[Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums des Innern vom 29. Oktober 2015
übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Deutscher Bundestag Drucksache 18/6532
18. Wahlperiode 02.11.2015
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke, Jan Korte,
Wolfgang Gehrcke, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE.
– Drucksache 18/6348 –
Polizei- und Zolleinsätze im Ausland (Stand: drittes Quartal 2015)
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Auslandseinsätze von Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten entwickeln sich
immer mehr zu einem Mittel deutscher und EU-Außenpolitik. Die
Militärdoktrin der Europäischen Union, die Europäische Sicherheitsstrategie, sieht
ausdrücklich den kombinierten Einsatz militärischer und ziviler (d. h. auch
polizeilicher) Mittel vor, um „einen besonderen Mehrwert“ zu erzielen.
Diese Entwicklung ist aus mehreren Gründen besorgniserregend.
So leistet sie der Vermischung von polizeilichen und militärischen
Zuständigkeiten Vorschub. Die Grenzen zwischen Polizei und Militär drohen zu
verschwimmen. Das gilt umso mehr, als gerade bei Einsätzen in Kriegs- und
Krisengebieten, wo Polizisten immer wieder in lebensbedrohliche Situationen
kommen. Diese dienen dann wiederum als Legitimation für eine Aufrüstung der
Polizei, bis hin zu Überlegungen, schwerbewaffnete Einheiten der
Bundespolizei speziell für Auslandseinsätze aufzustellen.
Hinzu kommt, dass für polizeiliche Auslandseinsätze keinerlei parlamentarische
Zustimmung erforderlich ist. Je nach Rechtsgrundlage ist noch nicht einmal die
Information des Deutschen Bundestages vorgeschrieben. Damit wird ein
wichtiger Bereich der Außenpolitik der parlamentarischen Kontrolle entzogen.
Bedenklich ist dies vor allem wegen der gerade bei Einsätzen in Kriegs- und
Krisengebieten stets vorhandenen Eskalationsgefahr. Bei Einsätzen aufgrund des
§ 65 des Bundespolizeigesetzes (BPolG) hat der Deutsche Bundestag nicht
einmal ein verbrieftes Rückholrecht.
Ähnliches gilt für Einsätze von Zollbeamtinnen und Zollbeamten.
Schließlich gewinnen internationale Einsätze innerhalb der Europäischen Union
zunehmend an Bedeutung. Einsätze ausländischer Polizisten in Deutschland
sowie deutscher Polizisten im (EU-)Ausland auf der Grundlage des Prümer
Vertrages oder bilateraler Abkommen unterliegen ebenfalls keiner
parlamentarischen Kontrolle.
V o r b e me r k u n g d e r B u n d e s r e g i e r u n g
Die Kleine Anfrage beinhaltet Fragen, die im Wesentlichen identisch sind mit den
Fragen der Kleinen Anfragen der Fraktion DIE LINKE. vom 1. September 2008
(Bundestagsdrucksache 16/10182), vom 20. November 2008
(Bundestagsdrucksache 16/11009), vom 9. Dezember 2008 (Bundestagsdrucksache 16/11341),
vom 22. April 2009 (Bundestagsdrucksache 16/12773), vom 27. Juli 2009
(Bundestagsdrucksache 16/13849), vom 12. November 2009 (Bundestagsdrucksache
17/26) vom 26. Februar 2010 (Bundestagsdrucksache 17/866), vom 3. Juni 2010
(Bundestagsdrucksache 17/1923), vom 18. August 2010 (Bundestagsdrucksache
17/2769), vom 8. November 2010 (Bundestagsdrucksache 17/3640), vom 9.
Februar 2011 (Bundestagsdrucksache 17/4729), vom 16. Mai 2011
(Bundestagsdrucksache 17/5830), vom 14. Juli 2011 (Bundestagsdrucksache 17/6598), vom
18. Oktober 2011 (Bundestagsdrucksache 17/7346) vom 26. Januar 2012
(Bundestagsdrucksache 17/8503), vom 20. April 2012 (Bundestagsdrucksache
17/9349), vom 25. Juli 2012 (Bundestagsdrucksache 17/10384), vom 11.
Oktober 2012 (Bundestagsdrucksache 17/10966), vom 2. Februar 2013
(Bundestagsdrucksache 17/12309), vom 23. April 2013 (Bundestagsdrucksache 17/13209),
vom 30. Juli 2013 (Bundestagsdrucksache 17/14453), vom 22. November 2013
(Bundestagsdrucksache 18/84), vom 24. Februar 2014 (Bundestagsdrucksache
18/469), vom 16. April 2014 (Bundestagsdrucksache 18/1189), vom 18. Juni
2014 (Bundestagsdrucksache 18/2148), vom 10. Oktober 2014
(Bundestagsdrucksache 18/2838), vom 22. Januar 2015 (Bundestagdrucksache 18/3798),
vom 26. Mai 2015 (Bundestagsdrucksache 18/5014) und vom 6. August 2015
(Bundestagsdrucksache 18/5721).
Zur Vermeidung von Wiederholungen wird insoweit auf die Antworten der
Bundesregierung vom 17. September 2008 (Bundestagsdrucksache 16/10252), vom
8. Dezember 2008 (Bundestagsdrucksache 16/11314), vom 5. Januar 2009
(Bundestagsdrucksache 16/11548), vom 11. Mai 2009 (Bundestagsdrucksache
16/12968), vom 14. August 2009 (Bundestagsdrucksache 16/13897), vom
27. November 2009 (Bundestagsdrucksache 17/84), vom 15. März 2010
(Bundestagsdrucksache 17/1006), vom 22. Juni 2010 (Bundestagsdrucksache
17/2264), vom 3. September 2010 (Bundestagsdrucksache 17/2845), vom
25. November 2010 (Bundestagsdrucksache 17/3931), vom 28. Februar 2011
(Bundestagsdrucksache 17/4939), vom 1. Juni 2011 (Bundestagsdrucksache
17/6034), vom 29. Juli 2011 (Bundestagsdrucksache 17/6710), vom 8.
November 2011 (Bundestagsdrucksache 17/7617), vom 15. Februar 2012
(Bundestagsdrucksache 17/8688), vom 8. Mai 2012 (Bundestagsdrucksache 17/9536), vom
10. August 2012 (Bundestagsdrucksache 17/10450), vom 29. Oktober 2012
(Bundestagsdrucksache 17/11251), vom 26. Februar 2013
(Bundestagsdrucksache 17/12469), vom 10. Mai 2013 (Bundestagsdrucksache 17/13487), vom
14. August 2013 (Bundestagsdrucksache 17/14552),vom 10. Dezember 2013
(Bundestagsdrucksache 18/154), vom 27. Februar 2014
(Bundestagsdrucksache 18/676), vom 5. Mai 2014 (Bundestagsdrucksache 18/1321), vom 5.
August 2014 (Bundestagsdrucksache 18/2286), vom 27. Oktober 2014
(Bundestagsdrucksache 18/2986), vom 22. Januar 2015 (Bundesdrucksache 18/3979),
vom 11. Juni 2015 (Bundestagsdrucksache 18/5146) und vom 24. August 2015
(Bundestagsdrucksache 18/5841) verwiesen. Veränderungen werden ergänzend
dargestellt.
1. An welchen Missionen auf Grundlage des § 8 Absatz 1 BPolG sind deutsche
Polizistinnen und Polizisten (bitte nach Bundesländern, Zugehörigkeit zur
Bundespolizei bzw. zum Bundeskriminalamt – BKA – aufgliedern) sowie
Zollbeamtinnen und Zollbeamte derzeit beteiligt?
a) Wie viele deutsche Polizistinnen und Polizisten sowie weiteres ziviles
Personal (bitte nach Zugehörigkeit zu Bundesländern, Bundespolizei,
BKA u. a. aufgliedern) sowie Zollbeamtinnen und Zollbeamte sind dabei
jeweils eingesetzt?
Stand : 30. September 2015
b) An welchen Orten und in welchen Stäben, Einrichtungen und Stellen sind
sie tätig (bitte jeweils die einzelnen Personalzahlen angeben)?
UNMIL, Liberia Monrovia (5)
UNMISS, Süd Sudan Bor (3), Juba (2)
MINUSMA, Mali Bamako (8)
UNAMID, Darfur El Fasher (1)
UNMIK, Kosovo Pristina (1)
EULEX, Kosovo
Pristina (28), Mitrovica (30), Prizren (1), Brüssel
(1)
EUPOL AFG, Afghanistan Kabul (6)
EUMM, Georgien Gori (3), Mtskheta (1), Zugdidi (2)
EUCAP Nestor, Dschibuti Dschibuti (1)
EUBAM MD/UA, Moldau/Ukraine
Odessa (3), Kotovsk (2), Chișinău (2),
Kurchuhan (1)
EUPOL COPPS, Palästinensische Gebiete Westbank (2)
EUBAM Rafah Tel Aviv (1)
EUAM Ukraine Kiew (5)
OSZE SMM Ukraine Kiew (1)
Stand: 30. September 2015
O-
SZE
SM
M
UA
UN
MIK
EU
MM
GEO
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MIL
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MIS
S
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COPPS
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BAM
MD/U
A
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POL
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LEX
EU
CAP
Nestor
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NUS
MA
EU
BAM
Rafa
h
EU
AM
Ukraine
Bundespolizei
1 0 0 0 1 1 0 2 3 15 0 0 1 1
BKA 0 0 0 0 1 0 0 0 0 2 0 0 0 0
Zoll 0 0 0 0 0 0 0 6 0 1 0 0 0 0
Länderpolizeien
0 1 6 5 3 0 2 0 3 42 1 8 0 4
Gesamt 1 1 6 5 5 1 2 8 6 60 1 8 1 5
Die in den Missionen der Vereinten Nationen (VN) und der Europäischen
Union (EU) eingesetzten Polizeivollzugsbeamtinnen und
Polizeivollzugsbeamten (PVB) des Bundes und der Länder sowie Zollbeamtinnen und Zollbeamten
nehmen die der Polizei und dem Zoll mit Mandat zugewiesenen Aufgaben wahr.
Der Einsatz der PVB sowie der Zollbeamtinnen und Zollbeamten liegt in der
Verantwortung des Mandatsgebers (VN/EU) und erfolgt nach dem jeweiligen Bedarf
innerhalb der Mission.
c) Welche tatsächliche Gesamtstärke hat die Mission derzeit?
Mission
Gesamtstärke
Zoll/Polizei
UNMIL, Liberia 387 Einzelpersonal
994 Formed Police Units
1.381 Gesamt
UNMISS, Südsudan 512 Einzelpersonal
658 Formed Police Units
1.170 Gesamt
UNAMID, Sudan 1.383 Einzelpersonal
1.810 Formed Police Units
3.193 Gesamt
MINUSMA, Mali 193 Einzelpersonal
836 Formed Police Units
1.029 Gesamt
UNMIK, Kosovo 9
EULEX, Kosovo 375
EUPOL AFG, Afghanistan 53
EUBAM MD/UA, Moldau/Ukraine 94
EUPOL COPPS, Paläst. Gebiete 23
EUMM, Georgien 59
EUCAP Nestor, Dschibuti, Kenia, Seychellen, Somalia 2
EUBAM Rafah 1
EUAM Ukraine 24
OSZE SMM Ukraine 874
Stand: 30. September 2015
d) Welche Missionen mit deutscher Beteiligung sind neu hinzugekommen
(bitte die rechtliche Grundlage sowie Mandatsgeber und Missionsträger
angeben, die Mandatsobergrenze nennen sowie den Auftrag der
eingesetzten deutschen Kräfte bezeichnen), und inwiefern hat es
Mandatsänderungen bei den bereits bestehenden Missionen gegeben?
Im Berichtszeitraum (drittes Quartal 2015) ist die Mission OSZE Special
Monitoring Mission Ukraine mit deutscher polizeilicher Beteiligung neu
hinzugekommen.
Der Ständige Rat der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa
(OSZE) hat am 21. März 2014 die Entsendung einer OSZE-
Sonderbeobachtermission in die Ukraine (SMM) beschlossen. Ziel der SMM Ukraine ist es, zum
Abbau der Spannungen und zur Förderung des Friedens, der Stabilität und
Sicherheit sowie zur Beobachtung und Unterstützung der Umsetzung aller OSZE-
Prinzipien und -Verpflichtungen beizutragen. Zu den Kernaufgaben der Mission
gehören die Zusammenstellung von Informationen und Berichterstattung über die
Sicherheitslage im Einsatz-gebiet unter Einhaltung der Grundsätze der
Unparteilichkeit und Transparenz. Auf Grundlage des Maßnahmenpakets zur Umsetzung
der Minsker Vereinbarungen vom 12. Februar 2015 kommt die SMM Ukraine
auch der Aufgabe nach, den vereinbarten Waffenstillstand und den Abzug
schwerer Waffen zu überwachen. Der Ständige Rat der OSZE hat das Mandat der SMM
Ukraine zuletzt am 12. März 2015 um zwölf Monate bis 31. März 2016
verlängert. Im Rahmen der Mandatsverlängerung wurde die Personalobergrenze für
Beobachter auf bis zu 1000 erhöht.
Nach dem Kabinettsbeschluss vom 3. Juni 2015 wurde am 27. Juli 2015 ein
deutscher PVB der Bundespolizei in die Ukraine entsandt. Der PVB bekleidet eine
Funktion im Bereich der Strategischen Planung der Mission.
e) Wann wird die Mission voraussichtlich beendet sein?
Mission derzeitiges Mandatsende
UNMIK, Kosovo offen
UNMIL, Liberia 30. September 2016
UNMISS, Südsudan 15. Dezember 2015
UNAMID, Sudan 30. Juni 2016
MINUSMA, Mali 30. Juni 2016
EUPOL AFG, Afghanistan 31. Dezember 2016
EUBAM MD/UA, Moldau/Ukraine 30. November 2016
EULEX, Kosovo 14. Juni 2016
EUPOL COPPS, Paläst. Gebiete 30. Juni 2016
EUMM, Georgien 14. Dezember 2016
EUCAP Nestor, Dschibuti, Tansania, Seychellen, Somalia 12. Dezember 2016
EUBAM Libyen 21. November 2015
EUAM Ukraine 22. Juli 2016
OSZE SMM Ukraine 31. März 2016
Stand 30. September 2015
f) Inwieweit beabsichtigt die Bundesregierung eine Veränderung
hinsichtlich der Art und/oder des Umfangs der deutschen Beteiligung, und bis
wann soll diese umgesetzt sein (bitte ggf. konkrete Angaben machen und
Zahlen zu den einzelnen Missionen bzw. Einsätzen nennen)?
Die Bundesregierung strebt ein stärkeres Engagement Deutschlands bei der
Entsendung von Beamtinnen und Beamten der Polizeien des Bundes und der Länder
sowie der Bundeszollverwaltung an mandatierten Friedensmissionen und
bilateralen Polizeiprojekten an.
2. An welchen Einsätzen auf Grundlage des § 65 Absatz 2 BPolG (ohne
kurzfristige Ausbildungslehrgänge im Sinne nachfolgend aufgeführter Fragen)
waren bzw. sind deutsche Polizistinnen und Polizisten sowie Zollbeamtinnen
und Zollbeamte im dritten Quartal 2015 beteiligt (bitte nach Bundesländern,
Zugehörigkeit zur Bundespolizei bzw. zum BKA aufgliedern)?
a) Wie viele deutsche Polizistinnen und Polizisten sowie weiteres ziviles
Personal (bitte nach Zugehörigkeit zu Bundesländern, Bundespolizei,
BKA u. a. aufgliedern) sowie Zollbeamtinnen und Zollbeamte waren
bzw. sind dabei jeweils eingesetzt?
Deutsches Polizeiprojektteam (im Folgenden GPPT) Afghanistan
Die Gesamtstärke entspricht der deutschen Beteiligung.
Gesamt: 45 Beamtinnen und Beamte des Bundeskriminalamts und der
Bundespolizei (BKA/BPOL), davon 21 Bund (BKA/BPOL) und 24 Länder.
Projekt Saudi-Arabien
Im dritten Quartal 2015 waren insgesamt neun Beamte (BPOL) im Projekt zur
Modernisierung des Saudi-Arabischen Grenzschutzes eingesetzt.
b) An welchen Orten und in welchen Stäben, Einrichtungen und Stellen
waren bzw. sind sie tätig (bitte jeweils die einzelnen Personalzahlen
angeben?
GPPT Afghanistan
Ort Verwendung (Polizeiberater) Anzahl
Kabul
Sicherheit/Administration/Stab (Polizeiberater) 21
Akademie 5
Flughafen 4
LNO Team 4
Mazar-e Sharif
Flughafen 1
Civilian Police Advisor 2
Advisor Gender 1
Sicherheit/Administration/Stab (Polizeiberater) 7
Stand: 30. September 2015
Saudi-Arabien (gesamtes drittes Quartal)
Ort Verwendung Anzahl
Riad Projektleitung 2
Riad Administration 3
Riad
Trainingsexperten, Maritime Experten,
zivile Lehrkraft
4
Stand: 30. September 2015
c) Welche tatsächliche Gesamtstärke hat der Einsatz derzeit?
Deutsches Polizeiprojektteam (GPPT)
Die Gesamtstärke entspricht der deutschen Beteiligung.
Projekt Saudi-Arabien
Am 30. September 2015 waren fünf Beamte der Bundespolizei im Projektbüro in
Riad tätig.
d) Welche Einsätze mit deutscher Beteiligung sind neu hinzugekommen,
und inwiefern hat es relevante Änderungen (vor allem Auftrag, Zweck,
Durchführung und Kräfteansatz) bei den bereits bestehenden Einsätzen
gegeben?
Es sind keine Einsätze nach § 65 Absatz 2 des Bundespolizeigesetzes (BPolG)
hinzugekommen. Auf die Antwort zu Frage 1d wird verwiesen.
3. Welche Informationen liegen der Bundesregierung bezüglich
sicherheitsrelevanter Vorfälle vor, in die deutsche Polizistinnen und Polizisten sowie
Zollbeamtinnen und Zollbeamte im dritten Quartal 2015 involviert bzw.
denen sie ausgesetzt waren?
Der Bundesregierung liegen keine Erkenntnisse bezüglich sicherheitsrelevanter
Vorfälle vor, in die deutsche Polizistinnen und Polizisten oder Zollbeamtinnen
und Zollbeamte involviert bzw. denen sie ausgesetzt waren.
4. Wie bewertet die Bundesregierung die politische und militärische
Gefährdungslage in den jeweiligen Einsatzgebieten (bitte Veränderungen
darstellen)?
EUBAM (Moldau)
Die formellen 5+2-Gespräche zur Lösung des Transnistrienkonflikts stagnieren
seit 2012; im Jahr 2014 fanden lediglich zwei Treffen statt. Ein Einstieg in die
Substanz der Konfliktlösung im Rahmen der 5+2-Verhandlungen ist weiterhin
nicht absehbar. Die moldauische Regierung von Ministerpräsident Streleț (seit
30. Juli 2015 im Amt) hat die Reintegration Transnistriens zu einem der Ziele
ihrer Regierungsarbeit erklärt. Im Zusammenhang mit der veränderten
Sicherheitslage in der Ukraine werden an der Grenze zur Ukraine weiterhin darauf
abgestimmte Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. Die Bedrohungslage im
Einsatzgebiet wird durch die Bundesregierung weiterhin als „niedrig“ eingeschätzt.
EUAM (Ukraine)
Die Sicherheitslage ist nur im Osten der Ukraine volatil mit militärischen
Vorfällen, seit Anfang September 2015 jedoch weitgehend haltender Waffenstillstand.
