[Deutscher Bundestag Drucksache 18/5761
18. Wahlperiode 11.08.2015Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ralph Lenkert, Nicole Gohlke,
Sigrid Hupach, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE.
– Drucksache 18/5510 –
Bewertung von zehn Jahren Pakt für Forschung und Innovation
Vo r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Im Juni 2005 haben Bund, Länder, die Deutsche Forschungsgemeinschaft e. V.
(DFG) und die vier großen außeruniversitären Wissenschaftsorganisationen
(Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V.,
Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e. V.,
Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e. V., Max-Planck-Gesellschaft zur
Förderung der Wissenschaften e. V.) den Pakt für Forschung und Innovation
(PFI) ins Leben gerufen. Im Hinblick auf die internationale
Wettbewerbsfähigkeit des Wissenschaftsstandorts Deutschland umschreibt der PFI
forschungspolitische Zielsetzungen. Sein Fokus liegt dabei auf der Dynamik und
Vernetzung des Wissenschaftssystems, der Förderung des wissenschaftlichen
Nachwuchses und der Beschäftigungssituation in Wissenschaft und Forschung. Die
im PFI angedeuteten Zielstellungen werden in jährlichen Monitoring-
Berichten evaluiert. Im Dezember 2014 haben sich Bund und Länder zum dritten Mal
auf eine Fortschreibung des PFI für den Zeitraum von 2016 bis 2020 geeinigt.
In dieser Phase sollen die Wissenschaftsorganisationen einen jährlichen
Aufwuchs ihrer Grundfinanzierung von 3 Prozent erhalten. Das entspricht
insgesamt einer Summe von 3,9 Mrd. Euro. Getragen wird der Aufwuchs vom
Bund (Bundesministerium für Bildung und Forschung,
www.bmbf.de/de/
25453.php).
Finanzierung
1. Wie verteilen sich die jährlichen Zuwächse aus dem PFI in den einzelnen
Jahren seit 2005 auf
a) die einzelnen Institute der Wissenschaftsorganisationen (für die
Helmholtz-Gemeinschaft bitte nur die einzelnen Zentren und bitte getrennt
nach Grundbudget und leistungsabhängigen Budgetanteilen darstellen),
b) die Kostenarten (Personal- und Sachkosten sowie Investitionen) der
einzelnen Wissenschaftsorganisationen,
c) die Technologiebereiche der einzelnen Wissenschaftsorganisationen,Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vom
5. August 2015 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Drucksache 18/5761 – 2 – Deutscher Bundestag – 18. Wahlperioded) die sozioökonomischen Forschungsziele der einzelnen
Wissenschaftsorganisationen?
2. Wie verteilen sich die jährlichen Zuweisungen von Bund und – nach
Kenntnis der Bundesregierung – Ländern (ohne Projektförderung) auf die
einzelnen Wissenschaftsorganisationen in den einzelnen Jahren seit 2005 auf
a) deren einzelne Institute (für die Helmholtz-Gemeinschaft bitte nur die
einzelnen Zentren und bitte getrennt nach Grundbudget und
leistungsabhängigen Budgetanteilen darstellen),
b) deren Kostenarten (Personal- und Sachkosten sowie Investitionen),
c) deren Technologiebereiche,
d) deren sozioökonomische Forschungsziele?
3. Wie verteilen sich die jährlichen Zuwächse aus dem PFI an die
Wissenschaftsorganisationen in den einzelnen Jahren seit 2005 auf die einzelnen
Bundesländer (bitte getrennt nach Wissenschaftsorganisation darstellen)?
Die Fragen 1, 2, und 3 werden im Zusammenhang beantwortet.
Der Pakt für Forschung und Innovation betrifft nicht nur die vereinbarten
jährlichen Aufwüchse sondern die Gesamt-Budgets der Forschungsorganisationen.
Entsprechend ist die Frage nach detaillierter Verteilung der Aufwüchse nach
Instituten, Budgetarten, Kostenarten, Technologiebereichen und
sozioökonomischen Forschungszielen nicht Teil der Monitoring-Berichterstattung. Durch das
Wissenschaftsfreiheitsgesetz wird außerdem gewährleistet, dass größere
Flexibilität bei der Inanspruchnahme der Mittel durch Deckungsfähigkeit zwischen
Betriebsansätzen und Investitionsansätzen ermöglicht wird.
Einfluss auf die Haushaltsplanung nehmen zudem Wechsel einzelner Institute
von einer Wissenschaftsorganisation zu einer anderen, erstmalige
Neuaufnahmen von Instituten, strategische Erweiterungen und Sondertatbestände.
Aufgrund dieser Verschiebungen ist es nicht möglich, die jährlichen
Budgetänderungen ausschließlich auf den Pakt für Forschung und Innovation
zurückzuführen.
Die beigefügte Tabelle 1 (siehe Anhang) zeigt die Entwicklung der
institutionellen Zuwendungen von Bund und Ländern, der Drittmitteleinnahmen und der
daraus resultierenden Budgets der Wissenschaftsorganisationen nach Jahren für
den Zeitraum 2005 bis 2014. Die finanzielle Entwicklung der rechtlich
selbstständigen Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft (HGF) ist im Einzelplan 30 in
Kapitel 04 Titelgruppe 70 und im Einzelplan 09, Kapitel 09 01, Titel 685 31 und
894 31 dargestellt.
Die Gesamtbetrachtung der Verteilung der Mittel auf die Bundesländer wird
durch die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) jährlich veröffentlicht
(„Gemeinsame Forschungsförderung des Bundes und der Länder,
Finanzströme“).
4. Wie verteilen sich die jährlichen Zuweisungen von Bund und – nach
Kenntnis der Bundesregierung – Ländern (ohne Projektförderung) in den
einzelnen Jahren seit 2005 auf die einzelnen Bundesländer (bitte getrennt nach
Wissenschaftsorganisation darstellen)?
Zweckgebundene Zuweisungen an die jeweiligen Sitzländer gibt es nur für
Mitgliedseinrichtungen der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz
e. V. (WGL). Die Zuweisungen des Bundes werden jährlich im Bundeshaushalt
nach Bundesländern getrennt ausgewiesen und sind, je nach fachlicher
Betreuung der einzelnen Einrichtungen durch die Bundesressorts, überwiegend in
Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 3 – Drucksache 18/5761Kapitel 30 03, darüber hinaus in den Kapitel 04 05, 05 02, 06 02, 09 10, 10 05,
11 07, 15 02 und 16 06 veranschlagt.
5. Wie verteilen sich die in den Jahren seit 2005 beim Bund eingeworbenen
Projektfördermittel auf die Institute der einzelnen
Wissenschaftsorganisationen (für die Helmholtz-Gemeinschaft bitte nur die einzelnen Zentren und
bitte getrennt nach Jahren, Technologiebereich und sozioökonomischem
Forschungsziel darstellen)?
Auf die Tabelle 2 (siehe Anhang) und die Antwort zu den Fragen 1 bis 3 wird
verwiesen.
6. Wie verteilen sich die in den Jahren seit 2005 beim Bund eingeworbenen
Projektfördermittel auf die einzelnen Bundesländer (bitte getrennt nach
Jahren, Wissenschaftsorganisation, Technologiebereich und
sozioökonomischem Forschungsziel darstellen)?
Auf die Tabelle 3 (siehe Anhang) und die Antwort zu den Fragen 1 bis 3 wird
verwiesen.
7. Welche Institute und Zentren haben nach Kenntnis der Bundesregierung in
den Jahren seit 2005 Rücklagen oder Rückstellungen gebildet (bitte
getrennt nach Jahren, Umfang sowie Zweck darstellen)?
8. Wurden nach Kenntnis der Bundesregierung von den einzelnen
Wissenschaftsorganisationen in den Jahren seit 2005 sonstige Rücklagen oder
Rückstellungen gebildet (bitte getrennt nach Jahren, Umfang sowie Zweck
darstellen)?
Die Fragen 7 und 8 werden im Zusammenhang beantwortet.
Rückstellungen dürfen von den Forschungsorganisationen, Instituten und
Zentren nur gebildet werden, soweit ihre Bildung gesetzlich (z. B. durch
Handelsgesetz) vorgeschrieben ist. Übersichten hierzu hält die Bundesregierung nicht vor.
Nach Nummer 1.8 der Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur
institutionellen Förderung (ANBest-I) dürfen keine Rücklagen gebildet werden.
Von diesem Grundsatz darf nur in einzeln zu prüfenden und festzulegenden
Ausnahmefällen abgewichen werden.
Die Helmholtz-Zentren sind zuwendungsrechtlich ermächtigt, Mehreinnahmen
aus Technologietransfer-Aktivitäten (z. B. Lizensierungen, Veräußerung von
Patenten oder Verkauf von Beteiligungen an Ausgründungen) bzw. zweckfreien
Spenden – soweit diese nicht Deckung zur von Mehrausgaben verwendet
werden – in Rücklagen einzustellen. Von dieser Möglichkeit haben die Helmholtz-
Zentren in den letzten zehn Jahren äußerst zurückhaltend Gebrauch gemacht.
Die Rücklage der Fraunhofer-Gesellschaft (FhG) wurde aus den Nettoerträgen
von Lizensierungen geistigen Eigentums der Gesellschaft (insbesesondere
MP3) gebildet. Diese Rücklage dient dazu, den hohen Vorfinanzierungsbedarf
der Gesellschaft zu decken und sie kann auch dazu verwendet werden, um
kurzfristige Rückgänge der Wirtschaftserträge der Gesellschaft auszugleichen, ohne
die wissenschaftlichen Personalkapazitäten unmittelbar zu reduzieren. Die
Rücklage entspricht ungefähr den Personalkosten der Gesellschaft von drei
Monaten.
Drucksache 18/5761 – 4 – Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode 9. Wie hoch sind die Zahlungen von Bund und – nach Kenntnis der
Bundesregierung – Ländern, die für spezifische Sondertatbestände an die
Wissenschaftsorganisationen im Jahr 2015 geleistet werden?
10. Was wird durch diese spezifischen Sondertatbestände finanziert?
11. Welcher Anteil dieser spezifischen Sondertatbestände wird bis zum Jahr
2020 auslaufen (bitte getrennt nach Jahren und nach
Wissenschaftsorganisation darstellen)?
Die Fragen 9 bis 11 werden im Zusammenhang beantwortet.
Das Instrument der „Spezifische Sondertatbestände“, die gemeinsam von Bund
und Ländern finanziert werden, besteht bei den Instituten und Einrichtungen der
Leibniz Gemeinschaft und bei den Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft.
Bund und Länder werden im Jahr 2015 an Helmholtz-Zentren zur Finanzierung
von Sondertatbeständen voraussichtlich Zahlungen in Höhe von 248,4 Mio.
Euro (Soll) leisten. Die im Bundeshaushalt (Einzelplan 30 bei Titel 30 04,
Titelgruppe 70) ausgewiesenen Sondertatbestände beziehen sich bei den Helmholtz-
Zentren überwiegend auf die Deutschen Gesundheitszentren (DZG), die nach
heutiger Einschätzung auch über das Jahr 2020 hinaus bestehen dürften.
Für die Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft ist im Rahmen der
gemeinsamen Bund-Länder-Finanzierung in 2015 zur Finanzierung spezifischer
Sondertatbestände ein Betrag von rund 31,1 Mio. Euro vorgesehen.
Spezifische Sondertatbestände der Leibniz-Gemeinschaft betreffen individuelle
Maßnahmen einzelner Einrichtungen. Es wird unterschieden zwischen
Sondertatbeständen, die dauerhaft zusätzlich Ressourcen binden, und solchen, die nur
vorübergehend zusätzliche Mittel erfordern. Zeitlich befristete
Sondertatbestände laufen grundsätzlich nach max. vier Jahren aus. Als spezifische
Sondertatbestände können z. B. strategische Erweiterungen von Einrichtungen, neue
Arbeitsgruppen bzw. Nachwuchsgruppen bzw. Abteilungen, größere
Gerätebeschaffungen bzw. Geräteausstattungen angemeldet werden.
Hinsichtlich der spezifischen Sondertatbestände wurde mit der
Haushaltsaufstellung der Leibniz-Gemeinschaft für 2016 ein integriertes Verfahren der
Prioritätensetzung eingeführt, das sowohl die Aufnahme von Einrichtungen als auch
die strategische Entwicklung von Einrichtungen umfasst. Diese neuen
Maßnahmen werden in verschiedene Kategorien aufgeteilt, für die jeweils für jedes
Haushaltsjahr Finanzierungskorridore festgelegt werden. Die durch Auslaufen
befristeter spezifischer Sondertatbestände frei werdenden Mittel stehen im
Rahmen der Haushaltsaufstellung im Gesamtplafond der Leibniz-Gemeinschaft in
den Folgejahren wieder zur Verfügung und fließen in die Berechnung der
Finanzierungskorridore ein.
12. Wie setzt sich der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für
die kommende Phase des PFI in den Jahren 2016 bis 2020 bezifferte
Aufwuchs der Grundfinanzierung von insgesamt 3,9 Mrd. Euro
zusammen (Bundesministerium für Bildung und Forschung,
www.bmbf.de/de/
25453.php; bitte getrennt nach Jahren und nach
Wissenschaftsorganisation darstellen)?
Für eine dritte Förderphase (2016 bis 2020) haben die Regierungschefinnen und
Regierungschefs von Bund und Ländern im Dezember 2014 u. a. vereinbart,
dass Bund und Länder – vorbehaltlich der jährlichen Haushaltsverhandlungen
mit den Einrichtungen und vorbehaltlich der Mittelbereitstellung durch die ge-
Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 5 – Drucksache 18/5761setzgebenden Körperschaften – für die einzelnen Wissenschaftsorganisationen
jährlich einen Aufwuchs der Zuwendung um 3 Prozent anstreben.1
Diesen Aufwuchs wird der Bund allein finanzieren. Im Übrigen bleiben die
jeweiligen Bund-Länder-Finanzierungsschlüssel unberührt.
