Volltext (unformatiert)
[Deutscher Bundestag Drucksache 17/9338
17. Wahlperiode 18. 04. 2012 Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Beate Müller-Gemmeke,
Elisabeth Scharfenberg, Markus Kurth, weiterer Abgeordneter und
der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
– Drucksache 17/9230 –
Ortsübliche Vergütung und Mindestlohn in der Pflegebranche
Vo r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Laut dem Entwurf eines Gesetzes zur Neuausrichtung der Pflegeversicherung
(Pflege-Neuausrichtungsgesetz – PNG) beabsichtigt die Bundesregierung eine
Änderung in § 72 Absatz 3 des Elften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XI).
Danach soll die bislang geltende Regelung zur Koppelung des Abschlusses
eines Versorgungsvertrages für Pflegeeinrichtungen an die Zahlung einer
ortsüblichen Vergütung für die Beschäftigten nicht mehr gelten, sofern für die
Beschäftigten eine Verordnung über Mindestentgeltsätze aufgrund des
Arbeitnehmer-Entsendegesetzes greift. In der Pflegebranche ist dies die Regelung
zum sog. Pflegemindestlohn. Dieser gilt seit dem 1. August 2010 und ist in der
Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen für die Pflegebranche
(Pflegearbeitsbedingungenverordnung – PflegeArbbV) geregelt.
Diese Gesetzesänderung könnte Auswirkungen auf die Gehaltsstrukturen im
Pflegebereich und auf die Attraktivität der Pflegeberufe haben. So kritisiert
beispielsweise die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di (vgl. Süddeutsche
Zeitung vom 9. Februar 2012 „Streit um Pflege-Mindestlohn“), Arbeitgeber
könnten durch die geplante Neuregelung versucht sein, die Löhne zu drücken.
Dies gelte vor allem für ländliche Regionen, wo es nur wenige Krankenhäuser
oder Pflegeheime gebe. Die geplante Neuregelung sei „ein völlig falsches
Signal angesichts des sich abzeichnenden Mangels an Pflegekräften, wenn der
ortsübliche Vergleichslohn entfällt und nur der Mindestlohn als Auffanglinie
bleibt“ (ebd.).
Vo r b e m e r k u n g d e r B u n d e s r e g i e r u n g
Am 28. März 2012 hat das Bundeskabinett den Entwurf eines Gesetzes zur
Neuausrichtung der Pflegeversicherung (Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz –
PNG) beschlossen. Mit diesem Gesetzentwurf bereitet die Bundesregierung die
Umsetzung der Koalitionsvereinbarung auch im Bereich der pflegerischen
Versorgung vor und leitet notwendige Reformschritte bei der Verbesserung der Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Gesundheit vom 16. April 2012
übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Drucksache 17/9338 – 2 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeVersorgung für demenziell erkrankte Menschen und für pflegende Angehörige
sowie zur Flexibilisierung der Leistungen aus der Pflegeversicherung ein. Mit
der Änderung in § 72 Absatz 3 des Elften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XI)
ist beabsichtigt, die Verpflichtung zugelassener Pflegeeinrichtungen zur
Zahlung der ortsüblichen Vergütung auf die Fälle zu begrenzen, in denen sie nicht
zur Zahlung eines Mindestentgelts nach dem Gesetz über zwingende
Arbeitsbedingungen für grenzüberschreitend entsandte und für regelmäßig im Inland
beschäftigte Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen (Arbeitnehmer-
Entsendegesetz) verpflichtet sind. Ergänzend erfolgt mit dem PNG eine Klarstellung zur
Finanzierung der Personalaufwendungen in den §§ 84 und 89 SGB XI.
Soweit die Anfrage lediglich die Neuregelungen in § 72 Absatz 3 SGB XI
anspricht, geht sie offenbar von der Fassung des Referentenentwurfs vom
20. Januar 2012 aus. In dem vom Kabinett beschlossenen Entwurf des PNG
vom 28. März 2012 sind jedoch weitere Klarstellungen in den §§ 84 und 89
SGB XI vorgenommen worden.
1. Hält die Bundesregierung an der im Entwurf des PNG vorgesehenen
Änderung des § 72 Absatz 3 SGB XI fest?
Wenn ja, aus welchen Gründen ist nach Ansicht der Bundesregierung die
ortsübliche Vergütung als weitere Lohnuntergrenze entbehrlich geworden
(vgl. die Antwort der Bundesregierung auf die Schriftliche Frage 8 auf
Bundestagsdrucksache 17/8699)?
Ja, die Bundesregierung hält an der Änderung fest.
Mit der Neuregelung in § 72 Absatz 3 SGB XI wird die Pflicht zur Zahlung der
ortsüblichen Vergütung auf die Fälle reduziert, in denen keine Verpflichtung
zur Zahlung eines nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz festgesetzten
Mindestentgelts besteht. Dies ist beispielsweise bei Betreuungskräften oder
Küchenkräften der Fall, aber auch bei Pflegepersonen, die aus dem
Anwendungsbereich der Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen für die
Pflegebranche ausgenommen sind.
Durch die Begrenzung der Regelung auf die Gruppe der Beschäftigten, die
nicht von der Mindestentgeltregelung erfasst wird, wird Bürokratie abgebaut,
da die Pflegeeinrichtungen nur noch für diese Beschäftigten verschiedene
Entgeltregelungen im Rahmen ihrer Zulassung beachten müssen. Gleichzeitig
werden die Beschäftigten, die nicht von der Mindestentgeltregelung erfasst sind,
durch die Regelung zur ortsüblichen Vergütung vor Lohndumping geschützt.
2. Wie viele Beschäftigte könnten von der Neuregelung in Form von
Lohneinbußen betroffen sein?
3. Wie hoch wären die durchschnittlichen Gehaltseinbußen für die
betroffenen Beschäftigten (bitte absolut und prozentual angeben)?
4. Welche Regionen in Deutschland wären besonders von dieser Neuregelung
betroffen?
5. Welchen Einfluss hätte die Neuregelung auf das Aufkommen an Steuern
und Sozialversicherungsbeiträgen?
Die Fragen 2, 3, 4 und 5 werden wegen ihres Sachzusammenhangs gemeinsam
beantwortet.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 3 – Drucksache 17/9338Die Bundesregierung teilt nicht die Auffassung, dass die Änderung in § 72
Absatz 3 SGB XI einer Regelung zur Zulassung zur Pflege durch
Versorgungsvertrag zu einer Absenkung des Vergütungsniveaus in der Pflegebranche führt.
Vor diesem Hintergrund ist nicht ersichtlich, woraus sich Gehaltseinbußen
durch die Neuregelungen ergeben sollen. Die Regelung beinhaltet auch keine
regionalen Differenzierungen. Eine Auswirkung auf das Aufkommen von
Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen kann nicht abgeschätzt und daher nicht
beziffert werden.
6. Wie haben sich die Reallöhne im Pflegebereich, differenziert nach
Qualifikationen, in den vergangenen zehn Jahren pro Jahr durchschnittlich
entwickelt (bitte nach Bundesländern aufschlüsseln)?
7. Wie hat sich die Vergütung in der Pflegebranche in den vergangenen zehn
Jahren in Relation zur Entwicklung der durchschnittlichen Vergütung auf
dem deutschen Arbeitsmarkt entwickelt (bitte nach Bundesländern
aufschlüsseln)?
Die Fragen 6 und 7 werden wegen des Sachzusammenhangs gemeinsam
beantwortet.
Aus der amtlichen Statistik liefert die Vierteljährliche Verdiensterhebung
(VVE) ab dem Jahr 2007 regelmäßig Daten zu Bruttoverdiensten nach
Branchen und Leistungsgruppen (Arbeitnehmer mit ähnlichem Qualifikationsprofil
des Arbeitsplatzes). Dabei werden allerdings nur Betriebe mit zehn
beziehungsweise fünf und mehr Arbeitnehmern und die Abschnitte B bis S der
Klassifikation der Wirtschaftszweige (WZ 2008) erfasst.
Aus der nachfolgenden Tabelle können die realen Bruttomonatsverdienste
(einschließlich Sonderzahlungen in Preisen von 2005) von vollzeitbeschäftigten
Arbeitnehmern für alle erfassten Wirtschaftszweige und die Abteilungen Q87/
Q88 aus dem Abschnitt Gesundheits- und Sozialwesen entnommen werden.
Die Abteilungen Q87/Q88 weichen jedoch von der Definition der
Pflegebranche nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz und nach der Verordnung über
zwingende Arbeitsbedingungen in der Pflegebranche
(Pflegearbeitsbedingungenverordnung) ab und erfassen deutlich mehr Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer.
