Deutscher Bundestag Drucksache 21/7815
21. Wahlperiode 01.09.2026
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Clara Bünger, Doris Achelwilm, Anne-
Mieke Bremer, weiterer Abgeordneter und der Fraktion Die Linke
– Drucksache 21/7215 –
Zahlen zu in der Bundesrepublik Deutschland lebenden Geflüchteten zum Stand
30. Juni 2026
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Asylstatistiken beinhalten meist nur Zugangs-, Antrags- und
Entscheidungsdaten. Zahlen zu aktuell in Deutschland lebenden Geflüchteten und genauere
Angaben zu ihrem aufenthaltsrechtlichen Status sind hingegen schwerer
verfügbar, weshalb die Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag diese seit
dem Jahr 2008 regelmäßig erfragt (vgl. Bundestagsdrucksache 16/8321 und
zuletzt Bundestagsdrucksache 21/4644).
Seit 2017 stellt auch das Statistische Bundesamt eine detaillierte Erhebung zu
in Deutschland lebenden „Schutzsuchenden“ auf der Datengrundlage des
Ausländerzentralregisters (AZR) vor (vgl.
www.destatis.de). Als
„Schutzsuchende“ gelten dabei anerkannte Flüchtlinge genauso wie z. B. Asylsuchende;
entscheidend ist die „Berufung auf humanitäre Gründe“. Bei vielen Kategorien
humanitärer Aufenthaltstitel untersucht das Statistische Bundesamt deshalb
zusätzlich, inwieweit diese Personen eine „Asylhistorie“ aufweisen.
Sogenannte Visa-Overstayers (ohne Asylantragstellung) fallen damit z. B. aus
dieser Statistik heraus, selbst wenn sie später einen humanitären Aufenthaltstitel
erhalten. Die Gesamtzahl der Geflüchteten auf Basis der Kleinen Anfragen der
Fraktion Die Linke wird aufgrund des aktuellen Status der hier lebenden
Personen nach Angaben des AZR ermittelt, wobei ebenfalls nicht nur anerkannte
Flüchtlinge, sondern auch Asylsuchende, Geduldete und Geflüchtete mit
einem humanitären Aufenthaltstitel berücksichtigt werden. Trotz weniger
Erfassungsunterschiede im Detail entspricht die vom Statistischen Bundesamt
ermittelte Gesamtzahl in etwa der Summe, die sich aufgrund der Kleinen
Anfragen der Fraktion Die Linke ergibt. Für das Jahr 2020 waren dies
beispielsweise jeweils knapp 1,9 Millionen Menschen (vgl. Bundestagsdrucksache
19/28234 und
www.destatis.de, Pressemitteilung Nr. 340 vom 14. Juli 2021),
Ende 2022, nach der Aufnahme von über einer Million Geflüchteten aus der
Ukraine, waren es etwa 3,1 Millionen Personen (vgl.
Bundestagsdrucksache 20/5870 und
www.destatis.de, Pressemitteilung Nr. 125 vom 30. März
2023). Ende 2025 lag die Gesamtzahl aller Geflüchteten in Deutschland nach
Berechnungen der Fragestellenden bei rund 3,5 Millionen, 87 Prozent von
ihnen hatten einen geklärten Schutz- bzw. Aufenthaltsstatus (vgl.
Bundestagsdrucksache 21/4644). Erstmals seit 2011 hat es wieder einen (geringfügigen)
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums des Innern vom 31. August 2026
übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Rückgang der Gesamtzahl gegenüber dem Vorjahreswert gegeben. Die
Angaben des Statistischen Bundesamts für diesen Zeitpunkt lagen mit 3,2
Millionen unterhalb der von der Fraktion Die Linke erfragten Werte (
www.destati
s.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/05/PD26_162_125.html). Das
Statistische Bundesamt zählte etwa Personen mit einem Chancenaufenthaltsrecht
oder mit einer humanitären Niederlassungserlaubnis nicht mit; auch weicht die
Angabe des Statistischen Bundesamts zu 500 000 Personen mit einem GFK-
Schutzstatus (GFK = Genfer Flüchtlingskonvention) deutlich von der Angabe
zu 707 000 entsprechenden Titeln nach dem AZR ab (Antwort zu Frage 2 auf
Bundestagsdrucksache 21/4644).
Von 1997 bis 2011 war die Gesamtzahl der Geflüchteten in Deutschland von
über einer Million auf unter 400 000 gesunken, seit 2012 stieg sie wieder an
(alle Angaben, auch im Folgenden, soweit nicht anders angegeben, aus
Bundestagsdrucksache 21/4644; grafisch aufgearbeitet, im Verlauf von 2006 bis
2022, gibt es die Zahlen hier: taz.de/Gefluechtete-in-Deutschland/!5934394/).
Ende 2025 lebten gut 750 000 anerkannte Flüchtlinge (Asyl, GFK) in
Deutschland, viele von ihnen aus Syrien. Zudem gab es 373 000 subsidiär
Geschützte, überwiegend ebenfalls aus Syrien, weitere 185 000 Menschen hatten
einen nationalen Abschiebungsschutz, mehrheitlich Geflüchtete aus
Afghanistan. Ende 2025 lebten außerdem über 1,3 Million Kriegsflüchtlinge aus der
Ukraine in Deutschland, die unkompliziert einen temporären Schutzstatus
nach § 24 des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) erhalten.
Knapp 200 000 Geflüchtete verfügten Ende 2025 über eine
Aufenthaltserlaubnis infolge von Bleiberechts- oder Aufnahmeregelungen (§§ 22, 23 Absatz 1,
§§ 104a und 104c, 18a, 25a und 25b AufenthG), knapp 53 000 wegen
langjährigen Aufenthalts und unzumutbarer Ausreise (§ 25 Absatz 5 AufenthG) und
gut 15 000 wegen dringender humanitärer oder persönlicher Gründe (§ 25
Absatz 4 AufenthG). Etwa 9 000 Menschen hatten einen Aufenthaltstitel infolge
einer individuellen Härtefallentscheidung nach § 23a AufenthG. Die Zahl der
(noch) nicht anerkannten, geduldeten oder asylsuchenden Flüchtlinge war von
knapp 650 000 Ende 1997 auf etwa 134 000 im Jahr 2011 gesunken, bis Ende
2023 stieg sie auf 566 000 an, Ende 2025 lag sie bei etwa 470 000.
Die Angaben des AZR zu ausreisepflichtigen Personen sind zum Teil
fehlerhaft und überhöht. Ausreisepflichtige ohne Duldung können z. B. das Land
längst wieder (unregistriert) verlassen haben und viele angeblich
Ausreisepflichtige sind tatsächlich gar nicht ausreisepflichtig (vgl.
Bundestagsdrucksache 18/12725 und Antwort zu Frage 38 auf Bundestagsdrucksache 19/3860
sowie
www.proasyl.de/news/das-angebliche-abschiebungsvollzugsdefizit-stati
stisch-fragwuerdig-aber-gut-fuer-schlagzeilen/). So musste die
Bundesregierung auf Nachfragen einräumen, dass von den Ende 2009 im AZR vermerkten
70 000 angeblich Ausreisepflichtigen ohne Duldung 40 000 im Rechtssinne
gar nicht ausreisepflichtig waren (vgl. Antwort zu Frage 25 auf
Bundestagsdrucksache 17/4631). Für Hessen stellte das dortige Innenministerium Anfang
2021 fest, dass mehr als die Hälfte der Personen ohne Duldung nicht
ausreisepflichtig war oder sich nicht mehr in Hessen aufhielt, die offiziellen Daten
spiegelten also „nicht die Realität der Ausreisepflichtigen in Hessen“ wider
(vgl. Antwort zu Frage 34 auf Bundestagsdrucksache 20/1048). Bund und
Länder haben über drei Jahre hinweg – ergebnislos – darüber beraten,
inwieweit Personen statistisch als freiwillig ausgereist erfasst werden sollen, bei
denen im AZR „Fortzug nach unbekannt“ notiert ist (vgl. jeweils die Antwort
zu Frage 35 auf den Bundestagsdrucksachen 19/8258 und 20/1048). Im
Ergebnis kommt es zu einer statistisch überhöhten Zahl (vermeintlich) in
Deutschland lebender Ausreisepflichtiger, insbesondere wenn es keinen positiven
Nachweis für die Aus- oder Weiterreise von ausreisepflichtigen Personen gibt.
191 000 der rund 232 000 (= 82,3 Prozent) zum Ende des Jahres 2025 laut
AZR ausreisepflichtigen Personen verfügten über eine Duldung, weil ihre
Abschiebung aktuell nicht möglich ist. Wie viele von ihnen nicht abgeschoben
werden dürfen oder sollen, wird im AZR nicht erfasst, aber viele
Duldungsgründe lassen erkennen, dass eine Abschiebung nicht erlaubt oder nicht
beabsichtigt ist, etwa wegen medizinischer Abschiebungshindernisse oder einer
gerichtlichen Anordnung, wegen einer Ausbildung oder Beschäftigung, wegen
enger familiärer Bindungen zu Personen mit einem Aufenthaltsrecht oder
wegen eines Asylfolgeantrags. Nur etwa 9 Prozent der Duldungen wurden nach
§ 60b AufenthG erteilt, weil den Betroffenen unterstellt wurde, dass sie ihre
Abschiebung vorwerfbar verhindern (durch Täuschung oder Nichtmitwirkung
bei der Passbeschaffung).
Die Zahl der Ausreisepflichtigen in Deutschland sank von über 300 000 Ende
2022 auf gut 220 000 Ende 2025; ein Grund hierfür waren
Aufenthaltserteilungen nach dem Chancen-Aufenthaltsrecht (§ 104c AufenthG). Laut einer
Kurzanalyse des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF;
www.ba
mf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Forschung/Kurzanalysen/kurzanalyse1-2023-
mimap.pdf?__blob=publicationFile&v=13) sind freiwillige Ausreisen und
Aufenthaltserteilungen an Geduldete die häufigsten Gründe für eine
Beendigung der Ausreisepflicht abgelehnter Asylsuchender. Abschiebungen, die oft
im Zentrum politischer Debatten bzw. von Gesetzesänderungen stehen, spielen
diesbezüglich nur eine geringe Rolle. Die Zahl der „freiwilligen“ Ausreisen
ausreisepflichtiger Personen übersteigt die Zahl entsprechender
Abschiebungen seit 2010 in jedem Jahr deutlich, meist um das Doppelte bis Dreifache
(vgl. Antwort zu Frage 34 auf Bundestagsdrucksache 20/11101). Nur knapp
60 Prozent der Ausreisepflichtigen sind abgelehnte Asylsuchende.
Soweit seit dem 12. Juni 2026 infolge der Umsetzung von EU-Recht im
Einzelfall andere Rechtsgrundlagen für die Erteilung von Aufenthaltstiteln gelten,
wird gebeten, die Angaben sinngemäß entsprechend der vorherigen
Rechtslage zu machen.
V o r b e m e r k u n g d e r B u n d e s r e g i e r u n g
Die Bundesregierung misst dem parlamentarischen Frage- und
Informationsrecht als wesentlichem Instrument der parlamentarischen Kontrolle eine hohe
Bedeutung bei und ist bestrebt, Kleine Anfragen des Deutschen Bundestages
umfassend und innerhalb der hierfür vorgesehenen Fristen zu beantworten.
Die Bundesregierung weist zugleich auf den über die Jahre sich aus einer
zunehmenden Ausdifferenzierung ergebenen außergewöhnlichen Umfang der
vorliegenden Kleinen Anfrage und den mit ihrer Beantwortung verbundenen
erheblichen Recherche- und Verwaltungsaufwand und auf die ständige
Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zum Vorbehalt der Zumutbarkeit des
parlamentarischen Informationsrechts hin.
1. Wie viele Asylberechtigte lebten zum 30. Juni 2026 in der
Bundesrepublik Deutschland (bitte auch nach Geschlechtern, Alter über 17 oder
unter 18 Jahre und Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmals
im Jahr 2026?
Zum Stichtag 30. Juni 2026 waren 45.378 Personen mit einer Asylberechtigung
im Ausländerzentralregister (AZR) erfasst, davon 23.352 männliche und
21.883 weibliche sowie 123 Personen mit unbekanntem Geschlecht und 20
Personen mit dem Geschlecht divers. 9.580 Personen waren unter 18 Jahre alt,
35.797 Personen über 17 Jahre alt, bei einer Person war das Alter unbekannt.
12.082 Personen lebten seit weniger als sechs Jahren in Deutschland,
33.295 Personen sechs Jahre oder länger, bei einer Person war die Dauer
unbekannt. 2.946 Personen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2026.
a) Welchen Aufenthaltsstatus hatten diese Asylberechtigten?
b) Welches waren die 15 stärksten Herkunftsländer?
c) Wie verteilten sich die Asylberechtigten auf die Bundesländer?
Die Fragen 1a bis 1c werden gemeinsam beantwortet. Die Angaben können den
nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Asylberechtigte insgesamt 45.378
davon mit dem Aufenthaltsstatus: in Prozent
unbefristete Aufenthaltsrechte 47,8
befristete Aufenthaltsrechte 50,3
sonstiges (z. B. Duldung, kein Status gespeichert) 1,9
Asylberechtigte insgesamt 45.378
darunter:
Türkei 10.918
Afghanistan 7.420
Iran 4.542
Syrien 4.219
Russische Föderation 1.643
Eritrea 1.540
Irak 1.453
Somalia 1.152
Sri Lanka 1.049
Kosovo 848
Ungeklärt 777
Guinea 708
China 666
Pakistan 519
Äthiopien 484
Asylberechtigte insgesamt 45.378
Länder:
Baden-Württemberg 5.183
Bayern 4.927
Berlin 2.962
Brandenburg 447
Bremen 625
Hamburg 1.760
Hessen 5.331
Mecklenburg-Vorpommern 192
Niedersachsen 4.858
Nordrhein-Westfalen 13.569
Rheinland-Pfalz 1.552
Saarland 670
Sachsen 1.281
Sachsen-Anhalt 450
Schleswig-Holstein 1.061
Thüringen 510
2. Wie viele nach der Genfer Flüchtlingskonvention anerkannte Flüchtlinge
(vgl. § 3 Absatz 1 des Asylgesetzes [AsylG] alte Fassung [a. F.] und § 60
Absatz 1 Satz 1 AufenthG a. F.) lebten zum 30. Juni 2026 in der
Bundesrepublik Deutschland (bitte auch nach Geschlechtern, Alter über 17 oder
unter 18 Jahre und Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmals
im Jahr 2026?
Zum Stichtag 30. Juni 2026 waren 716.368 Personen mit Flüchtlingsschutz
nach § 3 des Asylgesetzes (AsylG) i. V. m. § 60 Absatz 1 Satz 1 des
Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) im AZR erfasst, davon 405.890 männliche und
309.987 weibliche, 73 diverse und 418 Personen mit unbekanntem Geschlecht.
251.888 Personen waren unter 18 Jahre alt, 464.468 Personen über 17 Jahre alt,
bei 12 Personen war das Alter unbekannt. 196.502 Personen lebten seit weniger
als sechs Jahren in Deutschland, 519.686 Personen sechs Jahre oder länger. Bei
180 Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. 33.481 Personen erhielten
diesen Status erstmalig im Jahr 2026.
a) Welchen Aufenthaltsstatus hatten diese anerkannten Flüchtlinge?
b) Welches waren die 15 stärksten Herkunftsländer?
c) Wie verteilten sich die anerkannten Flüchtlinge auf die Bundesländer?
Die Fragen 2a bis 2c werden gemeinsam beantwortet. Die Angaben können den
nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen mit Flüchtlingsschutz insgesamt 716.368
davon mit dem Aufenthaltsstatus: in %
unbefristete Aufenthaltsrechte 16,2
befristete Aufenthaltsrechte 81,7
sonstiges (z. B. Duldung, kein Status gespeichert) 2,1
Personen mit Flüchtlingsschutz 716.368
darunter:
Syrien 262.208
Afghanistan 152.655
Irak 85.314
Eritrea 47.232
Iran 34.480
Türkei 33.764
Somalia 22.705
Ungeklärt 22.206
Staatenlos 8.500
Pakistan 6.327
Russische Föderation 5.090
Nigeria 4.242
Guinea 3.850
Äthiopien 3.439
Sudan (ohne Südsudan) 1.706
Personen mit Flüchtlingsschutz 716.368
Länder:
Baden-Württemberg 75.125
Bayern 70.434
Berlin 32.905
Brandenburg 14.278
Personen mit Flüchtlingsschutz 716.368
Bremen 12.253
Hamburg 22.059
Hessen 80.238
Mecklenburg-Vorpommern 7.848
Niedersachsen 76.712
Nordrhein-Westfalen 200.743
Rheinland-Pfalz 32.417
Saarland 15.131
Sachsen 21.994
Sachsen-Anhalt 15.767
Schleswig-Holstein 25.599
Thüringen 12.865
3. Wie viele Geflüchtete mit einem subsidiären Schutzstatus nach § 25
Absatz 2 AufenthG a. F. bzw. einem Abschiebungsschutz nach § 25
Absatz 3 AufenthG a. F. (internationaler bzw. nationaler subsidiärer Schutz;
bitte differenzieren, auch bei den Unterfragen) lebten zum 30. Juni 2026
in der Bundesrepublik Deutschland (bitte auch nach Geschlechtern, Alter
über 17 oder unter 18 Jahre und Aufenthalt seit mehr oder weniger als
sechs Jahren differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen
Status erstmals im Jahr 2026?
a) Welchen Aufenthaltsstatus hatten diese subsidiär
Schutzberechtigten?
Die Fragen 3 und 3a werden gemeinsam beantwortet.
Im AZR werden u. a. Aufenthaltserlaubnisse nach § 25 Absatz 2 Satz 1 2. Alt.
AufenthG (subsidiärer Schutz) und nach § 25 Absatz 3 AufenthG
(Abschiebungsverbote nach § 60 Absatz 5 oder 7 AufenthG) gespeichert.
Zum Stichtag 30. Juni 2026 waren 362.476 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 2 AufenthG (subsidiärer Schutz) erfasst, davon
233.321 männliche, 128.970 weibliche, 2 diverse Personen und 183 Personen
mit unbekanntem Geschlecht. 91.180 Personen waren unter 18 Jahre alt,
271.288 Personen über 17 Jahre alt und bei 8 Personen ist das Alter unbekannt.
186.537 Personen lebten seit weniger als sechs Jahren in Deutschland,
175.861 Personen sechs Jahre oder länger. Bei 78 Personen ist die
Aufenthaltsdauer unbekannt. 3.043 Personen erhielten den Status erstmalig im Jahr 2026.
Mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 3 AufenthG waren
169.484 Personen zum Stichtag 30. Juni 2026 erfasst, davon 112.623
männliche, 56.757 weibliche und 102 mit unbekanntem Geschlecht sowie 2
diverse Personen. 39.757 Personen waren unter 18 Jahre alt, 129.718 Personen über
17 Jahre alt und bei 9 Personen ist das Alter unbekannt. 62.706 Personen lebten
seit weniger als sechs Jahren in Deutschland und 106.715 Personen sechs Jahre
oder länger. Bei 63 Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. 5.084
Personen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2026.
b) Welches waren die 15 stärksten Herkunftsländer?
c) Wie verteilten sich die subsidiär Schutzberechtigten auf die
Bundesländer?
Die Fragen 3b und 3c werden gemeinsam beantwortet.
