[Deutscher Bundestag Drucksache 17/5869
17. Wahlperiode 17. 05. 2011 Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke, Jan Korte, Petra Pau,
Jens Petermann und der Fraktion DIE LINKE.
– Drucksache 17/5584 –
Entwicklung der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit
Vo r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Mit der Struktur der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit (ZMZ) Inland haben
innenpolitisch relevante Tätigkeiten der Bundeswehr ihren Ausnahmestatus
verloren. Der Einfluss des Militärs auf kommunale und regionale zivile
Behörden wurde institutionalisiert. Bundesweit wurden in sämtlichen
Regierungspräsidien, Landkreisen und kreisfreien Städten jeweils zwölf
Dienstposten für Reservisten eingerichtet, die in kurzer Zeit mobilisierbar sein und als
Berater den Behörden zur Seite stehen sollen. Damit, so heißt es, solle der
Katastrophenschutz effektiver gestaltet werden. Eine sachliche Notwendigkeit
für diese neue Struktur ist den bisherigen Ausführungen der Bundesregierung
(insbesondere die Antwort auf die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE.
vom 28. August 2009, Bundestagsdrucksache 16/13970) allerdings genauso
wenig zu entnehmen wie ein Beleg dafür, dass der proklamierte Zweck auch
tatsächlich erreicht wurde. Somit drängt sich der Verdacht auf, dass hier
Militärstrukturen aufgebaut werden, die eher einem anderen Zweck dienlich sind,
wie etwa einer Militarisierung der Innenpolitik.
Denn eine der Funktionen der Reservistenkommandos ist offenbar diejenige
von Repressionsberatern. Deutlich wurde dies etwa dadurch, dass die ZMZ-
Strukturen auch anlässlich von Polizeieinsätzen gegen Globalisierungsgegner
und Antimilitaristinnen und Antimilitaristen eingesetzt wurden und die Polizei
über die Einsatzpotentiale der Bundeswehr beraten haben. Beim NATO-Gipfel
2009 in Strasbourg/Baden-Baden und noch deutlicher beim G8-Gipfel 2007 in
Heiligendamm haben sich die ZMZ-Kommandos als Teil repressiver
Herrschaftspraxis erwiesen. Nur in rund der Hälfte der Fälle, bei denen die ZMZ-
Kommandos tätig wurden, handelte es sich um klassische
Katastrophenabwehr wie etwa bei Hochwasser, heftigem Schneefall usw. Die anderen
Einsätze erfolgten anlässlich größerer Menschenansammlungen, bei denen eine
Präsenz der Bundeswehr nach Einschätzung der Fragesteller nicht erforderlich
ist und auch nicht erforderlich werden sollte. Sollte es tatsächlich Defizite
beim zivilen Katastrophenschutz geben, müssten diese abgestellt werden,
schon weil die Kapazitäten der Bundeswehr nicht verlässlich einplanbar sind.
Der Verdacht, die ZMZ-Kommandos hätten eine wichtige Funktion gleichsam
als Vorposten langfristig geplanter (und vom Weißbuch der Bundeswehr
geforderter) Inlandseinsätze des Militärs, wird weiterhin durch einige Antworten Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums der Verteidigung vom 13. Mai 2011
übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Drucksache 17/5869 – 2 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiodeder Bundesregierung bestätigt, die die Einsätze anlässlich von Streiks und
Demonstrationen nicht ausschließen will. Der Kontext der ZMZ zur
Kriegspolitik wurde von der Bundesregierung implizit eingeräumt, indem sie unter
Berufung auf das Weißbuch 2006 ausführte, „effiziente Landesverteidigung“
erfordere die ZMZ.
Vo r b e m e r k u n g d e r B u n d e s r e g i e r u n g
Die Unterstützungsleistungen der Bundeswehr im Zuge der Zivil-Militärischen
Zusammenarbeit (ZMZ) erfolgen auf der Grundlage und im Rahmen der
verfassungsrechtlichen Vorgaben. Dieser Rechtsrahmen begrenzt mögliche Hilfe-
und Unterstützungsleistungen nicht auf den Bereich der Katastrophenhilfe,
sondern gilt ebenso für die Hilfeleistungen der Bundeswehr im Wege der
Amtshilfe für die jeweils zuständigen Polizeibehörden, z. B. anlässlich von
Großveranstaltungen. Die Bundesregierung weist deshalb die Deutung der Funktion der
Reservisten, die in den Verbindungskommandos tätig sind, als
„Repressionsberater“ entschieden zurück.
Der Grundgedanke der ZMZ besteht seit den Anfängen der Bundeswehr.
Erforderliche Strukturanpassungen stellen den Ausnahmecharakter der
Unterstützungsleistungen nicht in Frage. Auch wenn die Bundeswehr nach der
Kompetenzverteilung des Grundgesetzes keine im Voraus einplanbaren Leistungen
vorhält, ist es unbedenklich und sachlich geboten, zwischen allen Akteuren
eine wirksame Hilfe vor Eintreten einer Krisensituation im Rahmen der
rechtlichen Möglichkeiten und verfügbaren Ressourcen abzustimmen. Ein Verdacht
auf „Militarisierung der Innenpolitik“ lässt sich hieraus nicht ableiten.
1. An welchen Übungen sowie Einsätzen zur Bewältigung von
Naturkatastrophen, Großereignissen, Demonstrationen und anderen Ereignissen haben
sich die Bezirksverbindungskommandos (BVK)/
Kreisverbindungskommandos (KVK) seit Erstellung der auf Bundestagsdrucksache 16/13970
erschienen Antwort auf die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE.
beteiligt (bitte vollständig und einzeln unter Angabe von Anlass, Ort und
Datum auflisten)?
Bezirksverbindungskommandos (BVK) und Kreisverbindungskommandos
(KVK) waren an Einsätzen zur Bewältigung von Demonstrationen nicht
beteiligt.
Bei Großereignissen/anderen Ereignissen waren seit dem 28. August 2009
eingebunden:
Die Übungsbeteiligung der BVK/KVK sowie ihre Beteiligung an Einsätzen zur
Bewältigung von Naturkatastrophen seit dem 28. August 2009 sind in den
Beilagen 1a1 Übungen und 1b 2 Naturkatastrophen aufgelistet.
Kommando Anlass Ort Datum
KVK Marburg-Biedenkopf Hessentag Marburg 28.05.–06.06.10
KVK Celle und Aurich Niedersachsentag Celle/Aurich 18.–20.06.10
KVK Siegen-Wittgenstein Nordrhein-Westfalentag Siegen 18.–19.09.10
BVK Lüneburg Castor-Transport Lüneburg 07.–09.11.10
1 Von einer Drucklegung der Beilage 1a wurde abgesehen. Diese ist als Anlage auf
Bundestagsdrucksache 17/5869 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
2 Von einer Drucklegung der Beilage 1b wurde abgesehen. Diese ist als Anlage auf
Bundestagsdrucksache 17/5869 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 3 – Drucksache 17/58692. Wie viele Dienstposten sind derzeit in den einzelnen Landeskommandos
sowie im Standortkommando Berlin für Aufgaben in Zusammenhang mit
der ZMZ eingerichtet, und wie viele hiervon sind derzeit besetzt (bitte
jeweils einzeln angeben)?
Die ZMZ-Dienstposten in den Landeskommandos/dem Standortkommando
Berlin sind abhängig von der Größe des Landes ausgeplant. Eine detaillierte
Aufstellung enthält Beilage 23.
3. Wie viele und welche Bezirks- und wie viele
Kreisverbindungskommandos sind derzeit eingerichtet, und wie viele der beabsichtigten zwölf
Dienstposten sind jeweils besetzt (bitte jeweils einzeln angeben)?
Es sind 31 Bezirks- und 410 Kreisverbindungskommandos aufgestellt. Eine
detaillierte Aufstellung enthält Beilage 34.
4. Wie viele und welche ZMZ-Stützpunkte mit welchen
Schwerpunktfähigkeiten sind derzeit aufgestellt, und wie viele Dienstposten sind hierfür
ausgeplant und besetzt?
Es sind 16 ZMZ-Stützpunkte aufgestellt, davon neun im Sanitätsdienst der
Bundeswehr, fünf im Heer und zwei in der Streitkräftebasis. Die ZMZ-
Stützpunkte mit ihren „Schwerpunktfähigkeiten“ sowie die Anzahl ausgeplanter und
besetzter Dienstposten sind der nachstehenden Aufstellung zu entnehmen.
ZMZ-Stützpunkte Sanitätsdienst der Bundeswehr
– Lazarettregiment 11 in Seeth,
– Lazarettregiment 21 in Rennerod,
– Sanitätsregiment 22 in Ahlen,
– Lazarettregiment 31 in Berlin,
– Sanitätsregiment 32 in Weißenfels,
– Lazarettregiment 41 in Ulm,
– Gebirgssanitätsregiment 42 in Kempten,
– Sanitätslehrregiment in Feldkirchen,
– Kommando Schnelle Einsatzkräfte Sanitätsdienst in Schwanewede.
Für die ZMZ-Stützpunkte Sanität sind keine Dienstposten spezifisch für evtl.
mögliche ZMZ-Aufträge dieser Verbände vorgesehen; vielmehr werden im
Falle einer Hilfeleistung der Bundeswehr die personellen und materiellen
Fähigkeiten der jeweiligen ZMZ-Stützpunkte Sanität anlassbezogen betrachtet
und daraus zu leistende Fähigkeiten den zivilen Katastrophenstäben angezeigt.
ZMZ-Stützpunkte Heer
Das Heer leistet einen Beitrag für ZMZ, indem fünf Ergänzungstruppenteile
mit einem Dienstpostenumfang von rund 600 Dienstposten der
Verstärkungsreserve und 82 Dienstposten für aktives Personal in ZMZ-Stützpunkten mit
besonderen Fähigkeiten im Bereich Pionierwesen und ABC-Abwehr
ausgeplant wurden.
3 Von einer Drucklegung der Beilage 2 wurde abgesehen. Diese ist als Anlage auf
Bundestagsdrucksache 17/5869 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
4 Von einer Drucklegung der Beilage 3 wurde abgesehen. Diese ist als Anlage auf
Bundestagsdrucksache 17/5869 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
Drucksache 17/5869 – 4 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeZMZ-Stützpunkte Pionierwesen
– drei Pionierkompanien
– jeweils einer in Viereck, Havelberg und Marienberg mit
– je 26 Dienstposten für aktives Personal und je 100 Dienstposten
Verstärkungsreserve.
ZMZ-Stützpunkte ABC-Abwehr
– zwei ABC-Abwehrkompanien
– jeweils einer in Höxter und Bruchsal mit
– je zwei Dienstposten für aktives Personal und je 147 Dienstposten
Verstärkungsreserve.
Von den insgesamt 82 für aktives Personal ausgeplanten Dienstposten sind
derzeit 65 Dienstposten besetzt.
ZMZ-Stützpunkte Streitkräftebasis
Der in der Streitkräftebasis vorgesehene Beitrag für ZMZ sind die ZMZ-
Stützpunkte Pionierwesen in Husum und Speyer mit rund 290 Dienstposten für
aktives Personal und 110 Dienstposten der Verstärkungsreserve.
ZMZ-Stützpunkte Pionierwesen
– zwei Spezialpionierkompanien
– jeweils einer in den Spezialpionierbataillonen in Husum und Speyer mit
– je 145 Dienstposten für aktives Personal und je 55 Dienstposten
Verstärkungsreserve.
Von den insgesamt 290 für aktives Personal ausgeplanten Dienstposten sind
derzeit 290 besetzt. Von den 110 Dienstposten für Reservisten sind derzeit 54
besetzt.
5. Wie viele mobile ZMZ-Kommandos sind derzeit aufgestellt, und wie viele
Dienstposten sind hierfür ausgeplant und besetzt?
Der Begriff „Mobile ZMZ-Kommandos“ ist hier nicht bekannt. Im Übrigen
wird auf die Antwort zu Frage 3 verwiesen.
6. Wie hoch ist dabei durchschnittlich die Bedarfsdeckung bei den Offizieren,
und wie bewertet die Bundesregierung diesen Wert?
Der durchschnittliche Besetzungsgrad bei den beorderten Offizieren in den
BVK/KVK liegt derzeit bei ca. 80 Prozent. Damit ist, bis auf drei Ausnahmen,
die Arbeitsfähigkeit aller 441 Verbindungskommandos sichergestellt.
7. Welche Angaben kann die Bundesregierung zur Zusammensetzung und
den Aufgaben der Koordinierungsgremien machen, die in manchen
Bundesländern zur Begleitung der ZMZ eingerichtet worden sind (bitte
einzeln angeben)?
Koordinierungsgremien mit ständiger Beteiligung der Bundeswehr wurden in
allen Bundesländern mit Ausnahme von Nordrhein-Westfalen, Hessen,
Saarland, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen eingerichtet.
In den vorab genannten Ländern erfolgt die Hinzuziehung der Bundeswehr bei
Bedarf auf Anforderung.
Die Bundeswehr hat keinen Einfluss auf die Zusammensetzung und Aufgaben
dieser Gremien.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 5 – Drucksache 17/58698. Über welche Arbeitsmittel verfügen die KVK und BVK bzw. die
jeweiligen Beauftragten der Bundeswehr, und wer kommt für die damit
verbundenen Kosten auf, und wie hoch sind diese?
BVK/KVK sind/werden mit folgenden Kommunikationsmitteln ausgestattet
und an das Intranet-Bw angebunden:
3 EA Notebooks
2 EA Multifunktionsgeräte (Scanner, Drucker)
2 EA Digitalkamera
3 EA USB-Speichersticks
3 EA UMTS-Karten
3 EA Mobiltelefone
3 EA Software SINA Virtual Workstation.
Die Haushaltsmittel werden im Einzelplan 14 getragen.
In den Jahren 2009 und 2010 sind insgesamt 1 780 000 Euro für
Geschäftsbedarf, Ausbildung, Dienstleistung und Beschaffung angefallen.
Für den Abschluss der o. a. Kommunikationsausstattung in 2011 sind
Haushaltsmittel in Höhe von ca. 880 000 Euro zugewiesen.
Büromaterial wird ohne dezidierten Nachweis aus den entsprechenden Titeln
der Landeskommandos bestritten.
9. Welche KVK und BVK verfügen über Büroinfrastruktur, bei welchen
steht ständig ein Büroraum zur Verfügung, handelt es sich dabei um
eigene oder gemeinschaftlich mit zivilen Kräften genutzte Räume, und wer
kommt für dabei anfallende Kosten auf?
In Absprache der Landeskommandos mit den Mittelbehörden und Kommunen
wird nahezu allen BVK/KVK Büroinfrastruktur in den jeweiligen
Katastrophenschutzbehörden bereitgestellt. Das Nutzungsangebot der zivilen
Katastrophenschutzstäbe ist unterschiedlich, Forderungen der Bundeswehr an eine
bestimmte Büroausstattung bestehen nicht. Das Angebot reicht von der
Bereitstellung eigener Räumlichkeiten für BVK/KVK bis hin zur Mitnutzung von
Arbeitsplätzen in einem Großraumbüro.
