[Deutscher Bundestag Drucksache 17/11251
17. Wahlperiode 29. 10. 2012 Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke, Jan Korte, Jan van Aken,
weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE.
– Drucksache 17/10966 –
Polizei- und Zolleinsätze im Ausland (Stand: drittes Quartal 2012)
Vo r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Auslandseinsätze von Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten entwickeln sich
immer mehr zu einem Mittel deutscher und EU-Außenpolitik. Die
Militärdoktrin der Europäischen Union (EU), die Europäische Sicherheitsstrategie, sieht
ausdrücklich den kombinierten Einsatz militärischer und ziviler (das heißt
auch polizeilicher) Mittel vor, um „einen besonderen Mehrwert“ zu erzielen.
Diese Entwicklung ist aus mehreren Gründen besorgniserregend.
So leistet sie der Vermischung von polizeilichen und militärischen
Zuständigkeiten Vorschub. Die Grenzen zwischen Polizei und Militär drohen zu
verschwimmen. Das gilt umso mehr, als gerade bei Einsätzen in Kriegs- und
Krisengebieten, Polizisten immer wieder in lebensbedrohliche Situationen
kommen. Diese Situationen dienen dann wiederum als Legitimation für eine
Aufrüstung der Polizei bis hin zu Überlegungen, schwerbewaffnete Einheiten
der Bundespolizei speziell für Auslandseinsätze aufzustellen.
Hinzu kommt, dass für polizeiliche Auslandseinsätze keinerlei
parlamentarische Zustimmung erforderlich ist. Je nach Rechtsgrundlage ist noch nicht
einmal die Information des Deutschen Bundestages vorgeschrieben. Damit wird
ein wichtiger Bereich der Außenpolitik der parlamentarischen Kontrolle
entzogen. Bedenklich ist dies vor allem wegen der gerade bei Einsätzen in
Kriegs- und Krisengebieten stets vorhandenen Eskalationsgefahr. Bei
Einsätzen aufgrund des § 65 des Bundespolizeigesetzes (BPolG) hat der Deutsche
Bundestag nicht einmal ein verbrieftes Rückholrecht. Ähnliches gilt für
Einsätze von Zollbeamtinnen und Zollbeamten.
Schließlich gewinnen internationale Einsätze innerhalb der EU zunehmend an
Bedeutung. Einsätze ausländischer Polizisten in Deutschland sowie deutscher
Polizisten im (EU-)Ausland auf der Grundlage des Prümer Vertrages oder
bilateraler Abkommen unterliegen ebenfalls keiner parlamentarischen Kontrolle. Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums des Innern vom 25. Oktober 2012
übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Drucksache 17/11251 – 2 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeVo r b e m e r k u n g d e r B u n d e s r e g i e r u n g
Die Kleine Anfrage beinhaltet Fragen, die im Wesentlichen identisch sind mit
den Fragen der Kleinen Anfragen der Fraktion DIE LINKE. vom 1. September
2008 (Bundestagsdrucksache 16/10182), vom 20. November 2008
(Bundestagsdrucksache 16/11009), vom 9. Dezember 2008 (Bundestagsdrucksache
16/11341), vom 22. April 2009 (Bundestagsdrucksache 16/12773), vom 27. Juli
2009 (Bundestagsdrucksache 16/13849), vom 12. November 2009
(Bundestagsdrucksache 17/26) vom 26. Februar 2010 (Bundestagsdrucksache 17/866),
vom 3. Juni 2010 (Bundestagsdrucksache 17/1923), vom 18. August 2010
(Bundestagsdrucksache 17/2769), vom 8. November 2010
(Bundestagsdrucksache 17/3640), vom 9. Februar 2011 (Bundestagsdrucksache 17/4729), vom
16. Mai 2011 (Bundestagsdrucksache 17/5830), vom 14. Juli 2011
(Bundestagsdrucksache 17/6598), vom 18. Oktober 2011 (Bundestagsdrucksache
17/7346) vom 26. Januar 2012 (Bundestagsdrucksache 17/8503), vom 20. April
2012 (Bundestagsdrucksache 17/9349) und vom 25 Juli 2012
(Bundestagsdrucksache 17/10384).
Zur Vermeidung von Wiederholungen wird insoweit auf die Antworten der
Bundesregierung vom 17. September 2008 (Bundestagsdrucksache 16/10252),
vom 8. Dezember 2008 (Bundestagsdrucksache 16/11314), vom 5. Januar 2009
(Bundestagsdrucksache 16/11548), vom 11. Mai 2009 (Bundestagsdrucksache
16/12968), vom 14. August 2009 (Bundestagsdrucksache 16/13897), vom
27. November 2009 (Bundestagsdrucksache 17/84), vom 15. März 2010
(Bundestagsdrucksache 17/1006), vom 22. Juni 2010 (Bundestagsdrucksache
17/2264), vom 3. September 2010 (Bundestagsdrucksache 17/2845), vom
25. November 2010 (Bundestagsdrucksache 17/3931), vom 28. Februar 2011
(Bundestagsdrucksache 17/4939), vom 1. Juni 2011 (Bundestagsdrucksache
17/6034), vom 29. Juli 2011 (Bundestagsdrucksache 17/6710), vom 8.
November 2011 (Bundestagsdrucksache 17/7617), vom 15. Februar 2012
(Bundestagsdrucksache 17/8688), vom 8. Mai 2012 (Bundestagsdrucksache 17/9536) und
vom 10. August 2012 (Bundestagsdrucksache 17/10450) verwiesen.
Veränderungen werden ergänzend dargestellt.
1. An welchen Missionen auf Grundlage von § 8 Absatz 1 BPolG sind
deutsche Polizistinnen und Polizisten (bitte nach Bundesländern, Zugehörigkeit
zur Bundespolizei/zum BKA aufgliedern) sowie Zollbeamtinnen und
Zollbeamte derzeit beteiligt?
a) Wie viele deutsche Polizistinnen und Polizisten sowie weiteres ziviles
Personal (bitte nach Zugehörigkeit zu Bundesländern, Bundespolizei,
BKA und anderen aufgliedern) sowie Zollbeamtinnen und Zollbeamte
sind dabei jeweils eingesetzt?
* Darin enthalten sind 18 zivile nichtpolizeiliche deutsche Expertinnen und Experten
Stärken: Stand 16. Oktober 2012
UN-
MIK
EUMM
GEO
UNMIL UNMISS UNAMID EUPOL
COPPS
EU
BAM
MD
/UA
EUPOL
AFG
EULEX EUCAP
Nestor
Bundespolizei
(BPOL) 1 4 2 2 3 1 4 6* 44
2
Bundeskriminalamt (BKA) 0 0 0 0 0 0 0 2* 2
0
Zoll 0 0 0 0 0 0 6 0* 0 0
Länderpolizeien 0 10 2 5 1 0 0 13* 52 0
Gesamt 1 14 4 7 4 1 10 39* 98 2
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 3 – Drucksache 17/11251b) An welchen Orten und in welchen Stäben, Einrichtungen und Stellen
sind sie tätig (bitte jeweils die einzelnen Personalzahlen angeben)?
Stand: 16. Oktober 2012
Die in den Missionen der Vereinten Nationen (VN) und der Europäischen
Union (EU) eingesetzten Polizeivollzugsbeamten (PVB) des Bundes und der
Länder sowie Zollbeamte nehmen die der Polizei und dem Zoll mit Mandat
zugewiesenen Aufgaben wahr. Der Einsatz der PVB sowie der Zollbeamten liegt
in der Verantwortung des Mandatsgebers (VN/EU) und erfolgt nach dem
jeweiligen Bedarf innerhalb der Mission.
c) Welche tatsächliche Gesamtstärke hat die Mission derzeit?
Stand: 15. Oktober 2012
d) Welche Missionen mit deutscher Beteiligung sind im dritten Quartal
2012 neu hinzugekommen (bitte die rechtliche Grundlage sowie
Mandatsgeber und Missionsträger angeben, die Mandatsobergrenze nennen
sowie den Auftrag der eingesetzten deutschen Kräfte bezeichnen), und
inwiefern hat es Mandatsänderungen bei den bereits bestehenden
Missionen gegeben?
Am 16. Juli 2012 hat der Rat der EU eine nicht-exekutive zivil-militärische
GSVP-Mission zum Aufbau der Kapazitäten der Staaten am Horn von Afrika
und im westlichen Indischen Ozean im Bereich der maritimen Sicherheit
beschlossen (EUCAP NESTOR, Beschluss 2012/389/GASP des Rates). EUCAP
Nestor soll, sobald die Mission ihre volle Personalstärke erreicht hat, rund
140 Missionsangehörige umfassen. Das deutsche Personal ist derzeit bei der
weiteren Ausplanung der Mission und der Personalauswahl aktiv.
Mission Einsatzgebiete
EUPOL COPPS, Paläst. Autonomiebehörde Westbank (2)
EU BAM MD/UA, Moldau/Ukraine Odessa, Besarabeasca, Kotovsk, Chisinau, Otaci, Kurchuhan (9)
EUMM, Georgien Tiflis, Gori, Mtskheta, Zugdidi (15)
UNMIL, Liberia Monrovia (4)
UNMISS, Südsudan Juba, Yambio, Bentiu, Nassir, Bor (6)
EULEX, Kosovo Gesamt Kosovo (98)
UNMIK, Kosovo Gesamt Kosovo (1)
EUPOL AFG, Afghanistan Kabul, Mazar-e Sharif, Kunduz, (21)
UNAMID, Darfur El Fasher Darfur (4)
EUCAP Nestor, Dschibuti Dschibuti (2)
Mission Derzeitige Gesamtstärke Polizei/Zoll
UNMIK, Kosovo 8
UNMIL, Liberia 1 319
UNMISS, Sudan 497
UNAMID, Sudan 5 378
EUPOL AFG, Afghanistan 194
EU BAM MD/UA, Moldau/Ukraine 89
EULEX, Kosovo 778
EUPOL COPPS, Paläst. Autonomiegebiete 30
EUMM, Georgien 78
EUCAP Nestor 27
Drucksache 17/11251 – 4 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiodee) Wann wird die Mission voraussichtlich beendet sein?
f) Inwieweit beabsichtigt die Bundesregierung eine Veränderung
hinsichtlich der Art und/oder des Umfangs der deutschen Beteiligung, und bis
wann soll diese umgesetzt sein (bitte ggf. konkrete Angaben machen
und Zahlen zu den einzelnen Missionen bzw. Einsätzen nennen)?
Die deutsche Beteiligung bei EUCAP Nestor soll weiter ausgebaut werden
(lt. Kabinettbeschluss bis zu 5 PVB).
2. An welchen Einsätzen auf der Grundlage von § 65 Absatz 2 BPolG (ohne
kurzfristige Ausbildungslehrgänge im Sinne nachfolgend aufgeführter
Fragen) waren bzw. sind deutsche Polizistinnen und Polizisten sowie
Zollbeamtinnen und Zollbeamte im dritten Quartal 2012 beteiligt (bitte nach
Bundesländern, Zugehörigkeit zur Bundespolizei und zum BKA aufgliedern)?
a) Wie viele deutsche Polizistinnen und Polizisten sowie weiteres ziviles
Personal (bitte nach Zugehörigkeit zu Bundesländern, Bundespolizei,
BKA und anderen aufgliedern) sowie Zollbeamtinnen und Zollbeamte
waren bzw. sind dabei jeweils eingesetzt?
Deutsches Polizeiprojektteam (im Folgenden GPPT) Afghanistan
Gesamt: 179 Beamte (Stand 15. Oktober 2012)
Davon Bund: 67 (BKA/BPOL) und Länder: 112
Projekt Saudi-Arabien: (gesamtes 3. Quartal)
Im dritten Quartal 2012 waren insgesamt 19 Beamte (BPOL) im Projekt zur
Modernisierung des Saudi-Arabischen Grenzschutzes eingesetzt.
b) An welchen Orten und in welchen Stäben, Einrichtungen und Stellen
waren bzw. sind sie tätig (bitte jeweils die einzelnen Personalzahlen
angeben?
GPPT Afghanistan: (Stand 15. August 2012)
Mission Derzeitiges Mandatsende
UNMIK, Kosovo offen
UNMIL, Liberia 30.09.2013
UNMISS, Südsudan 15.07.2013
UNAMID, Sudan 31.07.2013
EUPOL AFG, Afghanistan 31.05.2013
EU BAM MD/UA, Moldau/Ukraine 01.12.2015
EULEX, Kosovo 14.06.2013
EUPOL COPPS, Paläst. Autonomiegebiete 30.06.2013
EUMM, Georgien 14.09.2013
EUCAP Nestor, Dschibuti, Kenia, Seychellen Nach Ablauf von zwei Jahren
Ort Verwendung Anzahl
Kabul Administration 35
Akademie 20
Flughafen 5
Mazar-e Sharif Administration 24
Trainer 53
Flughafen 5
Kunduz Administration 6
Trainer 20
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 5 – Drucksache 17/11251Saudi-Arabien
c) Welche tatsächliche Gesamtstärke hat der Einsatz derzeit?
German Police Project Teams (weiter als GPPT) Afghanistan:
Auf die Antwort zu Frage 2a wird verwiesen.
Projekt Saudi-Arabien: (Stand:15. Oktober 2012)
Derzeit sind acht Beamte (BPOL) im Projekt zur Modernisierung des Saudi-
Arabischen Grenzschutzes eingesetzt.
d) Welche Einsätze mit deutscher Beteiligung sind im dritten Quartal 2012
neu hinzugekommen, und inwiefern hat es relevante Änderungen (vor
allem Auftrag, Zweck, Durchführung und Kräfteansatz) bei den bereits
bestehenden Einsätzen gegeben?
Es sind keine Einsätze neu hinzugekommen, relevante Änderungen hat es nicht
gegeben.
