[Deutscher Bundestag Drucksache 6171
17. Wahlperiode Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Katja Kipping, Diana Golze,
Dr. Ilja Seifert, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE.
– Drucksache 17/5746 –
Gleichwertige Lebensbedingungen in Deutschland und Behindertenpolitik
Vo r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Für die Bundesrepublik Deutschland als ein demokratischer und sozialer
Bundesstaat ist die Verantwortung für die „Herstellung gleichwertiger
Lebensverhältnisse“ ein Kernelement des Sozialstaates (Artikel 20 des Grundgesetzes).
Nach Auffassung des Bundesverfassungsgerichts ist es die Aufgabe des Staates,
für soziale Gerechtigkeit und für einen Ausgleich sozialer Gegensätze und
Ungleichheiten zu sorgen.
Der Begriff „gleichwertige Lebensverhältnisse“ gehört zur zentralen
Leitvorstellung des Bundes und der Länder. Das Raumordnungsgesetz (ROG) des Bundes
konkretisiert gleich im ersten Grundsatz: „Im Gesamtraum der Bundesrepublik
Deutschland und in seinen Teilräumen sind ausgeglichene soziale,
infrastrukturelle, wirtschaftliche, ökologische und kulturelle Verhältnisse anzustreben“ (§ 2
Absatz 2 Nummer 1 ROG). Länderverfassungen und Landesplanungsgesetze
zitieren den Begriff ihrerseits und verpflichten sich damit zu einer
entsprechenden Strukturpolitik und Entwicklung ihres Landesgebietes.
Um die Herstellung der Gleichwertigkeit der Lebensbedingungen in der
Bundesrepublik Deutschland zu bewerten, bedarf es auch einer Analyse relevanter
sozialer Aspekte im Bereich der Behindertenpolitik, sowohl auf der Ebene des
Bundes als auch auf der Ebene der Bundesländer. Insbesondere geht es aber auch
darum, perspektivisch Konzepte zu entwickeln und umzusetzen, um langfristig
allen Bevölkerungsschichten und Generationen in allen Teilen Deutschlands ein
Leben in Würde und gleichberechtigter Teilhabe zu sichern.
1. In welchen Bundesländern gibt es nach Kenntnis der Bunderegierung ein
Landesgleichstellungsgesetz für Menschen mit Behinderung, und welche
dieser Landesgleichstellungsgesetze wurden nach Inkrafttreten der UN-
Behindertenrechtskonvention am 26. März 2009 beschlossen bzw. novelliert?
Das Behindertengleichstellungsgesetz des Bundes (BGG) war Vorbild für
entsprechende Regelungen in den meisten Ländern, die alle eigene
Gleichstellungsgesetze erlassen haben. Die Vorschriften des BGG wurden vielfach wort- oder Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vom 8. Juni
2011 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Drucksache 6171 – 2 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiodeinhaltsgleich von den Ländern übernommen. Wie der Auflistung der
Behindertengleichstellungsgesetze der Länder im Kapitel 7 „Barrierefreiheit“ des
Berichts der Bundesregierung über die Lage behinderter Menschen und die
Entwicklung ihrer Teilhabe (Bundestagsdrucksache 16/13829) zu entnehmen ist, ist
keines der Landesbehindertengleichstellungsgesetze nach Inkrafttreten der
Behindertenrechtskonvention beschlossen worden. Nach Kenntnis der
Bundesregierung erfolgte auch nach Erstellung des Berichts keine Novellierung.
2. In welchen Bundesländern gibt es nach Kenntnis der Bundesregierung
hauptbzw. ehrenamtliche Behindertenbeauftragte bei den Landesregierungen
sowie Landesbehindertenbeiräte?
Bei wem sind sie angebunden?
Nach Kenntnis der Bundesregierung gibt es in allen Bundesländern haupt- bzw.
ehrenamtliche Behindertenbeauftragte, die vielfach bei den
Landessozialministerien angebunden sind. Soweit bei den Ländern Landesbehindertenbeiräte
eingerichtet wurden, sind diese teils unabhängig, teils ebenfalls bei den
Landessozialministerien angebunden.
3. Wie viele Personen hatten in den einzelnen Jahren 2005 bis 2010 ein
steuerpflichtiges Einkommen von über 100 000 Euro, wie viele davon sind
Menschen mit einem Grad der Behinderung (GdB) ab 50 Prozent
(Bundesrepublik Deutschland gesamt und aufgeschlüsselt nach Bundesländern)?
Aus der jährlichen Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2006 ergibt sich, dass
von den 26,3 Millionen Steuerpflichtigen 25,9 Millionen positive Einkünfte
(gemessen am Gesamtbetrag der Einkünfte) in Höhe von 1 013,7 Mrd. Euro
aufweisen (sogenannte Gewinnfälle). Die restlichen 318 000 Steuerpflichtigen
haben einen negativen Gesamtbetrag der Einkünfte in Höhe von 5,5 Mrd. Euro.
Anlage 11, Tabelle 1 stellt die Verteilung des Gesamtbetrags der Einkünfte und
der festgesetzten Einkommensteuer nach Einkommensgrößenklassen dar.
Danach befinden sich 4,2 Prozent (in absoluten Zahlen: 1 109 004 Millionen) aller
Steuerpflichtigen mit einem positiven Gesamtbetrag der Einkünfte in der
Einkommensklasse ab 100 000 Euro. Die erfragten statistischen Auswertungen zu
schwerbehinderten Personen mit einem Einkommen über 100 000 Euro liegen
nicht vor. Weitere Daten liegen der Bundesregierung nicht vor.
Vom Statistischen Bundesamt (StBA) wurden im Rahmen des Mikrozensus
2003, 2005 und 2009 Daten zu Behinderung und Einkommen erfragt. Die
Ergebnisse werden in Aufsätzen in „Wirtschaft und Statistik“ des StBA
veröffentlicht (Anlagen 22 und 32 für die Jahre 2003 und 2005). Der Aufsatz für 2009 wird
voraussichtlich im letzten Quartal 2011 erscheinen. Erste Ergebnisse zu den
Einkommensangaben liegen für 2009 noch nicht vor. Diese Daten weisen allerdings
nur Nettoeinkünfte ab 1 500 Euro monatlich aus (18 000 Euro jährlich).
1 Von einer Drucklegung der Anlage 1 (Tabellen 1 bis 15) wurde abgesehen. Diese ist als Anlage auf Bundestagsdrucksache 17/6171 auf der
Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
2 Von einer Drucklegung der Anlagen 2 und 3 wurde abgesehen. Diese sind als Anlage auf Bundestagsdrucksache 17/6171 auf der Internetseite des
Deutschen Bundestages abrufbar.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 3 – Drucksache 61714. Wie viele Personen erhielten in den einzelnen Jahren 2005 bis 2010
Leistungen nach dem Zweiten, Dritten und Zwölften Buch Sozialgesetzbuch,
und wie viele davon haben einen GdB ab 50 Prozent (Bundesrepublik
Deutschland gesamt und aufgeschlüsselt nach Bundesländern und
Leistungsart)?
Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) und dem Dritten
Buch Sozialgesetzbuch (SGB III)
Die Arbeitsmarktstatistiken der Bundesagentur für Arbeit umfassen
schwerbehinderte Menschen einerseits Personen mit einem Grad der Behinderung von
wenigstens 50 und andererseits die ihnen gleichgestellten Personen mit einem
Behinderungsgrad von 30 bis unter 50. Die Differenzierung nach
Schwerbehinderung liegt nicht für die Leistungsstatistiken nach dem SGB III und nach dem
SGB II vor. Die Entwicklung im Zeitablauf nach Rechtskreisen und
Bundesländern sind der Anlage 11, T abelle 2 zu entnehmen.
Leistungen nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII)
Die in der Frage angeforderten Daten von Personen, die Leistungen nach dem
SGB XII erhielten, liegen nur bis 2009 vor. Über den Grad der Behinderung der
einzelnen Empfängerinnen und Empfänger liegen für den Rechtskreis des SGB
XII keine Daten vor. Die Daten sind der Anlage 11, Tabelle 3 zu entnehmen.
5. Wie hoch ist die absolute Anzahl der vom Armutsrisiko Betroffenen und die
Armutsrisikoquote (gemäß EU Standard: 60 Prozent des mediangemittelten
Nettoäquivalenzeinkommens, neue Äquivalenzskala der Organisation für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung – OECD, mit imputierten
Einkommensvorteilen, z. B. für Haushalte in subventionierten Wohnungen
oder in selbst genutztem Wohneigentum, bestimmen; wo dies nicht oder nur
teilweise geschieht, bitte ausdrücklich kennzeichnen) in der Bundesrepublik
Deutschland und in den einzelnen Bundesländern nach EU-SILC (Statistik
der Europäischen Union über Einkommen und Lebensbedingungen), SOEP
(Sozio-oekonomisches Panel), EVS (Einkommens- und
Verbrauchsstichprobe) und Mikrozenzus in den einzelnen Jahren 2005 bis 2010, und wie
hoch ist die absolute Anzahl der vom Armutsrisiko Betroffenen und die
Armutsrisikoquote bei Menschen mit Behinderung in der Bundesrepublik
Deutschland und in den einzelnen Bundesländern in genannten Jahren und
bei genannten Datenbasen (generell nach Geschlecht unterteilt, die Quote für
Menschen mit Behinderung bezogen auf alle Personen und auf Menschen
mit Behinderung)?
Zur vergleichenden Analyse der Einkommensverteilung sowohl auf der
Bundesebene als auch auf der Ebene der Bundesländer kann ausschließlich der
Mikrozensus als Datenquelle herangezogen werden. Nur der Mikrozensus erlaubt
aufgrund seiner Stichprobengröße einen methodisch sauberen und repräsentativen
Vergleich von Landesergebnissen mit dem Ergebnis auf Bundesebene. Deshalb
werden die im Rahmen der amtlichen Sozialberichterstattung des Statistischen
Bundesamtes und der Statistischen Landesämter eigens für regionale
Auswertungen aufbereiteten Ergebnisse des Mikrozensus verwendet. Neueste
verfügbare Daten stammen aus dem Jahr 2009. Eine Berücksichtigung der
Einkommensvorteile durch selbst genutztes Wohneigentum (oder die Nutzung von
subventionierten Wohnungen) ist auf Basis des Mikrozensus nicht möglich, da
entsprechende Informationen nicht erhoben werden.
1 Von einer Drucklegung der Anlage 1 (Tabellen 1 bis 15) wurde abgesehen. Diese ist als Anlage auf Bundestagsdrucksache 17/6171 auf der
Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
Drucksache 6171 – 4 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeDie Fallzahlen des SOEP (Sozio-ökonomisches Panel) sind für statistisch
signifikante Aussagen bei tiefer gegliederten bundesländerspezifischen
Strukturanalysen zu klein. Auch auf Basis von EU-SILC (European Union Statistics on
Income and Living Conditions) sind solche Aussagen nicht möglich. Daten zur
Einkommensverteilung aus der EVS 2008 (Einkommens- und
Verbrauchsstichprobe) liegen noch nicht vor.
Die Datengrundlage in Deutschland lässt im Moment keine Rückschlüsse auf
die Armutsrisikoquote von Menschen mit Behinderungen zu. Im Zuge der
Neukonzeption der Behindertenberichterstattung wird auf der Basis des
Mikrozensus eine Verbesserung der Datengrundlage angestrebt. Auf die Antwort zu
Frage 18 wird verwiesen.
6. Welchen Zusammenhang sieht die Bundesregierung zwischen Behinderung
und Armut bzw. Armutsrisiko?
Ein ursächlicher Zusammenhang zwischen Behinderung und Armutsrisiko kann
von der Bundesregierung nicht festgestellt werden. Im Gegenteil verfügen nicht
behinderte Menschen im Gesamtdurchschnitt häufiger über ein niedrigeres
Haushaltsnettoeinkommen als behinderte Menschen. Für 63 Prozent der
behinderten Menschen sind Renten und Pensionen die wichtigsten
Einkommensquellen (Mikrozensus 2005). Bei der Verteilung der Haushaltsnettoeinkommen nach
Altersgruppen zeigt sich allerdings, dass insbesondere alleinstehende jüngere
behinderte Menschen tendenziell häufiger Einkommen von unter 700 Euro
haben als die nichtbehinderte Vergleichsgruppe. Im Übrigen wird auf die Antwort
zu Frage 5 verwiesen.
7. Welche Strategien und Maßnahmen gibt es durch die Bundesregierung und
nach deren Kenntnis in den einzelnen Ländern, um das Risiko für Betroffene
und Angehörige zu minimieren bzw. auszuschließen, infolge einer
Behinderung zu verarmen?
Wie in der Antwort zu Frage 5 dargestellt, lässt es die Datengrundlage in
Deutschland nicht zu, Rückschlüsse auf die Armutsrisikoquote von behinderten
Menschen zuziehen. Die Bundesregierung wird im Rahmen der Neukonzeption
der Behindertenberichterstattung – gestützt auf Indikatoren zum Themenfeld
Erwerbsarbeit und ökonomische Situation – die wirtschaftliche Situation von
Menschen mit Behinderungen darstellen.
8. Wie hat sich die Arbeitslosenquote bei Schwerbehinderten in den einzelnen
Bundesländern und in der Bundesrepublik Deutschland gesamt von 2005 bis
2010 entwickelt (nach Geschlecht, prozentual zur Anzahl
Schwerbehinderter und zur Anzahl offiziell registrierter Arbeitsloser gesamt)?
Arbeitslosenquoten für schwerbehinderte Menschen liegen nur auf Basis einer
eingeschränkten Bezugsgröße für Deutschland, West- und Ostdeutschland vor.
Weitere Differenzierungen nach Regionen und Personengruppen sind hierbei
nicht möglich. In diese eingeschränkte Bezugsgröße gehen auch die Daten aus
der Statistik zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ein (vgl. Frage 9).
Ein Vergleich mit der Gesamtarbeitslosenquote ist aufgrund der
unterschiedlichen Datenbasen nicht sinnvoll. In 2010 belief sich die jahresdurchschnittliche
Arbeitslosenquote von schwerbehinderten Menschen in Deutschland auf
14,8 Prozent im Vergleich zu 16,7 Prozent in 2005. Zur Arbeitslosenquote
schwerbehinderter Menschen, zur Entwicklung der absoluten Arbeitslosenzahl
von schwerbehinderten Menschen und des Anteils an allen Arbeitslosen bzw. an
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 5 – Drucksache 6171arbeitslosen schwerbehinderten Menschen nach Geschlecht und Bundesländern,
wird auf die Tabellen 4, 5 und 6 der Anlage 11 verwiesen.
9. Wie hat sich der Anteil von beschäftigten Schwerbehinderten in den
einzelnen Bundesländern und in der Bundesrepublik Deutschland gesamt von
2000 bis 2010 entwickelt (nach Geschlecht, prozentual zur Anzahl
Schwerbehinderter und zur Anzahl abhängig Beschäftigter, bitte getrennt nach
Teilzeit und Vollzeit, befristet und unbefristet, Teilnehmerinnen und Teilnehmer
in Werkstätten für behinderte Menschen – WfbM, Beschäftigte in sonstigen
Maßnahmen, wie Weiterbildung, „Ein-Euro-Jobs“, Leiharbeiterfirmen usw.)?
Die Statistik zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen beruht auf den
Daten, die von der Bundesagentur für Arbeit (BA) aus dem Anzeigeverfahren
gemäß § 80 Absatz 2 SGB IX erhoben werden. Zur Überwachung der Erfüllung
der Beschäftigungspflicht von schwerbehinderten Menschen müssen
Arbeitgeber mit jahresdurchschnittlich mindestens 20 Arbeitsplätzen ihre
Beschäftigungsdaten einmal jährlich der für ihren Sitz zuständigen Agentur für Arbeit
anzeigen. Außerdem werden im Rahmen einer Stichprobenerhebung in größeren
zeitlichen Abständen Arbeitgeber mit weniger als 20 Arbeitsplätzen
aufgefordert, eine Anzeige über die bei ihnen beschäftigten schwerbehinderten und
diesen gleichgestellten Menschen zu erstatten. Diese Teilerhebung wurde zuletzt
für 2005 durchgeführt. Eine Differenzierung der Arbeitsplätze nach Arbeitszeit,
Befristung oder Zeitarbeit ist nicht m��glich. Nach § 73 Absatz 3 SGB IX werden
Arbeitsplätze nicht gezählt, wenn sie auf höchstens acht Wochen befristet sind
und weniger als 18 Wochenstunden umfassen.
Die Daten der Beschäftigungsstatistik der BA liegen in der gewünschten
Differenzierung erst ab dem Jahr 2003 vor. Daten zur Beschäftigung nach
Bundesländern sowie nach Geschlecht können der Tabelle 7 der Anlage 11 entnommen
werden. Nach den aktuellsten Daten aus der Beschäftigungsstatistik
schwerbehinderter Menschen waren im Dezember 2009 rund 869 000 schwerbehinderte
Menschen (einschließlich Gleichgestellter) bei Arbeitgebern mit mehr als 20
Arbeitsplätzen beschäftigt. Nach der o. a. Teilerhebung waren im Oktober 2005
außerdem 143 000 Schwerbehinderte (einschl. Gleichgestellter) bei Arbeitgebern
mit weniger als 20 Arbeitsplätzen beschäftigt (vgl. hierzu Anlage 11, Tabelle 8).
Der Anteil der schwerbehinderten Menschen an allen abhängigen Beschäftigten
kann nur näherungsweise mit der Ist-Beschäftigungsquote aus dem
Anzeigenverfahren abgebildet werden; dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass die
besetzten Pflichtarbeitsplätze aufgrund von Mehrfachanrechnungen höher
liegen als die Zahl der tatsächlich beschäftigten schwerbehinderten Menschen.
Daten zur Beschäftigung nach Bundesländern und zur Beschäftigungsquote
können der Tabelle 9 der Anlage 11 entnommen werden. Danach betrug die Ist-
Beschäftigungsquote in 2009 über alle Arbeitgeber 4,5 Prozent, im Vergleich zu
4,0 Prozent in 2003.
Zur Entwicklung der Zahl der in Werkstätten beschäftigten behinderten
Menschen in den Jahren 2000 bis 2009 wird auf Tabelle 10 der Anlage 11 verwiesen;
Daten für das Jahr 2010 liegen noch nicht vor. Die Zahl der beschäftigten
behinderten Menschen wird nicht geschlechtsspezifisch erhoben.
Daten zur Teilhabe schwerbehinderter Menschen an Maßnahmen der
Arbeitsmarktpolitik können der Tabelle 11 der Anlage 11 entnommen werden.
1 Von einer Drucklegung der Anlage 1 (Tabellen 1 bis 15) wurde abgesehen. Diese ist als Anlage auf Bundestagsdrucksache 17/6171 auf der
Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
Drucksache 6171 – 6 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode10. Wie hoch sind derzeit die jährlichen Eingliederungsleistungen in den
einzelnen Bundesländern und in der Bundesrepublik Deutschland gesamt pro
schwerbehinderten Beschäftigten?
Rechtskreis SGB III
Im Haushaltsjahr 2010 wurden im Rechtskreis SGB III bundesweit insgesamt
rd. 118,17 Mio. Euro für die Förderung der Eingliederung schwerbehinderter
Menschen in den allgemeinen Arbeitsmarkt ausgegeben. Die Förderung
umfasste dabei die Leistungen Eingliederungszuschuss für besonders betroffene
schwerbehinderte Menschen (§ 219 SGB III), den Eingliederungszuschuss für
besonders betroffene schwerbehinderte Menschen ab 50 Jahren (§ 421f SGB III),
den Zuschuss zur Ausbildungsvergütung schwerbehinderter Menschen (§ 235a
Absatz 1 SGB III), die Zuschüsse zum Arbeitsentgelt bei der Eingliederung
schwerbehinderter Menschen im Anschluss an eine mit Ausbildungszuschuss
geförderte Ausbildung (§ 235a Absatz 3 SGB III) und die Probebeschäftigung
behinderter Menschen (§ 238 SGB III). Auf Basis des oben genannten
Ausgabewertes ergibt sich im Jahresdurchschnitt für 2010 pro gefördertem
schwerbehinderten Beschäftigten ein rechnerischer Betrag von 812,80 Euro pro Monat.
Die Gesamtausgaben für die oben genannten Leistungen je Bundesland sind der
Tabelle 12 der Anlage 11, zu entnehmen; eine Aufschlüsselung der Pro-Kopf-
Ausgaben auf die einzelnen Bundesländer ist nach den der BA vorliegenden
Daten nicht möglich.
Im Rechtskreis SGB II wurden im Haushaltsjahr 2010 bundesweit insgesamt rd.
44,885 Mio. Euro für die Förderung der Eingliederung besonders betroffener
schwerbehinderter Menschen in den Arbeitsmarkt ausgegeben. Die Förderung
erfolgte in Form von Zuschüssen wie dem Eingliederungszuschuss nach § 219
SGB III an Arbeitgeber für besonders betroffene schwerbehinderte Menschen
(s. o.). Auf Bundesebene ergibt sich daraus im Jahresdurchschnitt für 2010 pro
gefördertem schwerbehinderten Beschäftigten ein rechnerischer Betrag von
770,58 Euro pro Monat. Die Gesamtausgaben zur Förderung der Eingliederung
besonders betroffener schwerbehinderter Menschen pro Bundesland im
Rechtskreis SGB II können der Tabelle 13 der Anlage 11 entnommen werden.
Die Integrationsämter haben ausweislich der Statistik der
Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen für
Eingliederungsleistungen im Jahr 2009 insgesamt 334,13 Mio. Euro ausgegeben; eine Ausweisung
pro schwerbehinderten Beschäftigten ist nicht möglich. Daten für das Jahr 2010
liegen noch nicht vor. Die Gesamtaufwendungen für das Jahr 2009 können der
Tabelle 14 der Anlage 11 entnommen werden.
11. Wie viele Plätze in WfbM sind in den einzelnen Bundesländern und in der
Bundesrepublik Deutschland gesamt vorhanden (nach Geschlecht
aufgeschlüsselt und nach den Jahren 2000, 2005, 2010)?
Angaben zur Zahl aller Plätze in WfbM (Platzbedarf) liegen bundesweit nicht
vor. Seit dem Jahr 2005 sind für die institutionelle Förderung von Werk- und
Wohnstätten ausschließlich die Integrationsämter der Länder zuständig, der
Bund ist seitdem an der Förderung dieser Einrichtungen und folglich an einer
Erhebung des aktuellen und zukünftigen Platzbedarfs an diesen Einrichtungen
in den Ländern nicht mehr beteiligt. Angaben über die Zahl der in den Jahren
2000, 2005 und 2009 in den Werkstätten beschäftigten behinderten Menschen
können der Tabelle 10 der Anlage 11 (zu Frage 9) entnommen werden. Angaben
für das Jahr 2010 liegen noch nicht vor.
1 Von einer Drucklegung der Anlage 1 (Tabellen 1 bis 15) wurde abgesehen. Diese ist als Anlage auf Bundestagsdrucksache 17/6171 auf der
Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 7 – Drucksache 617112. Wie viele Schwerbehinderte sind in den einzelnen Bundesländern und in
der Bundesrepublik Deutschland gesamt in Integrationsprojekten,
Integrationsbetrieben und Integrationsabteilungen tätig (nach Geschlecht
aufgeschlüsselt und nach den Jahren 2000, 2005, 2010)?
Daten zur Tätigkeit schwerbehinderter Menschen in Integrationsprojekten
(Integrationsunternehmen, -betrieben und -abteilungen) liefert der Jahresbericht der
Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen nur
für das gesamte Bundesgebiet und erst ab dem Jahr 2005. In 2005 waren
insgesamt 6 333 schwerbehinderte Menschen in Integrationsprojekten beschäftigt,
davon 2 350 Frauen und 3 983 Männer. Im Jahr 2009 waren es bereits 8 014
schwerbehinderte Menschen, davon 3 134 Frauen und 4 880 Männer. Die Daten
für das Jahr 2010 liegen noch nicht vor.
13. Ist der Bundesregierung bekannt, wie hoch in den einzelnen
Bundesländern gegenwärtig das Landesblindengeld ist (wenn ja, bitte die jeweilige
Höhe nennen)?
Der Bundesregierung liegen keine Erkenntnisse über die Höhe des
Landesblindengeldes in den Bundesländern vor.
14. Ist der Bundesregierung bekannt, in welchen Bundesländern für weitere
Behindertengruppen derzeit ein Nachteilsausgleich in welcher Höhe
gezahlt wird (wenn ja, bitte detailliert nennen)?
Der Bundesregierung liegen keine Erkenntnisse über Nachteilsausgleiche
weiterer Behindertengruppen bzw. deren Höhe in den Bundesländern vor.
15. Wie viele Schwerbehinderte nutzen in der Bundesrepublik Deutschland
gesamt und in den einzelnen Bundesländern das persönliche Budget
(absolut, prozentual zur Anzahl Schwerbehinderter, durchschnittliche sowie
geringste und höchste Höhe des persönlichen Budgets)?
Für 2007/2008 hatte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
die Sozialleistungsträger bzw. deren Spitzenverbände gebeten, auf freiwilliger
Basis dem BMAS die bewilligten Budgets zu melden. Die Anzahl der von den
verschiedenen Sozialleistungsträgern und Spitzenverbänden gemeldeten
Persönlichen Budgets, die zum Stichtag 31. Dezember 2008 erbracht wurden,
betrug rd. 7 000, davon wurden allein vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2008
insgesamt 3 368 neue Persönliche Budgets gemeldet. Eine Differenzierung
zwischen behinderten und schwerbehinderten Budgetnehmerinnen und
Budgetnehmern nach dem Grad der Behinderung erfolgte nicht.
Das kleinste Budget liegt nach den Ergebnissen einer wissenschaftlichen
Begleitforschung zu einem zwischen 2004 und 2007 in acht Regionen
Deutschlands durchgeführten Modellversuch bei 34 Euro monatlich, das höchste bei
über 13 000 Euro im Monat.
Die dem BMAS meldenden Sozialleistungsträger erfassten – verteilt nach den
einzelnen Bundesländern – zum Stichtag 31. Dezember 2008 die der Tabelle 15
der Anlage1 zu entnehmenden Persönlichen Budgets.
1 Von einer Drucklegung der Anlage 1 (Tabellen 1 bis 15) wurde abgesehen. Diese ist als Anlage auf Bundestagsdrucksache 17/6171 auf der
Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
Drucksache 6171 – 8 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeAuch um die vorhandene Datenbasis zu verbessern, wurde inzwischen vom
BMAS ein Forschungsvorhaben zum Persönlichen Budget initiiert.
Mit ersten Ergebnissen ist Ende 2011 zu rechnen.
16. Wie hoch waren zwischen 2000 und 2010 die jährlichen Ausgaben für
Wohnprojekte sowie für den Umbau zu barrierefreiem Wohnraum in der
Bundesrepublik Deutschland gesamt und in den einzelnen Bundesländern,
und wie hat sich der Anteil barrierefreier Wohnungen von 2000 bis 2010
entwickelt?
17. Wie hoch sollte nach Auffassung der Bundesregierung mindestens der
Anteil barrierefreier Wohnungen am Gesamtbestand sein, und welche
Strategien und Maßnahmen gibt es seitens der Bundesregierung, um den Anteil
an barrierefreien Wohnungen in diesem Sinne kurz- und mittelfristig zu
erhöhen?
Amtliche statistische Angaben zur Zahl und Entwicklung der altersgerechten/
barrierefreien Wohnungen in Deutschland liegen für den Zeitraum 2000 bis
2010 nicht vor. Fachkreise schätzen jedoch, dass die Zahl der
mobilitätseingeschränkten Haushalte bis 2020 auf rund 3 Millionen ansteigt (Quelle: Bericht der
Expertenkommission „Wohnen im Alter“, Deutscher Verband für
Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e. V. 2009, Seite 14). Derzeit seien nur etwa
eine halbe Million Wohneinheiten weitgehend barrierefrei (Quelle: Wohnen im
Alter – Wohnungsmarktprozesse und wohnungspolitischer Handlungsbedarf).
Vor diesem Hintergrund sind die barrierefreie/-reduzierte Anpassung des
Wohnungsbestandes und des Wohnumfeldes sowie die bedarfsgerechte
Angebotsausweitung ein wichtiges wohnungs- und stadtentwicklungspolitisches
Anliegen der Bundesregierung.
Angaben über die jährlichen Gesamtausgaben für Wohnprojekte sowie für den
Umbau zu barrierefreien Wohnungen von 2000 bis 2010, insbesondere privater
Wohnungsanbieter sowie der einzelnen Bundesländer liegen der
Bundesregierung nicht vor. Angaben über geförderte Wohneinheiten können insofern nur für
das aus Haushaltsmitteln des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und
Stadtentwicklung geförderte Programm der KfW Bankengruppe „Altersgerecht
Umbauen“ gemacht werden. Dieses leistet einen wichtigen Beitrag zur alters- und
behindertengerechten Anpassung des Wohnungsbestandes. In den Jahren 2009
bis 2011 stehen hierfür im Haushalt des Bundesministeriums für Verkehr, Bau
und Stadtentwicklung Programmmittel in Höhe von jeweils rd. 80 bis 100 Mio.
Euro für die Zinsverbilligung von Darlehen und für Investitionszuschüsse zur
Verfügung. Der Fördermitteleinsatz 2012 ist Gegenstand noch andauernder
regierungsinterner Etatplanung. Insofern können zu den künftigen
Haushaltmitteln für den alters- und behindertengerechten Umbau noch keine Angaben
gemacht werden.
Das Programm trägt dazu bei, bauliche Barrieren in selbst genutzten und
vermieteten Wohnungen zu reduzieren. Förderschwerpunkte sind z. B. der Einbau
von Aufzügen, Anpassungen im Sanitärbereich, Veränderung von Türen und
Wohnungszuschnitten, Anpassungen im engeren Wohnumfeld. Mit dem
Programm werden auch barrierefreie Maßnahmen gefördert; Einzelangaben über
deren Anteil liegen jedoch nicht vor.