In einigen wenigen Fällen steht wegen mangelnder Infrastruktur kein ständiger
Büroraum zur Verfügung. Im Einsatzfall ist die Unterbringung im
Katastrophenschutzstab sichergestellt.
Für die Kosten kommt die zivile Seite auf.
10. Wie beurteilt die Bundesregierung die Bereitschaft der kommunalen
Verwaltungen, die ZMZ-Kommandos zu Zusammenkünften und
Besprechungen sowie zur Teilnahme an Übungen einzuladen?
Die Bereitschaft der kommunalen Verwaltung, die BVK/KVK zu
Zusammenkünften und Besprechungen sowie zur Teilnahme an Übungen einzuladen, ist
aus Sicht der Bundesregierung in hohem Maße gegeben und wird als überaus
positiv beurteilt.
Die Einbindung der Verbindungskommandos in die regionalen/lokalen
Katastrophenschutzstäbe wird als gut bewertet, ihre Akzeptanz bei den Kommunen
wird überwiegend als sehr hoch eingeschätzt.
Drucksache 17/5869 – 6 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiodea) In welchen Kommunen war dies bislang nicht der Fall, und worauf
führt die Bundesregierung dies zurück?
Aspekte der ZMZ, die vor Ort auf Ablehnung oder Skepsis stoßen, sind hier
nicht bekannt. Die Anzahl der Zusammenkünfte hängt entscheidend vom
unterschiedlichen regionalen/örtlichen Gefahrenpotenzial und der damit
verbundenen Notwendigkeit zur planerischen oder ggf. tatsächlichen Schadensabwehr
ab.
b) Welche Kommunen haben explizit eine ständige Zusammenarbeit mit
den ZMZ-Kommandos abgelehnt, und wie wurde diese begründet?
Es sind keine Kommunen bekannt, die explizit eine ständige Zusammenarbeit
mit den ZMZ-Verbindungskommandos ablehnen.
11. Wie viele Reservisten aus den BVK und KVK haben
a) zwischen dem 1. August und dem 31. Dezember 2009,
a) im Jahr 2010
an Ausbildungen und Lehrgängen an der Akademie für
Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) teilgenommen, und
inwiefern haben sich die Ausbildungsinhalte dort seit August 2009 verändert?
Wie lauten die entsprechenden Zahlangaben für zivile Kräfte des
Katastrophenschutzes?
Die Ausbildungsinhalte sind in der Beilage 45 aufgeführt.
Im angefragten Zeitraum gab es mit Ausnahme von Anpassungen an
organisatorische, administrative und gesetzliche Veränderungen keine veränderten
Ausbildungsinhalte.
12. Warum ist es nach Ansicht der Bundesregierung erforderlich, dass zivile
Katastrophenschutzkräfte aus den Kommunen die „neue
Sicherheitsstrategie“ Deutschland kennenlernen, und handelt es sich hierbei um jene
Strategie, wie sie unter anderem im Weißbuch 2006 der Bundeswehr
beschrieben ist, und die u. a. zur Legitimierung militärischer
Auslandseinsätze sowie der Forderung nach Inlandseinsätzen dient?
Die „Neue Strategie zum Schutz der Bevölkerung in Deutschland“ wurde 2010
in der zweiten Auflage durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und
Katastrophenhilfe (BBK) herausgegeben und ist nicht mit dem Weißbuch 2006 zur
Sicherheitspolitik Deutschlands und zur Zukunft der Bundeswehr identisch.
Jahr Teilnehmer
gesamt
Zivile
Teilnehmer
Aktive
Soldaten
Soldaten
BVK/KVK
1. August bis 31. Dezember 2009 190 43 51 96
Jahr Teilnehmer
gesamt
Zivile
Teilnehmer
Aktive Soldaten Soldaten
BVK/KVK
2010 266 45 66 155
5 Von einer Drucklegung der Beilage 4 wurde abgesehen. Diese ist als Anlage auf
Bundestagsdrucksache 17/5869 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 7 – Drucksache 17/5869Diese zwischen Bund und Ländern abgestimmte Konzeption verbessert die
Zusammenarbeit von Bund und Ländern bei der Vorbereitung und Bewältigung
von national bedeutsamen Gefahren- und Schadenslagen und beschreibt unter
anderem die Aufwuchsfähigkeit der Gefahrenabwehr. Die flächendeckende
allgemeine Gefahrenabwehr ist auf der kommunalen Ebene organisiert und wird
dort verantwortet. Im Zuge einer Optimierung der Gefahrenabwehr wird
Gefahrenmanagement als eine gemeinsame Aufgabe von Bund, Ländern und
Kommunen mit klar definierten Kompetenzen gesehen. Folgerichtig werden
alle Entscheidungsträger für diese Aufgabe ausgebildet.
Die nationale Umsetzung dieses Ansatzes ist eine bleibende Herausforderung,
die alle Ressorts angenommen haben und zielorientiert weiter verfolgen. Im
Sinne der vernetzten Sicherheit bleiben staatliche und nichtstaatliche
Institutionen aufgefordert, die Fähigkeit zum Zusammenwirken kontinuierlich weiter zu
verbessern.
13. Welches sind nach Kenntnis der Bundesregierung die „verschiedenen
Arbeitsweisen, Definitionen und Sprachregelungen der ZMZ im Inland“
(Anlage 5 zu Bundestagsdrucksache 16/13970), die in den AKNZ-
Kursen vermittelt werden sollen (bitte soweit möglich vollständig
wiedergeben, alternativ die wesentlichen Unterschiede nennen)?
Im Rahmen der Ausbildung an der Akademie für Krisenmanagement,
Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) im BBK sollen allen Teilnehmern der Kurse
einheitliche Kenntnisse über:
– das gesamtstaatliche Hilfeleistungssystem in Deutschland,
– die rechtlichen Grundlagen der Gefahrenabwehrbehörden,
– die Aufgaben, Strukturen, Leistungsmerkmale und Fähigkeiten der
beteiligten Organisationen und der Bundeswehr,
– die Schnittstellen der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit,
– das Vertiefen der Kenntnisse im Rahmen eines Planspiels vermittelt werden.
Somit soll sichergestellt werden, dass die Teilnehmer die Grundlagen der
weltpolitischen Veränderungen der 90er-Jahre und die darauf basierende
Sicherheitsstrategie Deutschlands kennenlernen. Kern ist, dass dabei explizit auf die
unterschiedlichen Aufgaben, Führungsgrundsätze, Strukturen,
Leistungsfähigkeiten und Grenzen der jeweiligen Akteure eingegangen wird.
In den Kursen der AKNZ werden zu den unterschiedlichen Aufgaben und
Strukturen der Organisationen begleitend die gesetzlichen und
verordnungsmäßigen Grundlagen der Zusammenarbeit, deren jeweilige Arbeitsweisen,
Definitionen und Sprachregelungen dargestellt.
Im föderativen System der Bundesrepublik Deutschland mit einer weitgehend
kommunalen Selbstverwaltung haben sich unterschiedliche Begriffe
herausgebildet. So wird z. B. die administrativ-organisatorische Komponente in
Nordrhein-Westfalen (gemäß Runderlass des Innenministeriums vom 14.
Dezember 2004) als Krisenstab bezeichnet, während in Sachsen ein
Verwaltungsstab (gemäß § 10 der Sächsischen Katastrophenschutzverordnung) eine
vergleichbare Funktion ausübt. Ebenso gibt es für die operationelle Ebene
unterschiedliche Begriffe und Definitionen, wie Einsatzleitung, örtliche
Einsatzleitung, Führungsgruppe Katastrophenschutz, Stab. Eine Übersicht dazu findet
sich in „Katastrophenschutz in Gesetzen der Länder – Vergleichende
Darstellung“, herausgegeben von der Ständigen Konferenz für
Katastrophenvorsorge und Katastrophenschutz.
Drucksache 17/5869 – 8 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode14. Welche Angaben kann die Bundesregierung darüber machen, wie viele
der gegenwärtigen Mitglieder von BVK/KVK und wie viele der
Beauftragten der Bundeswehr für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit
(BeaBwZMZ) solche Lehrgänge besucht haben?
Aktuell haben 333 Angehörige von BVK/KVK sowie 241 Beauftragte der
Bundeswehr (BeaBwZMZ) einen Lehrgang ZMZ-Inland an der AKNZ besucht.
Einzelheiten sind der folgenden Tabelle zu entnehmen.
15. Wie viele Reservisten aus BVK/KVK haben bislang an Ausbildungen
bzw. Lehrgängen/Kursen an der Feldjägerschule der Bundeswehr
teilgenommen, und was sind gegenwärtig die Ausbildungsinhalte?
Welche Angaben kann die Bundesregierung darüber machen, wie viele
der Angehörigen von BVK/KVK und wie viele der BeaBwZMZ solche
Lehrgänge besucht haben?
Insgesamt haben 4 272 Lehrgangsteilnehmer die Ausbildung absolviert. Zu den
Ausbildungsinhalten siehe Beilage 56.
Den Stabsdienstlehrgang für BVK/KVK an der Schule für Feldjäger und
Stabsdienst der Bundeswehr (SFJgStDstBw) haben 2 107 derzeitige Angehörige
BVK/KVK und 392 derzeitige Beauftragte der Bundeswehr (BeaBwZMZ)
absolviert. Einzelheiten sind der folgenden Tabelle zu entnehmen.
Lehrgang ZMZ/Inland an der AKNZ
LKdo Ltr BVK/KVK Sonstige Mitglieder
SH 11 3
MV 12 9
NI 24 74
HB 1 0
HE 18 32
NW 46 83
SL 4 4
RP 26 34
SN 0 0
ST 7 4
BB 8 13
TH 11 16
BW 33 36
BY 40 25
gesamt 241 333
6 Von einer Drucklegung der Beilage 5 wurde abgesehen. Diese ist als Anlage auf
Bundestagsdrucksache 17/5869 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 9 – Drucksache 17/586916. Was war Inhalt und Ziel des Pilotprojektes, das für 60 Teilnehmer an der
Führungsakademie der Bundeswehr eingerichtet worden war?
Bei dem angesprochenen „Pilotprojekt“ handelt es sich um das
Lehrgangsmodul „Leiter BVK/KVK“, welches seit 2008 dreimal im Jahr mit jeweils
maximal 20 Lehrgangsteilnehmern an der Führungsakademie der Bundeswehr
durchgeführt wird.
Das Modul richtet sich an Stabsoffiziere der Reserve, die als Leiter BVK/KVK
eingesetzt sind. Es dient der Kenntnisvertiefung und Kompetenzerweiterung in
den Bereichen Kommunikationsverhalten als Führungskraft, Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit der Bundeswehr sowie Führen in Belastungssituationen. Mit
dem Seminar werden zusätzlich die Kenntnisse zum aktuellen Sachstand des
Transformationsprozesses der Bundeswehr und Zivil-Militärischen
Zusammenarbeit (Inland) erweitert.
Das Ausbildungsziel des Moduls lautet:
„Der Lehrgangsteilnehmer steigert als Führungskraft seine Konfliktlösungs-
und Konsensfähigkeiten bei der Leitung von und der Teilnahme an
kommunikativen Situationen. Er versteht den besonderen Stellenwert der Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit der Bundeswehr im Rahmen der Zivil-Militärischen
Zusammenarbeit (Inland) und verbessert seine Handlungssicherheit gegenüber
Medien. Er reagiert angemessen in Belastungssituationen, kennt den aktuellen
Sachstand der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit (Inland) und kann den
Transformationsprozess der Bundeswehr bei seiner Arbeit berücksichtigen.“
a) Welche Ergebnisse brachte das Projekt?
Das vorgegebene Ausbildungsziel des Lehrgangsmoduls wurde mit gutem
Erfolg erreicht.
Lehrgang an der SFJgStDstBw
LKdo Ltr BVK/KVK Sonstige Mitglieder
SH 14 44
MV 16 23
NI 39 371
HB 1 6
HE 27 173
NW 58 147
SL 6 44
RP 36 104
SN 0 1
ST 15 75
BB 15 133
TH 24 113
BW 48 246
BY 93 627
gesamt 392 2 107
Drucksache 17/5869 – 10 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiodeb) Inwiefern wurden Nachfolgeprojekte begonnen oder sind noch
vorgesehen (bitte Angaben zum Inhalt, Dauer, Ziel, Häufigkeit des
Angebots und vorgesehenen Teilnehmerzahlen machen)?
Das Modul „Leiter BVK/KVK“ wird weiterhin im Rahmen des
Lehrgangsangebotes an der Führungsakademie der Bundeswehr angeboten.
Nachfolgelehrgänge bzw. -projekte sind derzeit nicht geplant.
17. Welche weiteren Kurse/Lehrgänge oder Projekte werden von Seiten des
Bundes oder, soweit bekannt, anderer Seite für Angehörige der BVK/
KVK unterbreitet (zumindest bei Bundeskursen bitte detaillierte Angaben
zu Inhalt, Dauer, Ziel, Häufigkeit des Angebots und Teilnehmerzahlen)?
Weitere Lehrgangsmodule speziell für Angehörige BVK/KVK werden an der
Führungsakademie der Bundeswehr derzeit nicht angeboten. Das Lehrangebot
der Führungsakademie der Bundeswehr ist jedoch grundsätzlich auch für alle
Stabsoffiziere der Reserve geöffnet.
Alle Lehrgänge der Bundeswehr, die für Reservistinnen und Reservisten
geöffnet sind, können auch von Reservistinnen und Reservisten BVK/KVK im
Rahmen der zur Verfügung stehenden Lehrgangsplätze besucht werden. Darüber
hinaus werden den BVK/KVK keine weiteren Lehrgänge zusätzlich angeboten.
Über Lehrgänge, Seminare und Kurse, die Mitglieder BVK/KVK außerhalb des
Wehrdienstes besuchen, werden keine Daten erfasst.
18. Inwiefern werden in Eigenregie durchgeführte Veranstaltungen der BVK/
KVK an die Landeskommandos gemeldet, und welche Angaben kann die
Bundesregierung zu solchen Veranstaltungen machen (bitte, soweit
möglich, vollständig angeben unter Nennung des jeweiligen BVK/KVK, des
Charakters, Datums, Inhaltes der Veranstaltungen, der Referenten und
Teilnehmerzahl)?
Die BVK/KVK führen keine Veranstaltungen in Eigenregie durch. Es finden
regelmäßige Weiterbildungen der BVK/KVK im Rahmen dienstlicher
Veranstaltungen statt, geleitet durch die Landeskommandos oder deren vorgesetzte
Dienststellen.
Weiterhin werden die BVK/KVK regelmäßig zu Zusammenkünften der zivilen
kommunalen Katastrophenschutzinstitutionen herangezogen, z. B. wenn
mögliche Unterstützungsleistungen der Bundeswehr planerisch geregelt bzw.
beantragt werden sollen. Die Teilnahme erfolgt dann auf Befehl des zuständigen
Landeskommandos im Rahmen einer dienstlichen Veranstaltung oder
Wehrübung/Übung.
Kontakte der BeaBwZMZ außerhalb von Katastrophenschutztätigkeiten und
Übungen werden nicht erfasst. Die Bundesregierung beabsichtigt auch nicht,
entsprechende Daten zu erheben.