3. Welche Informationen liegen der Bundesregierung bezüglich
sicherheitsrelevanter Vorfälle vor, in die deutsche Polizistinnen und Polizisten sowie
Zollbeamtinnen und Zollbeamte im dritten Quartal 2012 involviert bzw.
denen sie ausgesetzt waren?
Am Freitag, dem 7. September 2012 gegen 9.10 Uhr wurde eine EULEX
Fahrzeug sowie ein Fahrzeug der Kosovo-Police (KP) auf der Fahrt in Richtung
Norden im Bereich Zubin Potok unter Beschuss genommen. Das KP-Fahrzeug
wurde vermutlich zweimal getroffen und setzte die Fahrt fluchtartig in Richtung
Norden fort. Das EULEX Fahrzeug wurde vermutlich einmal getroffen und
verließ den Ereignisort in Richtung Süden. Ein Insasse des EULEX Fahrzeuges ist
ein deutscher Polizeibeamter, er bleib unverletzt.
4. Wie bewertet die Bundesregierung die politische und militärische
Gefährdungslage in den jeweiligen Einsatzgebieten (bitte Veränderungen
darstellen)?
Politische Lage
EU BAM (Moldau):
Der Lösungsprozess zum Transnistrienkonflikt hat durch mehrere Elemente in
der ersten Jahreshälfte 2012 an Dynamik gewonnen: seit November 2011
finden auch aufgrund des Engagements der Bundesregierung regelmäßig wieder
offizielle „5+2“-Gespräche statt, die zu einer Einigung zu
Verhandlungsprinzipien geführt haben. Der im Dezember 2011 gewählte transnistrische de-facto
Feyzabad Administration 3
Trainer 8
Ort Verwendung Anzahl
Riad Projektleitung 3
ArAr Trainer 6
Al Shouba Trainer 3
Rafah Trainer 3
Riad Administration 3
ArAr Leiter Außenstelle 1
Ort Verwendung Anzahl
Drucksache 17/11251 – 6 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode„Präsident“, Jewgeni Schewtschuk, ist für pragmatische Kooperation mit
Chisinau offen. Die dreijährige innenpolitische Krise in Moldau wurde durch
die Wahl eines Präsidenten im März 2012 beendet. Der Konflikt ist jedoch noch
weit von einer Lösung entfernt.
Die Bedrohungslage in der Republik Moldau und in der Ukraine wird durch die
Bundesregierung als „niedrig“ eingeschätzt.
Der örtliche Grenzschutzdienst unterstellt der grenzüberschreitenden
Kriminalität eine Gewaltbereitschaft, die sich auch oder insbesondere gegen EUBAM-
Angehörige und deren Aufgabenwahrnehmung richten könnte und besteht
deshalb auf Begleitung/Präsenz von EUBAM bei der Mandatsausübung. Diese
Bedingung ist auch Teil des Memorandum of Understanding (MoU), das zwischen
den Vertragsparteien Moldau, Ukraine und der EU geschlossen wurde.
Die sich positiv auswirkende Mandatsausübung und die damit einhergehende
zunehmende Bereitschaft zur Kooperation der Zoll- und Grenzdienste beider
Staaten zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität haben den
Druck auf kriminelle Strukturen erhöht.
Die Grenzlage, insbesondere entlang der Grenze zum transnistrischen Segment,
hat sich signifikant verbessert. Wenn auch nach wie vor grenzüberschreitende
Spuren an der „Grünen Grenze“ festgestellt werden und daraus auf
Rechtsverletzungen in Form von illegaler Migration und Warenverkehr geschlossen
werden kann, sind die Feststellungszahlen, insbesondere von organisiertem
Schmuggel, erheblich zurückgegangen. Eingeleitete taktische
Gegenmaßnahmen der Grenzschutz- und Zollbehörden beider Länder an den von EUBAM
identifizierten grenzpolizeilichen Brennpunkten zeigen Erfolge.
EUPOL/Deutsches bilaterales Polizeiberaterteam (Afghanistan):
Innerhalb des zivilen Wiederaufbaus Afghanistans messen die afghanische
Regierung und die internationale Gemeinschaft dem Aufbau und der
Professionalisierung der Polizei eine zentrale Bedeutung zu. Ziel ist es, die
Sicherheitsverantwortung im Land schrittweise an funktionierende afghanische
Institutionen zu übertragen. Dazu leisten die Polizeimission der Europäischen Union in
Afghanistan (EUPOL) und das bilaterale deutsche Polizeiberaterteam (GPPT)
wichtige Beiträge.
Die zunehmend stabilisierte Sicherheitslage in Afghanistan konnte trotz
einzelner mit Blick auf mediale Wirkung inszenierter Angriffe der
regierungsfeindlichen Kräfte (RFK) bis in den Herbst 2012 vor allem im Norden des Landes
weiter konsolidiert werden. Im Osten und Süden des Landes herrscht weiterhin
eine angespannte Sicherheitslage. Die afghanischen und internationalen
Sicherheitskräfte haben auch im vergangenen halben Jahr die Oberhand behalten und
konnten die RFK militärisch weiter unter Druck halten. Die Vereinten Nationen
wie auch die Internationale Sicherheitsunterstützungstruppe für Afghanistan
(ISAF) stimmen in ihrer Einschätzung überein, dass die Anzahl ziviler Opfer
2012 deutlich zurückgegangen ist. Weiterhin geht das Gros der Opfer auf
Handlungen der RFK zurück.
UNMIK, EULEX (Kosovo):
Die Lage in der Republik Kosovo ist grundsätzlich ruhig und stabil, allerdings
besteht weiterhin Eskalationspotenzial im kosovo-serbisch dominierten Norden
Kosovos. Augenscheinlich wurde dies an Zwischenfällen im Juni 2012, bei
denen bei der Räumung einer Straßensperre deutsche Soldaten der Kosovo-
Truppe (KFOR) verletzt wurden, sowie Anfang September 2012 bei einem
Angriff auf einen Konvoi von kosovarischer Polizei und EULEX, bei der eine
kosovo-serbische Polizistin verletzt wurde.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 7 – Drucksache 17/11251Im Umfeld bevorstehender Implementierungen von Einigungen im EU-
vermittelten Dialog und der Fortsetzung des Dialogprozesses bleibt die Lage
angespannt.
UNMIL (Liberia):
Insgesamt hat der Friedensprozess seit Einrichtung von UNMIL im Jahr 2003
Fortschritte gemacht. Die Sicherheitslage ist nicht zuletzt dank der
Anwesenheit und Ausbildungsleistung von UNMIL stabiler geworden. Dies zeigt sich
auch in der Tötung von sieben Soldaten der VN-Friedenstruppe UNOCI im Juni
2012, die den jüngsten Angriff im ivorisch-liberianischen Grenzgebiet darstellt.
Wegen der hohen Arbeitslosenrate, der verschärften humanitären Lage
angesichts des Flüchtlingsstroms vom benachbarten Côte d'Ivoire, sowie
zurückkehrender bewaffneter Söldner besteht weiterhin ein Frustrations-und
Konfliktpotential, das die Stabilität des Landes gefährdet.
Die zweiten ordentlichen Präsidentschafts- und Parlamentswahlen wurden am
11. Oktober und 8. November 2011 durchgeführt. Präsidentin Ellen Johnson-
Sirleaf wurde wiedergewählt. Der Wahlprozess verlief weitgehend friedlich und
fair, wurde aber dennoch vom Boykott der Stichwahl seitens der unterlegenen
Oppositionspartei sowie den Zusammenstößen ihrer Anhänger mit nationalen
Sicherheitskräften überschattet. UNMIL, dessen Mandat im September 2012
um ein Jahr bis Ende September 2013 verlängert wurde, spielte eine wichtige
stabilisierende Rolle.
Das VN-Sondertribunal für Sierra Leone hat den liberianischen Ex-Präsidenten
Charles Taylor wegen diverser Kriegsverbrechen verurteilt. Das Strafmaß
wurde auf 50 Jahre Haft festgesetzt. Taylor hat hiergegen Berufung eingelegt.
UNMIL ist weiterhin wachsam wegen möglicher Aktivitäten von Anhängern
Taylors. UNMIL führt auch die Planung der Übertragung der Verantwortung
der Sicherheit auf nationale Kräfte durch. Angesichts der friedlich verlaufenen
Wahlen 2011 wird phasenweise eine Reduzierung der Größe der VN-Mission
(voraussichtlich vor allem der militärischen Komponente) noch vor Ablauf der
Mandatszeit evaluiert.
UNMISS (Südsudan):
Die Republik Südsudan erklärte am 9. Juli 2011 ihre Unabhängigkeit. Mit
Resolution 1996 (2011) hat der VN-Sicherheitsrat am 9. Juli 2011 die Mission der
Vereinten Nationen im Südsudan (UNMISS) eingerichtet, die die Republik
Südsudan beim Staatsaufbau unterstützen soll. Nach anhaltenden
grenzübergreifenden bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen der südsudanesischen
und sudanesischen Armee einschließlich Bombardierungen der sudanesischen
Luftstreitkräfte in verschiedenen Regionen der Grenze bis April 2012 ist im
Rahmen eines Waffenstillstands in Folge der VN-Resolution 2046 die
Sicherheitslage im Einsatzgebiet der Mission der Vereinten Nationen im Norden
Südsudans ruhig. Sudan und Südsudan haben am 27. September 2012 in Addis
Abeba eine Verhandlungslösung für die noch offenen Fragen des
Friedensprozesses erreicht.
Weiterhin bleibt die Lage innerhalb Südsudans wegen andauernder
Stammeskonflikte und bewaffneter Rebellionen teilweise angespannt.
UNAMID (Sudan)
Die Lage in Darfur ist unverändert. Die Umsetzung des unter katarischer
Vermittlung am 14. Juli 2011 unterzeichneten Friedensabkommens für Darfur
zwischen der Regierung der Republik Sudan und dem Zusammenschluss von
Rebellengruppen „Liberation and Justice Movement“ (LJM) geht langsam
Drucksache 17/11251 – 8 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiodevoran. Die Rebellengruppe „Sudan Liberation Army“ (SLA) und die „Justice
and Equality Movement“ (JEM) verweigerten sich nach wie vor einer
Teilnahme an den Friedensgesprächen. Immer wieder aufflammende bewaffnete
Auseinandersetzungen zwischen Regierungstruppen und Rebellen sowie
Banditentum sind geringfügig zurückgegangen, erschweren aber nach wie vor die
humanitäre Lage der dortigen Bevölkerung. Auch die Mission der Vereinten
Nationen und der Afrikanischen Union in Darfur (UNAMID) ist davon
betroffen.
EUPOL COPPS/EUBAM Rafah (Palästinensische Gebiete):
Die Sicherheitslage im Westjordanland blieb im Berichtszeitraum auch
weiterhin zumeist ruhig. Innerhalb des Westjordanlandes besteht grundsätzlich
uneingeschränkte Bewegungsfreiheit für Angehörige der Polizeimission. Die
Auswirkungen der israelischen Präsenz prägen den Alltag sowie fortbestehende
unterschwellige Spannungen zwischen Hamas und Fatah aufgrund des
stagnierenden Versöhnungsprozesses, der in der Vereinbarung vom Mai 2011 zwischen
beiden Parteien angestrebt worden war. Missionsangehörige sind aufgefordert,
Orte gewaltsamer Auseinandersetzungen zwischen Israelis und Palästinensern
bzw. ggf. zwischen den palästinensischen Fraktionen zu meiden. Darüber
hinausgehende spezifische Risiken bestehen für die Polizeimission nicht.
Für den Gazastreifen gilt weiterhin eine Reisewarnung. Seit dem Ende der
israelischen Militäroffensive am 18. Januar 2009 herrscht im Gazastreifen eine
fragile Waffenruhe. Diese wird immer wieder und in unterschiedlicher Intensität
durch Raketen- und Mörserbeschuss aus dem Gazastreifen gebrochen, so
zuletzt im Oktober 2012. Die israelischen Streitkräfte antworten in der Regel mit
Gegenschlägen gegen mutmaßliche Schützen im Gazastreifen oder
Luftangriffen gegen Schmuggeltunnel entlang der ägyptischen Grenze. Dabei kommt es
immer wieder zu Toten. Ägypten schließt derzeit Schmuggeltunnel. Im
Berichtszeitraum kam es außerdem vermehrt zu Anschlägen auf die
ägyptischisraelische Grenze vom Sinai aus. Insgesamt sind die Spannungen an der
Grenze zwischen Ägypten, Israel und dem Gazastreifen gestiegen.
EUMM (Geogien):
Die Lage ist ruhig, aber nicht stabil. Das sicherheitspolitische Risiko wird vom
Europäischen Auswärtigen Dienst derzeit generell als „niedrig“ eingestuft, in
der Region entlang der Verwaltungslinie zu Süd-Ossetien und Abchasien als
„mittel“. Nach wie vor kommt es zu einzelnen Zwischenfällen an den
Verwaltungsgrenzen zu Abchasien und Süd-Ossetien, vor allem wenn Zivilpersonen
versuchen, die Verwaltungsgrenze zu queren. In einigen Fällen wurden
Zivilisten festgenommen.
EUCAP Nestor (Dschibuti, Kenia, Seychellen):
Die politische Lage in Dschibuti, und auf den Seychellen ist unverändert stabil.
In Kenia kam es zu Anschlägen der terroristisch agierenden al-Shabaab in
Nairobi und Mombasa.
Militärische Lage
Die militärische Bedrohungslage für die Einsatzländer von Polizei und Zoll, in
denen auch die Bundeswehr eingesetzt wird, ist unverändert.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 9 – Drucksache 17/112515. Wie viele Verbindungsbeamtinnen und Verbindungsbeamte des BKA
halten sich derzeit in welchen Ländern auf (bitte jeweils die Einsatzländer und
-orte sowie die zugehörige Zahl von Beamtinnen/Beamten angeben)?
