[Deutscher Bundestag Drucksache 17/10494
17. Wahlperiode 16. 08. 2012 Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Bettina Herlitzius,
Daniela Wagner, Agnes Krumwiede, weiterer Abgeordneter und der Fraktion
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
– Drucksache 17/10411 –
Beteiligung des Bundes an Hochbau- und Sanierungsprojekten
in der Hauptstadt Berlin
Vo r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Wichtige Angelegenheiten des Bonn/Berlin-Umzuges der Bundesregierung
wurden 1992 in einem Hauptstadtkooperationsvertrag geregelt. Der
Hauptstadtkooperationsvertrag dient laut Artikel 1 der Kooperation zwischen Bund und
Berlin für eine geordnete städtebauliche und siedlungsstrukturelle Entwicklung
der Gebiete mit Hauptstadtfunktionen und soll für die angemessene
Unterbringung der Verfassungsorgane des Bundes und der obersten Bundesbehörden
sorgen. Weiterhin soll dieser Vertrag die Wohnungsversorgung der Mitglieder
der Verfassungsorgane und der Bediensteten des Bundes, die Unterstützung
ausländischer Missionen, der Vertretungen der Länder beim Bund und bei der
Wohnungsversorgung ihrer Beschäftigten sowie Art, Umfang und Standort
hauptstadtbedingter wohnungsbezogener Infrastruktureinrichtungen regeln.
Der Bund und das Land Berlin können nach Artikel 2 des
Hauptstadtkooperationsvertrages einen Gemeinsamen Ausschuss gründen. Jede Vertragspartei
kann bis zu sechs Mitglieder in den Ausschuss entsenden.
Inzwischen ist in Berlin eine attraktive Mischung von Alt- und Neubauten
entstanden, die das heutige Stadtbild prägen. Der Deutsche Bundestag,
Einrichtungen der Kultur und Wissenschaft, diplomatische Vertretungen, Verbände,
Presse, Medien und andere haben ihren Platz gefunden.
Dennoch ist Berlin auch weiterhin von vielen Baustellen geprägt. In diesem
Zusammenhang ergibt sich die Frage, inwieweit der Bund gegenwärtig und in den
kommenden Jahren an der Finanzierung von Hochbau- und
Sanierungsprojekten in Berlin beteiligt ist, und inwieweit die Transparenz der
Entscheidungsprozesse gegenüber dem Parlament sichergestellt ist. Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
vom 13. August 2012 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Drucksache 17/10494 – 2 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeVo r b e m e r k u n g d e r B u n d e s r e g i e r u n g
Die Auflistungen erfassen nur zivile Große Neu-, Um- und Erweiterungsbauten
in Berlin. Vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
(BKM) wurden zusätzlich auch Kleine Baumaßnahmen (unter 1 Mio. Euro) zur
Projektförderung von national wertvollen Kulturdenkmälern aufgeführt. Zur
Abgrenzung der Begriffe Planung und Realisierung ist bei der Beantwortung der
Fragen 1 und 2 als Realisierungsbeginn der Baubeginn auf der Baustelle zu
verstehen.
1. Wie viele Hochbau- und Sanierungsprojekte unter finanzieller Beteiligung
des Bundes, einschließlich des Flughafens Berlin Brandenburg werden in
Berlin derzeit realisiert (bitte nach einzelnen Projekten auflisten)?
a) Aus welchen Haushaltstiteln und Einzelplänen werden diese Projekte in
welcher Höhe gefördert (bitte nach einzelnen Projekten auflisten)?
Antwort in beigefügter Tabelle.
b) Wie ist der voraussichtliche Mittelabfluss (bitte nach einzelnen
Projekten, Haushaltstiteln und Einzelplänen auflisten)?
Antwort in beigefügter Tabelle.
c) Welche Hochbau- und Sanierungsprojekte werden als ÖPP-Projekte
durchgeführt (ÖPP = Öffentlich-Private Partnerschaft)?
Der Neubau für das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
wird derzeit als ÖPP-Projekt durchgeführt.
d) Wie ist sichergestellt, dass der Bund sich fachlich einbringen kann und
das Parlament zeitnah informiert wird?