19. Auf welche Literatur stützt sich in den Kursen an der Feldjägerschule der
Bundeswehr sowie der AKNZ die Darstellung der rechtlichen
Grundlagen der ZMZ sowie der Regelungen des Grundgesetzes zu
Inlandseinsätzen (bitte detailliert angeben)?
Welche weiteren Materialien werden zur Vermittlung der
Rechtsgrundlagen verwendet?
In den Lehrgängen an der Schule für Feldjäger und Stabsdienst der
Bundeswehr umfasst die rechtliche Ausbildung zwei Unterrichtsstunden. Darin werden
die verfassungsrechtlichen Rahmenbedingungen für den Einsatz sowie für
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 11 – Drucksache 17/5869Hilfe- und Unterstützungsleistungen der Bundeswehr gemäß Artikel 87a
Absatz 1 und 2 sowie Artikel 35 des Grundgesetzes (GG) und die ergänzende
Vorschriftenlage gemäß Erlass „Hilfeleistungen der Bundeswehr bei
Naturkatastrophen oder besonders schweren Unglücksfällen und im Rahmen der
dringenden Nothilfe“ (Neufassung VMBl. 2008, S. 2).
Die Rechtsausbildung in den Streitkräften erfolgt in der Regel durch
Volljuristen als Rechtslehrer und unter Berücksichtigung aktueller
rechtswissenschaftlicher Kommentarliteratur und Rechtsprechung.
In den Seminaren der AKNZ im BBK wird zur Vermittlung das Grundgesetz
der Bundesrepublik Deutschland und die Broschüre „Katastrophenschutz in
Gesetzen der Länder – Vergleichende Darstellung“, herausgegeben von der
Ständigen Konferenz für Katastrophenvorsorge und Katastrophenschutz,
genutzt. Im Rahmen des AKNZ-Lehrganges liegt der Schwerpunkt nicht auf der
Nutzung juristischer Fachliteratur, sondern auf der Möglichkeit der Vernetzung
der Akteure im Bevölkerungsschutz auf Basis der rechtlichen Grundlagen.
20. Wie bewertet die Bundesregierung das womöglich gerade in Zeiten
knapper Kassen zunehmende Risiko, dass die Kapazitäten der Bundeswehr,
insbesondere Personal und Gerät, von Ländern und Kommunen, die an
Ausgaben für eigene Katastrophenschutzfähigkeiten sparen wollen,
ausgenutzt werden und die Kommunen dafür an eigenen Ausgaben für
Katastrophenschutzfähigkeiten sparen, und welche Möglichkeiten nutzt sie,
um dieses Risiko zu minimieren?
Die Sicherstellung und Ausgestaltung der Katastrophenschutzfähigkeiten der
Länder und Kommunen ist nach Kompetenzverteilung des Grundgesetzes
Aufgabe der Länder. Deren konkrete Ausgestaltung im föderativen System der
Bundesrepublik Deutschland unterliegt der demokratischen Kontrolle in den
Bundesländern.
Die hinreichende Versorgung der Bevölkerung mit Leistungen des
Katastrophenschutzes kann nur mittels planerisch sichergestellter Einsatzkräfte sowie
Ausstattungen erfolgen. Näheres ist in den jeweiligen
Landeskatastrophenschutzgesetzen geregelt.
Hilfe- und Unterstützungsleistungen der Bundeswehr sind in Qualität und
Quantität von der jeweils konkreten Gefahrensituation abhängig und werden
nach Maßgabe des Artikels 35 GG nur subsidiär bei Ausschöpfung der
Möglichkeiten von den für die Gefahrenabwehr und den Katastrophenschutz
Zuständigen in Anspruch genommen. Mit dem System der ZMZ können im
Rahmen der Amtshilfe Fähigkeitslücken des zivilen Katastrophenschutzes
sowie dessen Durchhaltefähigkeit anlassbezogen geschlossen bzw. sichergestellt
werden.
Auf Grund ihrer originären militärischen Aufgaben sowie ihrer Einbindung in
Auslandseinsätze ist jedoch die Verfügbarkeit der Bundeswehr im Rahmen des
Katastrophenschutzes nicht kalkulierbar. Eine zeitnahe Intervention der
Bundeswehr bei Katastrophenschutzeinsätzen kann nicht vorausgesetzt werden –
insbesondere eine Einplanung von Kräften der Bundeswehr für die
Bewältigung der Primärphase von Katastrophenlagen kann auf Grund der gegenüber
den originären Katastrophenschutz-Organisationen deutlich längeren
Vorlaufzeit nicht erfolgen. Eine generelle, von den Ländern auf einen bestimmten
Umfang festgelegte Vorsorge zur Gefahrenabwehr ist daher nicht zweckmäßig.
Eine solche Vorsorge liegt auch nach den verfassungsrechtlichen
Rahmenbedingungen in der Verantwortung der Länder und Kommunen. Darüber hinaus
ist ein Einsatz der Bundeswehr im Rahmen der Amtshilfe grundsätzlich
kostenpflichtig.
Drucksache 17/5869 – 12 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeAus den vorgenannten Gründen erscheint aus hiesiger Sicht die substitutive
Einplanung von Fähigkeiten der Bundeswehr im Rahmen der ZMZ zu Gunsten
des eigenen Katastrophenschutzpotenzials durch die Kommunen nicht
gegeben.
21. Bleibt die Bundesregierung bei ihrer Aussage, der zivile
Katastrophenschutz sei in Deutschland gut aufgestellt, und wenn ja, worin genau soll
dann die Notwendigkeit der ZMZ liegen, angesichts der Tatsache, dass
die ausnahmsweise Bereitstellung von Gerät oder Personal auch schon
nach den früheren Verfahrensweisen nach Artikel 35 des Grundgesetzes
möglich war?
Der Katastrophenschutz in Deutschland ist gut aufgestellt.
Zivil-Militärische Zusammenarbeit ist seit Bestehen der Bundeswehr integraler
Bestandteil der Umsetzung des Artikels 35 GG. Im Zuge der veränderten
Sicherheitslage und der damit verbundenen Neustrukturierung der Bundeswehr
wurde das territoriale Netzwerk den Gegebenheiten der föderalen Ausrichtung
des Katastrophenschutzes angepasst und die Aufgabe der Zivil-Militärische
Zusammenarbeit auf der Ebene der Bezirke, Kreise und kreisfreien Städte von
aktiven Soldatinnen und Soldaten auf Reservistinnen und Reservisten verlagert.
Eine signifikante Änderung nach Art und Umfang der
Unterstützungsleistungen ist hiermit nicht verbunden.
Die wichtigste Unterstützungsmöglichkeit des Bevölkerungsschutzsystems
durch die Bundeswehr liegt in der Bereitstellung großer Helferkontingente über
längere Zeiträume unter einheitlicher Führung. Hierdurch kann bei extrem
personalaufwendigen Einsätzen die Durchhaltefähigkeit des zivilen
Katastrophenschutzes ggf. erheblich verbessert werden. Darüber hinaus verfügt die
Bundeswehr über besondere technische Ausstattung (z. B. schweres Räumgerät,
Lufttransportkapazitäten), deren Einsatz eine effiziente Reaktion auf größere
Schadenslagen im Katastrophenschutz ermöglichen.
Durch die ebenenadäquaten Verbindungskommandos werden die Kenntnisse
der lokalen bzw. regionalen Strukturen sowohl auf Seiten der Einrichtungen
und Organisationen des zivilen Katastrophenschutzes als auch der spezifischen
Fähigkeiten der Bundeswehr zur Unterstützung im Ereignisfall kombiniert.
Eine unmittelbar stattfindende Beratung kann hierbei, z. B. auf den Leiter des
Katastrophenschutzstabes (HVB) über ggf. zur Verfügung stehende
Spezialfähigkeiten der Bundeswehr einschließlich der hierfür erforderlichen Vorlaufzeit
informieren und somit Entscheidungen beschleunigen.
Die ZMZ umfasst alle Maßnahmen, die die Beziehungen zwischen
militärischen Dienststellen sowie Dienststellen der Territorialen Wehrverwaltung und
zivilen und/oder militärischen Kräften/Behörden und der Zivilbevölkerung
regeln, unterstützen, erleichtern oder fördern. Diese Vorkehrungen schließen
die Zusammenarbeit mit nichtstaatlichen Organisationen oder internationalen
Behörden, Organisationen und Ämtern ein.
Im Inland bezieht sich die ZMZ sowohl auf das Gebiet der klassischen
Landesverteidigung als auch auf die subsidiäre Unterstützung in der
Katastrophenhilfe. Mit dem Aufgabenbereich ZMZ, der die Zusammenarbeit mit den zivilen
Behörden betrifft, wird angestrebt, in Fällen des Artikels 35 GG effizient Amts-
und Katastrophenhilfe leisten zu können.
-1-
Zeitraum Art des Vorhabens Leitung (militärisch) Beteiligte BVK/KVK
WBK I
Landeskommando Mecklenburg-Vorpommern
2010 Übungen
05.06.10 Ölwehrübung des Landkreises LKdo MV KVK Nordwestmecklenburg
15.- 19.11.10 Arche 2010 LKdo MV KVK Güstrow, KVK Demmin, KVK Müritz
Landeskommando Schleswig-Holstein
2010 Übungen
03.11.10
Landeskatastrophenschutz Schleswig-
Holstein
LKdo SH KVK Nordfriesland, KVK Dithmarschen,
KVK Schleswig, KVK Flensburg
Landeskommando Niedersachsen
2009 Übungen
11.- 13.09.09 Regionale Planübung Wintersturm LKdo NI Teilnahme aller BVK/KVK NI
14.- 15.08.09 Katastrophenschutzübung LKdo NI KVK Stade
05.- 06.11.09 OPT III Stabsrahmenübung LKdo NI BVK PD Osnabrück
18.- 19.11.09 GÖKEX 09 Katastrophenschutzübung LKdo NI BVK Göttingen, KVK Göttingen, KVK
Northeim, KVK Osterode, KVK Hildesheim
09.09.09 Schneeflocke Stabsrahmenübung LKdo NI KVK Göttingen, KVK Nienburg
2010 Übungen
15.–17.01.10 Planübung LKdo NI BVK Braunschweig, KVK Helmstedt, KVK
Peine, KVK Wolfsburg, KVK Salzgitter, KVK
Wolfenbüttel, KVK Gifhorn
29.- 30.01.10 Katastrophenschutzübung LKdo NI KVK Emsland
22.- 23.03.10 Katastrophenschutzübung LKdo NI KVK Grafschaft Bentheim
04.04.10 Katastrophenschutzübung LKdo NI KVK Nienburg
Beilage 1 a zu ParlSts beim Bundesminister der
Verteidigung Kossendey
1780018-V67 vom 13. Mai 2011
-2-
Zeitraum Art des Vorhabens Leitung (militärisch) Beteiligte BVK/KVK
WBK I
18.- 19.05.10 Katastrophenschutzübung LKdo NI KVK Delmenhorst
01.- 03.06.10 Katastrophenschutzübung LKdo NI KVK Goslar
12.06.10 Katastrophenübung 2010 LKdo NI KVK Schauenburg
03.- 04.09.10 Katastrophenschutzübung LKdo NI KVK Peine
14.- 15.09.10 Katastrophenschutzübung LKdo NI KVK Cuxhaven
01.- 06.11.10 Katastrophenschutzübung LKdo NI KVK Cuxhaven
23.- 24.11.10 Katastrophenschutzübung LKdo NI KVK Hameln Pyrmont
01.- 02.12.10 Stabsrahmenübung LKdo NI KVK Grafschaft Bentheim
01.- 02.12.10 Stabsrahmenübung LKdo NI KVK Grafschaft Bentheim