Das BKA hat aktuell 66 Verbindungsbeamte an 53 Standorten in 50 Staaten
eingesetzt.
6. Wie viele deutsche Polizeibeamte werden derzeit im Ausland als
a) Dokumentenberater,
Mit Stand 16. Oktober 2012 sind 40 Dokumenten- und Visumberater der BPOL
gemäß Übersicht im Einsatz.
Land Ort Anzahl
BKA-
VB
Land Ort Anzahl
BKA-
VB
Afghanistan Kabul 2 Oman Maskat 1
Ägypten Kairo 1 Österreich Wien 1
Albanien Tirana 1 Pakistan Islamabad 1
Algerien Algier 1 Panama Panama-City 1
Argentinien Buenos Aires 1 Peru Lima 2
Brasilien Brasilia 1 Polen Warschau 2
Brasilien Sao Paulo 1 Polen Danzig 1
Bulgarien Sofia 1 Portugal Lissabon 1
China Peking 1 Rumänien Bukarest 2
Dominikanische Republik Santo Domingo 1 Russische Föderation Moskau 2
Frankreich Paris 2 Saudi Arabien Riad 1
Ghana Accra 1 Schweden Stockholm 1
Griechenland Athen 1 Serbien Belgrad 1
Großbritannien London 2 Spanien Madrid 2
Indien Neu Delhi 1 Südafrika Pretoria 1
Italien Rom 2 Tadschikistan Duschanbe 1
Jordanien Amman 1 Thailand Bangkok 2
Kenia Nairobi 2 Tunesien Tunis 1
Kolumbien Bogotá 2 Tschechische Republik Prag 1
Kosovo Pristina 1 Türkei Istanbul 1
Kroatien Zagreb 1 Türkei Ankara 1
Lettland Riga 1 Ukraine Kiew 1
Libanon Beirut 1 USA Washington 2
Libyen Tripolis 1 Usbekistan Taschkent 1
Marokko Rabat 1 Venezuela Caracas 1
Mexiko Mexiko-City 1 Vereinigte Arabische Emirate Abu Dhabi 1
Niederlande Den Haag 1
Land Einsatzort Anzahl
Ägypten Kairo 2
Algerien Algier 1
Bangladesch Dhaka 1
China Hongkong 1
China Kanton/Guangzhou 1
China Peking 2
China Shanghai 2
Drucksache 17/11251 – 10 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiodeb) Sicherheitsbeamte,
Mit Stand vom 15. Oktober 2012 sind 18 PVB der BPOL gemäß Übersicht als Sicherheitsbeamte im Einsatz.
c) Grenzpolizeiliche Verbindungsbeamte,
Mit Stand vom 16. Oktober 2012 sind 23 PVB der BPOL gemäß Übersicht als
Grenzpolizeiliche Verbindungsbeamte in 22 Ländern im Einsatz.
Ghana Accra 1
Indien Chennai 1
Indien Mumbai 1
Indien Neu Delhi 2
Iran Teheran 2
Jordanien Amman 2
Katar Doha 1
Kosovo Pristina 1
Nigeria Lagos 3
Pakistan Islamabad 1
Russland Moskau 3
Russland St. Petersburg 1
Sri Lanka Colombo 1
Südafrika Pretoria/ Johannesburg 2
Tadschikistan Duschanbé 1
Thailand Bangkok 1
Türkei Ankara 1
Türkei Istanbul 1
Ukraine Kiew 1
Vereinigte Arabische Emirate Dubai 2
Vietnam Hanoi 1
40
Land/Ort Anzahl Land/Ort Anzahl
Kenia, Nairobi 1 Türkei, Istanbul 1
Afghanistan, Kabul 1 Usbekistan,
Taschkent
1
Vereinigte Staaten von
Amerika, Washington D.C.
1 Indonesien, Jakarta 1
Indien, Neu Delhi 1 Pakistan, Islamabad 1
Mexiko, Mexiko – Stadt 1 Ghana, Accra 1
Saudi Arabien, Riad 1 Ägypten, Kairo 1
Russland, Moskau 1 Iran, Teheran 1
China, Peking 1 Kolumbien, Bogotá 1
Venezuela, Caracas 1 Pakistan, Karachi 1
Land Einsatzort Anzahl
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 11 – Drucksache 17/11251d) Unterstützungskräfte sowie Berater in Fragen der Grenzsicherheit
eingesetzt (bitte jeweils, d. h. zu jedem Unterpunkt, Einsatzland und -
ort sowie die Zahl der eingesetzten Polizeibeamten nennen und
angeben, ob sie vom BKA, der Bundespolizei oder einer Länderpolizei
gestellt werden)?
Mit Stand vom 16. Oktober 2012 sind 27 PVB der BPOL als
Unterstützungskräfte bzw. Berater (Grenzpolizeiliche Unterstützungsbeamte Ausland – GUA)
wie folgt im Einsatz:
e) In welche der durch Verordnung (EG) Nr. 377/2004 zur Schaffung eines
Netzes von Verbindungsbeamten für Einwanderungsfragen
geschaffenen örtlichen oder regionalen Kooperationsnetze der Verbindungsbe-
Land Anzahl Land Anzahl
Spanien 1 Ungarn 1
Frankreich 2 Slowakei 1
Niederlande 1 Serbien 1
Tunesien 1 Rumänien 1
Italien 1 Bulgarien 1
Österreich 1 Griechenland 1
Kroatien 1 Türkei 1
Tschechische Republik 1 Russland 1
Polen 1 Georgien 1
Litauen 1 China 1
Ukraine 1 Großbritannien 1
Land Ort Anzahl Einsatzart
Belgien Flughafen Brüssel 1 FRONTEX
Bulgarien Grenzübergang Kapitan Andreevo 1 FRONTEX
Griechenland Orestiada 6 FRONTEX
Griechenland Grenzübergang Kipi 1 FRONTEX
Griechenland Flughafen Thessaloniki 1 Bilateral
Griechenland Flughafen Athen 1 FRONTEX
Griechenland Flughafen Athen 1 Bilateral
Griechenland Seehafen Igoumenitsa 1 Bilateral
Griechenland Seehafen Patras 2 Bilateral
Italien Seehafen Ancona 1 Bilateral
Italien Flughafen Mailand 1 FRONTEX
Niederlande Flughafen Amsterdam 1 FRONTEX
Österreich Flughafen Wien 1 FRONTEX
Polen Grenzübergang Terespol 1 FRONTEX
Rumänien Grenzübergang Galati 1 FRONTEX
Spanien Flughafen Madrid 1 FRONTEX
Slowenien Grenzübergang Obrezje 1 FRONTEX
Tschechische
Republik
Flughafen Prag 1 FRONTEX
Ungarn Grenzübergang Rözke 1 FRONTEX
Zypern Flughafen Larnaca 1 FRONTEX
Libanon Beraterbüro BPOL/ZOLL 1 Bilateral
Drucksache 17/11251 – 12 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiodeamten der EU-Staaten für Einwanderungsfragen sind die in den Fragen
6c und 6d genannten Kräfte eingebunden?
Grenzpolizeiliche Verbindungsbeamte der BPOL in Drittstaaten nehmen an den
sog. ILO-Netzwerken (International Liaison Officer) gemäß Verordnung (EG)
Nr. 377/2004 teil, sofern durch die jeweils amtierende EU-Ratspräsidentschaft
ein entsprechendes ILO-Netzwerk in dem Drittstaat eingerichtet wird. Zuletzt
hatte der Grenzpolizeiliche Verbindungsbeamte in der Türkei unter polnischer
EU-Ratspräsidentschaft im dort eingerichteten ILO-Netzwerk teilgenommen
und auf Ersuchen der polnischen Seite den Vorsitz im Netzwerk übernommen
(in Ermangelung eines eigenen polnischen ILO in der Türkei).
Grenzpolizeiliche Unterstützungsbeamte Ausland (GUA) nehmen nicht an ILO-Netzwerken
gemäß Verordnung (EG) Nr. 377/2004 teil, da deren Einsatzgebiet sich auf EU-
Mitgliedstaaten beschränkt.
7. Wie viele deutsche Polizeibeamte wurden im dritten Quartal 2012 im
Rahmen der Europäischen Agentur für die operative Zusammenarbeit an den
Außengrenzen (FRONTEX) eingesetzt
a) als Dokumentenberater im Rahmen welcher Operationen und an
welchen Standorten,
Es erfolgten keine Einsätze von Dokumentenberatern für FRONTEX.
b) als Mitarbeiter in der Warschauer Zentrale (bitte mit der jeweiligen
Funktion auflisten),
In der Warschauer Zentrale von FRONTEX waren im dritten Quartal 2012 elf
PVB der BPOL gemäß nachfolgender Übersicht im Einsatz:
c) als Teilnehmer von Operationen zur Überwachung und Kontrolle der
Außengrenzen, die deutsches Gerät aus dem FRONTEX-
Ausrüstungspool (CRATE) bedienen (bitte mit Einsatzstandorten und jeweiligem
Tätigkeitsprofil nennen),
Im dritten Quartal 2012 befanden sich keine Einsatzmittel der BPOL aus dem
FRONTEX CRATE (Centralised Records of Available Equipment) im Einsatz.
d) als Mitglieder der „europäischen Grenzschutzteams“ im Rahmen von
gemeinsamen Aktionen, Pilotprojekten oder für Soforteinsätze zu
Grenzsicherungszwecken (bitte einzeln aufführen),
Im dritten Quartal 2012 wurden Beamte der BPOL folgendermaßen im Rahmen
der europäischen Grenzschutzteams eingesetzt:
Funktion Anzahl
Head of Operations Division 1
Horizontal Coordinator (Operations Division) 1
Training Unit 2
Risk Analysis Unit (Operative Auswertung) 2
Pooled Resources 1
Air Border Sector 1
Return Operations Sector 2
Situation Centre 1
Maßnahme Anzahl
Joint Operation Focal Points 16
Joint Operation Poseidon Land 36
Joint Operation Poseidon Sea 1
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 13 – Drucksache 17/11251e) im Rahmen gemeinsamer Rückführungsmaßnahmen unter der
Koordination von FRONTEX (bitte mit dem jeweiligen Zielstaat der
Maßnahme, teilnehmenden EU-Staaten, Gesamtkosten und deutschem
Kostenanteil auflisten) und
Statistische Aufstellungen zu den Gesamtkosten und dem deutschen
Kostenanteil der eingesetzten deutschen Polizeibeamten werden nicht geführt.
f) wie viele Erkenntnismeldungen oder sonstige Mitteilungen zu
besonderen Ereignissen gab es vonseiten der deutschen Kräfte an das
Bundespolizeipräsidium, und was war Inhalt dieser Meldungen?
Folgende Meldungen wurden im dritten Quartal 2012 im Rahmen der Einsätze
der europäischen Grenzschutzteams von Beamten der BPOL an das
Bundespolizeipräsidium abgesetzt:
8. An welchen weiteren internationalen Einsätzen auf der Grundlage des
Prümer Vertrages oder entsprechender bilateraler Abkommen (ausgenommen
die sogenannte Nacheile) haben deutsche Polizisten – soweit die
Bundesregierung Kenntnis davon hat – im dritten Quartal 2012 teilgenommen?
a) Wann und wo fanden diese Einsätze jeweils statt (bitte angeben, in
welchen Einheiten bzw. in welchen Stäben/Dienststellen usw. die
deutschen Polizeikräfte eingesetzt waren)?
Im Zeitraum vom 28. Juni bis 1. September 2012 ist eine
Polizeivollzugsbeamtin der BPOL auf Ersuchen und Einladung der kroatischen Grenzpolizei an den
Flughafen Split/Kroatien entsandt worden, um vor Ort saisonale
grenzpolizeiliche Beratungs- und Unterstützungsleistungen für die kroatische (Grenz)Polizei
zu erbringen. Die Beamtin hatte lediglich beratende Funktion und wurde seitens
der kroatischen Behörden nicht mit hoheitlichen Befugnissen betraut. Die
eingesetzte Beamtin führte im Rahmen ihrer Beratungstätigkeit keine
Einsatzmittel und Fahrzeuge aus deutschen Beständen mit.
Nr. Datum Zielstaat Teilnehmende
EU-Staaten
Eingesetzte Escorts
(deutsche Polizeivollzugsbeamte)
1 04.09.2012 Serbien Schweden,
Frankreich,
Luxemburg
35
2 12.09.2012 Nigeria Österreich,
Norwegen,
Polen, Malta,
Ungarn,
Spanien,
Frankreich,
Irland,
Tschechische
Republik,
Finnland
4
3 26.04.2012 Kosovo Österreich,
Ungarn,
Schweden,
Norwegen
32
Meldung Anzahl Meldungsinhalt
Erkenntnismitteilung 353 grenzpolizeiliche Erkenntnisse
sonstige Mitteilungen 0
Drucksache 17/11251 – 14 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiodeb) Was waren Anlass und Zweck der Einsätze?
c) Wie viele deutsche Polizisten waren daran beteiligt (bitte die Herkunft
nach Länderpolizeien/Bundespolizei/BKA angeben)?
d) Von wem ging das Ersuchen aus?
e) Inwiefern haben die deutschen Polizisten von ihrer Befugnis zur
Anwendung unmittelbaren Zwangs Gebrauch gemacht?
f) Welche Einsatzmittel und Fahrzeuge aus deutschen Beständen wurden
jeweils mitgeführt?
Auf die Antwort zu Frage 8 und 8a wird verwiesen.
9. Welche Ausbildungsmaßnahmen für ausländische Sicherheitskräfte haben
deutsche Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte im dritten Quartal 2012
durchgeführt, bzw. an welchen waren sie beteiligt (bitte sowohl bereits
abgeschlossene als auch aktuell stattfindende sowie fortgesetzte Maßnahmen
angeben)?