Bei der genannten Ziffer handelt es sich um eine Prognose auf der Basis der
bisherigen Verteilung. Einfluss auf die Haushaltsplanung nehmen zudem Wechsel
einzelner Institute von einer Wissenschaftsorganisation zu einer anderen,
strategische Erweiterungen, erstmalige Neuaufnahmen oder Ausscheiden von
Instituten. Eine präzise Aufschlüsselung auf die Organisationen kann ex-post
durchgeführt werden.
Dynamische Entwicklung des Wissenschaftssystems
13. Welche Programme und Initiativen wurden seit dem Jahr 2005 innerhalb
der einzelnen Wissenschaftsorganisationen initiiert, die zum Ziel haben,
die Zuweisungen von Bund und Ländern nach wettbewerblichen Kriterien
zu verteilen?
14. Welcher Anteil der jährlichen Zuweisungen von Bund und – nach
Kenntnis der Bundesregierung – Ländern wird auf diese Weise wettbewerblich
verteilt (bitte getrennt nach Jahren seit dem Jahr 2005 und Wettbewerb
darstellen)?
Die Fragen 13 und 14 werden im Zusammenhang beantwortet.
Der wissenschaftsgeleitete Wettbewerb um Ressourcen ist ein zentrales Element
zur Sicherung der Qualität wissenschaftlicher Leistungen und der Effizienz des
Wissenschaftssystems. Die Forschungsorganisationen entwickeln ihre
Instrumente des organisationsinternen Wettbewerbs kontinuierlich weiter und
gestalten sie effektiv aus; Bund und Länder erwarten, dass die Organisationen
zugunsten übergeordneter strategischer Anliegen finanziell Prioritäten setzen und sich
darüber hinaus auch am organisationsübergreifenden Wettbewerb z. B. in
Förderprogrammen der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Europäischen
Union oder des Bundesministeriums für Bildung und Forschung verstärkt
beteiligen.
Im Hinblick auf das forschungspolitische Ziel „Dynamische Entwicklung des
Wissenschaftssystems“ wird mit dem Pakt für Forschung und Innovation
angestrebt, neue Forschungsgebiete und Innovationsfelder frühzeitig zu
identifizieren und strukturell zu erschließen. Dabei geht es insbesondere um
missionsspezifisch unterschiedliche Portfolio- und Themenfindungsprozesse, die das
Aufgreifen neuer, auch risikoreicher Forschungsthemen begünstigen. Die
Entwicklung der Anteile der wettbewerblich vergebenen Mittel der einzelnen
Organisationen an den Zuwendungen von Bund und Ländern ist in Tabelle 4
(siehe Anhang) zusammengefasst.
Im Einzelnen:
Bei der Fraunhofer-Gesellschaft werden etwa 60 Prozent der institutionellen
Finanzierung über einen Schlüssel auf die Institute verteilt, der insbesondere den
Erfolg der einzelnen Institute bei der Einwerbung von Mitteln aus der Wirtschaft
berücksichtigt; 40 Prozent der institutionellen Finanzierung werden im direkten
Wettbewerb über interne Programme oder durch andere durch
Begutachtungsverfahren gestützte Prozesse vergeben. Mit den internen Programmen Markt-
1 Pakt für Forschung und Innovation, Monitoring-Bericht 2015, Materialien der GWK, Heft 42, ISBN
978-3-942342-30-8, S. 20.
Drucksache 18/5761 – 6 – Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiodeorientierte Strategische Vorlaufforschung (MAVO), Wirtschaftsorientierte
Strategische Allianzen (WISA), Mittelstandsorientierte Eigenforschung (MEF), und
in der Förderlinie Leitprojekte fördert die Fraunhofer-Gesellschaft
Vorlaufforschung. Im Jahr 2014 wurde das 2012 gestartete Programm Märkte von
übermorgen abgeschlossen; in ihm wurden insgesamt sieben Leuchtturmprojekte auf
Themenfeldern gefördert, die zuvor in einem Portfolioprozess ermittelt worden
waren. Darüber hinaus werden Geräteinvestitionen zum qualitativen und
quantitativen Aufbau neuer Arbeitsgebiete unter strategischen Gesichtspunkten in
einem wettbewerblichen Verfahren ausgewählt und aus einem Zentralen
Strategiefonds unterstützt.
In der Helmholtz-Gemeinschaft werden die Mittel der institutionellen
Grundfinanzierung in sechs strategisch ausgerichteten, Zentren übergreifenden
Forschungsbereichen allokiert, die jeweils mehrere thematische Programme
umfassen. Diese Programmorientierte Förderung soll die Zentren übergreifende und
interdisziplinäre Zusammenarbeit fördern. Die Programme werden von
international besetzten Peer Groups unter Kriterien wissenschaftlicher Qualität und
strategischer Relevanz evaluiert. Neben den Programmen wird in der 2015
gerade begonnenen dritten Periode der Programmorientierten Förderung eine
Reihe neuer, übergreifender Themen von hoher gesellschaftlicher Relevanz in
15 neuen Querschnittsverbünden und -themen aufgegriffen. Die
Programmorientierte Förderung wird durch ein wettbewerbliches Verfahren zur
Finanzierung von großen strategischen Ausbauinvestitionen (>15 Mio. Euro) ergänzt,
die nach übergreifenden strategischen Interessen ausgewählt werden. Drittes
Element des organisationsinternen Wettbewerbs ist der Impuls- und
Vernetzungsfonds, aus dem Schlüsselprojekte befristet finanziert werden.
Die Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft haben seit 2011 jeweils einen
Kernhaushalt, der die nach der Aufgabenstellung der jeweiligen Einrichtung
bedarfsgerecht bemessene Grundausstattung umfasst; diese Kernhaushalte
erfahren während der Laufzeit des Paktes für Forschung und Innovation jährlich eine
regelmäßige Steigerung. Daneben können einzelne Einrichtungen Mittel für
zusätzliche, besondere Maßnahmen – Spezifische Sondertatbestände erhalten,
deren Realisierung in der Regel im Rahmen einer Evaluation empfohlen wurde
und die in einem prioritätenorientierten Konkurrenzverfahren (je nach Kategorie
mit Stellungnahmen von Leibniz-Gemeinschaft und Wissenschaftsrat) bei der
Haushaltsaufstellung ausgewählt werden. In einem wissenschaftsgeleiteten
wettbewerblichen Verfahren, dem Leibniz-Wettbewerb, wählt die Leibniz-
Gemeinschaft Forschungsvorhaben von Leibniz-Einrichtungen aus, die speziell
den Zielen des Paktes dienen sollen; hierfür stehen ihr auf Beschluss von Bund
und Ländern jährlich rund 30 Mio. Euro zur Verfügung, die durch
zweckgebundene Mitgliedsbeiträge der Einrichtungen finanziert werden. Weitere Mittel in
Höhe von bis zu 2 Mio. Euro stehen dem Präsidium der Leibniz-Gemeinschaft
für einrichtungsübergreifende bzw. für die Leibniz-Gemeinschaft bedeutsame
strategische Akzente zur Verfügung; der hierfür bislang eingerichtete
Impulsfonds wird ab 2015 in neuer strategischer Ausrichtung als Strategiefonds
fortgeführt.
Die Max-Planck-Gesellschaft hat, unter anderem im Rahmen ihres
Strategischen Innovationsfonds, ein differenziertes Portfolio an programmatischen
Maßnahmen entwickelt, die insbesondere einerseits der Etablierung innovativer
Themen und andererseits der Förderung exzellenter Köpfe dienen.
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert in der Regel Themen, die
von den Antragstellern selbst bestimmt werden. Dabei unterliegen 100 Prozent
der von der DFG an die Wissenschaft verausgabten Mittel einem
wissenschaftsgeleiteten wettbewerblichen Verfahren.
Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 7 – Drucksache 18/576115. Welche Organisationseinheiten legen die Kriterien und Ziele der
Wettbewerbe fest und ernennen die Gutachterinnen und Gutachter (bitte getrennt
nach Wettbewerben darstellen)?
Die Kriterien und Ziele zur Umsetzung der Programmorientierten Förderung der
Helmholtz-Gemeinschaft legen die Zuwendungsgeber in den
forschungspolitischen Vorgaben fest, auf deren Basis die Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft
ihre Programmanträge erstellen. Diese Anträge werden von externen Gutachtern
bewertet. Über die Benennung der Gutachter entscheidet der Helmholtz-Senat
auf Grundlage der Gutachtervorschläge der Zuwendungsgeber, der Helmholtz-
Zentren, der Deutschen Forschungsgemeinschaft, andere nationaler und
internationaler Forschungsorganisationen, den fachnahen ständigen Mitgliedern der
Senatskommission sowie des Senats selbst. Oberstes Ziel ist es, für die
Begutachtungen unabhängige und international ausgewiesene Expertinnen und
Experten zu gewinnen.
Für den Leibniz-Wettbewerb und die Auswahl der spezifischen
Sondertatbestände und Neuaufnahmen im Rahmen des prioritätenorientierten
Haushaltsaufstellungsverfahrens der Leibniz-Gemeinschaft legen Bund und Länder die
Kriterien und Ziele unter Einbindung der Leibniz-Gemeinschaft fest.
Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft trifft seit 2011 die Förderentscheidungen
im LeibnizWettbewerb (SAW-Verfahren). Der Senatsausschuss Wettbewerb
(SAW) bereitet diese Entscheidungen vor. Der Strategiefonds ist formal eine
Förderlinie des Leibniz-Wettbewerbs (mit abweichendem Auswahlverfahren).
Das Präsidium beschließt dazu einen Kriterienkatalog und eine
Verfahrensregelung und berichtet dem Ausschuss der GWK darüber.
Der Senat entscheidet ebenfalls über die Bewilligung von Vorhaben in der
Förderlinie „Strategische Vernetzung“ und gibt forschungspolitische
Stellungnahmen an die GWK zu großen strategischen Erweiterungen von Leibniz-
Einrichtungen im Rahmen des Haushaltsaufstellungsverfahrens ab. Dabei unterstützt
ihn der Senatsausschuss Strategische Vorhaben (SAS).
Bei der Gutachterauswahl für die o. a. Verfahren stützt sich die Leibniz-
Gemeinschaft z. B. auf Vorschläge für Gutachter durch die Antragsteller, auf eine
Datenbank/Pool mit ausgewiesenen Experten und Gutachtern aus den
Evaluierungsverfahren. Auch der Wissenschaftsrat wird im Rahmen des
Haushaltsaufstellungsverfahrens um Stellungnahmen (zu Kat.-A-Anmeldungen) gebeten.
Die Gutachterbestellung erfolgt nach dessen Regularien.
Die Kriterien und Ziele der Wettbewerbe werden bei der Max-Planck-
Gesellschaft vom Präsidium nach Diskussion mit den wissenschaftlichen Sektionen
festgelegt. Das Präsidium entscheidet auch über die Vergabe der Mittel sowie die
Benennung der Gutachterinnen und Gutachter.
Bei der Fraunhofer-Gesellschaft ist dies Aufgabe des Vorstands.
16. Wurden im Rahmen der Begutachtungsverfahren Anträge als förderfähig
befunden, aber nicht gefördert?
Wenn ja, wie viele, und auf welchen Umfang belief sich die hierfür
notwendige Förderung (bitte getrennt nach Wettbewerben darstellen)?
In allen Verfahren ist die Nachfrage stets höher als die zur Verfügung stehenden
Mittel. Dies ist wesentliches Element des Wettbewerbs. Eine exakte
Quantifizierung ist nicht möglich.
Drucksache 18/5761 – 8 – Deutscher Bundestag – 18. WahlperiodeVernetzung im Wissenschaftssystem
17. An wie vielen Vorhaben, die im Rahmen der koordinierten
Förderprogramme von der DFG gefördert werden, haben sich die einzelnen
Wissenschaftsorganisationen seit dem Jahr 2005 beteiligt (bitte getrennt nach
Jahren seit dem Jahr 2005 darstellen)?
18. Welchem Anteil an den gesamten Vorhaben, die im Rahmen der
koordinierten Förderprogramme von der DFG gefördert werden, entspricht dies?
19. In welchem Umfang wurden seit dem Jahr 2005 auf diese Weise von den
einzelnen Wissenschaftsorganisationen Drittmittel von der DFG
eingeworben (bitte getrennt nach Jahren darstellen)?
Die Fragen 17 bis 19 werden zusammen beantwortet.
Die Beteiligung der Wissenschaftsorganisationen an den koordinierten
Förderprogrammen der Deutschen Forschungsgemeinschaft ist seit 2005 deutlich
gestiegen und bewegt sich seit 2009 auf einem hohen Niveau. Eine jahresweise
Auflistung der absoluten Anzahl an Verbünden, der prozentualen Anteile und
der eingeworbenen Mittel ist den Tabellen 5 bis 7 (siehe Anhang) zu entnehmen.
20. Wie verteilen sich die gemeinsam mit Hochschulen eingeworbenen DFG-
Drittmittel auf die einzelnen Bundesländer sowie auf die einzelnen
Hochschulen (bitte getrennt nach Jahren seit dem Jahr 2005 und nach
Wissenschaftsorganisation darstellen)?
Die Aufteilung der Mittel auf die Bundesländer und einzelne Hochschulen ist
den Tabellen 8 und 9 (siehe Anhang) zu entnehmen.