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 2
AufenthG (subsidiärer Schutz)
Insgesamt 362.476
darunter:
Syrien 283.981
Irak 17.373
Afghanistan 14.122
Eritrea 13.151
Somalia 6.963
Ungeklärt 5.615
Jemen 2.831
Staatenlos 2.245
Sudan (ohne Südsudan) 2.035
Iran 1.676
Russische Föderation 1.676
Türkei 1.390
Libyen 889
Personen aus den palästinensischen Gebieten
(nicht als Staat anerkannt)
798
Libanon 730
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 3
AufenthG
Insgesamt 169.484
darunter:
Afghanistan 100.596
Irak 12.287
Somalia 9.037
Syrien 6.765
Nigeria 6.492
Äthiopien 2.728
Venezuela 2.571
Eritrea 2.278
Russische Föderation 2.114
Ungeklärt 1.570
Guinea 1.412
Armenien 1.387
Iran 1.369
Türkei 1.333
Kosovo 1.218
Länder Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 2
AufenthG (subsidiärer Schutz)
Aufenthaltserlaubnis nach
§ 25 Absatz 3 AufenthG
Insgesamt 362.476 169.484
Länder:
Baden-Württemberg 29.303 15.837
Bayern 33.734 23.408
Berlin 19.976 11.851
Brandenburg 7.750 3.679
Bremen 5.990 2.672
Hamburg 7.151 8.908
Hessen 25.483 21.258
Mecklenburg-Vorpommern 4.607 2.024
Niedersachsen 42.204 15.185
Länder Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 2
AufenthG (subsidiärer Schutz)
Aufenthaltserlaubnis nach
§ 25 Absatz 3 AufenthG
Nordrhein-Westfalen 107.605 34.277
Rheinland-Pfalz 20.365 7.363
Saarland 10.138 1.195
Sachsen 14.753 7.044
Sachsen-Anhalt 10.505 3.332
Schleswig-Holstein 15.650 8.134
Thüringen 7.262 3.317
4. Wie viele Widerrufsverfahren waren im Bundesamt für Migration und
Flüchtlinge zum 30. Juni 2026 anhängig (bitte auch nach den 15
wichtigsten Herkunftsländern und nach Status differenzieren)?
Nach den Daten des BAMF waren zum Stichtag 30. Juni 2026 40.851
Aberkennungsprüfverfahren eingeleitet und anhängig. Die weiteren Angaben
können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Stand: 30.06.2026 Anhängige Aberkennungsverfahren
Staatsangehörigkeiten Insgesamt 40.851
darunter:
Syrien 17.189
Irak 6.389
Afghanistan 5.999
Iran 1.394
Eritrea 1.211
Ungeklärt 1.047
Türkei 941
Somalia 826
Russische Föderation 653
Nigeria 541
Armenien 332
Pakistan 310
Äthiopien 285
Staatenlos 285
Libanon 256
5. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2026 in der Bundesrepublik
Deutschland, deren Flüchtlingsstatus widerrufen worden ist (bitte auch
nach aktuellem Status, nach Aufenthalt seit mehr oder weniger als
sechs Jahren und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)?
Zum Stichtag 30. Juni 2026 waren im AZR 23.324 Personen mit Widerruf/
Rücknahme eines Schutzstatus erfasst. 2.004 Personen lebten seit weniger als
sechs Jahren in Deutschland, 21.317 Personen sechs Jahre oder länger. Bei
drei Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. Die weiteren Angaben
können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen mit Widerruf/
Rücknahme des
Flüchtlingsstatus
Asylanerkennung
nach Artikel 16a
GG widerrufen/
zurückgenommen
Flüchtlingseigenschaft nach § 3
Absatz 1 AsylG
widerrufen/
zurückgenommen
subsidiärer Schutz
nach § 4 Absatz 1
AsylG widerrufen/
zurückgenommen
Summe
Insgesamt 16.329 4.617 2.378 23.324
davon mit dem Aufenthaltsstatus:
unbefristete
Aufenthaltsrechte 13.471 762 120 14.353
befristete Aufenthaltsrechte 2.371 2.715 1.541 6.627
sonstiges (z. B. Duldung,
kein Status gespeichert) 487 1.140 717 2.344
Personen mit Widerruf/Rücknahme des Schutzstatus
Insgesamt 23.324
darunter:
Kosovo 6.614
Irak 4.079
Türkei 2.712
Syrien 2.113
Serbien 1.035
Afghanistan 541
Albanien 483
Iran 429
Armenien 404
Eritrea 391
Serbien und Montenegro (ehemals) 360
Sri Lanka 341
Ungeklärt 332
Russische Föderation 243
Libanon 236
6. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2026 in der Bundesrepublik
Deutschland, denen eine Duldung aufgrund einer Abschiebestopp-
Anordnung nach § 60a AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlechtern,
Alter über 17 oder unter 18 Jahre, Aufenthalt seit mehr oder weniger als
sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmals
im Jahr 2026?
Zum Stichtag 30. Juni 2026 waren 2.922 Personen mit einer Duldung nach
§ 60a Absatz 1 AufenthG im AZR erfasst, davon 1.884 männliche und 1.035
weibliche sowie 3 Personen mit unbekanntem Geschlecht. 783 Personen waren
unter 18 Jahre alt und 2.139 Personen 18 Jahre und älter. 1.142 Personen lebten
seit sechs Jahren oder länger in Deutschland, 1.779 Personen weniger als
sechs Jahre. Bei einer Person ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. 959 erhielten
diesen Status erstmalig im Jahr 2026. Die weiteren Angaben können den
nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen mit Duldung nach § 60a Absatz 1 AufenthG 2.922
Länder:
Baden-Württemberg 70
Bayern 196
Berlin 19
Brandenburg 186
Personen mit Duldung nach § 60a Absatz 1 AufenthG 2.922
Bremen 70
Hamburg 3
Hessen 77
Mecklenburg-Vorpommern 10
Niedersachsen 327
Nordrhein-Westfalen 1.164
Rheinland-Pfalz 96
Saarland 91
Sachsen 98
Sachsen-Anhalt 55
Schleswig-Holstein 318
Thüringen 142
Personen mit Duldung nach § 60a Absatz 1 AufenthG
Insgesamt 2.922
darunter:
Irak 276
Syrien 263
Türkei 261
Iran 245
Afghanistan 205
Russische Föderation 193
Serbien 129
Nigeria 114
Georgien 84
Nordmazedonien 80
Kosovo 73
Ukraine 71
Albanien 63
Armenien 58
Libanon 49
7. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2026 in der Bundesrepublik
Deutschland mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 16g, § 18a AufenthG
a. F. bzw. § 19d AufenthG (bitte nach Geschlechtern, Alter über 17 oder
unter 18 Jahre, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren,
Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und
wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2026?
Zum Stichtag 30. Juni 2026 waren 10.514 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis für qualifizierte Geduldete zum Zweck der Beschäftigung nach § 18a
(Fassung bis 29.02.2020), § 19d (aktuelle Fassung) und § 16g AufenthG im
AZR erfasst, davon 8.737 männliche und 1.775 weibliche sowie zwei Personen
mit unbekanntem Geschlecht. 28 Personen waren unter 18 Jahre alt und
10.486 Personen 18 Jahre und älter. 7.238 Personen lebten seit mehr als
sechs Jahren in Deutschland, 3.273 Personen sechs Jahre oder weniger, bei
drei Personen ist die Dauer unbekannt. 1.339 erhielten diesen Status erstmalig
im Jahr 2026. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen
entnommen werden.
Aufenthaltserlaubnis nach §§ 18a, 19d, 16g AufenthG Summe
Länder: 10.514
Baden-Württemberg 2.112
Bayern 1.629
Aufenthaltserlaubnis nach §§ 18a, 19d, 16g AufenthG Summe
Berlin 440
Brandenburg 136
Bremen 64
Hamburg 426
Hessen 628
Mecklenburg-Vorpommern 99
Niedersachsen 1.053
Nordrhein-Westfalen 2.426
Rheinland-Pfalz 356
Saarland 45
Sachsen 427
Sachsen-Anhalt 108
Schleswig-Holstein 471
Thüringen 94
Aufenthaltserlaubnis nach §§ 18a, 19d, 16g AufenthG Summe
Insgesamt: 10.514
darunter:
Afghanistan 1.797
Türkei 1.114
Irak 930
Iran 666
Gambia 617
Guinea 439
Pakistan 347
Albanien 343
Nigeria 338
Armenien 294
Kamerun 241
Georgien 208
Marokko 190
Aserbaidschan 180
Venezuela 159
8. Wie viele jüdische Einwanderinnen und Einwanderer aus der ehemaligen
Sowjetunion wurden bis zum 30. Juni 2026 infolge verschiedener
politischer Anordnungen in der Bundesrepublik Deutschland aufgenommen
(bitte nach Bundesländern differenzieren)?
Von 1993 bis zum 30. Juni 2026 wurden im geregelten Aufnahmeverfahren für
jüdische Zuwandernde insgesamt 215.438 Personen aufgenommen. Hinzu
kommen 8.535 Personen, die vor Beginn oder außerhalb des geregelten
Aufnahmeverfahrens eingereist waren. Insgesamt sind damit 223.973 jüdische
Zuwandernde mit ihren Familienangehörigen aus der ehemaligen Sowjetunion
bzw. ihren Nachfolgestaaten eingereist. Die Verteilung auf die einzelnen
Bundesländer kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Länder Einreisen/Personen
Baden-Württemberg 20.899
Bayern 33.519
Berlin 1.595
Brandenburg 7.776
Bremen 2.263
Länder Einreisen/Personen
Hamburg 5.388
Hessen 18.624
Mecklenburg- Vorpommern 6.706
Niedersachsen 18.453
Nordrhein-Westfalen 53.362
Rheinland-Pfalz 11.710
Saarland 3.255
Sachsen 11.302
Sachsen-Anhalt 7.771
Schleswig-Holstein 6.854
Thüringen 5.961
Insgesamt 215.438
9. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2026 in der Bundesrepublik
Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis infolge einer
Aufnahmeerklärung nach § 22 AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlechtern,
Alter über 17 oder unter 18 Jahre, Aufenthalt seit mehr oder weniger als
sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmals
im Jahr 2026?
Eine Aufenthaltserlaubnis nach § 22 AufenthG besaßen zum 30. Juni 2026
insgesamt 33.591 Personen, davon 16.869 männliche, 16.687 weibliche und zwei
diverse sowie 33 Personen mit unbekanntem Geschlecht. 12.639 Personen
waren unter 18 Jahre alt und 20.951 Personen über 17 Jahre alt. Bei einer Person
ist das Alter unbekannt. 1.980 Personen lebten seit sechs Jahren oder länger in
Deutschland, 31.608 Personen weniger als sechs Jahre. Bei drei Personen war
die Aufenthaltsdauer unbekannt. 262 Personen erhielten diesen Status erstmalig
im Jahr 2026. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen
entnommen werden.
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 22 AufenthG
Insgesamt 33.591
Länder:
Baden-Württemberg 3.949
Bayern 5.189
Berlin 2.178
Brandenburg 850
Bremen 399
Hamburg 1.045
Hessen 2.395
Mecklenburg-Vorpommern 563
Niedersachsen 3.333
Nordrhein-Westfalen 7.328
Rheinland-Pfalz 1.682
Saarland 328
Sachsen 1.565
Sachsen-Anhalt 727
Schleswig-Holstein 1.317
Thüringen 743
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 22 AufenthG
Insgesamt 33.591
darunter:
Afghanistan 30.680
Russische Föderation 1.564
Iran 433
Belarus 299
Syrien 227
Ungeklärt 45
Personen aus den palästinensischen Gebieten
(nicht als Staat anerkannt)
41
Irak 31
Staatenlos 29
Sudan (ohne Südsudan) 29
Libanon 19
Ukraine 18
Myanmar 13
China 11
Jemen 10
10. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2026 in der Bundesrepublik
Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis infolge der
Härtefallregelung nach § 23a AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlechtern, Alter
über 17 oder unter 18 Jahre, Aufenthalt seit mehr oder weniger als
sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmals
im Jahr 2026?
Eine Aufenthaltserlaubnis nach § 23a AufenthG besaßen zum 30. Juni 2026
insgesamt 8.944 Personen, davon 4.753 männliche, 4.181 weibliche und
zehn Personen mit unbekanntem Geschlecht. 2.425 Personen waren unter
18 Jahre alt und 6.517 Personen über 17 Jahre alt. Bei zwei Personen ist das
Alter unbekannt. 7.174 Personen lebten seit sechs Jahren oder länger in
Deutschland, 1.769 Personen weniger als sechs Jahre. Bei einer Person ist die
Aufenthaltsdauer unbekannt. 382 Personen erhielten diesen Status erstmalig im
Jahr 2026. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen
entnommen werden.
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 23a
AufenthG
8.944
Länder:
Baden-Württemberg 339
Bayern 503
Berlin 1.908
Brandenburg 141
Bremen 157
Hamburg 86
Hessen 191
Mecklenburg-Vorpommern 52
Niedersachsen 889
Nordrhein-Westfalen 2.085
Rheinland-Pfalz 889
Saarland 64
Sachsen 331
Sachsen-Anhalt 157
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 23a
AufenthG
8.944
Schleswig-Holstein 149
Thüringen 1.003
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 23a
AufenthG
Anzahl der
aufhältigen Ausländer
Insgesamt 8.944
darunter:
Kosovo 869
Albanien 868
Serbien 778
Türkei 543
Russische Föderation 531
Georgien 459
Nordmazedonien 449
Aserbaidschan 427
Armenien 387
Irak 260
Iran 250
Afghanistan 247
Nigeria 245
Pakistan 240
Bosnien und Herzegowina 221
11. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2026 in der Bundesrepublik
Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1
AufenthG oder eine Aufenthalts- oder Niederlassungserlaubnis nach § 23
Absatz 2 oder 4 AufenthG (bitte differenzieren) erteilt wurde (bitte
jeweils nach Geschlechtern, Alter über 17 oder unter 18 Jahre, Aufenthalt
seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den 15
wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und wie viele von ihnen
erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2026?
Zum Stichtag 30. Juni 2026 waren 18.638 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1 AufenthG erfasst. 1.983 Personen waren unter
18 Jahre alt und 16.655 Personen über 17 Jahre alt. 10.505 Personen lebten seit
sechs Jahren oder länger in Deutschland, 8.133 Personen weniger als
sechs Jahre. 240 Personen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2026.
Mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 2 AufenthG waren
24.054 Personen erfasst, davon waren 7.660 Personen unter 18 Jahre alt und
16.394 Personen über 17 Jahre alt. 11.911 Personen lebten seit sechs Jahren
oder länger in Deutschland, 12.134 Personen weniger als sechs Jahre und bei
9 Personen war die Aufenthaltsdauer unbekannt. 825 Personen erhielten diesen
Status erstmalig im Jahr 2026.
Eine Niederlassungserlaubnis nach § 23 Absatz 2 AufenthG haben 56.691
Personen. Davon waren 583 unter 18 Jahre alt und 56.108 hatten ein Alter von
18 Jahren oder älter. 52.573 Personen hatten eine Aufenthaltsdauer von
mindestens sechs Jahren, 4.116 Personen hatten eine Aufenthaltsdauer von weniger
als sechs Jahren, bei zwei Personen war die Aufenthaltsdauer unbekannt.
399 Personen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2026.
Zudem waren 11.187 Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 23
Absatz 4 AufenthG erfasst, davon waren 4.237 Personen unter 18 Jahre alt und
6.950 Personen über 17 Jahre alt. 3.183 Personen lebten seit sechs Jahren oder
länger in Deutschland, 8.004 Personen weniger als sechs Jahre. 187 Personen
erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2026.
Eine Niederlassungserlaubnis nach § 23 Absatz 4 AufenthG hatten 327
Personen. Davon waren zwei Personen unter 18 Jahre alt und 325 hatten ein Alter
von 18 Jahren oder älter. 319 Personen hatten eine Aufenthaltsdauer von
mindestens sechs Jahren, acht Personen hatten eine Aufenthaltsdauer von weniger
als sechs Jahren. 13 Personen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2026.
Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen
werden.
Aufenthaltstitel
nach § 23
AufenthG
Aufenthaltserlaubnis nach
§ 23 Absatz 1
Aufenthaltserlaubnis nach
§ 23 Absatz 2
Niederlassungserlaubnis nach
§ 23 Absatz 2
Aufenthaltserlaubnis nach
§ 23 Absatz 4
Niederlassungserlaubnis nach
§ 23 Absatz 4
Insgesamt 18.638 24.054 56.691 11.187 327
davon:
männlich 8.172 11.435 24.789 5.466 175
weiblich 10.420 12.591 31.702 5.709 152
unbekannt 46 24 199 12 0
divers 0 4 1 0 0
Aufenthaltstitel
nach § 23
AufenthG
Aufenthaltserlaubnis nach
§ 23 Absatz 1
Aufenthaltserlaubnis nach
§ 23 Absatz 2
Niederlassungserlaubnis nach
§ 23 Absatz 2
Aufenthaltserlaubnis nach
§ 23 Absatz 4
Niederlassungserlaubnis nach
§ 23 Absatz 4
Insgesamt 18.638 24.054 56.691 11.187 327
Länder:
Baden-
Württemberg
1.399 2.836 6.142 1.231 17
Bayern 537 3.604 9.522 1.825 39
Berlin 3.922 1.567 3.480 664 6
Brandenburg 1.155 673 1.346 289 8
Bremen 285 326 339 166 1
Hamburg 918 618 1.195 288 14
Hessen 965 1.707 4.347 862 13
Mecklenburg-
Vorpommern
16 390 1.287 183 0
Niedersachsen 948 2.222 4.819 1.224 15
Nordrhein-
Westfalen
3.651 5.600 15.156 2.335 192
Rheinland-Pfalz 444 1.222 1.813 515 11
Saarland 260 333 739 146 1
Sachsen 117 1.155 3.283 553 3
Sachsen-Anhalt 84 493 1.337 287 3
Schleswig-
Holstein
1.684 775 1.077 403 4
Thüringen 2.253 533 809 216 0
Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 23
Absatz 1 AufenthG
18.638
darunter:
Syrien 8.381
Kosovo 1.402
Serbien 1.021
Libanon 927
Türkei 875
Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 23
Absatz 1 AufenthG
18.638
Bosnien und Herzegowina 807
Afghanistan 799
Irak 734
Ungeklärt 647
Kroatien 236
Iran 235
Staatenlos 175
Sudan (ohne Südsudan) 171
Russische Föderation 162
Ukraine 157
Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 23
Absatz 2 AufenthG
24.054
darunter:
Syrien 17.220
Afghanistan 2.356
Ukraine 1.981
Russische Föderation 676
Irak 662
Staatenlos 194
Ungeklärt 180
Somalia 143
Weißrussland 86
Eritrea 60
Moldau 46
Iran 45
Usbekistan 41
Aserbaidschan 39
Sudan (ohne Südsudan) 32
Personen mit einer Niederlassungserlaubnis nach § 23
Absatz 2 AufenthG
56.691
darunter:
Ukraine 26.077
Russische Föderation 19.067
Moldau 2.218
Aserbaidschan 1.459
Usbekistan 1.417
Belarus 1.217
Vietnam 1.094
Kirgisistan 877
Kasachstan 589
Georgien 536
Staatenlos 363
Sowjetunion (ehemals) 336
Lettland 240
Ungeklärt 200
Litauen 145
Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 23
Absatz 4 AufenthG
11.187
darunter:
Syrien 5.927
Sudan (ohne Südsudan) 1.348
Somalia 1.027
Südsudan 864
Eritrea 719
Kongo, Dem. Republik 487
Irak 175
Burundi 140
Jemen 132
Äthiopien 99
Ungeklärt 71
Kongo 28
Afghanistan 27
Ägypten 22
Libanon 16
Personen mit einer Niederlassungserlaubnis nach § 23
Absatz 4 AufenthG
327
darunter:
Ukraine 58
Kosovo 36
Serbien 30
Türkei 29
Irak 18
Afghanistan 16
Syrien 10
Russische Föderation 10
Bosnien und Herzegowina 9
Vietnam 9
Nordmazedonien 9
Iran 7
Somalia 6
Eritrea 6
Ungeklärt 5
12. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2026 in der Bundesrepublik
Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 104a bzw. § 104b
AufenthG erteilt wurde (bitte nach den zehn wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren)?