Von April 2009 bis Ende April 2011 hat die KfW Bankengruppe fast 7 000
Kreditanträge für Umbaumaßnahmen an über 40 000 Wohnungen zugesagt; darüber
hinaus wurden von Mai 2010 bis Ende April 2011 fast 5 400 Zuschüsse für
Anpassungsmaßnahmen in fast 7 300 Wohnungen oder Eigenheimen zugesagt. Das
bedeutet, dass bisher insgesamt über 47 000 Wohnungen altersgerecht umgebaut
wurden. Der Bestand an altersgerechten Wohnungen wurde, gemessen am Ge-
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 9 – Drucksache 6171samtbestand vorhandener barrierefreier/-reduzierter Wohnungen, durch das
Programm um fast 10 Prozent erhöht.
Ergänzend arbeitet die Bundesregierung weiter an der Sensibilisierung für das
Thema „Altersgerecht Umbauen“. Einen Beitrag hierzu leisten 20
Modellvorhaben zu diesem Thema. Die Beteiligten sind mit großem Engagement dabei,
Lösungen beim Abbau von Barrieren im Wohnungsbestand und im Wohnumfeld
zu erproben und zu analysieren. Sie bauen außerdem Beratungs- und
Moderationsangebote für das Wohnen im Alter auf.
Einen Schwerpunkt der öffentlichen Förderung barrierefreier Wohnungen bildet
die soziale Wohnraumförderung, die im Zuge der Föderalismusreform I in 2006
vollständig auf die Länder übertragen wurde. Der Bund leistet bis 2019
Kompensationsleistungen für investive Maßnahmen an die Länder, bis 2013
zweckgebunden für die Wohnraumförderung jährlich 518,2 Mio. Euro. Die Verteilung
der Mittel in den Ländern differiert nach politischer Schwerpunktsetzung.
Gefördert werden u. a. Maßnahmen zur Barrierereduzierung im Bestand, dem
barrierefreien Mietwohnungs- und Eigenheimneubau für ältere und behinderte
Menschen oder die Modernisierung von Altenwohn- und Pflegeheimen. Bei der
Beseitigung von Barrieren im Wohnbereich besteht eine steuerliche
Abzugsfähigkeit von Renovierungsmaßnahmen in privaten Selbstnutzer- und
Mieterhaushalten. Die Steuervergünstigung für Handwerkerleistungen gemäß § 35a
Absatz 3 des Einkommensteuergesetzes beträgt max. 1 200 Euro (20 Prozent
von maximal 6 000 Euro der Arbeitskosten).
18. Welche Maßnahmen hat die Bundesregierung ergriffen, um ihre
statistische Aussagefähigkeit für Menschen mit Behinderung, die nicht
schwerbehindert sind (also mit einem anerkannten GdB unter 50 Prozent), zu
verbessern?
Artikel 31 der UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet die Vertragsstaaten
���zur Sammlung geeigneter Informationen, einschließlich statistischer Angaben
und Forschungsdaten, […] die [es] ermöglichen, politische Konzepte zur
Durchführung des Übereinkommens auszuarbeiten und umzusetzen“. Dieser
Handlungsauftrag erfordert aus Sicht der Bundesregierung auch eine neue Form der
Behindertenberichterstattung.
Künftig wird sich der Bericht auf ein System von Indikatoren stützen, mittels
derer die Lebenswirklichkeit von Menschen mit Behinderung abgebildet wird.
Insbesondere geht es dabei auch darum, die Datenlage zu behinderten Menschen,
vor allem zu denen, die nicht schwerbehindert sind, deutlich zu verbessern und
durch fest definierte Indikatoren die Vergleichbarkeit sicherzustellen. Der erste
auf Indikatoren gestützte Behindertenbericht wird im zweiten Halbjahr 2012
erscheinen.
Einkommensteuerpflichtige 2006 nach dem Gesamtbetrag der Einkünfte
Stpfl. % 1.000 € % Stpfl. % 1.000 € %
-500.000 - -250.000 1.489 0,5 -511.953 9,4 - -
-250.000 - -125.000 3.087 1 -531.248 9,7 - -
-125.000 - -50.000 9.517 3 -719.440 13,2 - -
-50.000 - -25.000 16.673 5,3 -579.295 10,6 - -
-25.000 - 0 285.663 90 -1.354.496 24,8 - -
zusammen 317.569 100 -5.458.701 100 - -
Tabelle 1
Gesamtbetrag der Einkünfte Gesamtbetrag der
Festgesetzte Einkommensteuervon ... bis unter ... € Einkünfte
< -500.000 1.140 0,4
Verlustfälle (Gesamtbetrag der Einkünfte < 0 € )
-
-1.762.268 32,3 -
Stpfl. % 1.000 € % Stpfl. % 1.000 € %
0 - 2.500 999.666 3,9 804.816 0,1 19.440 0,1 1.131 0
2.500 - 5.000 686.341 2,6 2.594.127 0,3 43.303 0,2 5.402 0
5.000 - 7.500 857.504 3,3 5.382.598 0,5 70.783 0,3 13.970 0
7.500 - 10.000 1.097.559 4,2 9.661.932 1 199.805 1 40.445 0
10.000 - 12.500 1.273.770 4,9 14.305.938 1,4 692.092 3,4 187.262 0,1
12.500 - 15.000 1.214.695 4,7 16.694.475 1,6 815.288 4 506.797 0,3
15.000 - 20.000 2.397.927 9,2 41.952.316 4,1 1.723.095 8,4 2.357.089 1,3
20.000 - 25.000 2.532.496 9,8 57.030.196 5,6 2.240.410 10,9 4.508.129 2,5
25.000 - 30.000 2.517.243 9,7 69.139.717 6,8 2.457.199 12 6.926.789 3,9
30.000 - 37.500 3.170.589 12,2 106.427.648 10,5 3.144.856 15,3 13.049.687 7,3
37.500 - 50.000 3.547.847 13,7 153.379.091 15,1 3.533.344 17,2 22.730.803 12,8
50.000 - 75.000 3.351.124 12,9 202.206.779 19,9 3.341.066 16,3 36.408.541 20,5
75.000 - 100.000 1.178.406 4,5 100.626.653 9,9 1.174.427 5,7 21.685.356 12,2
100.000 - 125.000 455.877 1,8 50.490.442 5 453.800 2,2 12.300.626 6,9
125.000 - 175.000 334.983 1,3 48.650.504 4,8 332.914 1,6 13.262.086 7,5
175.000 - 250.000 161.660 0,6 33.227.659 3,3 160.270 0,8 9.991.618 5,6
250.000 - 375.000 82.891 0,3 24.828.950 2,4 81.964 0,4 8.004.437 4,5
375.000 - 500.000 28.902 0,1 12.389.755 1,2 28.465 0,1 4.166.858 2,3
500.000 - 1.000.000 29.846 0,1 20.080.055 2 29.331 0,1 6.896.626 3,9
1.000.000 - 2.500.000 10.965 0 16.262.656 1,6 10.777 0,1 5.585.841 3,1
2.500.000 - 5.000.000 2.441 0 8.296.439 0,8 2.431 0 2.818.955 1,6
1.439 0 19.261.246 1,9 1.430 0 6.338.405 3,6
zusammen 25.934.171 100 1.013.693.992 100 20.556.490 100 177.786.854 100
insgesamt 26.251.740 1.008.235.291 20.556.490 177.786.854
Quelle: Statistisches Bundesamt
Festgesetzte Einkommensteuervon ... bis unter ... € Einkünfte
Gesamtbetrag der Einkünfte Gesamtbetrag der
Gewinnfälle (Gesamtbetrag der Einkünfte ≥ 0 € )
5.000.000 oder mehr
Deutschland und Bundesländer
Zeitreihe
Insgesamt dar.schwerbehindert Insgesamt
dar.
schwerbehindert Insgesamt
dar.
schwerbehindert
1 2 3 4 5 6
Deutschland 4.860.909 180.907 2.091.008 89.691 2.769.901 91.216
01 Schleswig-Holstein 161.524 5.529 63.658 2.565 97.866 2.964
02 Hamburg 98.228 3.925 34.745 1.317 63.483 2.607
03 Niedersachsen 457.109 13.187 190.313 6.973 266.795 6.214
04 Bremen 53.223 1.817 14.968 607 38.256 1.210
05 Nordrhein-Westfalen 1.057.649 47.399 414.958 22.694 642.691 24.705
06 Hessen 296.731 12.151 128.259 7.150 168.472 5.001
07 Rheinland-Pfalz 178.511 6.980 85.710 3.558 92.801 3.422
08 Baden-Württemberg 385.267 18.585 202.609 10.509 182.659 8.076
09 Bayern 504.980 23.283 285.273 12.518 219.707 10.766
10 Saarland 53.533 2.539 21.054 1.108 32.479 1.431
11 Berlin 319.178 11.029 94.085 3.629 225.092 7.401
12 Brandenburg 243.879 5.912 102.705 3.293 141.174 2.619
13 Mecklenburg-Vorpommern 180.361 4.976 69.267 2.150 111.094 2.827
14 Sachsen 402.267 10.250 179.931 5.174 222.336 5.075
15 Sachsen-Anhalt 258.528 6.457 102.811 2.937 155.716 3.520
16 Thüringen 209.942 6.887 100.662 3.509 109.280 3.378
20051)
Tabelle 2
Durchschnittlicher Bestand an Arbeitslosen nach Rechtskreis und Schwerbehinderung
Datenrevisionen können zu Abweichungen gegenüber Auswertungen mit früherem Erstellungsdatum führen.
Berichtsmonat Polit Gebietsstruktur
Insgesamt SGB III SGB II
Deutschland und Bundesländer
Zeitreihe
Insgesamt dar.schwerbehindert Insgesamt
dar.
schwerbehindert Insgesamt
dar.
schwerbehindert
1 2 3 4 5 6
Durchschnittlicher Bestand an Arbeitslosen nach Rechtskreis und Schwerbehinderung
Datenrevisionen können zu Abweichungen gegenüber Auswertungen mit früherem Erstellungsdatum führen.
Berichtsmonat Polit Gebietsstruktur
Insgesamt SGB III SGB II
Deutschland 4.487.305 184.008 1.662.700 82.983 2.824.605 101.025
01 Schleswig-Holstein 140.824 5.468 48.593 2.280 92.231 3.188
02 Hamburg 96.028 4.277 27.331 1.166 68.697 3.111
03 Niedersachsen 417.847 13.570 149.965 6.461 267.883 7.109
04 Bremen 47.719 1.883 10.698 568 37.022 1.315
05 Nordrhein-Westfalen 1.012.773 47.391 334.936 20.871 677.836 26.520
06 Hessen 284.201 12.226 104.927 6.461 179.274 5.765
07 Rheinland-Pfalz 162.927 6.957 69.851 3.408 93.076 3.549
08 Baden-Württemberg 348.697 18.224 161.155 9.547 187.542 8.677
09 Bayern 446.461 23.133 233.421 11.978 213.040 11.155
10 Saarland 49.681 2.623 17.131 1.052 32.550 1.572
11 Berlin 293.476 11.000 66.365 2.941 227.112 8.059
12 Brandenburg 226.468 6.621 79.753 3.177 146.715 3.443
13 Mecklenburg-Vorpommern 167.908 5.807 57.272 2.271 110.637 3.536
14 Sachsen 371.909 11.248 139.989 4.785 231.920 6.463
15 Sachsen-Anhalt 231.932 6.240 81.122 2.532 150.810 3.708
16 Thüringen 188.453 7.342 80.192 3.485 108.261 3.857
20061)
Deutschland und Bundesländer
Zeitreihe
Insgesamt dar.schwerbehindert Insgesamt
dar.
schwerbehindert Insgesamt
dar.
schwerbehindert
1 2 3 4 5 6
Durchschnittlicher Bestand an Arbeitslosen nach Rechtskreis und Schwerbehinderung
Datenrevisionen können zu Abweichungen gegenüber Auswertungen mit früherem Erstellungsdatum führen.
Berichtsmonat Polit Gebietsstruktur
Insgesamt SGB III SGB II
Deutschland 3.760.072 176.392 1.244.616 71.790 2.515.456 104.603
01 Schleswig-Holstein 119.001 5.184 37.503 1.925 81.498 3.260
02 Hamburg 81.055 3.595 20.643 915 60.412 2.679
03 Niedersachsen 350.780 13.191 114.351 5.774 236.429 7.418
04 Bremen 41.028 1.802 7.920 452 33.108 1.349
05 Nordrhein-Westfalen 851.621 44.033 242.180 16.594 609.441 27.439
06 Hessen 234.211 11.742 77.392 5.581 156.819 6.161
07 Rheinland-Pfalz 133.369 6.684 52.338 3.029 81.032 3.655
08 Baden-Württemberg 271.641 16.227 118.325 8.076 153.315 8.151
09 Bayern 349.756 21.158 172.002 10.393 177.754 10.765
10 Saarland 42.466 2.575 12.984 924 29.483 1.652
11 Berlin 260.266 11.071 51.089 2.611 209.177 8.459
12 Brandenburg 198.100 7.840 62.378 3.197 135.722 4.644
13 Mecklenburg-Vorpommern 145.685 5.914 44.251 2.135 101.434 3.779
14 Sachsen 321.272 11.611 110.282 4.630 210.990 6.981
15 Sachsen-Anhalt 201.247 6.368 61.289 2.334 139.958 4.034
16 Thüringen 158.574 7.396 59.689 3.220 98.885 4.176
Deutschland 3.258.451 163.854 1.005.929 61.788 2.252.522 102.066
01 Schleswig-Holstein 107.260 4.825 32.915 1.688 74.345 3.137
02 Hamburg 72.870 3.486 18.025 842 54.845 2.644
03 Niedersachsen 303.084 12.416 91.397 4.939 211.686 7.477
2007
Deutschland und Bundesländer
Zeitreihe
Insgesamt dar.schwerbehindert Insgesamt
dar.
schwerbehindert Insgesamt
dar.
schwerbehindert
1 2 3 4 5 6
Durchschnittlicher Bestand an Arbeitslosen nach Rechtskreis und Schwerbehinderung
Datenrevisionen können zu Abweichungen gegenüber Auswertungen mit früherem Erstellungsdatum führen.
Berichtsmonat Polit Gebietsstruktur
Insgesamt SGB III SGB II
04 Bremen 36.773 1.599 6.482 345 30.291 1.253
05 Nordrhein-Westfalen 757.180 40.410 195.000 13.725 562.181 26.684
06 Hessen 203.273 11.424 60.247 4.810 143.026 6.614
07 Rheinland-Pfalz 116.072 6.228 43.785 2.671 72.287 3.558
08 Baden-Württemberg 228.608 15.021 95.688 7.220 132.919 7.801
09 Bayern 276.270 19.139 127.445 8.810 148.825 10.329
10 Saarland 36.947 2.233 10.198 676 26.749 1.558
11 Berlin 233.392 10.497 43.999 2.360 189.393 8.138
12 Brandenburg 174.447 7.829 54.147 2.928 120.299 4.900
13 Mecklenburg-Vorpommern 124.057 5.358 36.587 1.834 87.470 3.523
14 Sachsen 278.757 10.765 90.220 4.047 188.537 6.718
15 Sachsen-Anhalt 174.541 5.809 49.856 1.975 124.686 3.834
16 Thüringen 134.922 6.817 49.937 2.919 84.985 3.898
2008
Deutschland und Bundesländer
Zeitreihe
Insgesamt dar.schwerbehindert Insgesamt
dar.
schwerbehindert Insgesamt
dar.
schwerbehindert
1 2 3 4 5 6
Durchschnittlicher Bestand an Arbeitslosen nach Rechtskreis und Schwerbehinderung
Datenrevisionen können zu Abweichungen gegenüber Auswertungen mit früherem Erstellungsdatum führen.
Berichtsmonat Polit Gebietsstruktur
Insgesamt SGB III SGB II
Deutschland 3.414.545 167.118 1.189.929 66.300 2.224.616 100.818
01 Schleswig-Holstein 110.326 4.842 38.357 1.802 71.970 3.040
02 Hamburg 78.456 3.315 24.202 986 54.254 2.330
03 Niedersachsen 307.118 12.535 105.830 5.223 201.289 7.312
04 Bremen 38.190 1.505 8.287 354 29.904 1.150
05 Nordrhein-Westfalen 800.275 41.286 243.232 14.614 557.043 26.672
06 Hessen 209.947 12.481 71.681 5.340 138.266 7.142
07 Rheinland-Pfalz 127.213 6.255 52.882 2.843 74.332 3.412
08 Baden-Württemberg 284.124 16.326 141.041 8.622 143.083 7.704
09 Bayern 319.143 20.552 167.989 10.335 151.154 10.217
10 Saarland 38.994 2.114 13.287 742 25.706 1.372
11 Berlin 236.764 10.599 45.598 2.396 191.166 8.203
12 Brandenburg 164.585 7.357 52.421 2.718 112.164 4.639
13 Mecklenburg-Vorpommern 117.968 5.041 35.144 1.696 82.825 3.345
14 Sachsen 277.730 10.757 88.347 3.865 189.384 6.892
15 Sachsen-Anhalt 167.676 5.333 49.409 1.848 118.267 3.485
16 Thüringen 136.035 6.821 52.224 2.917 83.811 3.904
2009
Deutschland und Bundesländer
Zeitreihe
Insgesamt dar.schwerbehindert Insgesamt
dar.
schwerbehindert Insgesamt
dar.
schwerbehindert
1 2 3 4 5 6
Durchschnittlicher Bestand an Arbeitslosen nach Rechtskreis und Schwerbehinderung
Datenrevisionen können zu Abweichungen gegenüber Auswertungen mit früherem Erstellungsdatum führen.
Berichtsmonat Polit Gebietsstruktur
Insgesamt SGB III SGB II
Deutschland 3.238.421 175.254 1.075.463 73.819 2.162.958 101.435
01 Schleswig-Holstein 107.119 5.000 37.230 2.057 69.890 2.943
02 Hamburg 75.508 3.109 23.721 1.104 51.787 2.005
03 Niedersachsen 298.569 13.596 99.642 6.146 198.927 7.450
04 Bremen 38.706 1.514 7.729 359 30.978 1.155
05 Nordrhein-Westfalen 779.434 44.094 222.484 16.670 556.951 27.425
06 Hessen 197.932 13.328 65.305 6.027 132.628 7.301
07 Rheinland-Pfalz 119.933 6.349 46.790 2.981 73.143 3.368
08 Baden-Württemberg 272.622 17.645 123.985 9.710 148.638 7.935
09 Bayern 299.387 22.342 150.627 11.817 148.760 10.525
10 Saarland 37.829 2.198 11.869 847 25.960 1.351
11 Berlin 231.304 10.606 44.066 2.424 187.238 8.182
12 Brandenburg 148.749 7.183 47.197 2.817 101.552 4.365
13 Mecklenburg-Vorpommern 109.851 5.183 33.492 1.950 76.359 3.233
14 Sachsen 253.135 11.215 75.655 4.081 177.480 7.134
15 Sachsen-Anhalt 151.277 5.208 43.632 1.937 107.645 3.271
16 Thüringen 117.065 6.686 42.040 2.894 75.025 3.792
Erstellungsdatum: 10.05.2011, Statistik Datenzentrum, Auftragsnummer 111404 © Statistik der Bundesagentur für Arbeit
1) Die Daten basieren auf nicht-revidierten Ergebnissen und können deshalb geringfügig von den Zahlen der integrierten Arbeitslosenstatistik abweichen (vgl. Methodenbericht „Integrierte
Arbeitslosenstatistik“). Ein Vergleich mit den Jahren 2005 und 2006 ist jedoch nur eingeschränkt möglich, da die Daten der kommunalen Träger untererfasst sind.
2) Ab Januar 2010 werden die bei den Agenturen für Arbeit und Jobcentern erfassten Personen, denen eine Gleichstellung zugesichert wurde, nicht mehr zu den schwerbehinderten Menschen
gezählt. Vormonats- /Vorjahresvergleiche sind somit nur eingeschränkt möglich.
20102)
Empfänger und Empfängerinnen von Leistungen nach dem SGB XII in Deutschland am 31.12.2005 *)
Land 3. Kapitel 4. Kapitel 5. Kapitel 6. Kapitel 7. Kapitel
8. und 9.
Kapitel
Baden-
Württemberg
13 196 61 790 4 183 49 441 27 508 2 610
Bayern 46 647 79 613 8 203 80 322 33 219 2 648
Berlin 9 404 40 970 240 24 753 22 951 3 711
Brandenburg 8 867 16 133 1 125 19 235 5 537 764
Bremen 1 508 9 302 985 3 965 4 053 229
Hamburg 9 174 20 613 99 10 723 9 378 4 973
Hessen 24 814 53 489 4 716 34 531 17 036 4 051
Mecklenb.-
Vorpommern
7 659 14 246 766 14 888 5 052 1 013
Niedersachse
n
35 025 68 670 4 357 44 105 28 647 3 041
Nordrhein-
Westfalen
60 435 155 043 5 755 84 126 63 607 4 301
Rheinland-
Pfalz
6 236 30 325 2 286 19 421 10 608 1 481
Saarland 2 687 9 340 487 8 812 3 319 562
Sachsen 13 350 21 149 357 30 093 10 288 1 472
Sachsen-
Anhalt
14 164 16 802 1 414 18 003 6 431 412
Schleswig-
Holstein
12 497 22 059 1 284 19 265 9 408 676
Thüringen 7 346 10 751 453 16 069 4 274 295
Deutschland 273 009 630 296 36 710 477 752 261 316 32 239
Tabelle 3
*) 3. Kapitel: Untererfassung.
4. Kapitel: Daten von Bremen sind hochgerechnet.
5. bis 9. Kapitel: In Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen deutliche Untererfassung.
6. Kapitel: Untererfassung.
Empfänger und Empfängerinnen von Leistungen nach dem SGB XII in Deutschland am 31.12.2006 *)
Land 3. Kapitel 4. Kapitel 5. Kapitel 6. Kapitel 7. Kapitel
8. und 9.
Kapitel
Baden-
Württemberg
13 769 67 236 2 577 52 485 28 135 2 853
Bayern 46 867 82 833 6 329 85 628 33 443 2 891
Berlin 22 980 51 922 5 373 21 768 23 236 3 853
Brandenburg 9 174 16 954 980 20 881 5 879 899
Bremen 2 110 9 753 358 4 402 4 398 257
Hamburg 10 396 23 618 341 11 597 9 779 4 183
Hessen 26 359 57 303 4 264 37 717 18 975 3 827
Mecklenb.-
Vorpommern
8 235 14 863 722 15 534 5 428 777
Niedersachse
n
37 077 74 064 3 322 63 220 27 997 3 637
Nordrhein-
Westfalen
67 921 164 661 6 327 93 782 67 909 4 666
Rheinland-
Pfalz
8 874 31 834 1 634 21 864 12 225 1 670
Saarland 4 421 9 725 213 8 767 3 581 553
Sachsen 12 210 21 778 465 30 890 10 857 1 750
Sachsen-
Anhalt
13 596 17 415 1 173 18 396 6 516 432
Schleswig-
Holstein
14 601 26 519 1 221 22 046 9 917 771
Thüringen 7 389 11 513 361 16 688 4 788 307
Deutschland 305 979 681 991 35 660 525 665 273 063 33 326
*) 3. Kapitel: In Bremen Untererfassung.
Empfänger und Empfängerinnen von Leistungen nach dem SGB XII in Deutschland am 31.12.2007 *)
Land 3. Kapitel 4. Kapitel 5. Kapitel 6. Kapitel 7. Kapitel
8. und 9.
Kapitel
Baden-
Württemberg
13 646 70 580 1 609 55 891 30 039 3 567
Bayern 44 665 86 036 4 599 84 587 35 131 3 218
Berlin 25 178 51 416 168 20 119 23 667 4 319
Brandenburg 9 626 18 805 539 20 837 6 489 1 175
Bremen 3 009 10 253 79 5 321 4 342 517
Hamburg 9 928 25 346 3 845 13 201 11 395 4 813
Hessen 27 706 60 452 2 826 38 866 19 478 4 082
Mecklenb.-
Vorpommern
8 871 15 635 514 17 174 5 693 983
Niedersachse
n
38 057 78 276 2 356 66 410 28 660 3 636
Nordrhein-
Westfalen
67 054 191 858 4 591 99 359 51 590 5 479
Rheinland-
Pfalz
9 802 32 047 1 760 22 997 13 069 1 769
Saarland 4 908 10 497 95 7 694 3 504 628
Sachsen 12 297 23 029 386 32 853 11 484 2 372
Sachsen-
Anhalt
14 297 18 519 637 19 513 6 536 442
Schleswig-
Holstein
15 243 27 358 1 241 23 845 10 539 924
Thüringen 8 190 12 495 182 17 941 5 085 433
Deutschland 312 477 732 602 25 427 546 608 266 701 38 357
*) 4. Kapitel: In Bremen Untererfassung von ca. 500 Empfängern.
5. bis 9. Kapitel: Bremen nur Schätzwerte.
5. Kapitel: In Hamburg Untererfassung.
6. Kapitel: In Saarland Untererfassung ca. 700 Empfänger.
7. Kapitel: In Nordrhein-Westfalen Untererfassung ca. 1400 Empfänger.
Empfänger und Empfängerinnen von Leistungen nach dem SGB XII in Deutschland am 31.12.2008 *)
Land 3. Kapitel 4. Kapitel 5. Kapitel 6. Kapitel 7. Kapitel
8. und 9.
Kapitel
Baden-
Württemberg
14 803 74 390 1 318 56 228 29 482 3 578
Bayern 44 218 88 570 3 492 85 105 35 294 2 983
Berlin 21 974 56 645 167 21 581 25 331 5 578
Brandenburg 9 584 19 821 263 21 936 6 573 1 319
Bremen 3 877 11 069 236 3 586 3 989 573
Hamburg 9 829 26 917 73 13 836 11 148 5 047
Hessen 28 211 62 658 2 768 40 620 19 828 4 248
Mecklenb.-
Vorpommern
9 247 16 782 366 18 013 5 964 845
Niedersachse
n
38 339 83 260 1 707 68 760 28 760 4 161
Nordrhein-
Westfalen
75 952 195 656 3 173 106 251 66 602 5 389
Rheinland-
Pfalz
12 085 34 759 1 388 23 953 13 144 1 728
Saarland 4 928 10 979 28 8 055 3 726 494
Sachsen 12 974 24 276 301 34 582 11 850 2 005
Sachsen-
Anhalt
14 417 19 109 655 20 472 7 150 510
Schleswig-
Holstein
15 843 29 707 1 185 23 752 10 786 885
Thüringen 8 680 13 084 135 18 298 5 272 1 509
Deutschland 324 961 767 682 17 255 565 028 284 899 40 852
*) 5. bis 9. Kapitel: Untererfassung in Bremen.
Empfänger und Empfängerinnen von Leistungen nach dem SGB XII in Deutschland am 31.12.2009
Land 3. Kapitel 4. Kapitel 5. Kapitel 6. Kapitel 7. Kapitel
8. und 9.
Kapitel
Baden-
Württemberg
14 210 71 402 950 57 229 30 893 3 471
Bayern 40 423 88 793 2 990 88 644 36 830 3 073
Berlin 17 928 57 502 246 22 900 25 775 5 835
Brandenburg 8 664 19 370 229 22 766 6 769 1 430
Bremen 3 764 11 435 172 4 841 4 247 593
Hamburg 9 768 27 554 58 14 820 11 016 5 937
Hessen 28 483 63 009 2 968 43 820 20 053 3 238
Mecklenb.-
Vorpommern
8 939 16 319 252 19 095 6 584 1 114
Niedersachse
n
37 187 82 824 1 439 72 512 29 743 4 473
Nordrhein-
Westfalen
78 408 195 164 3 011 109 232 73 374 4 882
Rheinland-
Pfalz
11 814 34 265 1 044 25 008 13 589 1 810
Saarland 4 696 11 067 89 7 641 4 112 843
Sachsen 12 379 23 722 211 34 901 12 147 1 826
Sachsen-
Anhalt
13 072 18 497 546 21 457 7 350 519
Schleswig-
Holstein
15 964 29 999 969 25 524 11 384 837
Thüringen 8 213 12 942 195 19 328 5 455 1 411
Deutschland 313 912 763 864 15 369 589 718 299 321 41 292
Quelle: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden
Deutschland, West- und Ostdeutschland
JD 2005 bis 2010
Arbeitslosenquote in % 1) Jahresdurchschnitt Deutschland Westdeutschland Ostdeutschland
2005 2) 16,7 15,1 24,4
2006 2) 16,8 15,0 25,7
2007 15,8 13,7 25,9
2008 14,6 12,8 22,2
2009 14,5 12,9 21,4
2010 3) 14,8 13,4 22,5
© Statistik der Bundesagentur für Arbeit
1) Arbeitslosenzahl des jeweiligen Jahres bezogen auf die Zahl der schwerbehinderten abhängigen Erwerbspersonen des Vorjahres.
Tabelle 4
Arbeitslosenquoten für Schwerbehinderte (mit eingeschränkter Bezugsgröße)*
Arbeitslose Schwerbehinderte
2) Die Daten basieren auf nicht-revidierten Ergebnissen und können deshalb geringfügig von den Zahlen der integrierten Arbeitslosenstatistik abweichen (vgl. Methodenbericht „Integrierte
Arbeitslosenstatistik“). Ein Vergleich mit den Jahren 2005 und 2006 ist jedoch nur eingeschränkt möglich, da die Daten der kommunalen Träger untererfasst sind.
3) Ab Januar 2010 werden die bei den Agenturen für Arbeit und Jobcentern erfassten Personen, denen eine Gleichstellung zugesichert wurde, nicht mehr zu den schwerbehinderten Menschen gezählt.
* In die Bezugsgröße gehen die Daten aus der Statistik zur Beschäftigung schwerbehinderte Menschen ein, Vergleiche
mit der Gesamtarbeitslosenquote sind aufgrund unterschiedlicher Datenbasen nicht sinnvoll.