21. Wie hoch ist der durchschnittliche Anteil der seit dem Jahr 2005 von den
einzelnen Wissenschaftsorganisationen in Kooperation mit Hochschulen
eingeworbenen DFG-Drittmittel (bitte getrennt nach Jahren darstellen)?
22. Wie hat sich dieser im Verlauf des PFI verändert (bitte getrennt nach
Jahren seit dem Jahr 2005 und Wissenschaftsorganisation darstellen)?
Die Fragen 21 und 22 werden zusammen beantwortet.
In Tabelle 10 (siehe Anhang) ist die Entwicklung des Anteils der gemeinsam mit
Hochschulen eingeworbenen jahresbezogenen Bewilligungssumme am
Gesamtfördervolumen in den Koordinierten Programmen von 2005 bis 2014
dargelegt. Der Anteil ist um 7,5 Prozentpunkte gestiegen. Im gleichen Zeitraum
stiegen die Anzahl und deren prozentualer Anteil der Beteiligungen von
außeruniversitären Forschungseinrichtungen an Verbünden der Koordinierten
Programme (vgl. Frage 18). Waren es 2005 noch unter 40 Prozent, so waren die
außeruniversitären Forschungseinrichtungen im Jahr 2014 zu über 50 Prozent an
den Verbünden in der laufenden Förderung der Koordinierten Programme
beteiligt (vgl. Frage 18).
23. Sind die Wissenschaftsorganisationen mit Hochschulen auf Dauer
angelegte Kooperationen eingegangen?
Wenn ja, mit welchen Hochschulen (bitte getrennt nach Jahren seit dem
Jahr 2005 und Wissenschaftsorganisation darstellen)?
Die Kooperationsbeziehungen der Wissenschaftsorganisationen mit
Hochschulen sind sehr vielfältig und divers im Hinblick auf Dauer, Tiefe und Intensität.
Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 9 – Drucksache 18/5761Sie werden in der Regel für eine kurz, mittel- oder längerfristige Zeit
geschlossen. Prominentes Beispiel ist die Verzahnung des Helmholtz-Zentrums
Karlsruhe (FZK) mit der Universität Karlsruhe, wobei es sich hier nicht um eine
Kooperation, sondern um eine Fusion beider Einrichtungen handelt. Weitere
Beispiele für Kooperationen finden sich in den jährlichen Berichten der
Wissenschaftsorganisationen im Rahmen des Monitorings des Pakts für Forschung und
Innovation.
24. Nach welchen Kriterien wählen die einzelnen
Wissenschaftsorganisationen Hochschulen als Kooperationspartner aus?
Die Wissenschaftsorganisationen entscheiden in eigener Zuständigkeit und
Verantwortung auf der Basis wissenschaftsgeleiteter Kriterien. Maßgeblich sind die
inhaltlich-thematischen Kooperationspotentiale.
25. Wie hoch ist der Anteil an den gesamten Fördermitteln der
Exzellenzinitiative, die die einzelnen Wissenschaftsorganisationen einwerben konnten
(bitte getrennt nach Jahren seit dem Jahr 2005 darstellen)?
26. Wie verteilen sich die gemeinsam mit Hochschulen eingeworbenen Mittel
aus der Exzellenzinitiative auf die einzelnen Bundesländer sowie auf die
einzelnen Hochschulen (bitte getrennt nach Jahren seit dem Jahr 2005 und
Wissenschaftsorganisation darstellen)?
Die Fragen 25 und 26 werden gemeinsam beantwortet.
Die Wissenschaftsorganisationen sind an der Exzellenzinitiative intensiv
beteiligt, antragsberechtigt aber waren die Universitäten. Daher gibt es keine direkten
Bewilligungen aus der Exzellenzinitiative an die außeruniversitären
Forschungseinrichtungen.
Vo r b e m e r k u n g d e r B u n d e s r e g i e r u n g z u d e n F r a g e n 2 7 b i s 4 0
Ein forschungspolitisches Ziel des Pakts für Forschung und Innovation ist es,
nachhaltige Partnerschaften zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu etablieren
und dadurch einen Beitrag zur beschleunigten Umsetzung von Ergebnissen der
Grundlagenforschung in innovative Produkte, Wertschöpfungsketten und
hochwertige, zukunftssichere Arbeitsplätze zu leisten. Hierzu erwarten Bund und
Länder, dass die Wissenschaftsorganisationen missionsorientiert
unterschiedlich akzentuierte, sowohl kurz- als auch mittel- und langfristig angelegte
Forschungskooperationen mit der Wirtschaft eingehen. Dabei ist die Art der
Kooperation sehr vielfältig. Ergebnisse dieser Kooperationen manifestieren sich zum
Beispiel in Patenten und Schutzrechtsvereinbarungen bzw. Lizenzen, aber auch
in Ausgründungen. Ein Indikator für die Intensität der Kooperation mit der
Wirtschaft ist auch die jeweilige Entwicklung der Drittmittel aus der Wirtschaft.
Diese Angaben sind Gegenstand der Monitoring-Berichterstattung und werden
in den jährlich veröffentlichten Monitoring-Berichten dargelegt.
Drucksache 18/5761 – 10 – Deutscher Bundestag – 18. WahlperiodeStärkung des Austauschs der Wissenschaft mit Wirtschaft und Gesellschaft
27. Bei wie vielen Vereinbarungen seit dem Jahr 2005, deren Ziel die
Weiterentwicklung oder Nutzung der von den Wissenschaftsorganisationen
hervorgebrachten Forschungsergebnisse war bzw. ist, waren Unternehmen
Kooperationspartner (bitte getrennt nach den einzelnen Jahren und der
Wissenschaftsorganisation darstellen)?
„Vereinbarungen“ sind wegen ihrer sehr heterogenen
Ausprägungsmöglichkeiten keine statistisch erfasste Größe. Die Monitoring-Berichterstattung
konzentriert sich auf die Erfassung der Ergebnisse der Kooperation mit der Wirtschaft.
In Tabelle 11 (siehe Anhang) ist die Entwicklung der entsprechenden
Schutzrechtsvereinbarungen bzw. Lizenzen nach Wissenschaftseinrichtung und
Kalenderjahr dargestellt.
28. Bei wie vielen Vereinbarungen seit dem Jahr 2005, deren Ziel die
Weiterentwicklung oder Nutzung der von den Wissenschaftsorganisationen
hervorgebrachten Forschungsergebnisse war bzw. ist, waren
zivilgesellschaftliche Organisationen (z. B. Umweltverbände,
Entwicklungshilfeorganisationen und Stiftungen) Kooperationspartner (bitte getrennt nach den
einzelnen Jahren und der Wissenschaftsorganisation darstellen)?
Hierzu liegt der Bundesregierung keine Gesamtübersicht vor.
29. Wie viele Mitglieder in den Beiräten der einzelnen
Wissenschaftsorganisationen sowie in deren Instituten und Zentren sind nach Kenntnis der
Bundesregierung in leitender Funktion von zivilgesellschaftlichen
Organisationen (z. B. Umweltverbände, Entwicklungshilfeorganisationen und
Stiftungen) tätig?
30. Wie viele Mitglieder in den Beiräten der einzelnen
Wissenschaftsorganisationen sowie in deren Instituten und Zentren sind nach Kenntnis der
Bundesregierung entweder Eigentümerinnen und Eigentümer von
Unternehmen oder nehmen eine leitende Funktion in Unternehmen bzw.
Unternehmensvereinigungen wahr?
31. Wie viele Mitglieder in den Beiräten der einzelnen
Wissenschaftsorganisationen sowie in deren Instituten und Zentren sind nach Kenntnis der
Bundesregierung Bundestags-, Landtagsabgeordnete oder Abgeordnete
des Europaparlaments oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in
Ministerien (bitte nach Parteizugehörigkeit und Ministerien sowie nach Bundes-
und Landesministerien aufschlüsseln)?
Die Fragen 29 bis 31 werden im Zusammenhang beantwortet.
„Beiräte“ dienen i. d. R. der wissenschaftlichen Beratung der Einrichtungen und
sind zu unterscheiden von Gremien mit Aufsichts- und Verwaltungsfunktion.
Mitglieder werden i. d. R. ad personam berufen. In den Beiräten der
Wissenschaftsorganisationen sind Bundesvertreter in der Regel keine Mitglieder. Eine
Gesamtübersicht liegt der Bundesregierung hierzu nicht vor.
Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 11 – Drucksache 18/576132. Wie viele auf Dauer ausgerichtete Kooperationen wurden im Verlauf des
PFI zwischen den einzelnen Wissenschaftsorganisationen und
Unternehmen vereinbart (bitte getrennt nach Jahren seit dem Jahr 2005 und
Einrichtung darstellen)?
33. Welche Ziele und Zwecke verfolgen die einzelnen Vereinbarungen, und
welche Aspekte sind in den einzelnen Vereinbarungen geregelt?
34. Sind diese Vereinbarungen öffentlich einsehbar?
Wenn nicht, weshalb nicht?
35. Wie viele Drittmitteleinnahmen sind den einzelnen
Wissenschaftsorganisationen aus diesen Kooperationen entstanden, und welchem Anteil an
den gesamten Drittmitteleinnahmen entspricht dies (bitte getrennt nach
Jahren seit dem Jahr 2005 darstellen)?
36. Wie viele auf Dauer ausgerichtete Kooperationen wurden im Verlauf des
PFI zwischen den einzelnen Wissenschaftsorganisationen und
zivilgesellschaftlichen Organisationen (z. B. Umweltverbände,
Entwicklungshilfeorganisationen und Stiftungen) vereinbart (bitte getrennt nach Jahren seit
dem Jahr 2005 darstellen)?
37. Welche Ziele und Zwecke verfolgen die Vereinbarungen, und welche
Aspekte sind in den einzelnen Vereinbarungen geregelt?
38. Sind diese Vereinbarungen öffentlich einsehbar?
Wenn nicht, weshalb nicht?
39. Wie viele Drittmitteleinnahmen sind den einzelnen
Wissenschaftsorganisationen aus diesen Kooperationen entstanden, und welchem Anteil an
den gesamten Drittmitteleinnahmen entspricht dies (bitte getrennt nach
Jahren darstellen)?
Die Fragen 32 bis 39 werden im Zusammenhang beantwortet.
Eine Gesamtübersicht zu den in den Fragen 32 bis 39 erbetenen Informationen
liegt der Bundesregierung nicht vor. Auf die Vorbemerkung zur Antwort auf die
Fragen 27 bis 40 wird verwiesen. Im Monitoring des Pakts für Forschung und
Innovation wird unterschieden zwischen Einnahmen aus
Schutzrechtsvereinbarungen und Drittmitteleinnahmen für Forschungsprojekte und Aufträge. Zu
Schutzrechtsvereinbarungen siehe Tabelle 11 (siehe Anhang). Über die Höhe
und den Anteil der Drittmitteleinnahmen aus der Wirtschaft nach Kalenderjahr
(2005 bis 2014) und Wissenschaftseinrichtungen gibt Tabelle 12 Auskunft
(siehe Anhang).
40. Sind Kooperationen mit Unternehmen oder das Einwerben von
Drittmitteln von Unternehmen eine Voraussetzung oder ein zentrales Element für
die erfolgreiche Teilnahme an bestimmten Programmen zur internen
Mittelverteilung der einzelnen Wissenschaftsorganisationen?
Wenn ja, welche Programme sind dies?
Bei der Förderung der Kooperation mit Unternehmen ist die Einwerbung von
Drittmitteln regelmäßig ein wesentlicher Aspekt von Programmen, die darauf
abzielen, wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen. Der
Monitoring Bericht 2015 des Pakts für Forschung und Innovation gibt einen
umfangreichen Überblick.
Drucksache 18/5761 – 12 – Deutscher Bundestag – 18. WahlperiodeInsbesondere bei der Fraunhofer-Gesellschaft ist die Einwerbung von Mitteln
aus der Wirtschaft elementarer Bestandteil des gesamten Fraunhofer-
Finanzierungsmodells. Auch die Grundfinanzierung der einzelnen Institute richtet sich
zum Teil nach den von den betreffenden Instituten eingeworbenen
Wirtschaftserträgen.
Die besten Köpfe
41. Wie hoch war nach Kenntnis der Bundesregierung der Anteil der befristet
Beschäftigten im wissenschaftlichen Bereich zum Zeitpunkt der
Initiierung des PFI im Vergleich zu heute (bitte getrennt nach Jahren seit dem
Jahr 2005 und Wissenschaftsorganisation darstellen)?
Der Bundesregierung liegt keine Auswertung der amtlichen Statistik für den
erfragten Zeitraum vor.
Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz erhebt jährlich
geschlechterdifferenzierte Personaldaten.2 Seit der 17. Fortschreibung des Datenmaterials zu
Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung der GWK wird dort der Anteil der
Beschäftigten am befristeten Personal und am in Teilzeit beschäftigten Personal
der außerhochschulischen Forschungseinrichtungen differenziert nach
Vergütungsgruppen und Geschlecht ausgewiesen. Daten ab 2011 sind dort
veröffentlicht.
42. Wie schätzt die Bundesregierung die praktische Relevanz der juristisch
nicht bindenden Leitlinien zum Personalmanagement, die einige
Wissenschaftsorganisationen verabschiedet haben, in Bezug auf die
Befristungsquote insgesamt ein?
43. Wie schätzt die Bundesregierung die Wirksamkeit des PFI als ein
mögliches Steuerungsinstrument beziehungsweise als Element positiver
Anreizsetzung in ihrer Zusammenarbeit mit den
Wissenschaftsorganisationen im Hinblick darauf ein, den in den Monitoring-Berichten zum PFI
geäußerten Kritikpunkten und Aufforderungen der Gemeinsamen
Wissenschaftskonferenz in Bezug auf eine kontraproduktive Befristungspraxis
gerecht werden zu können (bitte erläutern)?