Zum Stichtag 30. Juni 2026 waren im AZR insgesamt 409 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach §§ 104a oder 104b AufenthG gespeichert. Weitere
Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Personen mit
Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1
i. V. m. § 104a AufenthG
Personen mit
Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1
i. V. m. § 104b AufenthG
Summe
Insgesamt 400 9 409
darunter:
Kosovo 134 0 134
Serbien 72 1 73
Personen mit
Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1
i. V. m. § 104a AufenthG
Personen mit
Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1
i. V. m. § 104b AufenthG
Summe
Syrien 21 0 21
Türkei 21 0 21
Irak 15 0 15
China 10 0 10
Russische Föderation 8 2 10
Ungeklärt 9 0 9
Bosnien und Herzegowina 8 0 8
Libanon 8 0 8
13. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2026 in der Bundesrepublik
Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG erteilt
wurde (bitte nach Geschlechtern, Alter über 17 oder unter 18 Jahre,
Bundesländern und nach den 15 wichtigsten Staatsangehörigkeiten
differenzieren)?
a) Wie viele Personen lebten zu diesem Datum in der Bundesrepublik
Deutschland, denen eine Fiktionsbescheinigung über die
Beantragung einer Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG erteilt wurde
(bitte wie in Frage 13differenzieren)?
b) Wie viele Personen lebten zu diesem Datum in der Bundesrepublik
Deutschland, die als Geflüchtete aus der Ukraine ein Schutzgesuch
geäußert haben (bitte wie in Frage 13 differenzieren)?
c) Wie viele Personen lebten zu diesem Datum in der Bundesrepublik
Deutschland, die als Geflüchtete aus der Ukraine einen Antrag nach
§ 24 AufenthG gestellt haben (bitte wie in Frage 13differenzieren)?
d) Wie viele Personen lebten zu diesem Datum in der Bundesrepublik
Deutschland, die als ukrainische Geflüchtete kein Schutzgesuch
gestellt und keinen Titel erteilt bekommen haben (bitte wie in
Frage 13differenzieren)?
Die Fragen 13 sowie 13a bis 13d werden gemeinsam beantwortet.
Nachfolgend werden für die Auswertung alle seit dem 24. Februar 2022
eingereisten ukrainischen Staatsangehörigen und alle weiteren Staatsangehörigen,
bei denen ein Asylgesuch mit dem Marker „UKR“ im AZR erfasst wird, bzw.
die einen Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels nach § 24 AufenthG
gestellt haben, ausgewertet.
Zum Stichtag 30. Juni 2026 waren 1.191.056 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG erfasst, bei 46.632 Personen wurde eine
Fiktionsbescheinigung ausgestellt, 29.450 Personen haben ein Schutzgesuch
geäußert. 45.052 Personen haben einen Antrag auf § 24 AufenthG gestellt,
38.409 Personen haben bisher kein Schutzgesuch geäußert und keinen Titel
erteilt bekommen. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen
entnommen werden.
Stichtag
30.06.2026
Personen,
denen ein
Aufenthaltstitel nach § 24
AufenthG
(vorübergehender
Schutz) erteilt
wurde
Personen,
denen eine
Fiktionsbescheinigung
ausgestellt
wurde
Personen, die
ein
Schutzgesuch geäußert
haben
Personen, die
einen Antrag
auf § 24
AufenthG
gestellt haben
Eingereiste
ukrainische
Staatsangehörige ohne
bisheriges
Schutzgesuch
und
Titelerteilung
Summe
Summe 1.191.056 46.632 29.450 45.052 38.409 1.350.599
nach Geschlecht
männlich 503.919 23.197 13.438 23.306 17.910 581.770
weiblich 685.428 23.349 15.986 21.655 20.199 766.617
divers 59 7 3 9 4 82
unbekannt 1.650 79 23 82 296 2.130
nach Alter
unter 18 302.933 14.318 7.264 9.433 19.572 353.520
18 und älter 888.116 32.312 22.178 35.619 18.834 997.059
Alter
unbekannt
7 2 8 0 3 20
Stichtag
30.06.2026
§ 24
AufenthG
Fiktionsbescheinigung
Schutzgesuch
geäußert
Antrag auf
§ 24
AufenthG
gestellt
ohne
bisheriges
Schutzgesuch und
Titelerteilung
Summe
Insgesamt 1.191.056 46.632 29.450 45.052 38.409 1.350.599
davon:
Baden-
Württemberg 157.476 9.856 3.949 6.191 5.810 183.282
Bayern 169.170 9.368 5.911 9.032 5.495 198.976
Berlin 62.120 873 3.825 4.835 4.274 75.927
Brandenburg 29.859 818 572 1.639 1.473 34.361
Bremen 13.999 133 496 481 325 15.434
Hamburg 34.183 659 326 851 912 36.931
Hessen 95.145 2.892 1.709 3.671 3.366 106.783
Mecklenburg-
Vorpommern 25.263 1.235 452 1.086 834 28.870
Niedersachsen 112.628 2.752 1.917 2.934 3.479 123.710
Nordrhein-
Westfalen 248.999 6.802 6.035 7.601 6.712 276.149
Rheinland-
Pfalz 53.397 1.210 764 1.973 1.144 58.488
Saarland 17.386 324 265 425 335 18.735
Sachsen 62.720 3.798 1.308 1.606 1.677 71.109
Sachsen-
Anhalt 34.507 1.753 610 947 752 38.569
Schleswig-
Holstein 41.469 2.463 805 1.225 1.010 46.972
Thüringen 32.735 1.696 506 555 811 36.303
Stichtag
30.06.2026
§ 24
AufenthG
Fiktionsbescheinigung
Schutzgesuch
geäußert
Antrag auf
§ 24 AufenthG
gestellt
ohne
bisheriges
Schutzgesuch und
Titelerteilung
Summe
alle
Staatsangehörigkeiten 1.191.056 46.632 29.450 45.052 38.409 1.350.599
darunter:
Ukraine 1.160.644 44.620 24.648 43.739 38.409 1.312.060
Russische
Föderation 4.475 146 228 127 4.976
Aserbaidschan 3.391 143 157 136 3.827
Vietnam 2.668 56 60 57 2.841
Georgien 2.171 92 44 80 2.387
Armenien 2.060 67 88 40 2.255
Nigeria 763 321 836 82 2.002
Moldau 1.764 44 69 57 1.934
Marokko 600 260 690 98 1.648
Türkei 1.047 70 174 58 1.349
Turkmenistan 541 138 560 75 1.314
Afghanistan 1.047 31 98 36 1.212
Iran 949 30 153 39 1.171
Syrien 1.024 15 76 42 1.157
Usbekistan 696 27 57 27 807
Der AZR-Speichersachverhalt „Antrag auf Aufenthaltstitel nach § 24 AufenthG
gestellt“ stellt einen der Sachverhalte dar, mit dem eine Erstregistrierung im
AZR erfolgen kann. Er bedeutet jedoch nicht, dass auch bereits eine formale
Antragstellung auf einen Aufenthaltstitel bei einer Ausländerbehörde erfolgt
sein muss. Er kann auch von anderen Behörden, wie z. B. Polizeibehörden oder
Aufnahmeeinrichtungen, zur Registrierung verwendet werden.
Dagegen können Fiktionsbescheinigungen ausschließlich von
Ausländerbehörden erteilt und im AZR gespeichert werden. In diesen Fällen hat bereits eine
formale Antragstellung stattgefunden, die Erteilung des Aufenthaltstitels
benötigt jedoch noch einige Zeit. Für den Übergangszeitraum wird den Personen
eine Fiktionsbescheinigung ausgestellt, um den Aufenthalt zu legitimieren.
e) Welche Angaben kann die Bundesregierung machen zur Zahl der
Einreisen ukrainischer Staatsangehöriger bzw. der Antragstellungen für
einen zeitweiligen Schutz im Verlauf der einzelnen Monate im Jahr
2026, insbesondere auch mit Blick auf männliche Personen zwischen
18 und 22 Jahren (bitte differenziert darstellen)?
Die Angaben zu denen mit Stand 30. Juni 2026 im AZR erfassten Einreisen
ukrainischer Staatsangehöriger können den nachfolgenden Tabellen
entnommen werden.
Jahr Monat Im AZR erfasste Einreisen von
ukrainischen Staatsangehörigen insgesamt
davon Antrag auf § 24 AufenthG
gestellt
2026 Januar 15.158 6.931
Februar 12.841 6.509
März 11.406 6.331
April 8.485 5.302
Mai 6.316 4.413
Juni 4.674 3.919
Jahr Monat Im AZR erfasste Einreisen von
ukrainischen Männern im Alter von 18 bis
22 Jahren
davon Antrag auf § 24 AufenthG
gestellt
2026 Januar 1.732 814
Februar 1.327 686
März 1.109 620
April 736 468
Mai 589 429
Juni 440 371
Die Daten zu erfassten Einreisen von ukrainischen Staatsangehörigen können
untererfasst sein, da diese in der Regel visafrei nach Deutschland einreisen und
sich hier bis zu 90 Tage visafrei aufhalten dürfen.
f) Welche Angaben kann die Bundesregierung machen zur Zahl der
Ausreisen ukrainischer Staatsangehöriger von 2022 bis Mitte 2026 (bitte
nach Quartalen differenzieren)?
Im Folgenden wird lediglich auf die letzte Ausreise von ukrainischen
Staatsangehörigen aus Deutschland eingegangen. Die Angaben zum Stand 30. Juni
2026 gemäß AZR können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Letzte im AZR erfasste Ausreise von Personen
mit ukrainischer Staatsangehörigkeit
Insgesamt seit 2022 486.899
davon im:
1. Quartal 2022 3.814
2. Quartal 2022 51.140
3. Quartal 2022 52.295
4. Quartal 2022 36.291
1. Quartal 2023 53.940
2. Quartal 2023 37.193
3. Quartal 2023 35.939
4. Quartal 2023 23.273
1. Quartal 2024 25.481
2. Quartal 2024 20.742
3. Quartal 2024 24.908
4. Quartal 2024 17.294
1. Quartal 2025 18.140
2. Quartal 2025 18.494
3. Quartal 2025 19.536
4. Quartal 2025 16.757
1. Quartal 2026 16.952
2. Quartal 2026 14.710
14. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2026 in der Bundesrepublik
Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4
AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlechtern, Alter über 17 oder
unter 18 Jahre, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren,
Bundesländern, den 15 wichtigsten Herkunftsländern und nach § 25 Absatz 4
Satz 1 bzw. 2 AufenthG differenzieren), und wie viele von ihnen
erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2026?
Zum Stichtag 30. Juni 2026 waren 14.970 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4 AufenthG erfasst, darunter 6.955 nach § 25
Absatz 4 Satz 1 AufenthG sowie 8.015 nach § 25 Absatz 4 Satz 2 AufenthG.
1.766 Personen waren unter 18 Jahre alt und 13.204 Personen 18 Jahre und
älter. 438 Personen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2026 Die weiteren
Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen mit Aufenthaltserlaubnis
nach § 25 Absatz 4 AufenthG
§ 25 Absatz 4 Satz 1
AufenthG
§ 25 Absatz 4 Satz 2
AufenthG
Summe
Insgesamt 6.955 8.015 14.970
davon:
männlich 3.512 3.415 6.927
weiblich 3.395 4.571 7.966
unbekannt 48 29 77
Personen mit Aufenthaltserlaubnis
nach § 25 Absatz 4 AufenthG
§ 25 Absatz 4 Satz 1
AufenthG
§ 25 Absatz 4 Satz 2
AufenthG
Summe
Insgesamt 6.955 8.015 14.970
davon:
weniger als 6 Jahre 1.713 696 2.409
6 Jahre und länger 5.242 7.319 12.561
Personen mit Aufenthaltserlaubnis
nach § 25 Absatz 4 AufenthG
§ 25 Absatz 4 Satz 1
AufenthG
§ 25 Absatz 4 Satz 2
AufenthG
Summe
Insgesamt 6.955 8.015 14.970
Länder:
Baden-Württemberg 377 228 605
Bayern 933 277 1.210
Berlin 1.911 1.282 3.193
Brandenburg 59 58 117
Bremen 137 252 389
Hamburg 713 294 1.007
Hessen 700 283 983
Mecklenburg-
Vorpommern 15 192 207
Niedersachsen 466 1.674 2.140
Nordrhein-Westfalen 1.383 2.947 4.330
Rheinland-Pfalz 107 176 283
Saarland 33 98 131
Sachsen 29 64 93
Sachsen-Anhalt 20 89 109
Schleswig-Holstein 61 82 143
Thüringen 11 19 30
Personen mit Aufenthaltserlaubnis
nach § 25 Absatz 4 AufenthG
§ 25 Absatz 4 Satz 1
AufenthG
§ 25 Absatz 4 Satz 2
AufenthG
Summe
Insgesamt 6.955 8.015 14.970
darunter:
Türkei 460 1.384 1.844
Libyen 1.088 47 1.135
Russische Föderation 869 237 1.106
Kosovo 139 951 1.090
Serbien 96 969 1.065
Saudi-Arabien 580 7 587
Libanon 51 482 533
Kuwait 420 13 433
Irak 188 227 415
Katar 386 14 400
Syrien 115 281 396
Bosnien und Herzegowina 58 330 388
Vereinigte Arabische Emirate 338 6 344
Nordmazedonien 55 251 306
Ungeklärt 27 266 293
15. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2026 in der Bundesrepublik
Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4a
bzw. 4b (bitte differenzieren) AufenthG erteilt wurde (bitte nach
Geschlechtern, Alter über 17 oder unter 18 Jahre, Aufenthalt seit mehr oder
weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen
Status erstmals im Jahr 2026?
Zum Stichtag 30. Juni 2026 waren 84 Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis
nach § 25 Absatz 4a und 4b AufenthG erfasst. Davon waren vier Personen
unter 18 Jahre alt und 80 Personen über 17 Jahre alt. Acht Personen erhielten
diesen Status erstmalig im Jahr 2026.
Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen
werden.
Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4a und 4b
AufenthG
§ 25 Absatz 4a
AufenthG
§ 25 Absatz 4b
AufenthG
Summe
Insgesamt 77 7 84
davon:
männlich 19 2 21
weiblich 57 5 62
unbekannt 1 0 1
Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4a und 4b
AufenthG
§ 25 Absatz 4a
AufenthG
§ 25 Absatz 4b
AufenthG
Summe
Insgesamt 77 7 84
davon:
weniger als 6 Jahre 30 3 33
6 Jahre oder länger 47 4 51
Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4a und 4b
AufenthG
§ 25 Absatz 4a
AufenthG
§ 25 Absatz 4b
AufenthG
Summe
Insgesamt 77 7 84
Länder:
Baden-Württemberg 5 0 5
Bayern 9 1 10
Berlin 18 0 18
Brandenburg 1 1 2
Bremen 3 1 4
Hamburg 12 0 12
Hessen 3 0 3
Mecklenburg-Vorpommern 2 0 2
Niedersachsen 5 0 5
Nordrhein-Westfalen 11 2 13
Rheinland-Pfalz 1 1 2
Saarland 4 0 4
Sachsen 2 1 3
Sachsen-Anhalt 1 0 1
Schleswig-Holstein 0 0 0
Thüringen 0 0 0
Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4a und 4b
AufenthG
§ 25 Absatz 4a
AufenthG
§ 25 Absatz 4b
AufenthG
Summe
Insgesamt 77 7 84
darunter:
Bulgarien 15 0 15
Rumänien 8 0 8
Indien 7 0 7
Nigeria 5 0 5
Irak 3 2 5
Thailand 4 0 4
Brasilien 3 0 3
Ghana 3 0 3
Tschechische Republik 3 0 3
die übrigen Staatsangehörigkeiten haben einen Wert (Summe) von 2 oder weniger
16. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2026 in der Bundesrepublik
Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 5
AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlechtern, Alter über 17 oder
unter 18 Jahre, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren,
Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und
wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2026?
Zum Stichtag 30. Juni 2026 lebten 51.946 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 5 AufenthG in Deutschland, darunter 28.301
männliche und 23.569 weibliche sowie 76 Personen mit unbekanntem Geschlecht.
15.553 Personen waren unter 18 Jahre alt, 36.391 Personen über 17 Jahre alt
und bei zwei Personen ist das Alter unbekannt. 39.358 Personen lebten seit
sechs Jahren oder länger in Deutschland 12.583 Personen weniger als
sechs Jahre. Bei fünf Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. 2.527
Personen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2026. Die weiteren Angaben
können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach
§ 25 Absatz 5 AufenthG
Insgesamt 51.946
davon:
Länder:
Baden-Württemberg 1.732
Bayern 2.372
Berlin 8.900
Brandenburg 1.287
Bremen 3.648
Hamburg 4.054
Hessen 1.793
Mecklenburg-Vorpommern 390
Niedersachsen 4.556
Nordrhein-Westfalen 16.595
Rheinland-Pfalz 1.460
Saarland 289
Sachsen 1.456
Sachsen-Anhalt 1.203
Schleswig-Holstein 1.621
Thüringen 590
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach
§ 25 Absatz 5 AufenthG
Insgesamt 51.946
darunter:
Serbien 6.478
Kosovo 4.042
Vietnam 3.517
Türkei 3.485
Ghana 2.964
Nigeria 2.949
Nordmazedonien 2.378
Russische Föderation 2.060
Irak 1.703
Albanien 1.677
Ungeklärt 1.539
Bosnien und Herzegowina 1.511
Armenien 1.486
Afghanistan 1.303
Syrien 1.121
17. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2026 in der Bundesrepublik
Deutschland mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG (bitte
nach Geschlechtern, Alter über 17 oder unter 18 Jahre, Bundesländern
und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), wie viele mit
einer Duldung nach § 60a Absatz 2b AufenthG, wie viele mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG (bitte wie oben differenzieren),
wie viele von ihnen hatten zuvor eine Aufenthaltserlaubnis nach § 104c
AufenthG, und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmals im
Jahr 2026?
Zum Stichtag 30. Juni 2026 waren 22.285 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG, 508 Personen mit einer Duldung nach § 60a
Absatz 2b AufenthG und 73.124 Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach
§ 25b AufenthG aufhältig.
879 Personen erhielten die Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG
erstmalig im Jahr 2026. 123 Personen erhielten eine Duldung nach § 60a Absatz 2b
AufenthG erstmalig im Jahr 2026 und 3.386 Personen erhielten die
Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG erstmalig im Jahr 2026.
34.502 Personen besaßen zuvor einen Aufenthaltstitel nach § 104c AufenthG.
Die weiteren Angaben zum Stichtag 30. Juni 20206 können den nachfolgenden
Tabellen entnommen werden.