Deutschland und Bundesländer
Zeitreihe
absolut Anteil in % absolut Anteil in % absolut Anteil in %
1 2 3 4 5 6 7 8 9
Deutschland 4.860.909 180.907 3,7 2.603.003 108.606 4,2 2.257.639 72.276 3,2
01 Schleswig-Holstein 161.524 5.529 3,4 88.380 3.324 3,8 73.144 2.206 3,0
02 Hamburg 98.228 3.925 4,0 55.242 2.294 4,2 42.986 1.631 3,8
03 Niedersachsen 457.109 13.187 2,9 246.130 8.084 3,3 210.906 5.103 2,4
04 Bremen 53.223 1.817 3,4 30.043 1.105 3,7 23.180 712 3,1
05 Nordrhein-Westfalen 1.057.649 47.399 4,5 581.847 29.639 5,1 475.672 17.736 3,7
06 Hessen 296.731 12.151 4,1 158.717 7.271 4,6 137.999 4.881 3,5
07 Rheinland-Pfalz 178.511 6.980 3,9 95.799 4.414 4,6 82.712 2.566 3,1
08 Baden-Württemberg 385.267 18.585 4,8 198.970 11.136 5,6 186.297 7.449 4,0
09 Bayern 504.980 23.283 4,6 262.944 13.870 5,3 242.036 9.414 3,9
10 Saarland 53.533 2.539 4,7 28.896 1.630 5,6 24.636 909 3,7
11 Berlin 319.178 11.029 3,5 180.825 6.309 3,5 138.352 4.720 3,4
12 Brandenburg 243.879 5.912 2,4 130.577 3.333 2,6 113.284 2.579 2,3
13 Mecklenburg-Vorpommern 180.361 4.976 2,8 97.442 2.940 3,0 82.920 2.036 2,5
14 Sachsen 402.267 10.250 2,5 207.565 5.841 2,8 194.696 4.409 2,3
15 Sachsen-Anhalt 258.528 6.457 2,5 132.806 3.587 2,7 125.698 2.870 2,3
16 Thüringen 209.942 6.887 3,3 106.821 3.830 3,6 103.120 3.056 3,0
dar. schwerbehindert dar. schwerbehindert
Insgesamt
dar. schwerbehindert
20051)
InsgesamtInsgesamt
Tabelle 5
Durchschnittlicher Bestand an Arbeitslosen nach Geschlecht und Schwerbehinderung
Datenrevisionen können zu Abweichungen gegenüber Auswertungen mit früherem Erstellungsdatum führen.
Berichtsmonat Polit Gebietsstruktur
Insgesamt FrauenMänner
Deutschland und Bundesländer
Zeitreihe
absolut Anteil in % absolut Anteil in % absolut Anteil in %
1 2 3 4 5 6 7 8 9
dar. schwerbehindert dar. schwerbehindert
Insgesamt
dar. schwerbehindert
InsgesamtInsgesamt
Durchschnittlicher Bestand an Arbeitslosen nach Geschlecht und Schwerbehinderung
Datenrevisionen können zu Abweichungen gegenüber Auswertungen mit früherem Erstellungsdatum führen.
Berichtsmonat Polit Gebietsstruktur
Insgesamt FrauenMänner
Deutschland 4.487.305 184.008 4,1 2.337.511 109.427 4,7 2.149.729 74.581 3,5
01 Schleswig-Holstein 140.824 5.468 3,9 74.497 3.224 4,3 66.327 2.244 3,4
02 Hamburg 96.028 4.277 4,5 52.999 2.503 4,7 43.030 1.774 4,1
03 Niedersachsen 417.847 13.570 3,2 217.163 8.206 3,8 200.671 5.364 2,7
04 Bremen 47.719 1.883 3,9 26.587 1.104 4,2 21.133 778 3,7
05 Nordrhein-Westfalen 1.012.773 47.391 4,7 539.572 29.502 5,5 473.189 17.888 3,8
06 Hessen 284.201 12.226 4,3 148.137 7.302 4,9 136.052 4.924 3,6
07 Rheinland-Pfalz 162.927 6.957 4,3 84.240 4.317 5,1 78.687 2.640 3,4
08 Baden-Württemberg 348.697 18.224 5,2 173.942 10.682 6,1 174.755 7.542 4,3
09 Bayern 446.461 23.133 5,2 224.106 13.525 6,0 222.355 9.607 4,3
10 Saarland 49.681 2.623 5,3 25.820 1.669 6,5 23.861 954 4,0
11 Berlin 293.476 11.000 3,7 166.054 6.274 3,8 127.422 4.725 3,7
12 Brandenburg 226.468 6.621 2,9 119.201 3.736 3,1 107.260 2.884 2,7
13 Mecklenburg-Vorpommern 167.908 5.807 3,5 88.356 3.440 3,9 79.552 2.367 3,0
14 Sachsen 371.909 11.248 3,0 187.373 6.414 3,4 184.529 4.833 2,6
15 Sachsen-Anhalt 231.932 6.240 2,7 116.932 3.511 3,0 114.986 2.728 2,4
16 Thüringen 188.453 7.342 3,9 92.532 4.016 4,3 95.921 3.326 3,5
20061)
Deutschland und Bundesländer
Zeitreihe
absolut Anteil in % absolut Anteil in % absolut Anteil in %
1 2 3 4 5 6 7 8 9
dar. schwerbehindert dar. schwerbehindert
Insgesamt
dar. schwerbehindert
InsgesamtInsgesamt
Durchschnittlicher Bestand an Arbeitslosen nach Geschlecht und Schwerbehinderung
Datenrevisionen können zu Abweichungen gegenüber Auswertungen mit früherem Erstellungsdatum führen.
Berichtsmonat Polit Gebietsstruktur
Insgesamt FrauenMänner
Deutschland 3.760.072 176.392 4,7 1.893.289 103.242 5,5 1.866.710 73.150 3,9
01 Schleswig-Holstein 119.001 5.184 4,4 61.001 2.997 4,9 57.993 2.188 3,8
02 Hamburg 81.055 3.595 4,4 44.266 2.133 4,8 36.789 1.461 4,0
03 Niedersachsen 350.780 13.191 3,8 175.459 7.838 4,5 175.303 5.354 3,1
04 Bremen 41.028 1.802 4,4 22.188 1.053 4,7 18.840 748 4,0
05 Nordrhein-Westfalen 851.621 44.033 5,2 435.978 26.781 6,1 415.630 17.252 4,2
06 Hessen 234.211 11.742 5,0 118.153 6.878 5,8 116.057 4.864 4,2
07 Rheinland-Pfalz 133.369 6.684 5,0 66.168 4.099 6,2 67.202 2.585 3,8
08 Baden-Württemberg 271.641 16.227 6,0 129.132 9.324 7,2 142.508 6.903 4,8
09 Bayern 349.756 21.158 6,0 166.914 12.087 7,2 182.841 9.071 5,0
10 Saarland 42.466 2.575 6,1 21.283 1.588 7,5 21.184 987 4,7
11 Berlin 260.266 11.071 4,3 146.880 6.336 4,3 113.386 4.734 4,2
12 Brandenburg 198.100 7.840 4,0 100.877 4.434 4,4 97.201 3.406 3,5
13 Mecklenburg-Vorpommern 145.685 5.914 4,1 75.005 3.482 4,6 70.680 2.432 3,4
14 Sachsen 321.272 11.611 3,6 156.931 6.583 4,2 164.330 5.028 3,1
15 Sachsen-Anhalt 201.247 6.368 3,2 98.186 3.603 3,7 103.062 2.765 2,7
16 Thüringen 158.574 7.396 4,7 74.868 4.025 5,4 83.707 3.371 4,0
2007
Deutschland und Bundesländer
Zeitreihe
absolut Anteil in % absolut Anteil in % absolut Anteil in %
1 2 3 4 5 6 7 8 9
dar. schwerbehindert dar. schwerbehindert
Insgesamt
dar. schwerbehindert
InsgesamtInsgesamt
Durchschnittlicher Bestand an Arbeitslosen nach Geschlecht und Schwerbehinderung
Datenrevisionen können zu Abweichungen gegenüber Auswertungen mit früherem Erstellungsdatum führen.
Berichtsmonat Polit Gebietsstruktur
Insgesamt FrauenMänner
Deutschland 3.258.451 163.854 5,0 1.662.820 95.994 5,8 1.595.622 67.860 4,3
01 Schleswig-Holstein 107.260 4.825 4,5 55.606 2.819 5,1 51.653 2.006 3,9
02 Hamburg 72.870 3.486 4,8 40.009 2.089 5,2 32.861 1.396 4,2
03 Niedersachsen 303.084 12.416 4,1 153.275 7.395 4,8 149.801 5.021 3,4
04 Bremen 36.773 1.599 4,3 19.796 931 4,7 16.977 668 3,9
05 Nordrhein-Westfalen 757.180 40.410 5,3 389.413 24.397 6,3 367.766 16.013 4,4
06 Hessen 203.273 11.424 5,6 103.396 6.753 6,5 99.876 4.671 4,7
07 Rheinland-Pfalz 116.072 6.228 5,4 58.418 3.855 6,6 57.654 2.373 4,1
08 Baden-Württemberg 228.608 15.021 6,6 110.169 8.682 7,9 118.439 6.339 5,4
09 Bayern 276.270 19.139 6,9 136.879 10.987 8,0 139.391 8.152 5,8
10 Saarland 36.947 2.233 6,0 18.780 1.358 7,2 18.167 875 4,8
11 Berlin 233.392 10.497 4,5 132.318 5.940 4,5 101.074 4.557 4,5
12 Brandenburg 174.447 7.829 4,5 90.016 4.508 5,0 84.431 3.321 3,9
13 Mecklenburg-Vorpommern 124.057 5.358 4,3 64.632 3.172 4,9 59.425 2.185 3,7
14 Sachsen 278.757 10.765 3,9 139.090 6.067 4,4 139.666 4.698 3,4
15 Sachsen-Anhalt 174.541 5.809 3,3 86.373 3.303 3,8 88.168 2.506 2,8
16 Thüringen 134.922 6.817 5,1 64.649 3.737 5,8 70.273 3.079 4,4
2008
Deutschland und Bundesländer
Zeitreihe
absolut Anteil in % absolut Anteil in % absolut Anteil in %
1 2 3 4 5 6 7 8 9
dar. schwerbehindert dar. schwerbehindert
Insgesamt
dar. schwerbehindert
InsgesamtInsgesamt
Durchschnittlicher Bestand an Arbeitslosen nach Geschlecht und Schwerbehinderung
Datenrevisionen können zu Abweichungen gegenüber Auswertungen mit früherem Erstellungsdatum führen.
Berichtsmonat Polit Gebietsstruktur
Insgesamt FrauenMänner
Deutschland 3.414.545 167.118 4,9 1.862.689 99.726 5,4 1.551.856 67.391 4,3
01 Schleswig-Holstein 110.326 4.842 4,4 60.792 2.881 4,7 49.535 1.961 4,0
02 Hamburg 78.456 3.315 4,2 44.303 1.977 4,5 34.153 1.338 3,9
03 Niedersachsen 307.118 12.535 4,1 166.115 7.596 4,6 141.003 4.939 3,5
04 Bremen 38.190 1.505 3,9 21.455 884 4,1 16.735 621 3,7
05 Nordrhein-Westfalen 800.275 41.286 5,2 438.129 25.074 5,7 362.145 16.211 4,5
06 Hessen 209.947 12.481 5,9 113.126 7.539 6,7 96.821 4.942 5,1
07 Rheinland-Pfalz 127.213 6.255 4,9 69.477 3.929 5,7 57.737 2.326 4,0
08 Baden-Württemberg 284.124 16.326 5,7 153.574 9.755 6,4 130.550 6.572 5,0
09 Bayern 319.143 20.552 6,4 173.657 12.177 7,0 145.485 8.374 5,8
10 Saarland 38.994 2.114 5,4 21.419 1.292 6,0 17.575 822 4,7
11 Berlin 236.764 10.599 4,5 134.953 6.062 4,5 101.811 4.537 4,5
12 Brandenburg 164.585 7.357 4,5 89.730 4.287 4,8 74.855 3.070 4,1
13 Mecklenburg-Vorpommern 117.968 5.041 4,3 65.719 3.038 4,6 52.250 2.002 3,8
14 Sachsen 277.730 10.757 3,9 149.598 6.242 4,2 128.132 4.514 3,5
15 Sachsen-Anhalt 167.676 5.333 3,2 89.582 3.117 3,5 78.094 2.216 2,8
16 Thüringen 136.035 6.821 5,0 71.061 3.876 5,5 64.975 2.946 4,5
2009
Deutschland und Bundesländer
Zeitreihe
absolut Anteil in % absolut Anteil in % absolut Anteil in %
1 2 3 4 5 6 7 8 9
dar. schwerbehindert dar. schwerbehindert
Insgesamt
dar. schwerbehindert
InsgesamtInsgesamt
Durchschnittlicher Bestand an Arbeitslosen nach Geschlecht und Schwerbehinderung
Datenrevisionen können zu Abweichungen gegenüber Auswertungen mit früherem Erstellungsdatum führen.
Berichtsmonat Polit Gebietsstruktur
Insgesamt FrauenMänner
Deutschland 3.238.421 175.254 5,4 1.759.672 104.944 6,0 1.478.749 70.310 4,8
01 Schleswig-Holstein 107.119 5.000 4,7 58.952 2.956 5,0 48.168 2.044 4,2
02 Hamburg 75.508 3.109 4,1 42.583 1.819 4,3 32.925 1.290 3,9
03 Niedersachsen 298.569 13.596 4,6 160.972 8.267 5,1 137.597 5.329 3,9
04 Bremen 38.706 1.514 3,9 21.738 889 4,1 16.969 625 3,7
05 Nordrhein-Westfalen 779.434 44.094 5,7 424.949 26.829 6,3 354.485 17.266 4,9
06 Hessen 197.932 13.328 6,7 105.030 7.996 7,6 92.903 5.332 5,7
07 Rheinland-Pfalz 119.933 6.349 5,3 64.735 4.001 6,2 55.198 2.348 4,3
08 Baden-Württemberg 272.622 17.645 6,5 144.709 10.544 7,3 127.913 7.101 5,6
09 Bayern 299.387 22.342 7,5 160.702 13.271 8,3 138.685 9.071 6,5
10 Saarland 37.829 2.198 5,8 20.597 1.367 6,6 17.232 831 4,8
11 Berlin 231.304 10.606 4,6 131.643 6.123 4,7 99.661 4.483 4,5
12 Brandenburg 148.749 7.183 4,8 81.441 4.233 5,2 67.308 2.949 4,4
13 Mecklenburg-Vorpommern 109.851 5.183 4,7 61.745 3.141 5,1 48.106 2.042 4,2
14 Sachsen 253.135 11.215 4,4 136.586 6.605 4,8 116.549 4.610 4,0
15 Sachsen-Anhalt 151.277 5.208 3,4 81.248 3.067 3,8 70.029 2.141 3,1
16 Thüringen 117.065 6.686 5,7 62.043 3.837 6,2 55.022 2.849 5,2
Erstellungsdatum: 10.05.2011, Statistik Datenzentrum, Auftragsnummer 111404 © Statistik der Bundesagentur für Arbeit
20102)
1) Die Daten basieren auf nicht-revidierten Ergebnissen und können deshalb geringfügig von den Zahlen der integrierten Arbeitslosenstatistik abweichen (vgl. Methodenbericht „Integrierte
Arbeitslosenstatistik“). Ein Vergleich mit den Jahren 2005 und 2006 ist jedoch nur eingeschränkt möglich, da die Daten der kommunalen Träger untererfasst sind.
2) Ab Januar 2010 werden die bei den Agenturen für Arbeit und Jobcentern erfassten Personen, denen eine Gleichstellung zugesichert wurde, nicht mehr zu den schwerbehinderten Menschen
gezählt. Vormonats- /Vorjahresvergleiche sind somit nur eingeschränkt möglich.
Deutschland und Bundesländer
Zeitreihe
absolut Anteil in % absolut Anteil in % absolut Anteil in % absolut Anteil in %
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Deutschland 4.860.909 2.603.003 53,5 2.257.639 46,4 180.907 108.606 60,0 72.276 40,0
01 Schleswig-Holstein 161.524 88.380 54,7 73.144 45,3 5.529 3.324 60,1 2.206 39,9
02 Hamburg 98.228 55.242 56,2 42.986 43,8 3.925 2.294 58,4 1.631 41,6
03 Niedersachsen 457.109 246.130 53,8 210.906 46,1 13.187 8.084 61,3 5.103 38,7
04 Bremen 53.223 30.043 56,4 23.180 43,6 1.817 1.105 60,8 712 39,2
05 Nordrhein-Westfalen 1.057.649 581.847 55,0 475.672 45,0 47.399 29.639 62,5 17.736 37,4
06 Hessen 296.731 158.717 53,5 137.999 46,5 12.151 7.271 59,8 4.881 40,2
07 Rheinland-Pfalz 178.511 95.799 53,7 82.712 46,3 6.980 4.414 63,2 2.566 36,8
08 Baden-Württemberg 385.267 198.970 51,6 186.297 48,4 18.585 11.136 59,9 7.449 40,1
09 Bayern 504.980 262.944 52,1 242.036 47,9 23.283 13.870 59,6 9.414 40,4
10 Saarland 53.533 28.896 54,0 24.636 46,0 2.539 1.630 64,2 909 35,8
11 Berlin 319.178 180.825 56,7 138.352 43,3 11.029 6.309 57,2 4.720 42,8
12 Brandenburg 243.879 130.577 53,5 113.284 46,5 5.912 3.333 56,4 2.579 43,6
13 Mecklenburg-Vorpommern 180.361 97.442 54,0 82.920 46,0 4.976 2.940 59,1 2.036 40,9
14 Sachsen 402.267 207.565 51,6 194.696 48,4 10.250 5.841 57,0 4.409 43,0
15 Sachsen-Anhalt 258.528 132.806 51,4 125.698 48,6 6.457 3.587 55,5 2.870 44,5
16 Thüringen 209.942 106.821 50,9 103.120 49,1 6.887 3.830 55,6 3.056 44,4
20051)
davon
Männer Frauen Männer Frauen
Tabelle 6
Durchschnittlicher Bestand an Arbeitslosen nach Geschlecht und Schwerbehinderung
Datenrevisionen können zu Abweichungen gegenüber Auswertungen mit früherem Erstellungsdatum führen.
Berichtsmonat Polit Gebietsstruktur
Insgesamt dar. schwerbehindert
Insgesamt
davon
Insgesamt
Deutschland und Bundesländer
Zeitreihe
absolut Anteil in % absolut Anteil in % absolut Anteil in % absolut Anteil in %
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
davon
Männer Frauen Männer Frauen
Durchschnittlicher Bestand an Arbeitslosen nach Geschlecht und Schwerbehinderung
Datenrevisionen können zu Abweichungen gegenüber Auswertungen mit früherem Erstellungsdatum führen.
Berichtsmonat Polit Gebietsstruktur
Insgesamt dar. schwerbehindert
Insgesamt
davon
Insgesamt
Deutschland 4.487.305 2.337.511 52,1 2.149.729 47,9 184.008 109.427 59,5 74.581 40,5
01 Schleswig-Holstein 140.824 74.497 52,9 66.327 47,1 5.468 3.224 59,0 2.244 41,0
02 Hamburg 96.028 52.999 55,2 43.030 44,8 4.277 2.503 58,5 1.774 41,5
03 Niedersachsen 417.847 217.163 52,0 200.671 48,0 13.570 8.206 60,5 5.364 39,5
04 Bremen 47.719 26.587 55,7 21.133 44,3 1.883 1.104 58,7 778 41,3
05 Nordrhein-Westfalen 1.012.773 539.572 53,3 473.189 46,7 47.391 29.502 62,3 17.888 37,7
06 Hessen 284.201 148.137 52,1 136.052 47,9 12.226 7.302 59,7 4.924 40,3
07 Rheinland-Pfalz 162.927 84.240 51,7 78.687 48,3 6.957 4.317 62,0 2.640 38,0
08 Baden-Württemberg 348.697 173.942 49,9 174.755 50,1 18.224 10.682 58,6 7.542 41,4
09 Bayern 446.461 224.106 50,2 222.355 49,8 23.133 13.525 58,5 9.607 41,5
10 Saarland 49.681 25.820 52,0 23.861 48,0 2.623 1.669 63,6 954 36,4
11 Berlin 293.476 166.054 56,6 127.422 43,4 11.000 6.274 57,0 4.725 43,0
12 Brandenburg 226.468 119.201 52,6 107.260 47,4 6.621 3.736 56,4 2.884 43,6
13 Mecklenburg-Vorpommern 167.908 88.356 52,6 79.552 47,4 5.807 3.440 59,2 2.367 40,8
14 Sachsen 371.909 187.373 50,4 184.529 49,6 11.248 6.414 57,0 4.833 43,0
15 Sachsen-Anhalt 231.932 116.932 50,4 114.986 49,6 6.240 3.511 56,3 2.728 43,7
16 Thüringen 188.453 92.532 49,1 95.921 50,9 7.342 4.016 54,7 3.326 45,3
20061)
Deutschland und Bundesländer
Zeitreihe
absolut Anteil in % absolut Anteil in % absolut Anteil in % absolut Anteil in %
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
davon
Männer Frauen Männer Frauen
Durchschnittlicher Bestand an Arbeitslosen nach Geschlecht und Schwerbehinderung
Datenrevisionen können zu Abweichungen gegenüber Auswertungen mit früherem Erstellungsdatum führen.
Berichtsmonat Polit Gebietsstruktur
Insgesamt dar. schwerbehindert
Insgesamt
davon
Insgesamt
Deutschland 3.760.072 1.893.289 50,4 1.866.710 49,6 176.392 103.242 58,5 73.150 41,5
01 Schleswig-Holstein 119.001 61.001 51,3 57.993 48,7 5.184 2.997 57,8 2.188 42,2
02 Hamburg 81.055 44.266 54,6 36.789 45,4 3.595 2.133 59,3 1.461 40,7
03 Niedersachsen 350.780 175.459 50,0 175.303 50,0 13.191 7.838 59,4 5.354 40,6
04 Bremen 41.028 22.188 54,1 18.840 45,9 1.802 1.053 58,5 748 41,5
05 Nordrhein-Westfalen 851.621 435.978 51,2 415.630 48,8 44.033 26.781 60,8 17.252 39,2
06 Hessen 234.211 118.153 50,4 116.057 49,6 11.742 6.878 58,6 4.864 41,4
07 Rheinland-Pfalz 133.369 66.168 49,6 67.202 50,4 6.684 4.099 61,3 2.585 38,7
08 Baden-Württemberg 271.641 129.132 47,5 142.508 52,5 16.227 9.324 57,5 6.903 42,5
09 Bayern 349.756 166.914 47,7 182.841 52,3 21.158 12.087 57,1 9.071 42,9
10 Saarland 42.466 21.283 50,1 21.184 49,9 2.575 1.588 61,7 987 38,3
11 Berlin 260.266 146.880 56,4 113.386 43,6 11.071 6.336 57,2 4.734 42,8
12 Brandenburg 198.100 100.877 50,9 97.201 49,1 7.840 4.434 56,6 3.406 43,4
13 Mecklenburg-Vorpommern 145.685 75.005 51,5 70.680 48,5 5.914 3.482 58,9 2.432 41,1
14 Sachsen 321.272 156.931 48,8 164.330 51,1 11.611 6.583 56,7 5.028 43,3
15 Sachsen-Anhalt 201.247 98.186 48,8 103.062 51,2 6.368 3.603 56,6 2.765 43,4
16 Thüringen 158.574 74.868 47,2 83.707 52,8 7.396 4.025 54,4 3.371 45,6
2007
Deutschland und Bundesländer
Zeitreihe
absolut Anteil in % absolut Anteil in % absolut Anteil in % absolut Anteil in %
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
davon
Männer Frauen Männer Frauen
Durchschnittlicher Bestand an Arbeitslosen nach Geschlecht und Schwerbehinderung
Datenrevisionen können zu Abweichungen gegenüber Auswertungen mit früherem Erstellungsdatum führen.
Berichtsmonat Polit Gebietsstruktur
Insgesamt dar. schwerbehindert
Insgesamt
davon
Insgesamt
Deutschland 3.258.451 1.662.820 51,0 1.595.622 49,0 163.854 95.994 58,6 67.860 41,4
01 Schleswig-Holstein 107.260 55.606 51,8 51.653 48,2 4.825 2.819 58,4 2.006 41,6
02 Hamburg 72.870 40.009 54,9 32.861 45,1 3.486 2.089 59,9 1.396 40,1
03 Niedersachsen 303.084 153.275 50,6 149.801 49,4 12.416 7.395 59,6 5.021 40,4
04 Bremen 36.773 19.796 53,8 16.977 46,2 1.599 931 58,2 668 41,8
05 Nordrhein-Westfalen 757.180 389.413 51,4 367.766 48,6 40.410 24.397 60,4 16.013 39,6
06 Hessen 203.273 103.396 50,9 99.876 49,1 11.424 6.753 59,1 4.671 40,9
07 Rheinland-Pfalz 116.072 58.418 50,3 57.654 49,7 6.228 3.855 61,9 2.373 38,1
08 Baden-Württemberg 228.608 110.169 48,2 118.439 51,8 15.021 8.682 57,8 6.339 42,2
09 Bayern 276.270 136.879 49,5 139.391 50,5 19.139 10.987 57,4 8.152 42,6
10 Saarland 36.947 18.780 50,8 18.167 49,2 2.233 1.358 60,8 875 39,2
11 Berlin 233.392 132.318 56,7 101.074 43,3 10.497 5.940 56,6 4.557 43,4
12 Brandenburg 174.447 90.016 51,6 84.431 48,4 7.829 4.508 57,6 3.321 42,4
13 Mecklenburg-Vorpommern 124.057 64.632 52,1 59.425 47,9 5.358 3.172 59,2 2.185 40,8
14 Sachsen 278.757 139.090 49,9 139.666 50,1 10.765 6.067 56,4 4.698 43,6
15 Sachsen-Anhalt 174.541 86.373 49,5 88.168 50,5 5.809 3.303 56,9 2.506 43,1
16 Thüringen 134.922 64.649 47,9 70.273 52,1 6.817 3.737 54,8 3.079 45,2
2008
Deutschland und Bundesländer
Zeitreihe
absolut Anteil in % absolut Anteil in % absolut Anteil in % absolut Anteil in %
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
davon
Männer Frauen Männer Frauen
Durchschnittlicher Bestand an Arbeitslosen nach Geschlecht und Schwerbehinderung
Datenrevisionen können zu Abweichungen gegenüber Auswertungen mit früherem Erstellungsdatum führen.
Berichtsmonat Polit Gebietsstruktur
Insgesamt dar. schwerbehindert
Insgesamt
davon
Insgesamt
Deutschland 3.414.545 1.862.689 54,6 1.551.856 45,4 167.118 99.726 59,7 67.391 40,3
01 Schleswig-Holstein 110.326 60.792 55,1 49.535 44,9 4.842 2.881 59,5 1.961 40,5
02 Hamburg 78.456 44.303 56,5 34.153 43,5 3.315 1.977 59,6 1.338 40,4
03 Niedersachsen 307.118 166.115 54,1 141.003 45,9 12.535 7.596 60,6 4.939 39,4
04 Bremen 38.190 21.455 56,2 16.735 43,8 1.505 884 58,7 621 41,3
05 Nordrhein-Westfalen 800.275 438.129 54,7 362.145 45,3 41.286 25.074 60,7 16.211 39,3
06 Hessen 209.947 113.126 53,9 96.821 46,1 12.481 7.539 60,4 4.942 39,6
07 Rheinland-Pfalz 127.213 69.477 54,6 57.737 45,4 6.255 3.929 62,8 2.326 37,2
08 Baden-Württemberg 284.124 153.574 54,1 130.550 45,9 16.326 9.755 59,7 6.572 40,3
09 Bayern 319.143 173.657 54,4 145.485 45,6 20.552 12.177 59,3 8.374 40,7
10 Saarland 38.994 21.419 54,9 17.575 45,1 2.114 1.292 61,1 822 38,9
11 Berlin 236.764 134.953 57,0 101.811 43,0 10.599 6.062 57,2 4.537 42,8
12 Brandenburg 164.585 89.730 54,5 74.855 45,5 7.357 4.287 58,3 3.070 41,7
13 Mecklenburg-Vorpommern 117.968 65.719 55,7 52.250 44,3 5.041 3.038 60,3 2.002 39,7
14 Sachsen 277.730 149.598 53,9 128.132 46,1 10.757 6.242 58,0 4.514 42,0
15 Sachsen-Anhalt 167.676 89.582 53,4 78.094 46,6 5.333 3.117 58,4 2.216 41,6
16 Thüringen 136.035 71.061 52,2 64.975 47,8 6.821 3.876 56,8 2.946 43,2
2009
Deutschland und Bundesländer
Zeitreihe
absolut Anteil in % absolut Anteil in % absolut Anteil in % absolut Anteil in %
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
davon
Männer Frauen Männer Frauen
Durchschnittlicher Bestand an Arbeitslosen nach Geschlecht und Schwerbehinderung
Datenrevisionen können zu Abweichungen gegenüber Auswertungen mit früherem Erstellungsdatum führen.