Mit den Minsker Vereinbarungen vom 5. September und 19. September 2014
konnte die Eskalationsspirale erstmals gestoppt werden. Die OSZE, der
Europarat, die Europäische Union (EU) und andere internationale Akteure engagieren
sich zur Stabilisierung der Ukraine. Wie der Konflikt in der Ost-Ukraine gezeigt
hat, müssen dazu auch die ukrainischen Sicherheitsstrukturen grundlegend
reformiert werden. Die in Aufbau befindliche, auf zwei Jahre mandatierte EUAM dient
dabei dem Ziel, die zivilen Sicherheitsstrukturen der Ukraine zu beraten und
dabei zu helfen, dass diese Strukturen möglichst rasch europäische, rechtstaatliche
Standards erreichen können. Die Aktivitäten der Mission werden sich zunächst
auf Kiew erstrecken, wo es keine Sicherheitsbedenken für den Einsatz deutscher
Experten gibt. Das Mandat der Mission überschneidet sich nicht mit den OSZE-
Aktivitäten vor Ort.
OSZE SMM Ukraine
Der seit dem 1. September 2015 vereinbarte Waffenstillstand zwischen den
Seiten hält nach Angaben der OSZE weitestgehend an. Die Sicherheitslage im Osten
der Ukraine hat sich dementsprechend in den vergangenen Wochen verbessert,
gleichwohl wird sie von der OSZE als weiterhin volatil eingeschätzt. Der
deutsche Bundespolizist wird im Missionshauptquartier in Kiew eingesetzt.
Sicherheitsbedenken für den Einsatz dort bestehen nicht.
EUPOL/Deutsches bilaterales Polizeiberaterteam (Afghanistan)
Ein Jahr nach Präsident Ghanis Amtsantritt ist die Aufbruchsstimmung des
Präsidentschaftswahljahrs 2014 verflogen. Der ausbleibende wirtschaftliche
Aufschwung, die Eintrübung der Sicherheitslage vor allem in Kabul und im Norden
des Landes und die fortgesetzte Handlungsschwäche der Regierung der
Nationalen Einheit haben zu spürbarer Enttäuschung in der Bevölkerung geführt. Die
internationale Gemeinschaft erwartet von der afghanischen Regierung daher eine
energischere Umsetzung der erforderlichen Reformen.
Demgegenüber ist die Position von Mullah Akhtar Mansoor als Nachfolger von
Mullah Omar offenbar gefestigt. Die Aussichten auf die Wiederaufnahme des
innerafghanischen Versöhnungsprozesses bleiben unklar.
Die Sicherheitslage hat sich im Verlauf der Kampfsaison 2015 regional im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum verschlechtert.
Die afghanischen Sicherheitskräfte (Afghan National Defense and Security
Forces- ANDSF) kontrollieren zwar weitgehend und weiterhin die urbanen
Zentren und wichtigen Verkehrswege und damit etwa zwei Drittel der afghanischen
Bevölkerung; den regierungsfeindlichen Kräften (RFK), vornehmlich den
Taliban, ist es aber gelungen, ihre Bewegungsfreiheit in ihren traditionellen
ländlichen Hochburgen und Rückzugsräume auszubauen. Außerdem sind Operationen
mit größeren Gruppen mittlerweile möglich. So gelang Ende September die
temporäre Einnahme von Kundus.
Die internationale Unterstützung im Sicherheitssektor zielt vor allem auf eine
Verstetigung der Professionalität der Afghanischen Sicherheitskräfte (Afghan
National Defense and Security Forces - ANDSF), die nun im Einsatz auf sich
gestellt sind und große Herausforderungen im Sicherheitsbereich bewältigen
müssen. Die Ereignisse in Kundus Ende September 2015 machen diesen weiteren
Bedarf deutlich.
Projekt Saudi-Arabien
Die politische Lage in Saudi-Arabien ist nach dem Tod von König Abdallah am
23. Januar 2015 stabil geblieben. Der bisherige Kronprinz Salman wurde wie
erwartet unmittelbar neuer König.
Er hat seine Machtposition weiter gefestigt, indem er am 29. April 2015
überraschend Prinz Muhammad bin Naif zum Kronprinz und seinen Sohn Prinz
Muhammad bin Salman zum stellvertretenden Kronprinz ernannte. Der bisherige
Kronprinz Muqrin Bin Abdelaziz trat in dem Zusammenhang zurück.
Die Sicherheitslage verschlechtert sich allerdings: Der sogenannte „Islamische
Staat“ (IS) und Al Qaida haben wiederholt zu Anschlägen gegen staatliche
Einrichtungen, Nicht-Muslime und Angehörige der schiitischen Minderheit
aufgerufen. Seit November 2014 gab es einzelne IS Anschläge mit Todesopfern. Der
bisher mit 21 Todesopfern und 101 Verletzten folgenschwerste IS Anschlag
ereignete sich am 23. Mai 2015, als ein Selbstmordattentäter in einer schiitischen
Moschee in Qudaih (bei Al-Qatif, Ostprovinz) eine Bombe zündete. Am
29. Mai 2015 gab es einen weiteren Anschlag gegen eine schiitische Moschee in
Dammamm (Ostprovinz) mit 4 Todesopfern, zudem sich IS ebenfalls bekannte.
Zuletzt wurden am 6. August 2015 bei einem Selbstmordattentat in einer auf
einem Compound der saudischen Bereitschaftspolizei gelegenen Moschee 16
Menschen getötet. Seit Ende März 2015 fliegt Saudi-Arabien im Rahmen einer
internationalen Koalition zur Unterstützung der jemenitischen Regierung gegen
Rebellen Luftangriffe in Jemen. In der Folge haben sich die Spannungen an der
jemenitisch-saudischen Grenze verschärft. Es ist dort wiederholt zu
Kampfhandlungen zwischen saudischen Einheiten und Huthi-Kräften und Raketenbeschuss
auf der saudischen Seite gekommen.
UNMIK, EULEX (Kosovo)
Die Lage in der Republik Kosovo ist grundsätzlich ruhig und stabil. Seit
September 2015 hat die Opposition die Arbeit des kosovarischen Parlaments wiederholt
u. a. durch den Einsatz von Tränengas im Parlament gestört. Sie fordert von der
Regierung die Rücknahme der Ende August im Politischen Dialog zwischen
Serbien und Kosovo erzielten Vereinbarungen zur Gründung eines Verbands
mehrheitlich kosovo-serbischer Gemeinde sowie eines im August 2015 geschlossenen
Grenzabkommens mit Montenegro. Die Staatspräsidentin vermittelt zwischen
Regierung und Opposition, um die Blockade der Parlamentsarbeit zu überwinden.
Ende Januar 2015 kam es bei gegen die kosovarische Regierung gerichteten
Demonstrationen in Pristina zu Ausschreitungen, bei denen mehrere Dutzend
Menschen verletzt wurden. Der kosovarischen Polizei gelang es ohne Mitwirkung der
internationalen Präsenzen, die Situation unter Kontrolle zu bringen. Im
kosovoserbisch dominierten Norden des Landes bleibt die Lage trotz der am 19.
April 2013 zwischen Serbien und Kosovo im von der EU vermittelten Politischen
Dialog geschlossenen Normalisierungsvereinbarung und den Fortschritten bei
ihrer Umsetzung angespannt.
Im August 2015 wurden im hochrangigen Politischen Dialog zwischen Serbien
und Kosovo unter Vermittlung der Hohen Vertreterin der Europäischen Union für
Außen- und Sicherheitspolitik, Frau Federica Mogherini, in einem Gesamtpaket
wesentliche Lücken in der Implementierung der Normalisierungsvereinbarung
vom April 2013 geschlossen.
Die Parteien trafen Vereinbarungen zur Energieversorgung Kosovos, zum
Themenbereich Telekommunikation, zum zu gründenden kosovo-serbischen
Gemeindeverband sowie zur Neugestaltung der Ibar-Brücke in Mitrovica. Diese
Vereinbarungen sollen zur weiteren Stabilisierung der Lage im Norden des
Landes und seiner Integration in den kosovarischen Staat beitragen.
UNMIL (Liberia)
Der Friedensprozess hat seit Einrichtung von UNMIL im Jahr 2003 deutliche
Fortschritte gemacht. Die Sicherheitslage hatte sich nicht zuletzt dank der
Anwesenheit und Ausbildungsleistung von UNMIL stabilisiert. Aktuelle
Hauptaufgaben von UNMIL sind der Schutz von Zivilpersonen, die Unterstützung der
humanitären Hilfe, die Unterstützung des Reformprozesses der Justiz- und
Sicherheitsinstitutionen, die Förderung und der Schutz der Menschenrechte und der Schutz
des Personals der Vereinten Nationen. Das aktuelle Mandat läuft gemäß
Resolution 2239 (2015) des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen bis zum 30.
September 2016.
Aufgrund der Erfolge von UNMIL und der sichtbaren Stabilisierung Liberias hat
der Sicherheitsrat bereits 2006 den graduellen Truppenabbau der Mission
beschlossen, verbunden mit einem schrittweisen Übergang der
Sicherheitsverantwortung auf die liberianische Regierung. Dieser Prozess wurde zwischen dem
Herbst 2014 und Frühjahr 2015 vor dem Hintergrund der Ebola-Krise ausgesetzt.
Damit konnte UNMIL eine wichtige Unterstützungsrolle im Rahmen der
Bekämpfung der Epidemie leisten. Am 9. Mai 2015 erklärte die WHO Liberia nach
Ablauf einer 42-tägigen Frist ohne neue Ebola-Fälle offiziell Ebola-frei. Im
Juni 2015 kam es jedoch zu 6 neuen Fällen. Nach 42 Tagen ohne neue Ebola-
Fälle erklärte die WHO Liberia am 3. September 2015 erneut Ebola-frei.
Mit Sicherheitsratsresolution 2239 (2015) wurde das Zieldatum vom
30. Juni 2016 für die Übergabe der gesamten Sicherheitsverantwortung an die
liberianische Regierung erneut bekräftigt. Bis dahin ist ein weiterer Abbau der
UNMIL auf 1 240 Soldaten und 606 Polizisten vorgesehen.
UNMISS (Südsudan)
Die Republik Südsudan erklärte am 9. Juli 2011 ihre Unabhängigkeit. Mit
Resolution 1996 (2011) hat der VN-Sicherheitsrat am 9. Juli 2011 die Mission der
Vereinten Nationen in Südsudan (UNMISS) eingerichtet, die die Republik
Südsudan beim Staatsaufbau unterstützen sollte.
Mitte Dezember 2013 kam es in Südsudan zu schweren kämpferischen
Auseinandersetzungen infolge eines bereits länger schwelenden Machtkampfes zwischen
Präsident Salva Kiir und dem ehemaligen Vize-Präsidenten Riek Machar.
Nach über 20 Monaten Bürgerkrieg haben die Konfliktparteien im August 2015
ein durch die Regionalorganisation Intergovernmental Authority on Development
(IGAD) vorgelegtes Friedensabkommen unterzeichnet. Während des
Bürgerkrieges hat sich die humanitäre und Sicherheitslage in Südsudan deutlich verschärft.
Derzeit sind ca. 4,6 Millionen Menschen auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen, ca.
2,2 Millionen wurden innerhalb des Landes oder in Nachbarstaaten vertrieben.
Knapp 200 000 Binnenflüchtlinge sind allein in Einrichtungen von UNMISS
geflüchtet.
Das Mandat der Mission wurde durch den VN-Sicherheitsrat mit Resolution 2241
(2015) bis zum 15. Dezember 2015 verlängert. Die derzeitigen Prioritäten des
Mandats liegen auf: (1) Schutz der Zivilbevölkerung, insbesondere der
Bevölkerung in den Flüchtlingslagern, (2) Sicherstellung der humanitären Hilfe, (3)
Beobachtung der Menschenrechtslage, (4) Unterstützung des
Waffenstillstandsüberwachungsmechanismus der Regionalorganisation IGAD und (5) Unterstützung
der Umsetzung des Friedensabkommens.
UNAMID (Sudan)
Die Lage in Darfur bleibt weiter angespannt und instabil. Die andauernden
bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Regierung, Rebellengruppen,
Milizen und ethnischen Gruppen sowie die hohe Kriminalität belasten die prekäre
humanitäre Lage der Zivilbevölkerung in Darfur zusätzlich. Hinzu kommen
Konflikte um Ressourcen wie Bodenschätze sowie der Zugang zu Wasser und
Weideland.
Das unter katarischer Vermittlung am 14. Juli 2011 unterzeichneten
Friedensabkommens für Darfur zwischen der Regierung der Republik Sudan und dem
Zusammenschluss von Rebellengruppen „Liberation and Justice Movement“ (LJM)
wird weiterhin umgesetzt.
Der im Januar 2014 von Präsident Bashir verkündete nationale Dialog, in den
neben der politischen auch die bewaffnete Opposition miteinbezogen werden sollte,
mit dem Ziel, die Konflikte im Sudan zu befrieden und den Weg für ein offeneres
politisches System zu ebnen, erlitt durch die im April 2015 durchgeführten
Parlaments- und Präsidentschaftswahlen einen Rückschritt. Die Wahlen wurden von
einem Teil der Opposition boykottiert und international nicht anerkannt.
Präsident Bashir gewann die Wahlen mit rd. 95 Prozent, die Wahlbeteiligung lag nach
offiziellen Angaben bei etwa 42 Prozent. Präsident und neue Regierung wurden
Anfang Juni 2015 vereidigt. Die sudanesische Regierung eröffnete am 10.
Oktober 2015 den nationalen Dialog und betonte dabei die weiter bestehende
Offenheit dieses Prozesses. Es besteht auch grundsätzlich Dialogbereitschaft bei
denjenigen Oppositionsteile, die noch nicht beteiligt sind. Klärungsbedarf besteht
dagegen weiterhin bei Dialogformaten, die die umfassende Teilnahme aller
politischen Kräfte im Sudan am nationalen Dialog erlauben.
Der VN-Sicherheitsrat hat am 29. Juni 2015 mit Resolution 2228 (2015) das UN-
AMID-Mandat bis zum 30. Juni 2016 verlängert.
Der Schutz der Zivilbevölkerung und die Sicherung des humanitären Zugangs
bleiben die Kernaufgaben der Mission. Seit 2014 wird die Zukunft der Mission,
inklusive eines möglichen Abzugs (eine Forderung der sudanesischen Regierung)
verstärkt thematisiert, Mitte Februar fand ein erstes Koordinierungs-Treffen
zwischen VN, der AU und SDN Regierungsvertretern statt, auf denen u. a. die
Richtlinien für die Ausarbeitung des konkreten Abzugsplans festgelegt wurden. Die
Gespräche sind gegenwärtig ausgesetzt, sollen aber fortgesetzt werden.
EUPOL COPPS/EUBAM Rafah (Palästinensische Gebiete)
Die Sicherheitslage in den Palästinensischen Gebieten hat sich insbesondere zum
Ende des Berichtszeitraums verschärft. Mit Beginn des jüdischen Neujahrfestes
am 13. September kam es zu schweren mehrtägigen Zusammenstößen auf dem
Tempelberg/Haram al-Sharif, die auf angrenzende Viertel in Ost-Jerusalem und
auf das Westjordanland übergriffen. Im Zusammenhang mit dem jüdischen
Laubhüttenfest kommt es seit dem 27. September 2015 erneut zu Ausschreitungen.
Laut VN-Angaben wurden in den ersten neun Monaten 2015 24 Palästinenser im
Westjordanland und Ostjerusalem (2014 insgesamt: 58) und zwei Palästinenser
in Gaza von israelischen Sicherheitskräften getötet (2014 insgesamt: 2 256).
Die seit dem 26. August 2014 geltende unbefristete Waffenruhe für Gaza wird
weitgehend eingehalten. Im Berichtszeitraum kam es zu vereinzeltem
Raketenbeschuss aus Gaza und israelischen Luftanschlägen in Reaktion hierauf. Der
Wiederaufbau kommt nur schleppend voran. Während an israelischen Übergängen
die Bewegungsfreiheit von Personen und Gütern aus Gaza in einigen Fällen
ausgeweitet wurde, bleibt der Grenzübergang Rafah nach Ägypten grundsätzlich
geschlossen.
Innerhalb des Westjordanlandes besteht grundsätzlich Bewegungsfreiheit für
Angehörige der Polizeimission. Die Auswirkungen der israelischen Präsenz sowie
fortbestehende Spannungen zwischen Hamas und Fatah prägen den Alltag.
Missionsangehörige sind aufgefordert, Orte gewaltsamer Auseinandersetzungen
zwischen Israelis und Palästinensern bzw. zwischen den palästinensischen
Fraktionen zu meiden. Darüber hinausgehende spezifische Risiken bestehen für die
Polizeimission nicht. Für den Gazastreifen gilt weiterhin eine Reisewarnung.
EUMM (Georgien)
Die Lage ist ruhig, aber nicht stabil. Das Gefährdungsrisiko wird vom
Europäischen Auswärtigen Dienst derzeit generell als „niedrig“ eingestuft, in der Region
entlang den Verwaltungslinien zu Süd-Ossetien und Abchasien als „mittel“.
Russische Grenztruppen setzen den Ausbau von Grenzanlagen zur Reduzierung und
besseren Kontrolle des Personen- und Warenverkehrs an diesen Linien fort.
Nach wie vor kommt es zu vereinzelten Zwischenfällen an den
Verwaltungsgrenzen zu Abchasien und Süd-Ossetien, vor allem wenn Zivilpersonen die
Verwaltungsgrenze queren. In manchen Fällen werden Zivilisten kurzzeitig
festgenommen.
EUCAP Nestor (Somalia, Dschibuti, Tansania, Seychellen)
Die politische Lage in Dschibuti, Tansania und auf den Seychellen ist unverändert
grundsätzlich stabil, wenn auch die Wahlen vom 25. Oktober 2015 in Tansania
für Unruhe sorgen dürften. Das Gefährdungsrisiko in Dschibuti wird als mittel
eingeschätzt, da die Gefahr von Anschlägen der al Shabaab fortbesteht. Die
Verlagerung von EUCAP Nestor hin ins Kernland der Mission, nach Somalia ist
beschlossen - und damit auch der Rückzug aus Tansania und den Seychellen, sowie
dem starken Abbau in Dschibuti.
Die politische Lage in Somalia hat sich verbessert und der Staatsaufbau schreitet
voran. Die bisherige starke Unterstützung durch die internationale Gemeinschaft
ist auf absehbare Zeit aber noch nötig. Al Shabaab wurde durch die Offensiven
von AMISOM und der somalischen Armee sowie der US-Drohnenschläge gegen
ihre Führung in die Defensive gedrängt und vom Indischen Ozean abgeschnitten.
Die Chancen für eine dauerhafte Stabilisierung stehen deshalb so gut wie seit
1991 nicht. Dafür muss in den befreiten Gebieten aber schnell für Sicherheit und
ausreichende Nahrungsmittelversorgung gesorgt werden.
Das militärische Zurückdrängen al Shabaabs führt allerdings zu einer stärkeren
Verlagerung hin zu asymmetrischen Aktionen und somit zu keiner Verbesserung
der schlechten Sicherheitslage insb. in Zentral- und Südsomalia und damit auch
in Mogadischu. Auch in diesem Jahr war Al-Shabaab im moslemischen
Fastenmonat Ramadan zu einer Anschlagsserie gegen Einrichtungen der somalischen
Streit- und Sicherheitskräfte in der Lage.