Bundeskriminalamt
Durchgeführte Ausbildungsmaßnahmen des BKA im III. Quartal 2012
Land Bezeichnung Zeitraum Maßnahme Kalkulation Ort
Albanien Vorbereitungsmodul für
Basismodul 2013
01.07. – 31.12.2012
Stipendiatenausbildung
6 000 Euro Albanien
Australien Erfahrungs- und
Informationsaustausch GES/Biometrie
16.–18.07.2012 Arbeitsbesuch Selbstzahler Deutschland
Bahrain Informationsbesuch zum Thema
„Arbeit des BKA“
12. – 13.07.2012 Arbeitsbesuch Selbstzahler Deutschland
China Personenschutz 23. – 26.09.2012 Arbeitsbesuch 5 000 Euro Deutschland
China Personenschutz 17. – 26.09.2012 Lehrgang 8 000 Euro Deutschland
Kolumbien Evaluierung VE-Dienststelle 06. – 09.08.2012 Arbeitsbesuch 6 700 Euro Kolumbien
Ägypten Terrorismusbekämpfung 22. – 23.09.2012 Arbeitsbesuch Ägypten
Spanien Erfahrungsaustausch zum Thema
„Entschärfung“
10. – 14.09.2012 Arbeitsbesuch 1 200 Euro Spanien
Estland Sprecherlehrgang für
Verhandlungsgruppe
10. – 14.09.2012 Lehrgang Selbstzahler Estland
Ungarn Hospitation L/ZKI im BKA 02. – 05.07.2012 Arbeitsbesuch Selbstzahler Deutschland
Israel Expertentreffen
Telekommunikationsüberwachung
23. – 25.07.2012 Arbeitsbesuch 220 Euro Deutschland
Jordanien Operative Analyse 18. – 26.09.2012 Lehrgang 5 000 Euro Jordanien
Kenia Fachgespräche
Terrorismusbekämpfung
10. – 13.09.2012 Arbeitsbesuch 19 200 Euro Deutschland
Kenia Tatortarbeit 20. – 31.08.2012 Lehrgang 12 800 Euro Kenia
Kenia Skimming 10. – 15.09.2012 Lehrgang 18 200 Euro Kenia
Kirgisistan Identifizierung von
Kraftfahrzeugen
19. – 26.09.2012 Lehrgang 10 000 Euro Kirgisistan
Korea Erfahrungsaustausch
DNA-Analyse-Datei
27.08.2012 Arbeitsbesuch Selbstzahler Deutschland
Libanon Hospitation im Bereich
Internetkriminalität
17. – 21.09.2012 Arbeitsbesuch 5 000 Euro Deutschland
Marokko Operative Analyse 10. – 18.07.2012 Lehrgang 3 000 Euro Marokko
Mauretanien Vorbereitungsmodul für
Basismodul 2013
01.07. – 31.12.2012
Stipendiatenausbildung
6 000 Euro Deutschland
Niederlande Tatortarbeit 30.07. – 03.08.2012 Arbeitsbesuch Selbstzahler Deutschland
Oman Beweissicherung im
Rauschgiftverfahren
15. – 27.09.2012 Lehrgang 10 000 Euro Oman
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 15 – Drucksache 17/11251Es wird darauf hingewiesen, dass die durchgeführten Maßnahmen auch die
Projekte beinhalten, die noch nicht abschließend im Hauhaltsystem des BKA
verbucht worden sind, aber haushalterisch und faktisch kurz vor dem Abschluss
stehen. Es kann daher auch im Nachhinein noch zu Veränderungen bei den
Angaben vor allem hinsichtlich der im Zuge der Maßnahmen entstandenen Kosten
kommen.
EU Innenhilfe mit BKA Beteiligung
Das BKA führte ferner im dritten Quartal 2012 federführend ein EU-
gefördertes Projekt der Verwaltungspartnerschaft zugunsten des montenegrinischen
Polizeidirektorates durch.
An drei Verwaltungspartnerschaften zugunsten der Türkei sowie an einem
zugunsten Mazedoniens hat sich das Bundeskriminalamt außerdem beteiligt.
Weiterhin ist das BKA an der Umsetzung eines EU-Projektes zugunsten der
Westbalkanstaaten beteiligt, wobei Bosnien und Herzegowina, Mazedonien und
Serbien die von Deutschland betreuten Staaten sind. Diese Staaten sollen für
den Eintritt in die Europäische Union (EU) vorbereitet werden.
Darüber hinaus sind Experten des BKA in drei EU-geförderte TAIEX-
Aktivitäten zugunsten der Türkei aktiv gewesen.
Peru Evaluierung ABH ORION 25.06. – 06.07.2012 Arbeitsbesuch 12 000 Euro Peru
Polen Zeugenschutz 07. – 09.08.2012 Arbeitsbesuch Selbstzahler Deutschland
Palästinensische Gebiete
Daktyloskopie
(Unterstützung durch das Land
Brandenburg)
27.08 – 14.09.2012 Lehrgang 64 000 Euro Deutschland
Palästinensische Gebiete
Einsatz eines Mentors für AFIS
(Unterstützung durch das Land
Rheinland-Pfalz)
13.04. – 13.07.2012 Arbeitsbesuch 16 700 Euro
Palästinensische Gebiete
Slowakei Arbeitsbesuch der Zielfahndung
Bratislava
06. – 10.08.2012 Arbeitsbesuch Selbstzahler Deutschland
Tunesien Korruptionsbekämpfung 09. – 12.07.2012 Arbeitsbesuch 4 200 Euro Deutschland
Türkei Fachgespräche
Terrorismusbekämpfung
18. – 20.09.2012 Arbeitsbesuch 5 000 Euro Deutschland
Uganda Tatortmanagement 10. – 11.07.2012 Lehrgang 10 000 Euro Uganda
Uganda Skimming 17. – 22.09.2012 Lehrgang 3 500 Euro Uganda
Bereits durchgeführte bzw. aktuell laufende Ausbildungsmaßnahmen im Rahmen der EU Innenhilfe des BKA im III
Quartal 2012
Land Bezeichnung Zeitraum Maßnahme Kalkulation Ort
Montenegro TWINNING
Verwaltungspartnerschaft;
Strengthening
the capacities of police
administration
09.07. – 12.07.2012 Ausbildung;
Beratung
Thema
„Menschenhandel“
0 Euro
(EU-finanziert)
Deutschland
Montenegro TWINNING
Verwaltungspartnerschaft;
Strengthening
the capacities of police
administration
02.07. – 05.07.2012 Ausbildung;
Beratung
Thema
„CyberCrime“
0 Euro
(EU-finanziert)
Deutschland
Montenegro TWINNING
Verwaltungspartnerschaft;
Strengthening
the capacities of police
administration
30.08. – 31.08.2012 Ausbildung;
Beratung
Thema
„Schreibmittel“
1 200 Euro Deutschland
Durchgeführte Ausbildungsmaßnahmen des BKA im III. Quartal 2012
Land Bezeichnung Zeitraum Maßnahme Kalkulation Ort
Drucksache 17/11251 – 16 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeMaßnahmen im Zusammenhang mit EU-Projekten mit BKA Beteiligung
Aus der Tabelle gehen die Bezeichnung der Maßnahmen, die Ziele und über
welchen Zeitraum die Maßnahmen laufen, hervor. Die Maßnahmen finden
wechselseitig in den EU-Mitgliedstaaten statt. Aufgaben und Tätigkeiten sind
Beratung und Ausbildung. Die Anzahl der DEU Polizeibeamten liegt je nach
Maßnahme zwischen 2 bis 10 Beamten. Die Kosten wurden bis zu 90 Prozent
von der EU-KOM GD Home getragen – der restliche Betrag wurde von DEU
(oder Partner EU-MS) finanziert.
Montenegro TWINNING
Verwaltungspartnerschaft;
Strengthening
the capacities of police
administration
27.08. – 29.08.2012 Ausbildung;
Beratung
Thema
„Werkspuren“
3 000 Euro Deutschland
Montenegro TWINNING
Verwaltungspartnerschaft;
Strengthening
the capacities of police
administration
13.08. – 17.08.2012 Ausbildung;
Beratung
Thema
„IT-Sicherheit“
0 Euro
(EU-finanziert)
Montenegro
Montenegro TWINNING
Verwaltungspartnerschaft;
Strengthening
the capacities of police
administration
02.07. – 06.07.2012 Ausbildung;
Beratung
Thema
„IT-Sicherheit“
6 640 Euro Deutschland
Bosnien und
Herzegowina
EU-Grant; Police
Cooperation: Fight against
organised crime, in particular
illicit drug trafficking, and
the prevention of terrorism
11.09. – 13.09.2012 Beratung 0 Euro Bosnien und
Herzegowina
Serbien EU-Grant; Police
Cooperation: Fight against
organised crime, in particular
illicit drug trafficking, and
the prevention of terrorism
10.09. – 13.09.2012
12.09. – 16.09.2012
Beratung
Studienbesuch
0 Euro
0 Euro
Serbien
Deutschland
Mazedonien EU-Grant; Police
Cooperation: Fight against
organised crime, in particular
illicit drug trafficking, and
the prevention of terrorism
24.09. – 28.09.2012 Studienbesuch 0 Euro Deutschland
Türkei EU-Grant; Police
Cooperation: Fight against
organised crime, in particular
illicit drug trafficking, and
the prevention of terrorism
05.09. – 07.09.2012 Workshop 0 Euro Türkei
2008 ISEC 2008 GD Home A4 JLS/2008/ISEC/FPA/C3/072
Development of guidelines and security concepts for Government-to-Business
(G2B) communication processes involving a service-oriented architecture and
using the Interpol stolen vehicle data base (Interpol Invex/ FADA) as an example.
01.12.2008 – 31.07.2012
2009 ISEC 2009 GD Home A4 JLS/2009/ISEC/FP/C1/40 000 000 53
Activities of the international Research Network on Organised Crime and
Economic Crime (2010-2012)
01.03.2010 – 28.02.2013
2009 ISEC 2009 GD Home A4 JLS/2009/ISEC/AG/184
Optimisation of Recovery of Latent Fingerprints and DNA on Human Skin
30. 07.2010 – 29.06.2012
2010 ISEC 2010 GD Home A4 Home/2010/ISEC/AG/FINEC/001
Financial Investigations & Asset Confiscation –
Development & Implementation of Training Courses
17.03.2011 – 16.03.2014
Bereits durchgeführte bzw. aktuell laufende Ausbildungsmaßnahmen im Rahmen der EU Innenhilfe des BKA im III
Quartal 2012
Land Bezeichnung Zeitraum Maßnahme Kalkulation Ort
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 17 – Drucksache 17/11251Bund Länder Koordinierungsgruppe
Informationen zu Maßnahmen der Polizeilichen Ausbildungshilfe (PAH)
weiterer Behörden und Dienststellen, die dem BKA aus der sogenannten Bund-
Länder-Koordinierungsgruppe (BLK) vorliegen, sind der der folgenden Tabelle zu
entnehmen. Die Bundesländer liefern im Rahmen der BLK in der Regel
zweimal jährlich ihre PAH-Maßnahmen in Form einer Excel-Datei zu. Die Daten
werden vom BKA in die Gesamtübersicht der Maßnahmen der Polizeilichen
Ausbildungshilfe aufgenommen. Die Datensätze wurden durch das BKA weder
geprüft noch geändert. Für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der
Daten übernimmt das BKA keine Verantwortung.