Berichtsmonat Polit Gebietsstruktur
Insgesamt dar. schwerbehindert
Insgesamt
davon
Insgesamt
Deutschland 3.238.421 1.759.672 54,3 1.478.749 45,7 175.254 104.944 59,9 70.310 40,1
01 Schleswig-Holstein 107.119 58.952 55,0 48.168 45,0 5.000 2.956 59,1 2.044 40,9
02 Hamburg 75.508 42.583 56,4 32.925 43,6 3.109 1.819 58,5 1.290 41,5
03 Niedersachsen 298.569 160.972 53,9 137.597 46,1 13.596 8.267 60,8 5.329 39,2
04 Bremen 38.706 21.738 56,2 16.969 43,8 1.514 889 58,7 625 41,3
05 Nordrhein-Westfalen 779.434 424.949 54,5 354.485 45,5 44.094 26.829 60,8 17.266 39,2
06 Hessen 197.932 105.030 53,1 92.903 46,9 13.328 7.996 60,0 5.332 40,0
07 Rheinland-Pfalz 119.933 64.735 54,0 55.198 46,0 6.349 4.001 63,0 2.348 37,0
08 Baden-Württemberg 272.622 144.709 53,1 127.913 46,9 17.645 10.544 59,8 7.101 40,2
09 Bayern 299.387 160.702 53,7 138.685 46,3 22.342 13.271 59,4 9.071 40,6
10 Saarland 37.829 20.597 54,4 17.232 45,6 2.198 1.367 62,2 831 37,8
11 Berlin 231.304 131.643 56,9 99.661 43,1 10.606 6.123 57,7 4.483 42,3
12 Brandenburg 148.749 81.441 54,8 67.308 45,2 7.183 4.233 58,9 2.949 41,1
13 Mecklenburg-Vorpommern 109.851 61.745 56,2 48.106 43,8 5.183 3.141 60,6 2.042 39,4
14 Sachsen 253.135 136.586 54,0 116.549 46,0 11.215 6.605 58,9 4.610 41,1
15 Sachsen-Anhalt 151.277 81.248 53,7 70.029 46,3 5.208 3.067 58,9 2.141 41,1
16 Thüringen 117.065 62.043 53,0 55.022 47,0 6.686 3.837 57,4 2.849 42,6
Erstellungsdatum: 10.05.2011, Statistik Datenzentrum, Auftragsnummer 111404 © Statistik der Bundesagentur für Arbeit
20102)
1) Die Daten basieren auf nicht-revidierten Ergebnissen und können deshalb geringfügig von den Zahlen der integrierten Arbeitslosenstatistik abweichen (vgl. Methodenbericht „Integrierte Arbeitslosenstatistik“). Ein Vergleich mit
den Jahren 2005 und 2006 ist jedoch nur eingeschränkt möglich, da die Daten der kommunalen Träger untererfasst sind.
2) Ab Januar 2010 werden die bei den Agenturen für Arbeit und Jobcentern erfassten Personen, denen eine Gleichstellung zugesichert wurde, nicht mehr zu den schwerbehinderten Menschen gezählt. Vormonats-
/Vorjahresvergleiche sind somit nur eingeschränkt möglich.
Deutschland und Länder
Zeitreihe
Insgesamt Männer Frauen
1 2 3
Deutschland 746.469 445.989 300.480
01 Schleswig-Holstein 21.130 12.096 9.034
02 Hamburg 20.442 11.484 8.958
03 Niedersachsen 61.886 38.888 22.998
04 Bremen 8.632 5.406 3.226
05 Nordrhein-Westfalen 181.827 116.203 65.624
06 Hessen 72.057 43.228 28.829
07 Rheinland-Pfalz 29.751 18.876 10.875
08 Baden-Württemberg 106.207 65.995 40.212
09 Bayern 105.047 65.749 39.298
10 Saarland 9.834 6.747 3.087
11 Berlin 35.573 16.828 18.745
12 Brandenburg 16.712 8.028 8.684
13 Mecklenburg-Vorpommern 12.352 5.525 6.827
14 Sachsen 28.101 13.360 14.741
15 Sachsen-Anhalt 15.932 7.269 8.663
16 Thüringen 16.958 8.224 8.734
ZZ Keine Angabe 4.028 2.083 1.945
Tabelle 7
Region (Arbeitsort)
31.12.2003
Beschäftigung schwerbehinderter Menschen - Statistik aus dem
Anzeigeverfahren gem. § 80 Abs. 2 SGB IX - Arbeitgeber mit 20 und mehr
Arbeitsplätzen
Insgesamt Männer Frauen
4 5 6
Deutschland 762.004 449.153 312.851
01 Schleswig-Holstein 21.386 12.035 9.351
02 Hamburg 20.767 11.479 9.288
03 Niedersachsen 63.574 39.479 24.095
04 Bremen 8.669 5.379 3.290
05 Nordrhein-Westfalen 185.614 116.636 68.978
06 Hessen 76.098 44.920 31.178
07 Rheinland-Pfalz 29.888 18.899 10.989
08 Baden-Württemberg 108.011 66.763 41.248
09 Bayern 109.420 67.694 41.726
10 Saarland 9.562 6.320 3.242
11 Berlin 35.377 16.342 19.035
12 Brandenburg 17.700 8.342 9.358
13 Mecklenburg-Vorpommern 12.731 5.505 7.226
14 Sachsen 29.131 13.697 15.434
15 Sachsen-Anhalt 16.321 7.246 9.075
16 Thüringen 17.293 8.174 9.119
ZZ Keine Angabe 462 243 219
Insgesamt Männer Frauen
7 8 9
Deutschland 768.027 448.903 319.124
01 Schleswig-Holstein 21.295 11.828 9.467
02 Hamburg 20.391 11.177 9.214
03 Niedersachsen 64.998 40.667 24.331
04 Bremen 8.668 5.341 3.327
05 Nordrhein-Westfalen 184.864 114.575 70.289
06 Hessen 76.737 44.579 32.158
07 Rheinland-Pfalz 30.293 18.974 11.319
08 Baden-Württemberg 108.655 66.643 42.012
09 Bayern 112.501 69.459 43.042
10 Saarland 9.589 6.595 2.994
11 Berlin 35.352 16.090 19.262
12 Brandenburg 17.980 8.352 9.628
13 Mecklenburg-Vorpommern 12.924 5.484 7.440
14 Sachsen 29.969 13.795 16.174
15 Sachsen-Anhalt 16.001 7.002 8.999
16 Thüringen 17.528 8.198 9.330
ZZ Keine Angabe 282 144 138
31.12.2004
31.12.2005
Region (Arbeitsort)
Region (Arbeitsort)
Insgesamt Männer Frauen
10 11 12
Deutschland 787.828 457.983 329.845
01 Schleswig-Holstein 21.336 11.902 9.434
02 Hamburg 21.087 11.521 9.566
03 Niedersachsen 66.348 41.157 25.191
04 Bremen 8.577 5.261 3.316
05 Nordrhein-Westfalen 187.556 116.034 71.522
06 Hessen 79.465 45.885 33.580
07 Rheinland-Pfalz 31.205 19.487 11.718
08 Baden-Württemberg 111.042 67.709 43.333
09 Bayern 118.133 72.386 45.747
10 Saarland 9.677 6.596 3.081
11 Berlin 36.546 16.431 20.115
12 Brandenburg 18.569 8.583 9.986
13 Mecklenburg-Vorpommern 13.336 5.577 7.759
14 Sachsen 30.111 13.798 16.313
15 Sachsen-Anhalt 16.254 7.058 9.196
16 Thüringen 18.315 8.425 9.890
ZZ Keine Angabe 271 173 98
Insgesamt Männer Frauen
13 14 15
Deutschland 800.268 462.110 338.158
01 Schleswig-Holstein 21.693 11.933 9.760
02 Hamburg 21.348 11.529 9.819
03 Niedersachsen 68.046 41.968 26.078
04 Bremen 8.962 5.488 3.474
05 Nordrhein-Westfalen 189.307 116.610 72.697
06 Hessen 79.748 45.585 34.163
07 Rheinland-Pfalz 32.059 19.939 12.120
08 Baden-Württemberg 113.515 68.768 44.747
09 Bayern 120.075 72.784 47.291
10 Saarland 9.870 6.627 3.243
11 Berlin 36.846 16.381 20.465
12 Brandenburg 19.083 8.842 10.241
13 Mecklenburg-Vorpommern 13.899 5.874 8.025
14 Sachsen 31.088 14.051 17.037
15 Sachsen-Anhalt 15.969 7.028 8.941
16 Thüringen 18.636 8.633 10.003
ZZ Keine Angabe 124 70 54
31.12.2006
31.12.2007
Region (Arbeitsort)
Region (Arbeitsort)
Insgesamt Männer Frauen
16 17 18
Deutschland 839.085 482.587 356.498
01 Schleswig-Holstein 22.781 12.501 10.280
02 Hamburg 22.126 11.932 10.194
03 Niedersachsen 69.614 42.625 26.989
04 Bremen 9.451 5.727 3.724
05 Nordrhein-Westfalen 196.601 120.169 76.432
06 Hessen 85.193 48.329 36.864
07 Rheinland-Pfalz 32.844 20.358 12.486
08 Baden-Württemberg 117.365 71.053 46.312
09 Bayern 130.538 79.054 51.484
10 Saarland 10.511 6.954 3.557
11 Berlin 38.409 16.998 21.411
12 Brandenburg 20.224 9.360 10.864
13 Mecklenburg-Vorpommern 14.546 6.215 8.331
14 Sachsen 32.608 14.753 17.855
15 Sachsen-Anhalt 16.556 7.367 9.189
16 Thüringen 19.424 9.031 10.393
ZZ Keine Angabe 294 161 133
Insgesamt Männer Frauen
19 20 21
Deutschland 868.944 495.109 373.835
01 Schleswig-Holstein 22.421 12.262 10.159
02 Hamburg 23.098 12.586 10.512
03 Niedersachsen 70.748 42.766 27.982
04 Bremen 9.365 5.560 3.805
05 Nordrhein-Westfalen 201.677 121.935 79.742
06 Hessen 89.436 50.158 39.278
07 Rheinland-Pfalz 33.400 20.525 12.875
08 Baden-Württemberg 119.893 71.852 48.041
09 Bayern 136.500 82.160 54.340
10 Saarland 10.746 7.141 3.605
11 Berlin 42.488 18.901 23.587
12 Brandenburg 20.991 9.717 11.274
13 Mecklenburg-Vorpommern 15.201 6.455 8.746
14 Sachsen 34.201 15.644 18.557
15 Sachsen-Anhalt 17.412 7.682 9.730
16 Thüringen 21.053 9.571 11.482
ZZ Keine Angabe 314 194 120
© Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Erstellungsdatum: 19.05.2011, Statistik Datenzentrum
31.12.2008
31.12.2009
Region (Arbeitsort)
Region (Arbeitsort)
Mit Schwerbehinderten besetzte Arbeitsplätze nach Regionaldirektionen im Jahr 2005
- Arbeitgeber mit weniger als 20 Arbeitsplätzen -
Teilerhebung gem. § 80 Abs. 4 SGB IX
Deutschland
Teilerhebung 2005
besetzte Plätze
insgesamt dar. Frauen
1 2 3 4
Deutschland 142.700 121.500 59.700 21.200
Westdeutschland 118.000 101.700 49.500 16.200
Ostdeutschland 24.700 19.700 10.200 5.000
RD Nord 9.800 8.300 4.000 1.500
RD Niedersachsen-Bremen 15.200 13.400 6.800 1.800
RD Nordrhein-Westfalen 32.700 28.000 12.600 4.600
RD Hessen 12.700 11.200 5.200 1.500
RD Rheinland-Pfalz/Saarland 7.800 6.500 2.900 1.400
RD Baden-Württemberg 18.300 15.700 8.300 2.600
RD Bayern 20.300 17.600 9.000 2.700
RD Berlin-Brandenburg 9.600 7.500 3.700 2.200
RD Sachsen-Anhalt/Thüringen 8.800 7.000 3.800 1.900
RD Sachsen 7.000 5.900 3.000 1.100
© Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Hinweis: Stichprobenerhebung. Bagatelldifferenzen sind durch Rundung der Stichprobenergebnisse bedingt.
Tabelle 8
Region
davon
(Schwerbehinderte und
Gleichgestellte)
Schwerbehinderte Gleichgestellte
8. Art des Arbeitgebers nach ausgewählten Merkmalen
Statistik aus dem Anzeigeverfahren gemäß § 80 Abs. 2 SGB IX - Arbeitgeber mit 20 und mehr Arbeitsplätzen
Berichtsjahr 2003
insgesamt dar. Aus-zubildende
dar. sonstige
Stellen
zu zählende
Arbeitsplätze Soll besetzt unbesetzt
1 2 3 4 5 6 7 8 9
Schleswig-Holstein 4.328 585.689 28.148 46.713 510.878 24.450 19.708 7.675 3,8
Hamburg 3.666 713.219 26.564 50.351 636.354 31.047 23.321 9.988 3,7
Niedersachsen 12.090 1.838.854 82.003 156.679 1.600.180 76.837 60.819 23.474 3,8
Bremen 1.293 209.331 9.082 16.037 184.202 8.888 7.429 2.469 4,0
Nordrhein-Westfahlen 28.431 5.440.835 244.699 553.443 4.763.632 237.780 216.876 59.002 4,6
Hessen 9.828 2.132.728 75.330 144.729 1.912.165 93.394 77.913 27.828 4,1
Rheinland-Pfalz 5.608 913.414 42.721 69.541 801.172 38.609 29.622 11.823 3,7
Baden-Württemberg 18.615 3.314.954 151.462 299.927 2.863.477 138.502 112.602 40.574 3,9
Bayern 19.989 3.666.321 158.571 271.082 3.236.664 157.590 115.926 53.899 3,6
Saarland 1.472 248.898 9.659 16.603 222.616 10.784 8.320 3.592 3,7
Berlin 4.204 1.003.686 50.789 43.110 909.778 44.844 43.127 9.768 4,7
Brandenburg 3.875 427.189 22.411 19.368 385.324 18.188 14.107 6.145 3,7
Mecklenburg-Vorpommern 2.703 290.490 19.649 10.934 259.914 12.264 10.755 3.597 4,1
Sachsen 7.233 803.797 41.370 39.414 722.940 34.185 25.400 12.554 3,5
Sachsten-Anhalt 3.901 433.103 23.009 17.531 392.579 18.595 14.064 6.568 3,6
Thüringen 4.204 445.637 27.449 18.954 399.365 18.817 15.139 6.227 3,8
Deutschland 131.528 22.477.491 1.013.258 1.774.755 19.809.903 965.188 795.447 285.319 4,0
Westdeutschland 105.320 19.064.244 828.238 1.625.103 16.731.339 817.880 672.536 240.325 4,0
Ostdeutschland (einschl. Berlin) 26.120 3.403.902 184.677 149.312 3.069.899 146.893 122.592 44.859 4,0
Angabe fehlt 88 9.346 342 340 8.664 414 319 135 3,7
© Statistik der Bundesagentur für Arbeit
*) Die Daten unterliegen grundsätzlich der Geheimhaltung nach § 16 BStatG. Aus diesem Grund werden Zahlenwerte kleiner 3 und Daten, aus denen sich rechnerisch eine Differenz ermitteln lässt, mit * anonymisiert.
Ist-
QuoteRegion
Arbeitgeber
Arbeitsplätze Pflichtarbeitsplätze
Tabelle 9
Berichtsjahr 2004
insgesamt dar. Aus-zubildende
dar. sonstige
Stellen
zu zählende
Arbeitsplätze Soll besetzt unbesetzt
1 2 3 4 5 6 7 8 9
Schleswig-Holstein 4.065 564.911 26.916 50.003 486.381 23.192 19.244 6.979 4,0
Hamburg 3.461 703.158 25.990 52.554 624.615 30.337 23.603 9.552 3,8
Niedersachsen 11.375 1.798.385 78.725 158.526 1.557.946 74.649 60.245 21.898 3,9
Bremen 1.231 205.051 9.011 16.788 179.048 8.622 7.353 2.354 4,1
Nordrhein-Westfahlen 26.960 5.406.514 217.899 482.668 4.704.685 229.387 216.869 54.688 4,6
Hessen 9.294 2.109.218 73.636 141.902 1.887.146 92.293 82.687 25.549 4,4
Rheinland-Pfalz 5.303 922.177 42.834 80.634 798.175 38.456 30.036 11.315 3,8
Baden-Württemberg 17.806 3.293.474 148.241 328.021 2.817.042 136.045 113.467 38.030 4,0
Bayern 19.171 3.685.359 156.668 301.707 3.226.496 156.900 120.109 50.777 3,7
Saarland 1.413 247.835 9.852 17.659 220.363 10.652 8.361 3.406 3,8
Berlin 3.913 966.502 47.479 44.661 873.519 43.090 42.319 9.628 4,9
Brandenburg 3.566 419.056 21.526 20.634 376.223 17.810 14.406 5.577 3,8
Mecklenburg-Vorpommern 2.492 284.632 19.632 12.149 251.074 11.844 10.679 3.362 4,3
Sachsen 6.818 792.925 40.812 43.798 707.623 33.347 25.808 11.570 3,7
Sachsten-Anhalt 3.673 423.682 22.566 17.080 383.771 18.111 14.116 6.268 3,7
Thüringen 3.999 441.689 26.481 19.883 395.159 18.623 15.321 5.796 3,9
Deutschland 124.629 22.282.076 968.924 1.790.024 19.504.833 944.116 805.255 266.979 4,1
Westdeutschland 100.079 18.936.082 789.771 1.630.462 16.501.898 800.533 681.974 224.548 4,1
Ostdeutschland (einschl. Berlin) 24.461 3.328.486 178.497 158.204 2.987.370 142.825 122.649 42.201 4,1
Angabe fehlt 89 17.508 656 1.358 15.566 758 632 230 4,1
© Statistik der Bundesagentur für Arbeit
*) Die Daten unterliegen grundsätzlich der Geheimhaltung nach § 16 BStatG. Aus diesem Grund werden Zahlenwerte kleiner 3 und Daten, aus denen sich rechnerisch eine Differenz ermitteln lässt, mit * anonymisiert.
Region
Arbeitgeber
Arbeitsplätze Pflichtarbeitsplätze
Ist-
Quote
Berichtsjahr 2005
insgesamt dar. Aus-zubildende
dar. sonstige
Stellen
zu zählende
Arbeitsplätze Soll besetzt unbesetzt
1 2 3 4 5 6 7 8 9
Schleswig-Holstein 3.911 558.065 27.041 51.382 479.646 22.851 19.118 6.742 4,0
Hamburg 3.400 695.268 25.246 57.346 612.635 29.762 23.327 9.915 3,8
Niedersachsen 10.972 1.776.252 81.238 169.143 1.525.875 73.127 61.164 20.846 4,0
Bremen 1.180 200.610 9.235 15.526 175.849 8.445 7.365 2.252 4,2
Nordrhein-Westfahlen 26.193 5.357.996 220.366 496.006 4.641.625 226.472 217.551 52.915 4,7
Hessen 8.964 2.070.140 72.125 147.536 1.850.521 90.352 83.266 23.665 4,5
Rheinland-Pfalz 5.063 901.387 41.232 85.751 774.406 37.307 29.803 10.627 3,8
Baden-Württemberg 17.374 3.302.625 145.860 351.262 2.805.499 135.590 113.804 36.909 4,1
Bayern 18.680 3.669.826 152.883 309.670 3.207.273 156.165 123.037 48.771 3,8
Saarland 1.398 231.568 9.738 17.378 204.453 9.864 7.769 3.134 3,8
Berlin 3.771 935.336 45.270 43.695 846.383 41.772 40.810 9.885 4,8
Brandenburg 3.394 415.212 21.453 19.742 374.033 17.740 14.721 5.315 3,9
Mecklenburg-Vorpommern 2.348 276.363 19.558 11.374 245.430 11.608 10.827 3.094 4,4
Sachsen 6.556 781.256 41.393 40.040 699.820 33.053 26.535 10.918 3,8
Sachsten-Anhalt 3.493 416.342 22.143 17.084 377.105 17.824 13.922 6.014 3,7
Thüringen 3.821 429.245 25.589 16.975 386.718 18.259 15.564 5.343 4,0
Deutschland 120.588 22.035.904 961.209 1.851.179 19.223.575 931.039 809.312 256.541 4,2
Westdeutschland 97.135 18.763.738 784.965 1.700.999 16.277.783 789.934 686.205 215.776 4,2
Ostdeutschland (einschl. Berlin) 23.383 3.253.754 175.406 148.909 2.929.489 140.257 122.378 40.568 4,2
Angabe fehlt 70 18.412 838 1.271 16.303 849 730 197 4,5
© Statistik der Bundesagentur für Arbeit
*) Die Daten unterliegen grundsätzlich der Geheimhaltung nach § 16 BStatG. Aus diesem Grund werden Zahlenwerte kleiner 3 und Daten, aus denen sich rechnerisch eine Differenz ermitteln lässt, mit * anonymisiert.
Ist-
QuoteRegion
Arbeitgeber
Arbeitsplätze Pflichtarbeitsplätze
Berichtsjahr 2006
insgesamt dar. Aus-zubildende
dar. sonstige
Stellen
zu zählende
Arbeitsplätze Soll besetzt unbesetzt
1 2 3 4 5 6 7 8 9
Schleswig-Holstein 3.843 560.490 27.290 55.744 477.458 22.755 18.909 6.893 4,0
Hamburg 3.328 698.251 24.903 55.902 617.446 30.009 23.572 10.030 3,8
Niedersachsen 10.804 1.781.118 81.195 176.791 1.523.135 73.082 61.691 20.693 4,1
Bremen 1.182 203.012 9.458 17.366 176.197 8.471 7.326 2.353 4,2
Nordrhein-Westfahlen 26.407 5.437.357 224.539 538.057 4.674.765 228.147 219.486 54.546 4,7
Hessen 9.004 2.102.572 76.746 162.572 1.863.239 90.944 85.644 23.199 4,6
Rheinland-Pfalz 4.946 926.852 42.946 96.123 787.783 37.997 30.586 10.753 3,9
Baden-Württemberg 17.334 3.275.954 148.798 354.474 2.772.684 133.993 114.740 35.412 4,1
Bayern 18.671 3.776.323 154.128 338.929 3.283.270 160.093 128.470 48.505 3,9
Saarland 1.390 235.296 10.057 19.870 205.369 9.904 7.913 3.068 3,9
Berlin 3.965 952.418 45.305 49.827 857.286 42.267 43.541 8.647 5,1
Brandenburg 3.361 423.862 21.226 22.831 379.819 18.061 15.066 5.490 4,0
Mecklenburg-Vorpommern 2.311 279.073 19.524 13.531 246.020 11.650 11.019 3.165 4,5
Sachsen 6.653 799.582 41.292 45.559 712.729 33.690 26.680 11.332 3,7
Sachsten-Anhalt 3.467 418.292 21.949 18.397 377.947 17.897 13.701 6.287 3,6
Thüringen 3.788 430.595 24.964 19.095 386.567 18.232 15.905 5.190 4,1
Deutschland 120.515 22.307.844 974.547 1.986.436 19.346.916 937.432 824.421 255.660 4,3
Westdeutschland 96.909 18.997.225 800.060 1.815.828 16.381.347 795.395 698.338 215.451 4,3
Ostdeutschland (einschl. Berlin) 23.545 3.303.822 174.260 169.239 2.960.368 141.798 125.912 40.110 4,3
Angabe fehlt 61 6.797 228 1.369 5.200 239 171 99 3,3
© Statistik der Bundesagentur für Arbeit
*) Die Daten unterliegen grundsätzlich der Geheimhaltung nach § 16 BStatG. Aus diesem Grund werden Zahlenwerte kleiner 3 und Daten, aus denen sich rechnerisch eine Differenz ermitteln lässt, mit * anonymisiert.
Region
Arbeitgeber
Arbeitsplätze Pflichtarbeitsplätze
Ist-
Quote
Berichtsjahr 2007
insgesamt dar. Aus-zubildende
dar. sonstige
Stellen
zu zählende
Arbeitsplätze Soll besetzt unbesetzt
1 2 3 4 5 6 7 8 9
Schleswig-Holstein 4.416 592.829 29.657 63.444 499.728 23.693 19.323 7.467 3,9
Hamburg 3.780 737.575 26.626 65.124 645.830 31.282 24.296 10.674 3,8
Niedersachsen 12.167 1.874.997 86.333 195.028 1.593.659 76.224 63.415 22.536 4,0
Bremen 1.356 218.310 9.737 20.754 187.822 9.014 7.591 2.666 4,0
Nordrhein-Westfahlen 28.297 5.652.329 239.784 598.389 4.814.147 234.547 223.975 58.423 4,6
Hessen 9.642 2.044.301 77.699 173.880 1.792.721 87.225 83.932 22.316 4,7
Rheinland-Pfalz 5.514 944.191 44.259 104.142 795.784 38.263 30.414 11.434 3,8
Baden-Württemberg 18.742 3.434.667 155.878 404.444 2.874.331 138.660 117.910 37.777 4,1
Bayern 20.485 3.933.115 163.319 377.192 3.392.608 165.026 133.403 50.529 3,9
Saarland 1.536 247.834 10.625 22.757 214.452 10.307 8.386 3.120 3,9
Berlin 4.357 966.491 46.012 56.848 863.658 42.480 43.384 9.522 5,0
Brandenburg 3.798 449.420 21.699 23.375 404.345 19.148 15.996 5.920 4,0
Mecklenburg-Vorpommern 2.653 302.808 20.584 18.044 264.179 12.465 11.683 3.527 4,4
Sachsen 7.164 838.556 47.044 52.294 739.219 34.874 27.240 12.027 3,7
Sachsten-Anhalt 3.815 441.463 23.090 20.336 398.036 18.814 14.035 6.906 3,5
Thüringen 4.153 446.791 25.207 20.477 401.099 18.888 16.363 5.573 4,1
Deutschland 131.919 23.133.160 1.028.000 2.217.173 19.888.009 961.222 841.609 270.514 4,2
Westdeutschland 105.935 19.680.149 843.917 2.025.153 16.811.082 814.242 712.644 226.944 4,2
Ostdeutschland (einschl. Berlin) 25.940 3.445.528 183.636 191.375 3.070.536 146.669 128.701 43.474 4,2
Angabe fehlt 44 7.483 447 645 6.391 311 264 96 4,1
© Statistik der Bundesagentur für Arbeit
*) Die Daten unterliegen grundsätzlich der Geheimhaltung nach § 16 BStatG. Aus diesem Grund werden Zahlenwerte kleiner 3 und Daten, aus denen sich rechnerisch eine Differenz ermitteln lässt, mit * anonymisiert.
Region
Arbeitgeber
Arbeitsplätze Pflichtarbeitsplätze
Ist-
Quote
Berichtsjahr 2008
insgesamt dar. Aus-zubildende
dar. sonstige
Stellen
zu zählende
Arbeitsplätze Soll besetzt unbesetzt
1 2 3 4 5 6 7 8 9
Schleswig-Holstein 4.548 622.864 31.333 71.952 519.579 24.674 20.477 7.517 3,9
Hamburg 3.919 759.391 28.146 70.519 660.728 32.137 24.904 10.966 3,8
Niedersachsen 12.452 1.921.204 89.426 204.770 1.627.002 77.803 64.811 23.100 4,0
Bremen 1.403 228.938 10.212 22.604 196.124 9.447 8.010 2.801 4,1
Nordrhein-Westfahlen 28.980 5.750.291 248.160 629.940 4.872.205 237.204 227.580 58.703 4,7
Hessen 10.032 2.152.818 84.194 198.797 1.869.844 90.975 88.806 22.906 4,8
Rheinland-Pfalz 5.656 987.508 47.327 104.964 835.219 40.193 31.743 12.263 3,8
Baden-Württemberg 19.214 3.544.762 164.202 429.997 2.950.517 142.356 123.041 38.072 4,2
Bayern 21.039 4.082.953 173.358 415.920 3.493.656 169.929 141.872 49.115 4,1
Saarland 1.560 263.561 11.160 26.149 226.252 10.883 8.918 3.146 3,9
Berlin 4.659 1.014.470 49.285 65.513 899.670 44.145 46.106 9.556 5,1
Brandenburg 3.901 466.401 22.068 28.591 415.744 19.683 16.598 5.998 4,0
Mecklenburg-Vorpommern 2.734 309.341 20.817 18.838 269.686 12.723 12.208 3.495 4,5
Sachsen 7.300 865.060 46.949 55.424 762.687 36.005 28.961 11.788 3,8
Sachsten-Anhalt 3.883 453.176 23.514 22.151 407.512 19.277 14.376 6.993 3,5
Thüringen 4.199 461.595 25.177 30.338 406.081 19.097 16.946 5.414 4,2
Deutschland 135.525 23.897.057 1.076.225 2.397.067 20.423.734 987.077 875.811 271.983 4,3
Westdeutschland 108.803 20.314.290 887.518 2.175.612 17.251.126 835.600 740.160 228.589 4,3
Ostdeutschland (einschl. Berlin) 26.676 3.570.043 187.809 220.856 3.161.381 150.929 135.195 43.244 4,3
Angabe fehlt 46 12.723 898 599 11.226 548 455 150 4,0
© Statistik der Bundesagentur für Arbeit
*) Die Daten unterliegen grundsätzlich der Geheimhaltung nach § 16 BStatG. Aus diesem Grund werden Zahlenwerte kleiner 3 und Daten, aus denen sich rechnerisch eine Differenz ermitteln lässt, mit * anonymisiert.