Darüber hinaus fanden auch Angriffe gegen AMISOM statt, die belegten, dass al-
Shabab trotz der empfindlichen Niederlagen zu Jahresbeginn noch immer in der
Lage ist, auch komplexe Angriffe gegen militärische Gegner zu führen.
MINUSMA (Mali)
Das Mandat der VN-Mission MINUSMA wurde am 26. Juni 2015 durch
Resolution 2227 (2015) bis zum 30. Juni 2016 verlängert. Am 15. Mai bzw.
20. Juni 2015 wurde der innermalische Friedensvertrag von der Regierung und
den an den Verhandlungen beteiligten Rebellengruppen unterzeichnet. Der
Friedensvertrag soll nach der Auffassung der internationalen Vermittler unter
Führung von Algerien einen Schlussstrich unter die Rebellion im Norden Malis
ziehen, die im Jahr 2011 begonnen hatte. Nicht einbezogen waren in die
Verhandlungen die terroristisch-islamistischen Gruppierungen wie AQIM oder al-
Mourabitoun, aber auch nicht die als autochthone, malische Gruppe einstufbare
islamistisch-terroristische Ansar Eddine.
Der Friedensvertrag sieht weitreichende Änderungen in der Staatsverwaltung vor
(verstärkte Dezentralisierung und Abgabe von Haushaltsmitteln an die Regionen
und Gemeinden, Schaffung neuer Regionen). Die Sicherheitslage im Norden
Malis bleibt unterdessen weiter fragil. Das malische Militär sowie die französische
Operation „Barkhane“ gehen weiterhin aktiv gegen islamistische-terroristische
Gruppierungen vor, diese führen aber nach wie vor asymmetrische Angriffe
gegen malische und MINUSMA-Streitkräfte sowie gegen die Zivilbevölkerung
durch.
Im Juni und Juli 2015 war eine Ausweitung der terroristischen Aktivitäten der
Ansar al-Din auch auf den Süden Malis festzustellen. Insbesondere in den
Grenzregionen zu Mauretanien und Côte d‘Ivoire kam es zu mehreren Angriffen
islamistischer Kämpfer gegen MLI Streitkräfte. Die Sicherheitslage im Süden des
Landes hat sich damit insgesamt verschlechtert, mit weiteren islamistisch-
terroristisch motivierten Angriffen vor allem gegen malische Streitkräfte und MI-
NUSMA ist weiterhin zu rechnen.
Am 7. August 2015 kam es im zentral-östlich gelegenen Sévaré, nahe der Stadt
Mopti, zu einem Anschlag auf ein Hotel bei dem mehrere Menschen getötet
wurden. Unter den Opfern befanden sich auch mindestens fünf Vertragsmitarbeiter
der MINUSMA. Deutsche waren nicht betroffen. Am 7. März 2015 kam es in der
im Süden des Landes gelegenen Hauptstadt Bamako zu einem Angriff auf eine
Bar, bei dem drei Malier, ein Franzose und ein Belgier getötet wurden.
Militärische Gefährdungslage
Die militärische Bedrohungslage für die Einsatzländer von Polizei und Zoll, in
denen auch die Bundeswehr eingesetzt wird, ist grundsätzlich unverändert zum
zweiten Quartal 2015.
5. Wie viele Verbindungsbeamtinnen und Verbindungsbeamte des BKA halten
sich derzeit in welchen Ländern auf (bitte jeweils die Einsatzländer und
Einsatzorte sowie die zugehörige Zahl von Beamtinnen bzw. Beamten
angeben)?
Das BKA hat aktuell 66 Verbindungsbeamte an 53 Standorten in 51 Staaten ins
Ausland entsandt.
(Stand: 30. September 2015)
Land Ort Anzahl
BKA-VB
Land Ort Anzahl
BKA-VB
Afghanistan Kabul 2 Oman Maskat 1
Ägypten Kairo 1 Österreich Wien 1
Albanien Tirana 1 Pakistan Islamabad 1
Algerien Algier 1 Panama Panama-City 1
Argentinien Buenos Aires 1 Nigeria Lagos 1
Brasilien Brasilia 1 Peru Lima 1
Brasilien Sao Paulo 1 Polen Warschau 2
Bulgarien Sofia 1 Portugal Lissabon 1
China Peking 2 Rumänien Bukarest 2
Dominikanische Republik Santo
Domingo
1 Russische
Föderation
Moskau 2
Frankreich Paris 2 Saudi Arabien Riad 1
Ghana Accra 1 Schweden Stockholm 1
Griechenland Athen 1 Serbien Belgrad 1
Großbritannien London 2 Spanien Madrid 2
Indien Neu Delhi 1 Südafrika Pretoria 1
Indonesien Jakarta 1 Thailand Bangkok 2
Italien Rom 2 Tunesien Tunis 1
Jordanien Amman 1 Tschechische
Republik
Prag 1
Kasachstan Astana 1 Türkei Istanbul 1
Kenia Nairobi 2 Türkei Ankara 1
Kolumbien Bogotá 2 Ukraine Kiew 1
Kosovo Pristina 1 USA Washington 2
Kroatien Zagreb 1 Usbekistan Taschkent 1
Lettland Riga 1 Venezuela Caracas 1
Libanon Beirut 1 Vereinigte
Arabische Emirate
Abu Dhabi 1
Marokko Rabat 1
Mexiko Mexiko-City 1
Niederlande Den Haag 1
Im deutschen Verbindungsbüro bei Europol (Den Haag/ Niederlande) sind aktuell
fünf Verbindungsbeamte des BKA eingesetzt. Darüber hinaus sind dort je ein
Verbindungsbeamter der Bundespolizei, des Zolls, der Landespolizei Schleswig-
Holstein, der Landespolizei Hessen sowie zwei Vertreter der Landespolizei
Nordrhein-Westfalen tätig, die im Rahmen ihrer Tätigkeit zum BKA abgeordnet sind.
6. Wie viele deutsche Polizeibeamte werden derzeit im Ausland als
a) Dokumentenberater,
Mit Stand 30. September 2015 waren -49- Dokumenten- und Visumberater der
Bundespolizei an 31 Standorten in 23 Ländern gemäß nachfolgender Übersicht
im Einsatz.
Land Einsatzort Anzahl
Ägypten Kairo 3
Äthiopien Addis Abeba 1
Algerien Algier 1
Bulgarien Sofia 1
China Hongkong 1
China Kanton / Guangzhou 2
China Peking 2
China Shanghai 2
Ghana Accra 2
Indien Chennai 1
Indien Mumbai 1
Indien Neu Delhi 3
Iran Teheran 2
Jordanien Amman 3
Katar Doha 1
Kosovo Pristina 1
Libanon Beirut 1
Malaysia Kuala Lumpur 1
Nigeria Lagos 2
Pakistan Islamabad 1
Russland Moskau 3
Russland Sankt Petersburg 1
Land Einsatzort Anzahl
Sri Lanka Colombo 1
Südafrika Pretoria 2
Thailand Bangkok 1
Türkei Ankara 1
Türkei Istanbul 3
Ukraine Kiew 1
Vereinigte Arabische Emirate Dubai 2
Vietnam Hanoi 1
V.A.E. Abu Dhabi 1
b) Sicherheitsbeamte,
Mit Stand 30. September 2015 waren -20- Sicherheitsberater (ehemals
Sicherheitsbeamte) der Bundespolizei zur Unterstützung des Auswärtigen Amtes beim
Schutz deutscher Auslandsvertretungen gemäß nachfolgender Übersicht im
Einsatz:
Land / Ort Anzahl Land / Ort Anzahl
Afghanistan, Kabul 1 Türkei, Istanbul 1
Kenia, Nairobi 1
Äthiopien, Addis
Abeba
1
USA, New York 1 Indonesien, Jakarta 1
Indien, Neu Delhi 1 Pakistan, Islamabad 1
Afghanistan, Masar-e-Sharif 1 Guatemala, Guatemala-Stadt 1
Saudi Arabien, Riad 1 Ägypten, Kairo 1
Russland, Moskau 1 Iran, Teheran 1
Venezuela, Caracas 1 Ghana, Accra 1
China, Peking 1 Kolumbien, Bogotá 1
Irak, Bagdad 2
Stand: 30. September 2015
Ferner setzt die Bundespolizei - 259 - Polizeibeamte als Sicherheitsbeamte (inkl.
Personenschutz) an Auslandsvertretungen an folgenden deutschen
Auslandsvertretungen ein (ehemals Haus- und Objektschutzdienst):
Afghanistan Kabul Israel Tel Aviv Saudi-Arabien Riad
Afghanistan Mazar-e- Sharif Italien Rom Senegal Dakar
Ägypten Kairo Burundi Bujumbura Serbien Belgrad
Albanien Tirana Jordanien Amman Simbabwe Harare
Kambodscha Phnom Penh Spanien Madrid
Algerien Algier Kasachstan Almaty Sri Lanka Colombo
Armenien Eriwan Kasachstan Astana Sudan Khartum
Aserbaidschan Baku Kenia Nairobi Tadschikistan Duschanbe
Äthiopien Addis Abeba Kirgisistan Bischkek Thailand Bangkok
Bangladesch Dhaka Kongo, DR Kinshasa Tschad N'Djamena
Belarus Minsk Kosovo Pristina
Tschechische
Republik
Prag
Belgien (EU) Brüssel Bahrain Manama Tunesien Tunis
Belgien (NATO) Brüssel Kuba Havanna Türkei
Ankara
Istanbul
Izmir
Bosnien und
Herzegowina
Sarajewo Kuwait Kuwait Ukraine Kiew
Brasilien Sao Paulo Libanon Beirut Ungarn Budapest
Bulgarien Sofia Mali Bamako USA
Washington (VN)
New York (GK)
Burkina Faso Ouagadougou Marokko Rabat Usbekistan Taschkent
China
Peking
Hongkong
Mauretanien Nouakchott Vietnam Hanoi
Côte d’Ivoire Abidjan Mazedonien Skopje
Frankreich Paris Moldau Chișinău
Georgien Tiflis Nigeria Abuja
Griechenland Athen Nigeria Lagos
Großbritannien London Nord-Korea, DV Pjöngjang
Indien New Delhi Pakistan
Islamabad
Karachi
Indonesien Jakarta
Palästinensische
Gebiete
Ramallah
Irak
Bagdad
Erbil
Polen Warschau
Iran Teheran Russland
Moskau
Kaliningrad
St. Petersburg
c) Grenzpolizeiliche Verbindungsbeamte,
Es sind mit Stand 30. September 2015 -20- PVB der Bundespolizei gemäß
nachfolgender Übersicht als Grenzpolizeiliche Verbindungsbeamte im Einsatz.
Land Anzahl Land Anzahl
Spanien 1 Ungarn 1
Frankreich 1 Kosovo 1
Marokko 1 Serbien 1
Tunesien 1 Rumänien 1
Italien 1 Bulgarien 1
Ukraine 1 Griechenland 1
Kroatien 1 Türkei 1
Tschechische Republik 1 Russland 1
Polen 1 China 1
Litauen 1 Indien 1
Stand: 30. September 2015
Zusätzlich haben grenzpolizeiliche Verbindungsbeamte Nebenakkreditierungen
in folgenden 11 Ländern: Malta, Slowakei, Lettland, Estland, Österreich,
Slowenien, Republik Moldau, Montenegro, Bosnien und Herzegowina, Albanien, ejR
Mazedonien.
d) Unterstützungskräfte sowie Berater in Fragen der Grenzsicherheit
eingesetzt (bitte jeweils, d. h. zu jedem Unterpunkt, Einsatzland und Einsatzort
sowie die Zahl der eingesetzten Polizeibeamten nennen und angeben, ob
sie vom BKA, der Bundespolizei oder einer Länderpolizei gestellt
werden)?
In Fragen der Grenzsicherheit waren mit Stand 30. September 2015 -59-
Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte der Bundespolizei als Unterstützungskräfte
(Grenzpolizeiliche Unterstützungsbeamte Ausland - GUA) bzw. Berater eingesetzt.
Land Ort Anzahl Einsatzart
Griechenland Flughafen Thessaloniki 1 Bilateral
Griechenland Flughafen Athen 2 Bilateral
Griechenland Flughafenhafen Heraklion 1 Bilateral
Griechenland Seehafen Igoumenitsa 1 Bilateral
Griechenland Seehafen Patras 1 Bilateral
Italien Flughafen Mailand 2 Bilateral
Albanien Grenzübergänge Kakavia und Kapshtice 12 Bilateral
Serbien
Serbisch-Ungarische Grenze/ Serbisch -
Mazedonische Grenze (Vranje)
14 Bilateral
e) In welche der durch Verordnung (EG) Nr. 377/2004 des Rates zur
Schaffung eines Netzes von Verbindungsbeamten für Einwanderungsfragen
geschaffenen örtlichen oder regionalen Kooperationsnetze der
Verbindungsbeamten der EU-Staaten für Einwanderungsfragen sind die in der
Frage 6c und 6d genannten Kräfte eingebunden?
Grenzpolizeiliche Verbindungsbeamte der Bundespolizei in Drittstaaten nehmen
an den sog. ILONetzwerken (International Liasion Officer) gemäß Verordnung
(EG) 377/2004 in den Staaten China, Kosovo, Russland, Serbien, Bosnien-
Herzegowina, Moldau, Albanien, ejR Mazedonien, Montenegro, Marokko, Ukraine,
Tunesien und Türkei teil.
7. Wie viele deutsche Polizeibeamte wurden im dritten Quartal 2015 im
Rahmen der Europäischen Agentur für die operative Zusammenarbeit an den
Außengrenzen (FRONTEX)
a) als Dokumentenberater im Rahmen welcher Operationen und an welchen
Standorten,
Es erfolgten keine Einsätze von Dokumentenberatern für FRONTEX.
b) als Mitarbeiter in der Warschauer Zentrale (bitte mit der jeweiligen
Funktion auflisten),
Funktion Anzahl
Head of Operations Division 1
Situation Centre 1
Training Unit 1
Return Operations Sector 1
Pooled Resources 1
c) die im Rahmen von Operationen Gerätschaften aus dem FRONTEX-
Ausrüstungspool (technical equipment pool) bedienen (bitte mit
Einsatzstandorten und jeweiligem Tätigkeitsprofil angeben),
Im dritten Quartal 2015 wurden FRONTEX folgende Einsatzmittel aus dem
technischen Zentralregister FRONTEX "Technical Equipment Pool" mit Personal zur
Verfügung gestellt:
Drei Streifenfahrzeuge der BPOL mit sechs PVB im Rahmen der
Einsatzmaßnahme "Western Balkan" an der ungarisch - serbischen Schengen-
Außengrenze. Die PVB erfüllten das Profil "Border Surveillance Officer".
Eine Wärmebildkamera mit zwei PVB im Rahmen der Einsatzmaßnahme
EPN Poseidon Sea auf der griechischen Insel Lesbos. Die PVB erfüllten das
Profil „Border Surveillance Officers".
Ein Einsatzhubschrauber im Rahmen der Einsatzmaßnahme EPN Triton,
stationiert auf Lampedusa mit den erforderlichen 13 Einsatzkräften, Flug- und
Wartungspersonal und den Profilen „Crew Member" und „Technical Staff".
d) die im Einsatzstaat Maßnahmen zum Screening (Identitätsfeststellung
etc.) von Personen eingesetzt werden, die ohne erforderliche
Einreiseoder Aufenthaltspapiere aufgegriffen wurden,
Es wurden keine Polizeivollzugsbeamten zum Screening eingesetzt.
e) als Mitglieder der europäischen Grenzschutzteams im Rahmen von
gemeinsamen Aktionen, Pilotprojekten oder für Soforteinsätze zu
Grenzsicherungszwecken (bitte einzeln aufführen),
Maßnahme Anzahl
FRONTEX Joint Operation Triton 2
FRONTEX Joint Operation Poseidon Sea 4
FRONTEX Joint Operation Western Balkans 6
f) im Rahmen gemeinsamer Rückführungsmaßnahmen unter der
Koordination von FRONTEX (bitte mit dem jeweiligen Zielstaat der Maßnahme,
teilnehmenden EU-Staaten, Gesamtkosten und Kosten, die auf deutscher
Seite entstanden sind, auflisten),
Datum Zielstaat Teilnehmende EU- Staaten
Eingesetzte
Polizeivollzugsbeamte
22.07.2015 Kosovo Finnland, Ungarn, Österreich 30
23.07.2015 Albanien/Georgien Spanien, Frankreich, Litauen, Irland 21
06.08.2015 Kosovo Ungarn 36
26.08.2015 Kosovo Österreich, Ungarn 27
08.09.2015 Kosovo Ungarn, Frankreich 31
17.09.2015 Nigeria Italien, Schweiz, Frankreich, Malta 7
22.09.2015 Kosovo Österreich, Schweden, Ungarn 22
23.09.2015 Pakistan Bulgarien, Polen 4
24.09.2015 Armenien Finnland 13
Statistische Aufstellungen zu den Gesamtkosten und dem deutschen Kostenanteil
der eingesetzten deutschen Polizeibeamten werden nicht geführt.
g) im Rahmen weiterer FRONTEX-Maßnahmen (bitte Einsatzorte und
jeweilige Tätigkeit angeben)
eingesetzt, und wie viele Erkenntnismeldungen oder sonstige Mitteilungen
zu besonderen Ereignissen gab es von Seiten der deutschen Kräfte an das
Bundespolizeipräsidium, und was war jeweils Inhalt dieser Meldungen?
Land Ort Anzahl Tätigkeit
Ungarn Grenzübergang Röszke 2 First Line Officer
Ungarn Grenzübergang Tompa 1 First Line Officer
Griechenland Grenzübergang Kipi 1 First Line Officer
Kroatien Grenzübergang Bajakovo 2 First Line Officer
Bulgarien Grenzübergang Kapitan Andreevo 1 First Line Officer
Rumänien Flughafen Bukarest 1 2nd Line Airport Officer
Die Grenzpolizeilichen Unterstützungsbeamten Ausland (GUA) der
Bundespolizei wirken im Rahmen ihres Einsatzes an der Bearbeitung von grenzpolizeilichen
Sachverhalten der Behörden im jeweiligen Gastland beratend mit. Sie erstellen
dabei anlass- und einzelfallbezogene Erkenntnismitteilungen. Im Zeitraum vom
1. Juli 2015 bis zum 30. September 2015 sind insgesamt 418
Erkenntnismitteilungen/-anfragen erfolgt.
Diese enthalten Informationen zu einem Delikt bzw. einer Deliktskategorie, eine
kurze Schilderung zum Sachverhalt sowie eine Information zur Nationalität bzw.
zu Reisedokument/Fahrerlaubnis von überprüften Personen.
Im Einzelnen erfolgten die 401 Erkenntnismitteilungen im Zusammenhang mit
nachfolgenden Delikten bzw. Anlässen:
163 Fälle Schleusungskriminalität/ Urkundendelikte - Verhinderung
unerlaubter Einreise,
66 Fälle Urkundendelikte - Ausweismissbrauch,
34 Fälle Kfz-Kriminalität,
1 Fall Fahren ohne Fahrerlaubnis,
13 Fälle Betäubungsmittel- und Eigentumskriminalität, Verstoß
Waffengesetz, Geldwäsche,
11 Fälle Verdacht unerlaubter Aufenthalt,
3 Fälle Verdacht Reise in Verfolgerstaat,
2 Fälle Verdacht unerlaubte Arbeitsaufnahme,
17 Fälle Verdacht Asylantragstellung/ angestrebter Daueraufenthalt,
88 Fälle Personen- und Sachfahndungstreffer,
3 Fälle Sonstiges (Abgabe Grenzübertrittsbescheinigung).
Zusätzlich wurden 17 Erkenntnisanfragen bearbeitet.