Aufenthaltserlaubnis
nach § 25a AufenthG
§ 25a
Absatz 1
§ 25a
Absatz 2
Satz 1
§ 25a
Absatz 2
Satz 2
§ 25a
Absatz 2
Satz 3
§ 25a
Absatz 2
Satz 5
Summe
Insgesamt 19.572 1.562 693 65 393 22.285
davon:
männlich 11.681 759 380 33 196 13.049
weiblich 7.873 801 312 32 197 9.215
divers 0 0 0 0 0 0
unbekannt 18 2 1 0 0 21
Aufenthaltserlaubnis
nach § 25a AufenthG
§ 25a
Absatz 1
§ 25a
Absatz 2
Satz 1
§ 25a
Absatz 2
Satz 2
§ 25a
Absatz 2
Satz 3
§ 25a
Absatz 2
Satz 5
Summe
Altersgruppen insgesamt 19.572 1.562 693 65 393 22.285
davon:
unter 18 Jahre 4.582 70 607 16 345 5.620
18 Jahre oder älter 14.990 1.492 86 49 48 16.665
Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG Summe
Insgesamt 22.285
Länder:
Baden-Württemberg 2.123
Bayern 2.201
Berlin 1.511
Brandenburg 730
Bremen 604
Hamburg 779
Hessen 943
Mecklenburg-Vorpommern 338
Niedersachsen 2.614
Nordrhein-Westfalen 6.882
Rheinland-Pfalz 819
Saarland 110
Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG Summe
Sachsen 799
Sachsen-Anhalt 270
Schleswig-Holstein 1.260
Thüringen 302
Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG Summe
Insgesamt 22.285
darunter:
Irak 3.931
Russische Föderation 2.464
Afghanistan 1.585
Armenien 1.043
Türkei 979
Serbien 929
Albanien 921
Kosovo 820
Iran 766
Guinea 761
Libanon 724
Aserbaidschan 683
Nordmazedonien 535
Georgien 511
Nigeria 452
Duldung nach § 60a Absatz 2b AufenthG nach
Geschlecht
Insgesamt 508
davon:
männlich 254
weiblich 252
unbekannt 2
Duldung nach § 60a Absatz 2b AufenthG
Altersgruppen Insgesamt 508
davon:
Unter 18 Jahre 205
18 Jahre und älter 303
Duldung nach § 60a Absatz 2b AufenthG 508
Länder:
Baden-Württemberg 22
Bayern 31
Berlin 116
Brandenburg 31
Bremen 0
Hamburg 20
Hessen 4
Mecklenburg-Vorpommern 21
Niedersachsen 87
Nordrhein-Westfalen 79
Rheinland-Pfalz 23
Sachsen 27
Sachsen-Anhalt 7
Duldung nach § 60a Absatz 2b AufenthG 508
Schleswig-Holstein 34
Thüringen 6
Duldung nach § 60a Abs. 2b AufenthG
Insgesamt 508
darunter:
Russische Föderation 129
Türkei 63
Irak 54
Georgien 35
Ungeklärt 27
Armenien 21
Albanien 20
Libanon 17
Nordmazedonien 13
Syrien 12
Serbien 12
Aserbaidschan 10
Ägypten 9
Ukraine 9
Nigeria 9
Aufenthaltserlaubnis nach
§ 25b AufenthG
§ 25b Absatz 1
Satz 1
§ 25b Absatz 4
(Minderjähriges Kind)
§ 25b Absatz 4
(Ehegatte/Lebenspartner)
Summe
Insgesamt 49.484 19.411 4.229 73.124
davon:
männlich 37.708 10.073 700 48.481
weiblich 11.754 9.322 3.527 24.603
unbekannt 22 16 2 40
Aufenthaltserlaubnis
nach § 25b AufenthG
§ 25b Absatz 1
Satz 1
§ 25b Absatz 4
(Minderjähriges Kind)
§ 25b Absatz 4
(Ehegatte/Lebenspartner)
Summe
Altersgruppen insgesamt 49.484 19.411 4.229 73.124
davon:
unter 18 Jahre 308 19.100 557 19.965
18 Jahre oder älter 49.174 310 3.672 53.156
unbekannt 2 1 0 3
Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG Summe
Insgesamt 73.124
davon:
nach § 25b Absatz 1 Satz 1 AufenthG
(Aufenthaltsgewährung bei nachhaltiger Integration: integrierter Ausländer)
49.484
nach § 25b Absatz 4 AufenthG (Aufenthaltsgewährung
bei nachhaltiger Integration: Minderjähriges Kind)
19.411
nach § 25b Absatz 4 AufenthG (Aufenthaltsgewährung
bei nachhaltiger Integration: Ehegatte/Lebenspartner)
4.229
Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG
Insgesamt 73.124
Länder:
Baden-Württemberg 9.800
Bayern 8.623
Berlin 4.947
Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG
Brandenburg 1.688
Bremen 1.271
Hamburg 2.180
Hessen 3.648
Mecklenburg-Vorpommern 740
Niedersachsen 7.275
Nordrhein-Westfalen 22.303
Rheinland-Pfalz 2.609
Saarland 250
Sachsen 2.053
Sachsen-Anhalt 876
Schleswig-Holstein 3.910
Thüringen 951
Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG
Insgesamt 73.124
darunter:
Irak 13.390
Nigeria 5.892
Iran 5.069
Russische Föderation 3.803
Pakistan 3.297
Armenien 3.082
Afghanistan 2.954
Türkei 2.744
Aserbaidschan 2.368
Libanon 2.337
Gambia 2.055
Guinea 1.621
Albanien 1.596
Kosovo 1.392
Serbien 1.358
Aufhältige Personen mit einem Aufenthaltstitel nach
§ 25a oder § 25b AufenthG, die davor einen Titel nach
§ 104c AufenthG hatten
Insgesamt 34.502
davon:
nach § 25b Absatz 1 Satz 1 AufenthG
(Aufenthaltsgewährung bei nachhaltiger Integration: integrierter Ausländer)
22.289
nach § 25b Absatz 4 AufenthG (Aufenthaltsgewährung
bei nachhaltiger Integration: Minderjähriges Kind)
6.843
nach § 25a Absatz 1 AufenthG (Aufenthaltsgewährung
bei gut integrierten Jugendlichen und jungen Volljährigen)
3.584
nach § 25b Absatz 4 AufenthG (Aufenthaltsgewährung
bei nachhaltiger Integration: Ehegatte/Lebenspartner)
1.475
nach § 25a Absatz 2 Satz 1 AufenthG
(Aufenthaltsgewährung bei gut integrierten Jugendlichen und jungen
Volljährigen: Eltern)
149
nach § 25a Absatz 2 Satz 2 AufenthG
(Aufenthaltsgewährung bei gut integrierten Jugendlichen und jungen
Volljährigen: Geschwister)
85
Aufhältige Personen mit einem Aufenthaltstitel nach
§ 25a oder § 25b AufenthG, die davor einen Titel nach
§ 104c AufenthG hatten
nach § 25a Absatz 2 Satz 5 AufenthG
(Aufenthaltsgewährung bei gut integrierten Jugendlichen und jungen
Volljährigen: minderjährige ledige Kinder)
68
nach § 25a Absatz 2 Satz 3 AufenthG
(Aufenthaltsgewährung bei gut integrierten Jugendlichen und jungen
Volljährigen: Ehegatte/Lebenspartner)
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18. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2026 in der Bundesrepublik
Deutschland, denen eine Duldung erteilt wurde (bitte nach
Geschlechtern, Alter über 17 oder unter 18 Jahre, Aufenthalt seit mehr oder
weniger als drei, vier, fünf, sechs, acht, zehn, zwölf und 15 Jahren, nach
Bundesländern, nach Alter (0 bis 11, 12 bis 15, 16 bis 17, 18 bis 20,
21 bis 29, 30 bis 39, 40 bis 49, 50 bis 59, 60 bis 69 Jahre und älter als
70 Jahre) und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren; bitte
in gesonderten Tabellen eine Auflistung der genauen Duldungsgründe, so
differenziert wie möglich, und der Duldungen nach den §§ 60a, 60b, 60c
und 60d AufenthG, jeweils aufgelistet nach Bundesländern und den
15 wichtigsten Herkunftsländern, vornehmen), und wie viele von ihnen
erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2026?
Wie viele zum 30. Juni 2026 Geduldete hatten zuvor eine
Aufenthaltserlaubnis nach § 104c AufenthG (bitte auch nach den 15 wichtigsten
Herkunftsländern und den Bundesländern differenziert auflisten)?
Zum Stichtag 30. Juni 2026 waren im AZR 199.271 Personen mit einer
Duldung gespeichert, davon 131.906 männliche und 67.096 weibliche, 250
Personen mit unbekanntem Geschlecht sowie 19 Personen als divers erfasst.
54.188 Personen waren unter 18 Jahre alt, 145.077 Personen über 17 Jahre alt
und bei 6 Personen ist das Alter unbekannt. 33.273 Personen erhielten diesen
Status erstmalig im Jahr 2026. Die weiteren Angaben zum Stichtag 30. Juni
2026 können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen mit Duldung 199.271
Aufenthaltsdauer
0 – unter 3 Jahre 77.502
3 Jahre und mehr 121.749
0 – unter 4 Jahre 108.548
4 Jahre und mehr 90.703
0 – unter 5 Jahre 128.277
5 Jahre und mehr 70.974
0 – unter 6 Jahre 138.154
6 Jahre und mehr 61.097
0 - unter 8 Jahre 159.380
8 Jahre und mehr 39.871
0 – unter 10 Jahre 171.688
10 Jahre und mehr 27.563
0 – unter 12 Jahre 186.296
12 Jahre und mehr 12.955
0 – unter 15 Jahre 191.415
15 Jahre und mehr 7.836
Aufenthaltsdauer nicht bekannt 20
Personen mit Duldung 199.271
Alter
0 - 11 Jahre 37.142
12 - 15 Jahre 11.019
16 - 17 Jahre 6.027
18 - 20 Jahre 10.182
21 - 29 Jahre 42.775
30 - 39 Jahre 47.484
40 - 49 Jahre 26.958
50 - 59 Jahre 11.328
60 - 69 Jahre 4.491
Personen mit Duldung 199.271
70 Jahre und älter 1.859
ohne Altersangaben 6
Duldungen insgesamt zum
Stichtag 30. Juni 2026 199.271
davon:
1. Nach § 60a AufenthG (alt) Duldung (ohne nähere Angabe) 196
2.
Nach § 60a Absatz 1
AufenthG
Duldung aufgrund eines Abschiebungsstopps (für
bestimmte Ausländergruppen aus bestimmten Staaten oder
in bestimmte Staaten)
2.922
3.
Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen
unmöglich; hier: Duldung wegen fehlender
Reisedokumente
48.714
4.
Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen
unmöglich; hier: Duldung wegen familiärer Bindungen zu
Duldungsinhabern nach Nummer 1
29.528
5. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen
unmöglich; hier: Duldung aus medizinischen Gründen
2.397
6. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen
unmöglich; hier: Duldung aus sonstigen Gründen
66.224
7. Nach § 60a Absatz 2 Satz 2
AufenthG
Vorübergehende Anwesenheit des Ausländers für ein
Strafverfahren
121
8.
Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG
sogenannte „Ermessensduldung“: Es liegen dringende
humanitäre oder persönliche Gründe vor (z. B. Beendigung
der Schule/Ausbildung; Betreuung kranker
Familienangehöriger).
6.911
9. Nach § 60a Absatz 2a
AufenthG
Zurückschiebung oder Abschiebung ist gescheitert und
Deutschland ist rechtlich zur Rückübernahme verpflichtet
0
10. Nach § 60a Absatz 2b
AufenthG
Eltern von minderjährigen Kindern mit AE nach § 25a
AufenthG (gut integrierte Jugendliche)
508
11. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Abschiebungshindernisse nach § 60 Absatz 1-5, 7
AufenthG
6.147
12. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
als unbegleiteter Minderjähriger gem. § 58 Absatz 1a
AufenthG
2.221
13. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Anordnung der aufschiebenden Wirkung nach § 80
Absatz 5 VwGO
317
14. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
bei fehlendem Absehen von einer Vollstreckung nach
§ 456a StPO
124
15. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
bei stattgegebenem Eilantrag gemäß § 123 VwGO 135
16. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
fehlendes, aber erforderliches Einvernehmen einer Stelle
nach § 72 (4) AufenthG
50
17. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Asylfolgeantrag 3.710
18. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Weil konkrete Maßnahmen zur Aufenthaltsbeendigung
bevorstehen erteilt
5.783
19. Nach § 60a Absatz 2 Satz 13
AufenthG (Altfall)
Vaterschaftsanerkennung 0
20. Nach § 60a Absatz 2 Satz 4
AufenthG (Altfall)
Ausbildungsduldung 3
21. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60b
Absatz 1 AufenthG
Ungeklärte Identität 18.275
Duldungen insgesamt zum
Stichtag 30. Juni 2026 199.271
22. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
i. V. m. § 60c Absatz 1
AufenthG
Ausbildungsduldung 2.783
23. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
i. V. m. § 60c Absatz 7
AufenthG
Erforderliche Maßnahmen für Identitätsklärung ergriffen 262
24. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
i. V. m. § 60d Absatz 1
AufenthG
Beschäftigungsduldung / Regelanspruch / Beschäftigter 1.095
25. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60d
Absatz 1 AufenthG
Beschäftigungsduldung / Regelanspruch / Ehegatte /
Lebenspartner
360
26. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60d
Absatz 2 AufenthG
Beschäftigungsduldung / Regelanspruch / minderjährige
ledige Kinder
76
27. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
i. V. m. § 60d Absatz 4
AufenthG
Beschäftigungsduldung / Ermessen / Beschäftigter
(erforderliche Maßnahmen für Identitätsklärung ergriffen)
28
28. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60d
Absatz 4
i. V. m. Absatz 1 AufenthG
Beschäftigungsduldung / Ermessen / Ehegatte /
Lebenspartner
36
29. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60d
Absatz 4 i. V. m. Absatz 2
AufenthG
Beschäftigungsduldung / Ermessen / minderjährige ledige
Kinder
18
30. Nach § 60a Absatz 2 Satz 4
AufenthG
Verfahren nach § 85a AufenthG 112
31. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60c
Absatz 6 Satz 1 AufenthG
Suche nach weiterem Ausbildungsplatz erteilt 73
32. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60c
Absatz 6 Satz 2 AufenthG
Arbeitsplatzsuche nach Ausbildungsabschluss 39
33. Duldung nach § 60a Absatz 2
Satz 1 AufenthG (Altfall)
Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen
unmöglich (Altfall)
103
Duldungsgründe 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.
Insgesamt 196 2.922 48.714 29.528 2.397 66.224 121 6.911 0 508
darunter:
Türkei 11 261 6.138 3.900 198 7.284 19 1.020 0 63
Irak 7 276 4.933 3.093 60 7.126 0 965 0 54
Afghanistan 2 205 3.656 442 29 3.694 4 271 0 0
Syrien 3 263 2.369 1.328 70 4.164 5 236 0 12
Russische Föderation 10 193 2.665 1.409 97 4.505 2 418 0 129
Nigeria 3 114 1.998 2.530 35 2.227 4 165 0 9
Iran 3 245 2.160 424 47 2.116 0 240 0 8
Serbien 0 129 998 1.769 174 2.229 9 232 0 12
Ungeklärt 20 39 2.054 495 17 1.206 4 64 0 27
Georgien 1 84 748 984 156 1.653 1 355 0 35
Ukraine 1 71 260 219 26 3.399 6 226 0 9
Guinea 0 46 1.791 478 32 844 4 145 0 2
Libanon 4 49 1.751 438 18 1.084 1 55 0 17
Duldungsgründe 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.
Somalia 0 44 951 267 17 1.161 0 92 0 0
Nordmazedonien 0 80 334 805 140 1.383 1 95 0 13
Duldungsgründe 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20.
Insgesamt 6.147 2.221 317 124 135 50 3.710 5.783 0 3
darunter:
Türkei 263 271 41 30 22 5 470 1.108 0 0
Irak 304 30 45 4 11 2 290 375 0 0
Afghanistan 1.283 147 15 5 6 0 527 578 0 0
Syrien 1.001 206 24 3 12 2 302 781 0 0
Russische Föderation 344 16 23 2 4 1 307 153 0 0
Nigeria 115 26 7 3 15 0 97 90 0 0
Iran 171 15 9 5 1 0 130 73 0 0
Serbien 102 48 20 12 22 4 104 202 0 1
Ungeklärt 105 46 4 6 3 1 51 175 0 0
Georgien 32 3 13 0 3 2 112 283 0 0
Ukraine 382 16 8 2 3 1 33 15 0 0
Guinea 53 302 0 0 1 0 43 33 0 1
Libanon 50 17 3 2 0 0 44 13 0 0
Somalia 277 264 2 3 2 0 77 69 0 0
Nordmazedonien 107 16 8 2 2 1 148 293 0 0
Duldungsgründe 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30.
Insgesamt 18.275 2.783 262 1.095 360 76 28 36 18 112
darunter:
Türkei 1.523 750 61 93 58 11 5 3 1 2
Irak 949 327 24 375 106 13 4 8 1 2
Afghanistan 378 123 15 15 5 0 1 2 0 1
Syrien 366 55 4 18 7 2 0 0 0 0
Russische Föderation 828 58 2 4 1 1 0 1 1 0
Nigeria 702 60 9 47 28 2 1 0 3 9
Iran 791 108 6 35 13 4 1 1 0 1
Serbien 212 10 0 4 1 0 0 0 0 4
Ungeklärt 1.126 8 1 4 2 0 1 0 0 5
Georgien 138 104 13 19 11 10 0 2 0 0
Ukraine 55 10 0 12 3 1 0 0 1 1
Guinea 725 121 29 41 9 0 0 0 0 0
Libanon 815 16 1 23 3 0 1 0 0 0
Somalia 305 14 3 16 2 0 2 1 0 0
Nordmazedonien 40 4 0 3 1 0 1 0 0 5
Duldungsgründe 31. 32. 33. alle Duldungen
Insgesamt 73 39 103 199.271
darunter:
Türkei 18 4 3 23.636
Irak 10 2 3 19.399
Afghanistan 3 1 2 11.410
Syrien 1 1 0 11.235
Russische Föderation 1 1 6 11.182
Nigeria 0 3 0 8.302
Iran 2 4 1 6.614
Serbien 2 0 2 6.302
Ungeklärt 2 1 2 5.469
Duldungsgründe 31. 32. 33. alle Duldungen
Georgien 3 2 0 4.767
Ukraine 0 0 1 4.761
Guinea 2 3 0 4.705
Libanon 0 1 0 4.406
Somalia 1 0 0 3.570
Nordmazedonien 1 0 0 3.483
Duldungsgründe 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.
Insgesamt 196 2.922 48.714 29.528 2.397 66.224 121 6.911 0 508
Länder:
Baden-Württemberg 25 70 6.403 4.782 220 6.636 3 71 0 22
Bayern 12 196 4.592 3.579 305 6.136 19 901 0 31
Berlin 49 19 4.129 1.728 171 4.479 12 1.569 0 116
Brandenburg 6 186 2.731 298 17 3.185 0 480 0 31
Bremen 0 70 458 882 362 1.112 1 418 0 0
Hamburg 2 3 1.147 359 69 989 9 27 0 20
Hessen 5 77 2.526 1.314 125 3.714 13 705 0 4
Mecklenburg-
Vorpommern 0 10 1.278 106 24 1.581 1 90 0 21
Niedersachsen 44 327 4.781 2.971 274 7.803 14 1.300 0 87
Nordrhein-Westfalen 8 1.164 11.371 8.828 532 16.001 20 641 0 79
Rheinland-Pfalz 7 96 2.386 1.162 102 1.728 6 466 0 23
Saarland 0 91 251 181 10 760 1 19 0 0
Sachsen 1 98 2.758 1.423 48 5.050 7 36 0 27
Sachsen-Anhalt 2 55 922 252 17 1.233 0 41 0 7
Schleswig-Holstein 34 318 2.005 1.288 81 4.341 12 39 0 34
Thüringen 1 142 976 375 40 1.476 3 108 0 6
Duldungsgründe 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20.
Insgesamt: 6.147 2.221 317 124 135 50 3.710 5.783 0 3
Länder:
Baden-Württemberg 472 169 19 6 9 4 237 3.096 0 1
Bayern 856 51 43 3 29 3 668 82 0 0
Berlin 551 208 7 57 4 3 331 4 0 0
Brandenburg 47 91 17 0 1 0 133 224 0 0
Bremen 28 93 6 6 1 1 65 26 0 0
Hamburg 2.274 114 12 30 1 16 65 652 0 0
Hessen 461 73 16 2 9 0 59 175 0 0
Mecklenburg-
Vorpommern 43 8 0 0 0 0 84 25 0 0
Niedersachsen 132 115 74 4 19 3 701 268 0 1
Nordrhein-Westfalen 508 1.047 63 8 27 13 649 579 0 1
Rheinland-Pfalz 127 34 2 5 4 1 213 147 0 0
Saarland 61 22 2 1 0 0 7 264 0 0
Sachsen 346 47 21 0 9 2 129 16 0 0
Sachsen-Anhalt 56 49 10 0 3 2 108 31 0 0
Schleswig-Holstein 93 83 16 1 3 1 44 49 0 0
Thüringen 92 17 9 1 16 1 217 145 0 0
Duldungsgründe 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30.
