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Kleine AnfrageWahlperiode 16Beantwortet

Berichte über zu geringe und damit falsche Angaben der Bundesregierung über rechtsextrem-motivierte Straftaten im Jahr 2005 (G-SIG: 16011565)

Pressebericht über zeitweilig zu niedrige Zahlen der Bundesregierung zu rechtsextremistischen Straftaten 2005 infolge eines IT-Fehlers beim BKA, dadurch unrichtige Antworten auf Kleine Anfragen; betroffene Zeitspanne, tatsächliche Zahlen, Zeitpunkt der Fehlerentdeckung, ausbleibende Korrektur und Information der Fragesteller <p> </p>

Fraktion

DIE LINKE

Datum

29.01.2007

Antwortdauer

20 Tage

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 16/401309. 01. 2007

Berichte über zu geringe und damit falsche Angaben der Bundesregierung über rechtsextrem-motivierte Straftaten im Jahr 2005

der Abgeordneten Petra Pau, Kersten Naumann, Ulla Jelpke und der Fraktion DIE LINKE.

Vorbemerkung

In der Ausgabe vom 14. Dezember 2006 schreibt der „Tagesspiegel“, dass die Bundesregierung „eine Zeit lang“ zu geringe Zahlen über die rechtsextremen Straftaten des Jahres 2005 angegeben hatte.

Der „Tagesspiegel“ führt aus: „Da das Bundeskriminalamt sein Datenverarbeitungssystem umstellte, kamen Mitte 2005 etwa drei Monate lang weniger Daten der Landeskriminalämter an als üblich“ (Tagesspiegel, 14. Dezember 2006).

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen4

1

Trifft es zu, wie der „Tagesspiegel“ vom 14. Dezember 2006 behauptet, dass die Zahlen der Bundesregierung für die rechtsextrem-motivierten Straftaten 2005 eine Zeit lang unter den tatsächlich verübten Straftaten lagen und damit Antworten der Bundesregierung auf Kleine Anfragen der Fraktion DIE LINKE. zu „Ausländerfeindlichen und rechtsextremistischen Ausschreitungen in der Bundesrepublik Deutschland“ im Jahr 2005 unrichtig waren?

2

Wenn ja, um wie viel höher waren die rechtsextrem-motivierten Straftaten im Jahr 2005 tatsächlich, und welche Zeitspanne umfassten die falschen Angaben der Bundesregierung?

3

Wann genau wurde der Fehler im Datenverarbeitungssystem des Bundeskriminalamtes (BKA) entdeckt?

4

Weshalb wurden die Fragesteller über diesen Datenverarbeitungsfehler des BKA nicht informiert und die unrichtigen Angaben nachträglich korrigiert?

Berlin, den 5. Januar 2007

Dr. Gregor Gysi, Oskar Lafontaine und Fraktion

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