Die Einbeziehung teilzeit- und geringfügig beschäftigter Arbeitnehmer und
eine stärkere Regionalisierung sind mit den vom Statistischen Bundesamt aus
der VVE nach Wirtschaftszweigen differenzierten veröffentlichten Daten nicht
möglich.
Drucksache 17/9338 – 4 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeJahr Region
Insgesamt
1 2 3 4 5
B-S P roduzierendes G ew erbe und Dienstle istungsbereich
Deutschland 3.307 6.180 3.916 2.745 2.244 1.859
Früheres Bundesgebiet 3.436 6.352 4.030 2.864 2.327 1.897
Neue Länder 2.517 4.854 3.101 2.136 1.731 1.529
Q87 Heim e (ohne Erholungs- und F erienheim e)
Deutschland 2.534 4.186 3.027 2.430 1.864 1.606
Früheres Bundesgebiet 2.586 4.307 3.097 2.489 1.902 1.617
Neue Länder 2.089 3.407 2.406 1.967 1.531 1.387
Q88 S ozialw esen (ohne Heim e)
Deutschland 2.626 4.290 3.070 2.347 1.765 1.473
Früheres Bundesgebiet 2.753 4.452 3.171 2.469 1.859 1.500
Neue Länder 2.135 3.539 2.537 1.972 1.440 1.271
B-S P roduzierendes G ew erbe und Dienstle istungsbereich
Deutschland 3.274 6.095 3.891 2.715 2.221 1.842
Früheres Bundesgebiet 3.400 6.262 3.999 2.830 2.300 1.881
Neue Länder 2.506 4.823 3.104 2.125 1.730 1.522
Q87 Heim e (ohne Erholungs- und F erienheim e)
Deutschland 2.535 4.186 3.045 2.423 1.874 1.661
Früheres Bundesgebiet 2.589 4.305 3.112 2.483 1.920 1.675
Neue Länder 2.084 3.404 2.450 1.968 1.511 1.392
Q88 S ozialw esen (ohne Heim e)
Deutschland 2.616 4.286 3.065 2.318 1.715 1.443
Früheres Bundesgebiet 2.739 4.462 3.151 2.438 1.800 1.468
Neue Länder 2.131 3.484 2.570 1.962 1.432 1.246
B-S P roduzierendes G ew erbe und Dienstle istungsbereich
Deutschland 3.230 6.023 3.844 2.680 2.181 1.804
Früheres Bundesgebiet 3.351 6.188 3.953 2.791 2.253 1.839
Neue Länder 2.480 4.759 3.046 2.113 1.746 1.505
Q87 Heim e (ohne Erholungs- und F erienheim e)
Deutschland 2.548 4.189 3.057 2.422 1.895 1.674
Früheres Bundesgebiet 2.602 4.322 3.126 2.484 1.936 1.686
Neue Länder 2.105 3.402 2.447 1.961 1.559 1.401
Q88 S ozialw esen (ohne Heim e)
Deutschland 2.632 4.295 3.058 2.320 1.711 1.451
Früheres Bundesgebiet 2.758 4.479 3.138 2.444 1.778 1.493
Neue Länder 2.132 3.446 2.558 1.971 1.463 1.231
B-S P roduzierendes G ew erbe und Dienstle istungsbereich
Deutschland 3.225 6.009 3.835 2.699 2.231 1.825
Früheres Bundesgebiet 3.354 6.187 3.949 2.819 2.308 1.864
Neue Länder 2.439 4.646 2.997 2.092 1.765 1.486
Q87 Heim e (ohne Erholungs- und F erienheim e)
Deutschland 2.508 4.113 2.991 2.387 1.876 1.645
Früheres Bundesgebiet 2.559 4.241 3.053 2.446 1.917 1.658
Neue Länder 2.097 3.352 2.438 1.961 1.561 1.409
Q88 S ozialw esen (ohne Heim e)
Deutschland 2.598 4.225 2.988 2.283 1.726 1.440
Früheres Bundesgebiet 2.727 4.412 3.068 2.407 1.798 1.508
Neue Länder 2.078 3.357 2.487 1.914 1.455 1.144
B-S P roduzierendes G ew erbe und Dienstle istungsbereich
Deutschland 3.218 5.916 3.820 2.700 2.246 1.822
Früheres Bundesgebiet 3.350 6.090 3.936 2.825 2.322 1.860
Neue Länder 2.413 4.551 2.954 2.070 1.778 1.487
Q87 Heim e (ohne Erholungs- und F erienheim e)
Deutschland 2.511 4.087 2.973 2.402 1.887 1.671
Früheres Bundesgebiet 2.558 4.196 3.029 2.458 1.935 1.681
Neue Länder 2.118 3.401 2.489 1.978 1.538 1.424
Q88 S ozialw esen (ohne Heim e)
Deutschland 2.587 4.176 2.962 2.286 1.731 1.430
Früheres Bundesgebiet 2.722 4.347 3.044 2.427 1.810 1.472
Neue Länder 2.061 3.355 2.451 1.890 1.446 1.170
Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 16 Reihe 2.3
Bruttomonatsverdienste einschl. Sonderzahlungen im Jahresdurchschnitt
2007
2011
V ollzeitbeschäftigte A rbeitnehmer
Leistungsgruppe
E UR in P reisen von 2005
2010
2009
2008
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 5 – Drucksache 17/93388. Wie viele Beschäftigte sind seit dem Inkrafttreten des Pflegemindestlohns
im Pflegebereich pro Jahr tätig gewesen, und wie viele erhalten seither
eine Vergütung in Höhe des sog. Pflegemindestlohns im Sinne der Pflege-
ArbbV (bitte differenziert nach Qualifikationsniveaus sowie nach
kirchlichen, kommunalen und privaten Einrichtungen, Bundesland und Jahren
angeben)?
Ende Juni 2011 waren in den Abteilungen Q87 und Q88 nach der WZ-
Klassifikation 2008 insgesamt 1 482 600 sozialversicherungspflichtige, 302 800
geringfügig entlohnte und 2 800 kurzfristig Beschäftigte tätig. Die
Wirtschaftsabteilungen Heime (Q87) und Sozialwesen (Q88) weichen jedoch von der
Definition der Pflegebranche nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz und nach
der Pflegearbeitsbedingungenverordnung ab und erfassen deutlich mehr
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. In der Tabelle zu Frage 8 in der Anlage
sind Angaben in der Differenzierung nach Qualifikationsniveau und
Bundesland enthalten. Eine Unterscheidung nach kirchlichen, kommunalen und
privaten Einrichtungen ist nicht möglich. In der Beschäftigungsstatistik ist es üblich
die Ergebnisse für den Juni als Jahreswert heranzuziehen. In der Tabelle
wurden als Vergleich auch die Werte für Juni 2010 aufgenommen.
Zur Anzahl derjenigen Beschäftigten, die eine Vergütung in Höhe des Pflege-
Mindestlohns erhalten, liegen der Bundesregierung derzeit keine Erkenntnisse
vor.
9. Welche Notwendigkeit besteht künftig aus der Sicht der Bundesregierung
für Pflegeeinrichtungen und Kostenträger, im Rahmen von
Vergütungsverhandlungen höhere Entgelte zu vereinbaren, wenn solche nach der
geplanten Neuregelung in § 72 Absatz 3 SGB XI rechtlich nicht mehr
erforderlich sind?
10. Ist es die einhellige Meinung der Bundesregierung, dass es keiner
Anpassung in § 84 Absatz 2 SGB XI bedürfe, um höhere Entgelte auch
zukünftig in den Vergütungsverhandlungen berücksichtigungsfähig zu machen
(vgl. die Antwort auf die Schriftliche Frage 8 auf Bundestagsdrucksache
17/8699)?
11. Wie wird die Bundesregierung sicherstellen, sofern sie an der geplanten
Neuregelung in § 72 Absatz 3 SGB XI festhält, dass die Kostenträger
zukünftig weiterhin höhere Entgelte bei Vergütungsverhandlungen
verbindlich akzeptieren und nicht auf günstigere Pflegeeinrichtungen
ausweichen?
Die Fragen 9, 10 und 11 werden wegen ihres Sachzusammenhangs gemeinsam
beantwortet.