WBK II
Zeitraum Art des Vorhabens Leitung (militärisch) Beteiligte BVK/KVK
LKdo Hessen
2009 Übungen
04.09.09 Stabsrahmenübung LKdo HE BVK Gießen
05.09.09 Katastrophenschutzübung LKdo HE KVK Lahn-Dill
10.09.09 Katastrophenschutzübung LKdo HE BVK Kassel
17.09.09 Katastrophenschutzübung LKdo HE KVK Limburg-Weilburg
14.11.09 Katastrophenschutzübung LKdo HE BVK Gießen
18.11.09 Katastrophenschutzübung LKdo HE KVK Main-Kinzig
2010 Übungen
22.01.10 Katastrophenschutzübung LKdo HE KVK Offenbach
13.03.10 Katastrophenschutzübung LKdo HE KVK Darmstadt-Dieburg
10.04.10 Katastrophenschutzübung LKdo HE KVK Darmstadt-Dieburg
-3-
WBK II
Zeitraum Art des Vorhabens Leitung (militärisch) Beteiligte BVK/KVK
17.04.10 Katastrophenschutzübung LKdo HE KVK Darmstadt-Dieburg
06.05.10 Katastrophenschutzübung LKdo HE KVK Gießen
20.05.10 Katastrophenschutzübung LKdo HE KVK Gießen
27.05.10 Katastrophenschutzübung LKdo HE KVK Lahn-Dill
05.06.10 Katastrophenschutzübung LKdo HE KVK Hersfeld-Rotenburg
11.06.10 Katastrophenschutzübung LKdo HE KVK Schwalm-Eder
12.06.10 Katastrophenschutzübung LKdo HE BVK Gießen
18.06.10 Katastrophenschutzübung LKdo HE BVK Kassel
26.08.10 Katastrophenschutzübung LKdo HE KVK Lahn-Dill
03.09.10 Katastrophenschutzübung LKdo HE BVK Gießen
24.09.10 Katastrophenschutzübung LKdo HE BVK Kassel
23.10.10 Katastrophenschutzübung LKdo HE KVK Darmstadt-Dieburg
16.10.10 Katastrophenschutzübung LKdo HE KVK Marburg
04.-11.11.10 Katastrophenschutzübung LKdo HE KVK Gießen
09.- 14.11.10 Katastrophenschutzübung LKdo HE KVK Offenbach
13.11.10 Katastrophenschutzübung LKdo HE BVK Gießen
2011 Übungen
25.-26.03.11 Katastrophenschutzübung Regionales Netz KVK Gießen, KVK Lahn-Dill, KVK Limburg-
Weilburg, KVK Vogelsberg Kreis
LKdo Nordrhein- Westfalen
2009 Übungen
05.- 07.10.09 Krisenstabsübung LKdo NW KVK Mettmann
31.10.09 Katastrophenschutzübung LKdo NW KVK Wuppertal
30.10.- 02.11.09 Stabsrahmenübung LKdo NW KVK Hochsauerlandkreis
16.- 20.11.09 Simulationsübung LKdo NW BVK Arnsberg, KVK Dortmund
21.- 22.11.09 Katastrophenschutzübung LKdo NW KVK Steinfurt
2010 Übungen
20.- 21.02.10 Stabsrahmenübung LKdo NW KVK Hochsauerlandkreis
-4-
WBK II
Zeitraum Art des Vorhabens Leitung (militärisch) Beteiligte BVK/KVK
06.03.10 Stabsrahmenübung LKdo NW KVK Aachen
13.-14.03.10 ICAO Notfallübung LKdo NW KVK Steinfurt
15.- 19.03.10 Simulationsübung LKdo NW KVK Dortmund
16.- 18.04.10 Planübung LKdo NW KVK Neuß
16.-18.04.10 Planübung LKdo NW KVK Höxter
27.- 30.04.10 Stabsrahmenübung LKdo NW KVK Mettmann
01.05.10 Stabsrahmenübung LKdo NW KVK Recklinghausen
06.- 08.05.10 Stabsrahmenübung LKdo NW KVK Märkischer Kreis
09.-12.07.10 Krisenstabsübung LKdo NW KVK Steinfurt
21.-22.08.10 Katastrophenschutzübung LKdo NW KVK Leverkusen
27.08.10 Krisenstabsübung LKdo NW KVK Steinfurt
28.-29.08.10 Krisenstabsübung LKdo NW BVK Köln
20.-24.09.10 Stabsrahmenübung BBK Ahrweiler LKdo NW KVK Hochsauerlandkreis
01.10.10 Übung THW LKdo NW KVK Steinfurt
30.10.- 02.11.10 Stabsrahmenübung LKdo NW KVK Hochsauerlandkreis
06.-07.11.10 Stabsrahmenübung BezReg Arnsberg LKdo NW BVK Arnsberg
15.-19.11.10 Katastrophenschutzübung LKdo NW KVK Duisburg
17.11.10 Stabsrahmenübung LKdo NW KVK Viersen
24.11.10 Planübung LKdo NW KVK Steinfurt
27.11.10 Krisenstabsübung LKdo NW KVK Kleve
2011 Übungen
10.03.11 Njord 42 Projekt "VIKING" Ltr KVK KVK Kleve
11.-13.03.11 Katastrophenschutzübung Ltr KVK KVK Hochsauerlandkreis
18.-20.03.11 DSW 21 Dortmund Ltr KVK KVK Unna
21.-25.03.11 Stabsübung Ltr KVK KVK Viersen
28.-30.03.11 Stabsrahmenübung Ltr KVK KVK Rhein Sieg
30.03.-08.04.11 Stabsrahmenübung Ltr KVK KVK Oberbergischer Kreis
09.-10.04.11 Katastrophenschutzübung Ltr KVK KVK Höxter
-5-
WBK II
Zeitraum Art des Vorhabens Leitung (militärisch) Beteiligte BVK/KVK
LKdo Rheinland - Pfalz
2009 Übungen
28.-29.08.09 Planübung 2 LKdo RP KVK Altenkirchen, KVK Cochem Zell, KVK
Neuwied, KVK Kusel, KVK Stadt Koblenz
29.08.09 Katastrophenschutzübung LKdo RP KVK Alzey Worms, KVK Bad Kreuznach,
KVK Mainz Bingen, KVK Mainz, KVK
Worms
04.-05.09.09 Planübung 3 LKdo RP KVK Speyer, KVK Ludwigshafen, KVK
Frankenthal, KVK Rhein Pfalz Kreis, KVK
Germersheim, KVK Mainz Bingen
16.- 18.09.09 Katastrophenschutzübung LKdo RP KVK Rhein-Hunsrück (Stab)
18.- 19.09.09 Katastrophenschutzübung LKdo RP KVK Vulkaneifel
14.- 16.09.09 Lehrübung LKdo RP KVK Bad Dürkheim, KVK Südliche
Weinstraße, KVK Stadt Mainz, KVK Stadt
Neustadt, KVK Cochem, KVK
Westerwaldkreis, KVK Bitburg-Prüm, KVK
Rhein-Lahn-Kreis, KVK Kusel, KVK
Germersheim, KVK Kaiserslautern, KVK
Donnersbergkreis, KVK Kaiserslautern, KVK
Rhein-Pfalz-Kreis, KVK Stadt Ludwigshafen
KVK Stadt Koblenz, KVK Rhein-Hunsrück-
Kreis, KVK Birkenfeld, KVK Stadt Speyer
KVK Neuwied, KVK Stadt Pirmasens
01.- 02.10.09 Katastrophenschutzübung LKdo RP KVK Germersheim, KVK Rhein-Pfalz-Kreis,
KVK Stadt Frankenthal, KVK Ludwigshafen,
KVK Speyer
09.- 10.10.09 Katastrophenschutzübung LKdo RP KVK Stadt Pirmasens
28.- 30.10.09 Katastrophenschutzübung LKdo RP KVK Südl. Weinstraße und Stadt Landau
-6-
WBK II
Zeitraum Art des Vorhabens Leitung (militärisch) Beteiligte BVK/KVK
06.- 07.11.09 Planübung 4 LKdo RP BVK ADD Trier, KVK Birkenfeld, KVK
Bitburg Prüm, KVK Mayen- Koblenz, KVK
Rhein-Hunsrück-Kreis
16.- 18.11.09 Katastrophenschutzübung LKdo RP KVK Stadt Trier
19.- 21.11.09 Katastrophenschutzübung LKdo RP KVK Trier Saarburg
11.12.09 Katastrophenschutzübung LKdo RP KVK Südliche Weinstraße
2010 Übungen
03.02.10 Katastrophenschutzübung LKdo RP KVK Frankenthal
26.03.10 Katastrophenschutzübung LKdo RP KVK Bad Kreuznach
15.- 17.04.10 Simulationsübung SIRA LKdo RP KVK Ludwigshafen
24.- 26.04.10 Katastrophenschutzübung LKdo RP KVK Westerwald, KVK Neuwied, KVK
Koblenz, KVK Mayen-Koblenz
10.- 11.05.10 Katastrophenschutzübung LKdo RP BVK ADD, KVK Trier, KVK Trier-Saarburg
07.06.10 Katastrophenschutzübung LKdo RP KVK Landau
11.06.10 Katastrophenschutzübung LKdo RP KVK Worms
18.06.10 Katastrophenschutzübung LKdo RP KVK Germersheim, KVK Rhein-Pfalz-Kreis,
KVK Frankenthal, KVK Ludwigshafen, KVK
Speyer
22.06.10 Katastrophenschutzübung LKdo RP KVK Landau
01.- 02.09.10 Katastrophenschutzübung LKdo RP KVK Rhein-Pfalz-Kreis
02. 09.10 Gemeinschaftsübung LKdo RP KVK Donnersbergkreis
04.09.10 Großübung LKdo RP KVK Südliche Weinstraße
08.09.10 Katastrophenschutzübung LKdo RP KVK Speyer
10.09.10 Großschadensalarmübung LKdo RP KVK Ludwigshafen, KVK Frankenthal, KVK
Rhein-Pfalz-Kreis, KVK Speyer
14.09.10 Feuerwehrübung LKdo RP KVK Stadt Kaiserslautern
25.09.10 Katastrophenschutzübung LKdo RP KVK Rhein-Pfalz-Kreis, KVK Speyer
-7-
WBK II
Zeitraum Art des Vorhabens Leitung (militärisch) Beteiligte BVK/KVK
08.10.10 Katastrophenschutzübung LKdo RP BVK ADD Trier, KVK Speyer, KVK
Germersheim, KVK Worms
18.- 22.10.10 Katastrophenschutzübung LKdo RP KVK Cochem-Zell
08.- 09.11.10 Katastrophenschutzübung LKdo RP KVK Kusel
13.11.10 Katastrophenschutzübung LKdo RP KVK Zweibrücken
19.- 21.11.10 Katastrophenschutzübung LKdo RP KVK Westerwaldkreis, KVK Altenkirchen,
KVK Bad Neuenahr-Ahrweiler, KVK Neuwied
LKdo Saarland
2009 Übungen
09.- 10.10.09 Info EXERCISE LKdo SL Teilnahme aller KVK SL
21.- 23.10.09 Stabsrahmenübung LKdo SL KVK Merzig-Wadern, KVK St. Wendel
2010 Übungen
12.11.10 Planübung mit dem zivilen
Verwaltungsstab
LKdo SL KVK Merzig-Wadern
01.-03.12.10 Gefechtsstandübung LKdo SL KVK Saarbrücken
2011 Übungen
08.-09.04.11 Übung Saarnet LKdo SL KVK Saarbrücken, KVK Saarlouis,
KVK Merzig-Wadern
WBK III
Zeitraum Art des Vorhabens Leitung (militärisch) Beteiligte BVK/KVK
Landeskommando Thüringen
2009 Übungen
21.03.2009 Planübung Waldbrand LKdo TH Teilnahme aller BVK/KVK TH
2010 Übungen
27.-28.08.10 Planuntersuchung Gefährdungspotential LKdo TH Teilnahme aller BVK/KVK TH
-8-
WBK III
Zeitraum Art des Vorhabens Leitung (militärisch) Beteiligte BVK/KVK
2011 Übungen
12.03.11 Informationslehrübung „Aufnahme
Hilfeleistungskontingent“
LKdo TH Teilnahme aller BVK/KVK TH
Landeskommando Sachsen
2009 Übungen
22.08.09 Katastrophenschutzübung mit Stadt
Dresden
LKdo SN KVK Stadt Dresden
2010 Übungen
21.10.10 Landeskatastrophenschutzübung
"Albrechtsburg"
Stabsrahmenübung Katastrophenschutzstab
Stadt Dresden
LKdo SN KVK Stadt Dresden
Landeskommando Sachsen-Anhalt
2009 Übungen
27.-28.02.09 Kurzplanübung Schneeflocke LKdo ST KVK Saalekreis, KVK Stendal, BVK Halle
24.-25.04.09 Kurzplanübung Schneeflocke LKdo ST KVK Anhalt-Bitterfeld, KVK Burgenlandkreis
KVK Mansfeld-Südharz, KVK Salzlandkreis
KVK Wittenberg
19.-20.06.09 Kurzplanübung Schneeflocke LKdo ST KVK Dessau-Roßlau, KVK Magdeburg,
KVK Jerichower Land, KVK Harz
16.-17.10.09 Kurzplanübung Schneeflocke LKdo ST KVK Altmarkkreis Salzwedel, KVK Halle,
KVK Börde
2010 Übungen
19.-20.03.10 Kurzplanübung Dunkler Sturm LKdo ST KVK Saalekreis, KVK Wittenberg, BVK Halle
07.-08.05.10 Kurzplanübung Dunkler Sturm LKdo ST KVK Salzlandkreis, KVK Börde,
KVK Harz, KVK Jerichower Land
11.-12.06.10 Kurzplanübung Dunkler Sturm LKdo ST KVK Mansfeld-Südharz, KVK Dessau-Roßlau
KVK Magdeburg, KVK Anhalt-Bitterfeld
-9-
WBK III
Zeitraum Art des Vorhabens Leitung (militärisch) Beteiligte BVK/KVK
24.-25.10.10 Kurzplanübung Dunkler Sturm LKdo ST KVK Burgenlandkreis, KVK Stendal,
KVK Altmarkkreis Salzwedel, KVK Halle
2011 Übungen
11.-12.03.11 Kurzplanübung LKdo ST KVK Jerichower Land, KVK Salzlandkreis,