8. Welche Gerätschaften sind nach Kenntnis der Bundesregierung vonseiten
deutscher Polizeibehörden bzw. sonstigen Behörden oder staatlichen
Einrichtungen im zurückliegenden Quartal dem FRONTEX-Ausrüstungspool
zur Verfügung gestellt worden, und inwiefern ist dieses benutzt worden
(bitte nutzende Einheiten, Ort, Zeitraum und Anlass bzw. Gegenstand der
Nutzung angeben)?
Die Bundespolizei stellt der Agentur im Technical Equipment Pool folgende
Einsatzmittel zu Verfügung:
-1- mobilen Herzschlagdetektor,
-3- Einsatzhubschrauber,
-1- Einsatzschiff,
-10- Wärmebildkameras,
-2- Einsatzfahrzeuge.
Davon wurden die in der Antwort zu Frage 7c aufgelisteten Einsatzmittel im
dritten Quartal 2015 verwendet.
9. An welchen weiteren internationalen Einsätzen, auf der Grundlage des
Prümer Vertrages oder entsprechender bilateraler Abkommen (ausgenommen
die sogenannte Nacheile) haben deutsche Polizisten – soweit die
Bundesregierung Kenntnis davon hat - im dritten Quartal 2015 teilgenommen?
Im dritten Quartal 2015 haben Beamte der Bundespolizei an internationalen
Einsätzen auf Grundlage des Prümer Vertrages oder entsprechender bilateraler
Abkommen teilgenommen.
Darüber hinaus nahmen nach Kenntnis der Bundesregierung im dritten
Quartal 2015 Polizeivollzugsbeamte der Länder an internationalen Einsätzen im
Rahmen der sog. Europäischen Kommissariate auf Grundlage des Prümer Vertrages
bzw. des Prüm Beschlusses in Frankreich und Spanien teil.
a) Wann und wo fanden diese Einsätze jeweils statt (bitte angeben, in
welchen Einheiten bzw. in welchen Stäben bzw. Dienststellen usw. die
deutschen Polizeikräfte eingesetzt waren)?
Bundespolizei
Es finden täglich Einsätze der trinationalen Zugstreifen mit Österreich und
Ungarn sowie Österreich und Italien nach einem, zwischen den beteiligten
Polizeibehörden abgestimmten, Streifenplan in relevanten Zugverbindungen auf
ungarischem bzw. italienischem Hoheitsgebiet statt.
Länderpolizeien
Frankreich
Ort Behörde Anzahl PVB der Länder
Vallon-Pont-D’Arc Gendarmerie 3
Bordeaux-Arcachon Polizei 1
Ghisonaccia Gendarmerie 1
Belfort Gendarmerie 1
Avignon Polizei 1
Chessy Polizei 1
Marseilles Polizei 1
Orange Gendarmerie 3
Seebach Gendarmerie 4
Saint-Gilles- Croix-de-Vie Gendarmerie 2
Saint Jean de Monts Gendarmerie 2
Lesparre-Médoc/Lacanau Gendarmerie 1
Lesparre-Médoc/
Soulac sur mer
Gendarmerie 2
Cap Breton Gendarmerie 1
Ort Behörde Anzahl PVB der Länder
Lille Polizei 1
Agde Polizei 1
Spanien
Ort Behörde Anzahl PVB der Länder
Santa Eulalia Guardia Civil 1
Palmanova Guardia Civil 1
Alcudia-Pollensa Guardia Civil 1
Artà Guardia Civil 1
Costa Teguise Guardia Civil 1
Puerto del Rosario Guardia Civil 1
Kroatien
Ort Behörde Anzahl PVB der Länder
Rovinj Polizei 1 PVB NI
Porec Polizei 1 PVB NI
Sibenik Polizei 1 PVB`in NI
b) Was waren Anlass und Zweck der Einsätze?
Die Zusammenarbeit der Bundespolizei in Form gemeinsamer Streifen zielt auf
die Eindämmung des Migrationsdrucks im Binnengrenzraum, auf die
Erkenntnisgewinnung über international agierende Schleuserorganisationen sowie auf die
Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität.
Die Einsätze der Beamten der Länderpolizeien dienten der Unterstützung der
französischen, spanischen und kroatischen Polizei an ausgewählten Orten
während der touristischen Hochsaison.
c) Wie viele deutsche Polizisten waren daran beteiligt (bitte Herkunft nach
Länderpolizeien, Bundespolizei, BKA angeben)?
Zu den trinationalen Zugstreifen mit Deutschland, Österreich und Ungarn werden
jede Woche zwei PVB der Bundespolizei nach Ungarn entsandt.
Bei den trinationalen Zugstreifen mit Deutschland, Österreich und Italien
verrichten jede Woche acht PVB der Bundespolizei ihren Dienst in Italien. Darüber
hinaus beteiligt sich die Polizei des Freistaates Bayern an diesen gemeinsamen
Streifen. Bezüglich des Einsatzes der Beamten der Länderpolizisten wird auf die
Antwort zu Frage 9a verwiesen.
d) Von wem ging das Ersuchen aus?
Die Initiative zu den gemeinsamen Zugstreifen ging jeweils von deutscher Seite
aus.
Das Ersuchen bzgl. der Unterstützung der Beamten der Länderpolizeien ging
jeweils von Frankreich, Spanien bzw. Kroatien aus.
e) Inwiefern haben die deutschen Polizisten von ihrer Befugnis zur
Anwendung unmittelbaren Zwangs Gebrauch gemacht?
Die PVB der BPOL sind auf fremdem Hoheitsgebiet nicht befugt, vom
unmittelbaren Zwang Gebrauch zu machen. Lediglich Maßnahmen der Nothilfe sind
möglich. Anlässlich der beschriebenen Einsatzmaßnahmen ist kein Fall von Nothilfe
im Nachbarstaat bekannt.
Bezüglich der Anwendung unmittelbaren Zwangs beim Einsatz der Beamten der
Länderpolizeien liegen der Bundesregierung keine Erkenntnisse vor.
f) Welche Einsatzmittel und Fahrzeuge aus deutschen Beständen wurden
jeweils mitgeführt?
Die PVB der BPOL führten bei den trinationalen Zugstreifen die ihnen dienstlich
zugewiesenen Einsatzmittel mit sich. Hierbei handelt es sich insbesondere um die
Dienstwaffe (Pistole), den Einsatzstock, das Pfefferspray, Handfesseln, eine
Taschenlampe und eine persönliche Schutzweste.
Die Beamten der Länderpolizeien hatten die Befugnis zum Mitführen ihrer
Dienstwaffen. Darüber hinaus liegen der Bundesregierung keine Erkenntnisse
vor.
10. Welche Ausbildungsmaßnahmen für ausländische Sicherheitskräfte haben
deutsche Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte im dritten Quartal 2015
durchgeführt, bzw. an welchen waren sie beteiligt (bitte sowohl bereits
abgeschlossene als auch aktuell stattfindende sowie fortgesetzte Maßnahmen
angeben)?
Bundeskriminalamt
Die im dritten Quartal 2015 umgesetzten Maßnahmen der polizeilichen
Aufbauhilfe können der nachfolgenden Übersicht entnommen werden (Stand: 30.
September 2015).
Es wird darauf hingewiesen, dass das BKA polizeiliche Aufbauhilfe nahezu
ausschließlich vor Ort und empfängergerecht ausrichtet. Eine Ausnahme bilden
Informationsaustausche oder Hospitationen, bei denen Arbeitsweisen und
Techniken der polizeilichen Sachbearbeitung beim BKA und/oder einer Landespolizei
vermittelt bzw. Fachgespräche geführt werden.
In der Regel setzen ein bis zwei, im Ausnahmefall drei Experten die Maßnahmen
der polizeilichen Aufbauhilfe im Ausland um. Im Falle von Arbeitsbesuchen in
Deutschland variiert die Anzahl der Ansprechpartner naturgemäß entsprechend
der unterschiedlichen Gesprächsthemen.
Vereinzelt konnten Maßnahmen bislang nicht abschließend abgerechnet werden;
darüber hinaus sind bei EU-finanzierten Projekten nicht immer verbindliche
Aussagen zu den Einzelausgaben möglich. Im Übrigen entstehen bei EU-finanzierten
Maßnahmen keine Kosten im Sinne der Anfrage.
Land
Maßnahme
Bezeichnung Status Beginn Ende
Finanzierung/
HH-Titel
Kalkulation/
Abrechnung
Albanien
Lehrgang
Polizeiliche
Ermittlungstaktiken und -methoden
Durchgeführt
21.09.
2015
25.09.
2015
0624
68701
5.551,13 €
Afrikanische
Union/CAERT
Multinationaler
Lehrgang
Ermittlungen und
Verhandlungen in Fällen von
Geiselnahmen und
Entführungen
Durchgeführt
06.09.
2015
10.09.
2015
0610
68707
40.000,00 €
Ägypten
Arbeitsbesuch
Erfahrungsaustausch
Terrorismusbekämpfung auf
Fachebene
Durchgeführt
08.09.
2015
09.09.
2015
0610
68707
4.781,10 €
Ägypten
Arbeitsbesuch
Erfahrungsaustausch
Terrorismusbekämpfung auf
Leitungsebene
Durchgeführt
29.09.
2015
30.09.
2015
0610
68707
5.000,00 €
Äthiopien
Arbeitsbesuch
Expertenaustausch
Ethiopian Police University
College (EPUC) bei der
DHPOL und einer
Fachhochschule
Durchgeführt
21.09.
2015
24.09.
2015
0501
68734
10.000,00 €
Äthiopien,
Kenia,
Ruanda,
Tansania,
Uganda
Multinationaler
Lehrgang
Rauschgiftbekämpfung
Durchgeführt
26.08.
2015
02.09.
2015
0610
68707
40.000,00 €
China
Arbeitsbesuch
Polizeisymposium und
Polizeischule
Durchgeführt
12.09.
2015
15.09.
2015
0624
68701
8.609,82 €
Costa Rica,
Dominikanische Republik,
Mexiko
Multinationaler
Lehrgang
Operative Analyse
Durchgeführt
11.08.
2015
19.08.
2015
0624
68701
23.044,47 €
Land
Maßnahme
Bezeichnung Status Beginn Ende
Finanzierung/
HH-Titel
Kalkulation/
Abrechnung
Georgien
Arbeitsbesuch
Führen von
Vertrauenspersonen
Durchgeführt
17.08.
2015
21.08.
2015
0624
68701
1.861,10 €
Indonesien
Lehrgang
Kernelemente
polizeilichen
Führungsmanagements im Krisenfall
Durchgeführt
08.09.
2015
10.09.
2015
0624
68701
33.745,09 €
Indonesien
Arbeitsbesuch
Polizeiliche Ausbildung
Durchgeführt
21.09.
2015
23.09.
2015
0624
68701
10.000,00 €
Jordanien
Lehrgang
Verhandlungen bei
Geiselnahmen und Entführungen
Durchgeführt
31.08.
2015
06.09.201
5
0624
68701
10.000,00 €
Kenia
Arbeitsbesuch
Überarbeitung und
Anpassung der Lehrpläne
Durchgeführt
06.07.
2015
10.07.
2015
0501
68734
5.692,58 €
Kongo,
Demokratische
Republik
Arbeitsbesuch
Informationsaustausch im
Rahmen AA/GIZ-Projekt
„Stärkung der
Funktionsfähigkeit der Polizei“
Durchgeführt
07.07.
2015
07.07.
2015
0624
68701
50,00 €
Kosovo
Lehrgang
Finanzermittlungen und
Korruptionsbekämpfung
im EU-Projekt
Durchgeführt
20.07.
2015
24.07.
2015
EU 0,00 €
Kosovo
Lehrgang
Finanzermittlungen und
Korruptionsbekämpfung
im EU-Projekt
Durchgeführt
16.09.
2015
23.09.
2015
EU 0,00 €
Kroatien
Lehrgang
EU-Projekt Twinning
Light IMSI Catcher
Durchgeführt
30.01.
2015
30.07.
2015
EU 170.000,0€
Marokko
Lehrgang
Tatortfotografie
Durchgeführt
09.09.
2015
17.09.
2015
0610
68707
8.033,62 €
Marokko
Arbeitsbesuch
Informations- und
Kommunikationstechnik
Durchgeführt
14.09.
2015
18.09.
2015
0610
68707
2.500 €
Mauretanien
Arbeitsbesuch
Informations- und
Kommunikationstechnik
Durchgeführt
14.09.
2015
18.09.
2015
0610
68707
1.646,18 €
Moldau
Lehrgang
Polizeiliche
Ermittlungstaktiken und -methoden
Durchgeführt
07.09.
2015
11.09.
2015
0624
68701
6.000,00 €
Land
Maßnahme
Bezeichnung Status Beginn Ende
Finanzierung/
HH-Titel
Kalkulation/
Abrechnung
Nigeria
Arbeitsbesuch
Expertenaustausch
Diensthundeführerwesen
Durchgeführt
22.08.
2015
05.09.
2015
0624
68701
4.895,78 €
Ostafrikanische Staaten
Multinationaler
Lehrgang
Polizeiliche
Ermittlungstaktiken und -methoden
(Kenia, Tansania, Uganda)
Durchgeführt
10.08.
2015
14.08.
2015
0501
68734
24.092,63 €
Pakistan
Arbeitsbesuch
Einweisung in
Ausstattungshilfe
Durchgeführt
07.09.
2015
11.09.
2015
0624
68701
5.000,00€
Palästinensische
Autonomiegebiete
Lehrgang
Grundausbildung nicht
ausgebildeter AFIS-
Mitarbeiter
Durchgeführt
03.08.
2015
21.08.
2015
0624
68701
14.947,26 €
Peru
Lehrgang
Polizeiliche
Ermittlungstaktiken und -methoden
Durchgeführt
03.08.
2015
14.08.
2015
EU 0,00 €
Peru
Arbeitsbesuch
Interkulturelle Kompetenz
und Kommunikation
Durchgeführt
20.07.
2015
24.07.
2015
0624
68701
10.000,00 €
Peru
Lehrgang
Interkulturelle Kompetenz
und Kommunikation
Durchgeführt
13.07.
2015
24.07.
2015
EU 0,00 €
Ruanda
Lehrgang
Interkulturelle Kompetenz
und Kommunikation
Durchgeführt
14.09.
2015
18.09.
2015
0610
68707
7.253,75 €
Tansania
Lehrgang
Tatortarbeit
Durchgeführt
30.07.
2015
07.08.
2015
0610
68707
5.300,77 €
Tansania
Lehrgang
Managementseminar
Durchgeführt
29.07.
2015
29.07.
2015
0610
68707
11.152,57 €
Tansania
Arbeitsbesuch
Teilprojekt VI -
Überarbeitung und Anpassung
der
Lehrpläne
Durchgeführt
16.08.
2015
20.08.
2015
0501
68734
14.968,17 €
Tunesien
Arbeitsbesuch
Vermittlung moderner
pädagogischer Techniken,
Umsetzung
Durchgeführt
03.08.
2015
07.08.
2015
0501
68734
3.700,00 €
Land
Maßnahme
Bezeichnung Status Beginn Ende
Finanzierung/
HH-Titel
Kalkulation/
Abrechnung
Tunesien
Arbeitsbesuch
Schulprojekt Entwicklung
Evaluationskonzept;
Informationsaustausch
Durchgeführt
21.07.
2015
23.07.
2015
0501
68734
6.438,91 €
Tunesien
Arbeitsbesuch
Schulprojekt Entwicklung
Evaluationskonzept
Durchgeführt
03.08.
2015
07.08.
2015
0501
68734
2.649,43 €
Tunesien
Arbeitsbesuch
Erhebungsreise
Durchgeführt
03.08.
2015
05.08.
2015
0501
68734
2.000,00 €
Tunesien
Arbeitsbesuch
Fachtagung Fortbildung
demokratischer
Verfassungsstaat
Durchgeführt
22.07.
2015
24.07.
2015
0501
68734
1.308,00 €
Uganda
Arbeitsbesuch
Schulprojekt
Lehrplananpassung
In
Umsetzung
24.09.
2015
04.10.
2015
0501
68734
14.774,03 €
Usbekistan
Hospitation
Kriminaltechnik
Durchgeführt
08.09.
2015
10.09.
2015
0624
68701
3.000,00 €
Zusätzlich setzte das BKA zusammen mit dem kroatischen Innenministerium das
Twinning Projekt "Strengthening capacities of the Ministry of Interior for using
IMSI Catcher (CRO IMSI)” um. Die Notifizierung des Vertrages erfolgte am
30. Januar 2015. Die Abschlusskonferenz fand am 26. Juni 2015 in Zagreb statt.
Die sechsmonatige Projektlaufzeit endete am 30. Juli 2015.
Polizeiliche Aufbauhilfe Stipendiaten
In der nachfolgenden Übersicht sind die derzeitigen Teilnehmer an der
Stipendiatenausbildung des BKA im dritten Quartal 2015 aufgeführt.
Land Bezeichnung Ort Status Beginn Ende
Finanzierung
Kalkulation
Ägypten
Basismodul
Stipendiaten
(Sprachausbildung)
Deutschland
In
Umsetzung
01.07.
2015
31.12.
2015
0624 68701 22.000,00 €
Algerien
Basismodul
Stipendiaten
(Sprachausbildung)
Deutschland
In
Umsetzung
01.07.
2015
31.12.
2015
0624 68701 22.000,00 €
Land Bezeichnung Ort Status Beginn Ende
Finanzierung
Kalkulation
Kenia
Basismodul
Stipendiaten
(Sprachausbildung)
Deutschland
In
Umsetzung
01.07.
2015
31.12.
2015
0624 68701 22.000,00 €
Kolumbien
Basismodul
Stipendiaten
(Sprachausbildung)
Deutschland
In
Umsetzung
01.07.
2015
31.12.
2015
0624 68701 22.000,00 €
Kosovo
Basismodul
Stipendiaten
(Sprachausbildung)
Deutschland
In
Umsetzung
01.07.
2015
31.12.
2015
0624 68701 22.000,00 €
Marokko
Basismodul
Stipendiaten
(Sprachausbildung)
Deutschland
In
Umsetzung
01.07.
2015
31.12.
2015
0624 68701 22.000,00 €
Mexiko
Basismodul
Stipendiaten
(Sprachausbildung)
Deutschland
In
Umsetzung
01.07.
2015
31.12.
2015
0624 68701 22.000,00 €
Montenegro
Basismodul
Stipendiaten
(Sprachausbildung)
Deutschland
In
Umsetzung
01.07.
2015
31.12.
2015
0624 68701 22.000,00 €
Nigeria
Basismodul
Stipendiaten
(Sprachausbildung)
Deutschland
In
Umsetzung
01.07.
2015
31.12.
2015
0624 68701 22.000,00 €
Palästina
Basismodul
Stipendiaten
(Sprachausbildung)
Deutschland
In
Umsetzung
01.07.
2015
31.12.
2015
0624 68701 22.000,00 €
Land Bezeichnung Ort Status Beginn Ende
Finanzierung
Kalkulation
Philippinen
Basismodul
Stipendiaten
(Sprachausbildung)
Deutschland
In
Umsetzung
01.07.2
015
31.12.
2015
0624 68701 22.000,00 €
Serbien
Basismodul
Stipendiaten
(Sprachausbildung)
Deutschland
In
Umsetzung
01.07.
2015
31.12.
2015
0624 68701 22.000,00 €
Taiwan
Basismodul
Stipendiaten
(Sprachausbildung)
Deutschland
In
Umsetzung
01.07.