Die Fragen 42 und 43 werden im Zusammenhang beantwortet.
Das Zusammenspiel von Erklärungen des Bundes und der Länder, den
Selbstverpflichtungen der Wissenschaftsorganisationen und dem regelmäßigen
Monitoring entspricht dem gemeinsamen Verständnis der mit der
Wissenschaftsfreiheit einhergehenden hohen Eigenverantwortung der Wissenschaft. Bund und
Länder haben im Monitoring-Bericht 2015 und in der Vereinbarungen für den
Pakt 2016 bis 2020 ihre Erwartungen an die Wissenschaftsorganisationen im
Hinblick auf Personalentwicklungskonzepte sowie verlässliche, attraktive und
geschlechtergerechte Karrierewege dargelegt. Im Monitoring Bericht 2015 heißt
es: „Die Wissenschaftsorganisationen bleiben gefordert, einen signifikanten
Beitrag zur Verbesserung der Situation des wissenschaftlichen Nachwuchses in
Deutschland zu leisten. Bund und Länder erwarten von den
Forschungsorganisationen, dass Qualifizierungsbefristung bevorzugt vor der Befristung wegen
Drittmittelfinanzierung angewandt wird und dass die Familienklauseln des
Wissenschaftszeitvertragsgesetzes zur Wirkung kommen. Sie erwarten zudem, dass
bei der sachgrundlosen Befristung die vereinbarte Befristungsdauer sich an dem
2 aktuell: Materialien der GWK, Heft 40, Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung – 18.
Fortschreibung des Datenmaterials (2012/2013) zu Frauen in Hochschulen und außerhochschulischen
Forschungseinrichtungen
Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 13 – Drucksache 18/5761für die Qualifizierung erforderlichen Zeitbedarf orientiert und dass bei der
Befristung wegen Drittmittelfinanzierung die vereinbarte Befristungsdauer in der
Regel der Dauer der Mittelbewilligung entspricht.“ Bund und Länder sind der
Auffassung, dass diese Herausforderungen Gegenstand von systematischen
Gesamtkonzepten zur Personalentwicklung sein müssen, über die die
Wissenschaftsorganisationen berichten werden.3
Die Bundesregierung hat keinen Grund daran zu zweifeln, dass die
Wissenschaftsorganisationen ihre Anstrengungen entsprechend verstärken werden.
44. Um wie viele Vollzeitäquivalente ist das wissenschaftliche Personal nach
Kenntnis der Bundesregierung seit der Initiierung des Paktes gewachsen
(bitte getrennt nach Jahren seit 2005 und Wissenschaftsorganisation
darstellen)?
Die beigefügte Tabelle 13 (siehe Anhang) zeigt die Entwicklung des Personals
nach Jahr und Wissenschaftsorganisation seit 2005. Eine einheitliche Erhebung
in Vollzeitäquivalenten (VZÄ) existiert seit 2009. Von 2009 bis 2014 hat sich die
Anzahl der Beschäftigten in VZÄ von 62 746 auf 78 718 erhöht.
45. Liegen der Bundesregierung Kenntnisse darüber vor, welche
Anstrengungen von Seiten der Wissenschaftsorganisationen bei der Gestaltung der
Arbeitsbedingungen konkret unternommen worden sind, um, wie in der
ersten Fortschreibung gefordert, „die Besten dauerhaft für die deutsche
Wissenschaft [zu] gewinnen“ (PFI, Fortschreibung 2011 bis 2015)?
46. Bewertet die Bundesregierung diese Anstrengungen als ausreichend?
Die Fragen 45 und 46 werden im Zusammenhang beantwortet.
Bund und Länder begrüßen die von den Wissenschaftsorganisationen
unternommenen Anstrengungen zur Gestaltung der Arbeitsbedingungen zur Gewinnung
der „besten Köpfe“, die die Wissenschaftsorganisationen Bund und Ländern in
der Monitoring-Berichtserstattung jährlich darlegen. Die Qualität des
erfolgreich gewonnenen oder gehaltenen Spitzenpersonals zeigt sich zum Beispiel in
wissenschaftlichen Auszeichnungen und Preisen – einschließlich eines
Nobelpreises in 2014.
47. Wie schätzt die Bundesregierung die Vereinbarkeit des Ziels des PFI,
innovative Forschungsfelder frühzeitig zu identifizieren und auch
risikoreiche Forschungsthemen zu fördern, mit der derzeitigen Befristungspraxis
in den Wissenschaftsorganisationen ein?
Aus Sicht der Bundesregierung gibt es hier keinen Zusammenhang.
3 Pakt für Forschung und Innovation, Monitoring-Bericht 2015, Materialien der GWK, Heft 42, ISBN
978-3-942342-30-8
Drucksache 18/5761 – 14 – Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode48. Welche Untersuchungen liegen nach Kenntnis der Bundesregierung zu
den Karrierewegen ehemaliger Doktorandinnen und Doktoranden der
Wissenschaftsorganisationen vor?
a) Wie viele der Doktorandinnen und Doktoranden haben seit dem Jahr
2005 vor Ablauf ihrer regulären Vertragslaufzeit ihre Zusammenarbeit
mit der jeweiligen Wissenschaftsorganisation abgebrochen, und aus
welchen Gründen (bitte nach Ursachen, Geschlecht, neuem
Arbeitsverhältnis und nach Jahren aufschlüsseln)?
b) Sollten keine solchen Zahlen vorliegen, ist angedacht, Umfragen zu
diesem Sachverhalt durchzuführen?
c) Finden nach Einschätzung der Bundesregierung Faktoren, wie die
Zufriedenheit der Doktoranden mit ihrem jeweiligen
Beschäftigungsverhältnis im Hinblick auf Befristung, Durchlässigkeit und
Anschlussfähigkeit der jeweiligen Organisation sowie der Grad an
qualifikationsgerechter Beschäftigung, Beachtung bei der Evaluation des PFI (bitte
erläutern)?
Hierzu liegen der Bundesregierung keine systematisch erhobenen,
repräsentativen Daten vor. Schätzungen befinden sich in den Winbus-Studien 2012
(„Promotion im Fokus“) und 2010 („Wissenschaftliche Karrieren“).4
49. a) Wie definiert die Bundesregierung „Durchlässigkeit“ und
„Anschlussfähigkeit“ (der aktuelle Monitoring-Bericht empfiehlt den
Wissenschaftsorganisationen, „bei der Ausgestaltung ihrer Karrierewege die
Empfehlungen des Wissenschaftsrats zu Karrierezielen und -wegen an
Universitäten zu prüfen und Durchlässigkeit und Anschlussfähigkeit
anzustreben“, PFI, Monitoring-Bericht 2015, S. 14)?
b) Welche Indikatoren werden angelegt, um dies zu evaluieren?
c) Welche konkreten Schritte müssten nach Ansicht der Bundesregierung
unternommen werden, um Durchlässigkeit und Anschlussfähigkeit zu
erhöhen?
Die Empfehlungen des Wissenschaftsrates zu den Karrierezielen und -wegen an
Universitäten vom 11. Juli 2014 zielen auf die Neuordnung der Karrierewege
des wissenschaftlichen Nachwuchses an Universitäten, da es „zu deren
Kernaufgaben gehört, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu rekrutieren und zu fördern,
ihm Wege in die Wissenschaft anzubahnen und die besten Talente für Forschung
und Lehre zu gewinnen“ (Empfehlungstext S. 6). Gleichwohl spricht sich der
Wissenschaftsrat in seinen entsprechenden Empfehlungen dafür aus, bei der
Neuordnung der Karrierewege an Universitäten sowohl die Durchlässigkeit und
Mobilität zwischen der universitären Wissenschaft, den außeruniversitären
Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen sowie der Wirtschaft und Verwaltung
zu berücksichtigen (Ausführungen auf S. 33) als auch die internationale
Anschluss- und Wettbewerbsfähigkeit im Hinblick auf möglicherweise angestrebte
Stellenwechsel in andere erfolgreiche Wissenschaftsnationen wie zum Beispiel
die USA oder Großbritannien. Die Bundesregierung teilt dieses Verständnis des
Wissenschaftsrats.
Attraktive Arbeits- und Karrierechancen für den wissenschaftlichen Nachwuchs
liegen im Eigeninteresse und in der Eigenverantwortung der
Wissenschaftseinrichtungen. Im Rahmen des jährlichen Monitorings im Rahmen des Pakts für
4 Jaksztat, S., Preßler, N., Briedis, K.: Promotionen im Fokus. Promotions- und Arbeitsbedingungen
Promovierender im Vergleich, Hannover 2012. (HIS:Forum Hochschule 15/2012)
Jaksztat, S., Schindler, N., Briedis, K.: Wissenschaftliche Karrieren. Beschäftigungsbedingungen,
berufliche Orientierungen und Kompetenzen des wissenschaftlichen Nachwuchses, Hannover 2010. (HIS:
Forum Hochschule 14/2010)
Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 15 – Drucksache 18/5761Forschung und Innovation berichten die Organisationen über ihre Aktivitäten.
Dies schließt künftig die organisationsspezifischen
Personalentwicklungskonzepte ein.
Chancengerechte und familienfreundliche Strukturen
50. a) Wie viele Stellen werden nach Kenntnis der Bundesregierung bis zum
Jahr 2017 innerhalb der Wissenschaftsorganisationen in
Führungspositionen frei?
b) Sind nach Kenntnis der Bundesregierung die Zielquoten für Frauen in
Führungspositionen innerhalb der einzelnen
Wissenschaftsorganisationen zu erreichen, würden all diese Stellen ausschließlich mit Frauen
besetzt werden?
c) Liegen der Bundesregierung Beispiele dafür vor, wo hinsichtlich der
Repräsentanz von Frauen in Führungspositionen signifikante
Verbesserungen stattgefunden haben?
d) Wie häufig sind derartige Fälle zu beobachten?
Die konkrete Personalfluktuation in den Wissenschaftsorganisationen folgt
wissenschaftsspezifischen wie allgemeinen Gepflogenheiten in Führungspositionen
und ist wegen der hohen Mobilität nicht exakt planbar.
Bund und Länder haben sich die Verbesserung der Gleichstellung von Frauen
und Männern sowohl in der Wirtschaft als auch in der Wissenschaft zum Ziel
gesetzt. Entsprechend dem Beschluss der GWK vom 7. November 2011 haben alle
Forschungsorganisationen spezifischen Zielquoten in Anlehnung an das so
genannte Kaskadenmodell der Deutschen Forschungsgemeinschaft eingeführt und
berichten seit 2013 über die Fortschritte in ihren jährlichen Monitoring des Pakts
für Forschung und Innovation. Bund und Länder bewerten diese Fortschritte.
Dabei sind – nicht zuletzt aufgrund von unterschiedlichen Missionen und
Fächerspektren – sowohl die Startwerte als auch die Entwicklung in den einzelnen
Wissenschaftsorganisationen unterschiedlich.
Diese Berichterstattung zeigt, dass die Forschungsorganisationen ihre
Maßnahmen zur Förderung der Karrieren von Wissenschaftlerinnen und zur Erhöhung
der Frauenanteile in Führungspositionen erneut fortgeführt und ausgebaut
haben. Dies zeitigt Erfolge: So stiegen die Frauenanteile bei den C4/W3
äquivalenten Positionen zwischen 2002 und 2014 merklich an (FhG: von 1 Prozent
auf 4,5 Prozent, HGF von 3 Prozent auf 14,5 Prozent, MPG von 6 Prozent auf
11,0 Prozent, WGL von 6 Prozent auf 14,2 Prozent) (siehe Monitoring-Bericht
2015, S. 108). Sie erreichen damit kontinuierliche Steigerungen. Der
Frauenanteil ist jedoch gerade in den Führungsebenen noch weit von einer angemessenen
Repräsentanz entfernt. Die selbstgesetzten Zielquoten für das Jahr 2017 sind aus
Sicht der Bundesregierung erreichbar. Im Anschluss erwarten Bund und Länder
die Formulierung neuer ambitionierter Ziele.
Zusammenfassend haben Bund und Länder hierzu im Monitoring-Bericht 2015
zum Pakt für Forschung und Innovation festgehalten: „Bund und Länder fordern
alle Forschungsorganisationen auf, ihre Instrumente zu optimieren und dabei
auch organisationsintern Anreizsysteme zu etablieren, um die selbstgesetzten
Zielquoten zu erreichen. Die Aufsichtsgremien der Organisationen und ihrer
Einrichtungen sind in der Pflicht, Maßnahmen aktiv voranzubringen.“5
5 Pakt für Forschung und Innovation, Monitoring-Bericht 2015, Materialien der GWK, Heft 42, ISBN
978-3-942342-30-8
Drucksache 18/5761 – 16 – Deutscher Bundestag – 18. WahlperiodeAllgemeine Bewertung des PFI
51. Sieht die Bundesregierung in den jährlichen Monitoring-Berichten ein
geeignetes Evaluierungselement des PFI (bitte erläutern)?
52. Sieht die Bundesregierung Probleme darin, dass die für die Monitoring-
Berichte verwendeten Zahlen von den betroffenen
Wissenschaftsorganisationen selbst erhoben und zur Verfügung gestellt werden (bitte erläutern)?
Die Fragen 51 und 52 werden im Zusammenhang beantwortet.
Das von Bund und Ländern in der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz
vereinbarte jährliche Berichterstattungssystem ist Ausdruck eines
wissenschaftsadäquaten Controllings, wobei das Berichtssystem selbst der Fortentwicklung
unterliegt. Die Datenlieferung durch die Wissenschaftsorganisationen ist
integraler Bestandteil dieses Berichtssystems. Die Leistungsfähigkeit des
Deutschen Wissenschaftssystems wird z. B. auch anhand einer bibliometrischen
Analyse überprüft.