Im Zusammenhang mit der Einführung des Mindestentgelts in der Pflege durch
die Pflegearbeitsbedingungenverordnung auf Grundlage des Arbeitnehmer-
Entsendegesetzes wurde befürchtet, dass sich die Kostenträger bei der
Bemessung der Vergütungen zukünftig an den in der Verordnung festgelegten
Mindestentgelten orientieren. Es ist deshalb darauf hinzuweisen, dass nach der
höchstrichterlichen Sozialrechtsprechung (vergleiche Urteile des
Bundessozialgerichts vom 17. Dezember 2009, Az.: B 3 P 3/08 R, zur ambulanten Pflege
und vom 29. Januar 2009, Az.: B 3 P 7/08 R, zur stationären Pflege) die
Zahlung von Tariflöhnen ausdrücklich als wirtschaftliche Betriebsführung
bezeichnet wird.
Um auch die Kostenträger vor Ort auf die Richtigkeit dieser Vorgehensweise
hinzuweisen und unnötige Sozialgerichtsverfahren gegen ablehnende Entschei-
Drucksache 17/9338 – 6 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiodedungen der Kostenträger zu vermeiden, erfolgt mit dem PNG in § 84 Absatz 2
und in § 89 Absatz 1 SGB XI eine entsprechende Klarstellung.
Mit der Regelung wird im Übrigen dem Beschluss des Bundesrates
(Bundesratsdrucksache 52/09) vom 13. Februar 2009 zu dieser Frage im
Zusammenhang mit dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz Rechnung getragen.
12. Wie viele Pflegeeinrichtungen gab es 2011, und wie viele Kontrollen zur
Einhaltung des Pflegemindestlohns wurden von der Finanzkontrolle
Schwarzarbeit seit dem Bestehen des sog. Pflegemindestlohns pro Jahr in
der Pflegebranche durchgeführt (bitte differenziert nach kirchlichen,
kommunalen und privaten Einrichtungen und Bundesland angeben)?
Zur Gesamtzahl der zugelassenen Pflegeeinrichtungen liegen erst Daten für
2009 vor.
Quelle: Statistisches Bundesamt
1 Pflegeheime mit mehreren Pflegeangeboten sind hier mehrfach berücksichtigt.
2 Für Bremen sind geschätzte Daten im Deutschlandergebnis enthalten. Die Schätzung ist ausreichend genau für ein sinnvolles
Deutschlandergebnis, aber nicht hinreichend genau für eine Beschreibung der Situation in Bremen.
Land
ambulante
Pflegeeinrichtungen
stationäre
Pflegeeinrichtungen
und zwar nach Art der Leistung
1
vollstationäre
Dauerpflege
Kurzzeitpflege teilstationäre
Pflege
Baden-Württemberg 999 1.466 1.363 268 437
Bayern 1.843 1.633 1.476 104 256
Berlin 505 378 299 31 66
Brandenburg 573 369 304 115 114
Bremen
2
/ / / / /
Hamburg 345 187 166 71 20
Hessen 947 732 672 114 173
Mecklenburg-Vorpommern 424 302 230 21 71
Niedersachsen 1.164 1.477 1.347 64 169
Nordrhein Westfalen 2.259 2.232 2.002 187 319
Rheinland-Pfalz 416 454 425 222 246
Saarland 114 137 131 65 47
Sachsen 997 729 588 119 146
Sachsen-Anhalt 511 438 388 29 61
Schleswig-Holstein 392 664 625 145 57
Thüringen 396 338 280 20 76
Insgesamt 12.026 11.634 10.384 1.588 2.277
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 7 – Drucksache 17/9338Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit der Zollverwaltung hat in der
Pflegebranche in den Jahren 2010 und 2011 Prüfungen bei Arbeitgebern wie folgt
durchgeführt:
Eine Differenzierung nach kirchlichen, kommunalen und privaten
Einrichtungen ist anhand der statistischen Auswertungen der Finanzkontrolle
Schwarzarbeit der Zollverwaltung nicht möglich.
Da die Pflegearbeitsbedingungenverordnung erst zum 1. August 2010 in Kraft
getreten ist, wurde für das Jahr 2010 nur das zweite Halbjahr berücksichtigt.
13. In wie vielen Fällen hat die Finanzkontrolle Schwarzarbeit seit dem
Bestehen des Pflegemindestlohns pro Jahr Verstöße festgestellt, und in
welcher Höhe wurden pro Jahr Bußgelder, Geld- und Freiheitsstrafen
verhängt (bitte differenziert nach kirchlichen, kommunalen und privaten
Einrichtungen und Bundesland angeben)?
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit der Zollverwaltung hat in der
Pflegebranche in den Jahren 2010 und 2011 Ermittlungsverfahren wie folgt
abgeschlossen:
* Diese Angaben beziehen sich auf die in einzelnen Strafverfahren von der Landesjustiz zur Verfügung gestellten Daten.
2. Halbjahr 2010 2011
gesamt 192 2 488
Schleswig-Holstein 20 166
Hamburg 1 24
Niedersachsen 11 251
Bremen 4 22
Nordrhein-Westfalen 21 363
Hessen 8 168
Rheinland-Pfalz 7 84
Baden-Württemberg 15 222
Bayern 27 573
Saarland 0 53
Berlin 0 38
Brandenburg 1 122
Mecklenburg-Vorpommern 22 81
Sachsen 2 212
Sachsen-Anhalt 46 20
Thüringen 7 89
2. Halbjahr 2010 2011
abgeschlossene Ermittlungsverfahren 664 683
davon Mindestlohnverstöße 0 30
Geldbußen und Verfallbeträge 94 745 Euro 70 320 Euro
davon wegen Mindestlohnverstoß 0 17 595 Euro
Geldstrafen* 65 850 Euro 56 654 Euro
Freiheitsstrafen* 2 Jahre 0
Drucksache 17/9338 – 8 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeEine Differenzierung nach kirchlichen, kommunalen und privaten
Einrichtungen sowie der Ermittlungsverfahren nach Bundesländern in der Pflegebranche
ist anhand der statistischen Auswertungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit
der Zollverwaltung nicht möglich.
Da die Pflegearbeitsbedingungenverordnung erst zum 1. August 2010 in Kraft
getreten ist, wurde für das Jahr 2010 nur das zweite Halbjahr berücksichtigt.
14. Wie hoch ist die Zahl der Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigten in der
Pflegebranche, die in den vergangenen fünf Jahren aufstockendes
Arbeitslosengeld II beantragen mussten, um das Existenzminimum zu decken?
Erwerbstätige Arbeitslosengeld-II-Bezieher sind erwerbsfähige
Leistungsberechtigte, die Leistungen aus der Grundsicherung für Arbeitsuchende und
gleichzeitig ein Bruttoeinkommen aus abhängiger oder selbstständiger
Erwerbstätigkeit beziehen. Die Gewährung der Leistungen ist abhängig von der
Bedürftigkeit der Bedarfsgemeinschaft in der die erwerbstätigen
Arbeitslosengeld-II-Bezieher leben.
Auswertungen zu sozialversicherungspflichtig beschäftigten Arbeitslosengeld-
II-Beziehern nach Wirtschaftszweigen sind seit 2008 möglich. Im Juni 2011
bezogen rund 17 900 sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigte und rund
29 800 sozialversicherungspflichtige Teilzeitbeschäftigte in den
Wirtschaftsabteilungen 87 und 88 nach der WZ 2008 gleichzeitig Erwerbseinkommen und
aufstockende Leistungen aus der Grundsicherung für Arbeitsuchende. Die
Wirtschaftsabteilungen Heime (Q87) und Sozialwesen (Q88) weichen jedoch
von der Definition der Pflegebranche nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz
und nach der Pflegearbeitsbedingungenverordnung ab und erfassen deutlich
mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Von allen Beschäftigten in diesen
Wirtschaftsabteilungen waren von den Vollzeitbeschäftigten 2,3 Prozent und
von den Teilzeitbeschäftigten 4,4 Prozent auf Leistungen aus der
Grundsicherung angewiesen. Im Vergleich zu 2008 haben sich die absolute Zahl und der
Anteil bei den Vollzeitbeschäftigten verringert und bei den
Teilzeitbeschäftigten erhöht.
Daten zur Beschäftigung von erwerbsfähigen Arbeitslosengeld-II-Beziehern
insgesamt und in der Pflegebranche sind der Tabelle zu Frage 14 in der Anlage
zu entnehmen.