Insgesamt 18.275 2.783 262 1.095 360 76 28 36 18 112
Länder:
Baden-Württemberg 2.703 350 60 119 190 18 0 7 1 2
Bayern 2.901 452 42 167 15 8 7 3 7 1
Berlin 1.431 137 43 16 1 0 6 0 0 38
Brandenburg 881 60 4 19 4 0 0 1 0 6
Bremen 108 24 0 3 5 0 0 0 1 2
Hamburg 349 45 8 50 2 6 1 0 2 0
Hessen 831 180 9 22 15 4 0 0 0 11
Mecklenburg-
Vorpommern 841 24 2 15 2 5 1 0 0 0
Niedersachsen 1.714 306 11 212 33 13 2 2 0 29
Nordrhein-Westfalen 2.512 644 51 171 23 5 4 7 3 15
Rheinland-Pfalz 973 246 8 55 5 2 4 2 0 1
Saarland 103 12 1 12 0 0 0 4 0 0
Sachsen 1.142 86 11 148 25 11 2 8 4 3
Sachsen-Anhalt 1.259 38 3 17 4 1 0 0 0 2
Schleswig-Holstein 314 143 5 29 3 0 1 2 0 1
Thüringen 213 36 4 40 33 3 0 0 0 1
Duldungsgründe 31. 32. 33. alle Duldungen
Insgesamt 73 39 103 199.271
Länder:
Baden-Württemberg 11 9 10 25.725
Bayern 20 5 7 21.141
Berlin 7 4 15 15.135
Brandenburg 1 0 4 8.427
Bremen 0 1 0 3.673
Hamburg 3 3 5 6.263
Hessen 5 0 6 10.361
Mecklenburg-Vorpommern 0 0 1 4.162
Niedersachsen 6 3 14 21.263
Nordrhein-Westfalen 13 3 12 45.002
Rheinland-Pfalz 3 2 14 7.824
Saarland 0 0 1 1.803
Sachsen 1 3 0 11.462
Sachsen-Anhalt 1 0 3 4.116
Schleswig-Holstein 1 5 9 8.955
Thüringen 1 1 2 3.959
Angaben zu der Teilfrage, wie viele geduldete Personen zuvor eine
Aufenthaltserlaubnis nach § 104c AufenthG hatten, können den nachfolgenden
Tabellen zum Stichtag 30. Juni 2026 entnommen werden:
Geduldete Personen mit vorheriger
Aufenthaltserlaubnis nach § 104c AufenthG
8.200
Länder:
Baden-Württemberg 830
Bayern 539
Berlin 344
Brandenburg 570
Bremen 138
Hamburg 434
Hessen 362
Geduldete Personen mit vorheriger
Aufenthaltserlaubnis nach § 104c AufenthG
8.200
Mecklenburg-Vorpommern 141
Niedersachsen 945
Nordrhein-Westfalen 2.379
Rheinland-Pfalz 296
Saarland 16
Sachsen 411
Sachsen-Anhalt 118
Schleswig-Holstein 576
Thüringen 101
Geduldete Personen mit vorheriger
Aufenthaltserlaubnis nach § 104c AufenthG
Insgesamt 8.200
darunter:
Irak 1.227
Russische Föderation 1.184
Afghanistan 462
Serbien 445
Libanon 382
Iran 368
Ungeklärt 333
Kosovo 280
Pakistan 248
Nigeria 244
Türkei 232
Armenien 198
Somalia 182
Äthiopien 181
Indien 180
19. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2026 in der Bundesrepublik
Deutschland, denen eine Aufenthaltsgestattung erteilt wurde (bitte nach
Geschlechtern, Alter über 17 oder unter 18 Jahre, Aufenthalt seit mehr
oder weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren)?
Zum Stichtag 30. Juni 2026 waren im AZR 236.153 Personen mit einer
Aufenthaltsgestattung, darunter 154.968 männliche, 80.962 weibliche und 77 diverse
sowie 146 Personen mit unbekanntem Geschlecht erfasst. 64.845 Personen
waren unter 18 Jahre alt, 171.304 Personen 18 Jahre oder älter und bei vier
Personen ist das Alter unbekannt. 229.072 Personen lebten seit weniger als
sechs Jahren in Deutschland, 7.074 Personen sechs Jahre oder länger, bei
sieben Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. Die weiteren Angaben
können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen mit Aufenthaltsgestattung insgesamt: 236.153
Davon Länder:
Baden-Württemberg 38.035
Bayern 31.576
Berlin 11.097
Brandenburg 5.846
Bremen 1.937
Personen mit Aufenthaltsgestattung insgesamt: 236.153
Hamburg 4.824
Hessen 18.492
Mecklenburg-Vorpommern 4.490
Niedersachsen 31.583
Nordrhein-Westfalen 44.526
Rheinland-Pfalz 8.732
Saarland 3.559
Sachsen 11.064
Sachsen-Anhalt 7.168
Schleswig-Holstein 7.383
Thüringen 5.841
Personen mit Aufenthaltsgestattung insgesamt 236.153
darunter:
Syrien 61.370
Türkei 49.812
Afghanistan 25.269
Irak 14.545
Iran 11.407
Russische Föderation 8.855
Venezuela 4.176
Kolumbien 3.956
Somalia 3.946
Ungeklärt 3.673
Guinea 3.419
Nigeria 3.373
Pakistan 2.430
Kamerun 2.175
Libanon 1.762
20. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2026 in der Bundesrepublik
Deutschland mit einem Ankunftsnachweis (bitte nach Geschlechtern,
Alter über 17 oder unter 18 Jahre, Bundesländern und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren), und wie lange ist deren aktuelle
durchschnittliche Gültigkeit, wenn nur Personen betrachtet werden, die 2026
einen Asylantrag gestellt haben?
Zum 30. Juni 2026 lebten in Deutschland 2.742 Personen mit einem
Ankunftsnachweis, darunter 1.672 männliche, 1.065 weibliche sowie fünf diverse
Personen. 737 Personen waren unter 18 Jahre alt, 2.005 waren 18 Jahre oder älter.
Die Aufteilung nach Ländern und Hauptstaatsangehörigkeiten kann den
nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Ausgewertet wurden die Personen, die
zum Stichtag 30. Juni 2026 noch im Besitz eines gültigen Ankunftsnachweises
waren.
Personen mit Ankunftsnachweis 2.742
Länder:
Baden-Württemberg 496
Bayern 446
Berlin 85
Brandenburg 106
Bremen 47
Hamburg 5
Personen mit Ankunftsnachweis 2.742
Hessen 186
Mecklenburg-Vorpommern 24
Niedersachsen 159
Nordrhein-Westfalen 814
Rheinland-Pfalz 112
Saarland 5
Sachsen 127
Sachsen-Anhalt 55
Schleswig-Holstein 19
Thüringen 56
Personen mit Ankunftsnachweis
Staatsangehörigkeiten insgesamt
2.742
darunter:
Afghanistan 524
Türkei 286
Syrien 211
Somalia 128
China 118
Algerien 107
Venezuela 90
Irak 88
Georgien 68
Iran 66
Russische Föderation 61
Aserbaidschan 48
Guinea 47
Libyen 47
Bosnien und Herzegowina 44
Betrachtet man die Fälle von Personen mit Ankunftsnachweisen, die im Jahr
2026 einen Asylantrag stellten, so ergibt sich bei diesen Fällen eine
durchschnittliche Gültigkeit der Ankunftsnachweise von rund 16 Tagen.
21. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2026 in der Bundesrepublik
Deutschland mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 104c Absatz 1 bzw.
Absatz 2 AufenthG (bitte nach Geschlechtern, Alter über 17 oder unter
18 Jahre, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren und zudem angeben, wie viele dieser Personen zuvor eine
Aufenthaltserlaubnis, Aufenthaltsgestattung, Duldung oder einen sonstigen
oder keinen Aufenthaltstitel hatten), gibt es gegenüber der Antwort zu
Frage 21 auf Bundestagsdrucksache 21/4644 neuere Erkenntnisse oder
Einschätzungen zur Bewertung der Regelung des Chancen-
Aufenthaltsrechts und zum Übergang in ein dauerhaftes Bleiberecht, in welchem
Zeitrahmen und Umfang plant die Bundesregierung gesetzgeberische
Maßnahmen zur Schaffung eines Bleiberechts entsprechend den
Vereinbarungen im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD (
www.koa
litionsvertrag2025.de/sites/
www.koalitionsvertrag2025.de/files/koav_20
25.pdf, ab Zeile 3073), und inwieweit wird dabei der Beschluss des
Bundesrats vom 6. März 2026 auf Bundesratsdrucksache 14/26
Berücksichtigung finden (bitte ausführen)?
Zum Stichtag 30. Juni 2026 waren 9.437 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 104c Absatz 1 und 2 AufenthG erfasst. Davon waren 3.178 Personen
unter 18 Jahre alt und 6.259 Personen über 17 Jahre alt. Die weiteren
statistischen Daten können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Aufenthaltserlaubnis nach § 104c
Absatz 1 und 2 AufenthG
§ 104c Absatz 1 AufenthG § 104c Absatz 2 AufenthG Summe
Insgesamt 9.374 63 9.437
davon:
männlich 5.539 28 5.567
weiblich 3.819 35 3.854
unbekannt 16 0 16
Aufenthaltserlaubnis nach § 104c
Absatz 1 und 2 AufenthG
§ 104c Absatz 1 AufenthG § 104c Absatz 2 AufenthG Summe
Insgesamt 9.374 63 9.437
Länder:
Baden-Württemberg 1.055 5 1.060
Bayern 630 3 633
Berlin 641 5 646
Brandenburg 543 2 545
Bremen 71 2 73
Hamburg 418 2 420
Hessen 665 11 676
Mecklenburg-Vorpommern 139 1 140
Niedersachsen 801 4 805
Nordrhein-Westfalen 3.156 18 3.174
Rheinland-Pfalz 245 2 247
Saarland 29 1 30
Sachsen 417 2 419
Sachsen-Anhalt 113 0 113
Schleswig-Holstein 281 5 286
Thüringen 170 0 170
Aufenthaltserlaubnis nach § 104c
Absatz 1 und 2 AufenthG
§ 104c Absatz 1 AufenthG § 104c Absatz 2 AufenthG Summe
Insgesamt 9.374 63 9.437
darunter:
Russische Föderation 1.343 19 1.362
Irak 1.082 8 1.090
Serbien 642 6 648
Nigeria 478 1 479
Türkei 435 6 441
Ungeklärt 351 1 352
Kosovo 306 1 307
Afghanistan 288 0 288
Iran 286 0 286
Libanon 276 1 277
Armenien 264 0 264
Pakistan 261 3 264
Nordmazedonien 234 0 234
Indien 232 1 233
Äthiopien 227 1 228
Angaben zu der Teilfrage, wie viele Personen zuvor eine Aufenthaltserlaubnis,
Aufenthaltsgestattung oder Duldung hatten, können nur zum jeweils aktuellen
Stichtag, hier also zum Stichtag 30. Juni 2026 aus den Daten des AZR ermittelt
werden.
vorheriges Aufenthaltsrecht Anzahl Personen zum Stichtag 30.06.2026
Insgesamt 9.437
davon:
Aufenthaltserlaubnis 1.121
Aufenthaltsgestattung 0
Duldung 7.616
Keinen Aufenthaltstitel 551
Sonstiges 149
Der Rückgang der Bestandszahlen im Zeitverlauf ist darauf zurückzuführen,
dass in immer mehr Fällen die maximale Laufzeit von 18 Monaten erreicht
wurde und die betreffenden Personen in andere aufenthaltsrechtliche Status
wechseln.
Die Kohorte der ehemals langjährig Geduldeten bzw. Inhaber von Titeln nach
§ 104c AufenthG spaltet sich nach Ablauf der Fristen in erfolgreiche
Spurwechsler (§§ 25a, b AufenthG) und rückfällig Geduldete (§ 60a AufenthG) auf,
während durch das Erlöschen der Neuantragsfrist keine neuen Personen
nachrücken.
Der Bundesregierung liegen keine neuen Erkenntnisse im Sinne der letzten
Teilfragestellung vor. Eine formelle Evaluierung des Chancen-
Aufenthaltsrechts ist nicht vorgesehen, da es sich um eine stichtagsbezogene,
vorübergehend geltende Regelung handelt. Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt des
BAMF „Aufenthalt auf Probe: Wirkungen des Chancen Aufenthaltsrechts“
(WICA) werden voraussichtlich im Herbst 2026 erwartet.
Die Bundesregierung wird den Auftrag aus dem Koalitionsvertrag zu einem
Aufenthaltsrecht für gut integrierte Geduldete umsetzen. Der Spielraum bei der
Ausgestaltung ist durch den Koalitionsvertrag vorstrukturiert. Die §§ 25a, 25b
AufenthG ermöglichen bereits jetzt gut integrierten Geduldeten einen sicheren
Aufenthaltstitel. Die zeitliche Priorisierung steht im Ermessen der
Bundesregierung.
22. Wie viele unbegleitete minderjährige Flüchtlinge lebten zum 30. Juni
2026 in der Bundesrepublik Deutschland in jugendhilferechtlicher
Zuständigkeit (bitte nach Bundesländern differenzieren)?
Zur Jahresmitte 2026, Stichtag 30. Juni 2026, wurden in Deutschland vom
Bundesverwaltungsamt insgesamt 36.217 unbegleitete ausländische
Minderjährige (UMA) erfasst.
Von den 36.217 UMA sind 14.839 unbegleitete minderjährige Geflüchtete und
21.378 sog. junge Volljährige UMA in jugendhilferechtlicher Zuständigkeit.
Die Stichtagsdaten des 30. Juni 2026 sind im Hinblick auf die gemeldeten
Daten der einzelnen Bundesländer der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen.
Bundesländer Unbegleitete
minderjährige Geflüchtete
junge Volljährige
UMA
Summe aller
jugendhilferechtlichen
Zuständigkeiten (30.06.2026)
Baden-Württemberg 1.698 2.453 4.151
Bayern 1.729 2.556 4.285
Berlin 1.180 1.881 3.061
Brandenburg 281 390 671
Bundesländer Unbegleitete
minderjährige Geflüchtete
junge Volljährige
UMA
Summe aller
jugendhilferechtlichen
Zuständigkeiten (30.06.2026)
Bremen 173 546 719
Hamburg 292 983 1.275
Hessen 983 1.806 2.789
Mecklenburg-Vorpommern 316 248 564
Niedersachsen 1.516 2.238 3.754
Nordrhein-Westfalen 4.163 5.465 9.628
Rheinland-Pfalz 876 1.127 2.003
Saarland 138 68 206
Sachsen 509 528 1.037
Sachsen-Anhalt 251 190 441
Schleswig-Holstein 505 691 1.196
Thüringen 229 208 437
Summe aller Zuständigkeiten 14.839 21.378 36.217
23. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2026 in der Bundesrepublik
Deutschland mit einer Niederlassungserlaubnis nach § 26 AufenthG
(bitte nach dessen Absätzen sowie nach Geschlechtern, Alter über 17
oder unter 18 Jahre, Bundesländern und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status
erstmals im Jahr 2026?
Zum Stichtag 30. Juni 2026 waren 281.773 Personen mit einer
Niederlassungserlaubnis (NE) nach § 26 AufenthG erfasst. 3.896 Personen erhielten diesen
Status erstmalig im Jahr 2026. Die weiteren Angaben können den
nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Niederlassungserlaubnis nach § 26 AufenthG 281.773
1. nach § 26 Absatz 3 Satz 1 AufenthG (Altfall-Asyl/GFK nach 3 Jahren) 10.883
2. nach § 26 Absatz 4 AufenthG (Altfall-aus humanitären Gründen nach 7 Jahren) 33.562
3. nach § 26 Absatz 3 Satz 2 AufenthG (Altfall-Resettlement nach 3 Jahren) erteilt am… 134
4. nach § 26 Absatz 3 Satz 3 AufenthG (Asyl/GFK nach 3 Jahren) 20.898
5. nach § 26 Absatz 3 Satz 1 AufenthG (Asyl/GFK nach 5 Jahren) 88.475
6. nach § 26 Absatz 3 Satz 6 i. V. m. Satz 3 AufenthG (Resettlement nach 3 Jahren) 659
7. nach § 26 Absatz 3 Satz 6 i. V. m. Satz 1 AufenthG (Resettlement nach 5 Jahren) 3.504
8. nach § 26 Absatz 3 Satz 5 i. V. m. § 35 AufenthG (Kinder mit Einreise vor Vollendung des
18. Lebensjahrs) 15.922
9. nach § 26 Absatz 4 AufenthG (aus humanitären Gründen nach 5 Jahren) 107.736
Niederlassungserlaubnis nach § 26
AufenthG
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Summe
Insgesamt 10.883 33.562 134 20.898 88.475 659 3.504 15.922 107.736 281.773
davon:
männlich 6.514 18.222 78 12.681 63.995 417 2.538 8.895 65.299 178.639
weiblich 4.362 15.214 56 8.090 24.405 238 957 7.015 42.133 102.470
unbekannt 7 126 0 127 71 4 9 12 304 660
divers 0 0 0 0 4 0 0 0 0 4
Niederlassungserlaubnis nach § 26
AufenthG
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Summe
Insgesamt 10.883 33.562 134 20.898 88.475 659 3.504 15.922 107.736 281.773
davon:
unter 18 Jahre 209 1 4 783 1.179 22 35 2.080 2.197 6.510
18 Jahre oder
älter 10.674 33.560 130 20.115 87.295 637 3.469 13.842 105.535 275.257
unbekannt 0 1 0 0 1 0 0 0 4 6
Niederlassungserlaubnis nach § 26
AufenthG
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Summe
Insgesamt 10.883 33.562 134 20.898 88.475 659 3.504 15.922 107.736 281.773
Länder:
Baden-
Württemberg 3.799 6.770 4 1.132 10.528 119 779 1.947 13.023 38.101
Bayern 938 4.462 4 1.558 10.991 34 244 1.038 11.195 30.464
Berlin 107 2.009 0 1.486 4.148 26 89 23 8.331 16.219
Brandenburg 30 268 0 96 1.242 4 51 183 1.249 3.123
Bremen 31 240 0 556 2.024 14 110 490 2.192 5.657
Hamburg 66 450 0 885 1.761 13 77 12 3.783 7.047
Hessen 2.915 5.017 3 899 9.439 54 400 1.789 9.539 30.055
Mecklenburg-
Vorpommern 73 224 0 20 561 1 20 91 456 1.446
Niedersachsen 594 2.746 2 4.217 9.070 113 358 2.086 11.153 30.339
Nordrhein-
Westfalen 1.801 8.282 103 7.204 23.963 204 952 5.401 33.612 81.522
Rheinland-
Pfalz
108 1.216 1 929 3.752 33 135 645 4.520 11.339
Saarland 52 479 0 584 2.925 8 88 829 1.692 6.657
Sachsen 151 410 0 243 2.889 6 67 506 2.404 6.676
Sachsen-
Anhalt
126 361 17 47 1.689 5 35 244 905 3.429
Schleswig-
Holstein
71 453 0 906 2.052 19 65 409 2.393 6.368
Thüringen 21 175 0 136 1.441 6 34 229 1.289 3.331
Niederlassungserlaubnis nach § 26
AufenthG
nach
Staatsangehörigkeiten
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Gesamt
Gesamt 10.883 33.562 134 20.898 88.475 659 3.504 15.922 107.736 281.773
darunter:
Syrien 289 234 5 2.819 36.505 117 1.395 7.438 8.130 56.932
Irak 1.851 607 39 4.805 12.274 146 418 2.635 5.375 28.150
Türkei 2.900 2.453 16 4.575 6.494 140 344 548 9.733 27.203
Afghanistan 540 637 5 1.438 6.248 33 228 2.094 15.568 26.791
Kosovo 1.025 7.212 2 646 653 19 57 259 15.231 25.104
Serbien 172 2.345 2 223 217 7 29 322 10.469 13.786
Niederlassungserlaubnis nach § 26
AufenthG
nach
Staatsangehörigkeiten
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Gesamt
Iran 999 304 19 1.806 6.786 46 218 333 1.772 12.283
Bosnien und
Herzegowina 47 7.104 10 34 29 2 12 31 4.605 11.874
Eritrea 429 144 1 438 7.495 16 312 242 1.027 10.104
Vietnam 124 3.043 2 191 283 9 14 6 3.257 6.929
Russische
Föderation
191 373 3 680 1.083 15 33 192 2.312 4.882
Ungeklärt 65 331 1 443 1.790 13 50 309 1.670 4.672
Somalia 164 130 0 269 1.218 3 56 193 1.522 3.555
Sri Lanka 397 628 2 493 633 10 25 10 1.216 3.414
Libanon 20 386 1 55 101 3 7 52 2.491 3.116
24. Wie viele Asylanerkennungen bzw. Anerkennungen eines internationalen
bzw. subsidiären oder nationalen Schutzbedarfs (bitte differenzieren)
wurden im Jahr 2026 durch das BAMF bzw. – soweit vorliegend – durch
Gerichte (bitte differenzieren) ausgesprochen (bitte auch nach
Geschlechtern, Alter über 17 oder unter 18 Jahre und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren)?