BVK Halle
Landeskommando Brandenburg
2009 Übungen
18.- 19.05.09 Katastrophenschutzübung "Roter Adler
2009" Stabsrahmenübung
LKdo BB KVK Potsdam, KVK Potsdam-Mittelmark,
KVK Teltow-Fläming, KVK Havelland, KVK
Oberhavel
2010 Übungen
08.05.10 Katastrophenschutzübung "Roter Adler
2010" Stabsrahmenübung
LKdo BB KVK Potsdam, KVK Potsdam-Mittelmark,
KVK Teltow-Fläming, KVK Brandenburg,
KVK Cottbus, KVK Frankfurt(O), KVK
Havelland, KVK Oberhavel, KVK Landkreis
Oder-Spree, KVK Märkisch Oder-Land, KVK
Barnim, KVK Uckermark, KVK Spree-Neiße,
KVK Landkreis Dahme-Spreewald, KVK
Oberspreewald-Lausitz, KVK Elbe-Elster,
KVK Ostprignitz-Ruppin
29.10.10 Katastrophenschutzübung "Herbststurm
2010" Stabsrahmenübung
LKdo BB KVK Prignitz, KVK Oberhavel, KVK
Ostprignitz-Ruppin
-10-
WBK IV
Zeitraum Art des Vorhabens Leitung (militärisch) Beteiligte BVK/KVK
LKdo Bayern
2010 Übungen
23.06.10 Polarbär 2010 LKdo BY BVK Niederbayern, BVK Oberpfalz, KVK
Schwandorf, KVK Straubing, KVK
Regensburg, KVK Dingolfing-Landau, KVK
Landshut Stadt und Land, KVK Cham, KVK
Passau, KVK Kehlheim
06.-08.07.10 Terrex 2010 WBK IV BVK Oberpfalz, KVK Neumarkt i.d.Oberpfalz,
KVK Cham, KVK Schwandorf, KVK Weiden,
KVK Lindau, KVK Oberallgäu, BVK
Niederbayern, KVK Nürnberg, KVK
Tirschenreuth, KVK Stadt Augsburg, KVK
Stadt Regensburg, KVK Neustadt a.d.W, BVK
Oberbayern, KVK Stadt Kempten, KVK
Ostallgäu, KVK Günzburg
04.11.10 Lehrplanübung "Der Große Kreis" LKdo BY KVK München Stadt und Land, KVK Bad
Tölz, KVK Garmisch-Patenkirchen, KVK
Miesbach, KVK Rosenheim Land und Stadt,
KVK Weilheim- Schongau
LKdo Baden- Württemberg
2010 Übungen
15.-17.03.10 Lehrplanübung LKdo BW BVK Freiburg, KVK Stadt Freiburg,
KVK Stadt Karlsruhe
19.-21.04.10 Lehrplanübung LKdo BW BVK Karlsruhe, KVK Heidelberg, KVK
Aalen, KVK Stadt Karlsruhe
31.05.-02.06.10 Lehrplanübung LKdo BW KVK Lörrach, KVK Waldshut, KVK
Konstanz, KVK Tübingen
-11-
06.-08.07.10
Terrex 2010 WBK IV BVK Tübingen, KVK Reutlingen,
KVK Bodenseekreis, KVK Alb Donau Kreis,
KVK Stadt Ulm, KVK Sigmaringen, KVK
Ravensburg
04.-06.10.10 Lehrplanübung LKdo BW KVK Tauberbischofsheim, KVK Heilbronn
18.-20.10.10 Lehrplanübung LKdo BW KVK Ravensburg, KVK Heidenheim, KVK
Biberach, KVK Rems-Murr-Kreis, KVK
Pforzheim Stadt und Land
15.-17.11.10 Lehrplanübung LKdo BW KVK Rottweil, KVK Tuttlingen, KVK
Ortenaukreis, KVK Emmendingen, KVK
Villingen-Schwenningen
- 1 -
Wehrbereich I
Landeskommando Schleswig Holstein
Kreis/ RegBez/ kreisfreie Stadt (Ort) Beteiligung bei Katastropheneinsätzen (Art, Datum)
Plön Hochwasser, 24.11.2010
Landeskommando Mecklenburg Vorpommern
Kreis/ RegBez/ kreisfreie Stadt (Ort) Beteiligung bei Katastropheneinsätzen (Art, Datum)
Rügen Schneekatastrophe, 03.02.2010
Ostvorpommern Schneekatastrophe, 09.-11.01.2011
Landeskommando Niedersachsen
Kreis/ RegBez/ kreisfreie Stadt (Ort) Beteiligung bei Katastropheneinsätzen (Art, Datum)
Grafschaft Bentheim Hochwasser, 28.-30.08.2010
Osnabrück Hochwasser, 28.-30.08.2010
Beilage 1 b zu ParlSts beim Bundeminister
der Verteidigung Kossendey
1780018-V67 vom 13. Mai 2011
- 2 -
Wehrbereich II
Landeskommando Nordrhein-Westfalen
Kreis/ RegBez/ kreisfreie Stadt (Ort) Beteiligung bei Katastropheneinsätzen (Art, Datum)
Arnsberg Waldbrand, 17.06.2010
Soest Waldbrand, 17.06.2010
Landeskommando Rheinland Pfalz
Kreis/ RegBez/ kreisfreie Stadt (Ort) Beteiligung bei Katastropheneinsätzen (Art, Datum)
Koblenz Hochwasser, 09.-12.01. und 15.-17.01.2011
Cochem-Zell Bombenentschärfung/Evakuierung, 28.-30.01.2011
- 3 -
Wehrbereich III
Landeskommando Brandenburg
Kreis/ RegBez/ kreisfreie Stadt (Ort) Beteiligung bei Katastropheneinsätzen (Art, Datum)
Elbe Elster Hochwasser, 29.09.-05.10.2010
Märkisch Oderland Hochwasser, 27.05.-04.06.2010 / 08.01.-12.01.2011
Oberspreewald-Lausitz Hochwasser, 27.-28.09.2010 / 29.09.-03.10.2010
Uckermark Hochwasser, 30.05.-04.06.2010
Oder-Spree Hochwasser, 27.05.-31.05.2010
Teltow-Fläming Waldbrand, 12.07.-15.07.2010
Frankfurt Oder Hochwasser, 27.05.-30.05.2010
Oberhavel Hochwasser, 01.10.-03.10.2010
Spree-Neiße Hochwasser, 09.08.-11.08.2010
Landeskommando Sachsen
Kreis/ RegBez/ kreisfreie Stadt (Ort) Beteiligung bei Katastropheneinsätzen (Art, Datum)
Dresden Hochwasser, 07.-10.08.2010
Görlitz Hochwasser, 07.-10.08.2010 / 27.09. bis 29.09.2010
Bautzen Hochwasser, 07.-09.08.2010
Sächsische Schweiz Osterzgebirge Hochwasser, 07.-08.08.2010
Meißen Hochwasser, 27.09. bis 01.10.2010
Leipzig Land Hochwasser, 14.01.-17.01.2011
Landeskommando Sachsen Anhalt
Kreis/ RegBez/ kreisfreie Stadt (Ort) Beteiligung bei Katastropheneinsätzen (Art, Datum)
Wittenberg Hochwasser, 29.-05.10.2010
Stendal Hochwasser, 17.-25.01.2011
- 4 -
Wehrbereich IV
Landeskommando Bayern
Kreis/ RegBez/ kreisfreie Stadt (Ort) Beteiligung bei Katastropheneinsätzen (Art, Datum)
Bad Tölz - Wolfratshausen Waldbrand 07.-08.03.2011
Dienstpostenbesetzung ZMZ Stabsoffizier (StOffz), ZMZ Feldwebel (Fw) und
Regionaler Planungs-/Unterstützungstrupp (RegPlUstgTrp) in den Landeskommandos
(LKdo) des Wehrbereichs I:
LKdo ZMZ
StOffz
(Soll/Ist)
ZMZ-
Fw
(Soll/Ist)
Offz
RegPlUstgTrp
(Soll/Ist)
Uffz mP RegPlUstgTrp
(Soll/Ist)
Hamburg 1/1 1/1 Nicht ausgeplant Nicht ausgeplant
Mecklenburg-
Vorpommern
1/1 1/1 2/2 2/2
Schleswig Holstein 1/1 1/1 1/1 1/1
Bremen 1/1 1/1 Nicht ausgeplant Nicht ausgeplant
Niedersachsen 1/1 1/1 4/4 4/4
Dienstpostenbesetzung ZMZ StOffz, ZMZ Fw und RegPlUstTrp in den LKdo des
Wehrbereichs II:
LKdo
ZMZ
StOffz
(Soll/Ist)
ZMZ Fw
(Soll/Ist)
Offz
RegPlUstgTrp
(Soll/Ist)
Uffz mP RegPlUstgTrp
(Soll/Ist)
Hessen 1/1 1/1 2/2 2/2
Nordrhein-Westfalen 1/1 1/1 5/5 5/5
Saarland 0/0 1/1 Nicht ausgeplant Nicht ausgeplant
Rheinland-Pfalz 1/1 1/1 2/2 2/2
Dienstpostenbesetzung ZMZ StOffz, ZMZ Fw und RegPlUstTrp in den LKdo/dem
Standortkommando (StOKdo) BERLIN des Wehrbereichs III:
Dienstpostenbesetzung ZMZ StOffz, ZMZ Fw und RegPlUstTrp in den LKdo des
Wehrbereichs IV:
LKdo ZMZ
StOffz
(Soll/Ist)
ZMZ Fw
(Soll/Ist)
Offz
RegPlUstgTrp
(Soll/Ist)
Uffz mP RegPlUstgTrp
(Soll/Ist)
Bayern 1/1 1/1 7/7 7/7
Baden-Württemberg 2/2 1/1 3/3 3/3
StOKdo/LKdo ZMZ
StOffz
(Soll/Ist)
ZMZ Fw
(Soll/Ist)
Offz
RegPlUstgTrp
(Soll/Ist)
Uffz mP RegPlUstgTrp
(Soll/Ist)
Berlin 1/1 1/1 Nicht ausgeplant Nicht ausgeplant
Brandenburg 1/1 1/1 2/2 2/2
Sachsen 1/1 1/1 2/2 2/2
Sachsen-Anhalt 1/1 1/1 1/0 1/1
Thüringen 1/1 1/1 2/2 2/2
Beilage 2 zu ParlSts beim Bundesminister der
Verteidigung Kossendey
1780018-V67 vom 13. Mai 2011
-1-
Personelle Ist-Besetzung der Bezirks- und Kreisverbindungskommandos (BVK/KVK)
a) Wehrbereichskommando I
Landeskommando Schleswig-Holstein
BVK/
KVK
administrative
Bezeichnung
Ltr (Soll 1 DP)
Beordert
StOffz (Soll 3
DP)
Beordert
Offz (Soll 3
DP)
Beordert
OSF (Soll 1
DP)
Beordert
StFw/Fw (Soll
2 DP)
Beordert
OFA (Soll 1
DP)
Beordert
SanFw (Soll 1
DP)
Beordert
Summe
KVK Landeshauptstadt Kiel 1 3 3 1 3 1 0 12
KVK Stadt Lübeck 1 2 3 1 3 0 0 10
KVK Stadt Flensburg 0 3 4 0 3 2 0 12
KVK Stadt Neumünster 1 4 3 1 3 1 1 14
KVK Nordfriesland 0 3 1 1 2 1 0 8
KVK Schleswig-Flensburg 1 4 4 1 2 0 0 12
KVK Dithmarschen 1 3 2 1 2 1 0 10
KVK Rendsburg-Eckernförde 1 2 3 1 3 1 1 12
KVK Plön 1 3 2 1 2 0 1 10
KVK Ostholstein 1 3 4 0 4 1 1 14
KVK Steinburg/Itzehoe 1 2 2 1 3 1 1 11
KVK Pinneberg 1 3 4 1 1 1 1 12
KVK Segeberg 1 5 3 0 3 1 1 14
KVK Storman/Oldenburg 1 4 2 1 2 1 1 12
KVK Hz. Lauenburg 0 4 4 0 3 1 1 13
Landeskommando Bremen
BVK/
KVK
administrative
Bezeichnung
Ltr (Soll 1 DP)
Beordert
StOffz (Soll 3
DP)
Beordert
Offz (Soll 3
DP)
Beordert
OStFw (Soll 1
DP)
Beordert
StFw/Fw (Soll
2 DP)
Beordert
OFA (Soll 1
DP)
Beordert
SanFw (Soll 1
DP)
Beordert
Summe
KVK Kreisfreie Stadt Bremerhaven 1 3 2 1 2 1 0 10
Beilage 3 zu ParlSts beim Bundesminister der
Verteidigung Kossendey
1780018-V67 vom 13. Mai 2011
-2-
Landeskommando Mecklenburg- Vorpommern
BVK/
KVK
administrative
Bezeichnung Ltr (Soll 1 DP)
Beordert
StOffz (Soll 3
DP)
Beordert
Offz (Soll 3
DP)
Beordert
OStFw (Soll 1
DP)
Beordert
StFw/Fw (Soll
2 DP)
Beordert
OFA (Soll 1
DP)
Beordert
SanFw (Soll 1
DP)
Beordert
Summe
KVK Bad Doberan 1 1 0 1 2 1 0 6
KVK Demmin 0 2 2 0 0 1 0 5
KVK Greifswald 0 2 1 0 3 1 0 7
KVK Ludwigslust 1 3 2 0 4 0 0 10
KVK Mecklenburg-Strelitz 0 1 4 1 1 1 0 8
KVK Müritz 1 2 2 1 1 0 0 7
KVK Stadt Neubrandenburg 0 2 3 1 0 1 0 7
KVK Nordwestmecklenburg 0 2 2 0 1 0 0 5
KVK Ostvorpommern 1 2 3 1 1 1 0 9
KVK Parchim 1 1 3 1 1 0 0 7
KVK Rostock 1 2 2 0 1 1 1 8
KVK Rügen 1 2 2 1 2 0 0 8
KVK Schwerin 1 1 4 1 2 0 0 9
KVK Stralsund 1 0 1 1 2 1 1 7
KVK Uecker-Randow 1 2 3 0 0 1 1 8
KVK Wismar 1 2 3 0 2 1 0 9
KVK Güstrow 1 1 3 0 2 1 0 8
KVK Nordvorpommern 1 1 2 1 2 0 0 7
-3-
Landeskommando Niedersachsen
BVK/
KVK
administrative
Bezeichnung
Ltr (Soll 1 DP)
Beordert
StOffz (Soll 3
DP)
Beordert
Offz (Soll 3
DP)
Beordert
OStFw (Soll 1
DP)
Beordert
StFw/Fw (Soll
2 DP)
Beordert
OFA (Soll 1
DP)
Beordert
SanFw (Soll 1
DP)
Beordert
Summe
BVK Hannover 1 3 3 1 2 1 1 12
BVK Braunschweig 1 2 2 0 2 1 1 9
BVK Lüneburg 1 3 2 1 2 1 1 11
BVK Göttingen 1 3 3 1 2 1 0 11
BVK Oldenburg 1 3 3 1 2 1 0 11
BVK Osnabrück 1 3 2 1 2 0 0 9
KVK Stadt Braunschweig 1 3 1 0 2 1 1 9
KVK Diepholz 1 3 3 0 1 1 1 10
KVK Gifhorn 1 3 2 1 2 1 0 10
KVK Göttingen 1 3 2 0 2 1 1 10
KVK Goslar 1 3 3 1 2 0 1 11
KVK Hameln-Pyrmont 1 3 2 1 2 0 0 9
KVK Region Hannover 1 3 3 0 2 1 0 10
KVK Helmstedt 1 2 3 1 2 0 0 9