Hierbei ist zu beachten, dass es beschäftigte Arbeitslosengeld-II-Bezieher gibt,
die kein Bruttoerwerbseinkommen beziehen. Gründe dafür sind insbesondere
Beschäftigungsverhältnisse ohne Lohnzahlung (z. B. Krankengeld oder
Elternzeit), zeitweiliger Lohnausfall sowie verzögerte Abmeldungen von
Beschäftigungsverhältnissen, aber auch das Auseinanderfallen von
Beschäftigungszeitraum und monatlichem Einkommenszufluss. Als sozialversicherungspflichtig
beschäftigte Arbeitslosengeld-II-Empfänger werden nur die Personen gezählt,
für die auch im Monat des Leistungsbezugs ein Zufluss von
Bruttoerwerbseinkommen vorliegt. Über Arbeitslosengeld-II-Bezieher mit einem
Beschäftigungsverhältnis, aber ohne zeitgleichem Zufluss von
Bruttoerwerbseinkommen, wird in der Tabelle nachrichtlich berichtet.
15. Wie hoch ist die Zahl der Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigten in der
Pflegebranche, die in den vergangenen fünf Jahren zusätzlich einen Minijob
ausüben mussten, um ein angemessenes Gehalt zu erreichen?
Hierzu liegen der Bundesregierung keine Daten vor.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 9 – Drucksache 17/933816. Sieht die Bundesregierung einen Zusammenhang zwischen der
Entwicklung der Entlohnung im Pflegebereich und der Attraktivität von
Pflegeberufen?
Wenn ja, aus welchen Gründen ist die Bundesregierung der Auffassung,
dass durch die geplante Neuregelung die Attraktivität von Pflegeberufen,
insbesondere von Pflegefachkräften, erhöht bzw. erhalten wird?
Wenn nein, warum nicht?
Angemessene Arbeitsbedingungen spielen für die Attraktivität des
Pflegeberufs eine wichtige Rolle.
Zur Intention der Neuregelung in § 72 Absatz 3 SGB XI wird auf die
Ausführungen zu Frage 1 sowie im Übrigen auf die Klarstellungen in den §§ 84 und 89
SGB XI und die Ausführungen dazu zu den Fragen 9, 10 und 11 verwiesen.
17. Wie werden sich nach der Ansicht der Bundesregierung der
Fachkräftebedarf und die Fachkräftelücke in der Pflegebranche in den kommenden
zehn Jahren entwickeln, und welche Maßnahmen wird die
Bundesregierung ergreifen, um die Attraktivität von Pflegeberufen zu erhöhen?
In Deutschland leben zurzeit rund 2,46 Millionen Pflegebedürftige. Mit
zunehmendem Alter steigt das Risiko der Pflegebedürftigkeit. Bei konstanter
Pflegewahrscheinlichkeit würde die Zahl der Pflegebedürftigen in der sozialen
Pflegeversicherung beispielsweise bis zum Jahr 2020 um rd. 450 0000 auf rd.
2,91 Millionen steigen, d. h. um fast 20 Prozent zunehmen (Quelle:
Statistisches Bundesamt). Daraus leitet sich in Zukunft ein steigender Bedarf an
Pflegekräften, insbesondere an Pflegefachkräften ab. In verschiedenen
wissenschaftlichen Studien wurden Prognosen erstellt oder aufgrund unterschiedlicher
Projektionen Szenarien beschrieben. Insgesamt wird deutlich, dass erheblicher
Handlungsbedarf besteht, um den Ersatz- und Expansionsbedarf an
Pflegekräften in den kommenden Jahrzehnten, in denen die demographischen Effekte auf
dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt weiter zunehmen werden, decken zu
können.
Die Bundesregierung hat bereits eine Vielzahl von Maßnahmen zur Sicherung
der Fachkräftebasis in der Altenpflege ergriffen. Es ist unter anderem gelungen,
die Attraktivität des Ausbildungsberufs der Altenpflegerin und des
Altenpflegers deutlich zu erhöhen. Im Schuljahr 2010/2011 konnten mit insgesamt
56 600 Schülerinnen und Schülern und 23 700 Neueintritten Spitzenwerte in
der Altenpflegeausbildung erreicht werden.
Darüber hinaus hat die Bundesregierung gemeinsam mit den Ländern und
Verbänden eine „Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege“ auf den
Weg gebracht. Ziel dieser konzertierten Aktion ist es, mit möglichst konkreten
Maßnahmen die Kräfte aller Beteiligten im Berufsfeld Altenpflege zu bündeln,
die Aus- und Weiterbildung der Altenpflege zu stärken und die Attraktivität des
Beschäftigungsfeldes zu steigern. Eine Vereinbarung hierüber soll noch in der
ersten Jahreshälfte 2012 unterzeichnet werden.
Grundlegend für ein attraktives Beschäftigungsfeld ist darüber hinaus eine
zukunftsgerechte Berufsausbildung. Die Bundesregierung strebt deshalb die
Weiterentwicklung der Pflegeberufe an. Altenpflegeausbildung, Gesundheits- und
Krankenpflegeausbildung sowie Gesundheits- und
Kinderkrankenpflegeausbildung sollen in einem neuen Berufsgesetz zusammengeführt werden. Das
kürzlich unter gemeinsamer Federführung des Bundesministeriums für Gesundheit
und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
vorgelegte Eckpunktepapier der Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Weiterentwicklung
Drucksache 17/9338 – 10 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiodeder Pflegeberufe“ soll die Grundlage für den weiteren Diskussionsprozess zur
Vorbereitung eines Gesetzentwurfs bilden.
Auch die von der Bundesregierung auf den Weg gebrachten Maßnahmen zur
Verbesserung der Feststellung und Anerkennung von im Ausland erworbenen
Qualifikationen und Berufsabschlüssen werden das inländische
Fachkräftepotential in der Altenpflege im Hinblick auf den sich abzeichnenden
Fachkräftemangel sinnvoll ergänzen. Nicht zuletzt werden die im Regierungsentwurf
eines Pflege-Neuausrichtungs-Gesetzes vorgesehenen Maßnahmen auch zur
Entlastung der Pflegekräfte in den Diensten und Einrichtungen führen und so
zur Steigerung der Attraktivität des Berufsfeldes Pflege beitragen.
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30. Juni 2010 und 30. Juni 2011
Sv-pflichtig
Beschäftigte
Geringf. entlohnte
Beschäftigte
(GeB)
ausschließlich
GeB
im Nebenjob
GeB
Kurzfristig
Beschäftigte
(KfB)
ausschließlich
KfB
im Nebenjob
KfB
1 2 3 4 5 6 7
Deutschland Insgesamt Insgesamt 27.710.487 7.274.398 4.916.487 2.357.911 409.566 354.702 54.864
87+88 1.426.640 292.935 188.740 104.195 3.459 2.959 500
mit Berufsausbildung Insgesamt 16.042.187 1.766.298 1.120.456 645.842 27.113 19.897 7.216
87+88 901.034 125.590 74.702 50.888 696 467 229
ohne Berufsausbildung Insgesamt 3.856.768 1.002.997 729.602 273.395 93.105 84.622 8.483
87+88 212.221 53.361 39.170 14.191 1.712 1.607 105
Fach- und Hochschulabschluss Insgesamt 2.940.369 142.256 82.681 59.575 3.330 2.543 787
87+88 125.765 8.293 4.369 3.924 56 44 12
keine Zuordnung möglich Insgesamt 4.871.163 4.362.847 2.983.748 1.379.099 286.018 247.640 38.378