Pflichtarbeitsplätze
Ist-
QuoteRegion
Arbeitgeber
Arbeitsplätze
Berichtsjahr 2009
insgesamt dar. Aus-zubildende
dar. sonstige
Stellen
zu zählende
Arbeitsplätze Soll besetzt unbesetzt
1 2 3 4 5 6 7 8 9
Schleswig-Holstein 4.596 599.978 32.152 69.771 498.057 23.562 20.252 7.041 4,1
Hamburg 3.985 767.756 28.501 74.620 664.638 32.201 25.304 10.960 3,8
Niedersachsen 12.701 1.937.113 91.077 215.131 1.630.900 77.809 66.302 21.946 4,1
Bremen 1.435 228.719 10.629 22.834 195.266 9.378 8.285 2.668 4,3
Nordrhein-Westfahlen 29.141 5.705.635 252.722 658.605 4.794.308 233.185 232.506 53.988 4,9
Hessen 10.224 2.196.367 89.119 208.276 1.898.948 92.389 95.233 20.972 5,0
Rheinland-Pfalz 5.711 982.584 48.275 106.570 827.740 39.811 33.306 10.722 4,0
Baden-Württemberg 19.234 3.551.486 170.540 466.837 2.914.164 140.486 126.869 34.400 4,4
Bayern 21.276 4.096.858 182.318 444.119 3.470.434 168.787 147.955 44.770 4,3
Saarland 1.575 263.950 11.810 25.733 226.407 10.889 9.186 2.936 4,1
Berlin 4.900 1.069.418 50.099 78.265 941.046 46.153 49.953 9.766 5,3
Brandenburg 3.973 466.971 21.455 32.838 412.678 19.520 16.920 5.740 4,1
Mecklenburg-Vorpommern 2.761 311.216 20.785 18.825 271.611 12.817 12.554 3.345 4,6
Sachsen 7.387 863.413 44.836 59.276 759.319 35.813 29.302 11.119 3,9
Sachsten-Anhalt 3.952 458.060 23.413 24.485 410.151 19.404 14.935 6.630 3,7
Thüringen 4.280 472.563 25.116 31.130 416.313 19.599 18.301 5.012 4,4
Deutschland 137.244 23.983.398 1.103.429 2.537.937 20.342.086 982.276 907.654 252.153 4,5
Westdeutschland 109.878 20.330.446 917.145 2.292.495 17.120.862 828.497 765.200 210.405 4,5
Ostdeutschland (einschl. Berlin) 27.253 3.641.641 185.703 244.820 3.211.118 153.306 141.965 41.611 4,4
Angabe fehlt 113 11.310 582 622 10.106 473 489 138 3,3
© Statistik der Bundesagentur für Arbeit
*) Die Daten unterliegen grundsätzlich der Geheimhaltung nach § 16 BStatG. Aus diesem Grund werden Zahlenwerte kleiner 3 und Daten, aus denen sich rechnerisch eine Differenz ermitteln lässt, mit * anonymisiert.
Ist-
QuoteRegion
Arbeitgeber
Arbeitsplätze Pflichtarbeitsplätze
Zahl der in WfbM beschäftigten behinderten Menschen
Baden-Württemberg 25.589 26.179 25.891 27.994 29.031 29.921 30.718 31.395 31.595 30.509
Bayern 27.691 28.473 29.155 30.041 31.193 32.179 33.036 34.117 34.907 34.461
Berlin 4.542 4.867 5.095 5.509 6.184 6.722 6.836 7.668 8.520 8.213
Brandenburg 7.434 7.668 8.415 8.288 8.119 8.546 9.177 9.823 9.937 9.711
Bremen 2.184 2.282 2.363 2.462 2.634 2.729 2.822 2.878 2.750 2.806
Hamburg 2.551 2.540 2.624 2.717 2.879 3.064 3.225 3.434 3.621 3.669
Hessen 13.809 14.784 15.392 15.598 16.232 16.987 17.462 18.070 18.459 17.889
Mecklenburg-
Vorpommern
5.091 5.387 5.688 6.052 6.482 7.086 7.506 7.795 8.035 8.143
Niedersachsen 21.940 22.501 24.001 25.312 26.314 27.539 28.195 28.939 28.264 28.707
Nordrhein-Westfalen 51.158 53.127 55.006 56.726 59.168 62.068 66.626 66.980 65.780 68.689
Rheinland-Pfalz 10.740 10.994 11.375 11.777 12.225 12.617 12.937 13.237 12.949 13.129
Saarland 2.729 2.752 2.860 2.960 3.071 3.176 3.268 3.329 3.260 3.273
Sachsen 11.637 12.376 12.980 13.700 14.218 14.629 15.338 15.784 15.927 15.673
Sachsen-Anhalt 7.644 8.047 8.132 8.886 9.538 9.841 10.631 10.971 11.017 9.604
Schleswig-Holstein 6.114 8.477 8.964 9.281 9.780 10.254 10.648 11.015 10.995 11.123
Thüringen 7.031 7.308 7.762 8.463 8.730 9.218 9.601 10.057 9.993 9.604
Deutschland 209.844 217.762 226.703 235.756 245.798 256.556 268.046 275.492 276.009 276.571
Quelle: Meldungen der Länder aufgrund § 4 der Aufwendungserstattungsverordnung (Erstattung der Rentenversicherungsbeiträge nach § 179 SGB VI)
ab 2008 Zahl der Rehabilitanden im Eingangsverfahren und im Berufsbildungsbereich gesondert ermittelt und der Zahl der von den Ländern gemeldeten
Beschäftigte hinzugerechnet. Es sind nur die Rehabilitationsfälle der Bundesagentur für Arbeit abgebildet. Erhebungen der Rentenversicherungsträger
erfassen nur die Zahl der bewilligten Leistungsfälle und differenzieren auch nicht danach, in welchem Bundesland sie erbracht werden.
2007 2008 2009
Tabelle 10
2003 2004 2005 2006Land 2000 2001 2002
Deutschland
Zeitreihe, Datenstand: April 2011
Daten der zugelassenen kommunalen Träger erst ab 2006 enthalten!
Anzahl Anzahlschwerbehindert Anzahl
Anzahl
schwerbehindert Anzahl
Anzahl
schwerbehindert Anzahl
Anzahl
schwerbehindert
1 2 3 4 5 6 7 8
Dezember 2000 363.337 5.866 - - - - - -
Dezember 2001 326.950 6.436 - - - - - -
Dezember 2002 324.279 9.823 - - - - - -
Dezember 2003 235.095 3.561 - - - - - -
Dezember 2004 148.813 1.754 78.430 2.807 - - - -
Dezember 2005 128.773 2.207 117 11 305.364 10.519 289.291 10.025
Dezember 2006 135.147 3.129 - - 334.112 13.090 309.205 12.305
Dezember 2007 148.501 3.982 - - 311.026 14.199 289.246 13.423
Dezember 2008 182.872 4.207 - - 326.803 15.507 290.188 13.997
Dezember 2009 207.177 4.110 - - 326.372 15.934 272.155 13.658
Dezember 2010 202.092 3.700 - - 286.281 15.214 240.045 12.931
Bestand an Teilnehmern in beruflicher Weiterbildung (FbW), Arbeitsgelegenheiten der Arbeitslosenhilfe-Initiative (AGH04) und Arbeitsgelegenheiten
(AGH)
Region Berichtsmonat
FbW berufliche Weiterbildung AGH04 Arbeitsgelegenheiten d. Alhi-Initiative AGH Arbeitsgelegenheiten dar. AGH Mehraufwandsvariante
Insgesamt,
darunter:
Tabelle 11
Anzahl Anzahlschwerbehindert Anzahl
Anzahl
schwerbehindert Anzahl
Anzahl
schwerbehindert Anzahl
Anzahl
schwerbehindert
1 2 3 4 5 6 7 8
Region Berichtsmonat
FbW berufliche Weiterbildung AGH04 Arbeitsgelegenheiten d. Alhi-Initiative AGH Arbeitsgelegenheiten dar. AGH Mehraufwandsvariante
Dezember 2000 9.807 160 - - - - - -
Dezember 2001 9.642 182 - - - - - -
Dezember 2002 9.596 457 - - - - - -
Dezember 2003 7.580 160 - - - - - -
Dezember 2004 5.022 84 1.790 72 - - - -
Dezember 2005 3.560 71 3 - 9.605 307 9.399 302
Dezember 2006 3.802 110 - - 12.660 508 11.993 492
Dezember 2007 4.494 127 - - 11.535 582 11.412 573
Dezember 2008 5.106 137 - - 12.891 572 11.898 529
Dezember 2009 6.199 134 - - 12.557 570 11.811 546
Dezember 2010 6.428 110 - - 11.775 608 11.171 582
Dezember 2000 7.334 83 - - - - - -
Dezember 2001 6.701 89 - - - - - -
Dezember 2002 6.697 178 - - - - - -
Dezember 2003 5.172 75 - - - - - -
Dezember 2004 2.010 27 2.081 123 - - - -
Dezember 2005 1.670 36 * - 12.704 401 12.456 399
Dezember 2006 2.258 41 - - 10.829 478 10.828 478
Dezember 2007 4.109 76 - - 10.084 582 10.084 582
Dezember 2008 4.797 140 - - 11.459 542 11.459 542
Dezember 2009 5.504 84 - - 9.854 556 9.854 556
Dezember 2010 4.488 47 - - 10.116 535 10.116 535
01 Schleswig-
Holstein
02 Hamburg
Anzahl Anzahlschwerbehindert Anzahl
Anzahl
schwerbehindert Anzahl
Anzahl
schwerbehindert Anzahl
Anzahl
schwerbehindert
1 2 3 4 5 6 7 8
Region Berichtsmonat
FbW berufliche Weiterbildung AGH04 Arbeitsgelegenheiten d. Alhi-Initiative AGH Arbeitsgelegenheiten dar. AGH Mehraufwandsvariante
Dezember 2000 29.503 540 - - - - - -
Dezember 2001 28.591 492 - - - - - -
Dezember 2002 29.757 862 - - - - - -
Dezember 2003 24.375 400 - - - - - -
Dezember 2004 15.418 167 4.607 178 - - - -
Dezember 2005 14.225 191 42 4 17.892 537 17.412 527
Dezember 2006 20.286 424 - - 24.090 754 23.061 737
Dezember 2007 20.159 455 - - 23.477 842 22.067 804
Dezember 2008 25.685 583 - - 24.457 876 22.712 836
Dezember 2009 25.399 467 - - 25.441 928 22.318 830
Dezember 2010 22.052 410 - - 22.097 888 19.792 816
Dezember 2000 2.674 46 - - - - - -
Dezember 2001 2.948 58 - - - - - -
Dezember 2002 3.139 74 - - - - - -
Dezember 2003 2.386 15 - - - - - -
Dezember 2004 1.662 7 601 14 - - - -
Dezember 2005 1.756 72 - - 4.383 113 4.370 111
Dezember 2006 2.011 59 - - 4.641 177 4.494 172
Dezember 2007 2.584 59 - - 4.299 184 3.995 172
Dezember 2008 2.783 64 - - 4.102 161 3.814 156
Dezember 2009 3.695 71 - - 4.383 193 3.423 146
Dezember 2010 3.358 62 - - 4.382 239 3.287 160
03 Niedersachsen
04 Bremen
Anzahl Anzahlschwerbehindert Anzahl
Anzahl
schwerbehindert Anzahl
Anzahl
schwerbehindert Anzahl
Anzahl
schwerbehindert
1 2 3 4 5 6 7 8
Region Berichtsmonat
FbW berufliche Weiterbildung AGH04 Arbeitsgelegenheiten d. Alhi-Initiative AGH Arbeitsgelegenheiten dar. AGH Mehraufwandsvariante
Dezember 2000 63.543 1.002 - - - - - -
Dezember 2001 57.091 974 - - - - - -
Dezember 2002 59.457 1.547 - - - - - -
Dezember 2003 45.942 490 - - - - - -
Dezember 2004 30.448 324 9.355 385 - - - -
Dezember 2005 24.355 346 16 * 46.213 1.711 44.957 1.696
Dezember 2006 27.280 584 - - 61.802 2.473 55.215 2.303
Dezember 2007 31.050 774 - - 57.373 2.551 51.334 2.415
Dezember 2008 40.437 850 - - 61.660 2.979 50.204 2.518
Dezember 2009 35.477 649 - - 54.968 2.835 48.231 2.569
Dezember 2010 43.660 765 - - 50.975 2.975 44.931 2.694
Dezember 2000 21.437 475 - - - - - -
Dezember 2001 17.959 443 - - - - - -
Dezember 2002 18.246 550 - - - - - -
Dezember 2003 14.006 214 - - - - - -
Dezember 2004 9.282 126 3.040 157 - - - -
Dezember 2005 5.179 86 * - 7.602 380 7.147 367
Dezember 2006 4.218 72 - - 12.888 558 12.358 542
Dezember 2007 5.367 252 - - 13.687 627 13.123 611
Dezember 2008 5.384 150 - - 12.843 746 12.288 707
Dezember 2009 10.839 273 - - 13.428 828 12.676 783
Dezember 2010 10.227 239 - - 11.578 773 11.032 748
06 Hessen
05 Nordrhein-
Westfalen
Anzahl Anzahlschwerbehindert Anzahl
Anzahl
schwerbehindert Anzahl
Anzahl
schwerbehindert Anzahl
Anzahl
schwerbehindert
1 2 3 4 5 6 7 8
Region Berichtsmonat
FbW berufliche Weiterbildung AGH04 Arbeitsgelegenheiten d. Alhi-Initiative AGH Arbeitsgelegenheiten dar. AGH Mehraufwandsvariante
Dezember 2000 11.967 270 - - - - - -
Dezember 2001 10.263 227 - - - - - -
Dezember 2002 12.135 463 - - - - - -
Dezember 2003 8.446 108 - - - - - -
Dezember 2004 5.338 61 2.182 88 - - - -
Dezember 2005 3.814 62 * - 14.084 478 13.947 474
Dezember 2006 3.287 87 - - 12.612 508 12.142 496
Dezember 2007 4.020 107 - - 11.842 530 11.427 514
Dezember 2008 5.304 119 - - 11.764 557 11.127 525
Dezember 2009 5.810 120 - - 10.041 423 9.820 415
Dezember 2010 5.083 74 - - 8.637 453 8.332 444
Dezember 2000 23.801 515 - - - - - -
Dezember 2001 20.515 403 - - - - - -
Dezember 2002 21.990 724 - - - - - -
Dezember 2003 15.978 375 - - - - - -
Dezember 2004 10.573 150 3.754 224 - - - -
Dezember 2005 9.544 274 25 3 16.672 930 15.714 862
Dezember 2006 8.773 277 - - 17.779 983 16.414 918
Dezember 2007 11.369 393 - - 17.328 1.074 16.286 1.018
Dezember 2008 12.620 268 - - 16.304 1.114 14.504 983
Dezember 2009 16.005 366 - - 15.818 1.076 14.802 1.016
Dezember 2010 16.502 287 - - 13.677 950 12.720 880
07 Rheinland-
Pfalz
08 Baden-
Württemberg
Anzahl Anzahlschwerbehindert Anzahl
Anzahl
schwerbehindert Anzahl
Anzahl
schwerbehindert Anzahl
Anzahl
schwerbehindert
1 2 3 4 5 6 7 8
Region Berichtsmonat
FbW berufliche Weiterbildung AGH04 Arbeitsgelegenheiten d. Alhi-Initiative AGH Arbeitsgelegenheiten dar. AGH Mehraufwandsvariante
Dezember 2000 37.654 609 - - - - - -
Dezember 2001 27.245 493 - - - - - -
Dezember 2002 26.561 785 - - - - - -
Dezember 2003 25.198 355 - - - - - -
Dezember 2004 17.158 184 2.706 151 - - - -
Dezember 2005 18.281 360 * * 17.311 847 16.803 812
Dezember 2006 19.116 571 - - 18.173 1.111 17.524 1.056
Dezember 2007 16.484 633 - - 16.449 1.157 16.079 1.123
Dezember 2008 21.785 647 - - 16.806 1.252 16.189 1.214
Dezember 2009 25.583 622 - - 17.201 1.263 16.002 1.192
Dezember 2010 26.637 562 - - 14.212 1.244 13.108 1.161
Dezember 2000 4.327 61 - - - - - -
Dezember 2001 3.701 43 - - - - - -
Dezember 2002 3.732 64 - - - - - -
Dezember 2003 2.896 42 - - - - - -
Dezember 2004 1.773 17 981 38 - - - -
Dezember 2005 2.785 49 5 - 5.354 210 5.294 207
Dezember 2006 2.634 58 - - 5.241 199 5.031 185
Dezember 2007 1.720 67 - - 4.528 216 4.340 211
Dezember 2008 1.930 70 - - 5.738 275 5.222 242
Dezember 2009 2.473 61 - - 4.990 253 4.675 237
Dezember 2010 1.931 34 - - 4.561 260 4.371 252
09 Bayern
10 Saarland
Anzahl Anzahlschwerbehindert Anzahl
Anzahl
schwerbehindert Anzahl
Anzahl
schwerbehindert Anzahl
Anzahl
schwerbehindert
1 2 3 4 5 6 7 8
Region Berichtsmonat
FbW berufliche Weiterbildung AGH04 Arbeitsgelegenheiten d. Alhi-Initiative AGH Arbeitsgelegenheiten dar. AGH Mehraufwandsvariante
Dezember 2000 19.535 304 - - - - - -
Dezember 2001 20.069 484 - - - - - -
Dezember 2002 19.098 432 - - - - - -
Dezember 2003 11.920 169 - - - - - -
Dezember 2004 10.960 196 7.013 257 - - - -
Dezember 2005 9.199 160 4 - 38.466 1.458 34.412 1.351
Dezember 2006 9.870 215 - - 34.947 1.584 30.114 1.454
Dezember 2007 10.603 230 - - 34.057 1.821 30.052 1.653
Dezember 2008 13.362 263 - - 34.129 1.988 29.737 1.813
Dezember 2009 15.946 297 - - 37.924 2.217 26.587 1.727
Dezember 2010 15.922 264 - - 33.997 2.213 22.004 1.516
Dezember 2000 22.932 323 - - - - - -
Dezember 2001 22.449 425 - - - - - -
Dezember 2002 19.988 588 - - - - - -
Dezember 2003 12.124 138 - - - - - -
Dezember 2004 8.257 86 8.148 157 - - - -
Dezember 2005 5.876 56 3 - 18.861 441 17.913 419
Dezember 2006 5.422 83 - - 22.493 543 21.189 519
Dezember 2007 5.555 110 - - 21.375 797 19.024 719
Dezember 2008 7.524 155 - - 22.563 909 19.611 827
Dezember 2009 8.853 166 - - 25.214 1.097 19.434 852
Dezember 2010 8.503 159 - - 21.268 975 17.425 768
11 Berlin
12 Brandenburg
Anzahl Anzahlschwerbehindert Anzahl
Anzahl
schwerbehindert Anzahl
Anzahl
schwerbehindert Anzahl
Anzahl
schwerbehindert
1 2 3 4 5 6 7 8
Region Berichtsmonat
FbW berufliche Weiterbildung AGH04 Arbeitsgelegenheiten d. Alhi-Initiative AGH Arbeitsgelegenheiten dar. AGH Mehraufwandsvariante
Dezember 2000 18.422 234 - - - - - -
Dezember 2001 19.251 962 - - - - - -
Dezember 2002 14.614 1.130 - - - - - -
Dezember 2003 10.769 379 - - - - - -
Dezember 2004 5.524 63 5.988 279 - - - -
Dezember 2005 8.339 132 - - 19.447 596 18.670 579
Dezember 2006 8.180 215 - - 22.343 797 21.446 766
Dezember 2007 9.446 229 - - 18.917 793 18.304 731
Dezember 2008 9.718 236 - - 19.960 819 18.575 735
Dezember 2009 11.166 207 - - 19.385 865 17.588 762
Dezember 2010 8.784 148 - - 15.308 717 13.915 643
Dezember 2000 36.927 448 - - - - - -
Dezember 2001 29.921 402 - - - - - -
Dezember 2002 32.003 933 - - - - - -
Dezember 2003 18.169 162 - - - - - -
Dezember 2004 10.620 113 9.269 189 - - - -
Dezember 2005 8.643 120 5 - 31.577 796 28.796 732
Dezember 2006 8.322 196 - - 28.051 840 26.298 753
Dezember 2007 9.285 179 - - 27.565 864 25.865 809
Dezember 2008 10.871 223 - - 29.721 925 26.532 831
Dezember 2009 16.043 312 - - 31.798 1.112 22.665 781
Dezember 2010 13.619 285 - - 22.945 856 16.395 600
13 Mecklenburg-
Vorpommern
14 Sachsen
Anzahl Anzahlschwerbehindert Anzahl
Anzahl
schwerbehindert Anzahl
Anzahl
schwerbehindert Anzahl
Anzahl
schwerbehindert
1 2 3 4 5 6 7 8
Region Berichtsmonat
FbW berufliche Weiterbildung AGH04 Arbeitsgelegenheiten d. Alhi-Initiative AGH Arbeitsgelegenheiten dar. AGH Mehraufwandsvariante
Dezember 2000 30.599 400 - - - - - -
Dezember 2001 29.005 409 - - - - - -
Dezember 2002 25.486 540 - - - - - -
Dezember 2003 16.171 267 - - - - - -
Dezember 2004 6.839 62 9.400 200 - - - -
Dezember 2005 5.615 82 4 - 26.392 636 24.021 549
Dezember 2006 5.314 69 - - 29.610 670 26.333 590
Dezember 2007 5.750 104 - - 25.006 706 23.325 674
Dezember 2008 7.997 126 - - 26.429 781 23.019 694
Dezember 2009 9.425 103 - - 29.099 848 21.017 591
Dezember 2010 8.637 128 - - 27.598 793 21.486 601
Dezember 2000 22.875 396 - - - - - -
Dezember 2001 21.599 350 - - - - - -
Dezember 2002 21.780 496 - - - - - -
Dezember 2003 13.963 212 - - - - - -
Dezember 2004 7.929 87 7.515 295 - - - -
Dezember 2005 5.932 110 3 - 18.801 678 17.980 638
Dezember 2006 4.360 66 - - 15.952 907 14.764 844
Dezember 2007 6.497 185 - - 13.504 873 12.529 814
Dezember 2008 7.546 175 - - 15.974 1.011 13.294 845
Dezember 2009 8.760 178 - - 14.271 870 11.252 655
Dezember 2010 6.261 126 - - 13.155 735 9.960 531
Erstellungsdatum: 17.05.2011, Statistik Datenzentrum © Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Zitierhinweis: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Bestand an Teilnehmern in berufliche Weiterbildung (FbW), Arbeitsgelegenheiten der Arbeitslosenhilfe-Initiative (AGH04) und Arbeitsgelegenheiten (AGH), Nürnberg, Zeitreihe,
Datenstand: April 2011
15 Sachsen-
Anhalt
16 Thüringen
*) Die erhobenen Daten unterliegen grundsätzlich der Geheimhaltung nach § 16 BStatG. Eine Übermittlung von Einzelangaben ist daher ausgeschlossen. Aus diesem Grund werden bei den Ihnen zur Verfügung gestellten Daten auch
Zahlenwerte kleiner 3 und Daten, aus denen sich rechnerisch eine Differenz ermitteln lässt, anonymisiert oder zu Gruppen zusammengefasst.
Tabelle 12
Ausgaben in TEUR
Bundesgebiet und Bundesländer
Haushaltsjahr 2010
2010
Deutschland 118.172
Schleswig-Holstein 2.133
Hamburg 4.010
Mecklenburg-Vorpommern 2.862
Niedersachsen 6.619
Bremen 855
Nordrhein-Westfalen 24.295
Hessen 12.937
Rheinland-Pfalz 4.415
Saarland 1.442
Baden-Württemberg 12.870
Bayern 14.651
Berlin 3.892
Brandenburg 6.418
Sachsen-Anhalt 5.118
Thüringen 5.471
Sachsen 10.129
Besondere Dienststellen ¹ 65
Quelle: Amtliche Nachrichten der Bundesagentur für Arbeit
Die Abweichungen zwischen den Gesamtausgaben für das Bundesgebiet und der
Summe der Bundesländer inkl. den Besonderen Dienststellen resultiert daraus,
dass die Dienststellen Regionaldirektion Nord, Niedersachsen-Bremen, Rheinland-
Pfalz-Saarland, Berlin-Brandenburg und Sachsen-Anhalt-Thüringen keinem
Bundesland eindeutig zugeordnet werden können.
¹ umfasst die Dienststellen Zentrale, BA Service-Haus, IAB, IT-Systemhaus, Familienkasse,
Führungsakademie und Hochschule der BA
Tabelle 13
Zuschüsse an AG für bes. betroffene schwerbehinderte Menschen
Ausgaben für Deutschland gesamt sowie nach Bundesländern - ohne zkT
Angabe in TEUR
Haushaltsjahr 2010
2010
Deutschland 44.885
Schleswig-Holstein 773
Hamburg 2.206
Niedersachsen 2.204
Bremen 919
Nordrhein-Westfalen 11.998
Hessen 2.653
Rheinland-Pfalz 1.149
Baden-Württemberg 3.337
Bayern 3.112
Saarland 673
Berlin 3.543
Brandenburg 1.542
Mecklenburg-Vorpommern 1.554
Sachsen 3.557
Sachsen-Anhalt 2.953
Thüringen 2.711
Quelle: Finanzausw ertungssysteme der Bundesagentur für Arbeit Stand: 16.05.2011
Ausgaben der Integrationsämter nach Art der Leistungen 2009 in Mio Euro (nach Jahresbericht der BAG der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen)
Integrationsämter
Investitionsförderung und
Lohnkostenzuschüsse (ohne
Integrat.projekte)
Investitionsförderung und
Lohnkostenzuschüsse
Integrat.projekte)
Arbeitsmarktprogramme
Ba-Wü 13,46 5,31 1 2,54 10,21 9,81 0,41 0 42,75
Bay 17,17 9,23 1,4 2,2 4,52 15,82 1,2 0 51,54
B 6,41 3,73 0 2,08 3,62 1,38 0,33 0 17
Brbg. 4,25 1,02 0 0,71 2,5 0,1 0,11 0 55
HB 0,56 0 0,77 0,28 0,9 0 0,14 0 8,69
HH 2,53 0,79 0 1,81 1,31 3,38 1,52 0,01 2,65
Hes. 10,3 3,38 2,2 3,92 5,97 1,56 0,14 0 27,48
MV 3,94 0,48 0,04 0,33 0,56 1,66 0,11 0 7,11
Nds. 13,06 1,82 1,25 1,61 3,3 7,87 0,12 0 29,03
NRW,
Rheinland 15,63 4,75 1,33 4,69 10,36 1,78 1,29 0 39,82
NRW, Westf.-
Lippe 12,68 4,6 1,53 3,21 7,26 3,89 1,3 0 34,47
RLP 5,07 7,04 0,8 0,48 5,25 1,58 0,7 0,01 20,94
Saarl. 0,95 0,37 0,68 0,08 ** 1,86 0,79 0,05 4,77
Sa. 5,61 2,49 0,24 1,7 1,63 0,94 0,2 0 12,81
Sa.-Anh. 6,37 0,78 0,12 0,78 1,21 0,01 0,27 0 9,54
SH 0,98 1,37 0 0,41 3,66 0 0,06 0 6,48
Thür. 4,17 0,49 0,07 0,46 1,62 0,19 0,16 0,01 7,18
Summe 123,13 47,65 11,44 27,3 63,86 51,82 8,86 0,08 334,13
* Ausgewiesen sind nur die bei den Integrationsämtern verbliebenen Leistungen an IFD, Erstattungen sind bereits berücksichtigt
** Keine Angaben für das Saarland
Sonstige
Leistungen
Trägerübergr.
Persönl.
Budget
Ausgaben
insgesamt
Tabelle 14
Leistungen an Arbeitgeber
Leistungen
an
schwerbeh.
Menschen
Leistungen an freie
Träger zur psychosoz.
Betreuung einschl.
Förderung von
Integrat.fachdiensten*
Institut.
Förderung
Gemeldete Persönliche Budgets zum Stichtag 31.12.2008
Bundesland Anzahl der erbrachten Budgets
Baden-Württemberg 597
Bayern 106
Berlin 902
Brandenburg 3
Bremen keine Erfassung
Hamburg keine Erfassung
Hessen 123
Mecklenburg-Vorpommern 15
Niedersachsen 66
Nordrhein-Westfalen 25
Rheinland-Pfalz 4.599
Saarland 52
Sachsen 69
Sachsen-Anhalt 213
Schleswig-Holstein 22
Thüringen 167
insgesamt 6.958
Quelle: frw. Meldungen an das BMAS
Tabelle 15
i
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Auszug aus Wirtschaft und Statistik
SOZIALLEISTUNGEN
128 Statistisches Bundesamt • Wirtschaft und Statistik 2/2005
In diesem Beitrag wird anhand des Ergebnisses des
Mikrozensus 2003 die Einkommenssituation der behinderten
Menschen dargestellt. Zum Vergleich werden dabei die
entsprechenden Einkommensdaten nichtbehinderter
Menschen herangezogen.
Bei einem Vergleich der Haushaltsnettoeinkommen
insgesamt nach der Haushaltsgröße zeigt sich, dass
nichtbehinderte Menschen etwas häufiger in den höchsten
Einkommensklassen vertreten waren als die behinderten
Menschen. Zunächst etwas überraschend ist hingegen,
dass die nichtbehinderten Menschen jedoch auch häufiger
niedrige Einkommen aufwiesen als die behinderten
Menschen. Diese Unterschiede sind zum Teil durch die
deutlich ältere Altersstruktur bei den Behinderten bedingt. In
den Altersgruppen ab 65 Jahren wurden generell weniger
Niedrigeinkommen erzielt, allerdings auch weniger hohe
Einkommen.
Führt man – um den genannten Alterseffekt zu bereinigen –
ausführlichere Vergleiche zwischen behinderten und
nichtbehinderten Menschen nach Haushaltsgröße und
zusätzlich nach Altersgruppen durch, ergibt sich im
Niedrigeinkommensbereich ein anderes Bild: Nach dem Ergebnis ist
die Einkommenssituation bei den 25- bis etwa unter 60-
jährigen behinderten Menschen zum Teil deutlich schlechter
als die der nichtbehinderten Menschen.
Zwischen behinderten Frauen und behinderten Männern
zeigen sich in der Regel bei den
Haushaltsnettoeinkommen nur relativ geringe Unterschiede. Allerdings erzielen
die behinderten Frauen – bedingt auch durch ihre
geringere Erwerbsbeteiligung – deutlich niedrigere persönliche
Einkommen als die behinderten Männer.
Behinderte und nichtbehinderte
Menschen – ein Vergleich der
Einkommenssituation
Durch den Mikrozensus im Mai 2003 wurden unter anderem
wichtige Strukturdaten über die Lebenssituation von
behinderten Menschen gewonnen. Nachdem in einem früheren
Beitrag in dieser Zeitschrift bereits Daten über die soziale
Situation der behinderten Menschen1) dargestellt wurden,
geht dieser Bericht auf die Einkommen ein. Dabei werden
– zur Orientierung – die Ergebnisse für die behinderten und
nichtbehinderten Menschen einander gegenübergestellt.