2015
31.12.
2015
0624 68701 22.000,00 €
Tansania
Basismodul
Stipendiaten
(Sprachausbildung)
Deutschland
In
Umsetzung
01.07.
2015
31.12.
2015
0624 68701 22.000,00 €
Tunesien
Basismodul
Stipendiaten
(Sprachausbildung)
Deutschland
In
Umsetzung
01.07.
2015
31.12.
2015
0624 68701 22.000,00 €
EU-Projekt mit Beteiligung des BKA (Innenhilfe)
Aus der Tabelle geht die Bezeichnung der Maßnahmen, die Ziele und der
Zeitraum über den die Maßnahmen laufen, hervor.
Die Maßnahmen finden wechselseitig in den EU-Mitgliedstaaten (EU-MS) statt.
Aufgaben und Tätigkeiten sind Beratung und Ausbildung.
Die Anzahl an deutschen PVB liegt, je nach Maßnahme, zwischen zwei bis zehn
Beamtinnen und Beamte.
Die Kosten wurden bis zu 90 Prozent von der EU-KOM GD Home getragen - der
restliche Betrag wurde von Deutschland (oder Partner eines EU-MS) finanziert.
Förderprogramm
Ausgaben
(HH-Titel 53202)
Bezeichnung
ISEC 2011 GD Home A4 10.000,00 € HOME/2011/ISEC/AG/4000002504
Development of analytical methods for sensitive
detection and identification of organic gunshot
residues (OGSR) based on liquid chromatography-mass
spectrometry (LC-MS) for routine casework
01.01.2013 – 31.07.2016
ISEC 2011 GD Home A4
0,00 € HOME/2011/ISEC/AG/4000002506
Research Network on Organised Crime 2013-2016
01.01.2013 – 31.12.2015
ISEC 2011 GD Home A4
53.000,00 € HOME/2011/ISEC/AG/4000002489
Development, Preparation and Performance of an
ENFSI International Proficiency Test on Shot
Range Estimation
01.01.2013 – 30.06.2016
ISEC 2012 GD Home A4
0,00 € Home/2012/ISEC/AG/400004382
Cyber-OC-Scope and manifestations in selected
EU-member states
01.04.2014 – 31.03.2016
ISEC 2012 GD Home A4
ca. 47.000,00 € HOME/2012/ISEC/AG/4000004330
Strengthening fight against Mobile Organised
Crime Groups (MOCG) from the Baltic Sea Region
01.01.2014 – 31.12.2015
ISEC 2013 GD
Home Affairs
ca 12.000,00 € HOME/2013/ISEC/FP/C1/4000005033
European Expert Network on Terrorism Issues
(EENeT)
01.06.2014 - 31.05.2016
ISEC 2013 GD
Home Affairs
ca. 24.000,00 € HOME/2013/ISEC/FP/C1/4000005005
International Specialist Law Enforcement (ISLE)
02.06.2014 - 01.06.2016
Förderprogramm
Ausgaben
(HH-Titel 53202)
Bezeichnung
ISEC 2013 GD
Home Affairs
ca. 41.000,00 € HOME/2013/ISEC/AG/THB/4000005819
Suppression of international trafficking in human
beings for the purpose of sexual exploitation to the
detriment of Nigerian females (EMPACT THB -
Subproject ETUTU)
01.06.2014 - 31.05.2016
ISEC 2013 GD
Home Affairs
ca. 52.000,00 € HOME/2013/ISEC/FP/C1/4000005018
Development and Distribution of the European
Vehicle Identification Database (EuFID)
01.10.2014 - 30.09.2016
ISEC 2013 GD
Home Affairs
ca 13.000,00 € HOME/2013/ISEC/FP/C1/4000005027
Strengthening and sustainable establishment of the
European Network of National Fugitive Active
Search Teams (ENFAST)
01.01.2015 - 31.12.2016
ISEC 2013 GD
Home Affairs
ca 11.000,00 € JUST/2013/ISEC/DRUGS/AG/ISEC/4000006421
SPICE-Profiling: Assessment of the origin, supply
chain and market development of NPS by forensic
analysis of the composition and of the chemical,
metabolic and isotopic signatures (SPICE)
01.04.2015 - 31.03.2017
EUROPOL ca. 20.000,00 € EMPACT/01/OAP.2015/CCA/01/rev1/01
OAP Cybercrime Cyber Attacks (CCA)
09.05.2015-08.05.2016
Bundespolizei
Land
Art der Ausbildung/
Bezeichnung
Zeitraum/
Ort
Anzahl/ausl.
Sicherheitskräfte
Anzahl
deutscher
PVB
Kosten
Tunesien
Arbeitsbesuch einer
tunesischen Delegation, Maßnahme
zur Konkretisierung des
Fortbildungsbedarfes
17.-
21.08.2015
Lübeck
5
Angehörige
der
tunesischen
Nationalgarde
5.804,41 €
0501
Tunesien
Evaluierung und Erarbeitung
eines Konzeptes zur
Informationsverarbeitung
13.-18.09.2015
Tunesien
(Jendouba)
8
Angehörige
der
tunesischen
Nationalgarde
4 PVB
noch nicht
abgerechnet
0501
Tunesien
Multiplikatorenschulung in
den Bereichen Sea Survival
Training, Emergency-training
und Installations-/ Wartungs-
und Instandsetzungsarbeiten
28.09.-
02.10.2015
Neustadt
(Holstein)
5
Angehörige
der
tunesischen
Nationalgarde
noch nicht
abgerechnet
0501
Serbien
Schulung
Urkunden- und
Dokumentensicherheit
(Grenzübergänge/Landgrenze)
14.-18.09.2015
Dimitrovgrad
15
Serbische
Grenzpolizei
2
1746,77 €
0610
Kosovo
Schulung
Grenzüberwachung
(Landgrenze)
Fach- und praxisbezogene
Schulung von Angehörigen
mobiler Einheiten der KOS
Grenzpolizei
21.-25.09.2015
Pristina
Kosovarische
Grenzpolizei
2
noch nicht
abgerechnet
0610
Land
Art der Ausbildung/
Bezeichnung
Zeitraum/
Ort
Anzahl/ausl.
Sicherheitskräfte
Anzahl
deutscher
PVB
Kosten
Bosnien und
Herzegowina
Lehr- und
Methodenkompetenz
-Unterstützung der BIH
Grenzpolizei bei der
Erstellung von Aus- und
Fortbildungskonzepten mit dem
Schwerpunkt
Multiplikatorenfortbildung gemäß EU-
Standards
13.-17.07.2015
Lübeck
Bosnisch-
herzegowinische
Grenzpolizei
3
3.958,71€
0610
Mazedonien
Schulung
Urkunden- und
Dokumentensicherheit (Landgrenze)Fach-
und Praxisbezogene Schulung
von an der Grünen Grenze
eingesetzten Beamten der
mazedonischen Grenzpolizei
14.-18.09.2015
Mazedonische
Grenzpolizei
2
noch nicht
abgerechnet
0610
Moldau
Schulung
Dokumenten- und
Urkundensicherheit
Fach- und praxisbezogene
Schulung
07.-11.09.2015
Moldauische
Grenzpolizei
2
noch nicht
abgerechnet
0610
Ukraine
Schulung
Polizeiliche Auswertung und
Analyse
Fortsetzung der Fach- und
Praxisbezogenen Schulung
(Informationssammlung und
-bewertung, Erstellen von
Lagebildern)
21.-24.09.2015
4
Staatlicher
Ukrainischer
Grenzdienst
2
noch nicht
abgerechnet
0610
Land
Art der Ausbildung/
Bezeichnung
Zeitraum/
Ort
Anzahl/ausl.
Sicherheitskräfte
Anzahl
deutscher
PVB
Kosten
Ukraine
Schulung
Grenzüberwachung und -
kontrolle, Urkunden- und
Dokumentensicherheit
(Landgrenze)
Fach- und praxisbezogene
Grundlagenschulung für im
Grenzbereich Lemberg (EU-
Außengrenze zu Polen)
eingesetzte Grenzbeamte
28.09.-
02.10.2015
Rava
Ruska
16
Staatlicher
Ukrainischer
Grenzdienst
2
noch nicht
abgerechnet
0610
Ukraine
Schulung
Urkunden- und
Dokumentensicherheit
Schulung von 160 Kadetten
im Rahmen des Pilotprojekts
„Neues Gesicht“ der
Grenzschutzinspektion Kiew
21.-25.09.2015
Orschanez
160
Staatlicher
Ukrainischer
Grenzdienst
1 0,00 €
Afghanistan
Schulung
Partnerschaft BPOLAK mit
der ANPA Kabul,
Lehr- und
Methodenkompetenz
Hospitation von afghanischen
Fachlehrern/
Fachkoordinatoren
10.-20.08.2015
Lübeck
4
Afghanische
Nationalpolizei
14.580,50 €
0501
Land
Art der Ausbildung/
Bezeichnung
Zeitraum/
Ort
Anzahl/ausl.
Sicherheitskräfte
Anzahl
deutscher
PVB
Kosten
Afghanistan
Partnerschaft mit der ANPA
Kabul,
Stipendiatenprogramm
Teilnahme am Bachelor -
Studium an der BPOLAK
inkl. Sprachenvorausbildung
07.04.2015 -
30.08.2018
Lübeck
7
Afghanische
Nationalpolizei
107.379,26 €
0501
Afghanistan
Flughafenpartnerschaft MeS -
BPOLI DUS,
Grenzkontrolle, Urkunden-
und Dokumentensicherheit
13.08.-
04.09.2015
Afghanische
Nationalpolizei
2
8.696,00 €
0625
China
Zusammenarbeit zwischen
den Flughafendienststellen
(Grenzpolizei Flughafen
Peking/ BPOLD FRA)
- Expertenaustausch zu
Entwicklungen im Bereich
der Urkundenkriminalität und
Dokumentensicherheit
- Erfahrungsaustausch zu
Entwicklungen im Bereich
der Urkundenkriminalität
zwischen Experten vom
Flughafen Shanghai und München
24.-28.08.2015
München/
Frankfurt
6
Chinesische
Grenz-polizei
3.261,33 €
0610
Land
Art der Ausbildung/
Bezeichnung
Zeitraum/
Ort
Anzahl/ausl.
Sicherheitskräfte
Anzahl
deutscher
PVB
Kosten
China
Schulung
Fachinformationsreise einer
Delegation des Rechtsamtes
beim Staatsrat der VR China
im Rahmen des Projektes
"Trainingskurs zum
Verwaltungsrecht"
17.08.2015
Potsdam
20
Beamte des
CHN
Rechtsamtes
3
22,15 €
0610
Indien
Schulung
Urkunden- und
Dokumentensicherheit
- Fach- und praxisbezogene
Schulung
24.09.2015
Neu Delhi
20
Indische
Border
Security Force
4
0,00 €
0610
Mongolei
Schulung
Urkunden- und
Dokumentensicherheit
2. Teil Workshop der
International Organisation for
Migration
"Improve Mongolian
Migration Management through
migration management policy
and training of border
officials (PART II)”
01.-03.09.2015
Ulan Bator/
Sukhbaaster
57
Mongolische
Grenzpolizei
1
0,00 €
0625
Land
Art der Ausbildung/
Bezeichnung
Zeitraum/
Ort
Anzahl/ausl.
Sicherheitskräfte
Anzahl
deutscher
PVB
Kosten
Türkei
Schulung
Grenzüberwachung
(See-/Flussgrenze)
- Vorstellung Aufbau und
Ablauforganisation BPOL
See;
- Darstellung maritimer
Komponenten, Aufbau GLZ
(gemeinsames Lagezentrum See,
Cuxhaven), Zusammenarbeit
mit anderen Behörden,
- Einweisung in ein
Einsatzschiff.
10.-14.08.2015
Lübeck
5
Türkische
Nationalpolizei
4
540,98 €
0610
Palästinensische
Gebiete
Schulung
Objektschutz
- Qualifizierungsmaßnahmen
im Bereich der
Objektschutzaufgaben
(Multiplikatorenausbildung)
22.-27.08.2015
Ramallah
20
PSE
Zivilpolizei
2
5.940,53 €
0610
Arab Civil
Aviation
Commission
Luftsicherheit
- Expertenaustausch zu
Zuständigkeiten und
Bandbreite der wahrgenommenen
Luftsicherheitsaufgaben
13.-16.09.2015
Frankfurt
8
verschiedene
Nationen
noch nicht a
abgerechnet
0610
Katar
Erfahrungsaustausch
Hospitation bei einer
Urkundenstelle/Urkundenlabor
07.-11.09.2015
Frankfurt
1
Immigration
noch nicht
abgerechnet
0610
Land
Art der Ausbildung/
Bezeichnung
Zeitraum/
Ort
Anzahl/ausl.
Sicherheitskräfte
Anzahl
deutscher
PVB
Kosten
Kolumbien
Auslandspraktikum von 22
Majoren der kolumbianischen
Nationalpolizei
04.09.2015
Potsdam
22
Kolumbianische
Nationalpolizei
948,18 €
0610
Inspekteur der Bereitschaftspolizeien der Länder
Land Thema TN
Ort der
Durchführung
Datum Kosten
Kroatien Seminar Förderung u.
Entwicklung d.
Kriminalprävention u. Opferschutz
bilateral 7 Deutschland 09.-13.03.2015 ABH 8.334,85 €
Kroatien Arbeitsbesuch
Fachkonferenz
bilateral 7 Deutschland 15.-17.04.2015 ABH 3.041,32 €
Kroatien Seminar Arbeit in einem
Polizeipräsidium
bilateral 7 Deutschland 27.05.-03.06.2015 ABH 10.055,82 €
Kroatien Internationales Seminar
für Polizeiverhandler
bilateral 4 Kroatien 07.-11.Juni 2015 ABH 1.139,16 €
Kroatien Übergabe und Einweisung
in ASH Präv. Kfz
bilateral 2 Kroatien 02.-04. Juni 2015 ABH 2.166,93 €
Kroatien Seminar und
Einsatzbeobachtung (G7 Elmau)
bilateral 4 Deutschland 06.-08. Juni 2015 ABH 451,20 €
Kroatien Study Visit beim
deutschen Präventionstag
bilateral 4 Deutschland 07.-11. Juni 2015 ABH 3.596,77 €
Kroatien Study Visit
Verkehrssicherheit
bilateral 5 Deutschland 21.-25.07.2015 ABH 5.405,04 €
Kroatien Seminar Arbeit in einem
Polizeipräsidium
bilateral 4 Deutschland 21.-24.09.2015 ABH 2.826,19 €
Kroatien Study Visit beim
Präventionstag
bilateral 3 Kroatien 21.-24.09.2015 ABH 3.118,74 €
Kroatien Seminar Opferschutz bilateral 6 Deutschland 28.09.-05.10.2015 ABH 2.841,66 €
Land Thema TN
Ort der
Durchführung
Datum Kosten
Kroatien Einsatztraining für
Einsatztrainer
bilateral 9 Deutschland 12.-
15.10.201513.-
ABH 9.588,13 €
Kroatien Internationales Seminar
für Polizeiverhandler
bilateral 9 Deutschland 13.-20.10.2015 ABH 9.617,18 €
Rep.
Moldau
Seminar zur Entwicklung
eines landesweiten
Präventionskonzepts in der
Rep. Moldau
bilateral 3 Rep. Moldau 02.-05. März
2015
ABH 2.580,57 €
Rep.
Moldau
Seminar zur
Verkehrspolizeilichen Prävention und
Verkehrsunfallanalyse
bilateral 4 Rep. Moldau 23.-26.09.2015 ABH 4.069,64 €
Serbien Study Visit beim
deutschen Präventionstag
bilateral 3 Deutschland 07.-11. Juni 2015 ABH 4.589,68 €
Serbien Study Visit
Verkehrssicherheit
bilateral 3 Deutschland 21.-25. Juli 2015 ABH 4.215,37 €
Serbien Study Visit beim
Präventionstag in Kroatien
bilateral Kroatien 21.-24.09.2015 ABH 1.637,68 €
a) Wie lauten die Bezeichnungen der Maßnahmen, und wo fanden bzw.
finden sie statt?
b) Was sind die Ziele der Maßnahmen, und über welchen Zeitraum
erstrecken sie sich?
c) Wie vielen und welchen ausländischen Sicherheitskräften wurde bzw.
wird welche Art der Ausbildung gewährt?
Zu den Fragen 10a bis 10c wird auf die Tabellen in der Antwort zu Frage 10
verwiesen.
d) Worin bestanden bzw. bestehen die Aufgaben und Tätigkeiten der
deutschen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten, und in welchen Stäben,
Einrichtungen und sonstigen Stellen waren bzw. sind sie vertreten?
Bei den Ausbildungsmaßnahmen erstrecken sich die Aufgaben deutscher
Polizeivollzugsbeamter auf Ausbildung und Beratung. Im Übrigen wird auf die Antwort
zu Frage 1b verwiesen.
e) Wie viele deutsche Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte waren jeweils
an den Maßnahmen beteiligt (bitte für die einzelnen Maßnahmen
detailliert ausweisen)?
Die Anzahl der an den Maßnahmen beteiligten Beamten wird nur teilweise
gesondert erhoben.
f) Welche Kosten entstanden bzw. entstehen der Bundesrepublik
Deutschland für die Ausbildungsmaßnahmen, und aus welchen Haushaltstiteln
wurden diese bestritten?
Auf die Tabellen in der Antwort zu Frage 10 wird verwiesen.
11. Welche Ausbildungsmaßnahmen für ausländische Sicherheitskräfte sind für
die nächste Zukunft geplant, welche Kosten werden dem Bund dafür
entstehen, und aus welchen Haushaltstiteln sollen diese bestritten werden (bitte
nach dem Schema der Fragen 10a bis 10f beantworten)?
Bundeskriminalamt
Die in Planung befindlichen Maßnahmen der polizeilichen Aufbauhilfe des BKA
können der nachfolgenden Übersicht entnommen werden (Stand: 30.
September 2015).
Land Maßnahme Bezeichnung Status Beginn Ende
Finanzierung/
HH-
Titel
Kalkulation/
Abrechnung
Afrikanische
Union/CAERT
Lehrgang Operative Analyse
Geplant
08.12.2015
16.12.201
5
0610
68707
40.000,00 €
Ägypten Arbeitsbesuch
Teilnahme am
Sprengstoffsymposium
Geplant
30.11.2015
03.12.201
5
0610
68707
5.000,00 €
Ägypten Lehrgang
Ermittlungen und
Verhandlungen in Fällen
von Geiselnahmen und
Entführungen
Geplant
07.11.2015
13.11.201
5
0610
68707
8.000,00 €
Ägypten Arbeitsbesuch
Einladung Leiter ägypt.