87+88 187.620 105.691 70.499 35.192 995 841 154
01 Schleswig-Holstein Insgesamt Insgesamt 824.505 258.011 176.136 81.875 10.657 9.327 1.330
87+88 56.212 13.657 8.714 4.943 86 68 18
mit Berufsausbildung Insgesamt 464.755 53.137 33.619 19.518 1.544 1.222 322
87+88 33.819 5.004 2.832 2.172 13 * *
ohne Berufsausbildung Insgesamt 99.870 22.864 17.090 5.774 1.797 1.660 137
87+88 6.688 1.491 1.057 434 31 * *
Fach- und Hochschulabschluss Insgesamt 55.357 3.670 2.175 1.495 125 103 22
87+88 2.858 236 112 124
keine Zuordnung möglich Insgesamt 204.523 178.340 123.252 55.088 7.191 6.342 849
87+88 12.847 6.926 4.713 2.213 42 32 10
02 Hamburg Insgesamt Insgesamt 820.220 162.565 101.791 60.774 3.874 2.715 1.159
87+88 30.447 7.352 4.034 3.318 29 25 4
mit Berufsausbildung Insgesamt 405.288 26.585 15.220 11.365 240 143 97
87+88 15.293 2.157 1.021 1.136 * *
ohne Berufsausbildung Insgesamt 91.850 18.727 12.613 6.114 841 612 229
87+88 4.419 1.033 672 361 7 * *
Fach- und Hochschulabschluss Insgesamt 112.315 3.714 2.099 1.615 119 85 34
87+88 2.933 192 96 96 * * *
keine Zuordnung möglich Insgesamt 210.767 113.539 71.859 41.680 2.674 1.875 799
87+88 7.802 3.970 2.245 1.725 16 * *
Tabelle zu Frage 8: Beschäftigte in der Pflegebranche nach Beschäftigungsform und Qualifikation
Stichtag
Polit Gebietsstruktur
(Arbeitsort (AO))
Ausbildung WZ 2008
30.06.2010
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Sv-pflichtig
Beschäftigte
Geringf. entlohnte
Beschäftigte
(GeB)
ausschließlich
GeB
im Nebenjob
GeB
Kurzfristig
Beschäftigte
(KfB)
ausschließlich
KfB
im Nebenjob
KfB
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Stichtag
Polit Gebietsstruktur
(Arbeitsort (AO))
Ausbildung WZ 2008
03 Niedersachsen Insgesamt Insgesamt 2.455.391 733.199 515.238 217.961 39.938 35.042 4.896
87+88 143.323 33.370 22.140 11.230 487 444 43
mit Berufsausbildung Insgesamt 1.479.479 171.404 112.732 58.672 2.370 1.785 585
87+88 88.812 13.799 8.410 5.389 * * 14
ohne Berufsausbildung Insgesamt 327.546 85.553 63.966 21.587 7.962 7.362 600
87+88 20.249 5.883 4.310 1.573 182 171 11
Fach- und Hochschulabschluss Insgesamt 206.137 16.110 10.233 5.877 312 236 76
87+88 10.925 861 442 419 * *
keine Zuordnung möglich Insgesamt 442.229 460.132 328.307 131.825 29.294 25.659 3.635
87+88 23.337 12.827 8.978 3.849 256 238 18
04 Bremen Insgesamt Insgesamt 284.553 70.923 47.541 23.382 3.615 3.277 338
87+88 13.533 3.171 1.689 1.482 14 9 5
mit Berufsausbildung Insgesamt 155.023 11.857 7.455 4.402 101 82 19
87+88 7.270 1.306 606 700 3 * *
ohne Berufsausbildung Insgesamt 34.535 7.844 5.841 2.003 428 369 59
87+88 1.747 421 263 158 8 * *
Fach- und Hochschulabschluss Insgesamt 34.174 1.345 749 596 14 6 8
87+88 2.110 193 83 110
keine Zuordnung möglich Insgesamt 60.821 49.877 33.496 16.381 3.072 2.820 252
87+88 2.406 1.251 737 514 3 3
05 Nordrhein-Westfalen Insgesamt Insgesamt 5.820.035 1.781.037 1.253.265 527.772 75.394 64.947 10.447
87+88 322.243 81.632 54.839 26.793 551 484 67
mit Berufsausbildung Insgesamt 3.198.209 363.572 241.183 122.389 3.548 2.431 1.117
87+88 202.885 34.167 21.241 12.926 132 92 40
ohne Berufsausbildung Insgesamt 906.715 239.847 180.201 59.646 17.840 16.115 1.725
87+88 55.043 18.710 14.119 4.591 301 287 14
Fach- und Hochschulabschluss Insgesamt 590.316 28.695 16.398 12.297 315 229 86
87+88 29.530 2.233 1.270 963 8 8
keine Zuordnung möglich Insgesamt 1.124.795 1.148.923 815.483 333.440 53.691 46.172 7.519
87+88 34.785 26.522 18.209 8.313 110 97 13
06 Hessen Insgesamt Insgesamt 2.185.899 564.420 372.749 191.671 23.461 20.173 3.288
87+88 97.085 23.491 14.168 9.323 255 209 46
mit Berufsausbildung Insgesamt 1.207.637 135.942 84.557 51.385 1.225 821 404
87+88 56.437 9.130 4.991 4.139 * * *
ohne Berufsausbildung Insgesamt 301.609 82.775 59.493 23.282 3.865 3.372 493
87+88 15.478 3.882 2.647 1.235 113 96 17
Fach- und Hochschulabschluss Insgesamt 273.003 11.648 6.688 4.960 230 195 35
87+88 10.985 896 473 423 * * *
keine Zuordnung möglich Insgesamt 403.650 334.055 222.011 112.044 18.141 15.785 2.356
87+88 14.185 9.583 6.057 3.526 104 86 18
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Sv-pflichtig
Beschäftigte
Geringf. entlohnte
Beschäftigte
(GeB)
ausschließlich
GeB
im Nebenjob
GeB
Kurzfristig
Beschäftigte
(KfB)
ausschließlich
KfB
im Nebenjob
KfB
1 2 3 4 5 6 7
Stichtag
Polit Gebietsstruktur
(Arbeitsort (AO))
Ausbildung WZ 2008
07 Rheinland-Pfalz Insgesamt Insgesamt 1.217.744 373.825 254.498 119.327 28.734 24.661 4.073
87+88 65.997 13.275 8.846 4.429 97 82 15
mit Berufsausbildung Insgesamt 736.595 99.106 62.456 36.650 1.947 1.470 477
87+88 42.411 5.402 3.242 2.160 19 15 4
ohne Berufsausbildung Insgesamt 201.340 53.886 39.409 14.477 4.413 4.022 391
87+88 11.837 2.831 2.183 648 46 * *
Fach- und Hochschulabschluss Insgesamt 97.110 5.878 3.299 2.579 153 114 39
87+88 5.662 305 153 152 4 * *
keine Zuordnung möglich Insgesamt 182.699 214.955 149.334 65.621 22.221 19.055 3.166
87+88 6.087 4.737 3.268 1.469 28 20 8
08 Baden-Württemberg Insgesamt Insgesamt 3.887.750 1.112.377 696.433 415.944 67.459 59.931 7.528
87+88 163.117 38.017 23.644 14.373 780 673 107
mit Berufsausbildung Insgesamt 2.262.342 300.191 175.652 124.539 5.291 4.032 1.259
87+88 100.145 16.910 9.335 7.575 136 85 51
ohne Berufsausbildung Insgesamt 680.821 203.903 141.914 61.989 20.732 18.957 1.775
87+88 34.860 7.930 5.688 2.242 451 * *
Fach- und Hochschulabschluss Insgesamt 444.127 21.453 12.310 9.143 561 419 142
87+88 13.149 897 490 407 12 * *
keine Zuordnung möglich Insgesamt 500.460 586.830 366.557 220.273 40.875 36.523 4.352
87+88 14.963 12.280 8.131 4.149 181 149 32
09 Bayern Insgesamt Insgesamt 4.567.987 1.194.602 750.311 444.291 75.629 63.846 11.783
87+88 198.659 39.664 23.588 16.076 729 590 139
mit Berufsausbildung Insgesamt 2.694.534 330.088 197.085 133.003 6.373 4.236 2.137
87+88 130.113 19.378 10.477 8.901 202 131 71
ohne Berufsausbildung Insgesamt 703.689 175.184 123.205 51.979 14.655 13.394 1.261
87+88 33.066 6.521 4.688 1.833 372 350 22
Fach- und Hochschulabschluss Insgesamt 480.807 22.704 12.802 9.902 699 564 135
87+88 17.453 1.093 531 562 18 12 6
keine Zuordnung möglich Insgesamt 688.957 666.626 417.219 249.407 53.902 45.652 8.250
87+88 18.027 12.672 7.892 4.780 137 97 40