Der Mikrozensus – die EU-weit größte Haushaltsbefragung –
ist eine Mehrzweckstichprobe, die ausführliche
Informationen über die wirtschaftliche und soziale Lage der
Bevölkerung liefert. Daten zur Behinderung werden das nächste
Mal im Mikrozensus 2005 gewonnen. Die Beantwortung der
Fragen zur Behinderung ist dabei freiwillig. Im Mikrozensus
2003 haben 85% der Befragten Angaben zur Behinderung
gemacht. Dies bietet eine gute Basis für die Auswertungen
und zusätzlichen Hochrechnungen.2)
Dipl.-Volkswirt Heiko Pfaff und Mitarbeiterinnen
Behinderung und Einkommen
Ergebnis des Mikrozensus 2003
1) Siehe Pfaff, H.: „Lebenslagen der behinderten Menschen“ in WiSta 10/2004, S. 1181 ff.
2) Eine Antwortquote von annähernd 85% war in fast allen Untergruppen feststellbar. In den Heimen und Anstalten war die Antwortquote hingegen mit 44% deutlich niedriger. Die Gruppe
der Heim- und Anstaltsbewohner wird allerdings in diesem Bericht über die Einkommenssituation nicht betrachtet.
SOZIALLEISTUNGEN
Statistisches Bundesamt • Wirtschaft und Statistik 2/2005 129
Als Hochrechnungsrahmen wurden zusätzlich zu den für
das Mikrozensus-Grundprogramm genutzten Eckzahlen der
laufenden Bevölkerungsfortschreibung die Eckwerte der
Schwerbehindertenstatistik 2001 verwendet.3)
Jede(r) zehnte Einwohner/-in war
als Behinderte(r) anerkannt
Menschen sind – entsprechend dem SGB IX4) – behindert,
wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder
seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger
als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen
Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der
Gesellschaft beeinträchtigt ist. Normale
Alterserscheinungen sind somit keine Behinderungen im Sinne des SGB IX.
Personen, deren Grad der Behinderung mindestens 50
beträgt, gelten als schwerbehindert; als leichter Behinderte
werden Personen mit einem Grad der Behinderung von
weniger als 50 bezeichnet. Die Auswirkungen auf die
Teilhabe am Leben in der Gesellschaft werden als Grad der
Behinderung (GdB) nach Zehnergraden von 20 bis 100
abgestuft festgestellt.
Nach dem Ergebnis des Mikrozensus lebten im Mai 2003
in der Bundesrepublik Deutschland 8,4 Mill. amtlich
anerkannte behinderte Menschen. Der größte Teil von ihnen,
6,7 Mill. Menschen, zählte zu den Schwerbehinderten5); 1,7
Mill. Personen waren leichter behindert. Mehr als die Hälfte
der Behinderten (54%) waren Männer. Im Durchschnitt war
jeder zehnte Einwohner behindert.
Fast drei Viertel der Behinderten
55 Jahre oder älter
Die Gliederung der Behinderten nach Altersgruppen zeigt
eine starke „Alterslastigkeit“ (siehe Tabelle 1). So waren
72% der Behinderten 55 Jahre oder älter. Der
entsprechende Anteil dieser Altersgruppe unter den
nichtbehinderten Personen betrug demgegenüber nur 28%.
Die Behindertenquote – also der Anteil der Behinderten
an der Bevölkerung der jeweiligen Altersklasse – steigt mit
zunehmendem Alter an und ist schließlich am höchsten bei
den über 80-Jährigen: Hier ist fast jede(r) Dritte behindert
– die Quote beträgt 33%.
Vergleich der
Haushaltsnettoeinkommen nach Haushaltsgröße
Im Mikrozensus wird die Gesamthöhe des individuellen
Nettoeinkommens erfragt. Das monatliche Nettoeinkom-
3) Die Ergebnisse über die schwerbehinderten Menschen wurden dabei auf Bundesebene anhand der Schwerbehindertenstatistik 2001 nach acht Altersgruppen und dem Geschlecht
geschichtet hochgerechnet. Für die leichter Behinderten erfolgte lediglich eine Einschätzung der Antwortausfälle.
4) § 131 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch (SGB IX) – „Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen“, Artikel 1 des Gesetzes vom 19. Juni 2001 (BGBl. I S. 1046), das zuletzt durch
Artikel 1 des Gesetzes vom 23. April 2004 (BGBl. I S. 606) geändert wurde, in Verbindung mit dem Gesetz über die Statistik für Bundeszwecke (Bundesstatistikgesetz – BStatG) vom 22.
Januar 1987 (BGBl. I S. 462, 565), zuletzt geändert durch Artikel 16 des Gesetzes vom 21. August 2002 (BGBl. I S. 3322).
5) Eine ausführlichere Darstellung der Struktur der schwerbehinderten Menschen nach Alter, Geschlecht und Staatsangehörigkeit gibt Pfaff, H.: „Schwerbehinderte Menschen 2001“ in WiSta
8/2003, S. 745 ff.
Tabelle 1: Behinderte Menschen nach Alter und Grad der Behinderung
Ergebnis des Mikrozensus Mai 2003
Behinderte insgesamt
GdB1) bis 100
Schwerbehinderte
GdB1) 50 bis 100
Leichter Behinderte
GdB1) bis 50Alter von . . . bis
unter . . . Jahren
insgesamt männlich weiblich zusammen männlich weiblich zusammen männlich weiblich
1 000
unter 15 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 137 80 57 127 74 54 10 / /
15 – 25 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 158 93 65 138 81 57 20 12 8
25 – 45 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 941 538 403 692 383 309 248 155 94
45 – 55 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 142 624 517 734 391 344 407 234 174
55 – 60 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 862 501 361 602 346 256 260 155 105
60 – 65 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 218 735 483 919 558 361 299 177 122
65 – 70 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 040 620 420 855 508 347 185 113 73
70 – 75 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 918 511 407 808 445 363 110 66 44
75 – 80 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 875 431 444 792 384 408 83 47 37
80 und mehr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 119 399 721 1 045 361 684 74 38 37
Insgesamt . . . 8 409 4 532 3 877 6 712 3 530 3 182 1 697 1 002 695
Behindertenquote in %2)
unter 15 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1,1 1,3 1,0 1,0 1,2 0,9 0,1 / /
15 – 25 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1,7 2,0 1,4 1,5 1,7 1,3 0,2 0,3 0,2
25 – 45 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4,0 4,5 3,5 2,9 3,2 2,7 1,1 1,3 0,8
45 – 55 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9,9 10,9 8,9 6,4 6,8 5,9 3,5 4,1 3,0
55 – 60 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18,5 21,4 15,5 12,9 14,8 11,0 5,6 6,6 4,5
60 – 65 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20,3 24,7 16,0 15,3 18,8 11,9 5,0 6,0 4,0
65 – 70 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20,5 25,6 15,8 16,8 20,9 13,1 3,7 4,6 2,7
70 – 75 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24,3 30,0 19,6 21,4 26,1 17,4 2,9 3,9 2,1
75 – 80 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28,8 37,6 23,4 26,0 33,5 21,5 2,7 4,1 1,9
80 und mehr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33,0 41,5 29,7 30,8 37,5 28,1 2,2 3,9 1,5
Insgesamt . . . 10,2 11,2 9,2 8,1 8,8 7,5 2,1 2,5 1,6
1) Grad der Behinderung. – 2) Anteil der Behinderten an der jeweiligen Bevölkerungsgruppe aus dem Mikrozensus.
SOZIALLEISTUNGEN
130 Statistisches Bundesamt • Wirtschaft und Statistik 2/2005
men setzt sich aus der Summe aller Einkommensarten
zusammen; neben Lohn und Gehalt zählen hierzu zum
Beispiel auch Einnahmen aus Zins und Pacht oder
staatliche Transferleistungen, wie Kindergeld oder Sozialhilfe. Die
Befragten stufen sich dabei selbst in vorgegebene
Einkommensgruppen ein.6) Das Haushaltsnettoeinkommen ist die
Summe der individuellen Nettoeinkommen der
Haushaltsmitglieder.
Um aussagekräftige Einkommensvergleiche zwischen
Personen, die in unterschiedlich großen Haushalten leben, zu
ermöglichen, werden in der Regel so genannte
Nettoäquivalenzeinkommen7) ermittelt. Im Rahmen des Mikrozensus
ist eine solche Auswertung jedoch nicht standardmäßig
vorgesehen.
Um trotzdem einen sinnvollen Vergleich der
Einkommenssituation zu ermöglichen, werden im Folgenden in erster
Linie die Haushaltsnettoeinkommen von Haushalten
gleicher Größe von behinderten und nichtbehinderten
Menschen gegenübergestellt.8) Die Analyse erfolgt dabei anhand
der Verteilung bzw. der Anteile der Einkommensklassen;
Durchschnittseinkommen wurden dabei – methodisch
bedingt – nicht gebildet.
Geringere Einkommen bei den Behinderten
zwischen 25 und 65 Jahren als bei den
Nichtbehinderten in 1-Personenhaushalten
Tabelle 2 zeigt das monatliche Haushaltsnettoeinkommen
in 1-Personenhaushalten. Hier lebten rund 2,4 Mill. behin-
Tabelle 2: Behinderte und nichtbehinderte Menschen in 1-Personenhaushalten nach Haushaltsnettoeinkommen und Alter
Ergebnis des Mikrozensus Mai 2003
Monatliches Nettoeinkommen von . . . bis unter . . . EUR
unter 700 700 – 1 100 1 100 – 1 500 1 500 und mehr
Selbstständige
Landwirte
Ohne Angabe des
Einkommens
Behinderte
Menschen
Nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
Alter von . . . bis
unter . . . Jahren
1 000 %
Insgesamt
unter 15 . . . . . . . . . – – – – – – – – – – – – – – –
15 – 25 . . . . . . . . . . 16 100 100 45,2 48,8 / 26,1 / 18,2 – 4,8 – / / 2,1
25 – 45 . . . . . . . . . . 226 100 100 30,2 17,1 25,4 18,3 25,6 28,0 16,3 33,6 – 0,2 / 2,9
45 – 55 . . . . . . . . . . 234 100 100 28,7 18,0 27,6 18,7 21,7 24,5 19,9 35,0 / / / 3,4
55 – 60 . . . . . . . . . . 173 100 100 22,1 18,3 30,3 21,8 22,2 23,8 22,4 32,0 / / / 3,9
60 – 65 . . . . . . . . . . 251 100 100 18,1 16,0 35,5 32,6 22,8 25,0 20,5 21,4 – / 3,1 4,5
65 – 70 . . . . . . . . . . 228 100 100 13,8 14,5 36,2 36,3 29,6 27,5 17,5 17,4 – – / 4,3
70 – 75 . . . . . . . . . . 279 100 100 10,1 13,8 33,3 36,0 32,1 29,6 18,1 16,7 – / 6,5 3,8
75 und mehr . . . . . 953 100 100 10,6 15,1 31,8 35,7 29,8 26,9 22,8 17,4 – / 5,0 4,9
Insgesamt . . . 2 360 100 100 16,4 19,1 31,7 26,4 27,5 26,2 20,4 24,5 / 0,2 4,0 3,6
Männlich
unter 15 . . . . . . . – – – – – – – – – – – – – – –
15 – 25 . . . . . . . . 8 100 100 / 48,1 / 23,6 / 18,7 – 7,1 – / / 2,5
25 – 45 . . . . . . . . 145 100 100 31,5 18,1 24,0 16,8 24,8 26,4 18,5 35,7 – / / 2,7
45 – 55 . . . . . . . . 127 100 100 31,0 18,9 24,9 16,5 21,0 22,0 21,0 38,6 / / / 3,3
55 – 60 . . . . . . . . 84 100 100 23,2 19,0 31,6 19,0 18,4 22,2 23,5 35,5 / / / 4,0
60 – 65 . . . . . . . . 107 100 100 15,2 13,0 38,7 27,5 22,0 25,9 21,8 28,7 – / / 4,2
65 – 70 . . . . . . . . 78 100 100 11,2 12,2 35,8 30,7 30,3 31,5 19,7 22,3 – – / 3,4
70 – 75 . . . . . . . . 78 100 100 / 8,3 29,1 28,1 31,0 33,3 26,2 28,0 – / / /
75 und mehr . . . 186 100 100 6,1 8,0 17,1 26,1 35,8 30,4 36,5 30,5 – – 4,6 5,0
Zusammen . . . 812 100 100 18,4 19,6 26,9 19,8 26,8 25,5 24,6 31,7 / 0,3 3,2 3,1
Weiblich
unter 15 . . . . . . . – – – – – – – – – – – – – – –
15 – 25 . . . . . . . . 8 100 100 / 49,5 / 28,4 / 17,6 – 2,7 – / – 1,7
25 – 45 . . . . . . . . 81 100 100 28,0 15,2 28,0 21,0 27,2 30,9 12,2 29,6 – / / 3,1
45 – 55 . . . . . . . . 106 100 100 25,9 16,9 30,8 21,4 22,6 27,7 18,6 30,3 – / / 3,6
55 – 60 . . . . . . . . 90 100 100 21,1 17,9 29,2 23,9 25,8 24,9 21,5 29,5 – – / 3,8
60 – 65 . . . . . . . . 144 100 100 20,3 17,6 33,1 35,4 23,4 24,6 19,5 17,6 – / / 4,7
65 – 70 . . . . . . . . 150 100 100 15,2 15,4 36,4 38,3 29,2 26,1 16,4 15,7 – – / 4,6
70 – 75 . . . . . . . . 202 100 100 11,4 15,2 34,9 37,9 32,5 28,7 15,0 13,9 – / 6,2 4,3
75 und mehr . . . 768 100 100 11,7 16,2 35,4 37,3 28,4 26,3 19,4 15,3 – / 5,1 4,9
Zusammen . . . 1 548 100 100 15,4 18,7 34,2 31,3 27,8 26,7 18,2 19,2 – / 4,5 4,0
6) Nach den Ergebnissen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe führt eine solche Ad-hoc-Selbsteinstufung in der Regel zu einer gewissen Untererfassung der Einkommen. Siehe hierzu
zum Beispiel Münnich, M.: „Einkommens- und Geldvermögensverteilung privater Haushalte in Deutschland – Teil 1“ in WiSta 9/2000, S. 679 ff., S. 689.
7) Für Informationen zum Nettoäquivalenzeinkommen siehe zum Beispiel Statistisches Bundesamt, Fachserie 15 „Wirtschaftsrechnungen“, Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 1998,
Heft 6 „Einkommensverteilung in Deutschland“, S. 10 f.: Nach der modifizierten OECD-Skala erhält – zur Division des Haushaltseinkommens – der Haupteinkommensbezieher des
Haushalts den Gewichtungsfaktor 1,0, alle weiteren Haushaltsmitglieder, die älter als 14 Jahre sind, den Gewichtungsfaktor 0,5 und Kinder bis 14 Jahre den Gewichtungsfaktor 0,3. Diese
modifizierte OECD-Skala ist die für Äquivalenzgewichtungen derzeit am häufigsten verwendete Äquivalenzskala.
8) Die Bewohner eines Mehrpersonenhaushaltes können dabei sowohl bei den nichtbehinderten als auch bei den behinderten Menschen erfasst werden. Beispiel: In einem Haushalt mit
drei Personen wohnen zwei nichtbehinderte und ein behinderter Mensch. Das Haushaltseinkommen des 3-Personenhaushalts würde entsprechend zweimal bei den nichtbehinderten und
einmal bei dem behinderten Menschen erfasst.
SOZIALLEISTUNGEN
Statistisches Bundesamt • Wirtschaft und Statistik 2/2005 131
derte Menschen – dies sind rund 29% der gesamten
Behinderten in privaten Haushalten. Stark vertreten waren in den
1-Personenhaushalten insbesondere die weiblichen
Behinderten im Alter ab 75 Jahren: Von ihnen lebten rund 768 000
in 1-Personenhaushalten.9)
16% der gesamten Behinderten in 1-Personenhaushalten
gaben an, dass sie ein Haushaltsnettoeinkommen von
unter 700 Euro aufweisen. 32% der Behinderten hatten
ein Einkommen von 700 bis unter 1 100 Euro. Rund 28%
wiesen ein Einkommen von 1 100 Euro bis unter 1 500 Euro
auf. Weitere 20% hatten ein Einkommen von 1 500 Euro
und mehr. 4% machten keine Angabe zur
Einkommenshöhe.
Die nichtbehinderten sind insgesamt betrachtet etwas
häufiger in der höchsten Einkommensklasse vertreten als
die behinderten Menschen: bei den Nichtbehinderten
hatten rund 25% ein Einkommen von 1 500 Euro und mehr.
Zunächst etwas überraschend ist hingegen, dass die
Nichtbehinderten jedoch auch häufiger (Anteil von 19%) ein
niedriges Einkommen von unter 700 Euro aufwiesen als
die behinderten Menschen (Anteil von 16%). Diese
Unterschiede sind zum Teil durch die deutlich ältere
Altersstruktur bei den Behinderten bedingt. In den Altersgruppen ab
65 Jahren werden generell weniger Einkommen unter 700
Euro erzielt, allerdings auch weniger hohe Einkommen von
1 500 Euro und mehr.
Bei einem ausführlichen Vergleich nach Altersgruppen
zeigen sich geringere Einkommen bei den Behinderten
zwischen 25 und etwa 65 Jahren als bei den
Nichtbehinderten dieser Altersklassen. So wiesen 30% der Behinderten
im Alter von 25 bis unter 45 Jahren ein Einkommen unter
700 Euro auf; bei den Nichtbehinderten sind es hingegen
nur 17%. Auch waren die Behinderten in diesem Alter
seltener in der höchsten Einkommensklasse vertreten (Anteil
bei den Behinderten 16%, bei den Nichtbehinderten 34%).
In den darauf folgenden Altersgruppen nähert sich die
Verteilung der Einkommen zunächst an. In den Jahrgängen ab
etwa 70 Jahren weisen die behinderten Menschen sogar
häufiger höhere Einkommen als die Nichtbehinderten auf.
Allerdings mögen zum Teil den höheren Einkommen auch
– behinderungsbedingt bzw. krankheitsbedingt – höhere
Aufwendungen gegenüberstehen.
Relativ geringe Unterschiede zwischen
behinderten Frauen und Männern in
1-Personenhaushalten
Zwischen behinderten Frauen und Männern zeigen sich
bei einem Vergleich nach Altersgruppen geringere
Einkommensunterschiede als zwischen Behinderten und
Nichtbehinderten insgesamt. Behinderte Frauen sind seltener in
der höchsten Einkommensgruppe vertreten als die
behinderten Männer der gleichen Altersklasse – dies zeigt sich
besonders bei den ab 70-Jährigen. Demgegenüber ist die
Gruppe der allein lebenden behinderten Männer bei den
unter 60-Jährigen etwas häufiger in der untersten
Einkommensgruppe vertreten.
Geringere Einkommen behinderter Männer
zwischen 25 und 60 Jahren im Vergleich
zu den Nichtbehinderten in 2-
Personenhaushalten
Tabelle 3 auf S. 132 zeigt die Verteilung des gesamten
Haushaltsnettoeinkommens in 2-Personenhaushalten nach
dem Alter. Rund die Hälfte (50% bzw. 4,1 Mill.) der
behinderten Menschen in privaten Haushalten lebten in 2-
Personenhaushalten.
14% der behinderten Menschen in 2-Personenhaushalten
wiesen ein Haushaltsnettoeinkommen von unter 1 300 Euro
auf. 20% der Behinderten hatten ein Nettoeinkommen von
1 300 bis unter 1 700 Euro. Rund 25% wiesen ein
Einkommen von 1 700 Euro bis 2 300 Euro auf. Weitere 28% hatten
ein Einkommen über 2 300 Euro.
Die Nichtbehinderten sind – insgesamt betrachtet – etwas
häufiger in der höchsten Einkommensklasse vertreten: Bei
ihnen hatten 33% ein Einkommen über 2 300 Euro. Die
Nichtbehinderten wiesen jedoch auch häufiger ein
Einkommen unter 1 300 Euro auf. Diese Unterschiede sind
wiederum zum Teil durch die ältere Altersstruktur bei den
behinderten Menschen im Vergleich zu den
Nichtbehinderten bedingt.
Der ausführliche Vergleich nach Altersgruppen zeigt auch
hier bei den männlichen Behinderten zwischen 25 und etwa
60 Jahren geringere Einkommen als bei den
nichtbehinderten Männern dieser Altersklassen. Die behinderten Frauen
weisen in diesem Alter ebenfalls Einkommensrückstände
gegenüber den nichtbehinderten auf, diese sind allerdings
geringer als bei den Männern.
In den älteren Jahrgängen, vor allem ab 70 Jahren, weisen
die behinderten wiederum höhere Einkommen als die
nichtbehinderten Menschen auf.
Relativ geringe
Einkommensunterschiede zwischen behinderten
Frauen und Männern in 2-
Personenhaushalten
Bei einem Vergleich der Einkommensverteilung von
behinderten Menschen nach Geschlecht und Alter ergeben sich
sowohl bei den Niedrigeinkommen als auch bei den hohen
Einkommen keine klaren Tendenzen von eindeutigen
Einkommensvorteilen.
9) Einen Überblick über die Größe der Haushalte mit behinderten Menschen gibt ebenfalls Pfaff, H., Fußnote 1, S. 1183 ff.
SOZIALLEISTUNGEN
132 Statistisches Bundesamt • Wirtschaft und Statistik 2/2005
Etwas geringere Einkommen der
Behinderten zwischen 15 und 55 Jahren als
der Nichtbehinderten in Haushalten
mit 3 und mehr Personen
Tabelle 4 zeigt das monatliche Haushaltsnettoeinkommen
in Haushalten mit 3 und mehr Personen. In diesen
Haushalten lebten rund 1,7 Mill. behinderte Menschen – dies sind
21% aller behinderten Menschen in privaten Haushalten.
Relativ stark vertreten war diese Wohnform bei den
Altersgruppen bis 55 Jahren. Die Aussagekraft der folgenden
Vergleiche ist durch die hier unterschiedlichen
Haushaltsgrößen etwas reduziert.
13% der Behinderten in diesen großen Haushalten gaben
an, dass ein Haushaltsnettoeinkommen von unter 1 700
Euro vorliegt. 28% der Behinderten hatten ein Einkommen
von 1 700 bis unter 2 600 Euro. Rund ein Viertel (23%) wies
ein Einkommen von 2 600 Euro bis unter 3 600 Euro auf.
Weitere 17% hatten ein Einkommen von 3 600 Euro und
mehr.
Bei einem ausführlichen Vergleich nach Altersgruppen
zeigen sich wiederum geringere Einkommen bei den
behinderten Menschen zwischen 15 und etwa 55 Jahren als bei
den nichtbehinderten Menschen dieser Altersklassen – die
Unterschiede fallen allerdings geringer aus als bei den
kleineren Haushalten. Bei den 25- bis unter 45-jährigen
Behinderten wiesen 18% ein Einkommen von unter 1 700
Euro auf; bei den Nichtbehinderten in diesem Alter waren es
hingegen nur 15%. In den darauf folgenden Altersklassen
nähern sich die Anteile weiter an und in den höheren
Altersklassen weisen die Behinderten wiederum häufiger höhere
Einkommen als die Nichtbehinderten auf.
Vergleicht man behinderte Frauen und Männer, so wiesen
die behinderten Frauen in diesen großen Haushalten in
vielen Fällen sogar etwas häufiger höhere Einkommen auf.
Vergleich der persönlich erzielten
Nettoeinkommen
Abschließend wird nicht das Haushaltseinkommen,
sondern das persönlich erzielte Nettoeinkommen einer Per-
Tabelle 3: Behinderte und nichtbehinderte Menschen in 2-Personenhaushalten nach Haushaltsnettoeinkommen und Alter
Ergebnis des Mikrozensus Mai 2003
Monatliches Nettoeinkommen von . . . bis unter . . . EUR
unter 1 300 1 300 – 1 700 1 700 – 2 300 2 300 und mehr
Selbstständige
Landwirte
Ohne Angabe des
Einkommens
Behinderte
Menschen
Nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
Alter von . . . bis
unter . . . Jahren
1 000 %
Insgesamt
unter 15 . . . . . . . . . 10 100 100 / 61,9 / 17,9 / 9,0 / 5,0 – / / 6,1
15 – 25 . . . . . . . . . . 22 100 100 35,7 31,5 / 19,6 / 21,8 / 19,2 – / / 7,8
25 – 45 . . . . . . . . . . 216 100 100 20,3 14,4 15,2 9,9 18,8 16,7 34,3 46,5 / 0,4 11,2 12,2
45 – 55 . . . . . . . . . . 445 100 100 13,1 11,0 14,5 12,2 23,5 19,9 37,0 43,8 / 0,7 11,8 12,3
55 – 60 . . . . . . . . . . 495 100 100 14,8 12,3 18,1 14,6 23,3 19,9 32,9 40,0 / 0,5 10,7 12,7
60 – 65 . . . . . . . . . . 788 100 100 14,9 13,7 20,5 21,7 22,9 22,8 29,5 29,6 / 0,5 12,1 11,8
65 – 70 . . . . . . . . . . 718 100 100 13,8 14,8 22,8 24,5 27,8 26,1 24,1 23,3 / / 11,5 11,1
70 – 75 . . . . . . . . . . 582 100 100 13,9 16,2 21,9 26,3 29,5 25,6 22,5 20,0 / / 12,2 11,7
75 und mehr . . . . . 869 100 100 12,7 17,4 20,7 24,6 26,5 24,4 27,1 22,0 / / 13,0 11,5
Insgesamt . . . 4 144 100 100 14,4 16,4 19,9 17,8 25,3 21,1 28,4 32,9 / 0,4 11,9 11,5
Männlich
unter 15 . . . . . . . / 100 100 / 60,9 / 18,3 / 8,8 / 5,5 – – / 6,6
15 – 25 . . . . . . . . 10 100 100 / 32,8 / 21,8 / 21,3 / 16,7 – – / 7,5
25 – 45 . . . . . . . . 104 100 100 17,2 9,2 14,8 9,4 18,5 18,3 36,1 49,8 / 0,4 12,8 12,8
45 – 55 . . . . . . . . 211 100 100 13,3 8,9 13,4 10,5 22,6 20,0 38,1 47,7 / 0,8 12,5 12,0
55 – 60 . . . . . . . . 276 100 100 14,8 10,1 17,4 12,8 23,7 19,4 32,4 43,7 / / 11,3 13,4
60 – 65 . . . . . . . . 492 100 100 17,7 12,8 20,9 20,5 21,5 21,9 27,6 32,3 / 0,7 12,2 11,7
65 – 70 . . . . . . . . 475 100 100 15,1 15,1 23,5 24,5 27,0 25,7 22,8 23,8 / / 11,6 10,9
70 – 75 . . . . . . . . 390 100 100 13,4 15,7 23,1 26,1 29,7 25,0 22,1 21,3 / / 11,6 11,8
75 und mehr . . . 592 100 100 13,7 17,4 20,5 24,6 26,9 24,3 25,8 21,9 / / 12,9 11,6
Zusammen . . . 2 557 100 100 15,1 14,7 20,4 17,5 25,2 21,2 27,1 34,5 / 0,4 12,1 11,7
Weiblich
unter 15 . . . . . . . / 100 100 / 63,1 – 17,5 / 9,3 / 4,5 – / – 5,6
15 – 25 . . . . . . . . 12 100 100 / 30,6 / 18,0 / 22,2 / 20,9 – / / 8,1
25 – 45 . . . . . . . . 113 100 100 23,1 19,1 15,5 10,3 19,0 15,2 32,6 43,6 – / 9,8 11,5
45 – 55 . . . . . . . . 234 100 100 12,9 12,5 15,5 13,4 24,4 19,8 36,0 41,1 / 0,7 11,1 12,5
55 – 60 . . . . . . . . 219 100 100 14,7 14,1 19,0 15,9 22,8 20,3 33,5 37,1 / / 9,8 12,1
60 – 65 . . . . . . . . 295 100 100 10,2 14,5 19,7 22,7 25,2 23,5 32,8 27,2 / / 12,0 11,8
65 – 70 . . . . . . . . 243 100 100 11,2 14,5 21,5 24,6 29,3 26,6 26,8 22,9 – / 11,3 11,3
70 – 75 . . . . . . . . 192 100 100 14,7 16,8 19,4 26,6 29,2 26,3 23,3 18,6 – / 13,4 11,5
75 und mehr . . . 277 100 100 10,4 17,5 21,1 24,6 25,5 24,4 29,9 22,0 – / 13,1 11,4
Zusammen . . . 1 587 100 100 13,2 17,8 19,1 18,1 25,5 21,0 30,6 31,4 / 0,3 11,6 11,4
SOZIALLEISTUNGEN
Statistisches Bundesamt • Wirtschaft und Statistik 2/2005 133
son betrachtet. Dementsprechend werden bei diesem
Vergleich die Einkommens- bzw. Wohlfahrtsvorteile durch die
Einkommen anderer Haushaltsmitglieder (z. B. den
Ehegatten) nicht berücksichtigt.
Von den gesamten Behinderten in privaten Haushalten
gaben 4% an, dass sie ohne eigenes Einkommen sind. 21%
gaben an, dass sie ein Nettoeinkommen von unter 700 Euro
aufweisen. 54% der Behinderten hatten ein Einkommen von
700 bis unter 1 700 Euro. Rund 10% wiesen ein persönliches
Einkommen von 1 700 Euro bis unter 2 300 Euro auf. Weitere
7% hatten ein Einkommen von 2 300 Euro und mehr.
Die Nichtbehinderten wiesen insgesamt deutlich häufiger
(Anteil von 24%) keinerlei Einkommen auf. Eine Ursache
hierfür ist wiederum die jüngere Altersstruktur und auch der
Umstand, dass Nichtbehinderte seltener allein wohnen und
wirtschaften.
Behinderte Männer gegenüber
nichtbehinderten im Nachteil
Bei einem Vergleich nach Altersgruppen und Geschlecht
zeigt sich bei den Männern wiederum das bekannte Muster:
Die behinderten Männer weisen bis etwa zum 65.