Alle großen Baumaßnahmen werden im Haushaltsplan veranschlagt. Große
Baumaßnahmen sind nach den Richtlinien für die Erledigung von Bauaufgaben
des Bundes (RBBau) alle Baumaßnahmen des Bundes und der Bundesanstalt für
Immobilienaufgaben (BImA) mit Gesamtbaukosten über 1 Mio. Euro. Derartige
Maßnahmen werden im Bundeshaushalt in der Regel gesondert veranschlagt
und werden damit im Rahmen des Haushaltsaufstellungsverfahrens vom
Deutschen Bundestag behandelt. Bei einzelnen Maßnahmen bestehen auch
zusätzliche besondere Berichtspflichten gegenüber dem Deutschen Bundestag (z. B.
BND-Neubau, Berliner Schloss-Humboldtforum, ÖPP-Verfahren BMBF-
Neubau). Die Veranschlagung solcher Baumaßnahmen und die Mittelfreigabe
erfolgt in einem besonderen Genehmigungs- und Anerkennungsverfahren nach
§ 24 der Bundeshaushaltsordnung unter Mitwirkung vom Bundesministerium
für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) (zivile Maßnahmen) bzw.
Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) (militärische Maßnahmen) und
dem Bundesministerium der Finanzen (BMF).
Zu den Baumaßnahmen für den Deutschen Bundestag wird zudem
kontinuierlich in der Kommission des Ältestenrates für Bau- und Raumangelegenheiten
berichtet und dazu beraten.
Bei vom Bund aus Haushaltsmitteln mit finanzierten Maßnahmen Dritter
(Zuwendungsbaumaßnahmen) sind die umfangreichen Mitwirkungs- und
Kontrollrechte des Bundes in den Zuwendungsbaurichtlinien (ZBau) geregelt. Die
konkrete Ausgestaltung der Wahrnehmung dieser Mitwirkungs- und Kontrollrechte
erfolgt bei besonders bedeutsamen Zuwendungsbauvorhaben z. T. auch
projektspezifisch. So wurde z. B. zur fachlichen Begleitung der Sanierung der Staats-
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 3 – Drucksache 17/10494oper „Unter den Linden“ in Berlin ein baubegleitender Ausschuss eingerichtet,
in dem sowohl Vertreterinnen und Vertreter der Bundesbauverwaltung (BMVBS,
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung – BBR) als auch des BKM als
Zuwendungsgeber auf Bundesseite vertreten sind. Der Haushaltsausschuss des
Deutschen Bundestages wurde vor der Bewilligung der Mittel an das Land
Berlin bei diesem Vorhaben nochmals konkret beteiligt.
Zu Frage 1a bis 1d in Bezug auf das Flughafenvorhaben BER:
Beim Bauvorhaben Flughafen Berlin Brandenburg International handelt es sich
weder um ein Bundes- noch um ein Zuwendungsbauverfahren. Im Zuge seiner
gesellschaftsrechtlichen Beteiligung an der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
(FBB) hat sich der Bund an Zuzahlungen der Gesellschafter in die
Kapitalrücklage der FBB beteiligt, um deren Kapitalbedarf für den Ausbau des Flughafens
Berlin-Schönefeld zum Flughafen Berlin Brandenburg (BER) zu unterstützen.
Von insgesamt 430 Mio. Euro Gesellschaftermitteln wurden aus dem
Luftverkehrshaushalt des Bundes (Einzelplan 12, Kapitel 12 17 Titel 831 12 und 861 11)
insgesamt 111,8 Mio. Euro im Zeitraum 2005 bis 2010 an die
Flughafengesellschaft bedarfsgerecht ausgezahlt:
2005: 17,420 Mio. Euro
2006: 26,703 Mio. Euro
2007: 27,272 Mio. Euro
2008: 15,185 Mio. Euro
2009: 12,740 Mio. Euro
2010: 12,480 Mio. Euro.
Davon zu unterscheiden sind die von der BImA im Bereich des neuen
Großflughafens durchzuführenden Baumaßnahmen für den Empfangsbereich von
Parlament und Bundesregierung sowie den militärischen Teil des BMVg. Hierbei
handelt es sich um konventionelle Eigenbaumaßnahmen des Bundes bzw. der
BImA nach RBBau, die in der Beantwortung zu Frage 3 erfasst sind.