2010 ISEC 2010 GD Home A4 Home/2010/ISEC/FP/C2/400 000 1450
Establishment of a mobile competence team for thepromotion of the council
decisions 200816151JHA + 200816161JHA
01.07.2011 – 30.06.2013
2010 ISEC 2010 GD Home A4 Home/2010/ISEC/FP/C2/400 000 1449
European operational training for investigations against pharmaceutical crime –
TrainPharmCrime
01.11.2011 – 31.10.2014
2010 ISEC 2010 GD Home A4 Home/2010/ISEC/FP/C1/400 000 1425
Cybercrime Investigation - Developing and dissaminating an accredited
international training programme for the future
01.11.2011 – 30.09.2013
2010 ISEC 2010 GD Home A4 Home/2010/ISEC/FP/C2/400 000 1448
Post-blast investigation and IEDD (Improvised Explosive Device Disposal)
Training for Experts
22.08.2011 – 21.08.2014
2010 ISEC 2010 GD Home A4 Home/2010/ISEC/FP/C2/400 0001437
Development and Distribution of the European Vehicle Identification Database
(EuVID)
01.10.2011 – 30.09.2014
2010 ISEC 2010 GD Home A4 Home/2010/ISEC/FP/C1/400 000 1421
International Symposium 2011 and 2012 for Bomb Investigators and Bomb
Disposal Experts
01.05.2011 – 31.08.2013
Land Bezeichnung Zeitraum Maßnahme Durchführende/s
Behörde/Bundesland
Russische
Förderation
Masterstudiengang der
DHPOL – ein russischer
Hospitant
04.10.2011 – 21.09.2012 Lehrgang DHPOL
Türkei Masterstudiengang der
DHPOL – ein türkischer
Hospitant
04.10.2011 – 21.09.2012 Lehrgang DHPOL
Ghana Hundeführerausbildung 04.06. – 13.07.2012 Lehrgang SN
Nigeria Hundeführerausbildung 04.06. – 13.07.2012 Lehrgang SN
Pakistan Aufbau einer Tatortgruppe
Spurensuchesicherung
01.12.2005 – 31.12.2012 Lehrgang NW
Türkei Info zu Schulpolizei/
Bürgerorientierte Polizei
2012 Lehrgang HE
Vereinigte
Arabische Emirate
Geldwäscheoperationen 15.01. – 19.02.2012 Lehrgang BE
Vereinigte
Arabische Emirate
Ermittlungen im Bereich der
WiKri
15.01. – 19.02.2012 Lehrgang BE
Vereinigte
Arabische Emirate
Study Visit zum Thema
Evaluierung der Aus- und
Fortbildung
21.06. – 22.06.2012 Arbeitsbesuch BW
Drucksache 17/11251 – 18 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeVereinigte
Arabische Emirate
Fünf Lehrgänge
Kriminalitätsbekämpfung (VP-Führung,
Zeugenschutz & BtM-
Ermittlungen)
0.1.10.2012 – 31.01.02013 Lehrgang BW
Vereinigte
Arabische Emirate
Zwei Lehrgänge
Verkehrssicherheit
01.10. – 31.12.2012 Lehrgang BW
Vereinigte
Arabische Emirate
Cybercrime und EDV
Forensik
01.07. – 31.12.2012 Lehrgang NI
Vereinigte
Arabische Emirate
Personenschutz 09.03. – 22.03.2012 Lehrgang NI
Vereinigte
Arabische Emirate
Ausbildung Entschärfer –
militärische Munition
01.04. – 31.12.2012 Lehrgang NI
Vereinigte
Arabische Emirate
Ausbildung Entschärfer –
militärische Munition
01.07. – 31.12.2012 Lehrgang NI
Vereinigte
Arabische Emirate
Ausbildung Entschärfer –
Lagentraining
01.07.2012. – 31.12.2012 Lehrgang NI
Vereinigte
Arabische Emirate
Unterstützung
Polizeihundestaffel in Abu Dhabi
2009 bis 2013
01.01. – 31.12.2012
Hundausbildung
BW
Bulgarien Polizeiliche
Präventionszentren, Prävention an Schulen
01.07. – 30.09.2012 Arbeitsbesuch RP
Bulgarien Bekämpfung des
Menschenhandels
01.07. – 30.09.2012 Arbeitsbesuch RP
Bulgarien Sicherheit und Ordnung bei
Demonstrationen
01.04. – 30.06.2012 Arbeitsbesuch RP
Bulgarien Fortführung „Polizei und
Menschenrechte“ (ISEC-
Projekt 2011 bis 2-2013)
01.01. – 31.12.2012 Lehrgang BW
Bulgarien „Bekämpfung der
Wirtschaftskriminalität“ (ISEC-Projekt
2012 bis 2013)
01.01. – 31.12.2012 Lehrgang BW
Bhutan Fortbildung/Diensthundewesen 01.01. – 31.12.2012 Arbeitsbesuch NI
Österreich Sem. 17 DHPol „Diversity
Management in the Police
(int.)“
02. – 04.05.2012 Lehrgang DHPol
Österreich Sem. 21 DHPol „Gewalt gegen
Vollzugsbeamte/
Eigensicherung“
04. – 06.06.2012 Lehrgang DHPol
Schweiz Sem. 4 DHPol „Neue Medien
und Kriminalität – Internet
Kriminalität“
18. – 20.01.2012 Lehrgang DHPol
Schweiz Sem. 9 DHPol „Polizeiliche
Maßnahmen aus Anlass der
UEFA EURO 2012 Polen/
Ukraine“
22. – 24.02.2012 Lehrgang DHPol
Schweiz Sem. 25 DHPol „Strategie und
Taktik von
Verhandlungsgruppen“
27. – 29.06.2012 Lehrgang DHPol
Schweiz Sem. 43 DHPol „Führung,
Einsatz, Ausstattung sowie Aus- u.
Fortbildung von
Spezialeinheiten“
24. – 26.06.2012 Lehrgang DHPol
Schweiz Sem. 58 DHPol „Strategie und
Taktik zur Bewältigung von
Einsatzlagen mit erheblichem
Ausmaß“
26. – 28.11.2012 Lehrgang DHPol
Land Bezeichnung Zeitraum Maßnahme Durchführende/s
Behörde/Bundesland
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 19 – Drucksache 17/11251Schweiz Sem. 21 DHPol „Gewalt gegen
Vollzugsbeamte/
Eigensicherung“
04. – 06.06.2012 Lehrgang DHPol
Schweiz Sem. 23 DHPol „Aktuelle
Erscheinungsformen u.
strategische Aspekte der
Bekämpfung der OK (int.)“
13. – 15.06.2012 Lehrgang DHPol
Schweiz Sem. 26 DHPol „Aktuelle
Problemfelder beim Führen von
Polizeibehörden“
02. – 04.07.2012 Lehrgang DHPol
Schweiz Sem. 27 DHPol
„Rauschgiftkriminalität (int.)“
04. – 06.07.2012 Lehrgang DHPol
Schweiz Sem. 31 DHPol „Strategie u.
Taktik zur Bewältigung von
Einsatzlagen mit erheblichem
Ausmaß“
16. – 18.07.2012 Lehrgang DHPol
China Präventionsaufgaben auf
Bahnhöfen und Bahnanlagen,
Bekämpfung der
Kriminalität
01.01. – 31.12.2012 Arbeitsbesuch BPOL
Tschech.
Republik
Projekt
„Spezialeinsatzkommando“
07. – 20.05.2012 Arbeitsbesuch NI
Tschech.
Republik
Bekämpfung der Korruption
und Wirtschaftskriminalität
(UOKFK-Projekt 2012 bis
2014)
01.03. – 31.12.2012 Lehrgang BW
Tschech.
Republik
Bekämpfung der Finanz- &
Wirtschaftskriminalität
(UOKFK-Projekt 2012 bis
2015; BW bis 2013)
01.04. – 31.12.2012 Lehrgang BW
Tschech.
Republik
International Road Safety
Conference
05.06.2012
Multinationaler Lehrgang
NW
Ecuador Prüfung von
Hospitationsmöglichkeiten
01.07. – 31.12.2012 Arbeitsbesuch HE
Spanien Sem. 17 DHPol „Diversity
Management in the Police (int.)“
02. – 04.05.2012 Lehrgang DHPol
Estland Verhandlungsgruppe
„Operative Fallanalyse“
01.09. – 31.12.2012 Lehrgang RP
Estland Studienbesuch der estnischen
Verhandlungsgruppe
01.04. – 30.06.2012 Arbeitsbesuch RP
Estland Schieß- und Einsatztraining 01.04. – 30.06.2012 Lehrgang RP
Estland Beweissichere Festnahmen 01.07. – 30.09.2012 Lehrgang RP
Estland Taktischer Einsatz von
Motorrädern
01.07. – 30.09.2012 Lehrgang RP
Estland Verteidigungs- und
Festnahmetechniken
01.04. – 30.06.2012 Lehrgang RP
Estland Identifizierung von Opfern
größerer Schadenslagen
01.07. – 30.09.2012 Arbeitsbesuch RP
Estland Bekämpfung der Organisierten
Kriminalität
01.04. – 30.06.2012 Arbeitsbesuch RP
Estland Bekämpfung der Organisierten
Kriminalität
01.07. – 30.09.2012 Arbeitsbesuch RP
Estland Bekämpfung der Organisierten
Rauschgiftkriminalität
01.04. – 30.06.2012 Arbeitsbesuch RP
Land Bezeichnung Zeitraum Maßnahme Durchführende/s
Behörde/Bundesland
Drucksache 17/11251 – 20 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeEstland Bekämpfung der Organisierten
Rauschgiftkriminalität
01.07. – 30.09.2012 Arbeitsbesuch RP
Kroatien Police Cooperation: Fight
against organised crime, in
particular illicit drug
trafficking, and the prevention of
terrorism
17. – 21.09.2012 Lehrgang HH
Kroatien Phantombilderstellung mit
Adobe Fotoshop CS 5
27. – 30.03.2012 Lehrgang BW
Kroatien Kriminalprävention 01.04. – 30.06.2012 Arbeitsbesuch RP
Kroatien Kriminalprävention 01.07. – 30.09.2012 Arbeitsbesuch RP
Kroatien Sicherheitstraining
Tauchergruppen
01.04. – 31.12.2012 Arbeitsbesuch NI
Kroatien Konfliktmanagement der
Polizei - gemeinsamer Workshop
01.07. – 31.12.2012 Arbeitsbesuch NI
Kroatien BeDo i.R.v. BFE-Einsätzen 01.07. – 31.12.2012 Arbeitsbesuch NI
Kroatien Beweissicherung und
Dokumentation in BAO-Lagen f.
BPH
01.04. – 30.06.2012 Arbeitsbesuch NI
Kroatien Führungskräfteseminar Zug-
und Hunderschaftsführer
01.07. – 31.12.2012 Arbeitsbesuch NI
Kroatien Seminar BFE/BFHu 01.07. – 31.12.2012 Arbeitsbesuch NI
Kroatien Kontaktbeamte – Handbuch für
KOB
23. – 27.04.2012 Arbeitsbesuch NI
Ungarn Fortbildung der
Beratergruppen
23. – 27.04.2012 Lehrgang NW
Ungarn Fortbildung der
Beratergruppen
07. – 11.05.2012 Lehrgang NW
Ungarn Fortbildung der
Beratergruppen
10. – 14.09.2012 Lehrgang NW
Ungarn Fortbildung der
Beratergruppen
24. – 29.09.2012 Lehrgang NW
Ungarn Arbeitsbesuch 01.02. – 31.12.2012 Arbeitsbesuch NW
Ungarn DHF/Bürgernahe Polizei 12. – 16.11.2012
Hundeausbildung
NW
Israel Diensthundeausbildung 21. – 27.10.2012 Arbeitsbesuch HE
Kosovo Police Cooperation: Fight
against organised crime, in
particular illicit drug trafficking,
and the prevention of terrorism
21. – 25.05.2012 Lehrgang HH
Luxemburg Sem. 21 DHPol „Gewalt gegen
Vollzugsbeamte/
Eigensicherung“
04. – 06.06.2012 Lehrgang DHPol
Luxemburg Sem. 13 DHPol
„Projektmanagement
(Personalzertifizierung)“ – Modul 1
23. – 30.03.2012 Lehrgang DHPol
Luxemburg Sem. 15 DHPol „Migration,
Schleusungskriminalität,
Menschenhandel“
11. – 13.04.2012 Lehrgang DHPOL
Luxemburg Sem. 13 DHPol
„Projektmanagement
(Personalzertifizierung)“ – Modul 2
16. – 20.04.2012 Lehrgang DHPol
Land Bezeichnung Zeitraum Maßnahme Durchführende/s
Behörde/Bundesland
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 21 – Drucksache 17/11251Luxemburg Sem. 17 DHPol „Diversity
Management in the Police (int.)“
02. – 04.05.2012 Lehrgang DHPol
Luxemburg Sem. 22 DHPol „Web 2.0 unter
einsatztaktischen
Gesichtspunkten insb. unter
Berücksichtigung von Aspekten der
Medienarbe“
11. – 13.06.2012 Lehrgang DHPol
Luxemburg Sem. 26 DHPol „Aktuelle
Problemfelder beim Führen von
Polizeibehörden“
02. – 04.07.2012 Lehrgang DHPol
Luxemburg Sem. 35 DHPol „Polizeitechnik
im Wandel (int.)“
15. – 7.08.2012 Lehrgang DHPol
Luxemburg Sem. 52 DHPol „Aktuelle
Problemfelder des polizeilichen
Spitzenmanagements (int.)“
22. – 24.10.2012 Lehrgang DHPol
Marokko ARB Bundespolizeiakademie
zu Gefahrenabwehr, der
Kriminalitätsbekämpfung und der
Grenzsicherung sowie
Aufgaben/Einsätze der
Bereitschaftspolizei
22.10. – 31.12.2012 Arbeitsbesuch BPOL
Moldau Seminar Verkehrsprävention 26. – 29.06.2012 Lehrgang BW
Niederlande Vorbereitung Herbstseminar
„Aufbau, Ausbildung und
Aufgaben der deutschen Polizei und
Strafrechtspflege“
12.04.2012 Lehrgang DHPOL
Niederlande Einschreiten von Erstkräften bei
herausragenden Einsatzlagen
03. – 07.09.2012 Lehrgang NW
Niederlande Austausch von Lehrenden in
NRW
01.02. – 31.12.2012 Lehrgang NW
Niederlande Austausch von Lehrenden in
den Niederlanden
01.02. – 31.12.2012 Lehrgang NW
Polen Hospitation Spezialeinheiten 01.01. – 30.06.2012 Arbeitsbesuch NI
Polen Tag der Polizei 01.07. – 31.12.2012 Arbeitsbesuch NI
Polen Konferenz
Verkehrssicherheitsarbeit
01.01. – 30.06.2012 Arbeitsbesuch NI
Polen Digitalfunk 01.07. – 30.06.2012 Arbeitsbesuch NI
Polen Hospitation von
Inspektionsleitern
01.07. – 31.12.2012 Arbeitsbesuch NI
Polen Hospitation Besondere
Einsatzlagen
01.07. – 31.12.2012 Arbeitsbesuch NI
Polen Fachtagung
Kriminalitätsbekämpfung/-prävention
01.07. – 31.12.2012 Arbeitsbesuch NI
Polen Hospitation
Verkehrssicherheitsarbeit
01.01. – 30.06.2012 Arbeitsbesuch NI
Polen Empfang der Landesregierung
f. die Polizei
01.07. – 31.12.2012 Arbeitsbesuch NI
Polen Fachtagung
Kriminalitätsbekämpfung/-prävention
01.07. – 31.12.2012 Arbeitsbesuch NI
Polen Workshop (DNA) 23. – 25.02.2012 Arbeitsbesuch NI
Polen Konfliktmanagement der
Polizei – gemeinsamer Workshop
10. – 11.05.2012 Arbeitsbesuch NI
Polen Reiterstaffel 14. – 16.05.2012 Arbeitsbesuch NI
Land Bezeichnung Zeitraum Maßnahme Durchführende/s
Behörde/Bundesland
Drucksache 17/11251 – 22 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodePolen Bekämpfung der KFZ-
Kriminalität (Leonardo da Vinci –
Programm)
01.02. – 31.12.2012 Lehrgang NW
EU-Projekt TISPOL Transport Security
Seminar
07. – 08.03.2012
Multinationaler Lehrgang
NW
EU-Projekt TISPOL Road Safety Strategy
Seminar
23. – 24.05.2012
Multinationaler Lehrgang
NW
EU-Projekt TISPOL Road Policing
Activities Seminar
06. – 07.06.2012
Multinationaler Lehrgang
NW
EU-Projekt TISPOL Transport Security
Seminar
07. – 08.03.2012
Multinationaler Lehrgang
NW
EU-Projekt TISPOL Road Policing
Activities Seminar
06. – 07.06.2012
Multinationaler Lehrgang
NW
EU-Projekt CEPOL Sem. 50 „Language
Dev: Instruments & Systems of
European Police Cooperation“
11. – 29.06.2012
Multinationaler Lehrgang
DHPOL
EU-Projekt TAIEX-Workshop
„Strafverfolgungsbehörden, Medien &
Gesellschaft“ –
Referentengestellung
15. – 16.05.2012
Multinationaler Lehrgang
BW
EU-Projekt TISPOL-Konferenz 02. – 03.10.2012
Multinationaler Lehrgang
NW
EU-Projekt TISPOL Seminar „E & T
Expert Meeting“
16. – 18.10.2012
Multinationaler Lehrgang
NW
EU-Projekt Unterstützung beim Aufbau
einer Beratergruppe im Rahmen
des EUNAT Projekts
04. – 08.06.2012
Multinationaler Lehrgang
NW
EU-Projekt TISPOL „Road Policing
Seminar“
25. – 29.06.2012
Multinationaler Lehrgang
NW
EU-Projekt CEPOL Road Safety Seminar 16. – 19.04.2012
Multinationaler Lehrgang
NW
EU-Projekt European Road Safety Village 15. – 16.10.2012
Multinationaler Lehrgang
NW
EU-Projekt Entwicklung der
Kriminalprävention (RCC)
01.01. – 31.12.2012 Lehrgang BW
Rumänien Fortführung Verbesserung des
Schieß- & Einsatztrainings
(Life Long Learning 9-2011-3-
2013)
01.01. – 31.12.2012 Lehrgang BW
Rumänien Polizeiliches Eingriffsrecht 01.07. – 30.09.2012 Lehrgang RP
Rumänien Sprengleiterlehrgang 01.04. – 30.06.2012 Lehrgang RP
Rumänien Begleitung von
Atommülltransporten
01.04. – 30.06.2012 Arbeitsbesuch RP
Russ.