10 Saarland Insgesamt Insgesamt 349.541 98.260 70.547 27.713 2.734 2.314 420
87+88 18.834 4.638 3.388 1.250 22 * *
mit Berufsausbildung Insgesamt 210.674 25.245 16.960 8.285 182 133 49
87+88 11.687 2.036 1.386 650 3 3
ohne Berufsausbildung Insgesamt 54.608 13.501 10.232 3.269 1.400 1.285 115
87+88 3.562 1.192 960 232 15 15
Fach- und Hochschulabschluss Insgesamt 29.123 1.728 986 742 78 58 20
87+88 1.984 88 53 35
keine Zuordnung möglich Insgesamt 55.136 57.786 42.369 15.417 1.074 838 236
87+88 1.601 1.322 989 333 4 * *
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Sv-pflichtig
Beschäftigte
Geringf. entlohnte
Beschäftigte
(GeB)
ausschließlich
GeB
im Nebenjob
GeB
Kurzfristig
Beschäftigte
(KfB)
ausschließlich
KfB
im Nebenjob
KfB
1 2 3 4 5 6 7
Stichtag
Polit Gebietsstruktur
(Arbeitsort (AO))
Ausbildung WZ 2008
11 Berlin Insgesamt Insgesamt 1.123.165 214.886 149.582 65.304 11.572 10.003 1.569
87+88 79.482 9.845 5.760 4.085 98 84 14
mit Berufsausbildung Insgesamt 512.110 28.492 17.111 11.381 331 246 85
87+88 38.860 2.757 1.419 1.338 31 22 9
ohne Berufsausbildung Insgesamt 122.629 23.219 16.423 6.796 1.222 1.030 192
87+88 8.252 1.214 818 396 34 * *
Fach- und Hochschulabschluss Insgesamt 166.474 5.941 3.345 2.596 185 132 53
87+88 10.725 518 229 289 4 4
keine Zuordnung möglich Insgesamt 321.952 157.234 112.703 44.531 9.834 8.595 1.239
87+88 21.645 5.356 3.294 2.062 29 * *
12 Brandenburg Insgesamt Insgesamt 750.998 137.398 102.427 34.971 11.436 10.394 1.042
87+88 45.892 5.444 3.896 1.548 61 52 9
mit Berufsausbildung Insgesamt 462.781 34.859 24.687 10.172 487 393 94
87+88 32.786 2.593 1.844 749 12 7 5
ohne Berufsausbildung Insgesamt 59.463 15.642 12.327 3.315 5.381 5.078 303
87+88 2.985 477 372 105 35 32 3
Fach- und Hochschulabschluss Insgesamt 72.467 3.226 1.987 1.239 27 21 6
87+88 3.488 178 95 83
keine Zuordnung möglich Insgesamt 156.287 83.671 63.426 20.245 5.541 4.902 639
87+88 6.633 2.196 1.585 611 14 * *
13 Mecklenburg-Vorpommern Insgesamt Insgesamt 525.751 89.354 66.249 23.105 8.486 7.666 820
87+88 32.310 3.915 2.977 938 21 * *
mit Berufsausbildung Insgesamt 331.882 25.690 18.027 7.663 385 339 46
87+88 23.804 2.091 1.587 504 4 4
ohne Berufsausbildung Insgesamt 43.021 7.026 5.491 1.535 991 911 80
87+88 1.992 287 235 52 8 8
Fach- und Hochschulabschluss Insgesamt 47.288 2.171 1.267 904 45 36 9
87+88 2.133 115 52 63
keine Zuordnung möglich Insgesamt 103.560 54.467 41.464 13.003 7.065 6.380 685
87+88 4.381 1.422 1.103 319 9 * *
14 Sachsen Insgesamt Insgesamt 1.409.825 242.209 179.480 62.729 27.582 24.195 3.387
87+88 77.651 7.838 5.558 2.280 138 116 22
mit Berufsausbildung Insgesamt 909.547 82.202 58.273 23.929 1.623 1.341 282
87+88 55.688 4.297 3.077 1.220 40 26 14
ohne Berufsausbildung Insgesamt 108.269 27.757 21.773 5.984 8.061 7.191 870
87+88 5.970 765 609 156 62 * *
Fach- und Hochschulabschluss Insgesamt 187.279 7.085 4.146 2.939 188 149 39
87+88 5.997 231 136 95 4 * *
keine Zuordnung möglich Insgesamt 204.730 125.165 95.288 29.877 17.710 15.514 2.196
87+88 9.996 2.545 1.736 809 32 27 5
D
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1
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5
–
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Sv-pflichtig
Beschäftigte
Geringf. entlohnte
Beschäftigte
(GeB)
ausschließlich
GeB
im Nebenjob
GeB
Kurzfristig
Beschäftigte
(KfB)
ausschließlich
KfB
im Nebenjob
KfB
1 2 3 4 5 6 7
Stichtag
Polit Gebietsstruktur
(Arbeitsort (AO))
Ausbildung WZ 2008
15 Sachsen-Anhalt Insgesamt Insgesamt 749.102 118.230 89.998 28.232 7.713 6.799 914
87+88 42.372 3.481 2.582 899 55 49 6
mit Berufsausbildung Insgesamt 505.336 36.076 26.364 9.712 592 502 90
87+88 31.605 2.020 1.495 525 6 * *
ohne Berufsausbildung Insgesamt 61.661 12.396 9.554 2.842 1.457 1.336 121
87+88 3.277 308 242 66 29 * *
Fach- und Hochschulabschluss Insgesamt 68.010 3.089 1.847 1.242 47 30 17
87+88 2.628 108 60 48
keine Zuordnung möglich Insgesamt 114.095 66.669 52.233 14.436 5.617 4.931 686
87+88 4.862 1.045 785 260 20 17 3
16 Thüringen Insgesamt Insgesamt 738.021 123.102 90.242 32.860 11.282 9.412 1.870
87+88 39.483 4.145 2.917 1.228 36 * *
mit Berufsausbildung Insgesamt 505.995 41.852 29.075 12.777 874 721 153
87+88 29.419 2.543 1.739 804 8 * *
ohne Berufsausbildung Insgesamt 59.142 12.873 10.070 2.803 2.060 1.928 132
87+88 2.796 416 307 109 18 * *
Fach- und Hochschulabschluss Insgesamt 76.382 3.799 2.350 1.449 232 166 66
87+88 3.205 149 94 55
keine Zuordnung möglich Insgesamt 96.502 64.578 48.747 15.831 8.116 6.597 1.519
87+88 4.063 1.037 777 260 10 10
Deutschland Insgesamt Insgesamt 28.381.343 7.386.881 4.894.322 2.492.559 402.758 344.919 57.839
87+88 1.482.587 302.818 192.836 109.982 2.764 2.292 472
mit Berufsausbildung Insgesamt 16.259.930 1.789.566 1.107.450 682.116 24.982 17.446 7.536
87+88 933.591 130.152 76.701 53.451 502 334 168
ohne Berufsausbildung Insgesamt 3.819.222 990.276 712.370 277.906 97.035 87.344 9.691
87+88 213.882 53.836 39.162 14.674 1.299 1.192 107
Fach- und Hochschulabschluss Insgesamt 3.070.178 153.933 88.719 65.214 3.762 2.779 983
87+88 132.156 8.884 4.598 4.286 64 46 18
keine Zuordnung möglich Insgesamt 5.232.013 4.453.106 2.985.783 1.467.323 276.979 237.350 39.629
87+88 202.958 109.946 72.375 37.571 899 720 179
01 Schleswig-Holstein Insgesamt Insgesamt 842.006 262.613 176.585 86.028 11.555 10.134 1.421
87+88 59.716 13.746 8.710 5.036 85 79 6
mit Berufsausbildung Insgesamt 470.502 54.721 34.006 20.715 1.573 1.249 324
87+88 36.037 5.140 2.881 2.259 15 * *
ohne Berufsausbildung Insgesamt 97.768 24.142 18.011 6.131 2.274 2.075 199
87+88 7.315 1.523 1.075 448 18 18
Fach- und Hochschulabschluss Insgesamt 57.322 3.891 2.326 1.565 130 109 21
87+88 3.003 256 127 129
keine Zuordnung möglich Insgesamt 216.414 179.859 122.242 57.617 7.578 6.701 877
87+88 13.361 6.827 4.627 2.200 52 * *
30.06.2011
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Sv-pflichtig
Beschäftigte
Geringf. entlohnte
Beschäftigte
(GeB)
ausschließlich
GeB
im Nebenjob
GeB
Kurzfristig
Beschäftigte
(KfB)
ausschließlich
KfB
im Nebenjob
KfB
1 2 3 4 5 6 7
Stichtag
Polit Gebietsstruktur
(Arbeitsort (AO))
Ausbildung WZ 2008
02 Hamburg Insgesamt Insgesamt 835.148 163.840 101.530 62.310 3.841 2.685 1.156
87+88 32.032 7.389 4.013 3.376 21 15 6