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden, wobei
sich die 15 wichtigsten Herkunftsländer auf die Anzahl der Entscheidungen
beziehen:
BAMF 01.01. –
31.07.2026
Anerkennungen
als Asylberechtigte
nach Artikel 16a
GG
Gewährungen von
Flüchtlingsschutz
nach § 3 Absatz 1
AsylG
subsidiärer Schutz
gemäß § 4 Absatz 1
AsylG
Abschiebungsverbote nach § 60
Absatz 5 u. 7
AufenthG
Insgesamt 3.526 34.741 3.452 9.521
davon:
Männlich 848 16.175 1.987 5.413
Weiblich 2.678 18.566 1.465 4.108
unter 18 Jahre
(< 18 Jahre) 2.073 19.556 1.794 4.713
über 17 Jahre
(18+ Jahre) 1.453 15.185 1.658 4.808
BAMF 01.01. –
31.07.2026
Anerkennungen
als Asylberechtigte
nach Artikel 16a
GG
Gewährungen von
Flüchtlingsschutz
nach § 3 Absatz 1
AsylG
subsidiärer Schutz
gemäß § 4 Absatz 1
AsylG
Abschiebungsverbote nach § 60
Absatz 5 u. 7
AufenthG
Insgesamt 3.526 34.741 3.452 9.521
darunter:
Afghanistan 2.590 27.287 68 1.017
Syrien 14 725 1.334 5.679
Türkei 67 1.176 60 36
Irak 6 639 136 413
Somalia 279 1.139 240 1.269
BAMF 01.01. –
31.07.2026
Anerkennungen
als Asylberechtigte
nach Artikel 16a
GG
Gewährungen von
Flüchtlingsschutz
nach § 3 Absatz 1
AsylG
subsidiärer Schutz
gemäß § 4 Absatz 1
AsylG
Abschiebungsverbote nach § 60
Absatz 5 u. 7
AufenthG
Russische
Föderation 18 91 48 9
Ungeklärt 28 800 193 137
Eritrea 40 934 422 58
Guinea 138 206 58 92
Iran 23 393 36 27
Nigeria 12 56 6 102
China 16 139 7 3
Algerien 2 3 1 2
Georgien 0 9 2 3
Vietnam 0 0 0 4
Gerichte
01.01. –
31.05.2026
Anerkennungen als
Asylberechtigte nach
Artikel 16a GG
Gewährungen von
Flüchtlingsschutz
nach § 3 Absatz 1
AsylG
subsidiärer Schutz
gemäß § 4 Absatz 1
AsylG
Abschiebungsverbote nach § 60
Absatz 5 u. 7
AufenthG
Insgesamt 80 1.379 367 1.319
davon:
Männlich 51 855 272 785
Weiblich 29 524 95 534
unter 18 Jahre
(< 18 Jahre) 6 218 47 369
über 17 Jahre
(18+ Jahre) 74 1.161 320 950
Gerichte
01.01. –
31.05.2026
Anerkennungen als
Asylberechtigte nach
Artikel 16a GG
Gewährungen von
Flüchtlingsschutz
nach § 3 Absatz 1
AsylG
subsidiärer Schutz
gemäß § 4 Absatz 1
AsylG
Abschiebungsverbote nach § 60
Absatz 5 u. 7
AufenthG
Insgesamt 80 1.379 367 1.319
darunter:
Türkei 13 356 34 74
Afghanistan 6 142 12 274
Syrien 0 6 2 28
Irak 0 142 42 288
Russische
Föderation 6 14 134 5
Iran 8 386 5 11
Kolumbien 0 3 0 5
Somalia 0 19 7 32
Nigeria 0 17 0 29
Georgien 26 26 5 8
Ungeklärt 0 19 6 12
Venezuela 1 5 2 70
Guinea 0 15 1 17
Armenien 0 6 3 58
Pakistan 1 56 1 9
25. Wie viele (rechts- oder bestandskräftig) abgelehnte Asylsuchende lebten
zum 30. Juni 2026 mit welchem Aufenthaltsstatus (bitte
Aufenthaltserlaubnisse nach § 25 Absatz 3 AufenthG gesondert auflisten und bei
befristeten Aufenthalten zudem differenzieren, nach welchen Abschnitten
des AufenthG die Aufenthaltstitel erteilt wurden) in der Bundesrepublik
Deutschland (bitte nach Geschlechtern, Alter über 17 oder unter
18 Jahre, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Status,
Bundesländern, Jahr der Asylentscheidung und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren)?
Zum 30. Juni 2026 waren im AZR 940.795 Personen mit einem abgelehnten
Asylantrag erfasst, darunter 610.189 männliche, 328.991 weibliche, 24 diverse
und 1.591 Personen unbekannten Geschlechts. 138.673 Personen waren unter
18 Jahre alt, 802.085 Personen waren über 18 Jahre oder älter und bei 37
Personen ist das Alter unbekannt.
Von den 940.795 Personen, hatten 139.664 einen Aufenthaltstitel nach § 25
Abs. 3 AufenthG. Darunter 95.789 männliche, 43.795 weibliche, eine diverse
und 79 Personen unbekannten Geschlechts. 30.113 Personen waren unter
18 Jahre alt, 109.545 Personen waren über 18 Jahre oder älter und bei
sechs Personen ist das Alter unbekannt.
Es ist darauf hinzuweisen, dass eine Asylablehnung im AZR im Regelfall nicht
gelöscht wird, die zugrundeliegende Asylentscheidung daher u. U. viele Jahre
zurückliegen kann und der Ausländer zwischenzeitlich das Aufenthaltsrecht
ggf. auf andere Weise erworben haben kann. Eine im AZR gespeicherte
Asylablehnung allein bedeutet also nicht, dass diese Person etwa ausreisepflichtig
wäre. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen
werden.
Personen mit abgelehntem Asylantrag
Aufenthaltsdauer
§ 25 Absatz 3
AufenthG
Insgesamt
139.664 940.795
Insgesamt
seit weniger als sechs Jahren 53.213 244.603
seit sechs Jahren oder länger 86.400 695.942
Aufenthaltsdauer unbekannt 51 250
Personen mit einem abgelehnten Asylantrag
davon mit dem Aufenthaltsstatus: in Prozent
unbefristete Aufenthaltsrechte 28,8
befristete Aufenthaltsrechte 52,6
davon wegen:
völkerrechtliche, humanitäre, politische Gründe 29,8
Antrag auf einen Aufenthaltstitel gestellt 13,1
besondere Aufenthaltsrechte 1,5
familiäre Gründen 6,1
Bildung/Ausbildung 0,3
Aufenthaltserlaubnis 0,2
Erwerbstätigkeit 1,5
EU-Aufenthaltsrechte 0,1
sonstiges (z. B. Duldung, kein Status gespeichert) 18,6
Personen mit abgelehntem Asylantrag § 25 Absatz 3
AufenthG
Insgesamt
Insgesamt 139.664 940.795
Länder:
Baden-Württemberg 13.843 114.853
Bayern 19.801 114.618
Berlin 8.261 70.844
Brandenburg 3.157 20.219
Bremen 2.143 15.467
Hamburg 5.998 31.649
Hessen 18.027 80.843
Mecklenburg-Vorpommern 1.747 10.695
Niedersachsen 12.652 88.196
Nordrhein-Westfalen 27.873 245.525
Rheinland-Pfalz 6.000 42.136
Saarland 1.031 8.784
Sachsen 6.416 33.637
Sachsen-Anhalt 2.954 15.476
Schleswig-Holstein 6.778 32.595
Thüringen 2.983 15.258
Personen mit abgelehntem Asylantrag
nach Staatsangehörigkeiten
§ 25 Absatz 3
AufenthG
Insgesamt
Insgesamt 139.664 940.795
darunter:
Afghanistan 80.491 143.058
Türkei 1.157 99.140
Kosovo 983 67.832
Irak 10.989 67.720
Serbien 583 46.890
Syrien 5.326 35.572
Nigeria 5.725 33.958
Russische Föderation 1.808 29.673
Vietnam 143 28.217
Iran 1.182 20.568
Libanon 802 19.317
Nordmazedonien 278 18.704
Albanien 493 18.401
Pakistan 933 17.429
Somalia 7.887 17.246
Jahr der Asylentscheidung (Antrag
abgelehnt)
§ 25 Absatz 3
AufenthG
Insgesamt
Insgesamt 139.664 940.795
davon:
vor 1990 8 3.114
1990 5 4.590
1991 6 5.662
1992 8 7.244
1993 30 13.633
1994 61 15.109
1995 114 16.243
1996 115 16.904
1997 141 16.722
Jahr der Asylentscheidung (Antrag
abgelehnt)
§ 25 Absatz 3
AufenthG
Insgesamt
1998 195 16.982
1999 217 17.346
2000 267 25.017
2001 385 20.000
2002 293 22.526
2003 462 21.704
2004 490 18.032
2005 505 15.398
2006 433 12.562
2007 392 8.363
2008 274 4.860
2009 330 4.867
2010 602 7.078
2011 702 7.964
2012 973 10.814
2013 1.206 11.839
2014 937 11.201
2015 1.039 18.971
2016 5.520 36.308
2017 16.293 58.857
2018 10.691 48.914
2019 9.767 57.456
2020 11.376 62.551
2021 10.628 62.604
2022 21.831 70.353
2023 15.104 48.237
2024 15.975 52.262
2025 10.262 51.409
2026 2.016 14.804
unbekannt 11 22.295
26. Wie viele der vor 2020 bzw. in den Jahren 2020, 2021, 2022, 2023, 2024,
2025 bzw. 2026 (bitte differenzieren) rechts- oder bestandskräftig
abgelehnten Asylsuchenden, die zugleich ausreisepflichtig sind, hielten sich
zum 30. Juni 2026 in Deutschland auf (bitte jeweils auch nach den zehn
wichtigsten Staatsangehörigkeiten differenzieren)?
Zum Stichtag 30. Juni 2026 waren im AZR 156.951 in Deutschland aufhältige
ausreisepflichtige Personen erfasst, bei denen ein Asylstatus rechtskräftig
abgelehnt wurde. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen
entnommen werden.
Jahr Anzahl der abgelehnten Asylsuchenden
insgesamt 156.951
davon:
2026 8.439
2025 32.893
2024 25.371
2023 18.768
2022 17.770
2021 11.824
2020 9.818
Jahr Anzahl der abgelehnten Asylsuchenden
vor 2020 31.819
unbekannt 249
Anzahl der
abgelehnten
Asylsuchenden
unbekannt
vor
2020
2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026 Insgesamt
Insgesamt 249 31.819 9.818 11.824 17.770 18.768 25.371 32.893 8.439 156.951
darunter:
Türkei 28 1.061 494 645 1.386 3.322 5.465 6.235 1.175 19.811
Irak 0 2.468 1.526 2.047 4.310 2.525 2.068 2.110 441 17.495
Afghanistan 0 1.427 460 293 472 599 1.376 4.062 724 9.413
Russische
Föderation 0 2.184 952 1.065 1.093 806 1.133 1.306 266 8.805
Syrien 2 476 263 366 584 537 869 2.819 1.882 7.798
Nigeria 0 1.080 824 1.190 1.272 849 762 786 124 6.887
Iran 2 987 605 734 794 709 629 783 54 5.297
Serbien 15 2.802 161 168 309 379 387 318 111 4.650
Georgien 0 349 175 293 779 1.206 1.025 516 176 4.519
Ungeklärt 78 1.431 203 203 307 261 283 735 207 3.708
27. Wie viele Personen waren zum 30. Juni 2026 im
Ausländerzentralregister erfasst, die weder einen Aufenthaltstitel, noch eine Duldung oder eine
Aufenthaltsgestattung besaßen (bitte jeweils nach Geschlechtern,
Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Alter über 17 oder unter
18 Jahre, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren), wie viele EU-Bürgerinnen und EU-Bürger waren hierunter
(weitere Differenzierungen sind nicht erforderlich), wie viele
Ausreisepflichtige (bitte nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren), wie viele abgelehnte Asylsuchende (bitte nach den 15 wichtigsten
Herkunftsländern und Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren
differenzieren) und wie viele ausreisepflichtige abgelehnte Asylsuchende
(bitte nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern und nach Aufenthalt seit
mehr oder weniger als sechs Jahren differenzieren)?
Zum Stichtag 30. Juni 2026 waren 4.202.878 Personen erfasst, bei denen im
AZR weder ein Aufenthaltstitel noch eine Duldung oder eine
Aufenthaltsgestattung gespeichert war, darunter 3.712.014 Personen, die nicht-deutsche
Unionsbürger waren. Neben diesen sind Personen enthalten, deren Aufenthaltstitel
erloschen ist, widerrufen oder zurückgenommen wurde, bei denen die Prüfung
der Erteilung oder Verlängerung eines Aufenthaltstitels andauert oder zu denen
keinerlei aufenthaltsrechtlicher Status im AZR erfasst ist. Auch Personen, die
in Haft untergebracht sind, können enthalten sein.
Wie bereits in der Antwort zu Frage 25 erwähnt, wird eine Asylablehnung im
AZR im Regelfall nicht gelöscht, die zugrundeliegende Asylentscheidung kann
daher u. U. viele Jahre zurückliegen und der Ausländer zwischenzeitlich das
Aufenthaltsrecht ggf. auf andere Weise erworben haben kann. Die im AZR
gespeicherte Asylablehnung muss damit nicht Grund für eine Ausreisepflicht der
Person sein. Insbesondere bei Unionsbürgern führt ein abgelehnter Asylantrag
nicht zu einer Ausreisepflicht.
Die weiteren Angaben zu zum oben genannten Stichtag im AZR erfassten
Personen können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen ohne im AZR erfassten Aufenthaltstitel,
Duldung oder Aufenthaltsgestattung nach Geschlecht
4.202.878
davon:
männlich 2.302.959
weiblich 1.887.360
divers 88
unbekannt 12.471
Personen ohne im AZR erfassten Aufenthaltstitel,
Duldung oder Aufenthaltsgestattung nach Alter
4.202.878
davon:
unter 18 Jahre 734.443
18 Jahre und älter 3.468.338
unbekannt 97
Anzahl der gemäß AZR aufhältigen Personen ohne
Aufenthaltsstatus nach Aufenthaltsdauer
4.202.878
davon:
unter sechs Jahren 1.783.726
sechs Jahre und länger 2.418.903
Aufenthaltsdauer unbekannt 249
Anzahl der gemäß AZR aufhältigen Personen ohne
Aufenthaltsstatus nach Ländern
4.202.878
Länder:
Baden-Württemberg 673.537
Bayern 865.298
Berlin 286.910
Brandenburg 61.193
Bremen 34.449
Hamburg 77.908
Hessen 407.416
Mecklenburg-Vorpommern 37.429
Niedersachsen 329.093
Nordrhein-Westfalen 872.104
Rheinland-Pfalz 211.004
Saarland 46.873
Sachsen 99.803
Sachsen-Anhalt 49.809
Schleswig-Holstein 94.774
Thüringen 55.278
Anzahl der gemäß AZR aufhältigen Personen ohne
Aufenthaltsstatus, darunter folgende
Hauptstaatsangehörigkeiten
4.202.878
darunter:
Rumänien 871.881
Polen 714.753
Bulgarien 397.005
Italien 313.504
Kroatien 243.361
Ungarn 191.003
Griechenland 183.321
Spanien 146.640
Niederlande 89.747
Anzahl der gemäß AZR aufhältigen Personen ohne
Aufenthaltsstatus, darunter folgende
Hauptstaatsangehörigkeiten
4.202.878
Frankreich 88.167
Österreich 82.500
Portugal 76.360
Slowakische Republik 54.350
Tschechische Republik 50.433
Ukraine 49.389
Personen ohne im AZR erfassten Aufenthaltsstatus mit
Ausreisepflicht nach Geschlecht
28.707
männlich 21.133
weiblich 7.439
divers 5
unbekannt 130
Personen ohne im AZR erfassten Aufenthaltsstatus mit
Ausreisepflicht nach Alter
28.707
unter 18 Jahre 4.248
18 Jahre oder älter 24.457
unbekannt 2
Personen ohne im AZR erfassten Aufenthaltsstatus mit
Ausreisepflicht nach Aufenthaltsdauer
28.707
seit weniger als sechs Jahren 16.791
seit sechs Jahren oder länger 11.906
Aufenthaltsdauer unbekannt 10
Personen ohne im AZR erfassten Aufenthaltsstatus mit
Ausreisepflicht nach Ländern
28.707
Länder:
Baden-Württemberg 2.857
Bayern 3.725
Berlin 3.159
Brandenburg 501
Bremen 249
Hamburg 1.928
Hessen 2.842
Mecklenburg-Vorpommern 214
Niedersachsen 2.588
Nordrhein-Westfalen 6.291
Rheinland-Pfalz 1.194
Saarland 152
Sachsen 1.395
Sachsen-Anhalt 540
Schleswig-Holstein 737
Thüringen 335
Personen ohne im AZR erfassten Aufenthaltsstatus mit
Ausreisepflicht
28.707
darunter:
Rumänien 3.451
Bulgarien 1.783
Polen 1.718
Personen ohne im AZR erfassten Aufenthaltsstatus mit
Ausreisepflicht
28.707
Türkei 1.593
Serbien 1.179
Kroatien 1.116
Albanien 1.084
Moldau 934
Ukraine 801
Afghanistan 727
Irak 674
Georgien 668
Russische Föderation 600
Italien 582
Bosnien und Herzegowina 557
Personen ohne im AZR erfassten Aufenthaltsstatus mit
abgelehntem Asylantrag nach Geschlecht
25.694
männlich 17.539
weiblich 8.087
divers 1
unbekannt 67
Personen ohne im AZR erfassten Aufenthaltsstatus mit
abgelehntem Asylantrag nach Alter
25.694
unter 18 Jahre 4.302
18 Jahre oder älter 21.391
unbekannt 1
Personen ohne im AZR erfassten Aufenthaltsstatus mit
abgelehntem Asylantrag nach Aufenthaltsdauer
25.694
seit weniger als sechs Jahren 10.072
seit sechs Jahren oder länger 15.619
Aufenthaltsdauer unbekannt 3
Personen ohne im AZR erfassten Aufenthaltsstatus mit
abgelehntem Asylantrag nach Ländern
25.694
Länder:
Baden-Württemberg 2.842
Bayern 3.923
Berlin 2.952
Brandenburg 358
Bremen 254
Hamburg 762
Hessen 2.390
Mecklenburg-Vorpommern 208
Niedersachsen 2.143
Nordrhein-Westfalen 6.085
Rheinland-Pfalz 1.263
Saarland 207
Sachsen 818
Sachsen-Anhalt 365
Schleswig-Holstein 782
Thüringen 342
Personen ohne im AZR erfassten
Aufenthaltsstatus mit abgelehntem Asylantrag, darunter folgende
Hauptstaatsangehörigkeiten
25.694
darunter:
Rumänien 3.359
Polen 1.961
Bulgarien 1.916
Serbien 1.263
Türkei 1.249
Afghanistan 1.246
Albanien 1.022
Kroatien 874
Irak 820
Kosovo 806
Nordmazedonien 623
Syrien 574
Moldau 490
Ungarn 475
Bosnien und Herzegowina 449
Personen ohne im AZR erfassten Aufenthaltsstatus mit
abgelehntem Asylantrag und Ausreisepflicht nach
Geschlecht
8.095
männlich 5.828
weiblich 2.240
divers 0
unbekannt 27
Personen ohne im AZR erfassten Aufenthaltsstatus mit
abgelehntem Asylantrag und Ausreisepflicht nach Alter
8.095
unter 18 Jahre 2.120
18 Jahre oder älter 5.974
unbekannt 1
Personen ohne im AZR erfassten Aufenthaltsstatus
mit abgelehntem Asylantrag und Ausreisepflicht nach
Aufenthaltsdauer
8.095
seit weniger als sechs Jahren 4.512
seit sechs Jahren oder länger 3.582
Aufenthaltsdauer unbekannt 1
Personen ohne im AZR erfassten Aufenthaltsstatus
mit abgelehntem Asylantrag und Ausreisepflicht nach
Ländern
8.095
Länder:
Baden-Württemberg 807
Bayern 1.076
Berlin 1.279
Brandenburg 175
Bremen 77
Hamburg 292
Hessen 587
Mecklenburg-Vorpommern 73
Niedersachsen 866
Nordrhein-Westfalen 1.341
Personen ohne im AZR erfassten Aufenthaltsstatus
mit abgelehntem Asylantrag und Ausreisepflicht nach
Ländern
8.095
Rheinland-Pfalz 445
Saarland 48
Sachsen 410
Sachsen-Anhalt 168
Schleswig-Holstein 283
Thüringen 168
Personen ohne im AZR erfassten Aufenthaltsstatus
mit abgelehntem Asylantrag und Ausreisepflicht,
darunter folgende Hauptstaatsangehörigkeiten
8.095
darunter:
Türkei 831
Serbien 602
Irak 420
Afghanistan 339
Moldau 334
Albanien 328
Rumänien 324
Kosovo 314
Russische Föderation 288
Bosnien und Herzegowina 223
Syrien 223
Nordmazedonien 211
Nigeria 202
Pakistan 199
Georgien 178
28. Wie viele in Deutschland lebende Personen waren zum Stand 30. Juni
2026 vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit (bitte nach
Geschlechtern, Alter über 17 oder unter 18 Jahre, Aufenthalt seit mehr oder
weniger als sechs Jahren und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren)?