Lebensjahr zum Teil deutliche Einkommensrückstände gegenüber
den nichtbehinderten Männern auf.
Bei den Frauen weisen die nichtbehinderten, auch bei
einem Vergleich nach Altersklassen, etwas häufiger kein
Einkommen auf. So hatten von den behinderten Frauen
zwischen 25 und 45 Jahren „nur“ 7% kein eigenes Einkommen;
bei den nichtbehinderten Frauen waren es in diesem Alter
13%. Ein Grund hierfür dürfte sein, dass nichtbehinderte
Frauen seltener allein leben bzw. häufiger verheiratet sind
als die behinderten Frauen im entsprechenden Alter und so
von den Einkommen der anderen Familienmitglieder
profitieren können.
Behinderte Männer erzielen höhere
persönliche Einkommen als behinderte
Frauen
Behinderte Frauen waren seltener in den höheren
Einkommensgruppen vertreten als behinderte Männer: Bei den
behinderten Frauen erzielten 3% ein persönliches Netto-
Tabelle 4: Behinderte und nichtbehinderte Menschen in Haushalten mit 3 und mehr Personen nach Haushaltsnettoeinkommen und Alter
Ergebnis des Mikrozensus Mai 2003
Monatliches Nettoeinkommen von . . . bis unter . . . EUR
unter 1 700 1 700 – 2 600 2 600 – 3 600 3 600 und mehr
Selbstständige
Landwirte
Ohne Angabe des
Einkommens
Behinderte
Menschen
Nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
Alter von . . . bis
unter . . . Jahren
1 000 %
Insgesamt
unter 15 . . . . . . . . . 127 100 100 14,9 19,0 34,3 31,4 22,3 20,8 12,2 13,6 / 1,5 15,3 13,8
15 – 25 . . . . . . . . . . 107 100 100 16,7 12,6 24,0 22,9 23,9 22,4 18,7 22,6 / 1,8 15,6 17,7
25 – 45 . . . . . . . . . . 451 100 100 17,5 15,1 33,6 31,3 20,7 22,4 11,3 14,7 / 1,4 15,9 15,0
45 – 55 . . . . . . . . . . 439 100 100 11,0 8,5 27,1 20,1 25,0 23,3 19,1 28,4 / 1,8 16,7 17,8
55 – 60 . . . . . . . . . . 187 100 100 11,8 9,5 26,6 19,9 22,2 18,9 20,5 30,4 / 2,5 17,8 18,8
60 – 65 . . . . . . . . . . 166 100 100 8,1 10,6 25,1 21,4 26,5 22,6 20,5 23,0 / 3,1 19,0 19,3
65 – 70 . . . . . . . . . . 85 100 100 11,2 11,8 25,1 21,5 24,2 23,3 16,3 18,0 / 3,7 21,8 21,7
70 – 75 . . . . . . . . . . 48 100 100 / 10,4 26,6 25,4 24,7 20,5 18,6 16,2 / 4,7 22,5 22,8
75 und mehr . . . . . 102 100 100 / 5,6 20,2 22,9 23,8 21,6 23,7 21,0 / 7,4 24,7 21,4
Insgesamt . . . 1 713 100 100 12,7 14,5 28,4 27,7 23,3 22,0 16,9 18,3 1,1 1,7 17,6 15,9
Männlich
unter 15 . . . . . . . 75 100 100 14,9 19,3 35,7 31,8 23,6 20,5 11,0 13,3 – 1,5 14,9 13,6
15 – 25 . . . . . . . . 66 100 100 15,5 11,4 25,5 22,5 26,8 22,8 16,0 23,7 / 1,8 14,5 17,9
25 – 45 . . . . . . . . 261 100 100 18,8 13,8 35,3 31,4 18,5 22,6 11,2 15,1 / 1,6 15,2 15,6
45 – 55 . . . . . . . . 271 100 100 12,6 7,7 27,6 20,8 25,2 24,3 17,0 28,0 / 1,8 16,8 17,4
55 – 60 . . . . . . . . 137 100 100 12,3 8,9 27,8 19,4 22,2 19,0 18,0 31,6 / 2,4 19,1 18,8
60 – 65 . . . . . . . . 129 100 100 8,7 10,9 25,2 20,7 26,1 21,4 21,2 25,0 / 3,6 18,1 18,4
65 – 70 . . . . . . . . 62 100 100 12,6 13,9 27,1 21,6 23,6 22,1 14,2 19,0 / / 21,1 20,5
70 – 75 . . . . . . . . 39 100 100 / 11,4 27,3 25,0 22,9 19,0 19,3 16,0 / / 22,0 24,5
75 und mehr . . . 41 100 100 / / / 23,1 28,6 20,1 21,8 19,6 / 9,9 23,9 22,4
Zusammen . . . 1 080 100 100 13,5 13,8 29,1 27,6 23,2 22,1 15,8 18,7 1,0 1,8 17,3 16,0
Weiblich
unter 15 . . . . . . . 53 100 100 14,9 18,6 32,3 31,0 20,5 21,1 14,0 14,0 / 1,4 15,9 14,0
15 – 25 . . . . . . . . 41 100 100 18,6 14,0 21,5 23,4 19,2 22,0 23,0 21,3 / 1,7 17,2 17,6
25 – 45 . . . . . . . . 190 100 100 15,6 16,3 31,2 31,2 23,8 22,2 11,4 14,5 / 1,3 16,9 14,6
45 – 55 . . . . . . . . 168 100 100 8,5 9,3 26,4 19,4 24,6 22,1 22,7 28,9 / 1,9 16,5 18,3
55 – 60 . . . . . . . . 50 100 100 / 10,4 23,4 20,8 22,0 18,7 27,2 28,6 / 2,6 14,1 19,0
60 – 65 . . . . . . . . 38 100 100 / 10,1 24,6 22,6 28,0 24,2 / 20,2 / / 22,0 20,6
65 – 70 . . . . . . . . 23 100 100 / 9,1 / 21,3 / 24,8 / 16,7 / 4,9 / 23,3
70 – 75 . . . . . . . . 9 100 100 / 9,3 / 25,8 / 22,0 / 16,5 – / / 21,0
75 und mehr . . . 62 100 100 / 6,0 24,5 22,8 20,6 22,3 25,0 21,7 / 6,3 25,3 20,9
Zusammen . . . 633 100 100 11,3 15,2 27,2 27,7 23,4 21,8 18,8 17,9 1,3 1,6 18,0 15,8
SOZIALLEISTUNGEN
134 Statistisches Bundesamt • Wirtschaft und Statistik 2/2005
einkommen von 2 300 Euro und mehr. Bei den behinderten
Männern waren es 10%. Gleichzeitig lag das Einkommen
der behinderten Frauen auch deutlich häufiger unter 700
Euro [Anteil bei den behinderten Frauen: 38%, bei den
behinderten Männern: 14% (einschl. ohne Einkommen)] –
hier spiegelt sich wiederum die höhere Erwerbsbeteiligung
der Männer wider.
Tabelle 5: Behinderte und nichtbehinderte Menschen in privaten Haushalten insgesamt
nach persönlichem Nettoeinkommen je Haushaltsmitglied und Alter
Ergebnis des Mikrozensus Mai 2003
Monatliches Nettoeinkommen von . . . bis unter . . . EUR Ohne
Einkommen unter 700 700 – 1 700 1 700 – 2 300 2 300 und mehr
Selbstständige
Landwirte
Ohne Angabe
des
Einkommens
Behinderte
Menschen
Nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
Alter von . . . bis
unter . . . Jahren
1 000 %
Insgesamt
unter 15 . . . . . . . 137 100 100 73,8 89,5 22,6 9,2 / 0,1 – / – / – – / 1,2
15 – 25 . . . . . . . . 145 100 100 30,2 36,7 49,5 38,6 17,0 20,7 / 0,9 – 0,2 – / / 2,8
25 – 45 . . . . . . . . 894 100 100 4,0 7,5 30,2 20,4 46,4 43,7 10,3 13,1 5,8 10,9 / 0,5 3,1 3,9
45 – 55 . . . . . . . . 1 118 100 100 3,8 7,3 24,0 18,5 47,3 40,2 11,7 13,4 9,1 15,7 / 0,7 3,8 4,2
55 – 60 . . . . . . . . 856 100 100 4,7 12,0 21,1 19,5 51,9 36,9 10,4 11,6 8,3 14,7 / 0,6 3,3 4,7
60 – 65 . . . . . . . . 1 205 100 100 4,1 11,8 17,3 20,9 57,8 44,4 8,4 8,4 7,7 9,3 / 0,6 4,5 4,6
65 – 70 . . . . . . . . 1 030 100 100 1,4 3,4 20,2 28,5 59,3 50,9 9,4 6,5 5,4 5,8 / / 4,3 4,7
70 – 75 . . . . . . . . 910 100 100 0,8 3,1 18,2 26,7 59,3 54,2 9,4 6,7 5,6 4,6 / / 6,6 4,6
75 und mehr . . . 1 924 100 100 0,8 2,2 16,0 23,7 59,4 57,3 10,9 6,8 7,4 5,0 / / 5,5 5,0
Insgesamt . . . 8 217 100 100 4,3 23,9 20,8 21,5 53,6 34,8 9,8 8,2 6,9 7,7 0,1 0,3 4,5 3,6
Männlich
unter 15 . . . . . 80 100 100 72,9 89,4 22,9 9,3 / / – – – / – – / 1,2
15 – 25 . . . . . . 84 100 100 30,9 35,5 48,5 38,7 17,2 21,2 / 1,3 – 0,3 – / / 2,9
25 – 45 . . . . . . 510 100 100 1,4 1,7 27,0 10,6 45,5 45,2 14,8 19,5 8,2 18,1 / 0,8 2,8 4,1
45 – 55 . . . . . . 610 100 100 / 0,6 17,2 8,5 47,9 39,5 16,3 19,9 13,3 26,2 / 1,2 4,3 4,1
55 – 60 . . . . . . 497 100 100 / 0,9 12,3 9,3 57,6 39,9 13,4 17,6 11,9 25,8 / 1,1 3,8 5,5
60 – 65 . . . . . . 728 100 100 / 0,6 7,8 8,3 64,7 54,0 11,4 13,9 11,1 17,4 / 1,1 4,6 4,7
65 – 70 . . . . . . 615 100 100 / / 6,6 8,0 68,3 65,6 12,3 10,7 8,2 10,9 / / 4,3 4,7
70 – 75 . . . . . . 507 100 100 – / 5,3 7,4 66,4 67,4 12,8 10,9 9,2 9,0 / / 6,2 5,0
75 und mehr . 818 100 100 – / 6,0 8,0 59,8 64,3 15,6 11,9 12,6 10,5 / / 5,9 5,2
Zusammen . . . 4 449 100 100 2,3 20,5 12,1 13,1 57,1 36,6 13,3 12,4 10,4 13,2 0,2 0,6 4,6 3,7
Weiblich
unter 15 . . . . . 56 100 100 75,1 89,6 22,2 9,0 / / – / – / – – / 1,3
15 – 25 . . . . . . 60 100 100 29,3 37,9 50,9 38,6 16,8 20,2 / 0,5 – / – / / 2,7
25 – 45 . . . . . . 384 100 100 7,4 13,4 34,4 30,5 47,5 42,1 4,4 6,5 2,7 3,6 – 0,2 3,6 3,7
45 – 55 . . . . . . 508 100 100 7,6 13,7 32,1 28,1 46,5 40,8 6,3 7,2 4,2 5,6 / 0,2 3,3 4,4
55 – 60 . . . . . . 359 100 100 10,3 22,4 33,2 28,9 44,0 34,1 6,3 6,0 3,4 4,4 / / 2,7 4,0
60 – 65 . . . . . . 477 100 100 10,0 21,7 31,7 31,9 47,4 35,9 3,9 3,6 2,5 2,2 – / 4,5 4,5
65 – 70 . . . . . . 416 100 100 3,2 6,2 40,3 45,3 45,9 38,8 5,1 3,2 / 1,8 – / 4,2 4,8
70 – 75 . . . . . . 403 100 100 1,9 5,2 34,4 40,7 50,4 44,6 5,2 3,6 / 1,5 – / 7,2 4,4
75 und mehr . 1 106 100 100 1,4 3,1 23,4 30,5 59,1 54,3 7,5 4,6 3,5 2,7 – / 5,2 4,9
Zusammen . . . 3 768 100 100 6,6 27,1 31,1 29,3 49,4 33,2 5,7 4,2 2,8 2,6 / 0,1 4,5 3,6
SOZIALLEISTUNGEN
Statistisches Bundesamt • Wirtschaft und Statistik 2/2007 193
In diesem Beitrag wird anhand des Mikrozensus 2005 die
Einkommenssituation der behinderten Menschen
dargestellt. Zum Vergleich werden dabei die entsprechenden
Einkommensdaten der nichtbehinderten Menschen verwendet.
Bei einem Vergleich der Haushaltsnettoeinkommen
insgesamt nach der Haushaltsgröße zeigt sich, dass
nichtbehinderte Menschen meist häufiger in der höchsten
Einkommensklasse vertreten waren als die behinderten Menschen.
Etwas überraschend ist hingegen, dass die
nichtbehinderten jedoch auch häufiger niedrige Einkommen aufwiesen
als die behinderten Menschen.
Führt man – um Effekte durch die höhere Altersstruktur bei
den behinderten Menschen zu bereinigen – ausführlichere
Vergleiche zwischen behinderten und nichtbehinderten
Menschen nach Haushaltsgröße und zusätzlich nach
Altersgruppen durch, ergibt sich im Niedrigeinkommensbereich
bei den 15- bis unter 55-Jährigen ein anderes Bild: In
diesem Alter ist die Einkommenssituation der behinderten zum
Teil deutlich schlechter als die der nichtbehinderten
Menschen.
Behinderte Frauen haben – bedingt auch durch ihre
geringere Erwerbsbeteiligung – deutlich niedrigere persönliche
Einkommen als die behinderten Männer. Bei einer
Betrachtung der Haushaltsnettoeinkommen ist der Vergleich
zwischen behinderten Frauen und Männern weniger
eindeutig. Die Einkommensvorteile variieren je nach betrachteter
Altersgruppe und Haushaltsgröße.
Diese Grundstruktur der Ergebnisse des Jahres 2005 stimmt
weitestgehend mit den Ergebnissen der letzten Erhebung
im Jahr 2003 überein.
Behinderte und
nichtbehinderte Menschen –
ein Vergleich der
Einkommenssituation
Durch den Mikrozensus im Jahr 2005 wurden unter anderem
wichtige Strukturdaten über die Lebenssituation von
behinderten Menschen gewonnen. Nachdem in einem früheren
Beitrag in dieser Zeitschrift bereits Daten über die soziale
und gesundheitliche Situation der behinderten Menschen1)
dargestellt wurden, geht dieser Bericht auf die Einkommen
ein. Dabei werden – zur Orientierung – die Ergebnisse für
die behinderten und nichtbehinderten Menschen einander
gegenübergestellt.
Der Mikrozensus – die umfangreichste Haushaltsbefragung
in der Europäischen Union (EU) – ist eine
Mehrzweckstichprobe, die ausführliche Informationen über die
wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung liefert. Die
Beantwortung der Fragen zur Behinderung ist dabei freiwillig.
Im Mikrozensus 2005 haben 86 % der Befragten die Frage
beantwortet, ob bei ihnen eine amtlich festgestellte Behin-
Dipl.-Volkswirt Heiko Pfaff und Mitarbeiterinnen
Behinderung und Einkommen
Ergebnis des Mikrozensus 2005
1) Siehe Pfaff, H.: „Lebenslagen der behinderten Menschen“ in WiSta 12/2006, S. 1267 ff. Der Aufsatz steht im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes unter
http://www.destatis.
de/allg/d/veroe/d_wistasoz.htm als PDF-Datei zum kostenlosen Download zur Verfügung.
SOZIALLEISTUNGEN
194 Statistisches Bundesamt • Wirtschaft und Statistik 2/2007
derung vorliegt. Dies bietet eine gute Basis für die
Auswertungen und zusätzlichen Hochrechnungen.2) Daten zur
Behinderung werden das nächste Mal im Mikrozensus 2009
gewonnen.
Als Hochrechnungsrahmen wurden zusätzlich zu den für
das Mikrozensus-Grundprogramm genutzten Eckzahlen der
laufenden Bevölkerungsfortschreibung die vorläufigen
Eckwerte der Schwerbehindertenstatistik 2005 verwendet.3)
Gegenüber der Erhebung 2003 gab es Änderungen bei der
Methodik und den Fragen im Mikrozensus.4) Bei den Fragen
zur Gesundheit wurde der Themenbereich Hilfebedürftigkeit
gestrichen und die Stichprobe von 0,45 % auf 1 % der
Bevölkerung erhöht.
Jede(r) zehnte Einwohner/-in
war als Behinderte(r) anerkannt
Menschen gelten – entsprechend dem SGB IX5) – als
behindert, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder
seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger
als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen
Zustand abweicht und daher ihre Teilhabe am Leben in der
Gesellschaft beeinträchtigt ist. Normale Alterserscheinungen
sind somit keine Behinderungen im Sinne des SGB IX.
Personen, deren Grad der Behinderung mindestens 50
beträgt, gelten als Schwerbehinderte; als leichter Behinderte
werden Personen mit einem Grad der Behinderung von
weniger als 50 bezeichnet. Die Auswirkungen auf die Teilhabe
am Leben in der Gesellschaft werden als Grad der
Behinderung (GdB) nach Zehnergraden von 20 bis 100 abgestuft
festgestellt.
Nach dem Ergebnis des Mikrozensus lebten im Jahr 2005
in der Bundesrepublik Deutschland 8,6 Mill. amtlich
anerkannte behinderte Menschen. Der größte Teil von ihnen,
6,7 Mill. Menschen, zählte zu den Schwerbehinderten6);
1,9 Mill. Personen waren leichter behindert. Mehr als die
Hälfte der Behinderten (54 %) waren Männer. Im
Durchschnitt war jeder zehnte Einwohner behindert.
Fast drei Viertel der Behinderten
55 Jahre oder älter
Die Gliederung der Behinderten nach Altersgruppen zeigt
eine starke „Alterslastigkeit“ (siehe Tabelle 1). So waren im
Jahr 2005 71 % der behinderten Menschen 55 Jahre oder
2) Eine Antwortquote von annähernd 86 % war in fast allen Untergruppen festzustellen. In Heimen und Anstalten ist die Antwortquote hingegen mit 51 % deutlich niedriger. Die Gruppe der
Heim- und Anstaltsbewohner wird allerdings in diesem Bericht über die Einkommenssituation nicht betrachtet.
3) Die Ergebnisse über die schwerbehinderten Menschen des Mikrozensus wurden dabei auf Bundesebene anhand der vorläufigen Ergebnisse der Schwerbehindertenstatistik 2005
(Sekundärerhebung) nach sechs Altersgruppen und dem Geschlecht geschichtet hochgerechnet. Für die leichter Behinderten erfolgte lediglich eine Einschätzung der Antwortausfälle.
4) Eine methodische Kurzbeschreibung des Mikrozensus ist im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes unter
http://www.destatis.de/presse/deutsch/abisz/mikrozensus.htm
abrufbar. Hier wird auch auf die mit der Erhebung 2005 erfolgte Umstellung des Mikrozensus – z. B. die nun unterjährige, kontinuierliche Erhebungsmethode – eingegangen.
5) § 131 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch (SGB IX) – „Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen“, Artikel 1 des Gesetzes vom 19. Juni 2001 (BGBl. I S. 1046), das zuletzt
durch Artikel 5 des Gesetzes vom 20. Juli 2006 (BGBl. I S. 1706) geändert wurde, in Verbindung mit dem Gesetz über die Statistik für Bundeszwecke (Bundesstatistikgesetz – BStatG) vom
22. Januar 1987 (BGBl. I S. 462, 565), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 9. Juni 2005 (BGBl. I S. 1534).
6) Eine ausführlichere Darstellung der Struktur der schwerbehinderten Menschen nach Alter, Geschlecht und Staatsangehörigkeit gibt Pfaff, H.: „Schwerbehinderte Menschen 2003“ in WiSta
11/2005, S. 1209 ff.
Tabelle 1: Behinderte Menschen nach Alter und Grad der Behinderung
Ergebnis des Mikrozensus 2005
Behinderte insgesamt
GdB1) bis 100
Schwerbehinderte
GdB1) 50 bis 100
Leichter Behinderte
GdB1) bis 50Alter von . . . bis
unter . . . Jahren
insgesamt männlich weiblich zusammen männlich weiblich zusammen männlich weiblich
1 000
unter 15 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 134 77 57 121 70 50 13 7 6
15 – 25 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 185 109 76 156 92 65 28 17 11
25 – 45 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 963 542 421 668 362 305 296 180 116
45 – 55 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 217 660 556 789 416 373 427 244 183
55 – 60 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 903 507 396 605 335 270 299 173 126
60 – 65 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 139 669 470 837 491 345 302 178 125
65 – 70 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 162 690 472 919 545 374 242 144 98
70 – 75 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 908 500 408 776 423 354 132 77 54
75 – 80 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 833 428 405 747 379 368 86 49 37
80 und mehr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 197 445 752 1 111 400 711 86 45 41
Insgesamt . . . 8 640 4 628 4 013 6 728 3 514 3 214 1 912 1 113 799
Behindertenquote in %2)
unter 15 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1,2 1,3 1,0 1,1 1,2 0,9 0,1 0,1 0,1
15 – 25 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1,9 2,1 1,6 1,6 1,8 1,4 0,3 0,3 0,2
25 – 45 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4,1 4,5 3,6 2,8 3,0 2,6 1,2 1,5 1,0
45 – 55 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10,4 11,4 9,4 6,7 7,2 6,3 3,6 4,2 3,1
55 – 60 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18,8 21,2 16,4 12,6 14,0 11,2 6,2 7,2 5,2
60 – 65 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22,8 27,3 18,5 16,8 20,1 13,6 6,1 7,3 4,9
65 – 70 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21,3 26,4 16,6 16,8 20,9 13,1 4,4 5,5 3,4
70 – 75 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24,0 29,0 19,9 20,6 24,5 17,2 3,5 4,5 2,6
75 – 80 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27,1 33,9 22,4 24,3 30,0 20,3 2,8 3,9 2,1
80 und mehr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33,8 43,5 29,8 31,3 39,2 28,2 2,4 4,4 1,6
Insgesamt . . . 10,5 11,5 9,5 8,2 8,7 7,6 2,3 2,8 1,9
1) Grad der Behinderung. – 2) Anteil der Behinderten an der jeweiligen Bevölkerungsgruppe aus dem Mikrozensus.
SOZIALLEISTUNGEN
Statistisches Bundesamt • Wirtschaft und Statistik 2/2007 195
älter. Der Anteil dieser Altersgruppe unter den
nichtbehinderten Personen betrug demgegenüber nur 27 %.
Die Behindertenquote – also der Anteil der Behinderten
an der Bevölkerung der jeweiligen Altersklasse – steigt in
der Regel mit zunehmendem Alter an und ist schließlich am
höchsten bei den über 80-Jährigen: Hier ist mehr als jede(r)
Dritte behindert – die Quote beträgt 34%.
Vergleich der
Haushaltsnettoeinkommen nach Haushaltsgröße
Im Mikrozensus wird die Gesamthöhe des individuellen
Nettoeinkommens erfragt. Das monatliche Nettoeinkommen
setzt sich aus der Summe aller Einkommensarten (ohne
Steuern sowie Sozialversicherungsbeiträge und ähnliche
Beiträge) zusammen; neben Lohn und Gehalt zählen hierzu
zum Beispiel auch Einnahmen aus Zins und Pacht oder
staatliche Transferleistungen, wie Kindergeld oder
Sozialhilfe. Die Befragten stufen sich dabei in der Regel selbst in
vorgegebene Einkommensgruppen ein.7) Das
Haushaltsnettoeinkommen ist die Summe der individuellen
Nettoeinkommen der Haushaltsmitglieder.
Um aussagekräftige Einkommensvergleiche zwischen
Personen, die in unterschiedlich großen Haushalten leben, zu
ermöglichen, werden in der Regel sogenannte
Nettoäquivalenzeinkommen8) ermittelt. Im Rahmen des Mikrozensus ist
eine solche Auswertung jedoch nicht standardmäßig
vorgesehen.
7) Nach den Ergebnissen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe führt eine solche Ad-hoc-Selbsteinstufung in der Regel zu einer gewissen Untererfassung der Einkommen. Siehe hierzu
z. B. Münnich, M.: „Einkommens- und Geldvermögensverteilung privater Haushalte in Deutschland – Teil 1“ in WiSta 9/2000, S. 679 ff., S. 689. Generell sind zudem im Mikrozensus
sogenannte Proxy-Interviews zulässig – hier darf ein Haushaltsmitglied stellvertretend für andere Mitglieder antworten. Dies geschieht bei etwa 25 bis 30 % der Personen ab 15 Jahren.
8) Für Informationen zum Nettoäquivalenzeinkommen siehe z. B. Statistisches Bundesamt (Hrsg.), Fachserie 15 „Wirtschaftsrechnungen“, Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2003,
Heft 6 „Einkommensverteilung in Deutschland“, S. 10: Das Netto-Äquivalenzeinkommen ist definiert als das Haushaltsnettoeinkommen, dividiert durch seine „Äquivalenzgröße“ und wird
jedem Mitglied des Haushalts zugewiesen. Die Äquivalenzgröße wird dabei durch die Summe der Äquivalenzgewichte je Haushaltsmitglied gebildet. Nach der modifizierten OECD-Skala
erhält der Haupteinkommensbezieher des Haushalts den Gewichtungsfaktor 1,0, alle weiteren Haushaltsmitglieder, die älter als 14 Jahre sind, den Gewichtungsfaktor 0,5 und Kinder bis
14 Jahre den Gewichtungsfaktor 0,3. Diese modifizierte OECD-Skala ist die für Äquivalenzgewichtungen derzeit am häufigsten verwendete und auch von der EU empfohlene
Äquivalenzskala (OECD = Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung).
Tabelle 2: Behinderte und nichtbehinderte Menschen in Einpersonenhaushalten nach Haushaltsnettoeinkommen und Alter
Ergebnis des Mikrozensus 2005
Monatliches Nettoeinkommen von . . . bis unter . . . EUR
unter 700 700 – 1 100 1 100 – 1 500 1 500 und mehr
Selbstständige
Landwirte
Ohne Angabe des
Einkommens
Behinderte
Menschen
Nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
Alter von . . . bis
unter . . . Jahren
1 000 %
Insgesamt
unter 15 . . . . . . . . . – – / – – – – – / – – – – – –
15 – 25 . . . . . . . . . . 18 100 100 66,1 53,4 / 24,1 / 15,0 / 5,3 – – / 2,2
25 – 45 . . . . . . . . . . 245 100 100 35,3 19,0 26,1 18,1 19,1 24,3 16,2 35,9 / 0,2 3,0 2,5
45 – 55 . . . . . . . . . . 262 100 100 29,7 20,9 31,9 18,5 17,6 21,6 18,0 35,9 – / 2,7 2,7
55 – 60 . . . . . . . . . . 179 100 100 22,8 21,4 30,3 23,1 23,0 20,9 21,0 30,9 / / / 3,4
60 – 65 . . . . . . . . . . 236 100 100 16,8 17,1 35,9 28,7 24,6 24,5 20,1 26,1 / / 2,5 3,3
65 – 70 . . . . . . . . . . 246 100 100 12,2 13,0 37,7 35,2 28,7 28,3 17,4 19,9 – / 4,1 3,5
70 – 75 . . . . . . . . . . 253 100 100 11,4 13,0 35,8 37,8 30,1 29,1 18,4 16,5 – / 4,3 3,6
75 und mehr . . . . . 904 100 100 8,7 13,3 33,5 37,3 29,1 27,5 23,3 17,4 – / 5,4 4,5
Insgesamt . . . 2 343 100 100 16,8 20,4 33,1 25,9 25,8 24,3 20,2 26,2 / 0,2 4,1 3,1
Männlich
unter 15 . . . . . . . – – – – – – – – – – – – – – –
15 – 25 . . . . . . . . 11 100 100 62,4 53,9 / 21,3 / 15,9 / 6,9 – – / 2,1
25 – 45 . . . . . . . . 160 100 100 36,6 20,0 25,9 16,5 17,2 22,4 17,3 38,1 / 0,3 / 2,7
45 – 55 . . . . . . . . 149 100 100 31,3 23,0 31,7 15,6 14,8 18,6 19,9 39,6 – / / 2,6
55 – 60 . . . . . . . . 85 100 100 23,0 23,7 30,0 17,6 21,5 18,9 22,4 36,1 / / / 3,1
60 – 65 . . . . . . . . 100 100 100 15,3 17,3 35,0 23,6 24,5 22,5 22,8 32,8 / / / 3,1
65 – 70 . . . . . . . . 92 100 100 10,8 8,8 36,0 31,5 29,5 29,1 19,4 27,2 – / / 2,9
70 – 75 . . . . . . . . 76 100 100 8,3 9,8 29,1 29,4 35,2 32,6 22,4 24,9 – / / 3,2
75 und mehr . . . 193 100 100 5,1 6,5 18,0 25,3 32,1 32,9 40,1 31,3 – / 4,7 3,8
Zusammen . . . 866 100 100 20,0 22,2 27,8 19,0 24,2 22,4 24,5 33,4 / 0,3 3,4 2,8
Weiblich
unter 15 . . . . . . . – – / – – – – – / – – – – – –
15 – 25 . . . . . . . . 7 100 100 / 52,9 / 26,9 / 14,2 / 3,7 – – – 2,3
25 – 45 . . . . . . . . 86 100 100 32,9 17,2 26,5 21,0 22,7 28,0 14,2 31,7 – / / 2,1
45 – 55 . . . . . . . . 112 100 100 27,6 18,0 32,3 22,5 21,3 25,8 15,6 30,8 – / / 2,8
55 – 60 . . . . . . . . 93 100 100 22,7 19,6 30,7 27,6 24,3 22,5 19,7 26,6 – / / 3,6
60 – 65 . . . . . . . . 136 100 100 18,0 17,0 36,7 31,7 24,7 25,7 18,1 22,2 – / / 3,4
65 – 70 . . . . . . . . 154 100 100 13,0 14,7 38,8 36,6 28,2 28,0 16,1 16,9 – – 3,9 3,7
70 – 75 . . . . . . . . 177 100 100 12,8 13,9 38,6 40,2 27,9 28,1 16,7 14,2 – – 4,0 3,7
75 und mehr . . . 711 100 100 9,6 14,5 37,8 39,5 28,3 26,5 18,7 14,9 – / 5,6 4,6
Zusammen . . . 1 477 100 100 15,0 18,9 36,2 31,6 26,7 25,8 17,6 20,3 – / 4,4 3,4
SOZIALLEISTUNGEN
196 Statistisches Bundesamt • Wirtschaft und Statistik 2/2007
Um trotzdem einen sinnvollen Vergleich der
Einkommenssituation zu ermöglichen, werden im Folgenden in erster Linie
die Haushaltsnettoeinkommen von Haushalten gleicher
Größe von behinderten und nichtbehinderten Menschen
gegenübergestellt.9) Die Analyse erfolgt dabei anhand der
Verteilung bzw. der Anteile der Einkommensklassen;
Durchschnittseinkommen wurden dabei – methodisch bedingt –
nicht gebildet.