Föderation
Drogenmissbrauchsprävention 01. – 04.05.2012 Arbeitsbesuch HE
Russ.
Föderation
Aufbau, Ausbildung und
Aufgaben der deutschen Polizei und
Strafrechtspflege
01.01. – 31.12.2012 Lehrgang DHPOL
Russ.
Föderation
Moderne Methoden der
Verbrechensbekämpfung mit dem
Diensthund mit den
Schwerpunkten Einsatz
Sprengstoffspürhund, Einsatz
Rauschgiftspürhund, Mantrailing
20. – 26.05.2012 Lehrgang NW
Land Bezeichnung Zeitraum Maßnahme Durchführende/s
Behörde/Bundesland
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 23 – Drucksache 17/11251Russ.
Föderation
Auswahl und Ausbildung von
Spezialeinheiten
06. – 12.05.2012 Lehrgang NW
Russ.
Föderation
Expertendialog Polizei
Berufsausbildung: Organisation,
Methodik und Monitoring der
Effektivität
04. – 10.06.2012 Lehrgang NW
Russ.
Föderation
Gemeinsamer Kongress zur
Festlegung bzw. der Diskussion
von Maßnahmen der
Kriminalitätsbekämpfung
01.01. – 31.12.2012 Lehrgang NW
Russ.
Föderation
Kommissionssitzung zur
Bestimmung des
Seminarbedarfs
18. – 22.06.2012 Arbeitsbesuch NW
Russ.
Föderation
Rechtliche und taktische
Möglichkeiten der
Gewinnabschöpfung
17. – 23.06.2012 Lehrgang NW
Russ.
Föderation
Modernisierung der Polizei mit
aktuellem Bezug
02. – 06.04.2012 Lehrgang NW
Russ.
Föderation
Strukturen und Methoden des
Brand- und
Katastrophenschutzes
01.01. – 30.06.2012 Arbeitsbesuch NI
Russ.
Föderation
Häusliche Gewalt in der
Familie
01.07. – 31.12.2012 Arbeitsbesuch NI
Russ.
Föderation
Hochrangige Gespräche/
Unterzeichnung gem. Protokoll
25. – 29.06.2012 Arbeitsbesuch NI
Russ.
Föderation
Informationsaustausch Aus- u.
Fortbildung
01.07. – 31.12.2012
Arbeitsbesuch
NI
Russ.
Föderation
Katastrophenschutz und
Brandbekämpfung – Strukturen
21. – 25.05.2012
Arbeitsbesuch
NI
Russ.
Föderation
Die modernen Methoden des
Diensthundeeinsatzes bei der
Verbrechensbekämpfung
20. – 26.05.2012 Lehrgang NW
Russ.
Föderation
Kriminalitätskongress 28.05. – 01.06.2012 Lehrgang NW
Russ.
Föderation
„Projekte der
Verkehrsunfallprävention“
01.02. – 31.12.2012 Lehrgang NW
Ruanda Kriminaltechnik 01.04. – 30.06.2012
Arbeitsbesuch
RP
Slovakische
Republik
Reinforcement of Capacities to
Fight Corruption among Police
Officers
12. – 18.02.2012 Lehrgang HH
Tunesien Deeskalation bei
Demonstrationen
04.10. – 31.12.2012 Arbeitsbesuch HE
Türkei Austausch von
Führungskräften der LBP (Fußball/Gewalt)
24. – 29.02.2012 Arbeitsbesuch HH-BMI
Türkei Austausch von
Führungskräften der LBP
01.01. – 31.12.2012 Arbeitsbesuch HH-BMI
Türkei 2 Seminare Austausch Aus- und
Fortbildung /Einsatztraining
01.01. – 31.12.2012 Arbeitsbesuch HH-BMI
Ukraine Seminar Einsatzbegleitende
Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit
14. – 17.05.2012 Lehrgang NW
Ukraine Seminar Szenekundige Beamte
(Fußball)
18. – 23.05.2012 Lehrgang NW
Ukraine Einsatzbeobachtung 12. – 15.06.2012 Arbeitsbesuch NW
Land Bezeichnung Zeitraum Maßnahme Durchführende/s
Behörde/Bundesland
Drucksache 17/11251 – 24 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeBundespolizei
Zu Gunsten folgender Länder wurden im dritten Quartal 2012
Ausbildungsmaßnahmen für ausländische Sicherheitskräfte durchgeführt:
Darüber hinaus befanden sich im 3. Quartal insgesamt -9- Stipendiaten aus
Serbien, Russland, Ukraine, den Palästinensischen Gebieten und der Türkei in der
Ausbildung an der Bundespolizeiakademie Lübeck. Die Kosten für die
Maßnahmen der Ausbildungs- und Ausstattungshilfe werden aus den Titeln 06 02
687 89 sowie 05 02 687 74 getragen und die Mittel durch das
Bundesministeriums des Innern (BMI) und des Auswärtigen Amtes (AA) bereitgestellt.
Ukraine Bürgernahe Polizei 07. – 10.08.2012 Lehrgang NW
Südafrika Gem. Forschungsprogramme,
Austauschprogramme
01.07. – 31.12.2012 Arbeitsbesuch NI
Südafrika Aus- und Fortbildung der
Polizei/Frauenförderung/
Jugendkriminalität
01.07. – 31.12.2012 Arbeitsbesuch NI
Land Bezeichnung Zeitraum Maßnahme Kalkulation Ort
Türkei Fortsetzung des bilateralen
Auswerteprojektes
9. bis 13.07.2012 Beratung 2 500 Euro Türkei
Türkei Erkennen von Urkundenfälschungen 9. bis 13.07.2012 Lehrgang 2 500 Euro Türkei
Türkei Erfahrungsaustausch Entschärfergruppe 4. bis 8. Juni 2012 Beratung Deutschland
China Aufgabenwahrnehmung im Bereich
Luftsicherheit
23. bis 27. und
6. bis 10.08.2012
Lehrgang 1 500 Euro Deutschland
Russland Aus- und Fortbildung von Flugpersonal 30.07. bis 03.08.2012 Beratung 4 000 Euro Russland
Russland Grenzpolizeiliche Kontrolle im
Luftverkehr, Erkennen von Schleusungswegen
20. bis 24.08.2012 Beratung 3 000 Euro Deutschland
Aserbaidschan
Flugwesen/Flugpersonal 3. bis 15.09.2012 Lehrgang 10 000 Euro Deutschland
Aserbaidschan
Diensthundewesen/
Diensthundeausbildung
17. bis 21.09.2012 Lehrgang 2 500 Euro Deutschland
Georgien Rückführung auf dem Luftweg 3. bis 6.09.2012 Lehrgang 5 500 Euro Deutschland
Moldau Verfahrensabläufe in
Ermittlungsverfahren
24. bis 28.09.2012 Beratung 2 500 Euro Deutschland
Vereinigte
Arabische
Emirate
Schulungen im Bereich der
Grenzkontrolle an Flughäfen (1. und 2.
Kontrolllinie)
09.09. bis 27.09.2012 Lehrgang
Kostenübernahme VAE
Abu Dhabi
Land Bezeichnung Zeitraum Maßnahme Durchführende/s
Behörde/Bundesland
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 25 – Drucksache 17/11251Inspekteur der Bereitschaftspolizeien der Länder
In den obigen Tabellen können sich Doppelmeldungen im Vergleich zu den
BKA Meldungen aus der Bund-Länder-Koordinierungsgruppe ergeben.
Die Kosten der Maßnahmen werden aus Titel 05 02 6877 40 sowie 06 02
6878 91 getragen.
a) Wie lauten die Bezeichnungen der Maßnahmen, und wo fanden bzw.
finden sie statt?
Bereits durchgeführte bzw. aktuell laufende Ausbildungsmaßnahmen Inspekteur der Bereitschaftspolizeien
der Länder im III. Quartal 2012
Land Bezeichnung Zeitraum Maßnahme Kalkulation Ort
Kroatien Arbeitsbesuch zur Bilanzierung
und Planung
10.09. bis
11.09.2012
Arbeitsbesuch 552,65 Euro Zagreb
Moldau Seminar Verkehrssicherheitsarbeit
im ländlichen Raum
02.09. bis
05.09.2012
Seminar 4.114,24 Euro Moldau
Serbien Seminar „Polizeiliche
Präventionsarbeit“
26.08. bis
29.08.2012
Seminar 2.800,55 Euro Serbien
Türkei Seminar für junge Führungskräfte
und Einsatztrainer
24.09. bis
29.09.2012
Seminar 4.402,10 Euro Hamburg
Ukraine Einsatzbeobachtung der
Projektleiter in Kiew anl. Euro
2012
30.06. bis
03.07.2012
Einsatzbeobachtung 1.527,36 Euro Kiew
Abgeschlossene Ausbildungsmaßnahmen Inspekteur der Bereitschaftspolizeien der Länder in 2012
Kroatien Seminar Förderung und Entwicklung der
Kriminalprävention
25.03. bis
30.03.2012
Seminar 3 425,35 Euro Kroatien
Kroatien Führungskräfteseminar 04.06. bis
08.06.2012
Seminar 703,29 Euro Kroatien
Kroatien Seminar kriminal. Präventionsthemen 14.06 bis
21.06.2012
Seminar 3 182,76 Euro Kroatien
Kroatien Seminar „Digitale Phantombilderstellung
mit Adobe
Fotoshop“
25.03. bis
31.03.2012
Seminar 886,79 Euro Kroatien
Moldau Seminar im Teilprojekt Förderung und
Entwicklung der Kriminalprävention.
26.06. bis
27.06.2012
Seminar 3 950,23 Euro Moldau
Moldau Seminar Aufbau flächendeckender
Organisationsstrukturen der Kriminalprävention.
18.06. bis
21.06.2012
Seminar 4 964,24 Euro Baden-
Württemberg
Serbien Arbeitstreffen/ Gespräch zur
Zusammenarbeit 2012
24.01. bis
26.01.2012
Arbeitstreffen 1 172,36 Euro Serbien
Serbien Seminar Förderung und Entwicklung der
Kriminalprävention
15.04. bis
18.04.2012
Seminar 7 210,67 Euro Baden-
Württemberg
Serbien Seminar „Einsatzbegleitende
Öffentlichkeitsarbeit bei
öffentlichen Versammlungen und
Veranstaltungen“
29.04. bis
02.05.2012
Seminar 1 184,64 Euro Baden-
Württemberg
Türkei Seminar für junge Führungskräfte und
Einsatztrainer
24.02. bis
29.02.2012
Seminar 1 122,18 Euro Türkei
Türkei Seminar für junge Führungskräfte und
Einsatztrainer
17.04. bis
21.04.2012
Seminar 5 668,04 Euro Mainz
Türkei Seminar für Führungskräfte 19.04. bis
24.04.2012
Seminar 7 029,64 Euro Hamburg
Ukraine Seminar Öffentlichkeitsarbeit in
Polizeigroßeinsätzen
14.05. bis
17.05.2012
Seminar 12 617,75 Euro Ukraine
Ukraine Seminar Arbeit in geschlossenen Einheiten 18.05. bis
22.05.2012
Seminar 6 639,52 Euro Ukraine
Drucksache 17/11251 – 26 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiodeb) Was sind die Ziele der Maßnahmen, und über welchen Zeitraum
erstrecken sie sich?
c) Wie vielen und welchen ausländischen Sicherheitskräften wurde bzw.
wird welche Art der Ausbildung gewährt?
f) Welche Kosten entstanden bzw. entstehen der Bundesrepublik
Deutschland für die Ausbildungsmaßnahmen, und aus welchen Haushaltstiteln
wurden diese bestritten?