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit nach
Geschlecht
74.024
männlich 39.226
weiblich 34.259
unbekannt 539
Vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit nach
Alter
74.024
unter 18 Jahre 2.045
18 Jahre oder älter 71.979
Vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit
nach Aufenthaltsdauer
74.024
weniger als sechs Jahre 5.037
seit sechs Jahren oder länger 68.986
unbekannt 1
Vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit nach
Ländern
74.024
Baden-Württemberg 19.822
Bayern 12.987
Berlin 2.044
Brandenburg 201
Bremen 136
Hamburg 1.759
Hessen 6.374
Mecklenburg-Vorpommern 241
Niedersachsen 3.774
Nordrhein-Westfalen 20.010
Rheinland-Pfalz 3.528
Saarland 1.399
Sachsen 311
Sachsen-Anhalt 153
Schleswig-Holstein 1.166
Thüringen 119
Vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit nach
Hauptstaatsangehörigkeit
74.024
darunter:
Italien 24.576
Griechenland 12.742
Portugal 4.693
Frankreich 4.091
Österreich 3.475
Niederlande 2.999
Rumänien 2.983
Polen 2.935
Spanien 2.737
Türkei 1.990
Vereinigte Staaten von Amerika 1.432
Kroatien 1.216
Bulgarien 943
Ungarn 782
Vereinigtes Königreich 652
29. Wie viele Personen hatten zum Stand 30. Juni 2026 einen Antrag auf
Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt (bitte nach Geschlechtern,
Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Alter über 17 oder unter
18 Jahre, den Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren)?
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt
nach Geschlecht
1.205.480
männlich 621.393
weiblich 582.591
divers 67
unbekannt 1.429
Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt
nach Alter
1.205.480
unter 18 Jahre 259.573
18 Jahre oder älter 945.898
unbekannt 9
Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt
nach Aufenthaltsdauer
1.205.480
weniger als sechs Jahre 781.668
seit sechs Jahren oder länger 423.639
unbekannt 173
Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt
nach Ländern
1.205.480
Baden-Württemberg 193.225
Bayern 205.613
Berlin 37.753
Brandenburg 21.139
Bremen 4.548
Hamburg 58.944
Hessen 122.995
Mecklenburg-Vorpommern 22.675
Niedersachsen 66.835
Nordrhein-Westfalen 274.795
Rheinland-Pfalz 53.281
Saarland 10.454
Sachsen 51.631
Sachsen-Anhalt 24.459
Schleswig-Holstein 31.272
Thüringen 25.861
Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt
nach Hauptstaatsangehörigkeit
1.205.480
darunter:
Ukraine 334.738
Syrien 105.466
Türkei 71.768
Afghanistan 65.448
Indien 49.423
Kosovo 48.591
Serbien 33.667
Irak 32.587
China 24.982
Bosnien und Herzegowina 24.796
Russische Föderation 23.922
Iran 23.338
Nordmazedonien 21.629
Albanien 21.437
Vietnam 16.898
30. Wie viele Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 38a AufenthG
lebten zum 30. Juni 2026 in der Bundesrepublik Deutschland (bitte nach
Geschlechtern, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Alter
über 17 oder unter 18 Jahre und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
und gesondert nach den ausstellenden Mitgliedstaaten differenzieren),
und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2026?
Zum Stichtag 30. Juni 2026 waren im AZR 28.595 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 38a AufenthG, darunter 24.521 männliche und 4.047
weibliche sowie 27 Personen mit unbekanntem Geschlecht erfasst. 197
Personen waren unter 18 Jahre alt und 28.398 Personen 18 Jahre oder älter.
1.185 Personen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2026. Die weiteren
Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Aufenthaltserlaubnis nach § 38a AufenthG
insgesamt
28.595
davon:
Aufenthalt unter sechs Jahre 19.237
Aufenthalt seit sechs Jahren oder länger 9.356
Aufenthaltsdauer unbekannt 2
Aufenthaltserlaubnis nach § 38a AufenthG nach
Hauptstaatsangehörigkeit
28.595
darunter:
Kosovo 3.411
Albanien 3.322
Pakistan 3.075
Vietnam 2.297
Indien 2.034
Bosnien und Herzegowina 1.518
Bangladesch 1.324
Ghana 1.271
Nordmazedonien 1.047
Marokko 1.047
Italien 983
Nigeria 905
Türkei 797
China 724
Afghanistan 468
Aufenthaltserlaubnis nach § 38a AufenthG*
Ausstellender Mitgliedstaat
28.595
darunter:
Italien 15.157
Griechenland 3.986
Slowenien 3.517
Spanien 1.950
Tschechische Republik 1.723
Slowakei 747
Polen 430
Österreich 387
Kroatien 92
Rumänien 75
Ungarn 68
Portugal 55
Litauen 52
Aufenthaltserlaubnis nach § 38a AufenthG*
Ausstellender Mitgliedstaat
28.595
Frankreich 51
Lettland 46
Estland 43
Belgien 39
Niederlande 38
Deutschland 35
Bulgarien 34
Finnland 26
Schweden 16
sowie 7 weitere Staaten mit weniger als 10 Ausstellungen
* In Einzelfällen können mehrere Ausstellungen aus unterschiedlichen Staaten zu einer Person
gespeichert sein.
31. Wie viele ausländische Personen waren zum 30. Juni 2026 zur
Festnahme (mit dem Ziel der Abschiebung) bzw. zur Aufenthaltsermittlung
(bitte differenzieren) ausgeschrieben (bitte jeweils nach Geschlechtern,
Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Alter über 17 oder
unter 18 Jahre und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren),
wie viele dieser Personen lebten zum 30. Juni 2026 noch in Deutschland,
und bei wie vielen erfolgte die jeweilige Ausschreibung im Jahr 2026?
Zum Stichtag 30. Juni 2026 waren 75.954 ausländische Personen zur
Festnahme ausgeschrieben, darunter 65.088 männliche und 10.774 weibliche, sechs
diverse sowie 86 Personen mit unbekanntem Geschlecht. 2.403 Personen waren
unter 18 Jahre alt und 73.547 Personen waren 18 Jahre und älter. Bei vier
Personen war das Alter unbekannt. 40.756 Personen lebten seit weniger als
sechs Jahren in Deutschland, 10.751 Personen sechs Jahre oder länger. Bei
24.447 Personen ist eine Aufenthaltsdauer unbekannt. Bei 19.093 Personen
wurde im Jahr 2026 eine Ausschreibung zur Festnahme erfasst. Am 30. Juni
2026 waren 1.960 Personen mit einer Ausschreibung zur Festnahme als
aufhältig erfasst. Die Verteilung nach Hauptstaatsangehörigkeiten kann der
nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Personen mit einer Ausschreibung zur
Festnahme
75.954
darunter:
Türkei 7.002
Georgien 5.631
Algerien 4.209
Albanien 4.112
Syrien 3.608
Marokko 3.518
Afghanistan 3.052
Irak 2.913
Serbien 2.760
Pakistan 2.200
Nordmazedonien 2.112
Moldau 2.022
Tunesien 1.913
Nigeria 1.780
Kosovo 1.727
Zum Stichtag 30. Juni 2026 waren 350.656 ausländische Personen zur
Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben, darunter 294.837 männliche und 53.848
weibliche, 78 diverse sowie 1.893 Personen mit unbekanntem Geschlecht.
5.059 Personen waren unter 18 Jahre alt und 345.335 Personen waren 18 Jahre
und älter. Bei 262 Personen war das Alter unbekannt. 157.811 Personen lebten
seit weniger als sechs Jahren in Deutschland, 32.427 Person sechs Jahre oder
länger. Bei 160.418 Personen ist eine Aufenthaltsdauer unbekannt. Bei
110.298 Personen wurde im Jahr 2026 eine Ausschreibung zur
Aufenthaltsermittlung erfasst. Am 30. Juni 2026 waren 21.613 Personen mit einer
Ausschreibung zur Aufenthaltsermittlung als aufhältig erfasst. Die Verteilung nach der
Hauptstaatsangehörigkeit kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Personen mit einer Ausschreibung zur
Aufenthaltsermittlung
350.656
darunter:
Rumänien 37.219
Polen 22.606
Türkei 15.202
Georgien 14.636
Ukraine 13.767
Bulgarien 13.131
Algerien 11.378
Ungeklärt 11.102
Ohne Angabe 10.603
Irak 8.926
Syrien 8.826
Marokko 8.794
Afghanistan 8.503
Albanien 7.308
Moldau 6.429
32. Wie viele Personen, die wegen einer Straftat nach § 95 Absatz 1
Nummer 3 oder Absatz 2 Nummer 1 AufenthG (vgl. § 2 Absatz 2 Nummer 11
des Ausländerzentralregistergesetzes [AZRG]: illegale Einreise bzw.
illegaler Aufenthalt) verurteilt wurden, waren zum 30. Juni 2026 im AZR
erfasst, und wie viele von ihnen lebten zu diesem Zeitpunkt noch in der
Bundesrepublik Deutschland (bitte nach Geschlechtern, Alter über 17
oder unter 18 Jahre, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren,
Aufenthaltsstatus und den zehn wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren)?
Zum Stichtag 30. Juni 2026 waren im AZR 6.311 Personen mit einer
Speicherung gemäß § 2 Absatz 2 Nummer 11 des Ausländerzentralregistergesetzes
(AZRG) erfasst. 3.680 Personen mit der genannten Speicherung hielten sich
zum besagten Stichtag in Deutschland auf. Davon waren 2.895 männlich und
779 weiblich, bei sechs Personen war das Geschlecht unbekannt. 58 Personen
waren unter 18 Jahre alt, 3.622 Personen waren 18 Jahre oder älter. Bei
994 Personen lag die Aufenthaltsdauer seit der letzten Einreise zum Stichtag
bei unter sechs Jahren, im Kontrast dazu lag die Aufenthaltsdauer bei
2.686 Personen bei sechs oder mehr Jahren. Der Aufenthaltsstatus war bei
55,6 Prozent der Personen befristet, der Anteil an unbefristeten
Aufenthaltsstatus liegt bei 27,0 Prozent, die restlichen 17,4 Prozent entfallen auf sonstige
Speichersachverhalte wie beispielsweise Duldungen, oder Fälle, in denen keine
Status im AZR gespeichert sind.
Die weiteren Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Speicherung gemäß § 2 Absatz 2 Nr. 11
AZRG
3.680
darunter:
Syrien 461
Türkei 437
Afghanistan 380
Irak 188
Kosovo 150
Russische Föderation 138
Nigeria 119
Ukraine 113
Serbien 111
Somalia 109
33. Wie viele Personen sind nach Angaben des AZR insgesamt bzw. im Jahr
2026 nach § 54 Absatz 2 Nummer 7 AufenthG sicherheitsrechtlich
befragt worden, und wie viele von ihnen lebten zu diesem Datum noch in
der Bundesrepublik Deutschland (vgl. § 2 Absatz 2 Nummer 12 AZRG;
bitte nach Aufenthaltsstatus, Aufenthalt seit mehr oder weniger als
sechs Jahren, Geschlechtern und den zehn wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren)?
Zum Stichtag 30. Juni 2026 waren 231.078 Personen im AZR erfasst, die nach
§ 54 Absatz 2 Nummer 7 AufenthG sicherheitsrechtlich befragt wurden, davon
12.034 Personen im Jahr 2026. Darunter waren 11.920 Personen, die sich laut
AZR zum Stichtag noch in Deutschland aufhielten.
Davon waren 6.415 männlich und 5.497 weiblich, bei sieben Personen war das
Geschlecht unbekannt, bei einer Person divers. Bei 8.665 Personen lag die
Aufenthaltsdauer seit der letzten Einreise zum Stichtag bei unter sechs Jahren, im
Kontrast dazu lag die Aufenthaltsdauer bei 3.253 Personen bei sechs oder
mehr Jahren. Bei zwei Personen war die Aufenthaltsdauer unbekannt. Der
Aufenthaltsstatus war bei 74,9 Prozent der Personen befristet, der Anteil an
unbefristeten Aufenthaltsstatus liegt bei 13,9 Prozent, die restlichen 11,2 Prozent
entfallen auf sonstige Speichersachverhalte wie beispielsweise Duldungen, oder
Fälle, in denen keine Status im AZR gespeichert sind.
Die weiteren Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Speicherung gemäß § 2 Absatz 2 Nr. 12
AZRG
12.034
darunter:
Afghanistan 2.067
Syrien 1.825
Russische Föderation 839
Irak 822
Iran 797
Pakistan 730
Tunesien 586
Marokko 566
Ägypten 392
Philippinen 361
34. Wie viele Ausreisepflichtige lebten nach Angaben des AZR zum 30. Juni
2026 in Deutschland, wie viele von ihnen hatten eine Duldung, wie viele
von ihnen waren abgelehnte Asylsuchende, wie viele von ihnen waren
abgelehnte Asylsuchende ohne Duldung, bei wie vielen von ihnen wurde
die asylrechtliche Zuständigkeit eines anderen Mitgliedstaats festgestellt,
inwiefern kann festgestellt werden, dass sie deshalb als ausreisepflichtig
gelten bzw. dass eine Überstellung geplant ist (bitte zu allen Unterfragen
jeweils nach Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsstaaten
auflisten), und wie viele von ihnen befanden sich nach Angaben des
AZR noch in einem Asylverfahren, hatten einen Schutzstatus erhalten
oder waren Unionsangehörige ohne Entzug des Freizügigkeitsrechts
(bitte differenzieren)?
Die Angaben zum Stichtag 30. Juni 2026 können den nachfolgenden Tabellen
entnommen werden.
Ausreisepflichtige Personen zum Stichtag 30. Juni
2026
258.845
Länder:
Baden-Württemberg 32.199
Bayern 29.514
Berlin 20.550
Brandenburg 9.598
Bremen 4.170
Hamburg 10.617
Hessen 16.148
Mecklenburg-Vorpommern 4.993
Niedersachsen 26.276
Nordrhein-Westfalen 56.604
Rheinland-Pfalz 10.906
Saarland 2.107
Sachsen 14.422
Sachsen-Anhalt 5.374
Schleswig-Holstein 10.408
Thüringen 4.959
Ausreisepflichtige Personen zum Stichtag 30. Juni
2026
258.845
darunter:
Türkei 30.374
Irak 22.021
Afghanistan 15.343
Syrien 14.310
Russische Föderation 12.985
Nigeria 9.307
Serbien 8.014
Iran 7.712
Georgien 6.314
Ungeklärt 6.265
Ukraine 6.010
Guinea 5.346
Libanon 4.882
Somalia 4.535
Nordmazedonien 4.389
Ausreisepflichtige Personen mit Duldung zum
Stichtag 30. Juni 2026
199.271
Länder:
Baden-Württemberg 25.725
Bayern 21.141
Berlin 15.135
Brandenburg 8.427
Bremen 3.673
Hamburg 6.263
Hessen 10.361
Mecklenburg-Vorpommern 4.162
Niedersachsen 21.263
Nordrhein-Westfalen 45.002
Rheinland-Pfalz 7.824
Saarland 1.803
Sachsen 11.462
Sachsen-Anhalt 4.116
Schleswig-Holstein 8.955
Thüringen 3.959
Ausreisepflichtige Personen mit Duldung zum
Stichtag 30. Juni 2026
199.271
darunter:
Türkei 23.636
Irak 19.399
Afghanistan 11.410
Syrien 11.235
Russische Föderation 11.182
Nigeria 8.302
Iran 6.614
Serbien 6.302
Ungeklärt 5.469
Georgien 4.767
Ukraine 4.761
Guinea 4.705
Libanon 4.406
Somalia 3.570
Nordmazedonien 3.483
Ausreisepflichtige Personen mit abgelehntem
Asylantrag* zum Stichtag 30. Juni 2026
156.951
Länder:
Baden-Württemberg 19.944
Bayern 17.750
Berlin 12.058
Brandenburg 6.120
Bremen 2.153
Hamburg 4.813
Hessen 8.929
Mecklenburg-Vorpommern 3.337
Niedersachsen 16.675
Nordrhein-Westfalen 32.967
Rheinland-Pfalz 7.613
Saarland 1.084
Ausreisepflichtige Personen mit abgelehntem
Asylantrag* zum Stichtag 30. Juni 2026
156.951
Sachsen 10.104
Sachsen-Anhalt 3.201
Schleswig-Holstein 6.952
Thüringen 3.251
Ausreisepflichtige Personen mit abgelehntem
Asylantrag* zum Stichtag 30. Juni 2026
156.951
darunter:
Türkei 19.811
Irak 17.495
Afghanistan 9.413
Russische Föderation 8.805
Syrien 7.798
Nigeria 6.887
Iran 5.297
Serbien 4.650
Georgien 4.519
Ungeklärt 3.708
Guinea 3.442
Libanon 3.436
Indien 2.884
Pakistan 2.786
Somalia 2.774
* Hinweis zu den Tabellen „mit abgelehntem Asylantrag“: Für die vorliegende Ausreisepflicht
muss die im AZR gespeicherte Asylablehnung nicht zwingend ursächlich sein, da diese
Entscheidung grundsätzlich gespeichert wird, bis die Voraussetzungen für ihre Löschung gegeben
sind (vgl. § 36 AZRG). Insofern kann die Asylablehnung ggf. eine längere Zeit zurückliegen.
