fällen Geduldeten bzw. Gestatteten eine
Erwerbstätigkeit erlaubt bzw. versagt worden ist. Allerdings lassen diese Daten
keine Aussage darüber zu, ob die Erwerbstätigkeit, zu der die Erlaubnis erteilt
wurde, auch tatsächlich aufgenommen wurde bzw. zum Stichtag noch bestand.
Zum Stichtag 31. Dezember 2025 lag bei 23 801 geduldeten Personen eine von
der Ausländerbehörde erteilte Beschäftigungserlaubnis vor, zu der die
Bundesagentur für Arbeit ihre Zustimmung gegeben hat (davon 5 041 aus dem Jahr
2025). 3 625 Personen haben die Erlaubnis zu einer zustimmungsfreien
Beschäftigung erhalten, bei der die Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit
nicht erforderlich ist (davon 638 im Jahr 2025). In 2 479 Fällen wurde eine
Beschäftigungserlaubnis abgelehnt (davon 546 im Jahr 2025).
Bei 38 178 Personen mit einer Aufenthaltsgestattung lag eine von der
Ausländerbehörde erteilte Beschäftigungserlaubnis vor, zu der die Bundesagentur für
Arbeit ihre Zustimmung gegeben hat (davon 19 444 aus dem Jahr 2025). 1 049
Personen haben die Erlaubnis zu einer zustimmungsfreien Beschäftigung
erhalten, bei der die Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit nicht erforderlich ist
(davon 576 im Jahr 2025). Bei 2 702 Personen wurde eine
Beschäftigungserlaubnis abgelehnt (davon 1 473 im Jahr 2025).
Weitere Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Erlaubnis zur
Beschäftigung aus dem Jahr 2025
5.041
Länder:
Baden-Württemberg 789
Bayern 319
Berlin 690
Brandenburg 188
Bremen 93
Hamburg 306
Hessen 68
Mecklenburg-Vorpommern 183
Niedersachsen 799
Nordrhein-Westfalen 643
Rheinland-Pfalz 263
Saarland 3
Sachsen 340
Sachsen-Anhalt 117
Schleswig-Holstein 163
Thüringen 77
Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Erlaubnis zur
Beschäftigung aus dem Jahr 2025
5.041
darunter:
Türkei 872
Irak 539
Afghanistan 549
Syrien 270
Vietnam 241
Kolumbien 225
Guinea 185
Iran 146
Nigeria 121
Venezuela 152
Ungeklärt 111
Libanon 96
Russische Föderation 92
Somalia 99
Pakistan 89
Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Erlaubnis
zustimmungsfreier Beschäftigung aus dem Jahr 2025
638
Länder:
Baden-Württemberg 78
Bayern 90
Berlin 32
Brandenburg 19
Bremen 2
Hamburg 4
Hessen 12
Mecklenburg-Vorpommern 3
Niedersachsen 47
Nordrhein-Westfalen 196
Rheinland-Pfalz 48
Saarland 1
Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Erlaubnis
zustimmungsfreier Beschäftigung aus dem Jahr 2025
638
Sachsen 86
Sachsen-Anhalt 5
Schleswig-Holstein 13
Thüringen 2
Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Erlaubnis zu
zustimmungsfreier Beschäftigung aus dem Jahr 2025
638
darunter:
Türkei 67
Irak 99
Afghanistan 42
Syrien 16
Vietnam 6
Kolumbien 5
Guinea 29
Iran 36
Nigeria 57
Venezuela 14
Ungeklärt 12
Libanon 28
Russische Föderation 29
Somalia 20
Pakistan 21
Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Ablehnung der
Beschäftigungserlaubnis aus dem Jahr 2025
546
Länder:
Baden-Württemberg 59
Bayern 38
Berlin 150
Brandenburg 24
Bremen 12
Hamburg 35
Hessen 12
Mecklenburg-Vorpommern 17
Niedersachsen 60
Nordrhein-Westfalen 57
Rheinland-Pfalz 26
Saarland 0
Sachsen 30
Sachsen-Anhalt 11
Schleswig-Holstein 9
Thüringen 6
Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Ablehnung der
Beschäftigungserlaubnis aus dem Jahr 2025
546
darunter:
Türkei 136
Irak 44
Afghanistan 47
Syrien 39
Vietnam 25
Kolumbien 6
Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Ablehnung der
Beschäftigungserlaubnis aus dem Jahr 2025
546
Guinea 12
Iran 24
Nigeria 8
Venezuela 11
Ungeklärt 19
Libanon 17
Russische Föderation 16
Somalia 5
Pakistan 10
Aufhältige Personen mit Aufenthaltsgestattung mit einer
Erlaubnis zur Beschäftigung aus dem Jahr 2025
19.444
Länder:
Baden-Württemberg 3.976
Bayern 2.729
Berlin 1.037
Brandenburg 406
Bremen 199
Hamburg 819
Hessen 783
Mecklenburg-Vorpommern 766
Niedersachsen 2.938
Nordrhein-Westfalen 2.728
Rheinland-Pfalz 1.059
Saarland 16
Sachsen 804
Sachsen-Anhalt 505
Schleswig-Holstein 314
Thüringen 365
Aufhältige Personen mit Aufenthaltsgestattung mit einer
Erlaubnis zur Beschäftigung aus dem Jahr 2025
19.444
darunter:
Syrien 4.790
Türkei 3.992
Afghanistan 3.379
Iran 925
Irak 812
Kolumbien 644
Guinea 304
Venezuela 300
Somalia 293
Nigeria 268
Pakistan 253
Ungeklärt 249
Ruanda 248
Russische Föderation 208
Burundi 203
Aufhältige Personen mit Aufenthaltsgestattung mit einer
Erlaubnis zur zustimmungsfreien Beschäftigung aus dem
Jahr 2025
576
Länder:
Baden-Württemberg 104
Bayern 107
Berlin 42
Brandenburg 4
Bremen 1
Hamburg 7
Hessen 14
Mecklenburg-Vorpommern 3
Niedersachsen 47
Nordrhein-Westfalen 145
Rheinland-Pfalz 34
Saarland 1
Sachsen 39
Sachsen-Anhalt 3
Schleswig-Holstein 22
Thüringen 3
Aufhältige Personen mit Aufenthaltsgestattung mit einer
Erlaubnis zur zustimmungsfreien Beschäftigung aus dem
Jahr 2025
576
darunter:
Syrien 33
Türkei 121
Afghanistan 55
Iran 53
Irak 83
Kolumbien 6
Guinea 33
Venezuela 14
Somalia 9
Nigeria 15
Pakistan 11
Ungeklärt 9
Ruanda 3
Russische Föderation 12
Burundi 4
Aufhältige Personen mit Aufenthaltsgestattung mit einer
Ablehnung der Beschäftigungserlaubnis aus dem Jahr 2025
1.473
Länder:
Baden-Württemberg 202
Bayern 161
Berlin 236
Brandenburg 48
Bremen 15
Hamburg 26
Hessen 76
Mecklenburg-Vorpommern 55
Niedersachsen 190
Nordrhein-Westfalen 208
Rheinland-Pfalz 116
Aufhältige Personen mit Aufenthaltsgestattung mit einer
Ablehnung der Beschäftigungserlaubnis aus dem Jahr 2025
1.473
Saarland 1
Sachsen 43
Sachsen-Anhalt 34
Schleswig-Holstein 34
Thüringen 28
Aufhältige Personen mit Aufenthaltsgestattung mit einer
Ablehnung der Beschäftigungserlaubnis aus dem Jahr 2025
1.473
darunter:
Syrien 387
Türkei 393
Afghanistan 240
Iran 92
Irak 65
Kolumbien 23
Guinea 10
Venezuela 7
Somalia 8
Nigeria 7
Pakistan 19
Ungeklärt 23
Ruanda 3
Russische Föderation 24
Burundi 8
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ISSN 0722-8333