53. Sieht die Bundesregierung innerhalb des PFI Steuerungsmöglichkeiten,
den aus den Monitoring-Berichten hervorgehenden konstanten bis
rückläufigen Zahlen in Bezug auf die Befristung und den Frauenanteil in
Führungspositionen entgegenzuwirken (bitte erläutern)?
Ja, siehe Antworten zu den Fragen 42 und 43 sowie 45 und 46.
Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 17 – Drucksache 18/5761Liste der Anhänge:
Tabelle 1 zu Frage 2: Institutionelle Förderung, Drittmittel und Budgets
Tabelle 2 zu Frage 5: Projektförderung des (gefragt: BUND! Ressort Abfrage läuft) an die
Wissenschaftsorganisationen
Tabelle 3 zu Frage 6: Projektförderung des (gefragt BUND! Ressort Abfrage läuft) nach
Bundesland und Hochschule
Tabelle 4 zu Frage 14, Wettbewerbliche Mittelvergabe
Tabelle 5 zu Frage 17: Beteiligung an Vorhaben an Koordinierten Programmen der DFG (Anzahl)
Tabelle 6 zu Frage 18: Beteiligung an Vorhaben an Koordinierten Programmen der DFG (Prozent)
Tabelle 7 zu Frage 19: Mitteleinwerbung in koordinierten Programmen
Tabelle 8 zu Frage 20: Gemeinsam mit Hochschulen eingeworbene Mittel nach Bundesländern
Tabelle 9 zu Frage 20: Gemeinsam mit Hochschulen eingeworbene Mittel nach Hochschulen
Tabelle 10 zu Frage 21: Anteil der in Kooperation mit Hochschulen eingeworbenen DFG-
Drittmittel
Tabelle 11 zu Frage 27: Entwicklung von Schutzrechtsvereinbarungen und. Lizenzen
Tabelle 12 zu Frage 35: Drittmittel aus der Wirtschaft
Tabelle 13 zu Frage 44: Personalentwicklung
SE
IT
E
23
Ta
be
lle
1
:
G
ru
nd
fin
an
zi
er
un
g,
d
er
D
rit
tm
itt
el
ei
nn
ah
m
en
u
nd
d
er
B
ud
ge
ts
d
er
W
is
se
ns
ch
af
ts
or
ga
ni
sa
tio
ne
n
im
P
ak
t f
ür
F
or
sc
hu
ng
u
nd
In
no
va
tio
n
(B
et
rä
ge
in
M
io
. €
)
(z
us
am
m
en
ge
fa
ss
t a
us
T
ab
el
le
8
, S
8
7
ff
d
es
"
Pa
kt
fü
r F
or
sc
hu
ng
u
nd
In
no
va
tio
n,
M
on
ito
rin
g-
B
er
ic
ht
2
01
5"
)
"B
ud
ge
t"
a
ls
S
um
m
e
au
s
in
st
itu
tio
ne
lle
r F
ör
de
ru
ng
u
nd
D
rit
tm
itt
el
,
20
05
20
06
20
07
20
08
20
09
20
10
20
11
20
12
20
13
20
14
in
st
itu
tio
ne
lle
F
ör
de
ru
ng
44
0
45
3
46
8
46
6
50
0
52
6
54
5
54
7
59
7
62
2
F
hG
D
rit
tm
itt
el
79
8
78
5
85
3
90
2
1.
09
6
1.
17
3
1.
27
5
1.
25
5
1.
32
5
1.
38
4
Bu
dg
et
1.
23
8
1.
23
8
1.
32
1
1.
36
8
1.
59
6
1.
69
9
1.
82
0
1.
80
2
1.
92
2
2.
00
6
in
st
itu
tio
ne
lle
F
ör
de
ru
ng
1.
71
2
1.
76
5
1.
82
2
1.
90
8
2.
12
1
2.
09
7
2.
27
1
2.
45
5
2.
60
9
2.
79
0
H
G
F
D
rit
tm
itt
el
51
7
56
5
67
5
75
1
87
2
85
8
95
8
83
4
94
1
1.
16
4
Bu
dg
et
2.
22
9
2.
33
0
2.
49
7
2.
65
8
2.
99
4
2.
95
4
3.
22
9
3.
28
9
3.
55
0
3.
95
4
in
st
itu
tio
ne
lle
F
ör
de
ru
ng
98
4
1.
04
1
1.
07
5
1.
17
4
1.
21
3
1.
25
7
1.
32
7
1.
38
2
1.
45
4
1.
53
9
M
PG
D
rit
tm
itt
el
19
7
18
6
22
0
24
3
25
8
25
1
26
0
26
7
29
6
26
0
Bu
dg
et
1.
18
1
1.
22
7
1.
29
5
1.
41
7
1.
47
1
1.
50
8
1.
58
8
1.
64
9
1.
75
0
1.
79
9
in
st
itu
tio
ne
lle
F
ör
de
ru
ng
73
6
75
6
77
4
81
2
85
2
92
4
92
9
96
8
99
4
1.
06
7
W
G
L
D
rit
tm
itt
el
22
6
21
7
23
0
24
4
28
1
33
7
35
9
33
2
34
9
36
3
Bu
dg
et
96
2
97
3
1.
00
4
1.
05
6
1.
13
3
1.
26
1
1.
28
8
1.
30
0
1.
34
3
1.
43
1
in
st
itu
tio
ne
lle
F
ör
de
ru
ng
1.
32
6
1.
36
5
1.
40
6
1.
44
8
1.
49
2
1.
53
7
1.
61
3
1.
69
4
1.
77
9
1.
86
8
Ex
ze
lle
nz
in
iti
at
iv
e
38
0
38
0
38
0
38
0
43
6
43
6
48
4
50
3
D
FG
Pr
og
ra
m
m
pa
us
ch
al
en
, G
ro
ßg
er
ät
e
27
0
09
37
7
42
8
47
3
48
9
49
2
52
6
Bu
dg
et
(F
ör
de
ru
ng
n
ac
h
Ar
t.
91
b
G
G
)
1.
32
6
1.
36
5
2.
05
6
2.
13
7
2.
24
9
2.
34
4
2.
52
2
2.
61
9
2.
75
4
2.
89
7
in
st
itu
tio
ne
lle
F
ör
de
ru
ng
5.
19
7
5.
38
1
5.
54
5
5.
80
8
6.
17
8
6.
34
0
6.
68
6
7.
04
6
7.
43
2
7.
88
7
S
um
m
e
D
rit
tm
itt
el
1.
73
8
1.
75
2
2.
62
8
2.
82
9
3.
26
4
3.
42
6
3.
76
0
3.
61
3
3.
88
7
4.
20
0
Bu
dg
et
6.
93
6
7.
13
3
8.
17
3
8.
63
7
9.
44
2
9.
76
6
10
.4
46
10
.6
58
11
.3
19
12
.0
86
SE
IT
E
24
Ta
be
lle
2
:
Pr
oj
ek
tfö
rd
er
un
g
de
s
B
un
de
s
an
d
ie
F
or
sc
hu
ng
so
rg
an
is
at
io
ne
n
im
P
ak
t f
ür
F
or
sc
hu
ng
u
nd
In
no
va
tio
n
(B
et
rä
ge
in
T
au
se
nd
€
)
W
is
se
ns
ch
af
ts
or
ga
ni
sa
tio
n
/ E
in
ric
ht
un
g
20
05
20
06
20
07
20
08
20
09
20
10
20
11
20
12
20
13
20
14
Fr
au
nh
of
er
-G
es
el
ls
ch
af
t
15
4.
02
5
15
4.
99
1
17
8.
18
4
21
0.
75
8
25
3.
57
9
30
6.
34
2
31
0.
62
1
32
0.
42
9
33
5.
51
7
32
7.
19
0
H
el
m
ho
ltz
-G
em
ei
ns
ch
af
t
30
6.
26
3
39
4.
83
5
41
2.
49
6
43
9.
13
6
35
9.
45
3
38
8.
53
4
44
3.
18
0
41
1.
60
7
37
7.
00
5
39
5.
17
4
H
G
F
e.
V
.
75
1
46
0
0
0
0
91
9
40
2
87
0
A
lfr
ed
-W
eg
en
er
-In
st
itu
t f
ür
P
ol
ar
- u
nd
M
ee
re
sf
or
sc
hu
ng
(A
W
I)
5.
05
6
11
.0
31
9.
79
7
12
.1
64
4.
37
8
10
.9
70
11
.6
83
6.
32
6
6.
98
7
10
.0
37
D
eu
ts
ch
es
E
le
kt
ro
ne
n-
Sy
nc
hr
ot
ro
n
(D
E
S
Y
)
13
.6
71
32
.5
53
53
.6
57
50
.6
68
73
.9
33
56
.7
92
83
.5
96
67
.6
24
53
.3
67
24
.1
17
D
eu
ts
ch
es
K
re
bs
fo
rs
ch
un
gs
ze
nt
ru
m
(D
K
FZ
)
10
.0
04
10
.1
03
10
.2
75
10
.1
28
13
.1
88
17
.1
51
13
.6
46
8.
34
5
12
.4
26
8.
63
2
D
eu
ts
ch
es
Z
en
tru
m
fü
r L
uf
tun
d
R
au
m
fa
hr
t (
D
LR
)
72
.1
90
64
.8
21
71
.9
50
84
.5
57
94
.2
03
10
5.
11
1
13
1.
85
4
10
6.
22
7
10
0.
51
1
13
4.
16
0
D
eu
ts
ch
es
Z
en
tru
m
fü
r N
eu
ro
de
ge
ne
ra
tiv
e
E
rk
ra
nk
un
ge
n
(D
ZN
E
)
0
0
0
0
0
14
2
41
5
27
7
37
8
44
9
Fo
rs
ch
un
gs
ze
nt
ru
m
J
ül
ic
h
(F
ZJ
)
38
.5
78
54
.6
63
47
.3
97
56
.6
33
47
.9
09
65
.1
56
75
.1
27
94
.5
90
85
.6
59
10
4.
67
0
H
el
m
ho
ltz
-Z
en
tru
m
fü
r O
ze
an
fo
rs
ch
un
g
(G
E
O
M
A
R
)
2.
98
9
2.
52
8
4.
58
1
4.
99
2
4.
90
1
9.
60
3
7.
21
9
7.
36
4
5.
23
9
7.
44
8
D
eu
ts
ch
es
F
or
sc
hu
ng
sz
en
tru
m
fü
r G
es
un
dh
ei
t u
nd
U
m
w
el
t (
H
M
G
U
)
39
.4
09
41
.0
45
65
.2
45
67
.8
85
10
.3
59
15
.3
33
11
.4
67
19
.8
07
10
.3
17
10
.6
80
H
el
m
ho
ltz
-Z
en
tru
m
fü
r S
ch
w
er
io
ne
nf
or
sc
hu
ng
(G
S
I)
3.
18
5
5.
52
7
15
.9
94
2.
41
1
4.
23
6
1.
15
5
10
.5
96
25
.1
41
5.
62
3
10
.6
52
H
el
m
ho
ltz
-Z
en
tru
m
B
er
lin
fü
r M
at
er
ia
lie
n
un
d
En
er
gi
e
(H
ZB
)
1.
27
8
2.
99
6
2.
09
3
3.
13
5
5.
60
2
5.
31
7
6.
48
0
7.
75
4
7.
85
6
5.
22
9
H
el
m
ho
ltz
-Z
en
tru
m
D
re
sd
en
-
R
os
se
nd
or
f (
H
ZD
R
)
1.
23
9
1.
46
0
1.
71
5
4.
41
1
4.
61
4
7.
02
9
9.
11
0
3.
56
9
7.
33
1
5.
75
2
H
el
m
ho
ltz
-Z
en
tru
m
fü
r I
nf
ek
tio
ns
fo
rs
ch
un
g
(H
ZI
)
7.
44
7
6.
60
3
6.
69
3
8.
06
6
6.
56
4
6.
97
8
5.
31
8
3.
10
8
3.
76
6
3.
08
3
H
el
m
ho
ltz
-Z
en
tru
m
fü
r U
m
w
el
tfo
rs
ch
un
g
G
m
bH
(U
FZ
)
2.
85
7
1.
90
0
2.
89
3
8.
16
4
7.
20
2
12
.1
39
7.
46
2
7.
36
5
10
.0
47
6.
16
2
H
el
m
ho
ltz
-Z
en
tru
m
G
ee
st
ha
ch
t f
ür
M
at
er
ia
lun
d
Kü
st
en
fo
rs
ch
un
g
(H
ZG
)
6.
03
5
4.
61
2
7.
70
9
9.
97
1
9.
03
0
11
.0
30
14
.4
17
13
.7
24
16
.0
60
21
.8
31
H
el
m
ho
ltz
-Z
en
tru
m
P
ot
sd
am
D
eu
ts
ch
es
G
eo
Fo
rs
ch
un
gs
Ze
nt
ru
m
(G
FZ
)
9.
76
1
9.
07
2
16
.6
86
19
.2
40
23
.8
53
18
.7
23
13
.6
75
11
.5
22
20
.3
15
15
.2
54
M
ax
-D
el
br
üc
k-
C
en
tru
m
fü
r M
ol
ek
ul
ar
e
M
ed
iz
in
(M
D
C
)
2.
36
5
2.
28
2
7.
36
2
6.
34
1
7.
65
7
6.
76
7
5.
16
4
3.
34
8
4.
53
0
3.