Geringere Einkommen bei den
Behinderten zwischen 15 und 55
Jahren als bei den Nichtbehinderten
in Einpersonenhaushalten
Tabelle 2 zeigt das monatliche Haushaltsnettoeinkommen
2005 in Einpersonenhaushalten. Hier lebten 2,3 Mill.
behinderte Menschen – dies sind rund 28 % aller
behinderten Menschen in privaten Haushalten. Stark vertreten waren
in den Einpersonenhaushalten insbesondere behinderte
Frauen im Alter ab 75 Jahren: Von ihnen lebten rund 711 000
in Einpersonenhaushalten.10)
17 % der gesamten Behinderten in Einpersonenhaushalten
gaben ein Haushaltsnettoeinkommen von unter 700 Euro
an, 33 % der Behinderten hatten ein Einkommen von 700
bis unter 1 100 Euro. Rund 26 % wiesen ein Einkommen
von 1 100 bis unter 1 500 Euro auf, weitere 20 % hatten ein
Einkommen von 1 500 Euro und mehr. 4 % machten keine
Angabe zur Einkommenshöhe.
Die nichtbehinderten Menschen sind insgesamt
betrachtet etwas häufiger in der höchsten Einkommensklasse
(1 500 Euro und mehr) vertreten als die behinderten
Menschen (26 gegenüber 20 %). Etwas überraschend wiesen die
nichtbehinderten Menschen jedoch auch häufiger ein
niedriges monatliches Nettoeinkommen von unter 700 Euro auf
als die behinderten Menschen (20 gegenüber 17 %). Diese
Unterschiede sind zum Teil auch durch die deutlich ältere
Altersstruktur bei den Behinderten bedingt. In den
Altersgruppen ab 65 Jahren werden bei den
Einpersonenhaushalten generell weniger Einkommen unter 700 Euro erzielt und
bei den nichtbehinderten Menschen auch weniger hohe
Einkommen von 1 500 Euro und mehr.
Bei einem ausführlichen Vergleich nach Altersgruppen
zeigen sich zum Teil deutlich geringere Einkommen bei den
behinderten Menschen zwischen 15 und etwa 55 Jahren
als bei den nichtbehinderten Menschen dieser
Altersklassen. So wiesen 35 % der behinderten Menschen im Alter
von 25 bis unter 45 Jahren ein Einkommen unter 700 Euro
auf; bei den nichtbehinderten Menschen sind es hingegen
nur 19 %. Auch waren die behinderten Menschen in diesem
Alter seltener in der höchsten Einkommensklasse vertreten
(16 gegenüber 36 % bei den nichtbehinderten Menschen).
In den darauf folgenden Altersgruppen nähert sich die
Verteilung der Einkommen an. In den Altersklassen ab etwa
70 Jahren weisen die behinderten Menschen sogar häufiger
höhere Einkommen als die nichtbehinderten Menschen auf.
Allerdings mögen zum Teil den höheren Einkommen auch
– behinderungsbedingt bzw. krankheitsbedingt – höhere
Aufwendungen gegenüberstehen.
Unterschiede zwischen behinderten
Frauen und Männern in
Einpersonenhaushalten
Zwischen behinderten Frauen und Männern zeigen sich bei
einem Vergleich nach Altersgruppen in der Regel geringere
Einkommensunterschiede als zwischen behinderten und
nichtbehinderten Menschen. Behinderte Frauen sind
seltener in der höchsten Einkommensgruppe vertreten als die
behinderten Männer der gleichen Altersklasse – dies zeigt
sich insbesondere bei den ab 75-Jährigen. Hingegen ist die
Gruppe der allein lebenden behinderten Männer bei den
unter 55-Jährigen häufiger in der untersten
Einkommensgruppe vertreten.
Geringere Einkommen behinderter
Männer zwischen 25 und 70 Jahren
im Vergleich zu den nichtbehinderten
Männern in Zweipersonenhaushalten
Tabelle 3 zeigt die Verteilung des gesamten
Haushaltsnettoeinkommens in Zweipersonenhaushalten nach dem Alter.
Etwas mehr als die Hälfte (51 % bzw. 4,3 Mill.) der
behinderten Menschen in privaten Haushalten lebten im Jahr 2005 in
Zweipersonenhaushalten.
15 % der behinderten Menschen in
Zweipersonenhaushalten wiesen ein Haushaltsnettoeinkommen von unter
1 300 Euro auf, 21 % hatten ein Nettoeinkommen zwischen
1 300 und 1 700 Euro. Rund 26 % wiesen ein Einkommen
von 1 700 bis unter 2 300 Euro auf, weitere 27 % hatten ein
Einkommen von 2 300 Euro und mehr.
Die nichtbehinderten Menschen sind – insgesamt
betrachtet – häufiger in der höchsten Einkommensklasse
vertreten: Bei ihnen hatten 33 % ein Einkommen über 2 300 Euro.
Die nichtbehinderten Menschen wiesen jedoch auch etwas
häufiger (17 %) ein Einkommen unter 1 300 Euro auf als die
behinderten Menschen (15 %).
Der ausführliche Vergleich nach Altersgruppen zeigt bei
den behinderten Männern zwischen 25 und etwa 70 Jahren
geringere Einkommen als bei den nichtbehinderten
Männern dieser Altersklassen. Die behinderten Frauen wiesen
9) Die Bewohner eines Mehrpersonenhaushaltes können dabei sowohl bei den nichtbehinderten als auch bei den behinderten Menschen erfasst werden. Beispiel: In einem Haushalt mit drei
Personen wohnen zwei nichtbehinderte und ein behinderter Mensch. Das Haushaltseinkommen des Dreipersonenhaushalts würde entsprechend zweimal bei den nichtbehinderten und
einmal bei den behinderten Menschen erfasst.
10) Einen Überblick über die Größe der Haushalte mit behinderten Menschen gibt ebenfalls Pfaff, H., Fußnote 1, S. 1267 ff.
SOZIALLEISTUNGEN
Statistisches Bundesamt • Wirtschaft und Statistik 2/2007 197
bei den unter 60-Jährigen ebenfalls Einkommensrückstände
gegenüber den nichtbehinderten auf, diese sind allerdings
geringer als bei den Männern.
In den älteren Jahrgängen, vor allem bei den ab 75-Jährigen,
hatten die behinderten wiederum höhere Einkommen als
die nichtbehinderten Menschen.
Unterschiede zwischen behinderten
Frauen und Männern in
Zweipersonenhaushalten
Bei einem Vergleich der Einkommensverteilung von
behinderten Menschen nach Geschlecht und Alter ergeben sich
wiederum geringere Unterschiede als beim Vergleich von
behinderten und nichtbehinderten Menschen. Die
behinderten Männer wiesen bei den 25- bis unter 45-Jährigen
höhere Einkommen auf als die behinderten Frauen. Die
behinderten Frauen in den darauf folgenden Jahrgängen
hatten 2005 gegenüber den Männern meist leichte
Einkommensvorteile.
Etwas geringere Einkommen der
behinderten Menschen zwischen
15 und 70 Jahren als der
nichtbehinderten Menschen in Haushalten
mit 3 und mehr Personen
Tabelle 4 zeigt das monatliche Haushaltsnettoeinkommen
in Haushalten mit 3 und mehr Personen. In diesen
Haushalten lebten im Jahr 2005 rund 1,8 Mill. behinderte
Menschen – dies sind 22 % aller behinderten Menschen in
privaten Haushalten. Relativ stark vertreten war diese Wohnform
bei den Altersgruppen bis 55 Jahren. Die Aussagekraft der
folgenden Vergleiche ist durch die hier unterschiedlichen
Haushaltsgrößen etwas reduziert.
13 % der behinderten Menschen in diesen großen
Haushalten gaben ein Haushaltsnettoeinkommen von unter
1 700 Euro an, 27 % von ihnen hatten ein Einkommen von
1 700 bis unter 2 600 Euro. Rund ein Viertel (23 %) wies ein
Tabelle 3: Behinderte und nichtbehinderte Menschen in Zweipersonenhaushalten nach Haushaltsnettoeinkommen und Alter
Ergebnis des Mikrozensus 2005
Monatliches Nettoeinkommen von . . . bis unter . . . EUR
unter 1 300 1 300 – 1 700 1 700 – 2 300 2 300 und mehr
Selbstständige
Landwirte
Ohne Angabe des
Einkommens
Behinderte
Menschen
Nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
Alter von . . . bis
unter . . . Jahren
1 000 %
Insgesamt
unter 15 . . . . . . . . . 10 100 100 60,1 61,1 / 17,8 / 10,1 / 4,9 / / / 6,1
15 – 25 . . . . . . . . . . 24 100 100 41,5 33,9 22,1 18,9 / 19,9 / 18,2 / / / 8,9
25 – 45 . . . . . . . . . . 228 100 100 22,7 15,4 15,5 10,2 18,5 15,4 32,2 46,8 / 0,4 11,0 11,8
45 – 55 . . . . . . . . . . 451 100 100 17,4 13,5 14,6 11,6 22,7 19,7 33,7 42,8 / 0,7 11,5 11,6
55 – 60 . . . . . . . . . . 507 100 100 15,7 14,3 15,6 12,2 22,6 19,6 34,3 41,2 / 0,8 11,5 11,9
60 – 65 . . . . . . . . . . 737 100 100 14,2 13,3 20,5 18,9 25,8 22,7 28,7 33,6 / 0,6 10,6 10,8
65 – 70 . . . . . . . . . . 797 100 100 13,0 13,7 23,8 23,6 28,0 26,6 23,4 24,9 / 0,2 11,7 11,0
70 – 75 . . . . . . . . . . 589 100 100 13,5 15,4 23,9 25,5 28,5 27,7 21,8 20,9 / / 12,4 10,4
75 und mehr . . . . . 926 100 100 12,3 16,7 22,6 24,6 26,6 26,7 25,7 20,8 / / 12,6 11,0
Insgesamt . . . 4 268 100 100 14,7 17,1 20,6 16,9 25,6 21,1 27,4 33,4 0,1 0,4 11,7 11,0
Männlich
unter 15 . . . . . . . 6 100 100 / 61,0 / 18,0 / 10,1 / 4,9 – / / 5,9
15 – 25 . . . . . . . . 13 100 100 / 34,1 / 19,6 / 20,2 / 16,9 – / / 9,1
25 – 45 . . . . . . . . 102 100 100 18,9 10,8 13,9 9,7 18,8 16,5 35,7 50,1 / 0,4 12,5 12,5
45 – 55 . . . . . . . . 198 100 100 17,5 11,2 15,4 10,3 22,5 18,9 33,2 46,7 / 0,9 11,1 12,0
55 – 60 . . . . . . . . 273 100 100 16,2 12,1 15,1 10,5 22,6 19,4 34,4 45,0 / 0,8 11,3 12,2
60 – 65 . . . . . . . . 443 100 100 16,1 12,9 20,4 16,9 24,5 21,7 28,1 36,9 / 0,8 10,5 10,9
65 – 70 . . . . . . . . 514 100 100 14,3 13,3 24,7 22,9 27,5 25,9 22,3 26,5 / / 11,1 11,1
70 – 75 . . . . . . . . 383 100 100 14,1 15,5 24,9 25,0 27,3 27,9 21,8 21,5 / / 11,8 10,0
75 und mehr . . . 618 100 100 12,9 16,3 22,6 24,6 26,7 27,0 25,3 21,3 / / 12,4 10,7
Zusammen . . . 2 549 100 100 15,2 15,5 21,3 16,4 25,4 21,2 26,5 35,3 / 0,5 11,5 11,2
Weiblich
unter 15 . . . . . . . / / 100 / 61,2 / 17,6 / 10,1 / 4,9 / / / 6,2
15 – 25 . . . . . . . . 11 100 100 / 33,7 / 18,4 / 19,7 / 19,3 / / / 8,8
25 – 45 . . . . . . . . 126 100 100 25,8 19,6 16,8 10,7 18,2 14,4 29,4 43,9 – 0,3 9,8 11,1
45 – 55 . . . . . . . . 253 100 100 17,2 15,1 13,9 12,5 22,7 20,2 34,0 40,2 / 0,6 11,8 11,3
55 – 60 . . . . . . . . 233 100 100 15,2 15,9 16,1 13,6 22,7 19,8 34,2 38,3 / 0,7 11,7 11,6
60 – 65 . . . . . . . . 295 100 100 11,2 13,6 20,6 20,6 27,7 23,6 29,6 31,0 / 0,4 10,7 10,8
65 – 70 . . . . . . . . 282 100 100 10,6 14,0 22,0 24,3 29,0 27,2 25,4 23,4 / / 12,8 10,9
70 – 75 . . . . . . . . 206 100 100 12,3 15,4 22,0 26,0 30,5 27,4 21,8 20,3 – / 13,4 10,8
75 und mehr . . . 308 100 100 11,0 17,0 22,7 24,6 26,5 26,4 26,7 20,3 / / 12,9 11,4
Zusammen . . . 1 719 100 100 14,0 18,5 19,5 17,4 25,8 21,1 28,6 31,8 / 0,4 12,0 10,8
SOZIALLEISTUNGEN
198 Statistisches Bundesamt • Wirtschaft und Statistik 2/2007
Einkommen von 2 600 bis unter 3 600 Euro auf, weitere 19 %
hatten ein Einkommen von 3 600 Euro und mehr.
Bei einem ausführlichen Vergleich nach Altersgruppen
zeigen sich wiederum geringere Einkommen bei den
behinderten Menschen zwischen 15 und etwa 70 Jahren als bei
den nichtbehinderten Menschen dieser Altersklassen –
die Unterschiede fallen allerdings geringer aus als bei den
kleineren Haushalten. Bei den 25- bis unter 45-jährigen
behinderten Menschen wiesen 17 % ein Einkommen von
unter 1 700 Euro auf; bei den nichtbehinderten Menschen
in diesem Alter waren es hingegen 15%. Auch waren die
behinderten Menschen in diesem Alter seltener in der
höchsten Einkommensklasse vertreten: Bei ihnen wiesen 13 %
ein Einkommen von 3 600 Euro und mehr auf, bei den
nichtbehinderten Menschen waren es 16 %. Bei den ab 75-
Jährigen haben die behinderten erneut etwas stärkere Anteile
in der höchsten Einkommensklasse als die
nichtbehinderten Menschen (20 gegenüber 19 %).
Vergleicht man behinderte Frauen und Männer, so wiesen
die behinderten Frauen in diesen großen Haushalten in
vielen Altersgruppen die etwas höheren Nettoeinkommen
auf.
Vergleich der persönlich
erzielten Nettoeinkommen
Abschließend wird nicht das Haushaltseinkommen,
sondern das persönlich erzielte Nettoeinkommen einer
Person im Haushalt betrachtet. Dementsprechend werden bei
diesem Vergleich die Einkommens- bzw. Wohlfahrtsvorteile
durch die Einkommen anderer Haushaltsmitglieder (z. B.
den Ehegatten) nicht berücksichtigt.
Von allen behinderten Menschen in privaten Haushalten
gaben 4 % an, dass sie ohne eigenes Einkommen sind. 22 %
gaben ein Nettoeinkommen von unter 700 Euro an, 53 %
der behinderten Menschen hatten ein Einkommen von 700
bis unter 1 700 Euro. Rund 10 % wiesen ein persönliches
Einkommen von 1 700 bis unter 2 300 Euro auf. Weitere 7 %
hatten ein Einkommen von 2 300 Euro und mehr.
Die nichtbehinderten Menschen wiesen insgesamt deutlich
häufiger (22 %) keinerlei Einkommen auf. Eine Ursache
hierfür ist wiederum die jüngere Altersstruktur und auch die
Tatsache, dass nichtbehinderte Menschen seltener allein
wohnen und wirtschaften als behinderte Menschen.
Tabelle 4: Behinderte und nichtbehinderte Menschen in Haushalten mit 3 und mehr Personen nach Haushaltsnettoeinkommen und Alter
Ergebnis des Mikrozensus 2005
Monatliches Nettoeinkommen von . . . bis unter . . . EUR
unter 1 700 1 700 – 2 600 2 600 – 3 600 3 600 und mehr
Selbstständige
Landwirte
Ohne Angabe des
Einkommens
Behinderte
Menschen
Nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
Alter von . . . bis
unter . . . Jahren
1 000 %
Insgesamt
unter 15 . . . . . . . . . 124 100 100 17,8 18,6 31,7 31,2 22,9 21,0 15,9 15,5 / 1,4 11,3 12,3
15 – 25 . . . . . . . . . . 129 100 100 14,3 13,2 25,3 22,0 21,6 23,3 21,9 24,1 / 1,6 15,5 15,8
25 – 45 . . . . . . . . . . 448 100 100 17,1 15,2 32,9 30,9 21,5 23,0 13,0 16,1 / 1,4 14,7 13,5
45 – 55 . . . . . . . . . . 482 100 100 11,9 8,9 24,6 19,5 24,8 24,4 21,8 29,0 / 1,9 15,8 16,2
55 – 60 . . . . . . . . . . 209 100 100 11,5 9,1 24,2 16,8 23,3 21,8 21,1 31,2 / 2,5 19,2 18,7
60 – 65 . . . . . . . . . . 156 100 100 11,1 9,6 23,6 20,6 22,3 21,8 21,0 24,8 / 2,8 21,1 20,4
65 – 70 . . . . . . . . . . 108 100 100 12,2 10,7 24,9 23,3 22,1 23,6 20,2 19,1 / 3,3 19,7 19,9
70 – 75 . . . . . . . . . . 55 100 100 / 10,1 25,2 28,3 26,7 22,4 15,1 15,4 / 4,6 19,8 19,3
75 und mehr . . . . . 109 100 100 7,5 6,8 18,8 19,6 24,6 23,3 24,8 21,1 / 7,5 20,4 21,7
Insgesamt . . . 1 819 100 100 13,3 14,4 26,7 26,9 23,1 22,7 19,0 19,9 1,2 1,6 16,7 14,4
Männlich
unter 15 . . . . . . . 71 100 100 18,9 18,5 31,8 31,3 23,4 20,9 15,6 15,5 / 1,4 9,9 12,4
15 – 25 . . . . . . . . 76 100 100 14,7 12,1 26,9 21,6 22,9 23,7 19,8 24,9 / 1,7 14,3 16,0
25 – 45 . . . . . . . . 254 100 100 16,7 13,8 34,6 31,1 20,6 23,2 11,9 16,5 / 1,5 15,6 13,8
45 – 55 . . . . . . . . 300 100 100 12,6 8,3 25,9 20,1 24,8 25,3 20,1 28,4 / 1,9 15,5 15,9
55 – 60 . . . . . . . . 143 100 100 11,0 8,3 25,4 15,9 23,7 21,6 20,0 33,4 / 2,6 19,3 18,2
60 – 65 . . . . . . . . 121 100 100 12,5 9,7 23,9 19,1 21,6 21,8 21,8 26,6 / 2,9 19,7 20,0
65 – 70 . . . . . . . . 78 100 100 13,3 10,7 26,3 22,6 21,3 23,6 18,9 20,6 / 3,0 19,5 19,5
70 – 75 . . . . . . . . 36 100 100 / 10,7 24,8 27,0 26,5 22,4 15,9 15,9 / / 18,8 19,5
75 und mehr . . . 46 100 100 / 8,1 21,5 20,4 23,1 22,2 22,6 19,0 / 8,6 20,9 21,7
Zusammen . . . 1 124 100 100 13,7 13,6 27,9 26,8 22,9 22,9 18,0 20,4 1,0 1,7 16,6 14,6
Weiblich
unter 15 . . . . . . . 52 100 100 16,4 18,6 31,5 31,2 22,3 21,2 16,4 15,5 / 1,4 13,2 12,2
15 – 25 . . . . . . . . 53 100 100 13,8 14,5 23,1 22,4 19,8 22,8 24,9 23,1 / 1,6 17,1 15,5
25 – 45 . . . . . . . . 194 100 100 17,6 16,4 30,7 30,7 22,6 22,8 14,4 15,7 / 1,2 13,5 13,2
45 – 55 . . . . . . . . 182 100 100 10,9 9,5 22,4 18,9 24,9 23,5 24,8 29,7 / 1,9 16,4 16,6
55 – 60 . . . . . . . . 65 100 100 12,4 10,3 21,3 18,0 22,5 22,0 23,5 28,1 / 2,3 19,1 19,3
60 – 65 . . . . . . . . 35 100 100 / 9,4 22,8 22,9 24,8 22,0 18,3 22,1 / 2,8 25,8 21,0
65 – 70 . . . . . . . . 30 100 100 / 10,8 21,5 24,2 24,3 23,7 23,3 17,2 / 3,6 20,3 20,4
70 – 75 . . . . . . . . 19 100 100 / 9,4 26,0 29,7 27,0 22,4 / 14,8 / / / 19,1
75 und mehr . . . 63 100 100 / 6,2 16,8 19,2 25,8 23,8 26,4 22,2 / 6,9 20,0 21,7
Zusammen . . . 695 100 100 12,7 15,2 24,9 27,1 23,5 22,4 20,6 19,4 1,4 1,6 16,8 14,3
SOZIALLEISTUNGEN
Statistisches Bundesamt • Wirtschaft und Statistik 2/2007 199
Behinderte Männer
gegenüber nichtbehinderten
meist im Nachteil
Bei einem Vergleich nach Altersgruppen und Geschlecht
zeigt sich bei den Männern wiederum das bekannte Muster:
Die behinderten Männer weisen bis etwa zum 60.
Lebensjahr zum Teil deutliche Einkommensrückstände gegenüber
den nichtbehinderten Männern auf. Bei den ab 75-Jährigen
bestehen hingegen leichte Einkommensvorteile.
Bei den Frauen weisen die Nichtbehinderten, auch bei
einem Vergleich nach Altersklassen, häufiger kein
Einkommen auf. So hatten von den behinderten Frauen zwischen
25 und 45 Jahren „nur“ 6 % kein eigenes Einkommen; bei
den nichtbehinderten Frauen waren es in diesem Alter 12 %.
Ein Grund hierfür dürfte sein, dass nichtbehinderte Frauen
seltener allein leben bzw. häufiger verheiratet sind als die
behinderten Frauen im entsprechenden Alter und so von
den Einkommen der anderen Familienmitglieder profitieren
können.
Behinderte Männer erzielen
höhere persönliche Einkommen
als behinderte Frauen
Behinderte Frauen waren im Jahr 2005 seltener in den
höheren Einkommensgruppen vertreten als behinderte
Männer: Nur knapp 3 % von ihnen erzielten ein
persönliches Nettoeinkommen von 2 300 Euro und mehr. Bei den
behinderten Männern waren es 10 %. Gleichzeitig lag das
Einkommen der behinderten Frauen auch deutlich
häufiger unter 700 Euro (Anteil bei den behinderten Frauen:
39 %, bei den behinderten Männern: 15 % – jeweils
einschließlich der Personen ohne Einkommen) – hier spiegelt
sich wiederum die höhere Erwerbsbeteiligung der Männer
wider.
Tabelle 5: Behinderte und nichtbehinderte Menschen in privaten Haushalten insgesamt
nach persönlichem Nettoeinkommen je Haushaltsmitglied und Alter
Ergebnis des Mikrozensus 2005
Monatliches Nettoeinkommen von . . . bis unter . . . EUR Ohne
Einkommen unter 700 700 – 1 700 1 700 – 2 300 2 300 und mehr
Selbstständige
Landwirte
Ohne Angabe
des
Einkommens
Behinderte
Menschen
Nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
behinderte
Menschen
nichtbehinderte
Menschen
Alter von . . . bis
unter . . . Jahren
1 000 %
Insgesamt
unter 15 . . . . . . . 133 100 100 73,5 85,0 24,4 13,9 / 0,1 – / – / – – / 0,9
15 – 25 . . . . . . . . 171 100 100 29,3 34,6 55,5 42,9 11,3 19,1 / 0,9 / 0,2 – / / 2,3
25 – 45 . . . . . . . . 922 100 100 3,9 7,0 32,8 21,4 44,9 42,7 9,7 13,9 5,5 11,3 / 0,4 3,0 3,3
45 – 55 . . . . . . . . 1 195 100 100 4,2 6,9 24,8 19,9 47,7 38,3 11,5 13,9 8,4 16,4 / 0,8 3,1 3,9
55 – 60 . . . . . . . . 894 100 100 5,3 10,9 22,6 20,1 49,0 36,5 10,6 12,1 8,6 15,6 / 0,8 3,8 4,1
60 – 65 . . . . . . . . 1 129 100 100 3,7 10,5 18,6 22,1 56,9 42,3 9,5 9,0 7,4 11,5 / 0,5 3,7 4,1
65 – 70 . . . . . . . . 1 151 100 100 1,2 3,5 19,4 27,5 60,1 51,0 8,4 7,0 5,7 6,7 / 0,2 5,1 4,2
70 – 75 . . . . . . . . 897 100 100 1,0 2,8 20,0 27,0 60,5 54,7 8,6 6,2 4,7 5,1 / / 5,0 4,0
75 und mehr . . . 1 939 100 100 0,9 2,1 15,4 22,9 60,2 58,8 10,7 7,0 7,1 4,7 / / 5,7 4,4
Insgesamt . . . 8 430 100 100 4,3 22,2 21,8 23,5 53,2 34,2 9,6 8,6 6,6 8,2 0,1 0,3 4,3 3,1
Männlich
unter 15 . . . . . 77 100 100 73,5 85,3 24,2 13,7 / 0,1 – / – / – – / 0,9
15 – 25 . . . . . . 99 100 100 28,8 33,5 55,5 43,2 11,0 19,3 / 1,2 / 0,3 – / / 2,4
25 – 45 . . . . . . 515 100 100 1,8 1,8 29,4 12,3 43,8 42,7 13,4 20,3 8,0 18,6 / 0,7 3,2 3,6
45 – 55 . . . . . . 647 100 100 1,1 1,1 18,4 9,9 48,1 36,0 16,2 20,2 12,8 27,3 / 1,3 2,9 4,1
55 – 60 . . . . . . 502 100 100 1,3 1,5 14,0 10,3 53,1 37,0 14,5 18,4 12,6 27,0 / 1,3 4,2 4,6
60 – 65 . . . . . . 663 100 100 / 0,6 8,6 9,4 63,7 49,3 12,5 14,3 10,9 21,1 / 1,1 3,7 4,3
65 – 70 . . . . . . 684 100 100 / / 6,3 7,1 68,6 63,8 11,7 11,6 8,3 12,5 / 0,3 5,0 4,6
70 – 75 . . . . . . 495 100 100 / / 5,8 7,3 69,3 67,5 12,3 10,5 7,3 10,1 / / 5,2 4,4
75 und mehr . 857 100 100 / / 4,4 7,4 61,1 66,2 16,1 11,9 12,4 10,0 / / 5,9 4,4
Zusammen . . . 4 539 100 100 2,5 19,2 12,8 15,5 56,7 34,7 13,4 12,8 10,1 13,9 0,2 0,6 4,3 3,3
Weiblich
unter 15 . . . . . 56 100 100 73,4 84,8 24,7 14,2 / 0,1 – / – / – – / 0,8
15 – 25 . . . . . . 71 100 100 29,9 35,8 55,5 42,6 11,8 18,8 – 0,5 / 0,1 – / / 2,1
25 – 45 . . . . . . 406 100 100 6,5 12,4 37,2 30,7 46,3 42,7 4,9 7,3 2,3 3,9 / 0,1 2,6 2,9
45 – 55 . . . . . . 548 100 100 7,9 12,5 32,4 29,5 47,3 40,5 6,0 7,8 3,1 5,9 / 0,2 3,3 3,6
55 – 60 . . . . . . 392 100 100 10,4 19,7 33,7 29,1 43,7 35,9 5,5 6,3 3,4 5,0 – / 3,2 3,7
60 – 65 . . . . . . 466 100 100 8,5 18,9 33,0 33,0 47,3 36,4 5,1 4,4 2,5 3,4 / / 3,6 3,9
65 – 70 . . . . . . 467 100 100 2,9 6,3 38,6 44,0 47,7 40,6 3,6 3,2 1,9 2,0 – / 5,3 3,9
70 – 75 . . . . . . 403 100 100 2,3 4,8 37,4 41,6 49,8 45,2 4,2 3,0 1,5 1,5 – / 4,8 3,8
75 und mehr . 1 082 100 100 1,7 3,1 24,0 30,2 59,6 55,4 6,4 4,8 3,0 2,2 – / 5,5 4,4
Zusammen . . . 3 891 100 100 6,5 24,9 32,4 31,0 49,2 33,7 5,2 4,6 2,5 2,8 / 0,1 4,2 2,9
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© Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2007
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Auszug aus Wirtschaft und Statistik]