Siehe hierzu obige Tabellen.
d) Worin bestanden bzw. bestehen die Aufgaben und Tätigkeiten der
deutschen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten, und in welchen Stäben,
Einrichtungen und sonstigen Stellen waren bzw. sind sie vertreten?
Bei den Ausbildungsmaßnahmen erstrecken sich die Aufgaben deutscher
Polizeibeamter auf Ausbildung und Beratung. Im Übrigen wird auf die Antwort zu
Frage 1b verwiesen.
e) Wie viele deutsche Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte waren jeweils
an den Maßnahmen beteiligt (bitte für die einzelnen Maßnahmen
detailliert ausweisen)?
Die Anzahl der an den Maßnahmen beteiligten Beamten wird nicht gesondert
erhoben.
10. Welche Ausbildungsmaßnahmen für ausländische Sicherheitskräfte sind
für die nächste Zukunft geplant, welche Kosten werden dem Bund dafür
entstehen, und aus welchen Haushaltstiteln sollen diese bestritten werden
(bitte nach dem Schema der Fragen 9a bis 9f beantworten)?
Detailangaben zu den im vierten Quartal 2012 bereits durchgeführten und
konkret geplanten bzw. gegenwärtig stattfindenden Maßnahmen des BKA sind der
folgenden Tabelle zu entnehmen. Im Übrigen wird auf die Vorbemerkung
verwiesen.
Bundeskriminalamt
Konkret geplante Ausbildungsmaßnahmen des BKA im IV. Quartal 2012
Land Bezeichnung Zeitraum Maßnahme Kalkulation Ort
Vereinigte Arabische
Emirate
Verhandlungen bei
Entführungen/Geiselnahmen
09. bis
21.12.2012
Lehrgang 5 000 Euro Vereinigte
Arabische
Emirate
Vereinigte Arabische
Emirate
Workshop Meldedienst 26. bis
29.11.2012
Arbeitsbesuch 200 Euro Vereinigte
Arabische
Emirate
Bosnien-
Herzegowina
Workshop VP-Führung 22. bis
26.10.2012
Lehrgang 10 000 Euro Bosnien-
Herzegowina
Peru/Bolivien Sprachkurse für
Polizeibeamte
01.01. bis
31.12.2012
Lehrgang 400 Euro Peru/Bolivien
Brasilien Rauschgiftbekämpfung 04. bis
16.11.2012
Arbeitsbesuch 15 000 Euro Deutschland
China Symposium Synthetische
Drogen/
Grundstoffüberwachung
27. bis
28.11.2012
Arbeitsbesuch 75 000 Euro China
China Korruptionsbekämpfung 16.10.2012 Arbeitsbesuch 2 000 Euro Deutschland
China Hospitation zum Thema
Schleusungskriminalität
05. bis
09.11.2012
Arbeitsbesuch 5 000 Euro Deutschland
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 27 – Drucksache 17/11251China Terrorismus-bekämpfung 17. bis
21.12.2012
Arbeitsbesuch 5 000 Euro Deutschland
Kolumbien Vorbereitungsmodul für
Basismodul 2013
01.07. bis
31.12.2012
Stipendiatenausbildung
6 000 Euro Kolumbien
Kolumbien Evaluierung
Observationseinheit
22. bis
30.10.2012
Arbeitsbesuch 15 000 Euro Kolumbien
Dominikanische
Republik
Verhandlungen bei
Entführungen/Geiselnahmen
15. bis
19.10.2012
Lehrgang 10 000 Euro Dominikanische
Republik
Dominikanische
Republik,
Venezuela, Peru,
Bolivien, Mexiko,
Guatemala,
Panama
Verhandlungen bei
Entführungen/Geiselnahmen
22.10. bis
02.11.2012
Multinationaler
Lehrgang
30 000 Euro Dominikanische
Republik
Dominikanische
Republik
Hospitation
Zielfahndung
12. bis
16.11.2012
Arbeitsbesuch 5 000 Euro Deutschland
Dominikanische
Republik
Bedarfserhebungsreise im
Vorfeld Aufbau Obs.-
Einheit
12. bis
19.11.2012
Arbeitsbesuch 10 000 Euro Dominikanische
Republik
Ecuador Vorbereitungsmodul für
Basismodul 2013
01.07. bis
31.12.2012
Stipendiatenausbildung
6 000 Euro Ecuador
Irak Basislehrgang
Entschärfung
06. bis
19.10.2012
Lehrgang 84 000 Euro Deutschland
Irak EUJUST LEX MMIC 12. bis
23.11.2012
Lehrgang 69 000 Euro Deutschland
Jordanien Operative Analyse 18. bis
26.09.2012
Lehrgang 5 000 Euro Jordanien
Jordanien Masterstudiengang DHPol
für Stipendiat
01.07. bis
31.12.2012
Stipendiatenprogramm
6 300 Euro Deutschland
Kenia Vorbereitungsmodul für
Basismodul 2013
01.08. bis
31.12.2012
Stipendiatenprogramm
6 000 Euro Kenia
Korea (Süd-) Informationsbesuch
Cybercrime
04.10.2012 Arbeitsbesuch 100 Euro Deutschland
Kosovo Vorbereitungsmodul für
Basismodul 2013
12.10. bis
31.12.2012
Stipendiatenprogramm
1 000 Euro Kosovo
Kroatien Vorbereitungsmodul für
Basismodul 2013
12.10. bis
31.12.2012
Stipendiatenprogramm
1 000 Euro Kroatien
Libanon Operative Analyse 02. bis
10.10.2012
Lehrgang 5 000 Euro Libanon
Libanon Delegationsbesuch L/ISF 13. bis
18.10.2012
Arbeitsbesuch 12 000 Euro Deutschland
Libyen Polizeiliche
Ermittlungsmethoden
04. bis
08.11.2012
Lehrgang 7 500 Euro Libyen
Libyen Polizeiliche
Ermittlungsmethoden
11. bis
15.11.2012
Lehrgang 7 500 Euro Libyen
Libyen Tatortarbeit 26. bis
30.11.2012
Lehrgang 10 000 Euro Libyen
Libyen Polizeiliche Berufsethik 03. bis
07.12.2012
Lehrgang 20 000 Euro Deutschland
Marokko Phantombilderstellung 22. bis
26.10.2012
Arbeitsbesuch 1 000 Euro Marokko
Marokko Symposium ZD32 05.11.2012 ARB 1 300 Euro Deutschland
Moldau Vorbereitungsmodul für
Basismodul 2013
01.07. bis
31.12.2012
Stipendiatenprogramm
3 800 Euro Moldau
Mexiko,
zentralamerikanische Staaten
Verhandlungen bei
Entführungen/Geiselnahmen
12. bis
16.11.2012
Multinationaler
Lehrgang
30 000 Euro Mexiko
Konkret geplante Ausbildungsmaßnahmen des BKA im IV. Quartal 2012
Land Bezeichnung Zeitraum Maßnahme Kalkulation Ort
Drucksache 17/11251 – 28 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeDie Kosten der Maßnahmen werden aus Titel: 05 02 687 74 getragen.
Bundespolizei
Für das vierte Quartal 2012 sind nach derzeitigem Stand folgende
Ausbildungsmaßnahmen zu Gunsten ausländischer Sicherheitskräfte geplant:
Montenegro Vorbereitungsmodul für
Basismodul 2013
01.07. bis
31.12.2012
Stipendiatenprogramm
6 000 Euro Montenegro
Mauretanien Sprachausbildung BSprA
für Basismodul 2013
01.07. bis
31.12.2012
Stipendiatenprogramm
14 000 Euro Deutschland
Pakistan Terrorismusbekämpfung 19. bis
23.11.2012
Lehrgang 15 000 Euro Pakistan
Panama Vorbereitungsmodul für
Basismodul 2013
01.07. bis
31.12.2012
Stipendiatenprogramm
6 000 Euro Panama
Peru, Honduras Beweissicherung im
Rauschgiftverfahren
01. bis
18.11.2012
Multinationaler
Lehrgang
25 000 Euro Peru
Peru Taktische Observation 04. bis
23.10.2012
Lehrgang 14 000 Euro Peru
Peru Intensivhospitation
ORION
22. bis
29.10..2012
Arbeitsbesuch 12 000 Euro Peru
Rumänien Hospitation in der
Abteilung SO
13. bis 31.
07.2012
Arbeitsbesuch Selbstzahler Deutschland
Russische
Föderation
Fachgespräche
Terrorismusbekämpfung
03. bis
07.12.2012
Arbeitsbesuch 30 000 Euro Deutschland
Singapur Informationsbesuch
Cybercrime
08.10.2012 Arbeitsbesuch 100 Euro Deutschland
Tadschikistan Vorbereitungsmodul für
Basismodul 2013
01.07. bis
31.12.2012
Stipendiatenausbildung
6 000 Euro Tadschikistan
Tunesien Kfz-Kriminalität 29.11. bis
02.12.2012
Lehrgang 10 000 Euro Tunesien
Tunesien Personalgewinnung von
Polizeiangehörigen
03. bis
07.12.2012
Lehrgang 6 000 Euro Tunesien
Tunesien Workshop
Verbindungsbeamtenwesen
22. bis
25.10.2012
Arbeitsbesuch 4 000 Euro Tunesien
Tunesien Terrorismusbekämpfung 06. bis
08.11.2012
Lehrgang 10 000 Euro Tunesien
Tansania Vorbereitungsmodul für
Basismodul 2013
01.08. bis
31.12.2012
Stipendiatenausbildung
6 000 Euro Tansania
Uganda Vorbereitungsmodul für
Basismodul 2013
01.08. bis
31.12.2012
Stipendiatenausbildung
6 000 Euro Uganda
Land Bezeichnung Zeitraum Maßnahme Kalkulation Ort
Türkei Schulung im Bereich der
Bekämpfung der
Urkundenkriminalität
29. Oktober bis
2. November 2012
Lehrgang 1 500 Euro Türkei
Türkei Erfahrungsaustausch zum
Einsatz von Dokumenten- und
Visumberatern
12. bis 16.
November 2012
Beratung 1 500 Euro Deutschland
Türkei Schulung im Bereich der
Bekämpfung der
Urkundenkriminalität für Angehörige der
türkischen Passkontrolleinheit
5. bis 9. November
2012
Lehrgang 1 500 Euro Türkei
Türkei Erfahrungsaustausch im Bereich
des Aus- und
Fortbildungswesens
4. Quartal Beratung 3 000 Euro offen
Konkret geplante Ausbildungsmaßnahmen des BKA im IV. Quartal 2012
Land Bezeichnung Zeitraum Maßnahme Kalkulation Ort
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 29 – Drucksache 17/11251China Erfahrungsaustausch im Bereich
der Grenzkontrolle (1. und 2.
Kontrolllinie) an Flughäfen
sowie der Bekämpfung der
Urkundenkriminalität
4. Quartal Beratung 13 500 Euro Shanghai
China Erfahrungsaustausch zu
Bekämpfungsansätzen der illegalen
Migration an Flughäfen
14. bis 19. Oktober
2012
Beratung 10 000 Euro Hongkong
China Erfahrungsaustausch im Bereich
der Gesundheits- und
Sicherheitsvorsorge der Polizei
28./29. November
2012
Beratung Kosten
durch China
China
Russland Schulungen zu
Bekämpfungsansätzen bei der
illegalen Migration
19. bis 23.
November 2012 bzw.
10. bis 14.
Dezember 2012
Lehrgang 2 000 Euro Deutschland
Russland Erfahrungsaustausch im Bereich
der Grenzüber-wachung
(Seegrenzen)
4. Quartal Beratung 5 000 Euro Russland
Russland Erfahrungsaustausch im Vorfeld
der Vorbereitung und
Durchführung der XXII. Olympischen
Winterspiele
4. Quartal Beratung 2 500 Euro Deutschland
Russland Erfahrungsaustausch zur
Thematik Diensthundeführer
15. bis 20. Oktober
2012
Beratung 2 000 Euro Russland
Georgien Erfahrungsaustausch zum
grenzpolizeilichen Basiswissens und
Strukturfragen von
Polizeiorganisationen
29. Oktober bis
2. November 2012
Beratung 1 500 Euro Deutschland
Afghanistan Schulungen im Bereich
Luftsicherheitskontrollen
4. Quartal Lehrgang 7 500 Euro Deutschland
Moldau Schulungen im Bereich der
Bekämpfung der
Urkundenkriminalität
15. bis 19. Oktober
2012
Lehrgang 2 500 Euro Deutschland
Vereinigte
Arabische Emirate
(VAE)
Arbeitsbesuch am Flughafen
Frankfurt/Main zur Thematik
Grenzkontrolle und
Luftsicherheitskontrolle
4. Quartal Beratung Kosten durch
VAE
Deutschland
Vereinigte
Arabische Emirate
Schulungen im Bereich im
Bereich der Grenzkontrolle 1. und
2. Kontrolllinie und Bekämpfung
der Urkundenkriminalität am FH
Abu Dhabi
4. Quartal Lehrgang Kosten durch
VAE
Vereinigte
Arabische
Emirate
Vereinigte
Arabische Emirate
Erfahrungsaustausch
grenzpolizeiliches Einsatzmanagement an
FH
4. Quartal Beratung 1 800 Euro Deutschland
Serbien Schulungen zur
Grenzüberwachung für die mobile
Grenzüberwachungseinheit
4. Quartal Beratung 2 500 Euro Deutschland
Serbien Schulung zur Durchführung
gemeinsamer, grenzpolizeilicher
Streifen im Bereich eines
Regionalzentrums
15. bis 19. Oktober
2012
Lehrgang 2 000 Euro Serbien
Serbien Erfahrungsaustausch im Bereich
Rückführungsmaßnahmen
30. Oktober bis
2. November 2012
Beratung 1 500 Euro Deutschland
Serbien Erfahrungsaustausch mit
serbischen Experten des
Grenzschutzes im Bereich Aus- und
Fortbildung
12. bis 16.