2. Wie viele Hochbau- und Sanierungsprojekte unter finanzieller Beteiligung des
Bundes sind in Berlin in Planung (bitte nach einzelnen Projekten auflisten)?
a) In welcher Höhe werden diese voraussichtlich aus welchen
Haushaltstiteln und Einzelplänen gefördert?
Antwort in beigefügter Tabelle.
b) Gibt es für diese in Planung befindlichen Projekte bereits vertraglich
fixierte Vereinbarungen mit Dritten, und wenn ja, in welcher Höhe (bitte
nach einzelnen Projekten auflisten)?
Antwort in beigefügter Tabelle.
c) Welche Hochbau- und Sanierungsprojekte werden als ÖPP-Projekte
geplant?
Das Projekt „Haus der Zukunft“ unter Federführung des BMBF wird als ÖPP-
Projekt geplant. Maßnahmenträger ist die BImA.
d) Wie ist sichergestellt, dass der Bund sich fachlich einbringen kann und
das Parlament zeitnah informiert wird?
Es wird auf die Antwort zu Frage 1d verwiesen.
Drucksache 17/10494 – 4 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode3. Welche Hochbau- und Sanierungsprojekte in Berlin werden in welcher Höhe
durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben realisiert, und welche sind
in Planung (bitte nach einzelnen Projekten auflisten)?
Antwort in beigefügter Tabelle.
4. Welche Hochbau- und Sanierungsprojekte in Berlin werden in welcher Höhe
durch die Stiftung Preußischer Kulturbesitz realisiert, und welche sind in
Planung (bitte nach einzelnen Projekten auflisten)?
Die Zuwendungsbaumaßnahmen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK)
werden nach den Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes
im Zuständigkeitsbereich der Finanzbauverwaltungen (RBBau) unter
Beteiligung des BKM, des BMF und der Bundesbauverwaltung (BMVBS, BBR)
durchgeführt. Über Baumaßnahmen der SPK wird regelmäßig in den
Ausschüssen des Parlaments berichtet.
Auflistung der Projekte in beigefügter Tabelle.
5. Welche Hochbau und Sanierungsprojekte werden derzeit in welcher Höhe
durch den Hauptstadtkooperationsvertrag realisiert, und welche sind in
Planung (bitte nach einzelnen Projekten auflisten)?
Die aus dem Hauptstadtkooperationsvertrag abgeleiteten Hochbau- und
Sanierungsprojekte sind im Wesentlichen abgeschlossen.
6. Welche Neubauten und Sanierungsprojekte werden im Bereich
Erinnerungskultur, einschließlich des Einheits- und Freiheitsdenkmals in Berlin realisiert
oder sind in Planung, wie hoch sind die dafür benötigten Mittel, wie hoch ist
der Bundesanteil?
Antwort in beigefügter Tabelle.
7. Welche Mittel sind, über die vorgesehenen 10 Mio. Euro für die
Umgestaltung der Berliner Gemäldegalerie hinaus, für weitere Museumsbauten, -
umbauten und Erweiterungsbauten einschließlich des geplanten Neubaus einer
Gemäldegalerie für die „Alten Meister“, vorgesehen?
In der Finanzplanung der SPK sind rd. 80 Mio. Euro jährlich für Baumaßnahmen
der Stiftung vorgesehen. In der aktuellen Bauablauf- und Finanzierungsplanung
der Stiftung sind keine Mittel für den Neubau einer Gemäldegalerie vorgesehen.
Für weitere Museumsbauten siehe Antwort zu Frage 4.
8. Gibt es weitere Einrichtungen, z. B. Stiftungen unter finanzieller Beteiligung
des Bundes, die an Hochbau und Sanierungsprojekten in Berlin finanziell
beteiligt sind, und wenn ja, welche Bauprojekte werden von diesen in welcher
Höhe unterstützt (bitte nach einzelnen Projekten auflisten)?