Polizeiakademie
Geplant
01.07.2015
31.12.201
5
0610
68707
6.000,00 €
Albanien Lehrgang Rauschgiftbekämpfung
Geplant
10.11.2015
12.11.201
5
0624
68701
2.000,00 €
Albanien Lehrgang Operative Analyse
Geplant
27.10.2015
04.11.201
5
0624
68701
3.000,00 €
Algerien Arbeitsbesuch
Organisationsberatung
Personenschutz
Geplant
19.10.2015
21.10.201
5
0610
68707
5.000,00 €
Algerien Arbeitsbesuch
Organisationsberatung
OK-Bekämpfung
Geplant
09.11.2015
12.11.201
5
0610
68707
5.000,00 €
Land Maßnahme Bezeichnung Status Beginn Ende
Finanzierung/
HH-
Titel
Kalkulation/
Abrechnung
Algerien,
Marokko,
Mauretanien,
Tunesien
Multinationaler Lehrgang
Tatortarbeit nach
Brand- und
Sprengstoffdelikten
Geplant
02.11.2015
13.11.201
5
0610
68707
29.000,00 €
Belize
Guatemala
Honduras
Mexiko
Nicaragua
El Salvador
Multi-
nationaler Lehrgang
Tatortarbeit
Geplant
05.11.2015
11.11.201
5
0610
68707
35.000,00 €
China Arbeitsbesuch
Terrorismusbekämpfung
Geplant
12.10.2015
13.10.201
5
0624
68701
10.000,00 €
Dominikanische
Republik
Arbeitsbesuch
Vorstellung Aufbau
polizeiliche Ausbildung in
Deutschland
Geplant
09.11.2015
13.11.201
5
0624
68701
5.000,00 €
Dominikanische
Republik
Arbeitsbesuch Verhalten bei Notrufen
Geplant
02.11.2015
06.11.201
5
0624
68701
8.000,00 €
Dominikanische
Republik
Lehrgang
Polizeiliche
Ermittlungstaktiken und -
methoden
Geplant
05.10.2015
09.10.201
5
0624
68701
10.000,00 €
Dominkanische
Republik,
Kolumbien,
Mexiko,
Panama,
Bolivien,
Costa Rica,
Haiti
Multinationaler Lehrgang
Ermittlungen und
Verhandlungen in Fällen
von Geiselnahmen und
Entführungen
Geplant
16.11.2015
27.11.201
5
0624
68701
40.000,00 €
Land Maßnahme Bezeichnung Status Beginn Ende
Finanzierung/
HH-
Titel
Kalkulation/
Abrechnung
Dominikanische
Republik,
Haiti
Multinationaler Lehrgang
Beweissicherung im
Rauschgiftverfahren
Geplant
09.10.2015
30.10.201
5
0624
68701
35.000,00 €
Kap Verde Lehrgang Rauschgiftbekämpfung
Geplant
19.10.2015
23.10.201
5
0624
68701
10.000,00 €
Kenia Arbeitsbesuch
Einsatz Langzeitberater
im OAF II-Projekt
Geplant
05.10.2015
05.12.201
5
0610
68707
66.000,00 €
Kenia Arbeitsbesuch
Teilnahme am
Workshop „Investigation and
prosecution of
terrorism cases in Africa“
Geplant
26.10.2015
28.10.201
5
0624
68701
4.000,00 €
Kenia Arbeitsbesuch
Ausarbeitung Standard
Operating Procedures
am Beispiel "Cyber-
Crime"
Geplant
09.11.2015
13.11.201
5
0610
68707
11.000,00 €
Kenia,
Tansania,
Uganda
Lehrgang Todesermittlungen
Geplant
09.11.2015
20.11.201
5
0610
68707
40.000,00 €
Kosovo Lehrgang Cybercrime
Geplant
19.11.2015
21.11.201
5
0624
68701
1.000,00 €
Kosovo Arbeitsbesuch
Korruptionsbekämpfung
Geplant
19.10.2015
22.10.201
5
0624
68701
1.000,00 €
Libanon Lehrgang Personenschutz
Geplant
19.10.2015
30.10.201
5
0624
68701
18.550,00 €
Marokko Lehrgang
Einsatz Verdeckte
Ermittler/
Vertrauenspersonen
Geplant
26.10.2015
30.10.201
5
0624
68701
10.000,00 €
Land Maßnahme Bezeichnung Status Beginn Ende
Finanzierung/
HH-
Titel
Kalkulation/
Abrechnung
Marokko Arbeitsbesuch Rauschgiftbekämpfung
Geplant
06.10.2015
08.10.021
5
0610
68707
2.000,00 €
Marokko Arbeitsbesuch
Teilnahme am
Sprengstoffsymposium
Geplant
30.11.2015
04.12.201
5
0610
68707
1.300,00 €
Marokko Lehrgang
Katastrophenopferidentifizierung
Geplant
09.11.2015
13.11.201
5
0610
68707
32.000,00 €
Mazedonien Lehrgang Cybercrime
Geplant
16.11.2015
18.11.201
5
0624
68701
1.000,00 €
Mazedonien Arbeitsbesuch Firearms examinations
Geplant
19.10.2015
23.10.201
5
EU 0,00 €
Mazedonien Arbeitsbesuch
Implementation of the
automated analysis of
GSR (criminal
technics)
Geplant
16.11.2015
20.11.201
5
EU 0,00 €
Montenegro Lehrgang
Zusammenarbeit von
Polizei und
Staatsanwaltschaft
Geplant
21.10.2015
/
15.11.2015
23.10.201
5/
17.11.201
5
EU 0,00 €
Montenegro Lehrgang Finanzermittlungen
Geplant
02.11.2015
06.11.201
5
EU 0,00 €
Montenegro Lehrgang Dokumentenprüfung
Geplant
16.11.2015
20.11.201
5
EU 0,00 €
Montenegro Arbeitsbesuch
Dokumentenprüfung
Praxis I
Geplant
12.10.2015
16.10.201
5
EU 0,00 €
Montenegro Arbeitsbesuch
Dokumentenprüfung
Praxis II
Geplant
30.11.2015
04.12.201
5
EU 0,00 €
Land Maßnahme Bezeichnung Status Beginn Ende
Finanzierung/
HH-
Titel
Kalkulation/
Abrechnung
Montenegro Arbeitsbesuch
TAIEX Expert Mission
on drafting of the
analysis on recruitment,
continuous training and
professional
development of police officers
Geplant
12.10.2015
14.10.201
5
EU 0,00 €
Nigeria Lehrgang Rauschgiftbekämpfung
Geplant
05.10.2015
07.10.201
5
0610
68707
20.000,00 €
Nigeria Lehrgang Operative Analyse
Geplant
17.11.2015
25.11.201
5
0624
68701
8.500,00 €
Peru Lehrgang
Beweissicherung im
Rauschgiftverfahren
Geplant
16.11.2015
27.11.201
5
EU 0,00 €
Peru Arbeitsbesuch Rauschgiftbekämpfung
Geplant
12.10.2015
16.10.201
5
EU 0,00 €
Palästinensische
Autonomiegebiete
Arbeitsbesuch Tatortarbeit
Geplant
16.12.2015
22.12.201
5
0624
68701
6.000,00 €
Palästinensische
Autonomiegebiete
Lehrgang Tatortarbeit
Geplant
05.12.2015
16.12.201
5
0624
68701
9.000,00 €
Ruanda Arbeitsbesuch
Beratungshilfe
Verkehrs- und
Personenkontrolle
Geplant
01.10.2015
31.12.201
5
0610
68707
4.000,00 €
Tansania Arbeitsbesuch
Überarbeitung und
Anpassung der Lehrpläne
Geplant
23.11.2015
05.12.201
5
0501
68734
20.000,00 €
Tansania Arbeitsbesuch
Unterstützung beim
Aufbau einer
Dienststelle zur Bekämpfung
des Terrorismus
Geplant
23.11.2015
27.11.201
5
0610
68707
7.000,00 €
Land Maßnahme Bezeichnung Status Beginn Ende
Finanzierung/
HH-
Titel
Kalkulation/
Abrechnung
Tunesien Arbeitsbesuch
Fachgespräche auf
Leitungsebene
Geplant
19.10.2015
23.10.201
5
0624
68701
4.000,00 €
Tunesien Lehrgang Personenschutz
Geplant
16.11.2015
27.11.201
5
0610
68707
12.000,00 €
Tunesien Arbeitsbesuch Sprengstoffdetektion
Geplant
16.11.2015
20.11.201
5
0501
68734
3,500,00 €
Tunesien Arbeitsbesuch
Sprengstoff-
Basisausbildung
Geplant
05.10.2015
10.10.201
5
0501
68734
4.000,00 €
Tunesien Arbeitsbesuch
Bekämpfung
Phänomene Organisierte
Kriminalität und
Menschen-handel
Geplant
10.11.2015
13.11.201
5
0501
68734
5.000,00 €
Tunesien Arbeitsbesuch
Terrorismusbekämpfung
Geplant
24.11.2015
27.11.201
5
0501
68734
3.000,00 €
Tunesien Arbeitsbesuch
Teilnahme am
Sprengstoffsymposium
Geplant
30.11.2015
04.12.201
5
0501
68734
6.000,00 €
Tunesien Arbeitsbesuch
Verkehrs- und
Personenkontrolle
Geplant
04.10.2015
09.10.201
5
0501
68734
8.000,00 €
Tansania Arbeitsbesuch
Aufbau einer
Terrorismus-Dienststelle
Geplant
23.11.2015
27.11.201
5
0610
68707
7.000,00 €
Tansania Arbeitsbesuch
Teilprojekt VI -
Überarbeitung und
Anpassung der Lehrpläne
Geplant
23.11.2015
05.12.201
5
0501
68734
20.000,00 €
Ukraine Arbeitsbesuch Cybercrime
Geplant
02.11.2015
13.11.201
5
0501
68734
4.000,00 €
Ukraine Arbeitsbesuch Cybercrime
Geplant
23.11.2015
04.12.201
5
0610
68707
4.000,00€
Vereinigte
Arabische Emirate
Arbeitsbesuch Kriminaltechnik
Geplant
16.11.2015
20.11.201
5
0624
68701
500,00 €
Polizeiliche Aufbauhilfe Stipendiaten
Nach erfolgreich absolviertem Basismodul können ehemaligen Stipendiaten in
der Regel nach drei Jahren am zweiwöchigen Aufbaumodul in Deutschland
teilnehmen. In diesem Jahr sind nachfolgende Staaten vertreten (Stand 30.
September 2015):
Land Bezeichnung Ort Status Beginn Ende Finanzierung Kalkulation
Ägypten
Aufbaumodul
Stipendiaten
Deutschland Geplant 12.10.2015 23.10.2015 0624 68701 4.000,00 €
Dominikanische
Republik
Aufbaumodul
Stipendiaten
Deutschland Geplant 12.10.2015 23.10.2015 0624 68701 4.000,00 €
Dominikanische
Republik
Aufbaumodul
Stipendiaten
Deutschland Geplant 12.10.2015 23.10.2015 0610 68707 4.000,00 €
Marokko
Aufbaumodul
Stipendiaten
Deutschland Geplant 12.10.2015 23.10.2015 0610 68707 4.000,00 €
Marokko
Aufbaumodul
Stipendiaten
Deutschland Geplant 12.10.2015 23.10.2015 0610 68707 4.000,00 €
Ukraine
Aufbaumodul
Stipendiaten
Deutschland Geplant 12.10.2015 23.10.2015 0610 68707 4.000,00 €
Das BKA und die deutsche Zollverwaltung beteiligen sich unter der Leitung
Spaniens am EU-finanzierten Projekt „EU Law Enforcement Support for the Fight
against D,rugs in Peru“. Im Konsortium befinden sich die EU-Staaten Frankreich,
Großbritannien, Niederlande und die Tschechische Republik.
Am 3. Juli 2014 hat das Projekt aufgrund der Zeichnung des Vertrages durch die
spanische FIIAPP (administrative Leitung des Projektes) und die EU-Delegation
in Lima (Peru) offiziell begonnen. Die Vorbereitung des Projektes vor Ort und
damit auch die Phase der Bedarfserhebung (Inception Phase) startete mit dem
Einsatz von Langzeitexperten aus Spanien, Frankreich, Großbritannien und
Deutschland in der 32. Kalenderwoche 2014.
Im Anschluss an die Inception Mission, welche im November 2014 durchgeführt
wurde, wurden seitens der deutschen Delegation, bestehend aus Experten des
deutschen Zolls und des BKA, die Ausbildungsschwerpunkte benannt. Die daraus
resultierenden Ausbildungsinhalte der insgesamt sechs Ausbildungsmaßnahmen
für das Jahr 2015 wurden von der EU-Delegation in Peru genehmigt.
Mit der Umsetzung der ersten Maßnahme wurde im Februar 2015 begonnen.
Neben weiteren vier Ausbildungsmaßnahmen, welche unter anderem durch das
Zollkriminalamt (ZKA) und weiteren Zollinstitutionen umgesetzt werden, fand im
Zeitraum vom 10. bis 18. Oktober 2015 ein Studienbesuch einer 7-köpfigen
peruanischen Delegation in Hamburg und Bremerhaven statt.
Des Weiteren befindet sich seit Januar 2014 das EU-Projekt „EuroEast Police“
(Eastern Partnership Police Cooperation Program) zugunsten der Länder der
östlichen Partnerschaft Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldau, der Ukraine
und Weißrussland mit einer Projektlaufzeit von 48 Monaten und einem Budget
von 5 Mio. Euro in Umsetzung.
Weißrussland nimmt im Gegensatz zu den weiteren begünstigten Staaten jedoch
ausschließlich an Maßnahmen der Komponente 2 teil, welche sich auch mit der
internationalen Zusammenarbeit der Staaten der Östlichen Partnerschaft befasst.
Deutschland beteiligt sich hierbei als Partner in einem Konsortium, gemeinsam
mit den EU-Mitgliedstaaten Finnland, Frankreich, Litauen, Polen, Schweden
sowie dem International Centre for Migration Policy Development (ICMPD). Das
Innenministerium in Polen leitet das Konsortium.
Nach erfolgten Bedarfserhebungsreisen in die begünstigten Länder wurden
gemeinsam Maßnahmenpläne zur Definition der während der Projektlaufzeit
umzusetzenden Aktivitäten erarbeitet. Deutschland hat zusammen mit Aserbaidschan
hierbei einen Plan mit derzeit 18 Einzelmaßnahmen, umzusetzen bis März 2018,
erstellt. Zudem wird Deutschland die Organisation von insgesamt 12
Projektmaßnahmen zu den Themen „Polizeimanagement und -führung“, „Ethik und
Korruptionsbekämpfung“ sowie „Cybercrime“ für alle begünstigten Staaten des Projekts
wahrnehmen.
Am 15. Oktober 2015 wurde die zweite Lenkungsausschusssitzung des Projektes
in Chisinau, Moldau, durchgeführt.
Das BKA hat sich darüber hinaus zusammen mit Frankreich und Slowenien
erfolgreich auf das EU-geförderte Twinning Projekt „Fight against organised crime
(Human trafficking, drugs trafficking, illicit arms trafficking, financial
investigation)“ zugunsten Serbiens beworben.
Das Projekt zielt auf die Stärkung der Kapazitäten der serbischen
Strafverfolgungsbehörden (Polizeidirektorat und Staatsanwaltschaft) bei der Ermittlung und
Verfolgung der organisierten Kriminalität sowie der Stärkung forensischer
Kompetenzen ab. Projektstart ist voraussichtlich Anfang 2016 mit einer Laufzeit von
18 Monaten.
Bundespolizei
Land
Art der Ausbildung/
Bezeichnung
Zeitraum/
Ort
Sicherheitskräfte
Kosten
Tunesien
Monitoring zur AAH TUN 2012-
2015 bei der tunesischen
Nationalgarde
05.-09. 10. 2015
Tunesien
(Monastir)
Angehörige der
tunesischen
Nationalgarde
ca. 7.000 €
0501
Tunesien
Evaluation; Analyse und Sichtung
von Werkstätten und Lagerhallen
im maritimen Sektor bei der
tunesischen Nationalgarde
05.- 09.10. 2015
Tunesien
(Tunis, Sfax,
Monastir)
Angehörige der
tunesischen
Nationalgarde
ca. 8.000 €
0501
Tunesien
Vorstellung des Konzeptentwurfs
zur Informationsverarbeitung aus
der Evaluation in der 38. KW und
18.- 21.10. 2015
Tunesien
Angehörige der
tunesischen
ca. 4.000 €
0501
Land
Art der Ausbildung/
Bezeichnung
Zeitraum/
Ort
Sicherheitskräfte
Kosten
Erstellung Fortbildungsplan bei
der tunesischen Nationalgarde
(Tunis) Nationalgarde
Tunesien
Installierung der
Urkundenprüftechnik und anschließende
Schulung bei der tunesischen
Grenzpolizei
09.-13.11. 2015
Tunesien
(Tunis)
Angehörige der
tunesischen
Nationalgarde
ca. 5.000 €
0501
Tunesien
Finale Abstimmung des
Fortbildungsbedarfes der tunesischen
Nationalgarde
23.-27. 11.2015
Tunesien
(Tunis)
Angehörige der
tunesischen
Nationalgarde
ca. 6.500 €
0501
Tunesien
Schaffung von
Instandhaltungseinrichtung und Infrastruktur, Analyse
und Evaluation der Kfz-
Werkstätten bei der tunesischen
Nationalgarde
4. Quartal 2015,
noch nicht
terminiert
n.n.