03
7
M
ax
-P
la
nc
k-
In
st
itu
t f
ür
P
la
sm
ap
hy
si
k
(M
P
IP
)
0
0
59
9
64
25
0
27
9
25
0
0
0
0
K
ar
ls
ru
he
r I
ns
tit
ut
fü
r T
ec
hn
ol
og
ie
(K
IT
)
90
.1
27
14
3.
63
7
87
.8
03
90
.3
05
41
.5
74
38
.8
59
35
.6
99
24
.5
95
26
.1
93
23
.1
10
M
ax
-P
la
nc
k-
G
es
el
ls
ch
af
t
57
.1
25
52
.1
56
66
.6
25
88
.1
87
93
.2
43
74
.4
41
72
.5
71
85
.8
75
77
.3
84
66
.6
71
W
is
se
ns
ch
af
ts
ge
m
ei
ns
ch
af
t G
ot
tfr
ie
d-
W
ilh
el
m
L
ei
bn
iz
50
.6
46
49
.7
63
65
.1
99
72
.8
91
81
.9
80
92
.2
90
93
.8
70
97
.7
82
97
.0
50
87
.0
51
In
sg
es
am
t:
56
8.
05
9
65
1.
74
5
72
2.
50
3
81
0.
97
2
78
8.
25
4
86
1.
60
8
92
0.
24
2
91
5.
69
2
88
6.
95
6
87
6.
08
6
SEITE 25
Tabelle 3:
Projektförderung des Bundes an die Forschungsorganisationen im Pakt für Forschung
und Innovation
Fördermittel nach Bundesländern (anhand der ausführenden Stelle), (Beträge in
Tausend €)
Land 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014
Baden-
Württemberg
FhG 66.974 57.381 65.652 74.853 90.450 93.720 89.187 100.965 99.735 109.013
HGF 102.866 156.393 103.038 105.902 61.574 63.003 57.083 40.194 48.463 42.083
MPG 5.467 4.721 5.519 5.528 5.089 5.860 5.802 6.550 12.011 10.297
WGL 2.600 1.516 1.347 1.968 2.835 2.897 4.623 2.163 3.419 3.554
Summe 177.908 220.011 175.556 188.251 159.949 165.479 156.695 149.873 163.628 164.947
Bayern
FhG 11.405 11.603 15.652 18.471 20.675 34.343 43.044 40.472 43.267 41.530
HGF 28.554 17.136 29.785 29.799 29.898 29.845 23.861 17.808 22.808 22.134
MPG 14.325 15.180 16.045 20.180 28.897 22.735 23.478 35.888 21.693 17.952
WGL 846 660 1.008 886 958 809 883 1.050 1.276 1.226
Summe 55.130 44.579 62.489 69.337 80.427 87.733 91.266 95.218 89.044 82.842
Berlin
FhG 18.142 17.392 18.463 20.336 25.217 27.012 23.031 24.248 22.460 18.230
HGF 9.014 10.598 14.140 14.869 16.192 16.528 15.735 19.704 18.647 14.322
MPG 9.395 6.681 6.432 15.264 10.861 10.752 7.283 6.144 3.870 1.786
WGL 14.342 11.760 17.796 12.995 10.568 13.401 17.679 12.388 11.423 13.077
Summe 50.892 46.431 56.831 63.464 62.838 67.693 63.728 62.483 56.401 47.414
Brandenburg
FhG 4.730 6.528 4.996 4.985 6.090 8.299 7.023 6.411 7.593 5.358
HGF 10.097 9.472 17.027 19.449 24.101 19.661 15.311 12.707 22.416 17.159
MPG 2.207 1.925 2.019 2.394 4.009 4.013 3.450 2.952 2.733 1.762
WGL 6.423 7.629 9.978 12.374 15.463 16.900 19.118 23.195 22.751 22.058
Summe 23.456 25.554 34.021 39.202 49.663 48.873 44.901 45.264 55.493 46.337
Bremen
FhG 1.344 1.994 4.314 11.496 9.237 13.957 12.658 10.453 19.209 21.513
HGF 3.140 9.269 8.193 11.070 4.381 10.963 11.118 6.086 6.473 9.259
MPG 762 642 553 135 203 263 296 154 178 191
WGL 13 603 817 1.150 1.093 1.074 1.053 1.708 2.461 2.174
Summe 5.259 12.508 13.877 23.851 14.914 26.257 25.126 18.401 28.321 33.137
Hamburg
FhG 0 0 0 0 0 0 0 136 144 140
HGF 13.671 32.553 53.657 50.669 75.558 59.927 88.286 71.165 58.626 26.475
MPG 4.165 3.632 14.197 16.705 12.252 1.082 1.740 2.175 2.174 1.775
WGL 1.358 838 1.156 1.377 1.569 1.800 1.462 1.087 967 563
Summe 19.194 37.023 69.010 68.752 89.379 62.809 91.488 74.563 61.911 28.952
Hesse
FhG 4.761 4.892 4.823 7.994 11.451 14.760 14.856 14.940 22.751 19.179
HGF 3.539 5.980 16.330 2.760 4.551 1.452 11.174 25.748 6.352 11.573
MPG 727 739 377 263 307 419 400 252 127 178
WGL 1.409 2.046 2.183 3.197 2.869 1.664 2.004 1.745 2.753 2.253
Summe 10.436 13.657 23.712 14.215 19.178 18.295 28.435 42.684 31.983 33.183
Mecklenburg-
Vorpommern
FhG 993 523 1.090 1.623 1.772 1.528 2.119 1.657 1.703 1.248
HGF 890 190 589 590 556 539 1.613 1.003 1.391 65
MPG 0 0 0 25 176 201 195 0 408 52
WGL 2.906 4.641 4.172 6.780 8.805 19.347 14.523 14.463 13.461 10.071
Summe 4.789 5.353 5.851 9.018 11.308 21.615 18.450 17.123 16.963 11.436
Niedersachsen
FhG 4.103 4.241 4.468 3.697 8.074 7.546 10.356 10.640 7.772 5.758
HGF 38.785 43.025 63.925 72.395 15.066 20.500 22.929 26.628 21.547 22.126
MPG 11.802 10.272 11.498 16.867 19.393 15.980 19.735 15.461 16.689 14.490
WGL 1.229 1.695 2.275 2.521 6.431 3.775 3.406 8.026 3.260 2.403
Summe 55.918 59.233 82.167 95.479 48.964 47.801 56.427 60.754 49.269 44.777
Nordrhein-
Westfalen
FhG 18.428 20.807 25.852 29.642 33.493 44.405 44.474 55.517 53.474 49.783
HGF 83.232 100.613 90.276 105.829 105.277 130.799 162.419 163.245 138.709 193.518
MPG 1.810 1.969 2.929 3.865 5.120 3.540 3.353 4.170 5.725 6.761
WGL 2.333 2.989 4.487 5.556 5.715 5.650 5.848 6.103 9.410 8.366
Summe 105.803 126.378 123.544 144.891 149.605 184.394 216.093 229.035 207.318 258.428
Rheinland-Pfalz
FhG 3.122 5.418 3.913 4.446 5.545 6.960 6.693 5.634 5.487 5.422
HGF 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
MPG 818 533 546 424 401 911 1.033 883 1.860 2.903
WGL 675 612 409 284 296 310 689 947 664 689
Summe 4.615 6.563 4.868 5.154 6.242 8.181 8.414 7.463 8.010 9.015
Saarland
FhG 3.250 3.569 3.130 3.562 4.581 4.922 4.675 3.700 2.717 2.530
HGF 0 0 0 0 0 206 335 682 1.097 1.085
MPG 1.639 1.668 2.198 1.291 562 883 1.290 3.506 2.543 2.438
WGL 410 524 589 1.691 620 429 458 1.691 1.632 1.381
Summe 5.299 5.762 5.917 6.544 5.762 6.439 6.759 9.579 7.990 7.435
Sachsen
FhG 9.101 12.251 15.968 16.830 23.635 32.966 39.046 30.982 31.602 31.122
HGF 3.408 2.705 3.493 10.577 8.461 13.077 13.630 7.764 13.489 10.111
MPG 2.438 2.322 2.879 2.862 3.116 5.276 2.009 4.178 3.232 2.659
WGL 4.009 3.044 6.947 9.237 9.243 8.194 8.010 7.162 8.121 4.805
Summe 18.956 20.321 29.287 39.507 44.455 59.514 62.696 50.085 56.445 48.697
Sachsen-Anhalt
FhG 2.700 3.429 4.761 5.323 6.119 7.364 6.436 7.016 9.075 6.450
HGF 689 656 1.115 1.998 3.355 6.233 3.443 3.423 4.178 1.993
MPG 1.417 1.892 1.396 2.171 2.322 2.365 2.099 1.244 1.501 1.287
WGL 4.246 4.243 4.182 6.581 7.675 6.471 5.479 6.781 6.969 6.595
Summe 9.051 10.220 11.454 16.074 19.471 22.432 17.456 18.464 21.723 16.326
Schleswig-
Holstein
FhG 2.082 2.247 1.211 2.066 1.785 1.852 2.199 3.059 3.154 2.077
HGF 8.737 6.738 12.074 14.479 12.298 17.357 17.686 17.353 16.039 26.419
MPG 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
WGL 3.295 3.096 2.682 1.878 2.317 3.078 2.663 2.651 2.878 2.238
Summe 14.115 12.081 15.966 18.423 16.400 22.287 22.548 23.063 22.071 30.733
Thüringen
FhG 2.891 2.583 3.603 5.261 5.666 6.664 6.138 7.552 8.339 7.356
HGF 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
MPG 228 75 63 200 360 73 374 1.654 1.601 1.724
WGL 4.356 3.700 4.659 3.187 4.575 5.294 4.988 5.558 4.329 4.091
Summe 7.475 6.358 8.326 8.648 10.601 12.031 11.501 14.764 14.269 13.171
Insgesamt 568.296 652.034 722.876 810.811 789.155 861.832 921.982 918.817 890.838 876.829
E
27
Ta
be
lle
4
:
In
st
ru
m
en
te
d
es
o
rg
an
is
at
io
ns
in
te
rn
en
W
et
tb
ew
er
bs
, A
nt
ei
l d
es
M
itt
el
vo
lu
m
en
s
an
d
en
Z
uw
en
du
ng
en
v
on
B
un
d
un
d
Lä
nd
er
n
pr
o
K
al
en
de
rja
hr
in
%
(a
us
T
ab
el
le
1
0,
S
9
6
d
es
"
Pa
kt
fü
r F
or
sc
hu
ng
u
nd
In
no
va
tio
n,
M
on
ito
rin
g-
B
er
ic
ht
2
01
5"
)
20
05
20
06
20
07
20
08
20
09
20
10
20
11
20
12
20
13
20
14
Fh
G
M
A
VO
, W
IS
A,
M
EF
7,
0
%
8,
6
%
7,
4
%
8,
5
%
8,
1
%
7,
2
%
6,
8
%
8,
5
%
9,
5
%
9,
3
%
Ze
nt
ra
le
r S
tra
te
gi
ef
on
ds
5,
9
%
4,
9
%
5,
5
%
3,
5
%
3,
6
%
5,
1
%
4,
6
%
3,
2
%
H
G
F
Im
pu
ls
u
nd
V
er
ne
tz
un
gs
fo
nd
s
1,
6
%
1,
5
%
2,
4
%
3,
2
%
2,
9
%
2,
9
%
3,
0
%
2,
8
%
2,
8
%
3,
2
%
st
ra
te
gi
sc
he
A
us
ba
ui
nv
es
tit
io
ne
n
8,
8
%
8,
3
%
9,
8
%
10
,0
%
9,
7
%
10
,1
%
9,
6
%
M
PG
St
ra
te
gi
sc
he
r I
nn
ov
at
io
ns
fo
nd
s
un
d
w
ei
te
re
in
te
rn
e
W
et
tb
ew
er
bs
m
itt
el
7,
3
%
10
,0
%
7,
9
%
9,
8
%
11
,0
%
10
,0
%
10
,2
%
9,
3
%
8,
9
%
11
,6
%
W
G
L
Le
ib
ni
z-
W
et
tb
ew
er
b
0,
8
%
1,
7
%
2,
6
%
2,
7
%
2,
8
%
3,
0
%
2,
9
%
3,
1
%
2,
9
%
Im
pu
ls
fo
nd
s
0,
2
%
0,
2
%
0,
2
%
0,
2
%
Ta
be
lle
5
:
A
nz
ah
l v
on
V
er
bü
nd
en
in
k
oo
rd
in
ie
rt
en
P
ro
gr
am
m
en
d
er
D
FG
m
it
An
tr
ag
sb
et
ei
lig
un
g*
d
er
v
ie
r F
or
sc
hu
ng
so
rg
an
is
at
io
ne
n
20
05
20
06
20
07
20
08
20
09
20
10
20
11
20
12
20
13
20
14
An
za
hl
in
sg
es
am
t
25
9
58
9
72
2
80
5
86
6
85
9
85
8
85
9
84
1
82
2
da
ru
nt
er
m
it
Be
te
ilig
un
g
vo
n
10
0
23
9
31
5
36
3
40
9
42
2
43
7
45
4
43
6
42
8
Fr
au
nh
of
er
-G
es
el
ls
ch
af
t
11
34
36
37
41
43
42
44
42
40
H
el
m
ho
ltz
-G
em
ei
ns
ch
af
t
47
10
0
13
7
15
7
17
5
18
8
19
7
20
4
19
6
18
6
Le
ib
ni
z-
G
em
ei
ns
ch
af
t
51
93
12
4
13
9
14
8
14
7
15
6
15
8
15
4
15
4
M
ax
-P
la
nc
k-
G
es
el
ls
ch
af
t
50
12
8
17
1
19
8
22
0
22
3
22
8
23
2
22
4
21
8
Ta
be
lle
6
:
An
te
il
(in
%
) v
on
V
er
bü
nd
en
in
k
oo
rd
in
ie
rt
en
P
ro
gr
am
m
en
d
er
D
FG
m
it
An
tr
ag
sb
et
ei
lig
un
g*
d
er
v
ie
r F
or
sc
hu
ng
so
rg
an
is
at
io
ne
n
20
05
20
06
20
07
20
08
20
09
20
10
20
11
20
12
20
13
20
14
An
za
hl
in
sg
es
am
t
25
9
58
9
72
2
80
5
86
6
85
9
85
8
85
9
84
1
82
2
da
ru
nt
er
m
it
Be
te
ilig
un
g
vo
n.