Antwort in beigefügter Tabelle. Im Übrigen wird auch das Berliner Schloss-
Humboldtforum von einer Bundesstiftung gebaut (siehe Antwort zu Frage 1)
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 5 – Drucksache 17/104949. Wie setzt sich der Ausschuss, der die Zusammenarbeit von Bundesregierung
und dem Senat von Berlin zum Ausbau Berlins als Hauptstadt der
Bundesrepublik Deutschland koordiniert, personell zusammen?
a) Inwieweit werden der Deutsche Bundestag und das Berliner
Abgeordnetenhaus von der Arbeit des Ausschusses in Kenntnis gesetzt?
b) Wann wurden der Deutsche Bundestag und das Berliner
Abgeordnetenhaus von der Arbeit des Ausschusses zuletzt in Kenntnis gesetzt?
Der Gemeinsame Ausschuss Bund/Berlin hat letztmalig am 28. Mai 1997
getagt.
Gemäß § 4 der Geschäftsordnung können benannte Vertreter/Vertreterinnen der
Verfassungsorgane des Bundes an den Sitzungen des Ausschusses teilnehmen.
Als der Ausschuss seine Arbeit am 14. Oktober 1992 aufgenommen hat, war
dies auch der Fall. Dadurch war der Deutsche Bundestag jederzeit informiert.
Das Abgeordnetenhaus von Berlin wurde von den Senatsverwaltungen
informiert.
Im Gemeinsamen Ausschuss Bund/Berlin sind die Vertragsparteien mit bis zu
sechs ständigen Mitgliedern vertreten. Dabei handelt es sich um Bundesminister
(BMVBS, BK) und Staatssekretäre (BMF, BKM, BMI) für den Bund und den
Regierenden Bürgermeister sowie Senatorinnen und Senatoren für das Land
Berlin. Die Mitglieder können durch die Vertragsparteien jederzeit abberufen
und neu benannt werden (z. B. neue Legislaturperiode). In dieser
Legislaturperiode sind auf Berliner Seite benannt: Klaus Wowereit, Regierender
Bürgermeister, Dr. Ulrich Nußbaum, Senator für Finanzen, Michael Müller, Senator für
Stadtentwicklung und Umwelt, Frank Henkel, Senator für Inneres und Sport,
Sybille von Obernitz, Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung,
Hella Dunger-Löper, Bevollmächtigte beim Bund und Europabeauftragte.
c) In welchen Abständen tagt der Ausschuss?
Der Gemeinsame Ausschuss tagt gegenwärtig nicht mehr.
d) Mit welchen in Realisation und Planung befindlichen Hochbau- und
Sanierungsprojekten beschäftigt sich der Ausschuss?
Der Kosten- und Finanzierungsplan wird jährlich im Umlaufverfahren durch
den Gemeinsamen Ausschuss beschlossen.
Die Zusammenarbeit zwischen Bund und Land Berlin erfolgt derzeit auf
Arbeitsebene. Einzig die Unterarbeitsgruppe „Entwicklungsmaßnahme Hauptstadt
Berlin – Parlaments- und Regierungsviertel“ tagt regelmäßig, da die
Entwicklungsmaßnahme zwar in weiten Teilen umgesetzt ist, aber noch nicht vollständig
abgeschlossen ist. Bei den offenen Leistungen handelt es sich weitestgehend um
Ordnungs-, Erschließungs- und Infrastrukturmaßnahmen.
Frage 1a, 1b, 3, 4, 6, 8 REALISIERUNG
entsp. Frage 1 b)
vsl. Mittelabfluß (T €) Zuwendungsbau- Bemerkung
Sanierungsprojekte Gesamtprojekt- Bundesanteil maßnahme
(REALISIERUNG) ELP/Kapitel Titel kosten (T €) in % / T€ 2012 2013 ff.