mit Berufsausbildung Insgesamt 408.939 27.332 15.387 11.945 419 237 182
87+88 16.209 2.246 1.069 1.177 * *
ohne Berufsausbildung Insgesamt 90.659 18.662 12.548 6.114 671 495 176
87+88 4.430 1.000 659 341 5 * *
Fach- und Hochschulabschluss Insgesamt 117.952 3.988 2.197 1.791 75 59 16
87+88 3.179 215 98 117 * *
keine Zuordnung möglich Insgesamt 217.598 113.858 71.398 42.460 2.676 1.894 782
87+88 8.214 3.928 2.187 1.741 11 * *
03 Niedersachsen Insgesamt Insgesamt 2.531.297 746.846 514.804 232.042 39.740 34.333 5.407
87+88 149.529 34.678 22.705 11.973 229 190 39
mit Berufsausbildung Insgesamt 1.503.397 173.975 111.819 62.156 2.101 1.491 610
87+88 92.364 14.745 8.898 5.847 * * 16
ohne Berufsausbildung Insgesamt 329.658 84.800 62.565 22.235 7.085 6.451 634
87+88 20.608 5.956 4.338 1.618 108 100 8
Fach- und Hochschulabschluss Insgesamt 217.714 17.398 10.851 6.547 341 244 97
87+88 11.524 931 465 466 * *
keine Zuordnung möglich Insgesamt 480.528 470.673 329.569 141.104 30.213 26.147 4.066
87+88 25.033 13.046 9.004 4.042 71 56 15
04 Bremen Insgesamt Insgesamt 291.062 70.465 46.319 24.146 3.370 3.089 281
87+88 13.458 3.220 1.778 1.442 7 * *
mit Berufsausbildung Insgesamt 155.593 11.854 7.289 4.565 86 60 26
87+88 7.200 1.257 588 669 * *
ohne Berufsausbildung Insgesamt 34.969 7.388 5.327 2.061 313 262 51
87+88 1.617 456 301 155 * 4 *
Fach- und Hochschulabschluss Insgesamt 35.445 1.480 838 642 14 11 3
87+88 2.094 192 84 108
keine Zuordnung möglich Insgesamt 65.055 49.743 32.865 16.878 2.957 2.756 201
87+88 2.547 1.315 805 510 * *
05 Nordrhein-Westfalen Insgesamt Insgesamt 5.963.603 1.808.443 1.252.832 555.611 70.542 60.278 10.264
87+88 336.640 84.125 55.755 28.370 379 304 75
mit Berufsausbildung Insgesamt 3.229.070 364.095 236.357 127.738 3.205 2.112 1.093
87+88 210.179 34.882 21.425 13.457 88 52 36
ohne Berufsausbildung Insgesamt 908.458 240.973 179.352 61.621 15.757 14.048 1.709
87+88 56.711 18.843 14.103 4.740 172 * *
Fach- und Hochschulabschluss Insgesamt 618.271 31.005 17.615 13.390 411 304 107
87+88 30.833 2.382 1.329 1.053 6 * *
keine Zuordnung möglich Insgesamt 1.207.804 1.172.370 819.508 352.862 51.169 43.814 7.355
87+88 38.917 28.018 18.898 9.120 113 87 26
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e 17/9338
Sv-pflichtig
Beschäftigte
Geringf. entlohnte
Beschäftigte
(GeB)
ausschließlich
GeB
im Nebenjob
GeB
Kurzfristig
Beschäftigte
(KfB)
ausschließlich
KfB
im Nebenjob
KfB
1 2 3 4 5 6 7
Stichtag
Polit Gebietsstruktur
(Arbeitsort (AO))
Ausbildung WZ 2008
06 Hessen Insgesamt Insgesamt 2.233.410 571.447 370.427 201.020 25.906 22.383 3.523
87+88 100.761 24.240 14.529 9.711 267 222 45
mit Berufsausbildung Insgesamt 1.221.653 137.984 84.063 53.921 1.253 862 391
87+88 58.109 9.330 5.142 4.188 23 18 5
ohne Berufsausbildung Insgesamt 296.743 78.852 55.721 23.131 5.782 5.083 699
87+88 15.748 4.104 2.820 1.284 142 121 21
Fach- und Hochschulabschluss Insgesamt 283.176 12.406 7.022 5.384 224 166 58
87+88 11.446 894 450 444 6 6
keine Zuordnung möglich Insgesamt 431.838 342.205 223.621 118.584 18.647 16.272 2.375
87+88 15.458 9.912 6.117 3.795 96 77 19
07 Rheinland-Pfalz Insgesamt Insgesamt 1.247.599 382.228 256.218 126.010 29.880 25.597 4.283
87+88 68.520 14.001 9.157 4.844 141 117 24
mit Berufsausbildung Insgesamt 749.740 100.583 61.911 38.672 1.981 1.515 466
87+88 43.510 5.583 3.247 2.336 * * 9
ohne Berufsausbildung Insgesamt 198.115 53.251 38.797 14.454 5.461 5.080 381
87+88 11.779 2.961 2.250 711 43 40 3
Fach- und Hochschulabschluss Insgesamt 101.669 6.293 3.530 2.763 210 168 42
87+88 6.020 329 161 168 * *
keine Zuordnung möglich Insgesamt 198.075 222.101 151.980 70.121 22.228 18.834 3.394
87+88 7.211 5.128 3.499 1.629 69 57 12
08 Baden-Württemberg Insgesamt Insgesamt 3.983.847 1.139.402 695.766 443.636 69.503 60.905 8.598
87+88 168.898 39.374 24.104 15.270 648 558 90
mit Berufsausbildung Insgesamt 2.298.574 304.866 173.165 131.701 4.204 2.834 1.370
87+88 104.114 17.629 9.621 8.008 81 50 31
ohne Berufsausbildung Insgesamt 674.054 201.058 138.607 62.451 23.387 21.226 2.161
87+88 34.623 7.873 5.569 2.304 356 333 23
Fach- und Hochschulabschluss Insgesamt 464.633 23.721 13.346 10.375 673 498 175
87+88 13.657 960 487 473 16 12 4
keine Zuordnung möglich Insgesamt 546.586 609.757 370.648 239.109 41.239 36.347 4.892
87+88 16.504 12.912 8.427 4.485 195 163 32
09 Bayern Insgesamt Insgesamt 4.703.313 1.218.327 747.923 470.404 76.337 63.369 12.968
87+88 206.076 41.561 24.624 16.937 643 519 124
mit Berufsausbildung Insgesamt 2.744.596 338.834 197.109 141.725 6.166 3.912 2.254
87+88 135.129 20.347 11.079 9.268 136 87 49
ohne Berufsausbildung Insgesamt 702.920 171.605 118.829 52.776 16.864 15.079 1.785
87+88 32.756 6.482 4.585 1.897 316 297 19
Fach- und Hochschulabschluss Insgesamt 507.025 24.380 13.693 10.687 809 583 226
87+88 18.308 1.183 578 605 17 9 8
keine Zuordnung möglich Insgesamt 748.772 683.508 418.292 265.216 52.498 43.795 8.703
87+88 19.883 13.549 8.382 5.167 174 126 48
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Sv-pflichtig
Beschäftigte
Geringf. entlohnte
Beschäftigte
(GeB)
ausschließlich
GeB
im Nebenjob
GeB
Kurzfristig
Beschäftigte
(KfB)
ausschließlich
KfB
im Nebenjob
KfB
1 2 3 4 5 6 7
Stichtag
Polit Gebietsstruktur
(Arbeitsort (AO))
Ausbildung WZ 2008
10 Saarland Insgesamt Insgesamt 358.189 98.731 69.724 29.007 3.284 2.865 419
87+88 19.442 4.595 3.326 1.269 25 * *
mit Berufsausbildung Insgesamt 214.206 25.463 16.877 8.586 189 133 56
87+88 12.057 2.045 1.387 658 * *
ohne Berufsausbildung Insgesamt 54.914 13.772 10.341 3.431 2.080 1.916 164
87+88 3.522 1.176 943 233 19 * *
Fach- und Hochschulabschluss Insgesamt 29.578 1.779 1.043 736 99 77 22
87+88 2.114 105 70 35
keine Zuordnung möglich Insgesamt 59.491 57.717 41.463 16.254 916 739 177
87+88 1.749 1.269 926 343 * *
11 Berlin Insgesamt Insgesamt 1.151.344 215.912 147.841 68.071 7.664 6.204 1.460
87+88 80.980 10.330 5.868 4.462 111 82 29
mit Berufsausbildung Insgesamt 519.965 29.457 17.263 12.194 307 203 104
87+88 39.773 3.148 1.588 1.560 24 11 13
ohne Berufsausbildung Insgesamt 119.863 23.036 16.105 6.931 1.716 1.495 221
87+88 7.920 1.275 860 415 45 35 10
Fach- und Hochschulabschluss Insgesamt 175.451 6.533 3.687 2.846 198 125 73
87+88 11.265 565 247 318 7 4 3
keine Zuordnung möglich Insgesamt 336.065 156.886 110.786 46.100 5.443 4.381 1.062