38
,6
%
40
,6
%
43
,6
%
45
,1
%
47
,2
%
49
,1
%
50
,9
%
52
,9
%
51
,8
%
5
2,
1%
Fr
au
nh
of
er
-G
es
el
ls
ch
af
t
4,
2%
5,
8%
5,
0%
4,
6%
4,
7%
5,
0%
4,
9%
5,
1%
5,
0%
4,
9%
H
el
m
ho
ltz
-G
em
ei
ns
ch
af
t
18
,1
%
17
,0
%
19
,0
%
19
,5
%
20
,2
%
21
,9
%
23
,0
%
23
,7
%
23
,3
%
2
2,
6%
Le
ib
ni
z-
G
em
ei
ns
ch
af
t
19
,7
%
15
,8
%
17
,2
%
17
,3
%
17
,1
%
17
,1
%
18
,2
%
18
,4
%
18
,3
%
1
8,
7%
M
ax
-P
la
nc
k-
G
es
el
ls
ch
af
t
19
,3
%
21
,7
%
23
,7
%
24
,6
%
25
,4
%
26
,0
%
26
,6
%
27
,0
%
26
,6
%
2
6,
5%
Ta
be
lle
7
:
Ei
nw
er
bu
ng
v
on
M
itt
el
n
in
k
oo
rd
in
ie
rt
en
P
ro
gr
am
m
en
D
FG
((
Ja
hr
es
be
zo
ge
ne
B
ew
ill
ig
un
gs
su
m
m
e
in
M
io
. €
)
Fo
rs
ch
un
gs
ei
nr
ic
ht
un
g
20
05
20
06
20
07
20
08
20
09
20
10
20
11
20
12
20
13
20
14
Fr
au
nh
of
er
-G
es
el
ls
ch
af
t
3,
3
3,
6
4,
5
3,
9
3,
8
3,
4
3,
5
3,
4
3,
3
2,
9
H
el
m
ho
ltz
-G
em
ei
ns
ch
af
t
21
,1
18
,9
22
,7
26
,9
28
,4
31
,2
35
,8
36
,1
37
,4
35
,0
Le
ib
ni
z-
G
em
ei
ns
ch
af
t
13
,0
13
,3
16
,2
18
,0
17
,0
17
,0
17
,8
16
,5
16
,3
15
,8
M
ax
-P
la
nc
k-
G
es
el
ls
ch
af
t
20
,5
22
,3
26
,3
25
,9
25
,8
29
,0
29
,2
29
,4
30
,8
26
,1
In
sg
es
am
t
57
,8
58
,1
69
,6
74
,7
75
,0
80
,5
86
,3
85
,4
87
,9
79
,7
*)
H
ie
r
si
n
d
n
ur
d
ie
B
ew
ill
ig
un
gs
su
m
m
en
a
uf
ge
fü
h
rt
, b
ei
d
en
en
d
ie
a
uß
er
u
n
iv
er
si
tä
re
n
F
or
sc
h
u
n
gs
ei
n
ri
ch
tu
n
ge
n
o
de
r
P
er
so
n
en
a
n
d
ie
se
n
E
in
ri
ch
tu
n
ge
n
d
ir
ek
te
B
ew
ill
ig
un
gs
em
pf
än
ge
r
si
n
d.
B
ei
g
em
ei
n
sa
m
ei
n
ge
w
or
be
n
en
G
el
de
rn
v
on
H
oc
h
sc
h
ul
en
u
n
d
au
ß
er
un
iv
er
si
tä
re
n
F
or
sc
h
un
gs
ei
n
ri
ch
tu
n
ge
n
(s
ie
h
e
Fr
ag
e
20
) w
er
de
n
n
ac
h
d
er
B
ew
ill
ig
u
n
g
vo
n
d
en
H
oc
h
sc
h
ul
en
a
uc
h
M
it
te
l a
n
d
ie
F
or
sc
h
un
gs
ei
n
ri
ch
tu
n
ge
n
w
ei
te
rg
el
ei
te
t.
D
ie
D
FG
k
an
n
k
ei
n
e
A
us
sa
ge
d
ar
üb
er
tr
ef
fe
n
, z
u
w
el
ch
em
Z
ei
tp
un
kt
u
n
d
in
w
el
ch
em
U
m
fa
n
g
di
es
g
es
ch
ie
h
t.
29
Tabelle 8:
Gemeinsam von Forschungsorganisationen des Pakts für Forschung und Innovation
mit Hochschulen bei der DFG eingeworbene Mittel, gelistet nach Bundesländern
(Mio. €) Forschungseinrichtungen für den Zeitraum 2005-2014 nach Bundesländern
Bundesland
Jahresbezogene Bewilligungssummen (in Mio. Euro) mit Beteiligung
von der
FhG HGF WGL MPG Summe **
Baden-Württemberg 28,2 178,9 24,4 265,3 430,0
Bayern 29,9 197,7 36,7 273,8 402,1
Berlin 57,3 258,0 399,4 320,3 624,9
Brandenburg 0,7 12,4 10,9 17,4 32,6
Bremen 30,8 30,4 33,6
Hamburg 50,4 22,8 13,6 81,2
Hessen 33,3 41,6 18,7 128,3 210,7
Mecklenburg-
Vorpommern 3,2 10,7 8,5 13,5
Niedersachsen 36,6 185,0 61,6 173,9 372,5
Nordrhein-Westfalen 38,7 185,9 85,3 312,4 552,7
Rheinland-Pfalz 0,1 8,1 4,9 70,4 75,4
Saarland 6,0 6,0
Sachsen 82,9 61,9 139,9 162,8 293,7
Sachsen-Anhalt 11,6 18,2 66,4 54,3 106,5
Schleswig-Holstein 13,8 46,6 65,1 25,2 117,5
Thüringen 4,9 18,6 42,2 45,9
Ausland 1,2 1,3 2,3 3,9
Insgesamt 332,9 1.284,7 966,9 1.907,0 3.402,7
*Hinweis: Unter Beteiligung von außeruniversitären Forschungseinrichtungen werden (mit)antragstellende und beteiligte
Institutionen sowie Kooperationspartner verstanden
**Hinweis: Da in der Darstellung nach Wissenschaftsorganisationen auch mehrere Wissenschaftsorganisationen an
denselben Koordinierten Programmen beteiligt sein können, kann es hier beim Summieren der Zellen über
Wissenschaftsorganisationen hinweg zu Mehrfachzählungen kommen. In der Summenspalte sind aus diesem
Grund die Mehrfachzählungen nicht enthalten.
30
Tabelle 9:
Gemeinsam von Forschungsorganisationen des Pakts für Forschung und Innovation
mit Hochschulen bei der DFG eingeworbene Mittel, gelistet nach Hochschulen (Mio. €)
außeruniversitärer Forschungseinrichtungen für den Zeitraum 2005-2014 nach
Universitäten
Universität Ort
Jahresbezogene Bewilligungssummen** (in Mio.
Euro)
mit Beteiligung* von der
FhG HGF WGL MPG Summe
RWTH Aachen Aachen 13,5 41,1 14,4 68,9
Augsburg U Augsburg 8,5 8,5
Berlin Charité Berlin 1,6 111,7 72,9 75,1 133,4
Berlin FU Berlin 0,3 33,0 92,1 76,9 135,4
Berlin HSoG Berlin 0,4 0,4
Berlin TU Berlin 34,2 17,1 98,6 33,0 139,3
U Berlin Humboldt Berlin 16,9 53,5 81,8 94,9 149,8
Bielefeld U Bielefeld 9,0 9,0
Bochum U Bochum 32,0 2,8 38,7 63,0
Bonn U Bonn 32,7 11,9 42,7 84,9
Braunschweig TU Braunschweig 6,7 26,8 2,6 0,9 33,5
Bremen U Bremen 27,3 30,0 30,2
Chemnitz TU Chemnitz 33,0 33,0
Clausthal TU Clausthal-Zellerfeld 0,3 0,3
Cottbus-Senftenberg
BTU Cottbus 0,5 5,5 5,5
Darmstadt TU Darmstadt 33,1 27,8 1,4 62,3
Dortmund TU Dortmund 10,2 0,3 28,1 2,6 41,3
Dresden TU Dresden 38,1 23,4 92,7 95,1 168,6
Duisburg-Essen U Duisburg 4,3 0,2 5,9 10,3
Düsseldorf U Düsseldorf 44,1 21,6 35,0 60,3
Erlangen-Nürnberg U Erlangen 25,9 4,2 1,9 4,1 32,0
Frankfurt/Main U Frankfurt 7,0 61,1 66,9
TU Bergakademie
Freiberg Freiberg 1,5 1,5 1,5
U Freiburg AL Freiburg 3,5 1,7 70,2 75,4
Gießen U Gießen 5,6 5,6 21,1 23,0
Göttingen U Göttingen 9,5 24,5 121,6 122,5
Greifswald U Greifswald 2,8 7,7 6,4 10,4
Halle-Wittenberg MLU Halle 9,8 5,9 27,2 39,7 61,9
Hamburg U Hamburg 39,5 21,7 11,9 68,8
Hamburg-Harburg TU Hamburg 4,2 4,2
Hannover MHH Hannover 18,1 92,4 1,1 0,2 93,9
Hannover TiHo Hannover 3,2 6,4 0,2 6,4
Hannover U Hannover 3,2 23,7 10,8 37,6
Heidelberg U Heidelberg 89,7 0,8 70,6 127,7
Jena U Jena 2,4 13,4 38,4 40,5
Kaiserslautern TU Kaiserslautern 5,5 5,5
Karlsruher Institut f
Technologie (KIT) Karlsruhe 27,1 17,7 1,1 45,8
Kiel U Kiel 13,8 20,1 36,0 9,0 61,3
Kiel/Lübeck UKSH Kiel 7,5 1,1 7,5
Köln U Köln 4,6 90,4 94,9
Konstanz U Konstanz 5,1 22,2 22,4
Leipzig U Leipzig 1,8 17,4 19,1 48,2 54,7
Lübeck U Lübeck 11,6 8,4 13,3
Magdeburg U Magdeburg 1,4 10,6 27,1 8,5 29,3
Mainz U Mainz 7,3 4,9 41,8 46,8
Mannheim U Mannheim 0,5 11,7 2,7 14,4
Marburg U Marburg 0,2 13,2 32,4 45,7
München LMU München 90,0 12,4 143,4 168,8
München TU München 0,4 64,5 10,6 72,8 124,2
Münster U Münster 1,2 7,9 48,9 50,1
München UdBW Neubiberg 0,1 2,6 2,6
Oldenburg U Oldenburg 8,0 19,7 10,3 30,0
Potsdam U Potsdam 0,2 6,3 3,6 9,4 14,1
Regensburg U Regensburg 1,4 2,8 4,2
Rostock U Rostock 0,4 0,4 0,4
Saarbrücken U Saarbrücken 6,0 6,0
Siegen U Siegen 9,9 9,9
Hohenheim U Stuttgart 0,6 0,3 0,9
Stuttgart U Stuttgart 0,6 16,7 11,9 28,7
Trier ThFak Trier 0,1 0,1
Trier U Trier 0,1 16,1 16,1
Tübingen EKU Tübingen 5,3 39,6 44,9
Ulm U Ulm 8,0 1,6 9,6
Wuppertal BUW Wuppertal 0,4 0,1 0,5
Würzburg U Würzburg 4,6 5,7 5,7
Insgesamt 303,4 1.058,1 826,7 1.646,3 2.968,7
*Hinweis: Unter Beteiligung von außeruniversitären Forschungseinrichtungen werden (mit)antragstellende und beteiligte
Institutionen sowie Kooperationspartner verstanden
**Hinweis: Da in der Darstellung nach Wissenschaftsorganisationen auch mehrere Wissenschaftsorganisationen an
denselben Koordinierten Programmen beteiligt sein können, kann es hier beim Summieren der Zellen über
Wissenschaftsorganisationen hinweg zu Mehrfachzählungen kommen. In der Summenspalte sind aus diesem
Grund die Mehrfachzählungen nicht enthalten. ***Hinweis: Da hier nur Universitäten betrachtet wurden, weichen
die Gesamtsummen von der ersten Tabelle mit der Bundesland Betrachtung ab.