Frage 1, ohne Frage 3, 4, 6, 8
Erweiterung des Marie-Elisabeth-Lüders-Haus 1226 725 05 190.000 100% 35.000 68.489
Bau- und Planungskosten in getrennten Titeln
(hier nur Baukosten angegeben)
Berliner Schloss - Humboldtforum 1226 894 02 590.000 478.000 21.000 448.500 X bis 2013 Finanzierung aus Ausgaberesten
Kinderbetreuungseinrichtung Landstadt Gatow 1226 893 61 2.949 100% 2.388 - Finanzierung aus Ausgaberesten
BMU 1226 732 01 65.440 100% 6.718 522 Finanzierung aus Ausgaberesten
BKA Treptower Park (Gebäude C+G, Außenanlagen und Netzersatzanalge) 0610 712 01 25.900 100% 1.100 0
mit Übergaben NEA wird Maßnahme in 2012
abgeschlossen
Langfristige Unterbringung des RKI Seestrasse 1511 712 01 131.536 100% 34.764 38.826
Langfristige Unterbringung des RKI Seestrasse (zusätzlich aus Energiesparprogramm Einzelplan 12) 1227 720 11 4.200 100% 2.101 0 Energieeinsparungsp. Bundesb. :120 Mio.-Pr.
Bundesamt für Strahlenschutz - Grundinstandsetzung Gebäude K 10 1607 712 01 8.900 100% 8.800 100
Physikalisch-Technische Bundesanstalt - Umbau und Sanierung des Observatoriums 0913 712 01 9.247 100%
Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung - Stammgelände, Außensanierungsprogramm 0914 712 01 11.400 100% 2.900 200
Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung - Stammgelände, Sanierung und Umbau Haus 30 0914 712 01 38.000 100% 14.400 8.800
Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung - Adlershof, Neubau des Laborgebäudes und Technikums AH 8.05 0914 712 01 40.000 100% 19.700 11.900
Bundesarchiv / BArch
Umbaumaßnahmen Geb. 903 und 906,
Finckensteinallee 63
12205 Berlin-Lichterfelde 0406 712 01 49.704 100 400 26.675
Energetische Sanierung Geb. 903 und 906,
Finckensteinallee 63
12205 Berlin-Lichterfelde 3.898 100 187 3.513
unterteilt in:
Energiesparprogramm Fördermittel 1227 720 11 2.549 88 2.266
Energiesparprogramm Co-Finanzierung 0406 711 01 1.349 99 1.247 veranschlagt im HH 2009 und 2010
Brandschutzsanierung Filmbunker
Fürstenwalder Allee 401
12589 Berlin 560 100
Planungskosten wurden durch das
KP II gefödert; keine Zusage für
Baumittel im Rahmen des sog.
unterteilt in:
Fördermittel aus dem Programm
Energetische Gebäudesanierung (KP II) 6091 711 31 85 0
Haushaltsmittel Bundesarchiv 0406 711 11 475 475 0
Projektförderungen von national wertvollen Kulturdenkmälern
Ehem. Jüdisches Krankenhaus 0405 894 11 421,5 (2012) 29,66 125 X
Dorotheenstädtischer Friedhof 0405 894 11 148 (2012) 84,46 125 X
Martin-Luther-Gedächtniskirche 0405 894 11 282 (2012) 33,33 94 X
Studentendorf Schlachtensee 0405 894 11 459 (2012) 8,94 50 X
Jüdischer Friedhof Weißensee 0405 894 11 130 (2012) 61,54 80 X
Sanierung der Staatsoper "Unter den Linden" in Berlin 0405 894 10 242.000 200.000 57.266 142.734 X
Frage 3 Wirtschaftsplan
(Hochbau- und Sanierungsprojekte der BIMA)
Chausseestraße (BND) 6004 861 02 811.250 100% 129.438 108.876 Derzeit genehmigte Gesamtbaukosten (ohne
Grundstückserwerb) ohne Berücksichtigung der
abgesehbaren Mehrkosten. Diese können an dieser
Stelle noch nicht genannt werden, da hierzu zunächst
dem Vertrauensgremium des DBT (nach der
Sommerpause) zu berichten ist. Von den
haushaltsseitig anerkannten Projektkosten sind
bislang noch 7 Mio. € qualifiziert gesperrt. Die aus der
Mängelbeseitigung der fehlerhaften Lüftungsanlage
entstehenden Mehrkosten befinden sich in der
Ermittlung.