KVK Hildesheim 1 3 3 1 2 1 1 12
KVK Holzminden 0 3 3 0 2 1 0 9
KVK Nienburg 1 3 3 1 2 1 0 11
KVK Northeim 1 3 3 1 2 1 1 12
KVK Osterode 1 3 3 0 2 0 1 10
KVK Peine 1 3 3 1 2 1 1 12
KVK Stadt Salzgitter 1 3 1 0 2 0 1 8
KVK Schaumburg 1 3 3 1 2 1 1 12
KVK Wolfenbüttel 1 3 2 0 2 1 0 9
KVK Stadt Wolfsburg 1 3 2 1 2 0 0 9
KVK Celle 1 3 3 1 2 1 1 12
-4-
Landeskommando Niedersachsen
BVK/
KVK
administrative
Bezeichnung
Ltr (Soll 1 DP)
Beordert
StOffz (Soll 3
DP)
Beordert
Offz (Soll 3
DP)
Beordert
OStFw (Soll 1
DP)
Beordert
StFw/Fw (Soll
2 DP)
Beordert
OFA (Soll 1
DP)
Beordert
SanFw (Soll 1
DP)
Beordert
Summe
KVK Harburg 1 3 3 1 1 1 0 10
KVK Lüchow-Dannenberg 1 3 3 1 1 0 0 9
KVK Lüneburg 1 3 3 1 2 1 0 11
KVK Rotenburg (Wümme) 1 3 3 1 2 0 0 10
KVK Soltau-Fallingbostel 0 3 2 0 2 1 0 8
KVK Stade 1 3 3 1 2 1 0 11
KVK Uelzen 1 1 3 1 2 0 0 8
KVK Cuxhaven 1 3 3 1 2 0 0 10
KVK Osterholz 1 3 1 1 1 1 0 8
KVK Verden 1 2 3 0 1 0 0 7
KVK Osnabrück 0 3 3 0 2 0 0 8
KVK Stadt Osnabrück 1 3 3 0 2 1 0 10
KVK Grafschaft Bentheim 1 2 1 0 2 1 1 8
KVK Emsland 1 3 2 1 2 1 0 10
KVK Leer 0 2 2 1 2 0 0 7
KVK Stadt Emden 0 2 3 0 2 0 0 7
KVK Aurich 0 3 1 1 2 1 0 8
KVK Cloppenburg 1 2 2 1 2 0 0 8
KVK Vechta 1 1 2 1 0 0 0 5
KVK Stadt Oldenburg 1 3 0 0 2 1 1 8
KVK Oldenburg 0 3 2 1 2 0 1 9
KVK Ammerland 1 3 2 1 2 0 0 9
KVK Wittmund 0 2 2 1 1 0 0 6
KVK Friesland 0 3 2 1 2 1 1 10
KVK Stadt Wilhelmshaven 1 3 3 1 2 0 0 10
-5-
Landeskommando Niedersachsen
BVK/
KVK
administrative
Bezeichnung
Ltr (Soll 1 DP)
Beordert
StOffz (Soll 3
DP)
Beordert
Offz (Soll 3
DP)
Beordert
OStFw (Soll 1
DP)
Beordert
StFw/Fw (Soll
2 DP)
Beordert
OFA (Soll 1
DP)
Beordert
SanFw (Soll 1
DP)
Beordert
Summe
KVK Wesermarsch 1 2 1 0 2 1 0 7
KVK Stadt Delmenhorst 1 2 2 0 2 0 0 7
-6-
b) Wehrbereichskommando II
Landeskommando Hessen
BVK/
KVK
administrative
Bezeichnung
Ltr (Soll 1 DP)
Beordert
StOffz (Soll 3
DP)
Beordert
Offz (Soll 3
DP)
Beordert
OStFw (Soll 1
DP)
Beordert
StFw/Fw (Soll
2 DP)
Beordert
OFA (Soll 1
DP)
Beordert
SanFw (Soll 1
DP)
Beordert
Summe
BVK Kassel 1 3 2 0 2 1 1 10
BVK Giessen 1 2 3 1 2 1 0 10
BVK Darmstadt 1 3 3 1 1 1 0 10
KVK Kassel 1 3 2 1 2 0 0 9
KVK Waldeck-Frankenberg 1 3 2 1 1 0 0 8
KVK Schwalm-Eder-Kreis 1 3 3 1 2 1 1 12
KVK Werra-Meißner-Kreis 1 3 2 1 0 0 0 7
KVK Hersfeld-Rotenburg 1 1 2 1 2 1 0 8
KVK Fulda 1 3 2 0 2 1 0 9
KVK Marburg-Biedenkopf 1 3 2 1 1 1 1 10
KVK Lahn-Dill 0 3 3 1 1 1 1 10
KVK Giessen 1 2 1 1 2 1 0 8
KVK Vogelsberg-Kreis 1 2 3 1 2 1 0 10
KVK Limburg-Weilburg 0 3 3 0 1 0 1 8
KVK Wetterau-Kreis 1 3 2 0 2 0 0 8
KVK Rheingau-Taunus-Kreis 1 3 1 0 2 0 1 8
KVK Hochtaunus-Kreis 1 3 3 1 2 1 0 11
KVK Main-Taunus-Kreis 1 3 3 1 1 1 0 10
KVK Main-Kinzig 1 3 2 1 1 1 0 9
KVK Groß-Gerau 1 2 3 1 1 0 1 9
KVK Offenbach 1 3 3 1 2 0 1 11
KVK Darmstadt-Dieburg 1 3 1 0 2 1 0 8
KVK Bergstraße 1 3 2 1 1 0 0 8
KVK Odenwald-Kreis 1 3 2 1 2 0 0 9
KVK Stadt Kassel 1 3 3 0 2 1 1 11
KVK Stadt Frankfurt am Main 1 3 3 1 2 1 0 11
KVK Stadt Offenbach am Main 1 3 3 0 2 1 0 10
-7-
Landeskommando Hessen
BVK/
KVK
administrative
Bezeichnung
Ltr (Soll 1 DP)
Beordert
StOffz (Soll 3
DP)
Beordert
Offz (Soll 3
DP)
Beordert
OStFw (Soll 1
DP)
Beordert
StFw/Fw (Soll
2 DP)
Beordert
OFA (Soll 1
DP)
Beordert
SanFw (Soll 1
DP)
Beordert
Summe
KVK Wiesbaden 1 2 3 1 2 1 0 10
KVK Darmstadt 1 2 2 1 0 0 1 7
Landeskommando Saarland
BVK/
KVK
administrative
Bezeichnung
Ltr (Soll 1 DP)
Beordert
StOffz (Soll 3
DP)
Beordert
Offz (Soll 3
DP)
Beordert
OStFw (Soll 1
DP)
Beordert
StFw/Fw (Soll
2 DP)
Beordert
OFA (Soll 1
DP)
Beordert
SanFw (Soll 1
DP)
Beordert
Summe
KVK Saarbrücken 1 3 3 1 2 1 1 12
KVK Merzig-Wadern 0 3 3 1 2 1 1 11
KVK Neunkirchen 1 3 1 0 2 1 1 9
KVK Saarlouis 1 3 2 0 2 1 1 10
KVK Saarpfalz-Kreis 1 3 1 1 2 1 1 10
KVK St. Wendel 1 3 2 1 2 1 0 10
-8-
Landeskommando Nordrhein-Westfalen
BVK/
KVK
administrative
Bezeichnung
Ltr (Soll 1 DP)
Beordert
StOffz (Soll 3
DP)
Beordert
Offz (Soll 3
DP)
Beordert
OStFw (Soll 1
DP)
Beordert
StFw/Fw (Soll
2 DP)
Beordert
OFA (Soll 1
DP)
Beordert
SanFw (Soll 1
DP)
Beordert
Summe
BVK Düsseldorf 1 4 2 0 2 1 1 11
BVK Köln 1 4 3 1 4 1 1 15
BVK Münster 1 4 4 2 3 1 1 16
BVK Detmold 1 4 3 2 4 1 1 16
BVK Arnsberg 1 4 2 0 2 1 1 11
KVK Düsseldorf 1 3 1 2 3 1 1 12
KVK Stadt Duisburg 1 4 2 1 2 0 1 11
KVK Stadt Essen 1 3 2 1 2 1 0 10
KVK Stadt Krefeld 1 4 2 1 3 0 0 11
KVK Stadt Mönchengladbach 1 2 2 0 4 0 1 10
KVK Stadt Mühlheim a.d. Ruhr 1 3 2 2 2 1 1 12
KVK Stadt Oberhausen 1 2 3 1 3 0 0 10
KVK Stadt Remscheid 1 2 1 1 2 1 1 9
KVK Stadt Solingen 1 3 2 1 2 0 1 10
KVK Stadt Wuppertal 1 4 3 2 2 1 1 14
KVK Kleve 1 3 3 1 2 1 1 12
KVK Mettmann 1 2 3 1 2 1 0 10
KVK Rhein-Kreis Neuss 1 3 4 2 1 0 0 11
KVK Viersen 1 4 0 0 3 0 1 9
KVK Wesel 1 3 3 1 3 1 0 12
KVK Stadt Aachen 1 2 2 0 2 1 0 8
KVK Stadt Bonn 1 3 3 1 4 1 1 14
KVK Stadt Köln 1 3 3 1 5 1 0 14
KVK Stadt Leverkusen 1 3 2 0 2 1 0 9
KVK Aachen 0 2 1 1 4 1 0 9
KVK Düren 1 2 2 1 5 1 1 13
KVK Rhein-Erft-Kreis 1 3 4 1 1 1 0 11
KVK Euskirchen 1 1 4 1 2 1 1 11
KVK Heinsberg 1 3 2 0 3 1 0 10
-9-
Landeskommando Nordrhein-Westfalen
BVK/
KVK
administrative
Bezeichnung
Ltr (Soll 1 DP)
Beordert
StOffz (Soll 3
DP)
Beordert
Offz (Soll 3
DP)
Beordert
OStFw (Soll 1
DP)
Beordert
StFw/Fw (Soll
2 DP)
Beordert
OFA (Soll 1
DP)
Beordert
SanFw (Soll 1
DP)
Beordert
Summe
KVK Oberbergischer Kreis 1 3 3 1 2 1 0 11
KVK Rheinisch-Bergischer-Kreis 1 2 3 1 2 1 0 10
KVK Rhein-Sieg-Kreis 1 4 3 1 4 0 1 14
KVK Stadt Bottrop 1 3 4 1 2 1 1 13
KVK Stadt Gelsenkirchen 1 3 4 2 2 1 1 14
KVK Stadt Münster 1 3 3 1 3 1 1 13
KVK Borken 1 3 4 1 2 1 1 13
KVK Coesfeld 1 3 4 1 3 1 1 14
KVK Recklinghausen 1 5 3 1 2 1 1 14
KVK Steinfurt 1 4 3 0 3 1 1 13
KVK Warendorf 1 3 3 1 3 1 1 13
KVK Stadt Bielefeld 1 4 3 1 3 1 1 14
KVK Gütersloh 1 3 3 1 2 1 1 12
KVK Herford 1 4 3 1 3 1 1 14
KVK Höxter 1 3 3 0 3 1 1 12
KVK Lippe 1 6 3 0 3 1 1 15
KVK Minden 1 3 3 2 2 1 1 13
KVK Paderborn 1 2 3 1 3 1 1 12
KVK Stadt Bochum 1 2 3 0 1 1 0 8
KVK Stadt Dortmund 1 3 2 1 2 1 0 10
KVK Stadt Hagen 1 2 7 1 3 1 1 16
KVK Stadt Hamm 1 2 3 1 3 1 1 12
KVK Stadt Herne 1 2 4 1 2 1 1 12
KVK Ennepe-Ruhr Kreis 1 2 3 1 2 1 1 11
KVK Hochsauerlandkreis 1 2 3 1 2 1 1 11
KVK Märkischer Kreis 1 4 2 1 1 1 1 11
KVK Olpe 1 1 2 1 2 1 0 8
KVK Siegen-Wittgenstein 1 0 2 1 2 0 0 6
KVK Soest 1 3 3 1 2 1 1 12
KVK Unna 1 2 4 1 2 1 1 12
-10-
Landeskommando Rheinland-Pfalz
BVK/
KVK
administrative
Bezeichnung Ltr (Soll 1 DP)
Beordert
StOffz (Soll 3
DP)
Beordert
Offz (Soll 3
DP)
Beordert
OStFw (Soll 1
DP)
Beordert
StFw/Fw (Soll
2 DP)
Beordert
OFA (Soll 1
DP)
Beordert
SanFw (Soll 1
DP)
Beordert
Summe
BVK
Aufsichts- und
DienstleistungsdirektionTrier
1 3 3 1 2 1 1 12
KVK Ahrweiler 1 3 2 1 4 1 1 13
KVK Altenkirchen 1 4 3 1 2 1 1 13
KVK Alzey-Worms 1 3 1 1 2 1 1 10
KVK Bad Dürkheim 1 3 2 0 1 1 1 9
KVK Bad Kreuznach 1 3 3 1 2 1 1 12
KVK Bernkastel-Wittlich 1 3 3 1 3 0 1 12
KVK Birkenfeld 1 3 3 1 5 0 1 14
KVK Bitburg-Prüm 1 4 3 0 4 1 1 14
KVK Cochem-Zell 1 3 2 1 4 0 0 11
KVK Vulkaneifel (Daun) 1 1 2 1 2 1 1 9
KVK Donnersbergkreis 1 3 2 0 5 0 0 11
KVK Stadt Frankenthal 1 3 2 0 2 0 0 8
KVK Stadt Germersheim 1 1 3 0 1 1 1 8
KVK Stadt Kaiserslautern 1 3 3 1 3 1 0 12
KVK Kaiserslautern 1 2 2 1 2 1 0 9
KVK Stadt Koblenz 1 2 3 2 2 1 1 12
KVK Kusel 1 2 3 0 5 1 1 13
KVK Stadt Landau 1 2 1 0 2 0 0 6
KVK Stadt Ludwigshafen 1 1 2 1 1 0 0 6
KVK Stadt Mainz 1 3 3 1 2 1 1 12
KVK Mainz-Bingen 1 3 3 0 2 1 1 11
KVK Mayen-Koblenz 1 4 1 0 3 0 1 10
KVK Stadt Neustadt/Weinstraße 1 2 3 0 4 1 0 11
KVK Neuwied 1 3 4 2 2 1 1 14
KVK Stadt Pirmasens 1 2 3 0 5 1 0 12
KVK Rhein-Hunsrück 1 3 2 1 5 0 0 12
KVK Rhein-Lahn 1 3 3 1 1 1 0 10
-11-
Landeskommando Rheinland-Pfalz
BVK/
KVK
administrative
Bezeichnung Ltr (Soll 1 DP)
Beordert
StOffz (Soll 3
DP)
Beordert
Offz (Soll 3
DP)
Beordert
OStFw (Soll 1
DP)
Beordert
StFw/Fw (Soll
2 DP)
Beordert
OFA (Soll 1
DP)
Beordert
SanFw (Soll 1
DP)
Beordert
Summe
KVK Rhein-Pfalz 1 3 3 0 3 1 0 11
KVK Stadt Speyer 1 3 2 1 2 0 1 10
KVK Südliche Weinstraße 1 2 2 1 2 1 1 10
KVK Südwestpfalz 1 2 2 0 3 1 1 10
KVK Stadt Trier 1 2 3 0 4 1 1 12
KVK Trier-Saarburg 1 2 3 1 2 1 1 11
KVK Westerwaldkreis 1 3 2 1 0 1 1 9
KVK Stadt Worms 1 4 2 0 3 1 1 12
KVK Stadt Zweibrücken 1 2 1 1 3 1 0 9
-12-
c) Wehrbereichskommando III
Landeskommando Brandenburg
BVK/
KVK
administrative
Bezeichnung
Ltr (Soll 1 DP)
Beordert
StOffz (Soll 3
DP)
Beordert
Offz (Soll 3
DP)
Beordert
OStFw (Soll 1
DP)
Beordert
StFw/Fw (Soll
2 DP)
Beordert
OFA (Soll 1
DP)
Beordert
SanFw (Soll 1
DP)
Beordert
Summe
KVK Stadt Potsdam 1 3 3 1 2 1 1 12
KVK Stadt Brandenburg a.d.Havel 1 3 3 1 2 1 0 11
KVK Elbe Elster 1 3 1 1 2 1 1 10
KVK Teltow Fläming 1 3 2 1 2 1 1 11
KVK Potsdam Mittelmark 1 3 2 1 2 1 1 11
KVK Havelland 1 3 3 1 2 1 0 11
KVK Oberhavel 1 3 0 1 2 1 1 9
KVK Ostprignitz Ruppin 1 2 3 0 2 0 0 8
KVK Prignitz 0 1 2 1 2 0 0 6
KVK Oder-Spree 1 3 2 0 2 1 1 10
KVK Märkisch Oderland 1 2 3 1 2 0 1 10
KVK Dahme Spreewald 1 3 3 0 1 0 1 9
KVK Oberspreewald Lausitz 1 1 2 0 2 1 0 7
KVK Spree-Neiße 0 1 2 1 1 0 0 5
KVK Stadt Cottbus 1 0 3 0 2 0 0 6
KVK Stadt Frankfurt/Oder 0 3 1 0 2 1 0 7
KVK Uckermark 1 3 2 0 2 0 0 8
KVK Barnim 1 3 2 0 2 0 0 8
-13-
Landeskommando Sachsen
BVK/
KVK
administrative
Bezeichnung
Ltr (Soll 1 DP)
Beordert
StOffz (Soll 3
DP)
Beordert
Offz (Soll 3
DP)
Beordert
OStFw (Soll 1
DP)
Beordert
StFw/Fw (Soll
2 DP)
Beordert
OFA (Soll 1