32
Ta
be
lle
1
0:
An
te
il
de
r v
on
F
or
sc
hu
ng
so
rg
an
is
at
io
ne
n
im
P
ak
t f
ür
F
or
sc
hu
ng
u
nd
In
no
va
tio
n
ge
m
ei
ns
am
* m
it
H
oc
hs
ch
ul
en
e
in
ge
w
or
be
ne
n
ja
hr
es
be
zo
ge
ne
n
B
ew
ill
ig
un
gs
su
m
m
e
am
G
es
am
tfö
rd
er
vo
lu
m
en
in
d
en
K
oo
rd
in
ie
rt
en
P
ro
gr
am
m
en
(i
n
%
)
F
or
sc
hu
ng
se
in
ric
ht
un
g
20
05
20
06
20
07
20
08
20
09
20
10
20
11
20
12
20
13
20
14
Fr
au
nh
of
er
-G
es
el
ls
ch
af
t
3,
4%
3,
3%
3,
8%
3,
6%
3,
6%
3,
7%
3,
2%
3,
5%
2,
9%
2,
5%
H
el
m
ho
ltz
-G
em
ei
ns
ch
af
t
10
,3
%
9,
5%
11
,1
%
12
,5
%
13
,4 %
14
,1 %
14
,0 %
13
,3 %
13
,9 %
13
,9 %
Le
ib
ni
z-
G
em
ei
ns
ch
af
t
7,
8%
8,
1%
8,
4%
9,
7%
9,
9%
9,
8%
9,
7%
9,
6%
11
,1 %
11
,1 %
M
ax
-P
la
nc
k-
G
es
el
ls
ch
af
t
15
,3
%
17
,6
%
20
,0
%
20
,1
%
19
,4 %
19
,6 %
19
,3 %
18
,9 %
19
,6 %
19
,3 %
In
sg
es
am
t
28
,0
%
29
,4
%
32
,7
%
34
,0
%
34
,7 %
36
,0 %
35
,6 %
34
,5 %
36
,0 %
35
,4 %
*H
in
w
ei
s:
U
nt
er
B
et
ei
lig
un
g
vo
n
au
ße
ru
ni
ve
rs
itä
re
n
Fo
rs
ch
un
gs
ei
nr
ic
ht
un
ge
n
w
er
de
n
(m
it)
an
tra
gs
te
lle
nd
e
un
d
be
te
ilig
te
In
st
itu
tio
ne
n
so
w
ie
K
oo
pe
ra
tio
ns
pa
rtn
er
v
er
st
an
de
n.
**
H
in
w
ei
s:
D
a
in
d
er
D
ar
st
el
lu
ng
n
ac
h
W
is
se
ns
ch
af
ts
or
ga
ni
sa
tio
ne
n
au
ch
m
eh
re
re
W
is
se
ns
ch
af
ts
or
ga
ni
sa
tio
ne
n
an
d
en
se
lb
en
K
oo
rd
in
ie
rte
n
P
ro
gr
am
m
en
b
et
ei
lig
t s
ei
n
kö
nn
en
, k
an
n
es
h
ie
r
be
im
S
um
m
ie
re
n
de
r
Ze
lle
n
üb
er
W
is
se
ns
ch
af
ts
or
ga
ni
sa
tio
ne
n
hi
nw
eg
z
u
M
eh
rfa
ch
zä
hl
un
ge
n
ko
m
m
en
. I
n
de
r
Ze
ile
"
In
sg
es
am
t"
si
nd
a
us
d
ie
se
m
G
ru
nd
d
ie
M
eh
rfa
ch
zä
hl
un
ge
n
ni
ch
t
en
th
al
te
n.
33
Ta
be
lle
1
1:
E
nt
w
ic
kl
un
g
de
r S
ch
ut
zr
ec
ht
sv
er
ei
nb
ar
un
ge
n
un
d
Li
ze
nz
ei
nn
ah
m
en
(z
us
am
m
en
ge
fa
ss
t a
us
T
ab
el
le
n
20
u
nd
2
1,
S
1
05
d
es
"
Pa
kt
fü
r F
or
sc
hu
ng
u
nd
In
no
va
tio
n,
M
on
ito
rin
g-
B
er
ic
ht
2
01
5"
)
(b
ei
e
in
er
U
m
st
el
lu
ng
d
er
E
rh
eb
un
g
de
r
D
ef
in
iti
on
en
d
er
K
en
nz
ah
le
n
fü
r T
ra
ns
fe
ra
kt
iv
itä
te
n
w
ur
de
n
di
e
D
at
en
n
ic
ht
rü
ck
w
irk
en
d
er
ho
be
n.
D
ah
er
s
in
d
d
ie
D
at
en
n
ic
ht
ü
be
r d
en
g
es
am
te
n
Ze
itr
au
m
v
er
fü
gb
ar
)
F
or
sc
hu
ng
se
in
ric
ht
un
g
A
nz
ah
l p
rio
rit
ät
sb
eg
rü
nd
en
de
r P
at
en
ta
nm
el
du
ng
en
im
K
al
en
de
rja
hr
u
nd
A
nz
ah
l d
er
a
m
3
1.
12
.
ei
ne
s
Ja
hr
es
in
sg
es
am
t b
es
te
he
nd
en
(a
ng
em
el
de
te
n
un
d
er
te
ilt
en
) P
at
en
tfa
m
ili
en
–
20
05
20
06
20
07
20
08
20
09
20
10
20
11
20
12
20
13
20
14
Fr
au
nh
of
er
-G
es
el
ls
ch
af
t
47
3
53
6
56
5
56
3
50
2
50
0
49
9
59
9
56
0
pr
o
K
al
en
de
rja
hr
44
85
47
39
50
15
52
35
54
57
56
57
61
03
64
07
66
17
Be
st
an
d
H
el
m
ho
ltz
-G
em
ei
ns
ch
af
t
40
9
42
5
41
2
pr
o
K
al
en
de
rja
hr
38
33
40
18
41
49
Be
st
an
d
Le
ib
ni
z-
G
em
ei
ns
ch
af
t
12
1
11
5
13
6
pr
o
K
al
en
de
rja
hr
22
87
22
90
22
50
Be
st
an
d
M
ax
-P
la
nc
k-
G
es
el
ls
ch
af
t
72
88
85
90
69
87
76
77
79
90
pr
o
K
al
en
de
rja
hr
74
6
75
1
78
6
78
7
79
7
79
1
80
6
81
0
81
7
79
8
Be
st
an
d
F
or
sc
hu
ng
se
in
ric
ht
un
g
Sc
hu
tz
re
ch
ts
ve
re
in
ba
ru
ng
en
/
Li
ze
nz
en
Li
ze
nz
-,
O
pt
io
ns
- u
nd
Ü
be
rt
ra
gu
ng
sv
er
tr
äg
e
fü
r a
lle
F
or
m
en
g
ei
st
ig
en
E
ig
en
tu
m
s;
A
nz
ah
l i
m
K
al
en
de
rja
hr
n
eu
a
bg
es
ch
lo
ss
en
er
V
er
tr
äg
e
un
d
A
nz
ah
l a
m
3
1.
12
. e
in
es
J
ah
re
s
be
st
eh
en
de
r
Ve
rt
rä
ge
20
05
20
06
20
07
20
08
20
09
20
10
20
11
20
12
20
13
20
14
Fr
au
nh
of
er
-G
es
el
ls
ch
af
t
26
1
35
2
38
8
43
9
63
4
52
1
41
0
31
7
34
0
pr
o
K
al
en
de
rja
hr
11
48
14
29
17
62
21
14
24
26
28
41
31
67
34
50
37
62
Be
st
an
d
H
el
m
ho
ltz
-G
em
ei
ns
ch
af
t
13
7
11
4
11
4
19
4
13
9
13
5
14
3
pr
o
K
al
en
de
rja
hr
11
37
11
67
11
31
14
38
13
62
13
07
13
46
Be
st
an
d
Le
ib
ni
z-
G
em
ei
ns
ch
af
t
28
31
30
pr
o
K
al
en
de
rja
hr
24
9
36
2
33
0
Be
st
an
d
M
ax
-P
la
nc
k-
G
es
el
ls
ch
af
t
72
53
49
pr
o
K
al
en
de
rja
hr
57
0
49
2
61
0
Be
st
an
d
34
T
ab
el
le
1
2:
D
rit
tm
itt
el
a
us
d
er
W
irt
sc
ha
ft
Im
K
al
en
de
rja
hr
e
rz
ie
lte
E
rt
rä
ge
a
us
d
er
W
irt
sc
ha
ft
fü
r F
or
sc
hu
ng
u
nd
E
nt
w
ic
kl
un
g
(o
hn
e
Er
tr
äg
e
au
s
Sc
hu
tz
re
ch
te
n)
a
bs
ol
ut
u
nd
in
R
el
at
io
n
zu
d
en
ge
sa
m
t e
in
ge
w
or
be
ne
n
D
rit
tm
itt
el
n
(in
M
io
. €
)
(z
us
am
m
en
ge
fa
ss
t a
us
T
ab
el
le
n
8
un
d
19
d
es
"
Pa
kt
fü
r F
or
sc
hu
ng
u
nd
In
no
va
tio
n,
M
on
ito
rin
g-
B
er
ic
ht
2
01
5"
)
20
05
20
06
20
07
20
08
20
09
20
10
20
11
20
12
20
13
20
14
F
hG
D
rit
tm
itt
el
a
us
d
er
W
irt
sc
ha
ft
29
6
30
7
32
9
36
9
33
0
37
0
40
6
45
3
46
2
48
9
An
te
il
an
D
rit
tm
itt
el
n
ge
sa
m
t
37
,1
%
39
,1
%
38
,6
%
40
,9
%
30
,1
%
31
,5
%
31
,8
%
36
,1
%
34
,9
%
35
,3
%
H
G
F
D
rit
tm
itt
el
a
us
d
er
W
irt
sc
ha
ft
10
8
12
5
14
4
13
0
14
7
15
2
16
1
15
6
13
7
15
3
An
te
il
an
D
rit
tm
itt
el
n
ge
sa
m
t
20
,9
%
22
,1
%
21
,3
%
17
,3
%
16
,9
%
17
,7
%
16
,8
%
18
,7
%
14
,6
%
13
,1
%
M
PG
D
rit
tm
itt
el
a
us
d
er
W
irt
sc
ha
ft
12
11
9
7
9
8
8
11
9
7
An
te
il
an
D
rit
tm
itt
el
n
ge
sa
m
t
6,
1%
5,
9%
4,
1%
2,
9%
3,
5%
3,
2%
3,
1%
4,
1%
3,
0%
2,
7%
W
G
L
D
rit
tm
itt
el
a
us
d
er
W
irt
sc
ha
ft
49
46
59
54
51
48
40
34
35
42
An
te
il
an
D
rit
tm
itt
el
n
ge
sa
m
t
21
,7
%
21
,2
%
25
,7
%
22
,1
%
18
,1
%
14
,2
%
11
,1
%
10
,2
%
10
,0
%
11
,6
%
35
Ta
be
lle
1
3:
A
nz
ah
l d
er
B
es
ch
äf
tig
te
n
in
V
ol
lz
ei
tä
qu
iv
al
en
te
n
(V
ZÄ
) b
zw
. P
er
so
ne
n
je
w
ei
ls
a
m
3
1.
12
.;
M
PG
: j
ew
ei
ls
a
m
1
.1
. d
es
fo
lg
en
de
n
Ja
hr
es
(z
us
am
m
en
ge
fa
ss
t a
us
T
ab
el
le
4
1,
S
1
20
d
es
"
Pa
kt
fü
r F
or
sc
hu
ng
u
nd
In
no
va
tio
n,
M
on
ito
rin
g-
B
er
ic
ht
2
01
5"
)
E
in
e
ei
nh
ei
tli
ch
e
Er
he
bu
ng
in
V
ZÄ
e
rfo
lg
t i
m
R
ah
m
en
d
es
P
ak
te
s
fü
r F
or
sc
hu
ng
u
nd
In
no
va
tio
n
se
it
20
09
, d
er
T
ei
lm
en
ge
w
is
se
ns
ch
af
tli
ch
es
P
er
so
na
l
s
ei
t 2
01
2
20
05
20
06
20
07
20
08
20
09
20
10
20
11
20
12
20
13
20
14
in
sg
es
am
t (
VZ
Ä)
9.
93
9
10
.4
12
11
.0
51
12
.0
46
13
.5
93
14
.4
23
14
.6
83
15
.8
15
17
.0
24
17
.1
19
Fh
G
da
ru
nt
er
W
is
s.
P
er
so
na
l
7.
78
4
7.
87
1
7.
90
9
in
sg
es
am
t (
VZ
Ä)
23
.3
80
25
.0
61
26
.2
37
28
.5
68
31
.6
79
33
.0
27
33
.7
37
H
G
F
da
ru
nt
er
W
is
s.
P
er
so
na
l
18
.0
07
17
.8
08
18
.7
09
in
sg
es
am
t (
P
er
so
ne
n)
25
.7
08
26
.5
58
27
.9
62
27
.9
13
29
.5
46
30
.8
81
32
.8
70
35
.6
72
37
.1
48
37
.9
39
in
sg
es
am
t (
VZ
Ä)
11
.6
89
11
.8
38
12
.2
11
12
.6
07
13
.0
26
13
.1
59
13
.2
89
13
.3
08
13
.3
83
13
.6
32
M
PG
da
ru
nt
er
W
is
s.
P
er
so
na
l
4.
54
9
4.
62
5
4.
76
4
in
sg
es
am
t (
VZ
Ä)
11
.0
66
13
.6
12
13
.4
57
13
.2
30
13
.7
03
14
.2
29
W
G
L
da
ru
nt
er
W
is
s.
P
er
so
na
l
6.
16
9
6.
73
4
6.
87
9
in
sg
es
am
t (
P
er
so
ne
n)
13
.7
40
13
.7
77
13
.2
67
13
.3
64
15
.9
56
16
.7
74
17
.2
59
16
.9
63
17
.5
00
18
.1
35
in
sg
es
am
t (
VZ
Ä)
62
.7
46
67
.4
31
69
.9
97
74
.0
32
77
.1
37
78
.7
18
Su
m
m
e
da
ru
nt
er
W
is
s.
P
er
so
na
l
36
.5
09
37
.0
38
38
.2
61
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co., Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin,
www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44,
www.betrifft-gesetze.de
ISSN 0722-8333]