Ausreisepflichtige Personen mit abgelehntem
Asylantrag ohne Duldung zum Stichtag 30. Juni 2026
25.932
Länder:
Baden-Württemberg 2.763
Bayern 3.668
Berlin 2.653
Brandenburg 565
Bremen 191
Hamburg 1.520
Hessen 2.190
Mecklenburg-Vorpommern 459
Niedersachsen 2.297
Nordrhein-Westfalen 4.488
Rheinland-Pfalz 1.719
Saarland 135
Sachsen 1.495
Sachsen-Anhalt 504
Schleswig-Holstein 766
Thüringen 519
Ausreisepflichtige Personen mit abgelehntem
Asylantrag ohne Duldung zum Stichtag 30. Juni 2026
25.932
darunter:
Türkei 4.401
Afghanistan 1.992
Ausreisepflichtige Personen mit abgelehntem
Asylantrag ohne Duldung zum Stichtag 30. Juni 2026
25.932
Irak 1.887
Syrien 1.689
Serbien 928
Russische Föderation 868
Georgien 737
Moldau 702
Nigeria 607
Albanien 568
Kosovo 548
Iran 543
Kolumbien 511
Pakistan 484
Nordmazedonien 469
Ausreisepflichtige Personen mit laufendem
Asylverfahren zum Stichtag 30. Juni 2026
8.724
Länder:
Baden-Württemberg 899
Bayern 1.021
Berlin 434
Brandenburg 460
Bremen 77
Hamburg 299
Hessen 507
Mecklenburg-Vorpommern 221
Niedersachsen 930
Nordrhein-Westfalen 2.159
Rheinland-Pfalz 366
Saarland 70
Sachsen 486
Sachsen-Anhalt 215
Schleswig-Holstein 336
Thüringen 244
Ausreisepflichtige Personen mit laufendem
Asylverfahren zum Stichtag 30. Juni 2026
8.724
darunter:
Türkei 1.182
Syrien 970
Irak 840
Afghanistan 752
Russische Föderation 597
Iran 531
Nigeria 319
Somalia 244
Libanon 200
Georgien 191
Guinea 176
Ungeklärt 167
Pakistan 149
Serbien 139
Nordmazedonien 137
Ausreisepflichtige Personen
mit einer
Schutzzuerkennung zum Stichtag 30. Juni
2026
Als
Asylberechtigter nach Artikel
16a GG anerkannt
Flüchtlingseigenschaft nach § 3
Absatz 4 AsylG
subsidiärer Schutz
nach § 4 Absatz 1
AsylG gewährt
Insgesamt
Insgesamt
Länder:
85 1.182 501 1.768
Baden-Württemberg 12 87 50 149
Bayern 6 138 52 196
Berlin 5 39 20 64
Brandenburg 0 20 15 35
Bremen 4 8 3 15
Hamburg 12 151 33 196
Hessen 5 150 52 207
Mecklenburg-Vorpommern 0 11 11 22
Niedersachsen 9 149 57 215
Nordrhein-Westfalen 22 182 116 320
Rheinland-Pfalz 1 78 34 113
Saarland 1 11 7 19
Sachsen 3 56 22 81
Sachsen-Anhalt 2 19 11 32
Schleswig-Holstein 3 52 6 61
Thüringen 0 31 12 43
Ausreisepflichtige Personen
mit einer
Schutzzuerkennung zum Stichtag 30. Juni
2026
Als
Asylberechtigter nach Artikel
16a GG anerkannt
Flüchtlingseigenschaft nach § 3
Absatz 4 AsylG
subsidiärer Schutz
nach § 4 Absatz 1
AsylG gewährt
Insgesamt
Insgesamt 85 1.182 501 1.768
darunter:
Afghanistan 19 482 19 520
Syrien 4 152 259 415
Iran 15 170 4 189
Türkei 19 70 20 109
Irak 3 73 28 104
Russische Föderation 3 30 25 58
Eritrea 1 31 25 57
Ungeklärt 1 31 14 46
Sudan (ohne Südsudan) 0 9 37 46
Somalia 1 26 15 42
Pakistan 2 16 1 19
Guinea 2 8 6 16
Armenien 0 6 6 12
Staatenlos 1 4 4 9
Nigeria 2 5 2 9
Ausreisepflichtige nicht-deutsche Unionsangehörige
ohne Verlust des Freizügigkeitsrechts* zum Stichtag
30. Juni 2026
2.174
Länder:
Baden-Württemberg 524
Bayern 355
Berlin 61
Brandenburg 29
Bremen 19
Hamburg 50
Ausreisepflichtige nicht-deutsche Unionsangehörige
ohne Verlust des Freizügigkeitsrechts* zum Stichtag
30. Juni 2026
2.174
Hessen 244
Mecklenburg-Vorpommern 10
Niedersachsen 130
Nordrhein-Westfalen 503
Rheinland-Pfalz 121
Saarland 7
Sachsen 46
Sachsen-Anhalt 27
Schleswig-Holstein 36
Thüringen 12
Ausreisepflichtige nicht-deutsche Unionsangehörige
ohne Verlust des Freizügigkeitsrechts* zum Stichtag
30. Juni 2026
2.174
darunter:
Kroatien 712
Rumänien 459
Italien 239
Polen 190
Spanien 108
Bulgarien 106
Griechenland 71
Portugal 49
Niederlande 38
Ungarn 37
Tschechische Republik 29
Schweden 23
Frankreich 21
Litauen 21
Österreich 21
* Hinweis zu den Tabellen „Ausreisepflichtige Unionsangehörige ohne Entzug des
Freizügigkeitsrechts“: Die Erlangung des EU-Freizügigkeitsrechts durch einen Ausländer bedeutet nicht
automatisch, dass die vorher als Drittstaatsangehöriger erhaltene Ausreisepflicht erlischt. Vielmehr
gilt die bisherige Ausreisepflicht rechtlich fort, solange eine Einzelfallprüfung der jeweils
zuständigen Ausländerbehörde keinen anderen Sachverhalt ergibt und eine Löschung der
Ausreisepflicht durch die Ausländerbehörde nicht erfolgt.
Ausreisepflichtige mit „über Überstellung
entschieden“ zum Stichtag 30. Juni 2026
4.368
Länder:
Baden-Württemberg 552
Bayern 689
Berlin 264
Brandenburg 259
Bremen 36
Hamburg 76
Hessen 188
Mecklenburg-Vorpommern 100
Niedersachsen 438
Nordrhein-Westfalen 806
Rheinland-Pfalz 232
Saarland 37
Ausreisepflichtige mit „über Überstellung
entschieden“ zum Stichtag 30. Juni 2026
4.368
Sachsen 206
Sachsen-Anhalt 180
Schleswig-Holstein 163
Thüringen 142
Ausreisepflichtige mit „über Überstellung
entschieden“ zum Stichtag 30. Juni 2026
4.368
darunter:
Russische Föderation 456
Afghanistan 407
Syrien 274
Somalia 244
Nigeria 243
Türkei 236
Irak 193
Iran 175
Algerien 169
Guinea 152
Sudan (ohne Südsudan) 99
Marokko 88
Libanon 85
Ägypten 78
Pakistan 78
35. Gibt es wesentliche Neuerungen bei der Bereinigung der Daten im AZR
seit der Antwort zu Frage 35 auf Bundestagsdrucksache 21/4644 (bitte
gegebenenfalls im Einzelnen auflisten und etwaige Korrekturen, wenn
möglich, quantifizieren)?
Welche Tätigkeiten und Projekte hat der Beauftragte für Datenqualität
zuletzt mit welchen Erfolgen unternommen bzw. sind für die Zukunft
geplant (bitte im Einzelnen auflisten)?
Nein, es gibt keine wesentlichen Neuerungen. Die in der Antwort der
Bundesregierung zu Frage 36 der Kleinen Anfrage der Fraktion Die Linke auf
Bundestagsdrucksache 21/192 genannten Maßnahmen werden weiterhin zielgerichtet
fortgeführt und ggf. punktuell mit weiteren Bereinigungen ergänzt.
36. In wie vielen Fällen wurden im Jahr 2026 Dokumente nach § 6 Absatz 5
Satz 1 Nummer 1 und 3 des Ausländerzentralregistergesetzes an das
AZR übermittelt bzw. gespeichert (bitte differenzieren, ob mit oder ohne
Rückkehrentscheidung)?
Ausweislich des AZR wurden im bisherigen Jahr 2026 (bis zum 4. August
2026) 80.728 Dokumente nach § 6 Absatz 5 Satz 1 Nummer 1 und 3 des
AZRG übermittelt. Die weiteren Angaben können der nachfolgenden Tabelle
entnommen werden.
Im AZR gespeicherte Dokumente im Zeitraum
01.01.2026 bis 04.08.2026
Insgesamt 80.728
davon:
Entscheidungen mit Rückkehrentscheidung 7.876
Entscheidungen ohne Rückkehrentscheidung 72.852
37. Welche Angaben kann das BAMF inzwischen dazu machen, welche
Personalressourcen im BAMF für notwendige Schwärzungen von
Ausführungen, die den Kernbereich privater Lebensgestaltung tangieren, bei der
Übermittlung nach § 6 Absatz 5 Satz 1 Nummer 1 und 3 AZRG
notwendig sind (bitte ausführen)?
Dem BAMF liegen weiterhin keine statistischen Daten vor, ob und ggf. in
welchem Umfang rechtlich erforderliche Schwärzungen der Dokumente vor deren
Speicherung im AZR vorgenommen wurden und welche Personalressourcen
dafür erforderlich waren.
38. Welche Angaben können dazu gemacht werden, wie viele der in
Deutschland zum 30. Juni 2026 lebenden Geduldeten bzw.
Asylsuchenden berechtigt bzw. nicht berechtigt waren, eine Erwerbstätigkeit
auszuüben, und wie vielen von ihnen wurde dies im Jahr 2026 erlaubt bzw.
versagt (bitte jeweils nach den 15 wichtigsten Staatsangehörigkeiten
differenzieren und zudem getrennt nach den Bundesländern auflisten)?
Im AZR wird lediglich erfasst, in welchen Fällen Geduldeten bzw. Gestatteten
eine Erwerbstätigkeit erlaubt bzw. versagt worden ist. Allerdings lassen diese
Daten keine Aussage darüber zu, ob die Erwerbstätigkeit, zu der die Erlaubnis
erteilt wurde, auch tatsächlich aufgenommen wurde bzw. zum Stichtag noch
bestand.
Zum Stichtag 30. Juni 2026 lag bei 25.933 geduldeten Personen eine von der
Ausländerbehörde erteilte Beschäftigungserlaubnis vor, zu der die
Bundesagentur für Arbeit ihre Zustimmung gegeben hat (davon 4.418 aus dem Jahr 2026).
3.730 Personen haben die Erlaubnis zu einer zustimmungsfreien Beschäftigung
erhalten, bei der die Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit nicht
erforderlich ist (davon 551 im Jahr 2026). In 2.661 Fällen wurde eine
Beschäftigungserlaubnis abgelehnt (davon 490 im Jahr 2026).
Bei 36.838 Personen mit einer Aufenthaltsgestattung lag eine von der
Ausländerbehörde erteilte Beschäftigungserlaubnis vor, zu der die Bundesagentur für
Arbeit ihre Zustimmung gegeben hat (davon 13.169 aus dem Jahr 2026).
1.034 Personen haben die Erlaubnis zu einer zustimmungsfreien Beschäftigung
erhalten, bei der die Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit nicht
erforderlich ist (davon 348 im Jahr 2026). Bei 2.663 Personen wurde eine
Beschäftigungserlaubnis abgelehnt (davon 1.084 im Jahr 2026).
Weitere Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Erlaubnis
zur Beschäftigung aus dem Jahr 2026
4.418
Länder:
Baden-Württemberg 715
Bayern 353
Berlin 575
Brandenburg 166
Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Erlaubnis
zur Beschäftigung aus dem Jahr 2026
4.418
Bremen 60
Hamburg 251
Hessen 62
Mecklenburg-Vorpommern 142
Niedersachsen 679
Nordrhein-Westfalen 541
Rheinland-Pfalz 277
Saarland 7
Sachsen 304
Sachsen-Anhalt 86
Schleswig-Holstein 134
Thüringen 66
Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Erlaubnis
zur Beschäftigung aus dem Jahr 2026
4.418
darunter:
Türkei 709
Afghanistan 676
Irak 353
Syrien 376
Vietnam 224
Venezuela 175
Kolumbien 177
Guinea 146
Ukraine 152
Iran 118
Nigeria 96
Russische Föderation 91
Libanon 83
Ungeklärt 81
Somalia 64
Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Erlaubnis
zustimmungsfreier Beschäftigung aus dem Jahr 2026
551
Länder:
Baden-Württemberg 50
Bayern 77
Berlin 52
Brandenburg 26
Bremen 3
Hamburg 4
Hessen 17
Mecklenburg-Vorpommern 2
Niedersachsen 55
Nordrhein-Westfalen 148
Rheinland-Pfalz 38
Saarland 0
Sachsen 52
Sachsen-Anhalt 3
Schleswig-Holstein 18
Thüringen 6
Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Erlaubnis
zustimmungsfreier Beschäftigung aus dem Jahr 2026
551
darunter:
Irak 101
Türkei 57
Nigeria 37
Iran 33
Afghanistan 31
Guinea 31
Syrien 25
Russische Föderation 23
Libanon 20
Venezuela 13
Somalia 13
Ukraine 11
Kolumbien 9
Georgien 9
Ägypten 8
Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Ablehnung
der Beschäftigungserlaubnis aus dem Jahr 2026
490
Länder:
Baden-Württemberg 60
Bayern 17
Berlin 122
Brandenburg 62
Bremen 7
Hamburg 16
Hessen 8
Mecklenburg-Vorpommern 22
Niedersachsen 51
Nordrhein-Westfalen 53
Rheinland-Pfalz 26
Saarland 1
Sachsen 25
Sachsen-Anhalt 8
Schleswig-Holstein 6
Thüringen 6
Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Ablehnung
der Beschäftigungserlaubnis aus dem Jahr 2026
490
darunter:
Türkei 117
Afghanistan 53
Syrien 42
Vietnam 33
Libanon 21
Ukraine 19
Irak 18
Iran 14
Russische Föderation 14
Ungeklärt 14
Indien 10
Georgien 9
Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Ablehnung
der Beschäftigungserlaubnis aus dem Jahr 2026
490
Personen aus den palästinensischen Gebieten
(nicht als Staat anerkannt)
9
Kenia 8
China 8
Aufhältige Personen mit Aufenthaltsgestattung mit
einer Erlaubnis zur Beschäftigung aus dem Jahr 2026
13.169
Länder:
Baden-Württemberg 2.911
Bayern 1.498
Berlin 687
Brandenburg 293
Bremen 100
Hamburg 529
Hessen 464
Mecklenburg-Vorpommern 529
Niedersachsen 2.217
Nordrhein-Westfalen 1.905
Rheinland-Pfalz 579
Saarland 27
Sachsen 586
Sachsen-Anhalt 369
Schleswig-Holstein 197
Thüringen 278
Aufhältige Personen mit Aufenthaltsgestattung mit
einer Erlaubnis zur Beschäftigung aus dem Jahr 2026
13.169
darunter:
Syrien 3.463
Türkei 2.556
Afghanistan 2.310
Iran 610
Irak 440
Kolumbien 445
Guinea 242
Venezuela 230
Nigeria 204
Ruanda 217
Sri Lanka 159
Pakistan 162
Somalia 158
Ungeklärt 142
Russische Föderation 137
Aufhältige Personen mit Aufenthaltsgestattung mit
einer Erlaubnis zur zustimmungsfreien Beschäftigung
aus dem Jahr 2026
348
Länder:
Baden-Württemberg 58
Bayern 51
Berlin 56
Brandenburg 5
Aufhältige Personen mit Aufenthaltsgestattung mit
einer Erlaubnis zur zustimmungsfreien Beschäftigung
aus dem Jahr 2026
348
Bremen 0
Hamburg 3
Hessen 17
Mecklenburg-Vorpommern 2
Niedersachsen 20
Nordrhein-Westfalen 95
Rheinland-Pfalz 5
Saarland 1
Sachsen 19
Sachsen-Anhalt 1
Schleswig-Holstein 9
Thüringen 6
Aufhältige Personen mit Aufenthaltsgestattung mit
einer Erlaubnis zur zustimmungsfreien Beschäftigung
aus dem Jahr 2026
348
darunter:
Türkei 74
Irak 54
Syrien 30
Iran 30
Afghanistan 24
Nigeria 14
Guinea 13
Ungeklärt 10
Venezuela 7
Libanon 7
Somalia 6
Russische Föderation 6
Ägypten 6
Äthiopien 6
Kamerun 5
Aufhältige Personen mit Aufenthaltsgestattung mit
einer Ablehnung der Beschäftigungserlaubnis aus dem
Jahr 2026
1.084
Länder:
Baden-Württemberg 169
Bayern 79
Berlin 131
Brandenburg 35
Bremen 8
Hamburg 19
Hessen 46
Mecklenburg-Vorpommern 68
Niedersachsen 154
Nordrhein-Westfalen 174
Rheinland-Pfalz 66
Saarland 3
Sachsen 45
Aufhältige Personen mit Aufenthaltsgestattung mit
einer Ablehnung der Beschäftigungserlaubnis aus dem
Jahr 2026
1.084
Sachsen-Anhalt 32
Schleswig-Holstein 38
Thüringen 17
Aufhältige Personen mit Aufenthaltsgestattung mit
einer Ablehnung der Beschäftigungserlaubnis aus dem
Jahr 2026
1.084
darunter:
Syrien 325
Türkei 266
Afghanistan 153
Iran 67
Irak 43
Russische Föderation 24
Kolumbien 22
Ungeklärt 16
Sri Lanka 16
Somalia 12
Pakistan 11
China 11
Ägypten 10
Guinea 9
Nigeria 8
39. Welche Erklärung hat die Bundesregierung dafür, dass das Statistische
Bundesamt für den Zeitpunkt Ende 2025 von einer Zahl von
500 000 Personen in Deutschland mit einem GFK-Status ausgeht
(
www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/05/PD26_162_12
5.html), während die Bundesregierung in ihrer Antwort zu Frage 2 auf
Bundestagsdrucksache 21/4644 die Zahl von 706 727 Personen mit
einem Flüchtlingsschutz nach der GFK für Ende 2025 nennt (die
Angaben zum subsidiären Schutz stimmen hingegen überein, bei Personen
mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG gibt es wiederum
eine Abweichung von über 50 000; bitte ausführen)?
Die Berechnungslogik des Statistischen Bundesamtes basiert auf der Anzahl
von Personen, die zum Stichtag ein gültiges Aufenthaltsrecht aus dem
Flüchtlingsschutz besitzen.
Das BAMF hingegen zählt die positiven Entscheidungen zur Anerkennung des
Schutzstatus unabhängig davon, welchen Aufenthaltstitel diese Person später
erhält.
Zeitliche Verzögerungen zwischen der BAMF-Entscheidung, der Meldung an
die zuständige Behörde und der Erfassung des endgültigen Aufenthaltstitels im
AZR können ebenfalls zu Diskrepanzen führen.
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin,
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