ca. 2976 €
0501
Tunesien
Schulungsmaßnahmen in
Zusammenhang mit AAH 2015
(Doppelferngläser) bei der tunesischen
Nationalgarde
4. Quartal 2015,
noch nicht
terminiert
n.n
ca. 3.210 €
0501
Tunesien
Schulungsmaßnahmen in
Zusammenhang mit AAH 2015
(Wärmebildgeräte) bei der tunesischen
Nationalgarde
4. Quartal 2015,
noch nicht
terminiert
n.n
ca. 6.420 €
0501
Tunesien
Einführung polizeiliches
Informationsmanagement und
anschließende Schulung und Fortbildung
(4 Schulungen gesamt) bei der
tunesischen Nationalgarde
4. Quartal 2015,
noch nicht
terminiert
n.n
ca. 1.2840 €
0501
Land
Art der Ausbildung/
Bezeichnung
Zeitraum/
Ort
Sicherheitskräfte
Kosten
Serbien
Schulung
Polizeiliche Auswertung und
Analyse
- Aufbau und Ablauforganisation
GASIM; Grundlagen der
strategischen Auswertung und Analyse
sowie Umsetzung der Ergebnisse in
die operative
Aufgabenwahrnehmung
12.-16.10.2015
Lübeck
Serbische
Grenzpolizei
ca. 3.000 €
0610
Serbien
Schulung
Grenzüberwachung (Landgrenze)
- fachbezogene Schulung im
Bereich EU-Standards und
Schengenrecht
14.-18.12.2015
Subotica
Serbische
Grenzpolizei
ca. 3.000 €
0610
Serbien
Erfahrungsaustausch
Rückführung
- im Bereich der Rückführung auf
Expertenebene;
- Einweisung in den Bereich der
Rückführung sowie
Asylbearbeitung bei der BPOLD FRA
- Darstellung der Arbeitsweisen
zur Beschaffung von
Rückreisedokumenten
noch nicht
terminiert
Frankfurt
Serbische
Grenzpolizei/
Ausländerbehörde
ca. 2.500 €
0610
Land
Art der Ausbildung/
Bezeichnung
Zeitraum/
Ort
Sicherheitskräfte
Kosten
Kosovo
Schulung
Urkunden- und
Dokumentensicherheit
- zu Gunsten von kosovarischen
Grenzpolizeibeamten im Bereich
der illegalen Migration und den
damit einhergehenden
Kriminalitätsphänomenen
(Grenzpolizeiliche taktische Maßnahmen und
Ermittlungstätigkeit)
23.-27.11.2015
Pristina
Kosovarische
Grenzpolizei
ca. 3.000 €
0610
Kosovo
Schulung
Grenzkontrolle (Landgrenze)
- Fach- und praxisbezogene
Schulung von Angehörigen der KOS
Grenzpolizei
05.-09.10.2015
Pristina
Kosovarische
Grenzpolizei
ca. 3.000 €
0610
Kosovo
Schulung
Urkunden- und
Dokumentensicherheit
- Grenzpolizei am Flughafen
Pristina
05.-09.10.2015
Pristina
Kosovarische
Grenzpolizei
ca. 3.000 €
0610
Kosovo
Erfahrungsaustausch
Polizeiliche Auswertung und
Analyse
- Fach- und praxisbezogener
Erfahrungsaustausch im Bereich
strategischer Auswertung und Analyse
sowie Umsetzung der Ergebnisse
in die operative
Aufgabenwahrnehmung
26.-30.10.2015
München
Kosovarische
Grenzpolizei
ca. 3.500 €
0610
Land
Art der Ausbildung/
Bezeichnung
Zeitraum/
Ort
Sicherheitskräfte
Kosten
Albanien
Schulung
Polizeiliche Auswertung und
Analyse
- Grundlagen der strategischen
Auswertung und Analyse sowie
Umsetzung der Ergebnisse in die
operative Aufgabenwahrnehmung
12.-16.10.2015
Tirana
Albanische
Grenzpolizei
ca. 3.000 €
0610
Albanien
Schulung
Urkunden- und
Dokumentensicherheit (Landgrenze)
- Fach und praxisbezogene
Schulung von an den Grenzübergängen
eingesetzten Beamten der
albanischen Grenzpolizei
5.-9.10. 2015
Tirana
Albanische
Grenzpolizei
ca. 3.000 €
0610
Albanien
Schulung
Grenzkontrolle, Urkunden- und
Dokumentensicherheit
- Grenzpolizei am Flughafen
Tirana
19.-23.10.2015
Tirana
Albanische
Grenzpolizei
ca. 1.000 €
0610
Albanien
Schulung
Grenzüberwachung (Landgrenze)
- Fach- und praxisbezogene
Schulung von Angehörigen der
ALB Grenzpolizei
2.-06.11.2015
Shkodra
Albanische
Grenzpolizei
ca. 3.000 €
0610
Bosnien und
Herzegowina
Gemeinsame Grenzpolizeizentren
- Expertenaustausch mit
Angehörigen des trilateralen Zentrums
Trebinje
7.-12.12.2015
Kehl
Bosnisch-
herzegowinische
Grenzpolizei
ca. 2.000 €
0610
Land
Art der Ausbildung/
Bezeichnung
Zeitraum/
Ort
Sicherheitskräfte
Kosten
Bosnien und
Herzegowina
Schulung
Grenzüberwachung (Landgrenze),
Grenzkontrolle, Ermittlung/
Strafverfolgung
- Multiplikatorenfortbildung im
Bereich "Bekämpfung der
Schleusungskriminalität"; insbesondere
mit Schwerpunktsetzung auf
Behältnisschleusungen an
Grenzübergängen
2.-6.11.2015
Bijeljina
9.-13.11.2015
Mostar
Bosnisch-
herzegowinische
Grenzpolizei
ca. 4.000 €
0610
Bosnien und
Herzegowina
Schulung
Grenzüberwachung (Landgrenze)
- von Multiplikatoren der BIH
Grenzpolizei an mobilen
Wärmebildgeräten, welche durch BMI im
Rahmen der EU Mission beschafft
und übergeben wurden
November 2015
Grahovo/Caplijna
Bosnisch-
herzegowinische
Grenzpolizei
ca. 3.000 €
0610
Bosnien und
Herzegowina
Evaluierung
Personalmanagement und
Organisationsentwicklung in
Grenzpolizeibehörden (Reorganisation)
- Erhebung des qualitativen und
quantitativen IST- Zustandes der
BIH Grenzpolizei in den Bereichen
Organisation, Personal, Logistik
und Budget
noch nicht
terminiert
Sarajevo
Bosnisch-
herzegowinische
Grenzpolizei
ca. 2.000 €
0610
Bosnien und
Herzegowina
Evaluierung
Personalmanagement und
Organisationsentwicklung in
Grenzpolizeibehörden (Reorganisation)
- Bedarfsanalyse und -feststellung
in den Bereichen Personal,
Organisation, Logistik, Budget
Oktober 2015
Sarajevo
Bosnisch-
herzegowinische
Grenzpolizei
ca. 2.000 €
0610
Land
Art der Ausbildung/
Bezeichnung
Zeitraum/
Ort
Sicherheitskräfte
Kosten
Bosnien und
Herzegowina
Schulung
Personalmanagement und
Organisationsentwicklung in
Grenzpolizeibehörden (Reorganisation)
- Hospitation in den Bereichen
Personal, Organisation, Logistik,
Budget, etc.
Oktober 2015
Lübeck
Bosnisch-
herzegowinische
Grenzpolizei
ca. 2.000 €
0610
Bosnien und
Herzegowina
Schulung
Personalmanagement und
Organisationsentwicklung in
Grenzpolizeibehörden (Reorganisation)
- Schulung im Bereich
Personalmanagement und
Organisationsentwicklung
November 2015
Bosnisch-
herzegowinische
Grenzpolizei
ca. 2.000 €
0610
Bosnien und
Herzegowina
Bilaterales Projekt zur
Verwaltungsmodernisierung der BIH
Grenzpolizei, u. a.:
- strukturelle
Organisationsberatung zur Fortentwicklung des
integrierten Grenzmanagements
- Unterstützung
zukunftsorientierter Personalentwicklung
- prozessorientierte Optimierung
des Informationsmanagements
noch nicht
terminiert
Bosnisch-
herzegowinische
Grenzpolizei
ca. 24.000 €
0610
Mazedonien
Schulung
Urkunden- und
Dokumentensicherheit (Flughafen)
- Fach- und praxisbezogene
Schulung, insbesondere EU-Standards
und Schengenrecht
noch nicht
terminiert
Skopje
Mazedonische
Grenzpolizei
ca. 3.000 €
0610
Mazedonien Schulung
noch nicht
terminiert
Mazedonische
Grenzpolizei
ca. 3.000 €
0610
Land
Art der Ausbildung/
Bezeichnung
Zeitraum/
Ort
Sicherheitskräfte
Kosten
Urkunden- und
Dokumentensicherheit (Flughafen)
- Fach und praxisbezogene
Schulung am Flughafen Skopje
Skopje
Mazedonien
Schulung
Grenzkontrolle (Landgrenze)
- Fach- und praxisbezogene
Schulung hinsichtlich der Grenz
kontrolle an Grenzübergängen
16.-20.11.2015
Mazedonische
Grenzpolizei
ca. 3.000 €
0610
Mazedonien
Schulung
Grenzüberwachung (Landgrenze)
- Fach- und praxisbezogene
Schulung hinsichtlich der
Grenzüberwachung an der Grünen Grenze
noch nicht
terminiert
Mazedonische
Grenzpolizei
ca. 3.000 €
0610
Montenegro
Schulung
Dokumenten- und
Urkundensicherheit
- Fach- und praxisbezogene
Multiplikatorenschulung;
Nachhaltigkeitsmaßnahme im Rahmen des
beendeten Twinningprojekts
"Train theTrainer"
16.-20.11.2015
Podgorica
Montenegrinische Grenzpolizei
ca. 3.000 €
0610
Montenegro
Schulung
Dokumenten- und
Urkundensicherheit
- Erfahrungsaustausch zwischen
zwei montenegrinischen
Urkundenspezialisten und
Urkundenfachkräften der
BPOLD STA
12.-16.10.2015
Köln
Montenegrinische Grenzpolizei
ca. 2.000 €
0610
Land
Art der Ausbildung/
Bezeichnung
Zeitraum/
Ort
Sicherheitskräfte
Kosten
Montenegro
Schulung
Dokumenten- und
Urkundensicherheit
- Erfahrungsaustausch zwischen
zwei montenegrinischen
Urkundenspezialisten und
Urkundenfachkräften der BPOLD STA
30.11.-4.12.2015
Düsseldorf
Montenegrinische Grenzpolizei
ca. 2.000 €
0610
Montenegro
Schulung
Grenzüberwachung (Landgrenze)
- Fach- und praxisbezogene
Schulung hinsichtlich der
Grenzüberwachung an der Grünen Grenze
26.-30.10.2015
Podgorica
Montenegrinische Grenzpolizei
ca. 2.500 €
0610
Montenegro
Schulung
Delegationsbesuch MNE
Innenministerium
Studienbesuch – TAIEX
Aufgaben BPOL - Kernaufgaben -
Migration
13.-15.10.2015
Potsdam
Montenegrinische Grenzpolizei
EU-TAIEX
Republik
Moldau
Schulung
Polizeiliche Auswertung und
Analyse
- Fach und praxisbezogene
Schulung
12.-16.10.2015
Hannover/
Potsdam
Moldauische
Grenzpolizei
ca. 1.500 €
0610
Ukraine
Schulung
Grenzüberwachung und -kontrolle,
Urkunden- und
Dokumentensicherheit (Landgrenze)
- Fach- und praxisbezogene
Grundlagenschulung für im
Grenzbereich Uzgorod (EU-
Außengrenze zur Slowakei) eingesetzte
Grenzbeamte
26.-30.10.2015
Ushgorod
Staatlicher
ukrainischer
Grenzdienst
ca. 1.190 €
0610
Land
Art der Ausbildung/
Bezeichnung
Zeitraum/
Ort
Sicherheitskräfte
Kosten
Afghanistan
Erfahrungsaustausch
Partnerschaft BPOLAK mit der
ANPA Kabul,
Lehr- und Methodenkompetenz
- Expertenaustausch; Besuch
Präsident BPOLAK bei ANPA
Kabul, insgesamt 5 Beamte
noch nicht
terminiert
Kabul
Afghanische
Nationalpolizei
ca. 13.500 €
0625
Afghanistan
Schulung
Flughafenpartnerschaft KAIA -
BPOLI CGN
Grenzkontrolle, Urkunden- und
Dokumentensicherheit
noch nicht
terminiert
Kabul
Afghanische
Nationalpolizei
ca. 14.000 €
0625/0501
Afghanistan
Schulung
Flughafenpartnerschaft KAIA -
BPOLI CGN
Luftsicherheitskontrolle
- Einladung der Entschärfer KAIA
nach Deutschland
Sprengausbildung
29.11.-
12.12.2015
Köln
Afghanische
Nationalpolizei
ca. 20.000 €
0501
Afghanistan
Erfahrungsaustausch
Flughafenpartnerschaft KAIA -
BPOLI CGN und MeS - DUS
01.-07.11.2015
Afghanische
Nationalpolizei
ca. 36.000 €
0501
Afghanistan
Schulung
Flughafenpartnerschaft MeS -
BPOLI DUS,
Grenzkontrolle, Urkunden- und
Dokumentensicherheit
1.-25.10.2015
Mazar-e Sharif
Afghanische
Nationalpolizei
ca. 16.000 €
0625
Land
Art der Ausbildung/
Bezeichnung
Zeitraum/
Ort
Sicherheitskräfte
Kosten
Afghanistan
Flughafenpartnerschaft KAIA -
BPOLI CGN
Luftsicherheitskontrolle
- Angehörige der ANBP am KAIA
im Bereich der Luftsicherheit
noch nicht
terminiert
Kabul
Afghanische
Nationalpolizei Ca. 14.000 €
0625
Afghanistan
Partnerschaft mit der ANPA
Kabul,
Arbeitsbesuch
- Gegenbesuch der Leitung des
GTC und Leitung ANPA bei der
Leitung der BPOLAK
noch nicht
terminiert
Lübeck
Ca. 2-4
Afghanische
Nationalpolizei
ca. 6.500 €
0501
Afghanistan
Partnerschaft mit der ANPA
Kabul,
Stipendiatenprogramm
- Erhebung Fortbildungsbedarf für
ausgewählte Fachlehrer ANPA,
Evaluierung Maßnahmen
noch nicht
terminiert
ca. 7.900 €
0501
Afghanistan
Partnerschaft mit der ANPA
Kabul,
Arbeitsbesuch
- Evaluierung vorangegangener
Maßnahmen
noch nicht
terminiert
ca. 7.900 €
0501
Afghanistan
Partnerschaft der AFZ (BPOLAK)
und dem RPTC MeS anl.
Lehr- und Methodenkompetenz
Dienstreise zur Feststellung des
Schulungsbedarfs am RPTC MeS
anl. geplanter Schulung im Bereich
Facility Management und
Administration einer
Schulungseinrichtung in den Jahren 2016/2017
noch nicht
terminiert
ca. 11.000 €
0625
Land
Art der Ausbildung/
Bezeichnung
Zeitraum/
Ort
Sicherheitskräfte
Kosten
China
Erfahrungsaustausch
Zusammenarbeit zwischen den
Flughafendienststellen
(Grenzpolizei am Flughafen
Shanghai/BPOLD M)
Urkunden- und
Dokumentensicherheit
- Expertenaustausch zu
Entwicklungen im Bereich der
Urkundenkriminalität
25.-30.10.2015
Shanghai
Chinesische
Grenzpolizei
ca. 12.132 €
0610
China
Schulung
Luftsicherheitskontrolle
- Expertenaustausch zu
Verfahrensweisen und Technik im
Bereich der Luftsicherheitskontrolle
15.-19.10.2015
Frankfurt
CHN
Ministerium für
Öffentliche
Sicherheit/CHN
Luftsicherheitsbehörde
(CAAC)
ca. 1.500 €
0610
China
Erfahrungsaustausch
Luftsicherheitskontrolle
- Expertenaustausch beim CHN
Ministerium für Öffentliche
Sicherheit (MÖS) und der CHN
Luftsicherheitsbehörde (CAAC) zu
strategischen Themenfeldern der
Luftsicherheit
noch nicht
terminiert
Peking
CHN
Ministerium für
Öffentliche
Sicherheit/CHN
Luftsicherheitsbehörde
(CAAC)
ca. 8.000 €
0610
Indien
Urkunden- und
Dokumentensicherheit
- Fach- und praxisbezogene
Schulung an dem Flughafen Mumbai
noch nicht
terminiert
Mumbai
Border Security
Force
noch nicht
kalkuliert
0610
Land
Art der Ausbildung/
Bezeichnung
Zeitraum/
Ort
Sicherheitskräfte
Kosten
Indien
Urkunden- und
Dokumentensicherheit
- Fach- und praxisbezogene
Schulung am Flughafen
noch nicht
terminiert
Ort noch nicht
festgelegt
Border Security
Force
noch nicht
kalkuliert
0610
Türkei
Erfahrungsaustausch
Lehr- und Methodenkompetenz
- Rekrutierung, Qualifizierung und
Betreuung von Personal für
Internationale polizeiliche
Friedensmissionen
5.-16.10.2015
Lübeck
Türkische
Nationalpolizei
ca. 2.000 €
0610
Türkei
Schulung
Lehr- und Methodenkompetenz
- Polizeiliche
Kommunikationsstrategien bei Großveranstaltungen
9.-13.11.2015
Ankara
Türkische
Nationalpolizei
ca. 2.000 €
0610
Libanon
Erfahrungsaustausch
Urkunden- und
Dokumentensicherheit
- Erfahrungsaustausch auf
Expertenebene zur Thematik der
internationalen Entwicklung der
Reisedokumente sowie
Urkundenfälschungen
50. KW
Libanesische
General Security
noch nicht
kalkuliert
0610
Palästinensische
Gebiete
Schulung
Objektschutz
- Qualifizierungsmaßnahmen im
Bereich der Objektschutzaufgaben
(Multiplikatorenausbildung)
47./48. KW
Ramallah
PSE Zivilpolizei
noch nicht
kalkuliert
0610
Land
Art der Ausbildung/
Bezeichnung
Zeitraum/
Ort
Sicherheitskräfte
Kosten
Palästinensische
Gebiete
Evaluierung
Objektschutzmaßnahmen
noch nicht
terminiert
Ramallah
PSE Zivilpolizei
noch nicht
kalkuliert
0610
Katar
Erfahrungsaustausch
Luftsicherheitskontrolle
- easyPass, Kontrollmodalitäten
Ein- und Ausreise
5.-7.10.2015
Frankfurt
Immigration &
LuSi-Behörden
Flughafen DOH
ca. 576 €
0610
Die Bundespolizei führt seit 2013 das drei Jahre dauernde, von der EU
teilfinanzierte (ISEC) Projekt "Stärkung der Kooperation der Gemeinsamen Zentren in
der EU" durch. Bei dem Projekt wird u. a. ein Web basiertes e-learning Modul
für Mitarbeiter der GZ entwickelt, Personalaustauschmaßnahmen zwischen den
GZ, um Erfahrungen und beste Praktiken auszutauschen, durchgeführt sowie
Seminare und Workshops mit GZ Bezug zu relevanten Themen organisiert und
finanziert.
Inspekteur der Bereitschaftspolizeien der Länder
Land Thema
Ort der
Durchführung
Datum Kosten
Kroatien Einsatztraining für Zugführer bilateral Deutschland
30.10.-
05.11.2015
ABH 4.000,00 €
Kroatien
Hospitation/
Einsatzbegleitung für Zugführer
bilateral Deutschland
27.11.-
03.12.2015
ABH 2.000,00 €
Kroatien
Einsatzhospitation/ -
begleitung
bilateral Kroatien
08.-
10.12.2015
ABH 1.000,00 €
Kroatien Seminar Kriminalprävention
und Opferschutz
bilateral Deutschland Genauer
Termin steht aus
ABH 9.000,00 €
Kroatien Seminar zur Förderung u.
Entwicklung d.
Kriminalprävention
bilateral Kroatien Genauer
Termin steht aus
ABH 3.000,00 €
Rep.
Moldau
Fachseminar "Evaluation und
Steuerung von
Präventionsprojekten"
bilateral Rep. Moldau Genauer
Termin steht aus
ABH 6.500,00 €
Serbien Seminar zur Förderung u.
Entwicklung d.
Kriminalprävention
bilateral Deutschland Genauer
Termin steht aus
ABH 6.000,00 €
Land Thema
Ort der
Durchführung
Datum Kosten
Polen Seminar Lagebewältigung
Großveranstaltung
bilateral Polen Genauer
Termin steht aus
ABH 5.000,00 €
Polen Seminar Lagebewältigung
Großveranstaltung
bilateral Deutschland Genauer
Termin steht aus
ABH 5.000,00 €
Die Kosten der Maßnahmen sollen aus dem Titel 0610 687 07 getragen werden.
12. In welchem Rahmen sind außerdem noch deutsche Polizistinnen und
Polizisten bzw. Zollbeamtinnen und Zollbeamte im Ausland eingesetzt, und
welche Tätigkeiten verrichten sie dort (bitte nach Einsatzländern und
Einsatzorten sowie Zugehörigkeit zu Bundesländern, BKA, Bundespolizei
aufgliedern)?
Bundeskriminalamt
Derzeit werden keine weiteren PVB des BKA im Ausland eingesetzt.
Inspekteur der Bereitschaftspolizeien der Länder
Im Verantwortungsbereich des Inspekteurs der Bereitschaftspolizeien der Länder
sind derzeit keine weiteren Polizistinnen und Polizisten im Ausland eingesetzt.
Bundespolizei
Land Bezeichnung Zeitraum Maßnahme Ort
Tunesien Bilaterale
Zusammenarbeit mit TUN
im
Grenzpolizeilichen Bereich
seit Oktober 2015
(Maßnahme dauert an
bis Ende 2016)
3 Polizeibeamte (Leiter,
Koordinator, Sachbearbeiter
Organisation)
im Rahmen der bilateralen
Zusammenarbeit der
Bundespolizei mit Tunesien zum Aufbau
effektiv handelnder
Polizeistrukturen nach
rechtsstaatlichen Grundsätzen.