DP)
Beordert
SanFw (Soll 1
DP)
Beordert
Summe
BVK Chemnitz 0 1 3 0 2 1 0 7
BVK Leipzig 0 3 3 1 1 1 0 9
BVK Dresden 1 3 1 0 2 1 0 8
KVK Stadt Zwickau 1 3 3 1 2 0 0 10
KVK Mittelsachsen 1 4 2 1 1 0 0 9
KVK Vogtland 1 1 2 0 1 1 0 6
KVK Erzgebirgskreis 1 2 3 0 2 0 0 8
KVK Stadt Leipzig 1 2 1 1 0 1 0 6
KVK Leipzig 1 2 2 1 1 0 0 7
KVK Nordsachsen 1 0 3 1 0 1 0 6
KVK Stadt Chemnitz 1 3 3 0 1 0 0 8
KVK Stadt Dresden 1 3 3 0 2 1 0 10
KVK Görlitz 0 2 3 0 2 1 0 8
KVK Bautzen 1 3 1 0 1 1 0 7
KVK
Sächsische Schweiz
Osterzgebirge
0 2 3 0 2 1 0 8
KVK Meissen 1 2 2 0 2 0 0 7
-14-
Landeskommando Sachsen-Anhalt
BVK/
KVK
administrative
Bezeichnung
Ltr (Soll 1 DP)
Beordert
StOffz (Soll 3
DP)
Beordert
Offz (Soll 3
DP)
Beordert
OStFw (Soll 1
DP)
Beordert
StFw/Fw (Soll
2 DP)
Beordert
OFA (Soll 1
DP)
Beordert
SanFw (Soll 1
DP)
Beordert
Summe
BVK Landesverwaltungsamt Halle 0 2 3 0 1 1 0 7
KVK Stadt Halle 0 2 3 1 2 0 0 8
KVK Stadt Magdeburg 0 3 3 0 2 1 0 9
KVK Altmarkkreis Salzwedel 1 1 2 0 2 1 0 7
KVK Stendal 1 3 3 0 1 1 0 9
KVK Börde 0 2 3 0 2 0 0 7
KVK Jerichower Land 1 3 1 0 2 0 1 8
KVK Harz 1 2 3 0 1 0 0 7
KVK Stadt Dessau-Roßlau 0 1 1 0 2 1 0 5
KVK Salzland 1 2 3 0 2 0 0 8
KVK Mansfeld-Südharz 0 1 3 1 2 0 0 7
KVK Anhalt-Bitterfeld 1 2 2 0 1 0 0 6
KVK Wittenberg 0 0 2 0 1 0 1 4
KVK Saalekreis 1 1 2 0 2 0 0 6
KVK Burgenland 1 2 1 0 1 1 1 7
-15-
Landeskommando Thüringen
BVK/
KVK
administrative
Bezeichnung
Ltr (Soll 1 DP)
Beordert
StOffz (Soll 3
DP)
Beordert
Offz (Soll 3
DP)
Beordert
OStFw (Soll 1
DP)
Beordert
StFw/Fw (Soll
2 DP)
Beordert
OFA (Soll 1
DP)
Beordert
SanFw (Soll 1
DP)
Beordert
Summe
BVK
Landesverwaltungsamt
Thüringen
1 3 3 0 2 1 1 11
KVK Altenburger Land 0 2 1 0 2 0 0 5
KVK Eichsfeld 1 2 3 0 2 1 1 10
KVK Gotha 1 2 2 1 2 1 0 9
KVK Greiz 1 1 2 0 2 0 0 6
KVK Hildburghausen 1 1 1 0 2 0 0 5
KVK Ilm - Kreis 1 3 1 0 2 0 1 8
KVK Kyffhäuser Kreis 1 1 3 0 2 1 0 8
KVK Nordhausen 1 2 2 1 2 1 0 9
KVK Saale-Holzland-Kreis 1 1 3 0 2 0 0 7
KVK Saale-Orla-Kreis 1 0 2 0 0 0 0 3
KVK Saalfeld-Rudolstadt 1 2 1 0 2 0 1 7
KVK Schmalkalden-Meiningen 1 2 3 1 2 0 0 9
KVK Sömmerda 1 1 3 1 2 1 1 10
KVK Sonneberg 1 0 1 0 2 0 1 5
KVK Unstrut-Hainich-Kreis 1 1 2 0 2 0 0 6
KVK Wartburgkreis 1 0 2 0 1 0 0 4
KVK Weimarer Land 1 3 3 0 2 1 0 10
KVK Stadt Erfurt 1 3 3 0 2 0 0 9
KVK Stadt Eisenach 1 0 1 0 2 0 0 4
KVK Stadt Gera 1 3 2 0 2 1 0 9
KVK Stadt Jena 1 1 3 0 2 1 0 8
KVK Stadt Suhl 0 1 3 0 2 0 0 6
KVK Stadt Weimar 1 2 3 1 2 1 0 10
-16-
d) Wehrbereichskommando IV
Landeskommando Baden-Württemberg
BVK/
KVK
administrative
Bezeichnung
Ltr (Soll 1 DP)
Beordert
StOffz (Soll 3
DP)
Beordert
Offz (Soll 3
DP)
Beordert
OStFw (Soll 1
DP)
Beordert
StFw/Fw (Soll
2 DP)
Beordert
OFA (Soll 1
DP)
Beordert
SanFw (Soll 1
DP)
Beordert
Summe
BVK Stuttgart 1 3 3 1 2 1 1 12
BVK Tübingen 1 3 3 1 2 1 0 11
BVK Karlsruhe 1 3 2 1 2 1 0 10
BVK Freiburg 1 3 2 1 2 1 0 10
KVK Stadt Stuttgart 1 3 3 1 2 1 1 12
KVK Böblingen 1 2 1 1 2 1 1 9
KVK Esslingen 1 3 3 1 2 1 0 11
KVK Göppingen 1 2 2 1 2 1 0 9
KVK Ostalbkreis 1 3 3 1 2 0 1 11
KVK Heidenheim 0 3 3 1 2 0 0 9
KVK Rems-Murr-Kreis 1 3 3 1 2 0 0 10
KVK Stadt Heilbronn 1 1 3 1 2 1 1 10
KVK Heilbronn 1 2 3 1 2 1 1 11
KVK Ludwigsburg 1 3 3 1 2 1 0 11
KVK Schwäbisch Hall 0 3 3 1 1 1 1 10
KVK Hohenlohekreis 0 3 2 0 2 0 1 8
KVK Main-Tauber-Kreis 1 2 3 1 2 1 0 10
KVK Tübingen 0 3 3 1 1 1 1 10
KVK Kreisfreie Stadt Ulm 1 3 3 1 2 1 0 11
KVK Alb-Donau-Kreis 1 3 3 1 1 1 0 10
KVK Reutlingen 1 3 3 1 2 1 0 11
KVK Biberach 0 3 2 1 2 1 1 10
KVK Zollernalbkreis 1 2 1 0 2 1 1 8
KVK Sigmaringen 1 3 1 1 1 0 0 7
KVK Ravensburg 1 3 3 1 2 1 1 12
KVK Bodenseekreis 1 2 1 1 2 1 1 9
KVK Calw 0 3 3 0 2 1 0 9
KVK Enzkreis 0 3 2 1 2 0 0 8
-17-
Landeskommando Baden-Württemberg
BVK/
KVK
administrative
Bezeichnung
Ltr (Soll 1 DP)
Beordert
StOffz (Soll 3
DP)
Beordert
Offz (Soll 3
DP)
Beordert
OStFw (Soll 1
DP)
Beordert
StFw/Fw (Soll
2 DP)
Beordert
OFA (Soll 1
DP)
Beordert
SanFw (Soll 1
DP)
Beordert
Summe
KVK Freudenstadt 0 3 2 0 0 1 1 7
KVK Karlsruhe 1 3 2 1 2 1 1 11
KVK Neckar-Odenwald-Kreis 1 3 3 1 0 1 1 10
KVK Rastatt 1 3 2 1 1 0 0 8
KVK Rhein-Neckar-Kreis 1 2 3 0 2 1 1 10
KVK Stadt Baden-Baden 1 3 1 0 2 0 0 7
KVK Stadt Heidelberg 1 3 3 0 2 0 0 9
KVK Stadt Karlsruhe 1 3 2 0 2 0 1 9
KVK Stadt Mannheim 1 3 3 1 2 1 1 12
KVK Stadt Pforzheim 1 3 2 1 1 0 1 9
KVK Breisgau-Hochschwarzwald 1 3 2 1 2 1 0 10
KVK Emmendingen 0 3 1 1 1 0 0 6
KVK Konstanz 1 3 3 1 2 1 1 12
KVK Lörrach 1 1 3 1 2 1 0 9
KVK Ortenaukreis 1 3 2 1 2 1 1 11
KVK Rottweil 1 2 3 1 1 1 1 10
KVK Schwarzwald-Baar-Kreis 1 1 2 1 2 1 1 9
KVK Tuttlingen 1 3 3 1 2 1 0 11
KVK Waldshut 0 3 1 1 2 0 0 7
KVK Stadt Freiburg 1 3 3 1 2 1 1 12
-18-
Landeskommando Bayern
BVK/
KVK
administrative
Bezeichnung
Ltr (Soll 1 DP)
Beordert
StOffz (Soll 3
DP)
Beordert
Offz (Soll 3
DP)
Beordert
OStFw (Soll 1
DP)
Beordert
StFw/Fw (Soll
2 DP)
Beordert
OFA (Soll 1
DP)
Beordert
SanFw (Soll 1
DP)
Beordert
Summe
BVK Oberbayern 1 3 2 1 2 1 1 11
BVK Niederbayern 1 2 0 0 2 1 1 7
BVK Oberpfalz 1 2 3 1 2 1 1 11
BVK Mittelfranken 0 2 3 1 1 1 1 9
BVK Oberfranken 1 3 1 1 2 1 0 9
BVK Unterfranken 1 1 3 0 1 1 0 7
BVK Schwaben 1 1 3 0 1 1 0 7
KVK Bad Tölz - Wolfratshausen 1 2 2 0 1 1 0 7
KVK Berchtesgadener Land 1 2 2 0 2 1 1 9
KVK Dachau 1 3 3 1 1 1 0 10
KVK Ebersberg 1 1 3 0 2 1 0 8
KVK Eichstätt 1 2 3 1 1 1 0 9
KVK Erding 1 3 1 1 1 1 0 8
KVK Freising 1 2 3 1 2 0 1 10
KVK Fürstenfeldbruck 1 2 3 1 2 0 0 9
KVK Garmisch-Partenkirchen 0 1 2 1 2 0 1 7
KVK Stadt Ingolstadt 1 3 2 1 1 0 1 9
KVK Landsberg am Lech 1 3 1 1 1 1 0 8
KVK Miesbach 0 2 3 1 0 1 1 8
KVK Mühldorf am Inn 1 3 0 0 2 0 1 7
KVK Stadt München 1 2 3 1 2 1 1 11
KVK München 1 2 3 1 2 1 1 11
KVK Neuburg-Schrobenhausen 1 3 2 0 2 0 0 8
KVK Pfaffenhofen an der Ilm 1 2 1 1 2 1 1 9
KVK Stadt Rosenheim 1 1 3 1 2 0 1 9
KVK Rosenheim 1 3 2 0 2 1 1 10
KVK Starnberg 1 2 3 1 2 1 0 10
KVK Traunstein 1 1 2 0 2 0 1 7
KVK Weilheim - Schongau 1 1 3 0 0 1 0 6
-19-
Landeskommando Bayern
BVK/
KVK
administrative
Bezeichnung
Ltr (Soll 1 DP)
Beordert
StOffz (Soll 3
DP)
Beordert
Offz (Soll 3
DP)
Beordert
OStFw (Soll 1
DP)
Beordert
StFw/Fw (Soll
2 DP)
Beordert
OFA (Soll 1
DP)
Beordert
SanFw (Soll 1
DP)
Beordert
Summe
KVK Altötting 0 1 1 0 2 1 1 6
KVK Landshut 1 3 0 1 2 1 1 9
KVK Stadt Landshut 1 3 1 0 2 1 0 8
KVK Passau 1 1 3 1 2 1 0 9
KVK Stadt Passau 1 2 3 1 2 0 0 9
KVK Straubing - Bogen 1 2 3 1 2 1 1 11
KVK Stadt Straubing 1 1 3 1 2 1 1 10
KVK Deggendorf 1 2 1 1 2 1 1 9
KVK Dingolfing - Landau 1 3 1 1 2 0 0 8
KVK Freyung - Grafenau 1 2 3 1 2 0 0 9
KVK Kelheim 1 2 0 0 2 0 1 6
KVK Rottal - Inn 1 2 1 1 2 0 1 8
KVK Regen 1 1 3 1 1 1 0 8
KVK Regensburg 1 2 3 1 2 0 0 9
KVK Stadt Regensburg 1 2 3 1 2 1 1 11
KVK Amberg - Sulzbach 1 2 2 0 2 0 0 7
KVK Stadt Amberg 1 2 2 0 2 1 1 9
KVK Stadt Weiden 1 1 1 1 2 1 1 8
KVK Neustadt a.d. Waldnaab 1 3 2 1 2 1 1 11
KVK Cham 1 2 2 0 2 1 1 9
KVK Neumarkt i.d.Oberpfalz 1 2 3 1 2 1 1 11
KVK Tirschenreuth 1 2 0 0 1 1 1 6
KVK Schwandorf 1 1 2 1 2 0 1 8
KVK Stadt Ansbach 0 2 2 1 2 0 1 8
KVK Ansbach 1 2 2 1 2 0 1 9
KVK Stadt Erlangen 1 3 2 1 1 1 0 9
KVK Erlangen - Höchstadt 1 2 3 1 2 1 1 11
KVK Stadt Fürth 1 2 3 1 2 1 1 11
KVK Fürth 1 2 3 1 2 0 1 10
KVK Neustadt a.d. Aisch – 1 2 2 1 2 1 1 10
-20-
Landeskommando Bayern
BVK/
KVK
administrative
Bezeichnung
Ltr (Soll 1 DP)
Beordert
StOffz (Soll 3
DP)
Beordert
Offz (Soll 3
DP)
Beordert
OStFw (Soll 1
DP)
Beordert
StFw/Fw (Soll
2 DP)
Beordert
OFA (Soll 1
DP)
Beordert
SanFw (Soll 1
DP)
Beordert
Summe
Bad Windsheim
KVK Stadt Nürnberg 1 1 3 1 2 1 1 10
KVK Nürnberger Land 1 2 3 0 2 1 0 9
KVK Roth 1 2 3 0 2 0 0 8
KVK Stadt Schwabach 1 2 3 1 2 0 0 9
KVK
Weißenburg -
Gunzenhausen
0 3 3 0 2 1 1 10
KVK Bamberg 1 2 2 1 2 1 1 10
KVK Stadt Bamberg 1 2 3 1 2 1 1 11
KVK Bayreuth 1 3 2 1 2 0 0 9
KVK Stadt Bayreuth 1 3 2 1 2 1 0 10
KVK Coburg 1 2 1 1 2 0 0 7
KVK Stadt Coburg 1 1 3 0 1 0 1 7
KVK Forchheim 1 2 2 1 2 1 1 10
KVK Hof 1 2 3 0 2 1 1 10
KVK Stadt Hof 1 1 1 1 1 0 0 5
KVK Kronach 1 0 2 0 2 0 0 5
KVK Kulmbach 1 1 0 0 2 1 0 5
KVK Lichtenfels 0 2 1 0 2 0 1 6
KVK Wunsiedel 1 1 2 1 2 1 0 8
KVK Aschaffenburg 1 3 3 0 2 1 1 11
KVK Stadt Aschaffenburg 1 1 2 0 2 0 1 7
KVK Bad Kissingen 0 3 2 0 2 0 0 7
KVK Haßberge 1 3 1 1 2 0 0 8
KVK Kitzingen 0 3 1 1 2 0 0 7
KVK Main-Spessart 1 1 1 1 1 0 0 5
KVK Miltenberg 1 2 2 1 2 0 1 9
KVK Rhön-Grabfeld 1 3 2 0 2 0 0 8
KVK Schweinfurt 1 3 2 1 2 0 0 9
KVK Stadt Schweinfurt 1 3 2 1 2 1 0 10
-21-
Landeskommando Bayern
BVK/
KVK
administrative
Bezeichnung
Ltr (Soll 1 DP)
Beordert
StOffz (Soll 3
DP)
Beordert
Offz (Soll 3
DP)
Beordert
OStFw (Soll 1
DP)
Beordert
StFw/Fw (Soll
2 DP)
Beordert
OFA (Soll 1
DP)
Beordert
SanFw (Soll 1
DP)
Beordert
Summe
KVK Würzburg 0 3 1 1 2 0 1 8
KVK Stadt Würzburg 1 2 3 1 2 0 0 9
KVK Aichach - Friedberg 1 3 3 1 2 0 0 10
KVK Stadt Augsburg 0 3 2 1 2 1 0 9
KVK Augsburg 1 2 1 1 2 1 0 8
KVK Dillingen a.d. Donau 0 2 2 1 0 0 1 6
KVK Donau - Ries 0 3 0 0 2 0 0 5
KVK Günzburg 1 1 1 1 2 1 1 8
KVK Stadt Kaufbeuren 1 0 2 1 2 0 0 6
KVK Stadt Kempten 0 1 2 0 2 0 0 5
KVK Lindau / Bodensee 0 1 2 0 2 1 1 7
KVK Stadt Memmingen 1 0 2 1 2 0 1 7
KVK Neu - Ulm 0 3 1 1 2 1 1 9
KVK Oberallgäu 0 1 2 1 1 0 0 5
KVK Ostallgäu 1 2 3 0 1 0 0 7
KVK Unterallgäu 0 3 2 1 2 0 0 8
-1-
Curriculum ZMZ Inland (Stand August 2010)
Übersicht über Seminarinhalte
Zivil-Militärische Zusammenarbeit im Inland
Lfd.