Ministeriumsneubau BMI, Moabiter Werder 6004 861 02 210.000 100% 85.000 52.300
Stadtbahnbögen (BMI) 6004 861 02 4.183 100% 4.183
Ministeriumsneubau BMBF, Kapelleufer 6004 861 02 52.500 25.000 27.500 wird als ÖPP-Maßnahme realisiert
Regierungsflughafen am BER (AA, BMVg, BK) 6004 861 02 310.000 59.000 206.000 Im Bundeshaushalt findet sich ein Ansatz von 340 Mio.
€. Darin enthalten sind 30 Mio. € für einen
ursprünglich geplanten Grunderwerb.
Zwischenzeitlich hat man sich auf eine Bereitstellung
der Liegenschaft im Wege eines Erbbaurechtsvertrags
geeinigt.
Deutschlandhaus, Stiftung FVV (BK) 6004 861 02 33.412 100% 8.000 16.412
Herrichtung Stasi-Museum Normannenstr. (BK) 6004 861 02 11.020 100% 3.500 1.500 Herrichtung des Stasi-Museums erfolgte über Mittel
des KP II-Pakets. Restbetrag nach Auslaufen des
Förderprogramms wird von BImA finanziert.
Sanierung Columbiahaus, 1. Teilbaumaßnahme (div. Bundesdienststellen, z. a. Zollverwaltung) 6004 17.560 100% 2.300 0
Maßnahme wurde bis einschließlich des 4. Nachtrages
aus EPL 08 finanziert. Ggf. übernimmt die BImA die
Restfinanzierung. Baumaßnahme ist noch nicht
abgeschlossen.
Frage 4
(Hochbau- und Sanierungsprojekte der SPK)
Staatsbibliothek Haus 2, Asbestsanierung 0405 894 32 73.758 73.758 6.000 21.266 X
Staatsbibliothek Haus 2, Feuchtesanierung 0405 894 32 21.552 21.552 2.176 11.135 X
Altes Museum 0405 894 32 4.780 4.780 50 557 X
Bode-Museum 0405 894 32 165.399 165.399 2.643 X
Pergamonmuseum 0405 894 32 363.557 363.557 15.957 223.435 X
Freianlagen u. Nebengebäude 0405 894 32 35.898 35.898 200 X
Museumshöfe - Neubau Archäologisches Zentrum 0405 894 32 47.012 47.012 9.900 13.815 X
Neues Museum 0405 894 32 252.071 252.071 130 1.663 X
Neues Eingangsgebäude/James-Simon-Galerie 0405 894 32 70.815 70.815 9.000 55.250 X
Staatsbibliothek Haus 1, Grundinstandsetzung 0405 894 32 378.091 378.091 28.000 123.466 X
Funktionsertüchtigung Dahlem 0405 894 32 22.698 22.698 2.560 3.360 X
Staatsbibliothek Neubau Speichermagazin, Friedrichshagen 0405 894 32 87.894 87.894 9.300 24.641 X
Erweiterung Museum Berggruen 0405 894 32 7.599 7.599 650 2.169 X
Kunstgewerbemuseum 0405 894 32 4.394 4.394 1.090 3.291 X
Frage 6
(Erinnerungskultur)
Freiheits- und Einheitsdenkmal Berlin 0405 894 65 10.000 100% 500 9.123
Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma 0405 894 61 2.890 100% 935 -
Aus- und Umbaumaßnahme der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen 0405 894 61 16.230 50% 1.240 - X
Dauerausstellung im
Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Berlin-Schöneweide
0405 685 61
Erl. 2.8 1.514 50% 306 242 X
Frage 8
(Stiftungen etc. unter finanzieller
Beteiligung des Bundes)
Jüdisches Museum 0405 894 21 11.890 7.500 2.000 0 X
Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg 0405 894 10* 9.130 4.565 0 8.567
hier: Schloss Charlottenburg/Hüllensanierung BMVBS** 5.248 5.248 350 4.644
Zusammen 14.378 9.813 350 13.211
*nur Sonderinvestitionsprogramm bitte ankreuzen
** nur Anteil BMVBS
an der Maßnahme
entsp. Frage 1 a)
Haushaltstitel/ EPL
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ISSN 0722-8333]