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Kleine AnfrageWahlperiode 18Beantwortet

Ausbau der Breitbandversorgung in Mecklenburg-Vorpommern

Aufschlüsselung nach Datenübertragungsraten: Haushalte mit schnellen Internetzugängen und leitungsgebundenen Breitbandanschlüssen (nach Landkreisen sowie städtischem, halbstädtischem und ländlichem Raum), Abdeckung durch drahtloses Internet auf LTE-Basis (Long Term Evolution), Breitbandzugang durch Glasfasertechnologie<br /> (insgesamt 4 Einzelfragen)

Fraktion

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Ressort

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Datum

12.03.2015

Aktualisiert

07.02.2023

Deutscher BundestagDrucksache 18/412425.02.2015

Ausbau der Breitbandversorgung in Mecklenburg-Vorpommern

der Abgeordneten Dr. Harald Terpe, Tabea Rößner, Bärbel Höhn, Matthias Gastel, Stephan Kühn (Dresden), Markus Tressel, Dr. Valerie Wilms und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

Der schnelle Zugang zum Internet mit einem Breitbandanschluss ist heute eine wesentliche Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg und gesellschaftliche Teilhabe. Die Verfügbarkeit von schnellen Internetzugängen ist deshalb ein wesentlicher Standortfaktor sowohl für Unternehmen als auch für Bürgerinnen und Bürger. Bei der Verfügbarkeit von Breitbandanschlüssen bestehen große Unterschiede, insbesondere zwischen städtischen und ländlichen Räumen. Während in innerstädtischen Gebieten meist eine gute Netzinfrastruktur vorhanden ist, ist dies auf dem Land nur selten der Fall. Dies bedeutet nicht nur einen Nachteil für die einzelnen Bürgerinnen und Bürger, die in ihren Regionen nicht den gleichen Zugang zu digitalen Informationen, zur Kommunikation und zu Dienstleistungen haben wie in den Städten, es bedeutet auch einen großen Nachteil für Kommunen, deren wirtschaftliche Entwicklung gebremst wird und in denen sich die Abwanderung verstärkt.

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen4

1

Für wie viele Haushalte in Mecklenburg-Vorpommern (in Prozent und absoluten Zahlen) ist nach Kenntnis der Bundesregierung ein Internetanschluss mit mindestens 1 Mbit/s, 2 Mbit/s, 6 Mbit/s, 16 Mbit/s, 30 Mbit/s oder 50 Mbit/s Downstream verfügbar (bitte nach Landkreisen sowie nach städtischem, halbstädtischem und ländlichem Raum aufschlüsseln)?

2

Für wie viele Haushalte in Mecklenburg-Vorpommern (in Prozent) ist nach Kenntnis der Bundesregierung ein leitungsgebundener Breitbandanschluss von mindestens 1 Mbit/s, 2 Mbit/s, 6 Mbit/s, 16 Mbit/s, 30 Mbit/s und 50 Mbit/s Downstream verfügbar (bitte nach Landkreisen, Gemeinden sowie nach städtischem, halbstädtischem und ländlichem Raum aufschlüsseln)?

3

Wie hoch (in Prozent) ist nach Kenntnis der Bundesregierung die flächenmäßige Abdeckung Mecklenburg-Vorpommerns durch ein drahtloses Internet auf LTE-Basis (bitte nach Landkreisen sowie nach städtischem, halbstädtischem und ländlichem Raum aufschlüsseln)? Welcher Anteil des Bundesgebietes ist bereits durch LTE versorgt?

4

Wie viele Haushalte in Mecklenburg-Vorpommern (in Prozent und in absoluten Zahlen) verfügen nach Kenntnis der Bundesregierung bereits über einen Breitbandzugang durch Glasfasertechnologie auch auf der letzten Meile (FTTH; bitte nach Landkreisen sowie nach städtischem, halbstädtischem und ländlichem Raum aufschlüsseln)?

Berlin, den 24. Februar 2015

Katrin Göring-Eckardt, Dr. Anton Hofreiter und Fraktion

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