Nr
Zeitansatz
Lernabschnitt Hauptthemen Einzelthemen
0 45 Einweisung in das Seminar
Vorstellungsrunde
- Organisatorisches
- Lehrgangsziel
- Gegenseitiges Kennenlernen
1 90 Nationale
Sicherheitsarchitektur
- Sicherheitspolitisches Umfeld
- Rechtliche Aspekte
- Neue Strategie im
Bevölkerungsschutz
- Begleitmaßnahmen des Bundes für
den Bevölkerungsschutz
- Mögliche Gefahren für Deutschland
und daraus resultierende Konsequenzen
- Bedrohungs- und Risikoanalyse
- Begriffsdefinitionen aus dem zivilen
Umfeld Zivilschutz, Katastrophenschutz,
Bevölkerungsschutz
- Bundeszuständigkeiten
- Landeszuständigkeiten
- Auftragsverwaltung
- Aktuelle Strukturen und Aufgaben
- BBK, TASK- Force Konzepte in
besonderen Schadenlagen
2.0 45 Feuerwehr als Akteur im
Bevölkerungsschutz
- Aufgaben der verschiedenen Arten
von Feuerwehren in Deutschland
- Strukturen der Feuerwehren im
föderalen System Deutschland
- Alarmierungssystem
- Einfluss der Grundlagendokumente auf
die praktische Umsetzung
- Tägliche Gefahrenabwehr
- Technische Hilfeleistung
- Darstellung von Feuerwehren an
ausgewählten Beispielen
- Einsatzgrößen
- Ordnung des Raumes/Zeit/Kräfte
- Schnittstellen zu anderen Organisationen
- Alarm- und Einsatzplanung
- Leitstelle
Beilage 4 zu ParlSts beim Bundesminister der
Verteidigung Kossendey
1780018-V67 vom 13. Mai 2011
-2-
- Ablauf einer Alarmierung
- Hilfsfristen
- Abgrenzung zum privatwirtschaftlichem
Handeln
- Erfahrungen der ZMZ, aktuelle Beispiele
- Rahmenbedingungen, Kontakt und
Internetauftritt
2.1 45 Die Fachdienste Sanitäts-
und Betreuungsdienst,
die Rolle der
Hilfsorganisationen und des
Rettungsdienstes als Teil der
nichtpolizeilichen
Gefahrenabwehr
- Aufgaben der Hilfsorganisationen in
Deutschland innerhalb und außerhalb
des Bevölkerungsschutzes
- Zuständigkeiten von Kommune, Kreis
und Land sowie privatrechtliche
Verhältnisse im Rahmen der
Gefahrenabwehr
- Strukturen der Hilfsorganisation und
des Rettungsdienstes im föderalen
System Deutschland
- Einfluss der Grundlagendokumente auf
die praktische Umsetzung
- Darstellung von Hilfsorganisationen an
ausgewählten Beispielen
- Absicherung von Großveranstaltungen
- Abgrenzung zum privatwirtschaftlichen
Handeln
- Notfallrettung / Krankentransport
- Organisationsstrukturen und
Personalbegriffe
- MANV- Konzepte
- Überörtliche Hilfe
- Katastrophenschutzstrukturen und
Einheiten der Fachdienste
- Ordnung von Raum /Zeit /Kräften
- Führungsstrukturen im Einsatz
- Schnittstellen zu anderen Organisationen
- Erfahrungen in der ZMZ
2.2 45 Die polizeiliche
Gefahrenabwehr
- Länderpolizei
- Polizeien des Bundes
- Aufgaben
- Führungsstrukturen
- Abgrenzung
- Struktur und Organisation der Polizeien
- Schnittstellen zu anderen
Bereichen/Organisationen
- Tätigkeitsfelder
- Aufbauorganisation
- Weitere polizeiliche Einrichtungen
- Abgrenzung zu nicht staatlichen
Sicherheitssystemen
- Erfahrungen aus der ZMZ
-3-
- Rahmenbedingungen und Internetauftritt
3.0 225 Die Bundeswehr als Partner
im Nationalen
Krisenmanagement
- Sicherheitspolitisches Umfeld
- Strukturen der Bundeswehr
- Einbindung der Bundeswehr in die
nationale Sicherheitsarchitektur
- Alarmierungssystem
- Territoriales Netzwerk
- Fähigkeiten der Bundeswehr
- Auftrag und Aufgaben der Bundeswehr
- Grundlagendokumente
- Bestehende Vereinbarungen
- Begriffsdefinitionen
- Transformation der Bundeswehr
- Strukturbestimmende Größe in der
Bundeswehrplanung
- Möglicher Beitrag zur Hilfeleistung der
Organisationsbereiche SP: ZMZ im
GesWes
- Einsatzgrößen
- Ordnung des Raumes/Zeit/Kräfte
- Organisationsstrukturen und
Personalbegriffe
- Schnittstellen zu anderen Organisationen
- KATAL
- Alarm- und Einsatzplanung
- Ablauf einer Alarmierung
- Hilfsfristen
- Abgrenzung zum privatwirtschaftlichem
Handeln
- Aktuelle Beispiele aus der ZMZ
- Rahmenbedingungen, Kontakt und
Internetauftritt
3.1 45 Bundesanstalt Technisches
Hilfswerk als Partner im
nationalen
Krisenmanagement
- Gesetzliches Auftrag des THW des
THW in Deutschland
- Einbindung in die nationale
Sicherheitsarchitektur
- Fähigkeiten
- Organisationsstruktur
- Alarmierungssystem
- Struktur und Organisation
- Alarm- und Einsatzplanung
- Ordnung des Raumes/Zeit/Kräfte
- Bestehende Vereinbarungen
- Beispiele für übertragene Aufgaben
- Personalauswahl und Ausbildung
- Schnittstellen zu anderen
-4-
- Einfluss der vertraglichen
Vereinbarungen auf die praktische
Umsetzung
Bereichen/Organisationen/
Privatwirtschaft
- Tätigkeitsfelder
- Erfahrungen aus der ZMZ
- Kontakt und Internetauftritt
4.0 90 Krisenmanagement
auf Ebene der unteren
Katastrophenschutzbehörde
- Strukturen
- Aufgabenabgrenzung
- Fähigkeiten im Krisenmanagement
- Führungsstrukturen
- Planungs- und Entscheidungsprozess
- Gesetzliche Grundlagen
- Gesamtverantwortung
- Leitung des Einsatzes
- Politische Zielsetzung
- Prioritätensetzung
- DV 100
- Kräfte, Mittel, Dauer
- Struktur, Arbeitsweise und Aufgaben der
operativ taktischen Komponente
- Struktur, Arbeitsweise und Aufgaben der
administrativ organisatorischen
Komponente
- Zusammenarbeit im Krisenmanagement
(Privatwirtschaft, Polizeiliche und
Nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr)
- Koordinierungsgruppe des Stabes
- Präventive Ereignisbewältigung
- Aufgabenabgrenzung der verschiedenen
Ebenen im Katastrophenschutz
4.1 90 Krisenmanagement -
strukturen in Deutschland
- KM-Struktur in Deutschland
- Strategisches KM
- Alarmierungssystem
- Bundeskräftelagebild
- LÜKEX
- Gesetzliche Grundlagen
- Hilfeleistungsabkommen
- KM in Europa
- Leitung des Einsatzes
- Prioritätensetzung
- Zuständigkeiten Bund/Länder
- Führungsstruktur ausgewählter Länder
- Führungsstruktur des Bundes
- Koordinierungsstab BMI
- Krisenstab BMI
- Interministerielle Koordinierungsgruppe
- Schwellenwerte der Aktivierung
-5-
- GMLZ
- Meldewege Landeslage/ Bundeslage
- Anforderungswege Länderübergreifend
- Länderspezifische Erlasslage
- Zweck der Übungsserie LÜKEX
- Beteiligungstiefe der Akteure
- Hilfeleistungsabkommen der Länder
- Hilfeleistungsabkommen mit dem
Ausland
- Kontakt und Internetauftritt
5 90 Länderübergreifende
Zusammenarbeit –
Risikoanalyse/ PPP
- Eigenschaften und
Rahmenbedingungen Kritischer
Infrastrukturen
- Folgen von Großschadensereignissen
gleich welche Ursache
- Prinzipien des Public Private
Partnership
- Managementaspekte der
Gefährdungsanalyse
- Definition
- Perspektiven der Risikoanalyse
- Gefährdungsabschätzung
- Kennziffernschlüssel
- Schutzziele
- Einbindung der privaten Unternehmen/
Ersatz der bisherigen Strukturen
- Digitale Gefahren
- CBRN
- Naturgefahren
6 90 Medienarbeit in der
Großschadenslage
- Grundlagen der Medienarbeit
- Zusammenarbeit mit anderen Akteuren
bei der Medienarbeit
- Möglichkeiten der Koordination
- Interne Kommunikation
- Erste Stunden in der Medienarbeit
- Risiko-Wahrnehmung
- Presseorgane
- CNN-Effekt
- Ziele der Risikokommunikation
- Motive journalistischer Arbeit
- Vorgehen der Journalisten
- Gesetzmäßigkeiten der
Krisenkommunikation
- Strategien der Krisenkommunikation
- Praktische Beispiele zu Pressekonferenz,
Statement, Pressenotiz/-Mitteilung
-6-
7 90 Rechtliche Betrachtungen der
Sicherheitsvorsorge
- Zivile Sicherheitsvorsorge
- Zivilschutz
- „Zivile Verteidigung“
- Notfallvorsorge
- Katastrophenschutz
- Alltägliche Gefahrenabwehr
- Bevölkerungsschutz
- Daseinsvorsorge
- Gesetze der alltäglichen Gefahrenabwehr
- KatastrophenschutzG der Länder
- ZSKG
- Sicherstellungsgesetze
- Vorsorge-/Leistungsgesetze
Alltägliche Gefahrenabwehr
8 360 Planspiel/Übung - Grundsätze und Prinzipien sowie
Möglichkeiten der Zusammenarbeit
und Aufzeigen von Schnittstellen
zwischen den unterschiedlichen
Akteuren im Rahmen einer sich
entwickelnden Schadenslage Punkt-
Flächenlage
- Schnittstellen zwischen den beteiligten
Akteuren bei Erst- und Folgemaßnahmen
- Aufgaben- und Tätigkeitsfelder sowie
Schnittstellen der einzelnen
Organisationen und Behörden im
zeitlichen Verlauf einer größeren
Punktlage
- Aufgaben- und Tätigkeitsfelder sowie
Schnittstellen der einzelnen
Organisationen und Behörden im
zeitlichen Verlauf einer Flächenlage
- Einweisung in eine Befehlsstelle
9 60 Verabschiedung - Auswertung der Evaluationsbögen
- Auswertung des Seminars
- Beantwortung von Fragen
- Organisatorisches
Weitere Themen die bei Bedarf unterrichtet werden können
10 45 Psychosoziale
Notfallvorsorge in
Deutschland
- Aufgaben
- Struktur
- Fähigkeiten
Der PSNV auf ziviler und militärischer
Seite
- Ausprägung, Grundlagen und
Voraussetzungen einer möglichen
Zusammenarbeit
- Zuständigkeiten und
Verantwortlichkeiten
- Standards anhand praktischer Beispiele
11 45 Aktuelle Stunde - Tagespolitische Ereignisse der ZMZ
-7-
- Großereignisse und deren gelebte
Erfahrungen in der ZMZ
12 45 Bundeskräftelagebild - GMLZ - Meldeverfahren
- Standards
-
Ausbildungsinhalte an der Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr
Allgemeiner Stabsdienst:
- Grundlagen der allgemeinen Stabsarbeit (Rahmenbedingungen aus Gesetzen, Erlassen
und Dienstvorschriften)
- Allgemeine Organisation (Struktur und Gestaltung der Aufbau- und Ablauforganisation)
- Organisationsstrukturen der Streitkräfte
- Planung und Entscheidung im Frieden (Planungshilfen und –verfahren, Lagedarstellung)
- Information und Kommunikation (Grundsätze, Verfahren und Regeln der
Informationsverarbeitung und Kommunikation)
Recht:
- Verfassungsmäßige Grundlagen für den Einsatz der Bundeswehr im Innern
- Katastrophenschutzgesetze
- Unterschiede in den länderspezifischen Katastrophenschutzgesetzen
Spezieller Stabsdienst:
- Führungsgrundgebiet 2 (Allgemein)
Militärische Sicherheit
Datenschutz
IT-Sicherheit
- Führungsgrundgebiet 5 (Allgemein)
Rechtsgrundlagen, Konzeptionelle Grundlagen
Grundsätze, Aufgabenabgrenzungen und Verfahren Zivil-Militärischer
Zusammenarbeit
Hilfeleistung der Bundeswehr bei Naturkatastrophen und besonders schweren
Unglücksfällen, Bearbeitung von Unterstützungsanträgen
System der zivilen Gefahrenabwehr
Nutzung Info-Portal BeaBwZMZ
Datenverarbeitung:
- Internetnutzung
- Bundeswehr-Intranet
- Lotus Notes Verbund der Bundeswehr
Führung und Einsatz:
- Anwendung Führungsprozess
Grundlagen und Methoden der Bildauswertung:
- Grundlagen Militär-Geographischer Daten
- Nutzung Kartensoftware PC-MAP
Allgemeine Dienstzeit:
- Organisationszeit.
- Sport/körperliche Leistungsfähigkeit
- Verfügungsstunden Lehrgangsleiter
Beilage 5 zu ParlSts beim Bundesminister der
Verteidigung Kossendey
1780018-V67 vom 13. Mai 2011
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co., Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin,
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Vertrieb: Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft mbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44,
www.betrifft-gesetze.de
ISSN 0722-8333]