87+88 22.022 5.342 3.173 2.169 35 32 3
12 Brandenburg Insgesamt Insgesamt 763.313 138.430 100.784 37.646 12.318 11.356 962
87+88 48.102 5.669 4.008 1.661 67 59 8
mit Berufsausbildung Insgesamt 467.345 34.624 23.929 10.695 409 314 95
87+88 34.001 2.653 1.871 782 12 9 3
ohne Berufsausbildung Insgesamt 55.886 15.278 11.788 3.490 5.288 5.026 262
87+88 2.960 531 390 141 33 30 3
Fach- und Hochschulabschluss Insgesamt 74.346 3.550 2.140 1.410 39 35 4
87+88 3.774 198 112 86 3 3
keine Zuordnung möglich Insgesamt 165.736 84.978 62.927 22.051 6.582 5.981 601
87+88 7.367 2.287 1.635 652 19 * *
13 Mecklenburg-Vorpommern Insgesamt Insgesamt 529.185 90.270 65.898 24.372 8.695 7.795 900
87+88 33.759 4.165 3.139 1.026 19 * *
mit Berufsausbildung Insgesamt 332.742 26.284 18.141 8.143 394 344 50
87+88 24.522 2.089 1.595 494 7 * *
ohne Berufsausbildung Insgesamt 38.794 6.840 5.385 1.455 938 872 66
87+88 2.145 292 236 56 * *
Fach- und Hochschulabschluss Insgesamt 48.617 2.317 1.325 992 51 40 11
87+88 2.334 123 63 60 * *
keine Zuordnung möglich Insgesamt 109.032 54.829 41.047 13.782 7.312 6.539 773
87+88 4.758 1.661 1.245 416 7 7
D
eu
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u
n
d
estag
–
1
7
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–
1
9
–
D
ru
cksach
e 17/9338
Sv-pflichtig
Beschäftigte
Geringf. entlohnte
Beschäftigte
(GeB)
ausschließlich
GeB
im Nebenjob
GeB
Kurzfristig
Beschäftigte
(KfB)
ausschließlich
KfB
im Nebenjob
KfB
1 2 3 4 5 6 7
Stichtag
Polit Gebietsstruktur
(Arbeitsort (AO))
Ausbildung WZ 2008
14 Sachsen Insgesamt Insgesamt 1.437.256 240.784 173.951 66.833 22.875 19.552 3.323
87+88 79.074 7.869 5.515 2.354 69 61 8
mit Berufsausbildung Insgesamt 921.482 81.745 56.440 25.305 1.368 1.083 285
87+88 56.971 4.393 3.051 1.342 27 * *
ohne Berufsausbildung Insgesamt 101.338 27.423 21.166 6.257 6.887 5.934 953
87+88 5.687 714 545 169 17 * *
Fach- und Hochschulabschluss Insgesamt 191.741 7.770 4.584 3.186 228 171 57
87+88 6.286 251 144 107 4 * *
keine Zuordnung möglich Insgesamt 222.695 123.846 91.761 32.085 14.392 12.364 2.028
87+88 10.130 2.511 1.775 736 21 17 4
15 Sachsen-Anhalt Insgesamt Insgesamt 758.839 117.278 87.419 29.859 7.245 6.232 1.013
87+88 43.736 3.647 2.703 944 30 19 11
mit Berufsausbildung Insgesamt 507.981 35.944 25.702 10.242 598 500 98
87+88 32.532 2.108 1.548 560 * *
ohne Berufsausbildung Insgesamt 59.199 11.757 9.085 2.672 1.183 1.081 102
87+88 3.245 294 236 58 * 3 *
Fach- und Hochschulabschluss Insgesamt 68.539 3.254 1.932 1.322 44 29 15
87+88 2.756 126 72 54
keine Zuordnung möglich Insgesamt 123.120 66.323 50.700 15.623 5.420 4.622 798
87+88 5.203 1.119 847 272 25 * *
16 Thüringen Insgesamt Insgesamt 751.932 121.865 86.301 35.564 10.003 8.142 1.861
87+88 41.864 4.209 2.902 1.307 23 * *
mit Berufsausbildung Insgesamt 514.145 41.805 27.992 13.813 729 597 132
87+88 30.884 2.557 1.711 846 6 6
ohne Berufsausbildung Insgesamt 55.884 11.439 8.743 2.696 1.349 1.221 128
87+88 2.816 356 252 104 12 * *
Fach- und Hochschulabschluss Insgesamt 78.699 4.168 2.590 1.578 216 160 56
87+88 3.563 174 111 63
keine Zuordnung möglich Insgesamt 103.204 64.453 46.976 17.477 7.709 6.164 1.545
87+88 4.601 1.122 828 294 5 * *
Erstellungsdatum: 03.04.2012, Statistik Datenzentrum © Statistik der Bundesagentur für Arbeit
*) Aus Datenschutzgründen und Gründen der statistischen Geheimhaltung werden Zahlenwerte von 1 oder 2 und Daten, aus denen rechnerisch auf einen solchen Zahlenwert geschlossen werden kann, anonymisiert.
Pflegebranche = Wirtschaftsabteilungen "Heime" (87) und "Sozialwesen" (88).
D
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2
0
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1
7
. W
ah
lp
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d
e
Deutschland
Berichtsmonate Juni 2008 bis Juni 2011; Datenstand: April 2012
Insgesamt
dar. mit
Einkommen
aus
Erwerbstätigkeit
Insgesamt
dar. mit
Einkommen
aus
Erwerbstätigkeit
absolut absolut absolut
in %
(Sp.2 an Sp.1)
in %
(Sp.3 an Sp.1)
absolut absolut absolut
in %
(Sp.7 an Sp.6)
in %
(Sp.8 an Sp.6)
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
insgesamt 22.268.510 518.389 400.550 2,3 1,8 4.936.796 237.475 201.672 4,8 4,1
87 + 88 717.573 25.241 19.727 3,5 2,7 548.178 25.639 22.445 4,7 4,1
insgesamt 21.985.493 427.665 334.639 1,9 1,5 5.130.829 241.477 206.652 4,7 4,0
87 + 88 751.982 25.473 20.476 3,4 2,7 592.192 27.909 24.698 4,7 4,2
insgesamt 22.131.024 461.634 350.759 2,1 1,6 5.314.625 262.012 226.775 4,9 4,3
87 + 88 779.598 25.590 20.630 3,3 2,6 639.657 31.320 28.082 4,9 4,4
insgesamt 22.506.765 424.699 328.599 1,9 1,5 5.592.184 276.589 241.273 4,9 4,3
87 + 88 791.902 22.423 17.889 2,8 2,3 682.557 33.305 29.773 4,9 4,4
1)
Beschäftige im Alter von 15 bis 64 Jahre nach Wohnort in Deutschland. © Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Tabelle zu Frage 14: Beschäftigung von erwerbsfähigen Arbeitslosengeld II-Bezieher insgesamt und in der Pflegebranche
Berichtsmonat
ausgewählte
Regionen/
Wirtschaftszweige
WZ 2008
Sozialversicherungspflichtig
Vollzeitbeschäftigte
1)
Sozialversicherungspflichtig
Teilzeitbeschäftigte
1)
alle
Beschäftigten
dar. ALG II-Bezieher
Anteil
beschäftigter
Alg II-Bezieher
an allen
Beschäftigten
Anteil
beschäftigter
Alg II-Bezieher
mit
Einkommen
aus
Erwerbstätigkeit
an allen
Beschäftigten
alle
Beschäftigten
dar. ALG II-Bezieher
Jun 10
Jun 08
Anteil
beschäftigter
Alg II-Bezieher
an allen
Beschäftigten
Anteil
beschäftigter
Alg II-Bezieher
mit
Einkommen
aus
Erwerbstätigkeit
an allen
Beschäftigten
Pflegebranche = Wirtschaftsabteilungen "Heime" (87) und "Sozialwesen" (88).
Jun 11
Jun 09
G
esam
therstellung: H
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eenem
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G
m
bH
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C
o., B
uch- und
O
ffsetdruckerei, B
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erstraß
e
83–91, 12103
B
erlin, w
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ann-druck.de
V
ertrieb: B
undesanzeiger V
erlagsgesellschaft m
bH
, P
ostfach
10
05
34, 50445
K
öln, Telefon
(02
21) 97
66
83
40, F
ax
(02
21) 97
66
83
44, w
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.betrifft-gesetze.de
IS
S
N
0722-8333]