November 2012
Beratung 1 500 Euro Deutschland
Kroatien Schulungen im Bereich der
Bekämpfung der Illegalen
Migration auf Wasserfahrzeugen
5. bis 9. November
2012
Lehrgang 3 000 Euro Kroatien
Land Bezeichnung Zeitraum Maßnahme Kalkulation Ort
Drucksache 17/11251 – 30 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeKroatien Erfahrungsaustausch der
Grenzpolizeien im Rahmen der
Arbeitspartnerschaft zwischen
dem Flughafen Zagreb und dem
Flughafen Düsseldorf
4. Quartal Beratung 3 500 Euro Deutschland
und Kroatien
Kroatien Erfahrungsaustausch von
Studenten der Polizeihochschule
der Polizeiakademie des
Innenministeriums der Republik
Kroatien mit der
Bundespolizeiakademie in Lübeck
5. bis 9. November
2012
Beratung 1 300 Euro Deutschland
Montenegro Erfahrungsaustausch im Bereich
der Grenzüber-wachung
Landgrenze
4. Quartal Beratung 2 000 Euro Montenegro
Bosnien und
Herzegowina (BIH)
Schulungen für Führungskräfte
des bosnischen Grenzschutzes
im Bereich Führungskompetenz
21. bis 26. Oktober
2012
Lehrgang 2 000 Euro BIH
Bosnien und
Herzegowina
Schulungen im Bereich
Luftsicherheitskontrollen an
internationalen Flughäfen
14. bis 20. Oktober
2012
Lehrgang 4 000 Euro BIH
Bosnien und
Herzegowina
Erfahrungsaustausch zur
grenzpolizeilichen Auswertungs- und
Analysetätigkeiten bei der
Bekämpfung der internationalen
Schleusungskriminalität
21. bis 26. Oktober
2012
Lehrgang 2 000 Euro BIH
Bosnien und
Herzegowina
Multiplikatorenschulungen von
Schießausbildern
Regionaldirektionen des BiH
Grenzpolizei
4. Quartal Lehrgang 4 000 Euro Deutschland
Bosnien und
Herzegowina
Fortbildung der
Entschärfergruppe der BIH Grenzpolizei
4. Quartal Lehrgang 2 000 Euro BIH
Irak
(Nordirakische Provinz Erbil
und
Suleimaniyah)
Schulungen im Bereich der
Urkundenkriminalität für
Angehörige der irakischen
Grenzpolizei an Flughäfen
4. Quartal Lehrgang 4 000 Euro Irak
Irak
(Nordirakische Provinz Erbil
und
Suleimaniyah)
Schulungen im Bereich
grenzpolizeilichen Basiswissen für
irakische Grenzpolizei an
Flughäfen
4. Quartal Lehrgang 2 500 Euro Irak
Tunesien Schulungen im Bereich der
Bekämpfung der
Urkundenkriminalität
4. Quartal Lehrgang 2 000 Euro Tunesien
Palästina Schulungen im Bereich der
Bekämpfung der
Urkundenkriminalität – Hospitation eines Experten
bei der BPOL
4. Quartal Beratung 3 500 Euro Deutschland
Palästina Beratung der Palästinensischen
Polizei (PCP) bei der Erstellung
eines Organisationskonzeptes für
den Leitungsbereich der PCP
(vergl. Polizeipräsidium)
4. Quartal Beratung 2 772 Euro Palästina
Palästina Schulungen im Bereich der
Bekämpfung der
Urkundenkriminalität Qualifizierung der
Palästinensischen Zivilpolizei (PCP) im
Bereich Dokumentensicherheit
4. Quartal
Folgemaßnahme
27 620 Euro Palästina
Benin Seminar zur Vermittlung von
Grundlagen im Bereich der
maritimen, grenzpolizeilichen
Aufgabenwahrnehmung
26. November bis
7. Dezember 2012
Beratung Noch in der
Ermittlung
Benin
Land Bezeichnung Zeitraum Maßnahme Kalkulation Ort
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 31 – Drucksache 17/11251Die Kosten für die Maßnahmen der Ausbildungs- und Ausstattungshilfe werden
aus den Titeln 06 02 687 89 sowie 05 02 687 74 getragen und die Mittel durch
BMI und AA bereitgestellt. Die Anzahl der an den Maßnahmen beteiligten
Beamten wird nicht gesondert erhoben. Insofern kann hierzu keine Aussage
getroffen werden.
Inspekteur der Bereitschaftspolizeien der Länder
Die Kosten der Maßnahmen werden aus Titel 05 02 6877 40 sowie 06 02
6878 91 getragen.
11. In welchem Rahmen sind außerdem noch deutsche Polizistinnen und
Polizisten bzw. Zollbeamtinnen und Zollbeamte im Ausland eingesetzt,
und welche Tätigkeiten verrichten sie dort (bitte nach Einsatzländern und
-orten sowie der Zugehörigkeit zu Bundesländern/BKA/Bundespolizei
aufgliedern)?
Bundeskriminalamt
Außerhalb der Bereiche der internationalen Polizeimissionen und der
polizeilichen Ausbildungshilfe halten sich Beamte des BKA anlassbezogen und
temporär, insbesondere im Rahmen von Ermittlungsverfahren, Entführungslagen
sowie zum Schutz von Mitgliedern der Verfassungsorgane des Bundes im
Ausland auf.
Bundespolizei
Die Bundespolizei setzt Polizeibeamten für den Personenschutz an den
deutschen Auslandsvertretungen in Kabul, Bagdad, Tripolis, Sanaa und Bogota ein.
Des Weiteren sind Polizeibeamte für den Hausordnungs- und
Objektschutzdienst an den deutschen Auslandsvertretungen gem. beiliegender Übersicht im
Einsatz.
Konkret geplante Ausbildungsmaßnahmen Inspekteur der Bereitschaftspolizeien der Länder
Land Bezeichnung Zeitraum Maßnahme Kalkulation Ort
Kroatien Seminar Kriminalitätsprävention 18.10 bis
25.10.2012
Seminar 5 442,00 Euro Niedersachsen
Türkei Seminar für junge Fühungskräfte und
Einsatztrainer
05.11. bis
08.11.2012
Seminar 1 077,88 Euro Türkei
Türkei Seminar, Erfahrungsaustausch für
Führungskräfte in Großlagen
25.11. bis
30.11.2012
Seminar 1 000,00 Euro Türkei
Ägypten Kairo Afganistan Kabul Albanien Tirana
Äthopien Addis Abeba China Peking Armenien Eriwan
Algerien Algier Indien New Delhi Aserbaidschan Baku
Côte d’Ivoire Abidjan Indonesien Jakarta Belarus Minsk
Ghana Accra Irak Bagdad Belgien Brüssel
Kenia Nairobi Irak Erbil Belgien Brüssel
Kongo Kinshasa Iran Teheran Bosnien Sarajewo
Libyen Tripolis Israel Tel Aviv Bulgarien Sofia
Mali Bamako Palästinensische
Autonomiegebiete
Ramallah Frankreich Paris
Mauretanien Nouakchott Japan Tokio Georgien Tiflis
Marroko Rabat Jemen Sanaa Griechenland Athen
Nigeria Abuja Jordanien Amman Großbritannien London
Nigeria Lagos Kasachstan Almaty Italien Rom
Senegal Dakar Kasachstan Astana Kosovo Pristina
Drucksache 17/11251 – 32 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeZoll
Im Rahmen multilateraler Institutionen, z. B. der Europäischen Union, der
OSZE, der Vereinten Nationen, und den daraus resultierenden Vereinbarungen
(z. B. Partnerschafts- und Kooperationsabkommen) finden in Form von
Verwaltungszusammenarbeitsprojekten (z. B. Twinning), kleineren Projekten (z. B.
TAIEX) oder Einzelmaßnahmen, auch Auslandseinsätze von deutschen
Zollbeamtinnen und -beamten statt. Diese dienen ausschließlich dem Aufbau von
zollfachlichen Verwaltungskapazitäten in den begünstigten Ländern. Zudem
sind 17 Zollverbindungsbeamte in Ländern eingesetzt, mit denen eine enge
zollfachliche Zusammenarbeit besteht oder angestrebt wird.
Inspekteur der Bereitschaftspolizeien
Im Verantwortungsbereich des Inspekteurs der Bereitschaftspolizeien der
Länder sind derzeit keine Polizisten im Ausland eingesetzt.
12. Welche materiellen Ausstattungshilfen sind ausländischen
Sicherheitsbehörden in diesem Jahr bislang geliefert sowie zum gegenwärtigen
Zeitpunkt zugesagt, aber noch nicht geliefert worden (bitte konkreten
Empfänger, jeweilige Ausstattung und deren Wert angeben)?
Bundeskriminalamt
Simbabwe Harare Kirgisistan Bischkek Mazedonien Skopje
Sudan Khartum Korea, DR Pjöngjang Moldau Chisinau
Tunesien Tunis Kuwait Kuwait Österreich Wien
Brasilien Brasilia Libanon Beirut Polen Warschau
Kolumbien Bogota Pakistan Islamabad Rumänien Bukarest
Kuba Havanna Pakistan Karachi Russland Moskau
Mexiko Mexiko-Stadt Saudi Arabien Riad Russland St. Petersburg
USA New York Sri Lanka Colombo Schweiz Genf
USA Washington Syrien Damaskus Serbien Belgrad
Usbekistan Taschkent Türkei Ankara Spanien Madrid
Kroatien Zagreb Türkei Istanbul Tschechische
Republik
Prag
Vietanam Hanoi Türkei Izmir Ukraine Kiew
Thailand Bangkok Ungarn Budapest
Land Bezeichnung Status Empfänger Kosten/
Kalkulation
Afghanistan Reisepasslesegerät durchgeführt IP Kabul 1 000 Euro
Bosnien-
Herzegowina
Bürokommunikation, IT-
Ausstattung
durchgeführt DPC 30 000 Euro
Bolivien Software Analyst I2 durchgeführt FELCN 4 400 Euro
Kolumbien Klimaanlage für
Observations-Kfz
durchgeführt DIPOL 4 400 Euro
Dominikanische
Republik
Lehrgangsmaterial durchgeführt Policia Nacional u. a. 2 200 Euro
Dominikanische
Republik
Drogenschnelltests (Kokain) durchgeführt DNCD
(Drogenkontrollbehörde)
2 300 Euro
Dominikanische
Republik
Ausstattung Schulungsraum durchgeführt DNCD
(Drogenkontrollbehörde)
13 000 Euro
Dominikanische
Republik
Laptop und Drucker durchgeführt Migrationsbehörde 5 000 Euro
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 33 – Drucksache 17/11251Es wird darauf hingewiesen, dass die durchgeführten Maßnahmen auch die
Projekte beinhalten, die noch nicht abschließend im Haushaltssystem des BKA
verbucht worden sind, aber haushalterisch und faktisch kurz vor dem Abschluss
stehen. Es kann daher auch im Nachhinein noch zu Veränderung der Angaben
vor allem hinsichtlich der im Zuge der Maßnahmen entstandenen Kosten
kommen.
Bundespolizei
Die Kosten für Maßnahmen der Ausbildungs- und Ausstattungshilfe werden
aus den Titeln 06 02 687 89 getragen und die Mittel durch BMI bereitgestellt.
Die Anzahl der an den Maßnahmen beteiligten Beamten wird nicht gesondert
erhoben. Insofern kann hierzu keine Aussage getroffen werden. Über die
Zusammenarbeit mit Drittstaaten hinaus arbeitet die BPOL mit den
Grenzbehörden der EU-Mitgliedstaaten, Schweiz, Norwegen und Island bilateral und im
Rahmen von Maßnahmen der Europäischen Agentur FRONTEX zusammen.
Inspekteur der Bereitschaftspolizeien
Ghana Kfz-Umbau und Einweisung durchgeführt BNI 9 000 Euro
Jordanien Tatortfahrzeug durchgeführt PSD 35 000 Euro
Libanon Laminiergerät für Urkunden durchgeführt Innenministerium 2 400 Euro
Moldau Sanierung Polizeiakademie
„Stefan cel Mare“
durchgeführt Innenministerium 39 500 Euro
Peru Klimaanlage für Serverraum durchgeführt DIRANDRO 650 Euro
Land Ausstattungshilfe Kalkulation
Serbien
(übergeben)
-2 VW Transporter für die Verwendung im grenzpolizeilichen Aufgabenbereich 75 000 Euro
Montenegro
(übergeben)
-2 VW Transporter für die Verwendung im grenzpolizeilichen Aufgabenbereich 49 000 Euro
Kroatien
(geplant)
Detektions- und Videotechnik zur Unterstützung der Grenzkontrollen für die
Sichtung von Fahrzeughohl-räumen und Messung von CO2 Werten)
35 000 Euro
Bosnien-
Herzegowina
(übergeben)
Dokumentenprüftechnik zur Unterstützung der Grenzkontrolle 40 000 Euro
Nigeria
(übergeben)
Dokumentenprüftechnik zur Unterstützung der Grenzkontrolle 8 500 Euro
gelieferte Ausstattungshilfen des Inspekteurs der Bereitschaftspolizeien der Länder in 2012
Empfänger Ausstattung Wert
Moldau -10- Alkoholmessgeräte 22 357,29 Euro
zugesagte Ausstattungshilfen des Inspekteurs der Bereitschaftspolizeien der Länder in 2012
Empfänger Ausstattung Wert
Moldau -5- Alkoholmessgeräte
Moldau techn. Ausstattung eines kriminalpolizeilichen Präventionszentrums
Land Bezeichnung Status Empfänger Kosten/
Kalkulation
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co., Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin,
www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft mbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44,
www.betrifft-gesetze.de
ISSN 0722-8333]