Im Rahmen dieses Projektes
wird AAH und ABH
durchgeführt
TUN
Rumänien
Bilaterale
Zusammenarbeit mit ROU
05.10- - 05.12.2015
Entsendung eines PVB zum
Gemeinsamen Zentrum
(ROU/ITA/AUT) nach
Oradea/ROU
ROU
Land Bezeichnung Zeitraum Maßnahme Ort
Österreich/Italien Expertentreffen 30.09.2015
Technische Besprechung zur
Durchführung der deutsch-
österreichisch-italienischen
Zugstreifen zur Verhinderung der
illegalen Binnenmigration in
Bozen / ITA - 8 TN
ITA
Tschechien Expertentreffen 11.09.2015
Abstimmung der bisherigen
Ergebnisse zwischen der DEU und
CZE Leitung der UAG
Gemeinsame Fortbildung (erarbeiteter
Lehrplan für eintägige
Schulungsmaßnahmen, Bedarf,
Konzeptionierung der
Schulungsmaßnahmen) in Pilsen / CZE - 1
TN
CZE
Tschechien
Fortbildungsveranstaltung
21. -
25.09.2015
Lehrgang für Angehörige
Gemeinsamer Streifen in CZE - 8
TN
CZE
Frankreich
Fortbildungsveranstaltung
25.06.2015
Erfahrungsaustausch mit
französischem Polizeiattaché
während TMHT-Zusammenziehung
in Blumberg - 1 TN, 26 PVB
DEU
Frankreich Hospitation
07. -
11.09.2015
TANDEM 2015 Modul 3a
Hospitation bei den
Partnerdienststellen in Frankreich - 1 TN
FRA
Frankreich Expertentreffen 10.09.2015
Erörterung der aktuellen und
Festlegung der weiteren
Zusammenarbeit im GZ Kehl - 1 TN, 2
PVB
DEU
Frankreich Hospitation 21.09.2015
TANDEM 2015 Modul 3a
Hospitation bei den
Partnerdienststellen in Frankreich - 1 TN
FRA
Land Bezeichnung Zeitraum Maßnahme Ort
Italien Übung
28.06. -
15.07.2015
Hubschrauberübung,
Unterstützung durch Polizeitaucher auf
Lampedusa/ITA - 2 TN
ITA
Litauen Expertentreffen
07. -
09.09.2015
BSRBCC - 2nd Anual Threat
Assessment Seminar 2015
Vilnius, Litauen - 1 TN
LTU
Lettland Expertentreffen
24. -
25.08.2015
BSRBCC-Aviation-Experts-
Seminar in Lettland - 20 TN
LVA
Polen
Fortbildungsveranstaltung
02.09.2015
Fortbildung zur Visaerteilung
und Rückführung in DEU /
Angermünde - 7 TN
DEU
Polen
Fortbildungsveranstaltung
04.09.2015
Befugnisse neuer DEU / POL
Polizeivertrag in Luban / POL -
2 TN
POL
Polen Expertentreffen 04.09.2015
Arbeitstreffen - Projektleiter
"Gemeinsame deutsch-
polnische Dienststellen" in POL /
Swiecko - 1 TN
POL
Polen Expertentreffen 16.09.2015
Einrichtung 3. gemeinsame
deutsch-polnische Dienststelle -
1 TN
Stettin, Polen
POL
Rumänien
Erfahrungsaustausch
07. -
11.09.2015
Bilaterale Zusammenarbeit der
Bundespolizei mit Rumänien in
ROU - 1 TN
ROU
Die BPOL beteiligt sich seit dem 27. Oktober 2014 am PKZ Thörl-Maglern. Seit
Oktober 2015 sind 3 PVB bis zum 31. Oktober 2016 mit dem Austausch, der
Analyse und der Steuerung von Informationen zwischen den Sicherheitsbehörden
im Grenzgebiet von Deutschland, Italien, Österreich und Slowenien befasst.
Darüber hinaus sind in Kabul, Mazar-e-Sharif und Bagdad
Personenschutzkommandos sowie in Beirut ein Personenschutzberater eingesetzt.
Weiterhin hat die Bundespolizei an der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik
Deutschland bei den Vereinten Nationen in New York (1) sowie der Europäischen
Union in Brüssel (1) im Einsatz. Dieser ist für fachliche Beratung sowie
Informationssteuerung und -gewinnung verantwortlich.
Seit dem 15. Oktober 2014 ist ein Polizeibeamter eines Landes als Polizeiberater
am Kofi Annan International Peacekeeping Training Center (KAIPTC) in
Accra/Ghana eingesetzt.
Ferner ist ein Bundespolizist beim Zivilen Planungs- und Durchführungsstab des
Europäischen Auswärtigen Dienst in Brüssel als sogenannter No-Cost Expert
eingesetzt.
Darüber hinaus sind folgende Maßnahmen zu nennen:
Land Bezeichnung/Funktion Zeitraum
Palästinensische
Gebiete
1 Polizeiberater (zusätzliche Verwendung als Course
Director in der Palästinensischen Akademie in Jericho
(höherer Dienst),
Entsendung über BMI
seit September 2013 (Maßnahme
dauert an)
Libanon 1 Polizeiberater/Verbindungsbeamter seit Januar 2013 (Maßnahme
dauert an)
Vereinigte
Arabische
Emirate
1 Luftsicherheitsverbindungsbeamter in Abu Dhabi Maßnahme dauert an
Niederlande
EUROPOL
1 Verbindungsbeamter (über BKA abgeordnet an EU-
ROPOL)
2 Nationale Experten
seit 01.11.2014
Maßnahme dauert an
a) seit 01.02.2014 Maßnahme
dauert an b) seit 01.06.2015
Maßnahme dauert an
Zoll
Im Rahmen multilateraler Institutionen, z. B. der Europäischen Union, der OSZE,
der Vereinten Nationen und den daraus resultierenden Vereinbarungen (z. B.
Partnerschafts- und Kooperationsabkommen) sowie auf Grundlage einer
bilateralen Zusammenarbeit finden in Form von
Verwaltungszusammenarbeitsprojekten (z. B. Twinning), kleineren Projekten (z. B. TAIEX) oder Einzelmaßnahmen
auch Auslandseinsätze von deutschen Zollbeamtinnen und -beamten statt. Diese
dienen ausschließlich dem Aufbau von zollfachlichen Verwaltungskapazitäten in
den begünstigten Ländern.
Zudem sind 17 Zollverbindungsbeamte in Ländern eingesetzt, mit denen eine
enge zollfachliche Zusammenarbeit besteht oder angestrebt wird.
13. Welche materiellen Ausstattungshilfen sind ausländischen
Sicherheitsbehörden in diesem Jahr bislang geliefert sowie zum gegenwärtigen Zeitpunkt
zugesagt, aber noch nicht geliefert worden (bitte konkreten Empfänger,
jeweilige Ausstattung und deren Wert angeben)?
Bundeskriminalamt
Nachfolgende Maßnahmen bezüglich der Ausstattungshilfe wurden für dieses
Jahr zugesagt und konnten teilweise bereits umgesetzt werden.
Sind zum jetzigen Zeitpunkt Gelder geflossen, so ist dies in der Tabelle
entsprechend angegeben, anderenfalls sind die kalkulierten Kosten vermerkt.
Land Bezeichnung Empfänger Beginn Ende
Finanzierung
Kalkulation/
Abrechnung
Algerien
IT-Technik (PC,
Bildschirme, USB, Standard-
Software (Windows))
Afrikanische
Union -
CAERT/ACSRT
01.01.2015 31.12.2015 0610 68707 40.000,00 €
Äthiopien Drug-Wipe-Test
Ethiopian
Federal Police, Anti
Narcotics Unit
13.04.2015 31.12.2015 0610 68707 3.752,25 €
Dominikanische Republik
Drug-Wipe-Test DNCD 01.01.2015 31.12.2015 0624 68701 2.915.50 €
Dominikanische Republik
Einsatzausstattung DNCD-DAI 01.01.2015 31.12.2015 0624 68701 3.190,00 €
Dominikanische Republik
Kraftfahrzeug
Nationalpolizei -
IP Santo
Domingo
01.01.2015 31.12.2015 0624 68701 29.794,71 €
Haiti Drug-Wipe-Test
BLTS
(Rauschgiftbekämpfungsbehörde)
01.01.2015 31.12.2015 0624 68701 2.915,50 €
Kenia
Uganda
Tatortarbeit (transportable
Zelte als Beweismittel-
sammelstelle, Forensische
Lichtquellen u.-a.)
Kenya National
Police Service,
CSSS (TO-
Gruppe)
18.02.2015 31.12.2015 0610 68707 23.592,45 €
Kenia
Mobiliar,
Unterrichtsmedien, IT- und Bildtechnik,
Fachliteratur,
Stromgenerator, kriminalpolizeiliche
CID-
Trainingsschule
01.01.2015 31.12.2015 0501 68734 50.000,00 €
Land Bezeichnung Empfänger Beginn Ende
Finanzierung
Kalkulation/
Abrechnung
Ausstattungshilfe (z. B.
Tatortmaterial)
Kenia IT-Technik (Laptop) CID Mombasa 01.01.2015 31.12.2015 0610 68707 5.457,45 €
Kenia Tatortarbeit (Fototechnik) CID Kenia 10.04.2015 31.12.2015 0610 68707 23.759,00 €
Marokko Tatortarbeit (Fototechnik)
DGSN,
Gendarmerie Royale
09.09.2015 17.09.2015 0610 68707 26.109,10 €
Mauretanien Forensische IT-Technik
DGSN,
Gendarmerie Nationale
01.01.2015 31.12.2015 0610 68707 6.397,62 €
Moldau
Hardware/Aufrüstung von
Servern
General-
inspektoriat
der Polizei
29.06.2015 17.07.2015 0624 68701 1.100,12 €
Nigeria
Hardware (Inverter -
Stromspeicher)
National Agency
for the
Prohibition of
Trafficking in Persons
01.01.2015 31.12.2015 0624 68701 11.000,00 €
Ostafrikanische Länder
Tatortkoffer
Äthiopien,
Kenia, Ruanda,
Tansania,
Uganda
01.01.2015 31.12.2015 0610 68707 71.971,20 €
Palästinensische
Autonomiegebiete
Kriminaltechnik
(Cyanacrylatbedampfungsschrank)
Palestinian Civil
Police
16.06.2015 31.12.2015 0624 68701 10.436,30 €
Peru Observationstechnik
Policia Nacional
del Peru
01.03.2015 31.12.2015 0624 68701 12.304,90 €
Tansania Leichtkrafträder
CID Sanibar,
ATU Dar es
Salaam, CID
Arusha
01.01.2015 31.12.2015 0610 68707 29.576,62 €
Land Bezeichnung Empfänger Beginn Ende
Finanzierung
Kalkulation/
Abrechnung
Tansania
Mobiliar,
Unterrichtsmedien, IT- und Bildtechnik,
Fachliteratur,
Stromgenerator, kriminalpolizeiliche
Ausstattungshilfe (z. B.
Tatortmaterial)
Polizeiakademie 16.02.2015 31.12.2015 0501 68734 70.000,00 €
Tansania
Ausstattung Lehrsäle und
Bibliothek
Polizeiakademie 30.09.2015 31.12.2015 0610 68707 15.000,00 €
Tunesien IT-Technik
Police
Nationale, IP-Tunis
25.03.2015 28.04.2015 0610 68707 13.878,09 €
Tunesien
Reparatur
Fernlenkmanipulator
DGSN 02.03.2015 17.04.2015 0624 68701 1.941,75 €
Tunesien Haken und Leinensatz
Garde Nationale
Police Nationale
28.05.2015 31.12.2015
0610 68707/
0501 68734
80.601,41 €
Tunesien Röntgengenerator
Garde Nationale
Police Nationale
28.05.2015 31.12.2015
0610 68707/
0501 68734
80.000,00 €
Tunesien Wasserdisruptor
Garde Nationale
Police Nationale
05.06.2015 21.12.2015
0610 68707/
0501 68734
82.950,00 €
Tunesien
IT-Technik (Arbeits-PC,
Drucker, Beamer), Mobiliar
Garde Nationale 01.01.2015 31.12.2015 0501 68734 16.741,14 €
Tunesien
IT-Technik (Arbeits-PC,
Drucker, Beamer), Mobiliar
Garde Nationale 25.03.2015 20.05.2015 0501 68734 28.873,24
Tunesien Fernlenkmanipulatoren
DGSN, Garde
Nationale
Police Nationale
01.01.2015 31.12.2015 0501 68734 34.909,84 €
Tunesien Delaborierungsfahrzeug Garde Nationale 01.01.2015 31.12.2015 0501 68734 6.493,57 €
Land Bezeichnung Empfänger Beginn Ende
Finanzierung
Kalkulation/
Abrechnung
Tunesien Tatortfahrzeuge
DGSN, Police
Nationale,
Direction de la
Police
Technique Et
Scientifique (KT)
24.03.2015 31.12.2015 0624 68701 241.346,78 €
Tunesien Livescan-Gerät
DGSN, Police
Nationale,
Direction de la
Police
Technique Et
Scientifique (KT)
21.05.2015 31.12.2015 0610 68707 8.500,00 €
Tunesien Bombenschutzanzüge
DGSN, Garde
Nationale,
Police Nationale
27.05.2015 31.12.2015 0501 68734 319.250,00 €
Tunesien DNA-Analysegerät
DGSN, Garde
Nationale
Police Nationale
18.06.2015 31.12.2015 0501 68734 200.000,00 €
Tunesien Fernlenkmanipulatoren
DGSN, Garde
Nationale
Police Nationale
01.01.2015 31.12.2015 0501 68734 400.000,00 €
Tunesien Bildspeicherfolien-System
Police Nationale
/ Garde
Nationale
01.01.2015 31.12.2015 0501 68734 40.000,00 €
Tunesien
IT-Technik, Mobiliar und
Bücher
Polizeischule 10.09.2015 31.12.2015 0501 68734 18.000,00 €
Uganda Kraftfahrzeug
Police Training
School Masindi/
Counter Terr.
Dept. Kampala
27.02.2015 31.12.2015 0610 68707 52.112,84 €
Land Bezeichnung Empfänger Beginn Ende
Finanzierung
Kalkulation/
Abrechnung
Uganda
IT-Technik (PC, Laptops),
Drug Wipes
Criminal
Intelligence and
Investigation
Department
13.04.2015 31.12.2015 0610 68707 18.992,25 €
Uganda
Mobiliar,
Unterrichtsmedien, IT- und Bildtechnik,
Fachliteratur,
Stromgenerator, kriminalpolizeiliche
Ausstattungshilfe (z. B.
Tatortmaterial)
Polizeischule 01.01.2015 31.12.2015 0501 68734 44.404,84 €
Uganda
IT-Technik (Fotodrucker,
Photoshop-Programm,
Windows-Software, PC
inkl. Monitor, externe
Festplatte)
CID Forensic
Department
02.06.2015 31.12.2015 0610 68707 7.500,00 €
Bundespolizei
Land Empfänger Ausstattung Kosten
Tunesien Tunesische Grenzpolizei
Urkunden- und Dokumentensicherheit
Dokumentenprüfgeräte
28.092,36
0610
Tunesien Tunesische Grenzpolizei
Urkunden- und Dokumentensicherheit
Dokumentenprüfgeräte
20.003,74
0610
Tunesien Tunesische Nationalgarde Schutzwälle Hesco Bastion,
338.560,00
0501
Tunesien Tunesische Nationalgarde
Containereinrichtung zur Durchführung
Schulungen
121.107,00
0501
Tunesien Tunesische Nationalgarde 121 Ferngläser
57.690,00
0501
Tunesien Tunesische Nationalgarde 2 Krankentransportwagen
142.500,00
0501
Tunesien Tunesische Nationalgarde 4 Wärmebildgeräte
142.000,00
0501
Land Empfänger Ausstattung Kosten
Tunesien Tunesische Nationalgarde
Maritime Ausstattung, 2 motorisierte
Boote (riged inflatable boat
200.000,00
0501
Ägypten Ägyptische Grenzpolizei
Urkunden- und Dokumentensicherheit
Dokumentenprüfgeräte
15.741,11
0610
Serbien Serbische Grenzpolizei
15 Stk. Multifunktions-Forensik-Lupe
HS-111
1.110,45
0610
Serbien Serbische Grenzpolizei
3 Videoendoskope iRis DVR x 46 15 der
Firma Troguttest Group
36.600,00
0610
Kosovo Kosovarische Grenzpolizei
Urkunden- und Dokumentensicherheit
Dokumentenprüfgeräte
ca. 20.000,00
0610
Albanien Albanische Grenzpolizei zwei Fingerabdruckscanner
ca. 4.000,00
0610
Mazedonien
Mazedonische
Grenzpolizei
60 Multifunktions-Forensik Lupen Typ
HS 111
4.663,02
0610
Ukraine
Staatlicher ukrainischer
Grenzdienst
Dokumentenprüfgeräte (31 Stk.
Fadenzähler)
0625
Ukraine
Staatlicher ukrainischer
Grenzdienst
Zwei Rettungstransportwagen
173.866,14
0610
Libanon
Libanesische General
Security
Urkunden- und Dokumentensicherheit
- Beschaffung von Dokumentprüfgeräten
(für den LBN Fährhafen Tripoli
ca. 18.000,00
0610
Libanon
Libanesische General
Security
Urkunden- und Dokumentensicherheit
- Installationskosten zur Implementierung
von zehn Dokumentenprüfgeräten und,
Beschaffung Spiegelreflexkamera und
Büroausstattung für Urkundenlabor am
internationalen Flughafen Beirut
ca. 14.000,00
0610
Libanon
Libanesische General
Security
Beschaffung Dokumentenprüfgerät für
Urkundenlabor des Headquarters der
LBN General Security
31.992,10
0610
Land Empfänger Ausstattung Kosten
Libanon
Libanesische General
Security
Beschaffung von Ausstattung
Dokumententrainingsraum am LBN/SYR
Grenzübergang Masnaa
14.438,40
0610
Albanien Albanische Grenzpolizei
4 Notebooks und 4 Laser-
Multifunktionsdrucker
2.800,00 €
0610
Griechenland Griechische Polizei
12 EURODAC-Geräte inkl. APC,
Bildschirme und Tastaturen
ca. 166.000,00 €
0610
Inspekteur der Bereitschaftspolizeien der Länder
Land übergebene Ausstattungshilfe im III. Quartal 2015
Ausstattung Wert
Kroatien Beschaffung Motorroller 12.000 €
zugesagte Ausstattungshilfe für 2015
Ausstattung Wert
Kroatien Beschaffung Prävention Fahrzeug 64.500 €
Kroatien Ausstattung für kriminalpolizeiliche Beratungsstellen 20.000 €
Kroatien Ausstattung für Audio-Video Studio in der
Generaldirektion der Polizei
27.000 €
Rep. Moldau Beschaffung Fahrzeug zur Verkehrsunfallbekämpfung/-
prävention
30.000 €
Rep. Moldau Aufbau- u. Ausstattungsmaßnahmen der
Jugendverkehrsschule in Ungeheni
30.000 €
Rep. Moldau Einrichtung kriminalpolizeilicher Beratungsstelle im
Polizei Bezirk Süd
15.000 €
Rep. Moldau Einrichtung kriminalpolizeilicher Beratungsstelle im
Polizei Bezirk Nord
15.000 €
Satz: Satzweiss.com Print, Web, Software GmbH, Mainzer Straße 116, 66121 Saarbrücken,
www.satzweiss.com
Druck: Printsystem GmbH, Schafwäsche 1-3, 71296 Heimsheim,
www.printsystem.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44,
www.betrifft-gesetze.de
ISSN 0722-8333]